[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät, mit einer Bedienvorrichtung mit einer
Bedienelementaufnahme und mit einem dazu separaten Bedienelement, welches auf die
Bedienelementaufnahme aufsetzbar und abnehmbar positionierbar ist. Die Bedienvorrichtung
weist darüber hinaus zumindest einen statischen Beschleunigungssensor auf, der im
Bedienelement angeordnet ist.
[0002] Aus der
EP 2 983 149 A1 ist eine Bedieneinheit für ein Haushaltsgerät bekannt. Die plattenförmige Bedieneinheit
weist einen Beschleunigungssensor auf. Abhängig von dessen Informationen kann eine
Relativreferenzlage als auch Relativbewegungen der Bedieneinheit zum Haushaltsgerät
bestimmt werden. Die Bedieneinheit ist horizontal auf dem Haushaltsgerät oder auf
einer benachbarten Arbeitsplatte aufgelegt.
[0003] Aus der
EP 2 251 762 A2 ist eine Bedienvorrichtung für ein Elektrogerät bekannt. Die Bedienvorrichtung weist
eine Bedieneinheit auf, die als Drehregler ausgebildet ist. Diese Bedieneinheit kann
zerstörungsfrei lösbar von einer Bedienelementaufnahme abgenommen werden und wieder
aufgesetzt werden. Nur im aufgesetzten Zustand kann durch spezifische Betätigung der
Bedieneinheit eine Betriebsbedingung des Elektrogeräts eingestellt werden. In der
Bedieneinheit können Beschleunigungssensoren angeordnet sein, die zur Erkennung einer
Drehbewegung oder einer Schiebebewegung ausgebildet sind. Die dortigen Beschleunigungssensoren
sind somit nur zur Detektion einer spezifischen dynamischen Bewegungsart in Drehrichtung
ausgebildet, so dass nur Winkelbeschleunigungen erfasst werden. Sie sind keine statischen
Beschleunigungssensoren, die in die Raumrichtungen und somit axial die Beschleunigungen
erfassen.
[0004] Gerade bei diesen separaten Bedienelementen, die zerstörungsfrei lösbar auf eine
Bedienelementaufnahme aufgesetzt werden können, besteht das Problem darin, dass nur
diese dynamischen Bewegungen erkannt werden können. Anderweitige Bewegungen oder Positionen
können dort mit den vorhandenen Mitteln nicht detektiert werden. Dies führt unter
anderem dazu, dass beim Aufsetzen der dortigen Bedieneinheit auf die Bedienelementaufnahme
keinerlei Information vorhanden ist, wie diese Bedieneinheit orientiert ist. Dadurch
ist die grundsätzliche Bedienvariabilität dieser dortigen Bedienvorrichtungen eingeschränkt.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bedienvorrichtung eines Haushaltsgeräts
mit einem Beschleunigungssensor derart zu gestalten, dass aufgrund der Informationen
des Beschleunigungssensors die Bedienfunktionalität der Bedienvorrichtung verbessert
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Haushaltsgerät gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst.
[0007] Ein Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit einer Bedienvorrichtung.
Die Bedienvorrichtung weist eine Bedienelementaufnahme und ein dazu separates Bedienelement
auf. Das Bedienelement ist derart ausgebildet, dass es auf die Bedienelementaufnahme
aufsetzbar und abnehmbar positionierbar ist. Insbesondere im auf die Bedienelementaufnahme
aufgesetzten Zustand kann durch spezifisches Betätigen des Bedienelements dann ein
Einstellen von Betriebsbedingungen des Haushaltsgeräts durchgeführt werden. Die Bedienvorrichtung
weist zumindest einen statischen Beschleunigungssensor auf, der im Bedienelement angeordnet
ist. Das Bedienelement ist als Flachkörper ausgebildet und mit einer Ebene, in der
sich der Flachkörper erstreckt, vertikal im Raum orientiert angeordnet. Mit einer
vertikalen Anordnung ist auch ein Abweichen von der mathematisch eindeutigen Vertikalen
umfasst, insbesondere innerhalb eines Toleranzwinkels, der somit auch ein im Wesentliche
vertikales Anordnen umfasst, und insbesondere bis zu +/- 10° aufweisen kann. Die Bedienvorrichtung
weist darüber hinaus eine Auswerteeinheit auf, die im auf der Bedienelementaufnahme
aufgesetzten Zustand des Bedienelements zur Bestimmung einer Absolutposition des Bedienelements
im Raum abhängig von den axialen und somit in den Raumrichtungen auftretenden Beschleunigungswerten
des Beschleunigungssensors ausgebildet ist. Durch eine derartige Ausgestaltung einer
Bedienvorrichtung kann durch diese spezifische Orientierung des Bedienelements in
Wirkverbindung mit den Informationen des Beschleunigungssensors diese Absolutposition
des Bedienelements bestimmt werden und somit eine Position unabhängig zur Bedienelementaufnahme
bestimmt werden. Durch eine derartige nunmehr ermöglichte Absolutpositionsbestimmung
eines derartig spezifisch orientierten Bedienelements kann die Bedienvariabilität
erhöht werden. Denn es ist somit insbesondere in jeder spezifischen Stellung des Bedienelements
diese Absolutposition unabhängig von der Position des Bedienelements zur Bedienelementaufnahme
bestimmbar. Durch diese konkrete Information, wie das Bedienelement im Raum selbst
und unabhängig von anderen Komponenten der Bedienvorrichtung orientiert ist, ergeben
sich vielfältige zusätzliche weitere Bedienfunktionalitäten und Möglichkeiten, die
Betriebsbedingungen einzustellen und/oder dann auch anzuzeigen.
[0008] Es ist vorgesehen, dass zur Bestimmung dieser Absolutposition ein Referenzkoordinatensystem,
insbesondere ein dreidimensionales Referenzkoordinatensystem mit senkrecht aufeinander
stehenden Raumrichtungen definiert ist. In Bezug zu diesem Referenzkoordinatensystem
wird dann die Beschleunigung des Bedienelements erfasst. In jeder Stellung dieses
Bedienelements relativ im Koordinatensystem ist eine individuelle und vorgebbare Definition
für Beschleunigungswerte in den jeweiligen drei Raumrichtungen vorzugsweise ausgebildet.
Durch eine derartige Ausgestaltung kann dann die jeweilige individuelle Absolutposition
des Bedienelements einfach bestimmt werden.
[0009] Bei einer Abweichung von der strikten Vertikalität kann auch eine Kalibrierung des
Beschleunigungssensors erfolgen.
[0010] Es ist vorgesehen, dass beim Aufsetzen des Bedienelements auf die Bedienelementaufnahme
das Bedienelement eine Aufsetzposition aufweist und in dieser Aufsetzposition die
Absolutposition bestimmt wird. Dies ist eine weitere sehr vorteilhafte Ausführung,
dass somit gerade bei diesen spezifischen Bedienvorrichtungen mit abnehmbaren und
wieder aufsetzbaren Bedienelementen stets die eingangs geschilderte Situation auftritt.
