[0001] Die Erfindung betrifft ein Kochfeld mit einer Kochfeldplatte, mit Heizeinrichtungen
darunter und mit einer Trägerplatte, die die Heizeinrichtungen trägt.
[0002] Aus der
DE 20 2008 016 268 U1 ist ein Induktions-Kochfeld bekannt mit einer Kochfeldplatte und mit an deren Unterseite
angeordneten Heizeinrichtungen in Form von Induktoren. Die Induktoren sind in eigenen
Tragschalen gelagert, die federnd auf einer Trägerplatte gelagert sind, um sie gegen
die Unterseite einer Kochfeldplatte darüber andrücken zu können. Die Trägerplatte
weist auch noch weitere Funktionseinheiten des Induktions-Kochfelds auf, beispielsweise
elektrische Schaltungen zur Ansteuerung bzw. Leistungsversorgung der Induktoren. Nachteilig
ist dabei der als relativ hoch angesehene Federungsaufwand. Alternativ können die
Induktoren auch direkt auf einer Trägerplatte gelagert werden, ggf. auch federnd.
Aufgabe und Lösung
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes Kochfeld zu schaffen,
mit dem Probleme des Standes der Technik vermieden werden können und es insbesondere
möglich ist, Heizeinrichtungen auf der Trägerplatte praxistauglich und gut zu befestigen
sowie vorzugsweise eine sichere Anlage von Heizeinrichtungen an einer Unterseite der
Kochfeldplatte zu erreichen.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Kochfeld mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte
sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche
und werden im Folgenden näher erläutert. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche
Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
[0005] Es ist vorgesehen, dass das Kochfeld eine Kochfeldplatte, darunter angeordnete Heizeinrichtungen
sowie eine Trägerplatte aufweist, die die Heizeinrichtungen trägt. Die Trägerplatte
sollte dabei einen Großteil der Kochfeldplatte überdecken bzw. mindestens 80% der
Fläche der Kochfeldplatte aufweisen oder überdecken. Insbesondere überdeckt oder überragt
die Kochfeldplatte die Trägerplatte mit einem schmalen Rand von maximal 3 cm Breite.
[0006] Erfindungsgemäß ist für die Trägerplatte ein Stützträger vorgesehen, der nach Art
eines länglichen Trägers ausgebildet ist bzw. der ein länglicher Träger ist. Der Stützträger
überspannt in einer Richtung die Trägerplatte weitgehend bzw. zu mindestens 80% ihrer
Länge oder seine Länge beträgt mindestens 80% der Ausdehnung der Kochfeldplatte in
dieser Richtung, vorteilhaft die gesamte Länge der Trägerplatte in einer Richtung.
Dies bedeutet, dass der Stützträger in etwa von Außenkante zu Außenkante der Trägerplatte
verlaufen kann, wobei er nicht zwingend nur über ihr verlaufen muss. Der Stützträger
ist an der Trägerplatte befestigt bzw. mit ihr verbunden und verhindert vor allem
deren Durchbiegen, insbesondere ein Durchbiegen aufgrund des Anlagedrucks von darauf
angeordneten Heizeinrichtungen, die gegen eine Unterseite der Kochfeldplatte angedrückt
sind, sowie auch ein Durchbiegen aufgrund eines Temperatureinflusses wegen Erwärmung
im Betrieb. Der Stützträger kann mit einem Untergriff-Bereich unter der Trägerplatte
verlaufen und mit einem Übergriff-Bereich über der Trägerplatte. Dadurch wird es ermöglicht,
dass der Stützträger die Trägerplatte teilweise auch von unten direkt stützt bzw.
ein Durchbiegen verhindert. In einem Übergangs-Bereich, in dem der Stützträger vom
Untergriff-Bereich in den Übergriff-Bereich wechselt, ist es auch besonders gut möglich,
Stützträger und Trägerplatte miteinander zu verbinden, um die Trägerplatte gerade
auch in diesem Bereich zu stützen bzw. durch den Stützträger deren ungewollte Verbiegung
zu verhindern. Vorteilhaft betragen die Längen bzw. Längenausdehnungen von Untergriff-Bereich
und/oder Übergriff-Bereich mindestens 10 % bis 25 % der Länge des Stützträgers. Durch
das Durchstoßen der Fläche bzw. der Ebene der Trägerplatte von unten nach oben oder
von oben nach unten ist nicht nur ein zumindest teilweises direktes Unterstützen der
Trägerplatte durch den Stützträger möglich. Vielmehr kann so auch eine bessere Variabilität
erreicht werden dahingehend, dass sowohl über als auch unter der Trägerplatte Bereiche
vorhanden sind, in denen der Stützträger nicht verläuft und somit auch nicht stören
kann.
