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EP 3 385 187 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.2020 Patentblatt 2020/42 |
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Anmeldetag: 12.03.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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STAPELBEHÄLTER
STACKABLE CONTAINER
CONTENEUR EMPILABLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
08.04.2017 DE 102017107598
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.10.2018 Patentblatt 2018/41 |
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Patentinhaber: Feurer Febra GmbH |
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74336 Brackenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- CORNET, Harald
76547 Sinzheim (DE)
- KERPE, Florian
76448 Durmersheim (DE)
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Vertreter: Patentanwälte Bregenzer und Reule
Partnerschaftsgesellschaft mbB |
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Rheinstraße 19 76532 Baden-Baden 76532 Baden-Baden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 860 128 GB-A- 1 116 049
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DE-B- 1 586 638 US-A1- 2007 144 931
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stapelbehälter gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bekannte Stapelbehälter werden gewöhnlich zum Transport von Stückgütern benutzt.
Die Stückgüter werden in den Aufnahmeraum eingelegt, und die Stapelbehälter werden
aufeinander gestapelt, wobei jeweils der Aufnahmeraum eines unteren Stapelbehälters
durch den nächstoberen Stapelbehälter verschlossen wird. Zum Transport werden die
Stapelbehälter meist auf Paletten gestellt, und der Aufnahmeraum des jeweils obersten
Stapelbehälters wird mittels eines Deckels verschlossen. Bei den aufeinander gestapelten
Stapelbehältern greift der jeweils obere Stapelbehälter mit einem Absatz an seinem
Boden in einen von einem Stapelrand umrandeten Bereich ein und ruht dort auf den Oberseiten
der Wände. Wenn beim Transport jedoch Erschütterungen auftreten, kann dies dazu führen,
dass ein Behälter an einem Ende nach oben gehoben wird. Dann ist es möglich, dass
der Behälter in Richtung zu diesem Ende verrutscht. Aus diesem Grund müssen die aufeinander
gestapelten Behälter beim Transport regelmäßig gesichert werden, was meistens dadurch
geschieht, dass ein oder mehrere Kunststoffbänder um den Behälterstapel sowie die
den Behälterstapel tragende Palette geschlungen wird bzw. werden. Zusätzlich werden
die Paletten auf einer Ladefläche meist mittels Spanngurten fixiert. Dies ist aufwendig.
Aus der
US 5,060,819 B ist ein Stapelbehälter bekannt, von dessen Wänden an deren Wandoberseiten nach oben
Zähne vorstehen, die beim Stapeln in Ausnehmungen an der Unterseite des nächstoberen
Behälters eingreifen. Diese Anordnung ist jedoch wenig stabil und erfordert ein genaues
Aufsetzen der Behälter auf die Wandoberseiten des jeweils nächstunteren Behälters.
[0003] Aus der
US 2007/0144931 A1 ist ein Stapelbehälter der eingangs genannten Art bekannt, der einen Boden und Seitenwände
mit jeweils einer gitterförmigen Struktur aufweist. Boden und Wände des vorbekannten
Stapelbehälters sind somit durchlässig.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Stapelbehälter der eingangs genannten Art derart
weiterzubilden, dass er eine bessere thermische Isolierwirkung aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Stapelbehälter mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
abhängigen Ansprüche.
[0006] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, dass die Zähne eines erfindungsgemäßen
Stapelbehälters in die Ausnehmungen an der Unterseite des Bodens eines weiteren, auf
ihn gestapelten, baugleichen Stapelbehälters eingreifen und dadurch eine Verzahnung
der aufeinander gestapelten Stapelbehälter entsteht. Diese bewirkt zusammen mit dem
umlaufenden Stapelrand eine stabile Verbindung zwischen den aufeinander gestapelten
Behältern. Wird der obere Stapelbehälter durch Erschütterungen beim Transport an einem
seiner Enden angehoben, so kann er nicht ohne weiteres gegenüber dem unteren Stapelbehälter
verrutschen, da an seinem anderen Ende die Zähne des unteren Stapelbehälters noch
in Eingriff mit den Ausnehmungen des oberen Stapelbehälters sind. Der umlaufende Stapelrand
hemmt nicht nur das Verrutschen zusätzlich, er verleiht den vorzugsweise einstückig
mit ihm verbundenen Zähnen zudem eine höhere Stabilität und verhindert dazu ein Eindringen
von Staub oder Feuchtigkeit zwischen den Zähnen. Durch diese erfindungsgemäße Maßnahme
werden in den meisten Fällen die zur Sicherung verwendeten Kunststoffbänder und meist
auch die Spanngurte überflüssig. Zweckmäßig stehen die Zähne aus den Oberseiten aller
Wände hervor, so dass ein Verrutschen in beiden horizontalen Raumrichtungen erschwert
wird. Der erfindungsgemäße Stapelbehälter ist einstückig ausgebildet mit vorzugsweise
starr an den Boden angeformten und starr miteinander verbundenen Wänden. Das Material
ist ein Partikelschaumstoff, wobei expandiertes Polypropylen (EPP) und expandiertes
Polyurethan (EPU) bevorzugt werden.
