[0001] Die Erfindung betrifft einen Bodenrecycler mit einem Schaufelgehäuse und mit einer
an einer Gehäusevorderseite angeordneten Aufnahmeöffnung und einer an einer gegenüberliegenden
Gehäuserückseite angeordneten Austrittsöffnung für zu recycelndes, insbesondere zu
brechendes und/oder zu siebendes und/oder zu mischendes Material und eine Bodenrecycleeinrichtung,
die in das Gehäuse aufgenommen ist, wobei die Bodenrecycleeinrichtung mindestens eine
Recyclemittel tragende Wellen umfasst, und wobei die Welle ein Mittelstück sowie mindestens
ein im Gehäuse gelagertes Endstück aufweist, die in axialer Richtung aneinander anschließen
und drehfest miteinander verbindbar sind, und bei der das Mittelstück herausnehmbar
im Gehäuse gelagert ist.
[0002] Derartige Geräte sind im Stand der Technik bekannt und beispielsweise in der
DE 10 2012 010 215 A1 beschrieben, in der eine herausnehmbare Welle eines Zerkleinerers offenbart ist,
bei der ein Mittelstück mit einem Endstück über eine Nut- und Feder-Verbindung in
einer Trennebene gekoppelt ist, um eine Trennbarkeit und gleichzeitig eine Übertragung
der Rotation zu gewährleisten. Nachteilig hierbei ist, dass stets die Gefahr besteht,
dass es im Bereich der Trennfläche zu Verschmutzungen kommt, die dann ein Trennen
der Nut-Feder-Verbindung nur noch schwierig ermöglichen.
[0003] Des Weiteren offenbart die
EP 2 631 371 B1 eine Siebschaufel mit einer Verbindung von Abtrieb zu Welle über eine Einsteckschnellverbindung,
wobei hier ein Lagergehäuse an das eigentliche Schaufelgehäuse mittels Schraubverbindungen
angebracht ist und das Lagergehäuse zum Wechsel der Wellen entfernt werden muss, um
dann die Wellen, die mit einem Zapfen in das Lagergehäuse hineinragen, entfernen zu
können.
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik war es Aufgabe der Erfindung, einen Bodenrecycler
bereitzustellen, der eine einfache und robuste Wechselbarkeit der Wellen der Bodenrecycleeinrichtung
ermöglicht.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch einen Bodenrecycler mit den Merkmalen des
Anspruchs 1, bei dem das Mittelstück und das Endstück der Welle in einem im Gehäuse
eingebauten Zustand fluchtende axiale Innenbohrungen aufweisen, in die ein das Mittelstück
mit dem mindestens einen Endstück verbindender zum Herausnehmen der Welle entfernbarer
Bolzen von der dem Mittelstück abgewandten Seite des Endstücks einschiebbar ist, der
auf seiner Mantelfläche zumindest bereichsweise eine Profilierung aufweist, die mit
einer korrespondierenden Profilierung der Innenbohrung des Mittelstücks und des Endstücks
zur Drehmomentübertragung zusammenwirkt.
[0006] Auf die vorstehend beschriebene Weise kann besonders einfach eine Herausnehmbarkeit
der mindestens einen Welle erreicht werden, wobei vorzugsweise mehr als eine Welle
vorgesehen sind, die so miteinander zusammenwirken, dass die auf den Wellen vorgesehenen
Recyclemittel, wobei es sich insbesondere um Scheiben und/oder Nocken handelt, zum
Recyclen, insbesondere zur Zerkleinerung oder Siebung oder Mischung des zu zerkleinernden
oder zu siebenden oder zu mischenden Gutes zusammenwirken, und insbesondere miteinander
kämmen. Die vorliegende Erfindung ermöglicht dabei, dass dieser mit den Recyclemitteln
versehene Teil der Wellen unproblematisch von dem Bodenrecycler getrennt werden kann,
um beispielsweise einer Reparatur oder Überarbeitung unterzogen werden zu können oder
beispielsweise um eine Bodenrecycleeinrichtung (Brecheinrichtung) gegen eine andere
(Siebeinrichtung) zu tauschen.
[0007] Dabei ist es ein prinzipielles Problem derartiger Geräte, dass die Recyclemittel,
also die Scheiben oder Nocken, auf den Wellen schnell verschleißen. Für die Reparatur
bestand in der Vergangenheit das Problem, dass bei Schweißarbeiten an den eingebauten
Wellen zum einen nur sehr beengte räumliche Verhältnisse zur Verfügung standen, und
deswegen die benötigte Arbeitszeit unverhältnismäßig lang war und zum anderen während
der Reparaturzeit das Gerät nicht verwendet werden konnte.
[0008] Ein Zerlegen des Bodenrecyclers ist dabei ebenfalls nicht erwünscht, da hierbei die
Lagerungen gelöst werden müssen, was nachfolgend einen vergleichsweise hohen Montageaufwand
nach sich zieht.