[0007] In Ausgestaltung der Erfindung kann der Stützträger als separat von der Trägerplatte
hergestelltes eigenständiges Bauteil ausgebildet sein. Im fertigen Kochfeld kann der
Stützträger dann an der Trägerplatte befestigt sein oder mit ihr verbunden sein, beispielsweise
unlösbar bzw. nicht mehr zerstörungsfrei lösbar. Manche Verbindungen wie Schraubverbindungen
odgl. weisen zwar den Vorteil auf, dass sie wieder lösbar sind, beispielsweise zur
Reparatur oder zum Austausch. Eine unlösbare Verbindung weist dafür den Vorteil auf,
dass sie sich im Betrieb nicht löst und somit dauerhafter bzw. sicherer ist. Häufig
sind derartige unlösbare Verbindungen auch bei der Montage eines Kochfelds, also bei
der Verbindung von Trägerplatte und Stützträger, leichter automatisiert herstellbar.
Möglichkeiten hierfür werden nachfolgend noch näher erläutert.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Stützträger an seinen beiden Endbereichen
mit der Trägerplatte verbunden sein, insbesondere relativ nahe am jeweiligen äußeren
Ende, beispielsweise mit einem Abstand von maximal 5 % oder 10 % der Länge des Stützträgers.
Eine weitere Verbindung mit der Trägerplatte kann mindestens einmal in einem zentralen
Bereich oder Mittelbereich des Stützträgers vorgesehen sein, der zwischen den Endbereichen
liegt. So kann eine Dreipunkt-Befestigung erreicht werden, die vorteilhaft vor allem
ein Durchbiegen der Trägerplatte in ihrem Mittelbereich zu vermeiden hilft. Eine Verbindung
in einem Mittelbereich des Stützträgers bzw. der Trägerplatte miteinander kann einen
Abstand zu den Enden des Stützträgers aufweisen, der mindestens 20 % bis 30 % der
Länge des Stützträgers beträgt, wobei vorteilhaft der Abstand 30 % bis 45 % der Länge
des Stützträgers beträgt. Des Weiteren ist es alternativ auch möglich, eine Verbindung
zwischen Stützträger und Trägerplatte im Mittelbereich genau dort vorzusehen, wo die
höchste Belastung bzw. Durchbiegung für die Trägerplatte zu erwarten ist und somit
die maximale Stützung erfolgen sollte.
[0009] Eine Verbindung des Stützträgers mit der Trägerplatte in dem vorbeschriebenen Mittelbereich
kann durch einen Halteabschnitt realisiert werden. Ein solcher Halteabschnitt kann
von dem Stützträger abstehen, so dass zwischen diesem Halteabschnitt und dem sonstigen
Stützträger ein länglicher schmaler Halteschlitz gebildet ist, vorzugsweise in etwa
parallel zu dem Stützträger. Ein Abschnitt der Trägerplatte kann in diesen Halteschlitz
eingreifen zur Verbindung und Halterung. Eine solche Befestigung kann zwar sehr leicht
wieder gelöst werden, beispielsweise durch Bewegen des Stützträgers in seiner Längsrichtung
bzw. in der Längsrichtung des Halteschlitzes. Wenn diese Bewegung jedoch durch die
sonstige Verbindung zwischen Stützträger und Trägerplatte unterbunden ist, kann so
ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand eine stützende Verbindung zwischen Stützträger und
Trägerplatte hergestellt werden, die zumindest in einer Richtung senkrecht zur Trägerplatte
wirkt. Alternativ kann auch ein Halteabschnitt von der Trägerplatte abstehen, der
in einen Bereich des Stützträgers eingreift.
[0010] Der genannte Halteschlitz kann mit seiner Längsrichtung entweder parallel oder in
einem sehr flachen Winkel zur Ebene der Kochfeldplatte verlaufen, welche vorteilhaft
auch eine Ebene der Trägerplatte ist. Ein solcher Winkel kann zwischen 0° und maximal
10° liegen, insbesondere 0° betragen. Alternativ kann der Winkel zwar bewusst flach
sein, aber nicht zu klein sein. Ein solcher Winkel kann zwischen 15° und 30° zur Ebene
der Kochfeldplatte bzw. der Trägerplatte liegen. Dadurch kann ein Einfügen eines Abschnitts
der Trägerplatte in den Halteschlitz erleichtert werden mit einer Bewegung, die schräg
zur Ebene der Kochfeldplatte bzw. der Trägerplatte verläuft.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, dass eine Befestigung des
Stützträgers an der Trägerplatte als Verbindung durch Materialumformung erfolgt, was
im Wesentlichen einer vorgenannten unlösbaren Verbindung entspricht. Möglichkeiten
sind hier ein Vernieten als Alternative zu einem Verschrauben oder ein Verstemmen
eines Befestigungsabschnitts, der insbesondere an dem Stützträger vorgesehen ist.
Alternativ kann ein solcher Befestigungsabschnitt auch verbogen werden nach Art einer
Biegelasche oder Haltelasche. Ein Vernieten kann einerseits mit einem separaten Niet
zusätzlich zu dem Stützträger und der Trägerplatte erfolgen. Alternativ kann, wie
auch beim Verstemmen, ein Befestigungsabschnitt am einen Teil die Ebene des anderen
Teils durchgreifen, vorteilhaft durch eine entsprechend ausgebildete Öffnung im anderen
Teil, und dann eben aufgeweitet oder verstemmt werden, um ein Lösen der Verbindung
zu verhindern. Dann ist eine Art integrierter Niet vorgesehen.
