[0001] Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für den Inkjet-Druck, umfassend einen
Druckbalken mit einer ersten Düsengruppe und mindestens einer zweiten Düsengruppe.
In
DE 197 43 804 A1 ist eine Druckvorrichtung beschrieben, die eine Flussanordnung aufweist, welche zur
Versorgung einzelner Druckköpfe sowohl mit Tinte als auch mit einem Reinigungsfluid
dient. Für die Gesamtheit der Druckköpfe sind ein Tintenvorratsbehälter und ein Reinigungsflüssigkeitstank
vorhanden. Die Reinigungsflüssigkeit wird abwechselnd mit der Tinte an die Druckköpfe
geleitet. Es ist ein Vorlauf vorhanden, der nacheinander Dreiergruppen von Druckköpfen
mit Tinte bzw. mit Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt.
[0002] In den Dokumenten
EP1033252,
EP2305475 und
DE3607237 sind Druckvorrichtungen beschrieben, die eine Fließanordnung aufweisen, welche zur
Versorgung einzelner Druckköpfe sowohl mit Tinte als auch mit einem Reinigungsfluid
dient.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine weitere Vorrichtung für den Inkjet-Druck
zu schaffen.
[0004] Die Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung für den Inkjet-Druck gelöst,
die einen Druckbalken mit einer ersten Düsengruppe, mindestens einer zweiten Düsengruppe,
einem gemeinsamen Tintentank für die erste Düsengruppe und die zweite Düsengruppe
und mit einem gemeinsamen Spülmitteltank für die erste Düsengruppe und die zweite
Düsengruppe umfasst, wobei Mittel zum wahlweisen Verbinden der ersten Düsengruppe
und der zweiten Düsengruppe mit dem Spülmitteltank vorhanden sind.
[0005] Das Spülmittel, welches sich in dem Spülmitteltank befindet, ist eine von der Tinte
in dem Tintentank verschiedene Flüssigkeit. Bei dem Spülmittel kann es sich um eine
Befeuchtungsflüssigkeit oder um eine Reinigungsflüssigkeit handeln.
[0006] Der aus den Mitteln zum wahlweisen Verbinden der ersten Düsengruppe mit der zweiten
Düsengruppe mit dem Spülmitteltank resultierende Vorteil ist, dass jede Düsengruppe
einzeln mit dem Spülmittel gespült werden kann, um im Inneren der betreffenden Düsengruppe
festsitzende Partikel aufzulösen oder auszuspülen. In vorteilhafter Weise kann das
Spülen der betreffenden Düsengruppe gezielt erfolgen, ohne dabei die übrigen Düsengruppen
mit zu spülen. Dadurch können die Tintenverluste minimiert werden, die beim Spülen
unvermeidbar auftreten.
[0007] Es sind verschiedene Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich.
[0008] Bei einer Weiterbildung umfassen die Mittel zum wahlweisen Verbinden der ersten Düsengruppe
und der zweiten Düsengruppe mit dem Spülmitteltank Ventile, welche erste Schaltstellungen
und zweite Schaltstellungen aufweisen. In den ersten Schaltstellungen der Ventile
ist mit dem Spülmitteltank die erste Düsengruppe verbunden und ist die zweite Düsengruppe
mit dem Spülmitteltank nicht verbunden. In den zweiten Schaltstellungen ist mit dem
Spülmitteltank die zweite Düsengruppe verbunden und ist die erste Düsengruppe mit
dem Spülmitteltank nicht verbunden. Die Ventile sind auch als Ventilanordnungen bezeichenbar.
[0009] Bei einer weiteren Weiterbildung weisen die Ventile dritte Schaltstellungen auf,
in denen mit dem Spülmitteltank die erste Düsengruppe und gleichzeitig die zweite
Düsengruppe verbunden sind.
[0010] Bei einer weiteren Weiterbildung umfassen die Ventile Sperrventile.
[0011] Bei einer weiteren Weiterbildung umfassen die Ventile Mehrwegeventile.
[0012] Bei einer weiteren Weiterbildung sind in den ersten Schaltstellungen der Ventile
der Spülmitteltank und die erste Düsengruppe Bestandteile eines ersten Kreislaufsystems,
in dem ein Spülmittel umgewälzt wird.
[0013] Bei einer weiteren Weiterbildung sind in den zweiten Schaltstellungen der Ventile
der Spülmitteltank und die zweite Düsengruppe Bestandteile eines zweiten Kreislaufsystems,
in dem das Spülmittel umgewälzt wird.
[0014] Weitere Weiterbildungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
und der dazugehörigen Zeichnungen, in welcher zeigt:
- Figur 1:
- eine Digitaldruckmaschine,
- Figuren 2 bis 5:
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Druckbalkens der Digitaldruckmaschine aus Figur
1 und
- Figuren 6 bis 9:
- ein zweites Ausführungsbeispiel des Druckbalkens der Digitaldruckmaschine aus Figur
1.
[0015] Figur 1 zeigt eine Digitaldruckmaschine mit einer Inkjetstation 8, in der ein Transportzylinder
7 für Bogen und darauf gerichtete Druckbalken 1 bis 6 angeordnet sind, von denen jeder
eine andere Farbe druckt. Weiterhin umfasst die Digitaldruckmaschine ein Inspektionssystem
9 zum Inspizieren des in der Inkjetstation 8 auf die Bogen gedruckten Druckbildes.
