[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einem Außengehäuse, in dem ein
Innenbehälter des Haushaltskältegeräts angeordnet ist. Das Haushaltskältegerät weist
einen Aufnahmeraum für Lebensmittel auf, der durch Wände des Innenbehälters begrenzt
ist. Das Haushaltskältegerät weist darüber hinaus zumindest ein, außerhalb des Aufnahmeraums
angeordnetes, separates Wärmeleitelement auf, mit welchem Wärme einer zum Wärmeleitelement
separaten Wärmequelle zu einer betauungskritischen Stelle des Haushaltskältegeräts
leitbar ist.
[0002] Bei Haushaltskältegeräten ist es bekannt, dass beispielsweise Feuchtigkeit aus der
Umgebung an kalten Stellen des Haushaltskältegeräts sich niederschlagen kann und dort
zur Kondensation führen kann. Ein derartiges Kondensatwasser ist unerwünscht, da es
einerseits beim Greifen einer Komponente durch einen Nutzer dazu führen kann, dass
der Nutzer in das Kondensatwasser greift. Andererseits kann es auch vorkommen, dass
dieses Kondensatwasser einfriert, insbesondere in Bereichen eines Gefrierfachs des
Haushaltskältegeräts. Beispielsweise können dadurch Funktionskomponenten, wie eine
Dichtung beeinträchtigt werden, wodurch gerade beim Übergang zwischen einer derartigen
Dichtung und einer daran anliegenden Tür, die beispielsweise das Gefrierfach verschließt,
unerwünschte Situationen auftreten können. Zum einen kann dann die Tür an dieser Dichtung
festfrieren und ein Öffnen der Tür erschwert sein. Wird die Tür dann mit entsprechend
großem Kraftaufwand geöffnet, kann die Dichtung beschädigt werden. Dies kann dann
im Weiteren zu einer nicht mehr voll funktionsfähigen Dichtwirkung führen, sodass
Wärme in das Gefrierfach eindringen kann.
[0003] Aus der
DE 20 2014 005 490 U1 ist ein Haushaltskältegerät bekannt, bei welchem ein Wärmeleitelement an einem Innenwandabschnitt
des Korpus oder an dem Innenwandabschnitt der Tür angeordnet ist, um ein Kondensat
innerhalb des Lagerraums zu vermeiden. Dieses Wärmeleitelement ist jedoch nur als
einfaches Schienenelement ausgebildet, welches im Querschnitt L-förmig ausgebildet
ist beziehungsweise gewinkelt ist. Es ist nur im Bereich einer Anlagefläche einer
Tür eines innenliegenden Gefrierfachs schaumseitig angeordnet. Die Wärmeübertragung
ist daher bei dieser Ausgestaltung beschränkt.
[0004] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Haushaltskältegerät zu schaffen, bei
welchem das Wärmeleitelement funktioneller ausgebildet und angeordnet ist, sodass
die Wärmeleitung über dieses Wärmeleitelement verbessert ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltskältegerät, welches die Merkmale nach Anspruch
1 aufweist, gelöst.
[0006] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einem Außengehäuse,
in dem ein Innenbehälter des Haushaltskältegeräts angeordnet ist. Das Außengehäuse
und der Innenbehälter sind zwei separate Komponenten. Ein Aufnahmeraum des Haushaltskältegeräts,
der zur Aufnahme von Lebensmitteln ausgebildet ist, ist durch Wände des Innenbehälters
begrenzt. Das Haushaltskältegerät weist darüber hinaus ein separates Wärmeleitelement
auf. Dieses gegenständliche und formvorgegebene Wärmeleitelement ist außerhalb des
Aufnahmeraums in dem Haushaltskältegerät angeordnet. Das Wärmeleitelement ist dazu
ausgebildet, Wärme einer zum Wärmeleitelement separaten Wärmequelle zu einer betauungskritischen
Stelle des Haushaltskältegeräts zu leiten. Das Wärmeleitelement ist an einem Frontflansch
des Innenbehälters angeordnet und erstreckt sich vom Frontflansch zur betauungskritischen
Stelle. Durch eine derartige Ausgestaltung ist eine verbesserte Wärmeleitung über
das Wärmeleitelement zur betauungskritischen Stelle ermöglicht. Denn durch diese örtliche
Anbindung des Wärmeleitelements, nämlich an dem Frontflansch des Innenbehälters liegt
dieser aufgrund seiner örtlichen Ausgestaltung am Haushaltskältegerät auf einem höheren
Temperaturniveau, als andere Komponenten im Haushaltskältegerät. Insbesondere ist
der Frontflansch aufgrund seiner örtlichen Position am Haushaltskältegerät auf Raumtemperaturniveau
oder im Wesentlichen auf Raumtemperaturniveau, sodass hier eine entsprechend größere
Wärme vorhanden ist, die dann über das Wärmeleitelement zumindest anteilig zu der
betauungskritischen Stelle leitbar ist. Im Vergleich zum Stand der Technik ist durch
diese spezifische thermische Anbindungsstelle des Wärmeleitelements an dem Frontflansch
ein deutlich höheres Temperaturniveau als thermische Koppelstelle für das Wärmeleitelement
vorgesehen. Dadurch kann insbesondere auch eine unerwünschte Kondensation oder gar
ein Einfrieren von Flüssigkeit an der betauungskritischen Stelle verbessert vermieden
werden. Als betauungskritische Stelle wird eine derartige verstanden, an welcher Feuchtigkeit
anfallen kann und diese dort auch insbesondere gefrieren kann.
