[0001] Die Erfindung betrifft ein Profil zur Errichtung einer nicht tragenden Außenwand
für Gebäude, eine nicht tragende Außenwand für Gebäude, welches wenigstens ein solches
Profil umfasst, sowie ein Gebäude, welches wenigstens eine solche nicht tragende Außenwand
umfasst.
[0002] Die Erfindung betrifft insbesondere ein Profil zur Errichtung einer nicht tragenden
Außenwand für Gebäude in Form einer Trockenbauwand. Solche im Trockenbau erstellten
Wände umfassen eine Unterkonstruktion, die auch als Ständerwerk bezeichnet wird, und
die beidseitig mit Bauplatten beplankt ist.
[0003] Unterkonstruktionen für eine solche im Trockenbau erstellte Wand sind insbesondere
in Form von Metallständerkonstruktionen aus Metallprofilen bekannt, wobei solche Metallständerkonstruktionen
aus Metallprofilen auch als Metallständerwerk bezeichnet werden. Beidseitig beplankte
Metallprofile werden auch als CW-Profile bezeichnet. Solche CW-Profile werden vertikal
angeordnet und kopf- und fußseitig jeweils mit Metallprofilen verbunden, die im Bereich
der Decke beziehungsweise im Bereich des Bodens eines Gebäudes befestigt sind. Solche
decken- und bodenseitig befestigten Metallprofile, die im Wesentlichen horizontal
ausgerichtet sind, werden auch als UW-Profile bezeichnet.
[0004] Bauplatten, mit denen solche Ständerwerke beidseitig beplankt sind, sind insbesondere
in Form von zementgebundenen Bauplatten, so genannten Zementbauplatten, und gipsgebundenen
Bauplatten, so genannten Gipsbauplatten bekannt.
[0005] Während für die einem Innenraum eines Gebäudes zugewandte Fläche einer Wand Gipsbauplatten
oder Zementbauplatten verwendet werden, können Zementbauplatten insbesondere für Außenwände
verwendet werden, also die nach außen gerichtete Wandfläche einer Außenwand eines
Gebäudes darstellen. Auf ihrer außenseitigen Oberfläche können Zementbauplatten zum
Beispiel einen Putz aufweisen, eine Oberfläche mit Klinkerriemchen aufweisen oder
beispielsweise auch verspachtelt und mit Farbe versehen sein.
[0006] Grundsätzlich haben sich entsprechend aufgebaute, beidseitig beplankte Außenwände
im Trockenbau bewährt. Ein Problem kann jedoch die Wärmeübertragung durch eine solche
im Trockenbau erstellte Außenwand darstellen. So stellen die Metallprofile der Unterkonstruktion
einen guten Wärmeleiter dar, über den Wärme von der dem Innenraum zugewandten Bauplatte
der Außenwand über die Metallprofile an die dem Außenraum zugewandte Bauplatte übertragen
und von dieser Bauplatte schließlich an die Umgebung abgegeben werden kann.
[0007] Zur Verringerung eines Wärmedurchgangs durch eine solche Außenwand wäre es daher
notwendig, die Wärmeübertragung über das Profil zu reduzieren.
[0008] Aus
DE 102 16 675 B4 ist ein Schallschutzprofil bekannt, das aus zwei Profilflanschen besteht, die über
eine die benachbarten Ränder der Profilflansche umgreifende Schallentkopplungsanordnung
miteinander verbunden sind, wobei die Schallentkopplungsanordnung über Reibschluss
mit den Profilflanschen verbunden ist. Ein solcher Reibschluss erlaubt jedoch eine
gewisse Gleitreibung und reduziert daher die Steifigkeit des Profils.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Profil zur Errichtung einer nicht tragenden
Außenwand für Gebäude zur Verfügung zu stellen, die eine geringe Wärmeleitfähigkeit
aufweist. Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein solches Profil
zur Verfügung zu stellen, das eine geringere Wärmeleitfähigkeit aufweist als ein Profil
aus Metall.
[0010] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein solches Profil zur Verfügung
zu stellen, das eine hohe Festigkeit und insbesondere auch eine hohe Steifigkeit besitzt.
[0011] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein solches Profil zur Verfügung
zu stellen, das schnell und einfach herstellbar ist.
[0012] Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein solches Profil zur Verfügung
zu stellen, das mit geringem technischen Aufwand und insbesondere auch kostengünstig
herstellbar ist.
[0013] Zur Lösung der Erfindung wird zur Verfügung gestellt ein Profil zur Errichtung einer
nicht tragenden Außenwand für Gebäude, wobei das Profil die folgenden Merkmale umfasst:
Zwei Profilleisten aus Metall, die parallel und unter Ausbildung eines Spaltes zwischen
den Profilleisten mit Abstand zueinander angeordnet sind, wobei die Profilleisten
jeweils eine entlang des Spaltes verlaufende Nut aufweisen;
Verbindungselemente aus einem Werkstoff, der einer geringere Wärmeleitfähigkeit aufweist
als das Metall der Profilleisten, und über die die zwei Profilleisten mechanisch miteinander
verbunden sind, indem mehrere Verbindungselemente entlang des Spaltes und mit Abstand
zueinander jeweils unter Überbrückung des Spaltes in die Nuten beider Profilleisten
gesteckt sind, und wobei die Verbindungselemente jeweils in beiden Nuten verrastet
sind.
[0014] Eine Grundidee der Erfindung besteht darin, bei einem beidseitig beplankbaren Profil
für eine Metallständerkonstruktion zur Errichtung einer nicht tragenden Außenwand
im Trockenbau einen entlang der Längserstreckung des Profils verlaufenden Spalt vorzusehen,
durch den das Metallprofil in zwei Profilleisten getrennt ist, wobei die beiden Profilleisten
über eine Mehrzahl von Verbindungselementen mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit
miteinander verbunden sind und wobei jedes der Verbindungselemente in beiden Profilleisten
verrastet ist. Die Erfindung beruht insbesondere auch auf der überraschenden Grunderkenntnis,
dass die zwei beabstandeten Profilleisten des Profils über Verbindungsmittel, die
mit den Profilleisten jeweils verrastet sind, derart miteinander verbunden werden
können, dass das Profil zum einen nur eine geringe Wärmeleitfähigkeit aufweist und
zum anderen gleichzeitig eine hohe Festigkeit und insbesondere auch eine hohe Steifigkeit
aufweist. Eine solche Rastverbindung, über die die Verbindungselemente jeweils mit
den Profilleisten verbunden sind, kann besonders einfach und insbesondere auch kostengünstig
ausgebildet sein. Insbesondere sind zur Ausbildung einer solchen Rastverbindung keine
weiteren Komponenten, wie beispielsweise Klebstoff oder sonstige Befestigungsmittel
notwendig, um die beiden Profilleisten miteinander zu verbinden. Gleichzeitig sind
die beiden Profilleisten über die Verbindungsmittel thermisch getrennt, insbesondere
indem die Verbindungselemente aus einem Werkstoff bestehen, der eine geringere Wärmeleitfähigkeit
aufweist als das Metall der Profilleisten.
