[0001] Die Erfindung betrifft zunächst ein zur Abdichtung von Fugen geeignetes und bestimmtes
selbstklebendes Band, umfassend mindesten eine erste Lage eines Trägermaterials, welche
zwei gegenüberliegende äußere Oberflächen des Trägermaterials aufweist, wobei mindestens
eine dieser äußeren Oberflächen zumindest teilweise mit einer Selbstklebeschicht beschichtet
ist, wobei in dem ersten Zustand eine äußere Oberfläche zumindest in einem Mittenbereich
bezüglich der Breitenrichtung des Bandes vollflächig von der Selbstklebeschicht überdeckt
ist.
[0002] Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines zur Abdichtung
von Fugen geeigneten und bestimmten selbstklebenden Bandes.
[0003] Bänder zum Abdichten von Fugen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Insbesondere
werden derartige Bänder im Hausbau zum Abdichten von sogenannten Bauanschlussfugen,
also Fugen zwischen zusammengefügten Bauelementen, genutzt. Derartige Bänder werden
nach RAL, Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren,
März 2010, Kap.6.4.4, auch als Fugendichtbänder bezeichnet. Beispiele für derartige
Bauanschlussfugen sind beispielsweise Fugen zwischen einem Mauerwerk und einem Fenster-
oder Türrahmen.
[0004] Folienbänder können aus mehreren Lagen aufgebaut sein und weisen üblicherweise im
Bereich einer Längsseite einen schmalen Selbstklebestreifen auf, mit dem das Folienband
mit dem einen Längsseitenbereich am Fenster- oder Türrahmen verbunden werden kann.
Der in Breitenrichtung des Folienbandes gegenüberliegende Längsseitenbereich wird
mit dem Mauerwerk, beispielsweise eine Außenwand oder eine Fassade, verbunden. Die
mauerseitige Verbindung erfolgt üblicherweise mittels eines Klebers, welcher entweder
als Selbstklebestreifen auf der Folie ausgebildet ist oder welcher separat auf das
Mauerwerk aufgebracht wird. Zusätzlich kann später das Band durch das Einbetten in
den Putz weiter fixiert werden.
[0006] In der
DE 10 2015 202 882 A1 ist ein Dichtungsband und eine Dichtungsanordnung bekannt. Das Dichtungsband weist
auf einer Seite zwei voneinander beabstandete Selbstklebestreifen auf, die sich entlang
der äußeren Längsseitenbereiche des Bandes erstrecken. Es ist vorgesehen, dass einer
diese Selbstklebestreifen mit einem Schaumstoffkörper verbunden ist, der eine Fuge
beispielsweise zwischen einem Fensterrahmen und einer Fensterlaibung ausfüllt. Der
zwischen den Selbstklebestreifen befindliche Zwischenraum wird, ohne mit diesem verbunden
zu werden, auf eine Seite des Schaumstoffkörpers aufgelegt und der andere Selbstklebestreifen
dann mit dem Fensterrahmen verbunden. Somit bildet der nicht mit Selbstklebetreifen
versehene Bereich eine Abdichtfolie, welche die Wasserdampfdiffusion durch den Schaumstoffkörper
hemmen kann.
[0007] Die Patentanmeldung
EP 2 692 959 A1 offenbart ebenfalls ein Folienband zum Abdichten von Fugen zwischen zusammengefügten
Bauelementen im Hausbau. Das Folienband umfasst eine nicht perforierte Funktionsmembran
aus einer Folie, die auf ihrer Unterseite entweder eine vollflächig aufgebrachte Selbstklebeschicht
oder zwei in Querrichtung voneinander beabstandete, unterschiedlich breite und in
Längsrichtung verlaufende Selbstklebestreifen aufweist. Die Funktionsmembran kann
an den beiden Außenseiten an den jeweiligen Bauelementen angeklebt werden, so dass
die Folie auch die dazwischenliegende Fuge überdeckt. Die Funktionsmembran ist vorzugsweise
eine feuchtevariable Polymerfolie, deren Wasserdampfdiffusionskoeffizient sich in
Abhängigkeit von der umgebenden Luftfeuchtigkeit ändert.
[0008] Bei der Herstellung müssen die voneinander beabstandeten Selbstklebestreifen jeweils
separat aufgebracht werden, was besondere Vorkehrungen hinsichtlich der Genauigkeit
der Positionierung der Selbstklebestreifen erfordert. Um fehlerhafte Beschichtungen
durch ungenaues Auftragen der Selbstklebestreifen zu vermeiden, erfolgt die Ausrüstung
mit Selbstklebestreifen üblicherweise an Foliengroßrollen in Verwendungsbreite.
[0009] Entlang der Breitseite eines Dichtbandes voneinander beabstandete Selbstklebestreifen
können aufgrund ihrer Materialstärke, insbesondere wenn das Band zu einer Rolle aufgewickelt
ist und sich somit die zusätzliche Materialstärke der einzelnen übereinander angeordneten
Selbstklebestreifen aufsummieren, zu Ungleichmäßigkeiten und somit zur Instabilität
der Rolle führen.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein zur Abdichtung von
Fugen geeignetes und bestimmtes selbstklebendes Band bereitzustellen, das die oben
genannten Nachteile nicht aufweist, oder zumindest verringert. Außerdem ist es Aufgabe
der Erfindung ein vereinfachtes Verfahren zur Herstellung eines zur Abdichtung von
Fugen geeigneten und bestimmten selbstklebenden Bandes bereitzustellen.
[0011] Diese Aufgaben werden durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche 1 und 8 gelöst.
[0012] Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung ist somit ein zur Abdichtung von Fugen geeignetes
und bestimmtes selbstklebendes Band, welches mindestens eine erste Lage eines Trägermaterials
umfasst, welche zwei gegenüberliegende äußere Oberflächen des Trägermaterials aufweist,
wobei mindestens eine dieser äußeren Oberflächen zumindest teilweise mit einer Selbstklebeschicht
beschichtet ist, wobei in dem ersten Zustand eine äußere Oberfläche zumindest in einem
Mittenbereich bezüglich der Breitenrichtung des Bandes vollflächig von der Selbstklebeschicht
überdeckt ist. Wesentlich ist weiterhin, dass das Band von einem ersten Zustand in
einen zweiten Zustand überführbar ist, wobei das Band in dem zweiten Zustand eine
größere Breite aufweist als im ersten Zustand und in dem zweiten Zustand die Selbstklebeschicht
die äußere Oberfläche zumindest in dem Mittenbereich bezüglich der Breitenrichtung
des Bandes nicht vollflächig überdeckt.
[0013] Als äußere Oberflächen des Trägermaterials werden dabei diejenigen Oberflächen verstanden,
die in Kontakt zu der Umgebung oder einer anderen Komponente des Dichtbandes stehen.
