[0001] Die Erfindung betrifft eine Höhenverstelleinrichtung für eine Rinnenabdeckung, wobei
die Höhenverstelleinrichtung einen Stützrahmen, auf dem auf einer von dem Stützrahmen
gebildeten Stützfläche die Rinnenabdeckung aufgelegt oder abgestützt werden kann,
und eine verlagerbar an dem Stützrahmen angeordneten Aufstelleinrichtung aufweist,
wobei der Stützrahmen mit der Aufstelleinrichtung auf einem Untergrund aufgestellt
werden kann und wobei ein Abstand zwischen dem Untergrund und dem Stützrahmen durch
die Aufstelleinrichtung veränderbar ist, wobei die Aufstelleinrichtung mindestens
ein um eine Schwenkachse verschwenkbar an dem Stützrahmen gelagertes Aufstandselement
aufweist, dass längs eines die Schwenkachse umgebenden äußeren Umfangs einen Aufstandsrand
aufweist, mit welchem das Aufstandselement auf einem Untergrund aufgestellt werden
kann, und dass mindestens zwei das Aufstandselement nicht schneidende Tangenten durch
verschiedene Punkte des Aufstandsrands, die einer möglichen Aufstandsfläche für das
Aufstandselement auf dem Untergrund entsprechen, voneinander abweichende Tangentenabstände
zu der Schwenkachse aufweisen, wobei die Tangentenabstände jeweils senkrecht zu der
jeweiligen Tangente bestimmt sind, sodass durch ein Verschwenken des Aufstandselements
der Abstand zwischen dem Untergrund und dem Stützrahmen veränderbar ist.
[0002] Aus der Praxis sind zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Rinnen bekannt, die zur Entwässerung
einer Fläche, insbesondere zur Entwässerung eines nur wenig oder nicht wasserdurchlässigen
Bodenbelags dienen können. So sind beispielsweise verschiedene Varianten von Duschrinnen
bekannt, die in einer Dusche oder in einem Nassbereich eines Gebäudes angeordnet sind
und zur Abführung der anfallenden Wassermenge vorgesehen sind. Es ist ebenfalls bekannt,
im Außenbereich befindliche Bodenbelagsflächen mit einer oder mehreren jeweils beanstandet
voneinander angeordneten Rinnen zu entwässern, um im Falle eines Niederschlags die
auf der Bodenbelagsfläche zunächst verteilte Niederschlagsmenge sammeln und durch
die jeweils nächst gelegene Rinne abführen zu können. Um eine effektive Abführung
des in der Rinne gesammelten Wassers zu ermöglichen weisen derartige Rinnen üblicherweise
eine Breite von mehreren Zentimetern auf.
[0003] Um den durch die Rinnen gebildeten Spalt in der Bodenbelagsfläche in einer Dusche,
in einem Nassbereich oder in einer in einem Außenbereich angeordneten Bodenbelagsfläche
zu vermeiden werden derartige Rinnen üblicherweise von einer Rinnenabdeckung abgedeckt.
Die Rinnenabdeckung weist entweder Schlitze oder Öffnungen in der Rinnenabdeckung
selbst oder aber alternativ oder zusätzlich einen zwischen der Rinnenabdeckung und
der angrenzenden Bodenbelagsfläche ausgebildeten Spalt auf, durch den das auf der
Bodenbelagsfläche gesammelte Wasser in die Rinne eindringen und durch die Rinne abgeführt
werden kann.
[0004] Dabei ist das vorteilhaft, wenn die Rinnenabdeckung oberflächenbündig mit dem angrenzenden
Bodenbelag angeordnet ist. Der angrenzende Bodenbelag kann dabei unterschiedlich dick
sein und zudem auf einer unterschiedlich ausgestalten Unterkonstruktion verlegt sein,
die zwischen einzelnen Bodenbelagselementen und dem Untergrund angeordnet ist. Dadurch
kann eine Oberseite des Bodenbelags einen jeweils individuellen und in jedem Einzelfall
voneinander unterschiedlichen Abstand zu dem betreffenden Untergrund aufweisen. Es
ist demzufolge notwendig, den Abstand einer Oberseite der Rinnenabdeckung zu dem Untergrund
individuell und in Abhängigkeit zu dem jeweils angrenzenden Bodenbelag verändern und
anpassen zu können.
[0005] Aus der Praxis sind verschiedene Höhenverstelleinrichtungen für eine Rinnenabdeckung
bekannt. Die meisten Höhenverstelleinrichtungen weisen einen Stützrahmen auf, der
entweder eine längs eines Umfangrands kontinuierlich verlaufend ausbildete Stützfläche
oder aber einzelne nach oben vorspringende Ausformungen oder Stützelemente aufweist,
die gemeinsam eine Stützfläche bilden, auf welcher die Rinnenabdeckung aufgelegt oder
abgestützt werden kann. Bei derartigen Höhenverstelleinrichtungen sollte der Abstand
der von dem Stützrahmen gebildeten Stützfläche zu dem Untergrund in Abhängigkeit von
den jeweiligen Anforderungen des Einzelfalles angepasst werden können.
[0006] Zu diesem Zweck weisen die meisten der aus der Praxis bekannten Höhenverstelleinrichtungen
eine Aufstelleinrichtung auf, die derart ausgestaltet ist, dass der von der Aufstelleinrichtung
vorgegebene Abstand zwischen dem Stützrahmen, bzw. zwischen der Stützfläche des Stützrahmens
und dem Untergrund verändert und an die Umgebungsbedingungen angepasst werden kann.
[0007] Es sind Aufstelleinrichtungen bekannt, die aus einem oder mehreren einstückig ausgebildeten
Aufstandselementen gebildet werden, die an einer Unterseite des Stützrahmens festgelegt
werden können. Um einen unterschiedlichen Abstand zwischen den Stützrahmen und dem
Untergrund zu ermöglichen können mehrere derartige Aufstandselemente miteinander kombiniert
und aneinander festgelegt werden. Der Abstand des Stützrahmens von dem Untergrund
wird dann durch die Anzahl der miteinander kombinierten und übereinander gestapelten
Aufstandselemente vorgegeben. Eine Variation des Abstands ist allerdings nur in den
Schritten möglich, die durch eine bei Aufstellung der Höhenverstelleinrichtung wirksame
Dicke bzw. Aufbauhöhe eines einzelnen Aufstandselements vorgegeben ist.
