[0001] Die Erfindung betrifft ein Behältnis zur Aufnahme von Getränken, insbesondere Trinkgefäß
oder Trinkbecher, zumindest aufweisend einen Boden und eine vom Boden etwa senkrecht
abragende, umlaufende Wand, wobei die Wand eine Lochung aufweist, durch die das Behältnis
mit einem Getränk befüllbar ist, wobei die Lochung nach Beendigung der Befüllung durch
ein Dichtmittel verschließbar ist.
[0002] Zudem betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur besonders schnellen und einfachen
Befüllung eines derartigen Behältnisses mit Bier oder einem Softdrink.
[0003] Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur besonders schnellen und
einfachen Befüllung mit einem entsprechenden Behältnis.
[0004] Insbesondere bei Großveranstaltungen mit einer hohen Anzahl an Besuchern kommt häufig
der Bedarf auf, innerhalb von sehr kurzer Zeit eine sehr hohe Anzahl an frisch zubereiteten
Getränken den Besuchern der Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise
während einer Sportgroßveranstaltung müssen in einer Pause häufig mehrere tausend
Getränke zur Verfügung gestellt werden, da möglichst alle Besucher der Sportveranstaltung,
die ein Getränk wünschen, dieses innerhalb der Pause erhalten können. Da die Pausen
derartiger Veranstaltungen häufig zeitlich sehr begrenzt sind, ist es in der Praxis
häufig nicht möglich, viele Menschen mit entsprechenden Getränken zeitnah zu versorgen,
da das Befüllen herkömmlicher Behältnisse, wie insbesondere Trinkbecher, beispielsweise
mit einem frisch gezapftem Bier oder einem frisch gezapften Softdrink, häufig lange
Zeit in Anspruch nimmt. Somit ist es nicht möglich, mit nur einer überschaubaren Menge
an Zapfstellen eine große Menge an Getränken zeitnah zur Verfügung zu stellen.
[0005] Hierdurch bedingt sehen viele Besucher derartiger Großveranstaltungen häufig davon
ab, überhaupt ein entsprechendes Getränk nachzufragen beziehungsweise dieses zu kaufen.
Häufig müssen sich die Besucher derartiger Großveranstaltungen in lange Warteschlagen
einreihen, wobei es nicht selten vorkommt, dass das Getränk erst zum Ende oder nach
Beendigung der Pause beispielsweise einer Sportveranstaltung an den Verbraucher ausgegeben
wird. Dies wiederum bewirkt bei vielen Verbrauchern, dass sie beim nächsten Besuch
einer derartigen Sportveranstaltung auf den Konsum eines derartigen Getränkes verzichten.
[0006] Um dieses Problem zu umgehen, also um ein Behältnis zur Aufnahme von Getränken wie
beispielsweise Bier oder Softdrink mittels einer entsprechenden Vorrichtung innerhalb
von sehr kurzer Zeit zur Verfügung zu stellen, ist im Stand der Technik ein Behältnis
bekannt, bei dem im Boden eine Öffnung vorgesehen ist, die von einem in den Boden
integrierten Metallring umgeben ist, durch die das Behältnis durch den Boden hindurch
befüllbar ist, und nach dem Befüllen durch einen auf den im Boden eingelassenen Metallring
aufgelegten magnetischen Körper, insbesondere eine kreisrunde magnetische Platte,
verschlossen ist. Ein derartiges Behältnis lässt sich innerhalb von relativ kurzer
Zeit befüllen und somit können hierdurch eine große Anzahl von Menschen mit entsprechenden
Getränken innerhalb von relativ kurzer Zeit versorgt werden.
[0008] Jedoch ist es hierbei nachteilig, dass derartige Behältnisse äußerst kostenintensiv
sowohl in der Herstellung als auch bei der späteren Entsorgung sind, da das mit der
Magnetplatte zusammenwirkende Metallteil aufwendig in den entsprechend geformten Boden
des Behältnisses eingearbeitet werden muss und bei der Entsorgung wieder vom Boden
getrennt werden muss.
[0009] Aufgrund des Eingangs genannten Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, ein Behältnis der eingangs genannten Art zu schaffen, welches
besonders kostengünstig herstellbar ist, welches dabei innerhalb kürzester Zeit befüllbar
und anschließend nach dem Befüllen sicher abzudichten ist, zudem liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die ein derartiges Behältnis innerhalb
von kürzester Zeit mit einem entsprechenden Getränk wie beispielsweise Bier oder einem
Softdrink befüllen kann, die einfach bedienbar ist und dabei kostengünstig und einfach
herstellbar ist und eine hohe Lebensdauer aufweist.
[0010] Zur Lösung der ersten Teilaufgabe der Erfindung schlägt die Erfindung vor, die abragende
Wand eine umlaufende Wand ist, die mehrere Lochungen aufweist, dass die Lochungen
der Wand in einem dem Boden nahen Bereich der Wand angeordnet oder ausgebildet sind,
und dass das Dichtmittel aus einem elastischen Ring besteht, der auf die Wand des
Behältnisses aufgeschoben ist und entlang der Wand in eine Fülllage und in eine Schließlage
verschiebbar ist.
[0011] Dadurch, dass die Wand eines derartigen Behältnisses Lochungen aufweist, durch die
das Getränk in das Behältnis einbringbar ist, ist es ermöglicht, handelsübliche und
weitverbreitete Standardbehältnisse wie beispielsweise Trinkbecher lediglich mit zusätzlichen
Lochungen in der Seitenwand zu versehen, und diese entsprechend zu befüllen. Durch
die Befüllung durch die Lochungen in der Wand kann ein derartiges Behältnis beispielsweise
innerhalb von ungefähr zwei Sekunden mit Bier befüllt werden. Dabei ist es ermöglicht,
das Behältnis durch die seitlich auf der Wand des Behältnisses angeordneten Lochungen
mit einer Einströmgeschwindigkeit des Getränkes von ungefähr 30 Litern pro Minute
zu befüllen.
[0012] Nach erfolgter Befüllung des Behältnisses werden die Lochungen durch ein geeignetes
Dichtmittel verschlossen.
[0013] Insbesondere kann dabei besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass alle Lochungen
gleiche Entfernung zum Boden des Behältnisses aufweisen und gleichmäßig über den Umfang
der Wand verteilt angeordnet sind.
[0014] Die Anordnung der Lochungen erfolgt somit rund um die Wand des Behältnisses, wobei
die Lochungen alle gleichen Abstand zueinander aufweisen. Hierdurch ist ein besonders
gleichmäßiges Einströmen des durch die Lochungen in das Behältnis einströmenden Getränkes
ermöglicht. Auch wird hierdurch eine übermäßige Schaumbildung vermieden.
[0015] Dadurch, dass die Lochungen der Wand in einem dem Boden nahen Bereich der Wand angeordnet
oder ausgebildet sind, ist eine Befüllung des Behältnisses von einem dem Boden nahen
Bereich in Richtung der Mündung des Behältnisses ermöglicht. Dies hat sich als besonders
vorteilhaft herausgestellt, da insbesondere bei der Befüllung mit einem schaumerzeugenden
Getränk, wie beispielsweise Bier, hierdurch das Behältnis nicht nur besonders schnell
befüllt werden kann, sondern dass dabei auch auf eine übermäßige und gegebenenfalls
zeitverzögernde Schaumbildung durch das Einfüllen in das Behältnis vermieden wird.
[0016] Es ist vorgesehen, dass das Dichtmittel außenseitig auf der Wand des Behältnisses
vorpositioniert oder außenseitig auf der Wand des Behältnisses vorpositionierbar ist.
[0017] Darüber hinaus ist vorgesehen, dass der elastische Ring mindestens eine flache Seite
aufweist, die auf die Wand des Behältnisses aufschiebbar oder aufgeschoben ist, und
entlang der Wand verschiebbar ist, wobei die Breite des Rings größer ist als der Durchmesser
der Lochungen.
[0018] Ein derartiger elastischer Ring kann auf besonders einfache Art und Weise mit seiner
flachen Seite auf die Wand eines derartigen Behältnisses aufgeschoben werden und in
Höhe der Lochungen, die Lochungen vollständig überdeckend, auf der Wand platziert
werden. Hierdurch ist ein kostengünstiges und einfaches Mittel zum Verschließen der
Lochungen und somit Verhindern des Ausflusses des Getränkes durch die Lochungen hindurch
gegeben. Der Ring kann dabei auch als Werbeträger dienen und auf seiner dem Benutzer
zugewandten Außenseite, die rund oder auch flach ausgebildet sein kann, Werbung für
das eingefüllte Getränk darstellen oder auch mit beliebiger anderer Werbung versehen
sein.
[0019] Dadurch, dass die Breite des Rings größer ist als der Durchmesser der Lochungen,
ist es sichergestellt, dass die Lochungen vollständig überdeckt und somit nach außen
abgedichtet sind. Ein Herausfließen von Flüssigkeit aus dem Behältnis durch die Lochungen
hindurch nach außen ist bei einem entsprechend platzierten elastischen Ring wirksam
verhindert.
[0020] Dabei ist vorgesehen, dass der Ring in einer dem Boden des Behältnisses nahen Lage
auf dem Behältnis, die Wand umgreifend, vorpositioniert ist und zum Verschließen der
Lochungen entlang der Wand verschiebbar ist, wobei der Abstand der Lochungen vom Boden
größer ist als die Breite des Rings und der Ring nahe der Lochungen zwischen Lochungen
und Boden des Behältnisses vorpositioniert ist.