Das Trägermaterial umfasst bevorzugt eine Folie oder ein Vlies. Da eine Folie üblicherweise
jedoch nicht mit mineralischem Putz überputzbar ist und viele Vliese (in Abhängigkeit
von der verwendeten Grammatur) nicht wind- und/oder schlagregendicht und/oder wasserdampfdiffusionsvariabel
sind, ist das Trägermaterial in einer bevorzugten Ausführungsform ein Vlies/Folie-Verbund.
Dieser ist bevorzugt mehrlagig, beispielsweise 2-lagig (z.B. Vlies/Folie) oder 3-lagig
(z.B. Vlies/Folie/Vlies). Insbesondere ist bevorzugt, dass bei einem solchen Verbund
die Folie wasserdampfdiffusionsvariabel ist. Ein solches Trägermaterial weist üblicherweise
lediglich eine geringe Höhe auf und erstreckt sich im Wesentlichen in Längsrichtung
und Breitenrichtung. Sofern nicht explizit anders angegeben, werden als die äußere
Oberflächen des Trägermaterials daher diejenigen (äußeren) Oberflächen verstanden,
die sich beidseitig des Trägermaterials entlang der Breiten- und Längsrichtung des
Dichtbandes erstrecken.
[0014] Demgegenüber werden als innenliegende Oberflächen des Trägermaterials Oberflächen
verstanden, die nicht in Kontakt zu der Umgebung oder einer anderen Komponente des
Dichtbandes stehen. Derartige Oberflächen können beispielsweise durch Faltung des
Trägermaterials hervorgerufen sein, wodurch erste Oberflächen des Trägermaterials
auf zweiten Oberflächen des Trägermaterials zu liegen kommen, so dass diese nicht
durch weitere Komponenten des Dichtbandes (außer des Trägermaterials selbst) kontaktiert
werden können. Da das Dichtband jedoch zumindest teilweise diffusionsoffen ist, ist
selbstverständlich ein Kontakt zwischen innenliegenden Oberflächen und anderen (nicht
unmittelbar zum Dichtband gehörenden) Komponenten wie z.B. Luft, Wasserdampf, anderen
Gasen, Wasser oder andere Lösungsmittel nicht ausgeschlossen.
[0015] Das Trägermaterial selbst kann aus mehreren Komponenten bestehen. Beispielsweise
könnte ein Vlies verschiedenartige Fasern umfassen, durch welche die Produkteigenschaften
gezielt eingestellt werden könnten. Außerdem sind Trägermaterialien denkbar, die einen
Verbund aus einer oder mehreren Folien umfassen und/oder zusätzlich einen oder mehrere
Vlies/e aufweisen. Als äußere Oberfläche eines solchen mehrkomponentigen Trägermaterials
ist jeweils die äußerste Oberfläche des Verbundes zu verstehen, der das Trägermaterial
bildet. Dementsprechend ist auch eine innenliegende Oberfläche eines solchen mehrkomponentigen
Trägermaterials eine Oberfläche, die nicht in Kontakt zu der Umgebung oder einer anderen
Komponente des Dichtbandes (z.B. einer Selbstklebeschicht) steht. Ein Kontakt zu einer
weiteren Lage / Komponente des Trägermaterials selbst ist jedoch möglich. Sofern nicht
explizit anders angegeben, stellt auch eine innenliegende Oberfläche eines mehrkomponentigen
Trägermaterials eine Oberfläche des Trägermaterials in seiner Gesamtheit dar und ist
nicht etwa eine Fläche zwischen einzelnen Lagen / Komponenten des Trägermaterials
selbst. Innenliegende Oberflächen eines Trägermaterials sind daher von inneren Oberflächen
des Trägermaterials zu unterscheiden, welche beispielsweise von Fasern eines Vlieses
oder eventuell im Trägermaterial enthaltener zusätzliche Komponenten (z.B. Aktivkohle)
mit sehr großer innerer Oberfläche (BET) gebildet werden.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten und
bestimmten selbstklebenden Bandes sind zumindest in dem Mittenbereich die mehrere
Lagen des Trägermaterials übereinander angeordnet. In diesem Bereich liegen demnach
bevorzugt mehrere Lagen des Trägermaterials derart übereinander, dass sich Oberflächen
des Trägermaterials kontaktieren. Diese Oberflächen sind nicht mehr für andere Komponenten
des Dichtbandes zugänglich und bilden daher innenliegende Oberflächen. Aufgrund der
zumindest teilweisen Gasdurchlässigkeit des Bandes können Gase wie z.B. Luft oder
Wasserdampf auch diese innenliegenden Oberflächen erreichen.
[0017] Bevorzugt ist der Mittenbereich derjenige Bereich des Bandes, in dem zumindest in
dem ersten Zustand mehrere Lagen des Trägermaterials übereinander angeordnet sind.
Bevorzugt kontaktieren sich in diesem Bereich innenliegende Oberflächen des Trägermaterials.
Die Ausdehnung des Mittenbereichs in Breitenrichtung des Bandes ist nicht beschränkt.
Es ist denkbar, dass der Mittenbereich sich in Breitenrichtung bis in unmittelbare
Nähe der Ränder des Bandes erstreckt, oder sich sogar bis an einen oder beide Ränder
des Bandes erstreckt.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten und
bestimmten selbstklebenden Bandes weist im Mittenbereich das Trägermaterial mindestens
eine Faltung auf, bei der mehrere Lagen des Trägermaterials übereinander angeordnet
sind.
[0019] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten
und bestimmten selbstklebenden Bandes bei der im Mittenbereich das Trägermaterial
mindestens abschnittsweise einen im Querschnitt entlang der Breitenrichtung des Bandes
z-förmigen Verlauf aufweist. Bevorzugt ist das Trägermaterial zumindest abschnittsweise
in mindestens drei, weiter bevorzugt in genau drei übereinanderliegenden Lagen angeordnet.
[0020] In einer solchen Anordnung kontaktieren sich Oberflächen des Trägermaterials, so
dass sie nicht mehr für weitere Komponenten des Bandes zugänglich sind. Sie bilden
somit innenliegende Oberflächen des Trägermaterials. Wird der z-förmige Verlauf -
wie verfahrensseitig bevorzugt vorgesehen - durch Faltung des Trägermaterials erzeugt,
kommen somit Oberflächen des Trägermaterials aufeinander zu liegen, welche zuvor benachbart
zueinander angeordnet waren und bevorzugt äußere Oberflächen des Trägermaterials waren.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten
und bestimmten selbstklebenden Bandes weist der Mittenbereich des Trägermaterials
nicht nur in einem einzigen Abschnitt einen im Querschnitt entlang der Breitenrichtung
des Bandes z-förmigen Verlauf auf, sondern in mehreren Abschnitten. Weiter bevorzugt
ist vorgesehen, dass der z-förmige Verlauf in zumindest einigen Abschnitte spiegelbildlich
zu dem Verlauf in anderen Abschnitten ist. Weiter bevorzugt schließt sich an einen
Abschnitt mit z-förmigen Verlauf ein Abschnitt mit einem Verlauf an, dessen Form dem
Spiegelbild eines "z" folgt. Durch eine derartige Ausgestaltung ist ein höherer Grad
der Symmetrie des Bandes entlang dessen Breitenrichtung möglich. Insbesondere ist
denkbar, dass das Band in Breitenrichtung spiegelsymmetrisch bezüglich dessen Mitte
ist.
