[0001] Die Erfindung betrifft eine Zufahrtssperrvorrichtung zum Abbremsen eines Fahrzeugs
beim Versuch des unerlaubten Einfahrens in eine Schutzzone, wobei die Zufahrtssperrvorrichtung
ein Barriereelement zum Versperren einer Zufahrt zur Schutzzone aufweist. Die Zufahrtssperrvorrichtung
kann insbesondere dazu eingerichtet sein, einen Lastwagen daran zu hindern, in eine
Schutzzone einzufahren. Insbesondere betrifft die Erfindung eine mobile Zufahrtssperrvorrichtung,
die bedarfsmäßig frei aufstellbar ist.
[0002] Derartige Zufahrtssperrvorrichtungen kennt man bereits. Es sind bereits Betonsperren
zum Schutz vor terroristischen Angriffen mit Fahrzeugen bekannt, die in Zufahrtsstraßen
und/oder rund um einen Platz, beispielsweise einer Großveranstaltung, bei der sich
viele Menschen aufhalten, aufgestellt werden, um Fahrzeugen die Zufahrt zum Platz
zu versperren und diese im Notfall vor Erreichen der Schutzzone zum Stehen zu bringen.
[0003] Es hat sich jedoch gezeigt, dass vorbekannte Zufahrtssperrvorrichtung häufig nicht
dafür ausgelegt sind, um größere Fahrzeuge, wie Lastwagen oder Transporter, an der
Weiterfahrt zu hindern, sondern häufig sind diese Zufahrtssperrvorrichtung auf das
Abbremsen von kleineren und vor allem leichteren PKWs ausgelegt. Sie eignen sich daher
nicht zum Verhindern von Angriffen mit Lastwagen.
[0004] Ein weiteres, damit einhergehendes Problem besteht damit, dass die Zufahrtssperrvorrichtungen
oft nur temporär zum Einsatz kommen, um beispielsweise ein Festgelände oder einen
sonstigen Veranstaltungsort abzusichern. Aus diesem Grund müssen Zufahrtssperrvorrichtung
mobil ausgestaltet sein, um an verschiedene Einsatzorte transportiert und dort schnell
auf- und abgebaut werden zu können. Idealerweise müssen die Zufahrtssperrvorrichtung
daher am Einsatzort nicht erst endmontiert und/oder am Boden verankert werden, um
ein schnelles Aufstellen zu ermöglichen.
[0005] Aufgrund der mobilen Ausgestaltung der Zufahrtssperrvorrichtung sind diese häufig
auf ein für einen Transport geeignetes Maximalgewicht begrenzt, so dass damit erneut
das Problem einhergeht, dass diese vom Gewicht her, beispielsweise auf zwei Tonnen,
begrenzten Zufahrtssperrvorrichtungen nicht dazu geeignet sind, um einen Lastwagen
am Durchbruch in eine Schutzzone zu hindern, da der Lastwagen die Zufahrtssperrvorrichtung
bei einem Zusammenstoß damit regelrecht wegkatapultiert.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, die zuvor genannten
Probleme auszuräumen, um vor Lastwagenangriffen geschützte Schutzzonen durch eine
Zufahrtssperrvorrichtung einzurichten.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale gemäß des unabhängigen Anspruch
1 gelöst. Insbesondere wird erfindungsgemäß eine Zufahrtssperrvorrichtung der eingangs
genannten Art zur Lösung der Aufgabe vorgeschlagen, wobei das Barriereelement mit
einem Belastungselement verbunden ist, wobei das Belastungselement in einem Anfahrtsbereich
vor dem Barriereelement angeordnet ist. Die erfindungsgemäße Lösung bietet den Vorteil,
dass ein Fahrzeug vor einem Zusammenstoß mit dem Barriereelement auf das Belastungselement
zumindest mit den Vorderrädern auffährt und das Belastungselement dadurch belastet
und somit im Bereich der Belastung am Boden fixiert. Aufgrund der Verbindung zwischen
Belastungselement und Barriereelement wird durch die Belastung somit ein unkontrolliertes
Wegschleudern des Barriereelements, beispielsweise in die Schutzzone hinein, nach
dem Aufprall des Fahrzeugs auf das Barriereelement verhindert. Vielmehr wird das Fahrzeug
durch die Zufahrtssperrvorrichtung schneller abgebremst, da es zu einem Blockieren
der Vorderräder des Fahrzeugs kommt. Die Zufahrtssperrvorrichtung kann somit dazu
beitragen, die Sicherheitsvorkehrungen rund um Großveranstaltungen zu verbessern,
indem damit effektiver verhindert werden kann, dass Fahrzeug, insbesondere Lastwagen,
in Schutzzonen einfahren können.
[0008] Nachfolgend werden vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung beschrieben, die optional
zusammen mit den Merkmalen nach Anspruch 1 allein oder in Kombination mit den Merkmalen
anderer Ausgestaltungen kombiniert werden können.
[0009] Das Belastungselement kann dazu eingerichtet sein, zumindest von seiner von dem Barriereelement
abgewandten Seite mit einem Fahrzeug befahrbar zu sein. Durch das Befahren kann das
Fahrzeug das Belastungselement mit zumindest einem Teil seines Gewichtes beaufschlagen.
[0010] Gemäß einer Ausgestaltung kann das Belastungselement wenigstens teilweise elastisch
ausgestaltet sein. Durch die elastische Ausgestaltung kann somit ein Teil der kinetischen
Energie des Fahrzeugs vom Belastungselement aufgenommen werden und so das Fahrzeug
deutlich rascher und mit kürzerem Bremsweg als bei vorbekannten Sicherheitseinrichtungen
abgebremst werden.
[0011] Bei einem ersten Aufprall eines Fahrzeugs auf das Barriereelement kann ein Impuls
oder zumindest ein Teil des Impulses des Fahrzeugs auf das Barriereelement übertragen
werden, sich dann das Barriereelement in einer Stoßrichtung vom Fahrzeug wegbewegen,
wobei das Barriereelement aufgrund der Elastizität des Belastungselements abgebremst
wird und sich dann entgegen der Stoßrichtung und/oder der Fahrtrichtung des Fahrzeugs
zurück auf das Fahrzeug zubewegt. Das Barriereelement kollidiert daher anschließend
zumindest ein zweites Mal mit dem Fahrzeug, so dass es zu einem stufenweisen, iterativen
Abbremsen des Fahrzeugs kommt. Abhängig von der Geschwindigkeit und/oder dem Gewicht
des Fahrzeugs kann das Fahrzeug unter Umständen mehrfach mit dem Barriereelement kollidieren,
bis es schließlich vollständig abgebremst ist. Aufgrund der elastischen Ausgestaltung
des Belastungselements ist es möglich, Barriereelemente zu verwenden, deren jeweiliges
Gewicht deutlich geringer als das Gewicht eines Fahrzeugs ist.