[0015] Da die Verbindungselemente aus einem Werkstoff mit einer geringeren Wärmeleitfähigkeit
als das Metall der Profilleisten bestehen, werden die Profilleisten durch die zwischengeschalteten
Verbindungselemente thermisch entkoppelt, so dass das erfindungsgemäße Profil insgesamt
eine geringe Wärmeleitfähigkeit von Profilleiste zu Profilleiste aufweist.
[0016] Bevorzugt sind Verbindungselemente aus Kunststoff vorgesehen. Ein Vorteil von Verbindungselementen
aus Kunststoff besteht darin, dass Kunststoff eine nur geringe Wärmeleitfähigkeit
aufweist, insbesondere eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Metall. Ein weiterer
Vorteil von Verbindungselementen aus Kunststoff besteht darin, dass sich solche Verbindungselemente
aus Kunststoff einfach und kostengünstig herstellen lassen, beispielsweise durch Spritzguss.
Als besonders bevorzugter Werkstoff für die Verbindungselemente hat sich erfindungsgemäß
ein Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff herausgestellt. Besonders bevorzugt sind daher
Verbindungselemente aus einem solchen Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff vorgesehen.
Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist ein Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff
aus einem Kunststoff in Form von Polyamid und Fasern in Form von Glasfasern vorgesehen.
Bevorzugt liegt der Anteil an Glasfasern in einem solchen Polyamid-Glasfaser-Verbundwerkstoff
im Bereich von 30 bis 70 Masse-%, bezogen auf die Gesamtmasse des Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoffes,
insbesondere bei 50 Masse-%.
[0017] Die Verbindungselemente können beispielsweise plättchenförmig, insbesondere beispielsweise
tafelförmig ausgebildet sein, insbesondere mit einer im wesentlichen rechteckig verlaufenden
Außenkontur.
[0018] Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Verbindungselemente jeweils
einstückig ausgebildet, besonders bevorzugt als einstückig ausgebildetes Spritzgussteil.
Solche einstückig, insbesondere als Spritzgussteil ausgebildete Verbundwerkstoffe
können sehr einfach und kostengünstig zur Verfügung gestellt werden, insbesondere
auch in Form eines Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoffes.
[0019] Nach einer Ausführungsform sind sämtliche Verbindungselemente gleichförmig beziehungsweise
identisch ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass zur Verbindung der Profilleisten
nur eine einzige Sorte von Verbindungselementen verwendet werden muss. Dies ist zum
Einen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vorteilhaft. Zum Weiteren ist dies auch
unter Konstruktionsgesichtspunkten vorteilhaft, da es beispielsweise bei der Herstellung
der Profilleiste zu keinem Verwechseln oder Vertauschen unterschiedlicher Verbindungselemente
kommen kann, so dass Fehler bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Profils verhindert
werden können.
[0020] Erfindungsgemäß hat sich herausgestellt, dass eine erfindungsgemäße Profilleiste
mit einer bereits hohen mechanischen Festigkeit und Steifigkeit zur Verfügung gestellt
werden kann, wenn die beiden Profilleisten des Profils über Verbindungselemente mit
einer nur geringen Dicke verbunden sind. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass
die Verbindungselemente, insbesondere plättchenförmige Verbindungselemente, nur eine
Dicke im Bereich von 1 bis 8 mm aufweisen müssen, um ein erfindungsgemäßes Profil
mit einer hohen Festigkeit und Steifigkeit zur Verfügung zu stellen. Insoweit kann
vorgesehen sein, dass die Verbindungselemente eine Dicke im Bereich von 1 bis 8 mm,
bevorzugt im Bereich von 2 bis 6 mm aufweisen. Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform
beträgt die Dicke der Verbindungselemente 4 mm.
[0021] Erfindungsgemäß hat sich herausgestellt, dass die thermische Entkopplung der beiden
Profilleisten des Profils weiter verbessert werden kann, wenn die Verbindungselemente
jeweils wenigstens eine Öffnung beziehungsweise jeweils wenigstens ein Loch aufweisen.
Bevorzugt können die Verbindungselemente jeweils mehrere solche Löcher beziehungsweise
Öffnungen aufweisen, um den Wärmeübergang durch die Verbindungselemente weiter zu
reduzieren. Insbesondere können entsprechende Löcher beziehungsweise Öffnungen in
den Verbindungselementen dann vorgesehen sein, soweit diese aus einem wie vorstehend
ausgebildeten Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff ausgebildet sind, da ein solcher Werkstoff
eine ausreichende Festigkeit aufweist, um auch noch mit solchen ausgebildeten Öffnungen
die beiden Profilleisten fest miteinander zu verbinden.
[0022] Jedes der Verbindungselemente überbrückt den Spalt zwischen den beiden Profilleisten
und ist jeweils in die Nut einer jeder der beiden Profilleisten gesteckt, wobei jedes
der Verbindungselemente ferner in jeder der beiden Nuten jeweils verrastet ist.
[0023] Die Verbindungselemente können insbesondere zwei Abschnitte aufweisen, wobei sie
jeweils mit einem dieser Abschnitte in jeweils eine der beiden Nuten der Profilleisten
gesteckt sind. Bevorzugt weisen die Verbindungselemente an zwei gegenüberliegenden
Bereichen jeweils einen Abschnitt auf, mit dem sie jeweils in die Nut der Profilleisten
gesteckt sind. Diese Abschnitte, mit denen die Verbindungselemente jeweils in die
Nuten der Profilleisten gesteckt sind, können jeweils in Form einer Feder ausgebildet
sein. Insofern bilden die Verbindungselemente mit den beiden Nuten jeweils eine Nut-Feder-Verbindung
aus.
[0024] Zur Ausbildung der Verrastung der Verbindungselemente in den Nuten können die Verbindungselemente
jeweils über wenigstens eine Rastverbindung in jeder der beiden Nuten verrastet sein.
Die Rastmittel der Verbindungselemente können an den vorbezeichneten Abschnitten beziehungsweise
Federn, an denen die Verbindungselemente jeweils in die Nuten gesteckt sind, ausgebildet
sein.
[0025] Besonders bevorzugt sind die Verbindungselemente jeweils über wenigstens zwei Rastverbindungen
in jeder der beiden Nuten verrastet. Erfindungsgemäß hat sich herausgestellt, dass
das erfindungsgemäße Profil eine besonders hohe Festigkeit, insbesondere eine besonders
hohe Steifigkeit aufweist, wenn die Verbindungsmittel jeweils über wenigstens zwei
Rastverbindungen in jeder der beiden Nuten verrastet sind. Denn erfindungsgemäß hat
sich herausgestellt, dass ein Verrutschen oder Verschieben der Verbindungselemente
in den Nuten praktisch vollständig ausgeschlossen werden kann, wenn die Verbindungselemente
über wenigstens zwei Rastverbindungen in jeder der Nuten der Profilleisten verrastet
sind.
[0026] Besonders bevorzugt sind die Rastverbindungen, über die die Verbindungselemente in
jeder der Nuten jeweils verrastet sind, beabstandet zueinander ausgebildet. Nach einer
Ausführungsform ist jeweils wenigstens eine Rastverbindung an jedem der beiden gegenüberliegenden
endseitigen Bereiche des Abschnittes (beziehungsweise der Feder) des Verbindungselementes,
mit dem das Verbindungselement in eine jeweilige Nut eingesteckt ist, ausgebildet.