[0009] Derartige Bodenrecycler werden in der alle Regel als Anbaugeräte für Baumaschinen,
beispielsweise Bagger, eingesetzt, wobei es besonders vorteilhaft sein kann, wenn
der Bodenrecycler mit einer Ankuppelvorrichtung, insbesondere einer Schnellwechselvorrichtung,
wie es auf dem Gebiet der Baumaschinen vielfach üblich ist, verbindbar ist und so
mit der Hydraulik einer Baumaschine, beispielsweise eines Baggers, verbindbar und
hierüber antreibbar und bewegbar ist.
[0010] Die Wellen der Bodenrecycleeinrichtung werden von wenigstens einer Seite her durch
einen Antrieb in Rotation versetzt, wobei die Rotation von dem Endstück auf das Mittelstück
der Welle übertragen wird. Als Antrieb wird in aller Regel ein Kettentrieb vorgesehen,
der auf einfache Weise den gleichzeitigen Antrieb mehrerer Wellen ermöglicht, da eine
Bodenrecycleeinrichtung in aller Regel mehr als eine Welle umfasst. Darüber hinaus
sind derartige Antriebe vergleichsweise robust.
[0011] Dabei kann es vorgesehen sein, dass auf beiden Seiten des Mittelstücks Endstücke
vorgesehen sind, was eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darstellt. Insbesondere
sind an beiden Enden einer jeweiligen Welle Endstücke vorgesehen, die im Gehäuse gelagert
sind und wobei die Endstücke mit dem Mittelstück drehfest, insbesondere über einen
Bolzen, gekoppelt sind. Das Endstück und das Mittelstück schließen vorzugsweise in
axialer Richtung der Welle aneinander an und liegen weiter bevorzugt gegeneinander
an. Insbesondere bevorzugt lässt sich das Mittelstück durch die Austrittsöffnung entnehmen
und entspricht insbesondere von seinen Abmessungen der Abmessung der Austrittsöffnung.
[0012] Besonders bevorzugt ist es hierbei, wenn ein Bolzen vorgesehen ist, der von Seiten
des Endstücks her in die Welle einschiebbar ist und das Mittelstück mit dem Endstück
drehfest verbindet.
[0013] Durch das Einschieben des Bolzens, der auf seinem äußeren Umfang eine Profilierung
aufweist, die mit einer entsprechenden komplementären Profilierung des Mittelstücks
sowie des Endstücks zusammenwirkt, wird zum einen eine Drehmomentübertragung bereitgestellt
und zum anderen auf einfache Weise ein Herausziehen des Bolzens von der dem Mittelstück
abgewandten Seite des Endstücks her ermöglicht. Als Profilierung kommt z. B. ein Vierkantprofil,
aber bevorzugt ein Wellenprofil im Querschnitt, in Frage, wobei die Profilierung vorzugsweise
parallel über den Umfang angeordnet ist und sich über die gesamte Länge erstreckt.
[0014] Um eine leichte Zugänglichkeit zu den Endstücken zu ermöglichen, kann beispielsweise
vorgesehen sein, dass das Gehäuse der Bodenrecycleeinrichtung beispielsweise an seinen
Seitenwänden vorzugsweise mittels Deckel verschließbare Öffnungen aufweist, die eine
Zugänglichkeit und Entnehmbarkeit des Bolzens ermöglichen. Weitere Öffnungen können
z.B. eine Zugänglichkeit des Antriebs oder der Lager ermöglichen.
[0015] Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn der Bolzen eine Innenbohrung aufweist, zur
Aufnahme einer Sicherungsschraube. Die Sicherungsschraube liegt mit ihrem Schraubenkopf
mittelbar oder unmittelbar gegen eine dem Mittelstück in axialer Richtung abgewandte
Fläche des Endstücks an. Nach einer ersten Variante kann die Innenbohrung als Sackloch
ausgebildet sein und ein Gewinde zum Einschrauben der Sicherungsschraube aufweisen.
[0016] Alternativ kann die Sicherungsschraube den Bolzen durchgreifen und ist dann insbesondere
mit ihrem anderen Ende in das Mittelstück einschraubbar.
[0017] Auf diese Weise kann der Bolzen sicher im Endstück bzw. im Mittelstück fixiert werden.
[0018] Darüber hinaus ermöglicht die Vorsehung einer den Bolzen durchgreifenden Sicherungsschraube
die Einstellung des Trennspalts zwischen Endstück und Mittelstück und somit die genaue
Positionierung der mindestens einen, insbesondere jedoch mehreren Wellen im Gehäuse
und zugleich der Wellen zueinander. Das dem Schraubenkopf abgewandte Ende wird beispielsweise
im Mittelstück fixiert. Durch Anziehen der Schraube, also das Eindrehen derselben
in das Mittelstück, wird das Mittelstück in dieser Ausgestaltung in Richtung auf das
jeweilige Endstück bewegt. Die Sicherungsschraube wirkt wie ein Zuganker. Der Abstand
zwischen dem Mittelstück und dem Endstück auf der Seite, auf der eine Sicherungsschraube
vorgesehen ist, kann somit abschließend fixiert werden. So kann sichergestellt werden,
dass es im Betrieb nicht zu einer Bewegung der jeweiligen Welle in axialer Richtung
kommt, was zu einer Kollision der drehenden Welle mit dem Gehäuse oder der Recyclemittel
auf den jeweiligen Wellen miteinander führen könnte, und zu erheblichen Schäden am
Bodenrecycler führen kann. Außerdem lassen sich die Positionen der Wellen zueinander
und damit auch der Abstand der Nocken oder Scheiben auf den Wellen vorteilhaft einstellen.