[0012] Um ein möglichst schweres und robustes Barriereelement relativ kostengünstig herstellen
zu können, kann es zweckmäßig sein, wenn das Barriereelement als Betonkörper ausgebildet
ist. Die Dichte des Barriereelements kann beispielsweise wenigstens 2500 kg/m
3 betragen. Eine Zugfestigkeit des Barriereelements kann beispielsweise wenigstens
2,5 N/mm
2 betragen.
[0013] Das Belastungselement kann beispielswese als wenigstens eine Matte und/oder Platte
ausgestaltet sein. Um eine Beschädigung des Belastungselements besser vermeiden zu
können, ist das Belastungselement besonders reißfest ausgestaltet. So kann es beispielsweise
eine Zugfestigkeit von wenigstens 3000 N/cm
2 aufweisen. Der Aufprall eines fahrenden Lastwagens auf ein stehendes Hindernis kann
eine Krafteinwirkung von bis zu 650000 N zur Folge haben, wobei die daraus resultierende
Energie zumindest teilweise durch das Belastungselement aufgenommen wird.
[0014] Eine besonders stabile und reißfeste Ausgestaltung kann vorsehen, dass das Belastungselement
wenigstens teilweise aus einem Gewebe hergestellt ist. Beispielsweise kann das Gewebe
ein gummibeschichtetes Gewebe und/oder ein Elasomergewebe, wie beispielsweise ein
Gummigewebe, und/oder ein Kunststoffgewebe sein. Dabei kann eine maximale Dehnbarkeit
des Belastungselements in einer Normalenvektorrichtung, die senkrecht zu einer Aufprallfläche
des Barriereelements ausgerichtet ist, gegeben sein. In der Regel wird ein Fahrzeug
nahezu senkrecht oder leicht schräg auf das Barriereelement auffahren. Durch die oben
genannte Ausrichtung kann eine maximale Dehnbarkeit ausgenutzt werden, was zu einem
effektiveren Abbremsen des Fahrzeugs führt. Alternativ oder ergänzend kann eine Dehnbarkeit
des Belastungselements in wenigstens zwei, insbesondere senkrecht zueinander ausgerichteten,
Richtungen möglich sein. Somit kann eine gewisse Elastizität des Belastungselements
auch dann gewährleistet werden, wenn das Fahrzeug schräg auf das Barriereelement auffährt.
Das Belastungselement kann insbesondere ein zumindest zweilagig ausgelegtes Gewebe
aufweisen. Somit kann das Belastungselement besonders stabil ausgebildet werden.
[0015] Um das Barriereelement einerseits weit genug vom Fahrzeug nach dem Aufprall wegstoßen
zu können und gleichzeitig jedoch ein Eindringen des Barriereelements in die Schutzzone
zu verhindern, kann eine Elastizitätsgrenze des Belastungselements so eingerichtet
sein, dass eine Dehnung des Belastungselements um mindestens 5%, insbesondere um mindestens
10%, vorzugsweise um mindestens 20% oder 30%, möglich ist, ohne dass es zu einer irreversiblen
Verformung und/oder einem Reißen des Belastungselements kommt.
[0016] Bei einer besonderes stabilen und dennoch einfach und relativ kostengünstig herstellbaren
Ausgestaltung der Zufahrtssperrvorrichtung kann das Belastungselement eine Maschenstruktur
mit eckigen und/oder quadratischen Einzelmaschen aufweisen, wobei ein Großteil der
Diagonalen der einzelnen Maschen parallel oder annähernd parallel zu einer oder der
bereits zuvor genannten Normalenvektorrichtung, die senkrecht zu einer Aufprallfläche
des Barriereelement ausgerichtet ist, verlaufen. Alternativ oder ergänzend kann eine
maximale Dehnfähigkeit des Barriereelements in Richtung der Diagonalen der Maschen
gegeben sein. Ein Dehnungsweg des Belastungselements kann somit bestmöglich ausgenutzt
werden, um das Fahrzeug abzubremsen, indem die kinetische Energie des Fahrzeugs durch
das Belastungselement zumindest teilweise aufgenommen wird.
[0017] Um ein Umkippen des Barriereelements aufgrund einer Belastung des Belastungselements
durch ein Fahrzeug zu vermeiden, kann es vorteilhaft sein, wenn das Belastungselement
an einer Unterkante des Barriereelements vom Barriereelement wegführt.
[0018] Eine besonderes stabile Verbindung zwischen Barriereelement und Belastungselement
kann dadurch erreicht werden, dass das Belastungselement eine, insbesondere dehnbare,
Bandschlinge ausbildet oder aufweist, die wenigstens einmal um das Barriereelement
herum verläuft. Bei einem Zusammenstoß eines Fahrzeugs mit dem Barriereelement kann
sich somit auch der zur Befestigung am Barriereelement dienende Teil des Belastungselements
ausdehnen. Alternativ oder ergänzend kann das Belastungselement über wenigstens einen
das Barriereelement zumindest teilweise umspannenden Halteriemen mit dem Barriereelement
verbunden sein. Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn der Halteriemen als ein elastisches
Gewebeband ausgebildet ist und/oder wenn das Barriereelement in einem Ruhezustand
zumindest teilweise auf dem Belastungselement aufliegt. Dabei kann ein Fahrzeug bei
einem Aufprall auf das Barriereelement das Belastungselement im Anfahrtsbereich in
einer Belastungszone belasten und so das Belastungselement an der Belastungszone am
Boden festhalten. Die Belastung erfolgt dabei beispielsweise wenigstens durch die
Vorderräder.
[0019] Gemäß einer Ausgestaltung kann das Barriereelement ein Gewicht von mindestens zwei
Tonnen aufweisen. Somit ist es noch immer möglich, die Zufahrtssperrvorrichtung mobil
auszugestalten, wobei das Gewicht des Barriereelements dennoch ausreichend ist, um
ein auffahrendes Fahrzeug abzubremsen. Um eine Beschädigung des Barriereelements bei
einem Aufprall vermeiden zu können, kann das Barriereelement zumindest im Bereich
einer oder der bereits genannten Aufprallfläche hohlraumfrei ausgestaltet sein.
[0020] Um besser gewährleisten zu können, dass es auch bei einer schrägen Anfahrtsrichtung
eines Fahrzeugs auf die Zufahrtssperrvorrichtung zu einer Belastung des Belastungselements
kommt, kann das Belastungselement wenigstens im Anfahrtsbereich breiter als eine oder
die bereits zuvor genannte Aufprallfläche des Barriereelements ausgebildet sein. Das
Fahrzeug wird somit im Idealfall zwangsläufig vor dem Aufprall auf das Barriereelement
das Belastungselement zumindest mit einem Rad belasten.
[0021] Um während der Belastung des Belastungselements durch ein Fahrzeug ein Wegrutschen
des Belastungselements vom Untergrund noch besser vermeiden zu können, kann das Belastungselement,
insbesondere zumindest im Bereich einer oder der Belastungszone, eine Verankerungseinrichtung
aufweisen, wobei die Verankerungseinrichtung Zähne aufweist, die von der Unterseite
der Verankerungseinrichtung abstehen und/oder in einem Winkel in Richtung des Barriereelements
geneigt sind.
