[0001] Die Erfindung betrifft eine Schlitzdüse zum Ausgeben eines flüssigen Klebstoffs,
insbesondere zum Auftragen von Klebstoff auf eine schmale Kante eines Substrats zwecks
Verkleben mit einem Kantenband.
Technisches Gebiet
[0002] Platten aus Holz oder auch holzhaltigem Material werden heute in den verschiedensten
Anwendungen eingesetzt. Damit die Platten schön aussehen und an die Anforderungen
der Verwendung anpassbar sind, werden sie oft an den schmalen Kanten mit einem flexiblen
Kantenband und an den großen Flächen mit flexiblen Deckplatten oder -bändern überklebt.
Beispielsweise werden Möbel für die Küche oder das Bad sehr häufig aus derartigen
Platten gefertigt.
[0003] Für die Herstellung derartiger Platten sind Kantenleimmaschinen verfügbar. Es gibt
Maschinen, die in der Lage sind, die große Fläche der Platten mit Deckplatten oder
Deckbändern zu versehen und es gibt Maschinen, die dafür vorgesehen sind, nur die
schmalen Kanten mit dem Kantenband zu versehen. Es sind auch Maschinen bekannt, die
beide Prozesse ausführen können.
Stand der Technik
[0004] Aus der Praxis ist eine Vorrichtung zum Auftragen von Klebstoff auf ein Substrat
bekannt, mit einer um eine Achse drehbaren Auftragswalze, einer Einrichtung zum Ausgeben
von Klebstoff auf eine Umfangsfläche der Auftragswalze, einem Abgabebereich der Auftragswalze
zum Abgeben von Klebstoff von der Auftragswalze auf das Substrat, und mit einer Abstreifrakel,
wobei der Abgabebereich für Klebstoff in Drehrichtung der Auftragswalze hinter der
Einrichtung zum Ausgeben des Klebstoffs auf die Auftragswalze und vor der Abstreifrakel
angeordnet ist.
Bei dieser Einrichtung zum Ausgeben von Klebstoff auf die Umfangsfläche der Auftragswalze
handelt es sich um eine Schlitzdüse. Klebstoff wird mit der Schlitzdüse in einer Breite
auf die Auftragswalze aufgetragen, die der Substratdicke entspricht. Die Länge des
Klebstoffauftrags auf der Auftragswalze (Umfangslänge) entspricht der Länge des Substrats
multipliziert mit einem Übersetzungsfaktor. Mit dieser Vorrichtung ist es möglich,
nur so viel Klebstoff auf die Auftragswalze abzulegen, wie für das vollständige Beleimen
der schmalen Kante des Substrats nötig ist. Dabei wird der Klebstoff nahezu vollständig
von der Auftragswalze auf das Substrat übertragen und es entsteht nur sehr wenig Restklebstoff,
der mit der Rakel von der Auftragswalze entfernt werden muss.
[0005] Bei einer solchen Einrichtung startet der Klebstoffauftrag auf dem Substrat, über
eine Linie in Richtung der Dicke des Substrats betrachtet, mit einem Anstieg auf die
Klebstofffilmdicke und endet mit einem Abfall der Klebstofffilmdicke gegen das Substratdickenende.
Wird das Kantenband gegen das mit Klebstoff versehene Substrat angelegt, so ist im
Bereich des Anstiegs und des Abfalls weniger Klebstoff vorhanden und es entsteht ein
sichtbarer Spalt zwischen Kantenband und Substrat. Dies ist für ein schönes Aussehen
des beschichteten Substrats nicht zulässig. Anstelle oder zusätzlich des Spalts können
auch Klebstoffunterbrüche (Klebstofflöcher) zwischen Kantenband und Substrat sichtbar
sein. Die Klebstoffunterbrüche werden dann, wenn das Substrat zusätzlich lackiert
wird, stärker sichtbar und durch diese Klebstoffunterbrüche kann Wasser in das Substrat
eindringen. Diese negativen Effekte können durch einen Klebstoffauftrag auf die Auftragswalze,
der leicht breiter ist als die Dicke des Substrats, nahezu beseitigt werden. Dies
hat aber den Nachteil, dass mehr Klebstoff mit der Rakel abgetragen und entsorgt werden
muss. Dadurch steigt der Klebestoffverbrauch. Dies bringt höhere Produktionskosten
und mehr zu entsorgendes Material mit sich.
[0006] Bei der Vorrichtung ist bei einem längeren Stillstand der Kantenleimmaschine der
Klebestoffauftrag auf dem ersten Substrat nach dem Wiederstart der Anlage unvollständig.