[0012] In Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, dass die Trägerplatte mindestens in
einem Mittelbereich eine Öffnung aufweist, ggf. relativ groß. Eine solche Öffnung
kann beispielsweise zum elektrischen Anschluss der Heizeinrichtungen in einem Bereich
unterhalb der Trägerplatte vorgesehen sein, wie dies für Induktions-Kochfelder allgemein
bekannt ist. Der Stützträger kann zumindest teilweise durch diese Öffnung hindurch
verlaufen und dabei die Ebene der Trägerplatte im Bereich dieser Öffnung durchlaufen
von dem Untergriff-Bereich in den Übergriff-Bereich oder andersherum. Dann muss keine
separate Öffnung für den Stützträger durch die Trägerplatte hindurch hergestellt werden.
Wenn der Stützträger diese Öffnung in etwa mittig durchläuft, kann die Öffnung noch
komfortabel weiterhin auch für ihren eigentlichen Zweck genutzt werden, beispielsweise
den vorgenannten elektrischen Anschluss. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist
es möglich, dass ein Rand der vorgenannten Öffnung als Abschnitt der Trägerplatte
in einen vorbeschriebenen Halteschlitz im Stützträger eingreift, so dass der Halteabschnitt
des Stützträgers darunter verläuft zur Verbindung. Dies reicht aus als Befestigung
und somit Stützung der Trägerplatte in diesem Bereich bzw. im Mittelbereich der Trägerplatte.
[0013] In nochmals weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es auch möglich, dass der Stützträger
zwei Halteabschnitte mit jeweils einem Halteschlitz hin zum Stützträger aufweist,
die dann auch in zueinander entgegengesetzten Richtungen verlaufen. In beide Halteschlitze
kann jeweils ein Rand der Öffnung eingreifen. Dabei kann vorgesehen sein, dass gegenüberliegende
Ränder der Öffnung in derartige Halteschlitze eingreifen. Da dies mit einer Linearbewegung
des Stützträgers relativ zur Trägerplatte in der Regel nicht erreicht werden kann,
kann der Stützträger nach Einführen der Halteabschnitte mit jeweils dem Halteschlitz
in die Öffnung und durch anschließendes Verdrehen montiert werden. Beim Ansetzen kann
der Stützträger so zur Öffnung verlaufen, dass er einen längeren Bereich dieser Öffnung
überspannt, wobei durch Drehen oder eine entsprechende Montagebewegung die überspannte
Länge der Öffnung kürzer wird und dabei ihre Ränder in die genannten Halteschlitze
eingreifen.
[0014] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann der Stützträger mit dem Untergriff-Bereich
von oben her an der Trägerplatte befestigt bzw. damit verbunden sein. Mit dem Übergriff-Bereich
kann er von unten her daran befestigt sein, also in beiden Bereichen jeweils von der
anderen Seite. Dies ist besonders vorteilhaft möglich mit vorgenannten Verstemm-Abschnitten
des Stützträgers, die als Befestigungsabschnitte von diesem abstehen und durch entsprechende
Öffnungen bzw. Verstemm-Öffnungen in der Trägerplatte eingreifen. Ein Verstemmen erfolgt
dann jeweils von der anderen Seite her, um den Stützträger an der Trägerplatte zu
befestigen bzw. die beiden Teile zu verbinden. Ähnliches kann auch für ein Umbiegen
eines solchen Befestigungsabschnitts gelten oder wenn dieser selbst als Vernietung
verwendet wird. Es können auch Verschraubungen vorgesehen sein, wobei dann vorteilhaft
in einem umgebogenen Abschnitt des Stützträgers ein Gewinde vorgesehen ist oder Schrauben
als Blechschrauben durch die Trägerplatte hindurchgeführt sind und dann in dem Stützträger
verschraubt sind. Vorteilhaft weist der Stützträger eine größere Dicke auf als die
Trägerplatte, so dass ein Gewinde einer Schraube hier besser eingreifen kann.
[0015] In Ausgestaltung der Erfindung kann in einem vorderen Bereich auf der Trägerplatte
eine Bedieneinrichtung angeordnet sein, die neben Steuerungsfunktionen vor allem Bedienelemente
aufweist. Diese Bedienelemente können beispielsweise Berührsensoren aufweisen und
an die Unterseite einer Kochfeldplatte angedrückt sein, wie dies aus dem Stand der
Technik gut bekannt ist. In einem hinteren Bereich, der den größten Anteil der Fläche
beträgt, können auf der Trägerplatte Heizeinrichtungen angeordnet sein, vorteilhaft
Induktoren für ein Induktions-Koch-feld. Diese Heizeinrichtungen bedecken den größten
Teil der Fläche der Trägerplatte, insbesondere mindestens 70% oder sogar 80%. Der
Stützträger verläuft dann vorteilhaft im vorderen Bereich mit dem Untergriff-Bereich
unterhalb der Trägerplatte. Im hinteren Bereich verläuft er mit dem Übergriff-Bereich
oberhalb der Trägerplatte. Dabei kann der Stützträger in diesem hinteren Bereich zwischen
benachbarten Heizeinrichtungen hindurch verlaufen. Wenn der Stützträger schmal ausgebildet
ist und eher hoch, was vorteilhaft vorgesehen ist, damit er eine gewisse Höhe hat
für eine Steifigkeit gegen Durchbiegen, braucht er nicht viel Platz und kann somit
auch gut selbst zwischen benachbarten Heizeinrichtungen mit geringem Abstand zueinander
hindurch verlaufen.
