[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Betätigung eines
elektromagnetischen Triebsystems für elektomechanische Vorrichtungen sowie ein Verfahren
zum Betrieb einer Schaltungsanordnung zur Betätigung eines elektromagnetischen Triebsystems
für elektomechanische Vorrichtungen.
[0002] Elektromagnetische Triebsysteme werden in der Elektrotechnik häufig eingesetzt, um
eine Kraftbeaufschlagung beweglicher mechanischer Bauteile zu realisieren. Solche
Systeme verwenden bespielsweise Zugmagnete oder auch andere auf elektromagnetischer
Basis arbeitende Baugruppen. Diese Triebsysteme werden unter anderem in Schützen,
Schutzschaltern, Relais, Magnetventilen usw. in viefältiger Form eingesetzt.
[0003] Bei der Betätigung solcher Triebsysteme wird üblicherweise das magnetische System
durch die Steuerspannungsquelle direkt erregt; dabei findet eine Beschleunigung mechanischer
Bauteile, wie z. B. Anker oder auch Hebelsysteme, statt. Diese bewirken z. B. das
Schließen vonSchaltkontakten. Kraftverlauf und Schließgeschwindigkeit sind in diesem
Fall jedoch von der Höhe der angelegten Spannung abhängig.
[0004] Bekannt ist aber auch, daß die Energieversorgung der Triebsysteme oft mittels elektronischer
Anordnungen (Vorschaltgeräte) so gesteuert wird, daß bei der Betätigung die Weg-Zeit-Charakteristik
des Kraftverlaufs optimal den Erfordernissen des mechanischen Systems entspricht.
[0005] Aus der
DE 20 2011 051 972 U1 ist bereits eine Schaltungsanordnung zum Ansteuern eines Schaltgerätes, welches eine
erste Schaltstellung und eine zweite Schaltstellung aufweist und zwischen der ersten
Schaltstellung und der zweiten Schaltstellung schaltbar ist, mit zumindest einer elektromagnetischen
Betätigungseinrichtung zum Erzeugen einer Stellkraft zum Schalten des Schaltgeräts
zwischen der ersten Schaltstellung und der zweiten Schaltstellung und einer Ansteuerschaltung
zum Ansteuern der elektromagnetischen Betätigungseinrichtung, bekannt.
[0006] Ferner offenbart die
FR 2 803 956 A1 eine Schaltungsanordnung zur Betätigung eines elektromagnetischen Triebsystems für
elektromechanische Vorrichtungen, mit wenigstens einer Steuerspannungsquelle, mit
wenigstens einer Regel- und Steuerschaltung, mit wenigstens einem Triebsystem, mit
wenigstens einem Übertrager, mit wenigstens einer Gleichrichterbrücke, mit wenigstens
einem Glättungskondensator, mit wenigstens einem Hauptschalttransistor, mittels dessen
das Triebsystem in einem charakteristischen Pulsfolgesystem ansteuerbar ist und wobei
der Hauptschalttransistor mit einem Primärzweig des Übertragers in Reihe geschaltet
ist, wobei der Übertrager mit der speisenden Spannung verbunden ist und die Sekundärseite
des Übertragers die Gleichrichterbrücke speist. Ferner wird die Ausgangsgleichspannung
der Gleichrichterbrücke durch den Glätungskondensator geglättet, so dass eine Speisung
mit Gleichspannung mit einem zeitlichen Speiseverlauf erfolgt.
[0007] Außerdem ist in der
DE 198 51 973 A1 eine Schaltungsanordnung zur Gewinnung von Hilfsenergie zum Betrieb einer Steuereinheit
eines Schaltgeräts aus einem durch einen Hauptstrompfad des Schaltgeräts fließenden
Strom gezeigt, dadurch gekennzeichnet, daß aus einer vom Strom im Hauptstrompfad abhängigen
Spannung durch Takten, Transformieren auf die Sekundärseite eines Übertragers und
Gleichrichten eine Versorgungsgleichspannung für die Steuereinheit gewonnen wird,
wobei die genannte Spannung an einer Reihenschaltung aus einem Übertrager und einem
in Abhängigkeit von dessen Sekundärspannung durch eine Ansteuerschaltung (PWM) pulsbreitenmoduliert
gesteuerten Halbleiterschalter angelegt ist, und die Ansteuerschaltung (PWM) über
einen Schalter zeitweise mit einer Startgleichspannung beaufschlagbar ist.
[0008] Des Weiteren zeigt die
DE 197 44 202 A1 eine Sperrwandlerschaltung, gespeist aus einer insbesondere hochohmigen Spannungsquelle,
mit einem Transformator einem Schalttransistor, der durch eine Pulsweiten-Modulatorschaltung
gesteuert ist, und mit einem Ausgang, wobei bezogen auf die Eingangsanschlüsse des
Sperrwandlers der Primärstromkreis seines Transformators mit dem sekundärseitigen
Ausgang galvanisch in Reihe geschaltet ist.
[0009] Im Übrigen betrifft die
JP 3 062707 B2 eine Ansteuerschaltung für eine induktive Last, die angehalten werden muss, um die
Verzögerung des Lastbetriebs zu reduzieren. Wenn eine Last betätigt wird, werden gleichgerichtete
Ausgangssignale erzeugt, und eine hohe Spannung, die durch Summieren beider Ausgangssignale
erhalten wird, wird der Last zugeführt. Wenn eine spezifizierte Zeit nach der Betätigung
verstrichen ist, wird die Ausgabe von einer Differenzierschaltung gestoppt und demzufolge
wird auch die gleichgerichtete Ausgabe gestoppt; Die Last wird auf einer niedrigen
Spannung betrieben, die nur von dem gleichgerichteten Ausgang herrührt. Wenn der Lastantrieb
gestoppt wird, ist daher die in der Last gespeicherte Energie niedriger als die herkömmliche,
was die Verzögerung des Betriebsstopps reduziert. Das Einfügen einer Zener-Diode in
eine Lastversorgungsschaltung kann die Verzögerung des Betriebsstopps weiter reduzieren.
[0010] Die Betätigung vorgenannter Triebsysteme durch direkte Beaufschlagung der Magnetsysteme
mit der zur Verfügung stehenden Steuerspannung besitzt den Nachteil, dass der eingespeiste
Steuerstrom und damit die Magnetkraft in der Regel nicht der vorliegenden Kraft-Weg-Charakteristik
des angetriebenen mechanischen Systems angepasst ist.
[0011] Die bekannten elektronischen Vorschaltgeräte zum Betrieb von magnetischen Triebsystemen
takten die Magnetsysteme direkt über einen oder mehrere elektonische Schalter. Nachteilig
dabei ist, dass die vorhandene Steuerspannung zwar reduziert, aber nicht erhöht werden
kann.
[0012] In einer Reihe von Einsatzfällen dieser Triebsysteme ist es jedoch vorteilhaft, die
Steuerspannung zur Betätigung erforderlichenfalls auch erhöhen zu können. Sonst ist
in diesen Einsatzfällen - zum Beispiel in Unterspannungssituationen - eine sichere
Betätigung nicht möglich.
[0013] Desweitern dienen diese Vorschaltgeräte vorzugsweise der Betätigung von Schaltgeräten
in Form von Schützen, bei denen der Kraftbedarf zunächst hoch, dann aber zeitlich
abfallend ist.
[0014] Durch die direkte Taktung des elektrischen Triebsystems entsteht außerdem ein Störspannungsspektrum,
welches sich negativ auf andere elektronische Systeme auswirken kann. Auch bewirkt
die Steilheit der Impulse eine erhöhte Belastung des Wicklungsaufbaus der Magnetsysteme,
die meistens für den Gleichspannungs- oder den niederfrequenten Wechselspannungsbetrieb
konzipiert sind. Die getaktete Betriebsweise kann somit Schäden an der Wicklung des
Magnetsystems hervorrufen.
