| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 396 301 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.07.2021 Patentblatt 2021/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.03.2018 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
GRANATE SOWIE VERFAHREN ZUM BETÄTIGEN DERSELBEN
GRENADE AND METHOD FOR OPERATING THE SAME
GRENADE AINSI QUE PROCÉDÉ DE FONCTIONNEMENT D'UNE GRENADE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
25.04.2017 DE 102017003971
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
31.10.2018 Patentblatt 2018/44 |
| (73) |
Patentinhaber: WesCom Signal & Rescue Germany GmbH |
|
27574 Bremerhaven (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Runck, Andreas
27572 Bremerhaven (DE)
- Kothe, Thorsten
28832 Achim (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Möller, Friedrich et al |
|
Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2016/207250 US-A- 2 961 962
|
DE-U- 1 762 438 US-A- 3 498 223
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betätigen einer Granate gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie eine handbetätigte Granate gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
4.
[0002] Bei den hier angesprochenen Granaten kann es sich um solche handeln, die über eine
Ladung zur Erzeugung eines optischen und/oder akustischen Effekts, beispielsweise
eine Rauchgranate, oder eine explosive Ladung verfügen.
[0003] Die Ladung wird üblicherweise durch einen Zünder aktiviert, der von einem federvorgespannten
Schlagbolzen betätigt wird. Von einem arretierbaren Kipphebel wird der Schlagbolzen
solange in seinem vorgespannten Zustand gehalten, bis durch Loslassen des Kipphebels
der Schlagbolzen gezielt entriegelt wird.
[0004] Bei Granaten ist es üblich, einen Kipphebel zum Arretieren und Auslösen eines federvorgespannten
Schlagbolzens bis zum Gebrauch der Granate formschlüssig durch beispielsweise einen
Sicherungssplint oder einen Sicherungsring in seiner den gespannten Schlagbolzen arretierenden
Stellung zu sichern. Der Schlagbolzen ist so dauerhaft federnd vorgespannt und dadurch
die Granate stets zündbereit. Das führt zu einem erhöhten Gefährdungspotential solcher
üblichen Granaten.
[0005] Aus der
WO 2016/207250 A1 ist eine handbetätigte Granate bekannt, die es zulässt, den Schlagbolzen erst unmittelbar
vor Gebrauch der Granate zu spannen. Dabei wird vom festgehaltenen Kipphebel eine
dem Schlagbolzen zugeordnete Kupplung geschlossen gehalten. Zum Zünden der Granate
wird der Kipphebel losgelassen. Dabei wird der Kipphebel von einem Kipphebelverschwenkmechanismus
verschwenkt, sodass der federvorgespannte Schlagbolzen die Granate zünden kann.
[0006] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine handbetätigte Granate und ein
Verfahren zum manuellen Betätigen derselben zu schaffen, womit sich das Lösen der
Fixierung des vorgespannten Schlagbolzens einfach, aber gleichwohl zuverlässig, gestalten
lassen.
[0007] Ein Verfahren zur Lösung dieser Aufgabe weist die Maßnahmen des Anspruchs 1 auf.
Demnach wird der Schlagbolzen erst bei Bedarf gespannt. Das erfolgt vorzugsweise unmittelbar
vor dem beabsichtigten Zünden der Granate. Vom Kipphebel wird dann der gespannte Schlagbolzen
solange arretiert, bis der Kipphebel losgelassen wird. Beim Loslassen des Kipphebels
wird vorzugsweise selbsttätig eine Kupplung des federvorgespannten Schlagbolzens gelöst
und der vorgespannte Schlagbolzen dadurch automatisch freigegeben, ohne dass dazu
der Kipphebel in irgendeiner Weise betätigt werden muss. Es reicht allein das Loslassen
des Kipphebels, um die Kupplung des gespannten Schlagbolzens zu lösen und/oder die
Teile der Kupplung zu trennen und dadurch die Zündung der Granate einzuleiten.
[0008] Bevorzugt ist es vorgesehen, den Schlagbolzen durch ein handbetätigtes Spannmittel,
beispielsweise einen Drehknopf, eine Drehklappe oder einen Handgriff, erst unmittelbar
vor dem beabsichtigten Zünden der Granate zu spannen. Mit dem Spannmittel ist es möglich,
im Schlagbolzen durch ein Vorspannen mindestens einer ihm zugeordneten Feder erst
dann die zum Zünden der Granate erforderliche Energie zu speichern, wenn das Zünden
der Granate beabsichtigt ist. Die Granate wird so erst unmittelbar vor dem beabsichtigten
Gebrauch zündfähig. Hingegen ist bei der Lagerung der Granate mindestens die den Schlagbolzen
beinhaltende Zündeinrichtung noch nicht zündfähig.
[0009] Eine weitere Ausführungsmöglichkeit des Verfahrens sieht es vor, vor und nach dem
Betätigen des Spannmittels den Kipphebel manuell, vorzugsweise von Hand, festzuhalten.
Solange nach dem Spannen des Schlagbolzens der Kipphebel festgehalten wird, erfolgt
noch kein Zünden der Granate. Erst wenn nach dem Spannen des Schlagbolzens der Kipphebel
losgelassen wird, erfolgt die Zündung.
[0010] Eine handbetätigte Granate zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist die Merkmale
des Anspruchs 4 auf. Demnach ist eine den vorgespannten Schlagbolzen haltende, insbesondere
zusammenhaltende Kupplung vorgesehen, die der Kipphebel bis zum beabsichtigten Zünden
geschlossen hält. Mit dem Kipphebel wird die Kupplung des vorgespannten Schlagbolzens
solange fixiert, bis die Granate gezündet werden soll. Durch Loslassen des Kipphebels
wird die Kupplung freigegeben, wodurch sie sich selbsttätig öffnen bzw. lösen kann.
Der Schlagbolzen, mindestens ein Teil desselben, wird zum Einleiten des Zündvorgangs
freigegeben. Durch diese Ausbildung der Zündeinrichtung der Granate ist ein ständig
gespannter Schlagbolzen nicht mehr erforderlich, weil vom Spannmittel der Schlagbolzen
jederzeit und/oder bei Bedarf gespannt wird und im gespannten Zustand gehalten wird
bis die Granate zum Einsatz kommen soll. Wenn dazu der Kipphebel losgelassen wird,
sorgt die selbsttätig sich dann öffnende und/oder lösende Kupplung für eine zuverlässige
Freigabe mindestens eines vorgespannten Teils des Schlagbolzens und ein sicheres Zünden
der Granate.
[0011] Die Erfindung sieht es vor, den Schlagbolzen geteilt auszubilden. Zum Spannen des
Schlagbolzens sind die Teile desselben noch durch die Kupplung verbunden, während
sie zum Aktivieren des Zünders getrennt werden, indem derjenige Teil des Schlagbolzens,
dem die vorgespannte Feder und/oder ein Teil der Kupplung direkt zugeordnet ist, von
der vorgespannten Feder impuls- und/oder schlagartig gegen den Zünder, vorzugsweise
ein Zündhütchen, bewegt wird.
[0012] Mindestens eine Kupplungshälfte weist wenigstens eine schräge Abgleitfläche auf.
Durch diese schräge Abgleitfläche wird das automatische Öffnen und Trennen der Kupplung
selbsttätig herbeigeführt, sobald der Kipphebel losgelassen worden ist und dadurch
die Kupplungshälften nicht mehr zusammenhält. Es löst sich durch Abgleiten von der
mindestens einen schrägen Abgleitfläche selbsttätig das eine Kupplungsteil vom anderen
Kupplungsteil. Dabei kommt das Hauptteil des vorgespannten Schlagbolzens vom am vom
Spannmittel festgehaltenen Verlängerungsteil des Schlagbolzens frei.
[0013] Eine alternative Ausgestaltungsmöglichkeit der Granate sieht es vor, dass das Hauptteil
des Schlagbolzens auf dem Verlängerungsteil desselben axial verschieblich ist und
bis zur Auslösung der Granate das federvorgespannte Hauptteil durch mindestens einen
Kupplungskörper lösbar am Verlängerungsteil angekuppelt ist. Der mindestens eine Kupplungskörper
verriegelt das so federvorgespannte Hauptteil am Verlängerungsteil bis zur Einleitung
des Zündvorgangs der Granate. Eine solche lösbare Arretierung ist sehr zuverlässig.
[0014] Die Verriegelung des Hauptteils am Verlängerungsteil wird durch den mindestens einen
Kupplungskörper bis zur Einleitung des Zündvorgangs aufrechterhalten durch eine federvorgespannte
Sperrhülse, die das Hauptteil wenigstens teilweise umgibt und eine Relativverschiebung
zwischen Hauptteil und der Sperrhülse zulässt. Erfolgt eine solche Relativverschiebung,
beispielsweise durch eine längsgerichtete Bewegung der federvorgespannten Sperrhülse,
kann der mindestens eine Kupplungskörper, vorzugsweise eine Kugel, die Verriegelung
des Hauptteils am Verlängerungsteil aufheben, wodurch das federvorgespannte Hauptteil
impulsartig auf beispielsweise ein Zündhütchen der Zündeinrichtung aufschlagen und
dadurch die Granate zünden kann.
[0015] Die Sperrhülse, insbesondere die federvorgespannte Sperrhülse, wird vom Kipphebel
solange längsunverschieblich gehalten, bis der Kipphebel zum Einleiten des Zündvorgangs
losgelassen wird. Dadurch ist der Zündvorgang ohne die Betätigung irgendwelcher anderer
Mittel allein durch das Loslassen des Kipphebels gezielt einleitbar.
[0016] Durch Öffnen oder Trennung der Kupplung kann der vorgespannte Schlagbolzen oder mindestens
ein Teil desselben freigegeben und dadurch der Zünder aktiviert werden. Insbesondere
ist es vorgesehen, die Kupplung nach dem Spannen des Schlagbolzens solange geschlossen
zu halten, bis der Schlagbolzen losgelassen wird. Dadurch dient die Kupplung auch
zum Halten des gespannten Schlagbolzens, bis er ausgelöst werden soll. Das Auslösen
des gespannten Schlagbolzens geschieht dann auf einfache, aber gleichwohl zuverlässige
Weise durch selbsttätiges Öffnen bzw. Trennen der Kupplung nach dem Loslassen des
Kipphebels.
[0017] Die lösbare Kupplung ist zweckmäßigerweise zwischen den Teilen des Schlagbolzens,
und zwar zwischen einem Hauptteil und einem Verlängerungsteil desselben, angeordnet
und/oder von beiden gebildet. Die Kupplung dient dann zum temporären, vorzugsweise
formschlüssigen, Verbinden der zueinander gerichteten Enden der beiden Teile des Schlagbolzens.
Durch diese Verbindung kann der von der Feder direkt vorzuspannende Hauptteil des
Schlagbolzens zum Vorspannen der Feder hochgezogen und durch Trennen der Kupplung
losgelassen werden zur Herbeiführung der Zündung der Granate.
[0018] Eine vorteilhafte Möglichkeit der Weiterbildung der lösbaren Kupplung sieht es vor,
diese mit einer Einhakverbindung zu versehen. Die Einhakverbindung ermöglicht ein
formschlüssiges Zusammenkuppeln der beiden Teile der Kupplung. Zum Lösen ist nur ein
Teil der Einhakverbindung aus dem anderen Teil der Einhakverbindung auszuhaken. Jeweils
ein Teil der Einhakverbindung ist einem Ende des geteilten Schlagbolzens, und zwar
seines Hauptteils und seines Verlängerungsteils, vorzugsweise fest zugeordnet.
