[0001] Die Erfindung betrifft ein Befestigungsmodul, das zum Befestigen eines Schienenfusses
einer Aufzugsschiene an einer Befestigungsebene dient, und eine Aufzugsanlage mit
Aufzugsschienen, die mit solchen Befestigungsmodulen in einem Aufzugsschacht oder
dergleichen montiert sind. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Befestigen
eines Schienenfusses einer Aufzugsschiene, das mit solchen Befestigungsmodulen durchgeführt
wird. Speziell betrifft die Erfindung das Gebiet der Aufzugsanlagen, die in hohe Gebäude
eingebaut sind und sich über eine grosse Anzahl an Stockwerken erstrecken.
[0002] Die
DE-AS 1 139 254 bezieht sich auf eine Führungsschienenbefestigungsvorrichtung zum Anbringen von Führungsschienen
von Aufzügen an einer Tragkonstruktion. Dieser liegt die Erkenntnis zugrunde, dass
es vorteilhaft ist, wenn relative Aufwärtsbewegungen der Führungsschienenabschnitte
bei Bauwerksetzungen ermöglicht sind. Zur Erleichterung von vertikalen Relativbewegungen
zwischen dem Bauwerk und der Führungsschiene sind Befestigungslöcher in einer Trägerplatte
zum Durchstecken von Schraubenbolzen für Führungsschienenklammern als Langlöcher ausgebildet,
die sich mit ihren Längsachsen nach oben hin von der benachbarten Stegwandung des
Führungsschienenprofils entfernen, wobei Führungsschienenklammern gegen Flansche der
Führungsschiene federnd anliegen. Wenn die Länge der Führungsschiene durch Wärmeausdehnung
zunimmt, bewegen die auf die Bolzen übertragenen Kräfte die gleitbar ausgefluchtete
Schienenbefestigungsvorrichtung nach oben, um die Reibung zwischen den Führungsschienenklammern
und der Führungsschiene zu vermindern, was die nach oben gerichtete Vertikalbewegung
der Führungsschiene relativ zu der Führungsschienenklammer erleichtert.
[0003] Die aus der
DE-AS 1 139 254 bekannte Führungsschienenbefestigungsvorrichtung hat den Nachteil, dass eine richtungsabhängige
Veränderung der Reibung auftritt. Kommt es nämlich umgekehrt, beispielsweise durch
eine temperaturbedingte Kontraktion der Führungsschiene, zu einer entgegengesetzten
Relativbewegung, werden die Bolzen in den Langlöchern nach unten verstellt, was die
Reibung zwischen den Führungsschienenklammern und der Führungsschiene verstärkt, und
eine relative Vertikalbewegung zwischen der Befestigungsvorrichtung und der Schiene
verhindert. Ausserdem führt jede Bewegung des Bolzens in dem Langloch auch zu einer
Veränderung der Haltekraft beziehungsweise des Spiels der Führungsschiene an der Befestigungsvorrichtung,
was unerwünscht ist.
[0004] Aus der
CH-PS 484 826 ist eine Befestigungsvorrichtung für Führungsschienen von Aufzügen bekannt. Dieser
Befestigungsvorrichtung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei der Befestigung von
Führungsschienen für Aufzüge zu berücksichtigen sei, dass sich bei Temperaturänderungen
die Länge der Führungsschienen ändert und dass mit der Zeit eine Kontraktion des Schachtmauerwerkes
eintreten kann. Deshalb soll eine Längsverschiebung zwischen Führungsschienen und
Schachtmauerwerk gestattet werden. Die vorgeschlagene Befestigungsvorrichtung hält
die Führungsschiene in horizontaler Richtung genügend fest, wobei sie diese in vertikaler
Richtung nicht fest klemmt. Hierfür werden beidseitig der Führungsschiene jeweils
eine Schienenklammer angeordnet. Eine Schienenklammer besteht aus zwei gleichachsig
aufeinanderliegenden kreisförmigen Scheiben verschiedener Durchmesser, welche konusförmig
ineinander übergehen. Zur Einstellung eines Spiels sind zwischen der Tragplatte und
der Schienenklammer mehrere Distanzscheiben eingelegt.
[0005] Bei der aus der
CH-PS 484 826 bekannten Befestigungsvorrichtung ist bei der Montage ein Zusammenbau aus mehreren
Teilen erforderlich, wobei der Monteur das Spiel über die Distanzscheiben einstellen
muss.
[0006] Aus der
US 3,982,692 sind Befestigungsmittel bekannt, die zum Befestigen der Seiten einer Aufzugsschiene
mit einem T-Profil an einem Träger dienen, wobei dies so erfolgt, dass eine Relativbewegung
der Aufzugsschiene möglich ist, um beispielsweise Gebäudesetzungen auszugleichen.
Hierbei werden laterale Bewegungen verhindert, während eine begrenzte Bewegung der
Aufzugsschiene gegen die Vorspannkraft einer Federlasche von dem Träger weg ermöglicht
ist.
[0007] Die aus der
US 3,982,692 bekannte Befestigung hat den Nachteil, dass die zwar begrenzten, aber möglichen Verstellbewegungen
Torsionen der Aufzugsschiene entlang ihrer Längsachse ermöglichen, was entsprechende
Verkrümmungen der an der Aufzugsschiene vorgesehenen Führungsbahnen zur Folge hat,
wenn beispielsweise im Betrieb entsprechende Querkräfte von der Aufzugskabine oder
dem Gegengewicht aus auf die Aufzugsschiene übertragen werden. Dies ist in der Regel
unerwünscht.
[0008] Aus der
EP 0 448 839 A1 ist eine Befestigungsvorrichtung für die Führungsschienen von Aufzügen bekannt. Bei
der bekannten Befestigungsvorrichtung kann eine Änderung einer Vorspannkraft der Schienenklammer
dadurch erreicht werden, dass ein als Auflagefutter für die Führungsschiene dienendes
Halbrundprofil verschiedene Dicken aufweist. Hierfür ist es aber erforderlich, dass
bereits vor der Montage der Aufzugsanlage bestimmt worden ist, welches Halbrundprofil
erforderlich ist und angeliefert werden muss.
[0009] Aus der
US 6371249 B1 ist eine Schienenklemme bekannt, bei welcher ein in einem seitlich der Führungsschiene
angeordneten Langloch geführter Klemmbügel von aussen über einen Fuss der Führungsschiene
geschwenkt werden kann und womit die Führungsschienen beidseitig festgeklemmt werden
kann. Um eine Halterung zu optimieren sind die seitlichen Langlöcher in einem 45°
Winkel angeordnet. Die seitlich angeordneten winklig verlaufenden Langlöcher beanspruchen
viel Platz und schwächen einen Querschnitt einer entsprechenden Wandplatte.
[0010] Aus der
EP 2174902 A1 ist eine weitere Schienenklemme bekannt, welche geeignet ist mehrere Schienen miteinander
zu verbinden. Hierbei wird eine Schienenklemme in einem seitlich der Führungsschiene
angebrachten Langloch seitlich verschoben. Die seitliche Haltekraft zum Halten der
Schiene ist hierbei einzig durch eine Reibkraft der Befestigungsteile gegeben.
[0011] Die bekannten Ausführungen befriedigen nicht. Sie benötigen beispielsweise viel Platz,
sie übertragen erforderliche Kräfte ungenügend oder sie müssen auf der Baustelle aufwändig
zusammengebaut werden oder sie müssen zum Einführen der Aufzugsschiene zumindest teilweise
demontiert werden.
[0012] Bei einer in ein Gebäude eingebauten Aufzugsanlage können die Aufzugsschienen direkt
oder mittelbar an einer Gebäudewand befestigt werden. Die beispielsweise als Führungsschienen
für die Aufzugskabine oder das Gegengewicht dienenden Aufzugsschienen können sich
hierbei über die gesamte Fahrstrecke des Aufzugs erstrecken, was vielfach annähernd
der Höhe des Gebäudes entspricht. Die Aufzugsschienen sind hierbei so stark im Gebäude
zu befestigen, dass sie seitliche Führungskräfte sicher aufnehmen können. Die Gebäudehöhe
kann sich aber über die Zeit verändern. Das Gebäude schrumpft beispielsweise in Folge
der Austrocknung und Setzung des Gebäudes. Auch die Temperaturen des Gebäudes sowie
Sonneneinstrahlungen können Veränderungen der Gebäudehöhe bewirken. Die Aufzugsschienen
können sich somit gegenüber dem Gebäude verschieben, wobei sich insbesondere die Gebäudehöhe
relativ zu den Aufzugsschienen verkürzen kann. Um hierbei Deformationen von Schienenabschnitten
zu vermeiden, sind Befestigungspunkte der Aufzugsschienen so auszuführen, dass ein
Längenausgleich ermöglicht ist, aber gleichzeitig eine genügende Befestigung zur Aufnahme
von Führungskräften gegeben ist.
[0013] Eine Aufgabe der Erfindung ist es somit, ein Befestigungsmodul für eine Aufzugsschiene,
eine Aufzugsanlage mit mehreren Befestigungsmodulen und ein Verfahren zum Befestigen
einer Aufzugsschiene anzugeben, die verbessert ausgestaltet sind. Speziell ist es
eine Aufgabe der Erfindung, ein Befestigungsmodul für eine Aufzugsschiene, eine Aufzugsanlage
mit mehreren solchen Befestigungsmodulen und ein Verfahren zum Befestigen einer Aufzugsschiene
anzugeben, die eine verbesserte Befestigung ermöglichen, bei der sowohl eine relative
Verschiebung der Aufzugsschiene entlang ihrer Erstreckung ermöglicht als auch eine
Bewegung oder Verdrehung in einer senkrecht zu der Erstreckung gedachten Ebene verhindert
ist und die eine einfache und platzsparende Montage durch einen Monteur erlauben.
