[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Haushaltsgeräts zur Pflege
von Wäschestücken, bei welchem, insbesondere während einer Waschphase eines Betriebsprogramms,
Flüssigkeit, insbesondere Wasser, in einen Laugenbehälter des Haushaltsgeräts eingefüllt
wird und während einer anschließenden Abpumpphase die Flüssigkeit und/oder eine Waschlauge
aus dem Laugenbehälter über eine Abflussleitung abgepumpt wird, wobei zum Abpumpen
der Flüssigkeit und/oder der Waschlauge eine Pumpe in einer Hauptrichtung betrieben
wird und bei dem Abpumpen ein Rückschlagventil durch einen Pumpensog aus einer Schließstellung
in eine Öffnungsstellung bewegt wird. Während in der Schließstellung die Abflussleitung
gegenüber dem Laugenbehälter abgedichtet ist, ist die Abflussleitung in der Öffnungsstellung
des Rückschlagventils mit dem Laugenbehälter fluidisch gekoppelt. Die Erfindung betrifft
außerdem ein Haushaltsgerät zur Pflege von Wäschestücken, welches zum Durchführen
eines solchen Verfahrens ausgebildet ist.
[0002] Haushaltsgeräte zur Pflege von Wäschestücken sind bereits aus dem Stand der Technik
in vielfältiger Ausgestaltung bekannt. Das Interesse richtet sich vorliegend auf eine
Waschmaschine oder einen so genannten Waschtrockner, mittels welchem Wäschestücke
sowohl gewaschen als auch getrocknet werden können. Solche Haushaltsgeräte beinhalten
üblicherweise einen Laugenbehälter, in welchem eine Wäschetrommel drehbar gelagert
ist, in welche die Wäschestücke über eine Trommelöffnung eingebracht werden können.
Bekanntlich stehen eine Vielzahl von verschiedenen Waschprogrammen zur Verfügung.
Allen Waschprogrammen ist gemein, dass zunächst eine Waschphase des jeweiligen Programms
eingeleitet wird, in welcher Wasser in den Laugenbehälter eingefüllt und hierbei während
eines Programmabschnitts Waschmittel eingespült wird. Aus dem Wasser und dem Waschmittel
wird eine Waschlauge gebildet, mit welcher die Wäschestücke gereinigt werden. Zur
Reinigung der Wäschestücke wird die Wäschetrommel hin- und hergedreht. An eine derartige
Waschphase schließt sich dann eine Abpumpphase an, in welcher das Wasser und/oder
die Waschlauge aus dem Laugenbehälter abgepumpt wird. Diese Abpumpphase kann bereits
in einem Spülgang oder während eines Schleuderbetriebs eingeleitet werden. Die Pumpe
wird dann üblicherweise etwas länger betrieben und erst eine bestimmte Zeitdauer nach
dem Erreichen des Stillstands der Wäschetrommel am Ende des Programms abgeschaltet.
[0003] Während der Abpumpphase wird die Waschlauge aus dem Laugenbehälter über eine Abflussleitung
abgepumpt, welche über ein Rückschlagventil mit dem Laugenbehälter fluidisch gekoppelt
werden kann. Die Abflussleitung ist dabei mit einem Boden des Laugenbehälters verbunden.
Das Rückschlagventil kann in Form einer Klappe oder einer Kugel bereitgestellt sein,
welche durch das in der Abflussleitung befindliche Restwasser zur Schließstellung
hin gedrückt wird, nämlich aufgrund einer sich in der Abflussleitung ausbildenden
Wassersäule und der in Schließrichtung wirkende Auftriebskraft des Rückschlagventils.
Das Rückschlagventil soll insbesondere sicherstellen, dass zu Beginn der Waschphase
eingespültes Waschmittel in dem Laugenbehälter verbleibt und nicht direkt in die Abflussleitung
gespült wird. Es soll also insgesamt ein Verlust des Waschmittels zu Beginn des Waschprozesses
verhindert werden, also zu einem Zeitpunkt, zu welchem sich das Waschmittel noch nicht
in dem Wasser aufgelöst hat und somit relativ schnell über die Abflussleitung gespült
werden könnte.
[0004] Ein derartiges Rückschlagventil sorgt außerdem dafür, dass länger in der Abflussleitung
stehendes Wasser, welches eventuell bereits mit Keimen belastet ist und gegebenenfalls
auch unangenehm riechen könnte, nicht zurück in den Laugenbehälter und auf die Wäschestücke
gelangt. Die Druckschrift
US 3 691 797 beschreibt eine Waschmaschine mit einem Rückschlagventil.
