[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Umschaltvorrichtung für eine Sanitärarmatur,
mit einem Einlass und mindestens zwei jeweils in Fluidverbindung mit dem Einlass bringbaren
Auslässen, sowie eine Brause, die eine solche Umschaltvorrichtung umfasst.
[0002] Eine Brause mit einer Umschaltvorrichtung ist beispielsweise aus
CN 204544502 U bekannt, wobei die Umschaltvorrichtung ein drehbar gelagertes Ventilelement umfasst,
welches in unterschiedlichen Drehstellungen eine Fluidverbindung zwischen einem Einlass
und jeweils einer Gruppe von Austrittsöffnungen freigibt und die Fluidverbindung zu
anderen Austrittsöffnungen blockiert. Bei dieser Brause muss eine Bedienung eines
Betätigungselements also in eine Drehbewegung des Ventilelements umgesetzt werden.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Umschaltvorrichtung für eine
Sanitärarmatur anzugeben, die auf einem anderen Betätigungsmechanismus beruht.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch eine Umschaltvorrichtung mit den Merkmalen des unabhängigen
Anspruchs sowie durch eine Brause mit einer erfindungsgemäßen Umschaltvorrichtung.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Umschaltvorrichtung sind in den abhängigen Ansprüchen
und in der Beschreibung angegeben, wobei einzelne Merkmale der vorteilhaften Weiterbildungen
in technologisch sinnvoller Weise beliebig miteinander kombinierbar sind.
[0006] Gelöst wird die Aufgabe insbesondere durch eine Umschaltvorrichtung für eine Sanitärarmatur
nach den Ansprüchen 1 und 2.
[0007] Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken also insbesondere vor, dass die linear
beweglich gelagerten Schließelemente jeweils dadurch zwischen ihrer Schließstellung
und Offenstellung bewegt werden können, dass eine Erhebung des Schaltelements das
jeweilige Schließelement gegen seine Vorspannung bewegt. Durch die Anordnung der Erhebung
an dem Schaltelement und durch die Anordnung des Schaltelements an der Umschaltvorrichtung
kann also vorgegeben werden, in welchen Schaltstellungen bestimmte Auslässe mit dem
Einlass verbunden werden und in welchen nicht. In jeder Schaltstellung können also
ein Auslass oder mehrere Auslässe mit dem Einlass verbunden sein. Bevorzugt weist
die Umschaltvorrichtung mehr als zwei Auslässe auf. Bevorzugt weist die Umschaltvorrichtung
genau drei oder vier Auslässe auf. Bevorzugt befinden sich die Schließelemente in
ihren Schließstellungen, wenn sie sich in ihrer vorgespannten Stellung und außer Anlage
mit einer Erhebung befinden. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass sich mindestens
ein Schließelement bei Anlage mit einer Erhebung und in einer gegen die Vorspannung
verschobenen Stellung in der Schließstellung befindet.
[0008] Die Schließelemente weisen insbesondere einen Schließbereich auf, welcher in der
Schließstellung eine Strömungsöffnung zwischen dem Einlass und dem entsprechenden
Auslass blockiert. Von diesem Schließbereich steht der Fortsatz vor, welcher in zumindest
einer Schaltstellung des Schaltelements in Anlage mit einer Erhebung ist.
[0009] Die Schließelemente sind bevorzugt alle parallel zueinander jeweils linear beweglich
gelagert. Die Schließelemente weisen also alle die gleiche Schließrichtung auf.
[0010] In einer quer zu der Schließrichtung der Schließelemente ausgerichteten Ebene ist
das insbesondere genau eine Schaltelement bevorzugt drehbar, schwenkbar oder linear
beweglich gelagert. In dieser Ebene kann das Schaltelement insbesondere in eine solche
Anzahl von unterschiedlichen Schaltstellungen gebracht werden, die der Anzahl der
Auslässe entspricht, sodass bevorzugt in jeder Schaltstellung die Fluidverbindung
von dem Einlass zu genau einem Auslass freigegeben ist. Darüber hinaus können weitere
Schaltstellungen vorgesehen sein, sodass in zumindest einer dieser weiteren Schaltstellungen
die Fluidverbindung zu zwei oder mehr Auslässen freigegeben ist.