Dies geschieht aus dem Grunde, dass der flüssige Klebstoff in der vertikal orientierten
Schlitzdüse durch die Gravitation langsam nach unten läuft und bei längerem Stillstand
der Anlage aus der Austrittsöffnung in der Schlitzdüse austritt. Der ausgelaufene
Klebstoff wir im oberen Bereich der Austrittsöffnung durch ein Luftpolster gleichen
Volumens ersetzt. Das Volumen des ausgelaufenen Klebstoffs ist, neben der Zeit, primär
abhängig von der Viskosität und der Geometrie der schlitzförmigen Austrittsöffnung
der Schlitzdüse. Wird nun nach längerer Stillstandszeit die Kantenleimmaschine wieder
gestartet, fehlt beim ersten Klebstoffauftrag aus der Schlitzdüse auf die Auftragswalze
im oberen Bereich Klebstoff und der Klebstoffauftrag am Anfang des Substrats ist nicht
vollständig.
[0007] Der letztgenannte Nachteil wird bei der aus der Praxis bekannten Vorrichtung durch
deren Steuerung beseitigt. Die Steuerung der Vorrichtung hat Information darüber,
wann Substrat zugeführt wird. Entsteht ein Produktionsunterbruch und wird kein Substrat
zugeführt, so startet die Steuerung einen einstellbaren Zähler. Ist der Zähler abgelaufen
und es wurde kein Substrat zugeführt, so aktiviert die Steuerung den Leimfluss durch
die Schlitzdüse für eine kurze Zeit, sobald sie feststellt, dass wieder Substrat zugeführt
wird. Dies geschieht, bevor das Substrat zum Beleimen mit der Auftragswalze in Kontakt
kommt. Dadurch wird der mit Luft gefüllte Teil in der Schlitzdüse mit Klebstoff ersetzt
und es wird etwas Klebstoff auf die Auftragswalze abgegeben. Dieser Klebstoff wird,
weil er nicht mit dem Substrat in Kontakt kommt, durch die Rakel abgestreift und entsorgt.
[0008] Des Weiteren ist aus der Praxis im Zusammenhang mit einer Spine Coat-Lösungen für
eine PUR-Buchrückenverklebung eine Schlitzdüse bekannt, an der die Schlitzlänge der
Düse entsprechend der Buchdicke des zu verklebenden Buchrückens eingestellt werden
kann. Die Schlitzdüse besitzt eine Austrittsöffnung und unterhalb dieser Öffnung befindet
sich mit einem Abstand eine parallel laufende erste Bohrung. In dieser ersten Bohrung
ist eine Kolbenstange, an der eine Fahne befestigt ist, die in den Schlitz der Düse
eingreift, in Richtung der ersten Bohrung bewegbar. Sie bildet das verstellbare Ende
der Schlitzlänge an der Schlitzdüse, indem die Fahne und der Kolben gegen den Klebstoff
abdichten. Der Klebstoff, der durch eine zweite Bohrung, die an der der Kolbenstange
gegenüberliegenden Seite in die erste Bohrung mündet, zugeführt wird, fließt über
die freie Bohrungslänge der ersten Bohrung und durch den freien Schlitz aus der Schlitzdüse,
wenn der Klebstofffluss durch die Schlitzdüse aktiviert ist. - Eine derartige Schlitzdüse
lässt sich auch an der Vorrichtung für das Beleimen der schmalen Kante eines Substrats
an einer Kantenleimmaschine verwenden. Hierbei treten jedoch die vorbeschriebenen
Nachteile auf.
[0009] Diese zuletzt genannte Schlitzdüse weist somit die Merkmale des Oberbegriffs des
Patentanspruchs 1 auf. Die Schlitzdüse weist einen Düsenkörper, einen im Düsenkörper
gebildeten Düsenschlitz, einen Durchgang im Düsenkörper zum Zuführen des Klebstoffs
zum Düsenschlitz sowie eine schlitzförmige Austrittsöffnung des Düsenschlitzes auf.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schlitzdüse der genannten Art so
weiterzubilden, dass mittels der Schlitzdüse ein Klebstoffauftrag erzielt werden kann,
der nach dem Anbringen und Anpressen des mit dem Substrat zu verbindenden Bauteils,
insbesondere Kantenbandes, zwischen diesem und dem Substrat eine nahezu rechteckige
Querschnittsform, senkrecht zur Längserstreckung des Bauteils bzw. Kantenbandes gesehen,
aufweist.
[0011] Gelöst wird die Aufgabe durch eine Schlitzdüse, die gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs
1 ausgebildet ist.