[0008] Es ist ebenfalls aus der Praxis bekannt und beispielsweise in
DE 20 2013 008 330 U1 beschrieben, dass ein C-förmiger Aufstellfuß mit seinen beiden von einer durch den
Verbindungsabschnitt gebildeten Aufstützfläche abstehenden Schenkelenden an gegenüberliegenden
Seitenwandbereichen des Stützrahmens festgelegt werden kann. Um einen Höhenverstellung
des Stützrahmens zu ermöglichen kann das C-förmige ausgebildete Aufstandselement in
verschiedenen Positionen an dem Stützrahmen festgelegt werden, sodass ein Abstand
der dem Untergrund zugewandten Aufstandsfläche des Aufstandselements von der Stützfläche
des Stützrahmens variiert und unterschiedlich vorgegeben werden kann.
[0009] Bei diesen beiden aus dem Praxis bekannten Höhenverstelleinrichtungen wird es als
nachteilig angesehen, dass die Herstellung der jeweiligen Aufstandselemente und insbesondere
deren Anordnung und Montage an dem Stützrahmen mit einem erheblichen Aufwand verbunden
ist. Der Stützrahmen muss zudem mehrere in unterschiedlichen Abstandspositionen angeordnete
Ausformungen zur Festlegung der Aufstandselemente aufweisen, wobei jeweils nur eine
einzige der mehreren Ausformungen zur tatsächlichen Festlegung des Aufstandselements
in der gewünschten Höhe, bzw. mit dem gewünschten Abstand genutzt wird. Zudem ermöglichen
die aus der Praxis bekannten derartigen Höhenverstelleinrichtungen jeweils nur wenige
Variationen mit einem vorgegebenen Mindestabstand von 2mm oder mehr zwischen einzelnen
Abstandspositionen der Aufstandselemente.
[0010] Es sind ebenfalls mehrere jeweils unterschiedlich ausgestaltete Höhenverstelleinrichtungen
für eine Rinnenabdeckung bekannt, bei denen an dem Stützrahmen eine oder mehrere Gewindeelemente
mit einer darin gelagerten Gewindeschraube angeordnet sind. Durch ein Verdrehen der
Gewindeschraube kann ein Abstand eines Schraubenkopfs oder eines Schraubenendes relativ
zu dem Gewindeelement und damit relativ zu dem Stützrahmen kontinuierlich verändert
werden. Durch eine Aufstellung der Höhenverstelleinrichtung auf den Schraubenköpfen
oder Schraubenenden der verstellbaren Gewindeschrauben kann der Abstand zwischen der
Stützfläche des Stützrahmens der Höhenverstelleinrichtung und dem Untergrund, auf
welchem die Höhenverstelleinrichtung angeordnet ist, nahezu beliebig vorgegeben werden.
Eine derartige Höhenverstelleinrichtung ist beispielsweise in
DE 20 2006 002 077 U1 beschrieben. Dabei wird es jedoch als nachteilig erachtet, dass derartige Höhenverstelleinrichtungen
bei der Anordnung vor Ort eine aufwendige Anpassung der einzelnen Gewindeschrauben
an den Untergrund, bzw. an die jeweilige Anordnung der Rinnenabdeckung erforderlich
machen. Zudem wird die Anordnung und Montage der Höhenverstelleinrichtung dadurch
erschwert, dass bei einer Verwendung von mehr als drei Gewindeschrauben eine verkippungsfreie
Anordnung der Höhenverstelleinrichtung eine aufwendige Abstimmung der individuellen
Positionierung der mehr als drei Gewindeschrauben erforderlich macht. Die aus der
Praxis bekannten Höhenverstelleinrichtungen sollen regelmäßig mit mindestens vier
oder sechs Gewindeschrauben auf dem Untergrund abgestützt werden, um eine bei hohen
Belastungen zuverlässige Abstützung der Rinnenabdeckung zu ermöglichen.
[0011] In
DE 20 2010 018 215 U1 sind verschiedene Ausgestaltungen für eine Höhenverstelleinrichtung für einen Fliesenrahmen
zusammengestellt und beschrieben. Bei einer Ausgestaltung liegt der Fliesenrahmen
auf mehreren scheibenförmigen Einstellfüßen auf, die jeweils exzentrisch und verschwenkbar
an dem Fliesenrahmen gelagert sind, sodass durch ein Verschwenken der scheibenförmigen
Einstellfüße eine Höhenverstellung des darüber auf einem Untergrund abgestützten Fliesenrahmen
möglich ist. Die Verstellung der einzelnen Einstellfüße muss für jeden Einstellfuß
gesondert durchgeführt werden und erfordert ein Werkzeug. Der vor Ort erforderliche
Montageaufwand ist vergleichsweise hoch.
[0012] Das wird deshalb als eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung angesehen, eine Höhenverstelleinrichtung
für eine Rinnenabdeckung so auszugestalten, dass eine möglichst einfache und dennoch
vielfältige Anpassung eines Abstands der Stützfläche der Höhenverstelleinrichtung
zu einem Untergrund, auf welchem die Höhenverstelleinrichtung angeordnet ist, möglich
ist und die Höhenverstelleinrichtungen möglichst kostengünstig hergestellt und vor
Ort errichtet werden kann.
[0013] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Aufstelleinrichtung mindestens
zwei Aufstandselemente aufweist, die bei einer bestimmungsgemäßen Anordnung der Höhenverstelleinrichtung
an gegenüberliegenden Abschnitten des Stützrahmens angeordnet und auf einem die beiden
Aufstandselemente verbindenden Verbindungselement gelagert sind. Das an dem Stützrahmen
angeordnete Aufstandselement kann durch ein Verschwenken des Aufstandselements so
positioniert werden, dass wahlweise einer der Punkte des Aufstandsrands, durch welche
eine das Aufstandselement nicht schneidende Tangente verläuft, auf dem Untergrund
aufsteht. Da der Abstand dieser Punkte entlang des Aufstandsrands des Aufstandsrands
zu der Schwenkachse unterschiedlich ist, kann dadurch der sich ergebende Abstand des
Untergrunds zu der Stützfläche des Stützrahmens verändert, bzw. vorgegeben werden.