Das Inspektionssystem 9 kann eine Kamera sein und ist wie auch die Druckstation 8
mit einer elektronischen Steuerung 10 verbunden. Die Druckbalken 1 bis 6 sind in Bedruckstofftransportrichtung
nacheinander angeordnet und jeder Druckbalken 1 bis 6 weist eine Reihe von Druckköpfen
auf, welche sich senkrecht zur Zeichnungsebene der Figur 1 über die gesamte Druckbreite
erstreckt. Die Druckbalken 1 bis 6 sind miteinander baugleich und ihr identischer
Aufbau wird nachfolgend am Beispiel des Druckbalkens 1 erläutert.
[0016] Figur 2 zeigt Bestandteile des Druckbalkens 1 aus einer der Transportrichtung des
Bedruckstoffs entsprechenden Blickrichtung. Der Druckbalken 1 weist eine größere Anzahl
von Druckköpfen auf, von denen nur zwei Druckköpfe gezeigt sind, die im Folgenden
als erste Düsengruppe 11 und zweite Düsengruppe 12 bezeichnet werden. Jede Düsengruppe
11, 12 hat eine Düsenplatte 13, in welcher eine Vielzahl von Inkjet-Düsen zum Ausstoßen
der Tinte münden. Die erste Düsengruppe 11, die zweite Düsengruppe 12 und auch die
anderen Düsengruppen des Druckbalkens 1 sind über ein Leitungssystem an einen Tintentank
14 angeschlossen, aus welchem sie beim Drucken mit Tinte versorgt werden. Alle Düsengruppen
11, 12 des Druckbalkens 1 sind über das Leitungssystems an einen Spülmitteltank 15
angeschlossen, in welchem sich ein Spülmittel befindet, das zur Reinigung oder Wartung
der Inkjet-Düsen der Düsengruppen 11, 12 dient.
[0017] Beim Drucken wird die Tinte aus dem Tintentank 14 über einen Zulaufverteiler 16 auf
die Düsengruppen 11, 12 verteilt. Die nicht verdruckte, aus den Düsengruppen 11, 12
rücklaufende Tinte wird über einen Rücklaufverteiler 17, der im Prinzip eine Sammelleitung
ist, in den Tintentank 14 zurück geleitet. Der Tintentank 14 ist über eine Tintenzulaufleitung
22 mit dem Zulaufverteiler 16 verbunden. In der Tintenzulaufleitung 22 ist eine erste
Pumpe 18 angeordnet, welche die Tinte zu den Düsengruppen 11, 12 hin pumpt. Der Rücklaufverteiler
17 ist über eine Tintenrücklaufleitung 23 mit dem Tintentank 14 verbunden. In der
Tintenrücklaufleitung 23 ist eine zweite Pumpe 19 angeordnet, welche die Tinte in
den Tintentank 14 hinein pumpt. Eine dritte Pumpe 20 pumpt das Spülmittel aus dem
Spülmitteltank 15 zu den Düsengruppen 11, 12 hin und ist in einer Spülmittelzulaufleitung
24 angeordnet. Eine vierte Pumpe 21 pumpt das Spülmittel aus den Düsengruppen 11,
12 in den Spülmitteltank 15 zurück und ist in einer Spülmittelrücklaufleitung 25 angeordnet.
[0018] Von dem Zulaufverteiler 16 zweigt eine der gesamten Anzahl von Druckköpfen - d. h.
Düsengruppen - des Druckbalkens 1 entsprechende Anzahl von Zulaufverteilerabzweigungen
ab. Dazu gehören eine erste Zulaufverteilerabzweigung 26, die zu der ersten Düsengruppe
11 führt, und eine zweite Zulaufverteilerabzweigung 27, die zu der zweiten Düsengruppe
12 führt. Die übrigen Zulaufverteilerabzweigungen, die zu den zeichnerisch nicht dargestellten
Düsengruppen führen, sind zeichnerisch nicht mit dargestellt. In den Rücklaufverteiler
17 mündet eine der gesamten Anzahl der Düsengruppen des Druckbalkens 1 entsprechende
Anzahl von Rücklaufverteilereinmündungen ein, von denen nur eine erste Rücklaufverteilereinmündung
48 und eine zweite Rücklaufverteilereinmündung 49 zeichnerisch mit dargestellt sind.
Über die erste Rücklaufverteilereinmündung 48 ist die erste Düsengruppe 11 mit dem
Rücklaufverteiler 17 verbunden und über die zweite Rücklaufverteilereinmündung 49
ist die zweite Düsengruppe 12 mit dem Rücklaufverteiler 17 verbunden.
[0019] Die erste Düsengruppe 11 ist eingangsseitig an eine erste Druckkopfzuleitung 40 und
ausgangsseitig an eine erste Druckkopfrückleitung 41 angeschlossen. Die zweite Düsengruppe
12 ist eingangsseitig an eine zweite Druckkopfzuleitung 42 und ausgangsseitig an eine
zweite Druckkopfrückleitung 43 angeschlossen. Eine erste Ventilanordnung ist über
die erste Zulaufverteilerabzweigung 26 mit dem Zulaufverteiler 16 und über die erste
Druckkopfzuleitung 40 mit der ersten Düsengruppe 11 verbunden. Eine zweite Ventilanordnung
ist über die erste Rücklaufverteilereinmündung 48 mit dem Rücklaufverteiler 17 und
über die erste Druckkopfrückleitung 41 mit der ersten Düsengruppe 11 verbunden. Eine
dritte Ventilanordnung ist über die zweite Zulaufverteilerabzweigung 27 mit dem Rücklaufverteiler
17 und über die zweite Druckkopfzuleitung 42 mit der zweiten Düsengruppe 12 verbunden.