[0012] Bei der erfindungsgemäßen Schlitzdüse ist der Düsenkörper im Bereich abgewandter
Enden des Düsenschlitzes, wobei diese Enden auf die Längserstreckung des Düsenschlitzes
bezogen sind, derart gestaltet, dass ein erhöhter Austritt des Klebstoffs im Bereich
der abgewandten Enden des Düsenschlitzes durch die Austrittsöffnung erfolgt.
[0013] Es erfolgt bei der erfindungsgemäßen Schlitzdüse zwar nach wie vor ein Klebstoffauftrag
auf dem Substrat, über eine Linie in Richtung der Dicke des Substrats betrachtet,
die mit einem Anstieg auf die Klebstofffilmdicke startet und mit einem Abfall der
Klebstofffilmdicke gegen das Substratende endet. Allerdings erfolgt bei der erfindungsgemäßen
Schlitzdüse der Anstiegsbereich mit einer geringfügig überhöhten Klebstofffilmdicke
und es startet der Abfall der Klebstofffilmdicke aus einer geringfügig erhöhten Klebstofffilmdicke.
Zwischen diesen erhöhten Klebstofffilmdicken am Ende des Anstiegs und zu Beginn des
Abfalls erfolgt der Auftrag des Klebstoffs mit der normalen Klebstofffilmdicke. Beim
Anbringen und Anpressen des Bauteils bzw. Kantenbandes am Substrat entstehen keine
sichtbaren Spalte zwischen Bauteil und Substrat, weil die ansteigenden und abfallenden
Klebstoffbereiche durch den Klebstoff aus den erhöhten Bereichen aufgefüllt worden
ist.
[0014] Die Schlitzdüse ist üblicherweise derart ausgebildet, dass der Düsenkörper im Bereich
der abgewandten Enden des Düsenschlitzes Abschlusskanten bildet. Diese Abschlusskanten
begrenzen somit den Düsenschlitz, im Bereich abgewandter Enden, bezüglich des im Düsenschlitz
befindlichen Klebstoffs.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Schlitzdüse ist vorgesehen, dass sich
aufgrund einer Reduzierung des Durchflussquerschnitts des Düsenkörpers zu einer konstante
Breite aufweisenden Austrittsöffnung hin ein erhöhter Austritt des Klebstoffs im Bereich
der abgewandten Enden des Düsenschlitzes durch die Austrittsöffnung ergibt. Die Austrittsöffnung
hat somit über ihre gesamte Länge eine konstante Breite. Da bezogen auf die Ausgaberichtung
des Klebstoffs, der Durchflussquerschnitt des Düsenkörpers sich zur Austrittsöffnung
hin verjüngt, tritt im Bereich der abgewandten Enden des Düsenschlitzes eine geringfügig
größere Menge an Klebstoff aus der Schlitzdüse aus als zwischen diesen abgewandten
Enden.
[0016] Unter dem Aspekt dieser Weiterbildung wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der
Düsenkörper im Bereich der abgewandten Enden des Düsenschlitzes derart gestaltet ist,
dass sich der Durchflussquerschnitt des Düsenkörpers zur Austrittsöffnung hin stetig
reduziert.
[0017] Bei dieser Weiterbildung weisen die beiden Abschlusskanten insbesondere jeweils eine
nicht senkrecht zur Austrittsöffnung verlaufende Form auf. Es kann sich beispielsweise
um eine Bogenform oder eine gerade Form handeln. Insbesondere ist vorgesehen, dass
die beiden Abschlusskanten eine identische, spiegelbildlich angeordnete Form aufweisen.
[0018] Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Austrittsöffnung
im Bereich der abgewandten Enden des Düsenschlitzes eine größere Breitenerstreckung
aufweist als im verbleibenden Bereich der Austrittsöffnung, der eine konstante Breite
aufweist. Da der Durchtrittsquerschnitt für Klebstoff durch die Austrittsöffnung des
Düsenschlitzes im Bereich der abgewandten Enden des Düsenschlitzes größer ist als
in dem Bereich der Austrittsöffnung, der zwischen diesen abgewandten Enden des Düsenschlitzes
liegt, kann gleichfalls der erhöhte Auftrag des Klebstoffs auf das Substrat bewerkstelligt
werden.
[0019] Bei dieser Weiterbildung weist der Düsenkörper insbesondere im Bereich der beiden
Abschlusskanten, in den diesen Abschlusskanten benachbarten Bereichen der Austrittsöffnung,
jeweils eine Verbreiterung der Austrittsöffnung, bei sonst konstanter Breite der Austrittsöffnung
auf. Bezogen auf die Breitenerstreckung der Austrittsöffnung kann diese Verbreiterung
im Bereich der jeweiligen Abschlusskante nur auf einer Seite der Austrittsöffnung
oder auf den beiden gegenüberliegenden Seiten der Austrittsöffnung vorgesehen sein.