[0019] Weiter ist es denkbar, die Kupplung derart auszubilden, dass vom festgehaltenen Kipphebel
die Teile der Kupplung im geschlossenen Sinne zusammenhaltbar sind, während beim Loslassen
des Kipphebels vorzugsweise ohne ein aktives Betätigen desselben die Kupplung selbsttätig
lösbar und/oder teilbar ist, indem die beiden beispielsweise als Einhakverbindung
ausgebildeten Teile oder Hälften der Kupplung durch Aushaken eines Teils aus dem anderen
Teil voneinander lösbar sind. Durch das selbsttätige Aushaken der Kupplung ist es
möglich, diese zu trennen bzw. zu öffnen, ohne dass dazu der Kipphebel aktiv betätigt
werden muss. Das Loslassen des Kipphebels reicht allein schon aus, um die Kupplung
zu lösen und das federvorgespannte Hauptteil des Schlagbolzens mit der diesem zugeordneten
Hälfte der Kupplung zum Aktivieren des Zünders, vorzugsweise seines Zündhütchens,
der Granate freizugeben.
[0020] Das Spannmittel kann als ein handbetätigter Knopf oder Griff bzw. eine handbetätigte
Kappe ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das Spannmittel von einem Drehknopf oder
einer Drehkappe gebildet, womit durch manuelles Drehen eine Axialbewegung zum Spannen
des Schlagbolzens erzeugbar ist. Ein solches Spannmittel lässt sich einfach bilden
und arbeitet zuverlässig.
[0021] Das Spannmittel, und zwar egal, ob es als Drehknopf, als Drehkappe oder als Griff
ausgebildet ist, kann auch dazu dienen, den Kipphebel bei noch nicht gespanntem Schlagbolzen
in seiner Ausgangs- oder Ruhestellung vorzugsweise formschlüssig zu arreiteren. Dabei
wird der Kipphebel bei noch unbespanntem Schlagbolzen in seiner Ausgangs- bzw. Ruhestellung
gehalten ohne die Gefahr, dass er sich unkontrolliert hin- und herbewegt und dabei
die Granate unbeabsichtigt lösen könnte.
[0022] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeit der handbetätigten Granate sieht
eine Drehkappe mit vorzugsweise einem Außenring vor, der den den Schlagbolzen fixierenden
Kipphebel in seiner Ausgangsstellung hält. Beim Betätigen, insbesondere Verdrehen
und/oder axial Verschieben, gibt die Drehkappe den Kipphebel frei. Der Kipphebel wird
vor dem Freigeben bevorzugt von Hand festgehalten, damit der Zündvorgang erst dann
eingeleitet wird, wenn der Kipphebel losgelassen wird. Der Kipphebel wird dann von
der Federkraft der vorgespannten Feder des Schlagbolzens selbsttätig verschwenkt,
wodurch der federvorgespannte Schlagbolzen den Zündvorgang einleiten bzw. auslösen
kann.
[0023] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- einen mittigen Längsschnitt durch eine Granate gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- eine Zündeinrichtung der Granate der Fig. 1 bei ungespanntem Schlagbolzen,
- Fig. 3
- die Zündeinrichtung der Fig. 2 bei gespanntem Schlagbolzen,
- Fig. 4
- die Zündeinrichtung der Fig. 3 bei betätigtem Kipphebel und noch gespanntem Schlagbolzen,
- Fig. 5
- die Zündeinrichtung der Fig. 4 bei gelöster Arretierung des noch vollständig gespannten
Schlagbolzens,
- Fig. 6
- eine Einzelheit im Bereich einer Kupplung zweier noch verbundener Teile des Schlagbolzens,
- Fig. 7
- die Kupplung der Fig. 6 zum Zeitpunkt des Lösens der Teile des Schlagbolzens,
- Fig. 8
- eine Ansicht der gelösten und voneinander getrennten Teile des Schlagbolzens,
- Fig. 9
- einen mittigen Längsschnitt durch eine Granate bei ungespanntem Schlagbolzen gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 10
- eine Zündeinrichtung der Granate der Fig. 9 bei gespanntem Schlagbolzen,
- Fig. 11
- die Zündeinrichtung der Fig. 10 bei betätigtem Kipphebel und noch gespanntem Schlagbolzen,
- Fig. 12
- die Zündeinrichtung der Fig. 11 bei gelöster Kupplung, aber noch vollständig gespanntem
Schlagbolzen,
- Fig. 13
- eine perspektivische Darstellung der Kupplung zweier noch verbundener Teile des Schlagbolzens,
- Fig. 14
- eine Darstellung des Schlagbolzens gemäß der Fig. 13, bei der sich die Kupplung in
einer Stellung zum Zeitpunkt des Lösens der Teile des Schlagbolzens befindet,
- Fig. 15
- einen mittigen Längsschnitt durch die Granate bei noch ungespanntem Schlagbolzen der
Zündeinrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 16
- die Zündeinrichtung der Fig. 15 bei gespanntem Schlagbolzen,
- Fig. 17
- die Zündeinrichtung der Fig. 16 bei betätigtem Kipphebel, aber noch geschlossener
Kupplung des gespannten Schlagbolzens,
- Fig. 18
- die Zündeinrichtung der Fig. 17 bei gelöster Kupplung, aber noch gespanntem Schlagbolzen,
- Fig. 19
- eine geschnittene perspektivische Darstellung zweier noch durch eine Kupplung verbundener
Teile des Schlagbolzens, und
- Fig. 20
- eine Darstellung analog zur Fig. 19 bei gelöster Kupplung zum Zeitpunkt des Lösens
der Teile des Schlagbolzens.
[0024] In den Fig. 1, 9 und 15 sind handbetätigte Granaten vollständig dargestellt. Bei
diesen Granaten handelt es sich um handbetätigte Farbrauchgranaten. Die Farbrauchgranaten
erzeugen nach ihrer Aktivierung ein optisches Signal, und zwar farbigen Rauch, beispielsweise
roten oder orangen Rauch.
[0025] Alle in den Figuren gezeigten Farbrauchgranaten verfügen über einen becherartigen
Behälter 11, in dem wengistens eine pyrotechnische Ladung 12 aus einer Farbrauch erzeugenden
Substanz angeordnet ist. Eine obere Stirnseite des Behälters 11 verfügt über eine
mittige napfartige Vertiefung 13 mit einer zentralen, vorzugsweise kreisrunden Öffnung
14. Die napfartige Vertiefung 13 in der oberen Stirnseite des Behälters 11 dient zur
teilweisen Aufnahme einer Zündeinrichtung 15. Die Zündeinrichtung 15 ragt durch die
Öffnung 14 in der Vertiefung 13 in den von der Ladung 12 mindestens teilweise ausgefüllten
Innenraum 16 des Behälters 11. Ein oberer Teil der Zündeinrichtung 15 ragt nach oben
gegenüber der oberen Stirnwandung des Behälters 11 vor. Durch eine Rastverbindung
17 oder auch ein Gewinde ist die Zündeinrichtung 15 mit ihrem mittleren Teil mit der
Vertiefung 13 und somit auch mit dem Behälter 11 vorzugsweise dauerhaft verbunden.
[0026] Im Folgenden werden die in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele unterschiedlich
ausgebildeter Farbrauchgranaten jeweils im Einzelnen erläutert:
Die Farbrauchgrante der Fig. 1 bis 9 verfügt über eine Zündeinrichtung 15, die einen
Zünderkörper 18, ein auf das untere Ende des Zünderkörpers 18 aufgeschraubtes kappenartiges
Verzögerungsbauteil 19 und eine auf einen oberen Endbereich des Zünderkörpers 18 aufgesetzte
Kipphebelaufnahme 20 aufweist. Der Zünderkörper 18, das Verzögerungsbauteil 19 und
die Kipphebelaufnahme 20 sind miteinander verbunden zur Bildung eines Basisbauteils
der Zündeinrichtung 15. Das auf das untere Ende des Zünderkörpers 18 aufgeschraubte
Verzögerungsbauteil 19 enthält an ihrem zur unteren Stirnseite des Zünderkörpers 18
weisenden Ende ein Zündhütchen 21. Bei der hier gezeigten Farbrauchgranate 10 sind
unter dem Zündhütchen 21 noch ein Verzögerungssatz 22 und ein Anzündsatz 23 vorgesehen.
Der Verzögerungssatz 22 und/oder der Anzündsatz 23 können gegebenenfalls entfallen.
Mit dem sich durch die Vertiefung 13 des Behälters 11 erstreckenden oberen Endbereich
des Zünderkörpers 18 ist die Kipphebelaufnahme 20 auf geeignete Weise fest verbunden.
Die Kipphebelaufnahme 20 befindet sich größtenteils außerhalb des Behälters 11, steht
nämlich gegenüber der oberen Stirnseite des Behälters 11 vor.
[0027] Mittig durch den Zünderkörper 18 erstreckt sich ein durchgehender Kanal 25, in dem
ein Schlagbolzen 26 längsbeweglich, im gezeigten Ausführungsbeispiel axial auf- und
abbewegbar, gelagert ist. Ein unterer Teil des mittigen durchgehenden Kanals 25 im
Zünderkörper 18 verfügt über eine zylindrische Aufweitung 27, worin eine Feder oder
gegebenenfalls auch mehrere Federn angeordnet ist bzw. sind, bei der es sich im gezeigten
Ausführungsbeispiel um eine Druckfeder 28 handelt. Die Druckfeder 28 ist in der Aufweitung
27 so untergebracht und geführt, dass sie sich zwängungsfrei zusammenpressen lässt.
Durch die Druckfeder 28 erstreckt sich ein Schaft 29 des Schlagbolzens 26 (Fig. 8).
Am freien unteren Ende des Schafts 29 befindet sich ein größerer Auflageteller 30,
auf dem sich ein unteres Ende der Druckfeder 28 abstützt. Mittig unterhalb des Auflagetellers
30 befindet sich eine nach unten vorstehende Spitze 31 oder eine sonstige Erhöhung.
Alternativ kann statt der Druckfeder 28 auch mindestens ein Federpaket aus mehreren
Tellerfedern mit vorzugsweise sich addierenden Federwegen abwechselnd unterschiedlich
orientiert vorgesehen sein.
[0028] Der Schlagbolzen 26 ist geteilt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Schlagbolzen
26 gebildet aus einem unteren Hauptteil 32 und einem oberen Verlängerungsteil 33.
Auf dem unteren Hauptteil 32 sitzt die Druckfeder 28. Der Schaft 29 und der Auflageteller
30 befinden sich auch am Hauptteil 32 des Schlagbolzens 26. Das Hauptteil 32 erstreckt
sich im Wesentlichen axial verschieblich durch den Kanal 25 im Zünderkörper 18. Das
Verlängerungsteil 33 erstreckt sich im Wesentlichen etwa mittig durch die Kipphebelaufnahme
20. Das Verlängerungsteil 33 ist in der Kipphebelaufnahme 20 axial verschieblich auf-
und abbewegbar, und zwar genauso wie das Hauptteil 32. Das Verlängerungsteil 33 ist
außerdem in der Kipphebelaufnahme 20 etwas seitlich verschwenkbar.