[0007] Der Frontflansch des Innenbehälters stellt vorzugsweise ein in Tiefenrichtung des
Haushaltskältegeräts betrachtet am weitesten vorne liegendes Komponententeil beziehungsweise
einen entsprechenden Komponentenbereich des Innenbehälters dar. Der Frontflansch ist
gerade bei Ausführungen von Innenbehältern, bei denen in dem Aufnahmeraum, der insbesondere
ein Kühlfach ist, ein weiterer Aufnahmeraum, der dann ein Gefrierfach ist, enthalten
ist, in dieser Tiefenrichtung nach vorne versetzt gegenüber der Frontseite beziehungsweise
dem Frontflansch des innenliegenden Gefrierfachs angeordnet. Durch eine derartige
Ausgestaltung ist gerade bei diesen Gerätetypen eine besonders vorteilhafte Vermeidung
einer Kondensation oder eines Einfrierens an diesem Frontflansch des in dem Kühlfach
innenliegenden Gefrierfachs erreicht. Gerade bei diesen Gerätetypen ist durch dieses
quasi nach vorne ankoppeln des Wärmeleitelements an den das Kühlfach begrenzenden
Frontflansch des Innenbehälters und somit auch an dem Frontflansch des als Kühlfach
vorzugsweise ausgebildeten Aufnahmeraums eine besonders hervorzuhebende thermische
Kopplung zur effizienten Wärmeübertragung an die betauungskritische Stelle erreicht.
[0008] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Wärmeleitelement mit einer zum Wärmeleitelement
und zum Frontflansch des Innenbehälters separaten Frontblende des Außengehäuses in
thermischem Kontakt ist. Durch diese weitere vorteilhafte Ausführung kann durch die
Frontblende ein spezifisches Bauteil bereitgestellt werden, welches bezüglich der
Wärmebeaufschlagung nochmals effizienter gestaltet ist und somit eine nochmals verbesserte
thermische Kopplung zur Wärmeübertragung von dieser Frontblende zu dem Wärmeleitelement
und von dort zur betauungskritischen Stelle ermöglicht ist.
[0009] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Frontblende in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts
betrachtet das Wärmeleitelement frontseitig abdeckt. Durch eine derartige Ausgestaltung
ist bei frontseitiger Betrachtung des Haushaltskältegeräts und insbesondere dann auch
bei geöffneter Tür, die den Aufnahmeraum begrenzt, dieses Wärmeleitelement nicht sichtbar
angeordnet. Dadurch ist es einerseits durch die Frontblende verdeckt und geschützt
angeordnet, sodass keine unerwünschten Beeinflussungen dieses Wärmeleitelements auftreten
können. Andererseits ist durch diese Ausgestaltung auch eine besonders stabile mechanische
Anbindung des Wärmeleitelements ermöglicht, was dann wiederum auch eine dauerhafte
und stabile thermische Verbindung mit der Frontblende ermöglicht und andererseits
das Wärmeleitelement positionssicher angeordnet ist.
[0010] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Frontblende aus Metall ist, insbesondere ein
Blechbauteil ist. Durch eine derartige vorteilhafte Ausführung können die oben genannten
Vorteile nochmals verbessert werden. Insbesondere die sehr effiziente Temperaturbeaufschlagung
und dann eine entsprechend umfängliche und schnelle Wärmeabgabe an das Wärmeleitelement
ist dadurch ermöglicht. Darüber hinaus ist eine derartige Ausgestaltung auch mechanisch
stabil.
[0011] In einer vorteilhaften Ausführung ist das Wärmeleitelement spangenartig beziehungsweise
klammerartig ausgebildet. Dadurch lässt es sich in besonders vorteilhafter Weise mechanisch
an dem Frontflansch einerseits und der betauungskritischen Stelle befestigen. Durch
diese spangenartige Ausgestaltung ist eine gewisse reversible Verformungselastizität
dieses Wärmeleitelements ausgebildet. Dadurch kann das Wärmeleitelement ohne zusätzliche
Befestigungsmittel bereits in vorteilhafter Weise an die genannten Anbindungsstellen
befestigt werden. Durch diese Ausgestaltung ist dann eine gewisse klammernde Selbsthaltung
an diesen Anbindungsstellen erreicht.
[0012] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Wärmeleitelement in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts
betrachtet eine frontseitige Halterinne aufweist, die den frontseitigen Frontflansch
des Innenbehälters umgreift. Dies ist eine weitere, sehr vorteilhafte Ausführung da
somit eine sehr ortsgenaue und mechanisch stabile Befestigung des Wärmeleitelements
an dem Frontflansch ermöglicht ist. Durch diese Ausgestaltung ist diese an einer Seite
ausgebildete Befestigungsstruktur des Wärmeleitelements auch an die Gegebenheiten
des Frontflansches, insbesondere dessen geometrische Ausgestaltung, angepasst, sodass
hier auch in vorteilhafter Weise ein einfaches mechanisches Befestigen erreicht ist.