[0020] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass
der Düsenkörper im Bereich eines der abgewandten Enden des Düsenschlitzes zur Austrittsöffnung
hin verjüngend ausgebildet ist und die Austrittsöffnung im Bereich des anderen Endes
der abgewandten Enden des Düsenschlitzes gegenüber der sonst konstanten Breite aufweisenden
Austrittsöffnung eine größere Breite aufweist. Diese Gestaltung stellt somit eine
Kombination der beiden vorstehend erörterten vorteilhaften Weiterbildungen dar. Bei
dieser Gestaltung ist insbesondere vorgesehen, dass eine der beiden Abschlusskanten
eine Bogenform aufweist und der Düsenkörper im Bereich der anderen Abschlusskante,
in dem dieser Abschlusskante benachbarten Bereich der Austrittsöffnung, eine Verbreiterung
der Austrittsöffnung, bei sonst konstanter Breite der Austrittsöffnung aufweist. Auch
durch diese Gestaltung lässt sich der vorstehend grundsätzlich erörterte überhöhte
Klebstoffauftrag im Bereich der beiden Abschlusskanten erzielen.
[0021] Gemäß einer besondere Ausführungsform der Erfindung ist die Schlitzdüse derart ausgebildet,
dass die Länge des Düsenschlitzes und der Austrittsöffnung verstellbar ist. Insbesondere
ist die Länge des Düsenschlitzes und der Austrittsöffnung durch ein im Düsenkörper
verschiebbar angeordnetes, den Düsenschlitz durchsetzendes Stellteil verstellbar.
Hierdurch ist bei baulich sehr einfacher Gestaltung der Schlitzdüse die Verstellung
der Länge der Austrittsöffnung des Düsenkörpers bei gleichzeitiger Verstellung der
Länge des Düsenschlitzes möglich.
[0022] Insbesondere ist die verstellbare Schlitzdüse derart gestaltet, dass eine in dem
Düsenteil verschieblich gelagerte und verstellbare Stange im Bereich eines freien
Endes das Stellteil aufnimmt. Dieses Stellteil ist insbesondere als plattenförmige
Fahne ausgebildet. Vorzugsweise ist die eine Abschlusskante in das Stellteil integriert.
Das Stellteil weist auf seiner dem das Medium aufnehmenden Bereich des Düsenschlitzes
zugewandten Seite die eine Abschlusskante auf.
[0023] Bei nicht verstellbarer Schlitzdüse kann der Düsenkörper durchaus einteilig gestaltet
sein. Bei einer verstellbaren Schlitzdüse weist der Düsenkörper einen ein- oder mehrteiligen
Grundkörper und ein Stellteil auf. Hierbei ist die Länge des Düsenschlitzes und der
Austrittsöffnung durch das im Grundkörper verschiebbar gelagerte, den Düsenschlitz
durchsetzende Stellteil verstellbar.
[0024] Es wird somit eine Schlitzdüse nebst deren Weiterbildungen vorgeschlagen, mit der
ein Klebstoffauftrag auf ein Substrat in der Richtung der Substratdicke nach dem Anbringen
und Anpressen eines Bauteils, insbesondere eines Kantenbandes, eine nahezu rechteckige
Querschnittsform aufweist und dadurch das Substrat, nachdem es mit dem Bauteil bzw.
mit dem Kantenband versehen ist, ein ansprechendes Aussehen aufweist.
[0025] Die Schlitzdüse kann insbesondere Verwendung finden bei einer Vorrichtung zum Auftragen
von Klebstoff auf ein Substrat, mit einer um eine Achse drehbaren Auftragswalze, wobei
die Schlitzdüse dem Ausgeben von Klebstoff auf eine Umfangsfläche der Auftragswalze
dient, ferner mit einem Abgabebereich der Auftragswalze zum Abgeben von Klebstoff
von der Auftragswalze auf das Substrat, und mit einer Abstreifrakel, wobei der Abgabebereich
für Klebstoff in Drehrichtung der Auftragswalze hinter der Schlitzdüse zum Ausgeben
des Klebstoffs auf die Auftragswalze und vor der Abstreifrakel angeordnet ist, und
bei der die Schlitzdüse in der Lage ist, in Richtung der Klebestoffauftragsbreite
(Achsrichtung der Auftragswalze) einen Klebstoffauftrag auf der Auftragswalze zu realisieren,
der mit einer Überhäufung startet und mit einer Überhäufung endet.