[0007] Vorteilhaft fluchten die dem Aufnahmeraum abgewandten Außenflächen des Stapelrands
mit den Außenflächen der Wände, so dass der Stapelbehälter eine glatte Außenfläche
aufweist. Zudem wird bevorzugt, dass sich der Stapelrand bis zur gleichen Höhe über
den Wandoberseiten erstreckt wie die Zähne, so dass die Dichtfunktion verbessert wird.
Zudem weist der Stapelrand zweckmäßig eine umlaufende Fase auf, die eine ausgehend
von seinen Außenflächen in Richtung zum Aufnahmeraum ansteigende umlaufende Fläche
bildet. Auch diese Maßnahme verbessert die Dichtwirkung, indem an der Außenfläche
eines Behälterstapels ablaufende Flüssigkeit wie Regenwasser durch die Fase nach außen
abgeleitet wird, wobei die Fase wie eine Tropfkante wirkt.
[0008] Zweckmäßig sind die Ausnehmungen jeweils senkrecht unter einem der Zähne angeordnet.
Damit befindet sich in vertikaler Richtung exakt unter jedem Zahn eine Ausnehmung,
die so dimensioniert ist, dass sie für die Aufnahme eines solchen Zahns geeignet ist.
Die Stapelbehälter können dann mit zueinander fluchtenden Außenwänden übereinander
gestapelt werden.
[0009] Es wird bevorzugt, dass die in Längsrichtung der Wandoberseiten gemessene Länge jedes
der Zähne etwa der Länge der unter ihm angeordneten Ausnehmung entspricht. Die Zähne
sind dann ohne oder mit nur wenig Spiel in den Ausnehmungen aufgenommen. Zweckmäßig
ist jeder der Zähne in seiner Form komplementär zur unter ihm angeordneten Ausnehmung.
Des weiteren wird bevorzugt, dass die Zähne an zumindest einer der Wände nicht alle
dieselbe Länge aufweisen. Vorzugsweise trifft dies auf jede Wand zu, so dass an jeder
Wand mindestens ein Zahn angeordnet ist, dessen Länge sich von der Länge der anderen,
an dieser Wand angeordneten Zähne unterscheidet. Durch diese Maßnahme wird sichergestellt,
dass die Stapelbehälter stets in der richtigen Position in Bezug aufeinander, nämlich
mit zumindest im wesentlichen zueinander fluchtenden Außenflächen der Wände, aufeinander
gestapelt werden, da sonst ein Ineinandergreifen der Zähne und Ausnehmungen nicht
möglich ist. Zudem ist es möglich, dass die Zähne in der Mitte der Wände eine größere
Länge aufweisen als an den an die jeweils benachbarten Wände angrenzenden Wandenden
und/oder dass die Zähne und die Ausnehmungen so dimensioniert sind, dass die Zähne
mit Spiel in den Ausnehmungen eines baugleichen Stapelbehälters aufnehmbar sind und
dass das Spiel in der Mitte der Wände größer ist als an den an die jeweils benachbarten
Wände angrenzenden Wandenden. Diese Maßnahme erhöht die Fertigungstoleranzen, während
ein Einpassen der Zähne in der Mitte der Wände in die entsprechenden Ausnehmungen
mit wenig Spiel die Behälter in ihrer Position zueinander schon gut festlegt.
[0010] Zweckmäßig sind die Ausnehmungen zur Außenkontur des Bodens hin randoffen. Sie werden
vorzugsweise von einem umlaufenden Absatz umrandet, der zweckmäßig in seinen Abmessungen
dem Stapelrand komplementär ist und auf dem Stapelrand eines nächstunteren baugleichen
Stapelbehälters aufliegt.