[0014] Im Folgenden sind Lösungen und Vorschläge für ein entsprechendes Befestigungsmodul,
eine entsprechende Aufzugsanlage und ein entsprechendes Verfahren angegeben, welche
zumindest Teile einer der gestellten Aufgaben lösen. Des weiteren sind vorteilhafte
ergänzende oder alternative Weiterbildungen und Ausgestaltungen angegeben.
[0015] Bei einer Lösung kann das Befestigungsmodul, das zum Befestigen eines Schienenfusses
einer Aufzugsschiene an einer Befestigungsebene dient, mit einer ersten Befestigungseinrichtung,
die im montierten Zustand an der Befestigungsebene fixiert ist und zum Halten einer
ersten Seite des Schienenfusses dient, und einer zweiten Befestigungseinrichtung,
die im montierten Zustand an der Befestigungsebene fixiert ist und zum Halten einer
zweiten Seite des Schienenfusses dient, ausgebildet sein, wobei die zweite Befestigungseinrichtung
zumindest im Wesentlichen parallel zu der Befestigungsebene verschiebbar ist und wobei
zumindest ein Element der zweiten Befestigungseinrichtung, das im montierten Zustand
mit einer von der Befestigungsebene abgewandten Oberseite des Schienenfusses zusammenwirkt,
zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Befestigungsebene um eine Drehachse der
zweiten Befestigungseinrichtung von seitlich ausserhalb des Schienenfusses über die
Oberseite des Schienenfusses drehbar ist.
[0016] Die Aufzugsschiene selbst ist hierbei kein Bestandteil des Befestigungsmoduls. Das
Befestigungsmodul kann in einem Herstellwerk vormontiert und als Einheit hergestellt
und vertrieben werden. Bei der Montage der Aufzugsanlage kommen mehrere Befestigungsmodule
zum Einsatz, um Aufzugsschienen in einem Aufzugsschacht zu montieren. Eine einzelne
Aufzugsschiene, bei der es sich um einen einstückigen Abschnitt einer Anordnung von
Aufzugsschienen handeln kann, die sich bei der Montage zu einer fortlaufenden Aufzugskabinenschiene,
Gegengewichtsführungsschiene oder dergleichen zusammensetzen, kann jeweils mit zumindest
einem Befestigungsmodul befestigt werden. Ein üblicher einstückiger Abschnitt einer
Aufzugsschiene hat typischerweise eine Länge von etwa 5 Meter. Jeder Abschnitt ist
in der Regel mit ein bis zwei oder mehr Befestigungsmodulen an einer Schachtwand befestigt
und die Abschnitte sind mit Verbindungslaschen miteinander verbunden, so dass ein
zusammenhängender Strang von Aufzugsschienen entsteht. Solch eine Aufzugskabinenführungsschiene
oder Gegengewichtsführungsschiene ergibt sich nach der Montage der Aufzugsanlage aus
einer Anordnung von sich entlang einer Längsachse hintereinander angeordneten Aufzugsschienen,
die über mehrere Befestigungsmodule in dem Aufzugsschacht oder dergleichen befestigt
sind.
[0017] Bei einer Lösung wird eine Aufzugsanlage mit zumindest einer Anordnung von entlang
einer Längsachse hintereinander angeordneten Aufzugsschienen und mehreren Befestigungsmodulen
vorgeschlagen, wobei die Befestigungsmodule zum Befestigen der Schienenfüsse der Aufzugsschienen
dienen.
[0018] Bei einem vorgeschlagenen Verfahren zum Befestigen eines Schienenfusses einer Aufzugsschiene,
das mit ein oder mehreren Befestigungsmodulen durchgeführt wird, wird das Befestigungsmodul
an der Schachtwand montiert oder vormontiert. Die erste Seite des Schienenfusses wird
zwischen einem Anlagebereich und einem Stützbereich der ersten Befestigungseinrichtung
des Befestigungsmoduls eingefügt und die zweite Befestigungseinrichtung wird so gedreht
und verschoben, dass die zweite Seite des Schienenfusses zwischen einem Anlagebereich
und einem Stützbereich der zweiten Befestigungseinrichtung angeordnet ist.
[0019] Die feste Montage des Befestigungsmoduls an einer Tragkonstruktion, einer Schachtwand
oder dergleichen erfolgt hierbei nicht notwendigerweise vor dem Anordnen der Aufzugsschiene
an dem Befestigungsmodul. Allerdings ist es vorteilhaft, dass zunächst ein oder mehrere
Befestigungsmodule ortsfest im Aufzugsschacht montiert oder zumindest vormontiert
werden. Anschliessend wird die Aufzugsschiene an diesem einen oder vorzugsweise an
den mehreren Befestigungsmodulen so positioniert, dass die erste Seite dieser Aufzugsschiene
an der ersten Befestigungseinrichtung beziehungsweise den ersten Befestigungseinrichtungen
der mehreren Befestigungsmodule eingefügt ist. Anschliessend kann in vorteilhafter
Weise die zweite Befestigungseinrichtung beziehungsweise können in vorteilhafter Weise
die zweiten Befestigungseinrichtungen der mehreren Befestigungsmodule auf die vorgeschlagene
Weise positioniert werden. Somit ergibt sich eine vorteilhafte Montagemöglichkeit,
die von einem Monteur einfach und mit reduziertem Hilfsmitteleinsatz durchführbar
ist.
[0020] Vorteilhaft ist es, dass das Element der zweiten Befestigungseinrichtung, das im
montierten Zustand mit der Oberseite des Schienenfusses zusammenwirkt, ein Stützelement
ist und dass ein Stützbereich des Stützelements im montierten Zustand in einem vorgegebenen
Abstand zu der Befestigungsebene angeordnet ist. Über den Stützbereich der zweiten
Befestigungseinrichtung und vorzugsweise einen Stützbereich eines Stützelements der
ersten Befestigungseinrichtung kann eine Ausrichtung des Schienenfusses bezüglich
seiner Oberseite erfolgen. Dadurch wird auch eine Orientierung der Aufzugsschienen,
insbesondere Bahnen an einem Schienenkopf der Aufzugsschiene, im Raum vorgegeben.
[0021] Vorteilhaft ist es auch, dass die zweite Befestigungseinrichtung ein Ausgleichsmittel
mit einem Anlageelement aufweist, dass an dem Anlageelement ein Anlagebereich ausgebildet
ist, wobei eine zweite Seite des Schienenfusses im montierten Zustand zwischen dem
Anlagebereich des Anlageelements und einem Stützbereich eines Stützelements der zweiten
Befestigungseinrichtung anordenbar ist. Entsprechend kann an der ersten Befestigungseinrichtung
ein Ausgleichsmittel mit einem Anlageelement vorgesehen sein, wobei auch an diesem
Anlageelement ein Anlagebereich ausgebildet ist und wobei eine erste Seite des Schienenfusses
im montierten Zustand zwischen dem Anlagebereich des Anlageelements und einem Stützbereich
eines Stützelements der ersten Befestigungseinrichtung anordenbar ist. Speziell kann
hierbei über das Ausgleichsmittel eine Anpassung an unterschiedliche Schienenfüsse
erfolgen. Ferner kann durch das Ausgleichsmittel in einfacher Weise eine Befestigung
des Schienenfusses ermöglicht werden. Insbesondere kann hierbei eine Befestigung des
Schienenfusses ohne den Einsatz zusätzlicher Hilfsmittel ermöglicht werden. Dadurch
ist eine modulare Bauweise ermöglicht. Insbesondere kann das Befestigungsmodul in
einem Werk im Hinblick auf einen bestimmten Schienentyp hergestellt werden. Die Montage
von Aufzugsschienen dieses Schienentyps gestaltet sich besonders einfach. Hierbei
kann zusätzlich ein gewisser Toleranzausgleich ermöglicht werden, der sich insbesondere
auf herstellungsbedingte Abweichungen von Schienenfüssen eines Schienentyps ergibt.
[0022] Vorteilhaft ist es hierbei besonders, dass das Ausgleichsmittel so ausgestaltet ist,
dass ein zwischen dem Anlagebereich und dem Stützbereich vorgesehenes Haltemass an
ein für die zweite Seite des Schienenfusses erforderliches Haltemass, bei dem die
zweite Seite des Schienenfusses im montierten Zustand zwischen dem Anlagebereich und
dem Stützbereich gehalten ist, anpassbar ist. Entsprechend kann ein Ausgleichsmittel
für die erste Befestigungseinrichtung so ausgestaltet sein, dass ein zwischen dem
Anlagebereich und dem Stützbereich vorgesehenes Haltemass an ein für die erste Seite
des Schienenfusses erforderliches Haltemass, bei dem die erste Seite des Schienenfusses
im montierten Zustand zwischen dem Anlagebereich und dem Stützbereich gehalten ist,
anpassbar ist. Variationen des erforderlichen Haltemasses können beispielsweise toleranzbedingt
auftreten. Dies betrifft insbesondere Herstellungstoleranzen zwischen einzelnen Aufzugsschienen
eines bestimmten Schienentyps. Je nach Ausgestaltung des Befestigungsmoduls kann über
ein Ausgleichsmittel allerdings auch eine Anpassung an unterschiedliche Schienentypen
erfolgen, sofern eine Anpassung an diese im Rahmen des Praktikablen möglich ist.