[0026] Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung der
Figuren und den Figuren selbst dargestellt, wobei bemerkt wird, dass alle Einzelmerkmale
und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
[0027] In den Figuren ist die Erfindung anhand von zwei bevorzugten Ausführungsbeispielen
veranschaulicht, ohne auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt zu sein. Es zeigt:
- Fig. 1
- zur Verdeutlichung des Standes der Technik, einen Schnitt durch ein Düsenteil einer
verstellbaren Schlitzdüse zum Ausgeben von flüssigem Klebstoff, mit einer Kolbenstange
und einer Fahne zur Verstellung einer Austrittsöffnung der Schlitzdüse, gezeigt in
einer Schnittdarstellung I-I in Fig. 3,
- Fig. 2
- den Stand der Technik, nämlich betreffend Fig.1, eine Seitenansicht auf die ausgebaute
Kolbenstange mit Fahne,
- Fig. 3
- den Stand der Technik, nämlich einen Schnitt durch die Schlitzdüse gemäß der Linie
III-III in Fig. 1,
- Fig. 4
- einen mittels der in den Fig. 1 - 3 zum Stand der Technik verdeutlichten Schlitzdüse
auf ein Substrat aufgebrachten Klebstoffauftrag,
- Fig. 5
- einen mittels der in den Fig. 1 - 3 zum Stand der Technik verdeutlichten Schlitzdüse
auf ein Substrat aufgebrachten Klebstoffauftrag, nach dem Anbringen und Anpressen
eines Kantenbandes,
- Fig. 6 und 7
- Darstellungen, die den in den Fig. 4 und 5 veranschaulichten Darstellungen entsprechen,
allerdings bei Aufbringen eines Klebstoffauftrags auf das Substrat mittels einer erfindungsgemäß
gestalteten Schlitzdüse,
- Fig. 8
- für ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schlitzdüse ein Schnitt durch
das Düsenteil der verstellbaren Schlitzdüse gemäß der Linie VIII-VIII in Fig. 9, entsprechend
der Schnittdarstellung zum Stand der Technik gemäß Fig. 1,
- Fig. 9
- einen Schnitt durch die Schlitzdüse gemäß der Linie IX-IX in Fig. 8, entsprechend
der Schnittdarstellung zum Stand der Technik in Fig. 3,
- Fig. 10
- ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schlitzdüse in einer Schnittdarstellung
gemäß der Linie VIII-VIII in Fig. 9,
- Fig. 11
- eine Detailansicht XI gemäß Fig. 10.
[0028] In den Fig. 1 bis 3 ist ein Düsenteil einer Schlitzdüse 1 nach dem Stand der Technik
gezeigt. Die Schlitzdüse 1 dient dem Ausgeben von flüssigem Klebstoff. Die Schlitzdüse
1 weist einen Düsenkörper 2, einen im Düsenkörper 2 gebildeten Düsenschlitz 3, einen
Durchgang 4 im Düsenkörper 2 zum Zuführen des Klebstoffs zum Düsenschlitz 3 sowie
eine schlitzförmige Austrittsöffnung 5 des Düsenschlitzes 3 auf. Abgewandte Enden
des Düsenschlitzes 3 sind mit den Bezugsziffern 6 und 7 gekennzeichnet. Die Länge
des Düsenschlitzes 3 und die Länge der Austrittsöffnung 5 ist durch das Maß I, die
Breite jeweils durch das Maß b gekennzeichnet.
[0029] Die Länge I des Düsenschlitzes ist verstellbar. Durch den Düsenschlitz 3 und die
Austrittsöffnung 5 kann Klebestoff aus der Schlitzdüse 1 austreten. Die Austrittsöffnung
5 ist rechteckig. Durch Verstellen der Schlitzdüse 1 lässt sich die Längenerstreckung
von Düsenschlitz 3 und Austrittsöffnung 5 verändern, bei unveränderter Breitenerstreckung
von Düsenschlitz 3 und Austrittsöffnung 5.
[0030] Ein erster Düsenteil 8 und ein zweiter Düsenteil 9 des Düsenkörpers 2 werden durch
einen Befestigungskörper 10 mittels Stellschrauben 11 zusammengehalten. Mittig durch
die beiden Düsenteile 8, 9 ist etwas unterhalb der Austrittsöffnung 5 der Schlitzdüse
1 eine Bohrung 12 angebracht. In dieser befindet sich eine Kolbenstange 13 mit einer
daran befestigten Fahne 14, die in den Düsenschlitz 3 zwischen der Bohrung 12 und
der Austrittsöffnung 5 ragt. An der Kolbenstange 13 befindet sich eine Kolbendichtung
15, die den mit Klebstoff füllbaren Raum der Bohrung 12 und des Düsenschlitzes 3 vom
nicht mit Klebstoff füllbaren Raum der Bohrung 12 und des Düsenschlitzes 3 trennt.