Insbesondere ist diese in Tiefenrichtung betrachtete frontseitige Halterinne quasi
auch eine klammerartige Aufsteckrinne. Die Rinnenform ist in sich verformbar, insbesondere
sind die Rinnenschenkel dieser Halterinne aufeinander zu bewegbar und voneinander
weg bewegbar, sodass hier die klammernde Funktionalität verbessert erreicht ist.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Halterinne an
einem Rinnenschenkel eine Aussparung aufweist, in welche sich ein Koppelelement, das
an dem Frontflansch ausgebildet ist, erstreckt. Dadurch wird eine weitere Stabilisierung
der mechanischen Befestigung ermöglicht. Darüber hinaus ist somit auch ein lagegenauer
Verbau des Wärmeleitelements an dem Frontflansch ermöglicht.
[0014] Insbesondere ist vorgesehen, dass das Wärmeleitelement einen Haltesteg aufweist,
der mit der betauungskritischen Stelle in Verbindung ist. Dieser Haltesteg ist vorzugsweise
als längliche, geradlinige Schiene ausgebildet. Dieser Haltesteg kann in einer Schnittdarstellung
senkrecht zu seiner Längsachse gewinkelt ausgebildet sein, insbesondere eine L-Form
aufweisen. Auch dadurch lässt er sich mechanisch sicher an die betauungskritische
Stelle ankoppeln. Der Haltesteg und die Halterinne sind separate Teilelemente des
Wärmeleitelements.
[0015] Darüber hinaus ist auch durch diese Ausgestaltung eine möglichst großflächige Kontaktierung
der betauungskritischen Stelle erreicht, sodass eine entsprechende umfängliche Wärmeübertragung
ermöglicht ist.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass der Haltesteg an
einer Außenseite des Innenbehälters gehalten ist. Das Wärmeleitelement ist somit vollständig
außerhalb des Aufnahmeraums angeordnet und auf einer dem Außengehäuse zugewandten
Außenseite angeordnet.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Haltesteg ein gewinkelter Steg ist, der an
einer eine betauungskritische Stelle darstellende bzw. aufweisende Stufe an der Außenseite
des Innenbehälters angeordnet ist und diese Stufe umgreifend angeordnet ist. Insbesondere
ist dieser Haltesteg an dieser Stufe angeklemmt angeordnet. Diese Klemmwirkung wird
insbesondere dann erreicht, wenn das Wärmeleitelement in sich elastisch verformbar
ist, insbesondere in seiner spannenartigen Ausgestaltung vorgesehen ist.
[0018] In vorteilhafter Weise ist durch die Stufe an der Außenseite des Innenbehälters eine
Frontseite eines im Aufnahmeraum innenliegend ausgebildeten Gefrierfachbereichs gebildet.
In Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts betrachtet stellt somit diese in dem Innenbehälter
integriert ausgebildete Stufe an der Innenseite des Innenbehälters eine Frontseite
dieses Gefrierfachs bzw. einen Frontflansch des Gefriefachs dar. In Tiefenrichtung
nach vorne betrachtet erstreckt sich der Innenbehälter noch weiter nach vorne, wodurch
ein entsprechendes Volumen des dieses Gefrierfachs aufnehmenden beziehungsweise aufweisenden
Aufnahmeraums gebildet ist. Durch diese Stufe ist an einer dem Aufnahmeraum zugewandten
Innenseite des Innenbehälters en Anschlag gebildet, an dem eine das Gefrierfach verschließende
Tür anliegt, wenn diese Tür geschlossen ist. Insbesondere kann an dieser Innenseite
der Stufe eine Dichtung angeordnet sein, an der diese Tür, die das innenliegende Gefrierfach
verschließt, im verschlossenen Zustand anliegt. Die Dichtung kann an der Tür oder
der Frontseite dieser Stufe angeordnet sein.