[0022] Hinsichtlich des z-förmigen Verlaufs ist bevorzugt, dass der Verlauf nicht streng
der Ausgestaltung des Buchstabens "z" folgen muss, sondern dass auch Verzerrungen,
Stauchungen oder Verdrehungen dieser Geometrie möglich sind. Derartige Abwandlungen
stellen explizit auch Varianten der Erfindung dar. Aufgrund der üblicherweise geringen
Höhe eines Bandes sind insbesondere starke Stauchungen des "z" in Höhenrichtung möglich
und in bevorzugten Ausführungsformen vorgesehen.
[0023] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten
und bestimmten selbstklebenden Bandes weist im Mittenbereich das Trägermaterial mindestens
eine Oberfläche auf, welche im ersten Zustand eine innenliegende Oberfläche ist und
im zweiten Zustand Teil der äußeren Oberfläche des Bandes ist.
[0024] Bevorzugt wird bei dem Übergang zwischen dem ersten Zustand und dem zweiten Zustand
das Band derart verformt, dass zumindest Anteile der im ersten Zustand innenliegenden
Oberflächen des Trägermaterials Teile der äußeren Oberfläche des Bandes werden.
[0025] Bevorzugt erfolgt der Übergang von dem ersten Zustand zu dem zweiten Zustand durch
eine Verformung des Bandes. Insbesondere ist dazu eine Verformung des Bandes entlang
dessen Breitenrichtung denkbar. Weiter bevorzugt geht diese Umformung eine Vergrößerung
der Ausdehnung des Bandes in Breitenrichtung einher. In Varianten mit einer Faltung
der Trägerschicht ist eine zumindest anteilige Auffaltung dieser Faltung denkbar.
Die Auffaltung erfolgt bevorzugt in Breitenrichtung. In Varianten mit einer oder mehreren
"z"-Faltung(en) ist bevorzugt, dass zumindest eine "z"-Form zu einer "-"-Form umgeformt
wird.
[0026] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten
und bestimmten selbstklebenden Bandes bedeckt im ersten Zustand die Selbstklebeschicht
eine äußere Oberfläche des Bandes zu mindestens 80 %. Die Selbstklebeschicht muss
nicht alle äußeren Oberflächen des Bandes bedecken, was aber bei doppelseitigen Klebebändern
ebenfalls denkbar wäre. Die oben gemachte Angabe einer Überdeckung einer äußeren Oberfläche
des Bandes zu mindestens 80 % bezieht sich daher lediglich auf eine Oberfläche des
Bandes, wobei sich diese Oberfläche einseitig entlang einer Breitenrichtung und einer
dazu senkrecht stehenden Längsrichtung des Bandes erstreckt. Bevorzugt bedeckt im
ersten Zustand die Selbstklebeschicht diese äußere Oberfläche des Bandes zu mindestens
90 %, weiter bevorzugt zu mindestens 95 %. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
bedeckt im ersten Zustand die Selbstklebeschicht diese äußere Oberfläche des Bandes
über die gesamte Breite des Bandes. Diese Ausführungsform ist besonders bevorzugt,
da so während der Herstellung des Bandes keine Unterscheidung zwischen Bereichen getroffen
werden muss, die mit der Selbstklebeschicht versehen werden sollen und denjenigen,
die nicht mit einer Selbstklebeschicht bedeckt werden sollen.
[0027] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten
und bestimmten selbstklebenden Bandes ist im zweiten Zustand eine äußere Oberfläche
des Bandes, welche abschnittsweise mit einer Selbstklebeschicht überdeckt ist, über
mindestens 10 % nicht mit einer Selbstklebeschicht überdeckt. Bevorzugt sind sogar
mindestens 15 %, weiter bevorzugt mindestens 20 %, besonders bevorzugt über mindestens
25 % dieser Oberfläche im zweiten Zustand nicht mit einer Selbstklebeschicht überdeckt.
Insbesondere ist bevorzugt, dass der im zweiten Zustand nicht mit einer Selbstklebeschicht
überdeckte Bereich der äußeren Oberfläche des Bandes streifenförmig entlang der Längsrichtung
des Bandes erstreckt. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass der im zweiten Zustand
nicht mit einer Selbstklebeschicht überdeckte Bereich der äußeren Oberfläche parallel
zu mindestens einem Streifen einer Selbstklebeschicht verläuft, welcher sich entlang
der Längsrichtung des Bandes erstreckt. Insbesondere ist bevorzugt, dass sich der
nicht mit einer Selbstklebeschicht überdeckte Bereich der äußeren Oberfläche zwischen
zwei parallele verlaufenden Streifen einer Selbstklebeschicht verläuft, welche sich
- weiter bevorzugt entlang der seitlichen Ränder des Bandes - in Längsrichtung des
Bandes erstrecken.
[0028] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Band, bevorzugt das Trägermaterial
eine veränderliche Wasserdampfdurchlässigkeit auf. Bevorzugt ist die Wasserdampfdurchlässigkeit
in Abhängigkeit der Luftfeuchtigkeit veränderbar. Weiter bevorzugt ist die Wasserdampfdurchlässigkeit
im feuchten Zustand höher, besonders bevorzugt deutlich höher als im trockenen Zustand.
Bevorzugt weist das Band und / oder das Trägermaterial also einen variablen sd-Wert
auf. Der sd-Wert berechnet sich aus der Schichtdicke des Materials multipliziert mit
der Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl des Materials und hat die Einheit "m". Der
Sd-Wert ist in der DIN 4108 Teil 3 definiert als wasserdampfdiffusionsäquivalente
Luftschichtdicke. Die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl des Materials, der sogenannte
µ-Wert, wird durch die DIN EN ISO 12572:2001 definiert.
[0029] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Band mindestens eine weitere Schicht
auf, wobei das Material einer solchen Schicht ausgewählt ist aus einer Gruppe, die
eine Folie, ein Vlies, eine Folien-Vlies-Kombination, eine Vlieskaschierung, ein Butylband,
eine Aluminiumbeschichtung, EPDM, ein optional imprägnierter, optional komprimierter
Schamstoffstreifen, eine Haftklebemasse, ein Acrylat, Neopren, einen Kautschuk, insbesondere
Styrol-Butadien-Kautschuk (SBK), Naturkautschuk, Synthesekautschuk oder Chlorkautschuk,
oder andere umfasst.
[0030] Bei der Selbstklebeschicht handelt es sich bevorzugt um eine trägerlose Selbstklebeschicht.