[0023] Vorteilhaft ist es ebenfalls, dass das Ausgleichsmittel ein Keilelement aufweist,
dass das Anlageelement und das Keilelement zumindest näherungsweise parallel zu der
Befestigungsebene relativ zueinander verstellbar sind und dass das Anlageelement und
das Keilelement so ausgestaltet sind, dass zwischen dem Anlagebereich und dem Stützbereich
ein zumindest näherungsweise senkrecht zu der Befestigungsebene betrachtetes Haltemass
veränderbar ist. Das Haltemass ist dabei so veränderbar, dass im montierten Zustand
eine spielfreie Befestigung der zweiten Seite des Schienenfusses ermöglicht ist, wobei
dies durch eine Verschiebung des Anlageelements relativ zu dem Keilelement und/oder
durch eine Verschiebung des Anlageelements relativ zu der Befestigungsebene erfolgt.
In entsprechender Weise ist es vorteilhaft, dass das Ausgleichsmittel der ersten Befestigungseinrichtung
ein Keilelement aufweist und das Anlageelement und das Keilelement der ersten Befestigungseinrichtung
zumindest näherungsweise parallel zu der Befestigungsebene relativ zueinander verstellbar
sind. Das Anlageelement und das Keilelement der ersten Befestigungseinrichtung sind
dabei vorteilhafterweise so ausgestaltet, dass zwischen dem Anlagebereich und dem
Stützbereich ein zumindest näherungsweise senkrecht zu der Befestigungsebene betrachtetes
Haltemass, bei dem im montierten Zustand eine spielfreie Befestigung der ersten Seite
des Schienenfusses ermöglicht ist, durch eine Verschiebung des Anlageelements relativ
zu dem Keilelement der ersten Befestigungseinrichtung und/oder durch eine Verschiebung
des Anlageelements der ersten Befestigungseinrichtung relativ zu der Befestigungsebene
veränderbar ist.
[0024] Hierbei kann das Keilelement entlang der Verstellrichtung des Anlageelements konstruktionsbedingt
ortsfest gehalten sein, wenn das Anlageelement zum Montieren des Schienenfusses verstellt
wird. Dies ermöglicht eine einfache Handhabung durch einen Monteur. Ferner kann bei
einer direkten Anlage des Schienenfusses an dem Anlageelement aufgrund einer möglichen
Fixierung des Anlageelements verhindert werden, dass zum Beispiel bei Bewegungen des
Schienenfusses das Anlageelement aus seiner Position bewegt wird.
[0025] Vorteilhaft ist es ferner, dass zumindest das Element der zweiten Befestigungseinrichtung
zumindest um zumindest näherungsweise 90° um die Drehachse der zweiten Befestigungseinrichtung
von seitlich ausserhalb des Schienenfusses über die Oberseite des Schienenfusses drehbar
ist. Insbesondere kann die zweite Befestigungseinrichtung insgesamt um die Drehachse
drehbar sein. Wenn der Schienenfuss positioniert ist, ermöglicht dies ein Greifen,
beziehungsweise Umfassen des Schienenfusses. Hierbei ergibt sich eine Optimierung
des von dem Befestigungsmodul benötigten Bauraums. In vorteilhafter Weise ist an der
ersten Befestigungseinrichtung solch eine Drehbarkeit nicht realisiert. Dies vereinfacht
zum einen die Herstellung des Befestigungsmoduls. Zum anderen ermöglicht dies, dass
ein oder mehrere erste Befestigungseinrichtungen von ein oder mehreren Befestigungsmodulen
zur Verfügung stehen, um die erste Seite des Schienenfusses gewissermassen in diese
einzuhängen. Wenn der Schienenfuss mit seiner ersten Seite an der zumindest einen
ersten Befestigungseinrichtung zumindest eines Befestigungsmoduls positioniert ist,
kann die Montage an der zweiten Seite fortgesetzt werden. Zu geeigneten Zeitpunkten
können hierbei an der ersten Seite und der zweiten Seite des Schienenfusses, zum Beispiel
über entsprechende Ausgleichsmittel, Montageschritte ausgeführt werden, die den Schienenfuss
an der dortigen Stelle jeweils halten und fixieren.
[0026] In vorteilhafter Weise ist eine Führung vorgesehen, durch die die zweite Befestigungseinrichtung
entlang einer in der Befestigungsebene liegenden Führungsbahn geführt ist, wobei die
Führungsbahn einen Zustellabschnitt aufweist, der so orientiert ist, dass die zweite
Befestigungseinrichtung zumindest im Wesentlichen direkt in Richtung auf eine vorgegebene
Montageposition der zweiten Seite des Schienenfusses verschiebbar ist. Unter der vorgegebenen
Montageposition ist hierbei die Position der Aufzugsschiene zu verstehen, die im Rahmen
der Montage erreicht wird beziehungsweise erreicht werden soll. Dies kann beispielsweise
die Lage und Ausrichtung einer Oberseite des Schienenfusses und in der Regel dementsprechend
die Anordnung von an einem Schienenkopf ausgebildeten Bahnen im Aufzugsschacht betreffen.
Über den Zustellabschnitt der Führungsbahn wird zunächst über einen kurzen Weg der
Führungsbahn ermöglicht, die zweite Befestigungseinrichtung nahe an den Schienenfuss
zu bringen.
[0027] Vorteilhaft ist es ferner, dass eine Führung vorgesehen ist, durch die die zweite
Befestigungseinrichtung entlang einer in der Befestigungsebene liegenden Führungsbahn
geführt ist, und dass die Führungsbahn einen Annäherungsabschnitt aufweist, der so
orientiert ist, dass die zweite Befestigungseinrichtung sowohl in Richtung auf eine
vorgegebene Montageposition der zweiten Seite des Schienenfusses als auch parallel
zu einer durch die Montageposition gegebenen Längsachse des Schienenfusses verschiebbar
ist. Im Unterschied zu einem vorzugsweise ebenfalls vorgesehenen Zustellabschnitt
erfolgt die Annäherung an den Schienenfuss und ein hierbei zunehmendes Umgreifen der
zweiten Seite des Schienenfusses über einen längeren Weg der Führungsbahn. Diese Ausgestaltung
kann auch das Einfügen des Schienenfusses zwischen der ersten Befestigungseinrichtung
und der zweiten Befestigungseinrichtung vereinfachen. Somit ist die erste Befestigungseinrichtung
im Wesentlichen ortsfest in Bezug auf die Befestigungsebene positioniert. Das heisst,
dass Sie nicht verschiebbar und vorzugsweise auch nicht drehbar angeordnet.
[0028] Speziell ist es vorteilhaft, dass die Führungsbahn in Bezug auf die durch die Montageposition
gegebene Längsachse des Schienenfusses in einer Projektion auf die Befestigungsebene
betrachtet eine erste Neigung aufweist, die entlang des Zustellabschnitts zumindest
näherungsweise gleich 90° ist und/oder eine zweite Neigung aufweist die entlang des
Annäherungsabschnitts stets kleiner als 45° ist. Hierbei ist es beispielsweise möglich,
dass die zweite Neigung im Annäherungsabschnitt auch variiert. Vorteilhaft ist es
allerdings auch, dass die zweite Neigung entlang des Annäherungsabschnitts zumindest
näherungsweise konstant ist. Die Führungsbahn verläuft im Annäherungsabschnitt zumindest
näherungsweise geradlinig. In vorteilhafter Weise kann die Führungsbahn zwischen dem
Zustellabschnitt und dem Annäherungsabschnitt einen Knick aufweisen. Dies vereinfacht
zum einen die Ausgestaltung der Führung. Zum anderen können hierdurch geradlinige
Bewegungen des zweiten Befestigungselements entlang der Führungsbahn bei der Montage
vorgegeben werden. Bei einer abgewandelten Ausgestaltung kann jedoch auch ein beispielsweise
bogenförmiger Übergang zwischen dem Zustellabschnitt und dem Annäherungsabschnitt
vorgesehen sein. Damit können Abmessungen der erforderlichen Befestigung optimiert
werden.
[0029] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist eine Grundplatte vorgesehen, an der sich
zumindest mittelbar die Befestigungsebene befindet. Diese Grundplatte kann hierbei
L-förmig gebogen ausgeführt sein, wobei an einem Schenkel die Befestigungsebene vorgesehen
sein kann und wobei an dem anderen Schenkel eine oder mehrere Befestigungsmöglichkeiten
mit einer Tragkonstruktion oder dergleichen realisiert sind. Eine Führung für die
zweite Befestigungseinrichtung kann in der Grundplatte in vorteilhafter Weise in Form
einer Führungsausnehmung ausgebildet sein. Hierbei ist es des weiteren vorteilhaft,
dass die in der Grundplatte ausgebildete Führungsausnehmung ein Langloch mit oder
ohne Übergangsrundungen aufweist. Durch solch ein Langloch kann sich beispielsweise
ein Befestigungsmittel der zweiten Befestigungseinrichtung erstrecken und zur Führung
mit der Führungsausnehmung zusammenwirken. Mittels der L-förmig gebogenen Grundplatte
kann das Befestigungsmodul einfach an der Schachtwand befestigt werden. Entsprechende
Lochanordnungen im angebogenen Teil der Grundplatte ermöglichen eine Einstellung der
Schachtwandbefestigung, so dass die Aufzugsführungsschiene nach erfolgter Fixierung
am Befestigungsmodul als gesamtes geradlinig ausgerichtet werden kann.