[0019] Die Sicherungsschraube, die entweder im Bolzen eingeschraubt ist oder durch den Bolzen
hindurchgesteckt wird und dann insbesondere nicht mit diesem verbunden ist, weist
bevorzugt ein Außengewinde auf, wobei dieses Außengewinde nicht über die gesamte Länge
der Sicherungsschraube vorgesehen sein muss, sondern ein Gewinde z.B. lediglich im
Bereich des Endes der Schraube, das dem Schraubenkopf abgewandt ist, ausreichend ist.
[0020] Dabei ist es grundsätzlich möglich, auf der zweiten Seite im Bereich eines vorzugsweise
vorgesehenen zweiten Endstücks und des zweiten Endes des Mittelstücks eine ebenfalls
analoge Gestaltung, insbesondere hinsichtlich des Bolzens vorzusehen. Optimal kann
auch auf der zweiten Seite eine Sicherungsschraube vorgesehen sein. Dies ist jedoch
nicht zwingend erforderlich und insbesondere besteht die Gefahr, dass zu viel axiale
Spannung auf die Schrauben aufgebracht wird, wenn sie den Bolzen in der Art eines
Zugankers durchgreift und von beiden Seiten der Welle ein Anziehen erfolgt.
[0021] Wird die Sicherungsschraube im Bolzen verschraubt, ist die Montage einfacher und
die Gefahr, dass die Sicherungsschraube zu sehr angezogen wird, ist gebannt. Insbesondere
können auch beide Varianten an verschiedenen Enden der Welle zum Einsatz kommen.
[0022] Um die Lage der Bolzen im jeweiligen Endstück sowie im Mittelstück weiter zu fixieren,
kann vorgesehen sein, dass die Innenbohrung des jeweiligen Endstücks auf der dem Mittelstück
abgewandten Seite mittels einer Abdeckplatte zumindest teilweise überdeckt ist, wobei
die Abdeckplatte beispielsweise an dem jeweiligen Endstück über Schraubverbindungen
fixiert werden kann. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Abdeckplatte ebenfalls eine
Öffnung aufweist, die insbesondere mittig angeordnet ist, um eine Unwucht an den drehenden
Teilen zu verhindern und diese Öffnung dann durch die Sicherungsschraube (sofern vorgesehen)
durchgriffen werden kann. Dabei ist es ebenfalls möglich, sofern keine Sicherungsschraube
vorgesehen ist, eine Abdeckplatte ohne Mittelöffnung zu verwenden. Weiterhin ist es
besonders bevorzugt, wenn die Anzahl der Schrauben, die zur Fixierung der Abdeckplatte
dienen, möglichst gleichmäßig über den Umfang verteilt sind, um Unwuchten zu vermeiden.
[0023] Die Sicherungsschraube kann in diesem Fall gegen die Abdeckplatte anliegen, wobei
eine Unterlegscheibe zwischen Schraubenkopf und Abdeckplatte vorgesehen sein kann.
[0024] Um ein leichteres Entfernen des Bolzens bei einem Wechsel der Wellen zu ermöglichen,
kann vorgesehen sein, dass eine Innenbohrung des Bolzens insbesondere auf ihrer vom
Mittelstück wegweisenden Seite ein Gewinde aufweist. Dieses kann je nach Ausgestaltung
ebenfalls mit der Sicherungsschraube zusammenwirken. Hierdurch kann erreicht werden,
dass nach Entfernen einer Sicherungsschraube ein Werkzeug (wobei je nach Anordnung
die Sicherungsschraube als Werkzeug dienen kann) zum Herausziehen des Bolzens von
Seiten des Endstücks her in den Bolzen eingeschraubt werden kann und dann ein axiales
Entfernen des Bolzens ermöglicht ist. Dabei ist es ausreichend, wenn sich das Innengewinde
lediglich über einen Teilabschnitt der Innenbohrung des Bolzens erstreckt.
[0025] Ferner kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Mittelstück mehrteilig ist und
insbesondere aus einem Wellenkörper und hiermit drehfest, insbesondere materialschlüssig,
verbundenen randseitigen Wellenköpfen besteht. Dabei kann weiter insbesondere vorgesehen
sein, dass die Wellenköpfe über die Profilierung mit dem Bolzen zusammenwirken.
[0026] Die Wellenköpfe und der Wellenkörper können dabei materialschlüssig miteinander verbunden
sein, insbesondere miteinander verschweißt sein. Dabei kann es zur Lagefixierung der
beiden Elemente zueinander vorgesehen sein, diese vor der materialschlüssigen Verbindung,
z. B. mittels Stiften vorzufixieren.