Besonders bevorzugt umfasst die Selbstklebeschicht eine Selbstklebemasse. Diese Selbstklebemasse
ist bevorzugt ausgewählt aus einem Acrylat, (Natur-) Kautschuk oder einer anderen
geeigneten Selbstklebemasse.
[0031] Bevorzugt weist das Band zumindest im zweiten Zustand eine Breite auf, die dessen
Nutzung zur Abdichtung einer Fuge zwischen einem Fensterrahmen und einer Fensterlaibung
ermöglicht. Die Breite ist demnach so gewählt, dass das Band einerseits eine Fuge
überbrücken kann und andererseits zusätzlich auch nach über die Fuge hinausgehende
Bereiche aufweist, die eine Befestigung des Bandes mit beispielsweise einem Fensterrahmen
und / oder einer Fensterlaibung ermöglichen.
[0032] In einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist die Breite des Bandes im zweiten
Zustand so gewählt, dass es die Abdichtung einer Fuge zwischen einem Fensterrahmen
und einer Fensterlaibung sowohl rauminnenseitig als auch raumaußenseitig ermöglicht.
Somit wäre es in dieser Ausführungsform möglich, verschiedene Streifen des selben
Bandes einerseits zur Abdichtung einer Fuge zur Rauminnenseite hin und andererseits
auch zur Abdichtung zur Raumaußenseite hin zu nutzen. Dadurch ergibt sich beispielsweise
auf einer Baustelle der Vorteil, dass lediglich ein einziges Band vorgehalten werden
muss.
[0033] Das Band weist bevorzugt eine Breite auf, welche im Bereich von 1 - 50 cm, bevorzugt
von 2-40 cm, weiter bevorzugt von 3 - 30 und besonders bevorzugt im Bereich von 5
- 25 cm liegt.
[0034] Bevorzugt weist das Band im zweiten Zustand mindestens zwei voneinander beabstandete,
sich entlang der Längsrichtung des Bandes erstreckende Selbstklebestreifen auf. Diese
verlaufen bevorzugt parallel zueinander. Weiter bevorzugt ist, dass sich mindestens
ein Selbstklebestreifen, bevorzugt zwei Selbstklebestreifen entlang einer seitlichen
Begrenzung des Trägermaterials verlaufen. Bevorzugt bildet mindestens ein Selbstklebestreifen,
bevorzugt zwei Selbstklebestreifen die seitliche Begrenzung des Bandes. Alternativ
dazu kann ein Selbstklebestreifen oder auch zwei Selbstklebestreifen von einer seitlichen
Begrenzung des Bandes beanstandet angeordnet sein. Bevorzugt ist dieser Abstand vergleichsweise
klein und liegt im Bereich von unter 20 mm, bevorzugt unter 10 mm, weiter bevorzugt
unter 5 mm und besonders bevorzugt im Bereich von 0,05 - 2 mm.
[0035] Die Breite der Selbstklebestreifen des Bandes kann auf die jeweiligen Erfordernisse
angepasst sein. Als besonders vorteilhaft haben sich Breite der Selbstklebestreifen
erwiesen, die im zweiten Zustand im Bereich von 1 - 5 cm, bevorzugt 1,5 - 12 cm, weiter
bevorzugt 2 - 10 cm liegen. Diese Angaben beziehen sich jeweils auf 1 Streifen.
[0036] Als Abstand zwischen nebeneinander angeordneten Selbstklebestreifen des Bandes im
zweiten Zustand, in welchem die Selbstklebeschicht die äußere Oberfläche des Bandes
oder des Trägermaterials zumindest in dem Mittenbereich bezüglich der Breitenrichtung
des Bandes nicht vollflächig überdeckt, haben sich Distanzen im Bereich von 0,1 -
10 cm, bevorzugt 0,5 - 8 cm, weiter bevorzugt 0,75 - 6 cm, besonders bevorzugt 1 -
4 cm erwiesen.
[0037] Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung
eines zur Abdichtung von Fugen geeigneten und bestimmten selbstklebenden Bandes. Dieses
Verfahren umfasst die Schritte
- a) Bereitstellen mindestens eines bandförmigen Trägermaterials,
- b) Erzeugen mindestens eines Überlappungsbereichs des bandförmigen Trägermaterials,
- c) Mindestens einseitiges Aufbringen einer Selbstklebeschicht auf mindestens einem
im Überlappungsbereich liegenden Abschnitt der äußeren Oberfläche des bandförmigen
Trägermaterials.
[0038] Durch dieses Verfahren ist es sehr einfach möglich, ein zur Abdichtung von Fugen
geeignetes und bestimmtes selbstklebendes Band bereitzustellen. Dadurch, dass in Schritt
b) ein Überlappungsbereichs des bandförmigen Trägermaterials erzeugt wird, in Schritt
c) jedoch die Selbstklebeschicht nur auf mindestens einem im Überlappungsbereich liegenden
Abschnitt der äußeren Oberfläche des bandförmigen Trägermaterials aufgebracht wird,
kann die innenliegende Oberfläche des bandförmigen Trägermaterials im Überlappungsbereich
von der Selbstklebeschicht frei bleiben. Wird der Überlappungsbereichs des bandförmigen
Trägermaterials gelöst, kann diese nicht mit der Selbstklebeschicht versehene, zuvor
innenliegende Oberfläche des bandförmigen Trägermaterials freigelegt werden und diese
zuvor innenliegende Oberfläche ein Teil der äußeren Oberfläche des Bandes werden.
[0039] Dabei kann die Selbstklebeschicht direkt auf Abschnitte der äußeren Oberfläche des
Trägermaterials aufgebracht werden. Ebenso wäre es denkbar, dass die Selbstklebeschicht
nicht nur die Haftklebemasse selbst umfasst, sondern auch selbst einen Träger umfasst
und beispielsweise als doppelseitiges Klebeband ausgebildet ist. Ein solches doppelseitiges
Klebeband kann beispielsweise in Form einer Rolle gelagert werden und bei Bedarf auf
das Trägermaterial aufgebracht werden. Dies kann in einigen Fällen verfahrensseitig
Vorteile gegenüber dem Aufbringen der Haftklebemasse ohne zusätzlichen Träger sein.
[0040] Sollte die Haftklebeschicht zusammen mit einem separaten Träger aufgebracht werden,
ist zu berücksichtigen, dass der separaten Träger die Überführung des Bandes von dem
ersten Zustand zu dem zweiten Zustand zulässt. Der Träger gewährleistet dabei, dass
im zweiten Zustand die Selbstklebeschicht die äußere Oberfläche zumindest in dem Mittenbereich
bezüglich der Breitenrichtung des Bandes nicht vollflächig überdeckt. Dies wird bevorzugt
dadurch realisiert, dass der separate Träger während der Überführung des Bandes von
dem ersten Zustand zu dem zweiten Zustand aufreißt und so zusätzliche, zuvor innenliegende
Oberflächen des Bandes freilegt. Bevorzugt erfolgt das Aufreißen des separaten Trägers
entlang der Längsrichtung des Bandes. Um zu gewährleisten, dass der separate Träger
während der Überführung des Bandes von dem ersten Zustand zu dem zweiten Zustand wie
gewünscht aufreißt und nicht mit der Selbstklebemasse beschichtete Oberflächen in
dem Mittenbereich des Bandes freigelegt werden, kann eine Sollbruchstelle vorgesehen
sein. Dies könnte beispielsweise durch eine lokale Reduzierung des Materialgehalts
wie beispielsweise einer Perforation, einer Einkerbung oder sonstiger Verdünnung der
Materialstärke des separaten Trägers realisiert sein.