[0019] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Halterinne und der Haltesteg des Wärmeleitelements
mit zumindest einem Verbindungsbügel des Wärmeleitelements verbunden sind. Insbesondere
erstreckt sich die Halterinne als geradliniges Formbauteil. Entsprechend ist in vorteilhafter
Weise eine Ausgestaltung des Haltestegs. Insbesondere erstrecken sich die Halterinne
und der Haltesteg beabstandet zueinander und sind mit ihren Längsachsen parallel oder
im Wesentlichen parallel zueinander. Der Verbindungsbügel ist in dem Zusammenhang
dann quasi senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zu diesen Längserstreckungen des
Haltestegs und der Halterinne orientiert. Insbesondere ist dieser Verbindungsbügel
als streifenartiges Element ausgebildet. Durch eine derartige relativ filigrane Ausgestaltung
wird das Wärmeleitelement sehr gewichtssparend ausgebildet und dennoch hochfunktionell
bereitgestellt. Insbesondere ist durch diese Ausgestaltung dann auch die elastische
Verformbarkeit des Wärmeleitelements besonders vorteilhaft ermöglicht. Insbesondere
ist der Verbindungsbügel als Spreizbügel ausgebildet. Dies bedeutet, dass er in sich
verformbar ist, insbesondere auch durch seine geometrische Ausgestaltung, die insbesondere
uneben ausgebildet ist, quasi in gewissem Maße auch längenveränderlich. Wird diese
Grundstellung beziehungsweise Grundform, in der dieser Verbindungsbügel uneben ist,
in Richtung einer ebenen Formgebung hin verformt, so tritt diese Längenvergrößerung
auf, wodurch dann auch die Halterinne und der Haltesteg voneinander entfernt werden
können und sich das gesamte Wärmeleitelement quasi aufspreizt. Durch die Grundform
des Verbindungsbügels ist dann auch beim wieder automatischen Rückführen des Verbindungsbügels
in seine Grundform quasi ein Verkürzen erfolgend, wodurch die Halterinne und der Haltesteg
wieder automatisch aufeinander zu bewegt werden. Dadurch ist auch die Klemmwirkung
beziehungsweise die Klammerwirkung des Wärmeleitelements funktionell gegeben.
[0020] In Tiefenrichtung betrachtet sind der den Aufnahmeraum begrenzende Frontflansch des
Innenbehälters und der das Gefrierfach begrenzende weitere Frontflansch des Innenbehälters
beabstandet ausgebildet und der weitere Frontflansch innenliegend im Aufnahmeraum,
der insbesondere das Kühlfach bildet, angeordnet. Die beiden Frontflansche sind einstückig
mit dem Innenbehälter ausgebildet.
[0021] In vorteilhafter Weise ist das Wärmeleitelement einstückig ausgebildet. Es kann aus
einem Zuschnitt, der durch ein entsprechendes Ausstanzen und dergleichen erzeugt ist,
ein entsprechendes dreidimensionales Gebilde geformt beziehungsweise gefaltet werden.
[0022] Vorzugsweise weist das Wärmeleitelement zumindest zwei, vorzugsweise drei derartige
Verbindungsbügel auf. Insbesondere ist in Längsrichtung der Halterinne und in Längsrichtung
des Haltestegs betrachtet ein erster Verbindungsbügel mit ersten Enden der Halterinne
und des Haltestegs verbunden, ein zweiter Verbindungsbügel mit den gegenüberliegenden
Enden der Halterinne und des Haltestegs verbunden, und ein dritter Verbindungsbügel
zwischen dem ersten und dem zweiten Verbindungsbügel angeordnet und mit der Halterinne
und dem Haltesteg verbunden, insbesondere in etwa mittig der Längen des Haltestegs
und der Halterinne mit diesen verbunden.
[0023] Insbesondere bei dem bereits dargelegten Ausführungsbeispiel, bei welchem ein Gefrierfach
innenliegend in einem Kühlfach ausgebildet ist, kondensiert die warme Umgebungsluft
im Temperaturübergang zum Gefrierfach an der dort vorzugsweise innenliegend angeordneten
Dichtung des Frontflansches des Gefrierfachs. Um eine derartige Eisbildung zu vermeiden,
ist bei dem vorgeschlagenen Aspekten das entsprechende Wärmeleitelement ausgebildet
und an den spezifischen thermischen Anbindungsstellen gekoppelt.
[0024] Es kann vorgesehen sein, dass das Wärmeleitelement zusätzlich mit einem Befestigungsmittel,
beispielsweise einem Klebeband, an zumindest einer der Anbindungsstellen befestigt
wird. Insbesondere ist das Wärmeleitelement in dem Zwischenraum zwischen dem Außengehäuse
und dem Innenbehälter eingeschäumt, wenn dieser thermische Isolationsschaum in diesem
Zwischenraum eingebracht ist.
[0025] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und
bestimmungsgemäßem Anordnen der Vorrichtung bzw. des Geräts und bei einem dann vor
dem Gerät stehenden und in Richtung des Geräts blickenden Beobachter gegebenen Positionen
und Orientierungen angegeben.
[0026] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung
als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und
erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten
Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen
als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten
unabhängigen Anspruchs aufweisen. Es sind darüber hinaus Ausführungen und Merkmalskombinationen,
insbesondere durch die oben dargelegten Ausführungen, als offenbart anzusehen, die
über die in den Rückbezügen der Ansprüche dargelegten Merkmalskombinationen hinausgehen
oder abweichen.
[0027] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Haushaltskältegeräts;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Wärmeleitelements,
wie es im Haushaltskältegerät gemäß Fig. 1 verbaut sein kann;
- Fig. 3
- eine Teildarstellung des Haushaltskältegeräts gemäß Fig. 1, bei welchem das Wärmeleitelement
gemäß Fig. 2 an einer Außenseite eines Innenbehälters verbaut ist;
- Fig. 4
- eine Vertikalschnittdarstellung durch das Haushaltskältegerät gemäß Fig. 1 in einem
Teilbereich, in dem das Gefrierfach ausgebildet ist;
- Fig. 5
- eine vergrößerte Darstellung eines Teilausschnitts gemäß Fig. 4; und
- Fig. 6
- eine perspektivische Schnittdarstellung der Ansicht von Fig. 5.