Das Verschwenken des Aufstandselements kann bei der Anordnung der Höhenverstelleinrichtung
vor Ort rasch vorgenommen werden, um eine schnelle und einfache Anpassung des Abstands
der Stützfläche des Stützrahmens zu dem Untergrund zu bewirken.
[0014] Durch eine geeignete Ausgestaltung des Aufstandselements bzw. des Verlaufs des Aufstandsrands
des Aufstandselements können mehrere, bzw. viele Punkte entlang des Aufstandsrands
vorgegeben werden, die einen voneinander abweichenden Abstands zu der Schwenkachse
des Aufstandselements aufweisen und deshalb für die Vorgabe eines unterschiedlichen
Abstands der Stützfläche des Stützrahmens für den Untergrund ausgewählt und vorgegeben
werden können. Die Schwenkachse verläuft zweckmäßigerweise parallel zu der Stützfläche
und damit ebenfalls parallel zu einem hierzu parallelen ebenen Untergrund. Die Schwenkachse
könnte auch einen vorzugsweise spitzen Winkel zu einer von der Stützfläche vorgegebenen
Ebene aufweisen. Der Stützrahmen kann einen von dem Stützrahmen umgebenen Innenraum
mit einer rechteckförmigen oder aber ovalen bzw. runden Querschnittsfläche begrenzen.
Das Aufstandselement kann innerhalb oder außerhalb des von dem Stützrahmen umgebenen
Innenraums angeordnet sein.
[0015] Im Hinblick auf eine möglichst standfeste und mechanisch belastbare Anordnung der
Höhenverstelleinrichtung auf einem Untergrund ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass
die Aufstelleinrichtung mindestens zwei Aufstandselemente aufweist, die bei einer
bestimmungsgemäßen Anordnung der Höhenverstelleinrichtung an gegenüberliegenden Abschnitten
des Stützrahmens angeordnet sind. Durch die Anordnung der zwei Aufstandselemente an
gegenüberliegenden Abschnitten des Stützrahmens kann erreicht werden, dass ein Verkippen
des Stützrahmens bzw. der Höhenverstelleinrichtung quer zu einer die beiden Aufstandselemente
verbindenden Geraden zum Untergrund hin verhindert werden kann.
[0016] Zweckmäßigerweise weist die Höhenverstelleinrichtung mindestens vier Aufstandselemente
auf, die jeweils paarweise an gegenüberliegenden Abschnitten des Stützrahmens und
je Paar möglichst in der Nähe von gegenüberliegenden Stirnseiten des Stützrahmens
angeordnet sind. Durch eine Anordnung der einzelnen Aufstandselemente in der Nähe
der vier Ecken eines rechteckförmigen Stützrahmens kann eine mechanische belastbare
Abstützung des Stützrahmens mit vier Aufstandselementen erreicht werden. Falls der
Stützrahmen eine Länge aufweist, die eine Abstützung durch mehr als zwei längs diese
Länge angeordneten Aufstandselemente erfordert, können längs jeder Längsseite des
Stützrahmens drei oder mehr Aufstandselemente angeordnet sein. Zweckmäßigerweise sind
an einer gegenüberliegenden Längskante ebenfalls Aufstandselemente angeordnet, die
so positioniert sind, dass jeweils einander zugeordnete Aufstandselemente an gegenüberliegenden
Abschnitten des Stützrahmens angeordnet sind.
[0017] Um eine Anpassung des Abstandes der Stützfläche der Höhenverstelleinrichtung zu einem
Untergrund und damit die im Einzelfall gewünschte Anordnung der Höhenverstelleinrichtung
auf dem Untergrund zu erleichtern ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die zwei an
gegenüberliegenden Abschnitten des Stützrahmens angeordneten Aufstandselemente an
einem die beiden Aufstandselemente verbindenden Verbindungselement gelagert sind.
Die zwei Aufstandselemente sind über das Verbindungselement miteinander gekoppelt.
Durch das Verbindungselement wird die Höhenverstelleinrichtung zusätzlich stabilisiert.
[0018] Es ist ebenfalls erfindungsgemäß optional möglich, dass das Verbindungselement verschwenkbar
an dem Stützrahmen gelagert ist und die zwei Aufstandselemente starr an dem verschwenkbaren
Verbindungselement festgelegt sind. Das Verbindungselement kann eine um einen vorgegebenen
Schwenkwinkel verschwenkbare oder unbegrenzt drehbar gelagerte Verbindungswelle sein,
die an gegenüberliegenden Abschnitten des Stützrahmens verschwenkbar oder drehbar
gelagert ist. Dabei kann die Verbindungswelle eine über die gesamte Länge der Verbindungswelle
gleichbleibende oder aber eine sich über die Länge der Verbindungswelle abschnittsweise
oder kontinuierlich verändernde Querschnittsfläche aufweisen. Die Verbindungswelle
kann eine kreisförmige konvexe Querschnittsfläche oder auch eine beispielsweise ovale,
polygonale oder unregelmäßige umrandete Querschnittsfläche aufweisen. Die Verbindungswelle
kann in einem mittleren Bereich einen Betätigungsabschnitt aufweisen, um ein manuelles
Verdrehen der Verbindungswelle zu erleichtern.
[0019] Die beiden starr an der Verbindungswelle festgelegten Aufstandselemente sind durch
die Verbindungswelle miteinander gekoppelt, sodass die beiden Aufstandselemente jeweils
gleichgerichtet und in gleicher Weise verschwenkt werden können. Um die Höhenverstelleinrichtung
an die jeweiligen Umgebungsbedingungen vor Ort anzupassen ist es lediglich erforderlich,
entweder die Verbindungswelle oder eines der beiden Aufstandselemente zu verschwenken
und so auszurichten, dass die Stützfläche des Stützrahmens der Höhenverstelleinrichtung
den gewünschten Abstand zu dem Untergrund aufweist. Die beiden verdrehfest miteinander
verbundenen Aufstandselemente werden dadurch immer relativ zueinander in der gleichen
Ausrichtung vorgegeben, sodass bei einem Verdrehen der beiden Aufstandselemente entweder
über ein einzelnes Aufstandselement oder über die Verbindungswelle immer beide Aufstandselemente
denselben Abstand des Stützrahmens zu dem Untergrund vorgeben. Dadurch wird die Anordnung
der Höhenverstelleinrichtung auf dem Untergrund erleichtert.