[0015] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schaltungsanordnung und
ein Verfahren zum Betrieb einer Schaltungsanordnung in vorteilhafter Weise weiterzubilden,
insbesondere dahingehend, dass im gesamten Eingangsspannungs- und Temperaturbereich
ein sicherer und mechanisch schonender Betrieb ohne wesentliche Störaussendung gewährleistet
ist, und es möglich ist, solche Triebsysteme zu betätigen, die bei der Betätigung
einen zeitlich stark ansteigenden Kraftbedarf sowie auch eine mechisch verriegelte,
stabile Endlage aufweisen.
[0016] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Schaltungsanordnung mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 12, oder durch ein Verfahren gemäß Anspruch
7. Danach ist vorgesehen, dass eine Schaltungsanordnung bereitgestellt wird zur Betätigung
eines elektromagnetisches Triebsysteme für elektomechanische Vorrichtungen, insbesondere
mit mechanisch verriegelter Endlage, mit wenigstens einer Steuerspannungsquelle, mit
wenigstens einer Regel- und Steuerschaltung, mit wenigstens einem Triebsystem, mit
wenigstens einem Übertrager, mit wenigstens einer Gleichrichterbrücke, mit wenigstens
einem Glättungskondensator, mit wenigstens einem Hauptschalttransistor, mittels dessen
das Triebsystem in einem charakteristischen Pulsfolgesystem ansteuerbar ist und wobei
der Hauptschalttransistor mit einem Primärzweig des Übertragers in Reihe geschaltet
ist, wobei der Übertrager mit der speisenden Spannung verbunden ist und die Sekundärseite
des Übertragers die Gleichrichterbrücke speist, deren Ausgangsgleichspannung durch
den Glättungskondensator geglättet und zur Spannung der Steuerspannungsquelle addiert
wird, so dass eine Speisung mit Gleichspannung mit einem zeitlichen Speiseverlauf
erfolgt.
[0017] Die Erfindung basiert auf dem Grundgedanken, dass eine getaktete transformatorische
Wandlerstufe mittels einer Steuer- und Regelschaltung die für den spezifischen Betrieb
des elektromagnetischen Triebsystems erforderliche elektrische Speisecharakteristik
im gesamten Eingangsspannungs- und Temperaturbereich ohne gepulste Beaufschlagung
der Triebsystemspulen bereitstellt. Die aus dem Stand der Technik aufgezeigten Nachteile
der bekannten Ansteuerungen werden vermieden und eine Schaltungsanordnung bereitgestellt,
welche das Magnetsystem genannter Triebsysteme, insbesondere jene mit Gleichstrommagnetspulen,
so betreibt, dass im gesamten Eingangsspannungs- und Temperaturbereich ein sicherer
und mechanisch schonender Betrieb ohne wesentliche Störaussendung gewährleistet ist,
und auch erlaubt, solche Triebsysteme zu betätigen, die bei der Betätigung einen zeitlich
stark ansteigenden Kraftbedarf sowie auch eine mechisch verriegelte, stabile Endlage
aufweisen.
[0018] Bei dem Betrieb von Schaltgeräten mit elektromagnetischem Triebsystem, beispielsweise
Batterieschutzschaltern mit Zugmagneten im Triebsystem und mechanisch verriegelter
Endlage, Schütz- und Relaisspulen sowie Magnetventilen mit elektromagnetischer Ventilsteuerung,
ergeben sich durch den inneren Aufbau eingeschränkte Betriebsspannungsbereiche und
ein erhöhter Verschleiß der mechanisch bewegten Komponenten. Bei Betrieb mit einer
getakteten Spannung entsteht eine Störaussendung, die elektronische Schaltungen beeinflussen
können.
[0019] Zur Vermeidung dieser Nachteile ist nun erfindungsgemäß eine Schaltungsanordnung
bereitgestellt, die eine geregelte Gleichspannung mit einer dem für das Triebsystem
zuträglichen Speiseverlauf mittels einer Schaltstufe und Übertrageranordnung mit nachgeschaltetem
Gleichrichter bereitstellt und auch ermöglicht, erforderlichenfalls die Betätigungsspannung
über die vorhandene und gegebenfalls stark toleranzbehaftete Steuerspannung zu erhöhen.
Damit wird deren sichere Einschaltung, wie im beispielhaften Fall eines Batterieschutzschalters
mit Zugmagneten im Triebsystem und batteriegepufferter Stromversorgungsanlage bei
Vorliegen eines weiten Eingangsspannungsbereiches gewährleistet. Darüber hinaus ermöglicht
die Schaltungsanordnung eine schonende und damit lebensdauerverlängernde Betriebsweise
der mechanisch bewegten Teile. Durch die Speisung der Triebsysteme mit einer Gleichspannug
wird die Störaussendung, insbesondere bei längeren Leitungsverlegungen zwischen der
beschriebenen Schaltungsanordnung und dem Triebsystem, weitgehend vermieden.
[0020] Es kann eine Zusatzdiode vorgesehen sein, die anodenseitig mit dem Knoten Übertrager
- Hauptschalttransistor verbunden und kathodenseitig mit dem Knoten der Kathoden der
Gleichrichterbrücke verbunden ist.
[0021] Die Gleichrichterbrücke kann durch mehrere Dioden ausgebildet sein. Diese Dioden
können beispielsweise schnelle Dioden für die Ausgangsgleichrichtung sein.
[0022] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass ein zweiter Transistor vorgesehen ist und
dass die Schaltanordnung derart schaltbar ist, dass eine Halteschaltung mittels eines
zweiten Transistors im Leistungskreis aktivierbar ist mithilfe der Rückmagnetisierungsenergie
des Übertragers für die Einschaltzeit durch die Aufbereitung einer Gatespannung, wodurch
der zweite Transistor angesteuert und nach Ablauf der Einschaltzeit durch das Abschalten
des Hauptschalttransistors und dem Fortfall der Rückmagnetisierungsenergie gesperrt
wird.
[0023] Darüber hinaus ist möglich, dass die Regel- und Steuerschaltung eine PWM-Schaltung
(PWM = Pulsweistenmodulation) mit Einschaltzeitbegrenzung aufweist und dass mittels
der PWM-Schaltung eine der Spezifik des Triebsystems entsprechendes Impulsmuster abgespeichert
ist, welches durch eine entsprechende Anwahl dem jeweiligen Verwendungszweck zugeteilt
werden kann.
[0024] Außerdem kann vorgesehen sein, dass die Schaltungsanordnung eine Microcontrollerschaltung
aufweist und dass für die koordinierte Steuerung und Impulsaufbereitung die Microcontrollerschaltung
eingesetzt wird.
[0025] Zudem ist es möglich, dass eine Thermosicherung, insbesondere eine reversible Thermosicherung,
und ein Vorwiderstand für die Steuerstromversorgung, die derart angeordnet sind, dass
für den Fehlerfall im Hauptstrompfad die Kombination aus der Thermosicherung und dem
Vorwiderstad derart angeordnet und schaltbar ist, dass die durch thermische Verbindung
von Thermosicherung und Vorwiderstad Hauptstrompfad unterbrechbar ist.
[0026] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Schaltungsanordnung weiter eine Sicherheitsschaltung
mit einem Optokoppler und mit einer Z-Diode aufweist, die derart schaltbar ist, dass
im Falle der Unterbrechung der Ausgangslast eine unzulässig hohe Ausgangsspannung
dadurch vermieden wird, dass die Sicherheitsschaltung dergestalt anspricht, dass der
Optokoppler über die Z-Diode von der zu hohen Ausgangsspannung im Fehlerfall angesteuert
wird und somit der Ausgang des Optokopplers auf die Steuer- und Regelschaltung wirkt
und somit die Einschaltdauer für den Leistungstransistor so reduziert wird, dass die
Ausgangsspannung auf eine zu lässige Höhe begrenzt bleibt.
[0027] Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Betrieb einer Schaltungsanordnung.
