(19)
(11) EP 3 391 781 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
24.10.2018  Patentblatt  2018/43

(21) Anmeldenummer: 18163214.2

(22) Anmeldetag:  22.03.2018
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47B 88/90(2017.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
KH MA MD TN

(30) Priorität: 18.04.2017 DE 202017102285 U

(71) Anmelder: Rennerich GmbH
33161 Hövelhof (DE)

(72) Erfinder:
  • Meier, Jürgen
    33161 Hövelhof (DE)

(74) Vertreter: Ostermann, Thomas 
Fiedler, Ostermann & Schneider Patentanwälte Klausheider Strasse 31
33106 Paderborn
33106 Paderborn (DE)

   


(54) SCHUBLADENVORRICHTUNG FÜR MÖBEL


(57) Die Erfindung betrifft eine Schubladenvorrichtung für Möbel mit einem Boden (2) zur Aufnahme von Gegenständen, mit einer Auszugsführung (3), die über mindestens zwei teleskopartig ineinander verschiebbare Schienen verfügt, wobei eine Korpusschiene (4) mit einem Möbelkorpus verbindbar ist und wobei eine Laufschiene (7) mit dem Boden koppelbar ist, und dass der Boden aus mindestens zwei Bodensegmenten (1) besteht, wobei die Bodensegmente langgestreckt ausgebildet sind mit einer ersten Stirnseite und einer gegenüberliegenden zweiten Stirnseite (10), zwischen denen sich eine langgestreckte Flachseite (8) erstreckt, dass die erste Stirnseite (10) der Bodensegmente einer ersten Auszugsführung und die zweite Stirnseite der Bodensegmente einer zweiten Auszugsführung zugewandt sind, und dass die erste Stirnseite und die zweite Stirnseite der Bodensegmente derart mit der ersten Auszugsführung bzw. zweiten Auszugsführung gekoppelt sind, dass die Flachseite der Bodensegmente zur Bildung einer Aufnahmefläche von Gegenständen bündig zueinander in einer Ebene angeordnet sind.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Schubladenvorrichtung für Möbel mit einem Boden zur Aufnahme von Gegenständen, mit einer Auszugsführung, die über mindestens zwei teleskopartig ineinander verschiebbare Schienen verfügt, wobei eine Korpusschiene mit einem Möbelkorpus verbindbar ist und wobei eine Laufschiene mit dem Boden koppelbar ist, und dass der Boden aus mindestens zwei Bodensegmenten besteht.

[0002] Aus der DE 78 05 761 U1 ist eine Schubladenvorrichtung für Möbel bekannt, die eine Schublade bestehend aus einem Boden sowie aufrechten Seitenwänden, einer Rückwand und einer Frontblende aufweist. Damit die Schublade den Abmessungen eines Schreibtisches angepasst werden kann, besteht sie aus segmentierten Wandelelementen sowie einem segmentierten Boden. Der Boden besteht aus zwei Bodensegmenten, die auf einer zugewandten Seite jeweils randseitig Z-förmig ausgebildet sind, so dass sich die Bodensegmente nahtlos überlappen können. Die bekannte Schubladenvorrichtung weist somit relativ flache Bestandteile auf, die aus standardisierten Elementen bestehen.

[0003] Aus der DE 20 2014 009 780 U1 ist eine Schubladenvorrichtung für Möbel bekannt, die einen Boden, Seitenwände, eine Rückwand sowie eine Frontblende aufweist. In den Seitenwänden ist eine Führung für einen Möbelkorpus integriert. Der Boden kann aus zwei Bodensegmenten bestehen, die bündig miteinander verbunden sind. Um das Gewicht der Schubladenvorrichtung zu verringern, sind die Bodensegmente als Hohlprofile ausgebildet. Die Bodensegmente sind im Vergleich zu den Seitenwänden relativ breit und zu der Frontblende relativ lang ausgebildet, so dass das Packungsmaß bei der Verpackung der Schubladenvorrichtung durch die Bodensegmente bestimmt wird.

[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schubladenvorrichtung für Möbel derart weiterzubilden, dass der Verpackungsaufwand weiter verringert werden kann und insbesondere mit geringem Aufwand die Aufnahmefähigkeit bzw. Lagerkapazität der Schublade effektiver gestaltet wird.