Ist ein Bedienelement nämlich einmal von der Bedienelementaufnahme abgenommen, kann
es in beliebiger anderer Art und Weise und somit insbesondere mit beliebiger Orientierung
um eine Längsachse des Bedienelements wieder auf die Bedienelementaufnahme aufgesetzt
werden. Üblicherweise ist eine derartige Position, die bei einem Wiederaufsetzen des
Bedienelements auf die Bedienelementaufnahme eingenommen wird, unterschiedlich zu
derjenigen Position, die das Bedienelement bei der vorhergehenden Abnahme von der
Bedienelementaufnahme aufgewiesen hat. Durch die Möglichkeit der Absolutpositionsbestimmung
auch bereits dann, wenn das Bedienelement die Aufsetzposition eingenommen hat, kann
im Nachgang und somit für die weitere Betätigung des Bedienelements jeweils eine sichere
und unverzügliche sowie genaue Zuordnung zu anderen Positionen der Bedienvorrichtung
und somit zu anderen Komponenten der Bedienvorrichtung ermöglicht werden. Auch dadurch
lassen sich dann sehr genaue und daraus resultierende weitere Variabilitäten zur Bedienung
der Bedienvorrichtung erreichen.
[0011] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Auswerteeinheit dazu ausgebildet ist, abhängig
von der erkannten Absolutposition des Bedienelements in Richtung um eine Längsachse
des Bedienelements betrachtet eine örtliche Zuordnung von einem Bedienelementbereich
des Bedienelements zu einem Bereich der Bedienelementaufnahme zu bestimmen. Dies ist
eine weitere sehr vorteilhafte Ausführung, da somit auch bei unterschiedlichsten individuellen
Absolutpositionen, die insbesondere beim jeweiligen Aufsetzen eines Bedienelements
auf die Bedienelementaufnahme auftreten können, stets eine genaue Zuordnung zu örtlichen
Spezifikationen von Bereichen der Bedienelementaufnahme gegeben ist. Damit kann auch
einfach eine funktionelle Zuordnung zwischen den jeweiligen Bereichen örtlich sicher
erfolgen. Vorteilhaft ist dies insbesondere dann, wenn beispielsweise optische Darstellungen
zwischen dem Bedienelement und der Bedienelementaufnahme verknüpft werden sollen und
quasi in dem Zusammenhang örtlich zugeordnete optische Anzeigen zwischen dem Bedienelement
und der Bedienelementaufnahme erfolgen sollen. Dies kann beispielsweise dann der Fall
sein, wenn auf der Bedienelementaufnahme an spezifischer örtlicher Stelle eine optische
Anzeige erfolgt und unmittelbar benachbart eine entsprechende weitere optische Anzeige
an dem Bedienelement erfolgen soll. Um hier eine örtliche und somit lokale Nähe zwischen
diesen optischen Anzeigen erreichen zu können, ist die oben genannte vorteilhafte
Ausgestaltung sehr hilfreich. Denn unabhängig davon, wie das Bedienelement relativ
zur Bedienelementaufnahme auf dieser Bedienelementaufnahme aufgesetzt wird, wird durch
die Absolutposition des Bedienelements erkannt, welcher Bedienelementbereich des Bedienelements
zur optischen Anzeige aktiviert werden muss, um korrespondierend zur optischen Anzeige
an der Bedienelementaufnahme örtlich zugeordnet zu sein.
[0012] Besonders vorteilhaft ist dies dann, wenn auf der Bedienelementaufnahme ein Display
ausgebildet ist, welches im aufgesetzten Zustand des Bedienelements auf der Bedienelementaufnahme
unmittelbar benachbart zum Bedienelement optische Informationen anzeigt.
[0013] Weist das Bedienelement an einer Oberseite mindestens zwei berührsensitive Tasten
auf, können diesen in Abhängigkeit von der örtlichen Zuordnung des Bedienelements
zu einem Bereich der Bedienelementaufnahme unterschiedliche Funktionen zugewiesen
werden. Somit kann unabhängig von einer Aufsetzposition oder einer Drehstellung des
Bedienelements derjenigen berührsensitiven Taste, welche einem definierten Bereich
der Bedienelementaufnahme am nächsten ist, eine bestimmte Funktion, wie z.B. die Aktivierung
eines Timers, zugewiesen werden. Die Einstellung des Zeitwertes kann dann z.B. durch
eine Drehbewegung des Bedienelements erfolgen. Die berührsensitiven Tasten können
kapazitiv, optisch oder piezoelektrisch ausgebildet sein. Die Tasten können auf Berührung
mit einem Finger, oder bereits bei Annäherung des Fingers ansprechen. Die Tasten sind
bevorzugt konzentrisch zur Längsachse des Bedienelements angeordnet und sie weisen
einen gleichen Abstand zueinander auf. Um eine möglichst genaue Zuordnung einer Taste
zu einem definierten Bereich der Bedienelementaufnahme zu ermöglichen, sind bevorzugt
mindestens 4 berührsensitive Tasten auf der einem Benutzer zugewandten Oberseite des
Bedienelements angeordnet.
[0014] Insbesondere ist vorgesehen, dass abhängig von der Absolutposition des Bedienelements
derjenige Bedienelementbereich durch die Lichtabstrahleinrichtung der Bedienvorrichtung
beleuchtbar ist, der in Umlaufrichtung um die Längsachse an gleicher Azimutposition
ist, wie ein zur Beleuchtung ausgebildeter Bereich der Bedienelementaufnahme. So kann
bei dieser Ausgestaltung ein spezifisches Segment des Bedienelements als Bedienelementbereich
beleuchtet werden, der an gleicher Umlaufposition um die Längsachse sich befindet,
als um diese Längsachse des Bedienelements betrachtet ein Bereich der Bedienelementaufnahme.
[0015] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Beschleunigungssensor ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor
und somit ein 3D-Beschleunigungssensor ist. Dadurch kann die Erfassung der Absolutposition
besonders präzise im Raum erkannt werden.
[0016] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Bedienvorrichtung eine drahtlose Energieversorgung
für den Beschleunigungssensor aufweist. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn
eine Energieversorgungseinheit der Bedienvorrichtung extern zum Bedienelement angeordnet
ist.
[0017] Es kann auch vorgesehen sein, dass eine Energieversorgungseinheit zum Energieversorgen
des Beschleunigungssensors im Bedienelement selbst angeordnet ist.