[0011] Vorteilhaft ist zwischen dem Boden und den Wänden und/oder zwischen jeweils zwei
aneinander angrenzenden Wänden an der dem Aufnahmeraum zugewandten Seite jeweils eine
Fase angeordnet. Die Fase füllt den Winkel zwischen dem Boden und der betreffenden
Wand bzw. den Winkel zwischen zwei Wänden aus und stabilisiert dadurch den Stapelbehälter
in diesem Bereich. Dies ist insbesondere relevant, da der Verbindungsbereich zwischen
dem Boden und den Wänden durch die außenseitigen Ausnehmungen geschwächt ist. Bei
auf die Stapelbehälter wirkender hoher Auflast wirken die Fasen zwischen den aneinander
angrenzenden Wänden einem Aufdehnen des unteren Stapelbehälters entgegen, das dazu
führen kann, dass der obere Stapelbehälter ein Stück weit in den unteren einsinkt.
[0012] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1a, 1b
- auf eine Palette gestapelte Stapelbehälter mit und ohne Deckel und
- Fig. 2a, 2b
- einen der Stapelbehälter gemäß Fig. 1a, 1b in perspektivischer Ansicht von oben und
von unten.
[0013] In Fig. 1a, 1b sind mehrere Stapelbehälter 10 dargestellt, die in zwei nebeneinander
auf einer Palette 12 aufgesetzten Behälterstapeln 14 angeordnet sind. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel weist jeder Behälterstapel 14 drei Stapelbehälter 10a auf, welche
jeweils einstückig aus einem Partikelschaumstoff hergestellt sind. Jeder der Stapelbehälter
10a weist einen Boden 16 mit im Wesentlichen rechteckigem Grundriss sowie vier sich
vom Boden 16 aus nach oben erstreckende Wände 18 auf. Die Wände 18 umschließen einen
nach unten durch den Boden 16 begrenzten Aufnahmeraum 20, der nach oben offen ist
und an seiner Oberseite eine Öffnung 22 aufweist. Zu jedem Stapelbehälter 10 bildet
der nächstobere, auf ihn aufgesetzte Stapelbehälter 10a eine Art Deckel, indem er
die Öffnung 22 vollständig verschließt. Die beiden obersten Stapelbehälter 10 werden
durch einen gemeinsamen Deckel 24 verschlossen.
[0014] Aus den dem Boden 16 abgewandten Wandoberseiten 26 stehen nach oben Zähne 28 vor,
zwischen denen Lücken 30 angeordnet sind. Direkt unter jedem Zahn 28, also in vertikaler
Richtung gegenüber dem Zahn 28 nach unten versetzt, weist der Boden 16 an seiner Unterseite
32 jeweils eine Ausnehmung 34 auf, die komplementär zum betreffenden Zahn 28 ausgestaltet
ist und in ihrer Form und Größe der Form und Größe des Zahns 28 entspricht. Insbesondere
entspricht die in Längsrichtung der betreffenden Wandoberseite 26 gemessene Länge
jedes Zahns 28 in etwa der Länge der zugehörigen Ausnehmung 34. Bei dem Stapelbehälter
10a gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel sind die Zähne 28 zudem gegenüber einer durch
die dem Aufnahmeraum abgewandten Außenflächen 36 der Wände 18 gebildete Außenkontur,
die dem rechteckigen Grundriss des Bodens 16 entspricht, ein Stück weit nach innen
in Richtung zum Aufnahmeraum 20 versetzt angeordnet. Zwischen den Zähnen 28 und der
Außenkontur der Wände 18 befindet sich ein von den Wandoberseiten 26 nach oben vorstehender,
rings umlaufender und an die Zähne 28 direkt angrenzender Stapelrand 38. Dementsprechend
sind die Ausnehmungen 34 beim Stapelbehälter 10 zur durch den rechteckigen Grundriss
des Bodens 16 definierten Außenkontur des Bodens 16 randoffen, und es erstreckt sich
ein umlaufender Absatz 40 von der Außenkontur des Bodens 16 ein Stück weit nach innen,
der auf dem Stapelrand 38 des nächstunteren Stapelbehälters 10 ruht. Unterseitige
Flächen 42 der Ausnehmungen 34 fluchten dabei mit einer durch den Absatz 40 gebildeten
rings umlaufenden unterseitigen Fläche 44. Zudem weist der Stapelrand 38 eine Fase
46 an seinen mit den Außenflächen 36 der Wände 18 fluchtenden Außenflächen 48 auf,
die eine Tropfkante bildet und den Eintritt von Flüssigkeit in den Stapelbehälter
10 erschwert.