[0028] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0029] In Fig. 1 ist einer perspektivischen Darstellung ein Haushaltskältegerät 1 gezeigt,
welches zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln ausgebildet ist. Das Haushaltskältegerät
1 ist hier als Kühl-Gefrier-Kombigerät ausgebildet. Das Haushaltskältegerät 1 weist
ein Gehäuse 2 auf. Das Gehäuse 2 umfasst ein Außengehäuse 3, welches das Haushaltskältegerät
1 außenseitig abschließt. Darüber hinaus umfasst das Gehäuse 2 einen Innenbehälter
4. Der Innenbehälter 4 ist in dem Außengehäuse 3 aufgenommen und eine separate Komponente
dazu. In einem Zwischenraum 5 zwischen dem Innenbehälter 4 und dem Außengehäuse 3
ist ein thermisches Isolationsmaterial, insbesondere ein Isolationsschaum, eingebracht.
[0030] Wände des Innenbehälters 4 begrenzen einen Aufnahmeraum 6, der hier ein Kühlfach
ist. Darüber hinaus weist das Haushaltskältegerät 1 ein Gefrierfach 7 auf, welches
als innenliegendes Gefrierfach 7 im Kühlfach 6 ausgebildet ist. Das Gefrierfach 7
ist durch eine separate Tür 8 verschließbar. Die Tür 8 ist bei einer derartigen Ausgestaltung
nur dann zugänglich, wenn eine gesamte Tür 9, die den gesamten Aufnahmeraum beziehungsweise
das Kühlfach 6 frontseitig verschließt, geöffnet ist. Wie in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
zu erkennen ist, ist in Höhenrichtung (y-Richtung) das Gefrierfach 7 im oberen Bereich
des Kühlfachs 6 innenliegend ausgebildet. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass in
Tiefenrichtung (z-Richtung) das Gefrierfach 7 nach hinten versetzt in dem Kühlfach
6 angeordnet ist, sodass sich der Innenbehälter 4 nach vorne hin über dieses Gefrierfach
6 hinaus erstreckt.
[0031] Der Innenbehälter 4 weist in Tiefenrichtung betrachtet einen vorderen Frontflansch
10 auf, der insbesondere umlaufend ausgebildet ist und somit auch einen Begrenzungsrahmen
einer Beschickungsöffnung des Kühlfachs 6 bildet. An diesem Frontflansch 10 des Innenbehälters
4, der somit den in Tiefenrichtung betrachtet frontseitigen Abschluss des Innenbehälters
4 bildet, kann eine Dichtung 11 angeordnet sein, an der dann die Tür 9 im geschlossenen
Zustand anliegt.
[0032] Wie zu erkennen ist, ist der Frontflansch 10 in Tiefenrichtung betrachtet gegenüber
der Tür 8 und somit auch gegenüber einem in Fig. 1 nicht zu erkennenden weiteren Frontflansch
des Gefrierfachs 7 nach vorne versetzt angeordnet.
[0033] Insbesondere ist vorgesehen, dass das Haushaltskältegerät 1 eine zu diesem Frontflansch
10 separate Frontblende 12 aufweist, die hier lediglich schematisch gezeigt ist und
symbolhaft mit dem Bezugszeichen 12 versehen ist. Diese Frontblende 12 ist vorzugsweise
aus Metall und ist insbesondere ein Blechbauteil. Demgegenüber ist der Innenbehälter
4 vorzugsweise ein einstückiges, tiefgezogenes Kunststoffbauteil.
[0034] Wie ebenfalls in Fig. 1 nicht zu erkennen ist, weist dieser weitere Frontflansch,
der in Tiefenrichtung betrachtet das Gefrierfach 7 frontseitig begrenzt und somit
eine Beschickungsöffnung des Gefrierfachs 7 quasi rahmenartig begrenzt, eine Anlagefläche
auf, an der die Tür 8 im geschlossenen Zustand anliegt. An diesem Frontflansch des
Gefrierfachs 7 oder an der Tür 8 kann vorzugsweise eine weitere Dichtung angeordnet
sein, an der dann die Tür 8 im geschlossenen Zustand anliegt. Gerade dieser Bereich
dieses Frontflansches des Gefrierfachs 7 stellt eine betauungskritische Stelle dar.
Dort kann aufgrund der bei geöffneter Tür 9 in das Kühlfach 6 gelangenden Umgebungsluft
sich eine Feuchtigkeit bilden, die dann auch gefrieren kann. Insbesondere kann dies
erfolgen, wenn gegebenenfalls dann auch die Tür 8 geöffnet wird und ein entsprechender
Temperaturgradient zwischen dem kälteren Gefrierfach 7 und dem wärmeren Kühlfach 6
entsteht.