[0030] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Langloch entlang der Führungsbahn mit
einem Knick ausgestaltet. Zusätzlich oder alternativ ist es vorteilhaft, dass sich
das Langloch zumindest näherungsweise aus zumindest zwei gegeneinander verdrehten
Rechteckformen zusammensetzt. Diese Rechteckformen sind parallel zu der Befestigungsebene
orientiert und gegeneinander verdreht. Dadurch kann in vorteilhafter Weise ein Zustellabschnitt
und ein Annäherungsabschnitt entsprechend den beiden Rechteckformen realisiert werden.
[0031] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
anhand der beigefügten Zeichnungen, in den gleich wirkende Teile über die Figuren
hinweg mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Befestigungsmodul, das zum Befestigen eines Schienenfusses einer Aufzugsschiene
dient, in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung entsprechend einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
- Fig. 2
- eine räumliche Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Befestigungsmoduls entsprechend
dem Ausführungsbeispiel in einer für die Montage vorbereiteten Stellung;
- Fig. 3
- das in Fig. 2 gezeigte Befestigungsmodul und eine Aufzugsschiene während der Montage;
- Fig. 4
- das in Fig. 3 gezeigte Befestigungsmodul und die Aufzugsschiene in einer schematischen
Darstellung aus der mit IV bezeichneten Blickrichtung im montierten Zustand;
- Fig. 5
- eine Aufzugsanlage in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung gemäss einer
möglichen Ausgestaltung der Erfindung und
- Fig. 6
- den in Fig. 5 mit VI bezeichneten Ausschnitt einer Anordnung aus Aufzugsschienen zur
Erläuterung einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung.
[0032] Fig. 1 zeigt ein Befestigungsmodul 1 und eine Aufzugsschiene 2 einer Aufzugsanlage
in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung entsprechend einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, wobei das Befestigungsmodul 1 zum Befestigen der Aufzugsschiene 2 an
einer Befestigungsebene 4 dient. Die Befestigungsebene 4 ist hierbei an einer L-förmig
gebogenen Grundplatte 5 ausgebildet. In diesem Ausführungsbeispiel stimmt die Befestigungsebene
4 mit einem Schienenfuss 6 der Aufzugsschiene 2 zugewandten Seite 4 der Grundplatte
5 überein, wenn die Aufzugsschiene 2 über das Befestigungsmodul 1 an der Befestigungsebene
4 befestigt ist.
[0033] Der Schienenfuss 6 weist eine erste Seite 7 und eine zweite Seite 8 auf. Die Wahl
der ersten Seite 7 und der zweiten Seite 8 bezüglich einer Achse 9 der Aufzugsschiene
2 ist hierbei willkürlich und bei einer abgewandelten Ausgestaltung können die Seiten
7, 8 entsprechend vertauscht sein.
[0034] Ferner weist die Aufzugsschiene 2 einen Schienenkopf 10 mit einer Stirnseite 11 auf.
Eine Unterseite 12 des Schienenfusses 6, die der Befestigungsebene 4 beziehungsweise
der Seite 4 der Grundplatte 5 zugewandt ist, ist von der Stirnseite 11 des Schienenkopfes
10 abgewandt. Des weiteren weist der Schienenfuss 6 eine Oberseite 13 auf, die sich
über die beiden Seiten 7, 8 erstreckt und von der Unterseite 12 des Schienenfusses
6 und im montierten Zustand von der Befestigungsebene 4 abgewandt ist.
[0035] Das Befestigungsmodul 1 weist eine erste Befestigungseinrichtung 15 und eine zweite
Befestigungseinrichtung 16 auf. Die erste Befestigungseinrichtung 15 dient zum Befestigen
der ersten Seite 7 des Schienenfusses 6 an der Befestigungsebene 4. Die zweite Befestigungseinrichtung
16 dient zum Befestigen der zweiten Seite 8 des Schienenfusses 6 an der Befestigungsebene
4. Die erste Befestigungseinrichtung 15 und die zweite Befestigungseinrichtung 16
sind im montierten Zustand hinsichtlich ihres Aufbaus in diesem Ausführungsbeispiel
bezüglich der Achse 9 spiegelsymmetrisch ausgeführt. Allerdings ergibt sich der Unterschied,
dass die erste Befestigungseinrichtung 15 während der Montage zumindest in Teilen
ortsfest bezüglich der Befestigungsebene 4 an der Grundplatte 5 angeordnet ist, während
die zweite Befestigungseinrichtung 16 bei der Montage bezüglich der Befestigungsebene
4 am der Grundplatte 5 dreh- und verschiebbar angeordnet ist. Bei einer abgewandelten
Ausgestaltung, in der die Seiten 7, 8 vertauscht sind, sind entsprechend auch die
Befestigungseinrichtungen 15, 16 vertauscht angeordnet.
[0036] Die erste Befestigungseinrichtung 15 beinhaltet ein L-förmiges Stützelement 17, das
mit seiner Stirnseite 18 eine Befestigungsebene 4 bestimmt. An einem Teil 19 des Stützelements
17 ist ein Stützbereich 20 ausgebildet, der in diesem Ausführungsbeispiel in Form
eines Vorsprungs 20 ausgestaltet ist. Ferner weist das Stützelement 17 eine Aussparung
21 auf. Eine weitere Aussparung 22 des Stützelements 17 ist als Bohrung 22 ausgeführt.
[0037] Die erste Befestigungseinrichtung 15 weist ausserdem ein Ausgleichsmittel 23 auf,
das in diesem Ausführungsbeispiel Elemente 24, 25 umfasst. In diesem Ausführungsbeispiel
ist das Element 24 als Anlageelement 24 ausgebildet. Das Element 25 ist als Keilelement
25 ausgebildet. An dem Anlageelement 24 ist ein Anlagebereich 26 in Form eines Vorsprungs
26 ausgebildet. Für das Anlageelement 24 ist eine Verstellrichtung 27 vorgegeben,
die parallel zu der Befestigungsebene 4 orientiert ist. Ferner ist an dem Anlageelement
24 eine Verstelllasche 28 ausgebildet, an der ein Monteur das Anlageelement 24 in
der Verstellrichtung 27 verstellen kann. Die Anlageelemente 24, 25 erstrecken sich
durch die Aussparung 21 des Stützelements 17. In diesem Ausführungsbeispiel ist das
Keilelement 25 ortsfest bezüglich der Befestigungsebene 4 angeordnet, während sich
das Anlageelement 24 entlang der Verstellrichtung 27 verstellen lässt.
[0038] Ausserdem weist die erste Befestigungseinrichtung 15 eine Hülse 29 auf, die ringförmig
geschlossen oder umfänglich geöffnet ausgestaltet sein kann. Das Stützelement 17 stützt
sich nicht nur über die Stirnseite 18 an der Befestigungsebene 4 beziehungsweise der
Grundplatte 5, sondern auch über die Hülse 29 an der Befestigungsebene 4 beziehungsweise
der Grundplatte 5 ab. An der Hülse 29 ergibt sich ausserdem ein seitlicher Stützbereich
30 für den Schienenfuss 6.
[0039] In einer Abwandlung kann das Keilelement 25 auch direkt durch die Hülse 29 an oder
auf der Befestigungsebene 4 fixiert werden. Eine Höhenabmessung der Hülse 29 wird
dabei um eine Dicke des Keilelements 25 reduziert.
[0040] Die erste Befestigungseinrichtung 15 weist ausserdem ein Befestigungsmittel 31 auf,
das eine Befestigung mit der Grundplatte 5 beispielsweise durch Verschrauben ermöglicht.
Mittels des Befestigungsmittels 31 wird so das Stützelement 17 zusammen mit der Hülse
29 und vorzugsweise dem untergelegten Keilelement 25 fest auf der Grundplatte befestigt.
[0041] In entsprechender Weise weist die zweite Befestigungseinrichtung 16 ein Stützelement
17A auf, an dem eine Stirnseite 18A ausgebildet ist. An einem Teil 19A des Stützelements
17A ist ein Stützbereich 20A in Form eines Vorsprungs 20A ausgebildet. Ferner sind
an dem Stützelement 17A eine Aussparung 21A und eine Aussparung 22A in Form einer
Bohrung 22A ausgebildet. Des weiteren weist die zweite Befestigungseinrichtung 16
ein Ausgleichsmittel 23A mit Elementen 24A, 25A auf. Das Element 24A ist als Anlageelement
24A ausgebildet. Das Element 25A ist als Keilelement 25A ausgebildet. Des weiteren
ist an dem Element 24A ein Anlagebereich 26A in Form eines Vorsprungs 26A ausgebildet.
Für das Anlageelement 24A ist eine Verstellrichtung 27A vorgegeben. Hierbei ist an
dem Anlageelement 24A eine Verstelllasche 28A ausgebildet. Des weiteren weist die
zweite Befestigungseinrichtung 16 eine Hülse 29A auf. An der Hülse 29A ergibt sich
ein Stützbereich 30A. Das Keilelement 25A ist fallweise auch der Hülse 29A unterlegt.
Ausserdem weist die zweite Befestigungseinrichtung 16 ein Befestigungsmittel 31A auf.