Eine vierte Ventilanordnung ist über die zweite Rücklaufverteilereinmündung 49 mit
dem Rücklaufverteiler 17 und über die zweite Druckkopfrückleitung 43 mit der zweiten
Düsengruppe 12 verbunden.
[0020] Die erste Ventilanordnung umfasst ein erstes Sperrventil 32 und ein erstes Mehrwegeventil
33, das zwischen dem ersten Sperrventil 32 und der ersten Düsengruppe 11 angeordnet
ist. Die zweite Ventilanordnung umfasst ein zweites Sperrventil 34 und ein zweites
Mehrwegeventil 35, das zwischen dem zweiten Sperrventil 34 und der ersten Düsengruppe
11 angeordnet ist. Die dritte Ventilanordnung umfasst ein drittes Sperrventil 36 und
ein drittes Mehrwegeventil 37, das zwischen dem dritten Sperrventil 36 und der zweiten
Düsengruppe 12 angeordnet ist. Die vierte Ventilanordnung umfasst ein viertes Sperrventil
38 und ein viertes Mehrwegeventil 39, das zwischen dem vierten Sperrventil 38 und
der zweiten Düsengruppe 12 angeordnet ist. Das erste, zweite, dritte und vierte Mehrwegeventil
33, 35, 37 und 39 sind 3/2-Wegeventile, also Wegeventile mit jeweils drei Anschlüssen
und zwei Schaltstellungen.
[0021] Das erste Sperrventil 32 ist eingangsseitig mit der ersten Zulaufverteilerabzweigung
26 verbunden und das dritte Sperrventil 36 ist eingangsseitig mit der zweiten Zulaufverteilerabzweigung
27 verbunden. Das zweite Sperrventil 34 ist ausgangsseitig mit der ersten Rücklaufverteilereinmündung
48 verbunden und das vierte Sperrventil 38 ist ausgangsseitig mit der zweiten Rücklaufverteilereinmündung
49 verbunden. Der Ausgang des ersten Mehrwegeventiles 33 ist mit der ersten Druckkopfzuleitung
40 verbunden und der Eingang des zweiten Mehrwegeventils 35 ist mit der ersten Druckkopfrückleitung
41 verbunden. Der Ausgang des dritten Mehrwegeventils 37 ist mit der zweiten Druckkopfzuleitung
42 verbunden und der Eingang des vierten Mehrwegeventils 39 ist mit der zweiten Druckkopfrückleitung
43 verbunden.
[0022] Die Spülmittelzulaufleitung 24 und die Spülmittelrücklaufleitung 25 sind Sammelleitungen.
Von der Spülmittelzulaufleitung 24 zweigen eine erste Verbindungsleitung 28 und eine
dritte Verbindungsleitung 30 ab und in die Spülmittelrücklaufleitung 25 münden eine
zweite Verbindungsleitung 29 und eine vierte Verbindungsleitung 31 ein. An den einen
Eingang des ersten Mehrwegeventils 33 ist die erste Verbindungsleitung 28 angeschlossen
und an den anderen Eingang des ersten Mehrwegeventils 33 ist das erste Sperrventil
32 über eine kurze Leitung (ohne Bezugszeichen) angeschlossen. An den einen Ausgang
des zweiten Mehrwegeventils 35 ist die zweite Verbindungsleitung 29 angeschlossen
und an den anderen Ausgang des zweiten Mehrwegeventils 35 ist das zweite Sperrventil
34 angeschlossen. An den einen Eingang des dritten Mehrwegeventils 37 ist die dritte
Verbindungsleitung 30 angeschlossen und an den anderen Eingang des dritten Mehrwegeventils
37 ist das dritte Sperrventil 36 angeschlossen. An den einen Ausgang des vierten Mehrwegeventils
39 ist die vierte Verbindungsleitung 31 angeschlossen und an den anderen Ausgang des
vierten Mehrwegeventils 39 ist das vierte Sperrventil 38 angeschlossen.
[0023] Die Ventile 32 bis 39 haben jeweils einen Stellantrieb zum Schalten der Ventile und
sind durch die Steuerung 10 fernsteuerbar. Wie bereits beschrieben, bestehen die erste,
zweite dritte und vierte Ventilanordnung jeweils aus einem Sperrventil und einem Mehrwegeventil.
Gemäß einer zeichnerisch nicht dargestellten Modifikation ist es möglich, die Funktion
des Sperrventils und des Mehrwegeventils der jeweiligen Ventilanordnung in einem einzigen
Mehrwegeventil zu vereinen, wobei in diesem Fall die erste, zweite, dritte und vierte
Ventilanordnung jeweils nur aus einem einzigen Ventil besteht.
[0024] Die in den Figuren 2 bis 5 dargestellte Vorrichtung funktioniert folgendermaßen:
Figur 2 zeigt den Modus "Druckbetrieb". Der Tintenfluss ist mit fetter Linie dargestellt.