[0015] Der Stapelbehälter 10 weist sowohl zwischen dem Boden 16 und jeder der Wände 18 als
auch zwischen jeweils zwei aneinander angrenzenden Wänden 18 Fasen 52 auf, die den
Winkel zwischen dem Boden 16 und der betreffenden Wand 18 bzw. den Winkel zwischen
den Wänden 18 ausfüllen und eine quer zu den betreffenden Wandinnenflächen 50 bzw.
quer zur Oberfläche 54 des Bodens 16 und quer zur betreffenden Wandinnenfläche 50
verlaufende, dem Aufnahmeraum 20 zugewandte Fläche bilden. Die Fasen 52 verstärken
den Stapelbehälter 10 und erstrecken sich über die gesamte Wandlänge bzw. die gesamte
Wandhöhe entweder bis zur Wandoberseite, wie in Fig. 2a gezeigt, oder bis zu einer
Oberseite 56 des dort angeordneten Zahns 28.
[0016] Zusammenfassend ist Folgendes festzuhalten: Die Erfindung betrifft einen einstückigen
Stapelbehälter 10 mit einem Boden 16 und mit sich vom Boden 16 nach oben erstreckenden,
einen nach oben offenen Aufnahmeraum 20 rings umschließenden Wänden 18, wobei aus
den dem Boden 16 abgewandten Wandoberseiten 26 nach oben Zähne 28 vorstehen und wobei
in einer dem Aufnahmeraum 20 abgewandten Unterseite 32 des Bodens 16 eine der Anzahl
der Zähne 28 entsprechende Anzahl von Ausnehmungen 34 zur Aufnahme der Zähne 28 eines
baugleichen Stapelbehälters 10 angeordnet sind und wobei die Zähne 28 und die Ausnehmungen
34 im Abstand zur Außenkontur der Wände 18 bzw. des Bodens 16 angeordnet sind und
wobei um die Zähne 28 zwischen den Zähnen 28 und den dem Aufnahmeraum 20 abgewandten
Außenflächen 36 der Wände 18 ein sich von den Wandoberseiten 26 nach oben erstreckender
Stapelrand 38 umläuft. Erfindungsgemäß besteht der Stapelbehälter aus einem Partikelschaumstoff,
insbesondere aus expandiertem Polypropylen (EPP) oder expandiertem Polyurethan (EPU).
1. Einstückiger Stapelbehälter (10) mit einem Boden (16) und mit sich vom Boden (16)
nach oben erstreckenden, einen nach oben offenen Aufnahmeraum (20) rings umschließenden
Wänden (18), wobei aus den dem Boden (16) abgewandten Wandoberseiten (26) nach oben
Zähne (28) vorstehen, wobei in einer dem Aufnahmeraum (20) abgewandten Unterseite
(32) des Bodens (16) eine der Anzahl der Zähne (28) entsprechende Anzahl von Ausnehmungen
(34) zur Aufnahme der Zähne (28) eines baugleichen Stapelbehälters (10) angeordnet
sind, wobei die Zähne (28) und die Ausnehmungen (34) im Abstand zur Außenkontur der
Wände (18) bzw. des Bodens (16) angeordnet sind und wobei um die Zähne (28) zwischen
den Zähnen (28) und den dem Aufnahmeraum (20) abgewandten Außenflächen (36) der Wände
(18) ein sich von den Wandoberseiten (26) nach oben erstreckender Stapelrand (38)
umläuft, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapelbehälter aus einem Partikelschaumstoff, insbesondere aus expandiertem Polypropylen
(EPP) oder expandiertem Polyurethan (EPU) besteht.
2. Stapelbehälter (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Aufnahmeraum (20) abgewandte Außenflächen (48) des Stapelrands (38) mit den Außenflächen
(36) der Wände (18) fluchten.
3. Stapelbehälter (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Stapelrand (38) bis zur gleichen Höhe über den Wandoberseiten (26) erstreckt
wie die Zähne (28).
4. Stapelbehälter (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapelrand (38) eine umlaufende Fase (46) aufweist, die eine ausgehend von seinen
Außenflächen in Richtung zum Aufnahmeraum (20) ansteigende Fläche bildet.
5. Stapelbehälter (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (34) jeweils senkrecht unter einem der Zähne (28) angeordnet sind.
6. Stapelbehälter (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längsrichtung der Wandoberseiten (26) gemessene Länge jedes der Zähne (28)
etwa der Länge der unter ihm angeordneten Ausnehmung (34) entspricht.
7. Stapelbehälter (10) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Zähne (28) in seiner Form komplementär zur unter ihm angeordneten Ausnehmung
(34) ist.
8. Stapelbehälter (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (28) an zumindest einer der Wände (18) und vorzugsweise an jeder der Wände
(18) nicht alle dieselbe Länge aufweisen.
9. Stapelbehälter (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (28) in der Mitte der Wände (18) eine größere Länge aufweisen als an den
an die jeweils benachbarten Wände (18) angrenzenden Wandenden.
10. Stapelbehälter (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (28) und die Ausnehmungen (34) so dimensioniert sind, dass die Zähne (28)
mit Spiel in den Ausnehmungen (34) eines baugleichen Stapelbehälters (10) aufnehmbar
sind und dass das Spiel in der Mitte der Wände (18) größer ist als an den an die jeweils
benachbarten Wände (18) angrenzenden Wandenden.
11. Stapelbehälter (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (34) zur Außenkontur des Bodens (16) randoffen sind.
12. Stapelbehälter (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (34) zu einem umlaufenden Absatz an der Unterseite (32) randoffen
sind und eine unterseitige Fläche (42) jeder Ausnehmung (34) mit einer unterseitigen
Fläche (44) des Absatzes (40) fluchtet.
13. Stapelbehälter (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Boden (16) und den Wänden (18) und/oder zwischen jeweils zwei aneinander
angrenzenden Wänden (18) an der dem Aufnahmeraum (20) zugewandten Seite jeweils eine
Fase (52) angeordnet ist.
1. One-piece stackable container (10), comprising a base (16) and walls (18) extending
upwards from the base (16) and completely encircling an upwardly open receiving space
(20), wherein teeth (28) protrude upwards from the wall upper sides (26) facing away
from the base (16), wherein a number of recesses (34) corresponding to the number
of the teeth (28) to receive the teeth (28) of a structurally-identical stackable
container (10) are arranged in an underside (32) of the base (16) facing away from
the receiving space (20), wherein the teeth (28) and the recesses (34) are arranged
spaced apart from the outer contour of the walls (18) and the base (16) respectively
and wherein a stacking edge (38) extending upwards from the wall upper sides (26)
runs around the teeth (28) between the teeth (28) and the outer surfaces (26) of the
walls (18) facing away from the receiving space (20), characterised in that the stackable container consists of a particle foam material, in particular of expanded
polypropylene (EPP) or expanded polyurethane (EPU).
2. Stackable container (10) according to claim 1, characterised in that outer surfaces (48) of the stacking edge (38) facing away from the receiving space
(20) align with the outer surfaces (36) of the walls (18).
3. Stackable container (10) according to claim 1 or 2, characterised in that the stacking edge (38) extends up to the same height above the wall upper sides (26)
as the teeth (28).
4. Stackable container (10) according to any one of the preceding claims, characterised in that the stacking edge (38) has a circumferential chamfer (46) which forms a surface rising
from its outer surfaces in the direction of the receiving space (20).
5. Stackable container (10) according to any one of the preceding claims, characterised in that the recesses (34) are each arranged perpendicularly under one of the teeth (28).
6. Stackable container (10) according to claim 5, characterised in that the length, measured in the longitudinal direction of the wall upper sides (26),
of each of the teeth (28) corresponds roughly to the length of the recess (34) arranged
thereunder.
7. Stackable container (10) according to any one of claims 5 or 6, characterised in that each of the teeth (28) is complementary in its shape to the recess (34) arranged
thereunder.
8. Stackable container (10) according to any one of the preceding claims, characterised in that the teeth (28) do not all have the same length on at least one of the walls (18)
and preferably on each of the walls (18).
9. Stackable container (10) according to claim 8, characterised in that the teeth (28) have a greater length in the middle of the walls (18) than on the
wall ends adjoining the respectively adjacent walls (18).
10. Stackable container (10) according to any one of the preceding claims, characterised in that the teeth (28) and the recesses (34) are dimensioned such that the teeth (28) can
be received with clearance in the recesses (34) of a structurally-identical stackable
container (10) and in that the clearance is greater in the middle of the walls (18) than at the wall ends adjoining
the respectively adjacent walls (18).
11. Stackable container (10) according to any one of the preceding claims, characterised in that the recesses (34) are open-edged towards the outer contour of the base (16).
12. Stackable container (10) according to claim 11, characterised in that the recesses (34) are open-edged towards a circumferential section on the underside
(32) and an underside surface (42) of each recess (34) aligns with an underside surface
(44) of the section (40).
13. Stackable container (10) according to any one of the preceding claims, characterised in that in each case a chamfer (52) is arranged between the base (16) and the walls (18)
and/or between every two walls (18) adjoining one another on the side facing the receiving
space (20).
1. Conteneur monobloc empilable (10)
comprenant un fond (16) et des parois (18) s'étendant vers le haut à partir dudit
fond (16) et entourant la périphérie d'un espace de réception (20) ouvert vers le
haut, des dents (28) faisant saillie vers le haut à partir des faces supérieures (26)
desdites parois qui pointent à l'opposé dudit fond (16), sachant que des évidements
(34), dont le nombre correspond au nombre desdites dents (28), sont pratiqués dans
une face inférieure (32) dudit fond (16) tournée à l'opposé dudit espace de réception
(20), en vue de recevoir les dents (28) d'un conteneur empilable (10) d'agencement
structurel identique, sachant que lesdites dents (28) et lesdits évidements (34) sont
situés à distance du pourtour extérieur respectif desdites parois (18) ou dudit fond
(16), et sachant qu'un bord d'empilement (38), s'étendant vers le haut à partir desdites
faces supérieures (26) des parois, ceinture les dents (28) entre lesdites dents (28)
et les surfaces extérieures (36) desdites parois (18) qui pointent à l'opposé dudit
espace de réception (20), caractérisé par le fait que ledit conteneur empilable consiste en une mousse de particules, notamment en du polypropylène
expansé (EPP) ou en du polyuréthane expansé (EPU).
2. Conteneur empilable (10)
selon la revendication 1, caractérisé par le fait que des surfaces extérieures (48) du bord d'empilement (38), tournées à l'opposé de l'espace
de réception (20), se trouvent dans l'alignement des surfaces extérieures (36) des
parois (18).
3. Conteneur empilable (10)
selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le bord d'empilement (38) s'étend jusqu'à la même hauteur que les dents (28) au-dessus
des faces supérieures (26) des parois.
4. Conteneur empilable (10)
selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le bord d'empilement (38) est muni d'un biseau périphérique (46) qui forme une surface
ascendant en direction de l'espace de réception (20), à partir de ses surfaces extérieures.
5. Conteneur empilable (10)
selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les évidements (34) sont disposés, à chaque fois, verticalement au-dessous de l'une
des dents (28).
6. Conteneur empilable (10)
selon la revendication 5, caractérisé par le fait que la longueur de chacune des dents (28), mesurée dans la direction longitudinale des
faces supérieures (26) des parois, correspond approximativement à la longueur de l'évidement
(34) qui occupe une position sous-jacente.
7. Conteneur empilable (10)
selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé par le fait que chacune des dents (28) offre une forme complémentaire de celle de l'évidement (34)
qui occupe une position sous-jacente.
8. Conteneur empilable (10)
selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les dents (28) ne présentent pas toutes la même longueur sur au moins l'une des parois
(18) et, de préférence, sur chacune desdites parois (18).
9. Conteneur empilable (10)
selon la revendication 8, caractérisé par le fait que les dents (28) présentent, au centre des parois (18), une plus grande longueur qu'au
niveau des extrémités de cloisonnement limitrophes des parois (18) respectivement
voisines.
10. Conteneur empilable (10)
selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les dents (28) et les évidements (34) sont dimensionnés de façon telle que lesdites
dents (28) puissent être reçues, avec jeu, dans les évidements (34) d'un conteneur
empilable (10) d'agencement structurel identique ; et par le fait que ledit jeu est plus accentué, au centre des parois (18), qu'au niveau des extrémités
de cloisonnement limitrophes des parois (18) respectivement voisines.
11. Conteneur empilable (10)
selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les évidements (34) présentent un bord ouvert en direction du pourtour extérieur
du fond (16).
12. Conteneur empilable (10)
selon la revendication 11, caractérisé par le fait que les évidements (34) présentent un bord ouvert en direction d'un décrochement périphérique,
à la face inférieure (32), et une surface inférieure (42) de chaque évidement (34)
se trouve dans l'alignement d'une surface inférieure (44) dudit décrochement (40).
13. Conteneur empilable (10)
selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'un biseau (52) est interposé à chaque fois, du côté tourné vers l'espace de réception
(20), entre le fond (16) et les parois (18) et/ou entre deux parois (18) respectivement
limitrophes l'une de l'autre.
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