[0028] Dabei wird bei einem Verfahren zum Betrieb einer Schaltungsanordnung zur Betätigung
eines elektromagnetisches Triebsysteme für elektomechanische Vorrichtungen, insbesondere
mit mechanisch verriegelter Endlage, mit wenigstens einer Steuerspannungsquelle, mit
wenigstens einer Regel- und Steuerschaltung, mit wenigstens einem Triebsystem, mit
wenigstens einem Übertrager, mit wenigstens einer Gleichrichterbrücke, mit wenigstens
einem Glättungskondensator, mit wenigstens einem Hauptschalttransistor, mittels dessen
das Triebsystem in einem charakteristischen Pulsfolgesystem in wenigstens einem Betriebszustand
angesteuert wird und wobei der Hauptschalttransistor mit einem Primärzweig des Übertragers
in Reihe geschaltet ist, derart verfahren, dass der Übertrager mit der speisenden
Spannung verbunden ist und die Sekundärseite des Übertragers die Gleichrichterbrücke
speist, deren Ausgangsgleichspannung durch den Glättungskondensator geglättet und
zur Spannung der Steuerspannungsquelle addiert wird, so dass eine Speisung mit Gleichspannung
mit einem zeitlichen Speiseverlauf erfolgt.
[0029] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass ein zweiter Transistor vorgesehen ist und
dass die Schaltanordnung im Betrieb derart geschaltet wird, daß eine Halteschaltung
mittels eines zweiten Transistors im Leistungskreis aktiviert wird mithilfe der Rückmagnetisierungsenergie
des Übertragers für die Einschaltzeit durch die Aufbereitung einer Gatespannung, wodurch
ein zweiter Transistor angesteuert und nach Ablauf der Einschaltzeit durch das Abschalten
des Haupttransistors und dem Fortfall der Rückmagnetisierungsenergie gesperrt wird.
[0030] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Regel- und Steuerschaltung eine PWM-Schaltung
mit Einschaltzeitbegrenzung aufweist und dass mittels der PWM-Schaltung eine der Spezifik
des Triebsystems entsprechendes Impulsmuster abgespeichert ist, welches durch eine
entsprechende Anwahl dem jeweiligen Verwendungszweck zugeteilt werden kann.
[0031] Außerdem ist möglich, dass eine Thermosicherung, insbesondere eine reversible Thermosicherung,
und ein Vorwiderstand für die Steuerstromversorgung, die derart angeordnet sind, dass
für den Fehlerfall im Hauptstrompfad die Kombination aus der Thermosicherung und dem
Vorwiderstand derart geschaltet wird, dass die durch thermische Verbindung von Thermosicherung
und Vorwiderstad Hauptstrompfad unterbrochen wird.
[0032] Zudem kann vorgesehen sein, dass die Schaltungsanordnung weiter eine Sicherheitsschaltung
mit einem Optokoppler und mit einer Z-Diode aufweist, die im Fehlerfall derart geschaltet
wird, dass im Falle der Unterbrechung der Ausgangslast eine unzulässig hohe Ausgangsspannung
dadurch vermieden wird, dass die Sicherheitsschaltung dergestalt anspricht, dass der
Optokoppler über die Z-Diode von der zu hohen Ausgangsspannung im Fehlerfall angesteuert
wird und somit der Ausgang des Optokopplers auf die Steuer-und Regelschaltung wirkt
und somit die Einschaltdauer für den Leistungstransistor so reduziert wird, dass die
Ausgangsspannung auf eine zulässige Höhe begrenzt bleibt.
[0033] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sollen nun anhand eines in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
[0034] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Prinzipschaltbild für ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung zur Betätigung
eines elektromagnetischen Triebsystems sowie ein entsprechendes Verfahren hierzu;
und
- Fig. 2
- den quantitativen Verlauf der Kraft-Weg-Charakteristik des Einschaltmechanismus der
Schaltanordnung gemäß Fig. 1.
[0035] Fig. 1 zeigt ein Prinzipschaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Schaltungsanordnung,
hier ausgeführt als Batterieschutzschalter mit einem Zugmagneten, dessen Schaltungs-
und Funktionsprinzip in Fig. 1 sowie nachstehend näher dargestellt ist.
[0036] Die Schaltungsanordnung weist eine Regel- und Steuerschaltung 1 auf, die im Einzelnen
eine Stabilisierungsschaltung für die interne Steuerspannung U
s mit ZD 1.1, eine Messwerterfassung 1.2, eine PWM-Schaltung (Pulsweitenmodulations-Schaltung)
mit Einschaltbegrenzung t 1.3 sowie eine Treiberschaltung 1.4 für den Leistungsschalter
(VT2) aufweist.
[0037] Des Weiteren weist die Schaltanordnung ein elektromagnetisches Triebsystem 2 auf.
[0038] Die Schaltanordnung ist an eine Steuerspannungsquelle mit einer Betriebsspannung
(U
B) angeschlossen.
[0039] Mit dem Bezugszeichen MB ist das Minuspotential (Hauptstrom) bezeichnet.
[0040] Des Weiteren weist die Schaltanordnung einen Einschalttaster S1, einen Vorwiderstand
R1 für die Stromversorgung U
s, einen Gateableitwiderstand R2 für den Schalttransistor VT1, einen Entladewiderstand
R3 im Entlastungsnetzwerk vom Einschalttransistor für die Selbsthalteschaltung VT2,
einen Gateableitwiderstand R4 für den Einschalttransistor VT2 sowie einen Standwiderstand
R5 zur Erfassung des Hauptstroms zur Generierung der Regelgröße auf. Weiter sind ein
Strombegrenzungswiderstand R6, ein Überspannungsschutz R7, ein niederinduktiver Zwischenkreiskondensator
C1, ein Zwischenkreiskondensator C2 mit höherer Speicherkapazität, ein Glättungskondensator
C3, ein Kondensator C4 des DRC-Entlastungsnetzwerks für den Einschalttransistor VT2,
ein Glättungskondensator C5 für die Ausgangslast vorgesehen. Außerdem weist die Schaltanordnung
VD1 eine Falschpoldiode und Freilaufdiode VD1, eine schnelle Diode VD2 des DRC-Netzwerks
für den Einschalttransistor VT2, eine Gatespannungsbegrenzung VD3, eine schnelle Gleichrichterdiode
VD4 zur Aufbereitung der Gatespannung für den Schalttransistor VT1, schnelle Dioden
für die Ausgangsgleichrichtung VD5, VD6, VD7 und VD8 sowie eine Freilaufdiode VD9
für den Schalttransistor VT1, eine Eingangsdrossel L1 (Einschaltstrombegrenzung),
eine Thermoschmelzsicherung F1 sowie eine Überstromsicherung F2 auf.
[0041] Die Zusatzdiode VD9 ist anodenseitig mit dem Knoten Übertrager T1 - Schalttransistor
VT2 verbunden und kathodenseitig mit dem Knoten der Kathoden VD6, VD8 der Gleichrichterbrücke,
die durch die Dioden VD5, VD6, VD7, VD8 ausgebildet ist, verbunden ist.
[0042] Ferner sind Klemmen 1/2, die Anschlüsse für den Einschalttaster darstellen, eine
Klemme 3 als Speiseeingang für die Steuerstromversorgung, eine Klemme 4 für den Anschluss
für die Ansteuerung des Schalttransistors VT1, eine Klemme 5 als Minuspotential der
Steuerspannungsebene, Klemmen 6/7 als Shuntspannungszuführung für die Regelschaltung
mit der Messfelderfassung 1.2, Klemmen 8/9 als Anschluss für die Ausgangslast 2 des
elektromagnetischen Triebsystems 2.
[0043] Mit dem Bezugszeichen t
Ein ist die Einschaltzeit und mit t
tot die Totzeit bezeichnet.
[0044] Die Funktionsweise der Steueranordnung und das erfindungsgemäße Verfahren werden
nun wie nachstehend erläutert:
Der Batterieschutzschalter erreicht im eingeschalteten Zustand eine mechanisch verriegelte,
stabile Endlage. Die Funktion des sicheren Anzuges der Zugmagnete und des zuverlässigen
Erreichens der mechanisch fixierten Endlage des Batterieschutzschalters muss in einem
Spannungsbereich von 65 V bis 150 V gewährleistet sein, wobei die Nennsteuerspannung
110V beträgt.