[0020] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass
das Verbindungselement starr mit dem Stützrahmen verbunden ist und die zwei Aufstandselemente
um eine durch das Verbindungselement vorgegeben Schwenkachse um das Verbindungselement
verschwenkbar gelagert sind. Das Verbindungselement kann beispielweise ein stabförmiger
oder streifenförmiger Verbindungssteg sein. Die beiden Aufstandselemente können eine
Ausnehmung aufweisen, durch welche sich das stab- oder streifenförmige Verbindungselemente
hindurch erstreckt. Diese Aufstandselemente können in verschiedenen Schwenkpositionen
um das Verbindungselement herum verschwenkt und in der gewünschten Ausrichtung an
dem Verbindungselement festgelegt werden. Zu diesem Zweck kann die Ausnehmung in einem
Aufstandselement eine oder mehrere Anschlagflächen oder Rastausformungen aufweisen,
die eine Positionierung des Aufstandselements relativ zu dem Verbindungselement vorgeben
und eine durch einen Formenschluss oder eine Rasteinrichtung vorgegebene Positionierung
des Aufstandselements um die durch das Verbindungselement vorgegebene Schwenkachse
ermöglichen.
[0021] Gemäß einer vorteilhaften optionalen Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen,
dass das Verbindungselement beabstandet zu jeweils an den zugeordneten Abschnitt des
Stützrahmens angrenzenden Festlegungsabschnitten einen etwa mittig angeordneten schmalen
Verdrehabschnitt aufweist. Die beiden an dem Verbindungselement gelagerten Aufstandselemente
können zweckmäßigerweise längs des Verbindungselements zwischen dem Verdrehabschnitt
und einem angrenzenden Festlegungsabschnitt verschoben werden. Die beiden Festlegungsabschnitte
weist jeweils eine Formgebung auf, die eine verdrehfeste Anordnung und Festlegung
eines Aufstandselements in dem Festlegungsabschnitt erleichtert. Beispielsweise kann
ein Festlegungsabschnitt eine Querschnittsfläche aufweisen, die an die Querschnittsfläche
einer Ausnehmung in dem Aufstandselement angepasst ist und einen formschlüssigen und
verdrehfesten Eingriff des Aufstandselements mit einem Festlegungsabschnitt des Verbindungselements
ermöglicht. Im Gegensatz dazu ist die Formgebung des Verbindungselements in dem Verdrehabschnitt
so vorgegeben, dass ein dort angeordnetes Aufstandselement so verdreht werden kann,
dass ein gewünschter Abstand des Stützrahmens zu dem Untergrund vorgegeben wird. Anschließend
kann das Aufstandselement längs des Verbindungselements in einen Festlegungsabschnitt
verschoben und dadurch in der im Verdrehabschnitt vorgegebenen Ausrichtung an dem
Verbindungselement verdrehfest festgelegt werden.
[0022] Das Verbindungselement kann beispielsweise streifenförmig ausgebildet sein, wobei
eine Streifenbreite des Verbindungselements in dem Verdrehabschnitt geringer als eine
Streifenbreite des Verbindungselements in den beiden einander gegenüberliegenden Festlegungsabschnitten
ist. An Stelle einer streifenförmigen Ausgestaltung mit einer im Wesentlichen rechteckigen
Querschnittsfläche kann das Verbindungselement auch beispielsweise eine ovale oder
eine polygonale Querschnittsfläche aufweisen.
[0023] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen,
dass die Aufstandselemente eine exzentrisch angeordnete, näherungsweise sternförmige
Ausnehmung aufweisen, die hinsichtlich der Formgebung und der Abmessungen so ausgebildet
ist, dass jedes Aufstandselement in dem schmalen Verdrehabschnitt des Verbindungselements
relativ zu dem Verbindungselement verdreht werden kann und in mehreren verschiedenen
Verschwenkpositionen relativ zu dem starr angeordneten Verbindungselement und damit
auch relativ zu dem daran angrenzenden Stützrahmen in dem jeweils zugeordneten Festlegungsabschnitt
an dem Verbindungselement festgelegt werden kann.
[0024] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass
der Aufstandsrand des Aufstandselements eine konvexe ebene Fläche umschließt. Der
Umfangsrand einer konvexen Fläche wird ausschließlich durch Punkte vorgegeben, bei
denen eine durch den betreffenden Punkt verlaufende Tangente einen Innenraum der konvexen
Fläche nicht schneidet. Das Aufstandselement kann demzufolge über den gesamten Verlauf
des Aufstandsrands eines derartig ausgebildeten Aufstandselements für das Aufstellen
des Aufstandselements auf einem Untergrund verwendet werden. Durch eine geeignete
Variation des Abstands des Aufstandsrands von der Schwenkachse kann eine entsprechende
Variation der Höhenverstellung der auf dem Stützrahmen abgestützten Rinnenabdeckung
bewirkt werden.
[0025] Das Aufstandselement kann beispielsweise eine exzentrisch zu der Schwenkachse angeordnete
kreisförmige Fläche oder aber eine ovale Fläche aufweisen, die von dem Aufstandsrand
begrenzt wird. Es ist ebenfalls möglich, dass der Aufstandsrand ein regelmäßig oder
ein unregelmäßig geformtes Polygon bildet, dass jeweils eine konvexe Fläche des Aufstandselements
umschließt. Eine Höhenverstellung der Höhenverstelleinrichtung kann dann durch eine
beliebige Anordnung bzw. Verschwenkung des Aufstandselements relativ zu dem Stützrahmen
vorgegeben werden, wobei in Abhängigkeit von der jeweiligen Ausgestaltung der konvexen
Fläche bzw. des Verlaufs des Aufstandsrands des Aufstandselements ein daraus resultierender
Abstand zwischen dem Hintergrund und der Stützfläche des Stützrahmens vorgegeben wird.
[0026] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass
der Aufstandsrand zwei oder mehr gerade verlaufende Abschnitte aufweist. Jeder dieser
gerade verlaufenden Abschnitte kann als Aufstandsfläche des Aufstandselements auf
einem Untergrund dienen. Je länger der gerade verlaufende Abschnitt ist, umso größer
bzw. länger ist die durch den betreffenden geraden Abschnitt gebildete Aufstandsfläche
des Aufstandselements auf dem Untergrund und desto geringer kann die Anfälligkeit
des Aufstandselements gegen ein unerwünschtes seitliches Verkippen oder Verschwenken
des Aufstandselements bei einer mechanischen Beanspruchung und Belastung der Höhenverstelleinrichtung
sein. Zudem wird eine besonders vorteilhafte Lastabtragung des Stützrahmens und einer
darauf angeordneten Rinnenabdeckung ermöglicht.