[0035] Um eine derartige Kondensation und insbesondere ein Einfrieren dieser Feuchtigkeit
im Bereich dieses Frontflansches des Gefrierfachs 7 zu vermeiden, weist das Haushaltskältegerät
1 zumindest ein spezifisch ausgebildetes und örtlich spezifisch angekoppeltes separates
Wärmeleitelement 13 auf, wie hierzu eine beispielhafte Ausgestaltung in perspektivischer
Ansicht in Fig. 2 gezeigt ist. Dieses Wärmeleitelement 13 ist auch bereist im unverbauten
Zustand in seiner Form fertiggestellt und entsprechend vorgegeben. Das Wärmeleitelement
13 ist somit ein Formbauteil und keine Wärmeleitpaste oder dergleichen. Das Wärmeleitelement
13 ist vorzugsweise einstückig ausgebildet und insbesondere aus Metall. Das Wärmeleitelement
13 ist spangenartig beziehungsweise klammerartig ausgebildet. Es weist in der gezeigten
Ausführungsform eine Halterinne 14 auf, die geradlinig ausgebildet ist und eine Längsachse
A aufweist. Diese Halterinne 14 ist quasi bei der Betrachtung gemäß Fig. 2 nach unten
hin offen und weist zwei Rinnenschenkel 15 und 16 auf. Die Öffnung dieser Halterinne
14 ist somit nach unten hin, sodass diese Halterinne 14 von oben klammerartig auf
eine Koppelstelle aufgesteckt werden kann. Insbesondere ist das Wärmeleitelement 13
mit dieser Halterinne 14 thermisch mit dem Frontflansch 10 verbunden, insbesondere
daran aufgesteckt. Insbesondere ist das Wärmeleitelement 13 mit der Halterinne 14
thermisch mit der Frontblende 12 gekoppelt, insbesondere direkt daran anliegend angeordnet.
Es ist somit dann eine direkte mechanische und somit auch eine direkte thermische
Verbindung zwischen dem Wärmeleitelement 13, insbesondere der Halterinne 14, mit dieser
Frontblende 12 ausgebildet.
[0036] Wie zu erkennen ist, weist diese Halterinne 14 eine Aussparung 17 auf, in die sich
im montierten Zustand ein an der Frontblende 12 ausgebildetes Koppelelement hinein
erstrecken kann. Dieses Koppelelement kann jedoch auch an dem Frontflansch 10 ausgebildet
sein.
[0037] Zusätzlich zu dieser Halterinne 14 weist das Wärmeleitelement 13 einen dazu separaten
Haltesteg 18 auf. Auch dieser ist geradlinig ausgebildet und weist eine Längsachse
B auf. Insbesondere ist dieser Haltesteg 18 uneben ausgebildet, insbesondere als gewinkelte
Schiene gebildet. Insbesondere weist dieser Haltesteg 18 in einer Schnittdarstellung
senkrecht zu seiner Längsachse B eine L-Form auf.
[0038] Wie zu erkennen ist, sind die Halterinne 14 und der Haltesteg 18 beabstandet und
parallel oder im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet.
[0039] Das Wärmeleitelement 13 weist darüber hinaus zumindest einen Verbindungsbügel 19
auf, im Ausführungsbeispiel drei Verbindungsbügel 19 auf. Die Verbindungsbügel 19
sind unebene, insbesondere streifenartige Bauteile, die die Halterinne 14 und den
Haltesteg 18 verbinden. Durch ihre unebene Formgebung, insbesondere eine gewinkelte
Ausgestaltung, weisen sie auch eine gewisse Verformungselastizität auf, sodass sie
jeweils in Richtung ihrer Längserstreckungen reversibel längenveränderlich sind, wenn
diese Unebenheit erhöht oder erniedrigt wird. Dadurch ist auch eine gewisse Verformungselastizität
des Wärmeleitelements 13 gebildet, sodass sich in dem Zusammenhang dann auch die Halterinne
14 und der Haltesteg 18 entsprechend voneinander entfernen können oder aufeinander
zu bewegen können. Dadurch ist auch die spangenartige beziehungsweise klammerartige
Funktionalität des Wärmeleitelements 13 ermöglicht. Insbesondere der Haltesteg 18
ist in dem Zusammenhang zur mechanischen und dann auch thermischen Kopplung mit einer
weiteren Stelle des Haushaltskältegeräts 1 ausgebildet, insbesondere mit der betauungskritischen
Stelle.
[0040] In Fig. 3 ist in einer perspektivischen Teildarstellung das Haushaltskältegerät 1
mit Teilkomponenten gezeigt. Insbesondere wird hier ein Blick auf die dem Gefrierfach
7 abgewandte Außenseite 20 des Innenbehälters 4 gezeigt, wobei dieser Teilbereich
des Innenbehälters 4, der in Fig. 3 dargestellt ist, diejenigen Wände sind, die das
Gefrierfach 7 begrenzen.
