[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung für einen Verkaufstisch.
[0002] Verkaufstische für z. B. Einzelhandelsgeschäfte können eine Konstruktion aus einem
Gitterkorb aufweisen, der von vier an den Ecken angeordneten Rohren (sog. Eckrohre),
zumeist aus Vierkantrohren ausgeführt, getragen wird.
[0004] Dabei dienen die Einsteckstopfen im Wesentlichen dazu, die Rohröffnungen der Eckrohre
solcher Verkaufstische nach oben hin abzuschließen, so dass sich Personen nicht an
möglichen scharfen Kanten des Eckrohres verletzen können.
[0005] Die Verkaufstische können beispielsweise in Einzelhandelsgeschäften benutzt werden,
um Waren anzubieten. Dabei ist es üblich, mehrere Verkaufstische nebeneinander anzuordnen
und durch das Einhaken des Verschwenkbügels in einem Eckstopfen eines benachbarten
Verkaufstisches dafür zu sorgen, dass die nebeneinander angeordneten Verkaufstische
positionstreu bleiben.
[0006] Bislang bekannte Lösungen sehen vor, dass die Verschwenkbügel, die in den Einsteckstopfen
eingesetzt sind, zusätzlich mittels einer sog. Starlock-Scheibe bzw. Starlock-Sicherung
oder einer Mutter gegen Herausfallen oder Herausrutschen aus dem Einsteckstopfen gesichert
werden.
[0007] Aus der
DE 10 2015 103 313 B4 ist bereits eine Anordnung für einen Verkaufstisch bekannt umfassend wenigstens einen
Einsteckstopfen für ein Eckrohr eines Verkaufstisches und einen im wesentlichen C-förmigen
Verschwenkbügel, wobei der Einsteckstopfen eine Abschlussfläche zur Abdeckung einer
Rohröffnung eines Eckrohres und ein Einsetzteil zum Einsatz in das Eckrohr aufweist,
wobei die Abschlussfläche wenigstens eine erste Öffnung und wenigstens eine zweite
Öffnung aufweist und wobei in der ersten Öffnung der Verschwenkbügel verschwenkbar
aufgenommen ist, wobei weiter der Verschwenkbügel ein Mittelteil, einen ersten Arm
und einen zweiten Arm aufweist, wobei die beiden Arme an das Mittelteil anschließen
und der erste Arm länger ist als der zweite Arm und der erste Arm in der ersten Öffnung
eingesetzt ist, wobei der erste Arm an seinem vom Mittelteil abgewandten Ende wenigstens
eine durch Umformung erzeugte Sicke aufweist.
[0009] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung für einen Verkaufstisch
der eingangs genannten Art in vorteilhafter Weise weiterzubilden, insbesondere dahingehend,
dass mehrere Verkaufstische einfach und zuverlässig miteinander verbunden werden können
sowie, dass eine Standardisierung und ein einfacher Aufbau von Verkaufstischen ermöglicht
wird.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Anordnung für einen Verkaufstisch
mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Danach ist vorgesehen, dass eine Anordnung für
einen Verkaufstisch wenigstens ein Vertikalrohr mit einer ersten Außenwand und einer
zweiten parallel dazu orientierten Außenwand aufweist, wobei in der ersten und in
der zweiten Außenwand jeweils wenigstens eine Verschlussriegelöffnung vorgesehen ist,
wobei die Anordnung weiter wenigstens einen Verschlussriegel aufweist, der einen länglichen
Grundkörper aufweist, wobei die Verschlussriegelöffnungen derart zueinander angeordnet
sind, dass der Grundkörper des Verschlussriegels in einer ersten Stellung die erste
Verschlussriegelöffnung durchdringt und die zweite Verschlussriegelöffnung nicht durchdringt
und in einer zweiten Stellung die erste Verschlussriegelöffnung und die zweite Verschlussriegelöffnung
durchdringt.
[0011] Die Erfindung basiert auf dem Grundgedanken, Verkaufstische miteinander durch einen
Verschlussriegel zu fixieren und die Position der Verkaufstische zueinander mittels
des Verschlussriegels festzulegen. Der Verschlussriegel wird dabei durch entsprechende
Verschlussriegelöffnungen in dem Vertikalrohr des Verkaufstisches geführt, wobei erforderlich
ist, dass der Verschlussriegel das Vertikalrohr durchdringt. Dabei sind mehrere Stellungen
vorgesehen, wobei in der ersten Stellung der Verschlussriegel nur das Vertikalrohr
teilweise durchdringt und erst in der zweiten Stellung, wenn eine Verriegelung eines
ersten Verkaufstisches mit einem zweiten Verkaufstisch vorgenommen werden soll, werden
hier beide Verschlussriegelöffnungen eines Vertikalrohres eines ersten Verkaufstisches
durchdrungen, so dass der Verschlussriegel auch in ein Vertikalrohr eines zweiten
Verkaufstisches hineindringen kann.
[0012] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass der Grundkörper des Verschlussriegels im
Wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist und/oder dass das Vertikalrohr als Vierkantrohr
ausgebildet ist.
[0013] Die Ausbildung des Grundkörpers des Verschlussriegels als im Wesentlichen zylindrisch
ermöglicht eine Rotation um die eigene Längsachse des Verschlussriegels, wodurch eine
einfache Handhabung des Verschlussriegels ermöglicht wird. Der Einsatz von Vierkantrohren
als Vertikalrohre für den Verkaufstisch ermöglicht eine einfache und kostengünstige
Herstellung des Grundgestells für den Verkaufstisch. Darüber hinaus ist auch das Aneinandersetzen
von mehreren Verkaufstischen einfach, da die Vierkantrohre mehrerer Verkaufstische
entsprechend gegeneinander angeschlagen werden können.