[0027] Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass der Aufstandsrand vier oder mehr gerade verlaufende
Abschnitte aufweist, deren senkrecht zu der Schwenkachse bestimmter Tangentenabstand
über einen möglichst großen Bereich von beispielsweise mehr als 5mm, vorzugsweise
mehr als 10mm, 15mm, 20mm oder sogar mehr als 25mm variiert. Insbesondere bei einem
großen Höhenverstellbereich von mehr als 20mm oder mehr als 25mm ist es vorteilhaft,
dass der Aufstandsrand beispielsweise sechs oder acht oder mehr gerade verlaufende
Abschnitte aufweist. Auch eine ungerade Anzahl von gerade verlaufenden Abschnitten
ist möglich.
[0028] Zweckmäßigerweise ist optional vorgesehen, dass die Höhenverstelleinrichtung eine
Positioniereinrichtung aufweist, mit welcher das mindestens eine Aufstandselement
in mehreren vorgegebenen Ausrichtungen relativ zu dem Stützrahmen festgelegt werden
kann. Die Positioniereinrichtung kann beispielsweise verschiedene Anschlagsflächen
aufweisen, die wahlweise für eine formschlüssige Anlage der Aufstandselemente oder
eines gegebenenfalls vorgesehenen Verbindungselement an eine der Anschlagsflächen
genutzt werden können, um dadurch die Position des betreffenden Aufstandselements
relativ zum dem Stützrahmen vorzugeben. Die Positioniereinrichtung kann auch mehrere
Rastpositionen vorgeben, in denen das Aufstandselement jeweils rastend festgelegt
werden kann.
[0029] Es ist ebenfalls denkbar, dass die Positioniereinrichtung eine Klemmvorrichtung aufweist,
in welcher das Aufstandselement in einer nahezu beliebigen Anordnung relativ zu dem
Stützrahmen klemmend aufgenommen und festgelegt werden kann. Auf diese Weise ist eine
nahezu beliebige Höhenverstellung in einem durch das Aufstandselement vorgegebenen
Bereich möglich.
[0030] Im Hinblick auf eine möglichst einfache und kostengünstige Herstellung des Aufstandselements
ist optional vorgesehen, dass das mindestens Aufstandselement plattenförmig ausgestaltet
ist. Das Aufstandselement kann beispielsweise aus einem Blech oder aus einer Kunststofftafel
ausgestanzt oder ausgeschnitten werden. Es ist ebenfalls möglich, das plattenförmige
Aufstandselement mit einem bekannten Spritzgussverfahren kostengünstig herzustellen.
Ein plattenförmig ausgestaltetes Aufstandselement kann mit einfachen Mitteln schwenkbar
an dem Stützrahmen angeordnet werden und ist ausreichend mechanisch belastbar, um
die bei einer bestimmungsgemäßen Verwendung auftretenden mechanischen Beanspruchungen
aushalten zu können.
[0031] Einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens zufolge ist vorgesehen,
dass mindestens ein Aufstandselement um eine exzentrisch durch das Aufstandselement
verlaufende Schwenkachse verschwenkbar an dem Stützrahmen gelagert ist. Insbesondere
bei einer plattenförmigen Ausgestaltung des Aufstandselementes kann durch eine exzentrische
Lagerung des Aufstandselements in einfacher Weise erreicht werden, dass bei einen
Verschwenken des Aufstandselements um die Schwenkachse ein anderen Abschnitt des Aufstandsrands
des Aufstandselements oder ein anderer einzelner Punkt des Aufstandsrands des Aufstandselements
die Höhenverstelleinrichtung auf dem Untergrund abstützt und dadurch ein anderer Abstand
der Stützfläche des Stützrahmens von dem Untergrund vorgegeben wird.
[0032] Nachfolgend werden einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens exemplarisch
beschrieben, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Teilbereichs einer erfindungsgemäßen Höhenverstelleinrichtung
mit einer Aufstelleinrichtung, bei der zwei an gegenüberliegenden Abschnitten eines
Stützrahmens angeordnete Aufstandselemente starr an einer schwenkbar gelagerten Verbindungswelle
angeordnet sind,
Figur 2 eine schematische Darstellung eines Aufstandselements, dass um eine exzentrisch
durch das Aufstandselement verlaufende Schwenkachse verschwenkbar an dem Stützrahmen
gelagert ist,
Figur 3 eine abweichend ausgestaltete Höhenverstelleinrichtung, bei der ein Aufstandselement
um ein starr an dem Stützrahmen angeordnetes Verbindungselement verschwenkbar gelagert
ist,
Figur 4 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Höhenverstelleinrichtung, bei der
insgesamt vier Aufstandselemente an zwei jeweils starr an dem Stützrahmen gelagerten
Verbindungselementen verschwenkbar angeordnet bzw. angrenzend zu dem Stützrahmen drehfest
festgelegt sind,
Figur 5 eine schematische Schnittansicht einer in einer Bodenbelagskonstruktion angeordneten
Rinne mit einer darin angeordneten Höhenverstelleinrichtung und einer darauf angeordneten
Rinnenabdeckung, und
Figur 6 eine schematische Darstellung eines in den Figuren 1 und 2 bereits gezeigten
Aufstandselements mit einer zusätzlichen Angabe der in den verschiedenen Anordnungen
bewirkten Höhenverstellung des Stützrahmens.
[0033] Eine in den Figuren 1 und 2 dargestellte erfindungsgemäße Höhenverstelleinrichtung
1 weist einen aus einem mehrfach abgekanteten Blechstreifen hergestellten Stützrahmen
2 auf. Der Stützrahmen 2 umgibt rechteckförmig einen Innenraum 3 und bildet an einer
umlaufenden Oberkannte 4 eine in einer Ebene verlaufende Stützfläche 5. Der Stützrahmen
2 könnte abweichend von dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
auch einen abweichend ausgestalteten und beispielsweise ovalen oder kreisförmigen
Innenraum 3 umgeben und begrenzen. Eine in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellt Rinnenabdeckung
kann auf der von der Oberkante 4 gebildeten Stützfläche 5 des Stützrahmens 2 aufgelegt
bzw. abgestützt werden und den von dem Stützrahmen 2 umgebenen Innenraum 3 einer Rinnenöffnung
abdecken.