[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Bodensegmente langgestreckt ausgebildet sind mit einer ersten Stirnseite und einer gegenüberliegenden zweiten Stirnseite, zwischen denen sich eine langgestreckte Flachseite erstreckt, dass die erste Stirnseite der Bodensegmente einer ersten Auszugsführung und die zweite Stirnseite der Bodensegmente einer zweiten Auszugsführung zugewandt sind, und dass die erste Stirnseite und die zweite Stirnseite der Bodensegmente derart mit der ersten Auszugsführung bzw. zweiten Auszugsführung gekoppelt sind, dass die Flachseite der Bodensegmente zur Bildung einer Aufnahmefläche von Gegenständen bündig zueinander in einer Ebene angeordnet sind.

[0006] Die erfindungsgemäße Schubladenvorrichtung sieht vor, dass ein Boden derselben mehrere Bodensegmente aufweist, die jeweils stirnseitig mittelbar oder unmittelbar mit einer Laufschiene einer seitlich an einem Möbelkorpus befestigten Auszugsführung verbindbar ist. Durch die Segmentierung des Bodens kann das erforderliche Packungsmaß für die Schubladenvorrichtung verringert werden bzw. optimiert werden. Während sich bei herkömmlichen Schubladenvorrichtungen das Packungsmaß nach der Größe des Bodens zu richten hat, kann für die Schubladenvorrichtung nun ein einheitliches Packungsmaß gewählt werden, das sowohl für Bodensegmente als auch eventuelle Seitenwände bzw. die Rückwand und gegebenenfalls Frontblende bestimmt. Dadurch, dass die Bodensegmente mittelbar oder unmittelbar an der Auszugsführung der Laufschiene befestigt ist, kann die Universalität bzw. Variabilität der Schubladenvorrichtung verbessert werden. Vorteilhaft kann die Schubladenvorrichtung entweder einen Boden mit Seitenwänden und einer Rückwand sowie einer Frontblende aufweisen oder sie kann einen Boden ohne Seitenwände und ohne Rückwand und wahlweise ohne Frontblende aufweisen. Bei letzter Variante kann eine größere Aufnahmefläche zur Verfügung gestellt werden, da die Breite der Schubladenvorrichtung von gegenüberliegenden äußeren Randkanten der gegenüberliegenden Auszugsführungen bestimmt wird. Die Aufnahmefläche kann somit als Stellfläche für an das Staugut angepasste Behältnisse genutzt werden, ohne dass jedes Mal Zargen-Elemente wertvollen Platz verschwenden.

[0007] Nach einer Variante der Erfindung liegen die Bodensegmente jeweils stirnseitig unmittelbar auf der Laufschiene auf bzw. sind an derselben befestigt. Äußere zur Möbelkorpusseite zugewandte vertikale Randseiten der Laufschiene bilden hierbei seitliche Randkanten des Bodens, so dass dieser über eine relativ große Breite verfügt. Vorteilhaft ergibt sich hier eine ebene durchgehende Aufnahmefläche des Bodens von einem ersten seitlichen Rand zu einem gegenüberliegenden seitlichen Rand des Bodens.

[0008] Nach einer weiteren Variante der Erfindung sind die Bodensegmente mit der ersten Auszugsführung und der zweiten Auszugsführung jeweils über ein an einer ersten Auszugsführung bzw. zweiten Auszugsführung befestigten Bodenadapter gekoppelt. Vorteilhaft ermöglicht der Bodenadapter eine optimierte Anbindung der Bodensegmente an die Auszugsführungen. Die Bodensegmente sind zum einen bündig zu benachbarten Bodensegmenten und zum anderen bündig zu einer Auflagefläche des Bodenadapters angeordnet, so dass eine durchgehende relativ breite Bodenfläche der Schubladenvorrichtung gebildet werden kann. Die Bodenfläche reicht von einer seitlichen vertikalen äußeren Randseite der ersten Auszugsführung hin zu der gegenüberliegenden seitlichen vertikalen äußeren Randseite der zweiten Auszugsführung. Als äußere Randseiten der Bodenfläche werden die seitlichen vertikalen äußeren Randseiten der ersten Auszugsführung bzw. zweiten Auszugsführung angesehen, die jeweils auf einer dem Möbelkorpus zugewandten Seite der ersten Auszugsführung bzw. zweiten Auszugsführung angeordnet sind.