[0011] Für die Realisierung der Erfindung wäre es ausreichend, wenn das Schaltelement genau
eine vorspringende Erhebung aufweist. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass eine
der Anzahl der Auslässe entsprechende Anzahl von Erhebungen an dem Schaltelement ausgebildet
ist.
[0012] Erfindungsgemäß sind Offnungen der Auslässe in einer Auslassebene angeordnet und
alle Schließelemente linear beweglich in einer Schließebene angeordnet, wobei die
Auslassebene und die Schließebene parallel zueinander versetzt angeordnet sind. Dies
bedeutet also, dass die Schließelemente quer zu einer Strömungsrichtung angeordnet
sind, in welcher das Fluid durch die Öffnungen der Auslässe austritt. Auf diese Weise
kann eine besonders flache Bauform der Umschaltvorrichtung erreicht werden.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform führt von einer dem Einlass zugeordneten Einlasskammer
jeweils ein Auslasskanal zu jedem Auslass, wobei ein jeweils im Übergangsbereich von
Einlasskammer und Auslasskanal ausgebildeter Schließelementsitz von dem jeweiligen
Schließelement in seiner Schließstellung verschlossen wird. In diesem Zusammenhang
ist insbesondere bevorzugt, wenn die Schließelemente jeweils mit ihren Fortsätzen
durch den jeweiligen Auslasskanal hindurchgeführt sind und in einer Abdichtung am
Ende des Auslasskanals aus dem Auslasskanal hinausgeführt sind. Von der gemeinsamen
Einlasskammer gehen also mehrere Auslasskanäle zu den Auslässen, wobei in der Öffnungsstellung
des jeweiligen Schließelements der Schließelementsitz freigegeben ist. Der Schließelementsitz
begrenzt also eine Strömung in den Auslasskanal seitlich. In der Schließstellung wird
ein Schließbereich des Schließelements auf den Schließelementsitz so gedrückt, dass
der von dem Schließelementsitz begrenzte Strömungsquerschnitt verschlossen ist.
[0014] Soweit eine Vorspannung mit geeigneten Mitteln erzeugt werden kann, ist es bevorzugt,
dass die Vorspannung mittels einer Feder erzeugt wird, die das Schließelement in Richtung
des Schließelementsitzes vorspannt.
[0015] Bevorzugt sind die Einlasskammer und die Auslasskanäle in einem einteiligen Gehäusegrundkörper
ausgebildet, der einerseits von einem Gehäusedeckel verschlossen ist, der somit insbesondere
die Einlasskammer oder die Auslasskanäle begrenzt, und an dem andererseits das Schaltelement
bewegbar gelagert ist. In diesem Zusammenhang ist insbesondere bevorzugt, dass sich
die Federn an dem Gehäusedeckel abstützen.
[0016] Gelöst wird die eingangs formulierte Aufgabe auch durch eine Brause mit einem Brausekopf
und einer Strahlscheibe, die mindestens zwei getrennt ansteuerbare Gruppen von Austrittsöffnungen
aufweist, sowie mit einer erfindungsgemäßen Umschaltvorrichtung zum Umschalten zwischen
den beiden Gruppen von Austrittsöffnungen, wobei jedem Auslass der Umschaltvorrichtung
eine Gruppe der Austrittsöffnungen zugeordnet ist. Insbesondere führen also in der
Strahlscheibe oder einem weiteren Element der Brause ausgebildete Verbindungskanäle
jeweils zu einer Gruppe von Austrittsöffnungen, wobei ein Auslass der Umschaltvorrichtung
jeweils einem Verbindungskanal zugeordnet ist.
[0017] Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden im Folgenden beispielhaft anhand
der Figuren erläutert. Es zeigen schematisch
- Figur 1:
- eine Umschaltvorrichtung in einer ersten Perspektivansicht,
- Figur 2:
- die Umschaltvorrichtung in einer weiteren Perspektivansicht,
- Figur 3:
- die Umschaltvorrichtung in einer Explosionsansicht,
- Figur 4:
- die Umschaltvorrichtung in einer Schnittdarstellung und
- Figur 5:
- eine Brause mit der Umschaltvorrichtung.
[0018] Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Umschaltvorrichtung 1 umfasst einen Gehäusegrundkörper
15 sowie einen in den Figuren 1 und 2 nicht gezeigten Gehäusedeckel 16.
[0019] An dem Gehäusegrundkörper 15 ist ein Schaltelement 4 linear verschieblich gelagert.