Die Tinte aus dem Tintentank 14 wird durch die erste Pumpe 18 über den Zulaufverteiler
16 und die erste Ventilanordnung und die dritte Ventilanordnung gleichzeitig in die
erste und zweite Düsengruppe 11, 12 gepumpt. Durch die zweite Pumpe 19 wird die Tinte
aus der ersten und zweiten Düsengruppe 11, 12 über die zweite Ventilanordnung und
die vierte Ventilanordnung und den Rücklaufverteiler 17 in den Tintentank 14 zurück
gepumpt. Bei diesem Kreislaufsystem befinden sich die Ventilanordnungen in folgenden
Schaltstellungen: Das erste, zweite, dritte und vierte Sperrventil 32, 34, 36 und
38 sind auf Durchlass geschaltet. Das erste Mehrwegeventil 33 ist auf Durchlass vom
ersten Sperrventil 32 zur ersten Düsengruppe 11 geschaltet, wobei in dem ersten Mehrwegeventil
33 der Weg zwischen der ersten Verbindungsleitung 28 und der ersten Druckkopfzuleitung
40 gesperrt ist. Das zweite Mehrwegeventil 35 ist auf Durchlass von der ersten Düsengruppe
11 zum zweiten Sperrventil 34 geschaltet, wobei in dem zweiten Mehrwegeventil 35 der
Weg zwischen der ersten Druckkopfrückleitung 41 und der zweiten Verbindungsleitung
29 gesperrt ist. Die Ventile 36, 37 der dritten Ventilanordnung sind sinngemäß so
geschaltet, wie die Ventile 32, 33 der ersten Ventilanordnung und die Ventile 38,
39 der vierten Ventilanordnung sind sinngemäß so geschaltet wie die Ventile 34, 35
der zweiten Ventilanordnung. Die dritte und vierte Pumpe 20, 21 arbeiten im Modus
"Druckbetrieb" nicht.
[0025] Figur 3 zeigt den Modus "Spülen nur der ersten Düsengruppe 11", wobei die erste und
zweite Pumpe 18, 19 stillstehen. Mit fetter Linie ist der Spülmittelfluss dargestellt.
Hierbei ist die erste Düsengruppe 11, sind aber nicht die zweite Düsengruppe 12 und
die übrigen Düsengruppen in den Spülmittelkreislauf (erstes Kreislaufsystem) eingebunden.
Die vierte Pumpe 21 pumpt das Spülmittel aus dem Spülmitteltank 15 über das erste
Mehrwegeventil 33 in die erste Düsengruppe 11. Das erste Mehrwegeventil 33 befindet
sich in einer Schaltstellung, in welcher der Weg zwischen der ersten Verbindungsleitung
28 und der ersten Druckkopfzuleitung 40 offen ist. Das dritte Mehrwegeventil 37 befindet
sich in einer Schaltstellung, in welcher der Weg zwischen der dritten Verbindungsleitung
30 und der zweiten Druckkopfzuleitung 42 geschlossen ist. Die Ventilanordnungen der
in der Zeichnung nicht mit dargestellten Düsengruppen sind genauso geschaltet wie
die Ventilanordnungen der zweiten Düsengruppe 12. Somit gelangt das Spülmittel aus
der Spülmittelzulaufleitung 24 nur in die erste Düsengruppe 11 und nicht in die zweite
Düsengruppe 12 und auch nicht in die übrigen Düsengruppen. Die dritte Pumpe 20 pumpt
das Spülmittel aus der ersten Düsengruppe 11 über das zweite Mehrwegeventil 35 in
den Spülmitteltank 15 zurück. Das zweite Mehrwegeventil 35 befindet sich in einer
Schaltstellung, in welcher der Weg zwischen der ersten Druckkopfrückleitung 41 und
der zweiten Verbindungsleitung 29 offen und der andere Weg geschlossen ist.
[0026] Figur 4 zeigt den Modus "Spülen nur der zweiten Düsengruppe 12". Hierbei ist die
zweite Düsengruppe 12, sind aber nicht die erste Düsengruppe 11 und die übrigen Düsengruppen
in den Spülmittelkreislauf (zweites Kreislaufsystem) eingebunden. Die Schaltstellungen
der dritten und vierten Ventilanordnung sind in Figur 4 sinngemäß so wie die bereits
im Detail beschriebenen Schaltstellungen der ersten und zweiten Ventilanordnung in
Figur 3. Außerdem ist in Figur 4 die Schaltstellung der ersten Ventilanordnung so,
wie die Schaltstellung der dritten Ventilanordnung in Figur 3.
[0027] Figur 5 zeigt den Modus "Gleichzeitiges Spülen mehrerer Düsengruppen 11, 12", wobei
die erste und zweite Düsengruppe 11, 12 und gegebenenfalls auch alle übrigen Düsengruppen
des Druckbalkens 1 gleichzeitig gespült werden. Hierbei befinden sich die der ersten
Düsengruppe 11 zugeordneten ersten und zweiten Ventilanordnungen in ihren in Figur
3 bereits dargestellten Schaltstellungen und die der zweiten Düsengruppe 12 zugeordneten
dritten und vierten Ventilanordnungen in ihren in Figur 4 bereits dargestellten Schaltstellungen.
