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(11) |
EP 3 391 475 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.12.2024 Patentblatt 2024/49 |
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Anmeldetag: 08.12.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2016/080222 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2017/102534 (22.06.2017 Gazette 2017/25) |
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STECKVERBINDERBUCHSE UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER STECKVERBINDERBUCHSE
SOCKET CONNECTOR AND METHOD OF MANUFACTURING A SOCKET CONNECTOR
PRISE DE CONNEXION ET SON PROCÉDÉ DE FABRICATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
15.12.2015 DE 102015121886 18.12.2015 DE 102015122303
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.10.2018 Patentblatt 2018/43 |
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Patentinhaber: Amphenol-Tuchel Electronics GmbH |
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74080 Heilbronnn (DE) |
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Erfinder: |
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- UNGERER, Christian
74199 Untergruppenbach-Unterheinriet (DE)
- KERNER, Wolfgang
74235 Erlenbach (DE)
- ZENTGRAF, Timo
74254 Offenau (DE)
- KNÖDLER, Michael
70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Staeger & Sperling
Partnerschaftsgesellschaft mbB |
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Sonnenstraße 19 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 0 922 314 DE-A1- 102008 058 203 DE-B3- 102006 006 845 US-A1- 2008 268 717
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DE-A1- 102005 049 134 DE-A1- 102012 221 384 US-A1- 2003 068 931
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Steckverbinderbuchse und ein Verfahren zur
Herstellung einer elektrischen Steckverbinderbuchse.
[0002] In der
US 2002/0187686 A1 wird eine Buchse gezeigt mit einem T-förmigen Anschluss sowie die Fertigung eines
Lamellenkontaktes, bestehend aus einem Lamellenkäfig und einem gerollten Kontakthalter,
die auf komplexe Art und Weise und unter Zuhilfenahme verschiedener Hilfsmittel in
einer Art "Sanduhrform" verdreht werden.
[0003] Ebenfalls wird in der
US 4,657,335 eine Buchse beschrieben, die durch eine relativ-rotatorische Bewegung der Enden eines
Lamellenkäfigs in eine Hülse ausgebildet wird. Zur Festlegung des Lamellenkäfigs in
der Hülse werden an den jeweiligen Enden der Hülse Ringe übergestülpt.
[0004] Die
US 2003/0068931 A1 zeigt eine elektrische Steckverbinderbuchse umfassend eine im wesentlichen zylindrische
Buchsenhülse, die an ihren stirnseitigen Enden mit Ausnehmungen versehen ist, um ein
hyperbolisch gedrehten Lamellenkäfig mit seinen Anschlusszungen an bzw. in diesen
Ausnehmungen zu befestigen.
[0005] Aus der
DE 10 2011 105 821 B4 ist ferner eine elektrische Steckverbinderbuchse bekannt mit einer zylindrischen
Buchsenhülse, wobei die Buchsenhülse mit einem Aufnahmeraum, in dem ein hyperbolisch
gedrehter Lamellenkäfig angebracht ist und die Buchsenhülse über eine erste und zweite
Stirnfläche verfügt und der Lamellenkäfig mit Anschlusszungen an der ersten und zweiten
Stirnfläche der Buchsenhülse mit dieser formschlüssig verbunden ist und dass in dem
Übergangsbereich zwischen der Buchsenhülse und der Anschlusszunge Durchbrüche angebracht
sind und dass wenigstens eine der Anschlusszungen des Lamellenkäfigs durch einen der
Durchbrüche hindurchragt.
DE 10 2012 221384 A1,
DE 10 2006 006845 B3 und
US 2003/068931 A1 offenbaren weitere Beispiele für elektrische Steckverbinderbuchsen.
[0006] EP 0922314 B1 offenbart eine elektrische Steckverbinderbuchse nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 und ein Verfahren zur Herstellunng einer elektrischen Steckverbinderbuchse nach
Anspruch 8.
[0007] Die im Stand der Technik bekannten Lösungen weisen allesamt den Nachteil auf, dass
die Fertigung sehr aufwendig ist, insbesondere auch die geometrischen Abmessungen
von Hülsen, endseitigen Hülsen und Lamellenkäfigen aufeinander abgestimmt sein müssen.