[0018] Das Bedienelement wird somit insbesondere mit Spannung versorgt, wobei diese Energieversorgung
induktiv, beispielsweise über einen Lufttransformator, oder kapazitiv erfolgen. Es
ist auch möglich, die Energieversorgung über eine als Akku ausgebildete Energieversorgungseinheit,
die insbesondere im Bedienelement selbst angeordnet ist, durchzuführen oder über einen
zusätzlichen Umgebungssensor im Bedienelement, welcher dazu ausgebildet ist, durch
ein sogenanntes "Energy Harvesting" die Elektronik im Bedienelement zu versorgen.
[0019] Vorzugsweise weist das Bedienelement zumindest einen Haltemagneten auf, welcher zum
Erzeugen einer magnetischen Haltekraft im aufgesetzten Zustand des Bedienelements
auf der Bedienelementaufnahme ausgebildet ist. Insbesondere tritt in diesem aufgesetzten
Zustand dann eine magnetische Wechselwirkung zwischen dem Haltemagneten im Bedienelement
und einem Bedienelement externen Magneten, der ein Haltemagnet der Bedienelementaufnahme
sein kann, auf.
[0020] Vorzugsweise ist der Beschleunigungssensor der Bedieneinheit auf einer Platine im
Bedienelement angeordnet, insbesondere flach darauf angeordnet. Sobald dieser Beschleunigungssensor
mit Energie versorgt ist, ist er zur Erfassung von Beschleunigungswerten ausgebildet,
welche sich je nach Stellung des Bedienelements ändern.
[0021] So kann auch das Aufsetzen des Bedienelements auf die Bedienelementaufnahme durch
diesen Beschleunigungssensor erfasst werden. Mittels der Beschleunigung beim Positionieren
beziehungsweise Aufsetzen des Bedienelements auf die Bedienelementaufnahme kann insbesondere
über trigonometrische Funktionen die Absolutposition des Bedienelements im Raum bestimmt
werden.
[0022] Insbesondere ist auch ermöglicht, dass abhängig davon, auf welcher Seite der Beschleunigungssensor
auf der Platine angeordnet ist, unterschiedliche Definitionen für die Beschleunigungswerte
in den drei Raumrichtungen vorgegeben sind.
[0023] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass als definierte Beziehung vorgegeben
ist, dass die Beschleunigungswerte in den drei Raumrichtungen einen resultierenden
Beschleunigungsreferenzwert ergeben. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass
die Summe der Quadrate der Beschleunigungswerte in den drei Raumrichtungen gleich
dem Quadrat dieses Beschleunigungsreferenzwerts ist.
[0024] Insbesondere liefert der Beschleunigungssensor diese Beschleunigungsanteile beziehungsweise
diese Beschleunigungswerte in insbesondere den drei Raumrichtungen, wobei diese Beschleunigungswerte
dann durch die Auswerteeinheit ausgewertet werden.
[0025] Die Auswerteeinheit kann eine zum Beschleunigungssensor separate Einheit sein, sie
kann jedoch auch Bestandteil des Beschleunigungssensors sein.
[0026] Insbesondere ist die Auswerteeinheit dazu ausgebildet, einen Drehwinkel des Bedienelements
beziehungsweise einen Aufsetzwinkel des Bedienelements auf die Bedienelementaufnahme
aus einem trigonometrischen Zusammenhang, insbesondere der nachfolgenden Formel 1
zu bestimmen:

[0027] Diese Formel 1 ist beispielhaft für ein Koordinatensystem, in welchem das Bedienelement
als Flachkörper sich in der x-y-Ebene erstreckt und die z-Richtung senkrecht dazu
orientiert ist. Selbstverständlich kann das Koordinatensystem auch anderweitig aufgespannt
sein, wobei sich dann die Formel entsprechend ändert.
[0028] Insbesondere ist vorgesehen, dass die Absolutposition somit relativ zu einer Referenzlage
bestimmt ist, wobei diese Referenzlage insbesondere eine Raumrichtung ist, insbesondere
eine Raumrichtung dieser drei senkrecht aufeinander stehenden Raumrichtungen des referenzierten
Koordinatensystems.
[0029] Insbesondere werden die Beschleunigungswerte in den jeweiligen Raumrichtungen als
Anteile von einem Beschleunigungsreferenzwert angegeben.
[0030] Insbesondere durch die oben angegebene Formel 1 kann, bei spezifischer Koordinatensystemlage,
abhängig von einem positiven oder negativen Wert dieses Aufsetzwinkels β erkannt werden,
in welchem Quadranten das Bedienelement liegt bzw. sich der Beschleunigungssensor
befindet. Aufgrund der Vorzeichen der Teilbeschleunigungen können die Absolutwinkel
beim Positionieren beziehungsweise Aufsetzen des Bedienelements eindeutig bestimmt
werden.
[0031] Es ist auch möglich, dass die Auswerteeinheit derart ausgebildet ist, dass abhängig
von einer gewünschten Winkelauflösung beim Aufsetzen in einer Speichereinheit eine
Tabelle abgelegt ist, in welcher die jeweiligen Winkel mit den entsprechenden Beschleunigungen
der einzelnen Raumrichtungen abgelegt sind. Da ein Beschleunigungssensor, wie er hier
vorgesehen ist, bereits kleinste Beschleunigungsänderungen und sich dadurch ergebende
kleinste Erschütterungen auf den absoluten Aufsetzwinkel erfassen kann, ist es vorteilhaft,
die Messwerte zu ermitteln, wobei dies beispielsweise über eine gleitende Mittelwertbildung
erfolgen kann.
[0032] Insbesondere ist als eine Absolutposition eine Winkelstellung des Bedienelements
relativ zu der Referenzlage bestimmt.
[0033] Insbesondere ist die Winkelstellung als Winkel bestimmt, der funktionell von anteiligen
Beschleunigungswerten in allen drei Raumrichtungen abhängig ist, wobei die anteiligen
Beschleunigungswerte jeweils auf einen maximalen Referenz-Beschleunigungswert beziehungsweise
auf einen Beschleunigungsreferenzwert bezogen sind, wie dies bereits oben dargelegt
wurde. Darauf wird in besonders präziser und auch schneller Art und Weise die Möglichkeit
geschaffen, die Absolutposition zu bestimmen.
[0034] In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Auswerteeinheit abhängig
von Beschleunigungswerten des Beschleunigungssensors zur Auswertung einer Antippbetätigung
des Bedienelements und/oder einer zu einer Längsachse des Bedienelements erfolgenden
Kippbewegung des Bedienelements ausgebildet ist. Es kann somit nicht nur eine grundsätzliche
Absolutposition beim Aufsetzen des Bedienelements auf die Bedienelementaufnahme bestimmt
werden, sondern es können in dem Zusammenhang dann auch ganz spezifische dynamische
Bewegungsarten und zwar in die jeweiligen Achsenrichtungen bzw. Raumrichtungen anhand
der Informationen des Beschleunigungssensors erkannt werden.