[0034] Eine parallel zu einer kurzen Stirnseite 6 des Stützrahmens 2 verlaufende Verbindungswelle
7 ist um eine durch den Verlauf der Verbindungswelle 7 vorgegebene Schwenkachse 8
verschwenkbar an zwei gegenüberliegenden Abschnitten 9, 10 an den langen Längsseiten
11 des Stützrahmens 2 in der Nähe der Stirnseite 6 gelagert. Unmittelbar an dem betreffenden
Abschnitten 9, 10 des Stützrahmens 2 angrenzend ist jeweils ein plattenförmiges Aufstandselements
12 starr an der schwenkbar gelagerten Verbindungswelle 7 festgelegt. Die beiden Aufstandselemente
12 sind demzufolge über die Verbindungswelle 7 miteinander gekoppelt und können gemeinsam
um die Schwenkachse 8 verschwenkt und in einer vorgegebenen Schwenkposition relativ
zu dem Stützrahmen 2 angeordnet werden.
[0035] Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Aufstandselement
12 innerhalb der beiden gegenüberliegenden Abschnitte 9, 10 an den Längsseiten 11
des Stützrahmens 2 angeordnet. Es ist ebenfalls möglich, dass die beiden Aufstandselemente
12 hiervon abweichend in den beiden gegenüberliegenden Abschnitten 9, 10 an einer
Außenseite der Längsseiten 11 des Stützrahmens 2 angeordnet sind und sich demzufolge
außerhalb des Innenraums 3 des Stützrahmens 2 befinden.
[0036] Jedes beides Aufstandselement 12 weist eine übereinstimmende Formgebung mit einem
umlaufenden Aufstandsrand 13 auf, der eine konvexe Fläche 14 des Aufstandselements
12 umgibt. Der Aufstandsrand 13 weist bei dem exemplarischen dargestellten Ausführungsbeispiel
sechs jeweils geradlinig verlaufende Abschnitte 15 auf, die jeweils eine mögliche
Aufstandsfläche für das Aufstandselement 12 auf dem Untergrund bilden. Für jeden der
Abschnitte 15 weist eine längs des betreffenden Abschnitts 15 verlaufende Tangente
einen sich voneinander unterscheidenden Tangentenabstand zu der Verschwenkachse 8
auf, um welche das Aufstandselement 12 verschwenkbar gelagert ist. Selbstverständlich
könnte das Aufstandselement 12 auch einen abweichend ausgestalteten Aufstandsrand
13 mit beispielsweise vier, bzw. weniger als sechs oder aber mit beispielsweise acht
oder zehn, bzw. mehr als sechs geradlinig verlaufenden Abschnitten 15 aufweisen. Es
wäre ebenfalls möglich, dass ein Aufstandselement 12 einen mindestens abschnittsweise
gekrümmt verlaufenden Aufstandsrand 13 aufweist.
[0037] In Figur 2 ist das in der Figur 1 ebenfalls dargestellte Aufstandselement 12 schematisch
in einer abweichend zu Figur 1 vorgegebenen Aufstandsposition dargestellt. Die sechs
Abschnitte 15 des Aufstandsrands 13 sind hinsichtlich ihrer Anordnung und Ausrichtung
so ausgestaltet, dass jeder der sechs Abschnitte 15 einen in Figur 2 mit A bis G bezeichneten,
voneinander abweichenden Tangentenabstand zu der exzentrisch durch das Aufstandselement
12 verlaufenden Schwenkachse 8 aufweist. Dabei schneidet eine in Figur 2 jeweils schematisch
angedeutete Lotrechte, die senkrecht zu dem jeweiligen Abschnitt 15 durch die Schwenkachse
8 verläuft, den betreffenden Abschnitt 15 innerhalb der von dem betreffenden Abschnitt
15 gebildeten Aufstandsfläche auf einem Untergrund 16. Auf diese Weise wird vermieden,
dass bei einer mechanischen Belastung des Stützrahmens zwei ein Kippmoment entsteht
und eine unerwünschte Verschwenkung des Aufstandselements 12 um die Schwenkachse 8
erzwungen oder begünstigt wird. Zudem wird dadurch eine optimale Lastabtragung des
Stützrahmens 2 und einer darauf angeordneten Rinnenabdeckung ermöglicht.
[0038] In Figur 2 ist zur Veranschaulichung eine Tangente 17 zu einem gradlinig verlaufenden
Abschnitt 15 eingezeichnet, der einen Tangentenabstand D zu der Schwenkachse 8 aufweist.
Die den Tangentenabstand A bis G zu den einzelnen Abschnitten 15 veranschaulichenden
Verbindungsgraden sind in Figur 2 so eingezeichnet, dass durch die Verbindungsgraden
auch die jeweiligen Lotrechte auf den betreffenden Abschnitt 15 angedeutet wird und
dadurch gleichzeitig verdeutlicht wird, dass die Lotrechte den betreffenden Abschnitt
15 jeweils innerhalb der durch diesen Abschnitt 15 gebildeten Aufstandsfläche schneidet.
[0039] Die Tangentenabstände A bis G können durch eine geeignete Ausgestaltung des Aufstandselements
12 so vorgegeben sein, dass eine Unterkante 18 des Stützrahmens 2 entweder auf dem
Untergrund 16 aufliegt oder einen durch den betreffenden Tangentenabstand A bis G
vorgegebenen Abstand zu dem Untergrund 16 aufweist. Dieser Abstand kann beispielsweise
zwischen 0 Millimeter und 25 Millimeter betragen. Dem zu Folge kann auch der Abstand
der durch die Oberkante 4 des Stützrahmens 2 gebildeten Stützfläche 5 für die nicht
dargestellte Rinnenabdeckung in einem Bereich zwischen 0 Millimeter und 25 Millimeter
relativ zu dem Untergrund 16 verändert und vorgegeben werden.