Durch den als weitere Bohrung ausgebildeten Durchgang 4 kann Klebstoff in die Bohrung
12 und den Düsenschlitz 3 eingefördert werden, der dann an der Austrittsöffnung 5
der Schlitzdüse 1 austreten kann. Die Länge des Düsenschlitzes 3 und der Austrittsöffnung
5 ist durch ein Verschieben der Kolbenstange 13 mit der Fahne 14 in Richtung der Längserstreckung
der Bohrung 12 veränderbar.
[0031] Mit einer Schlitzdüse 1 gemäß diesem Stand der Technik kann bei der Vorrichtung zum
Anbringen eines Kantenbandes in einer Kantenleimmaschine ein Klebstoffauftrag 16 auf
einer Kante des Substrats 17 erzeugt werden, wie er in der Fig. 4 dargestellt ist.
Im zur besseren Sichtbarkeit etwas dicker als in der Praxis üblichen Dicke gezeichneten
Klebstoffauftrag, ist der Anstieg 18 und Abfall 19 des Klebstoffauftrags 16 an den
Rändern des Substrats 17 gut sichtbar. Wird das Kantenband 20 angebracht, so vermag
der Pressdruck auf das Kantenband 20 den Klebstoffauftrag nicht zu verformen und es
entsteht ein störender, sichtbarer Spalt an den beiden Substrateckkanten, wie es in
Fig. 5 veranschaulicht ist.
[0032] Mit der Erfindung wird eine Schlitzdüse 1 vorgestellt, mit der es möglich ist, den
Klebstoffauftrag 16 auf dem Substrat 17 am Anstieg 18 und am Abfall 19 leicht zu überhöhen,
wie dies in der Fig. 6 dargestellt ist. Wird das Kantenband 20 angelegt und angepresst,
so deformiert sich die Klebstofferhöhung am Anstieg 18 und am Abfall 19 des Klebstoffauftrags
16 und füllt den Anstieg- und den Abfallbereich mit Klebstoff. Dies ist in Fig. 7
gezeigt. Der störende, sichtbare Spalt ist nicht mehr vorhanden. Die Deformation des
Klebstoffauftrags ist in dieser Ausführung möglich, weil die Klebstoffüberhöhung nur
partiell aufgetragen ist und beim Anpressen des Kantenbandes die ganze Presskraft
auf die beiden Klebstoffüberhöhungen wirkt. Da Klebstoff inkompressibel ist, verschiebt
sich der Klebstoff gegen die Ecken des Klebstoffauftrags.
[0033] Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierbei
entspricht die Darstellung der Fig. 9 derjenigen der Fig. 3. Bezüglich des grundsätzlichen
Aufbaus der Schlitzdüse 1 wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die vorstehenden
Ausführungen zur Schlitzdüse 1 gemäß dem Stand der Technik verwiesen. Der erfindungsgemäße
Düsenkörper 2 unterscheidet sich von demjenigen nach dem Stand der Technik nur durch
die besondere Ausbildung der Fahne 14 im Bereich deren dem Düsenschlitz 3 zugewandten
stirnseitigen Kante, der Abschlusskante 21, und der dieser gegenüberliegenden, somit
auf der anderen Seite des Düsenschlitzes 3 angeordneten stirnseitigen Kante, der Abschlusskante
22, die durch die beiden Düsenteile 8, 9 gebildet sind.
[0034] In den Fig. 8 und 9, insbesondere der Fig. 8, ist der Durchgang 4 und die Bohrung
12, die Kolbenstange 13 mit der Fahne 14 und die Austrittsöffnung 5 mit der Länge
I sichtbar. Das gegen den Düsenschlitz 3 und die Austrittsöffnung 5 zeigende Ende
der Fahne 14, somit die Abschlusskante 21, besitzt eine Bogenform. Die Abschlusskante
22, die in den ersten und zweiten Düsenteil 8, 9 eingearbeitet ist und der Fahne 14
mit der Bogenform gegenübersteht, besitzt ebenfalls eine Bogenform, die spiegelbildlich
zur Bogenform der Abschlusskante 21 ausgebildet ist. Der Klebstoff gelangt über den
Durchgang 4 in die Bohrung 12 und fließt von dort durch zwischen den Abschlusskanten
21, 22 begrenzten Düsenschlitz 3 gegen die Austrittsöffnung 5 mit der Länge I. Durch
den von der Bohrung 12 bis zur Austrittsöffnung 5 stetig kleiner werdenden Durchflussquerschnitt,
ergibt sich ein erhöhter Klebstoffaustritt an den beiden Enden 6, 7 der Austrittsöffnung
5. Dieser erhöhte Klebstoffaustritt hat zur Folge, dass mit einer Schlitzdüse 1, eingesetzt
in der Vorrichtung für das Beleimen von Kanten eines Substrats an Kantenleimmaschinen,
der oben zur Fig. 6 beschriebene Klebstoffauftrag mit den Klebstofferhöhungen realisiert
werden kann.
[0035] Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in den Fig. 10 und 11 dargestellt
ist, ist die Fahne 14 mit deren Abschlusskante 21 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ausgebildet, weist somit die Bogenform auf. Allerdings ist die andere
Abschlusskante 22 modifiziert. Sie weist keine Bogenform im Sinne der Bogenform der
Abschlusskante 21 auf, sondern es weist die Austrittsöffnung 5 im Bereich des Endes
7 gegenüber der sonst konstanten Breite b der Austrittsöffnung eine geringfügig größere
Breite b1 auf. Somit kann auch im Bereich dieses Endes 7 ein erhöhter Austritt des
Klebstoffs durch die Austrittsöffnung 5 erfolgen. Bei diesem Ausführungsbeispiel der
Schlitzdüse 1 ist die Abschlusskante 23 für den mit Klebstoff durchfließbaren Düsenschlitz
3, der in den ersten und/oder dem zweiten Düsenteil 8, 9 eingearbeitet ist, und der
Fahne 14 gegenübersteht, eine gerade Nut 23 mit einer Ausdehnung s gegen den Düsenschlitz
3, sodass sich die größere Breite b1 der Austrittsöffnung 5 ergibt. Diese Nut 23 kann
sich über die gesamte Länge der Abschlusskante 22 erstrecken. Grundsätzlich ist es
aber ausreichend, wenn die Nut 23 in dem der Austrittsöffnung 5 benachbarten Bereich
der Abschlusskante 22 angeordnet ist. Die Tiefe der Nut 23 ist dabei gering und hat
nur einige Prozente der Breite b von Düsenschlitz 3 und Austrittsöffnung 5, die in
etwa der Dicke der Fahne 14 entspricht.
[0036] Die gerade Nut 23 muss nicht, wie abgebildet, rechtwinklig zur Bohrung 12 angeordnet
sein, sondern kann auch geneigt gegen den Düsenschlitz 3 oder die Austrittsöffnung
5 ausgeführt sein. Mit einer Schlitzdüse 1, die eine Fahne 14 in Bogenform und eine
derartige Nut 23 aufweist, die den Schlitz der Austrittsöffnung 5 mit der Länge I
begrenzen, kann ebenfalls der erhöhte Klebstoffausstoß an den Enden 6, 7 der Austrittsöffnung
5 erreicht werden. Für das Beleimen der Kanten eines Substrats in Kantenleimmaschinen
kann der oben beschriebene Effekt auch mit dieser Lösung realisiert werden. Insbesondere
dann, wenn die Schlitzdüse 1 nicht verstellbar ist und demzufolge keine verfahrbare
Fahne 14 erforderlich ist, kann der Düsenkörper so gestaltet sein, dass er im Bereich
der Abschlusskante 21 des Düsenkörpers 2 dann eine Nut aufweist, die entsprechend
der Nut 23 ausgebildet ist.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Schlitzdüse
- 2
- Düsenkörper
- 3
- Düsenschlitz
- 4
- Durchgang
- 5
- Austrittsöffnung
- 6
- Ende
- 7
- Ende
- 8
- Düsenteil
- 9
- Düsenteil
- 10
- Befestigungskörper
- 11
- Stellschraube
- 12
- Bohrung
- 13
- Kolbenstange
- 14
- Fahne
- 15
- Kolbendichtung
- 16
- Klebstoffauftrag
- 17
- Substrat
- 18
- Anstieg
- 19
- Abfall
- 20
- Kantenband
- 21
- Abschlusskante
- 22
- Abschlusskante
- 23
- Nut
- b
- Breite
- b1
- Breite
- l
- Länge
- s
- Ausdehnung
1. Schlitzdüse (1) zum Ausgeben eines flüssigen Klebstoffs, insbesondere zum Auftragen
von Klebstoff auf eine schmale Kante eines Substrats (17), mit einem Düsenkörper (2),
einem im Düsenkörper (2) gebildeten Düsenschlitz (3), einem Durchgang (4) im Düsenkörper
(2) zum Zuführen des Klebstoffs zum Düsenschlitz (3), sowie einer schlitzförmigen
Austrittsöffnung (5) des Düsenschlitzes (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) im Bereich abgewandter Enden (6, 7) des Düsenschlitzes (3), wobei
diese Enden (6, 7) auf die Längserstreckung des Düsenschlitzes (3) bezogen sind, derart
gestaltet ist, dass ein erhöhter Austritt des Klebstoffs im Bereich der abgewandten
Enden (6, 7) des Düsenschlitzes (3) durch die Austrittsöffnung (5) erfolgt.
2. Schlitzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) im Bereich der abgewandten Enden (6, 7) des Düsenschlitzes (3)
Abschlusskanten (21, 22) bildet.
3. Schlitzdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich aufgrund einer Reduzierung des Durchflussquerschnitts des Düsenkörpers (2) zur
eine konstante Breite (b) aufweisenden Austrittsöffnung (5) hin ein erhöhter Austritt
des Klebstoffs im Bereich der abgewandten Enden (6, 7) des Düsenschlitzes (3) durch
die Austrittsöffnung (5) ergibt.
4. Schlitzdüse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) im Bereich der abgewandten Enden (6, 7) des Düsenschlitzes (3)
derart gestaltet ist, dass sich der Durchflussquerschnitt des Düsenkörpers (2) zur
Austrittsöffnung (5) hin stetig reduziert.
5. Schlitzdüse nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Abschlusskanten (21, 22) jeweils eine nicht senkrecht zur Austrittsöffnung
(5) verlaufende Form, insbesondere eine Bogenform oder eine gerade Form aufweisen.
6. Schlitzdüse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Abschlusskanten (21, 22) eine identische, spiegelbildlich angeordnete
Form aufweisen.
7. Schlitzdüse nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (5) im Bereich der abgewandten Enden (6, 7) des Düsenschlitzes
(3) eine größere Breitenerstreckung (b1) aufweist als im verbleibenden Bereich der
Austrittsöffnung (5), der eine konstante Breite (b) aufweist.
8. Schlitzdüse nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) im Bereich der beiden Abschlusskanten (21, 22), in dem diesen
Abschlusskanten (21, 22) benachbarten Bereichen der Austrittsöffnung (5), jeweils
eine Verbreiterung der Austrittsöffnung (5), bei sonst konstanter Breite (b) der Austrittsöffnung
(5) aufweist.
9. Schlitzdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) im Bereich eines Endes (6) der abgewandten Enden (6, 7) des Düsenschlitzes
(3) zur Austrittsöffnung (5) hin verjüngend ausgebildet ist und die Austrittsöffnung
(5) im Bereich des anderen Endes (7) der abgewandten Enden (6, 7) des Düsenschlitzes
(3) gegenüber der sonst konstanten Breite (b) aufweisenden Austrittsöffnung (5) eine
größere Breite (b1) aufweist.
10. Schlitzdüse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abschlusskante (21) der beiden Abschlusskanten (21, 22) eine Bogenform aufweist,
der Düsenkörper (2) im Bereich der anderen Abschlusskante (22), in dem dieser Abschlusskante
(22) benachbarten Bereich der Austrittsöffnung (5), eine Verbreiterung der Austrittsöffnung
(5) bei sonst konstanter Breite (b) der Austrittsöffnung (5) aufweist.
11. Schlitzdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzdüse (1) derart ausgebildet ist, dass die Länge (I) des Düsenschlitzes
(3) und der Austrittsöffnung (5) veränderbar ist.
12. Schlitzdüse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenkörper (2) einen ein- oder mehrteiligen Grundkörper (8, 9) und ein Stellteil
(14) aufweist, wobei die Länge (I) des Düsenschlitzes (3) und der Austrittsöffnung
(5) durch das im Grundkörper (8, 9) verschiebbar gelagerte, den Düsenschlitz (3) durchsetzende
Stellteil (14) verstellbar ist.
13. Schlitzdüse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine in dem Grundkörper (8, 9) verschieblich gelagerte und verstellbare Stange (13)
im Bereich eines freien Endes das Stellteil (14) aufnimmt, insbesondere das als plattenförmige
Fahne (14) ausgebildete Stellteil aufnimmt.
14. Schlitzdüse nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellteil (14) auf seiner dem das Medium aufnehmenden Bereich des Düsenschlitzes
(3) zugewandten Seite die eine Abschlusskante (21) aufweist.