Wie aus Figur 4 hervorgeht, weist das Schaltelement 4 drei in Richtung des Gehäusegrundkörpers
15 vorspringende Erhebungen 8 auf.
[0020] Der Gehäusegrundkörper 15 weist einen Einlass 2 und drei Auslässe 3 auf, wobei die
Öffnungen 9 der Auslässe 3 in einer Ebene angeordnet sind, die zu einer Ebene der
Einlassöffnung des Einlasses 2 orthogonal ist. Wie insbesondere aus der Schnittdarstellung
der Figur 4 hervorgeht, sind in dem Gehäusegrundkörper 15 drei Auslasskanäle 11 ausgebildet,
die jeweils zu einem Auslass 3 führen. Zudem begrenzt der Gehäusegrundkörper 15 gemeinsam
mit dem Gehäusedeckel 16 eine Einlasskammer 10, wobei in dem Übergangsbereich von
der Einlasskammer 10 in jeden Auslasskanal 11 ein Schließelementsitz 12 ausgebildet
ist.
[0021] Die Umschaltvorrichtung 1 umfasst zudem für jeden Auslass 3 ein Schließelement 5.
Wie insbesondere aus der Schnittdarstellung der Figur 4 hervorgeht, ist jedes Schließelement
5 linear beweglich in der Umschaltvorrichtung 1 gelagert. Jedes Schließelement 5 weist
einen Schließbereich 21 und einen sich von dem Schließbereich 21 durch jeweils einen
Durchlasskanal 11 hindurch erstreckenden Fortsatz 7 auf. Der Fortsatz 7 tritt am Ende
des Auslasskanals 11 durch eine Abdichtung 13 durch den Gehäusegrundkörper 15 in Richtung
des Schaltelements 4 hinaus. Jedes Schließelement 5 ist zudem in dem Gehäusedeckel
16 linear geführt und gegenüber dem Deckel 16 mittels einer Feder 14 vorgespannt.
Die Schließelemente 5 sind also in einer Schließrichtung 6 linear beweglich gelagert.
[0022] Die Schließelemente 5 sind mittels der Federn 14 jeweils in ihre Schließstellung
vorgespannt. Die in Figur 4 links und rechts angeordneten Schließelemente 5 befinden
sich in ihrer Schließstellung, in welcher der Schließbereich 21 das Dichtelement 22
auf den jeweiligen Schließelementsitz 12 drückt. In dieser Schließstellung ist die
Fluidverbindung von dem Einlass 2 zu dem jeweiligen Auslass 3 blockiert. Es ist zu
erkennen, dass die links und rechts angeordneten Schließelemente 5 in der in Figur
4 dargestellten Schaltstellung mit ihren Fortsätzen 7 nicht in Anlage mit einer der
Erhebungen 8 des Schaltelementes 4 sind.
[0023] Das in der Figur 4 in der Mitte angeordnete Schließelement 5 ist hingegen mit seinem
Fortsatz 7 in Anlage mit der Erhebung 8a des Schaltelements 4. Hierdurch ist das mittlere
Schließelement 5 entgegen seiner Vorspannung bewegt und somit ist der Schließbereich
21 von dem Schließelementsitz 12 abgehoben, sodass eine Fluidverbindung von dem Einlass
2 zu dem mittleren Auslass 3 freigegeben ist.
[0024] Würde nun das Schaltelement 4 von der in Figur 4 dargestellten Stellung linear nach
links verschoben, so würde sich der Fortsatz 7 des mittleren Schließelements 5 nicht
mehr in Anlage mit der Erhebung 8a des Schaltelements 4 befinden. Gleichzeitig würde
jedoch das rechte Schließelement 5 mit seinem Fortsatz 7 in Anlage mit der Erhebung
8b des Schaltelements 4 gelangen, wodurch das rechte Schließelement 5 entgegen der
Federvorspannung aus seiner Schließstellung 21 in seine Offenstellung bewegt würde.
[0025] Die Umschaltvorrichtung 1 wird insbesondere in einer Brause 17 eingesetzt, welche
in Figur 5 dargestellt ist. Die Brause 17 weist eine Strahlscheibe 20 mit mehreren
Gruppen von Austrittsöffnungen 19 auf. Jede Gruppe von Austrittsöffnungen 19 ist über
jeweils einen Verbindungskanal 18 mit einem Auslass 3 der Umschaltvorrichtung 1 verbunden.