[0040] Bei dem in den Figuren 3 und 4 exemplarisch dargestellten Ausführungsbeispiel einer
abweichend ausgestalteten erfindungsgemäßen Höhenverstelleinrichtung 1 ist an Stelle
der in Figur 1 gezeigten Verbindungswelle 7 ein streifenförmiges Verbindungselement
19 starr zwischen den beiden gegenüberliegenden Abschnitten 9,10 des Stützrahmens
2 angeordnet. Das streifenförmige Verbindungselement 19 weist beabstandet zu den jeweils
an den zugeordneten Abschnitt 9,10 des Stützrahmens 2 angrenzenden Festlegungsabschnitten
20 einen etwa mittig angeordneten schmalen Verdrehabschnitt 21 auf. Die zugeordneten
Aufstandselemente 12 weisen eine exzentrisch angeordnete, näherungsweise sternförmige
Ausnehmung 22 auf, die hinsichtlich der Formgebung und der Abmessungen so ausgebildet
ist, dass das Aufstandselement 12 in mehreren verschiedenen Verschwenkpositionen relativ
zu dem starr angeordneten Verbindungselement 19 und damit auch relativ zu dem daran
angrenzenden Stützrahmen 2 an dem Verbindungselement 19 festgelegt werden kann. Das
in den Figuren 3 und 4 streifenförmig ausgestaltete Verbindungselement 19 könnte auch
stabförmig oder balkenförmig ausgebildet sein. Insbesondere bei einem Verbindungselement
19 mit einer zylinderförmigen Mantelfläche ist es vorteilhaft, durch eine gesonderte
Positioniereinrichtung eine zusätzliche Stabilisierung und Führung des an dem Verbindungselement
19 angeordneten Aufstandselements 12 zu bewirken. Hierzu könnten beispielsweise radial
nach außen vorspringende Ausformungen, Nuten oder Stege an dem Verbindungselement
19 ausgebildet sein.
[0041] Um bei einer Anordnung der Höhenverstelleinrichtung 1 vor Ort den Abstand der Oberkante
4 des Rahmens 2 zu dem Untergrund 16 anpassen und vorgeben zu können, muss das längsverschiebbar
an dem starren Verbindungselement 19 gelagerte Aufstandselement 12 in einen mittleren
Bereich in den Verdrehabschnitt 21 verschoben werden. Dort kann das Aufstandselement
12 um eine durch den Verlauf des Verbindungselements 19 vorgegebene Schwenkachse 8
verschwenkt und so ausgerichtet werden, dass eine zum Untergrund gerichtete Aufstandsfläche
des Aufstandselements 12 den gewünschten Abstand zu der Unterkante 18, bzw. zu der
Oberkante 4 des Stützrahmens 2 aufweist. Das in der gewünschten Ausrichtung verschwenkte
Aufstandselement 12 kann anschließend auf den Stützrahmen 2 zu verschoben und auf
den Festlegungsabschnitt 20 des starren Verbindungselements 19 aufgeschoben werden.
Randbereiche des Festlegungsabschnitts 20 des starren Verbindungselements 19 greifen
dann in daran angepasste Ausformungen der sternförmigen Ausnehmung 22 ein und bewirken
eine formschlüssige und damit stabile Anordnung und Festlegung des Aufstandselements
12 relativ zu dem daran angrenzenden Stützrahmen 2. Die sternförmige Ausnehmung 22
bildet dadurch eine Positioniereinrichtung, mit welcher das Aufstandselement 12 nur
in den von der sternförmigen Ausnehmung 22 vorgegebenen Ausrichtungen relativ zu dem
Stützrahmen 2 festgelegt werden kann. Auf dem Verbindungselement 19 kann eine zusätzliche
Positioniereinrichtung zur Stabilisierung und gezielten Führung des Aufstandselements
12 in einer punkt- oder linienförmigen Ausgestaltung mit vorspringenden Ausformungen
oder Rastelementen oder aber mit geeignet ausgebildeten Ausnehmungen vorgesehen sein,
in welche eine daran angepasste Ausformung des Aufstandselements 12 eingreifen kann.
[0042] In Figur 5 ist exemplarisch eine schematische Schnittansicht durch eine Bodenbelagskonstruktion
dargestellt, in welcher eine erfindungsgemäße Höhenverstelleinrichtung 1 angeordnet
ist. Auf einem Untergrundboden 23 ist ein Mörtelbett 24 angeordnet. In dem Mörtelbett
24 ist eine rechteckförmige Rinne 25 angeordnet, die mit einem nicht dargestellten
Wasserablauf verbunden ist und durch welche das in der Rinne 25 gesammelte Wasser
über den Wasserablauf abgeführt werden kann. Die Rinne 25 könnte auch eine andere
Formgebung aufweisen. Seitlich an die Rinne 25 angrenzend sind auf allen Seiten der
Rinne 25 Steinfliesen 26 auf dem Mörtelbett 24 verlegt. Eine Oberseite 27 der Steinfliesen
26 ragt über eine Oberkante 28 der Rinne 25 hinaus. Die Steinfliesen 26 sind mit einer
längs eines Randes der Steinfliesen 26 verlegten Randleiste 28 gegenüber der Rinne
25 abgegrenzt und abgestützt. An Stelle der exemplarisch dargestellten Steinfliesen
26 können beliebige Bodenbelagselemente in dem Mörtelbett 24 angeordnet sein. Es ist
ebenfalls möglich, auf ein Mörtelbett 24 zu verzichten und die Rinne 25 und die Steinfliesen
26 auf einer aus mehreren Stützelementen bestehenden Unterkonstruktion anzuordnen.
An Stelle von Steinfliesen 26 könnten auch nahezu beliebige andere Bodenbelagselemente
wie beispielsweise Keramikfliesen, Kunststofffliesen, ein Kunststofflaminat oder Holzdielen
auf dem Mörtelbett 24 oder auf einer geeigneten Unterkonstruktion verlegt sein.
[0043] In der Rinne 25 ist die erfindungsgemäße Höhenverstelleinrichtung 1 angeordnet. Ein
ebenfalls rechteckförmiger Stützrahmen 2 wird über mehrere verschwenkbar an dem Stützrahmen
2 gelagerte Aufstandselemente 12 auf einem Boden 29 der Rinne 25 aufgestellt und abgestützt.
Durch die Ausrichtung der Aufstandselemente 12 wird ein Abstand der Oberkante 4 des
Stützrahmens 2 zu dem Boden 29 der Rinne 25 vorgegeben. Die Aufstandselemente 12 sind
außerhalb des von dem Stützrahmen 2 umgebenen Innenraum 3 angeordnet und über eine
Verbindungswelle 7 miteinander verbunden und gekoppelt.