[0027] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das mindestens
eine Endstück innerhalb des Gehäuses und insbesondere in einem Getriebekasten oder
Lagerkasten des Gehäuses angeordnet. Das Mittelstück befindet sich dann im Bereich
der Gehäuserückseite und hier im Bereich der Austrittsöffnung, die auf der Gehäuserückseite
vorgesehen ist, durch die recyceltes oder zerkleinertes oder gesiebtes Material aus
der Schaufel wieder herausbefördert wird. Auf diese Weise ist ein einfaches Entnehmen
der Mittelstücke nach "hinten" aus der Austrittsöffnung der Gehäuserückseite heraus
möglich.
[0028] Um zu verhindern, dass Material und Verschmutzungen in den Bereich des Getriebes,
insbesondere den Kettentrieb, eintritt, ist es bevorzugt, wenn der Übergang von dem
Bereich, den das zu recycelnde (zu zerkleinernde oder zu siebende oder zu mischende)
Material passiert, in das Lager- und/oder Getriebegehäuse mittels einer Dichtung abgedeckt
ist. Hierbei kann besonders bevorzugt ein schalenförmiges Dichtmittel vorgesehen sein,
das das Mittelstück zumindest bereichsweise umschließt und mit dem Gehäuse, insbesondere
einem Lager- und/oder Getriebegehäuse, verbunden ist. Dieses Dichtmittel kann in der
Art einer Labyrinthdichtung ausgebildet sein bzw. mit dem Mittelstück zusammenwirken
und vorzugsweise aus zwei kraft- oder formschlüssig verbindbaren Halbschalen gebildet
sein. Dies ermöglicht, dass das schalenförmige Dichtmittel das Mittelstück der Welle,
und insbesondere, sofern diese mehrteilig ist, im Bereich des Wellenkopfes umschließt,
wobei besonders bevorzugt vorgesehen ist, wenn der Wellenkopf an seinem dem Endstück
zugewandten Ende einen Flansch aufweist, der durch das Dichtmittel unter Bildung eines
Labyrinthes überfangen wird. Damit ein Wechsel des Mittelstücks unproblematisch möglich
ist, wird dann zunächst das zweiteilige schalenförmige Dichtmittel entfernt, indem
die mindestens zwei Schalen voneinander getrennt werden. Sind mehr als zwei Schalenelemente
vorgesehen, sollen diese im vorliegenden Fall ebenfalls mit "Halbschalen" bezeichnet
werden. Die Verbindung der Halbschalen kann mittels einer Stiftverbindung erfolgen,
wobei das Dichtmittel, z.B. an dem Gehäuse, mittels einer Schraubverbindung festgelegt
ist.
[0029] Die mindestens eine Welle ist dabei im Gehäuse gelagert, wobei übliche Lagerungen
verwendet werden können.
[0030] Das Prinzip einer aus dem Bodenrecycler für das zu recycelnde (zu zerkleinernde oder
zu siebende oder zu mischende) Material herausnehmbaren Welle des Bodenrecyclers ist
für alle möglichen Anwendungen vorteilhaft. Als besonders bevorzugt wird ein derartiges
Gerät (Bodenrecycler) an einem Bagger oder Radlader oder einem anderen Baufahrzeug
vorgesehen werden. Besonders bevorzugt ist hierbei die Befestigung an einem beweglichen
Ausleger eines Baufahrzeugs.
[0031] Wird Material in den Bodenrecycler aufgenommen, wobei hierzu an der Öffnung auf der
Bodenrecyclervorderseite eine Art Schütte oder Trichter vorgesehen sein kann, wird
der Bodenrecycler so positioniert, dass seine an der Gehäuserückseite vorgesehene
Austrittsöffnung nach unten weist. In dieser Austrittsöffnung sind die erfindungsgemäße
Welle oder Wellen angeordnet. Sie werden durch mindestens einen Antrieb in Drehung
versetzt und nehmen dadurch mit ihren Nocken und/oder Scheiben Teile des in dem Bodenrecycler
befindlichen Materials auf und brechen dieses zwischen ihren Nocken oder Scheiben.
Hierzu wirken benachbarte Wellen vorzugsweise kämmend miteinander zusammen. Dies erfolgt
so lange, bis die entstandenen kleineren Teile durch die Zwischenräume zwischen den
Nocken und/oder Scheiben der Wellen hindurch nach unten austreten und dort als Schüttgut
mit verkleinerter Korngröße zur Verfügung stehen.
[0032] Unter dem Begriff "Recyclen" sollen u.a. Zerkleinerungsvorgänge, wie Brechen, Zerteilen,
Zerschneiden und Zerkleinern des eintretenden Materials, verstanden werden, wobei
es unerheblich ist, ob es sich um ein Malen, Quetschen, Scheren handelt. Deweiteren
soll unter "Recyclen" aber auch ein Sieben oder Mischen verstanden werden.
[0033] Es ist dabei besonders bevorzugt, wenn mehr als eine Welle im Bodenrecycler vorgesehen
ist. Darüber hinaus können konstruktiv auch feststehende Zähne oder Nocken am Rand
der Austrittsöffnung vorgesehen sein, die mit einer der Wellen des Bodenrecyclers
zusammenwirken.