[0005] Zwar weist ein Rückschlagventil gegenüber beispielsweise einem Magnetventil den Vorteil
auf, dass es insgesamt weniger aufwändig aufgebaut und außerdem preisgünstiger ist,
jedoch ist der Einsatz eines Rückschlagventils auch mit bestimmten Nachteilen verbunden:
Auf den Boden des Laugenbehälters und folglich auch auf das Rückschlagventil selbst
wirken mechanische Kräfte im Betrieb der Waschmaschine. Insbesondere stoßartig auftretende
Druckkräfte bzw. Druckwellen beim ersten Befüllen des Laugenbehälters mit Wasser sowie
Druckstöße durch die Bewegung der Wäschestücke innerhalb der Wäschetrommel können
dazu führen, dass das Rückschlagventil kurzzeitig aus der Schließstellung in die Öffnungsstellung
bewegt wird und es somit zu einem Verlust des Waschmittels durch das Rückschlagventil
kommt. Auf der anderen Seite kann auch mit Keimen belastetes Wasser aus der Abflussleitung
zurück in den Laugenbehälter und somit auf die Wäschestücke gelangen.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Lösung aufzuzeigen, wie bei einem Verfahren der
eingangs genannten Gattung eine unerwünschte Bewegung des Rückschlagventils aus der
Schließstellung in die Öffnungsstellung möglichst verhindert werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren sowie durch ein Haushaltsgerät
mit den Merkmalen gemäß den jeweiligen unabhängigen Patentansprüchen gelöst. Vorteilhafte
Ausführungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche, der Beschreibung
und der Figuren.
[0008] Ein erfindungsgemäßes Verfahren dient zum Betreiben eines Haushaltsgeräts zur Pflege
von Wäschestücken, insbesondere einer Waschmaschine oder eines Waschtrockners. Während
eines Betriebsprogramms, insbesondere während einer Waschphase des Betriebsprogramms,
des Haushaltsgeräts wird Flüssigkeit bevorzugt in Form von Wasser in einen Laugenbehälter
eingefüllt. Ein solches Einfüllen von Wasser kann während des Betriebsprogramms zu
unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen. Zu Beginn einer Waschphase kann zugleich mit
dem Einfüllen Waschmittel eingespült werden und daran anschließend kann eine Phase
folgen, bei der die Wäschestücke gereinigt werden. Während einer anschließenden Abpumpphase
wird die Flüssigkeit und/oder eine Waschlauge aus dem Laugenbehälter über eine Abflussleitung
abgepumpt. Zum Abpumpen der Waschlauge wird eine Pumpe in einer Hauptrichtung betrieben,
und bei dem Abpumpen bewegt sich ein Rückschlagventil aus einer Schließstellung, in
welcher die Abflussleitung gegenüber dem Laugenbehälter abgedichtet ist, in eine Öffnungsstellung
bewegt, in welcher die Abflussleitung mit dem Laugenbehälter fluidisch gekoppelt ist.
Durch das Abpumpen wird eine auf das Rückschlagventil wirkende Wassersäule vom Rückschlagventil
wegbewegt bzw. abgepumpt, wodurch die von der Wassersäule bewirkten und auf das Rückschlagventil
einwirkenden Schließkräfte reduziert oder eliminiert werden, wobei dieser Effekt nachfolgend
kurz als Pumpensog bezeichnet wird. Somit kann die Öffnung des Rückschlagventils durch
den Pumpensog bewirkt werden.
[0009] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass zumindest während eines vorgegebenen Zeitintervalls
während einer Betriebsphase des Haushaltsgeräts, insbesondere während der Waschphase,
die Pumpe in einer zur Hauptrichtung entgegengesetzten Richtung betrieben und hierdurch
an dem Rückschlagventil ein Pumpendruck aufgebaut wird, mittels welchem das Rückschlagventil
zur Schließstellung hin gedrückt wird. D.h. die auf das Rückstellventil wirkende Schließkraft
erhöt sich vorteilhaft um die durch den Pumpendruck erzeugt Kraft. Das Verfahren kann
aber auch bei den sonstigen Betriebsphasen des Betriebsprogramms angewendet werden,
beispielweise während einer Spülphase.