[0027] Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind die Rastverbindungen jeweils ausgebildet
durch eine in den Nuten ausgebildete Aufnahme, in die die Verbindungselemente jeweils
mit einem korrespondierenden Rastvorsprung einrasten. Eine solche Aufnahme kann beispielsweise
ausgebildet sein durch eine hinterschnittene Kante oder einen sonstigen hinterschnittenen
Bereich in den Nuten, hinter die die Rastvorsprünge jeweils einrasten können. Nach
einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist eine Aufnahme in der Nut jeweils in
Form einer Öffnung ausgebildet, also eines Fensters beziehungsweise einer Aussparung
in der Nut. Solche Öffnungen in den Nuten sind fertigungstechnisch besonders einfach
auszubilden, beispielsweise durch Ausstanzungen. Besonders bevorzugt weisen solche
Öffnungen jeweils einen recheckigen, beispielsweise einen quadratischen Querschnitt
auf. Ein besonderer Vorteil von Aufnahmen in Form solcher Öffnungen in den Nuten mit
einem jeweils rechteckigen Querschnitt liegt insbesondere darin, dass für solche Öffnungen
besonders einfach ein korrespondierender Rastvorsprung an dem Verbindungsmittel ausbildbar
ist, über den das Verbindungsmittel unter Ausbildung einer Rastverbindung in die Öffnung
einrastbar ist.
[0028] Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Rastvorsprünge an den Verbindungselementen
in Form von Rastnasen vorgesehen, also in Form von Clips, die jeweils in die in den
Nuten ausgebildeten Aufnahmen einrasten beziehungsweise einclipsen können. Ein besonderer
Vorteil solcher Rastvorsprünge in Form von Rastnasen liegt insbesondere auch darin,
dass diese an dem Verbindungselement besonders einfach mittels Spritzgießen geformt
werden können. Im Fall solcher Rastnasen ist die Rastverbindung demnach in Form eines
so genannten Clipverschlusses ausgebildet.
[0029] Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Verbindungselemente zur Ausbildung
einer Rastverbindung mit den Profilleisten gegenüberliegende Rastnasen auf, die jeweils
in Aufnahmen der Nuten einrastbar sind. Mit anderen Worten weisen die Verbindungselemente
bei dieser Ausführungsform sich jeweils auf beiden Seiten (in Bezug auf die Hauptoberfläche
eines insbesondere plättchen- beziehungsweise tafelförmigen Verbindungselementes)
gegenüberliegende Rastnasen auf. Insofern können die Nuten ebenfalls sich gegenüberliegende
Aufnahmen, insbesondere sich gegenüberliegende Öffnungen aufweisen, in die die Rastnasen
jeweils einrasten.
[0030] Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Verbindungselemente Anschläge auf,
mit denen sie gegen die Profilleisten anschlagen. Jedes Verbindungselement weist insoweit
wenigstens zwei Anschläge auf, wobei jedes Verbindungselement jeweils mit wenigstens
einem Anschlag gegen jede der Profilleisten anschlägt. Indem das Verbindungselement
insoweit sowohl mit der Profilleiste verrastet ist und gleichzeitig über einen Anschlag
gegen die Profilleiste anschlägt, ist ein fester, definierter Sitz der Verbindungselemente
in den Profilleisten gewährleistet, durch die ein Verrutschen oder Verschieben der
Verbindungselemente in den Profilleisten verhindert werden kann. Solche Anschläge
haben daher insbesondere auch den Vorteil, dass die Festigkeit, insbesondere die Steifigkeit
des erfindungsgemäßen Profils weiter erhöht werden kann.
[0031] Die Anschläge an den Verbindungselementen können beispielsweise in Form einer Flanke
beziehungsweise Fläche vorgesehen sein. Zur Ausbildung einer solchen Flanke können
an den Verbindungselementen Abschnitte ausgebildet sein, die entsprechende Flanken
aufweisen, die einen Anschlag bilden, mit denen das Verbindungselement gegen die jeweilige
Profilleiste anschlägt. Beispielsweise können diese Abschnitte, an denen die Anschläge
ausgebildet sind, in Form vorstehender Abschnitte ausgebildet sein, beispielsweise
in Form vorstehender Rippen oder Vorsprünge. Mit einer Flanke beziehungsweise Fläche
dieser Rippen oder Vorsprünge schlägt das Verbindungselement in dem mit den Profilleisten
verrasteten Zustand gegen die Profilleisten an, womit diese Rippen oder Vorsprünge
einen Anschlag bilden, mit denen die Verbindungselemente gegen die Profilleisten anschlagen.
[0032] Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform schlagen die Anschläge jeweils gegen
die dem Spalt zugewandte Kante der Profilleisten an. Diese Ausführungsform hat insbesondere
den Vorteil, dass an den Profilleisten keine besonderen Elemente ausgebildet sein
müssen, gegen die die Verbindungselemente mit ihren Anschlägen anschlagen.
[0033] Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Verbindungselemente mittels Kraftschluss
(Reibschluss) in den Nuten gehaltert sind. Hierzu kann beispielsweise vorgesehen sein,
dass die Nuten - zumindest abschnittsweise - mit einer geringfügig geringeren Nutbreite
ausgebildet sind als die Dicke der, wie vorstehend ausgeführt insbesondere in Form
einer Feder ausgebildeten Abschnitte der Verbindungselemente, mit denen die Verbindungselemente
in die Nuten der Profilleisten gesteckt sein können. Hierdurch wirkt eine Haftreibung
zwischen den Kontaktflächen der Nuten und den Verbindungselementen (beziehungsweise
den Nuten und den Abschnitten/Federn der Verbindungselemente), so dass die Verbindungselemente,
über die Rastverbindung hinaus, zusätzlich mittels Reibschluss in den Nuten gehaltert
sind, wodurch die Verbindung der Profilleisten über die Verbindungselemente noch weiter
verbessert und insbesondere noch weiter versteift ist. Vorteilhaft ist insoweit auch,
dass die Profilleisten aus Metall ausgebildet sind, da sich dieses aufgrund seiner
elastischen Eigenschaften hervorragend zur Ausbildung einer reibschlüssigen Verbindung
eignet.
[0034] Eine wesentliche Grundidee des erfindungsgemäßen Profils besteht auch darin, dass
die Verbindungselemente mit Abstand zueinander angeordnet sind. Denn indem die Verbindungselemente
mit Abstand zueinander angeordnet sind, ist jeweils ein Spalt beziehungsweise eine
Lücke zwischen den Verbindungselementen ausgebildet. Diese Lücke zwischen den Verbindungselementen
begünstigt insbesondere eine Optimierung des Feuchtehaushaltes (Zirkulation) einer
unter Verwendung des erfindungsgemäßen Profils errichteten Außenwand. Eine solche
Zirkulation ist insbesondere von Vorteil bei einer Außenwand, die Komponenten umfasst,
die durch Feuchtigkeit, beispielsweise Kondenswasser, negativ beeinträchtigt werden
können. Bei solchen Komponenten kann es sich beispielsweise um Gipsbauplatten oder
Holzwerkstoffplatten handeln oder auch um Isolierstoffe, die im Freiraum zwischen
den Bauplatten angeordnet sind.