[0041] In einer bevorzugten Variante des Verfahrens wird auf mindestens einer Seite des
bandförmigen Trägermaterials zusätzlich zu der Selbstklebeschicht mindestens eine
weitere Schicht aufgebracht. Dabei handelt es sich in einer besonders bevorzugten
Variante um eine weitere Selbstklebeschicht. Eine solche weitere Selbstklebeschicht
könnte beispielsweise der Verbindung des Bandes mit dem Mauerwerk (z.B. einer Fensterlaibung)
dienen. Je nachdem, welche Einbauanordnung gewünscht ist, kann eine solche Selbstklebeschicht
zusätzlich oder alternativ zu möglichen weiteren Selbstklebeschichten auf der der
ersten Selbstklebeschicht gegenüberliegenden Seite des Trägermaterial aufgebracht
werden.
[0042] Zusätzlich oder alternativ zu einer weiteren Selbstklebeschicht kann es sich bei
der weiteren Schicht beispielsweise um ein Dämmmaterial handeln. Dies könnte beispielsweise
der thermischen und / oder akustischen Dämmung dienen. Alternativ oder zusätzlich
sind zusätzliche Schichten denkbar, die mindestens eine Eigenschaft des Bandes beeinflusst,
welche ausgewählt sind aus einer Gruppe, die die absolute Wasserdampfdiffusion, Wasserdampfdiffusion
in Abhängigkeit der Luftfeuchtigkeit, Überputzbarkeit, Farbe, Farbaufnahme, Festigkeit,
UV-Beständigkeit, Transparenz, Oberflächenstruktur, Schlagregendichtheit, thermische
Belastbarkeit, Reißfestigkeit und andere umfasst. Eine solche zusätzliche Schicht
muss nicht zwangsläufig direkt auf die Schicht des Trägermaterials folgen, auch wenn
dies in einigen Fällen möglich und vorteilhaft ist. In diesen Fällen kann die zusätzliche
Schicht beispielsweise aufgedampft, abgeschieden, aufgesprüht, aufgestrichen, aufgeschweißt,
oder durch andere Verfahren aufgebracht werden. Auch ist eine Oberflächenveränderung
des Trägermaterials denkbar, um die gewünschte Schicht zu erzeugen. Diesbezüglich
wären mechanische Oberflächenveränderungen wie beispielsweise das aufrauen, chemische
Oberflächenveränderungen wie beispielsweise Oxidations- oder Reduktionsreaktionen,
oder physikalische Oberflächenbehandlungen wie beispielsweise Temperatur- oder Ladungsträgerbeaufschlagung
denkbar. Außerdem oder zusätzlich ist es möglich, dass die zusätzliche Schicht nicht
direkt sondern unter Zuhilfenahme einer weiteren Komponente mit der Trägerschicht
verbunden wird. Dies könnte beispielsweise durch eine weitere Komponente wie beispielsweise
einer Haftmittelschicht erfolgen.
[0043] Eine weiteren Variante des Verfahrens schließt den Schritt ein, dass das Band von
einem ersten Zustand in einen zweiten Zustand mit vergrößerter Breite überführt wird,
wobei im zweiten Zustand Oberflächen des Trägermaterials, welche im ersten Zustand
im Überlappungsbereich innenliegende Oberflächen bildeten, außenliegende Oberflächen
des Bandes bilden. Diese sind bevorzugt zumindest abschnittsweise nicht mit einer
Selbstklebeschicht beschichtet. In einer weiter bevorzugten Variante sind diese außenliegende
Oberflächen des Bandes bilden, welche im ersten Zustand innenliegende Oberflächen
waren, vollflächig frei von einer Selbstklebeschicht.
[0044] Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden anhand
nachfolgender Beschreibung anliegender nicht maßstäblicher Zeichnungen erläutert,
in welcher beispielhafte ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dargestellt
sind.
[0045] Komponenten, welche in den Figuren wenigstens im Wesentlichen hinsichtlich ihrer
Funktion übereinstimmen, können hierbei mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet
sein, wobei diese Komponenten nicht in allen Figuren gekennzeichnet und erläutert
sein müssen.
[0046] In den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform eines zur Abdichtung von Fugen geeigneten und bestimmten
selbstklebenden Bandes in einem ersten Zustand,
- Fig. 2
- die in Figur 1 gezeigte Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten und
bestimmten selbstklebenden Bandes in einem zweiten Zustand,
- Fig. 3
- eine weitere Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten und bestimmten
selbstklebenden Bandes in einem ersten Zustand,
- Fig. 4
- eine weitere Ausführungsform eines zur Abdichtung von Fugen geeigneten und bestimmten
selbstklebenden Bandes in einem ersten Zustand,
- Fig. 5
- die in Figur 4 gezeigte Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten und
bestimmten selbstklebenden Bandes in einem zweiten Zustand und
- Fig. 6
- eine weitere Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten und bestimmten
selbstklebenden Bandes in einem ersten Zustand.
[0047] Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines zur Abdichtung von Fugen geeigneten
und bestimmten selbstklebenden Bandes 1 in einem ersten Zustand. Gezeigt ist eine
Trägerschicht 2 und eine Selbstklebeschicht 3. Im Anlieferungszustand des Fertigprodukts
ist diese üblicherweise mit einem (nicht gezeigten) Liner abgedeckt. Die Trägerschicht
2 ist in Figur 1 einteilig dargestellt. Es wäre jedoch möglich, dass die Trägerschicht
2 selbst nicht einteilig ausgebildet ist, sondern aus mehreren Komponenten zusammengesetzt
ist. Beispielsweise wäre denkbar, dass die Trägerschicht 2 mehrlagig ausgebildet ist
und ein Verbund mehrerer Schichten ist. Insbesondere bei funktionellen Bändern 1 ist
ein mehrschichtiger Aufbau vorteilhaft oder sogar notwendig, um die gewünschte Funktionalität
bereitzustellen. Die Trägerschicht 2 kann beispielsweise Membranen, Beschichtungen,
Folien, Schaumstoffe, Farben und andere Komponenten aufweisen. Unabhängig von ihrer
Zusammensetzung weist die Trägerschicht 2 zwei Seiten 4, 5 auf, die sich gegenüber
liegen. Wie in Figur 1 gezeigt ist eine Seite 4 der Selbstklebeschicht 3 zugewandt.