[0029] Auf der Kipphebelaufnahme 20 befindet sich ein separates Spannmittel des Schlagbolzens
26, das im gezeigten Ausführungsbeispiel als eine unten offene Drehkappe 34 ausgebildet
ist. Die Drehkappe 34 ist von oben auf den aus dem Behälter 11 herausragenden Teil
der Kipphebelaufnahme 20 aufgesetzt. Derjenige obere Teil der Kipphebelaufnahme 20,
auf der sich die Drehkappe 34 befindet, ist mit einer äußeren, mehrfach umlaufenden
gewendelten Nut 35 versehen, in die mindestens ein in den Figuren nicht gezeigter,
korrespondierender Vorsprung an der Innenseite der Drehkappe 34 eingreift. Dadurch
wird nach Art einer Schraube beim Drehen der Drehkappe 34 auf der Kipphebelaufnahme
20 die Drehkappe 34 gegenüber der Kipphebelaufnahme 20 axial hochbewegt oder gegebenenfalls
auch durch Zurückdrehen wieder herunterbewegt. Dabei wird infolge einer vorzugsweise
gelenkigen Verbindung eines oberen Endes 36 des Verlängerungsteils 33 des Schlagbolzens
26 mit der Deckwandung der Drehkappe 34 beim Verdrehen derselben und die dadurch hervorgerufene
Aufwärtsbewegung gegenüber der Kipphebelaufnahme 20 das Verlängerungsteil 33 von der
Drehkappe 34 in axialer Richtung mit hochbewegt, und zwar unter Mitnahme des mit dem
Verlängerungsteil 33 verbundenen Hauptteils 32 des Schlagbolzens 26. Dadurch kommt
es zum Spannen des Schlagbolzens 26, indem die dem Hauptteil 32 des Schlagbolzens
26 zugeordnete und sich auf dem Auflageteller 30 abstützende Druckfeder 28 zusammengedrückt
und damit vorgespannt wird.
[0030] Mit der Kipphebelaufnahme 20 ist auch ein Kipphebel 37 der Zündeinrichtung 15 um
eine tangentiale, horizontale Drehachse 31 schwenkbar verbunden. Die Drehachse 28
liegt mit Abstand neben dem sich durch die Kipphebelaufnahme 20 erstreckenden Verlängerungsteil
33 des Schlagbolzens 26. Die Drehachse 28 befindet sich in einem seitlichen radialen
Schlitz 42 im sich außerhalb des Behälters 11 befindenden oberen Teil der Kipphebelaufnahme
20.
[0031] Der Kipphebel 37 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als Winkelhebel mit einem längeren
Arm 39 und einem einstückig damit verbundenen unter 90° abgewinkelten kürzeren Arm
40 ausgebildet. Durch den kürzeren Arm 40 erstreckt sich die horizontale Drehachse
38, und zwar mit geringem Abstand von einer vorstehenden Nase 41 am freien Ende des
Arms 40. Bei unbetätigtem Kipphebel 37 (Fig. 1 bis 3) verläuft der kürzere Arm 40
horizontal gerichtet radial über die obere Stirnseite des Behälters 11 hinweg, wohingegen
der längere Arm 39 parallel zur Längsachse des Behälters 11 verläuft, und zwar so,
dass er außen am zylindrischen Mantel des Behälters 11 anliegt oder hierzu leicht
beabstandet ist (Fig. 1).
[0032] Das Hauptteil 32 und das Verlängerungsteil 33 des Schlagbolzens 26 sind zeitweise
miteinander verbunden. Diese Verbindung erfolgt bevorzugt formschlüssig. Dazu sind
im gezeigten Ausführungsbeispiel das Hauptteil 32 und das Verlängerungsteil 33 des
Schlagbolzens 26 lösbar miteinander verbunden. Insbesondere sind das Hauptteil 32
und das Verlängerungsteil 33 bis zum Aktivieren der Zündeinrichtung 15 verbunden.
Die Verbindung des Hauptteils 32 und des Verlängerungsteils 33 des Schlagbolzens 26
erfolgt im gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine lösbare Kupplung 43. Die beiden
Kupplungshälften 44 und 45 dieser Kupplung 43 sind an den gegenüberliegenden, benachbarten
Enden des Hauptteils 32 und des Verlängerungsteils 33 fest, vorzugsweise einstückig,
angeordnet.
[0033] Die Kupplung 43 und ihre Kupplungsteile 44 und 45 sind in den Fig. 6 bis 8 näher
dargestellt. Dabei zeigt die Fig. 8 das Hauptteil 32 und das Verlängerungsteil 33
des Schlagbolzens 26 zum Aktivieren der Farbrauchgranate 10 bei voneinander getrennten
Kupplungsteilen 44 und 45, also getrennter Kupplung 43. Das Kupplungsteil 44 am unteren
Ende des Verlängerungsteils 33 verfügt über eine Art Gehäuse 46, das im gezeigten
Ausführungsbeispiel aus einem einseitig mit einer Abflachung 47 versehenen teilzylindrischen
Körper gebildet ist. Die Abflachung 47 verläuft parallel zur Längsmittelachse dieses
teilzylindrischen Körpers etwa in der Nähe der Längsmittelachse, wobei die Breite
des Gehäuses 46 ausgehend von der Abflachung etwas über den halben Durchmesser der
zylindrischen Grundform des Gehäuses 46 hinausgeht. Ausgehend von der vertikalen Abflachung
47 befindet sich im Gehäuse 46 eine etwa rechteckförmige Vertiefung 48, an die sich
nach unten, das heißt zum Hauptteil 32, eine mittige, senkrechte Nut 49 anschließt,
die von der rechteckförmigen Vertiefung 48 durchgehend bis zur unteren Stirnseite
des Gehäuses 46 verläuft. Auf beiden Seiten neben der Nut 49 ist die untere Wandung
der Vertiefung 48 abgeschrägt zur Bildung zweier gleicher Abgleitflächen 50 auf beiden
Seiten der Nut 49. Die Abgleitflächen 50 verlaufen gegenüber Horizontalen unter einem
Winkel von über 45°, vorzugsweise 50° bis 60°.
[0034] Das Kupplungsteil 45 am oberen freien Ende des Hauptteils 32 des Schlagbolzens 26
ist nach Art eines abgeflachten symmetrischen Hammerkopfes ausgebildet. Am Schaft
29 des Schlagbolzens 26 bzw. einen Teil desselben bildenden Schaft des Hauptteils
32 schließt sich ein schmaler Verbindungsabschnitt 51 an, der etwas schmaler ist als
die Nut 49. Am freien Ende des Verbindungsabschnitts 51 weist das Kupplungsteil 45
eine Kopfverbreiterung 52 auf. Diese Kopfverbreiterung 52 ist etwas schmaler als die
Vertiefung 48 im Gehäuse 46 und verfügt über eine Dicke, die etwas kleiner ist als
die Tiefe der Vertiefung 48 im Kupplungsteil 44. Aufgrund der über dem Verbindungsabschnitt
51 angeordneten Kopfverbreiterung 52 weist das Kupplungsteil 45 eine (von vorne gesehen)
T-förmige Gestalt auf. Unten an der Kopfverbreiterung 52 sind dadurch auf beiden Seiten
neben dem Verbindungsabschnitt 51 liegende Auflageflächen 53 unter den überstehenden
Bereichen der Kopfverbreiterung 52 vorhanden. Diese Auflageflächen 53 verlaufen horizontal
und rechtwinklig zur Abflachung 47 am Kupplungsteil 44. Diese Auflageflächen 53 korrespondieren
mit den schrägen Abgleitflächen 50 an der Unterseite der Vertiefung 48 am Kupplungsteil
44. Es ist aber denkbar, auch die Auflageflächen 53 schräg auszubilden. Beispielsweise
können die Auflageflächen 53 die gleiche Schräge aufweisen wie die Abgleitflächen
50.
[0035] Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren im Zusammenhang mit der zuvor beschriebenen
Farbrauchgranate 10 erörtert:
Das erfindungsgemäße Verfahren sieht es vor, den Schlagbolzen 26 erst vor dem Aktiveren
der Farbrauchgranate 10 zu spannen. Dazu wird der Kipphebel 37 von Hand in den Fig.
1 bis 3 gezeigten Position gehalten, so dass der längere Arm 39 des Kipphebels 37
etwa seitlich an der Wandung des Behälters 11 anliegt. Nach dem Spannen des Schlagbolzens
26 ist die Farbrauchgranate 10 einsatzbereit, wobei vom festgehaltenen Kipphebel 37
der Schlagbolzen 26 noch im gespannten Zustand arretiert bleibt.
[0036] Zum Aktivieren der Farbrauchgranate 10 braucht dann lediglich der Kipphebel 37 losgelassen
zu werden. Dann wird von der vorgespannten Druckfeder 28 der Schlagbolzen 26, aber
vorzugsweise nur sein Hauptteil 32, von der vorgespannten Druckfeder 28 axial nach
unten gegen das Zündhütchen 21 bewegt. Dabei wird vom vorgespannten Schlagbolzen 26
der Kipphebel 37 um die Drehachse 38 verschwenkt und dadurch der Weg des Schlagbolzens
26 zum Zündhütchen 21 freigegeben. Infolge der in der Druckfeder 28 gespeicherten
Energie wird der Schlagbolzen 26 impulsartig mit hoher Geschwindigkeit axial in Richtung
zum Zündhütchen 21 bewegt, wobei die Spitze 31 unter dem Auflageteller 30 des Schlagbolzens
26 mit einer so hohen Energie auf das Zündhütchen 21 trifft, dass dieses ausgelöst
wird und den Verzögerungssatz 22 der Zündeinrichtung 15 anfeuert.
[0037] Die Fig. 1 bis 5 zeigen die einzelnen Bewegungsabläufe zum Spannen des Schlagbolzens
26, wodurch die Farbrauchgranate 10 quasi "scharf gemacht" wird zum "Zünden" der Farbrauchgranate
10 mit der zuvor beschriebenen erfindungsgemäßen Zündeinrichtung 15.
[0038] Die Fig. 1 zeigt die gesamte Farbrauchgranate 10 und die Fig. 2 nur die Zündeinrichtung
15 der Farbrauchgranate 10 im Ausgangs- bzw. Ruhezustand. Die Farbrauchgranate 10
ist dann sozusagen noch "unscharf". In dieser Ausgangslage ist der Schlagbolzen 26
noch nicht gespannt. Der Schlagbolzen 26 befindet sich noch in seiner unteren Ausgangsposition
bei noch nicht oder nicht nennenswert zusammengedrückter Druckfeder 28. Der Kipphebel
37 braucht in dieser Ausgangsposition bei noch nicht gespanntem Schlagbolzen 26 (noch)
nicht gesichert zu werden. Folglich ist kein Sicherungssplint oder kein Sicherungsring
zum Arretieren des Kipphebels 37 bei der erfindungsgemäßen Farbrauchgranate 10 erforderlich.
In der Ausgangsposition der Farbrauchgranate 10 befindet sich auch die als Spannmittel
für den Schlagbolzen 26 dienende Drehkappe 34 noch in ihrer unteren Ausgangsposition.