Fertigungsbedingt kommt es zu einem Toleranzfeld, was erhebliche praktische Probleme
aufwirft. Regelmäßig müssen Hochpräzisionsrohre eingesetzt werden, da jeweils das
Innenrohr des Lamellenkäfigs in die Rohrform der umgebenen Hülse passen muss und ggf.
die umgebene Hülse wiederum in eine weitere Hülsenaufnahme eingebracht werden muss
und dort befestigt werden muss.
[0008] Ein erhebliches Problem stellen solche Kontaktsysteme dar, bei der ein zylinderförmiges,
insbesondere zylinderförmig gerolltes Kontaktgitter an beiden endseitigen Bundstegen
in der das Kontaktgitter umgebenden Hülse zu befestigen ist und die Toleranzen aufeinander
abzustimmen sind.
[0009] In der Regel umfassen daher gattungsgemäße Steckverbinderbuchsen ein eingesetztes
Kontaktgitter, welches mittels aufwendiger materialschlüssiger Fügeverfahren (wie
z. B. Schweißen) mit der Hülse verbunden ist. Dennoch ist regelmäßig ein Präzisionsrohr
erforderlich, um zumindest den Innendurchmesser in einem kleineren Toleranzfeld zu
haben. Andererseits unterliegen das Kontaktgitter und die typischerweise daran ausgebildeten
Bundstege dennoch solchen Fertigungstoleranzen, dass es fertigungstechnische Schwierigkeiten
bei den herkömmlichen Fügeverfahren gibt.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, vorbesagte Nachteile zu überwinden
und eine Steckverbinderbuchse unter Inkaufnahme von ggf. höheren Toleranzen wesentlich
einfacher und wirtschaftlicher zu fertigen, wobei gleichzeitig die Anzahl der Bauteile
reduziert werden soll, aber dennoch eine hohe Stromtragfähigkeit bei hoher Temperaturbelastung
gewährleistet ist, insbesondere bei Temperaturen zwischen 150° und 170° und teilweise
bei höheren Temperaturen sicher gewährleistet sein muss.
[0011] Die Erfindung wird durch eine Steckverbinderbuchse mit den Merkmalen von Anspruch
1 sowie einem Verfahren nach den Merkmalen von Anspruch 8 gelöst.
[0012] Die Grundidee der vorliegenden Erfindung ist es dabei, den zylinderförmigen Lamellenkäfig
nicht wie im Stand der Technik bekannt an einem oder beiden Enden mit einem Fügeverfahren
(wie z.B. Schweißen) zu fügen, sondern am ersten Ende des Lamellenkäfigs Ausnehmungen
vorzusehen, in die Auswölbungen der Hülse mittels einer Prägeverbindungen hineingeformt
werden, um den Lamellenkäfig in der Hülse zu fixieren, dann den Lamellenkäfig ggf.
um einem bestimmten Winkel zu tordieren (um daraus einen hyperbolisch geformten Lamellenkäfig
auszubilden) und in einem weiteren Schritt Auswölbungen der Hülse mittels weiterer
Prägeverbindungen in Ausnehmungen, die am anderen Ende der Hülse vorgesehen sind hineinzuformen.
[0013] Erfindungsgemäß ist daher eine elektrische Steckverbinderbuchse umfassend eine zylindrische
Buchsenhülse vorgesehen, wobei die Buchsenhülse mit einem Aufnahmeraum ausgebildet
ist, in dem ein zylinderförmiger Lamellenkäfig mit einer Vielzahl von parallel verlaufenden
Kontaktlamellen eingeschoben ist, wobei der Lamellenkäfig über einen ersten und zweiten
endseitige umlaufenden Bundsteg verfügt zwischen denen die Kontaktlamellen verlaufen,
wobei der Lamellenkäfig an beiden Bundstegen über fensterartige Ausnehmungen verfügt
und wobei durch ein Prägeverfahren mehrere Auswölbungen in den Mantel der Buchsenhülse
eingebracht sind, die sich in die fensterartigen Ausnehmungen derart hinein erstrecken,
dass eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Lamellenkäfig und der Buchsenhülse
gebildet wird.
[0014] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass am ersten
und zweiten Bundsteg zwei oder mehrere fensterartige Ausnehmungen oder Öffnungen am
Rand des jeweiligen Bundstegs so angeordnet sind, dass die jeweilige Ausnehmung stirnseitig
zum jeweiligen Rand hin offen ist und vorzugsweise als eine stirnseitige Verzahnung
geformt oder gebildet ist.