[0010] Um das Rückschlagventil während der Betriebsphase, insbesondere während der Waschphase,
sicher in seiner Schließstellung zu halten, wird die Laugenpumpe so angesteuert, dass
sie in Richtung zum Laugenbehälter hin bzw. zum Rückschlagventil hin einen Druck aufbaut,
welcher die Dichtwirkung des Rückschlagventils unterstützt, indem das Rückschlagventil
fester in den Dichtsitz gedrückt wird. Falls das Rückschlagventil trotz des zusätzlichen
Pumpendrucks unter relativ hohen Belastungen kurzzeitig öffnet, sorgt der erhöhte
Pumpendruck in der Abflussleitung dafür, dass kein Waschmittel bzw. keine Waschlauge
entweichen kann und das Rückschlagventil deutlich schneller wieder in seine Schließstellung
gebracht wird, als dies ohne den zusätzlichen Pumpendruck der Fall wäre. Auf diese
Art und Weise kann der Waschmittelverlust insgesamt deutlich gegenüber dem Stand der
Technik reduziert werden, wodurch wiederum die Waschleistung verbessert wird. Auf
der anderen Seite kann auch kein - gegebenenfalls mit Keimen belastetes - Altwasser
aus der Abflussleitung zurück in den Laugenbehälter gelangen, sodass eine zusätzliche
Verkeimung der Wäschestücke im Wesentlichen ausgeschlossen ist. All diese Vorteile
werden darüber hinaus erzielt, ohne dass zusätzliche Bauteile eingesetzt zu werden
brauchen, sodass das Haushaltsgerät nicht speziell aufgerüstet zu werden braucht.
Es erübrigt sich somit der Einsatz von zusätzlichen Bauteilen mit den damit verbundenen
Nachteilen hinsichtlich der Kosten und des wertvollen Bauraums. Die Erfindung macht
sich dabei die Tatsache zunutze, dass bei heutigen Haushaltsgeräten üblicherweise
strömungsrichtungsumkehrbare Pumpen eingesetzt werden, die in beide Richtungen betrieben
werden können.
[0011] Das Rückschlagventil kann einen Dichtkörper aufweisen, der beispielsweise in Form
einer beweglichen Klappe oder aber einer Kugel ausgebildet ist. Das Rückschlagventil
kann optional eine Feder aufweisen, welche eine Rückstellkraft zur Schließstellung
hin ausübt, oder es kann ein federfreies Ventil sein, welches lediglich aufgrund einer
in der Abflussleitung ausgebildeten Wassersäule in der Schließstellung gehalten wird.
[0012] Also wird die Pumpe zumindest während eines vorgegebenen Zeitintervalls während der
Betriebsphase, insbesondere während der Waschphase, in der entgegengesetzten Richtung
betrieben. Dieses Zeitintervall kann zumindest einen Einspülvorgang beinhalten, bei
welchem ein Waschmittel in den Laugenbehälter zu Beginn der Waschphase eingespült
wird. Dies bedeutet, dass zumindest bei dem Einspülen des Waschmittels in den Laugenbehälter
die Pumpe in der entgegengesetzten Richtung betrieben wird. Diese Phase hat sich nämlich
als relativ kritisch im Hinblick auf den Waschmittelverlust erwiesen, weil zu diesem
Zeitpunkt das Waschmittel noch nicht in dem Wasser aufgelöst ist und bei einem geöffneten
Rückschlagventil relativ rasch aus dem Laugenbehälter entweichen könnte. Durch den
zusätzlichen Pumpendruck an dem Rückschlagventil kann somit bei dem Einspülen des
Waschmittels verhindert werden, dass dieses in die Abflussleitung gelangt. Außerdem
wirken zu Beginn der Waschphase - wenn das Waschmittel eingespült wird - relativ hohe
Kräfte auf den Laugenbehälter, welche durch das Einführen von Wasser in den Laugenbehälter
verursacht werden. Diese Druckwellen könnten zu einer kurzzeitigen Öffnung des Rückschlagventils
führen.
[0013] Es kann auch vorgesehen sein, dass auch nach dem Einspülen des Waschmittels die Pumpe
in der entgegengesetzten Richtung zumindest für eine Zeitdauer betrieben wird, welche
größer als eine Minute, insbesondere größer als drei Minuten, ist. Nach dem Einspülen
des Waschmittels kann die Pumpe in der entgegengesetzten Richtung beispielsweise mindestens
für fünf Minuten oder sechs Minuten oder sieben Minuten oder acht Minuten oder neun
Minuten oder zehn Minuten betrieben werden, um das Rückschlagventil sicher in seiner
Schließstellung zu halten. Nach dieser Zeit ist der Auflösungsprozess des Waschmittels
im Wasser nämlich üblicherweise bereits abgeschlossen, sodass die Pumpe gegebenenfalls
wieder abgeschaltet werden kann, weil dann kein wesentlicher Waschmittelverlust mehr
auftreten kann. Um das Zurücklaufen von - gegebenenfalls mit Keimen belastetes - Altwasser
aus der Abflussleitung in den Laugenbehälter zu verhindern, kann es auch von Vorteil
sein, die Pumpe auch während einer anderen Betriebsphase, wie einer Spülphase oder
einer sonstigen Einfüllphase von Flüssigkeit, in der entgegengesetzten Richtung zu
betreiben.