[0035] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Bedienvorrichtung
eine Auswerteeinheit aufweist, die im auf der Bedienelementaufnahme aufgesetzten Zustand
des Bedienelements abhängig von Beschleunigungswerten des Beschleunigungssensors zur
Bestimmung beziehungsweise zur Auswertung beziehungsweise zum Erkennen einer Antippbetätigung
des Bedienelements und/oder einer zu einer Längsachse des Bedienelements erfolgenden
Kippbewegung des Bedienelements ausgebildet ist.
[0036] Insbesondere ist vorgesehen, dass das Bedienelement an einer Oberseite zumindest
zwei verschiedene Berührstellen aufweist, wobei durch Betätigen des Bedienelements
an der ersten Berührstelle eine damit individuelle erste Anzahl von verschiedenen
Kippbewegungsarten, insbesondere eine Neigebewegung und eine Rollbewegung, initiierbar
ist und durch Betätigen des Bedienelements an der zweiten Berührstelle eine damit
individuelle zweite und von der ersten Anzahl unterschiedliche Anzahl einer Kippbewegungsart,
insbesondere nur eine Rollbewegung, initiierbar ist. Die Auswerteeinheit ist darüber
hinaus dazu ausgebildet, abhängig von den jeweils bei den Betätigungen an den Berührstellen,
in die Raumrichtungen erzeugten Beschleunigungswerten des Beschleunigungssensors zu
erkennen, an welcher der Berührstellen eine Betätigung erfolgt ist.
[0037] Insbesondere ist auch hier abhängig von trigonometrischen Funktionen eine Bestimmung
eines Neigewinkels und eines Rollwinkels ermöglicht. Auch hier ist somit zu jeweils
zwei verschiedenen Referenzlagen, die durch zwei aufeinander stehende, senkrecht zueinander
orientierte Raumrichtungen jeweils definiert sind, diese dann jeweilige Absolutposition
bei einer derartigen individuellen Kippbewegung bestimmbar.
[0038] Ein Rollwinkel Φ lässt sich dabei vorzugsweise bestimmen durch die Formel 2:

[0039] Demgegenüber wird ein Neigungswinkel beziehungsweise ein Nickwinkel ϕ bestimmt durch
die nachfolgende Formel 3:

[0040] Das Bedienelement erstreckt sich mit seiner insbesondere vorgesehenen Ausgestaltung
als Flachkörper, insbesondere als Flachzylinder, in einer Ebene, die durch die beiden
Raumrichtungen aufgespannt sind, um die sich der Rollwinkel und der Nickwinkel bestimmen
lassen, hier die x-Achse und die y-Achse. Auch hier kann das Koordinatensystem anderweitig
aufgespannt sein, wodurch sich dann auch die Formeln 2 und 3 entsprechend ändern.
Insbesondere ist somit zumindest eine Berührstelle auf einer dieser beiden Raumrichtungen
beziehungsweise entlang dieser Raumrichtungen angeordnet, sodass sich dann beim Betätigen
dieser Berührstelle nur eine Kippbewegungsart gemäß von nur einem der beiden Bewegungen,
nämlich einer Rollbewegung oder einer Nickbewegung ergibt. Eine weitere Berührstelle
ist nicht direkt entlang einer derartigen Raumrichtung ausgebildet, sondern dazwischen
liegend, sodass sich bei dem Betätigen dieser weiteren Berührstelle diese zumindest
zwei verschiedenen Kippbewegungsarten, nämlich eine Rollbewegung und eine Nickbewegung
beziehungsweise eine Neigebewegung ergeben.
[0041] Insbesondere weist die Bedienvorrichtung auch eine Erfassungseinheit auf, die zur
Erfassung einer Drehbewegung des Bedienelements um die Achse, die senkrecht zu der
Ebene steht, in welcher sich das Bedienelement wesentlich erstreckt, ausgebildet ist.
Dies kann insbesondere eine optisch arbeitende Erfassungseinheit sein.
[0042] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und
bestimmungsgemäßem Anordnen der Bedienvorrichtung bzw. des Gargeräts und bei einem
dann insbesondere vor der Bedienvorrichtung bzw. dem Gargerät stehenden und in Richtung
der Bedienvorrichtung bzw. des Gargeräts blickenden Beobachter gegebenen Positionen
und Orientierungen angegeben.
[0043] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung.
[0044] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Haushaltsgeräts;
- Fig. 2
- eine Ansicht von oben auf das Innere eines Bedienelements eines Ausführungsbeispiels
einer Bedienvorrichtung;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf ein Bedienelement eines Ausführungsbeispiels einer Bedienvorrichtung;
- Fig. 4-7
- vereinfachte Darstellungen des Bedienelements in unterschiedlichen Absolutpositionen
im Raum bezogen auf ein Koordinatensystem; und
- Fig. 8
- eine weitere Darstellung eines Bedienelements in spezifischer Position in einem Koordinatensystem.
[0045] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0046] In Fig. 1 ist in einer schematischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines Haushaltsgeräts
gezeigt, welches hier als Gargerät ausgebildet ist. Dieses ist im Ausführungsbeispiel
ein Backofen 1. Das Gargerät kann jedoch auch beispielsweise ein Mikrowellengargerät
oder ein Dampfgargerät sein. Das Haushaltsgerät 1 weist ein Gehäuse 2 auf, in dem
ein Aufnahmeraum zum Zubereiten von Lebensmitteln ausgebildet ist und welcher diesbezüglich
ein Garraum ist. Der Garraum ist durch eine nicht näher bezeichnete frontseitige Tür
verschließbar.
[0047] Das Haushaltsgerät 1 weist darüber hinaus eine Bedienvorrichtung 3 auf, mit welcher
Betriebsbedingungen des Haushaltsgeräts 1 einstellbar sind. Die Bedienvorrichtung
3 weist eine Bedienelementaufnahme 4 auf. Die Bedienvorrichtung 3 weist darüber hinaus
ein zur Bedienelementaufnahme 4 separates Bedienelement 5 auf. Das Bedienelement 5
ist auf die Bedienelementaufnahme 4 zerstörungsfrei lösbar aufsetzbar und wieder abnehmbar
und kann somit wiederholbar darauf positioniert werden und wieder abgenommen werden.
Nur im aufgesetzten Zustand des Bedienelements 5 auf die Bedienelementaufnahme 4 können
Betriebsbedingungen des Haushaltsgeräts 1 durch Betätigen des Bedienelements 5 eingestellt
werden. Die Bedienvorrichtung 3 weist darüber hinaus eine Anzeigeeinheit 6 auf, auf
welcher optische Informationen elektronisch angezeigt werden können. Die Bedienelementaufnahme
4 weist dazu mehrere Bereiche auf, die zur entsprechenden optischen Anzeige ausgebildet
sind. Beispielhaft ist in Fig. 1 ein derartiger Bereich 7 der Bedienelementaufnahme
4 symbolhaft dargestellt. Dieser ist in spezifischer örtlicher Lage an der Bedienelementaufnahme
4 ausgebildet. Darüber hinaus ist auch das Bedienelement 5 mit Bedienelementbereichen
ausgebildet, die durch eine Lichtabstrahleinrichtung des Bedienelements beleuchtbar
sind. Beispielhaft sind hier Bedienelementbereiche 8a und 8b dargestellt, die durch
diese Lichtabstrahleinrichtung des Bedienelements 5 individuell beleuchtet werden
können.