[0014] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Anordnung weiter wenigstens ein Horizontalrohr
umfasst, wobei das Horizontalrohr und das Vertikalrohr im montierten Zustand im Wesentlichen
senkrecht zueinander angeordnet sind, wobei am Horizontalrohr eine Riegelhülse angeordnet
ist, in der der Verschlussriegel teilweise drehbar und axial verschieblich geführt
ist, wobei der Verschlussriegel einen Grundkörper und an einem Ende des Grundkörpers
eine hakenförmige Abwinklung und beabstandet von der Abwinklung einen vom Grundkörper
abstehenden Betätigungsstift aufweist, wobei die Riegelhülse in ihrer Außenwand eine
Führungsausnehmung aufweist, in der der Betätigungsstift geführt ist, wobei weiter
das Vertikalrohr auf der dem Horizontalrohr zugewandten Außenseite eine vertikal orientierte
Verschlussriegelöffnung aufweist und auf der dem Horizontalrohr abgewandten Außenseite
eine horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung aufweist, wobei im montierten
Zustand der Verschlussriegel die vertikal orientierte Verschlussriegelöffnung und
die horizontale orientierte Verschlussriegelöffnung derart zueinander angeordnet sind,
dass der Grundkörper des Verschlussriegels in einer ersten Stellung die vertikal orientierte
Verschlussriegelöffnung durchdringt und die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung
nicht durchdringt und in einer zweiten Stellung die vertikal orientierte Verschlussriegelöffnung
durchdringt und die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung durchdringt.
[0015] Durch die Anordnung von Vertikalrohr und Horizontalrohr wird eine einfache und zuverlässige
Konstruktion eines Untergestells für einen Verkaufstisch ermöglicht. Durch die Anordnung
einer Riegelhülse, in der der Verschlussriegel geführt ist, wird ermöglicht, dass
der Verschlussriegel nicht verloren gehen kann. Die Anordnung der Verschlussriegelöffnung
ermöglicht zum einen eine einfache Montage des Verschlussriegels, wobei aber gleichzeitig
ein Herausziehen des Verschlussriegels im montierten Zustand, nicht ohne Weiteres
ohne ein vollständiges Demontieren von Horizontalrohr und Vertikalrohr, und damit
im Wesentlichen der gesamten Unterkonstruktion des Verkaufstisches nicht möglich ist.
Dadurch wird verhindert, dass der Verschlussriegel beispielsweise verloren gehen kann,
etwa durch Herausfallen oder auch durch Wegnahme des Verschlussriegels. Weiterhin
ist eine einfache Montage möglich. Durch das Führen des Verschlussriegels in der Riegelhülse
ist zudem ein Sichtschutz für den Verschlussriegel möglich, so dass dieser nicht mehr
ohne Weiteres sichtbar ist. Die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung ist
dabei insbesondere auf der der Riegelhülse abgewandten Seite des Vertikalrohres angeordnet
und dient dazu, dass der Verschlussriegel mit seiner Abwinklung horizontal im montierten
und aufgestellten Zustand hindurch geführt wird und dann durch entsprechende Verschwenkung
nach unten oder nach oben in die Vertikale, beispielsweise in eine weitere Öffnung
eines anderen Vertikalrohrs eines zweiten Verkaufstisches eingreift und somit die
beiden Verkaufstische miteinander verriegelt und aneinander fixiert.
[0016] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Anordnung ein weiteres, zweites Vertikalrohr
aufweist, das spiegelverkehrt zum ersten Vertikalrohr ausgebildet ist in Bezug auf
die vertikal orientierte Verschlussriegelöffnung und die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung,
wobei die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung des ersten Vertikalrohres
und die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung des zweiten Vertikalrohres
im montierten Zustand aufeinander liegen und eine gemeinsame Durchgangsöffnung vom
Inneren eines ersten Vertikalrohrs ins Innere des zweiten Vertikalrohrs ausbilden.
Das zweite Vertikalrohr gehört dabei vorzugsweise einem weiteren Verkaufstisch, der
neben den ersten Verkaufstisch gestellt wird und die Verkaufstische dann mittels des
Verschlussriegels miteinander fixiert werden. Durch die spiegelverkehrte Ausbildung
des zweiten Vertikalrohrs wird erreicht, dass die Verschlussriegelöffnungen deckungsgleich
aufeinander liegen und bei korrekter Anordnung der Vertikalrohre eine einfache Montage
und auch Fixierung mehrerer Verkaufstische erreicht werden kann. Die Standardisierung
der Verkaufstische wird hierdurch gefördert.
[0017] Außerdem kann vorgesehen sein, dass die Führungsausnehmung der Riegelhülse einen
axialen Führungsabschnitt zur axialen Verschieblichkeit des Verschlussriegels und
jeweils am Ende des axialen Führungsabschnittes senkrecht abknickende Rastabschnitte
aufweist. Durch den Umstand, dass die Führungsausnehmung einen axialen Führungsabschnitt
und dann senkrecht abknickende Rastabschnitte am jeweiligen Ende des axialen Führungsabschnittes
aufweist, kann hierin der Verschlussriegel einfach und sicher geführt werden. In der
Führungsausnehmung der Riegelhülse wird insbesondere der Betätigungsstift geführt,
mittels dessen der Verschlussriegel von der ersten Position in die zweite Position
bzw. umgekehrt geführt werden kann. In den senkrecht abknickenden Rastabschnitten
ist jeweils eine Verrastung bzw. eine Fixierung des Verschlussriegels möglich. Dabei
kann der erste Rastabschnitt der ersten Position entsprechen und der zweite Rastabschnitt
der zweiten Position.
[0018] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Riegelhülse im Wesentlichen zylindrisch
ausgebildet ist. Durch die zylindrische Ausbildung der Riegelhülse und insbesondere
in Kombination mit dem Umstand, dass auch der Grundkörper des Verschlussriegels zylindrisch
ausgebildet ist, kann hier eine einfache Verschwenkbarkeit und sichere Axialführung
des Verschlussriegels in der Riegelhülse ermöglicht werden.