[0014] Es kann auch jedoch auch vorgesehen sein, dass zumindest während einer überwiegenden
Zeitdauer der Betriebsphase die Pumpe in der entgegengesetzten Richtung betrieben
wird. Dies kann gegebenenfalls auch so aussehen, dass die Pumpe während der gesamten
Waschphase in der entgegengesetzten Richtung betrieben wird, d.h. bis zum Übergang
in die Abpumpphase, in welcher die Pumpe dann wieder in der Hauptrichtung betrieben
wird. Somit ist der Waschmittelverlust auf ein Minimum reduziert.
[0015] Es erweist sich als vorteilhaft, wenn während des Betreibens der Pumpe in der entgegengesetzten
Richtung zumindest eine elektrische und/oder mechanische Motorgröße eines die Pumpe
antreibenden Antriebsmotors erfasst wird, nämlich insbesondere eine aktuelle Leistung
und/oder ein aktuelles Drehmoment und/oder ein aktueller elektrischer Motorstrom und/oder
eine aktuelle Drehzahl des Antriebsmotors. In Abhängigkeit von der zumindest einen
Motorgröße kann dann die aktuelle Stellung des Rückschlagventils ermittelt werden.
Es können also Rückschlüsse auf die Dichtigkeit des Rückschlagventils getroffen werden,
sodass gegebenenfalls die Pumpenleistung erhöht oder aber reduziert werden kann. Auf
diese Art und Weise kann die Pumpe bedarfsabhängig und situationsgerecht betrieben
werden.
[0016] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Antriebsmotor in Abhängigkeit von
der aktuellen Stellung des Rückschlagventils bzw. von der zumindest einen Motorgröße
angesteuert wird. Wird an der Pumpe beispielsweise eine höhere Förderleistung und
ein geringerer Pumpendruck bzw. ein geringeres Drehmoment detektiert, stellt dies
einen Hinweis darauf dar, dass das Rückschlagventil nicht ausreichend dicht ist bzw.
sich nicht in der Schließstellung befindet. Die Leistung der Pumpe kann in diesem
Falle erhöht werden, um die Dichtwirkung zu verbessern. Wird wiederum detektiert,
dass das Rückschlagventil ausreichend dicht ist, kann die Leistung der Pumpe gegebenenfalls
reduziert werden. Somit kann elektrische Energie gespart werden. Es kann auch vorgesehen
sein, dass die zumindest eine Motorgröße des Antriebsmotors auf einen vorgegebenen
Sollwert geregelt wird, um das Rückschlagventil sicher in seiner Schließstellung zu
halten.
[0017] Wird die zumindest eine Motorgröße erfasst, so kann auch überprüft werden, ob während
des Betreibens der Pumpe in der entgegengesetzten Richtung eine Undichtigkeit des
Rückschlagventils für eine vorgegebene Zeitdauer detektiert wird. Wird eine solche
länger andauernde Undichtigkeit detektiert, kann ein Warnsignal mittels einer Ausgabeeinrichtung
des Haushaltsgeräts ausgegeben werden. Somit wird der Benutzer des Haushaltsgeräts
darüber informiert, dass das Rückschlagventil beispielsweise durch Festkörper verstopft
ist und somit eine Wartung bzw. eine Reparatur des Haushaltsgeräts erforderlich ist.
[0018] Als Antriebsmotor kann vorzugsweise ein bürstenloser Gleichstrommotor (BLDC) bzw.
eine Synchronmaschine verwendet werden. Ein derartiger Antriebsmotor weist eine relativ
geringe Geräuschentwicklung auf, sodass die während der Waschphase durch den Pumpenbetrieb
verursachten zusätzlichen Geräusche im Vergleich zu anderen, während der Waschphase
auftretenden Geräuschen vernachlässigbar sind. Außerdem ist der Energieverbrauch eines
BLDC-Motors relativ gering, sodass die Pumpe gegebenenfalls auch während der gesamten
Waschphase betrieben werden kann.
[0019] Ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät zur Pflege von Wäschestücken, insbesondere eine
Waschmaschine oder ein Waschtrockner, umfasst einen Laugenbehälter und eine Abflussleitung,
welche über ein Rückschlagventil mit dem Laugenbehälter fluidisch koppelbar ist. Das
Haushaltsgerät umfasst auch eine in die Abflussleitung integrierte Pumpe einschließlich
eines Antriebsmotors, welche in einer Hauptrichtung und einer dazu entgegengesetzten
Richtung betrieben werden kann. Das Haushaltsgerät umfasst zusätzlich eine Steuereinrichtung
zum Ansteuern des Antriebsmotors, welche dazu ausgelegt ist, ein erfindungsgemäßes
Verfahren durchzuführen.
[0020] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Alle vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in den jeweils
angegebenen Kombinationen, sondern auch in anderen Kombinationen oder aber in Alleinstellung
verwendbar.