Zur besseren Darstellung sind die Trägerschicht 2 und die Selbstklebeschicht 3 voneinander
beabstandet dargestellt. In der Praxis kontaktiert die Selbstklebeschicht 3 jedoch
die Trägerschicht 2.
[0048] Die Trägerschicht 2 weist einen Mittenbereich 6 auf, welcher bezüglich der Breitenrichtung
B von den Enden 7a, 7b der Trägerschicht 2 beabstandet angeordnet ist. In diesem Mittenbereich
6 liegen mehrere Lagen der Trägerschicht 2 in Höhenrichtung H übereinander vor. Zur
besseren Darstellung sind diese Lagen in Höhenrichtung H gestreckt dargestellt. In
der Praxis kontaktiert jede dieser Lagen mindestens eine weitere dieser Lagen. In
der gezeigten Ausführungsform sind die Lagen im Mittenbereich 6 z-förmig angeordnet.
Dementsprechend kommen im Mittenbereich 6 drei Lagen der Trägerschicht 2 übereinander
zu liegen.
[0049] Durch die in Figur 1 dargestellte z-förmige Faltung der Trägerschicht 2 werden Oberflächenbereiche,
welche im gestreckten, in diesem Fall auseinandergefalteten Zustand der Trägerschicht
2 auf derselben Seite 4 der Trägerschicht 2 angeordnete Oberflächen sind, aufeinander
zu liegen, so dass von den äußeren Oberflächen 8a und 8b unterscheidbare innenliegende
Oberflächen 9 vorliegen. Im Gegensatz zu den äußeren Oberflächen 8a und 8b werden
die innenliegenden Oberflächen 9 nicht von der Selbstklebeschicht 3 kontaktiert. Die
mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichnete Position der Selbstklebeschicht 3 teilt die
Selbstklebeschicht 3 in zwei verschiedene Bereiche 3a und 3b, die sich dadurch unterscheiden,
dass der Bereich 3a die äußere Oberflächen 8a der Trägerschicht 2 kontaktiert, wohingegen
der Bereich 3b die äußere Oberflächen 8b der Trägerschicht 2 kontaktiert. Die innenliegenden
Oberflächen 9 der Trägerschicht 2 werden nicht von der Selbstklebeschicht 3 - weder
von dem Bereich 3a noch von dem Bereich 3b kontaktiert.
[0050] Verwendet wird das in Figur 1 dargestellte Band üblicherweise in einem in Breitenrichtung
B expandierten zweiten Zustand, welcher in Figur 2 schematisch dargestellt ist. Durch
die Expansion in Breitenrichtung B bei der Überführung des Bandes vom ersten in den
zweiten Zustand und die Haftung der zwei verschiedene Bereiche 3a und 3b der Selbstklebeschicht
3 mit den äußere Oberflächen 8a und 8b der Trägerschicht 2 bricht die Selbstklebeschicht
3 im Bereich der in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichneten Position, wodurch
die Endstellen 10a und 10b der Selbstklebeschicht 3 entstehen. In dem Bereich zwischen
den Endstellen 10a und 10b der Selbstklebeschicht 3 können die im ersten Zustand in
Höhenrichtung H übereinander angeordneten Lagen der Trägerschicht 2 voneinander derart
separiert werden, dass die im ersten Zustand innenliegenden Oberflächen 9 nebeneinander
zu liegen kommen und äußere Oberflächen des Bandes 1 werden, die nicht von der Selbstklebeschicht
3 bedeckt sind. Im Mittenbereich 6 weist das Band 1 zwischen den Endstellen 10a und
10b der Selbstklebeschicht 3 im zweiten Zustand somit keine Selbstklebeschicht 3 auf.
[0051] Ein solcher Bereich ist im Einbauzustand des Bandes - beispielsweise zum Abdichten
einer Fuge zwischen Fensterrahmen und Fensterlaibung - insbesondere dann vorteilhaft,
wenn beispielsweise unter thermischen Einfluss mit Verschiebungen dieser Elemente
gegenüber einander gerechnet werden muss. Außerdem bietet ein solcher Bereich Vorteile
im Hinblick auf einen erleichterten Einbau des Bandes, insbesondere beim Einbringen
des Bandes - bzw. des nicht mit der Selbstklebeschicht 3 bedeckten Bereiche in Ecken.
[0052] Eine weitere mögliche Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten und
bestimmten selbstklebenden Bandes in einem ersten Zustand ist in Figur 3 dargestellt.
Gegenüber der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform ist der Mittenbereich 6 in
Breitenrichtung B des Bandes 1 stark verbreitert. Dies kann durch zwei sich spiegelbildlich
entlang der Breitenrichtung B gegenüber angeordnete z-förmige Faltungen der Trägerschicht
2 realisiert sein. Diese Ausführungsform hat gegenüber der in Figur 1 gezeigten den
Vorteil, dass das Band in seiner Gesamtheit symmetrisch bezüglich seiner Mitte M in
Breitenrichtung B ausgeführt sein kann. Dies ist insbesondere bei der üblichen Konfektionierung
eines Bandes 1 in Rollenform vorteilhaft, da so alle Bereiche des Bandes im ersten
Zustand die identische Höhe in Höhenrichtung H aufweisen können. Außerdem ist es durch
eine derartige Ausgestaltung auch möglich, den Mittenbereich 6 und die nicht mit der
Selbstklebeschicht versehenen Oberflächenanteile 9 gegenüber dem mit der Selbstklebeschicht
3 versehenen Oberflächenanteile 3a, 3b stark zu vergrößern. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
wäre theoretisch ein Breitenverhältnis der von nicht mit der Selbstklebeschicht versehenen
Oberflächenanteile 9 gegenüber dem mit der Selbstklebeschicht 3 versehenen Oberflächenanteile
3a, 3b von 2:1 möglich. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass dieses Breitenverhältnis
nicht realisiert werden kann, da es in der Praxis vermieden werden sollte, dass die
Faltstellen 11a und 11b in der Nähe der Enden 7a, 7b der Trägerschicht 2 angeordnet
sein sollten.
[0053] Sollte ein großes Breitenverhältnis der von nicht mit der Selbstklebeschicht versehenen
Oberflächenanteile 9 gegenüber dem mit der Selbstklebeschicht 3 versehenen Oberflächenanteile
3a, 3b von 2:1 oder mehr gewünscht sein, ist auch dies im Rahmen der Erfindung möglich.
Ein Beispiel für eine solche Ausführungsform ist in Figur 3 dargestellt. Dieses Beispiel
zeigt eine Ausführungsform, die bezüglich der Mitte M in Breitenrichtung B symmetrisch
ist. Es sind hierbei bezüglich der Mitte M in Breitenrichtung B beidseitig die identische
Anzahl gleichartiger, jedoch spiegelbildlich angeordneter Faltungen vorgesehen. Abweichungen
von dieser symmetrischen Geometrie sind jedoch möglich, beispielsweise um die Positionierung
des nicht mit der Selbstklebeschicht versehenen Oberflächenanteils 9 in Breitenrichtung
des Bandes auf bestimmte Bedürfnisse anzupassen.