[0048] Das Bedienelement 5 weist darüber hinaus zumindest einen internen Beschleunigungssensor
9 auf, der ein statischer Beschleunigungssensor ist. Dies bedeutet, dass er keine
Winkelbeschleunigungen erfasst, sondern Beschleunigungswerte in die Raumrichtungen
erfasst.
[0049] Darüber hinaus weist die Bedienvorrichtung 3 eine Auswerteeinheit 10 auf. Diese kann
extern zum Bedienelement 5 ausgebildet sein. Sie kann jedoch auch intern des Bedienelements
5 ausgebildet sein, insbesondere auch Bestandteil des Beschleunigungssensors 9 sein.
[0050] Wie bereits in Fig. 1 zu erkennen ist, ist das Bedienelement 5 vorzugsweise ein Flachkörper.
Er kann diesbezüglich diskusartig oder als Flachzylinder ausgebildet sein. Auch eine
diesbezügliche eckige plattenartige Ausgestaltung kann vorgesehen sein.
[0051] In der Ausführung gemäß Fig. 1 ist das Bedienelement 5 insbesondere vertikal orientiert,
wodurch auch eine im Wesentlichen vertikale Orientierung umfasst ist. Dies bedeutet,
dass es mit der Ebene, in der sich der Flachkörper erstreckt, vertikal orientiert
ist. Dies bedeutet, dass das Bedienelement 5 mit seiner Ebene, in der es sich erstreckt,
in der x-y-Ebene aufgespannt ist. Eine Längsachse A des Bedienelements 5 ist hier
horizontal und insbesondere in Tiefenrichtung (z-Richtung) des Haushaltsgeräts 1 orientiert.
[0052] Es ist insbesondere vorgesehen, dass das Bedienelement 5 einen internen Haltemagneten
aufweist. Mit diesem Haltemagneten ist eine magnetische Wechselwirkung mit einem Bedienelementexternen
weiteren Haltemagneten ermöglicht. Dieser Bedienelementexterne weitere Haltemagnet
ist insbesondere Bestandteil der Bedienelementaufnahme 4. Das Halten des Bedienelements
5 an der Bedienelementaufnahme 4 im daran angeordneten Zustand wird somit vorzugsweise
durch magnetische Haltekräfte, die durch die magnetische Wechselwirkung zwischen den
genannten Haltemagneten erzeugt ist, gebildet.
[0053] Die Auswerteeinheit 10 ist dazu ausgebildet, im auf der Bedienelementaufnahme 4 aufgesetzten
Zustand des Bedienelements 5 eine Absolutposition des Bedienelements 5 im Raum abhängig
von zumindest einem Beschleunigungswert des Beschleunigungssensors 9 zu bestimmen.
[0054] Insbesondere ist beim Aufsetzen des Bedienelements 5 auf die Bedienelementaufnahme
4 das Bedienelement 5 mit einer Aufsetzposition aufgesetzt, wobei in dieser Aufsetzposition
die Absolutposition des Bedienelements 5 im Raum bestimmbar ist. Durch die beim Aufsetzen
auftretenden Beschleunigungswerte kann diese Absolutposition des Bedienelements 9
im Raum bestimmt werden.
[0055] Darüber hinaus ist es dadurch dann auch ermöglicht, dass die Auswerteeinheit 10 dazu
ausgebildet ist, abhängig von der erkannten Absolutposition des Bedienelements fünf
in Richtung um die Längsachse A des Bedienelements 5 betrachtet eine örtliche Zuordnung
von einem Bedienelementbereich 8a, 8b des Bedienelements 5 zu einem Bereich 7 der
Bedienelementaufnahme 4 zu bestimmen. Dies bedeutet, dass insbesondere dann, wenn
zwei korrespondierende und örtlich benachbart zueinander zu beleuchtende Bereiche
des Bedienelements 5 einerseits und der Bedienelementaufnahme 4 andererseits gewünscht
sind, abhängig von der Absolutposition des Bedienelements 5 dann der beispielsweise
dem Bereich 7 direkt benachbarte und lokal zugeordnete Bedienelementbereich 8a zur
optischen Anzeige beleuchtet wird. Es erfolgt somit nicht eine vollständige Beleuchtung,
beispielsweise durch einen umlaufenden Ring um die Längsachse A am Bedienelement 5,
sondern nur in einem lokal zugeordnete und in Umlaufrichtung um die Längsachse A nur
segmentierter Bedienelementbereich 8a, der entsprechend beleuchtet wird. Es ist also
daher möglich, dass nicht ein vorher bereits festgelegter Bereich des Bedienelements
5 beleuchtet wird, wenn der funktionell zugeordnete Bereich 7 beleuchtet wird, was
dazu führen könnte, dass in azimutaler Richtung um die Längsachse A das Beleuchten
eines Bedienelementbereichs des Bedienelements 5 an einer anderen lokalen Stelle als
an der Azimutposition des Bereichs 7 erfolgt. Vielmehr wird durch die Ausgestaltung
der Bedienvorrichtung 3 gemäß dem genannten Aspekt der Erfindung ermöglicht, dass
auf Basis dieser bestimmten Absolutposition des Bedienelements 5 und der Kenntnis
des insbesondere bezüglich der Azimutposition beleuchteten Bereich 7 dann auch bestimmt
werden kann, welcher Bedienelementbereich 8a, 8b beleuchtet werden muss und diesbezüglich
an welcher Azimutlage ein Bedienelementbereich 8a, 8b beleuchtet werden muss, um die
lokale korrespondierende benachbarte Beleuchtung dieser Bereiche 7, 8a, 8b zu ermöglichen,
wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
[0056] Die Lichtabstrahleinrichtung kann ein oder mehrere Lichtquellen, beispielsweise Leuchtdioden
aufweisen, die in Umlaufrichtung um die Achse A und somit in diesbezüglicher azimutaler
Richtung angeordnet sind.
[0057] Abhängig von der bestimmten Absolutposition des Bedienelements 5 kann somit jeweils
derjenige Bedienelementbereich 8 durch die Lichtabstrahleinrichtung beleuchtet werden,
der in Umlaufrichtung um die Längsachse A an gleicher Azimutposition ist, wie ein
zur Beleuchtung ausgebildeter Bereich 7 der Bedienelementaufnahme 4.
[0058] Insbesondere ist der Beschleunigungssensor 9 ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor.