[0021] Die Erfindung wird nun anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung ein Haushaltsgerät gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
und
- Fig. 2
- ein zeitliches Diagramm zur Erläuterung eines Verfahrens gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung.
[0023] Ein in Fig. 1 gezeigtes Haushaltsgerät 1 ist als eine Waschmaschine ausgebildet.
Das Haushaltsgerät 1 hat ein Gerätegehäuse 2, in welchem ein Laugenbehälter 3 angeordnet
ist. In dem Laugenbehälter 3 ist eine Wäschetrommel 4 um eine Drehachse 5 drehbar
gelagert. Die Drehachse 5 ist im Ausführungsbeispiel eine horizontale Drehachse. In
der Wäschetrommel 4 befinden sich Wäschestücke 6, welche mittels des Haushaltsgeräts
1 gereinigt werden.
[0024] Ein Einlass 7 des Laugenbehälters 3 ist über einen Waschmittelkasten 8 sowie über
Ventile 9 mit einem externen Wasseranschluss 10 des Haushaltsgeräts 1 fluidisch gekoppelt.
In an sich bekannter Weise kann in den Waschmittelkasten 8 ein Waschmittel eingegeben
werden.
[0025] Der Laugenbehälter 3 ist mit seinem Boden bzw. einer Unterseite mit einer Abflussleitung
11 fluidisch verbunden, welche beispielsweise als Schlauch ausgebildet ist. In die
Abflussleitung 11 ist eine Pumpe 12 integriert, welche von einem elektrischen Antriebsmotor
13 angetrieben wird. Der Antriebsmotor 13 wird mittels einer elektronischen Steuereinrichtung
14 angesteuert. Die Pumpe 12 ist einerseits mit einem externen Auslass 15 des Haushaltsgeräts
1 fluidisch verbunden; andererseits ist die Pumpe 12 über ein Rückschlagventil 16
mit einem Auslass 17 des Laugenbehälters 3 koppelbar. Das Rückschlagventil 16 weist
einen beweglich gelagerten Dichtkörper auf, beispielsweise eine Klappe oder eine Kugel,
und lässt die Strömung grundsätzlich nur in Richtung vom Laugenbehälter 3 in die Abflussleitung
11 zu. Das Rückschlagventil 16 bzw. sein Dichtkörper ist zwischen einer Öffnungsstellung
und einer Schließstellung bewegbar. Das Rückschlagventil 16 wird im Normalzustand
in der Schließstellung aufgrund einer in der Abflussleitung 11 stehenden Wassersäule
gehalten.
[0026] Die Pumpe 12 kann mittels der Steuereinrichtung 14 in beide Richtungen betrieben
werden. Die Pumpe 12 kann zunächst in einer Hauptrichtung 18 betrieben werden, bei
welcher mittels der Pumpe 12 ein Pumpensog 19 in der Abflussleitung 11 erzeugt wird,
sodass das Rückschlagventil 16 in seine Öffnungsstellung bewegt und die Waschlauge
aus dem Laugenbehälter 3 abgepumpt wird. Die Pumpe 12 kann aber auch in einer entgegengesetzten
Richtung 20 betrieben werden, sodass an dem Rückschlagventil 16 ein Pumpendruck 21
erzeugt wird, welcher das Rückschlagventil 16 in Richtung zur Schließstellung hin
drückt.
[0027] Der Antriebsmotor 13 ist beispielsweise als bürstenloser Gleichstrommotor, ein so
genannter BLDC-Motor, ausgebildet.
[0028] In Fig. 2 ist ein zeitliches Diagramm gezeigt, welches einen zeitlichen Verlauf eines
Betriebsprogramms mit mehreren Betriebsphasen, wie bspw. den Phasen 22, 23 und 24,
bzw. eines Waschprogramms des Haushaltsgeräts 1 schematisch und in abstrakter Weise
veranschaulicht. Auf der x-Achse ist die Zeit t aufgetragen. Zu einem Zeitpunkt T0
wird das Waschprogramm gestartet und eine Waschphase 22 eingeleitet, welche bis zu
einem Zeitpunkt T1 dauert. In dieser Waschphase 22 werden die Wäschestücke 6 gewaschen.
Die Waschphase 22 beginnt mit einem Einspülvorgang 23, bei welchem das Waschmittel
aus dem Waschmittelkasten 8 in den Laugenbehälter 3 eingespült wird. Gleichzeitig
wird dabei auch Wasser in den Laugenbehälter 3 eingeführt.
[0029] Die Waschphase 22 kann gegebenenfalls auch mehrere Waschgänge umfassen.