[0042] Es versteht sich, dass Eigenschaften und Funktionsweisen, die bezüglich einer der
Befestigungseinrichtungen 15, 16 beschrieben sind, zumindest teilweise auch auf die
jeweils andere Befestigungseinrichtung 15, 16 übertragbar sind.
[0043] Im montierten Zustand liegt die Oberseite 13 des Schienenfusses 6 einerseits an dem
Stützbereich 20 der ersten Befestigungseinrichtung 15 und andererseits an dem Stützbereich
20A der zweiten Befestigungseinrichtung 16 an. Dadurch ist die Orientierung der Aufzugsschiene
2 in einem Aufzugsschacht 35 festgelegt. Hierdurch sind auch Bahnen 36, 37, die an
dem Schienenkopf 10 ausgebildet sind, hinsichtlich ihrer Erstreckung durch den Aufzugsschacht
35 festgelegt. Je nach Ausgestaltung kann hierbei noch ein weiteres, dem Befestigungsmodul
1 entsprechendes Befestigungsmodul erforderlich sein, um die Lage der Aufzugsschiene
2 im Aufzugsschacht 35 festzulegen. An einer Aufzugsschiene 2 können ein oder mehrere
Befestigungsmodule 1 vorgesehen sein.
[0044] Im montierten Zustand, in dem die Aufzugsschiene 2 über das Befestigungsmodul 1 an
der Befestigungsebene 4 befestigt ist, liegen ausserdem die Anlagebereiche 26, 26A
der Anlageelemente 24, 24A an der Unterseite 12 des Schienenfusses 6 an. Hierbei besteht
jeweils zwischen dem Anlagebereich 26 und dem Stützbereich 20 beziehungsweise dem
Anlagebereich 26A und dem Stützbereich 20A eine Art Klammergriff, bei dem die erste
Seite 7 beziehungsweise die zweite Seite 8 des Schienenfusses 6 umklammert ist.
[0045] Zwischen dem Anlagebereich 26 und dem Stützbereich 20 ergibt sich senkrecht zu der
Befestigungsebene 4 ein Haltemass 38. Dieses Haltemass 38 verkürzt sich aufgrund der
Keilform des Keilelements 25, wenn das Anlageelement 24 in der Verstellrichtung 27
verstellt wird. Im montierten Zustand ist das Haltemass 38 gleich dem erforderlichen
Haltemass 38, das durch die Geometrie des Schienenfusses 6 bestimmt ist. In diesem
Ausführungsbeispiel ergibt sich das gleiche Haltemass 38 auch an der zweiten Befestigungseinrichtung
16. Prinzipiell können sich allerdings auch unterschiedliche Haltemasse 38 an den
Befestigungseinrichtungen 15, 16 ergeben. In der Regel variiert das erforderliche
Haltemass 38, das von dem jeweiligen Schienenfuss abhängt, aufgrund von Fertigungstoleranzen
von einer Aufzugsschiene 2 zu einer anderen Aufzugsschiene 2. Über den beschriebenen
Anpassungsmechanismus kann das Haltemass 38 jeweils auf das erforderliche Haltemass
38 eingestellt werden.
[0046] In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Abstand 33 zwischen dem Stützbereich 20A, 20
des Stützelements 17, 17A und der Befestigungsebene 4 im montierten Zustand fest vorgegeben.
Mittels des Ausgleichsmittel 23, 23A kann bei der Montage der Aufzugsschiene 2 das
Haltemass 38 eingestellt werden.
[0047] Fig. 2 zeigt eine räumliche Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Befestigungsmoduls
1 entsprechend dem Ausführungsbeispiel in einer für die Montage vorbereiteten Stellung.
Das Befestigungsmodul 1 kann in dieser Form im Herstellwerk vormontiert sein. Fallweise
werden allenfalls weitere Teile, die beispielsweise zur Befestigung des Moduls an
einer Schachtwand dienen, beigelegt oder vormontiert. Die in diesem Ausführungsbeispiel
L-förmig gebogene Grundplatte 5 weist Schenkel 40, 41 auf. Hierbei sind an dem Schenkel
40 geeignete Montagemöglichkeiten 42 in Form von Langlöchern 42 oder dergleichen vorgesehen.
Dadurch ist beispielsweise eine Verschraubung mit einer Tragkonstruktion möglich.
In der Fig. 2 sind eine Achse 43 und eine Längsachse 44 veranschaulicht. Die Längsachse
44 ist hierbei die Achse, entlang der sich die montierte Aufzugsschiene 2 erstreckt.
Die Längsachse 44 ist im Wesentlichen parallel zu der Befestigungsebene 4, was den
Fall einschliesst, dass die Längsachse 44 in der Befestigungsebene 4 liegt. Ferner
ist die Achse 43 parallel zu der Befestigungsebene 4 und senkrecht zu der Längsachse
44 orientiert. In der vorbereiteten Stellung ist die erste Befestigungseinrichtung
15 so bezüglich der Achse 43 ausgerichtet, dass die Verstellrichtung 27 parallel zu
der Achse 43 ist. Die erste Befestigungseinrichtung 15 ist hierbei über das Befestigungsmittel
31 mit der Grundplatte 5 verbunden, wobei kein Verdrehen oder Verschieben möglich
ist. Bei losem Arretiermittel 32 kann allerdings das Anlageelement 24 in der Verstellrichtung
27 verstellt werden. Bei angezogenem Arretiermittel 32 ist auch das Anlageelement
24 arretiert.
[0048] Die zweite Befestigungseinrichtung 16 ist in der vorbereiteten Stellung hingegen
entlang der Längsachse 44 ausgerichtet, so dass die diesbezügliche Verstellrichtung
27A parallel zu der Längsachse 44 ist. Dies bedeutet, dass ein Winkel 45 zwischen
einer Achse 46 entlang der Verstellrichtung 27A und der Achse 43 zumindest näherungsweise
gleich 90° ist. Bei der Vormontage ist der Winkel 45 von etwa 90° keine vorgegebene
Grösse. Vielmehr ist die Befestigungseinrichtung 16 lose, das heisst beweglich auf
der Befestigungsebene 4 montiert.
[0049] Es versteht sich, dass auch für die zweite Befestigungseinrichtung 16 ein Arretiermittel
32A (Fig. 4) vorgesehen ist. Solch ein Arretiermittel 32A kann allenfalls auch zu
einem späteren Zeitpunkt montiert werden. Allerdings kann solch ein Arretiermittel
32A auch bereits in dem für die Montage vorbereiteten Befestigungsmodul 1 an der zweiten
Befestigungseinrichtung 16 vormontiert sein.
[0050] Fig. 3 zeigt das in Fig. 2 gezeigte Befestigungsmodul 1 und die Aufzugsschiene 2
während der Montage. Hierbei wird die Aufzugsschiene 2 zwischen die Befestigungseinrichtungen
15, 16 eingesetzt. Aufgrund der um 90° gedrehten Stellung der zweiten Befestigungseinrichtung
16 sowie einer gewissen Beabstandung kann der Schienenfuss 6 ohne eine Demontage der
ersten Befestigungseinrichtung 15 in die dargestellte Lage eingesetzt werden. Die
erste Seite 7 des Schienenfusses 6 kann gewissermassen entlang der Verstellrichtung
27 beziehungsweise entlang der Achse 43 in die Klammer zwischen dem Stützbereich 20
und dem Anlagebereich 26 der ersten Befestigungseinrichtung 15 eingeschoben werden,
so dass die erste Seite 7 der Aufzugschiene 2 am Stützbereich 30 des Stützelementes
17 anliegt.
[0051] Die zweite Befestigungseinrichtung 16 bleibt zunächst lose in der vorbereiteten Stellung,
wie sie auch in der Fig. 2 dargestellt ist.
[0052] Fig. 4 zeigt das in Fig. 3 gezeigte Befestigungsmodul 1 und die Aufzugsschiene 2
in einer schematischen Darstellung aus der mit IV bezeichneten Blickrichtung im montierten
Zustand. Die Grundplatte 5 weist eine Führungsausnehmung 50 in Form eines Langlochs
50 auf, durch die eine Führung 50 gebildet ist. Durch die Geometrie der Führungsausnehmung
50 und die Zusammenwirkung mit dem Befestigungsmittel 31A ergibt sich eine Führungsbahn
51. Die zweite Befestigungseinrichtung 16 ist entlang der Führungsbahn 51 relativ
zu der Befestigungsebene 4 verschiebbar. Ausserdem ist eine Drehung der zweiten Befestigungseinrichtung
16 um eine Drehachse 52 ermöglicht, die in diesem Ausführungsbeispiel mit der Achse
52 des Befestigungsmittels 31A übereinstimmt. Die Drehachse 52 ist senkrecht zu der
Befestigungsebene 4 orientiert.
[0053] Bei einem möglichen Montageschritt kann ausgehend von der in der Fig. 3 gezeigten
Stellung zunächst ein Drehen der zweiten Befestigungseinrichtung 16 um die Drehachse
52 erfolgen. Hierbei kann die zweite Befestigungseinrichtung 16 in einer Drehrichtung
53 (Fig. 3) gedreht werden. Gleichzeitig kann die zweite Befestigungseinrichtung 16
entlang der Führungsbahn 51 verstellt werden. In diesem Ausführungsbeispiel weist
die Führungsbahn 51 einen Zustellabschnitt 54 und einen Annäherungsabschnitt 55 auf.