Anhand des mit fetter Linie dargestellten Spülmittelflusses ist ohne weiteres erkennbar,
dass beide Düsengruppen 11, 12 in dem Kreislaufsystem miteinander parallelgeschaltet
sind. Auch in diesem Spülmodus sind die erste und zweite Pumpe 18, 19 passiv und arbeiten
nur die dritte und vierte Pumpe 20, 21.
[0028] In den drei Modi zum Spülen nach Figur 3, 4 und 5 kann gemäß einer Modifikation ein
Wechsel der Spülrichtung erfolgen. Dazu sind die dritte und vierte Pumpe 20, 21 als
Reversierpumpen mit Förderstromumkehr durch Drehrichtungswechsel des Pumpenmotors
ausgebildet. Im Reversierbetrieb pumpt die dritte Pumpe 20 das Spülmittel aus dem
Spülmitteltank 15 in die erste und/oder zweite Düsengruppe 11, 12 und pumpt die vierte
Pumpe 21 das Spülmittel wieder in den Spülmitteltank 15 zurück.
[0029] Gemäß einer weiteren Modifikation kann in einer Betriebsart "Intensivspülen" die
Drehrichtung nur der dritten Pumpe 20 umgekehrt werden, so dass beide Pumpen 20, 21
gleichzeitig das Spülmittel aus dem Spülmitteltank 15 in die erste und/oder zweite
Düsengruppe 11, 12 pumpen. Hierbei werden Verunreinigungen, wie Tintenpartikel, durch
die Inkjet-Düsen in der Düsenplatte 13 ausgestoßen. Die Sperrventile 32, 34, 36 und
38 sind beim "Intensivspülen" geschlossen.
[0030] Gemäß einer weiteren Modifikation arbeitet beim Spülen nur eine der beiden Pumpen
20, 21. Es wird dabei entweder nur der Zulaufpfad oder nur der Rücklaufpfad der jeweiligen
Düsengruppe oder Düsengruppen gespült. Im Fall, dass nur die dritte Pumpe 20 arbeitet,
läuft diese im Reversierbetrieb. Das in der Druckkopfzuleitung jeder zu spülender
Düsengruppe angeordnete Mehrwegeventil befindet sich in der Schaltstellung, in der
der Durchfluss aus der Druckkopfzuleitung in die von dem Mehrwegeventil zur Spülmittelzulaufleitung
führende Verbindungsleitung geschlossen ist. Im Fall, dass nur die vierte Pumpe 21
arbeitet, läuft diese nicht im Reversierbetrieb, sondern im Normalbetrieb. Das in
der Druckkopfrückleitung jeder zu spülender Düsengruppe angeordnete Mehrwegeventil
befindet sich in der Schaltstellung, in der der Durchfluss aus der Druckkopfrückleitung
in die von dem Mehrwegeventil zur Spülmittelrücklaufleitung führende Verbindungsleitung
geschlossen ist.
[0031] In den Figuren 6 bis 9 ist ein zweites Ausführungsbeispiel gezeigt, wobei für Bauteile,
welche mit Bauteilen des ersten Ausführungsbeispiels in den Figuren 2 bis 5 funktionsgleich
sind, die gleichen Bezugszeichen wie dort verwendet worden sind. Figuren 6 bis 9 liegt
die gleiche Blickrichtung wie Figuren 2 bis 5 zugrunde und auch bezüglich der Anordnung
der Reihe von Düsengruppen (Druckköpfen) unterscheiden sich die beiden Ausführungsbeispiele
voneinander nicht.
[0032] Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist der Tintentank 14 über die Tintenzulaufleitung
22 mit dem Zulaufverteiler 16 verbunden. In der Tintenzulaufleitung 22 sind die erste
[0033] Pumpe 18 und eine Ventilanordnung angeordnet, welche ein Zulaufsperrventil 46 und
ein Zulaufmehrwegeventil 47 umfasst, welches ein 3/2-Wegeventil ist. Der Rücklaufverteiler
17 ist mit dem Tintentank 14 über die Tintenrücklaufleitung 23 verbunden, in welcher
die zweite Pumpe 19 und eine weitere Ventilanordnung angeordnet sind, die ein Rücklaufsperrventil
44 und ein Rücklaufmehrwegeventil 45 umfasst, das ein 3/2-Wegeventil ist. Das Zulaufmehrwegeventil
47 ist zwischen dem Zulaufsperrventil 46 und der ersten Pumpe 18 angeordnet und das
Rücklaufinehrwegeventil 45 ist zwischen dem Rücklaufsperrventil 44 und der zweiten
Pumpe 19 angeordnet. Die erste Pumpe 18 ist zwischen der in der Tintenzulaufleitung
22 angeordneten Ventilanordnung und dem Zulaufverteiler 16 angeordnet und die zweite
Pumpe 19 ist zwischen der in der Tintenrücklaufleitung 23 angeordneten Ventilanordnung
und dem Rücklaufverteiler 17 angeordnet.
[0034] Der Spülmitteltank 15 ist über eine Spülmittelzulaufleitung 24 mit der Ventilanordnung
verbunden, welche in der Tintenzulaufleitung 22 angeordnet ist. Genauer gesagt, ist
die Spülmittelzulaufleitung 24 an einen Anschluss des Zulaufmehrwegeventils 47 angeschlossen.