[0035] Ein weiterer Vorteil solch beabstandet zueinander angeordneter Verbindungselemente
besteht in einer weiteren Materialersparnis.
[0036] Nach einer Ausbildungsform sind die Nuten und die in den Nuten ausgebildeten Aufnahmen
gleichförmig entlang des Spaltes ausgebildet. Bei dieser Ausführungsform ändert sich
die Gestaltung der Nuten sowie die Gestaltung und Anordnung der Aufnahmen entlang
des Spaltes also nicht. Insbesondere weisen die Aufnahmen bei dieser Ausführungsform
eine jeweils gleiche Dimensionierung, einen gleichen Abstand zur Öffnung der Nut und
einen gleichen Abstand zueinander auf. Dies hat zum Einen den Vorteil, dass für ein
erfindungsgemäßes Profil nur eine einzige Sorte von Verbindungselementen verwendet
werden kann, die zur Verbindung der Profilleisten an einer beliebigen Stelle verwendet
werden kann, da die Profilleisten entsprechend gleichförmig ausgebildet sind. Ein
weiterer Vorteil besteht darin, dass das Festigkeitsverhalten des Profils bei einer
solch gleichförmigen Ausbildung der Profilleisten über die gesamte Länge des Profils
unverändert bleiben, so dass das Profil über seine gesamte Länge hinweg eine sehr
gleichmäßige Lastaufnahme gewährleistet. Schließlich besteht ein weiterer Vorteil
entsprechend gleichförmiger Profilleisten darin, dass sich diese fertigungstechnisch
besonders einfach herstellen lassen.
[0037] Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind die Profilleisten spiegelsymmetrisch
ausgebildet, insbesondere spiegelsymmetrisch zu einer Spiegelebene, die durch den
die Profilleisten trennenden Spalt hindurch verläuft.
[0038] Die Profilleisten sind aus Metall ausgebildet, bevorzugt aus Stahl oder einer Stahllegierung.
Nach einer Ausführungsform bestehen die Profilleisten aus Baustahl, insbesondere einem
metallisch beschichteten Baustahl.
[0039] Die Profilleisten können durch Umformung aus einem Metallblech geformt worden sein,
insbesondere mittels Rollformen. Mittels Rollformen ist es besonders einfach möglich,
die Profilleisten über die Länge der Profilleisten hinweg gleichförmig auszubilden.
[0040] Die Profilleisten weisen jeweils einen Bereich auf, an dem die Nuten ausgebildet
sind. Diese Nuten sind entlang des die Profilleisten trennenden Spaltes ausgebildet.
Die Nuten können insbesondere durch Metallumformung hergestellt sein. Die Bereiche
der Profilleisten, an denen jeweils die Nuten ausgebildet sind, können bevorzugt einander
zugewandt und besonders bevorzugt in einer Ebene ausgebildet sein. Besonders bevorzugt
verlaufen die Nuten beider Profilleisten in einer gemeinsamen Ebene. Dies hat insbesondere
auch den Vorteil, dass die Verbindungselemente in dieser Ebene in die beiden Nuten
der Profilleisten eingesteckt werden können.
[0041] Die Profilleisten können jeweils Bereiche aufweisen, die sich rechtwinklig von diesen
Bereichen, an denen die Nuten ausgebildet sind, weg erstrecken. Diese Bereiche können
insbesondere zur Beplankung mit Bauplatten ausgebildet sein. Hierzu können diese Bereiche
beispielsweise Löcher oder sonstige Mittel aufweisen, an denen Bauplatten verschraubt
oder befestigt sein können. Diese Bereiche der Profilleisten, an denen die Bauplatten
befestigt sein können, erstrecken sich bevorzugt in die gleiche Richtung. Bevorzugt
können diese Bereiche durch Umformung von den Bereichen, an denen die Nuten angeordnet
sind, abgebogen sein.
[0042] Von den Bereichen, an denen die Bauplatten an den Profilleisten befestigt werden
können, können sich weitere Bereiche anschließen, die rechtwinklig zu den Bereichen,
an denen die Bauplatten an den Profilleisten befestigt sein können, weg erstrecken.
Bevorzugt können sich diese Bereiche der Profilleisten aufeinander zu erstrecken und
besonders bevorzugt in einer gemeinsamen Ebene verlaufen. Diese Bereiche können insbesondere
zur Versteifung der Profilleisten beziehungsweise des erfindungsgemäßen Profils dienen.
Diese weiteren Bereiche können ebenfalls bevorzugt durch Umformung von den Bereichen,
an denen Bauplatten an den Profilleisten befestigt sein können, abgebogen sein.
[0043] Insgesamt können die Profilleisten insoweit im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt
aufweisen, wobei die jeweiligen U-förmigen Öffnungen der Profilleisten einander zugewandt
sind.
[0044] Die Verbindungselemente können jeweils eine Wärmeleitfähigkeit im Bereich von 0,1
bis 5 W/mK aufweisen, weiter bevorzugt im Bereich von 0,2 bis 1 W/mK und noch weiter
bevorzugt im Bereich von 0,2 bis 0,5 W/mK. Die Wärmeleitfähigkeit der Verbindungselemente
kann bestimmt sein gemäß DIN EN ISO 22007-1:2012-04.
[0045] Die Profilleisten können jeweils eine Wärmeleitfähigkeit im Bereich von 10 bis 100
W/mK aufweisen, beispielsweise auch im Bereich von 20 bis 80 W/mK. Die Wärmeleitfähigkeit
der Profilleisten kann bestimmt sein gemäß DIN 4108-4:2017-03 in Verbindung mit DIN
EN ISO 10456:2010-05.
[0046] Das erfindungsgemäße Profil kann eine Wärmeleitfähigkeit im Bereich von 0,02 bis
0,2 W/mK aufweisen, weiter bevorzugt im Bereich von 0,03 bis 0,2 W/mK und noch weiter
bevorzugt im Bereich von 0,04 bis 0,1 W/mK. Insbesondere kann das erfindungsgemäße
Profil eine Wärmeleitfähigkeit von dem Bereich an einer der Profilleisten, an denen
eine Bauplatte befestigt werden kann, zu dem Bereich der anderen der Profilleisten,
an denen eine Bauplatte befestigt werden kann, in der vorgenannten Höhe aufweisen.
Die Wärmeleitfähigkeit des Profils kann bestimmt sein gemäß DIN 4108-2:2013-02.
[0047] Gegenstand der Erfindung ist auch eine nicht tragende Außenwand für ein Gebäude,
welche wenigstens zwei Bauplatten umfasst, die unter Ausbildung eines Freiraums zwischen
den Bauplatten parallel zueinander angeordnet sind, wobei die Bauplatten über wenigstens
ein erfindungsgemäßes Profil miteinander verbunden sind.
[0048] Insbesondere liegt die erfindungsgemäße Außenwand in Form einer Trockenbauwand vor.
[0049] Die Bauplatten der erfindungsgemäßen Außenwand können grundsätzlich in Form beliebiger
Bauplatten zur Herstellung von nicht tragenden Außenwänden für Gebäude, insbesondere
nicht tragenden Außenwänden im Trockenbau vorliegen. Insofern können die Bauplatten
eine oder mehrere der folgenden Bauplatten umfassen: Zementbauplatten oder Gipsbauplatten.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die erfindungsgemäße Außenwand entweder
zwei Zementbauplatten oder eine Gipsbauplatte und eine Zementbauplatte, die jeweils
unter Ausbildung eines Freiraums zwischen diesen Bauplatten parallel zueinander angeordnet
sind, wobei die Bauplatten über wenigstens ein erfindungsgemäßes Profil miteinander
verbunden sind.
[0050] Eine Zementbauplatte der erfindungsgemäßen Außenwand kann beispielsweise eine Armierung,
insbesondere eine beidseitige Armierung aufweisen, insbesondere aus einem Glasgittergewebe.
[0051] Der zwischen den Bauplatten ausgebildete Freiraum kann bevorzugt zumindest abschnittsweise
mit einem Dämmmaterial verfüllt sein. Bevorzugt kann der Freiraum zwischen den Bauplatten
mit einem Dämmmaterial in Form von Mineralwolle verfüllt sein.
[0052] Bevorzugt sind die Bauplatten der erfindungsgemäßen Außenwand über wenigstens zwei
im Abstand zueinander angeordnete, erfindungsgemäße Profile miteinander verbunden.
Die Profile sind dabei bevorzugt vertikal angeordnet. Nach einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Freiraum zwischen den Profilen zumindest abschnittsweise mit einem Dämmmaterial,
insbesondere einem Dämmmaterial in Form von Mineralwolle oder Steinwolle verfüllt.
[0053] Die erfindungsgemäße Außenwand kann ferner Metallprofile umfassen, über die die Außenwand
an der Decke und dem Boden eines Gebäudes befestigt ist. Diese Metallprofile können
insbesondere im wesentlichen horizontal verlaufen.
[0054] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die erfindungsgemäßen Profile jeweils über einen Metallwinkel
mit dem Boden und der Decke verbunden sind.
[0055] Insoweit ist nach einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Profils vorgesehen,
dass das erfindungsgemäße Profil zwei Metallwinkel umfasst, wobei das Profil über
einen Metallwinkel an der Decke und über einen Metallwinkel am Boden eines Gebäudes
befesigt ist. Bevorzugt sind die Winkel an den längsseitigen Enden des Profils angeordnet,
also bei vertikaler Anordnung des erfindungsgemäßen Profils am oberen und am unteren
Ende des Profils. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die
Metallwinkel an den längsseitigen Enden des Profils in die Nuten der Profilleisten
eingesteckt sind. Nach einer Fortbildung dieses Erfindungsgedankens kann vorgesehen
sein, dass die in die Nuten eingesteckten Metallwinkel zusätzlich mit den Profilleisten
verrastet oder verschraubt sind.
[0056] Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Gebäude, welches eine erfindungsgemäße, nicht
tragende Außenwand umfasst.
[0057] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die nicht tragende Außenwand zwischen der Decke und
dem Boden eines Geschosses des Gebäudes angeordnet ist. Bevorzugt ist dabei vorgesehen,
dass die Außenwand über wie vorstehend beschriebene Metallprofile, die jeweils am
Boden und der Decke eines Geschosses des Gebäudes befestigt sind, am Gebäude angeordnet
ist.
[0058] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das erfindungsgemäße
Gebäude eine erfindungsgemäße Außenwand aufweist, wobei die Außenwand entweder zwei
Zementbauplatten oder eine Gipsbauplatte und eine Zementbauplatte umfasst, die unter
Ausbildung eines Freiraums zwischen den Bauplatten parallel zueinander angeordnet
sind und über wenigstens zwei erfindungsgemäße Profile miteinander verbunden sind,
wobei die nach innen weisende Bauplatte in Form einer Gipsbauplatte oder einer Zementbauplatte
und die nach außen weisende Platte in Form einer Zementbauplatte vorliegt.
[0059] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren sowie
der zugehörigen Figurenbeschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung.
[0060] Sämtliche Merkmale der Erfindung können, einzeln oder in Kombination, beliebig miteinander
kombiniert sein.
[0061] In den beigefügten Figuren, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen, zeigt
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Profils in einer perspektivischen
Ansicht von schräg oben,
- Figur 2
- das Profil gemäß Figur 1 in einer Frontalansicht,
- Figur 3
- einen vergrößerter Ausschnitt aus Figur 1,
- Figur 4
- ein Verbindungselement des Profils gemäß Figur1 in einer perspektivischen Ansicht
von schräg oben,
- Figur 5
- das Verbindungselement gemäß Figur 4 in einer Frontalansicht,
- Figur 6
- das Verbindungselement gemäß Figur 4 in einer seitlichen Ansicht,
- Figur 7
- eine Schnittansicht auf das Profil gemäß Figur 2 entlang der Schnittebene A-A,
- Figur 8
- das Profil gemäß Figur 1 in einer Explosionsdarstellung,
- Figur 9
- einen vergrößerten Ausschnitt aus Figur 8 und
- Figur 10
- eine Schnittansicht durch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Außenwand
mit Profilen gemäß den Figuren 1 bis 9.
[0062] In Figur 1 ist das Profil in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 1 gekennzeichnet.
[0063] Das Profil 1 umfasst zwei Profilleisten 10, 20 aus metallische beschichtetem Baustahl.
Die Profilleisten 10, 20 sind parallel zueinander und unter Ausbildung eines Spaltes
30 zwischen den Profilleisten 10, 20 mit Abstand zueinander angeordnet. Dabei sind
die Profilleisten 10, 20 jeweils spiegelsymmetrisch zu einer mittig durch den Spalt
30 verlaufenden Symmetrieebene (nicht dargestellt) ausgebildet und angeordnet. Jede
der Profilleisten 10, 20 weist jeweils eine entlang des Spaltes 30 verlaufende Nut
11, 21 auf.
[0064] Die Profilleisten 10, 20 weisen jeweils eine Wärmeleitfähigkeit von 50 W/mK auf.
[0065] Zur Ausbildung einer weiter unten näher erläuterten Rastverbindung mit Verbindungselementen
40 sind in den Nuten 11, 21 jeweils Aufnahmen 12, 13; 22, 23 in Form von rechteckigen
Öffnungen ausgebildet. Diese Aufnahmen 12, 13; 22, 23 sind entlang des Spaltes 30
jeweils gleichmäßig voneinander beabstandet in den jeweiligen Nuten 11, 21 der Profilleisten
10, 20 angeordnet. Dabei sind an den jeweiligen Nuten 11, 12 jeweils zwei gegenüberliegende
Ausnehmungen 12, 13 beziehungsweise 22, 23 ausgebildet. Die Bereiche 14, 24 der Profilleisten
10, 20, an denen jeweils die Nut 11, 21 ausgebildet ist, sind einander zugewandt und
in einer gemeinsamen Ebene ausgebildet, wobei die Nuten 11, 21 in dieser Ebene ausgebildet
sind, die jeweiligen Öffnungen der Nuten 11, 21 einander zugewandt sind und ebenfalls
in dieser Ebene liegen. An diese Bereiche 14, 24 der Profilleisten 10, 12, an denen
die Nuten 11, 21 ausgebildet sind, schließen sich rechtwinklig von diesen Bereichen
14, 24 weg erstreckende Bereiche 15, 25 an, die sich in die gleiche Richtung weg erstrecken.