[0015] Weiter vorteilhaft ist es, wenn am ersten und zweiten Bundsteg zwei oder mehrere
fensterartige Ausnehmungen oder Öffnungen mit je einer in Axialrichtung (A) betrachteten
Länge L vorgesehen sind, in die an einer Innenwand der Buchsenhülse jeweils vorgesehene
Auswölbungen einer jeweils nahezu identischen Länge L' eingreifen, so dass dadurch
eine axiale Bewegung des jeweiligen Bundsteges verhindert wird.
[0016] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass am ersten
und zweiten Bundsteg fensterartige Ausnehmungen mit einer quer zur Axialrichtung (A)
betrachteten Breite B vorgesehen sind, in die an einer Innenwand der Buchsenhülse
vorgesehene Auswölbungen einer gleichen oder fast gleichen Breite B' eingreifen, so
dass ein Verdrehen des jeweilige Bundstegs verhindert wird.
[0017] Weiter vorteilhaft ist es, wenn Befestigungsmittel an der Buchsenhülse als Prägungen
im Mantel der Buchsenhülse vorgesehen sind, wobei am Außenmandel der Buchsenhülse
Vertiefungen und am Innenmantel der Buchsenhülse hervorstehende Auswölbungen ausgebildet
sind.
[0018] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass Befestigungsmittel
als im Wesentlichen quaderförmige Aufwölbungen mit jeweils zwei gegenüberliegenden
Längsseitenkanten und jeweils zwei gegenüberliegenden Querseitenkanten ausgebildet
sind. Weiter vorteilhaft ist es, wenn der Lamellenkäfig in einem zentralen mittigen
Abschnitt in Axialrichtung (A) betrachten einen geringeren Durchmesser aufweist, als
an den Bundestegen, vorzugsweise dadurch gebildet, dass der eine Bundsteg des Lamellenkäfigs
gegenüber dem anderen Bundsteg tordiert wurde.
[0019] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
einer wie zuvor beschriebenen elektrischen Steckverbinderbuchse, mit den folgenden
Verfahrensschritten:
- a. Herstellen eines Kontaktlamellengitters mit zwei endseitigen Bundstegen mit einer
Vielzahl von dazwischen verlaufenden parallelen Kontaktlamellen;
- b. Einbringen von zwei oder mehreren fensterartigen stirnseitig offenen Öffnungen
in die beiden Bundsteg des Kontaktlamellengitters und Überführen des Kontaktlamellengitters
in einen zylindrischen Lamellenkäfig,
- c. Bereitstellen einer Buchsenhülse mit einem Aufnahmeraum und Einschieben des Lamellenkäfigs
in den Aufnahmeraum;
- d. Anbringen von in den Aufnahemraum hervorstehende Auswölbungen an dem Innenmantel
der Buchsenhülse durch Prägen korrespondierend zu den Ausnehmungen des ersten Bundstegs
derart, dass die entsprechenden geprägten Auswölbungen kraftschlüssig in die fensterartigen
Öffnungen eingreifen und den einen Bundsteg festlegen sowie
- e. Anbringen von in den Aufnahemraum hervorstehenden weiteren Auswölbungen an dem
Innenmantel der Buchsenhülse durch Prägen korrespondierend zu den Ausnehmungen des
zweiten Bundstegs derart, dass die entsprechenden 2. geprägten Auswölbungen kraftschlüssig
in die fensterartigen Öffnungen am zweiten Bundsteg eingreifen und diesen festlegen.
[0020] Mit Vorteil ist zwischen dem Schritt d) und dem Schritt e) eine Torsions- oder Drehbewegung
des zweiten Bundstegs gegenüber dem ersten Bundsteg erfolgt.
[0021] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen sowie
den Figuren und der dazugehörigen Figurenbeschreibung, wobei die Figuren der Zeichnungen
folgendes darstellen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Buchsenhülse mit einem daneben dargestellten Lamellengitter;
- Fig. 2
- eine stirnseitige Ansicht auf eine montierte Steckverbinderbuchse;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie A - A aus der Figur 2 und
- Fig. 4
- das Detail C aus der Figur 3.
[0022] Im Folgenden wird die Erfindung anhand des folgenden Ausführungsbeispiels, das in
den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, näher erläutert. Gleiche Bezugszeichen weisen dabei
auf gleiche funktionelle oder strukturelle Merkmale hin.