[0022] Die Verankerungseinrichtung kann dabei an einer Unterseite des Belastungselements
und/oder an einer Oberseite des Belastungselements angeordnet sein. Bei einer Belastung
durch ein Fahrzeug schlagen sich die Zähne in den Untergrund und verringern ein Rutschen
in Fahrtrichtung des Fahrzeugs. Ein Teil der kinetischen Energie kann somit in den
Untergrund übertragen werden. Bei einer Belastung der an der Oberseite angeordneten
Verankerungseinrichtung schlagen sich die Zähne zunächst durch das Material des Belastungselements
und dann in den Untergrund.
[0023] Um eine Zerstörung des Belastungselements und/oder ein Durchdrehen der Räder eines
Fahrzeugs besser verhindern zu können, kann auf einer Oberseite des Belastungselements
im Anfahrtsbereich, insbesondere wenigstens in einer oder der bereits zuvor erwähnten
Belastungszone, eine Reibungsvergrößerung und/oder ein Verschleißschutz angeordnet
oder ausgebildet sein. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die
Reibungsvergrößerung und/oder der Verschleißschutz durch das Aufbringen und/oder Einarbeiten
von Kieselsteinen und/oder durch das Aufbringen und/oder Einbringen einer Metall-Reibe-Platte
auf oder in das Belastungselement ausgebildet ist/sind. Alternativ oder ergänzend
kann dies auch durch die hierin beschriebene Beschichtung erreicht werden. Der Verschleißschutz
kann beispielsweise Zacken aufweisen, die von einer, insbesondere der bereits zuvor
genannten Oberfläche des Belastungselements abstehen. Die Zacken können einen dreieckigen
Querschnitt aufweisen und/oder spitz ausgebildet sein.
[0024] Um ein Umkippen der Zufahrtssperrvorrichtung nach einem Aufprall eines Fahrzeugs
besser verhindern zu können, kann sich eine Höhe des Barriereelements auf einer von
einer oder der bereits zuvor genannten Aufprallfläche abgewandten Seite mit zunehmender
Entfernung von der Aufprallfläche reduzieren. Alternativ oder ergänzend kann das Barriereelement
auf einer von einer oder der Aufprallfläche abgewandten Seite keilförmig ausgebildet
ist. Das Barriereelement kann somit auf seiner von der Aufprallseite abgewandten Seite
eine Schräge aufweisen. Diese Ausgestaltung weist den Vorteil auf, dass dadurch zumindest
ein Teil der kinetischen Energie des Fahrzeugs besser in den Untergrund geleitet und
davon aufgenommen werden kann.
[0025] Gemäß einer Ausgestaltung der Zufahrtssperrvorrichtung kann das Belastungselement
eine rutschfeste Beschichtung aufweisen. Dabei kann es vorgesehen sein, dass die Beschichtung
des Belastungselements zumindest im Bereich einer, beispielsweise der bereits zuvor
genannten, Belastungszone eine Härte von 25 bis 60 Shore, insbesondere von 60 Shore,
aufweist. Beispielsweise kann es sich um eine rutschfeste Gummibeschichtung handeln.
Alternativ oder ergänzend kann die Beschichtung des Belastungselements zumindest im
Bereich einer oder der Belastungszone eine Materialstärke von wenigstens 3 mm aufweisen.
Insbesondere kann die Materialstärke in einem Bereich von 3 bis 5 mm liegen.
[0026] Um eine Zerstörung, wie beispielsweise ein Zerschneiden, des Belastungselements detektieren
zu können, um die Zufahrtssperrvorrichtung schnellstmöglich auszuwechseln oder reparieren
zu können, kann die Zufahrtssperrvorrichtung einen elektronischen Manipulationsschutz
aufweisen, durch welchen eine Beschädigung des Belastungselements detektierbar ist.
Der Manipulationsschutz kann dabei zumindest eine Sensoreinheit aufweisen, die an
oder im Belastungselement angeordnet ist, beispielsweise eingebettet ist, und eine
Sendereinheit, mittels welcher bei Beschädigung des Belastungselements ein Signal
über das Vorliegen einer Beschädigung versendet wird. Die Zufahrtssperrvorrichtung
kann zusätzlich ein Standortbestimmungsmodul, vorzugsweise einen GSM/GPS-Peilsender,
aufweisen, mittels welchem die Standortkoordinaten der beschädigten Zufahrtssperrvorrichtung
ermittelt und durch die Sendereinheit versendet werden können. Ein GSM/GPS-Peilsender
hat den Vorteil, dass dieser über eine SIM-Karte einen Anruf, beispielsweise an eine
Polizeidienststelle, absetzen kann, um den Schaden zu berichten. Durch die gleichzeitige
Standortbestimmung kann die beschädigte Zufahrtssperrvorrichtung schnell gefunden
und repariert werden.
[0027] Die Erfindung betrifft zudem ein Zufahrtssperrsystem mit wenigstens zwei Zufahrtssperrvorrichtungen
wie hierin beschrieben und beansprucht, wobei die wenigstens zwei Zufahrtssperrvorrichtungen
miteinander über eine Kopplungseinrichtung verbunden sind. Durch das System ist es
somit möglich, mehrere miteinander gekoppelte Zufahrtssperrvorrichtungen zum Absperren
einer Sicherheitszone einzusetzen, indem diese miteinander zu einer Reihe von Zufahrtssperrvorrichtungen
gekoppelt sind. Aufgrund der Kopplung der Zufahrtssperrvorrichtungen können einzelne
Zufahrtssperrvorrichtungen bei einem Zusammenstoß nicht aus dem Verbund herausgestoßen
werden, sondern werden neben dem Belastungselement zusätzlich durch benachbarte Zufahrtssperrvorrichtungen
gehalten.
[0028] Zur Unterstützung des oben beschriebenen iterativen Bremsvorgangs kann die Kopplungseinrichtung
zumindest teilweise elastisch ausgebildet sein. Beispielsweise kann die Kopplungseinrichtung
ein Verbindungsstück aus einem Gewebe aufweisen, insbesondere aus einem Gummigewebe
und/oder Kunststoffgewebe aufweisen.
[0029] Die Erfindung wird nun anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher beschrieben, ist
jedoch nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt. Weitere Ausführungsbeispiele
ergeben sich durch die Kombination der Merkmale einzelner oder mehrerer Ansprüche
untereinander und/oder mit einzelnen oder mehreren Merkmalen der Ausführungsbeispiele.
[0030] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Gesamtübersicht einer beispielhaften Ausführungsvariante einer Zufahrtssperrvorrichtung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung der Zufahrtssperrvorrichtung,
- Fig. 3
- eine theoretische perspektivische Darstellung von unten,
- Fig. 4
- eine weitere beispielhaften Ausführungsvariante einer Zufahrtssperrvorrichtung in
perspektivischer Darstellung,
- Fig. 5
- eine mögliche Ausgestaltung eines Barriereelements.