[0059] In Fig. 2 ist in einer Draufsicht das Bedienelement 5 in geöffnetem Zustand gezeigt,
was bedeutet, dass in das Innere 11 geblickt werden kann. In diesem Inneren 11 des
Bedienelements 5 ist eine Platine 12 angeordnet, auf welcher der Beschleunigungssensor
9 angeordnet ist. Auf dieser Platine 12 ist insbesondere noch weitere Elektronik angeordnet.
Diese kann beispielsweise zum Betreiben der Lichtquellen der Lichtabstrahleinrichtung
ausgebildet sein. Sie kann jedoch auch beispielsweise die Elektronik der Auswerteeinheit
10 sein. Die Elektronik kann auch eine Energieversorgungseinheit 20 aufweisen.
[0060] In Fig. 3 ist in einer schematischen Darstellung das Bedienelement 5 mit Blick auf
eine Oberseite 13 gezeigt. In Fig. 3 ist das Bedienelement 5 im geschlossenen Zustand
gezeigt.
[0061] Grundsätzlich kann das Bedienelement 5 einstückig ausgebildet sein, was bedeutet,
dass es nur als Gesamtes relativ zur Bedienelementaufnahme 4 bewegt werden kann. Das
Bedienelement 5 kann jedoch bezüglich seinem Gehäuse auch mehrteilig ausgebildet sein
und zwar dahingehend, dass die beiden Teile zueinander relativ bewegbar sind. Bei
einer derartigen Ausgestaltung kann dann ein erstes Teil im angeordneten Zustand auf
der Bedienelementaufnahme 4 an diesem gehalten sein, beispielsweise durch die bereits
oben erläuterte magnetische Haltekraft. Das zweite Teil des Bedienelements, insbesondere
das zweite Teil eines Gehäuses des Bedienelements 5, insbesondere ein Deckel, kann
dann relativ zu diesem ersten Teil, insbesondere einem ersten Teil des Gehäuses, bewegt
werden, insbesondere gedreht werden. Dadurch kann dann eine Einstellung von Betriebsbedingungen
des Haushaltsgeräts 1 erfolgen.
[0062] In Fig. 4 ist ein einer schematischen Darstellung das Bedienelement 5 in einem beispielhaften
Referenz-Koordinatensystem gezeigt. Das Referenz-Koordinatensystem ist hier durch
drei senkrecht aufeinander stehende Raumrichtungen, nämlich die x-Richtung, die y-Richtung
und die z-Richtung aufgespannt. Ist beispielsweise das Bedienelement 5 in einer Aufsetzposition
an der Bedienelementaufnahme 4 aufgesetzt, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist, wird hier
die Absolutposition des Bedienelements 5 erkannt. Dies dahingehend, dass die Beschleunigungswerte
des Beschleunigungssensors 9 die entsprechende Lage anhand der Beschleunigungswerte
in den drei Raumrichtungen erkennen. Insbesondere ist hier die Absolutposition in
Bezug zu einer Referenzlage, die hier die Horizontale ist und somit die y-Richtung
ist, angegeben.
[0063] Die immer in Abhängigkeit von der Erdbeschleunigung angegebenen Beschleunigungsanteile
beziehungsweise Beschleunigungswerte in den drei Raumrichtungen ermöglichen dann die
Bestimmung der Absolutposition des Bedienelements 5.
[0064] Insbesondere ist vorgesehen, dass die Summe der Quadrate der Beschleunigungswertanteile
A
x, A
y und A
z dem Quadrat eines Referenz-Beschleunigungswerts, beispielsweise 1g, entspricht.
[0065] In den Fig. 5 bis Fig. 7 sind weitere schematische Darstellungen gezeigt, bei denen
das Bedienelement 5 in zu Fig. 4 unterschiedlichen Absolutpositionen im Raum und somit
in diesem definierten Koordinatensystem angeordnet ist.
[0066] Es sind in den Fig. 4 bis Fig. 7 jeweils um 90° versetzte Positionen zueinander dargestellt.
Selbstverständlich ist jede dazwischen liegende weitere Position des Bedienelements
5 ebenfalls als Absolutposition bestimmbar.
[0067] Durch die sich in Fig. 5 bis Fig. 7 ergebenden, unterschiedlichen Beschleunigungswerte
in den Raumrichtungen kann sich dann auch wieder die genaue definierte Absolutposition
bestimmen lassen. Dies kann auch in Bezug zu der Referenzlage, hier die y-Richtung,
erfolgen. Es kann ein Winkel β gemäß Formel 1 bestimmt werden.
[0068] Neben dieser Absolutposition kann anhand der Beschleunigungswerte auch eine Drehbewegung
des Bedienelements 5 um die Längsachse A und somit auch eine dynamische Bewegung absolut
erfasst werden. Dies kann mit einer weiteren Erfassungseinheit der Bedienvorrichtung
3 erfasst werden. Diese Erfassungseinheit kann vorzugsweise zur optischen Erfassung,
beispielsweise durch Infrarot, ausgebildet sein.
[0069] Es ist auch möglich, dass zusätzlich oder anstatt dazu eine Antippbetätigung des
Bedienelements 5 und/oder eine Kippbewegung des Bedienelements 5 abhängig von axialen
Beschleunigungswerten des Beschleunigungssensors 9 bestimmbar ist. Beispielhaft ist
hierzu in Fig. 8 eine Darstellung eines Bedienelements 5 gezeigt. Im Hinblick auf
das bereits erläuterte Beispiel in Fig. 3 kann hier vorgesehen sein, dass mehrere
separate Berührstellen 14, 15, 16, 17, 18 und 19 beispielhaft ausgebildet sind. Diese
liegen in azimutaler Richtung um die Längsachse A an spezifischen Azimutpositionen.
So ist beispielsweise in Fig. 8 die Berührstelle 14 eingezeichnet, die entlang der
Längs-Raumrichtung ausgebildet ist. Wird nun auf diese Berührstelle 14 getippt oder
mit einer derartigen Kraft eingewirkt, dass sich das Bedienelement 5 mit einer spezifischen
Kippbewegung, nämlich mit einer Nickbewegung um die y-Raumrichtung nach unten bewegt
beziehungsweise nach unten kippt, so vollzieht das Bedienelement 5 hier nur eine einzige
Kippbewegungsart, nämlich diese Neigebewegung.
[0070] Wird andererseits auf die ebenfalls beispielhaft in Fig. 8 eingezeichnete weitere
Berührstelle 19, die eine zweite Berührstelle sein kann, angetippt oder mit derartiger
Kraft von oben eingewirkt, dass das Bedienelement 5 nach unten kippt und zwar bezogen
auf die Längsachse A und somit zur Längsachse A verkippt wird, so vollzieht der Beschleunigungssensor
9 eine Neigebewegung bzw. Nickbewegung um die y-Raumrichtung und eine Rollbewegung
um die x-Raumrichtung. Dadurch wird beim Berühren dieser weiteren Berührstelle 19,
die nicht entlang der x-Raumrichtung und nicht entlang der y-Raumrichtung angeordnet
ist, eine Bewegung vollzogen, die zumindest zwei unterschiedliche Kippbewegungsarten
beinhaltet, nämlich diese Neigebewegung und diese Rollbewegung.