Dabei kann die Drehkappe 34 auf dem kürzeren, noch horizontalen Arm 40 des Kipphebels
37 aufliegen. Das dient aber nicht zum Zwecke der Sicherung der Farbrauchgranate 10
gegen unbeabsichtigte Aktivierung, sondern lediglich dazu, dass der ungesicherte Kipphebel
37 sich nicht unkontrolliert um die Drehachse 38 verschwenken und dadurch Schaden
nehmen kann. In der Ausgangsposition der Farbrauchgranate 10 sind auch das Hauptteil
32 und das Verlängerungsteil 33 des Schlagbolzens 26 noch durch die geschlossene Kupplung
43 miteinander verbunden.
[0039] Die Fig. 3 zeigt die erste Stufe der Aktivierung der Zündeinrichtung 15. Hierbei
wird von Hand der Kipphebel 37 in seiner Ausgangsstellung mit an der Wandung des Behälters
11 außen anliegendem langen Arm 39 festgehalten, insbesondere gegen die Außenwandung
des Behälters 11 gedrückt. Dann wird das Spannmittel betätigt, indem die dieses bildende
Drehkappe 34 auf dem oberen Teil der Kipphebelaufnahme 20 von Hand verdreht wird,
wobei sich die Drehkappe 34 in die in der Fig. 3 gezeigte Stellung gegenüber dem Oberteil
der Kipphebelaufnahme 20 nach oben bewegt. Hierbei wird der Schlagbolzen 26 gespannt,
indem der gesamte Schlagbolzen 26 mit dem durch die Kupplung 43 verbundenen Hauptteil
32 und dem Verlängerungsteil 33 gegen die Kraft der Druckfeder 28 hochbewegt wird.
Dabei kommt es zum Zusammendrücken und Spannen der Druckfeder 28. Beim Hochbewegen
des Schlagbolzens 26 kommt das teilzylindrische Gehäuse 46 des sich am unteren Ende
des Verlängerungsteils 33 des Schlagbolzens 26 befindenden Kupplungsteils 44 zur Anlage
an die Nase 41 des festgehaltenen Kipphebels 37 bzw. geleitet an dieser Nase 41 entlang.
Durch eine entsprechende Steigung der gewendelten Nut 35 im oberen Teil der Kipphebelaufnahme
20, in die mindestens ein Vorsprung der Drehkappe 34 eingreift, wird eine Selbsthemmung
der Drehkappe 34 erzeugt, die ein ungewolltes Zurückdrehen derselben bei gespanntem
Schlagbolzen 26 verhindert, so dass von der Drehkappe 34 der Schlagbolzen 26 in seiner
in der Fig. 3 gezeigten gespannten Stellung arretiert wird. Außerdem wird vom in der
Stellung gemäß der Fig. 3 noch festgehaltenem Kipphebel 37 die Kupplung 43 und damit
die Verbindung des Hauptteils 32 und des Verlängerungsteils 33 des Schlagbolzens 26
zusammengehalten und dadurch der Schlagbolzen 26 vom Kipphebel 37 noch in seinem vorgespannten
Zustand arretiert.
[0040] Die Fig. 4 zeigt eine Zwischenstellung der Zündeinrichtung 15 zu Beginn der Freigabe
des Zündvorgangs der Farbrauchgranate 10. Durch Loslassen des Kipphebels 37 wird dieser
um die Drehachse 38 gemäß der Darstellung in den Figuren im Uhrzeigersinn verschwenkt,
wodurch die Kupplung 43 sich selbsttätig lösen kann. Dies geschieht durch Abgleiten
der Auflageflächen 53 unter der Kopfverbreiterung 52 des Hauptteils 32 des Kupplungsteils
45 an den schrägen Abgleitflächen 50 des Kupplungsteils 44 des Verlängerungsteils
33. Dadurch wird die Kopfverbreiterung 52 des Kupplungsteils 45 aus der Vertiefung
48 im Gehäuse 46 des Kupplungsteils 44 herausbewegt, indem das untere Ende des an
der Drehkappe 34 hängenden Verlängerungsteils 33 des Schlagbolzens 26 seitlich in
Richtung zur Nase 41 am Ende des Arms 40 des Kipphebels 37 ausgelenkt wird. Hierbei
kommt es zu einem Lösen der Kupplung 43 und dadurch quasi zu einem "Aufreißen" der
Verbindung zwischen dem Verlängerungsteil 33 und dem Hauptteil 32 des Schlagbolzens
26. Die Seitwärtsbewegung mindestens des Gehäuses 46 des Kupplungsteils 44 am unteren
Ende des Verlängerungsteil 33 erfolgt im seitlich offenen Schlitz 42 der Kipphebelaufnahme
20, in dem auch der kürzere Arm 40 des Kipphebels 37 um die Drehachse 38 verdrehbar
gelagert ist. Beim seitlichen Auswandern des Gehäuses 46 des Kupplungsteils 44 am
unteren Ende des Verlängerungsteils 33 stützt sich das Gehäuse 46 an der Nase 41 des
kürzeren Arms 40 des Kipphebels 37 ab und kann diesen in der in der Fig. 5 gezeigten
und vom Behälter 11 der Farbrauchgranate 10 weggeschwenkten Stellung arretieren.
[0041] Infolge der Trennung der Kupplung 43 und des dadurch hervorgerufenen "Abreißens"
des Hauptteils 32 des Schlagbolzens 26 vom Verlängerungsteil 33 desselben wird von
der vorgespannten Druckfeder 28 das Hauptteil 32 des Schlagbolzens 26 impulsartig
axial abwärts bewegt und dabei die Spitze 31 unter dem Auflageteller 30 des Hauptteils
32 des Schlagbolzens 26 von oben auf das Zündhütchen 21 geschlagen. Dadurch wird das
Zündhütchen 21 aktiviert bzw. ausgelöst und somit das Zünden der Farbrauchgranate
10 eingeleitet. Durch die infolge der Trennung der Kupplung 43 hervorgerufene Teilung
des Schlagbolzens 26 wird von der vorgespannten Druckfeder 28 nur das untere Hauptteil
32 des Schlagbolzens 26 impulsartig abwärts bewegt. Das Verlängerungsteil 33 macht
diese Bewegung nicht mit. Die Drehkappe 34 hält dieses fest, so dass das Verlängerungsteil
33 beim Zünden der Farbrauchgranate 10 sich nicht mit dem von der Druckfeder 28 axial
nach unten bewegten Hauptteil 32 des Schlagbolzens 26 mitbewegt.
[0042] Die Farbrauchgranate 54 der Fig. 9 bis 14 entspricht prinzipiell der zuvor beschriebenen
Farbrauchgranate 10. Auch bei der Farbrauchgranate 54 wird der Schlagbolzen 55 erst
unmittelbar vor der Benutzung, nämlich dem Zünden, durch federndes Vorspannen aktiviert.
Prinzipiell ist die Farbrauchgranate 54 genauso wie die Farbrauchgranate 10 aufgebaut.
Die Vorspannung des Schlagbolzens 55 und das Lösen seiner Kupplung 56 zum Betätigen
des Zündhütchens 21 erfolgt genauso wie bei der Farbrauchgranate 10. Das vorrichtungsgemäße
Verfahren entspricht bei der Farbrauchgranate 54 dem zuvor in Verbindung der Farbrauchgranate
10 beschriebenen Verfahren. Infolge der wesentlichen Übereinstimmungen werden für
gleiche Teile gleiche Bezugsziffern verwendet.
[0043] Die wesentlichen Unterschiede der Farbrauchgranate 54 gegenüber der Farbrauchgranate
10 bestehen in der anders ausgebildeten Kupplung 56 zur vor dem Zünden erfolgenden
Verbindung der beiden Kupplungsteile, nämlich eines Hauptteils 57 und eines Verlängerungsteils
58, des Schlagbolzens 55 und die Erzeugung der Federvorspannung des Schlagbolzens
55 von einem Paket mehrerer, vorzugsweise gleicher Tellerfedern 59. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
sind sechs gleiche Tellerfedern 59 vorgesehen. Erforderlichenfalls kann - beispielsweise
zur Veränderung des Federwegs des Federpakets - eine größere oder kleinere Anzahl
von Tellerfedern 59 Verwendung finden. Die jeweiligen Tellerfedern 59 folgen unterschiedlich
orientiert aufeinander, wodurch der gesamte Federweg des Federpakets der Summe der
Federwege jeder einzelnen Tellerfeder 59 beträgt. Jedoch sind auch andere, insbesondere
gemischte, Orientierungen der Tellerfedern 59 denkbar. Ebenso ist es denkbar, die
Farbrauchgranate 54 mit anderen Federn zur Vorspannung des Schlagbolzens 55 auszustatten,
beispielsweise mindestens einer Druckfeder 28.
[0044] Die Kupplung 56 des Schlagbolzens 55 ist gebildet durch miteinander korrespondierende
Kupplungshaken 60 an den zueinander weisenden Enden des Verlängerungsteils 58 einerseits
und des Hauptteils 57 andererseits. Die Kupplungshaken 60 sind gleich ausgebildet,
aber unterschiedlich orientiert, so dass sie sich einander ergänzen. Jeder Kupplungshaken
60 weist eine an seinem Ende sich befindende Nase 61 und eine in Längsrichtung des
Hauptteils 57 bzw. des Verlängerungsteils 58 darauffolgende Nut 62 auf. Sowohl die
Nasen 61 als auch die Nuten 62 beider Kupplungshaken 60 sind mit gleichem Profil versehen,
wobei die Nase 61 im Verlängerungsteil 58 eine Nut 62 im Hauptteil 57 ausfüllt und
umgekehrt. Am Übergang der jeweiligen Nase 61 zur Nut 62 weist jeder Kupplungshaken
60 eine schräggerichtete Abgleitfläche 63 auf, die so ausgebildet und schräggerichtet
ist, dass sich die Kupplung 56 selbsttätig lösen kann durch Herausgleiten der Nasen
61 aus den ihnen zugeordneten Nuten 62 des Hauptteils 57 und des Verlängerungsteils
58. Dadurch ist die Kupplung 56 selbsttätig lösbar, sobald eine dazu erforderliche
Kippbewegung des Verlängerungsteils 58 relativ zum Hauptteil 57 durch den Kipphebel
37 ermöglicht wird.
[0045] Auch die Farbrauchgranate 54 verfügt über eine Zündeinrichtung 15 mit einer Kipphebelaufnahme
20 in bzw. an der der Kipphebel 37 um eine quer zur Längsmittelachse der Farbrauchgranate
54 verlaufende, horizontale Drehachse 38 verkippbar gelagert ist. Auf die Kipphebelaufnahme
20 ist eine Drehkappe 34 aufgesetzt, die relativ zur Kipphebelaufnahme 20 verdrehbar
ist und dabei nach Art einer Schraube eine Längsverschiebung auf der Längsmittelachse
der Farbrauchgranate 54 vollführt, die vom Zündhütchen 21 weggerichtet ist. Bei dieser
(bezogen auf die Fig. 10) Hochbewegung der Drehkappe 34 wird das daran gelagerte Verlängerungsteil
58 des Schlagbolzens 55 mitbewegt, wodurch sich sein Abstand zum Zündhütchen 21 vergrößert.
Infolge der hierbei noch geschlossenen Kupplung 56 zwischen dem Hauptteil 57 und dem
Verlängerungsteil 58 wird mit dem Hochbewegen des Verlängerungsteils 58 auch das Hauptteil
57 und somit der gesamte Schlagbolzen 55 hochbewegt. Dabei erfolgt ein Zusammendrücken
der Tellerfedern 59 und dadurch eine Federvorspannung des Schlagbolzens 55, wodurch
sich dieser nun in einer zündbereiten Stellung befindet, wie das in den Fig. 10 und
11 dargestellt ist.