[0045] Bei dieser Anwendung muss die vorgeschlagene Anordnung absichern, daß trotz stark
ansteigendem Kraftbedarf - im Gegensatz zu den allgemein bekannten Schützen - am Ende
der Betätigungszeit ausreichend Energie für das Magnetsystem bereitgestellt wird.
[0046] Über den Starttaster S1 wird der Einschaltvorgang gestartet, so dass der im Sperrzustand
befindliche Transistor VT1 überbrückt und die Regel- und Steuerschaltung über den
Vorwiderstand R1 aktiviert wird; die Steuerspannungsaufbereitung 1.1 ist durch ZD
symbolisiert. Für die Bildung der Impulsfolge wird ein impulsweitenmoduliertes Signal
mit einer konstanten Grundfrequenz von 40 kHz erzeugt.
[0047] Die Einschaltzeit t
Ein ist so bemessen, daß unter allen Umgebungsbedingungen die erforderliche Anzugszeit
unter Berücksichtigung der zulässigen Betriebszeit für die Zugmagnete eingehalten
wird, wie in
Fig.2 dargestellt.
[0048] Die Zugmagnete 2 sind für den Kurzzeitbetrieb ausgelegt; unzulässig lange Betriebszeiten
führen zur Zerstörung. Sollte im Fehlerfall die zulässige Betriebszeit überschritten
werden, löst die Thermoschmelzsicherung F1 infolge der thermischen Kopplung mit dem
Widerstand R1 aus. Vorwiderstand R1 und die reversible Thermosicherung weisen die
gleiche Gehäusegrundform (TO220) auf und sind an den thermischen Kontaktflächen dieser
Gehäuse mechanisch miteinander verbunden, so dass im Fehlerfall eine sichere Auslösung
in definierter weise gewährleistet ist. Durch die Wahl der Widerstandsbaugröße entsteht
ein annähernd thermisch äquivalentes Verhalten zu den Zugmagneten 2.
[0049] Der Transistor VT2 wird durch die Regel und Steuerschaltung 1 innerhalb der Zeit
t
Ein von 1,6 s der PWM-Schaltung angesteuert, dabei wird zu der Steuer - (Eingangs-) spannung
U
B entsprechend des Übersetzungsverhältnisses des Übertragers T1 eine Spannug addiert,
die durch die Gleichrichterbrücke mit VD5 bis VD8 gebildet und durch C5 geglättet
wird. Durch diese Anornung wird erreicht, dass durch Variation des PWM-Tastverhältnisses
die Spannung an den Zugmagneten auf einen Wert sowohl unterhalb als auch oberhalb
der Steuerspannung gebracht werden kann. Der Schalter S1 kann nach dem Schließen wieder
geöffnet werden; die Selbshalteschaltung mit VT1 versorgt die Schaltung weiter, indem
die Rückmagnetisierungsspannung von T1 über die Diode VD4, dem Strombegrenzungswiderstand
R6 der Begrenzer- und Stabilisierungsschaltung mit VD3, R2 und C3 dem Gate von VT1
zugeführt wird, so dass dieser einschaltet. Solange die Stufe mit VT2 taktet, bleibt
der Leistungskreis über VT1 eingeschaltet. Nach dem Aublauf der Zeit t
Ein schaltet die Stufe mit VT2 ab, der Leistungskreis wird unterbrochen. Nach Ablauf
einer Totzeit t
tot kann der Schaltvorgang erneut gestartet werden. Die Totzeit t
tot verhindert, dass durch unsachgemässen Gebrauch die Triebsystemspulen überlastet werden.
[0050] Die interne Steuerspannungsaufbereitung 1.1 sichert außerdem durch eine eigene Zeitstufe
ab, dass durch eine unsachgemäße Betätigung des Ein-Tasters S1 (Dauereintastung) die
Stabilisierung ZD nicht überlastet wird; in einem solchen Fall wird 1.1 nach einer
vorgegebenen Zeit, die über der normalen Betriebszeit der Einrichtung liegt, zwangsweise
abgeschaltet.
[0051] Für eine ausreichende Entkopplung von den inherenten Widerständen der speisenden
Quelle U
B sind die Kondensatoren C1 und C2 vorgesehen, wobei durch niederinduktiven Kondensator
C1 im Einschaltmoment von VT2 speist und darüber den Wechselstromanteil des Zwischenkreiskondensators
C2 mit der wesentlich höheren Kapazität und dem höheren Innenwiderstand übernimmt.
[0052] Die Drossel L1 ist für die Einschaltstrombegrenzung und die strommäßige Entlastung
von Schalter S1 vorgesehen.
[0053] Die Schaltung ist mit einer Stromregelung ausgestattet; über den Shuntwiderstand
R5 wird der Hauptstrom im Leistungskreis erfasst und der Messwerterfassung 1.2 zugeführt.
Die Messwerterfassung 1.2 stellt die Signale für die Steuer- und Regelschaltung 1.3
bereit, die das Impulsweitenmuster entsprechend der spezifischen Charakteristik des
elektromagnetischen Triebsystems 2 aufbereitet. In der Steuer- und Regelschaltung
1.3 können eine Reihe von spezifischen Speisecharakteristiken hinterlegt sein, die
in entsprechender Weise angewählt werden können und somit dem jeweiligen Verwendungszweck
entsprechen.
[0054] Falls durch einen Fehler beim Einsatz keine Verbindung von den Ausgangsklemmen 8
u. 9 zum Schutzschalter 2 bestehen sollte, wird durch die Steuer- und Regelschaltung
1.3 eine Ausgangsspannungsbegrenzung vorgenommen.
[0055] Wie aus Figur 2 ersichtlich, ist die Kraft-Weg-Charakteristik derart, dass beim Überführen
des Schaltgeräts 2 von einer der geöffneten Stellungen entsprechenden ersten Schaltstellung
s
0 in eine der geschlossenen Stellung entsprechende zweite Schaltstellung s
End über den Stellweg s zunächst eine vergleichsweise niedrige Anfangskraft F
Anf erforderlich ist, die ab einem Druckpunkt s
1 bis hin zu einem Maximalpunkt s
2 auf eine Maximalkraft Fmax anwächst und nach dem Maximalpunkt s
2 bis in die zweite Schaltstellung s
End auf eine Endkraft F
End abfällt. Entsprechend der Kurve dieser Kraft-Weg-Charakteristik wird die Stellkraft
F an dem Zugmagneten ZM1, ZM2 erzeugt, so dass die Stellkraft F der Kraft-Weg-Charakteristik
des Schaltgeräts 2 angepasst ist.
[0056] Durch Anpassen der Stellkraft F an die Kraft-Weg-Charakteristik des Schaltgeräts
2 wird ein mechanisch schonender Betrieb des Schaltgeräts 2 gewährleistet. Insbesondere
wird eine überhöhte Stellkraft F vermieden, die bei einem Anschlagen von mechanisch
betätigten Bauteilen zu einer Abnutzung oder gar Beschädigung des Schaltgerätes 2
führen könnte.