[0034] Darüber hinaus ist es auch denkbar, dass zusätzlich ein Siebgitter eingesetzt werden
kann, das in der Regel vor Herausnehmen der mindestens einen Welle ebenfalls entfernt
werden muss und das durch die als Siebeinrichtung wirkende Bodenrecycleeinrichtung
und hier in der Regel von Scheiben auf der mindestens einen Welle durchgriffen wird.
[0035] Derartige Zerkleinerungsaufgaben finden sich im Allgemeinen im Baubereich, sei es
für Erdreich, aber auch Bodenschätze, wie Erze, Kohlen oder Mineralien. Daneben sind
auch andere Anwendungen, z.B. im Bereich der Abfallwirtschaft, etc. denkbar und sollen
durch die Erfindung umfasst sein.
[0036] Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer Zeichnung erläutert.
[0037] Dabei zeigt:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Bodenrecycler;
- Figur 2
- einen Ausschnitt aus Figur 1 in geschnittener Darstellung; und
- Figur 3
- einen Dichtungsring.
[0038] Ein Bodenrecycler gemäß der Erfindung ist mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet und
umfasst ein Gehäuse 12 mit einer Gehäusevorderseite 14 und einer Gehäuserückseite
16. In der Zeichnung ist der Bodenrecycler 10 von der Rückseite her gezeigt. Die Gehäusevorderseite
weist hierbei eine nicht gezeigte Eintrittsöffnung für zu recycelndes (zu brechendes
und/oder zu siebendes und/oder zu mischendes) Material auf, wobei die Gehäuserückseite
16 eine Austrittsöffnung 18 für das recycelte (gebrochene und/oder gesiebte) Material
besitzt. Darüber hinaus ist im Bereich der Austrittsöffnung eine Bodenrecycleeinrichtung
20 vorgesehen, die im vorliegenden Fall drei Wellen 22 umfasst, wobei die Wellen mit
verschiedenen Nocken 24 versehen sind, und die Nocken 24 einer Welle mit den Nocken
24 einer anderen Welle 22 kämmen und zwischen sich das zu recyclende Gut recyclen
und hindurchtransportieren.
[0039] Derartige Bodenrecycler werden bevorzugt als Anbaugeräte beispielsweise an einem
Auslegerarm eines Baggers angebracht, wobei hierzu an einer Tragplatte 26 eine Schnellwechseleinrichtung
zum Ankuppeln an eine solche Baumaschine vorgesehen sein kann.
[0040] In Figur 1 ist die Lagerung der Wellen 22 auf der in der Darstellung rechten Seite
in einem Lagergehäuse 43 und auf der in der Darstellung linken Seite in einem Getriebe-
und/oder Lagergehäuse 41 vorgesehen, wobei das Lagergehäuse 43 an der Gehäuserückseite
16 durch einen Deckel 45 verschlossen dargestellt ist und das Lagergehäuse 41 (in
der Zeichnung ohne Deckel) geöffnet gezeigt ist, sodass der Antrieb 34, der hier über
einen Kettentrieb erfolgt, zumindest teilweise gesehen werden kann. Der Antrieb erfolgt
hierbei insbesondere über eine Hydraulik der Baumaschine.
[0041] Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung eines Ausschnitts A aus Figur 1. Es ist hier
die Kette 36 des Antriebs 34 zu erkennen. Ebenfalls können die Nocken 24 der Welle
22 gesehen werden. Erfindungsgemäß sind die Wellen 22 aus dem Gehäuse 12 herausnehmbar.
[0042] Hierzu ist vorgesehen, dass die Wellen 22 ein Mittelstück 26 aufweisen sowie zumindest
auf der Antriebsseite ein Endstück 28. Das Mittelstück 26 und das Endstück 28 sind
drehfest miteinander verbunden. Bevorzugt ist auf beiden Seiten des Mittelstücks 26
ein Endstück 28 vorgesehen.
[0043] Das Mittelstück 26 besteht hier aus einem Wellenkörper 30 sowie einem Wellenkopf
32, die über eine Stiftverbindung 33 zueinander positioniert werden und dann mittels
Schweißen miteinander verbunden sind. Das Endstück 28 ist im Lagergehäuse 41 angeordnet,
wohingegen sich das Mittelstück 26 im Bereich der Austrittsöffnung 18 befindet. Auf
der dem Mittelstück 26 abgewandten (gegenüberliegenden) Seite des Lagergehäuses 41
sind eine oder mehrere Abdeckungen 38 (s. Figur 1) für Öffnungen vorgesehen, die einen
Zugriff auf die Wellen 22 von außen ermöglichen. Zur Lagerung der Welle 22 ist ein
Lager 44 mit einem Lagerkörper 40 im Gehäuse, und hier insbesondere im Lagergehäuse
41, festgelegt und über einen Lagerring 42 fixiert.