In Bezug auf eine Projektion der Längsachse 44 und des Zustellabschnitts 54 in die
Befestigungsebene 4 ergibt sich zwischen diesen in diesem Ausführungsbeispiel zumindest
näherungsweise eine erste Neigung (Winkel) 56 von etwa 90°. Entsprechend ergibt sich
bei einer Projektion in die Befestigungsebene 4 eine zweite Neigung (Winkel) 57 des
Annäherungsabschnitts 55 gegenüber der Längsachse 44, die in diesem Ausführungsbeispiel
deutlich kleiner als 90° und sogar kleiner als 45° ist. Über den Zustellabschnitt
54 ergibt sich über einen kurzen Verstellweg eine grosse Annäherung der zweiten Befestigungseinrichtung
an die zweite Seite 8. Anschliessend kann über den Annäherungsabschnitt 55 in Bezug
auf den Verstellweg entlang der Führungsbahn 51 eine langsamere Annäherung erzielt
werden. Hierbei kann auch eine Abstützung der zweiten Befestigungseinrichtung 16 an
einer Flanke 58 der Führungsausnehmung 50 genutzt werden. Insbesondere wird die Montage
dadurch erleichtert, dass sich die zweite Befestigungseinrichtung 16 über das Befestigungsmittel
31A an der Flanke 58 abstützt, wenn die zweite Befestigungseinrichtung 16 durch den
Monteur in einer Richtung 59 parallel zu der Längsachse 44 beaufschlagt wird. Durch
diese Zustellbewegung gelangt die zweite Seite 8 des Schienenfusses 6 zwischen den
Anlagebereich 26A und den Stützbereich 20A der zweiten Befestigungseinrichtung 16.
Das Verdrehen der zweiten Befestigungseinrichtung 16 in der Drehrichtung 53 kann hierbei
bereits am Anfang um 90° erfolgen. Durch das Zustellen der Befestigungseinrichtung
16 entlang der Führungsbahn 51 zur Aufzugsschiene 2, wird der Stützbereich 30A des
Stützelementes 17A zur zweiten Seite 8 der Aufzugschiene 2 zugestellt bis der Stützbereich
30A im losen Kontakt an der zweiten Seite 8 anliegt. Dadurch ist die Aufzugsschiene
2 seitlich geführt.
[0054] Insbesondere kann dadurch das Stützelement 17A von seitlich ausserhalb des Schienenfusses
6, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, über die Oberseite 13 des Schienenfusses 6 gedreht
werden. Eine gegebenenfalls gewünschte, möglichst spielfreie Befestigung des Schienenfusses
6 zwischen den in Fig. 1 dargestellten seitlichen Stützbereichen 30, 30A der Befestigungseinrichtungen
15, 16 kann hierdurch nach dem Anziehen des Befestigungsmittels 31, 31A in vereinfachter
Weise erzielt werden.
[0055] Bei einem möglichen Montageverfahren kann der Monteur nach dem Festziehen des Befestigungsmittels
31A die Anlageelemente 24, 24A in ihren jeweiligen Verstellrichtungen 27, 27A verstellen.
Anschliessend kann eine Arretierung über die Arretiermittel 32, 32A erfolgen. Der
Schienenfuss 6 ist dann über das Befestigungsmodul 1 an der Befestigungsebene 4 befestigt.
[0056] Diese Befestigung ermöglicht einen gewissen Längenausgleich beziehungsweise eine
Verschiebung der Aufzugsschiene 2 entlang ihrer Längsachse 44 bezüglich des Befestigungsmoduls
1. Die über die Befestigungseinrichtungen 15, 16 aufgebrachten Haltekräfte können
nämlich so dosiert werden, dass beispielsweise aufgrund einer Gebäudesetzung auftretende
Längenänderungen ausgeglichen werden können. Hierbei wird gewissermassen ein Durchrutschen
der Aufzugsschiene 2 durch das Befestigungsmodul 1 erlaubt.
[0057] In diesem Ausführungsbeispiel weist die Führungsbahn 51 einen Knick 60 auf. Bei einer
abgewandelten Ausgestaltung kann die Führungsausnehmung 50 allerdings auch gebogen
ausgestaltet sein, wodurch solch ein Knick 60 entfällt. Ferner weist die Führungsausnehmung
50 in diesem Ausführungsbeispiel Kanten 61 auf, von denen zur Vereinfachung der Darstellung
nur die Kante 61 gekennzeichnet ist. Durch eine entsprechende Abrundung können auch
ein oder mehrere solcher Kanten 61 entfallen beziehungsweise die Kanten 61 sind dann
durch Übergangsrundungen ersetzt.
[0058] In diesem Ausführungsbeispiel ist die Führungsausnehmung 50 aus zwei Rechtecken 62,
63 zusammengesetzt. Die Rechtecke 62, 63 sind hierbei parallel zu der Befestigungsebene
4 orientiert und bezüglich der Befestigungsebene 4 gegeneinander verdreht. Diese Verdrehung
zeigt sich in den unterschiedlichen Neigungen 56, 57.
[0059] Fig. 5 zeigt eine Aufzugsanlage 3 in einer auszugsweisen, schematischen Darstellung
gemäss einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung. Die Aufzugsanlage 3 weist mehrere
Aufzugsschienen 2, 2A, 2B, 2C auf. Hierbei sind die Aufzugsschienen 2, 2A Teil einer
Anordnung 70 aus mehreren Aufzugsschienen 2, 2A, die sich entlang der Längsachse 44
durch den Aufzugsschacht 35 erstrecken. Die Aufzugsschienen 2B, 2C sind Teil einer
weiteren solchen Anordnung 71 aus mehreren Aufzugsschienen 2B, 2C. An der Anordnung
70 ergeben sich beispielsweise Brems- und/oder Führungsbahnen 36, 37, die sich zumindest
im Wesentlichen durch den gesamten Aufzugsschacht 35 erstrecken. Solche Bahnen 36,
37 setzen sich über die einzelnen Aufzugsschienen 2, 2A fort.
[0060] Die Aufzugsanlage 3 weist ausserdem eine Aufzugskabine 72 und ein Gegengewicht 73
auf, die beispielsweise über ein Trag- und Zugmittel 74 miteinander verbunden sind.
Über die Anordnungen 70, 71 und gegebenenfalls weitere solcher Anordnungen kann unter
anderem eine Führung der Aufzugskabine 72 und des Gegengewichts 73 im Aufzugsschacht
35 realisiert werden.
[0061] Fig. 6 zeigt den in Fig. 5 mit VI bezeichneten Ausschnitt der Aufzugsanlage 3 mit
der Anordnung 70 und Befestigungsmodulen 1, 1'. Die Befestigungsmodule 1, 1' weisen
Grundplatten 5, 5' auf, die über eine Tragkonstruktion oder dergleichen im Aufzugsschacht
35 montiert sind. An einer Schnittstelle 80 sind die Aufzugsschienen 2, 2A auf Stoss
aneinander gefügt. An der Schnittstelle 80 können die Aufzugsschienen 2, 2A beispielsweise
mittels Verbindungslaschen 81 zusammengefügt sein. Dadurch ergeben sich die unterbrechungsfreien
Bahnen 36, 37 an der Anordnung 70 aus den mehreren Aufzugsschienen 2, 2A.
[0062] Die Schienenfüsse 6, 6A der Aufzugsschienen 2, 2A können sich beispielsweise aufgrund
von Fertigungstoleranzen unterscheiden. Dies kann sich in unterschiedlichen erforderlichen
Haltemassen 38 auswirken. Zur Montage der Aufzugsschienen 2, 2A können dennoch baugleiche
Befestigungsmodule 1, 1' zum Einsatz kommen. Die Einstellung des jeweiligen Haltemasses
38 auf das erforderliche Haltemass 38, wie es anhand der Fig. 1 beschrieben ist, ist
an jedem einzelnen Befestigungsmodul 1, 1' bei der Montage individuell möglich.
[0063] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
1. Befestigungsmodul (1), das zum Befestigen eines Schienenfusses (6) einer Aufzugsschiene
(2) an einer Befestigungsebene (4) dient, mit einer ersten Befestigungseinrichtung
(15), die im montierten Zustand an der Befestigungsebene (4) fixiert ist und zum Halten
einer ersten Seite (7) des Schienenfusses (6) dient, und einer zweiten Befestigungseinrichtung
(16), die im montierten Zustand an der Befestigungsebene (4) fixiert ist und zum Halten
einer zweiten Seite (8) des Schienenfusses (6) dient, wobei die zweite Befestigungseinrichtung
(16) zumindest im Wesentlichen parallel zu der Befestigungsebene (4) verschiebbar
ist und wobei zumindest ein Element (17A) der zweiten Befestigungseinrichtung (16),
das im montierten Zustand mit einer von der Befestigungsebene (4) abgewandten Oberseite
(13) des Schienenfusses (6) zusammenwirkt, zumindest im Wesentlichen senkrecht zu
der Befestigungsebene (4) um eine Drehachse (52) der zweiten Befestigungseinrichtung
(16) von seitlich ausserhalb des Schienenfusses (6) über die Oberseite (13) des Schienenfusses
(6) drehbar ist
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Führung (50) vorgesehen ist, durch die die zweite Befestigungseinrichtung (16)
entlang einer in der Befestigungsebene (4) liegenden Führungsbahn (51) geführt ist,
und dass die Führungsbahn (51) einen Zustellabschnitt (54) aufweist, der so orientiert
ist, dass die zweite Befestigungseinrichtung (16) zumindest im Wesentlichen in Richtung
auf eine vorgegebene Montageposition der zweiten Seite (8) des Schienenfusses (6)
verschiebbar ist und wobei die Führungsbahn (51) in Bezug auf die durch die Montageposition
gegebene Längsachse (44) des Schienenfusses (6) in einer Projektion auf die Befestigungsebene
(4) betrachtet zumindest eine erste und zweite Neigung (56, 57) aufweist.