[0046] Der Fig. 10 ist auch entnehmbar, dass die Drehkappe 34 eine unten offene Nut 64 aufweist,
die bei zum Vorspannen des Schlagbolzens 55 verdrehter Drehkappe 34 einen von der
Drehachse 38 ausgehenden oberen Teil des Kipphebels 37 freigibt, so dass er nunmehr
nicht mehr von der Drehkappe 34 überdeckt wird und dadurch bei gespanntem Schlagbolzen
55 um die Drehachse 38 verschwenkbar ist (Fig. 11).
[0047] Bevor der Kipphebel 37 durch Verdrehen der Drehkappe 34 freigegeben wird, indem die
Nut 64 mit dem oberen Bereich des Kipphebels 37 in Deckung gebracht wird, muss der
Kipphebel 37 von Hand festgehalten werden zur Arretierung des vorgespannten Schlagbolzens
55 und Halten der Kupplung 56 in ihrer geschlossenen Stellung. Dabei liegt ein nasenartiger
Vorsprung 65 am oberen Ende des Kipphebels 37 noch seitlich im Bereich der Kupplung
56 am Verlängerungsteil 58 des Schlagbolzens 55 an, und zwar an einer solchen Stelle,
die ein selbsttätiges Öffnen der Kupplung 56 bei festgehaltenem Kipphebel 37 verhindert.
[0048] Zum Zünden der Farbrauchgranate 54 braucht lediglich der Kipphebel 37 losgelassen
zu werden. Dann wird die Arretierung der Kupplung 56 selbsttätig aufgehoben, indem
der Kipphebel 37 um seine Drehachse 38 verschwenkt wird (Fig. 11). Das Lösen der Kupplung
56 erfolgt dann durch ein Abgleiten der schrägen Gleitflächen 63 beider Kupplungshaken
60, wodurch die Nase 61 am unteren Ende des Verlängerungsteils 58 des Schlagbolzens
55 aus der damit korrespondierenden Nut 62 des Kupplungshakens 60 am oberen Ende des
Hauptteils 57 durch Verschwenken des schwenkbar an der Drehkappe 34 gelagerten Verlängerungsteils
58 des Schlagbolzens 55 herausrutscht. Dadurch wird die Längsmittelachse des Verlängerungsteils
58 aus der Längsmittelachse des Hauptteils 57 des Schlagbolzens 55 herausbewegt und
die formschlüssige Verbindung des Verlängerungsteils 58 mit dem Hauptteil 57 durch
Öffnen der Kupplung 56 gelöst. Dadurch kann infolge der Federvorspannung der Tellerfedern
59 das Hauptteil 57 des Schlagbolzens 55 längsgerichtet impulsartig gegen das Zündhütchen
21 "geschossen" werden und dadurch die Zündung der Farbrauchgranate 54 erfolgen (Fig.
12 und 14).
[0049] Die Fig. 15 bis 20 zeigen eine Farbrauchgranate 66, deren Zündung in gleicher Weise
wie die zuvor beschriebenen Farbrauchgranaten nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
arbeitet. Ein Schlagbolzen 67 der Farbrauchgranate 66 wird auch erst kurz vor dem
Zünden desselben federvorgespannt.
[0050] Soweit die Farbrauchgranate 66 mit den zuvor beschriebenen Farbrauchgranaten übereinstimmen,
werden gleiche Bezugsziffern verwendet. Im Folgenden wird deshalb nur auf die Unterschiede
der Farbrauchgranate 66 zu den Farbrauchgranaten 10 und 54 eingegangen.
[0051] Die Zündeinrichtung 15 der Farbrauchgranate 66 verfügt über eine Kipphebelaufnahme
68 mit einer quergerichtet zur Längsmittelachse der Farbrauchgranate 66 verlaufenden,
horizontalen Drehachse 38 für den Kipphebel 37. Auf die Kipphebelaufnahme 68 ist eine
Drehkappe 34 aufgesetzt, die relativ zur Kipphebelaufnahme 68 verdrehbar und dabei
auf der Längsmittelachse axial verschiebbar ist, und zwar derart, dass sich der Abstand
zum Zündhütchen 21 vergrößert (vgl. Fig. 15 und 16). Im Inneren der Kipphebelaufnahme
68 ist axial auf der Längsmittelachse der Farbrauchgranate 66 verschiebbar der Schlagbolzen
67 gelagert. Der Schlagbolzen 67 ist auch hier zweigeteilt, indem er sich aus einem
Hauptteil 69 und einem mit seinem oberen Ende mit der Drehkappe 34 verbundenen Verlängerungsteil
70 zusammensetzt. Beide sind durch eine lösbare Kupplung 71 bis zur Auslösung des
Zündvorgangs der Farbrauchgranate 66 formschlüssig miteinander verbunden, vorzugsweise
aneinander angekuppelt. Dies geschieht durch mindestens einen Kupplungskörper, der
im gezeigten Ausführungsbeispiel von einer Kugel 72 gebildet ist. Gegebenenfalls können
mehrere, vorzugsweise gleiche Kugeln 72 oder sonstige Kupplungskörper vorgesehen sein.
[0052] Im unteren Endbereich des Verlängerungsteils 70 des Schlagbolzens 67 befindet sich
eine umlaufende Einschnürung 73, deren Länge in Längsrichtung des Verlängerungsteils
70 gesehen größer als der Durchmesser der Kugel 72 ist, vorzugsweise zwischen dem
doppelten und vierfachen Durchmesser der Kugel 72 beträgt. Die Tiefe der Einschnürung
73 ist geringer als der Durchmesser der Kugel 72, beträgt nämlich etwa 20% bis 50%
des Durchmessers der Kugel 72.
[0053] Das Hauptteil 69 des Schlagbolzens 67 ist napfartig ausgebildet mit einem kreisringförmigen
Hülsenabschnitt 74, der unten, nämlich an seiner zum Zündhütchen 21 weisenden unteren
Stirnseite, durch einen Boden 75 verschlossen ist. Unter dem Boden 75 befindet sich
ein vorzugsweise mittiger Zündvorsprung 76. Im Hülsenabschnitt 74 befindet sich eine
Freimachung, vorzugsweise eine quergerichtete Durchgangsbohrung 77 zur Aufnahme desjenigen
größeren Teils der Kugel 72, der neben der Einschnürung 73 im Verlängerungsteil 70
liegt. Die Durchgangsbohrung 77 ist etwas größer als der Durchmesser der Kugel 72.
Die Wandstärke des Hülsenabschnitts 74 ist so gewählt, dass die quergerichtet sich
durch dieselbe erstreckende Durchgangsbohrung 77 eine ausreichende Länge zur Aufnahme
des nicht in der Einschnürung 73 Platz findenden größeren Teils der Kugel 72 aufweist.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel befindet sich die Durchgangsbohrung 77 zur Aufnahme
eines Großteils der Kugel 72 im Hülsenabschnitt 74 am oberen Endbereich desselben,
kurz unter seiner offenen, ringförmigen Stirnfläche 78. Der Innendurchmesser des Hülsenabschnitts
74 des Hauptteils 69 des Schlagbolzens 67 ist so bemessen, dass der Hülsenabschnitt
74 frei beweglich teleskopartig in Längsrichtung auf dem unteren Ende des Verlängerungsteils
30 verschieblich ist.
[0054] Zumindest das napfartige Hauptteil 69 des Schlagbolzens 67 ist von einer Sperrhülse
79 umgeben. Die Sperrhülse 79 weist eine Länge auf, die mindestens so groß ist wie
die Länge des Hülsenabschnitts 74 des Hauptteils 69 zuzüglich des Wegs, den das Hauptteil
69 zu Spannen des Schlagbolzens 67 zurücklegt. Der Innendurchmesser der Sperrhülse
79 ist gestuft, indem die Sperrhülse 79 im oberen Endbereich einen größeren Innendurchmesser
und dadurch eine umlaufende Aufweitung 80 aufweist. Die Tiefe der Aufweitung 80 und
damit der Innendurchmesser der Sperrhülse 79 im Bereich der Aufweitung 80 sind so
bemessen, dass dann, wenn sich die Durchgangsbohrung 77 für die Kugel 72 im Bereich
der Aufweitung der Sperrhülse 79 befindet, die Kugel 72 vollständig im Bereich der
Aufweitung 80 der Sperrhülse 79 und der Durchgangsbohrung 77 im Hülsenabschnitt 74
des Hauptteils 69 des Schlagbolzens 67 Aufnahme finden kann und somit die Kugel 72
nicht mehr in die Einschnürung 73 im Verlängerungsteil 70 des Schlagbolzens 67 eintaucht
(Fig. 20).
[0055] Die Länge der von der kreisringförmigen oberen Stirnfläche der Sperrhülse 79 ausgehenden
Aufweitung 80 ist derart bemessen, dass die Kugel 72 erst zum Zünden der Farbrauchgranate
66 in den Bereich der Aufweitung 80 gelangt. Vor dem Zünden befindet sich die Kugel
72 noch im Bereich eines auf den Außendurchmesser des Hülsenabschnitts 74 des Hauptteils
69 abgestimmten und im Vergleich zum Innendurchmesser im Bereich der Aufweitung 80
kleineren Innendurchmessers der Sperrhülse 79. Weil der Innendurchmesser der Sperrhülse
79 unterhalb der Aufweitung 80 mit dem Außendurchmesser des Hülsenabschnitts 74 des
Hauptteils 69 des Schlagbolzens 67 korrespondiert, ragt die Kugel 72 nicht nach außen
aus der Durchgangsbohrung 77 im Hülsenabschnitt 74 vor, sondern nach innen, wo der
vorstehende Teil der Kugel 72 Aufnahme in der Einschnürung 73 im unteren Endbereich
des Verlängerungsteils 70 des Schlagbolzens 67 findet (Fig. 19). In dieser Position
der Sperrhülse 69 relativ zum Hülsenabschnitt 74 des Hauptteils 69 und zum Verlängerungsteil
70 des Schlagbolzens 67 ist die teilweise durch die Kugel 72 gebildete Kupplung 71
geschlossen und dadurch formschlüssig das Verlängerungsteil 70 mit dem Hauptteil 69
des Schlagbolzens 67 verbunden. Weil jedoch die Einschnürung 73 am unteren Ende des
Verlängerungsteils 70 länger ist als der Durchmesser der Kugel 72, kann bei geschlossener
Kupplung 71 eine Relativbewegung zwischen dem Verlängerungsteil 70 und dem Hauptteil
69 stattfinden, ohne dass dabei die Kugel 72 aus der Durchgangsbohrung 77 des Hülsenabschnitts
74 des Hauptteils 69 in die Aufweitung 80 der Sperrhülse 79 gelangen kann und dadurch
das Hauptteil 69 vom Verlängerungsteil 70 des Schlagbolzens 67 durch Öffnen der Kupplung
71 gelöst werden könnte.