[0057] Zudem wird durch Anpassen der Stellkraft F an die Kraft-Weg-Charakteristik des Schaltgerätes
2 gewährleistet, dass unabhängig von der konkret zur Verfügung stehenden Steuerspannung
U
Dauer ein zuverlässiges Schalten des Schaltgerätes 2 erfolgt. Insbesondere wird durch das
Wandeln der Steuerspannung U
Dauer in die Zwischenkreisspannung U
ZK und das Anpassen der Stellkraft F an die Kraft-Weg-Charakteristik des Schaltgeräts
2 über den gesamten Spannungsbereich der Steuerspannung U
Dauer gewährleistet, dass genügend Energie zum Schalten des Schaltgeräts 2 vorhanden ist
und zudem ein Prellen von mechanisch betätigten Bauteilen des Schaltgeräts 2 ausgeschlossen
ist.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0058]
1 - Regel- und Steuerschaltung
1.1 - Stabilisierungsschaltung für die interne Steuerspannung Us mit ZD
1.2 - Messwerterfassung
1.3 - PWM-Schaltung mit Einschaltscheitbegrenzung t
1.4 - Treiberschaltung für Leistungsschalter (VT2)
2 - Elektromagnetisches Triebsystem
UB - Betriebsspannung
MB - Minuspotential (Hauptstrom)
S1 - Einschalttaster
R1 - Vorwiderstand für die Steuerstromversorgung Us
R2 - Gateableitwiderstand für VT1
R3 - Entladewiderstand im Entlastungsnetzwerk von VT2
R4 - Gateableitwiderstand für VT2
R5 - Shuntwiderstand zur Erfassung des Hauptstromes zur Generierung der Regel
größe
R6 - Strombegrenzungswiderstand
R7 - Überspannungsschutz
C1 - Niederinduktiver Zwischenkreiskondensator
C2 - Zwischenkreiskondensator mit höherer Speicherkapazität
C3 - Glättungskondensator
C4 - Kondensator des DRC-Entlastungsnetzwerkes für VT2
C5 - Glättungskondensator für die Ausgangslast
VD1 - Falschpoldiode und Freilaufdiode
VD2 - Schnelle Diode des DRC-Netzwerkes für VT2
VD3 - Gatespannungsbegrenzung
VD4 - Schnelle Gleichrichterdiode zur Aufbereitung der Gatespannung für VT1
VD5 bis VD8 - Schnelle Diode für die Ausgangsgleichrichtung
VD9 - Freilaufdiode für T1
VT1 - Schalttransistor
VT2 Einschalttransistor für Selbsthalteschaltung
L1 Eingangsdrossel (Einschaltstrombegrenzung)
F1 Thermoschmelzsicherung
F2 Überstromsicherung
Klemmen:
1/2 Anschlüsse für Einschalttaster
3 Speiseeingang für Steuerstromversorgung
4 Anschluss für Ansteuerung von VT1
5 Minuspotential (Steuerspannungsebene)
6/7 Shuntspannungszuführung für die Regelschaltung mit 1.2
8/9 Anschluss für die Ausgangslast 2
tEin Einschaltzeit
ttot Totzeit
F Stellkraft
FAnf Stellkraft im Einschaltmoment
Fmax Stellkraft am Druckpunkt
FEnd Stellkraft am Ende des Stellweges
s Ankerweg des Zugmagneten
s0 Ausschaltlage
s1 Distanz zwischen Ausschaltlage und Druckpunkt
s2 Distanz zwischen Ausschaltlage und dem erforderlichen Kraftmaximum
sEnd Distanz zwischen Ausschalt- und Endlage
1. Schaltungsanordnung zur Betätigung eines elektromagnetischen Triebsystems für elektromechanische
Vorrichtungen, insbesondere mit mechanisch verriegelter Endlage, mit wenigstens einer
Steuerspannungsquelle mit einer speisenden Spannung (UB), mit wenigstens einer Regel- und Steuerschaltung (1), mit wenigstens einem Triebsystem
(2), mit wenigstens einem Übertrager (T1), mit wenigstens einer Gleichrichterbrücke
(VD5, VD6, VD7, VD8), mit wenigstens einem Glättungskondensator (C5), mit wenigstens
einem Hauptschalttransistor (VT2), mittels dessen das Triebsystem (2) in einem charakteristischen
Pulsfolgesystem ansteuerbar ist und wobei der Hauptschalttransistor (VT2) mit einem
Primärzweig des Übertragers (T1) in Reihe geschaltet ist, wobei der Übertrager (T1)
mit der speisenden Spannung (UB) verbunden ist und die Sekundärseite des Übertragers (T1) die Gleichrichterbrücke
(VD5, VD6, VD7,VD8) speist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsgleichspannung der Gleichrichterbrücke (VD5, VD6, VD7, VD8) durch den
Glättungskondensator (C5) geglättet und zur speisenden Spannung (UB) der Steuerspannungsquelle addiert wird, so dass eine Speisung mit Gleichspannung
mit einem zeitlichen Speiseverlauf erfolgt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Transistor (VT1) vorgesehen ist und dass die Schaltanordnung derart schaltbar
ist, dass eine Halteschaltung mittels eines zweiten Transistors (VT1) im Leistungskreis
aktivierbar ist mithilfe der Rückmagnetisierungsenergie des Übertragers (T1) für die
Einschaltzeit (tEin) durch die Aufbereitung einer Gatespannung (VD4, R6, VD3, R2, C3), wodurch der zweite
Transistor (VT1) angesteuert und nach Ablauf der 25 Einschaltzeit (tEin) durch das Abschalten des Hauptschalttransistors (VT2) und dem Fortfall der Rückmagnetisierungsenergie
gesperrt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Regel- und Steuerschaltung (1) eine PWM-Schaltung (1.3) mit Einschaltzeitbegrenzung
(1.3) aufweist und daß mittels der PWM-Schaltung (1.3) ein der Spezifik des Triebsystems
entsprechendes Impulsmuster abgespeichert ist, welches durch eine entsprechende Anwahl
dem jeweiligen Verwendungszweck zugeteilt werden kann.
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung eine Microcontrollerschaltung aufweist und dass für die koordinierte
Steuerung und Impulsaufbereitung die Microcontrollerschaltung eingesetzt wird.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Thermosicherung (F1), insbesondere eine reversible Thermosicherung, und ein
Vorwiderstand für die Steuerstromversorgung (R1), die derart angeordnet sind, dass
für den Fehlerfall im Hauptstrompfad die Kombination aus der Thermosicherung und dem
Vorwiderstand derart angeordnet und schaltbar ist, dass die durch thermische Verbindung
von Thermosicherung und Vorwiderstand Hauptstrompfad unterbrechbar ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung weiter eine Sicherheitsschaltung mit einem Optokoppler und
mit einer Z-Diode aufweist, die derart schaltbar ist, dass im Falle der Unterbrechung
der Ausgangslast des Triebsystems (2) eine unzulässig hohe Ausgangsspannung dadurch
vermieden wird, dass die Sicherheitsschaltung dergestalt anspricht, dass der Optokoppler
über die Z-Diode von der zu hohen Ausgangsspannung im Fehlerfall angesteuert wird
und somit der Ausgang des Optokopplers auf die Steuer-und Regelschaltung (1) wirkt
und somit die Einschaltdauer für den Hauptschalttransistor (VT2) so reduziert wird,
dass die Ausgangsspannung auf eine zulässige Höhe begrenzt bleibt.