An die beiden anderen Anschlüsse des Zulaufmehrwegeventils 47 sind das Zulaufsperrventil
46 und die erste Pumpe 18 angeschlossen. Der Spülmitteltank 15 ist über die Spülmittelrücklaufleitung
25 mit der Ventilanordnung verbunden, die in der Tintenrücklaufleitung 23 angeordnet
ist. Genauer gesagt, ist die Spülmittelrücklaufleitung 25 an einen Anschluss des Rücklaufmehrwegeventils
45 angeschlossen. An die beiden anderen Anschlüsse des Rücklaufmehrwegeventils 45
sind das Rücklaufsperrventil 44 und die zweite Pumpe 19 angeschlossen.
[0035] Von dem Zulaufverteiler 16 zweigen die erste Zulaufverteilerabzweigung 26 und die
zweite Zulaufverteilerabzweigung 27 ab. Die erste Ventilanordnung, welche nur aus
dem ersten Sperrventil 32 besteht, ist über die erste Zulaufverteilerabzweigung 26
mit dem Zulaufverteiler 16 und über die erste Druckkopfzuleitung 40 mit der ersten
Düsengruppe 11 verbunden. Die erste Zulaufverteilerabzweigung 26 ist an den Eingang
und die erste Druckkopfzuleitung 40 an den Ausgang des ersten Sperrventils 32 angeschlossen.
Der Zulaufverteiler 16 ist über die dritte Ventilanordnung, welche nur aus dem dritten
Sperrventil 36 besteht, mit der zweiten Düsengruppe 12 verbunden. An den Eingang des
dritten Sperrventils 36 ist die zweite Zulaufverteilerabzweigung 27 angeschlossen
und an den Ausgang die zweite Druckkopfzuleitung 42.
[0036] In den Rücklaufverteiler 17 münden die erste Rücklaufverteilereinmündung 48 und die
zweite Rücklaufverteilereinmündung 49 ein. Die erste Düsengruppe 11 ist über die zweite
Ventilanordnung, welche nur aus dem zweiten Sperrventil 34 besteht, mit dem Rücklaufverteiler
17 verbunden. An den Eingang des zweiten Sperrventils 34 ist die erste Druckkopfrückleitung
41 angeschlossen und an den Ausgang des zweiten Sperrventils 34 ist die erste Rücklaufverteilereinmündung
48 angeschlossen. Die zweite Düsengruppe 12 ist über die vierte Ventilanordnung, welche
nur aus dem vierten Sperrventil 38 besteht, mit dem Rücklaufverteiler 17 verbunden.
An den Eingang des vierten Sperrventils 38 ist die zweite Druckkopfrückleitung 43
angeschlossen und an den Ausgang des vierten Sperrventils 38 ist die zweite Rücklaufverteilereinmündung
49 angeschlossen. Beim zweiten Ausführungsbeispiel können, wie bereits mit Bezug auf
das erste Ausführungsbeispiel erläutert, außer der ersten und zweiten Düsengruppe
11, 12 weitere Düsengruppen an die Verteiler 16, 17 angeschlossen sein.
[0037] Figur 6 zeigt den Modus "Druckbetrieb". Der Tintenfluss ist mit fetter Linie dargestellt.
Das Zulaufmehrwegeventil 47 befindet sich in einer Schaltstellung, in welcher der
Weg zwischen dem Zulaufsperrventil 46 und der ersten Pumpe 18 offen ist und der Weg
zwischen der Spülmittelzulaufleitung 24 und der ersten Pumpe 18 geschlossen ist. Das
Rücklaufmehrwegeventil 45 befindet sich in einer Schaltstellung, in welcher der Weg
zwischen der zweiten Pumpe 19 und dem Rücklaufsperrventil 44 offen ist und der Weg
zwischen der zweiten Pumpe 19 und der Spülmittelrücklaufleitung 25 geschlossen ist.
Die Sperrventile 32, 34, 36, 38, 44 und 46 befinden sich jeweils in einer Schaltstellung,
in welcher der Durchflussweg in ihnen offen ist. Die erste Pumpe 18 pumpt die Tinte
aus dem Tintentank 14 in den Zulaufverteiler 16. Die Tinte gelangt aus dem Zulaufverteiler
16 über das erste und dritte Sperrventil 32, 36 in die Düsengruppen 11, 12 und aus
diesen über das zweite und vierte Sperrventil 34, 38 in den Rücklaufverteiler 17.
Die zweite Pumpe 19 pumpt die Tinte aus dem Rücklaufverteiler 17 in den Tintentank
14 zurück. Innerhalb des Kreislaufsystems der Tinte sind die erste Düsengruppe und
die zweite Düsengruppe und die zeichnerisch nicht mit dargestellten weiteren Düsengruppen
des Druckbalkens 1 miteinander parallelgeschaltet.