[0023] Dargestellt ist in Figur 1 eine Seitenansicht einer Buchsenhülse 2 mit einem daneben
dargestellten Lamellengitter 3, wobei die Buchsenhülse 2 mit einem Aufnahmeraum 20
ausgebildet ist, in das das zylinderförmiger Lamellenkäfig 3 mit einer Vielzahl von
parallel verlaufenden Kontaktlamellen 31 in Figur 2 und 3 eingebracht ist.
[0024] Die zylinderförmige und rohrförmige Buchsenhülse 2 weist einen umfangsgeschlossenen
Mantel 7 auf und ist an beiden Enden offen.
[0025] Der Lamellenkäfig 3 verfügt über einen ersten und zweiten endseitige umlaufenden
Bundsteg 32a, 32b zwischen denen eine Vielzahl von Kontaktlamellen 31 verlaufen. Die
Kontaktlamellen 31 verlaufen im Wesentlichen parallel zueinander unter Bildung eines
Spaltes zwischen je zwei benachbarten Kontaktlamellen 31.
[0026] Der Lamellenkäfig 3 verfügt an beiden Bundstegen über fensterartige Ausnehmungen
35, die stirnseitig zum jeweiligen Rand 33a, 33b hin offen sind.
[0027] Durch ein Prägeverfahren sind mehrere Auswölbungen 25, wie in den Figuren 2 bis 4
ersichtlich, in den Mantel der Buchsenhülse 2 eingebracht, die sich in die fensterartigen
Ausnehmungen 35 derart hinein erstrecken, dass eine vorzugsweise kraftschlüssige Verbindung
zwischen dem Lamellenkäfig 3 und der Buchsenhülse 2 gebildet wird.
[0028] Am Außenmandel 24 der Buchsenhülse 2 sind ferner Vertiefungen 26 und gegenüberliegend
zu den hervorstehende Auswölbungen 25 im Mantel 7 ausgebildet.
1. Elektrische Steckverbinderbuchse (1) umfassend eine zylindrische Buchsenhülse (2),
wobei die Buchsenhülse (2) mit einem Aufnahmeraum (20) ausgebildet ist, in dem ein
zylinderförmiger Lamellenkäfig (3) mit einer Vielzahl von parallel verlaufenden Kontaktlamellen
(31) eingeschoben ist, wobei der Lamellenkäfig (3) über einen ersten und zweiten endseitige
umlaufenden Bundsteg (32a, 32b) verfügt zwischen denen die Kontaktlamellen (31) verlaufen,
wobei durch ein Prägeverfahren mehrere Auswölbungen (25) in den Mantel der Buchsenhülse
(2) eingebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Lamellenkäfig (3) an beiden Bundstegen (32a, 32b) über fensterartige Ausnehmungen
(35) verfügt, wobei die Auswölbungen (25) sich in die fensterartigen Ausnehmungen
(35) derart hinein erstrecken, dass eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Lamellenkäfig
(3) und der Buchsenhülse (2) gebildet wird.
2. Elektrische Steckverbinderbuchse (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten und zweiten Bundsteg (32a, 32b) zwei oder mehrere fensterartige Ausnehmungen
oder Öffnungen (35) am Rand (33a, 33b) des jeweiligen Bundstegs (32a, 32b) so angeordnet
sind, dass die jeweilige Ausnehmung stirnseitig zum jeweiligen Rand (33a, 33b) hin
offen ist und vorzugsweise als eine stirnseitige Verzahnung geformt oder gebildet
ist.
3. Elektrische Steckverbinderbuchse (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten und zweiten Bundsteg (32a, 32b) zwei oder mehrere fensterartige Ausnehmungen
oder Öffnungen (35) mit je einer in Axialrichtung (A) betrachteten Länge (L) tvorgesehen
sind, in die an einer Innenwand (23) der Buchsenhülse (2) jeweils vorgesehene Auswölbungen
(25) einer jeweils nahezu identischen Länge (L') eingreifen, so dass dadurch eine
axiale Bewegung des jeweiligen Bundsteges (32a) verhindert wird.
4. Elektrische Steckverbinderbuchse (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten und zweiten Bundsteg (32a, 32b) fensterartige Ausnehmungen (35) mit einer
quer zur Axialrichtung (A) betrachteten Breite (B) vorgesehen sind, in die an einer
Innenwand (23) der Buchsenhülse (2) vorgesehene Auswölbungen (25) einer gleichen oder
fast gleichen Breite (B') eingreifen, so dass ein Verdrehen des jeweilige Bundstegs
verhindert wird.