[0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Bodenadapter als ein leistenförmiges Profil ausgebildet, das unter Anlage einer Auflagefläche desselben an der Laufschiene befestigt ist. Vorteilhaft kann hierdurch eine gewünschte Vergrößerung der Bodenfläche eingestellt bzw. vorgegeben werden.

[0010] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist der Bodenadapter einen ersten leistenförmigen Halteabschnitt zur lösbaren Befestigung mit der Laufschiene der Auszugsführung und einen zweiten leistenförmigen Halteabschnitt zur lösbaren Befestigung mit einer ersten Stirnseite oder zweiten Stirnseite der Bodensegmente auf. Vorteilhaft kann hierdurch platzsparend eine optimale Anbindung bzw. Befestigung der Bodensegmente an den Auszugsführungen bereitgestellt werden.

[0011] Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Bodensegmente als Gleichteile ausgebildet, so dass der Herstellungsaufwand reduziert ist.

[0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weisen die Bodensegmente eine an eine vorgegebene Tiefe der Schublade angepasste Breite auf, wobei eine Summe der Breite der Bodensegmente der Tiefe der Schublade und/oder einer Länge der Laufschiene der Auszugsführung entspricht. Vorzugsweise sind die Tiefen der Bodensegmente derart gewählt, dass mit gleich ausgebildeten Bodensegmenten, aber mit einer unterschiedlichen Anzahl von Bodensegmenten Schubladen unterschiedlicher Tiefe gebildet werden können.

[0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die erste Stirnseite und die zweite Stirnseite der Bodensegmente an der Laufschiene oder an dem Bodenadapter durch Anlage oder durch Formschluss und/oder durch Kraftschluss lösbar gehalten. Die Befestigung kann beispielsweise durch Rasten, durch Schrauben, durch Auflegen, durch Verklemmen, durch Verkrimpen, durch eine Nut/Feder-Verbindung oder dergleichen hergestellt werden. Vorteilhaft wird eine solche Befestigungsart gewählt, dass die Bodensegmente ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen montiert bzw. demontiert werden kann.

[0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist eine Frontblende formschlüssig und/oder kraftschlüssig oder stoffschlüssig mit einem Stirnende der Laufschiene verbunden. Vorzugsweise weist die Auszugsführung vorderseitig ein entsprechendes Verbindungselement auf, das fest mit der Laufschiene verbunden ist. Die Frontblende kann dann einfach vorzugsweise durch Aufstecken auf das Verbindungselement mit der Auszugsführung verbunden werden.

[0015] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist die Laufschiene oder das Bodenadapter Mittel zur Befestigung einer aufrechten Seitenwand und/oder einer aufrechten Rückwand auf, so dass eine herkömmliche kastenförmige Schublade gebildet sein kann. Vorzugsweise weist die Plattform Verbindungselemente auf, welche die Verbindung der Zargen-Elemente ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen für Montage und/oder Demontage erlaubt. Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird das Verbindungselement für die Frontblende von dem Zargen-Element zur optischen Aufwertung vollkommen abgedeckt.

[0016] Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Bodensegmente jeweils im Querschnitt U-förmig ausgebildet mit längsseitigen Abkantungen. Hierdurch wird eine stabile und einfache Befestigung gewährleistet.

[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.

[0018] Es zeigen:
Figur 1
eine perspektivische Darstellung einer Schubladenvorrichtung nach einer ersten Ausführungsform mit direkt auf einer Auszugsführung aufgesetzten Bodensegmenten während der Montage,
Figur 2
eine perspektivische Darstellung der Schubladenvorrichtung nach der ersten Ausführungsform im montierten Zustand,
Figur 3
eine perspektivische Darstellung eines Bodensegmentes gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung,
Figur 4
eine Seitenansicht des Bodensegmentes nach der ersten Ausführungsform der Schubladenvorrichtung,
Figur 5
eine perspektivische Darstellung der Schubladenvorrichtung nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung mit indirekt auf der Auszugsführung aufgesetzten Bodensegmenten während der Montage,
Figur 6
eine perspektivische Darstellung der Schubladenvorrichtung nach der zweiten Ausführungsform im zusammengesetzten Zustand der Bodensegmente und
Figur 7
eine teilweise Vorderansicht der Schubladenvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform.


[0019] Eine Schubladenvorrichtung gemäß der Erfindung kann für Möbel, insbesondere Küchenmöbel und dergleichen eingesetzt werden.

