[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Prägen von Strukturen mit Abmessungen im
Bereich von Mikro- oder Nanometern in eine Lackschicht aus einem Lack, wobei die Lackschicht
auf eine Seite einer Folienbahn aufgebracht ist und mittels ultravioletter Strahlung
härtbar ist. Die Folienbahn wird in Beförderungsrichtung zuerst mit der Seite, auf
der sich die noch nicht gehärtete Lackschicht befindet, durch einen Presseur an einen
Prägezylinder gepresst, auf dessen Oberfläche sich die zu prägenden Strukturen im
Mikro- oder Nanometerbereich befinden. Hierbei formen sich die Strukturen im Mikro-
oder Nanometerbereich in die Lackschicht ab. Anschließend wird die Lackschicht durch
eine ultraviolette Strahlung einer Quelle für ultraviolette Strahlung gehärtet.
[0002] Ein derartiges Verfahren wird bereits seit vielen Jahren verwendet, wobei die Folienbahn
von unten oder mindestens von schräg unten zum Prägezylinder geführt wird. Ein Teil
des Lacks der noch nicht gehärteten Lackschicht staut sich in Beförderungsrichtung
unmittelbar vor der Stelle auf, an der die Lackschicht den Prägezylinder berührt,
und bildet einen sogenannten "Lackkeil". Dieser Lackkeil ist jedoch bei dem aus dem
Stand der Technik bekannten Verfahren ungleichmäßig verteilt, wobei sich sowohl die
Dicke des Keils als auch seine Verteilung in Richtung der Drehachse des Prägezylinders
ständig und unvorhersehbar ändert. Die geometrische Form und Verteilung des Lackkeils
ist somit stochastisch, wodurch sich besonders nachteilhaft eine ungleichmäßige Verteilung
der Lackschicht auf der Folienbahn ergibt. Die Strukturen im Mikro- oder Nanometerbereich
werden somit in eine ungleichmäßig verteilte Lackschicht eingeprägt, wobei sich auch
nach dem Verprägen und anschließenden Härten der Lackschicht mittels UV-Strahlung
eine ungleichmäßig dicke und in horizontaler Richtung, bezogen jeweils auf die Folienbahn,
ungleichmäßig verteilte Lackschicht mit eingeprägten Strukturen im Mikro- oder Nanometerbereich
ergibt.
[0003] Aus
EP 2 865 625 A1 ist ein Verfahren zum Herstellen eines Sicherheitselements bekannt, das aus zwei
Bestandteilen besteht. Beide Bestandteile müssen im exakten Passer bzw. Registers
zueinander angeordnet sein, wobei eine verstellbare Streckwalze für die Einhaltung
bzw. Einstellung dieses Registers vorgesehen wird. Die zweiten Bestandteile des Sicherheitselements
werden bevorzugt durch ein Prägewerk erzeugt.
[0004] Aus
ZA 9806937 ist ein Verfahren zur Erzeugung einer Oberflächenstruktur auf einem Substrat bekannt,
bei dem das Substrat mit einer strahlenhärtbaren Substanz beschichtet wird.
[0005] Aus
WO 2011/020727 A1 ist ein Verfahren zur Erzeugung eines optisch variablen Bildes bekannt, bei dem ein
Epoxy-Lack zum Auftragen auf eine Bahn erhitzt werden kann, wodurch sich seine Viskosität
vermindert. Bis zum nachfolgenden Prägevorgang wird sich die Viskosität des Lacks
durch Abkühlung wieder verändert bzw. erhöht haben.
[0006] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren derart
weiterzubilden, dass die Nachteile des Standes der Technik behoben werden.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand des abhängigen Anspruchs.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Folienbahn von oben oder mindestens von schräg oben zum
Prägezylinder geführt. Es hat sich dabei überraschend gezeigt, dass sich der Teil
des Lacks der noch nicht gehärteten Lackschicht, der sich in Beförderungsrichtung
unmittelbar vor der Stelle aufstaut, an der die Lackschicht den Prägezylinder berührt,
zu einer größeren benetzten Fläche auf der Oberfläche des Prägezylinders führt. Der
Lackkeil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist zudem im Gegensatz zu dem Lackkeil des
Verfahrens des Standes der Technik nicht ungleichmäßig verteilt und seine geometrische
Form und Verteilung nicht stochastisch ausgeprägt. Damit ergibt sich auf der Folienbahn
sowohl vor als auch während und nach dem Prägen mit Strukturen im Mikro- oder Nanometerbereich
eine Lackschicht mit vorhersagbarer und gleichmäßiger Dicke und größerer Breite sowie
einer vorhersagbaren und konstanten Position auf der Folienbahn. Dies führt besonders
vorteilhaft zu einem Endprodukt mit konstanten und vorhersagbaren Eigenschaften und
zu einem geringeren Ausschuss, d.h. zu weniger fehlerhaft bzw. nicht den Vorgaben
entsprechenden geprägten Endprodukten wie beispielsweise Sicherheitsfäden oder Sicherheitsstreifen
mit diffraktiven oder spiegelartigen Strukturen in bzw. auf Banknoten.