[0019] Außerdem kann vorgesehen sein, dass die Abwinklung und der Betätigungsstift parallel
zueinander oder im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Denkbar ist beispielsweise,
dass der Betätigungsstift in einer Bohrung im Verschlussriegel entsprechend aufgenommen
bzw. dort eingeschraubt ist. Die parallele Anordnung ermöglicht eine einfache Handhabung,
da hierüber intuitiv für die betätigende Person klar ist, welche Ausrichtung die möglicherweise
nicht sichtbare Abwinklung des Verschlussriegels aufweist.
[0020] Insbesondere kann in diesem Zusammenhang vorgesehen sein, dass die Abwinklung und
der Betätigungsstift identisch oder im Wesentlichen identisch orientiert sind. Dadurch
ist für die betätigende Person klar, welche Ausrichtung die Abwinklung hat, da diese
mit dem Betätigungsstift identisch ist.
[0021] Darüber hinaus ist denkbar, dass die Verschlussriegelöffnungen derart bemessen sind,
dass die Abwinklung des Verschlussriegels vollständig hindurchtreten kann. Diese Gestaltung
der Verschlussriegelöffnungen ermöglicht eine einfache Montage. Dabei sollten die
Verschlussriegelöffnungen auch nicht zu groß hinsichtlich ihrer Abmessungen gewählt
werden, um den Eintritt von Verschmutzungen ins Innere der Vertikalrohre zu verhindern.
[0022] Außerdem ist denkbar, dass das Horizontalrohr als Vierkantrohr ausgebildet ist. Dies
ermöglicht eine einfache Ausgestaltung des Aufbaus des Verkaufstisches. Denkbar ist
beispielsweise, dass das Vierkantrohr für die Horizontalrohre eine geringere Abmessung
hinsichtlich Breite und Höhe als die Vertikalrohre aufweist.
[0023] Die Horizontalrohre können beispielsweise mit Haken in den Vertikalrohren eingehängt
sein. Die Haken können dabei durch entsprechende einstückige Anformungen und/oder
Ausstanzungen in den Wänden der Horizontalrohre realisiert werden.
[0024] Das Vertikalrohr kann in einem Eckbereich eine Einschraubbohrung aufweisen, die schräg,
insbesondere im 45°-Winkel, zu einer Außenwand des Vertikalrohrs angeordnet ist. Hierdurch
wird es möglich, zusätzliche Befestigungselemente oder auch generell eine zusätzliche
Fixiermöglichkeit oder Stabilisierungsmöglichkeit für das Grundgestell des Verkaufstisches,
das aus Vertikalrohren und Horizontalrohren besteht, bereitzustellen.
[0025] In der Einschraubbohrung kann ein Befestigungsbolzen, insbesondere eine Befestigungsschraube,
und ein mit dem Befestigungsbolzen gehaltenes Befestigungsplättchen befestigbar sein.
Mittels des Befestigungsplättchens kann beispielsweise zusätzlich zur bereits bestehenden
Einhängung von Horizontalrohr und Vertikalrohr eine Verklemmung von Horizontalrohr
und Vertikalrohr realisiert werden. Denkbar ist auch, dass eine Kante des Befestigungsplättchens
auch dazu dient, beispielsweise einen Gitterboden oder einen sonstigen Boden zu halten.
Die Befestigungsplättchen können auch als Einhängung für Seitenwände oder dergleichen
dienen.
[0026] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass der Verschlussriegel an einem Ende des Grundkörpers
wenigstens eine Sicke aufweist. Mittels der Sicke kann eine mechanische Sicherungsmöglichkeit
bereitgestellt werden, mittels derer sicher verhindert werden kann, dass der Verschlussriegel
aus seiner Position herausfallen kann. Denkbar ist auch, dass zwei Sicken vorgesehen
sein können. Die beiden Sicken können um 180° zueinander angeordnet sein.
[0027] Denkbar ist weiter, dass die Verschlussriegelöffnung an die Kontur des Grundkörpers
sowie die aus dem Grundkörper herausstehende, wenigstens eine Sicke angepasst ist.
Hierdurch wird es möglich, dass nur in einer ganz bestimmten Position der Verschlussriegel
in die Verschlussriegelöffnung eingeführt bzw. hindurchgeführt werden kann. Somit
ist eine Montage möglich, ein Herausfallen aus der Verschlussriegelöffnung jedoch
erschwert.
[0028] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass der Verschlussriegel im Grundkörper wenigstens
eine Querbohrung zur Aufnahme eines Sicherungssplints aufweist. Mittels eines Sicherungssplints
kann auch eine zusätzliche Herausfallsicherung realisiert werden.
[0029] Außerdem ist möglich, dass der Verschlussriegel schwenkbar im Vertikalrohr angeordnet
ist und in der ersten Stellung die erste Verschlussriegelöffnung durchdringt und die
zweite Verschlussriegelöffnung nicht durchdringt, so dass der Verschlussriegel nicht
schließen kann und in einer zweiten Stellung die erste Verschlussriegelöffnung und
die zweite Verschlussriegelöffnung durchdringt, so dass der Verschlussriegel in eine
Verschlussöffnung eingreift bzw. eingreifen kann. So kann verhindert werden, dass
der Verschlussriegel mit dem Teil, mit ein Verriegeln, Fixieren oder Einhaken in ein
weiteres Element oder einen weiteren Verkaufstisch realisiert wird, nur dann frei
zugänglich ist bzw. durch die zweite Verschlussriegelöffnung hindurchtritt, wenn dies
auch tatsächlich erforderlich ist.