[0030] An die Waschphase 22 schließt sich eine Abpumpphase 24 an, während welcher die Pumpe
12 in der Hauptrichtung 18 betrieben wird. Die Abpumpphase 24 kann auch mit einem
Schleuderbetrieb und/oder mit einem Spülgang kombiniert werden. Während der Abpumpphase
24, welche insbesondere bis zum Abschluss des Waschprogramms zu einem Zeitpunkt T2
dauert, wird der Pumpensog 19 erzeugt und die Waschlauge aus dem Laugenbehälter 3
abgepumpt.
[0031] Ab dem Zeitpunkt T0 wird im Ausführungsbeispiel die Pumpe 12 für ein vorgegebenes
Zeitintervall 25 in der entgegengesetzten Richtung 20 betrieben, um den Pumpendruck
21 am Rückschlagventil 16 bereitzustellen. Das Zeitintervall 25 beginnt also mit dem
Einspülvorgang 23 und dauert noch über den Einspülvorgang 23 hinaus, nämlich eine
vorgegebene Zeitdauer 26 von mindestens einer Minute, insbesondere mindestens drei
Minuten, beispielsweise sogar zehn Minuten. Dadurch wird erreicht, dass das Rückschlagventil
16 sicher in seiner Schließstellung gehalten wird, während sich das Waschmittel nach
dem Einspülvorgang 23 im Wasser auflöst. Dieser Auflösungsprozess kann erfahrungsgemäß
etwa zehn Minuten dauern.
[0032] Optional kann das Zeitintervall 25 auch bis zum Zeitpunkt T1 dauern, sodass während
der gesamten Waschphase 22 die Pumpe 12 in der entgegengesetzten Richtung 20 betrieben
wird.
[0033] Während des Zeitintervalls 25 kann die Steuereinrichtung 14 zumindest eine Motorgröße
des Antriebsmotors 13 erfassen, wie insbesondere die aktuelle Motorleistung und/oder
das aktuelle Drehmoment und/oder die aktuelle Stromstärke eines Motorstroms und/oder
die aktuelle Motordrehzahl. In Abhängigkeit von dieser zumindest einen Motorgröße
kann die Steuereinrichtung 14 dann Rückschlüsse auf die aktuelle Stellung und somit
die Dichtigkeit des Rückschlagventils 16 ziehen. Die weitere Ansteuerung des Antriebsmotors
13 erfolgt dann in Abhängigkeit von diesen erfassten Informationen. Wird beispielsweise
detektiert, dass das Rückschlagventil 16 ausreichend dicht ist, kann die Leistung
der Pumpe 12 reduziert werden, um elektrische Energie zu sparen. Wird an der Pumpe
12 hingegen eine höhere Förderleistung und ein geringeres Drehmoment bzw. ein geringerer
Druck detektiert, ist das Rückschlagventil 16 nicht ausreichend dicht, und die Leistung
der Pumpe 12 kann erhöht werden, um die Dichtwirkung zu verbessern.
[0034] Wird mittels der Steuereinrichtung 14 eine Undichtigkeit des Rückschlagventils 16
über eine längere Zeitdauer detektiert, kann optional ein Warnsignal an den Benutzer
ausgegeben werden. Somit wird der Benutzer über die erforderliche Wartung des Haushaltsgeräts
1 informiert.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Gerätegehäuse
- 3
- Laugenbehälter
- 4
- Wäschetrommel
- 5
- Drehachse
- 6
- Wäschestücke
- 7
- Einlass
- 8
- Waschmittelkasten
- 9
- Ventile
- 10
- Wasseranschluss
- 11
- Abflussleitung
- 12
- Pumpe
- 13
- Antriebsmotor
- 14
- Steuereinrichtung
- 15
- Auslass
- 16
- Rückschlagventil
- 17
- Auslass
- 18
- Hauptrichtung
- 19
- Pumpensog
- 20
- entgegengesetzte Richtung
- 21
- Pumpendruck
- 22
- Waschphase
- 23
- Einspülvorgang
- 24
- Abpumpphase
- 25
- Zeitintervall
- 26
- Zeitdauer
- t
- Zeit
- T0, T1, T2
- Zeitpunkte
1. Verfahren zum Betreiben eines Haushaltsgeräts (1) zur Pflege von Wäschestücken (6),
bei welchem Flüssigkeit in einen Laugenbehälter (3) des Haushaltsgeräts (1) eingefüllt
wird und während einer anschließenden Abpumpphase (24) die Flüssigkeit aus dem Laugenbehälter
(3) über eine Abflussleitung (11) abgepumpt wird, wobei zum Abpumpen der Flüssigkeit
eine Pumpe (12) in einer Hauptrichtung (18) betrieben wird und bei dem Abpumpen ein
Rückschlagventil (16) aus einer Schließstellung, in welcher die Abflussleitung (11)
gegenüber dem Laugenbehälter (3) abgedichtet ist, in eine Öffnungsstellung bewegt
wird, in welcher die Abflussleitung (11) mit dem Laugenbehälter (3) fluidisch gekoppelt
ist, wobei zumindest während eines vorgegebenen Zeitintervalls (25) die Pumpe (12)
in einer zur Hauptrichtung (18) entgegengesetzten Richtung (20) betrieben und hierdurch
an dem Rückschlagventil (16) ein Pumpendruck (21) aufgebaut wird, mittels welchem
das Rückschlagventil (16) zur Schließstellung hin gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest bei einem Einfüllen der Flüssigkeit und/oder einem Einspülen (23) eines