[0056] Der Schlagbolzen 67 und die Sperrhülse 79 sind durch eigene, separate Federn in Richtung
zum Zündhütchen 21 federnd vorgespannt. Bei der hier gezeigten Farbrauchgranate 66
sind beide Federn als Druckfedern 81 und 82 ausgebildet. Die Druckfedern 82 und 82
verfügen über unterschiedliche Durchmesser. Die kleinere Druckfeder 81 ist zur Vorspannung
des Schlagbolzens 67 vorgesehen. Demgegenüber ist die größere Druckfeder 82 der Sperrhülse
79 zugeordnet. Beide Druckfedern 81 und 82 stützen sich unter einer oberen Stirnwandung
83 der Kipphebelaufnahme 68 ab. Die Stirnwandung 83 begrenzt an der Oberseite einen
zylindrischen Aufnahmeraum 84 für die Sperrhülse 79 in der Kipphebelaufnahme 68. In
diesem Aufnahmeraum 84 ist die Sperrhülse 79 axial verschieblich, ebenso wie der von
der Sperrhülse 79 teilweise umgebende Schlagbolzen 67. Die Stirnwandung 83 weist in
der Mitte eine Durchgangsbohrung 85 zum Durchtritt eines oberen Endbereichs des Verlängerungsteils
70 des Schlagbolzens 67 auf. Dadurch kann der obere Endbereich des Verlängerungsteils
70 zur Drehkappe 34 geführt und mit dieser verbunden werden. Diese Verbindung ist
so gestaltet, dass eine Relativverdrehung zwischen dem Verlängerungsteil 70 des Schlagbolzens
67 und der Drehkappe 34 möglich ist.
[0057] Am unteren Ende stützt sich die große Druckfeder 62 auf der oberen Stirnfläche der
Sperrhülse 79 ab (Fig. 18). Die im Durchmesser kleinere Druckfeder 81 stützt sich
mit ihrem unteren Ende auf der oberen Stirnfläche 78 des Hülsenabschnitts 74 des Hauptteils
69 des Schlagbolzens 67 ab.
[0058] Die Sperrhülse 79 weist im unteren Endbereich eine äußere, umlaufende Durchmesserverringerung
87 auf. In diese greift ein gegenüber der Drehachse 38 nach innen in Richtung zur
Längsmittelachse vorstehende Nase 88 des Kipphebels 37 ein. Dadurch hält der Kipphebel
37 in seiner an den Behälter 11 angeschwenkten Ausgangsstellung die Sperrhülse 79
in ihrer durch die Druckfeder 82 in Richtung zum Zündhütchen 21 vorgespannten Ausgangsposition
(Fig. 15 und 16). Mit anderen Worten kann die Sperrhülse 79 bei an den Behälter 11
angeklappter Stellung des Kipphebels 37 nicht infolge ihrer Federvorspannung selbsttätig
auf der Längsmittelachse der Farbrauchgranate 66 in Richtung zum Zündhütchen 21 bewegt
werden.
[0059] Der Kipphebel 37 wiederum ist durch die sich noch in ihrer unteren Ausgangsstellung
(Fig. 15) befindliche Drehkappe 34 gegen unbeabsichtigtes Abschwenken vom Behälter
11 gesichert, indem ein unterer ringförmiger Kragen 89 der Drehkappe 34 oben auf einem
kurzen Arm 90 des Kipphebels 37, durch den sich die Drehachse 38 erstreckt, anliegt.
Dadurch wird dieser kurze Arm 90 bei an den Behälter 11 angeschwenkter Ausgangsstellung
des Kipphebels 37 in einer etwa horizontalen Position formschlüssig fixiert bzw. arretiert
(Fig. 15). Hierbei ist nur die der Sperrhülse 79 zugeordnete Druckfeder 82 federnd
vorgespannt, nicht aber die dem Schlagbolzen 67 zugeordnete Druckfeder 81. Die dem
Hauptteil 69 des Schlagbolzens 67 zugeordnete und im Durchmesser kleinere Druckfeder
81 ist in der Ausgangsstellung des Kipphebels 37 und der Drehkappe 34 noch im Wesentlichen
ohne Vorspannung, also entlastet.
[0060] Die Drehkappe 34 ist über eine in den Figuren nicht näher dargestelltes Bewegungsgewinde
mit einem oberen zylindrischen Fortsatz der Kipphebelaufnahme 68 drehbar verbunden.
Das Bewegungsgewinde ist derart gestaltet, dass bei einem Verdrehen der Drehkappe
34 auf dem oberen zylindrischen Fortsatz der Kipphebelaufnahme 68 die Drehkappe 34
auch auf der Längsachse der Farbrauchgranate 66 hochbewegt und sich dadurch zusammen
mit dem daran befestigten Schlagbolzen 67 vom Zündhütchen 21 wegbewegt. Der Abstand
des Schlagbolzens 67 zum Zündhütchen 21 wird so durch Verdrehen der Drehkappe 34 vergrößert.
Dabei wird infolge der sich innen am zylindrischen Fortsatz der Kipphebelaufnahme
68 und über dem Hauptteil 69 des Schlagbolzens 67 abstützende Druckfeder 81 und der
durch die Kupplung 71 herbeigeführten temporären Verbindung des Hauptteils 69 mit
dem Verlängerungsteil 70 der gesamte Schlagbolzen 67 hochbewegt und dabei die diesem
zugeordnete Druckfeder 81 vorgespannt. Der Schlagbolzen 67 gelangt dadurch in seine
zündbereite vorgespannte Stellung (Fig. 16). Durch manuelles Festhalten des Kipphebels
37 bei hochgeschraubter Drehkappe 34 und dadurch vorgespanntem Schlagbolzen 67 in
seiner an den Behälter 11 angeklappten Ausgangsposition (Fig. 16) wird der gespannte
Schlagbolzen 67 noch in seiner gespannten Stellung gehalten.
[0061] Erst wenn die Zündung der Farbrauchgranate 66 erfolgen soll, wird der Kipphebel 37
losgelassen. Infolge der Federvorspannung der sich auf der Nase 88 des Kipphebels
37 abstützenden Sperrhülse 79 wird der Kipphebel 37 um seine horizontal, quergerichtete
Drehachse 38 verschwenkt, und zwar in den Darstellungen der Fig. 15 bis 18 im Uhrzeigersinn.
Dabei gelangt die Nase 88 des Kipphebels 37 aus dem Bereich der unteren Durchmesserverringerung
87 an der Außenseite der Sperrhülse 79, wodurch diese infolge der Vorspannung durch
die Druckfeder 82 axial auf der Längsmittelachse der Farbrauchgranate 66 sich in Richtung
zum Zündhütchen 21 verschieben kann. Dabei wird zunächst noch durch die geschlossene
Kupplung 71 die formschlüssige Kopplung des napfartigen Hauptteils 69 am unteren Ende
des Verlängerungsteils 70 des Schlagbolzens 67 durch die mindestens eine Kugel 72
der Kupplung 71 aufrechterhalten (Fig. 17 und 18).
[0062] Infolge der Abwärtsbewegung der Sperrhülse 79 gelangt die Kugel 72 der Kupplung 71
in den Bereichen der Aufweitung 80 des Innendurchmessers der Sperrhülse 79. Die Kugel
72 wird dadurch nach außen geschoben, wodurch der zuvor in die Einschnürung 73 des
Verlängerungsteils 70 des Schlagbolzens 67 hineinragende Teil der Kugel 72 aus der
Einschnürung 73 herausgelangt, indem ein mindestens gleich großer gegenüberliegender
Teil der Kugel 72 nun Aufnahme in der Aufweitung 80 der Sperrhülse 79 findet (Fig.
18 und 20). Dadurch wird die Kupplung 71 geöffnet und das napfartige Hauptteil 69
des Schlagbolzens 67 vom Verlängerungsteil 70 desselben getrennt. Infolge der von
der Druckfeder 81 hervorgerufenen Federvorspannung des Hauptteils 69 kann dieses nun
impuls- bzw. schlagartig entlang der in Längsrichtung der Längsmittelachse der Farbrauchgranate
66 von oben auf das Zündhütchen 21 schnellen und dadurch die Farbrauchgranate 66 zünden.
Bezugszeichenliste:
| 10 |
Farbrauchgranate |
52 |
Kopfverbreiterung |
| 11 |
Behälter |
53 |
Auflagefläche |
| 12 |
Ladung |
54 |
Farbrauchgranate |
| 13 |
Vertiefung |
55 |
Schlagbolzen |
| 14 |
Öffnung |
56 |
Kupplung |
| 15 |
Zündeinrichtung |
57 |
Hauptteil |
| 16 |
Innenraum |
58 |
Verlängerungsteil |
| 17 |
Rastvertiefung |
59 |
Tellerfeder |
| 18 |
Zünderkörper |
60 |
Kupplungshaken |
| 19 |
Verzögerungsbauteil |
61 |
Nase |
| 20 |
Kipphebelaufnahme |
62 |
Nut |
| 21 |
Zündhütchen |
63 |
Abgleitfläche |
| 22 |
Verzögerungssatz |
64 |
Nut |
| 23 |
Anzündsatz |
65 |
Vorsprung |
| 24 |
obere Stirnseite |
66 |
Farbrauchgranate |
| 25 |
Kanal |
67 |
Schlagbolzen |
| 26 |
Schlagbolzen |
68 |
Kipphebelaufnahme |
| 27 |
Aufweitung |
69 |
Hauptteil |
| 28 |
Druckfeder |
70 |
Verlängerungsteil |
| 29 |
Schaft |
71 |
Kupplung |
| 30 |
Auflageteller |
72 |
Kugel |
| 31 |
Spitze |
73 |
Einschnürung |
| 32 |
Hauptteil |
74 |
Hülsenabschnitt |
| 33 |
Verlängerungsteil |
75 |
Boden |
| 34 |
Drehkappe |
76 |
Zündvorsprung |
| 35 |
Nut |
77 |
Durchgangsbohrung |
| 36 |
oberes Ende |
78 |
Stirnfläche |
| 37 |
Kipphebel |
79 |
Sperrhülse |
| 38 |
Drehachse |
80 |
Aufweitung |
| 39 |
Arm |
81 |
Druckfeder (klein) |
| 40 |
Arm |
82 |
Druckfeder (groß) |
| 41 |
Nase |
83 |
Stirnwandung |
| 42 |
Schlitz |
84 |
Aufnahmeraum |
| 43 |
Kupplung |
85 |
Durchgangsbohrung |
| 44 |
Kupplungsteil |
86 |
Stirnfläche |
| 45 |
Kupplungsteil |
87 |
Durch messerverringerung |
| 46 |
Gehäuse |
88 |
Nase |
| 47 |
Abflachung |
89 |
Kragen |
| 48 |
Vertiefung |
90 |
kurzer Arm |
| 49 |
Nut |
101 |
Nut |
| 50 |
Abgleitfläche |
|
|
| 51 |
Verbindungsabschnitt |
|
|
1. Verfahren zum Betätigen einer Granate, wobei ein durch eine Feder vorgespannter, zweigeteilter
Schlagbolzen (26, 55, 67) durch Loslassen eines Kipphebels (37) ausgelöst wird, indem
der Schlagbolzen (26, 55, 67) bei festgehaltenem Kipphebel (37) gespannt wird, der
gespannte Schlagbolzen (26, 55, 67) vom festgehaltenen Kipphebel (37) fixiert und
dabei im gespannten Zustand durch eine geschlossene Kupplung (43, 56, 71) zwischen
den Teilen des Schlagbolzens (26, 55, 67) arretiert wird, durch Loslassen des Kipphebels
(37) die Arretierung des gespannten Schlagbolzens (26, 55, 67) aufgehoben wird und
dabei vom Schlagbolzen (26, 55, 67) ein Zünder mindestens einer einen optischen und/oder
akustischen Effekt oder eine Detonation hervorrufenden Ladung (12) aktiviert wird,
wobei beim Loslassen des Kipphebels (37) die Kupplung (43, 56) des Schlagbolzens (26,
55) selbsttätig gelöst und dadurch der federvorgespannte Schlagbolzen (26, 55) ausgelöst
wird zur Aktivierung der Ladung (12), entweder indem die Arretierung des gespannten
Schlagbolzens (26, 55) nach dem Loslassen des Kipphebels (37) durch automatisches
Öffnen und Trennen der Kupplung (43, 56) infolge der Federvorspannung des Schlagbolzens
(26, 55) selbsttätig gelöst und dabei der Kipphebel (37) von der Federkraft der vorgespannten
Feder des Schlagbolzens (26, 55) selbsttätig in eine die Kupplung (43, 56) lösende
Stellung verschwenkt wird, oder indem eine Verriegelung eines Hauptteils (69) an einem
Verlängerungsteil (70) des Schlagbolzens (67) durch mindestens einen Kupplungskörper
bis zur Einleitung des Zündvorgangs durch eine federvorgespannte Sperrhülse (79) aufrechterhalten
wird, die das Hauptteil (69) wenigstens teilweise umgibt und eine Relativbewegung
zwischen dem Hauptteil (69) und der Sperrhülse (79) zulässt und die federvorgespannte
Sperrhülse (79) vom Kipphebel (37) solange längsunverschieblich gehalten wird, bis
der Kipphebel (37) zum Einleiten des Zündvorgangs losgelassen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagbolzen (26, 55, 67) durch ein handbetätigbares Spannmittel gespannt wird,
vorzugsweise erst vor der beabsichtigten Einleitung der Zündung der Granate.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Betätigen des Spannmittels zum Spannen des Schlagbolzens (26, 55, 67) der
Kipphebel (37) manuell, vorzugsweise von Hand, festgehalten wird.
4. Handbetätigte Granate mit einem gegen die Kraft mindestens einer Feder vorgespannten,
zweigeteilten Schlagbolzen (26, 55, 67) mit einem Hauptteil (32, 57, 69) und einem
Verlängerungsteil (33, 58, 70) zum Aktivieren eines Zünders für mindestens eine einen
optischen und/oder akustischen Effekt oder eine Explosion hervorrufende Ladung (12),
mit einem dem Schlagbolzen (26, 55, 67) zugeordneten Spannmittel zum Vorspannen des
Schlagbolzens (26, 55, 67) und mit einem Kipphebel (37) zum Freigeben des federvorgespannten
Schlagbolzens (26, 55, 67), wobei eine Teile des zweigeteilten Schlagbolzens (26,
55) im vorgespannten Zustand zusammenhaltende lösbare Kupplung (43, 56) zwischen den
Teilen des Schlagbolzens (26, 55) vorgesehen ist, die vom Kipphebel (37) im öffnenden
Sinne freigebbar ist, wobei entweder die Kupplung (43, 56) Kupplungshälften aufweist,
die vom festgehaltenen Kipphebel (37) zusammenhaltbar sind, wobei mindestens eine
Kupplungshälfte eine schräge Abgleitfläche (50) aufweist, die nach dem Loslassen des
Kipphebels (37) das automatische Öffnen und Trennen der Kupplung (43, 56) herbeiführt,
oder wobei dem Hauptteil (69) des zweigeteilt ausgebildeten Schlagbolzens (67) mindestens
eine Feder zum Spannen des Schlagbolzens (67) zugeordnet ist, das Hauptteil (69) am
Verlängerungsteil (70) durch mindestens einen Kupplungskörper verriegelbar ist und
diese Verriegelung bis zur Einleitung des Zündvorgangs aufrechterhalten bleibt durch
eine federvorgespannte Sperrhülse (79), die das Hauptteil (69) wenigstens teilweise
umgibt und eine Relativverschiebung zwischen dem Hauptteil (69) und der Sperrhülse
(79) zulässt, der Kipphebel (37) bis zu seinem Loslassen zum Einleiten des Zündvorgangs
die federvorgespannte Sperrhülse (79) längsunverschieblich hält, und beim Loslassen
des Kipphebels (37) infolge der Federvorspannung der sich auf einer Nase (88) des
Kipphebels (37) abstützenden Sperrhülse (79) der Kipphebel (37) um eine horizontale
quergerichtete Drehachse (38) verschwenkbar ist.
5. Granate nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagbolzen (26, 55, 67) die Kupplung (43, 56, 71) aufweist, vorzugsweise die
Kupplung (43, 56, 71) Bestandteil des Schlagbolzens (26, 55, 67) ist.
6. Granate nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (43, 56, 71) lösbar, vorzugsweise selbsttätig lösbar, ausgebildet ist
und/oder die Kupplung (43, 56, 71) im noch arretierten Zustand des gespannten Schlagbolzens
(26, 55, 67) geschlossen ist, vorzugsweise vom festgehaltenen Kipphebel (37) geschlossen
gehalten wird, und die Kupplung (43, 56, 71) zum Freigeben des gespannten Schlagbolzens
(26, 55, 67) lösbar bzw. trennbar ist, insbesondere durch Loslassen des Kipphebels
(37).
7. Granate nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare, zweigeteilte Kupplung (43, 56, 71) zwischen dem Hauptteil (32, 57, 69)
und dem Verlängerungsteil (33, 58, 70) des Schlagbolzens (26, 55, 67) ausgebildet
ist.
8. Granate nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptteil (69) in Richtung zum Zünder federvorgespannt ist und durch mindestens
den Kupplungskörper das Hauptteil (69) am Verlängerungsteil (70) des Schlagbolzens
(67) bis zur Auslösung des Zünders angekoppelbar ist.
9. Granate nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einem unteren Endbereich des Verlängerungsteils (70) des Schlagbolzens (67) eine
Einschnürung (73) für einen Teil des mindestens einen Kupplungskörpers angeordnet
ist und ein Hülsenabschnitt (74) des Hauptteils (69) eine Ausnehmung für den anderen
Teil des oder jedes Kupplungskörpers aufweist.
10. Granate nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein unterer Abschnitt des Verlängerungsteils (70) und/oder mindestens ein oberer
Abschnitt des Hauptteils (69) des Schlagbolzens (67) von der relativ zu denselben,
vorzugsweise in Richtung zum Zünder, federvorgespannten Sperrhülse (79) umgeben ist.
11. Granate nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrhülse (79) vom festgehaltenen Kipphebel (37) in einer das Hauptteil (69)
und das Verlängerungsteil (70) des Schlagbolzens (67) durch den mindestens einen Kupplungskörper
zusammenhaltenden Zustand fixierbar ist, vorzugsweise entgegen ihrer Federvorspannung.
12. Granate nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch Loslassen des Kipphebels (37) die Sperrhülse (79) von der mindestens einen
dieser zugeordneten vorgespannten Feder in Richtung zum Zünder relativ zum Schlagbolzen
(67) längsverschieblich ist zum Freigeben der vom mindestens einen Kupplungskörper
erfolgenden Zusammenkupplung des Hauptteils (69) und des Verlängerungsteils (70) des
Schlagbolzens (67).
13. Granate nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehkappe (34) mit einem Außenring vorgesehen ist, der den den Schlagbolzen
(26, 55, 67) fixierenden Kipphebel (37) in seiner Ausgangsstellung hält und in einer
relativ zum Kipphebel (37) veränderten Zündstellung den Kipphebel (37) freigibt.
14. Granate nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (37) um eine quergerichtete Drehachse (38) schwenkbar an einer Kipphebelaufnahme
(20, 68) gelagert ist und/oder auf der außen zylindrischen Kipphebelaufnahme (20,
68) die Drehkappe (34) mit ihrem Außenring drehbar und zum Vorspannen der mindestens
einen dem Schlagbolzen (26, 55, 67) zugeordneten Feder axial verschiebbar gelagert
ist.
1. Method for operating a grenade, wherein a two-part firing pin (26, 55, 67) pretensioned
by a spring is activated by releasing a rocker arm (37), in that the firing pin (26,
55, 67) is tensioned when the rocker arm (37) is held, the tensioned firing pin (26,
55, 67) is fixed by the rocker arm (37) being held and is thereby locked in the tensioned
state by a closed coupling (43, 56, 71) between the parts of the firing pin (26, 55,
67), the locking of the tensioned firing pin (26, 55, 67) is removed by releasing
the rocker arm (37) and the firing pin (26, 55, 67) thereby activates a fuse of at
least one charge (12) causing an optical and/or acoustic effect or a detonation, wherein,
when the rocker arm (37) is released, the coupling (43, 56) of the firing pin (26,
55) is automatically released and the spring-tensioned firing pin (26, 55) is thereby
triggered to activate the charge (12), either in that the locking of the tensioned
firing pin (26, 55) is automatically released after the rocker arm (37) has been released
through automatic opening and separation of the coupling (43, 56) as a consequence
of the spring pretensioning of the firing pin (26, 55) and the rocker arm (37) is
thereby automatically pivoted by the spring force of the pretensioned spring of the
firing pin (26, 55) into a position releasing the coupling (43, 56), or in that a
locking of a main part (69) to an extension part (70) of the striking pin (67) is
maintained by at least one coupling body until the ignition process is initiated by
a spring-pretensioned locking sleeve (79) which surrounds the main part (69) at least
in part and allows a relative movement between the main part (69) and the locking
sleeve (79) and the spring-pretensioned locking sleeve (79) is held by the rocker
arm (37) in a longitudinally non-displaceable manner until the rocker arm (37) for
initiating the ignition process is released.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the firing pin (26, 55, 67) is tensioned by a hand-operable tensioning means, preferably
just before the planned initiation of the ignition of the grenade.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that, prior to actuation of the tensioning means for tensioning the firing pin (26, 55,
67), the rocker arm (37) is held manually, preferably by hand.
4. Hand-operated grenade having a two-part firing pin (26, 55, 67) pre-tensioned against
the force of at least one spring, said firing pin having a main part (32, 57, 69)
and an extension part (33, 58, 70) for activating a fuse for at least one charge (12)
causing an optical and/or acoustic effect or an explosion, having a tensioning means
for pretensioning the firing pin (26, 55, 67) assigned to said firing pin (26, 55,
67) and having a rocker arm (37) for releasing the spring-pretensioned firing pin
(26, 55, 67), wherein a releasable coupling (43, 56) holding parts of the two-part
firing pin (26, 55) together in the pretensioned state is provided between the parts
of the firing pin (26, 55), which coupling can be released by the rocker arm (37)
in the opening sense, wherein either the coupling (43, 56) has coupling halves which
can be held together by the rocker arm (37) being held, at least one coupling half
having an oblique sliding surface (50) which brings about the automatic opening and
separation of the coupling (43, 56) once the rocker arm (37) has been released, or
wherein the main part (69) of the two-part firing pin (67) is assigned at least one
spring for tensioning the firing pin (67), the main part (69) can be locked to the
extension part (70) by at least one coupling body and this lock is maintained until
the ignition process is initiated by a spring-pretensioned locking sleeve (79), which
surrounds the main part (69) at least partially and allows a relative displacement
between the main part (69) and the locking sleeve (79), the rocker arm (37) holds
the spring-pretensioned locking sleeve (79) in a longitudinally non-displaceable manner
until it is released to initiate the ignition process, and, when the rocker arm (37)
is released as a consequence of the spring pretensioning of the locking sleeve (79)
of the rocker arm (37) resting on a lug (88), the rocker arm (37) can be pivoted about
a horizontal, crosswise rotational axis (38).
5. Grenade according to Claim 4, characterized in that the firing pin (26, 55, 67) has the coupling (43, 56, 71), the coupling (43, 56,
71) is preferably a constituent part of the firing pin (26, 55, 67).
6. Grenade according to Claim 4 or 5, characterized in that the coupling (43, 56, 71) has a releasable, preferably automatically releasable,
design and/or the coupling (43, 56, 71) is closed, preferably kept closed by the rocker
arm (37) being held, when the tensioned firing pin (26, 55, 67) is still in the locked
state, and the coupling (43, 56, 71) can be released or separated, in particular by
releasing the rocker arm (37), in order to release the tensioned firing pin (26, 55,
67).
7. Grenade according to one of Claims 4 to 6, characterized in that the detachable, two-part coupling (43, 56, 71) is configured between the main part
(32, 57, 69) and the extension part (33, 58, 70) of the firing pin (26, 55, 67).
8. Grenade according to one of Claims 4 to 7, characterized in that the main part (69) is spring-pretensioned in the direction of the fuse and the main
part (69) can be coupled to the extension part (70) of the firing pin (67), at least
by the coupling body, until the fuse is activated.
9. Grenade according to Claim 8, characterized in that a constriction (73) for a part of the at least one coupling body is arranged at a
lower end region of the extension part (70) of the firing pin (67) and a sleeve portion
(74) of the main part (69) has a recess for the other part of the, or of each, coupling
body.
10. Grenade according to Claim 8 or 9, characterized in that a lower portion of the extension part (70) and/or at least one upper portion of the
main part (69) of the firing pin (67) is/are surrounded by the locking sleeve (79)
pretensioned relative to the same, preferably in the direction of the fuse.
11. Grenade according to Claim 10, characterized in that the locking sleeve (79) can be fixed by the rocker arm (37), which is being held,
in a state holding together the main part (69) and the extension part (70) of the
firing pin (67) by the at least one coupling body, preferably against the spring pretensioning
thereof.
12. Grenade according to Claim 4, characterized in that, by releasing the rocker arm (37), the locking sleeve (79) can be displaced longitudinally
relative to the firing pin (67) in the direction of the fuse by the at least one pretensioned
spring assigned to it, in order to release the coupling together of the main part
(69) and the extension part (70) of the firing pin (67) by the at least one coupling
body.
13. Grenade according to at least one of Claims 4 to 12, characterized in that a twist cap (34) with an outer ring is provided, which holds the rocker arm (37)
fixing the firing pin (26, 55, 67) in its starting position and releases the rocker
arm (37) in a different ignition position relative to the rocker arm (37) .
14. Grenade according to Claim 13, characterized in that the rocker arm (37) is pivotably mounted on a rocker arm receiving means (20, 68)
about a crosswise rotational axis (38) and/or the twist cap (34) with its outer ring
is mounted rotatably on the externally cylindrical rocker arm receiving means (20,
68) and axially displaceably for the pretensioning of the at least one spring assigned
to the firing pin (26, 55, 67) .
1. Procédé d'actionnement d'une grenade, un percuteur (26, 55, 67) en deux parties précontraint
par un ressort étant déclenché par relâchement d'une cuiller (37), par le fait que
le percuteur (26, 55, 67) est serré lorsque la cuiller (37) est retenue, le percuteur
(26, 55, 67) serré est fixé par la cuiller (37) retenue et en l'occurrence, à l'état
serré, bloqué par un accouplement (43, 56, 71) fermé entre les parties du percuteur
(26, 55, 67), le blocage du percuteur (26, 55, 67) serré est supprimé par relâchement
de la cuiller (37) et en l'occurrence une amorce d'au moins une charge (12) provoquant
un effet optique et/ou acoustique ou une détonation étant activée par le percuteur
(26, 55, 67), et lors du relâchement de la cuiller (37) l'accouplement (43, 56) du
percuteur (26, 55) étant libéré automatiquement et ainsi le percuteur (26, 55) précontraint
par ressort étant déclenché pour l'activation de la charge (12), soit par le fait
que le blocage du percuteur (26, 55) serré est, après le relâchement de la cuiller
(37), libéré automatiquement par ouverture et séparation automatiques de l'accouplement
(43, 56) en raison de la précontrainte par ressort du percuteur (26, 55) et en l'occurrence
la cuiller (37) est pivotée automatiquement dans une position libérant l'accouplement
(43, 56) par la force du ressort précontraint du percuteur (26, 55), ou par le fait
qu'un verrouillage d'une partie principale (69) sur une partie de prolongement (70)
du percuteur (67) est maintenu par au moins un corps d'accouplement jusqu'à l'amorçage
de l'opération d'allumage au moyen d'une douille d'arrêt (79) précontrainte par ressort,
laquelle entoure au moins partiellement la partie principale (69) et autorise un déplacement
relatif entre la partie principale (69) et la douille d'arrêt (79) et la douille d'arrêt
(79) précontrainte par ressort est retenue de manière immobile longitudinalement par
la cuiller (37) jusqu'à ce que la cuiller (37) soit relâchée pour l'amorçage de l'opération
d'allumage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le percuteur (26, 55, 67) est serré par un moyen de serrage pouvant être actionné
à la main, de préférence seulement avant l'amorçage intentionnel de l'allumage de
la grenade.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'avant l'actionnement du moyen de serrage pour le serrage du percuteur (26, 55, 67),
la cuiller (37) est retenue manuellement, de préférence à la main.
4. Grenade à main comportant un percuteur (26, 55, 67) en deux parties précontraint à
l'encontre de la force d'au moins un ressort et doté d'une partie principale (32,
57, 69) et d'une partie de prolongement (33, 58, 70) pour l'activation d'une amorce
pour au moins une charge (12) provoquant un effet optique et/ou acoustique ou une
explosion, comportant un moyen de serrage associé au percuteur (26, 55, 67) pour la
précontrainte du percuteur (26, 55, 67) et comportant une cuiller (37) pour la libération
du percuteur (26, 55, 67) précontraint par ressort, un accouplement (43, 56) libérable
maintenant ensemble les parties du percuteur (26, 55) en deux parties à l'état précontraint
étant prévu entre les parties du percuteur (26, 55), lequel accouplement peut être
libéré par la cuiller (37) dans le sens d'une ouverture, et soit l'accouplement (43,
56) comprenant des moitiés d'accouplement qui peuvent être maintenues ensemble par
la cuiller (37) retenue, au moins une moitié d'accouplement comprenant une surface
de glissement oblique (50) qui provoque l'ouverture et la séparation automatiques
de l'accouplement (43, 56) après le relâchement de la cuiller (37), soit au moins
un ressort pour le serrage du percuteur (67) étant associé à la partie principale
(69) du percuteur (67) réalisé en deux parties, la partie principale (69) pouvant
être verrouillée sur la partie de prolongement (70) par au moins un corps d'accouplement
et ce verrouillage étant maintenu jusqu'à l'amorçage de l'opération d'allumage au
moyen d'une douille d'arrêt (79) précontrainte par ressort, qui entoure la partie
principale (69) au moins partiellement, et autorise un déplacement relatif entre la
partie principale (69) et la douille d'arrêt (79), la cuiller (37) maintenant de manière
immobile longitudinalement la douille d'arrêt (79) précontrainte par ressort jusqu'à
son relâchement pour l'amorçage de l'opération d'allumage, et lors du relâchement
de la cuiller (37) en raison de la précontrainte par ressort de la douille d'arrêt
(79) s'appuyant sur un ergot (88) de la cuiller (37), la cuiller (37) pouvant être
pivotée autour d'un axe de rotation (38) horizontal orienté transversalement.
5. Grenade selon la revendication 4, caractérisée en ce que le percuteur (26, 55, 67) comprend l'accouplement (43, 56, 71), de préférence l'accouplement
(43, 56, 71) fait partie du percuteur (26, 55, 67).
6. Grenade selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que l'accouplement (43, 56, 71) est réalisé de manière libérable, de préférence libérable
automatiquement, et/ou l'accouplement (43, 56, 71) est fermé dans l'état encore bloqué
du percuteur (26, 55, 67) serré, de préférence est maintenu fermé par la cuiller (37)
retenue, et l'accouplement (43, 56, 71) peut être libéré ou peut être séparé pour
la libération du percuteur (26, 55, 67) serré, en particulier par relâchement de la
cuiller (37).
7. Grenade selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que l'accouplement (43, 56, 71) libérable en deux parties est réalisé entre la partie
principale (32, 57, 69) et la partie de prolongement (33, 58, 70) du percuteur (26,
55, 67).
8. Grenade selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisée en ce que la partie principale (69) est précontrainte par ressort en direction de l'amorce
et au moyen d'au moins le corps d'accouplement la partie principale (69) peut être
accouplée à la partie de prolongement (70) du percuteur (67) jusqu'au déclenchement
de l'amorce.
9. Grenade selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'un étranglement (73) pour une partie de l'au moins un corps d'accouplement est disposé
au niveau d'une région d'extrémité inférieure de la partie de prolongement (70) du
percuteur (67) et une section de douille (74) de la partie principale (69) comprend
un évidement pour l'autre partie du ou de chaque corps d'accouplement.
10. Grenade selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce qu'une section inférieure de la partie de prolongement (70) et/ou au moins une section
supérieure de la partie principale (69) du percuteur (67) sont entourées par la douille
d'arrêt (79) précontrainte par ressort relativement à celui-ci, de préférence en direction
de l'amorce.
11. Grenade selon la revendication 10, caractérisée en ce que la douille d'arrêt (79) peut être fixée par la cuiller (37) retenue dans un état
maintenant ensemble la partie principale (69) et la partie de prolongement (70) du
percuteur (67) au moyen de l'au moins un corps d'accouplement, de préférence à l'encontre
de leur précontrainte par ressort.
12. Grenade selon la revendication 4, caractérisée en ce que par relâchement de la cuiller (37) la douille d'arrêt (79) est mobile longitudinalement
relativement au percuteur (67) en direction de l'amorce par l'au moins un ressort
précontraint associé à celle-ci pour la libération de l'accouplement ensemble, effectué
par au moins un corps d'accouplement, de la partie principale (69) et de la partie
de prolongement (70) du percuteur (67) .
13. Grenade selon au moins l'une des revendications 4 à 12, caractérisée en ce qu'un bouchon rotatif (34) est doté d'une bague extérieure qui maintient dans sa position
initiale la cuiller (37) fixant le percuteur (26, 55, 67) et libère la cuiller (37)
dans une position d'allumage modifiée relativement à la cuiller (37).
14. Grenade selon la revendication 13, caractérisée en ce que la cuiller (37) est montée sur un logement de cuiller (20, 68) de manière pivotante
autour d'un axe de rotation (38) orienté transversalement et/ou sur le logement de
cuiller (20, 68) cylindrique extérieur le bouchon rotatif (34) avec sa bague extérieure
est monté rotatif et mobile axialement pour la précontrainte de l'au moins un ressort
associé au percuteur (26, 55, 67).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente