[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Transport- und Lagerbehälter für Flüssigkeiten
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die bekannten Transport- und Lagerbehälter der eingangs genannten Art werden überwiegend
zum Transport von Flüssigkeiten eingesetzt, die im Rahmen entsprechender Vorschriften
im Sinne einer Brandschutzverordnung nach der Abfüllung der Flüssigkeiten und dem
Transport der Flüssigkeiten in dem Behälter auch eine Lagerung der Flüssigkeiten in
demselben Behälter ermöglichen. In den Fällen, in denen eine besonders leichte Entflammbarkeit
der in dem Behälter aufgenommenen Flüssigkeiten oder auch entsprechenden Brandschutzvorschriften
am Lagerort besondere Vorkehrungen zur Lagerung der Flüssigkeiten erfordern, wird
regelmäßig nach dem Transport eine Umfüllung der Flüssigkeiten in Lagerbehälter erforderlich,
die zur Reduzierung der Brandlast in besonderer Weise ausgestattet sind. Derartige
Lagerbehälter ermöglichen eine Erhöhung des Brandwiderstandes und somit eine Lagerung
der Flüssigkeiten in einer Art und Weise, die auch strengeren Brandschutzbestimmungen
gerecht wird.
[0003] Aus der
EP 0 879 771 A1 ist ein Transport- und Lagerbehälter für Flüssigkeiten bekannt, der zwischen einem
Innenbehälter und einem Außenbehälter einen Stützeinsatz mit vier Seitenwänden aufweist.
[0004] Die
DE 101 61 693 A1 zeigt einen Transport- und Lagerbehälter für Flüssigkeiten, der zwischen Innenbehälter
und Außenbehälter einen Brandschutzmantel mit vier Seitenwänden aufweist.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Transport- und Lagerbehälter
vorzuschlagen, der nach dem Transport leicht brennbarer Flüssigkeiten in dem Behälter
auch deren Lagerung ermöglicht, ohne dass ein Umfüllen der Flüssigkeiten in gesonderte
Lagerbehälter notwendig wird.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe weist die vorliegende Erfindung die Merkmale des Anspruchs
1 auf.
[0007] Der erfindungsgemäße Transport- und Lagerbehälter weist zwischen dem Innenbehälter
und dem Außenmantel einen den Innenbehälter allseitig aufnehmenden Zwischenbehälter
aus Blech auf, der eine Mantelhülle, einen mit der Mantelhülle verbundenen Behälterdeckel
und einen mit der Mantelhülle verbundenen Behälterboden aufweist, wobei der Behälterboden
durch den Stützboden des Untergestells gebildet ist.
[0008] Durch die Anordnung eines Zwischenbehälters zwischen dem Außenmantel und dem Innenbehälter
wird der Brandwiderstand des Behälters im Hinblick auf die durch die im Behälter aufgenommene
brennbare Flüssigkeit definierte Brandlast des Behälters erhöht. Weiterhin verhindert
der Zwischenbehälter, dass bei einem Versagen des Kunststoff-Innenbehälters in Folge
thermischer Überbeanspruchung die brennbare Flüssigkeit aus dem Innenbehälter in die
Umgebung des Transport- und Lagerbehälters gelangen kann.
[0009] Durch Verwendung des Stützbodens des Untergestells als Behälterboden des den Innenbehälter
allseitig aufnehmenden Zwischenbehälters ist die Erhöhung des Brandschutzes für den
Innenbehälter beziehungsweise die darin aufgenommene brennbare Flüssigkeit mit nur
einer vergleichsweise geringen Erhöhung des Behältergesamtgewichts verbunden.
[0010] Die Ausführung des Zwischenbehälters mit einem Behälterdeckel ermöglicht eine konventionelle
Bestückung des erfindungsgemäßen Transport-und Lagerbehälters mit dem Innenbehälter
von oben, so dass der Innenbehälter zur Anordnung im Zwischenbehälter von oben in
die Mantelhülle eingeführt und auf dem Stützboden des Untergestells, der gleichzeitig
den Behälterboden des Zwischenbehälters ausbildet, abgesetzt werden kann.
[0011] Erfindungsgemäß ist die Mantelhülle zur Ausbildung des Zwischenbehälters an ihrem
unteren als Verbindungsrand ausgebildeten Rand stoffschlüssig mit dem Stützboden verbunden,
sodass auch bei hoher thermischer Beanspruchung der Verbindung zwischen der Mantelhülle
und dem Stützboden eine gegen Undichtigkeit gesicherte Verbindung möglich wird.
[0012] Die stoffschlüssige Verbindung macht unabhängig von der Mantelhülle und dem Stützboden
ausgebildete Verbindungselemente, die der Möglichkeit eines Bauteilversagens bei thermischer
Belastung unterliegen, überflüssig. Die stoffschlüssige Verbindung zwischen der Mantelhülle
und dem Stützboden kann grundsätzlich durch eine einstückige Ausgestaltung der Mantelhülle
zusammen mit dem Stützboden gebildet sein.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des Transport- und Lagerbehälters weist
der Behälterdeckel eine Deckelkappe zur Abdeckung des durch eine Deckelöffnung hindurchgeführten
Einfüllstutzens des Innenbehälters auf, so dass ein Befüllen oder eine Entleerung
durch den Stutzen des bereits in den Zwischenbehälter eingesetzten Innenbehälters
ohne die Notwendigkeit der Entfernung des Behälterdeckels erfolgen kann.
[0014] Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn der Behälterdeckel lösbar mit der
Mantelhülle des Zwischenbehälters verbunden ist, da somit eine Entnahme des Innenbehälters
aus dem Zwischenbehälter zur Reinigung des Innenbehälters beziehungsweise Rekonditionierung
des Transport-und Lagerbehälters erfolgen kann.
[0015] Vorzugsweise ist der Behälterdeckel hierzu über Schraubverbindungen mit der Mantelhülle
verbunden.
[0016] Obwohl es grundsätzlich auch möglich ist, den Innenbehälter an seiner Oberseite lediglich
mit einem Stutzen zu versehen, der sowohl zur Befüllung als auch zur Entleerung des
Innenbehälters geeignet ist, erweist es sich als vorteilhaft, wenn der Innenbehälter
an seiner Oberseite mindestens einen von dem Einfüllstutzen unabhängig ausgebildeten
Entleerstutzen aufweist, und der Behälterdeckel eine von einem Rastrand begrenzte
Aufnahmeöffnung zur Durchführung des Entleerstutzens aufweist, wobei der Durchmesser
D der Aufnahmeöffnung kleiner ist als der Außendurchmesser d eines am Entleerstutzen
ausgebildeten Rastbundes.
[0017] Aufgrund dieser bevorzugten Ausführungsform, wird die Herstellung einer gefügten
Verbindung zwischen dem Innenbehälter und dem Behälterdeckel des Zwischenbehälters
derart möglich, dass beim Einführen des Entleerstutzens in die Aufnahmeöffnung des
Behälterdeckels zwischen dem Rastbund des Entleerstutzens und dem Rastrand des Innenbehälters
eine Rastverbindung hergestellt wird. Somit kann der Innenbehälter bei der Montage
des Transport- und Lagerbehälters zusammen mit dem über die Rastverbindung angeschlossenen
Behälterdeckel als Montageeinheit gehandhabt, in die Mantelhülle eingeführt und auf
den Stützboden des Untergestells aufgesetzt werden.
[0018] Wenn der Innenbehälter an seiner Oberseite zwei Entleerstutzen aufweist, die vorzugsweise
auf beiden Seiten des Einfüllstutzens angeordnet sind, und der Behälterdeckel zwei
den Entleerstutzen zugeordnete Aufnahmeöffnungen aufweist, ist der Behälterdeckel
nicht nur mit dem Innenbehälter verbunden, sondern durch die zwei jeweils in zugeordnete
Aufnahmeöffnungen des Behälterdeckels eingeführte Entleerstutzen auch in seiner Relativanordnung
zum Innenbehälter definiert, so dass sich der Behälterdeckel nach dem Einsetzen des
Innenbehälters in die Mantelhülle des Zwischenbehälters automatisch in der für eine
nachfolgende Verbindung des Behälterdeckels mit der Mantelhülle geeigneten Position
befindet.
[0019] Eine vom Stützboden unabhängige Herstellung der Mantelhülle mit nachfolgend stoffschlüssig
ausgestalteter Verbindung zwischen der Mantelhülle und dem Stützboden wird dadurch
möglich, dass die Mantelhülle an ihrem Verbindungsrand über eine Schweißverbindung
mit dem Stützboden verbunden ist.
[0020] Wenn die Mantelhülle zur Ausbildung der Schweißverbindung an ihrem Verbindungsrand
eine umlaufend ausgebildete, nach außen abgestellte Schweißschulter aufweist, die
an einer ansteigenden äußeren Wallflanke eines eine Stützfläche zur Abstützung des
Innenbehälters einrahmenden Bodenwalls des Stützbodens anliegt, ist eine definiert
ausgebildete Schweißkontaktzone zwischen dem Verbindungsrand der Mantelhülle und dem
Bodenwall des Stützbodens ausgebildet, so dass die Schweißnaht mit einer für eine
Dichtnaht erforderlichen Qualität ausführbar ist.
[0021] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Schweißnaht als Widerstandsschweißung ausgeführt
ist, bei deren Herstellung die Schweißpartner, also die Schweißschulter der Mantelhülle
und die Wallflanke des Stützbodens aneinander gepresst werden, so dass zum einen zur
Ausführung der Schweißverbindung kein Zusatzschweißwerkstoff benötigt wird, und zum
anderen eine von Gaseinschlüssen freie Schweißnaht als Voraussetzung für eine auch
unter Hochtemperaturbedingungen dauerhafte Schweißverbindung möglich ist.
[0022] Wenn der Deckel einen Deckelboden mit einem umlaufend ausgebildeten, über die Oberseite
des Innenbehälters nach unten vorstehenden Deckelrand aufweist, der in seiner Querschnittskontur
der Querschnittskontur einer umlaufenden Oberkante des Innenbehälters im Übergang
von der Oberseite zu einer Seitenwand des Innenbehälters angepasst ist, ermöglicht
der Behälterdeckel nach Verbindung mit der Mantelhülle des Zwischenbehälters im Bereich
der Oberkante des Innenbehälters eine ähnlich wirksame laterale Abstützung des Innenbehälters,
wie sie durch den Bodenwall des Stützbodens längs der umlaufenden Unterkante des Innenbehälters
im Übergang von den Seitenwänden des Innenbehälters zur Unterseite des Innenbehälters
erfolgt.
[0023] Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform des Transport- und Lagerbehälters
anhand der Zeichnungen näher erläutert.
[0024] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine isometrische Darstellung des Transport- und Lagerbehälters;
- Fig. 2
- einen Fußrahmen eines Untergestell des in Fig. 1 dargestellten Transport- und Lagerbehälters;
- Fig. 3
- einen Stützboden zur Anordnung auf dem in Fig. 2 dargestellten Fußrahmen und Ausbildung eines palettenartigen Untergestells;
- Fig. 4
- eine Mantelhülle zur Aufnahme eines Innenbehälters des in Fig. 1 dargestellten Transport- und Lagerbehälters;
- Fig. 5
- den in Fig. 3 dargestellten Stützboden in einer durch eine Schweißverbindung mit der in Fig. 4 dargestellten Mantelhülle stoffschlüssig verbundenen Anordnung zur Ausbildung eines
Behältertopfes;
- Fig. 6
- eine Teilschnittdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf VI-VI des in Fig. 5 dargestellten Behältertopfes;
- Fig. 7
- eine aus einem Behälterdeckel und dem Innenbehälter gebildete Montageeinheit;
- Fig. 8
- eine Teilschnittdarstellung der in Fig. 7 dargestellten Montageeinheit gemäß Schnittlinienverlauf VIII-VIII in Fig. 7;
- Fig. 9
- die in den Behältertopf zur Ausbildung eines Zwischenbehälters eingesetzte Montageeinheit;
- Fig. 10
- einen Montagevorgang zur Ausbildung des in Fig. 1 dargestellten Transport- und Lagerbehälters;
- Fig. 11
- eine vergrößerte Teilschnittdarstellung des zur Abdeckung eines Einfüllstutzens des
Innenbehälters mit einer Deckelkappe versehenen Behälterdeckels.
[0025] Fig. 1 zeigt einen Transport- und Lagerbehälter 20 mit einem in
Fig. 1 mit unterbrochenem Linienverlauf dargestellten, in einen Zwischenbehälter 21 eingesetzten
Innenbehälter 22.
[0026] Der in
Fig. 1 dargestellte Zwischenbehälter 21 ist aus einem in Einzeldarstellung auch in
Fig. 3 dargestellten Stützboden 23 eines palettenartigen Untergestells 24, einer, in Einzeldarstellung
auch in
Fig. 4 dargestellten Mantelhülle 25 und einem Behälterdeckel 26 gebildet, der auf dem Innenbehälter
22 angeordnet und ebenso wie der Stützboden 23 mit der Mantelhülle 25 verbunden ist
(
Fig. 9).
[0027] Wie ferner aus
Fig. 1 ersichtlich, ist der Zwischenbehälter 21 zwischen dem Innenbehälter 22 und einem
gitterförmig ausgebildeten Außenmantel 31 des Transport- und Lagerbehälters 20 angeordnet.
Der Stützboden 23 ist zur Ausbildung des im vorliegenden Fall als Rahmenpalette ausgebildeten
Untergestells 24 auf einer Mehrzahl von Mittelfüßen 27, 28 und Eckfüßen 29 angeordnet,
die sich auf einem gemeinsamen Fußrahmen 30 befinden. Der Stützboden 23 bildet die
Verbindung zwischen dem Au-ßenmantel 31 und den Mittelfüßen 27, 28 und Eckfüßen 29
aus, derart, dass ein umlaufend am unteren Rand des Außenmantels 31 angeordnetes horizontales
Rahmenrohr 53 unter zwischenliegender Anordnung des Stützbodens 23 mit den Mittelfüßen
27, 28 und den Eckfüßen 29 verschraubt ist.
[0028] Der Stützboden 23 ist demnach sowohl Bestandteil des Zwischenbehälters 21 als auch
Bestandteil des palettenartigen Untergestells 24.
[0029] Bezug nehmend auf die
Fig. 3 bis 9 wird nachfolgend die Herstellung und der Aufbau des Zwischenbehälters 21 näher erläutert.
Vorzugsweise wird die in
Fig. 4 dargestellte Mantelhülle 25 ausgehend von einem Zylindermantel hergestellt, der in
einem Reckvorgang zu der in
Fig. 4 dargestellten eckig ausgebildeten Mantelhülle 25, die in ihrer Ausgestaltung der
Form des Innenbehälters 22 angepasst ist, umgeformt wird, so dass die Mantelhülle
25 insbesondere an die vertikalen Kanten des Innenbehälters angepasste Umformkanten
33 aufweist.
[0030] Zur Verbindung zwischen der Mantelhülle 25 und dem Stützboden 23 ist die Mantelhülle
25 an einem umlaufend ausgebildeten unteren Verbindungsrand 32 mit einer insbesondere
in
Fig. 6 dargestellten, nach außen abgestellten Schweißschulter 34 versehen. Die Schweißschulter
34 ist gegenüber Seitenflächen 35 der Mantelhülle 25 um einen Abstellwinkel α nach
außen geneigt, wobei der Abstellwinkel α einem Flankenwinkel β entspricht, unter dem
eine äußere Wallflanke 36 eines eine Stützfläche 37 (
Fig. 3) des Stützbodens 23 einrahmenden Bodenwalls 38 gegenüber der Vertikalen geneigt ist.
[0031] Wie
Fig. 6 zeigt, ergibt sich aufgrund der vorstehend erläuterten Ausgestaltung des Verbindungsrands
32 der Mantelhülle 25 eine zwischen der Wallflanke 36 und der Schweißschulter 34 flächig
ausgebildete Schweißkontaktzone, die eine Verschweißung des Bodenwalls 38 des Stützbodens
23 mit dem Verbindungsrand 32 der Mantelhülle 25 ermöglicht. Vorzugsweise wird die
Verschweißung mittels einer Widerstandsschweißung ausgeführt, bei der die Wallflanke
36 und die Schweißschulter 34 zur Ausbildung einer Kontaktkraft gegeneinander gepresst
und verschweißt werden, so dass ein in
Fig. 5 dargestellter Behältertopf 39 ausgebildet wird, der zur Ausbildung des in
Fig. 1 dargestellten Zwischenbehälters 21 nachfolgend noch mit dem Behälterdeckel 26 versehen
wird.