[0054] In einer weiteren, jedoch nicht separat dargestellten Ausführungsform, ist eine mehrfache
Faltung der Trägerschicht 2 vorgesehen, bei der im Mittenbereich 6 mehrere beispielsweise
z-förmige Faltungen in Höhenrichtung H übereinander zu liegen kommen. Durch eine solche
Ausführungsform (und insbesondere in Kombination mit der oben beschriebenen und in
Figur 3 dargestellten Ausführungsform) sind theoretisch unendlich große Breitenverhältnisse
der von nicht mit der Selbstklebeschicht versehenen Oberflächenanteile 9 gegenüber
dem mit der Selbstklebeschicht 3 versehenen Oberflächenanteilen 3a, 3b möglich.
[0055] Unabhängig von der Höhe des Bandes in Höhenrichtung H und der Anzahl der in dieser
Richtung übereinander angeordneten Lagen der Trägerschicht 2 (z.B. z-förmigen Faltungen)
ist es vorteilhaft, den Abstand zwischen den innenseitigen Faltstellen 12a und 12b
möglichst gering zu halten. Idealerweise kontaktieren sich die innenseitigen Faltstellen
12a und 12b. Insbesondere bei der Konfektionierung des Bandes 1 in Rollenform kann
dies vorteilhaft für eine identische Höhe des Bereichs zwischen den einzelnen z.B.
z-förmigen Faltungen jeder Schicht auf einer Rolle sein. In Figur 3 ist das Band und
dessen einzelne Komponenten zur besseren Übersicht in dessen Außenrichtung verzerrt
dargestellt und somit auch die innenseitigen Faltstellen 12a und 12b - entgegen der
bevorzugten Ausführungsform - voneinander beabstandet dargestellt. In einer anderen
bevorzugten Ausführungsform ist explizit ein Abstand zwischen den innenseitigen Faltstellen
12a und 12b vorgesehen, da dies ermöglicht, dass eine in diesem Zwischenraum angeordnete
Klebestelle mit der Selbstklebeschicht 3 verbunden ist und somit den gefalteten Verbund
im Bereich zwischen den innenseitigen Faltstellen 12a und 12b zusätzlich bezüglich
der Selbstklebeschicht 3stabilisiert.
[0056] Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform eines zur Abdichtung von Fugen
geeigneten und bestimmten selbstklebenden Bandes in einem ersten Zustand ist in Figur
4 dargestellt. Dieses unterscheidet sich von der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform
dadurch, dass auf der nicht nur auf der Seite 5 der Trägerschicht 2 eine Selbstklebeschicht
3 angeordnet ist, sondern eine weitere Schicht 13, beispielsweise ebenfalls eine Selbstklebeschicht
auf der der mit der ersten Selbstklebeschicht 3 versehenen Seite 5 gegenüberliegenden
Seite 4 angeordnet ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel überdeckt diese weitere Schicht
13 keine zusätzliche z-Falte, was jedoch ebenfalls möglichwäre, sofern auch auf dieser
Seite 4 der Trägerschicht 2 eine Unterbrechung einer Selbstklebeschicht 13 erwünscht
wäre. Figur 4 zeigt das Produkt im Anlieferungszustand, wobei jedoch zur besseren
Übersichtlichkeit der oder die eventuell vorhandenen Liner zum Abdecken der Selbstklebeschicht(en)
3,13 nicht dargestellt sind. Auch bei dieser Ausführungsform ist es selbstverständlich
möglich, dass die Trägerschicht 2 aus mehreren Komponenten, beispielsweise einer Folie
und einem Vlies zusammengesetzt ist. Im Mittenbereich 6 der Trägerschicht 2 ist, wie
auch bei der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform, eine z-Falte ausgebildet. Durch
diese werden analog äußere Oberflächen 8a und 8b und davon unterscheidbare innenliegende
Oberflächen 9 ausgebildet. An der mit dem Bezugszeichen 10 gekennzeichneten Position
ist die Selbstklebeschicht 3 in zwei verschiedene Bereiche 3a und 3b teilbar. Auch
in dieser Ausführungsform werden die innenliegenden Oberflächen 9 der Trägerschicht
2 nicht von der Selbstklebeschicht 3 überdeckt.
[0057] In einer bevorzugten Ausführungsform hat die weitere Schicht 13 eine Breite zwischen
10 und 50 mm, bevorzugt 15 - 30 mm und besonders bevorzugt 18 - 27 mm. Bevorzugt ist
diese weitere Schicht randständig angeordnet.
[0058] Figur 5 zeigt die in Figur 4 dargestellte Ausführungsform des zur Abdichtung von
Fugen geeigneten und bestimmten selbstklebenden Bandes in einem zweiten Zustand. Bei
Expansion des in Figur 4 dargestellten Bandes in Breitenrichtung B wird dieses Band
von einem ersten Zustand in einen zweiten Zustand überführt. Dabei wird die Selbstklebeschicht
3 an der zuvor mit Bezugszeichen 10 gekennzeichneten Position in zwei verschiedene
Bereiche 3a und 3b getrennt, so dass zwischen deren inneren Endstellen 10a und 10b
die im ersten Zustand innenliegenden Oberflächen 9 nebeneinander zu liegen kommen
und dadurch äußere Oberflächen des Bandes 1 werden. Diese sind im zweiten Zustand
nicht von der Selbstklebeschicht 3 bedeckt. Der Mittenbereich 6 weist somit zwischen
den Endstellen 10a und 10b im zweiten Zustand auf der Seite 5 der Trägerschicht keine
Selbstklebeschicht 3 auf. Von der Veränderung der Breite des Bandes 1 in Breitenrichtung
B wird die Schicht 13, die lediglich die mit Bezugszeichen 8c gekennzeichnete äußere
Oberfläche, welche der mit 8a gekennzeichneten äußeren Oberfläche gegenüber liegt,
kontaktiert, nicht beeinflusst. Sie steht bei der beispielhaften Ausgestaltung als
weitere Selbstklebeschicht 13 beispielsweise für eine Verklebung des Bandes 1 mit
einem nicht gezeigten Mauerwerk, beispielsweise einer Fensterlaibung zur Verfügung.
[0059] Figur 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des zur Abdichtung von Fugen geeigneten
und bestimmten selbstklebenden Bandes in einem ersten Zustand. Der zweite Zustand
ist nicht dargestellt, jedoch ist auch dieses Band 1 durch Dehnung in Breitenrichtung
B analog in einen zweiten Zustand überführbar. Diese Ausführungsform unterscheidet
sich von der in Figur 4 gezeigten dadurch, dass die auf der äußeren Oberfläche 8c
angeordnete weitere Schicht 13 zweiteilig ausgebildet ist und somit auf dieser Oberfläche
eine dritte Schicht 14 aufgebracht ist. Diese Schicht 14 kann verschieden zur weiteren
Schicht 13 sein oder aus dem selben Material sein. Bei der Verwendung von verschiedenen
Materialien könnten diese beispielsweise auf eine ausreichende Haftkraft auf verschiedenen
Untergründen eingestellt sein. Sollten die Schichten 13 und 14 aus identischem Material
sein, könnten diese ebenfalls durch das Öffnen einer weiteren (nicht gezeigten) z-Falte
aus einer zuvor einzigen Schicht erzeugt werden.
[0060] Weitere bevorzugte Ausführungsbeispiels können mehr als die in Figur 6 dargestellten
Streifen 13 und 14 aufweisen. In einer bevorzugten Ausführungsform sind auf der der
Selbstklebeschicht 3 gegenüberliegenden Seite 4 der Trägerschicht 2 mehrere, bevorzugt
2 - 15, besonders bevorzugt 3 - 8 weitere Schichten 13, 14, bevorzugt in Form sich
in Längsrichtung erstreckender und in Breitenrichtung B nebeneinanderliegender Streifen
angeordnet.
[0061] Die Gesamtbreite des Bandes im ersten Zustand beträgt in besonders bevorzugten Ausführungsformen
60 - 140 mm, weiter bevorzugt 70 - 125 mm und meist bevorzugt 80 - 110 mm.
Bezugszeichenliste
[0062]
- 1
- selbstklebendes Band
- 2
- Trägerschicht
- 3
- Selbstklebeschicht
- 4
- Seite
- 5
- Seite
- 6
- Mittenbereich
- 7a, 7b
- Enden
- 8a, 8b, 8c
- äußere Oberflächen
- 9
- innenliegende Oberflächen
- 10
- Position zur Teilung / Trennstelle der Selbstklebeschicht
- 10a, 10b
- Endstellen
- 11a, 11b
- Faltstellen
- 12a, 12b
- innenseitigen Faltstelle
- 13
- weitere Schicht
- 14
- dritte Schicht
[0063] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich
beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
1. Zur Abdichtung von Fugen geeignetes und bestimmtes selbstklebendes Band (1), umfassend
mindesten eine erste Lage eines Trägermaterials (2), welche zwei gegenüberliegende
äußere Oberflächen (4, 5) des Trägermaterials (2) aufweist, wobei mindestens eine
dieser äußeren Oberflächen (4, 5) zumindest teilweise mit einer Selbstklebeschicht
(3) beschichtet ist, wobei in dem ersten Zustand eine äußere Oberfläche (4, 5) zumindest
in einem Mittenbereich (6) bezüglich der Breitenrichtung (B) des Bandes (1) vollflächig
von der Selbstklebeschicht (3) überdeckt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Band (1) von einem ersten Zustand in einen zweiten Zustand überführbar ist, wobei
das Band (1) in dem zweiten Zustand eine größere Breite aufweist als im ersten Zustand
und in dem zweiten Zustand die Selbstklebeschicht (3) die äußere Oberfläche (4, 5)
zumindest in dem Mittenbereich (6) bezüglich der Breitenrichtung des Bandes nicht
vollflächig überdeckt.
2. Selbstklebendes Band nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest in dem Mittenbereich (6) mehrere Lagen desselben Materials übereinander
angeordnet sind.
3. Selbstklebendes Band nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Mittenbereich (6) das Trägermaterial (2) eine Faltung aufweist, bei der mehrere
Lagen des Trägermaterials übereinander angeordnet sind.
4. Selbstklebendes Band nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Mittenbereich (6) das Trägermaterial (2) mindestens abschnittsweise einen im Querschnitt
entlang der Breitenrichtung des Bandes z-förmigen Verlauf aufweist, wobei bevorzugt
das Trägermaterial (2) zumindest abschnittsweise in mindestens drei, bevorzugt genau
drei übereinanderliegenden Lagen angeordnet ist.
5. Selbstklebendes Band nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Mittenbereich (6) das Trägermaterial (2) mindestens eine Oberfläche (9) aufweist,
welche im ersten Zustand eine innenliegende Oberfläche (9) ist und im zweiten Zustand
Teil der äußeren Oberfläche (4, 5) des Bandes ist.
6. Selbstklebendes Band nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
im ersten Zustand die Selbstklebeschicht (3) eine äußere Oberfläche (4, 5) des Bandes
(1) zu mindestens 80 %, bevorzugt zu mindestens 90 %, weiter bevorzugt zu mindestens
95 % der Breite des Bandes (1), besonders bevorzugt über die gesamte Breite des Bandes
(1) überdeckt.
7. Selbstklebendes Band nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
im zweiten Zustand eine äußere Oberfläche (4, 5) des Bandes (1), welche abschnittsweise
mit einer Selbstklebeschicht (3) überdeckt ist, über mindestens 10 %, bevorzugt mindestens
15 %, weiter bevorzugt mindestens 20 %, besonders bevorzugt über mindestens 25 % dieser
Oberfläche (4, 5) nicht mit einer Selbstklebeschicht (3) überdeckt ist.
8. Verfahren zur Herstellung eines zur Abdichtung von Fugen geeigneten und bestimmten
selbstklebenden Bandes (1), umfassend die Schritte
a) Bereitstellen mindestens eines bandförmigen Trägermaterials (2),
b) Erzeugen mindestens eines Überlappungsbereichs des bandförmigen Trägermaterials,
c) Mindestens einseitiges Aufbringen einer Selbstklebeschicht (3) auf mindestens einem
im Überlappungsbereich liegenden Abschnitt (6) des bandförmigen Trägermaterials (2),
bevorzugt direkt auf einer äußeren Oberfläche (4, 5) des bandförmigen Trägermaterials
(2).
9. Verfahren zur Herstellung eines zur Abdichtung von Fugen geeignetes und bestimmtes
selbstklebendes Band (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf mindestens einer Seite (4, 5) des bandförmigen Trägermaterials (2) zusätzlich
zu der Selbstklebeschicht (3) mindestens eine weitere Schicht (13, 14) aufgebracht
wird.
10. Verfahren zur Herstellung eines zur Abdichtung von Fugen geeignetes und bestimmtes
selbstklebendes Band (1) nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Band (1) von einem ersten Zustand in einen zweiten Zustand mit vergrößerter Breite
überführt wird, wobei im zweiten Zustand Oberflächen (4, 5) des Trägermaterials (2),
welche im ersten Zustand im Überlappungsbereich innenliegende Oberflächen (9) bildeten,
außenliegende Oberflächen (4, 5) des Bandes bilden, wobei diese bevorzugt zumindest
abschnittsweise, weiter bevorzugt vollflächig, nicht mit einer Selbstklebeschicht
(3) beschichtet sind.