5. Elektrische Steckverbinderbuchse (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass Befestigungsmittel an der Buchsenhülse (2) als Prägungen im Mantel der Buchsenhülse
(2) vorgesehen sind, wobei am Außenmantel (24) der Buchsenhülse (2) Vertiefungen (26)
und am Innenmantel (23) der Buchsenhülse (2) hervorstehende Auswölbungen (25) ausgebildet
sind.
6. Elektrische Steckverbinderbuchse (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 2, 4
bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Befestigungsmittel 42e als im Wesentlichen quaderförmige Aufwölbungen mit jeweils
zwei gegenüberliegenden Längsseitenkanten (27) und jeweils zwei gegenüberliegenden
Querseitenkanten (28) ausgebildet sind.
7. Elektrische Steckverbinderbuchse (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Lamellenkäfig (3) in einem zentralen mittigen Abschnitt in Axialrichtung (A)
betrachten einen geringeren Durchmesser aufweist, als an den Bundestegen (32a, 32b),
vorzugsweise dadurch gebildet, dass der eine Bundsteg (32a) des Lamellenkäfigs (3)
gegenüber dem anderen Bundsteg (32b) tordiert wurde.
8. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Steckverbinderbuchse (1) gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 7, mit den folgenden Verfahrensschritten:
a. Herstellen eines Kontaktlamellengitters (3) mit zwei endseitigen Bundstegen (32a,
32b) mit einer Vielzahl von dazwischen verlaufenden parallelen Kontaktlamellen (31);
b. Einbringen von zwei oder mehreren fensterartigen stirnseitig offenen Öffnungen
(35) in die beiden Bundsteg (32a, 32b) des Kontaktlamellengitters (3) und Überführen
des Kontaktlamellengitters (3) in einen zylindrischen Lamellenkäfig (3),
c. Bereitstellen einer Buchsenhülse (2) mit einem Aufnahmeraum (20) und Einschieben
des Lamellenkäfigs (3) in den Aufnahmeraum (20);
d. Anbringen von in den Aufnahemraum (20) hervorstehende Auswölbungen (25) an dem
Innenmantel (23) der Buchsenhülse (2) durch Prägen korrespondierend zu den Ausnehmungen
(35) des ersten Bundstegs (32a) derart, dass die entsprechenden geprägten Auswölbungen
(25) kraftschlüssig in die fensterartigen Öffnungen (35) eingreifen und den einen
Bundsteg (32a) festlegen sowie
e. Anbringen von in den Aufnahemraum (20) hervorstehenden weiteren Auswölbungen (25)
an dem Innenmantel (23) der Buchsenhülse (2) durch Prägen korrespondierend zu den
Ausnehmungen (35) des zweiten Bundstegs (32a) derart, dass die entsprechenden geprägten
Auswölbungen (25) kraftschlüssig in die fensterartigen Öffnungen (35) am zweiten Bundsetg
(32a) eingreifen und diesen festlegen.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schritt d) und dem Schritt e) eine Torsions- oder Drehbewegung des zweiten
Bundstegs (32b) gegenüber dem ersten Bundsteg (32a) erfolgt.
1. Electrical plug-connector socket (1) comprising a cylindrical socket sleeve (2), wherein
the socket sleeve (2) is formed with a receiving space (20) in which a cylindrical
lamella cage (3) having a large number of contact lamellae (31) which run in parallel
is inserted, wherein the lamella cage (3) has a first and a second end-side circumferential
collar web (32a, 32b), the contact lamellae (31) running between said collar webs,
wherein a plurality of convex portions (25) are made in the casing of the socket sleeve
(2) by a stamping process, characterized in that the lamella cage (3) has window-like recesses (35) on the two collar webs (32a, 32b),
wherein the convex portions (25) extend into the window-like recesses (35) in such
a way that a force-fitting connection is formed between the lamella cage (3) and the
socket sleeve (2).
2. Electrical plug-connector socket (1) according to Claim 1, characterized in that two or more window-like recesses or openings (35) are arranged on the first and the
second collar web (32a, 32b) at the edge (33a, 33b) of the respective collar web (32a,
32b) such that the respective recess is open to the respective edge (33a, 33b) at
the end side and is preferably shaped or formed as an end-side toothed portion.