[0030] Insbesondere kann der Verschlussriegel einen Haken aufweisen, der in der ersten Stellung
im Vertikalrohr verdeckt ist und in der zweiten Stellung die zweite Verschlussriegelöffnung
durchdringt. Mittels des Hakens des Verschlussriegels kann dann verriegelnd in der
zweiten Stellung z.B. in ein weiteres Rohr eines anderen Verkaufstisches eingegriffen
werden und dann eine Fixierung zweier benachbarter Verkaufstische erreicht werden.
Der Haken kann in den Eckbereichen jeweils abgerundet oder teilweise abgerundet sein.
Dies erleichtert das Einhaken und führt auch zu einer Verringerung des Verletzungsrisikos
bei der Handhabung.
[0031] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass der Verschlussriegel einen Betätigungsabschnitt
aufweist, der in der ersten und in der zweiten Stellung die erste Verschlussriegelöffnung
durchdringt. So kann der Verschlussriegel stets betätigt werden, da er sowohl in der
ersten Stellung als auch in der zweiten Stellung die erste Verschlussriegelöffnung
durchdringt und damit zugänglich ist.
[0032] Die erste Verschlussriegelöffnung und die zweite Verschlussriegelöffnung können im
Wesentlichen senkrecht zueinander angeordnet sein. Dadurch kann die Betätigung des
Verschlussriegels verdeckt werden. Insbesondere kann in diesem Zusammenhang vorgesehen
sein, dass die erste Verschlussriegelöffnung von einer Seite zugänglich ist, die im
aufgestellten Zustand einer Wand oder einem weiteren Verkaufstisch zugewandt ist.
[0033] Darüber hinaus ist denkbar, dass in der ersten Verschlussriegelöffnung ein Drehbolzen
des Verschlussriegels drehbar aufgenommen ist, mittels dessen der Verschlussriegel
von der ersten Stellung in die zweite Stellung und zurück verschwenkbar ist.
[0034] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sollen nun anhand eines in den Zeichnungen
näher dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert werden.
[0035] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Verkaufstisches;
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Verkaufstisches;
- Fig. 3
- eine Detaildarstellung in der Draufsicht auf den Eckbereich des Verkaufstisches;
- Fig. 4
- eine weitere Detaildarstellung auf die Außenseite des Verkaufstisches;
- Fig. 5
- eine weitere Detaildarstellung auf einen Teil des Untergestells des Verkaufstisches;
- Fig. 6
- eine weitere Darstellung der in Fig. 5 gezeigten Ansicht;
- Fig. 7
- eine schematische Seitenansicht eines weiteren Verschlussriegels;
- Fig. 8
- eine schematische Draufsicht auf den Verschlussriegel gem. Fig. 7;
- Fig. 9
- eine perspektivische Detaildarstellung des Einsatzes des Verschlussriegels in einem
Verkaufstisch in der Ausführungsform gem. Fig.7;
- Fig. 10
- eine schematische Darstellung der Verschlussriegelöffnungen für das in Fig. 7 gezeigte
Ausführungsbeispiel eines Verschlussriegels;
- Fig. 11
- eine Seitenansicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Verschlussriegels für
ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verkaufstisches bzw. einer erfindungsgemäßen
Anordnung für einen Verkaufstisch;
- Fig. 12
- eine weitere Ansicht auf den Verschlussriegel gemäß Fig. 11;
- Fig. 13
- eine Ansicht auf das Vertikalrohr für den Verschlussriegel gemäß Fig. 11;
- Fig. 14
- eine Ansicht auf den Verschlussriegel gemäß Fig. 11 in der ersten Stellung;
- Fig. 15
- eine weitere Ansicht auf den Verschlussriegel gemäß Fig. 11 in der zweiten Stellung;
- Fig. 16
- eine alternative Ausführungsform eines Verschlussriegels in perspektivischer Darstellung
für ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Anordnung;
- Fig. 17
- eine perspektivische Ansicht auf den Verschlussriegel gemäß Fig. 14 in der ersten
Stellung; und
- Fig. 18
- eine weitere perspektivische Darstellung des Verschlussriegels gemäß Fig. 15 in der
zweiten Stellung.
[0036] Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Verkaufstisch 10 für Einzelhandelsgeschäfte.
[0037] Der Verkaufstisch 10 weist ein Untergestell 12 auf, das aus vier Vertikalrohren 14
sowie auf jeder Seite aus je zwei Horizontalrohren 16 und längsseitigen Horizontalrohren
18 ausgebildet ist.
[0038] Zwischen den Horizontalrohren 16 und 18 sowie den Vertikalrohren 14 sind jeweils
Seitenwände 20 bzw. 22 angeordnet.
[0039] Auf zwei Vertikalrohren 14 ist im montierten aufgestellten Zustand oben ein Aufsatzkorb
24 aufgesetzt.
[0040] Das Untergestell 12 trägt weiter Einlegeböden 26, die in den Horizontalrohren 16
bzw. in den Vertikalrohren 14 eingehängt sind.
[0041] Die Einlegeböden 26 sind weiter mit einem Abteiler 28 voneinander getrennt, so dass
sich unterschiedliche Verkaufskompartimente 30 bzw. 32 ergeben.
[0042] Fig. 2 zeigt in einer perspektivischen Explosionsdarstellung das in Fig. 1 gezeigte
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verkaufstisches 10.
[0043] Wie weiter aus Fig. 2 ersichtlich ist, weist auch der Aufsatzkorb 24 einen Abteiler
25 auf.
[0044] Darüber hinaus weist das Untergestell 12 mit den Horizontalrohren 16 und 18 auch
einen fahrbaren Rahmen 34 auf, an dem Rollen 36 vorgesehen sind.
[0045] Wie weiter in Fig. 2 gezeigt, weist der Aufsatzkorb 24 Befestigungsstreben 24a auf,
die in die hinteren Vertikalstreben 14 eingeschoben und dort befestigt werden können.
[0046] Die Vertikalrohre 14 und die Horizontalrohre 16 und 18 sind als Vierkantrohre ausgebildet.
[0047] Wie weiter in Fig. 2 ersichtlich ist, werden die Einlegeböden 26 mittels Haken 26a
in entsprechenden Einhängeschlitzen in den Vertikalrohren 14 eingehängt.
[0048] Wie Fig. 3 zu sehen, weist das Vertikalrohr 14 in einem Eckbereich 14a eine schräg
angeordnete Einschraubbohrung 40 auf.
[0049] Die Einschraubbohrung 40 ist dabei im 45°-Winkel zu den Außenwänden 14b und 14c des
Vertikalrohrs 14 angeordnet.
[0050] In der Außenwand 14b ist ein Horizontalrohr 16 mit einer Einhänglasche 16a eingehängt
und in der Außenwand 14c ein Horizontalrohr 18 mit der Einhänglasche 18a eingehängt.
[0051] In der Einschraubbohrung 40 ist hier als Befestigungsmittel ein Befestigungsbolzen,
insbesondere eine Befestigungsschraube 42, eingeschraubt, die ein Befestigungsplättchen
44 schräg gegen die Horizontalrohre 16 und 18 anstellt und diese hierdurch zusätzlich
klemmend befestigt.
[0052] Darüber hinaus wird die Kante 46 des Befestigungsplättchens 44 auch noch dazu genutzt,
ein Eck des Gitters 48 zu tragen. Dabei kann es sich um ein Gitter 48 eines Einlegebodens
26 handeln.
[0053] Zwischen dem Gitter 48 und dem Horizontalrohr 16 kann dabei ein erster Spalt 50 vorgesehen
sein, der beispielsweise ein Spaltmaß von 8 mm aufweist.
[0054] Zwischen dem Horizontalrohr 18 und dem Gitterträger 52, der mittels einer Einhänglasche
54 im Vertikalrohr 14 eingehängt ist, kann ein Spalt 56 vorgesehen sein, der ein Spaltmaß
von z.B. 4mm aufweist.
[0055] Wie weiter aus Fig. 4 ersichtlich ist, können die Seitenwände 20 aus Metall ausgebildet
sein und mit einer Folientasche 58 versehen werden.
[0056] Auch die Seitenwände 22 (vgl. Fig. 1) können aus Metall ausgebildet sein.
[0057] Die Folientasche 58 kann mit Magneten 60 an der Seitenwand 20 befestigt werden.
[0058] Die Folientasche 58 kann beispielsweise dazu dienen, Informationstafeln oder dergleichen
dort einzubringen. Mittels Laschen 62 kann die Folientasche 58 in einen Spalt 64 eingesetzt
werden.
[0059] Fig. 5 und Fig. 6 zeigen Detailansichten auf das Untergestell 12 des Verkaufstisches
10 und den Befestigungsmechanismus zur Fixierung zweier nebeneinander anzuordnender
Verkaufstische 10, die baugleich ausgebildet sind.
[0060] Hierzu ist im Vertikalrohr 14 an zwei gegenüberliegenden Außenwänden 14b, 14d jeweils
eine Verschlussriegelöffnung 14e und 14f vorgesehen. Die Verschlussriegelöffnung 14e,
die in der Außenwand 14b angeordnet ist, ist dabei längs zur Längsachse des Vertikalrohrs
14 angeordnet.
[0061] Die Verschlussriegelöffnung 14f ist in der Außenwand 14d quer zur Längsachse des
Vertikalrohrs 14 angeordnet.
[0062] Ebenfalls ersichtlich in Fig. 5 und Fig. 6 ist der Verschlussstopfen 15, der beispielsweise
aus Kunststoff oder einem Gummimaterial ausgebildet sein kann. Dieser Verschlussstopfen
15 hat im aufgestellten Zustand Bodenkontakt. Er dient weiter als Abschluss für das
Vertikalrohr 14.
[0063] Die Verschlussriegelöffnungen 14e und 14f sind mit ihren Abmessungen derart bemessen,
dass der Verschlussriegel 66 teilweise hindurchtreten kann.
[0064] Der Verschlussriegel 66 weist dabei einen Grundkörper 68 auf, der zylindrisch ist.
Der Grundkörper 68 ist an einem seiner Enden 70 abgewinkelt und bildet dort eine hakenförmige
Abwinklung 72 aus, die im montierten Zustand durch die Verschlussriegelöffnung 14e
hindurchgeführt ist und in Fig. 5 im Inneren des Vertikalrohrs 14 befindlich ist.
[0065] Am Grundkörper 68 ist weiter ein senkrecht abstehender Betätigungsstift 74 vorgesehen,
der in den Verschlussriegel 66 bzw. in den Grundkörper 68 des Verschlussriegels 66
eingeschraubt ist.
[0066] Der Verschlussriegel 66 ist in einer Riegelhülse 76 geführt, die ebenfalls zylindrisch
ausgebildet ist.
[0067] In der Riegelhülse 76 ist eine Führungsausnehmung 78 vorgesehen, die im Wesentlichen
drei Abschnitte aufweist.
[0068] Der erste Abschnitt 78a ist ein axialer Führungsabschnitt, an dessen Enden zwei senkrecht
abknickende Rastabschnitte 78b und 78c vorgesehen sind.
[0069] Der Betätigungsstift 74 ist in der Führungsausnehmung 78 geführt.
[0070] In Fig. 5 ist dabei eine erste Stellung des Verschlussriegels 66 gezeigt, bei der
der Betätigungsstift 74 im Rastabschnitt 78b geführt ist. Diese Stellung entspricht
einer Grundstellung, in der der Verkaufstisch 10 nicht mit einem anderen Verkaufstisch
gekoppelt ist.