[0041] In der Fig. 3 ist bereits zu erkennen, dass das Wärmeleitelement 13 gemäß der Darstellung
in Fig. 2 an dieser Außenseite 20 des Innenbehälters 4 verbaut ist. Dazu ist zu erkennen,
dass der Haltesteg 18 an einer Stufe 21, die an dieser Außenseite 20 ausgebildet ist,
anliegend angeordnet ist. Diese Stufe 21 bildet den Übergang von dem Gefrierfach 7
zu dem Kühlfach 6. Insbesondere ist ein Kragen 22 dieser Stufe 21 gezeigt, der an
einer in Fig. 3 nicht zu erkennenden Innenseite, die dieser Außenseite 20 gegenüberliegt,
den Frontflansch des Gefrierfachs 7 bildet. Darüber hinaus ist in Fig. 3 auch zu erkennen,
dass die Halterinne 14 an dem Frontflansch 10 anliegt beziehungsweise insbesondere
aufgesteckt ist. Darüber hinaus ist in Fig. 3 auch die zu dem Frontflansch 10 separate
und bereits angesprochene Frontblende 12 mit einem Blendenteil 23 gezeigt, die hier
im noch nicht montierten Zustand dargestellt ist. Diese Frontblende 12 ist dann im
montierten Zustand mit der Halterinne 14 insbesondere in direktem Kontakt und deckt
das Wärmeleitelement 13, insbesondere die Halterinne 14 bei frontseitiger Betrachtung
vollständig ab. Wie zu erkennen ist, erstreckt sich somit das Wärmeleitelement 13
in Tiefenrichtung betrachtet über den Frontflansch des Gefrierfachs 7 nach vorne hin
bis zu dem frontseitigen Ende des Innenbehälters 4, der durch den Frontflansch 10
gebildet ist.
[0042] Es ist in Fig. 3 auch zu erkennen, dass dieses Wärmeleitelement 13 somit spangenartig
beziehungsweise klammerartig zwischen zwei in Tiefenrichtung des Haushaltskältegeräts
betrachtet an unterschiedlichen Tiefenlagen angeordneten Koppelstellen anliegt. Insbesondere
stellt somit diese Stufe 21 und insbesondere dieser Kragen 22 die betauungskritische
Stelle auf der dem Kühlfach 6 zugewandten Seite und somit auf der der Außenseite 20
gegenüberliegenden Innenseite dieses Innenbehälters 4 dar. Der Frontflansch 10 hingegen
und insbesondere, wenn sie vorhanden ist, die Frontblende 12, stellen eine Wärmequelle
dar, über welche Wärme auf das Wärmeleitelement 13 übertragen wird und von diesem
dann zu dieser betauungskritischen Stelle 24 über diesen Kragen 22 übertragen werden
kann.
[0043] Im fertiggestellten Zustand ist dieses Wärmeleitelement 13 dann auch noch von dem
bereits erwähnten Isolationsschaum umgeben, sodass es in diesem Zwischenraum 5 entsprechend
eingebettet.
[0044] In Fig. 4 ist in einer vertikalen Schnittdarstellung (Schnittebene ist die y-z-Ebene)
das Haushaltskältegerät 1 gemäß Fig. 1 im oberen Bereich, nämlich dem Gefrierfach
7 gezeigt und mit geschlossener Tür 9 dargestellt.
[0045] Wie in Fig. 4 auch zu erkennen ist, ist an dem bereits erwähnten, weiteren Frontflansch
28, der das Gefrierfach 7 frontseitig begrenzt beziehungsweise eine Beschickungsöffnung
des Gefrierfachs 7 rahmenartig einfasst, eine Dichtung 25 angeordnet. Die Dichtung
25 kann auch an der Tür 8 angeordnet sein.
[0046] Wie in Fig. 4 explizit zu erkennen ist, erstreckt sich das Wärmeleitelement 13 somit
quasi von diesem frontseitigen Bereich des Gefrierfachs 7 in Tiefenrichtung betrachtet
nach vorne hin zur Tür 9 und ist insbesondere an diesem vorderen Frontflansch 10 mit
der Halterinne 14 angebunden, insbesondere auch thermisch mit der Frontblende 12 gekoppelt,
insbesondere direkt damit verbunden.
[0047] Wie in Fig. 4 auch zu erkennen ist, sind die Frontflansche 10 und 28 in Tiefenrichtung
des Haushaltskältegeräts 1 betrachtet beabstandet zueinander angeordnet und der weitere
Frontflansch 28 ist nach hinten versetzt im Kühlfach 6 ausgebildet.
[0048] In Fig. 5 ist eine vergrößerte Darstellung eines Teilausschnitts der Ansicht in Fig.
4 gezeigt, wobei hier diese vergrößerte Darstellung im Bereich des Wärmeleitelements
13 gezeigt ist. Wie insbesondere in Fig. 5 zu erkennen ist, liegt der in diesem Querschnitt
L-förmige Haltesteg 18 großflächig, insbesondere vollflächig an der Außenseite 20
an der Stufe 21 an. Die gewinkelte und dem Haltesteg 18 abgewandt gewinkelte Formgebung
des Verbindungsbügels 19 ist zu erkennen.
[0049] Darüber hinaus ist auch der auf den Frontflansch 10 aufgesteckte Zustand der Halterinne
14 zu erkennen.