[0020] Nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung gemäß den Figuren 1 bis 4 ist eine Schubladenvorrichtung vorgesehen, bei der ein durch eine Mehrzahl von Bodensegmenten 1 gebildeter Boden 2 direkt bzw. unmittelbar mit einer Auszugsführung 3 gekoppelt ist.

[0021] Die Auszugsführung 3 kann als eine Vollauszugsführung mit drei teleskopartig relativ zueinander verschiebbaren Führungsschienen oder als eine Einfachauszugsführung mit zwei teleskopartig relativ zueinander verschiebbaren Führungsschienen ausgebildet sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird von einer Einfachauszugsführung ausgegangen. Die Auszugsführung 3 weist zum einen eine Korpusschiene 4 auf mit einer Seitenwandung 5, die über Bohrungen 6 verfügt zur Schraubbefestigung der Auszugsführung 3 an einer nicht dargestellten vertikalen Wandung eines Möbelkorpus'. Ferner umfasst die Auszugsführung 3 eine Laufschiene 7, die in vertikaler Richtung über der Korpusschiene 4 angeordnet ist.

[0022] Die Schubladenvorrichtung weist zwei spiegelverkehr zueinander ausgebildete Auszugsführungen 3 auf, nämlich eine erste Auszugsführung 3' zur Anbindung an einer ersten Wandung des Möbelkorpus' und eine zweite Auszugsführung 3" zur Anbindung einer vertikal versetzt zu der ersten Wandung des Möbelkorpus' angeordneten zweiten Wandung desselben. Der Abstand der ersten Auszugsführung 3' zu der zweiten Auszugsführung 3" gibt die Breite der Schubladenvorrichtung vor.

[0023] Zur Bildung des Bodens 2 sind die fünf gleich ausgebildeten Bodensegmente 1 vorgesehen, die in Auszugsrichtung R nebeneinander angeordnet sind. Die Bodensegmente 1 sind im Querschnitt U-förmig ausgebildet mit einer eine Breite b des Bodensegmentes 1 vorgebenden Flachseite 8 und an Längsseiten senkrecht zur Flachseite 8 abstehenden Abkantungen 9. An gegenüberliegenden Stirnseiten 10, 10' der Bodensegmente 1 ist ein Haltelappen 11 vorgesehen, der sich senkrecht zur Flachseite 8 erstreckt und zwar in die gleiche Richtung wie die Abkantungen 9. Die Bodensegmente 1 sind jeweils langgestreckt ausgebildet, wobei sie mit ihren Stirnseiten 10, 10' auf einer Oberseite 12 der Laufschiene 7 aufliegen. Damit die Bodensegmente 1 jeweils quer zur Auszugsführung 3, 3', 3" lagerichtig in der Montageposition gehalten sind, ist zwischen dem Haltelappen 11 und einem Stirnende der Abkantung 9 eine Ausnehmung 13 zur Bildung einer Nut vorgesehen, deren Nutbreite auf eine Breite c der Auszugsführung 3, 3', 3" angepasst ist. Die Bodensegmente 1 lassen sich vorzugsweise mit Spiel auf die Oberseiten 12 der Laufschienen 7 setzen. Zur Sicherung der Bodensegmente 1 in Axialrichtung der Auszugsführung 3 greifen in einem vorderen und hinteren Endbereich der Auszugsführungen 3 angeordnete obere Noppen 14 in entsprechende Bohrungen 15 eines vorderen Bodensegmentes 1' und eines hinteren Bodensegmentes 1" ein.

[0024] Im montierten Zustand bildet die Flachseite 8 der Bodensegmente 1 eine Aufnahmefläche für auf den Boden 2 abzustellende Gegenstände. Benachbarte Bodensegmente 1 sind bündig zueinander angeordnet, so dass sich eine durchgehende ebene Aufnahmefläche 8 bildet. Die ebene Aufnahmefläche 8 erstreckt sich von einer ersten Stirnkante 16' der Bodensegmente 1 zu einer gegenüberliegenden zweiten Stirnkante 16" derselben. Die erste Stirnkante 16' und die zweite Stirnkante 16" befinden sich in einer Ebene der stirnseitigen Haltelappen 11 bzw. einer vertikalen Randseite 17 der ersten Auszugsführung 3' und der zweiten Auszugsführung 3". Die Schubladenvorrichtung weist somit eine Breite B auf, die im Wesentlichen von der der Wandung des Möbelkorpus zugewandten vertikalen Randseite 17 der ersten Auszugsführung 3' zu der dem Möbelkorpus zugewandten vertikalen Randseite 17 der zweiten Auszugsführung 3" reicht. Eine Tiefe T der Schubladenvorrichtung wird durch eine Länge der leistenförmig ausgebildeten Auszugsführung 3', 3" vorgegeben. Da die Bodensegmente 1, 1', 1" unmittelbar unter Berühren von zueinander gekehrten Abkantungen 9 aneinander liegen, entspricht im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Breite b der Bodensegmente 1 einem Fünftel der Länge L der Auszugsführungen 3, 3', 3".