[0031] In den Figuren 1 bis 4 ist eine im Ganzen als 1 bezeichnete Zufahrtssperrvorrichtung
dargestellt. Die Zufahrtssperrvorrichtung 1 ist dazu eingerichtet, um Fahrzeuge 2,
die unerlaubter Weise versuchen in einen mittels der Zufahrtssperrvorrichtung 1 abgesperrten
Sicherheitsbereich einzudringen, nach einem Zusammenstoß mit dem Fahrzeug 2 abzubremsen.
Durch die Zufahrtssperrvorrichtung 1 kann somit das unerlaubte Einfahren in eine Schutzzone,
die beispielsweise ein Veranstaltungsort sein kann, verhindert werden, indem das Fahrzeug
2 vorher zum Stehen gebracht wird. Die Zufahrtssperrvorrichtung 1 eignet sich daher
insbesondere zur Abwehr von terroristischen Anschlägen mit Fahrzeugen 2.
[0032] Die Zufahrtssperrvorrichtung 1 weist ein Barriereelement 3 auf, welches als Hindernis
eine Zufahrt zur Schutzzone versperrt. Die Zufahrtssperrvorrichtung 1 weist weiter
ein mit dem Barriereelement 3 verbundenes Belastungselement 4 auf. Das Belastungselement
4 ist auf einem Untergrund in einem Anfahrtsbereich 5 vor dem Barriereelement 3 angeordnet.
Da das Belastungselement 4 zum Abdecken eines Untergrundes vorgesehen ist und vom
Fahrzeug 2 befahrbar sein muss, kann es flach ausgebildet sein.
[0033] Um eine kinetische Energie des Fahrzeugs 2 nach dem Zusammenstoß des Barriereelements
3 mit dem Fahrzeug 2 durch die Zufahrtssperrvorrichtung 1 besser aufnehmen und ableiten
zu können, kann das Belastungselement 4 wenigstens teilweise elastisch ausgestaltet
sein.
[0034] Bei einem ersten Aufprall eines Fahrzeugs 2 auf das Barriereelement 3 kann somit
ein Impuls oder zumindest ein Teil des Impulses des Fahrzeugs 2 auf das Barriereelement
3 übertragen werden. Das Barriereelement 3 entfernt sich anschließend in einer Stoßrichtung
6 vom Fahrzeug 2, wobei durch die Vorderräder des Fahrzeugs 2 das Belastungselement
4 im Anfahrtsbereich 5 belastet und idealerweise am Boden fixiert ist. Um ein Weggleiten
des Belastungselements 4 nach dem Stoß zu vermeiden, kann zumindest die Oberseite
17 des Belastungselements 4 rutschfest beschichtet sein. Das Barriereelement 3 wird
aufgrund des mit der Entfernung steigenden Widerstandes des Belastungselements 4 abgebremst
und mittels der durch das Belastungselement 4 erzeugten Spannkraft in einer Richtung
entgegen der ursprünglichen Stoßrichtung 6 auf das Fahrzeug 2 zurückbewegt. Dabei
kommt es zu einer erneuten Kollision des Fahrzeugs 2 mit dem Barriereelement 3, sodass
eine erneute Aufnahme von kinetischer Energie erfolgt. Dies kann beispielsweise durch
eine Verformung des Fahrzeugs 2 und/oder ein Ableiten der Energie in den Untergrund
und/oder durch ein erneutes Ausdehnen des Belastungselements 4 erfolgen.
[0035] Unter Umständen kann durch eine erneute Impulsübertragung des Fahrzeugs 2 auf das
Barriereelement 3 der zuvor beschriebene Abbremsvorgang daher mit geringerer Amplitude
wiederholt werden, sodass es zu einer Art iterativem Abbremsen des Fahrzeugs 2 kommt.
Dadurch kann es zu einer Zerlegung eines ersten großen Impulses in mehrere kleinere
Impulse kommen.
[0036] Das Belastungselement 4 kann beispielsweise als eine Matte oder Platte ausgestaltet
sein. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dass eine Länge der Matte oder der Platte
und/oder des Anfahrtsbereichs 5 wenigstens 2 Meter beträgt. Insbesondere kann die
Matte oder die Platte und/oder der Anfahrtsbereichs 5 eine Länge von 2 Metern bis
6 Metern aufweisen.
[0037] Das Barriereelement 3 kann vorteilhafter Weise als Betonkörper ausgestaltet sein.
Der Betonkörper kann dabei eine Dichte von zumindest 2500 Kilogramm pro Kubikmeter
(kg/m
3) aufweisen. Seine Zugfestigkeit kann dabei in etwa 2,5 Newton pro Quadratmillimeter
(N/mm
2) betragen, sodass das Barriereelement 3 besonders steif ausgebildet ist. Der Betonkörper
kann beispielsweise eine Mindestgröße mit Breite 1,20 Meter x Länge 1,60 Meter x Höhe
1,00 Meter aufweisen, ist jedoch nicht auf diese Geometrie und/oder diese Abmessungen
beschränkt. Insbesondere kann das Barriereelement 3 eine dreieckige Seitenfläche und/oder
einen dreieckigen Querschnitt aufweisen.
[0038] Das Belastungselement 4 kann zumindest teilweise aus einem Gewebe 7 hergestellt sein.
Das Gewebe 7 kann beispielsweise ein gummibeschichtetes Gewebe 7 und/oder ein Elastomergewebe,
wie insbesondere ein Gummigewebe, und/oder ein Kunststoffgewebe sein. Die Verwendung
eines Gewebes 7 zur Herstellung des Belastungselements 4 kann deshalb vorteilhaft
sein, da dies besonders belastbar ist und/oder eine rutschfeste Oberfläche aufweist
und es sich aufgrund seiner Elastizität an Unebenheiten und/oder an die Form eines
Untergrunds anpassen kann. Durch ein Unterlegen wenigstens eines Teils des Belastungselements
4 unter das Barriereelement 3 kann somit eine sichere Aufstellfläche für das Barriereelement
3 ausgestaltet sein, indem Bodenunebenheiten ausgeglichen werden, so dass ein Umkippen
des Barriereelements 3 nach einem Zusammenstoß besser verhindert werden kann. Zudem
kann ein Reibungswiderstand des auf den Untergrund aufgesetzten Barriereelements 3
durch das Unterlegen eines Teils des Belastungselements 4 erreicht werden, wodurch
die Bremswirkung des Systems auf ein Fahrzeug 2 noch erhöht wird.
[0039] Besonders vorteilhaft ist zudem, dass das Belastungselement 4 aufgrund seiner Elastizität
nach einem Stoß kinetische Energie des Fahrzeugs 2 aufnehmen kann. Dadurch kommt es
zu einem deutlich schnellerem Abbremsen und ein Bremsweg des Fahrzeugs 2 kann deutlich
gegenüber vorbekannten Lösungen verringert werden.