[0038] Figur 7 zeigt den Modus "Spülen ausschließlich der ersten Düsengruppe 11". Hierbei
ist das Zulaufmehrwegeventil 47 in eine Schaltstellung geschaltet, in welcher der
Weg von der Spülmittelzulaufleitung 24 zur ersten Pumpe 18 offen ist. Das Rücklaufmehrwegeventil
45 ist in eine Schaltstellung geschaltet, in welcher der Weg von der Tintenrücklaufleitung
23 in die Spülmittelrücklaufleitung 25 offen ist. Die Sperrventile 36, 38, 44 und
46 sind geschlossen und die Sperrventile 32 und 34 sind offen. Die erste Pumpe 18
pumpt das Spülmittel aus dem Spülmitteltank 15 über das Zulaufmehrwegeventil 47 in
den Zulaufverteiler 16 und über letzteren und das erste Sperrventil 32 (erste Ventilanordnung)
in die erste Düsengruppe 11. Dabei gelangt das Spülmittel aus dem Zulaufverteiler
16 über die zweite Zulaufverteilerabzweigung 27 nicht in die zweite Düsengruppe 12,
weil das dritte Sperrventil 36 (dritte Ventilanordnung) einen solchen Spülmittelfluss
blockiert. Das Spülmittel aus der ersten Düsengruppe 11 gelangt über die erste Druckkopfrückleitung
41, in welche das zweite Sperrventil 34 (zweite Ventilanordnung) integriert ist, in
den Rücklaufverteiler 17. Die zweite Pumpe 19 pumpt das Spülmittel aus dem Rücklaufverteiler
17 über das Rücklaufmehrwegeventil 45 in den Spülmitteltank 15 zurück. Das Spülmittel
wird in diesem Modus somit von denselben Pumpen 18, 19 umgewälzt wie im Modus "Druckbetrieb"
die Tinte.
[0039] Figur 8 zeigt den Modus "Spülen ausschließlich der zweiten Düsengruppe 12". Hierbei
sind die Sperrventile 32, 34, 44 und 46 geschlossen und die Sperrventile 36 und 38
offen. Die Schaltstellungen der Mehrwegeventile 45, 47 sind die gleichen wie beim
Modus in Figur 7. Anhand des mit fetter Linie verdeutlichtem Spülmittelflusses ist
erkennbar, dass nur die zweite Düsengruppe 12 in das Kreislaufsystem (zweites Kreislaufsystem)
des Spülmittels eingebunden ist.
[0040] Figur 9 zeigt den Modus "Spülen der ersten Düsengruppe 11 und gleichzeitig der zweiten
Düsengruppe 12". In diesem Modus können auch sämtliche weitere Düsengruppen des Druckwerkes
1, die zeichnerisch nicht mit dargestellt sind, gespült werden. Die Sperrventile 32,
34, 36 und 38 sind offen und die Sperrventile 44 und 46 sind geschlossen.
[0041] Die Schaltstellungen der Mehrwegeventile 45 und 47 entsprechen deren Schaltstellungen
in den Figuren 7 und 8. Anhand des mit fetter Linie hervorgehobenen Spülmittelflusses
ist ersichtlich, dass die erste und zweite Düsengruppe 11, 12 in dem Kreislaufsystem
miteinander parallelgeschaltet sind.
[0042] Bei allen beschriebenen Modi zum Spülen kann der Spülvorgang automatisiert durch
die Steuerung 10 ausgelöst werden, wenn der Steuerung 10 von dem Inspektionssystem
9 ein Signal dazu gegeben worden ist, nachdem das Inspektionssystem 9 im Druckbild
Fehler festgestellt hat, mit deren Positionen die Positionen der dann zu spülenden
Düsengruppen korrespondieren.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 1-6
- Druckbalken
- 7
- Transportzylinder
- 8
- Inkjetstation
- 9
- Inspektionssystem
- 10
- Steuerung
- 11
- erste Düsengruppe
- 12
- zweite Düsengruppe
- 13
- Düsenplatte
- 14
- Tintentank
- 15
- Spülmitteltank
- 16
- Zulaufverteiler
- 17
- Rücklaufverteiler
- 18
- erste Pumpe
- 19
- zweite Pumpe
- 20
- dritte Pumpe
- 21
- vierte Pumpe
- 22
- Tintenzulaufleitung
- 23
- Tintenrücklaufleitung
- 24
- Spülmittelzulaufleitung
- 25
- Spülmittelrücklaufleitung
- 26
- erste Zulaufverteilerabzweigung
- 27
- zweite Zulaufverteilerabzweigung
- 28
- erste Verbindungsleitung
- 29
- zweite Verbindungsleitung
- 30
- dritte Verbindungsleitung
- 31
- vierte Verbindungsleitung
- 32
- erstes Sperrventil
- 33
- erstes Mehrwegeventil
- 34
- zweites Sperrventil
- 35
- zweites Mehrwegeventil
- 36
- drittes Sperrventil
- 37
- drittes Mehrwegeventil
- 38
- viertes Sperrventil
- 39
- viertes Mehrwegeventil
- 40
- erste Druckkopfzuleitung
- 41
- erste Druckkopfrückleitung
- 42
- zweite Druckkopfzuleitung
- 43
- zweite Druckkopfrückleitung
- 44
- Rücklaufsperrventil
- 45
- Rücklaufmehrwegeventil
- 46
- Zulaufsperrventil
- 47
- Zulaufmehrwegeventil
- 48
- erste Rücklaufverteilereinmündung
- 49
- zweite Rücklaufverteilereinmündung
1. Vorrichtung für den Inkjet-Druck, umfassend in Bedruckstofftransportrichtung nacheinander
angeordnete Druckbalken (1-6), von denen jeder eine andere Farbe druckt, mit jeweils
einer Reihe von Düsengruppen einschließlich
- einer ersten Düsengruppe (11) und
- einer zweiten Düsengruppe (12), weiterhin umfassend
- einen gemeinsamen Tintentank (14) für die erste Düsengruppe (11) und die zweite
Düsengruppe (12) und
- einen gemeinsamen Spülmitteltank (15) für die erste Düsengruppe (11) und die zweite
Düsengruppe (12),
wobei Mittel zum wahlweisen Verbinden der ersten Düsengruppe (11) und der zweiten
Düsengruppe (12) mit dem Spülmitteltank (15) vorhanden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
wobei die Mittel zum wahlweisen Verbinden Ventile in Form von Sperrventilen (32, 34,
36, 38, 44, 46) und Mehrwegeventilen (33, 35, 37, 39, 45, 47) umfassen und die Ventile
- erste Schaltstellungen, in denen mit dem Spülmitteltank (15) die erste Düsengruppe
(11) verbunden ist und die zweite Düsengruppe (12) nicht verbunden ist, und
- zweite Schaltstellungen, in denen mit dem Spülmitteltank (15) die zweite Düsengruppe
(12) verbunden ist und die erste Düsengruppe (11) nicht verbunden ist,
aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
wobei die Ventile dritte Schaltstellungen aufweisen, in denen mit dem Spülmitteltank
(15) die erste Düsengruppe (11) und gleichzeitig die zweite Düsengruppe (12) verbunden
sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 3,
wobei in den ersten Schaltstellungen der Spülmitteltank (15) und die erste Düsengruppe
(11) Bestandteile eines ersten Kreislaufsystems sind, in dem ein Spülmittel umgewälzt
wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
wobei in den zweiten Schaltstellungen der Spülmitteltank (15) und die zweite Düsengruppe
(12) Bestandteile eines zweiten Kreislaufsystems sind, in dem das Spülmittel umgewälzt
wird.