[0044] Das Endstück 28 ist dabei so gestaltet, dass es mit den Kettengliedern der Kette
36 zusammenwirkt und hierzu ein Ritzel 47 mit einer Außenverzahnung 46 aufweist. Darüber
hinaus weisen das Endstück 28 und das Mittelstück 26 eine axiale Innenbohrung 48 bzw.
50 auf, die miteinander fluchten und eine Profilierung tragen (nicht dargestellt).
In die Bohrungen 48, 50 kann ein Bolzen 52 eingeschoben werden, der eine korrespondierende
Profilierung aufweist. Als Profilierung kommen insbesondere eine Ausgestaltung als
Mehrkant, aber auch eine in Umfangsrichtung verlaufende Wellenprofilierung in Frage
[0045] Der Bolzen 52 ermöglicht nun die Übertragung der Drehung von der Kette 36 über das
Endstück 28 auf das Mittelstück 26 und damit die drehfeste Verbindung der beiden Elemente.
Zur Sicherung der axialen Lage der beiden Stücke Endstück 28 und Mittelstück 26 ist
eine Sicherungsschraube 54 vorgesehen, die von Seiten des Endstücks 28 in eine Innenbohrung
53 des Bolzens 52 eingeschoben wird und ein Gewinde 56 aufweist, mit dem sie im Bolzen
52 über ein korrespondierendes Gewinde verschraubt werden kann.
[0046] Die Sicherungsschraube 54 liegt dabei mit ihrem Schraubenkopf 58 gegen die dem Mittelstück
26 abgewandte Seite des Endstücks an, wobei zwischen Endstück 28 und Schraubenkopf
58 eine Unterlegscheibe 60 sowie eine Abdeckplatte 62 vorgesehen ist, die die Innenbohrung
48 im Endstück 28 weitgehend überdeckt und so den Bolzen 52 zusammen mit der Sicherungsschraube
54 in seiner Lage sichert.
[0047] Das Einschieben des Bolzens 52 erfolgt dabei von Seiten des Endstücks 28 her. Die
Abdeckplatte 62 kann mittels Schrauben 64 am Endstück 28 angebracht werden, wobei
eine gleichmäßige Anordnung der Verschraubung über den Umfang bevorzugt ist, um Unwuchten
zu vermeiden.
[0048] Darüber hinaus zeigt Figur 2 ein Dichtmittel 66, das in Figur 3 näher gezeigt ist.
[0049] Hierbei ist das Dichtmittel 66 schalenförmig ausgebildet und überfängt, wie sich
Figur 2 entnehmen lässt, einen Flansch 68 des Mittelstücks 26, so dass sich ein labyrinthartiger
Dichtweg 70 ergibt. Das schalenförmige Dichtmittel 66 besteht dabei aus zwei Halbschalen
72. Die beiden Halbschalen können über Stifte (nicht dargestellt), die in korrespondierende
Bohrungen eingreifen, miteinander verbunden werden, wobei dann eine Fixierung des
Dichtmittels 66 über eine Schraubverbindung 75 am Lagergehäuse 41 erfolgt.
[0050] Auf diese Weise kann erreicht werden, dass bei Demontage und Herausnahme der Wellen
22 aus dem Gehäuse 12 zunächst das Dichtmittel 66 in zwei Teile zerlegt und entfernt
wird und sodann die Sicherungsschraube 54 entnommen wird. Um den Bolzen 52 zu entfernen,
kann in das Innengewinde für die Aufnahme der Sicherungsschraube 54 ein Werkzeug zum
Ziehen des Bolzens 52 eingeschraubt werden. Sobald der Bolzen 52 entfernt ist, kann
dann das Mittelstück 26 der Welle 22 "nach hinten" aus der Austrittsöffnung 18 heraus
entnommen werden.
[0051] Auf diese Weise ist eine besonders einfache Herausnehmbarkeit, insbesondere zu Reparaturzwecken
der Wellen 22 der Bodenrecycleeinrichtung 20 möglich.
1. Bodenrecycler (10) mit einem Schaufelgehäuse (12) und mit einer an einer Gehäusevorderseite
(14) angeordneten Aufnahmeöffnung und einer an eine gegenüberliegenden Gehäuserückseite
(16) angeordneten Austrittsöffnung (18) für zu recycelndes Material und eine Bodenrecycleeinrichtung
(20), die in das Gehäuse (12) aufgenommen ist, wobei die Bodenrecyleeinrichtung (20)
mindestens eine Bodenrecylemittel (24) tragende Wellen (22) umfasst, und wobei die
Welle (22) ein Mittelstück (26) sowie mindestens ein im Gehäuse (12) gelagertes Endstück
(28) aufweist und das Mittelstück (26) herausnehmbar im Gehäuse (12) gehalten ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (26) und das Endstück (28) im Gehäuse (12) eingebauten Zustand fluchtende
axiale Innenbohrungen (48, 50) aufweisen, in die ein das Mittelstück (26) mit dem
mindestens einen Endstück (28) verbindender zum Herausnehmen der Welle (22) entfernbarer
Bolzen (52) von der dem Mittelstück (26) abgewandten Seite des Endstücks (28) einschiebbar
ist, der auf seiner Mantelfläche zumindest bereichsweise eine Profilierung aufweist,
die mit einer korrespondierenden Profilierung der Innenbohrungen (48, 50) des Mittelstücks
(26) und des Endstücks (28) zur Drehmomentübertragung zusammenwirkt.