3. Electrical plug-connector socket (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that two or more window-like recesses or openings (35), each with a length (L) as viewed
in axial direction (A), are provided on the first and the second collar web (32a,
32b), convex portions (25) which are respectively provided on an inner wall (23) of
the socket sleeve (2) and have a respectively virtually identical length (L') engaging
into said recesses or openings, so that axial movement of the respective collar web
(32a) is prevented in this way.
4. Electrical plug-connector socket (1) according to one of the preceding claims, characterized in that window-like recesses (35) with a width (B) as viewed transverse to the axial direction
(A) are provided on the first and the second collar web (32a, 32b), convex portions
(25) which are provided on an inner wall (23) of the socket sleeve (2) and have an
identical or almost identical width (B') engaging into said recesses, so that rotation
of the respective collar web is prevented.
5. Electrical plug-connector socket (1) according to one of the preceding Claims 2 to
5, characterized in that fastening means are provided on the socket sleeve (2) as stamped portions in the
casing of the socket sleeve (2), wherein indentations (26) are formed on the outer
casing (24) of the socket sleeve (2) and projecting convex portions (25) are formed
on the inner casing (23) of the socket sleeve (2).
6. Electrical plug-connector socket (1) according to one of the preceding Claims 2, 4
to 6, characterized in that fastening means are in the form of substantially cuboidal convex portions with in
each case two opposite longitudinal side edges (27) and in each case two opposite
lateral side edges (28).
7. Electrical plug-connector socket (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the lamella cage (3) has a smaller diameter in a central middle section as viewed
in axial direction (A) than at the collar webs (32a, 32b), preferably formed by one
collar web (32a) of the lamella cage (3) having been twisted in relation to the other
collar web (32b).
8. Method for producing an electrical plug-connector socket (1) according to one of Claims
1 to 7, comprising the following method steps:
a. producing a contact lamella grid (3) with two end-side collar webs (32a, 32b) having
a large number of parallel contact lamellae (31) which run between said collar webs;
b. making two or more window-like openings (35), which are open at the end side, in
the two collar webs (32a, 32b) of the contact lamella grid (3) and transforming the
contact lamella grid (3) into a cylindrical lamella cage (3),
c. providing a socket sleeve (2) with a receiving space (20) and inserting the lamella
cage (3) into the receiving space (20);
d. fitting convex portions (25), which protrude into the receiving space (20), to
the inner casing (23) of the socket sleeve (2) by stamping in a manner corresponding
to the recesses (35) of the first collar web (32a) in such a way that the corresponding
stamped convex portions (25) engage in a force-fitting manner in the window-like openings
(35) and secure one collar web (32a) and also
e. fitting further convex portions (25), which protrude into the receiving space (20),
to the inner casing (23) of the socket sleeve (2) by stamping in a manner corresponding
to the recesses (35) of the second collar web (32a) in such a way that the corresponding
stamped convex portions (25) engage in a force-fitting manner in the window-like openings
(35) on the second collar web (32a) and secure said collar web.
9. Method according to Claim 8, characterized in that a twisting or rotary movement of the second collar web (32b) in relation to the first
collar web (32a) takes place between step d) and step e).
1. Douille de connecteur enfichable électrique (1) comprenant un manchon de douille cylindrique
(2), le manchon de douille (2) étant conçu avec un espace de réception (20) dans lequel
est insérée une cage à lamelles cylindrique (3) pourvue d'un grand nombre de lamelles
de contact parallèles (31), la cage à lamelles (3) comportant une première et une
deuxième nervure formant épaulement circonférentielle côté extrémité (32a, 32b) entre
lesquelles s'étendent les lamelles de contact (31), plusieurs renflements (25) étant
formés dans la surface latérale du manchon de douille (2) par un procédé de gravure,
caractérisé en ce que la cage à lamelles (3) comporte des évidements (35) en forme de fenêtre sur les deux
nervures formant épaulement (32a, 32b), les renflements (25) s'étendant jusque dans
les évidements (35) en forme de fenêtre de manière à former une liaison en force entre
la cage à lamelles (3) et le manchon de douille (2).