Waschmittels in den Laugenbehälter (3) die Pumpe (12) in der entgegengesetzten Richtung
(20) betrieben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einfüllen der Flüssigkeit und/oder dem Einspülen (23) des Waschmittels die
Pumpe (12) in der entgegengesetzten Richtung (20) zumindest für eine vorgegebene Zeitdauer
(26) betrieben wird, welche größer als 1 Minute, insbesondere größer als 3 Minuten,
ist.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest während einer überwiegenden Zeitdauer einer Betriebsphase des Haushaltsgeräts,
insbesondere während einer Waschphase (22), die Pumpe (12) in der entgegengesetzten
Richtung (20) betrieben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsphase eine Waschphase (22) umfasst und dass während der gesamten Waschphase
(22) die Pumpe (12) in der entgegengesetzten Richtung (20) betrieben wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass während des Betreibens der Pumpe (12) in der entgegengesetzten Richtung (20) zumindest
eine Motorgröße, insbesondere eine aktuelle Leistung und/oder ein aktuelles Drehmoment
und/oder ein aktueller Motorstrom und/oder eine aktuelle Drehzahl, eines die Pumpe
(12) antreibenden Antriebsmotors (13) erfasst wird und abhängig von der zumindest
einen Motorgröße die aktuelle Stellung des Rückschlagventils (16) ermittelt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (13) in Abhängigkeit von der aktuellen Stellung des Rückschlagventils
(16) angesteuert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass, falls während des Betreibens der Pumpe (12) in der entgegengesetzten Richtung (20)
eine Undichtigkeit des Rückschlagventils (16) für eine vorgegebene Zeitdauer detektiert
wird, ein Warnsignal mittels einer Ausgabeeinrichtung ausgegeben wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (12) mittels eines bürstenlosen Gleichstrommotors als Antriebsmotor (13)
angetrieben wird.
9. Haushaltsgerät (1) zur Pflege von Wäschestücken (6), mit einem Laugenbehälter (3)
und einer Abflussleitung (11), welche über ein Rückschlagventil (16) mit dem Laugenbehälter
(3) fluidisch koppelbar ist, mit einer in die Abflussleitung (11) integrierten Pumpe
(12) einschließlich eines Antriebsmotors (13), wobei die Pumpe (12) in einer Hauptrichtung
(18) und einer dazu entgegengesetzten Richtung (20) betreibbar ist, und mit einer
Steuereinrichtung (14) zum Ansteuern des Antriebsmotors (13), welche dazu ausgelegt
ist, ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche durchzuführen.
1. Method for operating a household appliance (1) for the care of laundry items (6),
in which liquid is poured into an outer tub (3) of the household appliance (1) and
the liquid is pumped out of the outer tub (3) via an drain line (11) during a subsequent
pumping-out phase (24), wherein a pump (12) is operated in a main direction (18) for
pumping out the liquid, and when pumping out a non-return valve (16) is moved from
a closed position, in which the drain line (11) is sealed off from the outer tub (3),
into an open position, in which the drain line (11) has a fluid connection to the
outer tub (3), wherein, at least during a predefined time interval (25), the pump
(12) is operated in a direction (20) opposite the main direction (18) and, as a result,
a pumping pressure (21) is established at the non-return valve (16), by means of which
the non-return valve (16) is pressed into the closed position, characterised in that the pump (12) is operated in the opposite direction (20) at least when pouring in
the liquid and/or rinsing (23) a detergent into the outer tub (3).
2. Method according to claim 1, characterised in that after pouring in the liquid and/or rinsing (23) the detergent, the pump (12) is operated
in the opposite direction (20) at least for a predefined period of time (26) which
is greater than 1 minute, in particular greater than 3 minutes.
3. Method according to one of the preceding claims, characterised in that at least during a predominant period of time of an operating phase of the household
appliance, in particular during a washing phase (22), the pump (12) is operated in
the opposite direction (20).
4. Method according to claim 3, characterised in that the operating phase comprises a washing phase (22) and the pump (12) is operated
in the opposite direction (20) during the entire washing phase (22).