[0009] Ursache für die größere benetzte Fläche auf der Oberfläche des Prägezylinders bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren ist, dass die Gravitationskraft die Lackschicht zusätzlich
zur Bewegungsrichtung der Folienbahn zu der Stelle führt, an der die Folienbahn den
Prägezylinder berührt. Im Gegensatz dazu wird bei dem Verfahren des Standes der Technik
die Lackschicht durch die Gravitationskraft vom Prägezylinder weggezogen.
[0010] Weiterer Vorteil der Erfindung ist es, dass durch die größere benetzte Fläche auf
der Oberfläche des Prägezylinders die Zeit zum Entweichen der Luft aus den Prägestrukturen
auf der Oberfläche des Prägezylinders steigt, so dass die Lackschicht bei höherer
Geschwindigkeit der Folienbahn und gleichbleibender Anzahl der Luftblasen in der geprägten
Lackschicht oder alternativ dazu bei gleicher Geschwindigkeit der Folienbahn, aber
reduzierter Anzahl der Luftblasen in der geprägten Lackschicht geprägt werden kann.
[0011] Bei dem erfindungsgemäßen Prägeverfahren wird der Presseur mit einem hohem mechanischen
Druck gegen den Prägezylinder gepresst, so dass eine deutlich erkennbare Menge Lack
der Lackschicht verquetscht wird. Dies bedeutet, dass die Breite der Lackschicht nach
dem Prägen nicht mehr identisch mit der Breite der Lackschicht vor dem Prägezylinder
ist, sondern breiter. Beispielsweise beträgt die Breite des Lacks vor der Prägung
620 mm und nach der Prägung 720 mm.
[0012] Eine Folienbahn besteht beispielsweise aus Polyethylenterephthalat (PET), Polyethylennaphthalat
(PEN), Polypropylen (PP) oder Polycarbonat (PC) mit einer Dicke für Sicherheitsfäden
oder Sicherheitsfolien von bevorzugt 8 µm bis 36 µm, für Banknoten aus Polymer oder
für Folienverbundbanknoten bis 100 µm oder für Kartenkörper bis 200 µm.
[0013] Die Dicke der Lackschicht beträgt bevorzugt 0,5 µm bis 20 µm, besonders bevorzugt
4 µm bis 15 µm und ganz besonders bevorzugt von 4 µm bis 8 µm. Die Lackschicht wird
bevorzugt mittels eines Flexodruckverfahrens auf die Folienbahn aufgebracht.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Folienbahn durch
eine Umlenkwalze umgelenkt und auf den Prägezylinder geführt wird, wobei die Umlenkwalze
in Beförderungsrichtung vor dem Presseur angeordnet wird. Durch eine zweite Umlenkwalze
kann die Folienbahn wieder vom Prägezylinder weggeführt werden. Durch die erste und
gegebenenfalls zweite Umlenkwalze wird erreicht, dass die Lackschicht den Prägezylinder
über eine größere Umfangfläche umschlingt.
[0015] Von oben im Sinne dieser Erfindung bedeutet, dass die Folie senkrecht oder mindestens
nahezu senkrecht von oben bzw. in Richtung der Gewichtskraft oder nahezu in Richtung
der Gewichtskraft auf den Prägezylinder zugeführt wird. Mindestens von schräg oben
im Sinne dieser Erfindung bedeutet, dass die Folie mit einem Winkel in einem Bereich
von mehr als waagrecht bis nahezu senkrecht von oben auf den Prägezylinder zugeführt
wird, wobei die Folie insbesondere nicht waagrecht auf den Prägezylinder zugeführt
wird.
[0016] Derartige Strukturen mit Abmessungen im Bereich von Mikro- oder Nanometern werden
insbesondere zur Erhöhung des Fälschungsschutzes von Wertdokumenten verwendet, insbesondere
Banknoten, Aktien, Anleihen, Urkunden, Gutscheine, Schecks, hochwertige Eintrittskarten,
aber auch andere fälschungsgefährdete Papiere, wie Pässe und sonstige Ausweisdokumente,
sowie Karten, wie beispielsweise Kredit- oder Debitkarten, und auch Produktsicherungselemente,
wie Etiketten, Siegel, Verpackungen und dergleichen. Die Strukturen mit Abmessungen
im Bereich von Mikro- oder Nanometern sind beispielsweise diffraktive Strukturen,
Mikrospiegel, Mattstrukturen oder Mottenaugenstrukturen.