2. Douille de connecteur enfichable électrique (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que, au niveau de la première et de la deuxième nervure formant épaulement (32a, 32b),
deux évidements ou ouvertures (35) en forme de fenêtre ou plus sont disposés sur le
bord (33a, 33b) de la nervure formant épaulement respective (32a, 32b) de sorte que
l'évidement est ouvert du côté frontal en direction du bord respectif (33a, 33b) et
est de préférence conformé ou formé comme une denture côté frontal.
3. Douille de connecteur enfichable électrique (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au niveau de la première et de la deuxième nervure formant épaulement (32a, 32b) sont
prévus deux évidements ou ouvertures (35) en forme de fenêtre ou plus qui ont chacun
une longueur (L) dans la direction axiale (A) et dans lesquels s'engagent des renflements
(25), prévus sur une paroi intérieure (23) du manchon de douille (2), dont les longueurs
sont à peu près identiques (L') de façon à empêcher un mouvement axial de la nervure
formant épaulement respective (32a).
4. Douille de connecteur enfichable électrique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'au niveau de la première et de la deuxième nervure formant épaulement (32a, 32b) sont
prévus des évidements (35) en forme de fenêtre, d'une largeur (B) transversalement
à la direction axiale (A), dans lesquels s'engagent des renflements (25) qui sont
prévus sur une paroi intérieure (23) du manchon de douille (2) et qui ont une même
largeur ou à peu près une même largeur (B') de façon à empêcher la torsion de la nervure
formant épaulement respective.
5. Douille de connecteur enfichable électrique (1) selon l'une des revendications précédentes
2 à 5, caractérisée en ce que des moyens de fixation sont prévus sur le manchon de douille (2) sous la forme de
gravures dans la surface latérale du manchon de douille (2), des évidements (26) étant
formés sur la surface latérale extérieure (24) du manchon de douille (2) et des renflements
saillants (25) étant formés sur la surface latérale intérieure (23) du manchon de
douille (2).
6. Douille de connecteur enfichable électrique (1) selon l'une des revendications précédentes
2, 4 à 6, caractérisée en ce que des moyens de fixation sont conçu comme des renflements sensiblement parallélépipédiques
qui comportent chacun deux bords latéraux longitudinaux opposés (27) et deux bords
latéraux transversaux opposés (28).
7. Douille de connecteur enfichable électrique (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que, dans une portion centrale médiane, la cage à lamelles (3) a un diamètre plus petit
dans la direction axiale (A) qu'au niveau des nervures formant épaulement (32a, 32b),
de préférence elle est ainsi formée du fait qu'une nervure formant épaulement (32a)
de la cage à lamelles (3) a été tordue par rapport à l'autre nervure formant épaulement
(32b).
8. Procédé de fabrication d'une douille de connecteur enfichable électrique (1) selon
l'une des revendications 1 à 7, ledit procédé comprenant les étapes suivantes:
a. réaliser une grille de lamelles de contact (3) comprenant deux nervures formant
épaulement côté frontal (32a, 32b) entre lesquelles s'étendent un grand nombre de
lamelles de contact parallèles (31);
b. introduire deux ouvertures (35) en forme de fenêtre ou plus, qui sont ouvertes
du côté frontal, dans les deux nervures formant épaulement (32a, 32b) de la grille
de lamelles de contact (3) et transférer la grille de lamelles de contact (3) dans
une cage à lamelles cylindrique (3),
c. fournir un manchon de douille (2) comprenant un espace de réception (20) et insérer
la cage à lamelles (3) dans l'espace de réception (20);
d. réaliser des renflements (25), saillant dans l'espace de réception (20), à la surface
latérale intérieure (23) du manchon de douille (2) par gravure en correspondance des
évidements (35) de la première nervure formant épaulement (32a) de manière à ce que
les renflements gravés correspondants (25) s'engagent en force dans les ouvertures
(35) en forme de fenêtre et fixent également la nervure formant épaulement (32a)
e. réaliser d'autres renflements (25), saillant dans l'espace de réception (20), sur
la surface latérale intérieure (23) du manchon de douille (2) par gravure en correspondance
des évidements (35) de la deuxième nervure formant épaulement (32a), de manière à
ce que les renflements gravés correspondants (25) s'engagent en force dans les ouvertures
(35) en forme de fenêtre sur la deuxième nervure formant épaulement (32a) et fixent
celle-ci.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'un mouvement de torsion ou de rotation de la deuxième nervure formant épaulement (32b)
par rapport à la première nervure formant épaulement (32a) est effectué entre l'étape
d) et l'étape e).

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