[0040] Das Belastungselement 4 kann beispielsweise wenigstens teilweise aus einem, beispielsweise
dem bereits genannten, eine Gitterstruktur und/oder Maschenstruktur aufweisenden Gewebe
7 hergestellt sein, das aus mehreren Maschen ausgebildet ist. Die einzelnen Maschen
des Belastungselements 4 können beispielsweise rechteckig oder quadratisch ausgebildet
sein. Durch eine entsprechende Ausrichtung des Belastungselements 4 kann eine maximale
Dehnbarkeit des Belastungselements 4 in einer Normalenvektorrichtung 8, die senkrechte
zu einer Aufprallfläche 9 des Barriereelements ausgerichtet ist, eingerichtet werden.
[0041] Die Aufprallfläche 9 kann eine Materialverstärkung und/oder eine Schutzabdeckung
aufweisen, um bei einem Aufprall eines Fahrzeugs 2 eine Beschädigung besser vermeiden
zu können.
[0042] Um bei einem schrägen Anfahren eines Fahrzeugs 2 auf die Zufahrtssperrvorrichtung
1 dennoch ein, insbesondere senkrecht zur Stoßrichtung 6 verlaufendes, Wegbewegen
des Barriereelements 3 vom Fahrzeug 2 erreichen zu können, kann eine Dehnbarkeit des
Belastungselements 4 in wenigstens zwei, insbesondere senkrecht zueinander ausgerichteten
Richtungen möglich sein.
[0043] Eine besonders stabile und dennoch elastische Ausgestaltung des Belastungselements
4 kann dadurch erreicht werden, dass dieses aus zumindest zweilagigem Gewebe 7, insbesondere
einem Gummigewebe und/oder einem Kunststoffgewebe, hergestellt ist. Insbesondere kann
das Belastungselement 4 dreilagig oder sogar vierlagig ausgestaltet sein. Das Belastungselement
4 wird umso stabiler, je mehr Lagen es aufweist. Allerdings können zu viele Lagen
die Elastizität negativ beinträchtigen.
[0044] Eine Elastizitätsgrenze des Belastungselements 4 kann so eingerichtet sein, dass
eine Dehnung des Belastungselements 4 um mindestens 5% bezogen auf seine ursprüngliche
Länge möglich ist. Besonders zweckmäßig kann es sein, wenn die Elastizitätsgrenze
des Belastungselements derart eingerichtet ist, dass eine Dehnung um 10%, vorzugsweise
sogar um mindestens 20% oder 30% möglich ist, ohne dass es zu einer irreversiblen
Verformung und/oder einem Reißen des Belastungselements kommt.
[0045] Die Zugfähigkeit des Belastungselements 4 kann beispielsweise wenigstens 3000 Newton
pro Quadratzentimeter (N/cm
2) betragen.
[0046] Insbesondere kann das Belastungselement 4 zumindest teilweise aus bereits bekannten
Materialien hergestellt sein, die auch bei Förderbändern von Förderanlagen für schwere
Güter zum Einsatz kommen.
[0047] Beispielsweise kann das Belastungselement 4 wenigstens teilweise aus einem hochbelastbaren
EPP-Textilfördergurt hergestellt sein. Beispiele sind unter anderem die von der Firma
Continental unter den Marken CON-MONTEX und CON-BITEX vertriebenen Produkte, die zum
Transport von schweren Gütern, wie Gesteinsbrocken, Holzstämmen und dergleichen ausgelegt
sind, jedoch bisher nicht für den Zweck der Zufahrtsabsperrung verwendet wurden.
[0048] Alternativ oder ergänzend kann das Belastungselement 4 wenigstens teilweise aus bereits
ebenfalls bei Förderanlagen bekannten PVC und/oder PU Fördergurten hergestellt sein.
[0049] Ferner kann das Belastungselement 4 alternativ oder ergänzend wenigstens teilweise
aus einem Polyester/Polyamid-Gewebe hergestellt sein.
[0050] Bei Förderanlagen kennt man zudem bereits mehrlagige Gurte, also insbesondere 2-Lagen-Gurte,
3-Lagen-Gurte, 4-Lagen-Gurte und/oder 5-Lagen-Gurte, die auch zur Herstellung des
Belastungselement vorgesehen sein können.
[0051] Das Belastungselement 4 kann, wie oben bereits beschrieben, eine Maschenstruktur
mit eckigen oder quadratischen Einzelmaschen aufweisen. Ein Großteil der Diagonalen
der einzelnen Maschen der Maschenstruktur kann dabei parallel oder zumindest annähernd
parallel zu der Normalenvektorrichtung 8 ausgerichtet sein. Die maximale Dehnfähigkeit
des Barriereelements 3 ist derart eingerichtet, dass diese in Richtung der Diagonalen
eines Großteils der Maschen verläuft, sodass bei einem frontalen Auffahren des Fahrzeugs
2 auf die Zufahrtssperrvorrichtung 1 eine maximale Dehnfähigkeit gegebenen ist.
[0052] Um einen besonders stabilen Stand des Barriereelements 3 erreichen zu können, kann
es vorteilhaft sein, wenn das Belastungselement 4 an einer Unterkante des Barriereelements
3 vom Barriereelement 3 in den Anfahrtsbereich 5 absteht.
[0053] Zur Verbindung des Barriereelements 3 mit dem Belastungselement 4 kann das Belastungselement
4 eine dehnbare Bandschlinge 10 aufweisen, die wenigstens einmal um das Barriereelement
3 herumgeführt ist. Die Bandschlinge 10 kann somit ebenfalls kinetische Energie aufnehmen.
Eine Breite der Bandschlinge 10 kann kleiner oder gleich der Breite des Belastungselements
4 im Anfahrtsbereich 5 sein.
[0054] Es ist weiter denkbar, dass alternativ oder ergänzend zur oben beschriebenen Bandschlinge
10 ein oder mehrere Halteriemen 11 vorgesehen sind, um das Barriereelement 3 über
den oder die Halteriemen 11 mit dem Belastungselement 4 zu verbinden.
[0055] Ein Halteriemen 11 kann dabei beispielsweise als ein elastisches Gewebeband ausgebildet
sein. Dies hat den Vorteil, dass es ebenfalls besonders reißfest ist und wiederum
einen Teil der kinetischen Energie des Fahrzeugs 2 aufnehmen kann.
[0056] Im Ruhezustand liegt das Barriereelement 3 zumindest teilweise auf dem Belastungselement
4 auf. Fährt ein Fahrzeug 2 in den Anfahrtsbereich 5 mit seinen Vorderrädern ein und
belastet dadurch das Belastungselement 4 im Bereich einer Belastungszone 12, so wird
das Belastungselement 4 im Bereich der Belastungszone 12 am Untergrund festgehalten.
Sobald das Fahrzeug 2 beispielsweise mit einer Stoßstange an der Aufprallfläche 9
anliegt, sind die mit der Belastungszone 12 verbundenen Vorderräder des Fahrzeugs
2 blockiert, da sich ein Kraftschluss einstellt.
[0057] Um mittels der Zufahrtssperrvorrichtung 1 besonders große und schwere Fahrzeuge 2
abbremsen zu können, ist es zweckmäßig, wenn das Barriereelement 3 ein Gewicht von
mindestens 2 Tonnen aufweist. Vorzugsweise kann das Barriereelement 3 mehr als 2 Tonnen,
wie beispielsweise 2,5 oder 3 Tonnen oder noch mehr aufweisen. Durch den Aufprall
eines Lastwagens auf die Aufprallfläche 9 wirken enorme Kräfte auf das Barriereelement
3. Um eine Zerstörung durch den Aufprall vermeiden zu können, kann das Barriereelement
3 zumindest im Bereich der Aufprallfläche 9 hohlraumfrei ausgestaltet sein. Zudem
kann durch eine hohlraumfreie Ausgestaltung eine höhere Dichte des Barriereelements
3 erreicht werden, um Energie zu absorbieren.
[0058] Eine Breite des Belastungselements 4 kann wenigstens im Anfahrtsbereich 5 breiter
als die Aufprallfläche 9 des Barriereelements 3 ausgebildet sein.
[0059] Um eine noch bessere Energieableitung über den Untergrund erreichen zu können, kann
es vorteilhaft sein, wenn das Belastungselement 4 wenigstens im Bereich der Belastungszone
12 eine Verankerungseinrichtung 13 aufweist. Die Verankerungseinrichtung 13 kann dabei
Zähne 14 aufweisen, die von der Unterseite 15 der Verankerungseinrichtung 13 abstehen
und/oder in einem Winkel in Richtung des Barriereelements 3, also in Stoßrichtung
6, geneigt sind. Nach einem Auffahren und Belasten der Belastungszone 12 durch das
Fahrzeug 2 werden die Zähne 14 in den Untergrund geschlagen und verhindern oder verringern
ein Weiterrutschen des Belastungselements 4 im Bereich der Belastungszone 12 auf dem
Untergrund.
[0060] Die Verankerungseinrichtung 13 kann an einer Unterseite 16 des Belastungselements
4 angeordnet sein. Alternativ oder ergänzend kann die Verankerungseinrichtung 13 auch
an einer Oberseite 17 des Belastungselements angeordnet sein. Dies kann beispielsweise
durch eine zweite Verankerungseinrichtung erreicht werden.
[0061] Bei einer Belastung einer an der Oberseite 17 angeordneten Verankerungseinrichtung
13 durch ein Fahrzeug 2 werden die Zähne 14 zunächst durch das Material des Belastungselements
4 hindurch in den Untergrund geschlagen. Somit ist eine noch bessere Fixierung des
Belastungselements 4 am Untergrund möglich.
[0062] Wenigstens im Bereich der zuvor bereits genannten Belastungszone 12 kann eine Reibungsvergrößerung
18 und/oder ein Verschleißschutz 19 angeordnet sein. Durch die Reibungsvergrößerung
18 kann ein Abrutschen der Räder eines Fahrzeugs 2 von der Oberseite 17 des Belastungselements
4 besser verhindert werden, sodass nach Anliegen einer Stoßstange des Fahrzeugs 2
an der Aufprallfläche 9 die Vorderräder des Fahrzeugs 2 vollständig blockieren. Durch
einen Verschleißschutz 19 kann das Belastungselement 4 vor einer Beschädigung, insbesondere
durch die Räder des Fahrzeugs 2, besser vermieden werden.
[0063] Die Reibungsvergrößerung 18 und/oder der Verschleißschutz 19 kann/können beispielsweise
durch das Aufbringen und/oder Einarbeiten von Kieselsteinen und/oder durch das Aufbringen
und/oder Einbringen einer Metall-Reibeplatte 20 auf oder in das Belastungselement
4 ausgebildet werden.
[0064] Um ein Umkippen des Barriereelements 3 nach einem Aufprall eines Fahrzeugs 2 besser
verhindern zu können, kann ein Schwerpunkt des Barriereelements 3 in Richtung der
Aufprallfläche 9 verlagert sein. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass
das Barriereelement 3 auf einer von der Aufprallfläche 9 abgewandten Seite sich in
seiner Höhe 21 mit zunehmender Entfernung von der Aufprallfläche 9 reduziert. Das
Barriereelement kann daher eine Schräge 29 aufweisen. Somit ist das Barriereelement
3 keilförmig ausgestaltet. Nach einem Aufprall kann somit ein Teil der kinetischen
Energie über eine Auflagefläche 30 des Barriereelements 3 in den Untergrund übertragen
werden. Die Auflagefläche 30 kann beispielsweise größer als die Aufprallfläche 9 ausgestaltet
sein.
[0065] Die Aufprallfläche 9 kann relativ zum Untergrund und/oder zum Belastungselement 4
senkrecht oder schräg angeordnet sein. Bei der schrägen Ausrichtung kann zwischen
der Aufprallfläche 9 und dem Untergrund und/oder dem Belastungselement 4 ein Winkel
von mehr oder weniger als 90 Grad vorgesehen sein. Bei einer in Stoßrichtung 6 geneigten
Ausrichtung der Aufprallfläche 9 kann eine kinetische Energie des Fahrzeugs 2 besser
in den Untergrund abgeleitet und davon aufgenommen werden. Bei einer entgegen der
Stoßrichtung 6 geneigten Ausrichtung der Aufprallfläche 9 kann eine kinetische Energie
besser in potentielle Energie umgewandelt werden, insbesondere indem das Barriereelement
3 vom Untergrund abgehoben wird.
[0066] Das Belastungselement 4 kann zumindest im Bereich der Belastungszone 12 eine Beschichtung
22, beispielsweise für den zuvor genannten Verschleißschutz 19 und/oder die zuvor
genannte Reibungsvergrößerung 18, aufweisen. Die Beschichtung 22 kann eine Härte von
25 Shore (A oder D) bis 60 Shore (A oder D), insbesondere 60 Shore (A oder D) aufweisen.
Bei der Beschichtung 22 kann es sich beispielsweise um eine Gummibeschichtung handeln.
Die Materialstärke, also die Dicke der Beschichtung 22, kann wenigstens 3 mm, vorzugsweise
von 3-5 mm, betragen. Geeignete Gummibeschichtungen und/oder Materialien zur Herstellung
des Belastungselements 4 kann ein Material oder eine Kombination von mehreren Materialien
ausgewählt aus der Gruppe aus Naturkautschuk, Silikon, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk,
Butyl-Kautschuk, Polyethylen, insbesondere chloriertes Polyethylen, Epichlorhydrin
Kautschuk und/oder Polyurethan sein, wobei die Beschichtung nicht auf diese beschränkt
ist.
[0067] Um ein mutwilliges Zerstören, wie beispielsweise ein Zerschneiden, des Belastungselements
4 unmittelbar erkennen zu können, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen, kann die Zufahrtssperrvorrichtung
1 einen elektronischen Manipulationsschutz 23 aufweisen, durch welchen eine Beschädigung
des Belastungselements 4 detektierbar ist. Der Manipulationsschutz 23 kann wenigstens
eine Sensoreinheit 24 aufweisen, die an oder im Belastungselement 4 angeordnet ist.
Beispielsweise kann diese zwischen zwei Materiallagern eingebettet sein.
[0068] Die Sensoreinheit 24 kann beispielsweise über mehrere, insbesondere in oder parallel
oder schräg zur Normalenvektorrichtung ausgerichtete Kabelstränge ausgebildet sein.
Nach Durchtrennen eines Kabelstrangs, kann dies somit durch die Sensoreinheit 24 erkannt
werden. Der Manipulationsschutz 23 weist weiter eine Sendereinheit 25 auf, mittels
welcher bei Erkennung einer Beschädigung des Belastungselements 4 durch die Sensoreinheit
24 ein Signal über das Vorliegen einer Beschädigung an eine bestimmte Stelle, beispielsweise
eine Polizeidienststelle, automatisiert versendet wird.
[0069] Alternativ oder zusätzlich kann es von Vorteil sein, wenn die Zufahrtssperrvorrichtung
1 ein Standortbestimmungsmodul 26 aufweist, mittels welchem die Standortkoordinaten
der beschädigten Zufahrtsvorrichtung 1 ermittelt und mit der Sendereinheit 25 versendet
werden können. Somit kann schnellstmöglich eine Beschädigung einer bestimmten Zufahrtssperrvorrichtung
1 erkannt und behoben werden.
[0070] Die Erfindung betrifft zudem ein Zufahrtssperrsystem, welches mehrere der hierin
beschriebenen und beanspruchten Zufahrtssperrvorrichtungen 1 aufweist. Die einzelnen
Zufahrtssperrvorrichtungen 1 können dabei nebeneinander angeordnet und über eine Kopplungseinrichtung
27 miteinander verbunden sein. Die nebeneinander angeordneten Aufprallflächen 9 bilden
dabei idealerweise eine Abschirmung der Schutzzone. Dabei kann es zudem zweckmäßig
sein, wenn die Belastungselemente 4 der einzelnen Zufahrtssperrvorrichtungen 1 wenigstens
teilweise überlappend angeordnet sind.
[0071] Die Kopplungseinrichtung 27 kann ebenfalls zumindest teilweise elastisch ausgebildet
sein. Dies kann beispielsweise durch ein aus einem Gewebe, wie zum Beispiel aus einem
Gummigewebe und/oder Kunststoffgewebe ausgebildetes Verbindungsstück umgesetzt sein.
Das Verbindungsstück kann mit jeweils einem freien Ende in an den Seiten der Barriereelemente
3 ausgebildeten Halterungen fixiert sein, sodass die einzelnen Zufahrtssperrvorrichtungen
1 mittels des Verbindungsstücks über ihre Halterungen miteinander verbunden sind.
[0072] In Figur 5 ist ein Barriereelement 3 mit einem an seiner Rückseite ausgebildeten
Schacht 28 dargestellt. In diesen Schacht 28 kann beispielsweise die Sendereinheit
25 und/oder das Standortbestimmungsmodul 26 eingesetzt werden. Somit ist der Manipulationsschutz
23 bei einem Aufprall geschützt.
[0073] Der elektronische Manipulationsschutz 23 kann zudem eine eigene Energiequelle aufweisen,
sodass ein autarker Betrieb, insbesondere ohne Anbindung an eine externe Stromversorgung
möglich ist.
[0074] Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Zufahrtssperrvorrichtung 1 einen zusätzlichen
Schocksensor aufweist, welcher einen Aufprall eines Fahrzeugs 2 erkennt und anschließend
unmittelbar ein Notruf über die Sendereinheit 25 beispielsweise an eine Polizeidienststelle
absetzbar ist, so dass schnellstmöglich Einsatzkräfte an den Anschlagsort gerufen
werden können.
[0075] Die Erfindung betrifft also eine Zufahrtssperrvorrichtung 1 zum Stoppen eines Fahrzeugs
2 beim Versuch des unerlaubten Einfahrens in eine Schutzzone, wobei die Zufahrtssperrvorrichtung
1 ein als Hindernis in einer Zufahrt zu platzierendes Barriereelement 3 und ein mit
dem Barriereelement 3 verbundenes, flach ausgebildetes Belastungselement 4 aufweist,
wobei das Belastungselement 4 einen Anfahrtsbereich 5 ausbildet, der in Anfahrtsrichtung
des Fahrzeugs 2 vor dem Barriereelement 3 angeordnet ist
Bezugszeichenliste
[0076]
- 1
- Zufahrtssperrvorrichtungen
- 2
- Fahrzeug
- 3
- Barriereelement
- 4
- Belastungselement
- 5
- Anfahrtsbereich
- 6
- Stoßrichtung
- 7
- Gewebe
- 8
- Normalenvektorrichtung
- 9
- Aufprallfläche
- 10
- Bandschlinge
- 11
- Halteriemen
- 12
- Belastungszone
- 13
- Verankerungseinrichtung
- 14
- Zähne
- 15
- Unterseite der Verankerungseinrichtung
- 16
- Unterseite des Belastungselements
- 17
- Oberseite des Belastungselements
- 18
- Reibungsvergrößerung
- 19
- Verschleißschutz
- 20
- Metall-Reib-Platte
- 21
- Höhe des Barriereelements
- 22
- Beschichtung
- 23
- Elektronischer Manipulationsschutz
- 24
- Sensoreinheit
- 25
- Sendereinheit
- 26
- Standortbestimmungsmodul
- 27
- Kopplungseinrichtung
- 28
- Schacht
- 29
- Schräge
- 30
- Auflagefläche
1. Zufahrtssperrvorrichtung (1) zum Abbremsen eines Fahrzeugs (2) beim Versuch des unerlaubten
Einfahrens in eine Schutzzone, wobei die Zufahrtssperrvorrichtung (1) ein Barriereelement
(3) zum Versperren einer Zufahrt zur Schutzzone aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Barriereelement (3) mit einem Belastungselement (4) verbunden ist, wobei das
Belastungselement (4) in einem Anfahrtsbereich (5) vor dem Barriereelement (3) angeordnet
ist.
2. Zufahrtssperrvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Belastungselement (4) wenigstens teilweise elastisch ausgestaltet ist, insbesondere
derart, dass bei einem ersten Aufprall eines Fahrzeugs (2) auf das Barriereelement
(3) ein Impuls des Fahrzeugs (2) auf das Barriereelement (3) übertragen wird, sich
dann das Barriereelement (3) in einer Stoßrichtung (6) vom Fahrzeug (2) wegbewegt,
anschließend aufgrund der Elastizität des Belastungselements (4) das Barriereelement
(3) abgebremst und sich dann entgegen der Stoßrichtung (6) auf das Fahrzeug (2) zubewegt,
vorzugsweise derart, dass es zu einem iterativen Abbremsen des Fahrzeugs (2) kommt,
und/oder dass das Barriereelement (3) als Betonkörper ausgebildet ist.
3. Zufahrtssperrvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Belastungselement (4) wenigstens teilweise aus einem Gewebe (7) hergestellt ist,
insbesondere aus einem gummibeschichteten Gewebe (7) und/oder aus einem Elastomergewebe
und/oder einem Gummigewebe und/oder einem Kunststoffgewebe hergestellt ist, insbesondere
wobei eine maximale Dehnbarkeit des Belastungselements (4) in einer Normalenvektorrichtung
(8), die senkrecht zu einer Aufprallfläche (9) des Barriereelement (3) ausgerichtet
ist, gegeben ist und/oder dass eine Dehnbarkeit des Belastungselements (4) in wenigstens
zwei, insbesondere senkrecht zueinander ausgerichteten Richtungen möglich ist.
4. Zufahrtssperrvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Elastizitätsgrenze des Belastungselements (4) so eingerichtet ist, dass eine
Dehnung des Belastungselements (4) um mindestens 5%, insbesondere um mindestens 10%,
vorzugsweise um mindestens 20% oder 30% möglich ist, ohne dass es zu einer irreversiblen
Verformung und/oder einem Reißen des Belastungselements (4) kommt und/oder dass eine
Zugfestigkeit des Belastungselements (4) wenigstens 3000 N/cm2 beträgt.
5. Zufahrtssperrvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Belastungselement (4) eine Maschenstruktur mit eckigen oder quadratischen Einzelmaschen
aufweist, wobei ein Großteil der Diagonalen der einzelnen Maschen parallel oder annähernd
parallel zu einer oder der Normalenvektorrichtung (8), die senkrecht zu einer Aufprallfläche
(9) des Barriereelement (3) ausgerichtet ist, verlaufen und/oder wobei eine maximale
Dehnfähigkeit des Barriereelements (3) in Richtung der Diagonalen der Maschen gegeben
ist, und/oder dass das Belastungselement (4) an einer Unterkante des Barriereelements
(3) vom Barriereelement (3) wegführt.
6. Zufahrtssperrvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Belastungselement (4) eine, insbesondere dehnbare, Bandschlinge (10) ausbildet
oder aufweist, die wenigstens einmal um das Barriereelement (3) herum verläuft und/oder
dass das Belastungselement (4) über wenigstens einen das Barriereelement (3) zumindest
teilweise umspannenden Halteriemen (11) mit dem Barriereelement (3) verbunden ist,
insbesondere wobei der Halteriemen (11) als ein elastisches Gewebeband ausgebildet
ist und/oder dass das Barriereelement (3) in einem Ruhezustand zumindest teilweise
auf dem Belastungselement (4) aufliegt und/oder dass ein Fahrzeug (2) bei einem Aufprall
auf das Barriereelement (3) das Belastungselement (4) im Anfahrtsbereich (5) in einer
Belastungszone (12) belastet und das Belastungselement (4) in der Belastungszone (12)
festhält.
7. Zufahrtssperrvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Barriereelement (3) ein Gewicht von mindestens zwei Tonnen aufweist und/oder
dass das Barriereelement (3) zumindest im Bereich einer oder der Aufprallfläche (9)
hohlraumfrei ausgestaltet ist und/oder dass das Belastungselement (4) wenigstens im
Anfahrtsbereich (5) breiter als eine oder die Aufprallfläche (9) des Barriereelements
(3) ausgebildet ist.
8. Zufahrtssperrvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Belastungselement (4), insbesondere zumindest im Bereich einer oder der Belastungszone
(12), eine Verankerungseinrichtung (13) aufweist, wobei die Verankerungseinrichtung
(13) Zähne (14) aufweist, wobei die Zähne (14) von der Unterseite (15) der Verankerungseinrichtung
(13) abstehen und/oder in einem Winkel in Richtung des Barriereelements (3) geneigt
sind, insbesondere wobei die wenigstens eine Verankerungseinrichtung (13) an einer
Unterseite (16) des Belastungselements (4) und/oder an einer Oberseite (17) des Belastungselements
(4) angeordnet ist, vorzugsweise wobei bei einer Belastung der an der Oberseite (17)
angeordneten Verankerungseinrichtung (13) sich die Zähne (14) durch das Material des
Belastungselements (4) in einen Untergrund schlagen, und/oder dass auf einer Oberseite
(17) des Belastungselements (4) in dem Anfahrtsbereich (5), insbesondere wenigstens
in einer oder der Belastungszone (12), eine Reibungsvergrößerung (18) und/oder ein
Verschleißschutz (19) angeordnet oder ausgebildet ist, insbesondere wobei die Reibungsvergrößerung
(18) und/oder der Verschleißschutz (19) durch das Aufbringen und/oder Einarbeiten
von Kieselsteinen und/oder durch das Aufbringen und/oder Einbringen einer Metall-Reibe-Platte
(20) auf das Belastungselement (4) ausgebildet ist/sind.
9. Zufahrtssperrvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine Höhe (21) des Barriereelements (3) auf einer von einer oder der Aufprallfläche
(9) abgewandten Seite mit zunehmender Entfernung von der Aufprallfläche (9) reduziert,
insbesondere kontinuierlich reduziert, und/oder dass das Barriereelement (3) keilförmig
ausgebildet ist.
10. Zufahrtssperrvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beschichtung (22), insbesondere eine Gummibeschichtung, des Belastungselements
(4) zumindest im Bereich einer oder der Belastungszone (12) eine Härte von 25 bis
60 Shore, insbesondere von 60 Shore, aufweist und/oder dass eine Beschichtung (22),
insbesondere eine oder die Gummibeschichtung, des Belastungselements (4) zumindest
im Bereich einer oder der Belastungszone (12) eine Materialstärke von 3 mm bis 5 mm
aufweist.
11. Zufahrtssperrvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufahrtssperrvorrichtung (1) einen elektronischen Manipulationsschutz (23) aufweist,
durch welchen eine Beschädigung des Belastungselements (4) detektierbar ist, insbesondere
wobei der Manipulationsschutz (23) zumindest eine Sensoreinheit (24), die an oder
im Belastungselement (4) angeordnet ist, und eine Sendereinheit (25), mittels welcher
bei Erkennung einer Beschädigung des Belastungselements (4) durch die Sensoreinheit
(24) ein Signal über das Vorliegen einer Beschädigung versendet wird, aufweist, insbesondere
wobei die Zufahrtssperrvorrichtung (1) zusätzlich ein Standortbestimmungsmodul (26),
vorzugsweise einen GSM/GPS-Peilsender, aufweist, mittels welchem die Standortkoordinaten
der beschädigten Zufahrtssperrvorrichtung (1) ermittelt und durch die Sendereinheit
(25) versendet werden.
12. Zufahrtssperrsystem umfassend wenigstens zwei Zufahrtssperrvorrichtungen (1) nach
einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die wenigstens zwei Zufahrtssperrvorrichtungen
(1) miteinander über eine Kopplungseinrichtung (27) verbunden sind.
13. Zufahrtssperrsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungseinrichtung (27) zumindest teilweise elastisch ist und/oder dass die
Kopplungseinrichtung (27) ein Verbindungsstück aus einem Gewebe (7), insbesondere
aus einem Gummigewebe und/oder Kunststoffgewebe, aufweist.