2. Bodenrecycler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (52) eine Innenbohrung (53) vorzugsweise als Sackloch aufweist, in das
eine Sicherungsschraube (54) eingeschraubt werden kann, die mit einem Schraubenkopf
(58) mittelbar oder unmittelbar gegen eine dem Mittelstück (26) in axialer Richtung
abgewandte Fläche des Endstücks (28) anliegt.
3. Bodenrecycler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (52) eine Innenbohrung (53) als Durchgangsbohrung aufweist, die durch
eine Sicherungsschraube (54) durchgreifbar ist, die mit ihrem Schraubenkopf (58) mittelbar
oder unmittelbar gegen eine dem Mittelstück (26) in axialer Richtung abgewandte Fläche
des Endstücks (28) anliegt und mit ihrem anderen Ende (56) in das Mittelstück (26)
einschraubbar und daran festlegbar ist.
4. Bodenrecycler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abdeckplatte (62), zumindest bereichsweise über der axialen Bohrung (48) des
Endstücks (28) auf der vom Mittelstück (26) abgewandten Seite angebracht ist und insbesondere
lediglich die Innenbohrung (53) des Bolzens (52) ausspart und vorzugsweise die Sicherungsschraube
(54) mit ihrem Schraubenkopf (58) mit der Abdeckplatte (62) zusammenwirkt.
5. Bodenrecycler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenbohrung (53) des Bolzens (52) ein Gewinde (76) aufweist.
6. Bodenrecycler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (26) mehrteilig ist, und insbesondere einem Wellenkörper (30) und
mindestens einen hiermit drehfest, insbesondere materialschlüssig, verbundenen Wellenkopf
(32) umfasst, wobei insbesondere der mindestens eine Wellenkopf (32) über die Profilierung
mit dem Bolzen (52) zusammenwirkt.
7. Bodenrecycler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Endstück (28) in einem Lager- und/oder Getriebegehäuse (41) des
Gehäuses (12) angeordnet ist.
8. Bodenrecycler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das endstückseitige Ende des Mittelstücks (26), insbesondere des Wellenkopfes (32)
durch ein schalenförmiges Dichtmittel (66) zumindest teilweise umschlossen ist.
9. Bodenrecycler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das schalenförmige Dichtmittel (66) aus mindestens zwei kraft- oder formschlüssig
verbindbaren Halbschalen (72) gebildet ist.
10. Bodenrecycler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Gehäuse (12) vorzugsweise verschließbare Öffnungen aufweist, die insbesondere so
angeordnet sind, dass sie in axialer Verlängerung der Wellen (22) liegen.
1. A soil recycler (10) having a shovel housing (12) and having a receiving opening,
located on one front housing side (14), and having an exit opening (18), located on
an opposed rear housing side (16), for material to be recycled, and having a soil
recycler device (20) which is received within the housing(12), wherein the soil recycler
device (20) has at least one shaft (22) that support soil recycling means (24), and
wherein the shaft (22) has a middle piece (26) and at least one end piece (28), the
end piece being mounted in the housing (12), and the middle piece (26) is retained
removably in the housing (10), characterized in that the middle piece (26) and the end piece (28), in the state in which they are built
into the housing (12), have aligned axial inner bores (48, 50) into which a bolt (52),
connecting the middle piece (26) to the at least one end piece (28), being removal
for the removal of the shaft (22), can be inserted from the side of the end piece
(28) facing away from the middle piece (26), which bolt, on its jacket face, has profiling
in at least some regions which, for the sake of transmitting torque, cooperates with
corresponding profiling of the inner bores (48, 50) of the middle piece (26) and of
the end piece (28).
2. The soil recycler of claim 1, characterized in that the bolt (52) has an internal bore (53), preferably in the form of a blind bore,
into which a locking screw (54) can be screwed, which screw rests, with a screw head
(58), directly or indirectly on a surface of the end piece (28), which surface faces
away in the axial direction from the middle piece (26).
3. The soil recycler of claim 1, characterized in that the bolt (52) has an inner bore (53) in the form of a though bore through which can
extend all the way a locking screw (54) which with its screw head (58) rests directly
or indirectly against a surface, facing axially away from the middle part (26), of
the end piece (28), and which with its other end (56) can be screwed into the middle
piece (26) and can be affixed thereon.
4. The soil recycler of one of the foregoing claims, characterized in that a cover plate (62) at least in some regions along the axial bore (48) of the end
piece (28), is mounted on the side facing away from the middle piece (26), and in
particular only the inner bore (53) of the bolt (52) is hollowed out, and preferably
the locking screw (54), with its screw head (58), cooperates with the cover plate
(62).