[0071] Zur Kopplung eines weiteren Verkaufstisches, der im Wesentlichen baugleich wie der
in den Fig. 1-6 dargestellte Verkaufstisch 10 ausgebildet ist, wird dessen entsprechendes
Vertikalrohr, das hier spiegelverkehrt im Vergleich zum dargestellten Vertikalrohr
14 aufgebaut ist, gegen das Vertikalrohr 14 des ersten (dargestellten) Verkaufstisches
10 angestellt.
[0072] Der Betätigungsstift 74 wird in der Führungsausnehmung 78 nach vorne bewegt (vgl.
Fig. 5), wozu er zunächst im Rastabschnitt 78b verdreht, dann im Führungsabschnitt
78a axial nach vorne geschoben wird und hierdurch durch die Verschlussriegelöffnung
14f hindurchtreten kann, durch Verdrehen in dem Rastabschnitt 78c schwenkt die Abwinklung
72 nach unten und verriegelt hierdurch (nicht näher gezeigt) die beiden aneinander
angestellten Vertikalrohre 14 zweier miteinander zu koppelnder Verkaufstische 10.
Diese Stellung entspricht dann der in Fig. 6 gezeigten Stellung des Verschlussriegels
66.
[0073] Damit ist in der ersten Stellung, die in Fig. 5 gezeigt ist, der Grundkörper 68 des
Verschlussriegels 66 derart angeordnet, dass er die vertikalorientierte Verschlussriegelöffnung
14e durchdringt und die horizontalorientierte Verschlussriegelöffnung 14f nicht durchdringt.
[0074] In der zweiten Stellung, die in Fig. 6 gezeigt ist, durchdringt der Grundkörper 68
des Verschlussriegels 66 die vertikalorientierte Verschlussriegelöffnung 14e, aber
auch die horizontalorientierte Verschlussriegelöffnung 14f.
[0075] Fig. 7 zeigt in schematischer Ansicht eine weitere Ausführungsform eines Verschlussriegels
66'. Der Verschlussriegel 66' weist an einem Ende 66a' zwei Sicken 66b' auf. Im mittleren
Teil des Grundkörpers 68' ist weiter eine Bohrung 68a' vorgesehen, in die ein Splint
80' eingesetzt werden kann.
[0076] Fig. 8 zeigt in der Draufsicht den in Fig. 7 gezeigten Verschlussriegel 66', in der
der Splint 80' eingesetzt ist.
[0077] Auch hier ist eine Abwinklung 72' vorgesehen, die jedoch zur Betätigung des Verschlussriegels
66' dient.
[0078] Fig. 9 zeigt in schematischer Darstellung eine mögliche Befestigung zweier Vertikalrohre
14', die mittels des Verschlussriegels 66' miteinander verbunden sind.
[0079] Fig. 10 zeigt hierzu im Detail die entsprechenden Verschlussriegelöffnungen 14e'
und 14f', die in den Vertikalrohren 14' entsprechend angeordnet sind.
[0080] Die Verschlussriegelöffnungen 14e' und 14f' weisen hierzu jeweils eine kreisrunde
Bohrung sowie zwei Ausnehmungen 70' auf, die für die Hindurchführung der Sicken 66b'
vorgesehen sind.
[0081] Fig. 11 zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Verschlussriegels 166 für einen entsprechend angepassten Verkaufstisch 10, wie
vorstehend beschrieben.
[0082] Im Zusammenhang mit diesem Ausführungsbeispiel sind sämtliche vergleichbaren oder
identischen Merkmale mit um den Wert 100 erhöhten Bezugszeichen nummeriert.
[0083] Soweit nicht nachstehend anders beschrieben, weist der Verkaufstisch 10 bzw. die
entsprechende Anordnung von Verkaufstischen oder Anordnung für einen Verkaufstisch
dieselben strukturellen und funktionalen Merkmale auf.
[0084] Der Verschlussriegel 166 ist als Blechteil ausgebildet.
[0085] Er weist einen Betätigungsabschnitt 166a auf sowie einen Haken 166b, der durch eine
entsprechende Ausnehmung 166c und eine abgerundete Hakennase 166d ausgebildet ist.
[0086] Fig. 12 zeigt eine weitere Ansicht auf den Verschlussriegel 166 gemäß Fig. 11.
[0087] Darüber hinaus weist der Verschlussriegel 166 eine Achsführung 167 auf, die im Grundkörper
168 des Verschlussriegels 166 sowie durch einen an den Grundkörper 168 des Verschlussriegels
166 angesetzten Führungszylinder 180 ausgebildet ist.
[0088] Wie dies weiter aus Fig. 13 ersichtlich ist, wird durch die Achsführung 167 ein Bolzen
182 hindurchgeführt, der durch eine Gegenfixierung 184 den Verschlussriegel 166 in
einem Vertikalrohr 114 verschwenkbar befestigt und dort hält.
[0089] Fig. 14 zeigt den Verschlussriegel 166 in der ersten Stellung, in der der Verschlussriegel
166 durch die erste Verschlussriegelöffnung 114e hindurchtritt, und zwar mit seinem
Betätigungsabschnitt 166a.
[0090] Weiter ist in dieser Figur eine Verschlussriegelausnehmung 190 in der Wandung des
Vertikalrohrs 114 vorgesehen.
[0091] Die Verschlussriegelausnehmung 190 ist dabei derart an das (hier in Fig. 12 ersichtliche)
Profil des Verschlussriegels 166 angepasst, dass der Verschlussriegel 166 durch die
Verschlussriegelausnehmung 190 in das Innere des Vertikalrohrs 114 hineingeführt werden
kann.
[0092] Dort wird dieser mittels des Bolzens 182 und der Gegenfixierung 184 drehbar befestigt.
[0093] Fig. 15 zeigt den Verschlussriegel 166 in der zweiten Stellung, bei der der Betätigungsabschnitt
166a nach oben geschoben ist, so dass die Hakennase 166d des Hakens 166b durch die
zweite Verschlussriegelöffnung 114f hindurchtritt.