7. Verfahren zum Betrieb einer Schaltungsanordnung zur Betätigung eines elektromagnetischen
Triebsystems für elektromechanische Vorrichtungen, insbesondere mit mechanisch verriegelter
Endlage, mit wenigstens einer Steuerspannungsquelle mit einer speisenden Spannung
(UB), mit wenigstens einer Regel- und Steuerschaltung (1), mit wenigstens einem Triebsystem
(2), mit wenigstens einem Übertrager (T1), mit wenigstens einer Gleichrichterbrücke
(VD5, VD6, VD7,VD8), mit wenigstens einem Glättungskondensator (C5), mit wenigstens
einem Hauptschalttransistor (VT2), mittels dessen das Triebsystem (2) in einem charakteristischen
Pulsfolgesystem in wenigstens einem Betriebszustand angesteuert wird und wobei der
Hauptschalttransistor (VT2) mit einem Primärzweig des Übertragers (T1) in Reihe geschaltet
ist, wobei der Übertrager (T1) mit der speisenden Spannung (UB) verbunden ist und die Sekundärseite des Übertragers (T1) die Gleichrichterbrücke
(VD5, VD6, VD7,VD8) speist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsgleichspannung der Gleichrichterbrücke (VD5, VD6, VD7, VD8) durch den
Glättungskondensator (C5) geglättet und zur speisenden Spannung (UB) der Steuerspannungsquelle addiert wird, so dass eine Speisung mit Gleichspannung
mit einem zeitlichen Speiseverlauf erfolgt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Transistor (VT1) vorgesehen ist und dass die Schaltanordnung im Betrieb
derart geschaltet wird, dass eine Halteschaltung mittels eines zweiten Transistors
(VT1) im Leistungskreis aktiviert wird mithilfe der Rückmagnetisierungsenergie des
Übertragers (T1) für die Einschaltzeit (tEin) durch die Aufbereitung einer Gatespannung (VD4, R6, VD3, R2, C3), wodurch der zweite
Transistor (VT1) angesteuert und nach Ablauf der Einschaltzeit (tEin) durch das Abschalten des Hauptschalttransistors (VT2) und dem Fortfall der Rückmagnetisierungsenergie
gesperrt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Regel- und Steuerschaltung (1) eine PWM-Schaltung (1.3) mit Einschaltzeitbegrenzung
(1.3) aufweist und dass mittels der PWM-Schaltung (1.3) ein der Spezifik des Triebsystems
entsprechendes Impulsmuster abgespeichert ist, welches durch eine entsprechende Anwahl
dem jeweiligen Verwendungszweck zugeteilt werden kann.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Thermosicherung (F1), insbesondere eine reversible Thermosicherung, und ein
Vorwiderstand für die Steuerstromversorgung (R1), die derart angeordnet sind, dass
für den Fehlerfall im Hauptstrompfad die Kombination aus der Thermosicherung und dem
Vorwiderstand derart geschaltet wird, dass die durch thermische Verbindung von Thermosicherung
und Vorwiderstand Hauptstrompfad unterbrochen wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung weiter eine Sicherheitsschaltung mit einem Optokoppler und
mit einer Z-Diode aufweist, die im Fehlerfall derart geschaltet wird, dass im Falle
der Unterbrechung der Ausgangslast des Triebsystems (2) eine unzulässig hohe Ausgangsspannung
dadurch vermieden wird dass die Sicherheitsschaltung dergestalt anspricht, dass der
Optokoppler über die Z-Diode von der zu hohen Ausgangsspannung im Fehlerfall angesteuert
wird und somit der Ausgang des Optokopplers auf die Steuer-und Regelschaltung (1)
wirkt und somit die Einschaltdauer für den Hauptschalttransistor (VT2) so reduziert
wird, dass die Ausgangsspannung auf eine zulässige Höhe begrenzt bleibt.
12. Schaltungsanordnung zur Betätigung eines elektromagnetischen Triebsystems für elektromechanische
Vorrichtungen, insbesondere mit mechanisch verriegelter Endlage,
mit wenigstens einer Steuerspannungsquelle mit einer speisenden Spannung (UB), mit
wenigstens einer Regel- und Steuerschaltung (1),
mit wenigstens einem Triebsystem (2),
mit wenigstens einem Übertrager (T1),
mit wenigstens einer Gleichrichterbrücke (VD5, VD6, VD7, VD8),
mit wenigstens einem Glättungskondensator (C5),
mit wenigstens einem Hauptschalttransistor (VT2), mittels dessen das Triebsystem (2)
in einem charakteristischen Pulsfolgesystem ansteuerbar ist und wobei der Hauptschalttransistor
(VT2) mit einem Primärzweig des Übertragers (T1) in Reihe geschaltet ist, wobei der
Übertrager (T1) mit der speisenden Spannung (UB) verbunden ist und die Sekundärseite des Übertragers (T1) die Gleichrichterbrücke
(VD5, VD6, VD7,VD8) speist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsgleichspannung der Gleichrichterbrücke (VD5, VD6, VD7, VD8) durch den
Glättungskondensator (C5) geglättet und zur speisenden Spannung (UB) der Steuerspannungsquelle addiert wird, so dass eine Speisung mit Gleichspannung
mit einem zeitlichen Speiseverlauf erfolgt, wobei die Schaltungsanordnung mit einem
zweiten Transistor (VT1) versehen ist, der zwischen der Steuerspannungsquelle und
einem ersten Knoten angeschlossen ist,
wobei der Primärzweig des Übertragers (T1) zwischen dem ersten Knoten und einem zweiten
Knoten angeschlossen ist,
wobei der Hauptschalttransistor (VT2) zwischen dem zweiten Knoten und einem ersten
Minuspotential (MB) angeschlossen ist, wobei der Hauptschalttransistor (VT2) über
einen Shuntwiderstand (R5), eine Eingangsdrossel (L1), eine Thermoschmelzsicherung
(F1) und eine Überstromsicherung (F2) mit einem Minuspotential (MB) verbunden ist,
wobei die Sekundärseite des Übertragers (T1) zwischen dem zweiten Knoten und einem
dritten Knoten angeschlossen ist,
wobei die Gleichrichterbrücke (VD5, VD6, VD7, VD8) durch eine erste Diode (VD5), eine
zweite Diode (VD6), eine dritte Diode (VD7) und vierte Diode (VD8) ausgebildet ist,
wobei die erste Diode (VD5) und die dritte Diode (VD7) anodenseitig jeweils mit einem
vierten Knoten verbunden sind,
wobei die zweite Diode (VD6) und die vierte Diode (VD8) kathodenseitig jeweils mit
einem fünften Knoten verbunden sind,
wobei die erste Diode (VD5) kathodenseitig mit dem dritten Knoten verbunden ist und
die zweite Diode (VD6) anodenseitig mit dem dritten Knoten verbunden ist,
wobei die dritte Diode (VD7) kathodenseitig mit dem ersten Knoten verbunden ist und
die vierte Diode (VD8) anodenseitig mit dem ersten Knoten verbunden ist, und
wobei der Glättungskondensator (C5) zwischen dem vierten und dem fünften Knoten angeschlossen
ist.
1. Circuit arrangement for operating an electromagnetic drive system for electromechanical
devices, in particular having a mechanically locked end position, having at least
one control voltage source with a feeding voltage (UB), having at least a regulating and control circuit (1), having at least one drive
system (2), having at least one transformer (T1), having at least one rectifier bridge
(VD5, VD6, VD7, VD8), having at least one smoothing capacitor (C5), having at least
one main switching transistor (VT2) by means of which the drive system (2) can be
actuated in a characteristic pulse tracking system and wherein the main switching
transistor (VT2) is connected in series with a primary branch of the transformer (T1),
wherein the transformer (T1) is connected to the feeding voltage (UB) and the secondary side of the transformer (T1) feeds the rectifier bridge (VD5,
VD6, VD7, VD8), characterized in that the DC output voltage of the rectifier bridge (VD5, VD6, VD7, VD8) is smoothed by
the smoothing capacitor (C5) and is added to the feeding voltage (UB) of the control voltage source so that feeding with DC voltage with a temporal feeding
profile takes place.
2. Circuit arrangement according to Claim 1, characterized in that a second transistor (VT1) is provided and in that the switching arrangement can be switched in such a way that a hold circuit can be
activated by means of a second transistor (VT1) in the power circuit with the aid
of the remagnetizing energy of the transformer (T1) for the switch-on time (tEin) by the processing of a gate voltage (VD4, R6, VD3, R2, C3), as a result of which
the second transistor (VT1) is actuated and, after the 25 switch-on time (tEin) has elapsed, is blocked by the disconnection of the main switching transistor (VT2)
and the cessation of the remagnetizing energy.
3. Circuit arrangement according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the closed-loop and open-loop control circuit (1) has a PWM circuit (1.3) with switch-on
time limitation (1.3) and in that a pulse pattern corresponding to the specifics of the drive system is stored by means
of the PWM circuit (1.3), which pulse pattern can be allocated by accordingly selecting
the respective intended use.
4. Circuit arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the circuit arrangement has a microcontroller circuit and in that the microcontroller circuit is used for the coordinated controlling and pulse processing.
5. Circuit arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that a thermal fuse (F1), in particular a reversible thermal fuse, and a series resistor
for the control current supply (R1), which are arranged in such a way that, in the
event of a fault in the main current path, the combination of the thermal fuse and
the series resistor is arranged and can be switched in such a way that the main current
path by thermal connection of the thermal fuse and the series resistor can be interrupted.