[0025] Die Bodensegmente 1 weisen somit eine auf die Tiefe T der Schubladenvorrichtung angepasste Breite b auf, die beispielsweise in einem Bereich zwischen 100 mm und 125 mm liegen kann. In der Regel sind die Bodensegmente 1 als Gleichteile ausgebildet, so dass sie die gleiche Dimension aufweisen.

[0026] Die Bodensegmente 1 sind vorzugsweise aus einem Metallmaterial hergestellt. Hierdurch weisen sie die erforderliche Stabilität auf, um beispielsweise schwere Gegenstände, wie beispielsweise Getränkekästen und dergleichen aufzunehmen. Alternativ können die Bodensegmente 1 auch aus einem Kunststoff- oder Holzmaterial bestehen.

[0027] Gegebenenfalls können die Bodensegmente 1 Mittel zur Befestigung von aufrechten Seitenwänden und/oder Rückwänden aufweisen, um eine kastenförmige Schublade zu bilden.

[0028] An einer Vorderseite weist die Auszugsführung 3 vorzugsweise ein nicht dargestelltes Verbindungselement auf, vermittels dessen eine nicht dargestellte Frontblende an der Auszugsführung 3 vorderseitig befestigbar ist. Die Frontblende kann formschlüssig und/oder kraftschlüssig oder stoffschlüssig mit dem Verbindungselement oder direkt mit einem vorderen Stirnende der Laufschiene 7 verbunden sein. Die Frontblende kann mit Verstellmitteln ausgestattet sein, welche die Seiten-, Höhen- und/oder Neigungsverstellung der Frontblende ermöglichen.

[0029] Nach einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform der Erfindung können die Bodensegmente 1 auch unter Weglassung der Abkantungen 9 ausgebildet sein.

[0030] Nach einer weiteren Ausführungsformen der Erfindung gemäß den Figuren 5 bis 7 ist die Schubladenvorrichtung durch eine Mehrzahl von den Boden 2 bildende Bodensegmente 21, der ersten und zweiten Auszugsführung 3, 3', 3" und einem Bodenadapter 22 gebildet.

[0031] Gleiche Bauteile bzw. Bauteilfunktionen der Ausführungsbeispiele sind mit den gleichen Bezugsziffern versehen.

[0032] Der Bodenadapter 22 ist langgestreckt ausgebildet und entspricht in seiner Länge der Länge L der Auszugsführung 3 bzw. der Laufschiene 7. Der Bodenadapter 22 ist als ein leistenförmiges Profil ausgebildet, das über einen leistenförmigen ersten Halteabschnitt 23 zur lösbaren Befestigung mit der Laufschiene 7 und einen leistenförmigen zweiten Halteabschnitt 24 zur lösbaren Befestigung mit der ersten Stirnseite 10 oder der zweiten Stirnseite 10' der Bodensegmente 21 verfügt. Der erste Halteabschnitt 23 weist eine leistenförmige Auflagefläche 25 auf, die flächig auf der Oberseite 12 der Laufschiene 7 anliegt. Die Auflagefläche 25 weist Bohrungen auf, die mit den Noppen 14 der Laufschiene 7 zusammenwirken im Sinne einer Verklemmung, so dass der Bodenadapter 22 in der Montagelage lagerecht gesichert ist. Der erste Halteabschnitt 23 ist im Querschnitt U-förmig ausgebildet. Er umgreift die Laufschiene 7 von oben.