An diesen Bereichen 15, 25 können bei der Errichtung einer Außenwand mithilfe solcher
Profile 1 Bauplatten befestigt werden (siehe Figur 10). An diese Bereiche 15, 25 schließt
sich wiederum jeweils ein Bereich 16, 26 an, der sich jeweils rechtwinklig von diesen
Bereichen 15, 25 weg erstreckt, wobei diese weiteren Bereiche 16, 26 der Profilleisten
10, 20 sich aufeinander zu erstrecken und in einer gemeinsamen Ebene verlaufen. Diese
weiteren Bereiche 16, 26 dienen insbesondere der Versteifung der jeweiligen Profilleisten
10, 20.
[0066] Zur Herstellung der Profilleisten 10, 20 wurden metallische beschichtete Bleche aus
Baustahl durch Rollformen zu den Profilleisten 10, 20 rollgeformt und anschließend
die Ausnehmungen 12, 13 beziehungsweise 22, 23 jeweils durch Ausstanzung ausgebildet.
[0067] Wie insbesondere Figur 7 zeigt, weisen die Profilleisten 10, 20 im Wesentlichen einen
U-förmigen Querschnitt auf, wobei die jeweiligen U-förmigen Öffnungen der Profilleisten
10, 20 einander zugewandt sind.
[0068] Neben den beiden Profilleisten 10, 20 umfasst das Profil 1 Verbindungselemente 40
aus einem Polyamid-Glasfaser-Verbundwerkstoff mit einem Anteil an Glasfasern von 50
Masse-%, bezogen auf die Gesamtmasse des Verbundwerkstoffes. Dieser Polyamid-Glasfaser-Verbundwerkstoff
der Verbindungselemente 40 weist eine wesentlich geringere Wärmeleitfähigkeit auf
als das metallische beschichtete Stahlblech der Profilleisten 10, 20.
[0069] Die Verbindungselemente 40 weisen jeweils eine Wärmeleitfähigkeit von 0,27 W/mK auf.
[0070] Die Verbindungselemente 40 sind jeweils als einstückiges Spritzgussteil hergestellt
und weisen eine tafelförmige Grundform mit einer rechteckigen Außenkontur auf. Sämtliche
Verbindungselemente 40 sind dabei identisch ausgebildet. Die Dicke d der Verbindungselemente
40 beträgt 4 mm. Jedes Verbindungselement 40 weist zwei gegenüberliegende Abschnitte
41, 42 auf, die ebenfalls in der Dicke d ausgebildet sind, wobei jeder der Abschnitte
41, 42 jeweils in eine der Nuten 11, 21 der Profilleisten 10, 20 einsteckbar ist.
Die Abschnitte 41, 42 sind insoweit jeweils als Feder ausgebildet, die mit den Nuten
11, 21 jeweils eine Nut-Feder-Verbindung eingehen. An den Abschnitten 41, 42 weist
jedes der Verbindungselemente 40 an distal beabstandeten Bereichen der Abschnitte
41, 42 jeweils zwei gegenüberliegenden Rastnasen 43.1a, 43.1b; 43.2a, 43.2b; 44.1a,
44.1b; 44.2a, 44.2b auf. Diese Rastnasen 43.1a, 43.1b; 43.2a, 43.2b; 44.1a, 44.1b;
44.2a, 44.2b sind derart dimensioniert und voneinander beabstandet, dass diese unter
Ausbildung von Rastverbindungen in die Ausnehmungen 12, 13; 22, 23 in den Nuten 11,
21 einrasten, wenn die Verbindungselemente 40 mit ihren Abschnitten 41, 42 jeweils
in die Nuten 11, 21 eingesteckt sind.
[0071] Indem die Verbindungselemente 40 mit jedem der beiden Abschnitte 41, 42 jeweils in
die Nuten 11, 21 der Profilleisten 10, 20 eingesteckt sind, sind die Profilleisten
10, 20 über die Verbindungselemente 40 mechanisch miteinander verbunden. Gleichzeitig
sind die Verbindungselemente 40 über die Rastnasen 43.1a, 43.1b; 43.2a, 43.2b; 44.1a,
44.1b; 44.2a, 44.2b mit den korrespondierend hierzu in den Nuten ausgebildeten Aufnahmen
12, 13; 22, 23 unter Ausbildung einer Rastverbindung in den Nuten 11, 21 verrastet.
[0072] Da die Verbindungselemente 40 eine geringere Wärmeleitfähigkeit aufweisen als die
Profilleisten 10, 20, sind die Profilleisten 10, 20 durch die Verbindungselemente
40 gleichzeitig thermisch voneinander getrennt.
[0073] Die Verbindungselemente 40 sind dabei entlang des Spaltes 30 mit Abstand zueinander
ausgebildet, so dass zwischen den Verbindungselementen 40 jeweils eine Lücke 50 verbleibt.
[0074] Die Nuten 11, 21 weisen im Bereich des Nutgrundes jeweils eine Nutbreite von 4 mm
auf, die mit der Dicke d der Abschnitte 41, 43 korrespondiert. Diese Nutbreite verringert
sich jeweils geringfügig zur Öffnung der Nuten 11, 21 hin. Hierdurch liegen die Abschnitte
41, 43, neben der wie vorstehend beschriebenen Rastverbindung, zusätzlich über Reibschluss
gehaltert in den Nuten 11, 21 ein.
[0075] Die Verbindungselemente 40 weisen Anschläge 45a, 45b; 47a, 47b auf, mit denen sie
gegen die Profilleisten 10, 20 jeweils anschlagen. Jedes Verbindungselement 40 schlägt
dabei jeweils mit zwei Anschlägen 45a, 45b beziehungsweise 47a, 47b gegen jeweils
eine der Profilleisten 10, 20 an, wenn das jeweilige Verbindungselement 40 mit den
beiden Profilleisten 10, 20 verrastet ist. Die Anschläge 45a, 45b, mit denen jedes
Verbindungselement 40 an der Profilleiste 10 anschlägt, sind an zwei Rippen 46a, 46b
ausgebildet, die auf den gegenüberliegenden Hauptoberflächen an dem Verbindungselement
40 ausgebildet sind. Dabei bilden die Anschläge 45a, 45b jeweils eine Flanke der jeweiligen
Rippe 46a, 46b. Entsprechend schlägt jedes Verbindungselement 40 mit zwei Anschlägen
47a, 47b an der Profilleiste 20 an, wobei diese Anschläge 47a, 47b entsprechend als
Flanken von auf gegenüberliegenden Seiten des Verbindungselementes 40 angeordnete
Rippen 48a, 48b ausgebildet sind.
[0076] An beiden längsseitigen Endbereichen der Profilleisten 10, 20 ist jeweils ein Metallwinkel
60 in die Nuten 11, 21 der Profilleisten 10, 20 gesteckt (in Figur 10 ist nur der
untere Metallwinkel 60 dargestellt). Diese Metallwinkel 60 dienen zur Befestigung
des Profils 1 am Boden und der Decke eines Gebäudes (nicht dargestellt).
[0077] In Figur 10 ist ein Ausschnitt einer nicht tragenden Außenwand 100 für ein Gebäude
dargestellt.
[0078] Die Außenwand 100 umfasst eine, einem Innenraum I des Gebäudes zugewandte Gipsbauplatte
110 und eine, einem Außenraum A zugewandte Zementbauplatte 120. Die Gipsbauplatte
110 und die Zementbauplatte 120 sind unter Ausbildung eines Freiraums 130 parallel
zueinander angeordnet. Dabei sind die Gipsbauplatte 110 und die Zementbauplatte 120
über zwei Profile 1 gemäß den Figuren 1 bis 9 derart miteinander verbunden, dass der
besagte Freiraum 130 zwischen der Gipsbauplatte 110 und der Zementbauplatte 120 verbleibt.
Der Freiraum 130 ist mit einem Dämmmaterial 140 in Form von Mineralwolle verfüllt.
[0079] Die Gipsbauplatte 110 und die Zementbauplatte 120 sind jeweils über Schrauben 150
an die Profilleisten 10, 20 geschraubt. Konkret sind die Gipsbauplatte 110 und die
Zementbauplatte 120 über die Schrauben 150 an die Bereiche 15, 25 der Profilleisten
10, 20 geschraubt, die sich rechtwinklig von den Bereichen 14, 24 der Profilleisten
10, 20 weg erstrecken, an denen die Nuten 11, 21 ausgebildet sind.
1. Profil zur Errichtung einer nichttragenden Außenwand für Gebäude, wobei das Profil
die folgenden Merkmale umfasst:
1.1 zwei Profilleisten (10, 20)
1.1.1 aus Metall, die
1.1.2 parallel und
1.1.3 unter Ausbildung eines Spaltes (30) zwischen den Profilleisten (10, 20) mit
Abstand zueinander angeordnet sind, wobei
1.1.4 die Profilleisten (10, 20) jeweils eine entlang des Spaltes (30) verlaufende
Nut (11, 21) aufweisen;
1.2 Verbindungselemente (40)
1.2.1 aus einem Werkstoff, der einer geringere Wärmeleitfähigkeit aufweist als das
Metall der Profilleisten (10, 20), und
1.2.2 über die die zwei Profilleisten (10, 20) mechanisch miteinander verbunden sind,
indem
1.2.3 mehrere Verbindungselemente (40)
1.2.4 entlang des Spaltes (30) und
1.2.5 mit Abstand zueinander
1.2.6 jeweils unter Überbrückung des Spaltes (30) in die Nuten (11, 21) beider Profilleisten
(10, 20) gesteckt sind, und wobei
1.2.7 die Verbindungselemente (40) jeweils in beiden Nuten (11, 21) verrastet sind.
2. Profil nach Anspruch 1 mit Verbindungselementen (40) aus Kunststoff.
3. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche mit Verbindungselementen
(40) aus einem Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff.
4. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindungselemente
(40) jeweils über wenigstens eine Rastverbindung in jeder der beiden Nuten verrastet
sind.
5. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindungselemente
(40) jeweils über wenigstens zwei Rastverbindungen in jeder der beiden Nuten (11,
21) verrastet sind.
6. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rastverbindung
jeweils ausgebildet ist durch eine in den Nuten (11 ,21) ausgebildete Aufnahme (12,
13; 22, 23), in die die Verbindungselemente (40) jeweils mit einem korrespondierenden
Rastvorsprung (43.1a, 43.1b, 43.2a, 43.2b, 44.1a, 44.1b, 44.2a, 44.2b) einrasten.
7. Profil nach Anspruch 6, wobei die in den Nuten (11, 21) jeweils ausgebildeten Aufnahmen
(12, 13; 22, 23) jeweils in Form einer Öffnung ausgebildet sind.
8. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rastvorsprünge
(43.1a, 43.1b, 43.2a, 43.2b, 44.1a, 44.1b, 44.2a, 44.2b) der Verbindungselemente (40)
jeweils in Form einer Rastnase ausgebildet sind.
9. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindungselemente
(40) Anschläge (45a, 45b; 47a, 47b) aufweisen, mit denen sie gegen die Profilleisten
(10, 20) anschlagen.
10. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anschläge (45a,
45b; 47a, 47b) jeweils gegen die dem Spalt (30) zugewandte Kante der Profilleisten
(10, 20) anschlagen.
11. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Nuten (11, 21)
und die in den Nuten (11, 21) ausgebildeten Aufnahmen (12, 13; 22, 23) entlang des
Spaltes (30) gleichförmig ausgebildet sind.
12. Nichttragende Außenwand (100) für ein Gebäude, umfassend zwei Bauplatten (110, 120),
die unter Ausbildung eines Freiraumes (130) zwischen den Bauplatten (110, 120) parallel
zueinander angeordnet sind, wobei die Bauplatten (110, 120) über wenigstens ein Profil
(1) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche miteinander verbunden sind.
13. Nichttragende Außenwand nach Anspruch 12, wobei der Freiraum (130) zwischen den Bauplatten
(110, 120) zumindest Abschnittsweise mit einem Dämmmaterial (140) verfüllt ist.
14. Gebäude, umfassend eine nichttragende Außenwand (100) nach wenigstens einem der Ansprüche
12 bis 13.
15. Gebäude nach Anspruch 14, wobei die Außenwand (100) einen Innenraum (I) des Gebäudes
nach außen gegenüber dem Außenraum (A) abschließt und wobei die Außenwand (100) eine
dem Innenraum (I) zugewandte Gipsbauplatte (110) und eine dem Außenraum (A) zugewandte
Zementbauplatte (120) umfasst.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Profil zur Errichtung einer nichttragenden Außenwand für Gebäude, wobei das Profil
die folgenden Merkmale umfasst:
1.1 zwei Profilleisten (10, 20)
1.1.1 aus Metall, die
1.1.2 parallel und
1.1.3 unter Ausbildung eines Spaltes (30) zwischen den Profilleisten (10, 20) mit
Abstand zueinander angeordnet sind, wobei
1.1.4 die Profilleisten (10, 20) jeweils eine entlang des Spaltes (30) verlaufende
Nut (11, 21) aufweisen;
1.2 Verbindungselemente (40)
1.2.1 aus einem Werkstoff, der einer geringere Wärmeleitfähigkeit aufweist als das
Metall der Profilleisten (10, 20), und
1.2.2 über die die zwei Profilleisten (10, 20) mechanisch miteinander verbunden sind,
indem
1.2.3 mehrere Verbindungselemente (40)
1.2.4 entlang des Spaltes (30) und
1.2.5 mit Abstand zueinander
1.2.6 jeweils unter Überbrückung des Spaltes (30) in die Nuten (11, 21) beider Profilleisten
(10, 20) gesteckt sind, wobei
1.2.7 die Verbindungselemente (40) jeweils in beiden Nuten (11, 21) verrastet sind,
wobei
1.2.8 die Rastverbindung jeweils ausgebildet ist durch eine in den Nuten (11 ,21)
ausgebildete Aufnahme (12, 13; 22, 23), in die die Verbindungselemente (40) jeweils
mit einem korrespondierenden Rastvorsprung (43.1a, 43.1b, 43.2a, 43.2b, 44.1a, 44.1b,
44.2a, 44.2b) einrasten, und wobei
1.2.9 die in den Nuten (11, 21) jeweils ausgebildeten Aufnahmen (12, 13; 22, 23) jeweils
in Form einer Öffnung ausgebildet sind.