[0016] Im vorderen Bereich mit der Bedieneinrichtung verläuft der Stützträger unterhalb
der auf der Trägerplatte angeordneten Bedieneinrichtung, so dass diese nicht geteilt
sein muss bzw. keinen Durchgang für die Stützträger aufweisen muss. So kann eine Bedieneinrichtung
beispielsweise mit einer durchgehenden Leiterplatte ausgebildet sein, auf der dann
elektrische Bauteile und insbesondere auch die Bedienelemente bzw. Berührungssensoren
angeordnet sind. Die Anordnung des Stützträgers im hinteren Bereich oberhalb der Trägerplatte
ist von Vorteil, da dann der Bereich unterhalb der Trägerplatte nicht durch den Stützträger
beeinträchtigt wird. Insbesondere wenn das Kochfeld als vorgenanntes Induktions-Kochfeld
ausgebildet ist, ist dies von Vorteil, da dann Leistungselektronik und sonstige Bauteile,
die möglicherweise auch eine Kühlluftführung brauchen, ohne Beeinträchtigung darunter
verbaut sein können.
[0017] Grundsätzlich ist eine Verlaufsrichtung des Stützträgers relativ zu dem Kochfeld
bzw. der Trägerplatte egal, es kommt wesentlich darauf an, dass der Stützträger einen
Mittelbereich der Trägerplatte überquert, der möglichst gut gegen Durchbiegen abgestützt
sein sollte. Wie zuvor bezüglich der Bedieneinrichtung und der Heizeinrichtungen erläutert
wurde, wird ein Verlauf des Stützträgers in einer Richtung des Kochfelds von hinten
nach vorne bevorzugt, da dann die vorteilhafte Aufteilung von Übergriff-Bereich und
Untergriff-Bereich möglich ist. Dabei kann hier in einer ersten Ausgestaltung der
Erfindung ein einziger Stützträger vorgesehen sein, der über den Mittelbereich und
vorzugsweise über einen Mittelpunkt der Fläche der Trägerplatte verläuft zu deren
Abstützung. Dies wird auch bei Kochfeldern als vorteilhaft angesehen, die sozusagen
eine Art spiegelsymmetrische Aufteilung der Heizeinrichtungen zwischen links und rechts
aufweisen, so dass der Stützträger gut zwischen diesen verlaufen kann.
[0018] In einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung können, vor allem bei einem überbreiten
Kochfeld, drei Heizeinrichtungen bzw. drei in etwa gleich große Gruppen von Heizeinrichtungen
nebeneinander vorgesehen sein. Hier können dann genau zwei Stützträger vorgesehen
sein, die parallel zueinander von vorne nach hinten verlaufen und jeweils zwischen
benachbarten Gruppen von Heizeinrichtungen hindurch verlaufen. So können auch Trägerplatten
von solchen breiten Kochfeldern, die üblicherweise eine Breite von etwa 90 cm aufweisen,
gut gegen Durchbiegen abgestützt werden.
[0019] In einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Stützträger aus
einem Flachmaterial besteht bzw. hergestellt ist. Eine Dicke des Flachmaterials kann
1 mm bis 5 mm betragen, vorteilhaft etwa 2 mm bis 5 mm. Ein solcher relativ dünner
Stützträger kann beispielsweise aus Metall hergestellt werden, insbesondere aus Aluminium.
Er kann nur ein oder zwei rechtwinklig abstehende Befestigungsabschnitte aufweisen,
die an der Trägerplatte anliegen. Sie sollen sicherstellen, dass der Stützträger mit
seinem länglichen Querschnitt hochkant und in etwa rechtwinklig zur Fläche der Trägerplatte
bzw. zur Trägerplatte selbst steht und somit eine große Steifigkeit gegen deren Durchbiegen
aufweist. Sind zwei derartige abstehende Befestigungsabschnitte vorgesehen, so kann
besonders vorteilhaft vorgesehen sein, dass sie in unterschiedliche Richtungen von
dem Stützträger abstehen, um ein Verkippen in beide Richtungen zuverlässig verhindern
zu können. In einer möglichen Weiterbildung der Erfindung können diese Befestigungsabschnitte
auch dazu dienen, den Stützträger an der Trägerplatte zu befestigen, beispielsweise
durch hindurchgeführte Schrauben oder Nieten, wie es zuvor allgemein erläutert worden
ist. Alternativ können sie an einem äußeren Ende nochmals abgewinkelte Befestigungslaschen
aufweisen, die wiederum etwa senkrecht zur Fläche der Trägerplatte verlaufen. Diese
können dann zum vorbeschriebenen Vernieten, Verstemmen oder Verbiegen dienen.