[0021] Hierdurch ist es nach dem Befüllen des Behältnisses mit einem Getränk lediglich erforderlich,
den Ring aus der auf der Wand des Behältnisses vorpositionierten Lage in eine Lage
zu verschieben, die die Lochungen des Behältnisses vollständig abdeckt beziehungsweise
überdeckt und somit nach außen abdichtet. Dadurch, dass der Ring nahe des Bodens vorpositioniert
ist und die Lochungen nahe darauf folgend in einem Bereich der Wand ausgebildet sind,
ist lediglich ein geringfügiges Verschieben des Rings entlang der Wand des Behältnisses
erforderlich, sodass beispielsweise innerhalb kürzester Zeit nach Befüllen des Behältnisses
der Ring um einen Weg, der lediglich geringfügig größer ist als der Durchmesser der
Lochungen, verschoben werden muss, um die Lochungen vollständig abzudichten.
[0022] Dies kann innerhalb kürzester Zeit erfolgen. Die entsprechenden Behältnisse können
somit mit einem bereits nahe den Lochungen der Wand vorpositionierten Ring als Dichtmittel
vorkonfektioniert angeliefert werden, sodass diese lediglich noch entsprechend befüllt
und anschließend der Ring in die Dichtlage verschoben werden muss.
[0023] Der Ring, der beispielsweise auch als Werbeträger dient, kann dabei anschließend
nach Verzehr des Getränkes vom Verbraucher vom Behältnis auf schnelle und einfache
Art und Weise entfernt werden und geht in das Eigentum des Verbrauchers über. Dabei
kann der entsprechend gestaltete Ring auch als Erinnerungsstück für den Verbraucher
an die Veranstaltung oder als bleibender Werbeträger dienen.
[0024] Weiter kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der Ring aus einem lebensmittelechten
Kunststoff wie beispielsweise Silikon oder Gummi besteht.
[0025] Durch die Verwendung eines lebensmittelechten Kunststoffes, wie beispielsweise Silikon
oder Gummi ist es sichergestellt, dass weder geschmacklich noch sonstige Beeinträchtigungen
des Getränkes durch den Ring erfolgen.
[0026] Schließlich kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass außen an der Wand eine
Kante oder ein Absatz ausgebildet ist, der einen Wegbegrenzungsanschlag für den Ring
bildet.
[0027] Durch eine derartige außen an der Wand ausgebildete Kante oder einen Absatz, die
einen Wegbegrenzungsanschlag für den Ring bilden, ist es sichergestellt, dass der
Ring beim Verschieben in die Dichtlage nicht über die Sollposition hinaus verschoben
werden kann. Der Wegbegrenzungsanschlag ist dabei in Verschieberichtung den Lochungen
nachfolgend in einem Bereich neben den Lochungen des Behältnisses angeordnet, sodass
der beispielsweise nahe des Bodens vorpositionierte Ring in Richtung der Lochungen
nach Befüllen des Behältnisses verschoben wird, bis er an diesem Absatz, der einen
Wegbegrenzungsanschlag bildet, anstößt und nicht weiter verschoben werden kann. Beim
Berühren des Wegbegrenzungsanschlages befindet sich der Ring bereits in der Dichtlage,
und ein Herausfließen von Flüssigkeit aus dem Behältnis ist sicher verhindert.
[0028] Ein derartiges Behältnis kann in einfacher Art und Weise, dabei besonders kostengünstig,
hergestellt werden. Es ist beispielsweise möglich, auf dem Markt befindliche Trinkbecher
mit entsprechenden Lochungen in der Wand zu versehen, um diese durch die Lochungen
hindurch auf besonders schnelle Art und Weise befüllen zu können. Dadurch, dass derartige
Becher schon auf dem Markt sehr weit verbreitet sind, müssen lediglich die Maschinen
zur Herstellung derartiger Becher derart verändert werden, dass die entsprechenden
Lochungen in diese Behältnisse eingebracht werden. Somit sind die Herstellungskosten
derartiger Behältnisse wie insbesondere Trinkbecher äußerst gering. Die Behältnisse
können dabei sowohl als Mehrweg-Behältnisse als auch als EinwegBehältnisse Verwendung
finden beziehungsweise entsprechend hergestellt werden.
[0029] Die Vorpositionierung der als Dichtmittel dienenden Ringe auf einem bodennahen Bereich
der Wand des Behältnisses kann dabei entweder händisch oder durch eine entsprechende
Maschine maschinell erfolgen. Insbesondere bei Mehrweg-Behältnissen kann anschließend
an einen Reinigungsvorgang des Behältnisses maschinell ein Aufstülpen des entsprechenden,
als Werbeträger dienenden, Ringes auf den bodennahen Bereich der Wand des Behältnisses
erfolgen.
[0030] Zur Lösung der zweiten Teilaufgabe schlägt die Erfindung eine Vorrichtung gemäß Anspruch
7 vor.
[0031] Mittels einer derartigen Vorrichtung kann ein eingangs beschriebenes Behältnis, insbesondere
ein Trinkbecher, auf schnelle und einfache Art und Weise in einen Aufnahmeraum der
Vorrichtung händisch eingestellt werden. Nach Einstellen in den Aufnahmeraum in eine
erste Position, die eine Füllposition darstellt, strömt das Getränk durch die Lochungen
des Behältnisses in das Behältnis ein. Die Vorrichtung ist dabei mit mindestens einer
regelbaren Zuleitung für mindestens ein in das Behältnis einzufüllendes Getränk verbunden.
Die Zuleitung kann beispielsweise mittelbar mittels eines in der Vorrichtung ausgebildeten
Kanales, welcher in der Fülllage in Höhe der Lochungen des Behältnisses mündet, verbunden
sein, wobei das über die Zuleitung zugeführte Getränk bereits mit Druck, insbesondere
mit Kohlensäure, beaufschlagt ist und über eine Regeleinrichtung wie beispielsweise
ein Ventil oder einen Durchflussmengenmesser, der eine vorgegebene Menge an Flüssigkeit
in das Behältnis einströmen lässt, eine vorgegebene Menge bestimmt werden, um das
Behältnis entsprechend seiner Größe zu füllen. Nach Befüllung ist das Behältnis innerhalb
des Aufnahmeraums in eine zweite Position, die eine Dichtlage darstellt, verstellbar.
Dies erfolgt durch einfaches Ausüben von Druck auf den Becher in senkrechter Richtung,
d.h. in eine über die Füllposition hinaus in die Vorrichtung beziehungsweise den Aufnahmeraum
der Vorrichtung hineinragende Lage des Behältnisses. Beim weiteren Bewegen des Behältnisses
mit dem nahe der Lochungen zwischen Lochungen und Boden des Behältnisses angeordneten
Ring als Dichtmittel, stößt der Ring beim Verstellen an Teile der Vorrichtung an,
sodass das Behältnis gegenüber dem Ring verschoben wird, bis der Ring sich in der
Dichtlage, also in einer die Lochungen des Behältnisses vollständig überdeckenden
Lage, auf der Wand des Behältnisses befindet.
[0032] Anschließend kann das befüllte Behältnis aus der Vorrichtung herausgenommen werden
und einem Verbraucher übergeben werden.
[0033] Mittels einer derartigen erfindungsgemäßen Vorrichtung kann ein eingangs beschriebenes
Behältnis auf besonders einfache und dabei besonders schnelle Art und Weise mit einem
gewünschten Getränk, insbesondere mit Bier, befüllt werden. Hierdurch ist es ermöglicht,
innerhalb von kürzester Zeit eine große Anzahl an Behältnissen mit dem jeweils gewünschten
Getränk zu befüllen, um beispielsweise auch innerhalb einer Pause einer Großveranstaltung
eine große Menge an Menschen mit entsprechenden Getränken zu versorgen.
[0034] Eine derartige Vorrichtung ist auch von einem Laien auf einfachste Art und Weise
zu bedienen, da dieser lediglich den entsprechenden Trinkbecher, der das Behältnis
darstellt, in eine erste Lage etwa senkrecht in die Vorrichtung einführen muss, und
anschließend nach erfolgtem Befüllen des Behältnisses das Behältnis in dieselbe Richtung
weiterbewegen muss, um die Lochungen des Behältnisses zu verschließen. Anschließend
kann das Behältnis herausgenommen und entsprechend übergeben werden.
[0035] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform ist in Anspruch 8 beschrieben. Hierbei
besteht das Gehäuse aus einem Gehäuseunterteil und einem Gehäuseoberteil. Dabei weist
das Gehäuseunterteil eine zylindrische Ausnehmung auf, die zum Gehäuseoberteil hin
offen ausmündet. Das Gehäuseoberteil ist als ein am Gehäuseunterteil befestigbarer
Kopfdeckel mit einer kreisrunden Lochung ausgebildet. Die kreisrunde Lochung überdeckt
in der Zusammenbaulage die Mündung der zylindrischen Ausnehmung zumindest teilweise.
Innerhalb der zylindrischen Ausnehmung ist ein verschiebbarer Hülsenabschnitt angeordnet.
Der Hülsenabschnitt liegt in einer Nichtgebrauchslage an dem Kopfdeckel an. Die kreisrunde
Lochung des Kopfdeckels und der von dem Hülsenabschnitt umschlossene Raum bilden gemeinsam
einen Aufnahmeraum für den Boden und zumindest den Teil der Wand des Behältnisses,
der die Lochungen aufweist. Innerhalb des Hülsenabschnitts ist ein sowohl mit dem
Hülsenabschnitt gemeinsam verschiebbares als auch gegenüber dem Hülsenabschnitt gegen
die Kraft einer Feder verschiebbares Druckstück angeordnet. In einer ersten in den
Aufnahmeraum eingestellten Lage des Behältnisses, die eine Fülllage bildet, ist der
Hülsenabschnitt gemeinsam mit dem Druckstück in eine dem Kopfdeckel abgewandte Richtung
verschoben und in einer zweiten, die Dichtlage bildenden Lage ist nur das Druckstück
weiter in dieselbe Richtung verschoben. Dabei liegt der Hülsenabschnitt an einem Wegbegrenzungsanschlag
an und das Druckstück ist gegenüber dem Hülsenabschnitt weiter verschoben. Dabei ist
in der Fülllage ein Spalt zwischen Kopfdeckel und Hülsenabschnitt gebildet, der gehäuseinnenseitig
in Höhe der Lochungen des eingestellten Behältnisses ausmündet und außenseitig mittelbar
über einen im Gehäuseunterteil ausgebildeten Zuführkanal mit mindestens einer Zuleitung
für mindestens ein Getränk verbunden ist.