Je nach Schaltstellung wird also eine Gruppe der Austrittsöffnungen 19 mit der an
den Einlass 2 der Umschaltvorrichtung 1 angeschlossenen Wasserversorgung in Fluidverbindung
gebracht.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Umschaltvorrichtung
- 2
- Einlass
- 3
- Auslass
- 4
- Schaltelement
- 5
- Schließelement
- 6
- Schließrichtung
- 7
- Fortsatz
- 8, 8a, 8b
- Erhebung
- 9
- Öffnung
- 10
- Einlasskammer
- 11
- Auslasskanal
- 12
- Schließelementsitz
- 13
- Abdichtung
- 14
- Feder
- 15
- Gehäusegrundkörper
- 16
- Gehäusedeckel
- 17
- Brause
- 18
- Verbindungskanal
- 19
- Austrittsöffnung
- 20
- Strahlscheibe
- 21
- Schließbereich
- 22
- Dichtelement
1. Umschaltvorrichtung (1) für eine Sanitärarmatur, mit einem Einlass (2) und mindestens
zwei jeweils in Fluidverbindung mit dem Einlass (2) bringbaren Auslässen (3), wobei
die Umschaltvorrichtung (1) ein Schaltelement (4) und für jeden Auslass (3) jeweils
ein Schließelement (5) umfasst, wobei jedes Schließelement (5)
- in seiner Schließstellung die Fluidverbindung zu dem zugeordneten Auslass (3) blockiert
und in seiner Offenstellung die Fluidverbindung zu dem Auslass (3) freigibt,
- zwischen seiner Schließstellung und seiner Offenstellung in einer Schließrichtung
linear beweglich gelagert ist,
- in Richtung der Schließstellung oder der Offenstellung vorgespannt ist und
- einen Fortsatz (7) aufweist, welcher in Richtung des Schaltelements (4) vorsteht,
und wobei das Schaltelement (4)
- in einer quer zu der Schließrichtung (6) der Schließelemente (5) ausgerichteten
Ebene beweglich gelagert ist,
- in wenigstens zwei unterschiedliche Schaltstellungen in der Ebene bewegbar ist und
- mindestens eine in Richtung der Schließelemente (5) vorspringende Erhebung (8) aufweist,
so dass jedes Schließelement (5) jeweils in zumindest einer Schaltstellung des Schaltelements
(4) mit seinem Fortsatz (7) außer Anlage mit einer Erhebung (8) des Schaltelements
(4) ist und während der Bewegung des Schaltelements (4) in zumindest eine andere Schaltstellung
mit seinem Fortsatz (7) in Kontakt mit einer Erhebung (8) des Schaltelements (4) kommt,
wodurch das Schließelement (5) durch Überführen des Schaltelements (4) aus der einen
Schaltstellung in die andere Schaltstellung gegen seine Vorspannung zwischen seiner
Offenstellung und seiner Schließstellung bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (4) linear verschiebbar gelagert ist.
2. Umschaltvorrichtung (1) für eine Sanitärarmatur, mit einem Einlass (2) und mindestens
zwei jeweils in Fluidverbindung mit dem Einlass (2) bringbaren Auslässen (3), wobei
die Umschaltvorrichtung (1) ein Schaltelement (4) und für jeden Auslass (3) jeweils
ein Schließelement (5) umfasst, wobei jedes Schließelement (5)
- in seiner Schließstellung die Fluidverbindung zu dem zugeordneten Auslass (3) blockiert
und in seiner Offenstellung die Fluidverbindung zu dem Auslass (3) freigibt,
- zwischen seiner Schließstellung und seiner Offenstellung in einer Schließrichtung
linear beweglich gelagert ist,
- in Richtung der Schließstellung oder der Offenstellung vorgespannt ist und
- einen Fortsatz (7) aufweist, welcher in Richtung des Schaltelements (4) vorsteht,
und wobei das Schaltelement (4)
- in einer quer zu der Schließrichtung (6) der Schließelemente (5) ausgerichteten
Ebene beweglich gelagert ist,
- in wenigstens zwei unterschiedliche Schaltstellungen in der Ebene bewegbar ist und
- mindestens eine in Richtung der Schließelemente (5) vorspringende Erhebung (8) aufweist,
so dass jedes Schließelement (5) jeweils in zumindest einer Schaltstellung des Schaltelements
(4) mit seinem Fortsatz (7) außer Anlage mit einer Erhebung (8) des Schaltelements
(4) ist und während der Bewegung des Schaltelements (4) in zumindest eine andere Schaltstellung
mit seinem Fortsatz (7) in Kontakt mit einer Erhebung (8) des Schaltelements (4) kommt,
wodurch das Schließelement (5) durch Überführen des Schaltelements (4) aus der einen
Schaltstellung in die andere Schaltstellung gegen seine Vorspannung zwischen seiner
Offenstellung und seiner Schließstellung bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet, dass Öffnungen (9) der Auslässe (3) in einer Auslassebene angeordnet sind und alle Schließelemente
(5) linear beweglich in einer Schließebene angeordnet sind, wobei die Auslassebene
und die Schließebene parallel zueinander versetzt angeordnet sind.
3. Umschaltvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei von einer dem Einlass (2) zugeordneten
Einlasskammer (10) jeweils ein Auslasskanal (11) zu jedem Auslass (3) führt und ein
jeweils im Übergangsbereich von Einlasskammer (10) und Auslasskanal (11) ausgebildeter
Schließelementsitz (12) von dem jeweiligen Schließelement (5) in seiner Schließstellung
verschlossen wird.
4. Umschaltvorrichtung (1) nach Anspruch 3, wobei die Schließelemente (5) jeweils mit
ihren Fortsätzen (7) durch den jeweiligen Auslasskanal (11) hindurch und in einer
Abdichtung (13) am Ende des Auslasskanals (11) aus dem Auslasskanal (11) hinaus geführt
sind.
5. Umschaltvorrichtung (1) nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Schließelemente (5) jeweils
mittels einer Feder (14) in Richtung des Schließelementsitzes (12) vorgespannt sind.
6. Umschaltvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei die Einlasskammer
(10) und die Auslasskanäle (11) in einem einteiligen Gehäusegrundkörper (15) ausgebildet
sind, der einerseits von einem Gehäusedeckel (16) verschlossen ist und an dem andererseits
das Schaltelement (4) bewegbar gelagert ist.
7. Umschaltvorrichtung (1) nach Anspruch 5 und 6, wobei sich die Federn (14) an dem Gehäusedeckel
(16) abstützen.
8. Brause (17) mit einem Brausekopf und einer Strahlscheibe (20), die mindestens zwei
getrennt ansteuerbare Gruppen von Austrittsöffnungen (19) aufweist, sowie mit einer
Umschaltvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Umschalten zwischen
den beiden Gruppen von Austrittsöffnungen (19), wobei jedem Auslass (3) eine Gruppe
der Austrittsöffnungen (19) zugeordnet ist.
1. Switching device (1) for a sanitary fitting, with an inlet (2) and at least two outlets
(3) which can each be brought into fluidic connection with the inlet (2), wherein
the switching device (1) comprises a switching element (4) and for each outlet (3)
a closing element (5), wherein each closing element (5)
- in its closing position blocks the fluidic connection to the assigned outlet (3)
and in its open position clears the fluid connection to the outlet (3),
- is mounted in a linearly movable manner between its closing position and its open
position,
- is pretensioned in the direction of the closing position or the open position and
- has an extension (7) which projects in the direction of the switching element (4)
and wherein the switching element (4)
- is mounted in a movable manner in a plane aligned perpendicularly to the closing
direction (6) of the closing elements (5),
- is movable into at least two different switching positions in the plane and
- comprises at least one elevation (8) protruding in the direction of the closing
elements (5),
so that each closing element (5) in at least one switching position of the switching
element (4) with its extension (7) is not in contact with an elevation (8) of the
switching element (4), and during movement of the switching element (4) into at least
one other switching position, with its extension (7) comes into contact with an elevation
(8) of the switching element (4), wherein through displacement of the switching element
(4) from the one switching position into the other switching position, the closing
element (5) is movable against its pre-tensioning between its open position and its
closing position,
characterised in that the switching element (4) is mounted in a linearly displaceable manner.