5. Method according to one of the preceding claims, characterised in that during operation of the pump (12) in the opposite direction (20), at least one motor
variable, in particular a current power and/or a current torque and/or a current motor
current and/or a current rotational speed, of a drive motor (13) driving the pump
(12) is acquired and the current position of the non-return valve (16) is determined
depending on the at least one motor variable.
6. Method according to claim 5, characterised in that the drive motor (13) is activated as a function of the current position of the non-return
valve (16).
7. Method according to claim 5 or 6, characterised in that if a leak in the non-return valve (16) is detected for a predefined period of time
during operation of the pump (12) in the opposite direction (20), a warning signal
is output by means of an output facility.
8. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the pump (12) is driven by means of a brushless DC motor as drive motor (13).
9. Household appliance (1) for the care of laundry items (6), with an outer tub (3) and
a drain line (11), which is able to have a fluid connection to the outer tub (3) by
way of a non-return valve (16), with a pump (12) integrated into the drain line (11)
including a drive motor (13), wherein the pump (12) is able to be operated in a main
direction (18) and a direction (20) opposite thereto, and with a control facility
(14) for activating the drive motor (13), which is designed to perform a method according
to one of the preceding claims.
1. Procédé de fonctionnement d'un appareil électroménager (1) destiné au soin de pièces
de linge (6), dans lequel du liquide est versé dans le compartiment à lessive (3)
de l'appareil électroménager (1) et pendant une phase de vidange (24) consécutive,
ce liquide est vidangé hors du compartiment à lessive (3) par le biais d'une conduite
d'évacuation (11), pour la vidange du liquide, une pompe (12) étant mise en fonctionnement
dans un sens principal (18) et, lors de cette vidange, un clapet antiretour (16) est
mis, d'une position fermée, dans laquelle la conduite d'évacuation (1) est étanche
contre le compartiment à lessive (3), en position d'ouverture dans laquelle la conduite
d'évacuation (11) est fluidiquement raccordée avec le compartiment à lessive (3),
au moins pendant un intervalle de temps (25) prédéfini, la pompe (12) fonctionnant
dans un sens (20) contraire au sens principal (18), et de ce fait, une pression de
pompage (21) s'instaurant sur le clapet antiretour (16), au moyen de laquelle le clapet
antiretour (16) reprend sa position fermée, caractérisé en ce qu'au moins lors du versement du liquide et/ou de l'arrivée (23) d'un produit de lavage
dans le compartiment à lessive (3), la pompe (12) se met à fonctionner dans le sens
(20) contraire.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'après le versement du liquide et/ou de l'arrivée (23) du produit de lavage, la pompe
(12) fonctionne dans le sens contraire (20) au moins pendant une durée de temps (26)
prédéfinie, qui est supérieure à 1 minute, en particulier supérieure à 3 minutes.
3. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins pendant la durée de temps la plus longue d'une phase de fonctionnement de
l'appareil électroménager, en particulier pendant une phase de lavage (22), la pompe
(12) fonctionne en sens contraire (20).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la phase de marche comprend une phase de lavage (22) et en ce que pendant toute la durée de la phase de lavage (22), la pompe (12) fonctionne en sens
contraire (20).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pendant le fonctionnement de la pompe (12) dans le sens contraire (20) au moins une
grandeur du moteur, en particulier la puissance instantanée et/ou un couple instantané
et/ou le courant de moteur instantané et/ou le régime instantané d'un moteur d'entraînement
(13) entraînant la pompe (12) est détecté et, en fonction de la au moins une grandeur
du moteur, la position instantanée du clapet antiretour (16) est déterminée.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (13) est amorcé en fonction de la position instantanée du
clapet antiretour (16).
7. Procédé selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que, dans le cas où pendant le fonctionnement de la pompe (12) dans le sens contraire
(20) un défaut d'étanchéité du clapet antiretour (16) est détecté pendant une durée
prédéfinie, un signal d'avertissement est émis au moyen d'un dispositif de sortie
à cet effet.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pompe (12) est entraînée au moyen d'un moteur à courant continu brushless comme
moteur d'entraînement (13).
9. Appareil électroménager (1) destiné au soin de pièces de linge (6), avec un compartiment
à lessive (3) et une conduite d'évacuation (11), laquelle peut être raccordée fluidiquement
par un clapet antiretour (16) avec le compartiment à lessive (3), avec une pompe (12)
intégrée à la conduite d'évacuation (11), incluant un moteur d'entraînement (13),
cette pompe (12) pouvant fonctionner dans un sens principal (18) et un sens contraire
à celui-ci (20), et avec un dispositif de commande (14) pour l'amorçage du moteur
d'entraînement (13) réalisé pour exécuter un procédé selon l'une des revendications
précédentes.