[0017] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachfolgend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in den angegebenen Kombinationen, sondern auch in anderen Kombinationen
einsetzbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen, soweit dies
von dem Schutzumfang der Ansprüche erfasst ist.
[0018] Anhand der nachfolgenden Ausführungsbeispiele und der ergänzenden Figuren werden
die Vorteile der Erfindung erläutert. Die Ausführungsbeispiele stellen bevorzugte
Ausführungsformen dar, auf die jedoch die Erfindung in keinerlei Weise beschränkt
sein soll. Des Weiteren sind die Darstellungen in den Figuren des besseren Verständnisses
wegen stark schematisiert und spiegeln nicht die realen Gegebenheiten wieder. Insbesondere
entsprechen die in den Figuren gezeigten Proportionen nicht den in der Realität vorliegenden
Verhältnissen und dienen ausschließlich zur Verbesserung der Anschaulichkeit. Des
Weiteren sind die in den folgenden Ausführungsbeispielen beschriebenen Ausführungsformen
der besseren Verständlichkeit wegen auf die wesentlichen Kerninformationen reduziert.
Bei der praktischen Umsetzung können wesentlich komplexere Muster oder Bilder zur
Anwendung kommen.
[0019] Im Einzelnen zeigen schematisch:
- Fig. 1
- in Seitenansicht ein Prägeverfahren nach dem Stand der Technik,
- Fig. 2
- in Seitenansicht ein erfindungsgemäßes Prägeverfahren.
[0020] Fig. 1 zeigt in Seitenansicht ein aus dem Stand der Technik bekanntes Prägeverfahren.
Auf einer Folienbahn 5 befindet sich eine Lackschicht 6, wobei die Folienbahn in Bewegungsrichtung
7 von schräg unten auf eine Prägevorrichtung zugeführt wird. Die Prägevorrichtung
besteht hierbei aus einem Prägezylinder 1, in dessen Oberfläche zu prägende Strukturen
mit Abmessungen im Bereich von Mikro- oder Nanometern eingebracht sind, einem walzenförmig
ausgestalteten Presseur 2, einer Quelle 4 für ultraviolette Strahlung sowie zwei Umlenkwalzen
3. Die Folienbahn 5 wird durch die erste Umlenkwalze 3 derart umgelenkt, dass die
Lackschicht 6 mit dem Prägezylinder in Kontakt kommt. Unmittelbar vor bzw. an dieser
linienförmigen Kontaktstelle staut sich ein Teil der noch nicht gehärteten Lackschicht
auf und bildet dabei den ungleichmäßig geformten Lackkeil 8. Anschließend wird die
Folienbahn 5 samt Lackschicht 6 durch den Presseur 2 gegen den Prägezylinder 1 gepresst
und die Strukturen mit Abmessungen im Bereich von Mikro- oder Nanometern in die Lackschicht
6 abgeformt. Daraufhin wird die Lackschicht 6 durch elektromagnetische Strahlung im
ultravioletten Wellenlängenbereich der Quelle 4 gehärtet und über eine zweite Umlenkwalze
3 vom Prägezylinder 1 wegeführt und nachfolgenden Bearbeitungsschritten zugeführt.
[0021] Fig. 2 zeigt in Seitenansicht das erfindungsgemäße Prägeverfahren, bei dem im Gegensatz
zu dem Prägeverfahren aus Fig. 1 die Folienbahn 5 von schräg oben der Prägevorrichtung
zugeführt wird. Die Folienbahn 5 wird durch die erste Umlenkwalze 3 derart umgelenkt,
dass die Lackschicht 6 mit dem Prägezylinder in Kontakt kommt. Unmittelbar vor bzw.
an dieser linienförmigen Kontaktstelle staut sich ein Teil der noch nicht gehärteten
Lackschicht auf und bildet dabei den oben beschriebenen und besonders vorteilhaft
gleichmäßig geformten Lackkeil 9. Anschließend wird die Folienbahn 5 samt Lackschicht
6 durch den Presseur 2 gegen den Prägezylinder 1 gepresst und die Strukturen mit Abmessungen
im Bereich von Mikro- oder Nanometern in die Lackschicht 6 abgeformt. Daraufhin wird
die Lackschicht 6 durch elektromagnetische Strahlung im ultravioletten Wellenlängenbereich
der Quelle 4 gehärtet und über eine zweite Umlenkwalze 3 vom Prägezylinder 1 weggeführt
und nachfolgenden Bearbeitungsschritten zugeführt.
1. Verfahren zum Prägen von Strukturen mit Abmessungen im Bereich von Mikro- oder Nanometern
in eine Lackschicht (6) aus einem Lack, wobei die Lackschicht (6) auf eine Seite einer
Folienbahn (5) aufgebracht ist und mittels ultravioletter Strahlung härtbar ist, wobei
die Folienbahn (5) in Beförderungsrichtung (7) zuerst mit der Seite, auf der sich
die noch nicht gehärtete Lackschicht (6) befindet, durch einen Presseur (2) derart
an einen Prägezylinder (1), auf dessen Oberfläche sich die zu prägenden Strukturen
im Mikro- oder Nanometerbereich befinden, gepresst wird, dass sich die Strukturen
im Mikro- oder Nanometerbereich in die Lackschicht (6) abformen, und anschließend
die Lackschicht (6) durch eine ultraviolette Strahlung einer Quelle (4) für ultraviolette
Strahlung gehärtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienbahn (5) von oben oder mindestens von schräg oben zum Prägezylinder (1)
geführt wird, so dass sich ein Teil des Lacks der noch nicht gehärteten Lackschicht
(6) in Beförderungsrichtung (7) unmittelbar vor der Stelle aufstaut, an der die Lackschicht
(6) den Prägezylinder (1) berührt, wodurch sich eine größere benetzte Fläche auf der
Oberfläche des Prägezylinders (1) ergibt, wobei Ursache für die größere benetzte Fläche
auf der Oberfläche des Prägezylinders ist, dass die Gravitationskraft die Lackschicht
zusätzlich zur Bewegungsrichtung der Folienbahn zu der Stelle führt, an der die Folienbahn
den Prägezylinder berührt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienbahn (5) durch eine Umlenkwalze (3) umgelenkt und auf den Prägezylinder
(1) geführt wird, wobei die Umlenkwalze (3) in Beförderungsrichtung (7) vor dem Presseur
(2) angeordnet wird.
1. Method for embossing structures having dimensions in the micrometres or nanometres
range into a lacquer layer (6) composed of a lacquer, wherein the lacquer layer (6)
is applied to one side of a film web (5) and is curable by means of ultraviolet radiation,
wherein the film web (5), in the conveying direction (7), firstly by the side on which
the not yet cured lacquer layer (6) is situated, is pressed against an embossing cylinder
(1), on the surface of which the structures in the micrometres or nanometres range
that are to be embossed are situated, by an impression cylinder (2) in such a way
that the structures in the micrometres or nanometres range are impressed into the
lacquer layer (6), and the lacquer layer (6) is subsequently cured by ultraviolet
radiation from a source (4) for ultraviolet radiation, characterized in that the film web (5) is guided to the embossing cylinder (1) from above or at least obliquely
from above, such that some of the lacquer of the not yet cured lacquer layer (6) accumulates
in the conveying direction (7) directly before the location at which the lacquer layer
(6) comes into contact with the embossing cylinder (1), thus resulting in a larger
wetted area on the surface of the embossing cylinder (1), a cause of the larger wetted
area on the surface of the embossing cylinder being that the gravitational force guides
the lacquer layer in addition to the movement direction of the film web to the location
at which the film web comes into contact with the embossing cylinder.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the film web (5) is deflected by a deflection roll (3) and guided onto the embossing
cylinder (1), wherein the deflection roll (3) is arranged upstream of the impression
cylinder (2) in the conveying direction (7).
1. Procédé de gaufrage de structures de dimensions de l'ordre du micromètre ou du nanomètre
dans une couche de laque (6) formée d'une laque, la couche de laque (6) étant appliquée
sur une face d'une bande de film (5) et pouvant être durcie au moyen d'un rayonnement
ultraviolet, la bande de film (5) étant tout d'abord pressée dans le sens de transport
(7) par un moyen presseur (2) avec la face, sur laquelle se trouve la couche de laque
(6) non encore durcie, sur un cylindre de gaufrage (1) sur la surface duquel se trouvent
les structures à gaufrer de l'ordre du micromètre ou du nanomètre, de manière à mouler
les structures de l'ordre du micromètre ou du nanomètre dans la couche de laque (6),
puis la couche de laque (6) étant durcie par un rayonnement ultraviolet d'une source
(4) de rayonnement ultraviolet, caractérisé en ce que la bande de film (5) est guidée depuis le haut ou au moins depuis le haut en biais
vers le cylindre de gaufrage (1) de sorte qu'une partie de la laque de la couche de
laque (6) non encore durcie s'accumule dans le sens de transport (7) immédiatement
devant le point où la couche de laque (6) touche le cylindre de gaufrage (1), ce qui
donne une plus grande surface mouillée sur la surface du cylindre de gaufrage (1),
la raison de la plus grande surface mouillée sur la surface du cylindre de gaufrage
étant que la force de gravitation guide la couche de laque en plus du sens de déplacement
de la bande de film vers le point où la bande de film touche le cylindre de gaufrage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande de film (5) est déviée par un rouleau de déviation (3) et guidée sur le
cylindre de gaufrage (1), le rouleau de déviation (3) étant disposé en amont du moyen
presseur (2) dans le sens de transport (7).