[0033] Auf einer der Wandung des Möbelkorpus' abgewandten Seite des Bodenadapters 22 schließt sich an den ersten Halteabschnitt 23 der zweite Halteabschnitt 24 an. Er ist somit bezogen von der Auszugsführung 3 nach innen gerichtet angeordnet. Der zweite Halteabschnitt 24 weist einen leistenförmigen Steg 24' auf, der parallel zu der Auflagefläche 25 des ersten Halteabschnitts 23 verläuft, und zwar in einem Abstand e zu demselben.

[0034] Die Bodensegmente 21 sind mit Ausnahme des Stirnbereiches im Querschnitt U-förmig ausgebildet. Die Bodensegmente 21 unterscheiden sich von den Bodensegmenten 1 nach der ersten Ausführungsform durch eine geänderte Ausgestaltung des Stirnbereiches, nämlich ihrer Stirnseiten 10, 10'. Im Unterschied zu den Bodensegmenten 1 weisen die Stirnseiten 10, 10' der Bodensegmente 21 jeweils keine endseitigen Haltelappen 11 auf. Die Bodensegmente 21 weisen jeweils an ihren Abkantungen 9 im Bereich der Stirnseiten 10, 10' Schlitze 26 auf, die sich in Längserstreckung der Bodensegmente 21 erstrecken. Die Schlitze 26 der Bodensegmente 21 und die Stege 24 des Bodenadapters 22 dienen zur formschlüssigen Verbindung der Bodensegmente 21 mit dem Bodenadapter 22. Zu diesem Zweck werden die Bodensegmente 21 nacheinander von einer Vorderseite oder Rückseite der Auszugführungen 3 unter Eingreifen der Stege 24 in die Schlitze 26 in Auszugsrichtung R verschoben, nachdem vorzugsweise das Bodenadapter 22 auf der Laufschiene 7 der Auszugsführung 3 fixiert worden ist. Die formschlüssige Verbindung erfolgt somit nach Art einer Feder/Nut-Verbindung.

[0035] Der Abstand e des Steges 24 zu der Auflagefläche 25 und/oder die Höhe der Schlitze 26 in den Bodensegmenten 21 ist derart gewählt, dass in der Montagelage der Bodensegmente 21 die Aufnahmeflächen 8 der Bodensegmente 21 bündig zu der Auflagefläche 25 des Bodenadapters 22 verlaufen. Es ergibt sich hierdurch eine durchgehende ebene Auflagefläche, die von jeweils den Möbelkorpus zugewandten Randkanten der ersten Auszugsführung 3' zu der gegenüberliegenden dem Möbelkorpus 17 zugewandten Randkante 17 der zweiten Auszugsführung 3" reicht.

[0036] Die Bodensegmente 21 sind somit mittelbar mit der Laufschiene 7 der Auszugführungen 3 gekoppelt, und zwar über den Bodenadapter 22.

[0037] Nach einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform der Erfindung können die erste Stirnseite 10 und die zweite Stirnseite 10' der Bodensegmente 21 auch durch eine andere Formschlussverbindung und/oder Kraftschlussverbindung lösbar mit dem Bodenadapter 22 verbunden sein. Beispielsweise können die Bodensegmente 21 jeweils durch Rasten, Schrauben, Klemmen, Verkrimpen mit dem Bodenadapter 22 verbunden sein. Alternativ kann die Breite der Abkantung 9 der Bodensegmente 21 auch im Wesentlichen dem Abstand e des Steges 24 zu der Auflagefläche 25 des Bodenadapters 22 entsprechen, so dass die Bodensegmente 21 lediglich von oben auf die Stege 24 aufgelegt werden brauchen. Gegebenenfalls können dieselben danach zusätzlich in ihrer Montagelage gesichert sein.

[0038] Da der Bodenadapter 22 keine stirnseitigen Abkantungen aufweist, kann die Frontblende - wie bei der ersten Ausführungsform der Erfindung - über ein Verbindungselement mit der Laufschiene 7 verbunden sein.

[0039] Gegebenenfalls kann der Bodenadapter 22 an dem ersten Halteabschnitt 23 Befestigungsmittel aufweisen zur Befestigung bzw. Halterung einer aufrechten Seitenwand und/oder einer aufrechten Rückwand der so gebildeten Schubladenvorrichtung .

[0040] Vorteilhaft ermöglicht der Bodenadapter 22, dass die Auszugsführung 3 bzw. die Laufschiene 7 im ausgezogenen Zustand der Schubladenvorrichtung wenig oder gar nicht sichtbar sind.