6. Circuit arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the circuit arrangement also has a safety circuit with an optocoupler and with a
Z diode, which can be switched in such a way that, in the event of the interruption
of the output load of the drive system (2), an impermissibly high output voltage is
prevented by virtue of the fact that the safety circuit responds in such a way that
the optocoupler is actuated via the Z diode by the excessively high output voltage
in the event of a fault and therefore the output of the optocoupler acts on the regulating
and control circuit (1) and therefore the switch-on period for the main switching
transistor (VT2) is reduced so that the output voltage remains limited to a permissible
level.
7. Method for operating a circuit arrangement for operating an electromagnetic drive
system for electromechanical devices, in particular having a mechanically locked end
position, having at least one control voltage source with a feeding voltage (UB), having at least one regulating and control circuit (1), having at least one drive
system (2), having at least one transformer (T1), having at least one rectifier bridge
(VD5, VD6, VD7, VD8), having at least one smoothing capacitor (C5), having at least
one main switching transistor (VT2) by means of which the drive system (2) can be
actuated in a characteristic pulse tracking system in at least one operating state
and wherein the main switching transistor (VT2) is connected in series with a primary
branch of the transformer (T1), wherein the transformer (T1) is connected to the feeding
voltage (UB) and the secondary side of the transformer (T1) feeds the rectifier bridge (VD5,
VD6, VD7, VD8), characterized in that the DC output voltage of the rectifier bridge (VD5, VD6, VD7, VD8) is smoothed by
the smoothing capacitor (C5) and is added to the feeding voltage (UB) of the control voltage source so that feeding with DC voltage with a temporal feeding
profile takes place.
8. Method according to Claim 7, characterized in that a second transistor (VT1) is provided and in that the switching arrangement can be switched during operation in such a way that a hold
circuit is activated by means of a second transistor (VT1) in the power circuit with
the aid of the remagnetizing energy of the transformer (T1) for the switch-on time
(tEin) by the processing of a gate voltage (VD4, R6, VD3, R2, C3), as a result of which
the second transistor (VT1) is actuated and, after the switch-on time (tEin) has elapsed, is blocked by the disconnection of the main switching transistor (VT2)
and the cessation of the remagnetizing energy.
9. Method according to Claim 7 or Claim 8, characterized in that the regulating and control circuit (1) has a PWM circuit (1.3) with switch-on time
limitation (1.3) and in that a pulse pattern corresponding to the specifics of the drive system is stored by means
of the PWM circuit (1.3), which pulse pattern can be allocated by accordingly selecting
the respective intended use.
10. Method according to one of Claims 7 to 9, characterized in that a thermal fuse (F1), in particular a reversible thermal fuse, and a series resistor
for the control current supply (R1), which are arranged in such a way that, in the
event of a fault in the main current path, the combination of the thermal fuse and
the series resistor is switched in such a way that the main current path by thermal
connection of the thermal fuse and the series resistor is interrupted.
11. Method according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the circuit arrangement also has a safety circuit with an optocoupler and with a
Z diode, which in the event of a fault is switched in such a way that, in the event
of the interruption of the output load of the drive system (2), an impermissibly high
output voltage is prevented by virtue of the fact that the safety circuit responds
in such a way that the optocoupler is actuated via the Z diode by the excessively
high output voltage in the event of a fault and therefore the output of the optocoupler
acts on the regulating and control circuit (1) and therefore the switch-on period
for the main switching transistor (VT2) is reduced so that the output voltage remains
limited to a permissible level.
12. Circuit arrangement for operating an electromagnetic drive system for electromechanical
devices, in particular having a mechanically locked end position,
having at least one control voltage source with a feeding voltage (UB),
having at least one closed-loop and open-loop control circuit (1),
having at least one drive system (2),
having at least one transformer (T1),
having at least one rectifier bridge (VD5, VD6, VD7, VD8),
having at least one smoothing capacitor (C5),
having at least one main switching transistor (VT2) by means of which the drive system
(2) can be actuated in a characteristic pulse tracking system and wherein the main
switching transistor (VT2) is connected in series with a primary branch of the transformer
(T1), wherein the transformer (T1) is connected to the feeding voltage (UB) and the secondary side of the transformer (T1) feeds the rectifier bridge (VD5,
VD6, VD7, VD8), characterized in that the DC output voltage of the rectifier bridge (VD5, VD6, VD7, VD8) is smoothed by
the smoothing capacitor (C5) and is added to the feeding voltage (UB) of control voltage source so that feeding with DC voltage takes place with a temporal
feeding profile,
wherein the circuit arrangement is provided with a second transistor (VT1), which
is connected between the control voltage source and a first node,
wherein the primary branch of the transformer (T1) is connected between the first
node and a second node, wherein the main switching transistor (VT2) is connected between
the second node and a first negative potential (MB), wherein the main switching transistor
(VT2) is connected to a negative potential (MB) via a shunt resistor (R5), an input
inductor (L1), a thermal safety fuse (F1) and an overcurrent fuse (F2),
wherein the secondary side of the transformer (T1) is connected between the second
node and a third node,
wherein the rectifier bridge (VD5, VD6, VD7, VD8) is formed by a first diode (VD5),
a second diode (VD6), a third diode (VD7) and a fourth diode (VD8),
wherein the first diode (VD5) and the third diode (VD7) are each connected on the
anode side to a fourth node,
wherein the second diode (VD6) and the fourth diode (VD8) are each connected on the
cathode side to a fifth node, wherein the first diode (VD5) is connected on the cathode
side to the third node and the second diode (VD6) is connected on the anode side to
the third node,
wherein the third diode (VD7) is connected on the cathode side to the first node and
the fourth diode (VD8) is connected on the anode side to the first node, and wherein
the smoothing capacitor (C5) is connected between the fourth and the fifth node.
1. Montage de circuit destiné à actionner un système d'entrainement électromagnétique
pour des dispositifs électromécaniques, en particulier à position de fin de course
verrouillée mécaniquement, comportant au moins une source de tension de commande ayant
une tension d'alimentation (UB), au moins un circuit de régulation et de commande (1), au moins un système d'entraînement
(2), au moins un transformateur (T1), au moins un pont redresseur (VD5, VD6, VD7,
VD8), au moins un condensateur de lissage (C5), au moins un transistor de commutation
principal (VT2) permettant de commander le système d'entrainement (2) dans un système
de séquence d'impulsions caractéristique et dans lequel le transistor de commutation
principal (VT2) est connecté en série avec une branche primaire du transformateur
(T1), dans lequel le transformateur (T1) est relié à la tension d'alimentation (UB) et le côté secondaire du transformateur (T1) alimente le pont redresseur (VD5, VD6,
VD7, VD8),
caractérisé en ce que la tension continue de sortie du pont redresseur (VD5, VD6, VD7, VD8) est lissée
par le condensateur de lissage (C5) et additionnée à la tension d'alimentation (UB) de la source de tension de commande, de sorte qu'une alimentation en tension continue
présentant une séquence d'alimentation dans le temps est effectuée.
2. Montage de circuit selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu un deuxième transistor (VT1) et en ce que le montage de circuit peut être commuté de telle sorte qu'un circuit de maintien
peut être activé au moyen d'un deuxième transistor (VT1) dans le circuit de puissance
à l'aide de l'énergie de magnétisation inverse du transformateur (T1) pendant le temps
d'activation (tEin) par élaboration d'une tension de grille (VD4, R6, VD3, R2, C3), d'où il résulte
que le deuxième transistor (VT1) est commandé et est rendu non passant après l'écoulement
du 25 temps d'activation (tEin) lors de la désactivation du transistor de commutation principal (VT2), et la suppression
de l'énergie de magnétisation inverse.
3. Montage de circuit selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le circuit de régulation et de commande (1) comporte un circuit PWM (1.3) présentant
une limitation du temps d'activation (1.3) et en ce que le circuit PWM (1.3) permet de mémoriser un motif d'impulsions correspondant aux
spécificités du système d'entraînement, lequel motif d'impulsions peut être affecté
à l'objectif d'utilisation respectif par une sélection correspondante.
4. Montage de circuit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le montage de circuit comprend un circuit microcontrôleur et en ce que le circuit microcontrôleur est utilisé pour la commande et l'élaboration d'impulsions
de manière coordonnée.
5. Montage de circuit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un fusible thermique (F1), en particulier un fusible thermique réversible, et une
résistance série pour l'alimentation en courant de commande (R1), qui sont disposés
de telle sorte qu'en cas d'un défaut dans le trajet de courant principal, la combinaison
du fusible thermique et de la résistance série soit disposée et commutable de manière
à pouvoir interrompre le trajet de courant principal par l'intermédiaire de la liaison
thermique du fusible thermique et de la résistance série.
6. Montage de circuit selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le montage de circuit comporte en outre un circuit de sécurité doté d'un optocoupleur
et d'une diode Z, qui est commutable de manière à éviter une tension de sortie excessivement
élevée en cas d'interruption de la charge de sortie du système d'entraînement (2),
par le fait que le circuit de sécurité réagit de manière à ce que l'optocoupleur soit
commandé par la tension de sortie trop élevée par l'intermédiaire de la diode Z en
cas de défaut et à ce que la sortie de l'optocoupleur agisse ainsi sur le circuit
de commande et de régulation (1), la durée d'activation du transistor de commutation
principal (VT2) étant ainsi réduite de telle sorte que la tension de sortie reste
limitée à un niveau admissible.
7. Procédé de fonctionnement d'un montage de circuit destiné à actionner un système d'entraînement
électromagnétique pour des dispositifs électromécaniques, en particulier à position
de fin de course verrouillée mécaniquement, comportant au moins une source de tension
de commande ayant une tension d'alimentation (UB), au moins un circuit de régulation et de commande (1), au moins un système d'entraînement
(2), au moins un transformateur (T1), au moins un pont redresseur (VD5, VD6, VD7,
VD8), au moins un condensateur de lissage (C5), au moins un transistor de commutation
principal (VT2) permettant de commander le système d'entraînement (2) dans un système
de séquence d'impulsions caractéristique dans au moins un état de fonctionnement et
dans lequel le transistor de commutation principal (VT2) est connecté en série avec
une branche primaire du transformateur (T1), dans lequel le transformateur (T1) est
relié à la tension d'alimentation (UB) et le côté secondaire du transformateur (T1) alimente le pont redresseur (VD5, VD6,
VD7, VD8),
caractérisé en ce que la tension continue de sortie du pont redresseur (VD5, VD6, VD7, VD8) est lissée
par le condensateur de lissage (C5) et additionnée à la tension d'alimentation (UB) de la source de tension de commande, de sorte qu'une alimentation en tension continue
présentant une séquence d'alimentation dans le temps est effectuée.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'il est prévu un deuxième transistor (VT1) et en ce que le montage de circuit est mis en fonctionnement de telle sorte qu'un circuit de maintien
est activé au moyen d'un deuxième transistor (VT1) dans le circuit de puissance à
l'aide de l'énergie de magnétisation inverse du transformateur (T1) pendant le temps
d'activation (tEin) par élaboration d'une tension de grille (VD4, R6, VD3, R2, C3),
d'où il résulte que le deuxième transistor (VT1) est commandé et est rendu non passant
après l'écoulement du temps d'activation (tEin) lors de la désactivation du transistor de commutation principal (VT2), et la suppression
de l'énergie de magnétisation inverse.
9. Procédé selon la revendication 7 ou la revendication 8, caractérisé en ce que le circuit de régulation et de commande (1) comporte un circuit PWM (1.3) présentant
une limitation du temps d'activation (1.3) et en ce que le circuit PWM (1.3) permet de mémoriser un motif d'impulsions correspondant aux
spécificités du système d'entraînement, lequel motif d'impulsions peut être affecté
à l'objectif d'utilisation respectif par une sélection correspondante.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce qu'un fusible thermique (F1), en particulier un fusible thermique réversible, et une
résistance série pour l'alimentation en courant de commande (R1), qui sont disposés
de telle sorte qu'en cas de défaut dans le trajet de courant principal, la combinaison
du fusible thermique et de la résistance série soit commutée de manière à interrompre
le trajet de courant principal par l'intermédiaire de la liaison thermique du fusible
thermique et de la résistance série.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que le montage de circuit comporte en outre un circuit de sécurité doté d'un optocoupleur
et d'une diode Z, qui est commuté en cas de défaut de manière à éviter une tension
de sortie excessivement élevée en cas d'interruption de la charge de sortie du système
d'entrainement (2), par le fait que le circuit de sécurité réagit de manière à ce
que l'optocoupleur soit commandé par la tension de sortie trop élevée par l'intermédiaire
de la diode Z en cas de défaut et à ce que la sortie de l'optocoupleur agisse ainsi
sur le circuit de commande et de régulation (1), la durée d'activation du transistor
de commutation principal (VT2) étant ainsi réduite de telle sorte que la tension de
sortie reste limitée à un niveau admissible.
12. Montage de circuit destiné à actionner un système d'entraînement électromagnétique
pour des dispositifs électromécaniques, en particulier à position de fin de course
verrouillée mécaniquement, comportant au moins une source de tension de commande ayant
une tension d'alimentation (UB),
au moins un circuit de régulation et de commande (1),
au moins un système d'entraînement (2),
au moins un transformateur (T1),
au moins un pont redresseur (VD5, VD6, VD7, VD8),
au moins un condensateur de lissage (C5),
au moins un transistor de commutation principal (VT2) permettant de commander le système
d'entrainement (2) dans un système de séquence d'impulsions caractéristique et dans
lequel le transistor de commutation principal (VT2) est connecté en série avec une
branche primaire du transformateur (T1), dans lequel le transformateur (T1) est relié
à la tension d'alimentation (UB) et le côté secondaire du transformateur (T1) alimente le pont redresseur (VD5, VD6,
VD7, VD8),
caractérisé en ce que la tension continue de sortie du pont redresseur (VD5, VD6, VD7, VD8) est lissée
par le condensateur de lissage (C5) et additionnée à la tension d'alimentation (UB) de la source de tension de commande, de sorte qu'une alimentation en tension continue
présentant une séquence d'alimentation dans le temps est effectuée,
dans lequel le montage de circuit est doté d'un deuxième transistor (VT1) connecté
entre la source de tension de commande et un premier nœud,
dans lequel la branche primaire du transformateur (T1) est connectée entre le premier
nœud et un deuxième nœud, dans lequel le transistor de commutation principal (VT2)
est connecté entre le deuxième nœud et un premier potentiel négatif (MB), dans lequel
le transistor de commutation principal (VT2) est relié à un potentiel négatif (MB)
par l'intermédiaire d'une résistance shunt (R5), d'une self d'entrée (L1), d'un fusible
thermique (F1) et d'un fusible de surintensité (F2),
dans lequel le côté secondaire du transformateur (T1) est connecté entre le deuxième
nœud et un troisième nœud, dans lequel le pont redresseur (VD5, VD6, VD7, VD8) est
formé d'une première diode (VD5), d'une deuxième diode (VD6), d'une troisième diode
(VD7) et d'une quatrième diode (VD8),
dans lequel la première diode (VD5) et la troisième diode (VD7) sont respectivement
reliées côté anode à un quatrième nœud,
dans lequel la deuxième diode (VD6) et la quatrième diode (VD8) sont respectivement
reliées côté cathode à un cinquième nœud,
dans lequel la première diode (VD5) est reliée côté cathode au troisième nœud et la
deuxième diode (VD6) est reliée côté anode au troisième nœud,
dans lequel la troisième diode (VD7) est reliée côté cathode au premier nœud et la
quatrième diode (VD8) est reliée côté anode au premier nœud, et
dans lequel le condensateur de lissage (C5) est connecté entre les quatrième et cinquième
nœuds.