2. Profil nach Anspruch 1 mit Verbindungselementen (40) aus Kunststoff.
3. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche mit Verbindungselementen
(40) aus einem Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff.
4. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindungselemente
(40) jeweils über wenigstens eine Rastverbindung in jeder der beiden Nuten verrastet
sind.
5. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindungselemente
(40) jeweils über wenigstens zwei Rastverbindungen in jeder der beiden Nuten (11,
21) verrastet sind.
6. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rastvorsprünge
(43.1a, 43.1b, 43.2a, 43.2b, 44.1a, 44.1b, 44.2a, 44.2b) der Verbindungselemente (40)
jeweils in Form einer Rastnase ausgebildet sind.
7. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindungselemente
(40) Anschläge (45a, 45b; 47a, 47b) aufweisen, mit denen sie gegen die Profilleisten
(10, 20) anschlagen.
8. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anschläge (45a,
45b; 47a, 47b) jeweils gegen die dem Spalt (30) zugewandte Kante der Profilleisten
(10, 20) anschlagen.
9. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Nuten (11, 21)
und die in den Nuten (11, 21) ausgebildeten Aufnahmen (12, 13; 22, 23) entlang des
Spaltes (30) gleichförmig ausgebildet sind.
10. Nichttragende Außenwand (100) für ein Gebäude, umfassend zwei Bauplatten (110, 120),
die unter Ausbildung eines Freiraumes (130) zwischen den Bauplatten (110, 120) parallel
zueinander angeordnet sind, wobei die Bauplatten (110, 120) über wenigstens ein Profil
(1) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche miteinander verbunden sind.
11. Nichttragende Außenwand nach Anspruch 10, wobei der Freiraum (130) zwischen den Bauplatten
(110, 120) zumindest Abschnittsweise mit einem Dämmmaterial (140) verfüllt ist.
12. Gebäude, umfassend eine nichttragende Außenwand (100) nach wenigstens einem der Ansprüche
10 bis 11.
13. Gebäude nach Anspruch 12, wobei die Außenwand (100) einen Innenraum (I) des Gebäudes
nach außen gegenüber dem Außenraum (A) abschließt und wobei die Außenwand (100) eine
dem Innenraum (I) zugewandte Gipsbauplatte (110) und eine dem Außenraum (A) zugewandte
Zementbauplatte (120) umfasst.
1. Profil zur Errichtung einer nichttragenden Außenwand für Gebäude, wobei das Profil
die folgenden Merkmale umfasst:
1.1 zwei Profilleisten (10, 20)
1.1.1 aus Metall, die
1.1.2 parallel und
1.1.3 unter Ausbildung eines Spaltes (30) zwischen den Profilleisten (10, 20) mit
Abstand zueinander angeordnet sind, wobei
1.1.4 die Profilleisten (10, 20) jeweils eine entlang des Spaltes (30) verlaufende
Nut (11, 21) aufweisen;
1.2 Verbindungselemente (40)
1.2.1 aus einem Werkstoff, der einer geringere Wärmeleitfähigkeit aufweist als das
Metall der Profilleisten (10, 20), und
1.2.2 über die die zwei Profilleisten (10, 20) mechanisch miteinander verbunden sind,
indem
1.2.3 mehrere Verbindungselemente (40)
1.2.4 entlang des Spaltes (30) und
1.2.5 mit Abstand zueinander
1.2.6 jeweils unter Überbrückung des Spaltes (30) in die Nuten (11, 21) beider Profilleisten
(10, 20) gesteckt sind, wobei
1.2.7 die Verbindungselemente (40) jeweils in beiden Nuten (11, 21) verrastet sind,
wobei
1.2.8 die Rastverbindung jeweils ausgebildet ist durch eine in den Nuten (11 ,21)
ausgebildete Aufnahme (12, 13; 22, 23), in die die Verbindungselemente (40) jeweils
mit einem korrespondierenden Rastvorsprung (43.1a, 43.1b, 43.2a, 43.2b, 44.1a, 44.1b,
44.2a, 44.2b) einrasten, wobei
1.2.9 die Rastverbindung jeweils ausgebildet ist durch eine in den Nuten (11 ,21)
ausgebildete Aufnahme (12, 13; 22, 23), in die die Verbindungselemente (40) jeweils
mit einem korrespondierenden Rastvorsprung (43.1a, 43.1b, 43.2a, 43.2b, 44.1a, 44.1b,
44.2a, 44.2b) einrasten, und mit
1.2.10 Verbindungselementen (40) aus einem Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoff.
2. Profil nach Anspruch 1 mit Verbindungselementen (40) aus Kunststoff.
3. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindungselemente
(40) jeweils über wenigstens eine Rastverbindung in jeder der beiden Nuten verrastet
sind.
4. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindungselemente
(40) jeweils über wenigstens zwei Rastverbindungen in jeder der beiden Nuten (11,
21) verrastet sind.
5. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Rastvorsprünge
(43.1a, 43.1b, 43.2a, 43.2b, 44.1a, 44.1b, 44.2a, 44.2b) der Verbindungselemente (40)
jeweils in Form einer Rastnase ausgebildet sind.
6. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindungselemente
(40) Anschläge (45a, 45b; 47a, 47b) aufweisen, mit denen sie gegen die Profilleisten
(10, 20) anschlagen.
7. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anschläge (45a,
45b; 47a, 47b) jeweils gegen die dem Spalt (30) zugewandte Kante der Profilleisten
(10, 20) anschlagen.
8. Profil nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Nuten (11, 21)
und die in den Nuten (11, 21) ausgebildeten Aufnahmen (12, 13; 22, 23) entlang des
Spaltes (30) gleichförmig ausgebildet sind.
9. Nichttragende Außenwand (100) für ein Gebäude, umfassend zwei Bauplatten (110, 120),
die unter Ausbildung eines Freiraumes (130) zwischen den Bauplatten (110, 120) parallel
zueinander angeordnet sind, wobei die Bauplatten (110, 120) über wenigstens ein Profil
(1) nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche miteinander verbunden sind.
10. Nichttragende Außenwand nach Anspruch 9, wobei der Freiraum (130) zwischen den Bauplatten
(110, 120) zumindest Abschnittsweise mit einem Dämmmaterial (140) verfüllt ist.
11. Gebäude, umfassend eine nichttragende Außenwand (100) nach wenigstens einem der Ansprüche
9 bis 10.
12. Gebäude nach Anspruch 11, wobei die Außenwand (100) einen Innenraum (I) des Gebäudes
nach außen gegenüber dem Außenraum (A) abschließt und wobei die Außenwand (100) eine
dem Innenraum (I) zugewandte Gipsbauplatte (110) und eine dem Außenraum (A) zugewandte
Zementbauplatte (120) umfasst.