[0032] Vor Anordnung des Behälterdeckels 26 auf einem eine Behälteröffnung des Behältertopfs
39 definierenden Öffnungsrand 40 erfolgt die Herstellung einer aus dem Behälterdeckel
26 und dem Innenbehälter 22 gebildeten, in
Fig. 7 dargestellten Montageeinheit 41. Wie
Fig. 7 zeigt, weist der Behälterdeckel 26 einen Deckelboden 42 mit einem umlaufend ausgebildeten
Deckelrand 43 auf. Im Deckelboden 42 sind eine, hier mittig im Deckelboden 42 ausgebildete
Deckelöffnung 44 zur Durchführung eines Einfüllstutzens 45 (
Fig. 1 und 11) sowie zwei jeweils benachbart zum Deckelrand 43 angeordnete Aufnahmeöffnungen 46
vorgesehen, die zur Aufnahme von jeweils einem auf einer Oberseite 47 (
Fig.
8) des Innenbehälters 22 ausgebildeten Entleerstutzen 48 dienen.
[0033] Wie
Fig. 11 zeigt, ist die Deckelöffnung 44 zur Durchführung des Einfüllstutzens 45 so ausgebildet,
dass der Einfüllstutzen 45 ohne Kontakt zu einem Öffnungsrand 49 der Deckelöffnung
44 durch diese hindurch geführt werden kann. Demgegenüber weisen die Aufnahmeöffnungen
46, wie insbesondere in
Fig 8 dargestellt, einen Durchmesser D auf, der kleiner ist als der Außendurchmesser d
der Entleerstutzen 48, derart, dass bei einem Aufsetzen des Behälterdeckels 26 auf
die Oberseite 47 des Innenbehälters 22 zur Herstellung eines Kontakts zwischen dem
Deckelboden 42 und der Oberseite 47 des Innenbehälters 22 die Entleerstutzen 48 zur
Durchführung durch die Aufnahmeöffnungen 46 verformt werden müssen, damit ein an den
Entleerstutzen 48 ausgebildeter Rastbund 50 nach Durchführung durch die Aufnahmeöffnungen
46 hinter einem die Aufnahmeöffnungen 46 begrenzenden Rastrand 51 verrastet.
[0034] Zur Durchführung des vorstehend erläuterten Fügevorgangs können die Entleerstutzen
48 beispielsweise mit einem geeigneten Klauenwerkzeug, das ein in den Innenbehälter
22 hineinragenden Unterrand 52 der Entleerstutzen 48 hintergreift unter Überwindung
des Verformungswiderstands der Entleerstutzen 48 in die Aufnahmeöffnungen 46 hineingezogen
werden.
[0035] Die aus dem Innenbehälter 22 und dem damit verbundenen Behälterdeckel 26 gebildete,
in Fig. 7 dargestellte Montageeinheit 41 kann dann von oben in den Behältertopf 39
eingesetzt werden, so dass der Deckelrand 43, wie in
Fig. 8 dargestellt, auf dem Öffnungsrand 40 des Behältertopfs 39 aufliegt und eine, beispielsweise
durch eine Verschraubung 65 des Behälterdeckels 26 mit dem Behältertopf 39 hergestellte
Verbindung, die bevorzugt in Eckbereichen 55 des Behälterdeckels 26 ausgeführt wird,
zur Herstellung eines den Innenbehälter 22 allseitig umgebenden, in
Fig. 9 dargestellten Zwischenbehälters 21 erfolgen kann.
[0036] Wie
Fig. 10 erläutert, erfolgt ausgehend von dem den Innenbehälter 22 aufnehmenden Zwischenbehälter
21 die Montage des in
Fig. 1 dargestellten Transport- und Lagerbehälters 20 durch nachfolgende Verbindung des
am Zwischenbehälter 21 ausgebildeten Stützbodens 23 mit dem Außenmantel 31 und den
auf dem Fußrahmen 30 angeordneten Mittelfüßen 27, 28 und Eckfüßen 29, derart, dass
die Mittelfüße 27, 28 und Eckfüße 29 unter zwischenliegender Anordnung eines Verbindungsrands
56 (
Fig. 3) des Stützbodens 23 mit dem unteren horizontalen Rahmenrohr 53 des Außenmantels 31
verschraubt werden. Anschließend erfolgt im Fall des dargestellten Ausführungsbeispiels
eine Aussteifung des Au-ßenmantels 31 an seinem oberen horizontalen Rahmenrohr 57
durch mit dem Rahmenrohr 57 verschraubte Traversenstäbe 58, die in sickenförmigen
Vertiefungen des Deckelbodens 42 angeordnet sind.