5. The soil recycler of claim 2, characterized in that the inner bore (53) of the bolt (52) has a thread (76).
6. The soil recycler of one of the foregoing claims, characterized in that the middle piece (26) is in multiple parts and in particular includes a shaft body
and at least one shaft head (32) connected nonrotatbly and in particular materially
solidly to it, and in particular, the at least one shaft head (32) cooperates with
the bolt (52) via the profiling.
7. The soil recycler of one of the foregoing claims, characterized in that the at least one end piece (28) is located in a bearing housing and/or drive housing
(41) of the housing (12).
8. The soil recycler of one of the foregoing claims, characterized in that the end, toward the end piece, of the middle piece (26) and in particular of the
shaft head (32), is at least partially enclosed by a shell-shaped sealing means (66).
9. The soil recycler of claim 8, characterized in that the shell-shaped sealing means (66) is formed of at least two force-locking or force-locking
positively connected half-shells (72).
10. The soil recycler of one of the foregoing claims, characterized in that the housing (12) preferably has closable openings, which in particular are arranged
such that they are located in an axial extension of the shafts (22).
1. Recycleur de sol (10) comprenant un carter de godet (12) ainsi qu'une ouverture de
réception qui est agencée sur une face avant de carter (14) et une ouverture de sortie
(18) qui est agencée sur une face arrière de carter (16) opposée et qui est destinée
à du matériau à recycler, et un dispositif de recyclage de sol (20) qui est reçu à
l'intérieur du carter (12), dans lequel le dispositif de recyclage de sol (20) comprend
au moins un arbre (22) portant des moyens de recyclage de sol (24), et dans lequel
ledit arbre (22) présente une pièce centrale (26) ainsi qu'au moins une pièce d'extrémité
(28) logée à l'intérieur du carter (12), et la pièce centrale (26) est maintenue dans
le carter (12) de manière à pouvoir être retirée, caractérisé par le fait que la pièce centrale (26) et la pièce d'extrémité (28) présentent des alésages intérieurs
axiaux (48, 50) qui sont alignés lorsqu'elles sont installées à l'intérieur du carter
(12) et dans lesquels peut être introduit, depuis le côté de la pièce d'extrémité
(28) qui est opposé à la pièce centrale (26), un boulon (52) qui relie la pièce centrale
(26) à ladite au moins une pièce d'extrémité (28) et qui peut être enlevé pour retirer
l'arbre (22) et qui présente sur sa surface latérale, au moins par zones, un profil
qui agit de concert, pour la transmission de couple, avec un profil correspondant
des alésages intérieurs (48, 50) de la pièce centrale (26) et de la pièce d'extrémité
(28).
2. Recycleur de sol selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le boulon (52) présente un alésage intérieur (53) de préférence en tant que trou
borgne dans lequel peut être vissée une vis de blocage (54) qui s'applique directement
ou indirectement par une tête de vis (58) contre une face de la pièce d'extrémité
(28) qui est opposée à la pièce centrale (26) dans la direction axiale.
3. Recycleur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le boulon (52) présente un alésage intérieur (53) en tant qu'alésage traversant qui
peut être traversé par une vis de blocage (54) qui s'applique directement ou indirectement
par sa tête de vis (58) contre une face de la pièce d'extrémité (28) qui est opposée
à la pièce centrale (26) dans la direction axiale et dont l'autre extrémité (56) peut
être vissée dans la pièce centrale (26) et y être fixée.
4. Recycleur de sol selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait qu'une plaque de recouvrement (62) est montée au moins par zones sur l'alésage axial
(48) de la pièce d'extrémité (28) du côté opposé à la pièce centrale (26) et laisse
libre en particulier seulement l'alésage intérieur (53) du boulon (52) et que de préférence
la vis de blocage (54) coopère par sa tête de vis (58) avec ladite plaque de recouvrement
(62).
5. Recycleur de sol selon la revendication 2, caractérisé par le fait que l'alésage intérieur (53) du boulon (52) présente un filetage (76).
6. Recycleur de sol selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que la pièce centrale (26) est réalisée en plusieurs parties et comprend en particulier
un corps d'arbre (30) et au moins une tête d'arbre (32) qui est reliée à celui-ci
d'une manière solidaire en rotation, en particulier par liaison de matière, dans lequel
en particulier ladite au moins une tête d'arbre (32) coopère par le profil avec le
boulon (52).
7. Recycleur de sol selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que ladite au moins une pièce d'extrémité (28) est agencée dans un logement de palier
et/ou d'engrenage (41) du carter (12).
8. Recycleur de sol selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que l'extrémité de la pièce centrale (26), en particulier de la tête d'arbre (32), qui
est située du côté de la pièce d'extrémité, est entourée au moins en partie d'un moyen
d'étanchéité (66) en forme de coquille.
9. Recycleur de sol selon la revendication 8, caractérisé par le fait que ledit moyen d'étanchéité (66) en forme de coquille est réalisé à partir d'au moins
deux demicoquilles (72) qui peuvent être reliées par adhérence ou à engagement positif.
10. Recycleur de sol selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le carter (12) présente de préférence des ouvertures obturables qui sont disposées
en particulier de manière à ce qu'elles soient situées dans le prolongement axial
des arbres (22).