[0044] Auf einer durch die umlaufende Oberkante 4 des Stützrahmens 2 vorgegebenen Stützfläche
5 ist eine den Stützrahmen 2 seitlich umgreifende Rinnenabdeckung 30 angeordnet. Die
Rinnenabdeckung 30 weist mehrere Ausnehmungen 31 auf, durch welche Wasser, welches
sich auf der Oberseite 27 der Steinfliesen 26 ansammelt, in die Rinne 25 eindringen
und über die Rinne 25 und den Wasserablauf abgeführt werden kann. Zwischen der Rinnenabdeckung
30 und den seitlich angrenzenden Steinfliesen 26 befindet sich zudem ein umlaufender
Spalt 32, durch welchen ebenfalls Wasser von der Oberfläche 27 der Steinfliesen 26
in die Rinne 25 gelangen kann.
[0045] In Figur 6 ist lediglich exemplarisch eine abweichende Ausgestaltung des in den Figuren
1, 2 und 5 dargestellten Aufstandselements 12 gezeigt. Entlang des Aufstandsrands
13 ist für jeden geraden Abschnitt 15 eine Höhenangabe 33 unmittelbar benachbart zu
dem betreffenden geraden Abschnitt 15 des Aufstandsrands 13 aufgedruckt oder eingeprägt.
Ein Benutzer kann dadurch in Kenntnis der von ihm gewünschten Höhenverstellung die
Anordnung der Aufstandselemente 12 in einfacher Weise und ohne gegebenenfalls mehrfache
Versuche einstellen und dadurch den gewünschten Abstand h der Unterkante 18 des Stützrahmens
2 von dem Boden vorgeben.
1. Höhenverstelleinrichtung (1) für eine Rinnenabdeckung, wobei die Höhenverstelleinrichtung
(1) einen Stützrahmen (2), auf dem auf einer von dem Stützrahmen (2) gebildeten Stützfläche
(5) die Rinnenabdeckung aufgelegt oder abgestützt werden kann, und eine verlagerbar
an dem Stützrahmen (2) angeordnete Aufstelleinrichtung aufweist, wobei der Stützrahmen
(2) mit der Aufstelleinrichtung auf einem Untergrund (16) aufgestellt werden kann
und wobei ein Abstand zwischen dem Untergrund (16) und dem Stützrahmen (2) durch die
Aufstelleinrichtung veränderbar ist, wobei die Aufstelleinrichtung mindestens zwei
um eine Schwenkachse (8) verschwenkbar an dem Stützrahmen (2) gelagerte Aufstandselemente
(12) aufweist, wobei jedes Aufstandselement (12) längs eines die Schwenkachse (8)
umgebenden äußeren Umfangs einen Aufstandsrand (13) aufweist, mit welchem das Aufstandselement
(12) auf dem Untergrund (16) aufgestellt werden kann, und wobei mindestens zwei das
Aufstandselement (12) nicht schneidende Tangenten (17) durch verschiedene Punkte des
Aufstandsrands (13), die einer möglichen Aufstandsfläche für das Aufstandselement
(12) auf dem Untergrund (16) entsprechen, voneinander abweichende Tangentenabstände
(A bis G) zu der Schwenkachse (8) aufweisen, wobei die Tangentenabstände (A bis G)
jeweils senkrecht zu der jeweiligen Tangente (17) bestimmt sind, sodass durch ein
Verschwenken des Aufstandselements (12) der Abstand zwischen dem Untergrund (16) und
dem Stützrahmen (2) veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufstelleinrichtung mindestens zwei Aufstandselemente (12) aufweist, die bei
einer bestimmungsgemäßen Anordnung der Höhenverstelleinrichtung (1) an gegenüberliegenden
Abschnitten (9, 10) des Stützrahmens (2) angeordnet und auf einem die beiden Aufstandselemente
(12) verbindenden Verbindungselement (7, 19) gelagert sind.
2. Höhenverstelleinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (7) verschwenkbar an dem Stützrahmen (2) gelagert ist und
die zwei Aufstandselemente (12) starr an dem Verbindungselement (7) festgelegt sind.
3. Höhenverstelleinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (19) starr mit dem Stützrahmen (2) verbunden ist und die zwei
Aufstandselemente (12) um eine durch das Verbindungselement (19) vorgegebene Schwenkachse
(8) um das Verbindungselement (19) verschwenkbar gelagert sind.
4. Höhenverstelleinrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (19) beabstandet zu jeweils an den zugeordneten Abschnitt
(9, 10) des Stützrahmens (2) angrenzenden Festlegungsabschnitten (20) einen etwa mittig
angeordneten schmalen Verdrehabschnitt (21) aufweist.
5. Höhenverstelleinrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufstandselemente (12) eine exzentrisch angeordnete, näherungsweise sternförmige
Ausnehmung (22) aufweisen, die hinsichtlich der Formgebung und der Abmessungen so
ausgebildet ist, dass jedes Aufstandselement (12) in dem schmalen Verdrehabschnitt
(21) des Verbindungselements (19) relativ zu dem Verbindungselement (19) verdreht
werden kann und in mehreren verschiedenen Verschwenkpositionen relativ zu dem starr
angeordneten Verbindungselement (19) und damit auch relativ zu dem daran angrenzenden
Stützrahmen (2) in dem jeweils zugeordneten Festlegungsabschnitt (21) an dem Verbindungselement
(19) festgelegt werden kann.
6. Höhenverstelleinrichtung (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufstandsrand (13) des Aufstandselements (12) eine konvexe ebene Fläche (14)
umschließt.
7. Höhenverstelleinrichtung (1) nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufstandsrand (13) zwei oder mehr gerade verlaufende Abschnitte (15) aufweist.
8. Höhenverstelleinrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhenverstelleinrichtung (1) eine Positioniereinrichtung aufweist, mit welcher
die Aufstandselemente (12) in mehreren vorgegebenen Ausrichtungen relativ zu dem Stützrahmen
(2) festgelegt werden kann.
9. Höhenverstelleinrichtung (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufstandselemente (12) plattenförmig ausgestaltet ist.
10. Höhenverstelleinrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufstandselemente (12) um eine exzentrisch durch das Aufstandselement (12) verlaufende
Schwenkachse (8) verschwenkbar an dem Stützrahmen (2) gelagert sind.