2. Befestigungsmodul nach Anspruch1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Führung (50) durch die die zweite Befestigungseinrichtung (16) entlang der in
der Befestigungsebene (4) liegenden Führungsbahn (51) geführt ist, einen Annäherungsabschnitt
(55) aufweist, der so orientiert ist, dass die zweite Befestigungseinrichtung (16)
sowohl in Richtung auf eine vorgegebene Montageposition der zweiten Seite (8) des
Schienenfusses (6) als auch parallel zu einer durch die Montageposition gegebenen
Längsachse (44) des Schienenfusses (6) verschiebbar ist.
3. Befestigungsmodul nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Neigung (57) entlang des Annäherungsabschnitts (55) stets kleiner als
45° ist und/oder die erste Neigung (56) entlang des Zustellabschnitts (54) näherungsweise
gleich 90° ist.
4. Befestigungsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn (51) zwischen der ersten und der zweiten Neigung (56, 57) beziehungsweise
zwischen dem Zustellabschnitt (54) und dem Annäherungsabschnitt (55) einen Knick (60)
aufweist.
5. Befestigungsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Grundplatte (5) vorgesehen ist, an der sich zumindest mittelbar die Befestigungsebene
(4) befindet und dass die Führung (50) in die Grundplatte (5) integriert ist.
6. Befestigungsmodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die in der Grundplatte (5) ausgebildete Führungsausnehmung (50) ein Langloch (50)
mit oder ohne Abrundungen an Kanten (61) aufweist, und/oder dass das Langloch (50)
entlang der Führungsbahn (51) mit einem Knick (60) ausgestaltet ist und/oder
dass sich das Langloch (50) zumindest näherungsweise aus zumindest zwei gegeneinander
verdrehten Rechteckformen (62, 63) zusammensetzt.
7. Befestigungsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Befestigungseinrichtung (15), die zum Halten der ersten Seite (7) des Schienenfusses
(6) dient, im Wesentlichen ortsfest an der Befestigungsebene (4) angeordnet ist.
8. Befestigungsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Element (17A) der zweiten Befestigungseinrichtung (16), das im montierten Zustand
mit der Oberseite (13) des Schienenfusses (6) zusammenwirkt, ein Stützelement (17A)
ist und dass ein Stützbereich (20A) des Stützelements (17A) im montierten Zustand
in einem vorgegebenen Abstand (33) zu der Befestigungsebene (4) angeordnet ist.
9. Befestigungsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Befestigungseinrichtung (16) ein Ausgleichsmittel (23A) mit einem Anlageelement
(24A) aufweist und dass an dem Anlageelement (24A) ein Anlagebereich (26A) ausgebildet
ist, wobei eine zweite Seite (8) des Schienenfusses (6) im montierten Zustand zwischen
dem Anlagebereich (26A) des Anlageelements (24A) und einem Stützbereich (20A) eines
Stützelements (17A) der zweiten Befestigungseinrichtung (16) anordenbar ist.
10. Befestigungsmodul nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass das Ausgleichsmittel (23A) so ausgestaltet ist, das ein zwischen dem Anlagebereich
(26A) und dem Stützbereich (20A) vorgesehenes Haltemass (38) an ein für die zweite
Seite (8) des Schienenfusses (6) erforderliches Haltemass (38), bei dem die zweite
Seite (8) des Schienenfusses (6) im montierten Zustand zwischen dem Anlagebereich
(26A) und dem Stützbereich (20A) gehalten ist, anpassbar ist.
11. Befestigungsmodul nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
dass das Ausgleichsmittel (23A) ein Keilelement (25A) aufweist, das das Anlageelement
(24A) und das Keilelement (25A) zumindest näherungsweise parallel zu der Befestigungsebene
(4) relativ zueinander verstellbar sind und dass das Anlageelement (24A) und das Keilelement
(25A) so ausgestaltet sind, dass zwischen dem Anlagebereich (26A) und dem Stützbereich
(20A) ein zumindest näherungsweise senkrecht zu der Befestigungsebene (4) betrachtetes
Haltemass (38), bei dem im montierten Zustand eine spielfreie Befestigung der zweiten
Seite (8) des Schienenfusses (6) ermöglicht ist, durch eine Verschiebung des Anlageelements
(24A) relativ zu dem Keilelement (25A) und/oder durch eine Verschiebung des Anlageelements
(24A) relativ zu der Befestigungsebene (4) veränderbar ist.
12. Befestigungsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Element (17A) der zweiten Befestigungseinrichtung (16) zumindest um
zumindest näherungsweise 90° um die Drehachse (52) der zweiten Befestigungseinrichtung
(16) von seitlich ausserhalb des Schienenfusses (6) über die Oberseite (13) des Schienenfusses
(6) drehbar ist.
13. Aufzugsanlage (3) mit zumindest einer Anordnung (70) von entlang einer Längsachse
(44) hintereinander angeordneten Aufzugsschienen (2, 2A) und mehreren Befestigungsmodulen
(1, 1'), die jeweils nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet sind, wobei die
Befestigungsmodule (1, 1') zum Befestigen der Schienenfüsse (6, 6A) der Aufzugsschienen
(2, 2A) dienen.
14. Verfahren zum Befestigen eines Schienenfusses (6) einer Aufzugsschiene (2), das mit
zumindest einem Befestigungsmodul (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 durchgeführt
wird, wobei das Befestigungsmodul (1) montiert wird, wobei die erste Seite (7) des
Schienenfusses (6) zwischen einen Anlagebereich (26) und einen Stützbereich (20) der
ersten Befestigungseinrichtung (15) eingefügt wird und wobei die zweite Befestigungseinrichtung
(16) so gedreht und verschoben wird, dass die zweite Seite (8) des Schienenfusses
(6) zwischen einem Anlagebereich (26A) und einem Stützbereich (20A) der zweiten Befestigungseinrichtung
(16) angeordnet ist.
1. A fastening module (1), which is used to fasten a rail foot (6) of an elevator rail
(2) to a fastening plane (4), which fastening module comprises a first fastening device
(15), which, when assembled, is fastened to the fastening plane (4) and is used to
hold a first side (7) of the rail foot (6), and a second fastening device (16), which,
when assembled, is fastened to the fastening plane (4) and is used to hold a second
side (8) of the rail foot (6), it being possible for the second fastening device (16)
to be moved at least substantially in parallel with the fastening plane (4) and it
being possible for at least one element (17A) of the second fastening device (16),
which element (17A), when assembled, interacts with a top side (13) of the rail foot
(6) facing away from the fastening plane (4), to be rotated about an axis of rotation
(52) of the second fastening device (16) at least substantially perpendicularly to
the fastening plane (4), over the top side (13) of the rail foot (6) from laterally
outside of the rail foot (6),
characterized in that
a guide (50) is provided by means of which the second fastening device (16) is guided
along a guide track (51) in the fastening plane (4), and in that the guide track (51) comprises an advancing portion (54) oriented such that the second
fastening device (16) can move at least substantially towards a predetermined assembly
position of the second side (8) of the rail foot (6), and the guide track (51) having
at least a first and a second inclination (56, 57) in relation to the longitudinal
axis (44) of the rail foot (6) specified by the assembly position, when viewed in
a projection onto the fastening plane (4).
2. The fastening module according to claim 1, characterized in that the guide (50) by means of which the second fastening device (16) is guided along
the guide track (51) in the fastening plane (4) comprises an approach portion (55)
oriented such that the second fastening device (16) can move both towards a predetermined
assembly position of the second side (8) of the rail foot (6) and also in parallel
with a longitudinal axis (44) of the rail foot (6) specified by the assembly position.
3. The fastening module according to either of claims 1 or 2, characterized in that the second inclination (57) along the approach portion (55) is always less than 45°
and/or the first inclination (56) along the advancing portion (54) is approximately
equal to 90°.
4. The fastening module according to any of claims 1 to 3, characterized in that the guide track (51) has a bend (60) between the first and the second inclination
(56, 57) or between the advancing portion (54) and the approach portion (55).
5. The fastening module according to any of claims 1 to 4, characterized in that a base plate (5) is provided on which the fastening plane (4) is positioned, at least
indirectly, and in that the guide (50) is integrated in the base plate (5).
6. The fastening module according to claim 5, characterized in that the guide cut-out (50) made in the base plate (5) has a slot (50) with or without
rounding at the edges (61), and/or
in that the slot (50) is designed to have a bend (60) along the guide track (51) and/or in
that the slot (50) is at least approximately made up of at least two rectangular shapes
(62, 63) turned relative to one another.
7. The fastening module according to any of claims 1 to 6, characterized in that the first fastening device (15) used to hold the first side (7) of the rail foot
(6) is arranged so as to be substantially stationary on the fastening plane (4).
8. The fastening module according to any of claims 1 to 7, characterized in that the element (17A) of the second fastening device (16), which element, when assembled,
interacts with the top side (13) of the rail foot (6), is a support element (17A)
and in that a support region (20A) of the support element (17A), when assembled, is arranged
at a predetermined distance (33) from the fastening plane (4).