[0036] Auch mittels einer derartigen erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es auch einem ungeübten
Benutzer ermöglicht, auf besonders schnelle und einfache Art und Weise ein entsprechendes
Behältnis mit einem Getränk zu befüllen. Der Benutzer muss zur Befüllung des Behältnisses
lediglich das Behältnis in eine erste, die Fülllage bildende Lage in die Vorrichtung
einstellen. Dies erfolgt durch senkrechtes Zuführen des Behältnisses in den Aufnahmeraum
der Vorrichtung und bedarf nur einer leichten Ausübung von Druck in senkrechter Richtung
auf das Behältnis. Die Befüllung erfolgt dadurch, dass der Boden des Behältnisses
den Hülsenabschnitt vom Kopfdeckel wegbewegt, sodass ein Zuführkanal zwischen Hülsenabschnitt
und Kopfdeckel entsteht, durch den das Getränk in Richtung der Lochungen des Behältnisses
und anschließend durch diese hindurch in das Behältnis strömen kann. Nach erfolgreicher
Befüllung des Behältnisses muss der Benutzer lediglich einen weiteren geringen Druck
in etwa senkrechter Richtung auf das Behältnis ausüben, um das Behältnis gegenüber
dem lagegesicherten Ring in eine Lage zu verschieben, in dem der Ring die Lochungen
des Behältnisses abdichtet. Der Verschiebeweg ist dabei sowohl durch die Vorrichtung
an sich begrenzt, da zum weiteren Verschieben lediglich das Druckstück in Richtung
des Bodens des Gehäuseunterteils gegen die Kraft einer Feder verschoben wird. Der
Hülsenabschnitt verbleibt dabei in der Fülllage und es wird lediglich das Druckstück
weiter bewegt. Hierdurch ist es sichergestellt, dass der das Dichtmittel bildende
Ring in dieser Lage verbleibt und lediglich das Behältnis gegenüber dem Ring in senkrechter
Richtung in Richtung des Gehäuseunterteils weiter verschoben wird, bis der Ring sich
in der die Lochungen vollständig überdeckenden Dichtlage befindet. Anschließend kann
das Behältnis aus der Vorrichtung entnommen werden und beispielsweise dem Verbraucher
übergeben werden.
[0037] Um ein besonders schnelles Zerlegen der wesentlichen Teile der Vorrichtung zu ermöglichen,
kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass am Gehäuseunterteil mit zylindrischer
Ausnehmung und am Kopfdeckel jeweils ein Gewinde ausgebildet ist, mittels derer die
Teile miteinander verschraubbar sind.
[0038] Hierdurch ist es auf besonders schnelle und einfache Art und Weise ermöglicht, dass
Gehäuseunterteil vom Gehäuseoberteil zu trennen, dies kann beispielsweise zur Reinigung
erforderlich sein.
[0039] Zur Reinigung der Vorrichtung kann der Kopfdeckel von dem Gehäuseunterteil abgeschraubt
werden, anschließend können entsprechende Teile wie beispielsweise der Hülsenabschnitt
aus der Vorrichtung entnommen werden, um einzeln gereinigt zu werden. Auch der Zugriff
zur Reinigung auf die verbleibenden, nicht vom Gehäuseunterteil gelösten Teile ist
somit auf schnelle und einfache Art und Weise ermöglicht.
[0040] Auch ist es hierdurch ermöglicht, das durch einen Kopfdeckel gebildete Gehäuseoberteil
und den Hülsenabschnitt gegen gleiche Teile mit anderen Abmessungen auszutauschen.
Hierdurch können beispielsweise mit einer Vorrichtung Behältnisse befüllt werden,
die eine unterschiedliche Größe und gegebenenfalls Aufnahmemenge des Getränkes, aufweisen.
[0041] Somit kann die Vorrichtung auf schnelle und einfache Art und Weise durch Austausch
des Kopfdeckels und des Hülsenabschnitts auch für die Befüllung von abweichende Maße
aufweisenden Behältnissen Verwendung finden.
[0042] Weiter kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die Feder zwischen Gehäuseunterteil
und Druckstück angeordnet ist.
[0043] Die Feder, die auch die Rückstellung sowohl des Druckstücks als auch des Hülsenabschnitts
in die Nichtgebrauchslage bewirkt, ist etwa zentral unter dem Druckstück, zwischen
Druckstück und Gehäuseunterteil angeordnet, sodass ein möglichst gleichmäßiger Druck
auf die durch die Feder zu bewegenden Teile ermöglicht ist.
[0044] Darüber hinaus kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass jede Zuleitung mit
einer Mengensteuerungseinheit und/oder einer Zeitsteuerungseinheit verbunden ist,
mittels derer die Durchflussmenge des jeweiligen Getränks durch die jeweilige Zuleitung
einstellbar oder messbar und einstellbar ist.
[0045] Zur Anpassung der durch die Vorrichtung an das Behältnis abzugebenden Menge des Getränks
kann bereits außerhalb der Vorrichtung, beispielsweise in oder an jeder Zuleitung,
eine derartige Mengensteuerungseinheit und/oder eine Zeitsteuerungseinheit angeordnet
sein. Hierdurch ist auf schnelle und einfache Art und Weise die Befüllung eines ein
beliebiges Volumen aufweisenden Behältnisses mit genau der Menge ermöglicht, die durch
das Volumen des Behältnisses vorgeben ist. Beispielsweise kann ein Benutzer der Vorrichtung
einmalig das abzugebende Volumen einstellen, und anschließend wird dieses automatisch
an jedes eingestellte Behältnis abgegeben.
[0046] Zudem kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass jede Zuleitung mittels eines
schaltbaren Ventils, welches durch einen in der Vorrichtung angeordneten Initiator
schaltbar oder geschaltet ist, steuerbar und regelbar ist.
[0047] Ein derartiger Initiator kann beispielsweise im Verschiebeweg des Hülsenabschnitts
angeordnet sein, d.h. dass dieser bei einer Verschiebung des Hülsenabschnitts in die
Befülllage geschaltet ist, und entsprechend die Zuführung des Getränkes durch die
Zuleitung und den an der Vorrichtung ausgebildeten Zuführkanal aktiviert ist. Nach
Abgabe der vorgegebenen Menge wird die Zuführung automatisch unterbrochen um ein Überlaufen
des Behältnisses zu verhindern. Zudem kann der Initiator mit weiteren akustischen
oder optischen Signalisierungsmitteln verbunden sein, die beispielsweise dem Benutzer
signalisieren, dass das Behältnis nicht weiter befüllt wird und nun aus der Fülllage
weiter in die Dichtlage verschoben werden kann.
[0048] Dies kann sowohl durch optische als auch durch akustische Signalisierung dem Benutzer
mitgeteilt werden.
[0049] Insbesondere kann dabei besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der Initiator durch
einen Schaltkontakt gebildet ist, der einen elektrischen Schalter betätigt, der durch
Verstellen des Hülsenabschnitts in die Fülllage geschaltet ist.
[0050] Auch kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass im Gehäuseunterteil oder im Druckstück
ein das Druckstück und den Boden eines eingestellten Behältnisses durchscheinendes
optisches Signalisierungsmittel, insbesondere eine LED, angeordnet ist.
[0051] Ein derartiges optisches Signalisierungsmittel, welches bevorzugt aus einer LED besteht,
kann dem Benutzer der Vorrichtung auf schnelle und einfache Art und Weise signalisieren,
dass das Behältnis befüllt ist und weiter in die Dichtlage bewegt werden kann. Durch
eine den Boden eines eingestellten Behältnisses durchscheinende Lichtquelle kann auch
in einer Umgebung mit lauten Geräuschen der Benutzer schnell und einfach erkennen,
dass das Behältnis befüllt ist und nun in die Dichtlage weiterbewegt werden muss.
[0052] Im Ausführungsbeispiel ist die LED von der Feder umgeben, die zwischen Druckstück
und Gehäuseunterteil angeordnet ist, und durchscheint den Boden des Behältnisses.
[0053] Darüber hinaus kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die kreisrunde Lochung
des Kopfdeckels zum freien Ende hin trichterförmig ausmündet, wobei an einer Innenmantelfläche
des den Aufnahmeraum umgebenen Bereichs nahe dem Hülsenabschnitt zugewandten Ende
des Kopfdeckels eine umlaufende Dichtung angeordnet ist, die das eingestellte Behältnis
gegenüber der Innenmantelfläche des Kopfdeckels abdichtet.
[0054] Durch die trichterförmige Ausmündung ist eine besonders schnelle und einfache und
dabei lagesichere Zuführung des zu befüllenden Behältnisses in den Aufnahmeraum der
Vorrichtung ermöglicht.
[0055] Zudem ist durch die umlaufende Dichtung eine Abdichtung zwischen den Teilen, die
ein ungewünschtes Herausfließen von Flüssigkeiten verhindert, sichergestellt.