[0071] Durch die Auswerteeinheit 10 können auch hier wiederum diese dann beim Betätigen
der Berührstelle 14 oder beim Betätigen der Berührstelle 19 auftretenden unterschiedlichen
Beschleunigungswerte in den jeweiligen Raumrichtungen ausgewertet werden und auch
die tatsächlich berührte Berührstelle erkannt werden. Dadurch kann die mit dieser
dann erfolgenden Betätigung der Berührstelle einhergehende Betriebsbedingung des Haushaltsgeräts
1 ausgewählt und/oder eingestellt werden.
Bezugszeichenliste
[0072]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Bedienvorrichtung
- 4
- Bedienelementaufnahme
- 5
- Bedienelement
- 6
- Anzeigeeinheit
- 7
- Bereich
- 8a, 8b
- Bedienelementbereiche
- 9
- Beschleunigungssensor
- 10
- Auswerteeinheit
- 11
- Innere
- 12
- Platine
- 13
- Oberseite
- 14
- Berührstelle
- 15
- Berührstelle
- 16
- Berührstelle
- 17
- Berührstelle
- 18
- Berührstelle
- 19
- Berührstelle
- 20
- Energieversorgungseinheit
- A
- Längsachse
1. Haushaltsgerät (1) mit einer Bedienvorrichtung (3) mit einer Bedienelementaufnahme
(4) und mit einem dazu separaten Bedienelement (5), welches auf die Bedienelementaufnahme
(4) aufsetzbar und abnehmbar positionierbar ist und mit welchem durch spezifisches
Betätigen im auf die Bedienelementaufnahme (4) aufgesetzten Zustand Betriebsbedingungen
des Haushaltsgeräts (1) einstellbar sind, und mit zumindest einem Beschleunigungssensor
(9), der im Bedienelement (5) angeordnet ist, wobei das Bedienelement (5) als Flachkörper
ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (5) im auf die Bedienelementaufnahme (4) aufgesetzten Zustand mit
einer Ebene, in der sich der Flachkörper mit seinen größeren Ausmaßen erstreckt, vertikal
im Raum orientiert angeordnet ist, beim Aufsetzen des Bedienelements (5) auf die Bedienelementaufnahme
(4) das Bedienelement (5) eine Aufsetzposition aufweist, und in der Aufsetzposition
die Absolutposition bestimmt wird, und die Bedienvorrichtung (3) eine Auswerteeinheit
(10) aufweist, die im auf der Bedienelementaufnahme (4) aufgesetzten Zustand des Bedienelements
(5) und somit in der Aufsetzposition zur Bestimmung einer von der Position des Bedienelements
(5) zur Bedienelementaufnahme (4) unabhängigen Absolutposition des Bedienelements
(5) im Raum (x, y, z) abhängig von Beschleunigungswerten des Beschleunigungssensors
(9) ausgebildet ist, wobei zur Bestimmung dieser Absolutposition ein Referenzkoordinatensystem
mit senkrecht aufeinander stehenden Raumrichtungen (x, y, z) definiert ist.
2. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (10) dazu ausgebildet ist, abhängig von der erkannten Absolutposition
des Bedienelements (5) in Richtung um eine Längsachse (A) des Bedienelements (5) betrachtet
eine örtliche Zuordnung von einem Bedienelementbereich (8) des Bedienelements (5)
zu einem Bereich (7) der Bedienelementaufnahme (4) zu bestimmen.
3. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (5) an einer Oberseite (13) mindestens zwei berührsensitive Tasten
aufweist, denen in Abhängigkeit von der örtlichen Zuordnung unterschiedliche Funktionen
zuweisbar sind.
4. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (5) eine Lichtabstrahleinrichtung aufweist, mit welcher ein erster
Bedienelementbereich (8a) beleuchtbar ist und mit welcher zumindest ein dazu unterschiedlicher
zweite Bedienelementbereich (8b) unabhängig von der Beleuchtung des ersten Bedienelementbereichs
(8a) beleuchtbar ist.
5. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass abhängig von der Absolutposition derjenige Bedienelementbereich (8a, 8b) durch die
Lichtabstrahleinrichtung beleuchtbar ist, der in Umlaufrichtung um die Längsachse
(A) an gleicher Azimutposition ist, wie ein zur Beleuchtung ausgebildeter Bereich
(7) der Bedienelementaufnahme (4).
6. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschleunigungssensor (9) ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor ist.
7. Haushaltsgerät (1) nach der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienvorrichtung (3) eine drahtlose Energieversorgung für den Beschleunigungssensor
(9) aufweist.
8. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Energieversorgungseinheit zum Energieversorgen des Beschleunigungssensors (9)
Bedienelementextern angeordnet ist.
9. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Energieversorgungseinheit (20) zum Energieversorgen des Beschleunigungssensors
(9) im Bedienelement (5) angeordnet ist.
10. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorehrgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Absolutposition relativ zu einer Referenzlage bestimmt ist, insbesondere relativ
zu einer Raumrichtung.
11. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Absolutposition als eine Winkelstellung des Bedienelements (5) relativ zu der
Referenzlage bestimmt ist.
12. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelstellung als Winkel bestimmt ist, der funktionell von anteiligen Beschleunigungswerten
in allen drei Raumrichtungen (x, y, z) abhängig ist, wobei die anteiligen Beschleunigungswerte
jeweils auf einen maximalen Referenz-Beschleunigungswert bezogen sind.
13. Haushaltsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (10) abhängig von Beschleunigungswerten des Beschleunigungssensors
(9) zur Auswertung einer Antippbetätigung des Bedienelements (5) und/oder einer zu
einer Längsachse (A) des Bedienelements (5) Kippbewegung des Bedienelements (5) ausgebildet
ist.
1. Household appliance (1) with a control apparatus (3) with a control element receptacle
(4) and with a control element (5) separate therefrom, which can be attached to the
control element receptacle (4) and can be positioned so as to be removable and with
which operating conditions of the household appliance (1) can be adjusted by specific
actuation in the state attached to the control element receptacle (4), and with at
least one acceleration sensor (9), which is arranged in the control element (5), wherein
the control element (5) is embodied as a flat structure, characterised in that in the state attached to the control element receptacle (4) with a plane in which
the flat structure extends with its larger dimensions, the control element (5) is
arranged oriented vertically in the room, when the control element (5) is attached
to the control element receptacle (4) the control element (5) has an attachment position
and in the attachment position the absolute position is determined, and the control
apparatus (3) has an evaluation unit (10), which, in the state of the control element
(5) attached to the control element receptacle (4) and thus in the attachment position,
is embodied to determine an absolute position of the control element (5) in the space
(x, y, z), which is independent of the position of the control element (5) in relation
to the control element receptacle (4), as a function of acceleration values of the
acceleration sensor (9), wherein a reference coordinate system with spatial directions
(x, y, z) aligned at right angles to one another is defined in order to determine
this absolute position.
2. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the evaluation unit (10) is embodied to determine a local assignment of a control
element region (8) of the control element (5) to a region (7) of the control element
receptacle (4), viewed in the direction about a longitudinal axis (A) of the control
element (5), as a function of the identified absolute position of the control element
(5).
3. Household appliance (1) according to claim 2, characterised in that the control element (5) has at least two touch-sensitive keys on a top side (13),
to which different functions can be assigned as a function of the spatial assignment.
4. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the control element (5) has a light-emitting facility, with which a first control
element region (8a) can be illuminated and with which at least one second control
element region (8b) which differs therefrom can be illuminated independently of the
illumination of the first control element region (8a).
5. Household appliance (1) according to claim 2 and 4, characterised in that as a function of the absolute position, that control element region (8a, 8b) which,
in the peripheral direction about the longitudinal axis (A), is at the same azimuth
position as a region (7) of the control element receptacle (4) embodied for illumination
purposes can be illuminated by the light radiation facility.
6. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the acceleration sensor (9) is a 3-axis acceleration sensor.
7. Household appliance (1) according to the preceding claims, characterised in that the control apparatus (3) has a wireless energy supply for the acceleration sensor
(9).
8. Household appliance (1) according to claim 7, characterised in that an energy supply unit is arranged external to the control element in order to supply
energy to the acceleration sensor (9).
9. Household appliance (1) according to claim 7, characterised in that an energy supply unit (20) is arranged in the control element (5) in order to supply
energy to the acceleration sensor (9).
10. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the absolute position is determined relative to a reference position, in particular
relative to a spatial direction.
11. Household appliance (1) according to claim 10, characterised in that an absolute position is determined as an angular position of the control element
(5) relative to the reference position.
12. Household appliance (1) according to claim 11, characterised in that the angular position is determined as an angle which is functionally dependent upon
proportionate acceleration values in all three spatial directions (x, y, z), wherein
the proportionate acceleration values are each related to a maximum reference acceleration
value.
13. Household appliance (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the evaluation unit (10) is embodied as a function of the acceleration values of
the acceleration sensor (9) in order to evaluate a touch actuation of the control
element (5) and/or a tilting movement of the control element (5) in relation to a
longitudinal axis (A) of the control element (5).
1. Appareil ménager (1) avec un dispositif de commande (3) avec un logement d'élément
de commande (4) et avec un élément de commande (5) distinct, lequel peut se poser
sur le logement d'élément de commande (4) et s'en enlever et lequel permet, via un
actionnement spécifique à l'état posé sur le logement d'élément de commande (4), de
régler des conditions de fonctionnement de l'appareil ménager (1) et avec au moins
un capteur d'accélération (9), disposé dans l'élément de commande (5), dans lequel
l'élément de commande (5) est formé sous la forme d'un corps plat, caractérisé en ce que l'élément de commande (5) est, à l'état posé sur le logement d'élément de commande
(4), orienté verticalement dans l'espace selon un plan, dans lequel les dimensions
les plus importantes du corps plat s'étendent, l'élément de commande (5) présente
une position posée lors de la pose de l'élément de commande (5) sur le logement d'élément
de commande (4), et la position absolue est déterminée dans la position posée, et
le dispositif de commande (3) présente une unité d'évaluation (10) formée pour la
détermination, à l'état de l'élément de commande (5) posé sur le logement d'élément
de commande (4) et, dès lors, dans la position posée, d'une position absolue de l'élément
de commande (5), indépendante de la position de l'élément de commande (5) par rapport
au logement d'élément de commande (4), dans l'espace (x, y, z) en fonction de valeurs
d'accélération du capteur d'accélération (9), dans lequel un système de coordonnées
de référence avec des directions spatiales perpendiculaires l'une à l'autre (x, y,
z) est défini pour la détermination de cette position absolue.
2. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (10) est formée afin de déterminer, en fonction de la position
absolue détectée de l'élément de commande (5), autour d'un axe longitudinal (A) de
l'élément de commande (5), une affectation spatiale d'une zone d'élément de commande
(8) de l'élément de commande (5) à une zone (7) du logement d'élément de commande
(4).
3. Appareil ménager (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de commande (5) présente en un côté supérieur (13) au moins deux touches
tactiles, auxquelles différentes fonctions peuvent être attribuées en fonction de
l'affectation spatiale.
4. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de commande (5) présente un dispositif d'émission de lumière, lequel permet
d'éclairer une première zone d'élément de commande (8a) et au moins une deuxième zone
d'élément de commande différente (8b) indépendamment de l'éclairage de la première
zone d'élément de commande (8a).
5. Appareil ménager (1) selon la revendication 2 et 4, caractérisé en ce qu'en fonction de la position absolue, le dispositif d'émission de lumière permet d'éclairer
la zone d'élément de commande (8a, 8b) se trouvant dans le sens périphérique autour
de l'axe longitudinal (A) en une position azimutale identique à celle d'une zone (7)
du logement d'élément de commande (4) formée pour l'éclairage.
6. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le capteur d'accélération (9) est un capteur d'accélération à 3 axes.
7. Appareil ménager (1) selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le dispositif de commande (3) présente une alimentation sans fil pour le capteur
d'accélération (9).
8. Appareil ménager (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une unité d'alimentation pour l'alimentation du capteur d'accélération (9) est disposée
à l'extérieur de l'élément de commande.
9. Appareil ménager (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une unité d'alimentation (20) pour l'alimentation du capteur d'accélération (9) est
disposée à l'intérieur de l'élément de commande (5).
10. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la position absolue est déterminée par rapport à une position de référence, en particulier
par rapport à une direction spatiale.
11. Appareil ménager (1) selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'une position absolue est déterminée sous la forme d'une position angulaire de l'élément
de commande (5) par rapport à la position de référence.
12. Appareil ménager (1) selon la revendication 11, caractérisé en ce que la position angulaire est déterminée sous la forme d'un angle, dépendant fonctionnellement
de valeurs d'accélération proportionnelles dans chacune des trois directions spatiales
(x, y, z), dans lequel les valeurs d'accélération proportionnelles se réfèrent respectivement
à une valeur d'accélération de référence maximale.
13. Appareil ménager (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité d'évaluation (10) est formée afin d'évaluer, en fonction de valeurs d'accélération
du capteur d'accélération (9), un actionnement par effleurement de l'élément de commande
(5) et/ou un mouvement de basculement de l'élément de commande (5) par rapport à un
axe longitudinal (A) de l'élément de commande (5).