2. Switching device (1) for a sanitary fitting, with an inlet (2) and at least two outlets
(3) which can each be brought into fluidic connection with the inlet (2), wherein
the switching device (1) comprises a switching element (4) and for each outlet (3)
a closing element (5), wherein each closing element (5)
- in its closing position blocks the fluidic connection to the assigned outlet (3)
and in its open position clears the fluid connection to the outlet (3),
- is mounted in a linearly movable manner between its closing position and its open
position,
- is pretensioned in the direction of the closing position or the open position and
- has an extension (7) which projects in the direction of the switching element (4)
and wherein the switching element (4)
- is mounted in a movable manner in a plane aligned perpendicularly to the closing
direction (6) of the closing elements (5),
- is movable into at least two different switching positions in the plane and
- comprises at least one elevation (8) protruding in the direction of the closing
elements (5),
so that each closing element (5) in at least one switching position of the switching
element (4) with its extension (7) is not in contact with an elevation (8) of the
switching element (4), and during movement of the switching element (4) into at least
one other switching position, with its extension (7) comes into contact with an elevation
(8) of the switching element (4), wherein through displacement of the switching element
(4) from the one switching position into the other switching position, the closing
element (5) is movable against its pre-tensioning between its open position and its
closing position,
characterised in that openings (9) of the outlets (3) are arranged in an outlet plane and all closing elements
(5) are arranged in a linearly movable manner in a closing plane, wherein the outlet
plane and the closing plane are arranged in parallel offset with regard to each other.
3. Switching device (1) according to claim 1 or 2, wherein an outlet channel (11) leads
from an inlet chamber (10), assigned to the inlet (2), to each outlet (3), and a closing
element seat (12), configured in the transition area of the inlet chamber (10) and
outlet chamber (11), is closed by the respective closing element (5) in its closing
position.
4. Switching device (1) according to claim 3, wherein the closing elements (5) are each
passed out of the outlet channel (11) with their extensions (7) through the respective
outlet channel (11) and into a seal (13) at the end of the outlet channel (11).
5. Switching device (1) according to claim 3 or 4, wherein the closing elements (5) are
each pretensioned with a spring (14) in the direction of the closing element seat
(12).
6. Switching device (1) according to any one of claims 3 to 5, wherein the inlet chamber
(10) and the outlet channels (11) are configured in a one- part housing main body
(15), which on the one hand is closed by a housing cover (16) and on which on the
other hand the switching element (4) is mounted in a movable manner.
7. Switching device (1) according to claim 5 and 6, wherein the springs (14) are supported
on the housing cover (16).
8. Shower (17) with a shower head and a spray disk (20) which comprises at least two
separately controllable groups of outlet openings (19), as well as with a switching
device (1) according to any one of the preceding claims for switching between both
groups of outlet openings (19), wherein a group of outlet openings (19) is assigned
to each outlet (3).
1. Dispositif d'inversion (1) pour une robinetterie sanitaire, doté d'une entrée (2)
et d'au moins deux sorties (3) susceptibles d'être amenées chacune en liaison fluidique
avec l'entrée (2), le dispositif d'inversion (1) comprenant un élément de commutation
(4) et pour chaque sortie (3), respectivement un élément de fermeture (5), chaque
élément de fermeture (5)
- bloquant dans sa position de fermeture la liaison fluidique vers la sortie (3) associée
et libérant dans sa position d'ouverture la liaison fluidique vers la sortie (3),
- étant logé en étant linéairement déplaçable entre sa position de fermeture et sa
position d'ouverture dans une direction de fermeture,
- étant précontraint dans la direction de la position de fermeture ou de la position
d'ouverture, et
- comportant un prolongement (7), lequel déborde en direction de l'élément de commutation
(4),
et l'élément de commutation (4)
- étant logé en étant mobile dans un plan à la transversale de la direction de fermeture
(6) des éléments de fermeture (5),
- étant mobile dans le plan, dans au moins deux différentes positions de commutation,
et
- comportant au moins une élévation (8) saillant dans la direction des éléments de
fermeture (5),
de sorte que chaque élément de fermeture (5) se trouve respectivement dans au moins
une position de commutation de l'élément de commutation (4) hors engagement par son
prolongement (7) avec une élévation (8) de l'élément de commutation (4) et pendant
le déplacement de l'élément de commutation (4) dans au moins une autre position de
commutation, venant se mettre en contact par son prolongement (7) avec une élévation
(8) de l'élément de commutation (4), suite à quoi l'élément de fermeture (5) est mobile
par passage de l'élément de commutation (4) de l'une position de commutation dans
l'autre position de commutation à l'encontre de sa précontrainte entre sa position
d'ouverture et sa position de fermeture,
caractérisé en ce que l'élément de commutation (4) est logé en étant linéairement déplaçable.
2. Dispositif d'inversion (1) pour une robinetterie sanitaire, doté d'une entrée (2)
et d'au moins deux sorties (3) susceptibles d'être amenées chacune en liaison fluidique
avec l'entrée (2), le dispositif d'inversion (1) comprenant un élément de commutation
(4) et pour chaque sortie (3), respectivement un élément de fermeture (5), chaque
élément de fermeture (5)
- bloquant dans sa position de fermeture la liaison fluidique vers la sortie (3) associée
et libérant dans sa position d'ouverture la liaison fluidique vers la sortie (3),
- étant logé en étant linéairement déplaçable entre sa position de fermeture et sa
position d'ouverture dans une direction de fermeture,
- étant précontraint dans la direction de la position de fermeture ou de la position
d'ouverture, et
- comportant un prolongement (7), lequel déborde en direction de l'élément de commutation
(4),
et l'élément de commutation (4)
- étant logé en étant mobile dans un plan à la transversale de la direction de fermeture
(6) des éléments de fermeture (5),
- étant mobile dans le plan, dans au moins deux différentes positions de commutation,
et
- comportant au moins une élévation (8) saillant dans la direction des éléments de
fermeture (5),
de sorte que chaque élément de fermeture (5) se trouve respectivement dans au moins
une position de commutation de l'élément de commutation (4) hors engagement par son
prolongement (7) avec une élévation (8) de l'élément de commutation (4) et pendant
le déplacement de l'élément de commutation (4) dans au moins une autre position de
commutation, venant se mettre en contact par son prolongement (7) avec une élévation
(8) de l'élément de commutation (4), suite à quoi l'élément de fermeture (5) est mobile
par passage de l'élément de commutation (4) de l'une position de commutation dans
l'autre position de commutation à l'encontre de sa précontrainte entre sa position
d'ouverture et sa position de fermeture,
caractérisé en ce que des orifices (9) des sorties (3) sont placés dans un plan de sortie et tous les éléments
de fermeture (5) sont placés en étant linéairement mobiles dans un plan de fermeture,
le plan de sortie et le plan de fermeture étant placés en étant déportés à la parallèle
l'un de l'autre.
3. Dispositif d'inversion (1) selon la revendication 1 ou 2, à partir d'un compartiment
d'entrée (10) associé à l'entrée (2), chaque fois une canalisation de sortie (11)
menant vers chaque sortie (3) et un siège d'élément de sortie (12) conçu respectivement
dans la zone de passage du compartiment d'entrée (10) et de la canalisation de sortie
(11) étant fermée par l'élément de fermeture (5) respectif dans sa position de fermeture.
4. Dispositif d'inversion (1) selon la revendication 3, les éléments de fermeture (5)
étant tirés chacun par leurs prolongements (7) à travers la canalisation de sortie
(11) respective et dans un joint (13) à l'extrémité de la canalisation de sortie (11)
hors de la canalisation de sortie (11).
5. Dispositif d'inversion (1) selon la revendication 3 ou 4, les éléments de fermeture
(5) étant précontraints chacun au moyen d'un ressort (14) dans la direction du siège
d'élément de sortie (12).
6. Dispositif d'inversion (1) selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, le compartiment
d'entrée (10) et les canalisations de sortie (11) étant conçus dans un corps de base
du boîtier (15) d'un seul tenant, qui d'une part est fermé par un couvercle de boîtier
(16) et sur lequel d'autre part, l'élément de commutation (4) est logé en étant mobile.
7. Dispositif d'inversion (1) selon la revendication 5 et 6, les ressorts (14) s'appuyant
sur le couvercle de boîtier (16).
8. Douche (17), dotée d'une pomme de douche et d'un disque à jets (20), qui comporte
au moins deux groupes séparément activables d'orifices de sortie (19), et doté d'un
dispositif d'inversion (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
pour l'inversion entre les deux groupes d'orifices de sortie (19), à chaque sortie
(3) étant associé un groupe des orifices de sortie (19).