[0050] Bei dieser Schnittdarstellung ist auch zu erkennen, dass sich ein Koppelelement 26
durch die Aussparung 17 erstreckt. Das insbesondere an dem Frontflansch 24 einstückig
angeformte Koppelelement 26 erstreckt sich somit in Tiefenrichtung nach hinten in
diese Aussparung 17 hinein. Wie in der Darstellung in Fig. 5 zu erkennen ist, weist
der Verbindungsbügel 19 eine trapezförmige Ausgestaltung auf.
[0051] Darüber hinaus ist zu erkennen, dass dieser Verbindungsbügel 19 insbesondere beabstandet
und somit auch berührungslos zu der Außenseite 20 des Innenbehälters 4 angeordnet
ist.
[0052] Wie darüber hinaus in Fig. 6, in welcher eine perspektivische Schnittdarstellung
der Ansicht in Fig. 5 gezeigt ist, zu erkennen ist, ist an der Halterinne 14, insbesondere
an dem dem Haltesteg 18 zugewandten und somit in Tiefenrichtung hinteren Rinnenschenkel
16 zumindest eine Lasche 27 einstückig angeformt, die im montierten Zustand auch auf
der Außenseite 20 aufsitzen kann. Durch die gekrümmte Formgebung ist eine gewisse
elastische Federwirkung erzielt, um hier gegebenenfalls auch entsprechende Bewegungselastizität
ermöglichen zu können.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Außengehäuse
- 4
- Innenbehälter
- 5
- Zwischenraum
- 6
- Kühlfach
- 7
- Gefrierfach
- 8
- Tür
- 9
- Tür
- 10
- Frontflansch
- 11
- Dichtung
- 12
- Frontblende
- 13
- Wärmeleitelement
- 14
- Halterinne
- 15
- Rinnenschenkel
- 16
- Rinnenschenkel
- 17
- Aussparung
- 18
- Haltesteg
- 19
- Verbindungsbügel
- 20
- Außenseite
- 21
- Stufe
- 22
- Kragen
- 23
- Blendenteil
- 24
- betauungskritische Stelle
- 25
- Dichtung
- 26
- Koppelelement
- 27
- Lasche
- 28
- Frontflansch
1. Haushaltskältegerät (1) mit einem Außengehäuse (3), in dem ein Innenbehälter (4) des
Haushaltskältegeräts (1) angeordnet ist, und mit einem Aufnahmeraum (6) für Lebensmittel,
der durch Wände des Innenbehälters (4) begrenzt ist, und mit zumindest einem, außerhalb
des Aufnahmeraums (6) angeordneten separaten Wärmeleitelement (13), mit welchem Wärme
einer zum Wärmeleitelement (13) separaten Wärmequelle zu einer betauungskritischen
Stelle (24) des Haushaltskältegeräts (1) leitbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeleitelement (13) an einem Frontflansch (10) des Innenbehälters (4) angeordnet
ist und sich vom Frontflansch (4) zur betauungskritischen Stelle (24) erstreckt.
2. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeleitelement (13) mit einer zum Wärmeleitelement (13) und zum Frontflansch
(10) separaten Frontblende (12) in thermischen Kontakt ist.
3. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontblende (12) in Tiefenrichtung (z) des Haushaltskältegeräts (1) betrachtet,
das Wärmeleitelement (13) frontseitig abdeckt.
4. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontblende (12) aus Metall ist, insbesondere eine Blechbauteil ist.
5. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeleitelement (13) spangenartig ausgebildet ist.
6. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorehrgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeleitelement (13) in Tiefenrichtung (z) des Haushaltskältegeräts (1) betrachtet
eine frontseitige Halterinne (14) aufweist, die den Frontflansch (10) umgreift.
7. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterinne (14) an einem Rinnenschenkel (16) eine Aussparung (17) aufweist, in
welche sich ein Koppelelement (26), das an dem Frontflansch (12) ausgebildet ist,
erstreckt.
8. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeleitelement (13) einen Haltesteg (18) aufweist, der mit der betauungskritischen
Stelle (24) in Verbindung ist.
9. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltesteg (18) an einer Außenseite (20) des Innenbehälters (4) gehalten ist.
10. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltesteg (18) ein gewinkelter Steg ist, der an einer die betauungskritische
Stelle (24) aufweisenden Stufe (21) an der Außenseite (20) des Innenbehälters (4)
die Stufe (21) umgreifend angeordnet ist, insbesondere daran angeklemmt ist.
11. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Stufe (21) ein weiterer Frontflansch (28) eines im Aufnahmeraum (6) innenliegend
ausgebildeten Gefrierfachs (7) gebildet ist.
12. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an einer dem Aufnahmeraum (6) zugewandten Innenseite der Stufe (21) eine Dichtung
(25) angeordnet ist.
13. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 6 oder 7 und einem der vorhergehenden Ansprüche
8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterinne (14) und der Haltesteg (18) mit zumindest einem Verbindungsbügel (19)
des Wärmeleitelements (13) verbunden sind.
14. Haushaltskältegerät (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungselement (19) als Spreizbügel ausgebildet ist.
15. Haushaltskältegerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeleitelement (13) einstückig ausgebildet ist.