[0020] Ein flacher Stützträger, der in seinem Profil im Wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche
der Trägerplatte steht, kann vorteilhaft an der Trägerplatte entlangverlaufen oder
zumindest in einem größeren Bereich seiner Länge mit der Trägerplatte kontaktiert
sein bzw. diese berühren, insbesondere mit einer Kante. Insbesondere im Untergriff-Bereich
wird dies vorgesehen, um die Trägerplatte so sehr einfach gegen Durchbiegen nach unten
abzustützen.
[0021] Eine Höhe des Stützträgers sollte maximal 2 cm bis 3 cm betragen, vorteilhaft 1 cm
bis 1,5 cm, so dass er auch nur um maximal dieses Maß über die Fläche der Trägerplatte
nach oben steht mit dem Übergriff-Bereich oder nach unten steht mit dem Untergriff-Bereich.
Da Kochfelder, insbesondere vorgenannte Induktions-Kochfelder, möglichst flach gebaut
werden sollen, sollte die Bauhöhe durch den Stützträger nicht unnötig und am besten
gar nicht vergrößert werden. Somit sollte der Stützträger weder mit dem Übergriff-Bereich
die Heizeinrichtungen nach oben überragen noch mit dem Untergriff-Bereich eine Leistungselektronik
odgl. für die Heizeinrichtungen nach unten unterragen.
[0022] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränken die
unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0023] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer ersten Ausgestaltung eines Stützträgers mit unten angeformtem
Halteabschnitt,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Stützträger aus Fig. 1,
- Fig. 3
- einen seitlichen Schnitt durch den Stützträger aus Fig. 1 befestigt an einer Trägerplatte,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Anordnung aus Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Schrägansicht auf die Anordnung aus Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung durch ein erfindungsgemäßes Kochfeld mit Trägerplatte und
Stützträger entsprechend Fig. 3,
- Fig. 7
- eine alternative Ausgestaltung eines Stützträgers in Seitenansicht,
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf den Stützträger aus Fig. 7,
- Fig. 9
- eine Anordnung eines Stützträgers aus Fig. 7 an einer Trägerplatte ähnlich Fig. 3,
- Fig. 10
- eine Vergrößerung einer Nietverbindung zwischen Stützträger und Trägerplatte,
- Fig. 11
- einen Schnitt durch ein zweites erfindungsgemäßes Kochfeld mit einer Trägerplatte
und einem Stützträger entsprechend Fig. 9,
- Fig. 12
- eine Draufsicht auf das Kochfeld entsprechend Fig. 11 und
- Fig. 13
- eine Schrägansicht auf das Kochfeld entsprechend Fig. 12.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0024] In den Fig. 1 und 2 ist ein Stützträger 11 in Seitenansicht bzw. in Draufsicht dargestellt,
der aus 2 mm bis 5 mm starkem Material besteht, vorteilhaft Aluminium oder Stahlblech.
Der Stützträger 11 weist rechts einen Untergriff-Bereich 13 und links einen Übergriff-Bereich
15 auf, wobei der Übergriff-Bereich 15 knapp dreimal so lang ist. Verbunden sind die
Bereiche 13 und 15 durch einen Übergangsbereich 17, der als eine Art doppelter Knick
ausgebildet ist. Am rechten Ende am Untergriff-Bereich 13 weist der Stützträger 11
einen abgewinkelten Befestigungsabschnitt 19 auf wie auch am anderen Ende am Übergriff-Bereich
15. An den Befestigungsabschnitten 19 kann eine Verschraubung oder auch Vernietung
mit einer Trägerplatte zur Befestigung hergestellt werden, wie die nachfolgenden Fig.
3 bis 5 zeigen.
[0025] Etwas links von einer Mitte des Stützträgers 11, aber noch in einem Mittelbereich,
ist nach unten abstehend ein Halteabschnitt 21 vorgesehen, der zum restlichen Stützträger
11 einen Halteschlitz 22 bildet. Der Halteschlitz 22 verläuft erkennbar parallel zum
Stützträger 11 im Übergriff-Bereich 15.
[0026] Die Befestigungsabschnitte 19 sind in unterschiedliche Richtungen vom Stützträger
11 abgewinkelt, damit eine verkippfeste Verbindung mit einer Trägerplatte ermöglicht
ist bzw. der Stützträger 11 rechtwinklig dazu stehen kann.
[0027] Aus den Fig. 3 bis 5 ist eine Befestigung des Stützträgers 11 an einer Trägerplatte
24 zu ersehen. Die Trägerplatte 24 ist weitgehend konventionell ausgebildet, wie üblich
für Induktionskochfelder, und besteht aus einem 1 mm bis 2 mm dicken Aluminiumblech.
Wie vor allem auch aus der Schrägdarstellung zu ersehen ist, ist sie in dem Mittelbereich
weitgehend plan und an den Rändern nach unten abgekantet. Dies ist aber grundsätzlich
bekannt und dient einer Stabilisierung und zur Montage an einem Glasrahmen eines Kochfelds.
Im Mittelbereich weist die Trägerplatte 24 eine Öffnung 26 auf, welche beispielsweise
auch dazu benutzt wird, Anschlusskabel von auf die Trägerplatte 24 aufgelegten Induktoren
nach unten zu führen zum elektrischen Anschluss. Dies ist aber bekannt.
[0028] Der Stützträger 11 verläuft mit dem Untergriff-Bereich 13 unterhalb der Trägerplatte
24 und mit dem Übergriff-Bereich 25 oberhalb davon. In beiden Bereichen liegt er an
der Trägerplatte 14 direkt an, was vor allem für die Stützfunktion im Untergriff-Bereich
13 bedeutsam ist. Der Stützträger 11 kann entweder nur durch die rechteckige Öffnung
26 von unten nach oben verlaufen oder, wie hier vorgesehen ist, an einem Durchgangsschlitz
27. Dieser Durchgangsschlitz 27 erstreckt sich von dem rechten Rand der Öffnung 26.
Dadurch ist es möglich, dass der Stützträger 11 schon etwas früher vom Untergriff-Bereich
13 in den Übergriff-Bereich 15 sozusagen übergeht und oberhalb der Trägerplatte 24
verläuft.
[0029] Die Befestigung des Stützträgers 11 an der Trägerplatte 24 erfolgt durch Schrauben
29, die einen Gewindeeinschnitt in den Befestigungsabschnitten 19 des Stützträgers
11 aufweisen. Deswegen ist die Schraube 29 für den Befestigungsabschnitt 19 des Untergriff-Bereichs
13 von oben her geführt und liegt sozusagen auf der Trägerplatte 24, während die Schraube
29 für den Befestigungsabschnitt 19 des Übergriff-Bereichs 15 von unten nach oben
verläuft. Anstelle solcher Schrauben 29 könnten auch Niete oder sonstige formschlüssige
Verbindungselemente verwendet werden.
[0030] Eine weitere Befestigung im Mittelbereich erfolgt dadurch, dass der Halteabschnitt
21 unter den linken Rand der Öffnung 26 greift derart, dass dieser Rand in den Halteschlitz
22 eingreift. Dadurch ist eine einfache kraftschlüssige Befestigung möglich, die verhindert,
dass der Mittelbereich der Trägerplatte 24 nach unten durchgebogen wird.
[0031] Aus der Darstellung der Fig. 3 ist zu ersehen, dass der Stützträger 11 nicht ganz
gerade verläuft bzw. im Übergriff-Bereich 15 an der Unterkante vom freien Ende bis
zu dem Halteabschnitt 21 etwas gebogen nach oben verläuft, ebenso wie an der Oberkante
des Untergriff-Bereichs 13. Somit wird die Trägerplatte 24 durch das Eingreifen in
den Halteschlitz 22 unten am Stützträger 11 etwas nach oben vorgebogen. Bei eingangs
genannter Druckbelastung kann sie etwas nach unten durchgebogen werden und ist immer
noch plan bzw. horizontal und insbesondere parallel zu einer Kochfeldplatte.
[0032] Aus der Draufsicht der Fig. 4 ist auch zu ersehen, dass in der Trägerplatte eine
Vielzahl von Schlitzen 31 angeordnet ist, die zum einen vier quadratische Felder bilden,
von denen später jedes eine Induktionsspule tragen soll. In einigen Ecken dieser Felder
sind Schlitze 31 in runder Form vorgesehen. Diese Schlitze verhindern zum einen eine
zu starke Erwärmung innerhalb der Trägerplatte 15 aus Metall. Zum anderen können sie
sich vorteilhaft auswirken auf ein Verformen der Trägerplatte 24 aufgrund hoher Temperaturen.
[0033] Im in der Fig. 4 rechten Vorderbereich 25 der Trägerplatte 24 kann später eine Bedieneinrichtung
aufgesetzt werden. Dies ist aus der Schnittdarstellung in Fig. 6 durch ein erfindungsgemäßes
Kochfeld 33 mit gestrichelt dargestellter Kochfeldplatte 34 zu ersehen, dort ist eine
Bedieneinrichtung 35 angedeutet. Unterhalb der Trägerplatte 24 sind von einer Tragschale
37 getragen weitere Bauteile des Kochfelds 33, insbesondere Leistungselektronik 39
odgl..
[0034] In der Schrägdarstellung der Fig. 5 ist zu ersehen, dass, zusammen mit der Schnittdarstellung
der Fig. 3 und der Draufsicht der Fig. 4, drei Kanten bzw. Ränder der Öffnung 26 mit
einer nach unten abgebogenen länglichen Lasche versehen sind. Dies dient dazu, dass
Kabel über die Kante bzw. über den Rand nach unten geführt werden können und dabei
nicht von einer scharfen Metallkante beschädigt werden können, da diese nach unten
zeigt. Die Kante, die in den Halteschlitz 22 des Halteabschnitts 21 gesteckt wird,
sollte dagegen zumindest im Bereich des Halteschlitzes 22 gerade sein. Ansonsten ist
ein Einstecken nicht möglich.
[0035] In den Fig. 7 bis 9 ist eine alternative Ausgestaltung eines Stützträgers 111 dargestellt
mit einem Untergriff-Bereich 113 rechts und einem Übergriff-Bereich 115 links, der
ebenfalls wieder erheblich länger ist. Dazwischen befindet sich ein Übergangs-Bereich
117. Der prinzipielle Verlauf des Stützträgers 111 ähnelt demjenigen des Stützträgers
11 aus Fig. 1. Allerdings fehlen hier die Befestigungsabschnitte 19 und der Halteabschnitt
21. Dafür sind drei Spreizlaschen 120 vorgesehen. Eigentlich sind nur zwei Spreizlaschen
notwendig, und die äußerste Lasche dient hauptsächlich nur zur seitlichen Fixierung.
Sie kann auch als Spreizlasche ausgebildet sein, muss es aber aus funktionaler Sicht
nicht. Die Draufsicht der Fig. 8 zeigt, dass der Stützträger 111 keine so gute Stabilität
gegen Verkippen bietet, wenn er an einer Trägerplatte 124 befestigt ist, im Vergleich
zu der Anordnung der Fig. 3, wo die Befestigungsabschnitte 19 das jeweils verhindern.
Die Spreizlaschen 120 dienen dazu, wie der vergrößerte Ausschnitt gemäß Fig. 10 der
Befestigung der mittleren Spreizlasche 120 an der Trägerplatte 124 zeigt, dass hier,
wie der Pfeil andeutet, nach Durchstecken der Spreizlasche 120 durch eine entsprechende
Ausnehmung 128 in der Trägerplatte von unten entweder mit einem flachen Hammer odgl.
die Spreizlasche 120 umgebogen oder aufgeklopft wird, ähnlich einer Vernietung. Alternativ
kann in die Spreizlasche 120 mit einer Kante oder einem Keil geschlagen werden, wodurch
die Spreizlasche 120 in eine linke und eine rechte Hälfte getrennt wird, die sich
voneinander entfernen und somit eine Befestigung innerhalb der Ausnehmung 128 bewirken.
Dies ist aber grundsätzlich dem Fachmann bekannt.
[0036] Im Untergriff-Bereich 113 werden keine Spreizlaschen 120 odgl. zur Befestigung benötigt,
da die Trägerplatte 124 ja im Untergriff-Bereich 113 oben auf dem Stützträger 111
aufliegt und von diesem so gestützt wird.
[0037] Die Schnittdarstellung eines Kochfelds 133 gemäß Fig. 11 entspricht wiederum im Wesentlichen
derjenigen aus Fig. 6, nur hier ganz ohne Kochfeldplatte. In einem in Fig. 11 rechts
dargestellten Bereich, der ein Vorderbereich des fertigen Kochfelds 133 ist, ist eine
längliche Bedieneinrichtung 135 vorgesehen. Dies zeigt die Draufsicht der Fig. 12
sowie die Schrägansicht der Fig. 13 noch einmal besser. Im anschließenden Bereich,
der beim fertigen Kochfeld einen Heizbereich bildet, sind beispielhaft acht Induktionsspulen
140 angeordnet bzw. auf die Trägerplatte 124 aufgelegt. Ihre Kabel als Leistungsanschlüsse
141 verlaufen teils durch entsprechende Öffnungen im Stützträger 111 hindurch. Steueranschlüsse
verlaufen auf diese Art und Weise. Des Weiteren können noch auf den Induktionsspulen
140 Temperatursensoren odgl. angeordnet sein, die ebenfalls Anschlüsse aufweisen.
Auch diese Anschlüsse können grundsätzlich verlaufen wie zuvor beschrieben.
[0038] Anhand der Fig. 12 und 13 ist leicht vorstellbar, wie sich in einem breiten Kochfeld,
insbesondere mit einer Breite von üblichen 90 cm, neben eine Viererreihe von vier
Induktionsheizspulen 140 noch einmal eine weitere Viererreihe anschließt, so dass
insgesamt drei Viererreihen von Induktionsspulen 140 vorgesehen sind. Dann sollte
jeweils zwischen zwei Viererreihen ein solcher Stützträger 111 verlaufen, um die Trägerplatte
zu stützen.
[0039] Gerade auch aus der Schrägdarstellung der Fig. 13 ist gut zu ersehen, dass es von
Vorteil ist, wenn im vorderen Bereich des Kochfelds 133 bzw. auf der Trägerplatte
124 der Stützträger 111 unterhalb davon verläuft, insbesondere um eben die durchgehende
Ausgestaltung der Bedieneinrichtung 135 zu ermöglichen. So ist deren Aufbau und Einbau
erheblich vereinfacht. Des Weiteren ist hier eine automatische Unterstützung der Trägerplatte
124 gegeben.
[0040] Im hinteren Bereich des Kochfelds 133 bzw. im Übergriff-Bereich 115 des Stützträgers
111 ist dagegen, wie die Schnittdarstellung der Fig. 11 zeigt, unterhalb der Trägerplatte
124 keinerlei Platzeinschränkung gegeben. Die drei kleinen Spreizlaschen 120 stören
hier überhaupt nicht, siehe die vorigen Ausführungen dazu.
1. Kochfeld mit:
- einer Kochfeldplatte,
- Heizeinrichtungen unter der Kochfeldplatte,
- einer Trägerplatte, die die Heizeinrichtungen trägt, wobei die Trägerplatte mindestens
80% der Fläche der Kochfeldplatte aufweist oder eine Fläche aufweist, die mindestens
80% der Fläche der Kochfeldplatte entspricht,
gekennzeichnet durch einen länglich ausgebildeten Stützträger, der in einer Richtung die Trägerplatte
zu mindestens 80% ihrer Länge in dieser Richtung überspannt oder dessen Länge mindestens
80% der Ausdehnung der Kochfeldplatte in dieser Richtung beträgt, wobei der Stützträger
- an der Trägerplatte befestigt ist,
- in einem Untergriff-Bereich unter der Trägerplatte verläuft und in einem Übergriff-Bereich
über der Trägerplatte verläuft,
- die Fläche bzw. Ebene der Trägerplatte mindestens einmal durchstößt von unten nach
oben.
2. Kochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützträger separat von der Trägerplatte als eigenständiges Bauteil hergestellt
ist und vorzugsweise im fertigen Kochfeld unlösbar mit der Trägerplatte verbunden
ist.
3. Kochfeld nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützträger an seinen beiden Endbereichen und mindestens einmal in einem Mittelbereich
zwischen den Endbereichen mit der Trägerplatte verbunden ist als Befestigung, wobei
vorzugsweise eine Verbindung im Mittelbereich des Stützträgers einen Abstand zu den
Enden des Stützträgers aufweist von mindestens 20% bis 30% der Länge des Stützträgers.
4. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützträger in einem Mittelbereich mit der Trägerplatte durch einen Halteabschnitt
verbunden ist, wobei der Halteabschnitt von dem Stützträger absteht, so dass zwischen
Halteabschnitt und Stützträger ein Halteschlitz gebildet ist, wobei ein Abschnitt
der Trägerplatte in den Halteschlitz eingreift.
5. Kochfeld nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteschlitz einen Winkel von 0° bis 10° zu einer Ebene der Kochfeldplatte bildet.
6. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Befestigung des Stützträgers an der Trägerplatte durch Materialumformung erfolgt,
vorzugsweise durch Vernieten, Verstemmen oder Verbiegen eines Befestigungsabschnitts
des Stützträgers.
7. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte in einem Mittelbereich eine Öffnung aufweist und der Stützträger
durch diese Öffnung hindurch verlauft, wobei dabei der Stützträger die Ebene der Trägerplatte
im Bereich dieser Öffnung durchläuft von dem Untergriff-Bereich in den Übergriff-Bereich.
8. Kochfeld nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rand der Öffnung als Abschnitt der Trägerplatte in einen Halteschlitz nach Anspruch
4 oder 5 eingreift.
9. Kochfeld nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützträger zwei Halteabschnitte mit jeweils einem Halteschlitz hin zum Stützträger
aufweist und in beide Halteschlitze jeweils ein Rand der Öffnung eingreift.
10. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Untergriff-Bereich der Stützträger von oben her an der Trägerplatte befestigt
ist und in dem Übergriff-Bereich von unten her, wobei vorzugsweise Verstemm-Abschnitte
des Stützträgers als Befestigungsabschnitte von diesem abstehen und durch entsprechende
Verstemm-Öffnungen in der Trägerplatte eingreifen und dann von der anderen Seite verstemmt
sind zur Befestigung des Stützträgers an der Trägerplatte.
11. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Trägerplatte in einem vorderen Bereich eine Bedieneinrichtung angeordnet
ist und in einem hinteren Bereich Heizeinrichtungen angeordnet sind, wobei der Stützträger
im vorderen Bereich mit dem Untergriff-Bereich unterhalb der Trägerplatte verläuft
und im hinteren Bereich mit dem Übergriff-Bereich oberhalb der Trägerplatte verläuft,
wobei vorzugsweise der Stützträger im hinteren Bereich zwischen benachbarten Heizeinrichtungen
hindurch verläuft.
12. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützträger in einer Richtung des Kochfelds von hinten nach vorne verläuft, wobei
vorzugsweise ein einziger Stützträger vorgesehen ist oder insgesamt genau zwei Stützträger
mit parallelem Verlauf vorgesehen sind.
13. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützträger aus einem Flachmaterial besteht, insbesondere mit einer Dicke von
1 mm bis 5 mm, wobei vorzugsweise der Stützträger flach ist und in seiner Ebene nur
ein oder zwei rechtwinklig abstehende Stützabschnitte zur Anlage an der Trägerplatte
aufweist.
14. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützträger flach ist und in seinem Profil im Wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche
der Trägerplatte steht, an der entlang er verläuft, oder senkrecht zu der Kochfeldplatte
steht.
15. Kochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützträger in seinem Verlauf eine Höhe von maximal 2 cm oder 3 cm aufweist,
insbesondere 1 cm bis 1,5 cm, wobei vorzugsweise der Stützträger im Bereich zwischen
den Heizeinrichtungen diese in der Höhe nicht überragt.