1. Device for inkjet printing comprising printing bars (1-6) disposed in succession to
one another in a direction of printing material transport, each printing bar (1-6)
printing a different colour and including a row of nozzle groups including
- a first nozzle group (11) and
- a second nozzle group (12), further comprising
- a joint ink tank (14) for the first nozzle group (11) and the second nozzle group
(12),
- a joint detergent tank (15) for the first nozzle group (11) and the second nozzle
group,
wherein means for selectively connecting the first nozzle group (11) and the second
nozzle group (12) to the detergent tank (15) are provided.
2. Device according to claim 1,
wherein the means for selectively connecting comprise valves in the form of non-return
valves (32, 34, 36, 38 44, 46) and manifolds (33, 35, 37, 39, 45, 47) and wherein
the valves have
- first switch positions in which the detergent tank (15) is connected to the first
nozzle group (11) and the second nozzle group (12) is not connected, and
- second switch positions in which the detergent tank (15) is connected to the second
nozzle group (12) and the first nozzle group (11) is not connected.
3. Device according to claim 2,
wherein the valves have third switch positions in which the detergent tank (15) is
simultaneously connected to the first nozzle group (11) and the second nozzle group
(12).
4. Device according to any one of claims 2 to 3,
wherein in the first switch positions, the detergent tank (15) and the first nozzle
group (11) are part of a first circulation system for circulating a detergent.
5. Device according to any one of claims 2 to 4,
wherein in the second switching positions, the detergent tank (15) and the second
nozzle group (12) are part of a circulation system for circulating the detergent.
1. Dispositif pour l'impression à jet d'encre, comprenant des barres d'impression (1-6)
disposées d'une derrière l'autre dans le sens de transport du support d'impression,
chacune d'entre elles imprimant une autre couleur, avec respectivement une série de
groupes de buses, incluant
- un premier groupe de buses (11) et
- un deuxième groupe de buses (12), incluant également
- un réservoir d'encre commun (14) pour le premier groupe de buses (11) et le deuxième
groupe de buses (12) et
- un réservoir d'agent de rinçage commun (15) pour le premier groupe de buses (11)
et le deuxième groupe de buses (12),
pour lequel il existe des moyens pour relier au choix le premier groupe de buses (11)
et le deuxième groupe de buses (12) avec le réservoir de produit de rinçage (15).
2. Dispositif selon la revendication 1,
pour lequel les moyens pour la liaison au choix incluent des vannes exécutées sous
forme de vannes d'arrêt (32, 34, 36, 38, 44, 46) et de vannes multivoies (33, 35,
37, 39, 45, 47), les vannes présentant
- des premières positions de commutation, dans lesquelles le premier groupe de buses
(11) est relié avec le réservoir d'agent de rinçage (15), tandis que le deuxième groupe
de buses (12) n'est pas relié et
- des deuxièmes positions de commutation, dans lesquelles le deuxième groupe de buses
(12) est relié avec le réservoir d'agent de rinçage (15), tandis que le premier groupe
de buses (11) n'est pas relié.
3. Dispositif selon la revendication 2,
pour lequel les vannes présentent des troisièmes positions de commutation, dans lesquelles
le premier groupe de buses (11) et simultanément le deuxième groupe de buses (12)
sont reliés avec le réservoir d'agent de rinçage (15).
4. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 3,
pour lequel, dans les premières positions de commutation, le réservoir d'agent de
rinçage (15) et le premier groupe de buses (11) sont les constituants d'un premier
système en circuit fermé dans lequel s'effectue la recirculation d'un agent de rinçage.
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4,
pour lequel, dans les deuxièmes positions de commutation, le réservoir d'agent de
rinçage (15) et le deuxième groupe de buses (12) sont les constituants d'un deuxième
système en circuit fermé dans lequel s'effectue la recirculation d'agent de rinçage.