[0037] Wie
Fig. 1 zeigt, sind die Entleerstutzen 48 mit Verschlussstopfen 54 versehen, die mit nicht
näher dargestellten Siegelkappen aus Metall abgedeckt sind, die mit dem Deckelboden
42 verbunden sind, so dass auch die mit den Verschlussstopfen 54 versehenen Entleerstutzen
48 mit einer schützenden Abdeckung versehen sind.
[0038] Wie
Fig. 11 zeigt, ist der Einfüllstutzen 45 mit einer die Deckelöffnung 44 abdeckenden Deckelkappe
59 abgedeckt, die eine Schraubkappe 60 zum unmittelbaren Verschluss des Einfüllstutzens
45 überdeckt und einen Flanschrand 64 aufweist, der mit Öffnungen 61 versehen ist,
die eine Durchführung von auf dem Deckelboden 42 angeordneten Befestigungslaschen
62 ermöglichen. Die Befestigungslaschen 62 sind mit Durchgangsöffnungen 63 versehen,
die beispielsweise eine Anbringung einer Manipulationssicherung ermöglichen.
1. Transport- und Lagerbehälter (20) für Flüssigkeiten mit einem Innenbehälter (22) aus
Kunststoff, einem vorzugsweise als Gitter ausgeführten Außenmantel (31) aus Metall
sowie einem palettenartigen Untergestell (24), das zur Handhabung mittels Hubstapler
oder dergleichen Transportmittel ausgebildet ist, und einen Stützboden (23) aus Blech
zur Abstützung des an seiner Oberseite (47) mit zumindest einem Einfüllstutzen (45)
versehenen Innenbehälters (22) aufweist, wobei zwischen dem Innenbehälter (22) und
dem Außenmantel (31) ein den Innenbehälter allseitig aufnehmender Zwischenbehälter
(21) aus Blech angeordnet ist, der eine Mantelhülle (25), einen mit der Mantelhülle
(25) verbunden Behälterdeckel (26) und einen mit der Mantelhülle (25) verbundenen
Behälterboden aufweist, wobei der Behälterboden durch den Stützboden (23) des Untergestells
(24) gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mantelhülle (25) zur Ausbildung des Zwischenbehälters (21) an ihrem als Verbindungsrand
(32) ausgebildeten unteren Rand stoffschlüssig mit dem Stützboden (23) verbunden ist,
derart, dass bei einem Versagen des Kunststoff-Innenbehälters in Folge thermischer
Überbeanspruchung die brennbare Flüssigkeit aus dem Innenbehälter nicht in die Umgebung
des Transport- und Lagerbehälters gelangen kann.
2. Transport- und Lagerbehälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Behälterdeckel (26) eine Deckelkappe (59) zur Abdeckung des durch eine Deckelöffnung
(44) hindurch geführten Einfüllstutzens (45) aufweist.
3. Transport- und Lagerbehälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Behälterdeckel (26) lösbar mit der Mantelhülle (25) des Zwischenbehälters (21)
verbunden ist.
4. Transport- und Lagerbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Behälterdeckel (26) über Schraubverbindungen (65) mit der Mantelhülle (25) verbunden
ist.
5. Transport- und Lagerbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenbehälter (22) an seiner Oberseite (47) mindestens einen vom Einfüllstutzen
(45) unabhängig ausgebildeten Entleerstutzen (48) aufweist, und der Behälterdeckel
(26) eine von einem Rastrand (51) begrenzte Aufnahmeöffnung (46) zur Durchführung
des Entleerstutzens (48) aufweist, wobei der Durchmesser D der Aufnahmeöffnung (46)
kleiner ist als der Außendurchmesser d eines am Entleerstutzen ausgebildeten Rastbundes
(50).
6. Transport- und Lagerbehälter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenbehälter (22) zwei Entleerstutzen (48) an seiner Oberseite (47) und der
Behälterdeckel (26) zwei den Entleerstutzen (48) zugeordnete Aufnahmeöffnungen (46)
zur Durchführung der Entleeerstutzen (48) aufweist.