9. The fastening module according to any of claims 1 to 8, characterized in that the second fastening device (16) comprises a compensating means (23A) having a contact
element (24A), and in that a contact region (26A) is formed on the contact element (24A), it being possible
for a second side (8) of the rail foot (6), when assembled, to be arranged between
the contact region (26A) of the contact element (24A) and a support region (20A) of
a support element (17A) of the second fastening device (16).
10. The fastening module according to claim 9, characterized in that the compensating means (23A) is designed such that a holding dimension (38) provided
between the contact region (26A) and the support region (20A) can be adapted to a
holding dimension (38) required for the second side (8) of the rail foot (6), in which
the second side (8) of the rail foot (6), when assembled, is held between the contact
region (26A) and the support region (20A).
11. The fastening module according to either claim 9 or claim 10, characterized in that the compensating means (23A) comprises a wedge element (25A), in that the contact element (24A) and the wedge element (25A) are adjustable relative to
one another at least approximately in parallel with the fastening plane (4), and in that the contact element (24A) and the wedge element (25A) are designed such that, between
the contact region (26A) and the support region (20A), a holding dimension (38), which
is viewed at least approximately perpendicularly to the fastening plane (4) and in
which it is made possible for the second side (8) of the rail foot (6) to be fastened
without play when assembled, can be changed by moving the contact element (24A) relative
to the wedge element (25A) and/or by moving the contact element (24A) relative to
the fastening plane (4).
12. The fastening module according to any of claims 1 to 11, characterized in that at least the element (17A) of the second fastening device (16) can be rotated by
at least approximately 90° about the axis of rotation (52) of the second fastening
device (16), over the top side (13) of the rail foot (6) from laterally outside the
rail foot (6).
13. An elevator system (3) comprising at least one assembly (70) of elevator rails (2,
2A) arranged in succession along a longitudinal axis (44) and a plurality of fastening
modules (1, 1') each designed according to any of claims 1 to 12, the fastening modules
(1, 1') being used to fasten the rail feet (6, 6A) of the elevator rails (2, 2A).
14. A method for fastening a rail foot (6) of an elevator rail (2), which is carried out
using at least one fastening module (1) according to any of claims 1 to 12, wherein
the fastening module (1) is installed, wherein the first side (7) of the rail foot
(6) is inserted between a contact region (26) and a support region (20) of the first
fastening device (15), and wherein the second fastening device (16) is rotated and
moved such that the second side (8) of the rail foot (6) is arranged between a contact
region (26A) and a support region (20A) of the second fastening device (16).
1. Module de fixation (1) qui sert à la fixation d'un pied (6) d'un rail d'ascenseur
(2) à un plan de fixation (4), comportant un premier dispositif de fixation (15) qui
est fixé au plan de fixation (4) à l'état monté et qui sert à retenir un premier côté
(7) du pied de rail (6), et un second dispositif de fixation (16) qui est fixé au
plan de fixation (4) à l'état monté et qui sert à retenir un second côté (8) du pied
de rail (6), dans lequel le second dispositif de fixation (16) est déplaçable de manière
au moins sensiblement parallèle au plan de fixation (4), et dans lequel au moins un
élément (17A) du second dispositif de fixation (16) qui coopère à l'état monté avec
un côté supérieur (13) du pied de rail (6) opposé au plan de fixation (4) peut être
tourné de manière au moins sensiblement perpendiculaire au plan de fixation (4) autour
d'un axe de rotation (52) du second dispositif de fixation (16) latéralement à partir
du côté extérieur du pied de rail (6) sur le côté supérieur (13) du pied de rail (6),
caractérisé en ce qu'un guide (50) est prévu, à travers lequel le second dispositif de fixation (16) est
guidé le long d'un chemin de guidage (51) se trouvant dans le plan de fixation (4),
et en ce que le chemin de guidage (51) présente une section d'alimentation (54) qui est orientée
de sorte que le second dispositif de fixation (16) est déplaçable au moins sensiblement
vers une position de montage prédéfinie du second côté (8) du pied de rail (6), et
dans lequel le guidage (51) présente au moins une première et une seconde inclinaison
(56, 57) par rapport à l'axe longitudinal (44) du pied de rail (6) fourni par la position
de montage en projection sur le plan de fixation (4).
2. Module de fixation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le guide (50) à travers lequel le second dispositif de fixation (16) est guidé le
long du chemin de guidage (51) se trouvant dans le plan de fixation (4) présente une
section de rapprochement (55) orientée de sorte que le second dispositif de fixation
(16) est déplaçable à la fois vers une position de montage prédéfinie du second côté
(8) du pied de rail (6) et parallèlement à un axe longitudinal (44) du pied de rail
(6) donné par la position de montage.
3. Module de fixation selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la seconde inclinaison (57) le long de la section de rapprochement (55) est toujours
inférieure à 45 ° et/ou en ce que la première inclinaison (56) le long de la section d'alimentation (54) est approximativement
égale à 90 °.
4. Module de fixation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le chemin de guidage (51) présente un pli (60) entre la première et la seconde inclinaison
(56, 57) ou entre la section d'alimentation (54) et la section de rapprochement (55).
5. Module de fixation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une plaque de base (5) est prévue, sur laquelle le plan de fixation (4) est situé
au moins indirectement, et en ce que le guide (50) est intégré dans la plaque de base (5).
6. Module de fixation selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'évidement de guidage (50) réalisé dans la plaque de base (5) présente un trou allongé
(50) avec ou sans arrondis au niveau des bords (61), et/ou en ce que le trou allongé (50) est réalisé avec un pli (60) le long du chemin de guidage (51)
et/ou en ce que le trou allongé (50) est composé au moins approximativement d'au moins deux formes
rectangulaires (62, 63) torsadées l'une contre l'autre.
7. Module de fixation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le premier dispositif de fixation (15), qui sert à retenir le premier côté (7) du
pied de rail (6), est disposé de manière sensiblement fixe au plan de fixation (4).
8. Module de fixation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'élément (17A) du second dispositif de fixation (16), qui coopère avec le côté supérieur
(13) du pied de rail (6) à l'état monté, est un élément d'appui (17A) et en ce qu'une zone d'appui (20A) de l'élément d'appui (17A), à l'état monté, est disposée à
une distance prédéfinie (33) du plan de fixation (4).
9. Module de fixation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le second dispositif de fixation (16) présente un moyen de compensation (23A) doté
d'un élément de contact (24A), et en ce qu'une zone de contact (26A) est réalisée au niveau de l'élément de contact (24A), dans
lequel un second côté (8) du pied de rail (6) peut être disposé entre la zone de contact
(26A) de l'élément de contact (24A) et une zone d'appui (20A) d'un élément d'appui
(17A) du second dispositif de fixation (16) à l'état monté.
10. Module de fixation selon la revendication 9, caractérisé en ce que le moyen de compensation (23A) est conçu de telle manière qu'une masse de retenue
(38) prévue entre la zone de contact (26A) et la zone d'appui (20A) peut être adaptée
à une masse de retenue (38) requise pour le second côté (8) du pied de rail (6), dans
lequel le second côté (8) du pied de rail (6) est retenu entre la zone de contact
(26A) et la zone d'appui (20A) à l'état monté.
11. Module de fixation selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que le moyen de compensation (23A) présente un élément de calage (25A), en ce que l'élément de contact (24A) et l'élément de calage (25A) sont réglables l'un par rapport
à l'autre de manière au moins approximativement parallèle au plan de fixation (4),
et en ce que l'élément de contact (24A) et l'élément de calage (25A) sont conçus de sorte que,
entre la zone de contact (26A) et la zone d'appui (20A), une masse de retenue (38)
au moins approximativement perpendiculaire au plan de fixation (4), permettant une
fixation sans jeu du second côté (8) du pied de rail (6) à l'état monté, peut être
modifiée par un déplacement de l'élément de contact (24A) par rapport à l'élément
de calage (25A) et/ou par un déplacement de l'élément de contact (24A) par rapport
au plan de fixation (4).
12. Module de fixation selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'au moins l'élément (17A) du second dispositif de fixation (16) peut être tourné d'au
moins environ 90 ° autour de l'axe de rotation (52) du second dispositif de fixation
(16) à partir du côté extérieur du pied de rail (6) sur le côté supérieur (13) du
pied de rail (6).
13. Installation d'ascenseur (3) comportant au moins un agencement (70) de rails d'ascenseur
(2, 2A) disposés en série le long d'un axe longitudinal (44) et plusieurs modules
de fixation (1, 1') qui sont réalisés chacun selon l'une des revendications 1 à 12,
dans laquelle les modules de fixation (1, 1') servent à la fixation des pieds (6,
6A) des rails d'ascenseur (2, 2A).
14. Procédé de fixation d'un pied (6) d'un rail d'ascenseur (2), qui est réalisé avec
au moins un module de fixation (1) selon l'une des revendications 1 à 12, dans lequel
le module de fixation (1) est monté, dans lequel le premier côté (7) du pied de rail
(6) est inséré entre une zone de contact (26) et une zone d'appui (20) du premier
dispositif de fixation (15), et dans lequel le second dispositif de fixation (16)
est tourné et déplacé de sorte que le second côté (8) du pied de rail (6) est disposé
entre une zone de contact (26A) et une zone d'appui (20A) du second dispositif de
fixation (16).