[0056] Auch kann besonders vorgesehen sein, dass zwischen Druckstück und Innenmantelfläche
des Hülsenabschnitts und/ oder zwischen Hülsenabschnitt und zylindrischer Ausnehmung
mindestens ein Kanal, vorzugsweise mehrere Kanäle angeordnet sind, die mit einem Hauptablaufkanal
verbunden sind, der an einer Gehäuseaußenseite mündet und dort mit einer Ablaufleitung
oder einem Auffang verbunden oder verbindbar ist.
[0057] Durch die Anordnung derartiger Kanäle kann sich innerhalb des Aufnahmeraums der Vorrichtung
sammelnde Flüssigkeit auf besonders einfache Art und Weise aus der Vorrichtung hinaus
abgeführt werden. Die Kanäle erleichtern auch nach Beendigung der Benutzung die Reinigung
der Vorrichtung, in dem die Vorrichtung mit Wasser und/oder Reinigungsmittel durchspült
wird, wobei das Wasser und/oder Reinigungsmittel durch die Kanäle ablaufen kann. Somit
ist zum einen ein Abfluss von sich ansammelnden Flüssigkeiten ermöglicht und zum anderen
die Reinigung der Vorrichtung erleichtert.
[0058] Weiter kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass an der Innenmantelfläche des
Hülsenabschnitts ein Wegbegrenzungsanschlag angeordnet ist, der aus einem Vorsprung
besteht.
[0059] Der Vorsprung ist dabei derart angeordnet, dass der den bodennahen Bereich der Wand
des Behältnisses umgebene Ring an dem Vorsprung in der Fülllage anliegt. D.h., der
Ring kann auch bei weiterem Verschieben des Behältnisses in den Aufnahmeraum der Vorrichtung
hinein nicht weiter bewegt werden, da er an diesem einen Wegbegrenzungsanschlag bildenden
Vorsprung anliegt. Beim weiteren Verschieben des Behältnisses in die Dichtlage verbleibt
somit der Ring in einer gegenüber der Vorrichtung unveränderten Lage und lediglich
das Behältnis wird gegenüber dem Ring in eine Lage verschoben, in der der Ring die
Lochungen der Wand des Behältnisses vollständig überdeckt und somit abdichtet.
[0060] Darüber hinaus kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass der Zuführkanal zur
Zuleitung von Getränken mit zwei oder mehreren, insbesondere mit vier, Getränkezuleitungen
verbunden oder verbindbar ist.
[0061] Hierdurch ist es mit nur einer Vorrichtung ermöglicht, verschiedene Getränke, die
sich nach dem Wunsch des Verbrauchers richten, in ein Behältnis einzufüllen.
[0062] Weiter kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass zwischen Kopfdeckel und Gehäuseunterteil
und zwischen Hülsenabschnitt und Gehäuseunterteil jeweils Dichtmittel angeordnet sind,
die die Teile gegeneinander fluiddicht abdichten.
[0063] Dabei kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die Dichtmittel jeweils durch
einen O-Ring aus Gummi bestehen.
[0064] Durch die Anordnung derartiger O-Ringe als Dichtmittel ist ein ungewünschter Fluss
von Flüssigkeiten zwischen den Teilen weitestgehend verhindert. Somit ist es sichergestellt,
dass beispielsweise nicht Getränkereste vom vorherigen Befüllen eines Gefäßes zwischen
diesen Teilen verbleiben und bei einem späteren Befüllen wieder mit in das Behältnis
hineingelangen.
[0065] Insbesondere kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die Vorrichtung in eine
Thekenarbeitsplatte integriert oder integrierbar ist.
[0066] Eine derartige erfindungsgemäße Vorrichtung kann als integraler Bestandteil einer
Thekenarbeitsplatte ausgebildet sein. Dabei kann beispielsweise der Kopfdeckel bündig
mit dem Siebblech einer Thekenarbeitsplatte abschließen und beispielsweise das Gehäuseunterteil
bündig mit der dem eine Tropfschale bildenden Wannenblech einer Thekenarbeitsplatte
verbunden werden.
[0067] Schließlich kann besonders bevorzugt vorgesehen sein, dass die Vorrichtung einen
Stromspeicher wie einen Akku oder eine Batterie zur Speisung des Signalisierungsmittels
und/ oder des Initiators aufweist, die einen autarken Betrieb der Vorrichtung ermöglichen.
[0068] Eine derartige, autark agierende Vorrichtung mit einem Stromspeicher zur Versorgung
des Signalisierungsmittels und/oder des Initiators, kann die Verwendung einer derartigen
Vorrichtung an nahezu beliebigem Ort ermöglichen.
[0069] Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung zur Befüllung eines Behältnisses
der beschriebenen Art mit einem eingangs beschriebenen Behältnis.
[0070] Es muss lediglich eine Zuleitung mit einem mit bereits mit Druck beaufschlagtem Getränk
mit der Vorrichtung verbunden werden, und anschließend kann die Vorrichtung ohne weitere
Zuhilfenahme oder ohne weitere Stromquellen oder dergleichen betrieben werden.
[0071] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und im Folgenden
näher beschrieben.
[0072] Es zeigt:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht geschnitten und einen erfindungsgemäßen
Trinkbecher in Seitenansicht geschnitten in einer vorpositionierten Lage;
- Figur 2
- desgleichen mit in den Aufnahmeraum der Vorrichtung eingestelltem Trinkbecher in einer
Nichtgebrauchslage;
- Figur 3
- desselben in der Füllposition;
- Figur 4
- desselben in der Dichtlage;
- Figur 5
- desselben mit schematischer Darstellung der Entnahmerichtung;
- Figur 6 und
- desselben mit befülltem, abgedichteten entnommenem Trinkbecher;
- Figur 7
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht geschnitten.
[0073] In den Figuren ist zum einen ein Behältnis 1 zur Aufnahme von Getränken gezeigt.
Das Behältnis 1 besteht im Ausführungsbeispiel aus einem Trinkbecher. Der Trinkbecher
weist zumindest einen Boden 2 und eine vom Boden 2 etwa senkrecht abragende, umlaufende
Wand 3 auf.
[0074] Erfindungsgemäß weist die Wand 3 des Behältnisses 1 Lochungen 4 auf. Durch die Lochungen
4 ist das Behältnis 1 mit einem Getränk befüllbar. Dabei sind die Lochungen 4 nach
Beendigung der Befüllung durch ein von außen auf die Mantelfläche der Wand 3 aufbringbares
Dichtmittel verschließbar. Ein derartiges Behältnis 1 ist auf besonders schnelle und
einfache Art und Weise mittels Zuführen von mit Druck beaufschlagten Getränk durch
die auf der Wand 3 angeordneten Lochungen 4 befüllbar. Im Ausführungsbeispiel weisen
alle Lochungen 4 gleiche Entfernung zum Boden 2 des Behältnisses 1 auf und sind gleichmäßig
über den Umfang der Wand 3 verteilt angeordnet. Dabei sind die Lochungen 4 der Wand
3 in einem dem Boden 2 nahen Bereich der Wand 3 angeordnet.
[0075] Das Dichtmittel besteht im Ausführungsbeispiel aus einem elastischen Ring 5, der
im Ausführungsbeispiel zwei flache Seiten aufweist. Der Ring 5 ist mit seiner flachen
Seite auf die Wand 3 des Behältnisses 1 aufgeschoben. Dabei ist die Breite des Rings
5 größer als der Durchmesser der Lochungen 4, sodass der Ring 5 in einer auf die Lochungen
4 aufgeschobenen Lage die Lochungen 4 vollständig überdeckt. Hierdurch ist das Hinausfließen
von Flüssigkeit aus dem Behältnis 1 nach Aufschieben des Rings 5 in die Dichtlage
verhindert.
[0076] Im Ausführungsbeispiel ist der Ring 5 in einer dem Boden 2 des Behältnisses 1 nahen
Lage auf dem Behältnis 1, dabei die Wand 3 umgreifend, vorpositioniert. Zum Verschließen
der Lochungen 4 ist der Ring 5 entlang der Wand 3 verschiebbar. Um ein teilweises
Überdecken der Lochungen 4 in dieser Vorpositionslage zu verhindern, ist der Abstand
der Lochungen 4 vom Boden 2 größer als die Breite des Rings 5. Der Ring 5 ist nahe
der Lochungen 4 zwischen Lochungen 4 und Boden 2 des Behältnisses 1 vorpositioniert
und kann auf schnelle und einfache Art und Weise aus dieser vorpositionierten Lage
in Richtung der Lochungen 4 verschoben werden, wobei die Lochungen 4 in der Dichtlage
vollständig überdeckt sind und vollständig abgedichtet sind.
[0077] Der Ring 5 besteht aus einem lebensmittelechten Kunststoff, im Ausführungsbeispiel
aus Silikon.
[0078] Alternativ könnte der Ring 5 auch aus einem an deren lebensmittelechten Kunststoff,
wie beispielsweise Gummi bestehen.
[0079] Um ein Verschieben des Rings 5 über die Dichtlage hinaus, also über die Lochungen
4 hinaus zu verhindern, ist im Ausführungsbeispiel außen an der Wand 3 ein Absatz
6 ausgebildet. Der Absatz 6 bildet somit einen Wegbegrenzungsanschlag für den Ring
5.
[0080] Der Ring 5, der das Dichtmittel bildet, muss lediglich an seiner der Wand 3 des Behältnisses
1 zugewandten Seite flach ausgebildet sein, damit er die Lochungen 4 überdeckt und
bündig an der Wand 3 anliegt. Die nach außen ragende Oberfläche kann von einer flachen
abweichen und dabei als Werbeträger dienen. Dies kann sowohl durch eine von der flachen
abweichende konturierte Oberfläche als auch durch Bedrucken erfolgen.
[0081] Zudem ist in den Figuren eine Vorrichtung 7 zur besonders schnellen Befüllung eines
derartigen Behältnisses 1 gezeigt. Die Vorrichtung 7 weist ein Gehäuse mit einem Gehäuseunterteil
8 und einem Gehäuseoberteil auf. Dabei weist das Gehäuseunterteil 8 eine zylindrische
Ausnehmung 9 auf, die zum Gehäuseoberteil hin offen ausmündet. Das Gehäuseoberteil
ist dabei als ein am Gehäuseunterteil 8 befestigbarer Kopfdeckel 10 mit einer kreisrunden
Lochung 11 ausgebildet. Dabei sind am Gehäuseunterteil 8 mit zylindrischer Ausnehmung
9 und am Kopfdeckel 10 jeweils ein Gewinde 18, 19 ausgebildet, mittels derer die Teile
(8 und 10) miteinander verschraubbar sind.
[0082] In der Zusammenbaulage überdeckt die kreisrunde Lochung 11 die Mündung der zylindrischen
Ausnehmung 9 zumindest teilweise und innerhalb der zylindrischen Ausnehmung 9 ist
ein Hülsenabschnitt 12 verschiebbar angeordnet. Das dem Kopfdeckel 10 zugewandte Ende
des Hülsenabschnitts 12 ist in einer Nichtgebrauchslage (Figur 1, 2, 5, 6) an dem
Kopfdeckel 10 anliegend positioniert. Die kreisrunde Lochung 11 des Kopfdeckels 10
und der von dem Hülsenabschnitt 12 umschlossene Raum bilden gemeinsam einen Aufnahmeraum
13. In den Aufnahmeraum 13 ist der Boden 2 und zumindest der Teil der Wand 3 des Behältnisses
1 einführbar, der die Lochungen 4 aufweist. Dabei ist innerhalb des Hülsenabschnitts
12 ein sowohl mit dem Hülsenabschnitt 12 gemeinsam verschiebbares als auch gegenüber
dem Hülsenabschnitt 12 verschiebbares Druckstück 15 angeordnet. Beim Verschieben in
eine erste Lage, die die Fülllage bildet, werden der Hülsenabschnitt 12 und das Druckstück
15 gemeinsam gegen die Kraft einer Feder 14 verschoben. Anschließend beim weiteren
Verschieben in die Dichtlage erfolgt lediglich eine weitere Bewegung des Druckstückes
15 gegen die Kraft der Feder 14. Beim Verschieben aus der Füllposition in die Dichtlage
verbleibt somit der Hülsenabschnitt 12 in einer unveränderten Lage gegenüber der Fülllage.
Um dieses Verbleiben des Hülsenabschnitts 12 in der Fülllage sicher zu stellen, ist
an der Vorrichtung ein Wegbegrenzungsanschlag ausgebildet, an dem der Hülsenabschnitt
12 in der Fülllage anliegt, der eine weitere Bewegung des Hülsenabschnitts 12 verhindert.
Beim Erreichen der Fülllage ist zwischen Kopfdeckel 10 und Hülsenabschnitt 12 ein
Spalt 16 gebildet. Der Spalt 16 mündet gehäuseinnenseitig in Höhe der Lochungen 4
des eingestellten Behältnisses 1 aus und ermöglicht somit die Einströmung eines Getränkes
durch die Lochungen 4 des eingestellten Behältnisses 1. Der Zuführkanal 17 ist dabei
im Ausführungsbeispiel mit einer Zuleitung für ein mit einem Druck beaufschlagten
Getränk verbunden.
[0083] Somit kann ein mit Druck beaufschlagtes Getränk auf besonders schnelle und einfache
Art und Weise nach Einstellen des Behältnisses 1 in die Vorrichtung 7, anschließendem
Ausüben von Druck auf das Behältnis 1 in etwa senkrechter Richtung zur Vorrichtung
7 befüllt werden.
[0084] Die Feder 14 ist dabei zwischen Gehäuseunterteil 8 und Druckstück 15 angeordnet,
wodurch eine Rückführung in die Nichtgebrauchslage durch die Feder 14 nach Entnahme
des Behältnisses 1 aus der Vorrichtung 7 heraus erfolgt.
[0085] Wie aus den Figuren nicht ersichtlich, kann die Zuleitung für Getränke mit einer
Mengensteuerungseinheit oder einer Zeitsteuerungseinheit oder einer Kombination aus
Mengensteuerung und Zeitsteuerung verbunden sein. Mittels derartiger Einheiten ist
die Durchflussmenge des jeweiligen Getränks oder die Durchflusszeit und somit die
Menge durch die jeweilige Zuleitung einstellbar und gegebenenfalls messbar und anschließend
einstellbar. Hierdurch ist es ermöglicht, verschiedene Größe aufweisende Behältnisses
1 mit einer entsprechenden Sollmenge zu befüllen.
[0086] Dazu erfolgt die Anpassung an die Größe des jeweils zu befüllenden Behältnisses 1
lediglich einmal, und anschließend wird diese Menge durch die Mengensteuerungseinheit
oder über eine Zeitsteuerungseinheit gespeichert und für weitere Befüllungen bedarf
es keinerlei weiterer Anpassung. Lediglich bei Verwendung eines ein abweichendes Volumen
aufweisenden Behältnisses 1 muss diese neu justiert werden.
[0087] Im Ausführungsbeispiel ist zudem ein Initiator, der durch einen Schaltkontakt 18
gebildet ist, an der Vorrichtung 7 angeordnet. Der Schaltkontakt 18 betätigt einen
elektrischen Schalter, der durch Verstellen des Hülsenabschnitts 12 in die Fülllage
geschaltet ist und dies an entsprechende Signalisierungsmittel übergibt.
[0088] Das Signalisierungsmittel ist im Ausführungsbeispiel durch eine das Druckstück 15
Richtung des Bodens 2 des eingestellten Behältnisses 1 durchscheinende LED 19 gebildet.
Diese LED 19 kann dem Benutzer der Vorrichtung 7 signalisieren, dass das Behältnis
1 befüllt wird. Im Ausführungsbeispiel sendet der Schaltkontakt 18 des Initiations
ein Steuersignal an die LED 19. Während des Befüllvorganges leuchtet somit die LED
19 und zeigt dies dem Benutzer an. Nach Beendigung der Befüllung des Behältnisses
1 erlischt die LED 19, sodass dem Benutzer signalisiert ist, dass keine weitere Befüllung
erfolgt. Nun kann der Benutzer das Behältnis 1 in etwa senkrechter Richtung gegenüber
der Vorrichtung 7 weiter in den Aufnahmeraum 13 hinein bewegen, sodass die nahe des
Bodens 2 des Behältnisses 1 angeordnete Dichtung, die durch einen Ring 5 gebildet
ist, in eine die Lochungen 4 vollständig überdeckende Dichtlage gegenüber dem Behältnis
1 verschoben ist. Der Ring 5 liegt bei Erreichen der Fülllage an einem Vorsprung 23,
der an dem Hülsenabschnitt 12 mantelinnenseitig ausgebildet ist, an. Beim weiteren
Verschieben des Behältnisses 1 in die Dichtlage verbleibt der Ring 5 in dieser Lage
und das Behältnis 1 wird gegenüber dem Ring 5 in eine Lage verschoben, in der der
Ring 5 die Lochungen 4 der Wand 3 des Behältnisses 1 vollständig überdeckt und abdichtet.
[0089] Anschließend kann das gefüllte und abgedichtete Behältnis 1 vom Benutzer aus der
Vorrichtung 7 entnommen und dem Verbraucher übergeben werden.
[0090] Im Ausführungsbeispiel ist zur Zuleitung von Getränken ein Zuführkanal 17 ausgebildet.
Dieser kann außerhalb der Vorrichtung 7 mit einer oder mehreren Getränkezuleitungen
verbunden werden, sodass zwischen verschiedenen Getränken gewählt werden kann.
[0091] Alternativ und in den Figuren nicht gezeigt, können auch mehrere Zuführkanäle 17
an einer Vorrichtung 7 ausgebildet sein, die jeweils mit einer Zuleitung eines Getränkes
verbunden oder verbindbar sind.
[0092] Hierdurch ist es auf schnelle und einfache Art und Weise, nämlich durch Auswählen
der jeweiligen Zuleitung, ermöglicht, dem Verbraucher ein gewünschtes Getränk zur
Verfügung zu stellen.
[0093] Wie aus den Figuren ersichtlich, sind zwischen Druckstück 15 und Innenmantelfläche
des Hülsenabschnitts 12 und zwischen Hülsenabschnitt 12 und zylindrischer Ausnehmung
9 Kanäle 21 ausgebildet, die mit einem Hauptablaufkanal 22 verbunden sind. Der Hauptablaufkanal
22 mündet an einer Gehäuseaußenseite und kann dort mit einer Ablaufleitung oder einem
Auffang verbunden sein oder verbunden werden. Hierdurch ist ein Abfließen von Getränkeüberschüssen
auf besonders einfache und hygienische Art und Weise ermöglicht.
[0094] Zudem ist hierdurch die Reinigung nach erfolgreicher Benutzung der Vorrichtung 7
vereinfacht.
[0095] Zwischen Kopfdeckel 10 und Gehäuseunterteil 8 und zwischen Hülsenabschnitt 12 und
Gehäuseunterteil 8 sind jeweils Dichtmittel in Form von O-Ringen 24 aus Gummi angeordnet,
die die entsprechenden Teile gegeneinander fluiddicht abdichten.
[0096] Das in den Figuren gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt eine in eine Thekenarbeitsplatte
integrierbare Vorrichtung 7. Dabei kann der Kopfdeckel 10 beispielsweise etwa bündig
mit einem Abtropfblech 25 (Siebblech) einer Thekenarbeitsplatte angeordnet sein und
das Gehäuseunterteil 8 an einer Ausnehmung des Wannenbleches 26 (Tropfschale) befestigt
sein.
[0097] Alternativ und in den Figuren nicht gezeigt, kann eine derartige Vorrichtung 7 auch
einen Stromspeicher wie einen Akku oder eine Batterie aufweisen, die zur Speisung
des Signalisierungsmittels und/oder des Initiators dienen. Hierdurch ist ein autarker
Betrieb einer derartigen Vorrichtung ermöglicht. Zum Betrieb der Vorrichtung 7 muss
lediglich eine Zuleitung mit einem bereits mit einem mit Druck beaufschlagtem Getränk
mit der Vorrichtung 7 verbunden werden.
[0098] In einem weiteren in den Figuren nicht gezeigten Ausführungsbeispiel können auch
mehrere Vorrichtungen in einer Anordnung nebeneinander vorgesehen sein, sodass beispielsweise
das Befüllen mit jeweils einem Getränk in jeweils einer Hand eines Benutzers ermöglicht
ist.
[0099] Auch die Anordnung von 4 oder mehr als 4 nebeneinander angeordneten Vorrichtungen
7 ist dabei möglich.
Bezugszeichenliste:
[0100]
- 1
- Behältnis
- 2
- Boden von 1
- 3
- Wand von 1
- 4
- Lochungen in 3
- 5
- Ring 5
- 6
- Absatz an 3
- 7
- Vorrichtung
- 8
- Gehäuseunterteil
- 9
- zylindrische Ausnehmung an 8
- 10
- Kopfdeckel
- 11
- Lochung an 10
- 12
- Hülsenabschnitt
- 13
- Aufahmeraum
- 14
- Feder
- 15
- Druckstück
- 16
- Spalt
- 17
- Zuführkanal
- 18
- Schaltkontakt
- 19
- LED
- 20
- umlaufende Dichtung an 10
- 21
- Kanal
- 22
- Hauptablaufkanal
- 23
- Vorsprung an 12
- 24
- O-Ring
- 25
- Abtropfblech
- 26
- Wannenblech
1. Behältnis (1) zur Aufnahme von Getränken, insbesondere Trinkgefäß oder Trinkbecher,
zumindest aufweisend einen Boden (2) und eine vom Boden (2) etwa senkrecht abragende,
umlaufende Wand (3), wobei die Wand eine Lochung aufweist, durch die das Behältnis
(1) mit einem Getränk befüllbar ist, wobei die Lochung nach Beendigung der Befüllung
durch ein Dichtmittel verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Wand (3) mehrere Lochungen (4) aufweist, dass die Lochungen (4) der
Wand (3) in einem dem Boden (2) nahen Bereich der Wand (3) angeordnet oder ausgebildet
sind, und dass das Dichtmittel aus einem elastischen Ring (5) besteht, der von außen
auf die Wand (3) des Behältnisses (1) aufgeschoben ist und entlang der Wand (3) in
eine Fülllage und in eine Schließlage verschiebbar ist, wobei der elastische Ring
(5) mindestens eine flache Seite aufweist, die auf die Wand (3) des Behältnisses (1)
aufschiebbar oder aufgeschoben ist und entlang der Wand (3) verschiebbar ist, wobei
die Breite des Rings (5) größer ist als der Durchmesser der Lochungen (4), so dass
die Lochungen (4) vollständig überdeckt und nach außen abgedichtet sind.
2. Behältnis (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Lochungen (4) gleiche Entfernung zum Boden (2) des Behältnisses (1) aufweisen
und gleichmäßig über den Umfang der Wand (3) verteilt angeordnet sind.
3. Behältnis (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtmittel außenseitig auf der Wand (3) des Behältnisses (1) vorpositioniert
oder außenseitig auf der Wand (3) des Behältnisses (1) vorpositionierbar ist.
4. Behältnis (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (5) in einer dem Boden (2) des Behältnisses (1) nahen Lage auf dem Behältnis
(1), die Wand (3) umgreifend, vorpositioniert ist und zum Verschließen der Lochungen
(4) entlang der Wand (3) verschiebbar ist, wobei der Abstand der Lochungen (4) vom
Boden (2) größer ist als die Breite des Rings (5) und der Ring (5) nahe der Lochungen
(4) zwischen Lochungen (4) und Boden (2) des Behältnisses (1) vorpositioniert ist.
5. Behältnis (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (5) aus einem lebensmittelechten Kunststoff wie beispielsweise Silikon oder
Gummi besteht.
6. Behältnis (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass außen an der Wand (3) eine Kante oder ein Absatz (6) ausgebildet ist, der einen Wegbegrenzungsanschlag
für den Ring (5) bildet.
7. Vorrichtung (7) mit dem Behältnis (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
6 zur Befüllung des Behältnisses (1) zumindest aufweisend ein Gehäuse mit einem Aufnahmeraum
(12), in den der Boden (2) und zumindest der Teilbereich der Wand (3) des Behältnisses
(1), der die Lochungen (4) aufweist, in etwa senkrechter Richtung, gegenüber der Außenumgebung
abgedichtet, einführbar ist, wobei die Vorrichtung (7) mindestens eine regelbare Zuleitung
für mindestens ein in das Behältnis (1) einzufüllendes Getränk aufweist, wobei die
Zuleitung einends mittelbar oder unmittelbar mit Mitteln verbunden ist, die das über
die Zuleitung zugeführte Getränk durch die Lochungen (4) in das Behältnis (1) einfüllen,
wobei diese Mittel in einer ersten Position (Fülllage) des in den Aufnahmeraum (13)
eingeführten Behältnisses (1) in Höhe der Lochungen (4) des Behältnisses (1) angeordnet
sind und die Lochungen (4) umgeben, wobei das Behältnis (1) innerhalb des Aufnahmeraums
(13) in eine zweite Position (Dichtlage) verstellbar ist, in der das Behältnis (1)
gegenüber dem Dichtmittel in eine Lage verschoben ist, in der die Lochungen (4) des
Behältnisses (1) durch das Dichtmittel verschlossen sind.
8. Vorrichtung (7) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus einem Gehäuseunterteil (8) und einem Gehäuseoberteil besteht, wobei
das Gehäuseunterteil (8) eine zylindrische Ausnehmung (9) aufweist, die zum Gehäuseoberteil
hin offen ausmündet, und das Gehäuseoberteil als ein am Gehäuseunterteil (8) befestigbarer
oder befestigter Kopfdeckel (10) mit einer kreisrunden Lochung (11) ausgebildet ist,
wobei die kreisrunde Lochung (11) in der Zusammenbaulage die Mündung der zylindrischen
Ausnehmung (9) teilweise überdeckt und innerhalb der zylindrischen Ausnehmung (9)
ein Hülsenabschnitt (12) verschiebbar angeordnet ist, dessen dem Kopfdeckel (10) zugewandtes
Ende in einer Nichtgebrauchslage an dem Kopfdeckel (10) anliegt, wobei die kreisrunde
Lochung (11) des Kopfdeckels (10) und der von dem Hülsenabschnitt (12) umschlossene
Raum gemeinsam einen Aufnahmeraum (13) für den Boden (2) und zumindest den Teil der
Wand (3) des Behältnisses (1) bilden, der die Lochungen (4) aufweist, wobei innerhalb
des Hülsenabschnitts (12) ein sowohl mit dem Hülsenabschnitt (12) gemeinsam verschiebbares
als auch gegenüber dem Hülsenabschnitt (12) gegen die Kraft einer Feder (14) verschiebbares
Druckstück (15) angeordnet ist, wobei in einer ersten in den Aufnahmeraum (13) eingestellten
Lage des Behältnisses (1), die eine Fülllage bildet, der Hülsenabschnitt (12) gemeinsam
mit dem Druckstück (15) in eine dem Kopfdeckel (10) abgewandte Richtung verschoben
ist und in einer zweiten, die Dichtlage bildende Lage nur das Druckstück (15) weiter
in dieselbe Richtung verschoben ist, wobei der Hülsenabschnitt (12) an einem Wegbegrenzungsanschlag
anliegt und das Druckstück (15) gegenüber dem Hülsenabschnitt (12) verschoben ist,
wobei in der Fülllage ein Spalt (16) zwischen Kopfdeckel (10) und Hülsenabschnitt
(12) gebildet ist, der gehäuseinnenseitig in Höhe der Lochungen (4) des eingestellten
Behältnisses (1) ausmündet und außenseitig mittelbar über einen im Gehäuseunterteil
(8) ausgebildeten Zuführkanal (17) mit mindestens einer Zuleitung für Getränke verbunden
oder verbindbar ist.
9. Vorrichtung (7) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuseunterteil (8) mit zylindrischer Ausnehmung (9) und am Kopfdeckel (10) jeweils
ein Gewinde (18,19) ausgebildet ist, mittels derer die Teile (8 und 9) miteinander
verschraubbar sind.
10. Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (14) zwischen Gehäuseunterteil (8) und Druckstück (15) angeordnet ist.
11. Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zuleitung mit einer Mengensteuerungseinheit oder einer Zeitsteuerungseinheit
verbunden ist, mittels derer die Durchflussmenge des jeweiligen Getränks durch die
jeweilige Zuleitung einstellbar oder messbar und einstellbar ist.
12. Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zuleitung mittels eines schaltbaren Ventils, welches durch einen in der Vorrichtung
(7) angeordneten Initiator schaltbar oder geschaltet ist, steuerbar und regelbar ist.
13. Vorrichtung (7) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Initiator durch einen Schaltkontakt (18) gebildet ist, der einen elektrischen
Schalter betätigt, der durch Verstellen des Hülsenabschnitts (12) in die Fülllage
geschaltet ist.
14. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuseunterteil (9) oder im Druckstück (15) ein das Druckstück (15) und den Boden
(2) eines eingestellten Behältnisses (1) durchscheinendes optisches Signalisierungsmittel,
insbesondere eine LED (19), angeordnet ist.
15. Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisrunde Lochung (11) des Kopfdeckels (10) zum freien Ende hin trichterförmig
ausmündet, wobei an einer Innenmantelfläche des den Aufnahmeraum (13) umgebenen Bereichs
nahe dem Hülsenabschnitt (12) zugewandten Ende des Kopfdeckels (10) eine umlaufende
Dichtung (20) angeordnet ist, die das eingestellte Behältnis (1) gegenüber der Innenmantelfläche
des Kopfdeckels (10) abdichtet.
16. Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Druckstück (15) und Innenmantelfläche des Hülsenabschnitts (12) und/ oder
zwischen Hülsenabschnitt (12) und zylindrischer Ausnehmung (9) mindestens ein Kanal
(21), vorzugsweise mehrere Kanäle angeordnet sind, die mit einem Hauptablaufkanal
(22) verbunden sind, der an einer Gehäuseaußenseite mündet und dort mit einer Ablaufleitung
oder einem Auffang verbunden oder verbindbar ist.
17. Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenmantelfläche des Hülsenabschnitts (12) ein Wegbegrenzungsanschlag angeordnet
ist, der aus einem Vorsprung (23) besteht.
18. Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführkanal (17) zur Zuleitung von Getränken mit zwei oder mehreren, insbesondere
mit vier, Getränkezuleitungen verbunden oder verbindbar ist.
19. Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 8 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kopfdeckel (10) und Gehäuseunterteil (8) und zwischen Hülsenabschnitt (12)
und Gehäuseunterteil (8) jeweils Dichtmittel angeordnet sind, die die Teile gegeneinander
fluiddicht abdichten.
20. Vorrichtung (7) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtmittel jeweils durch einen O-Ring (24) aus Gummi bestehen.
21. Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 8 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (7) in eine Thekenarbeitsplatte integriert oder integrierbar ist.
22. Vorrichtung (7) nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (7) einen Stromspeicher wie einen Akku oder eine Batterie zur Speisung
des Signalisierungsmittels und/ oder des Initiators aufweist, die einen autarken Betrieb
ermöglichen.
1. A container (1) for receiving beverages, in particular a drinking vessel or a drinking
cup, at least comprising a bottom (2) and a circumferential wall (3) extending approximately
perpendicularly from the bottom (2), the wall comprising a perforation, through which
the container (1) can be filled with a beverage, the perforation, after completion
of the filling process, being closable by a sealing means, characterized by that the circumferential wall (3) comprises multiple perforations (4), that the perforations
(4) of the wall (3) are arranged or formed in a section of the wall (3) close to the
bottom (2), and that the sealing means is comprised of an elastic ring (5) that is
sleeved from outside on the wall (3) of the container (1) and is displaceable along
the wall (3) into a filling position and into a closed position, the elastic ring
(5) comprising at least one flat side that can be sleeved or is sleeved on the wall
(3) of the container (1) and is displaceable along the wall (3), the width of the
ring (5) being larger than the diameter of the perforations (4), so that the perforations
(4) are completely overlaid and sealed from outside.
2. The container (1) of claim 1, characterized by that all perforations (4) have the same distance from the bottom (2) of the container
(1) and are uniformly distributed over the circumference of the wall (3).
3. The container (1) of one of claims 1 or 2, characterized by that the sealing means is prepositioned outside on the wall (3) of the container (1) or
can be prepositioned outside on the wall (3) of the container (1).
4. The container (1) of one of claims 1 to 3, characterized by that the ring (5) is prepositioned on the container (1) in a position close to the bottom
(2) of the container (1), surrounding the wall (3), and is displaceable along the
wall (3) for closing the perforations (4), the distance of the perforations (4) from
the bottom (2) being larger than the width of the ring (5), and the ring (5) being
prepositioned close to the perforations (4) between the perforations (4) and the bottom
(2) of the container (1).
5. The container (1) of one of claims 1 to 4, characterized by that the ring (5) is comprised of a food-grade plastic material such as, for instance,
silicone or rubber.
6. The container (1) of one of claims 1 to 5, characterized by that outside on the wall (3), an edge or a step (6) is provided, which forms a travel
limitation stop for the ring (5).
7. A device (7) comprising the container (1) of one or several of claims 1 to 6 for filling
the container (1), at least comprising a housing with a receiving space (12), into
which the bottom (2) and at least the partial section of the wall (3) of the container
(1) comprising the perforations (4) can be introduced in an approximately perpendicular
direction, sealed from the outer environment, the device (7) having at least one controllable
supply line for at least one beverage to be filled into the container (1), the supply
line being connected, at one end, directly or indirectly to means that fill the beverage
supplied via the supply line through the perforations (4) into the container (1),
these means being arranged, in a first position (filling position) of the container
(1) introduced into the receiving space (13), at the location of the perforations
(4) of the container (1) and surrounding the perforations (4), the container (1) being
adjustable within the receiving space (13) into a second position (sealed position),
in which the container (1) is displaced relative to the sealing means into a position,
in which the perforations (4) of the container (1) are closed by the sealing means.
8. The device (7) of claim 7, characterized by that the housing is comprised of a bottom housing (8) and a top housing, the bottom housing
(8) comprising a cylindrical recess (9) that is open toward the top housing, and the
top housing being formed as a head cover (10) with a circular perforation (11) attached
or attachable at the bottom housing (8), the circular perforation (11), in the assembled
position, partially overlaying the orifice of the cylindrical recess (9), and within
the cylindrical recess (9), a sleeve section (12) being displaceably arranged, whose
end showing toward the head cover (10), in a non-use position, resting against the
head cover (10), the circular perforation (11) of the head cover (10) and the space
enclosed by the sleeve section (12) jointly forming a receiving space (13) for the
bottom (2) and at least that part of the wall (3) of the container (1) that comprises
the perforations (4), within the sleeve section (12), a pressure piece (15) jointly
displaceable with the sleeve section (12) as well as relative to the sleeve section
(12) against the force of a spring (14) being arranged, in a first position of the
container (1) adjusted in the receiving space (13) representing a filling position,
the sleeve section (12) being displaced jointly with the pressure piece (15) in a
direction showing away from the head cover (10), and in a second direction representing
the sealed position, only the pressure piece (15) being displaced further in the same
direction, the sleeve section (12) resting against a travel limitation stop, and the
pressure piece (15) being displaced relative to the sleeve section (12), in the filling
position, a gap (16) between head cover (10) and sleeve section (12) being formed
that terminates on the inner side of the housing at the location of the perforations
(4) of the adjusted container (1), and on the outer side, being connected or connectable
indirectly via a supply channel (17) formed in the bottom housing (8) to at least
one supply line for beverages.
9. The device (7) of claim 8, characterized by that at the bottom housing (8) comprising a cylindrical recess (9) and at the head cover
(10), one thread (18, 19) each is formed, by means of which the parts (8 and 9) are
screwable to each other.
10. The device (7) of one of claims 8 or 9, characterized by that the spring (14) is arranged between the bottom housing (8) and the pressure piece
(15).
11. The device (7) of one of claims 8 to 10, characterized by that each supply line is connected to an amount controller or a time controller, by means
of which the flowing amount of the respective beverage through the respective supply
line is adjustable or measurable and adjustable.
12. The device (7) of one of claims 8 to 11, characterized by that each supply line is controllable and adjustable by means of a switchable valve, which
is switchable or switched by a proximity switch arranged in the device (7) .
13. The device (7) of claim 12, characterized by that the proximity switch is formed by a switching contact (18) that operates an electric
switch that is activated by moving the sleeve section (12) into the filling position.
14. The device (1) of one of claims 8 to 13, characterized by that in the bottom housing (9) or in the pressure piece (15), an optical signalization
means shining through the pressure piece (15) and the bottom (2) of a installed container
(1), in particular, an LED (19), is arranged.
15. The device (7) of one of claims 8 to 14, characterized by that the circular perforation (11) of the head cover (10) terminates in the manner of
a funnel toward the free end, at an inner shell surface of the region surrounding
the receiving space (13), close to the end of the head cover (10) showing toward the
sleeve section (12), a circumferential seal (20) being arranged, which seals the installed
container (1) against the inner shell surface of the head cover (10).
16. The device (7) of one of claims 8 to 15, characterized by that between the pressure piece (15) and the inner shell surface of the sleeve section
(12) and/or between the sleeve section (12) and the cylindrical recess (9), at least
one channel (21), preferably several channels are arranged, which are connected to
a main discharge channel (22), which leads to the outside of the housing and is connectable
there to a discharge line or a collection unit.
17. The device (7) of one of claims 8 to 16, characterized by that at the inner shell surface of the sleeve section (12), a travel limitation stop is
arranged, which consists of a projection (23).
18. The device (7) of one of claims 8 to 17, characterized by that the supply channel (17) for supplying beverages is connected or connectable to two
or more, in particular to four, beverage supply lines.
19. The device (7) of one of claims 8 to 18, characterized by that between the head cover (10) and the bottom housing (8) and between the sleeve section
(12) and the bottom housing (8), respectively, sealing means are arranged, which seal
the parts against each other in a fluid-tight manner.
20. The device (7) of claim 19, characterized by that the sealing means are comprised, respectively, of an O-ring (24) made of rubber.
21. The device (7) of one of claims 8 to 20, characterized by that the device (7) is integrated or can be integrated into a working plate of a counter.
22. The device (7) of one of claims 12 to 20, characterized by that the device (7) comprises a power storage such as an accumulator or a battery for
supplying the signalization means and/or the proximity switch, which enable an independent
operation.
1. Récipient (1) destiné à contenir des boissons, en particulier un récipient pour boire
ou une timbale, au moins comprenant un fond (2) et une paroi périphérique (3) s'étendant
environ perpendiculairement au fond (2), la paroi comprenant un trou, à travers lequel
le récipient (1) peut être rempli d'une boisson, le trou, après achèvement du procédé
de remplissage, étant obturable par un moyen d'étanchéité, caractérisé en ce que la paroi périphérique (3) comprend des trous (4) multiple, que les trous (4) de la
paroi (3) sont arrangés ou réalisés dans une section de la paroi (3) près du fond
(2), et que le moyen d'étanchéité comprend un anneau (5) élastique qui est glissé
de l'extérieur sur la paroi (3) du récipient (1) et est déplaçable le long de la paroi
(3) dans une position de remplissage et dans une position de fermeture, l'anneau (5)
élastique comprenant au moins une surface plane qui peut être glissée ou est glissée
sur la paroi (3) du récipient (1) et est déplaçable le long de la paroi (3), la largeur
de l'anneau (5) étant supérieure au diamètre des trous (4), de façon que les trous
(4) soient complètement recouverts et étanches l'un par rapport à l'autre.
2. Récipient (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que tous les trous (4) ont la même distance du fond (2) du récipient (1) et sont répartis
régulièrement sur la circonférence de la paroi (3).
3. Récipient (1) selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le moyen d'étanchéité est pré-positionné à l'extérieur sur la paroi (3) du récipient
(1) ou peut être pré-positionné à l'extérieur sur la paroi (3) du récipient (1).
4. Récipient (1) selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'anneau (5) est pré-positionné sur le récipient (1) dans une position près du fond
(2) du récipient (1), en entourant la paroi (3), et est déplaçable le long de la paroi
(3) pour fermer les trous (4), la distance des trous (4) du fond (2) étant supérieure
à la largeur de l'anneau (5), et l'anneau (5) étant pré-positionné près des trous
(4) entre les trous (4) et le fond (2) du récipient (1).
5. Récipient (1) selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'anneau (5) comprend un matériau plastique de qualité alimentaire, par exemple silicone
ou caoutchouc.
6. Récipient (1) selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'à l'extérieur, sur la paroi (3), une arête ou une marche (6) est prévue, qui forme
une butée de fin de course pour l'anneau (5).
7. Dispositif (7) comprenant le récipient (1) selon une ou plusieurs des revendications
1 à 6 pour remplir le récipient (1), au moins comprenant un boîtier avec un logement
(12), dans lequel le fond (2) et au moins la partie de la paroi (3) du récipient (1)
comprenant les trous (4) peuvent être introduits environ verticalement, étanches par
rapport à l'environnement extérieur, le dispositif (7) ayant au moins un conduit d'amenée
réglable pour au moins une boisson à être rempli dans le récipient (1), le conduit
d'amenée étant lié, à une extrémité, directement ou indirectement à des moyens qui
remplissent la boisson amenée par l'intermédiaire du conduit d'amenée à travers les
trous (4) dans le récipient (1), ces moyens étant arrangés, dans une première position
(position de remplissage) du récipient (1) introduit dans le logement (13), à l'endroit
des trous (4) du récipient (1) et entourant les trous (4), le récipient (1) étant
réglable au-dedans du logement (13) dans une deuxième position (position étanche),
dans laquelle le récipient (1) est déplacé par rapport au moyen d'étanchéité dans
une position, dans laquelle les trous (4) du récipient (1) sont fermés par le moyen
d'étanchéité.
8. Dispositif (7) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le boîtier comprend une partie inférieure (8) du boîtier et une partie supérieure
du boîtier, la partie inférieure (8) du boîtier comprenant un évidement cylindrique
(9) qui est ouvert vers la partie supérieure du boîtier, et la partie supérieure du
boîtier étant réalisée sous la forme d'un couvercle de tête (10) avec un trou circulaire
(11), le couvercle de tête (10) étant fixé ou pouvant être fixé à la partie inférieure
(8) du boîtier, le trou circulaire (11), dans la position assemblée, partiellement
recouvrant le débouché de l'évidement cylindrique (9), et au-dedans de l'évidement
cylindrique (9), une portion de fourreau (12) étant arrangée déplaçable, dont l'extrémité
adjacente au couvercle de tête (10), dans une position de non-utilisation, s'appuie
sur le couvercle de tête (10), le trou circulaire (11) du couvercle de tête (10) et
l'espace confiné dans la portion de fourreau (12) ensemble réalisant un logement (13)
pour le fond (2) et au moins cette partie de la paroi (3) du récipient (1) qui comprend
les trous (4), au-dedans de la portion de fourreau (12), un poussoir (15) ensemble
déplaçable avec la portion de fourreau (12) aussi bien que par rapport à la portion
de fourreau (12) contre la force d'un ressort (14) étant arrangé, dans une première
position du récipient (1) réglée dans le logement (13) représentant une position de
remplissage, la portion de fourreau (12) étant déplacée ensemble avec le poussoir
(15) dans une direction opposée au couvercle de tête (10), et dans une deuxième direction
représentant la position étanche, seulement le poussoir (15) continuant à être déplacé
dans la même direction, la portion de fourreau (12) s'appuyant sur une butée de fin
de course, et le poussoir (15) étant déplacé par rapport à la portion de fourreau
(12), dans la position de remplissage, une fente (16) entre le couvercle de tête (10)
et la portion de fourreau (12) étant réalisée qui débouche sur le côté intérieur du
boîtier à l'endroit des trous (4) du récipient (1) mis en place, et sur le côté extérieur
étant liée ou pouvant être liée indirectement par l'intermédiaire d'un canal d'amenée
(17) réalisé dans la partie inférieure (8) du boîtier à au moins un conduit d'amenée
pour des boissons.
9. Dispositif (7) selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'à la partie inférieure (8) du boîtier comprenant un évidement cylindrique (9) et au
couvercle de tête (10), un filet (18,19) chacun est réalisé, au moyen duquel les parties
(8 et 9) peuvent être vissées entre eux.
10. Dispositif (7) selon une des revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que le ressort (14) est arrangé entre la partie inférieure (8) du boîtier et le poussoir
(15).
11. Dispositif (7) selon une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que chaque conduit d'amenée est lié à une unité de commande de la quantité ou une unité
de commande du temps, au moyen desquelles le débit de la boisson respectif à travers
le conduit d'amenée respectif est réglable ou mesurable et réglable.
12. Dispositif (7) selon une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que chaque conduit d'amenée est commandable et réglable au moyen d'une soupape à commande,
qui peut être commutée ou est commutée par un détecteur de proximité arrangé dans
le dispositif (7).
13. Dispositif (7) selon la revendication 12, caractérisé en ce que le détecteur de proximité est réalisé par un contact (18) commutable qui actionne
un interrupteur électrique qui est activé par réglage de la portion de fourreau (12)
dans la position de remplissage.
14. Dispositif (1) selon une des revendications 8 à 13, caractérisé en ce que dans la partie inférieure (9) du boîtier ou dans le poussoir (15), un moyen de signalisation
optique, en particulier une LED (19), est arrangé qui éclaire à travers le poussoir
(15) et le fond (2) d'un récipient (1) mis en place,.
15. Dispositif (7) selon une des revendications 8 à 14, caractérisé en ce que le trou circulaire (11) du couvercle de tête (10) se termine en entonnoir vers l'extrémité
libre, à une surface d'enveloppe intérieure de la région entourant le logement (13),
près de l'extrémité du couvercle de tête (10) adjacente à la portion de fourreau (12),
un joint d'étanchéité périphérique (20) étant arrangé, qui obture le récipient (1)
mis en place par rapport à la surface d'enveloppe intérieure du couvercle de tête
(10).
16. Dispositif (7) selon une des revendications 8 à 15, caractérisé en ce qu'entre le poussoir (15) et la surface d'enveloppe intérieure de la portion de fourreau
(12) et/ou entre la portion de fourreau (12) et l'évidement cylindrique (9), au moins
un canal (21), de préférence plusieurs canaux sont arrangés, qui sont liés à un canal
de décharge principal (22), qui mène à l'extérieur du boîtier et est raccordé ou peut
être raccordé à un conduit de décharge ou un réceptacle.
17. Dispositif (7) selon une des revendications 8 à 16, caractérisé en ce qu'à la surface d'enveloppe intérieure de la portion de fourreau (12), une butée de fin
de course est arrangée, qui consiste en une saillie (23).
18. Dispositif (7) selon une des revendications 8 à 17, caractérisé en ce que le canal d'amenée (17) pour fournir des boissons est lié ou peut être lié à deux
conduits d'amenées pour boisson ou plus, en particulier quatre.
19. Dispositif (7) selon une des revendications 8 à 18, caractérisé en ce qu'entre le couvercle de tête (10) et la partie inférieure (8) du boîtier et entre la
portion de fourreau (12) et la partie inférieure (8) du boîtier, respectivement des
moyens d'étanchéité sont arrangés, qui obturent les parties les unes par rapport aux
autres.
20. Dispositif (7) selon la revendication 19, caractérisé en ce que les moyens d'étanchéité consistent, respectivement, en un joint torique (24) en caoutchouc.
21. Dispositif (7) selon une des revendications 8 à 20, caractérisé en ce que le dispositif (7) est intégré ou peut être intégré dans une plaque de travail d'un
comptoir.
22. Dispositif (7) selon une des revendications 12 à 20, caractérisé en ce que le dispositif (7) comprend une réserve de puissance comme un accumulateur ou une
batterie pour alimentation du moyen de signalisation et/ou du détecteur de proximité,
qui permettent un fonctionnement indépendant.