7. Transport- und Lagerbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mantelhülle (25) an ihrem Verbindungsrand (32) über eine Schweißverbindung mit
dem Stützboden (23) verbunden ist.
8. Transport- und Lagerbehälter nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mantelhülle (25) zur Ausbildung der Schweißverbindung an ihrem Verbindungsrand
(32) eine umlaufend ausgebildete, nach außen abgestellte Schweißschulter (34) aufweist,
die an einer ansteigenden äußeren Wallflanke (36) eines eine Stützfläche (37) zur
Abstützung des Innenbehälters (22) einrahmenden Bodenwalls (38) des Stützbodens (23)
anliegt.
9. Transport- und Lagerbehälter nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schweißverbindung als Widerstandsschweißung ausgeführt ist.
10. Transport- und Lagerbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Behälterdeckel (26) einen Deckelboden (42) mit einem umlaufend ausgebildeten
über die Oberseite (47) des Innenbehälters (22) nach unten vorstehenden Deckelrand
(43) aufweist, der in seiner Querschnittskontur der Querschnittskontur einer umlaufenden
Oberkante des Innenbehälters (22) im Übergang von der Oberseite (47) zu den Seitenwänden
des Innenbehälters angepasst ist.
1. A transportation and storage container (20) for liquids having an inner container
(22) made of plastic, an outer jacket (31) preferably realized as a lattice made of
metal as well as a pallet-like base frame (24) formed for being handled by means of
forklifts or similar modes of transportation, and comprising a support base (23) made
of sheet metal for supporting the inner container (22) provided with at least one
filling neck (45) at an upper side (47) of the inner container (22), an intermediary
container, which receives the inner container from all sides and is made of sheet
metal, being arranged between the inner container (22) and the outer jacket (31),
said intermediary container (21) comprising a jacket case (25), a container lid (26)
connected to the jacket case (25) and a container bottom connected to the jacket case
(25), the container bottom being formed by the support base (23) of the base frame
(24)
characterized in that
the jacket case (25) is materially bonded to the support bottom (23) at the lower
edge of the jacket case (25) formed as a connecting edge (32) so as to form the intermediary
container (21) in such a manner that when the plastic inner container fails due to
thermal overload, flammable liquid cannot get into the environment of the transportation
and storage container from the inner container.
2. The transportation and storage container according to claim 1,
characterized in that
the container lid (26) comprises a lid cap (59) for covering the filling neck (45)
passed through a lid opening (44).
3. The transportation and storage container according to claim 1 or 2,
characterized in that
the container lid (26) is detachably connected to the jacket case (25) of the intermediary
container (21).
4. The transportation and storage container according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the container lid (26) is connected to the jacket case (25) via screw connections
(65).
5. The transportation and storage container according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the inner container (22) comprises at least one discharge neck (48) formed independently
from the filling neck (45) at the upper side (47) of the inner container (22), and
the container lid (26) comprises a receiving opening (46) bounded by a locking edge
(51) for passing the discharge neck (48) therethrough, the diameter D of the receiving
opening (46) being smaller than the outer diameter d of a locking collar (50) formed
at the discharge neck.
6. The transportation and storage container according to claim 5,
characterized in that
the inner container (22) comprises two discharge necks (48) at its upper side (47)
and the container lid (26) comprises two receiving openings (46) allocated to the
discharge necks (48) for passing the discharge necks (48) therethrough.
7. The transportation and storage container according to any of the preceding claims,
characterized in that
the jacket case (25) is connected to the support bottom (23) at its connecting edge
(32) via a welded connection.
8. The transportation and storage container according to claim 7,
characterized in that
the jacket case (25) comprises an outwardly offset welded shoulder (34) formed circumferentially
at the connecting edge (32) of the jacket case (25) for forming the welded connection,
said welded shoulder (34) abutting at a rising outer wall flank (36) of a bottom wall
(38) of the support bottom (23), said bottom wall (38) framing a support surface (37)
for supporting the inner container (22).
9. The transportation and storage container according to claim 8,
characterized in that
the welded connection is realized as a resistance welding.
10. The transportation and storage container according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the container lid (26) comprises a lid bottom (42) having a lid edge (43) formed circumferentially
and protruding downward over the upper side (47) of the inner container (22), the
cross-sectional contour of said lid edge (43) being adjusted to the cross-sectional
contour of a circumferential upper edge of the inner container (22) at the transition
from the upper side (47) to the lateral walls of the inner container.
1. Récipient (20) de transport et de stockage pour des liquides ayant un récipient (22)
intérieur fait de plastique, une enveloppe (31) extérieure réalisée de préférence
en tant que treillis et faite de métal et un châssis (24) de type palette formé pour
une manutention au moyen de chariots élévateurs ou de moyens de transport similaires,
et un fond (23) de support fait de tôle pour supporter le récipient (22) intérieur
pourvu d'au moins une tubulure (45) de remplissage sur son côté (47) supérieur, un
récipient (21) intermédiaire qui reçoit le récipient (22) intérieur de tous côtés
et qui est fait de tôle étant disposé entre le récipient intérieur et l'enveloppe
(31) extérieure, le récipient (21) intermédiaire comprenant une gaine (25) d'enveloppe,
un couvercle (26) de récipient relié à la gaine (25) d'enveloppe et un fond de récipient
relié à la gaine (25) d'enveloppe, le fond de récipient étant formé par le fond (23)
de support du châssis (24),
caractérisé en ce que
la gaine (25) d'enveloppe est reliée au fond (23) de support par liaison de matière
à son bord inférieur formé comme bord (32) de connexion afin de former le récipient
(21) intermédiaire de telle manière que quand le récipient intérieur plastique fait
défaillance en raison d'une surcharge thermique le liquide inflammable ne peut pas
s'échapper dans l'environnement du récipient de transport et de stockage à partir
du récipient intérieur.
2. Récipient de transport et de stockage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le couvercle (26) de récipient comprend un capuchon (59) de couvercle pour couvrir
la tubulure (45) de remplissage traversant une ouverture (44) de couvercle.
3. Récipient de transport et de stockage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le couvercle (26) de récipient est relié de manière détachable à la gaine (25) d'enveloppe
du récipient (21) intermédiaire.
4. Récipient de transport et de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le couvercle (26) de récipient est relié à la gaine (25) d'enveloppe par des connexions
(65) de vis.
5. Récipient de transport et de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le récipient (22) intérieur comprend au moins une tubulure (48) de décharge formée
indépendamment de la tubulure (45) de remplissage sur le côté (47) supérieur du récipient
(22) intérieur, et en ce que le couvercle (26) de récipient comprend une ouverture (46) de réception limitée par
un bord (51) de verrouillage pour passer la tubulure (48) de décharge à travers celle-ci,
le diamètre D de l'ouverture (46) de réception étant plus petit que le diamètre d
d'extérieur d'une collerette (50) de verrouillage formé à la tubulure de décharge.
6. Récipient de transport et de stockage selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le récipient (22) intérieur comprend deux tubulures (48) de décharge sur son côté
(47) supérieure et le couvercle (26) de récipient comprend deux ouvertures (46) de
réception associées aux tubulures (48) de décharge pour passer les tubulures (48)
de décharge à travers celles-ci.
7. Récipient de transport et de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la gaine (25) d'enveloppe est reliée au fond (23) de support à son bord (32) de connexion
par une connexion de soudage.
8. Récipient de transport et de stockage selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
la gaine (25) d'enveloppe comprend un épaulement (34) de soudage qui est décalé vers
l'extérieur et qui est formé circonférentiellement au bord (32) de connexion de la
gaine (25) d'enveloppe pour former la connexion de soudage, l'épaulement (34) de soudage
étant en contact avec un flanc (36) de paroi extérieur se levant d'une paroi (38)
du fond (23) de support, la paroi (38) de fond encerclant une surface (37) de support
pour supporter le récipient (22) intérieur.
9. Récipient de transport et de stockage selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la connexion de soudage est réalisée comme soudage de résistance.
10. Récipient de transport et de stockage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le couvercle (26) de récipient comprend un fond (42) de couvercle ayant un bord (43)
de couvercle formé circonférentiellement et saillant vers le bas par le côté (47)
supérieur du récipient (22) intérieur, le contour de la section transversale du bord
(43) de couvercle étant ajusté au contour de la section transversale d'un bord supérieur
circonférentiel du récipient (22) intérieur au point de transition à partir du côté
(47) supérieur aux parois latérales du récipient intérieur.