[0094] Fig. 16 zeigt eine perspektivische Ansicht auf einen weiteren Mechanismus eines Verschlussriegels
266.
[0095] Der Verschlussriegel 266 weist dabei einen Drehbolzen 290 auf, mittels dessen der
Verschlussriegel 266 durch die erste Verschlussriegelöffnung 214e (vgl. Fig. 17 bzw.
Fig. 18) hindurchtritt bzw. in dieser drehbar aufgenommen ist. Das Endstück 292 des
Drehbolzens 290 weist dabei einen Schlitz 294 auf, mittels dessen der Drehbolzen 290
gedreht werden kann.
[0096] Der Schlitz 294 ist dabei derart beschaffen, dass er beispielsweise mit einem Flachschraubenzieher
oder einer 50ct- oder 1 Euro-Münze oder einem Chip oder durch einen Schlüsselkopf
entsprechend verdreht werden kann.
[0097] Wie dies weiter aus Fig. 17 ersichtlich ist, ist in der ersten Stellung der Verschlussriegel
266 vollständig im Vertikalrohr 214 aufgenommen und verdeckt und kann erst durch entsprechende
Drehung des Schlitzes 294 aus der vertikalen in die horizontale Lage (vgl. Fig. 18)
derart betätigt werden, dass der Haken 266b mit der Hakennase 266d und der Ausnehmung
266c durch die zweite Verschlussriegelöffnung 214f hindurchtritt.
Bezugszeichen
[0098]
- 10
- Verkaufstisch
- 12
- Untergestell
- 14
- Vertikalrohre
- 14a
- Eckbereich
- 14b
- Außenwand
- 14c
- Außenwand
- 14d
- Außenwand
- 14e
- Verschlussriegelöffnung
- 14f
- Verschlussriegelöffnung
- 15
- Verschlussstopfen
- 16
- Horizontalrohre
- 16a
- Einhänglasche
- 18
- Horizontalrohre
- 18a
- Einhänglasche
- 20
- Seitenwände
- 22
- Seitenwände
- 24
- Aufsatzkorb
- 24a
- Befestigungsstreben
- 25
- Abteiler
- 26
- Einlegeboden
- 26a
- Haken
- 28
- Abteiler
- 30
- Verkaufskompartimente
- 32
- Verkaufskompartimente
- 34
- Rahmen
- 36
- Rollen
- 40
- Einschraubbohrung
- 42
- Befestigungsschraube
- 44
- Befestigungsplättchen
- 46
- Kante
- 48
- Gitter
- 50
- Spalt
- 52
- Gitterträger
- 54
- Einhänglasche
- 56
- Spalt
- 58
- Folientasche
- 60
- Magnete
- 62
- Laschen
- 64
- Spalt
- 66
- Verschlussriegel
- 68
- Grundkörper
- 70
- Ende
- 72
- Abwinklung
- 74
- Betätigungsstift
- 76
- Riegelhülse
- 78
- Führungsausnehmung
- 78a
- erster Abschnitt
- 78b
- Rastabschnitt
- 78c
- Rastabschnitt
- 14'
- Vertikalrohr
- 14e'
- Verschlussriegelöffnung
- 14f'
- Verschlussriegelöffnung
- 66'
- Verschlussriegel
- 66a'
- Ende
- 66b'
- Sicken
- 68'
- Grundkörper
- 68a'
- Bohrung
- 70'
- Ausnehmungen
- 72'
- Abwinklung
- 80'
- Splint
- 114
- Vertikalrohr
- 114e
- Verschlussriegelöffnung
- 114f
- Verschlussriegelöffnung
- 166
- Verschlussriegel
- 166a
- Betätigungsabschnitt
- 166b
- Haken
- 166c
- Ausnehmung
- 166d
- Hakennase
- 167
- Achsführung
- 168
- Grundkörper
- 180
- Führungszylinder
- 182
- Bolzen
- 184
- Gegenfixierung
- 190
- Verschlussriegelausnehmung
- 212
- Untergestell
- 214
- Vertikalrohr
- 214e
- Verschlussriegelöffnung
- 214f
- Verschlussriegelöffnung
- 266
- Verschlussriegel
- 266b
- Haken
- 266c
- Ausnehmung
- 266d
- Hakennase
- 282
- Bolzen
- 284
- Gegenfixierung
- 290
- Drehbolzen
- 292
- Endstück
- 294
- Schlitz
1. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) umfassend wenigstens ein Vertikalrohr (14,
14') mit einer ersten Außenwand (14b) und einer zweiten parallel dazu orientierten
Außenwand (14d), wobei in der ersten und in der zweiten Außenwand (14b, 14d) jeweils
wenigstens eine Verschlussriegelöffnung (14e, 14e', 14f, 14f') vorgesehen ist, wobei
die Anordnung weiter wenigstens einen Verschlussriegel (66, 66') aufweist, der wiederum
einen länglichen Grundkörper (68, 68') aufweist, wobei die Verschlussriegelöffnungen
(14e, 14e', 14f, 14f') derart zueinander angeordnet sind, dass der Grundkörper (68,
68') des Verschlussriegels (66, 66') in einer ersten Stellung die erste Verschlussriegelöffnung
(14e, 14e') durchdringt und die zweite Verschlussriegelöffnung (14f, 14f') nicht durchdringt
und in einer zweiten Stellung die erste Verschlussriegelöffnung (14e, 14e') und die
zweite Verschlussriegelöffnung (14f, 14f') durchdringt.
2. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (68, 68') des Verschlussriegels (66, 66') im Wesentlichen zylindrisch
ausgebildet ist und/oder dass das Vertikalrohr (14, 14') als Vierkantrohr ausgebildet
ist.
3. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung weiter wenigstens ein Horizontalrohr (16) umfasst, wobei das Horizontalrohr
(16) und das Vertikalrohr (14) im montierten Zustand im Wesentlichen senkrecht zueinander
angeordnet sind, wobei am Horizontalrohr (16) eine Riegelhülse (76) angeordnet ist,
in der der Verschlussriegel (66) teilweise drehbar und axial verschieblich geführt
ist, wobei der Verschlussriegel (66) einen Grundkörper (68) und an einem Ende (70)
des Grundkörpers (68) eine hakenförmige Abwinklung (72) und beabstandet von der Abwinklung
(72) einen vom Grundkörper (68) abstehenden Betätigungsstift (74) aufweist, wobei
die Riegelhülse (76) in ihrer Außenwand eine Führungsausnehmung (78) aufweist, in
der der Betätigungsstift (74) geführt ist, wobei weiter das Vertikalrohr (14) auf
der dem Horizontalrohr (16) zugewandten Außenwand (14b) eine vertikal orientierte
Verschlussriegelöffnung (14e) aufweist und auf der dem Horizontalrohr (16) abgewandten
Außenwand (14d) eine horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung (14f) aufweist,
wobei im montierten Zustand der Verschlussriegel (66) die vertikal orientierte Verschlussriegelöffnung
(14e) und die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung (14f) derart zueinander
angeordnet sind, dass der Grundkörper (68) des Verschlussriegels (66) in einer ersten
Stellung die vertikal orientierte Verschlussriegelöffnung (14e) durchdringt und die
horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung (14f) nicht durchdringt und in einer
zweiten Stellung die vertikal orientierte Verschlussriegelöffnung (14e) durchdringt
und die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung (14f) durchdringt.
4. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung weiter ein weiteres, zweites Vertikalrohr aufweist, dass spiegelverkehrt
zum ersten Vertikalrohr (14) ausgebildet ist in Bezug auf die vertikal orientierte
Verschlussriegelöffnung (14e) und die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung
(14f), wobei die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung (14f) des ersten Vertikalrohres
(14) und die horizontal orientierte Verschlussriegelöffnung des zweiten Vertikalrohres
im montierten Zustand aufeinander liegen und eine gemeinsame Durchgangsöffnung vom
Inneren des ersten Vertikalrohrs (14) ins Innere des zweiten Vertikalrohrs ausbilden.
5. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsausnehmung (78) der Riegelhülse (76) einen axialen Führungsabschnitt
(78a) zur axialen Verschieblichkeit des Verschlussriegels (66) und jeweils am Ende
des axialen Führungsabschnittes (78a) senkrecht abknickende Rastabschnitte (78b, 78c)
aufweist.
6. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegelhülse (76) im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist.
7. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwinklung (72) und der Betätigungsstift (74) parallel zueinander oder im Wesentlichen
parallel zueinander angeordnet sind.
8. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwinklung (72) und der Betätigungsstift (74) identisch oder im Wesentlichen
identisch orientiert sind.
9. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussriegelöffnungen (14e, 14f) derart bemessen sind, dass die Abwinklung
(72) des Verschlussriegels (66) vollständig hindurchtreten kann.
10. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Horizontalrohr (16) als Vierkantrohr ausgebildet ist.
11. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Vertikalrohr (14) in einem Eckbereich (14a) eine Einschraubbohrung (40) aufweist,
die schräg, insbesondere im 45°-Winkel, zu einer Außenwand (14b, 14c) angeordnet ist.
12. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Einschraubbohrung (40) ein Befestigungsbolzen, insbesondere eine Befestigungsschraube
(42), und ein mit dem Befestigungsbolzen gehaltenes Befestigungsplättchen (44) befestigbar
ist.
13. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussriegel (66') oder ein weiterer Verschlussriegel (66') an einem Ende
des Grundkörpers (68') wenigstens eine Sicke (66b') aufweist.
14. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussriegelöffnung (14e', 14f') an die Kontur des Grundkörpers (68') sowie
die aus dem Grundkörper (68') herausstehende, wenigstens eine Sicke (66b') angepasst
ist.
15. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussriegel (66') im Grundkörper (68') wenigstens eine Querbohrung zur Aufnahme
eines Sicherungssplints (80') aufweist.
16. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussriegel (166, 266) schwenkbar im Vertikalrohr (114, 214) angeordnet
ist und in der ersten Stellung die erste Verschlussriegelöffnung (114e, 214e) durchdringt
und die zweite Verschlussriegelöffnung (114f, 214f) nicht durchdringt, so dass der
Verschlussriegel (166, 266) nicht schließen kann und in einer zweiten Stellung die
erste Verschlussriegelöffnung (114e, 214e) und die zweite Verschlussriegelöffnung
(114f, 214f) durchdringt, so dass der Verschlussriegel (166, 266) in eine Verschlussöffnung
eingreift bzw. eingreifen kann.
17. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussriegel (166, 266) einen Haken (166b, 266b) aufweist, der in der ersten
Stellung im Vertikalrohr (114, 214) verdeckt ist und in der zweiten Stellung die zweite
Verschlussriegelöffnung (114f, 214f) durchdringt.
18. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 16 oder Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussriegel (166) einen Betätigungsabschnitt (166a) aufweist, der in der
ersten und in der zweiten Stellung die erste Verschlussriegelöffnung (114) durchdringt.
19. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 16 oder Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verschlussriegelöffnung (214e) und die zweite Verschlussriegelöffnung (214f)
im Wesentlichen senkrecht zueinander angeordnet sind.
20. Anordnung für einen Verkaufstisch (10) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Verschlussriegelöffnung (214e) ein Drehbolzen (290) des Verschlussriegels
(266) drehbar aufgenommen ist, mittels dessen der Verschlussriegel (266) von der ersten
Stellung in die zweite Stellung und zurück verschwenkbar ist.