[0041] Die Bodensegmente 1, 21 weisen jeweils eine Breite b auf, die kleiner ist als eine Länge derselben, wobei die Länge der Bodensegmente 1, 21 der Breite B der Schubladenvorrichtung entspricht. Vorzugsweise ist die Breite b der Bodensegmente 1, 21 kleiner als 50 % der Länge B derselben Bodensegmente 1, 21. Weiter vorzugsweise ist die Breite b der Bodensegmente 1, 21 kleiner als 20 %, insbesondere in einem Bereich zwischen 10 % und 20 %, der Länge B der Bodensegmente 1, 21. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung beträgt die Breite b der Bodensegmente 1, 21 etwa 13 % bis 17 % der Länge B der Bodensegmente 1,21.

[0042] Die Erfindung ermöglicht einen modularen Aufbau einer Schubladenvorrichtung, wobei ein relativ geringes Packmaß erforderlich ist. Aufgrund der vergrößerten Aufnahmefläche kann ein vergrößerter Stauraum zur Verfügung gestellt werden. Gegebenenfalls kann die Aufnahmefläche der Schubladenvorrichtung mit einer rutschfesten Auflage versehen sein. In Küchenmöbeln eignet sich die Schubladenvorrichtung vorzugsweise zum Abstellen von voluminösen Gegenständen, wie beispielsweise Getränkekisten und dergleichen. Die entstandene Plattform kann auch als Stellfläche für flächenfüllende Behältnisse oder Behältniskombinationen in jedweden Materialien dienen, in welche direkt Staugut untergebracht werden kann, ohne dass jedes Mal Zargen-Elemente wertvollen Platz verschwenden. Als flache Schublade bzw. Schublade geringer Höhe kann sie auch als eine zusätzliche zu einer Arbeitsplatte höhenversetzt angeordnete Abstellfläche während der Zubereitung einer Mahlzeit dienen. Gegebenenfalls kann auf die Bodensegmente 1, 21 ein Brett abgelegt werden, so dass beispielsweise Lebensmittel zugeschnitten werden können. Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemäße flache Schublade in einer ergonomisch sinnvollen Höhe, vorzugsweise in einem geringen Abstand unterhalb der Arbeitsplatte des Küchenmöbels angeordnet.

[0043] Wenn die Schubladenvorrichtung nach den bevorzugten Ausführungsbeispielen keine Seitenwände und keine Rückwand aufweist, können relativ flache Schubladen bzw. Schubladen mit einem geringen Höhenmaß erstellt werden. Die Höhe der Schublade bzw. die Höhe des durch die Schublade bereitgestellten Stauraumes wird im Wesentlichen durch die Höhe der Frontblende bestimmt.

[0044] Alternativ können die Bodensegmente 1, 21 auch unterseitig der Flachseite 8 mit einer Riffelung bzw. Verstärkungsrippen versehen sein, zur Erhöhung der Stabilität der Bodensegmente 1.

[0045] Alternativ können die Bodensegmente 1, 21 auch als Hohlprofile ausgebildet sein, um die Stabilität des Bodens 2 weiter zu erhöhen.

[0046] Die Auszugsführung 3 ist vorzugsweise aus einem Metallmaterial hergestellt. Die Schienen 4, 7 sind leistenförmig und langgestreckt ausgebildet. Ihre Quererstreckung ist kleiner als die Breite b der Bodensegmente 1, 21.


Ansprüche

1. Schubladenvorrichtung für Möbel mit einem Boden (2) zur Aufnahme von Gegenständen, mit einer Auszugsführung (3, 3', 3"), die über mindestens zwei teleskopartig ineinander verschiebbare Schienen (4, 7) verfügt, wobei eine Korpusschiene (4) mit einem Möbelkorpus verbindbar ist und wobei eine Laufschiene (7) mit dem Boden (2) koppelbar ist, und dass der Boden (2) aus mindestens zwei Bodensegmenten (1, 1', 1"; 21) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) langgestreckt ausgebildet sind mit einer ersten Stirnseite (10) und einer gegenüberliegenden zweiten Stirnseite (10'), zwischen denen sich eine langgestreckte Flachseite (8) erstreckt, dass die erste Stirnseite (10) der Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) einer ersten Auszugsführung (3, 3') und die zweite Stirnseite (10') der Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) einer zweiten Auszugsführung (3, 3") zugewandt sind, und dass die erste Stirnseite (10) und die zweite Stirnseite (10') der Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) derart mit der ersten Auszugsführung (3, 3') bzw. zweiten Auszugsführung (3, 3") gekoppelt sind, dass die Flachseite (8) der Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) zur Bildung einer Aufnahmefläche von Gegenständen bündig zueinander in einer Ebene angeordnet sind.
 
2. Schubladenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stirnseite (10) und die zweite Stirnseite (10') der Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) mittelbar oder unmittelbar mit der Laufschiene (7) der ersten Auszugsführung (3, 3') bzw. zweiten Auszugsführung (3, 3") gekoppelt sind.
 
3. Schubladenvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stirnseite (10) und die zweite Stirnseite (10') der Bodensegmente (1, 1', 1") derart ausgebildet sind, dass sie in der Montageposition unmittelbar auf der Laufschiene (7) aufliegen, wobei eine ebene Aufnahmefläche (8) der Bodensegmente (1, 1', 1") gebildet ist, die sich von einer der Wandung des Möbelkorpus zugewandten vertikalen Randseite der ersten Auszugsführung (3, 3') zu einer der Wandung des Möbelkorpus' zugewandten vertikalen Randseite der zweiten Auszugsführung (3, 3") erstreckt.
 
4. Schubladenvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Auszugsführung (3') und die zweite Auszugsführung (3") jeweils mit einem Bodenadapter (22) gekoppelt sind und dass der Bodenadapter (22) derart ausgebildet ist, dass die Bodensegmente (21) unter bündigem Abschluss zu benachbarten Bodensegmenten (21) und/oder zu einer Auflagefläche (25) des Bodenadapters (22) gelagert sind.
 
5. Schubladenvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenadapter (22) als ein leistenförmiges Profil ausgebildet ist, das unter Anlage der Auflagefläche (25) auf der Laufschiene (7) an derselben befestigt ist.
 
6. Schubladenvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenadapter (22) einen leistenförmigen ersten Halteabschnitt (23) zur lösbaren Befestigung an der Laufschiene (7) und einen leistenförmigen zweiten Halteabschnitt (24) zur lösbaren Befestigung an der ersten Stirnseite (10) oder der zweiten Stirnseite (10') der Bodensegmente (21) aufweist.
 
7. Schubladenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) als Gleichteile ausgebildet sind.
 
8. Schubladenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) eine an eine vorgegebenen Tiefe (T) der Schublade angepasste Breite (b) aufweisen, vorzugsweise in einer Breite (b) von einem Bereich zwischen 100 mm und 125 mm, so dass eine Summe der Breite (b) der Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) der Tiefe (T) der Schublade und/oder einer Länge der Auszugsführung (3, 3', 3") entspricht.
 
9. Schubladenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) eine Breite (b) aufweisen, die kleiner ist als ein Viertel, vorzugsweise kleiner oder gleich ein Fünftel einer Länge (L) der Auszugsführung (3, 3', 3").
 
10. Schubladenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stirnseite (10) und die zweite Stirnseite (10') der Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) an der Laufschiene (7) oder an dem Bodenadapter (22) durch Anlage oder durch Formschluss und/oder durch Kraftschluss lösbar gehalten ist.
 
11. Schubladenvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stirnseite (10) und die zweite Stirnseite (10') der Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) an der Laufschiene (7) oder an dem Bodenadapter (22) durch Rasten oder durch Schrauben oder durch Auflegen oder durch Klemmen oder durch Verkrimpen oder durch eine Nut/Feder-Verbindung lösbar gehalten ist.
 
12. Schubladenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Frontblende formschlüssig und/oder kraftschlüssig oder stoffschlüssig mit einem Stirnende der Laufschiene (7) verbunden ist.
 
13. Schubladenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, das die Bodensegmente (1, 1', 1"; 21) aus einem Metall- oder Kunststoff- oder Holzmaterial bestehen.
 
14. Schubladenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodensegmente (1, 1', 1") oder das Bodenadapter (22) Mittel zur Befestigung einer aufrechten Seitenwand und/oder einer aufrechten Rückwand der Schubladenvorrichtung aufweist.
 
15. Schubladenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodensegment (1, 1', 1"; 21) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist mit längsseitigen Abkantungen (9), die randseitig von der Flachseite (8) abragen.
 




Zeichnung













Recherchenbericht









Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente