[0001] Die Erfindung betrifft eine Schließbügeleinheit für ein Kraftfahrzeug aufweisend
eine Grundplatte, welche mit einem Karosserieteil des Kraftfahrzeugs verbindbar ist,
einen Haltebügel, eine Bügelplatte zur Lagerung des Haltebügels, ein elastisches Element,
welches zwischen der Grundplatte und der Bügelplatte angeordnet ist, wobei die Bügelplatte
mit der Grundplatte mittels des elastischen Elements über eine erste formschlüssige
und/oder stoffschlüssige Verbindung miteinander verbindbar ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist eine Schließbügeleinheit für ein Kraftfahrzeug bekannt,
welche eine Grundplatte und eine Bügelplatte umfasst. Die Bügelplatte ist zu Lagerung
eines Haltebügels ausgebildet und die Grundplatte ist mit einem Karosseriebauteil
des Kraftfahrzeugs verbunden. Zwischen der Bügelplatte und der Grundplatte ist ein
elastisches Element angeordnet, welches zur formschlüssigen Verbindung der Grundplatte
mit der Bügelplatte vorgesehen ist. Das bekannte Kraftfahrzeug weist eine Heckklappe
mit einem Kraftfahrzeugschloss auf, welches eine Drehfalle und eine Sperrklinke umfasst.
Wenn die Heckklappe des Kraftfahrzeugs verschlossen ist, ist die Drehfalle, insbesondere
ein Maul der Drehfalle in Kontakt bzw. im Eingriff mit dem Haltebügel. Während der
Fahrt kann es zu Erschütterungen der Heckklappe kommen, so dass die Bügelplatte, insbesondere
in y-Richtung und/oder z-Richtung, durch eine Kraft beansprucht wird. Im Ergebnis
führt dies zu einer unerwünschten Kippbewegung der Bügelplatte, die unerwünschte Geräusche
verursacht.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung ist daher, eine Schließbügeleinheit bereitzustellen, welche
den Komfort für einen Benutzer, insbesondere während der Fahrt verbessert.
[0004] Die Aufgabe wird gelöst durch den kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1. Dabei
sind erfindungsgemäß die Grundplatte und die Bügelplatte zusätzlich über mindestens
eine zweite und vorzugsweise über eine dritte formschlüssige und/oder kraftschlüssige
Verbindung miteinander verbindbar. Die zumindest eine weitere form- und/oder kraftschlüssigen
Verbindungen sorgt für eine klapperfreie Lagerung der Bügelplatte. Somit wird auch
bei hohen Kräften, die in y-Richtung und/oder z-Richtung auf den Haltebügel wirken,
sichergestellt, dass die Bügelplatte relativ zur Grundplatte in y-Richtung und z-Richtung
unbeweglich bleibt. Daraus resultiert, dass beispielsweise eine Tür oder Heckklappe
des Kraftfahrzeugs ebenfalls im Wesentlichen unbeweglich bleibt und somit unerwünschte
Klappergeräusche in vorteilhafterweise reduziert werden. Eine Kollision der Karosserieteile,
insbesondere der Heckklappe mit der Karosserie, wird in vorteilhafterweise verhindert,
weil die Spaltmaße zwischen diesen Bauteilen in y-Richtung und/oder z-Richtung unverändert
bleiben.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Schließbügeleinheit kann vorgesehen sein,
dass sowohl die Grundplatte, als auch die Bügelplatte von dem elastischen Element
zumindest teilweise umspritzt sind. Dies weist den Vorteil auf, dass zusätzlich zu
den anderen Verbindungen zwischen der Grundplatte und der Bügelplatte zusätzlich das
elastische Element die Grundplatte und die Bügelplatte, insbesondere im Rahmen einer
stoffschlüssigen Verbindung, zusammen hält. Das elastische Element kann daher vorzugsweise
aus einem gummiartigen Stoff ausgebildet sein, um, insbesondere in x-Richtung, eine
schwimmende Lagerung des Haltebügels zu gewährleisten. Die Heckklappe ist mit einem
Kraftfahrzeugschloss versehen, welches zumindest eine Drehfalle mit einem Maul und
eine Sperrklinke aufweist. Im geschlossenen Zustand der Heckklappe ist die Drehfalle,
insbesondere das Maul, im Eingriff mit dem Haltebügel. Die schwimmende Lagerung der
Bügelplatte und somit auch des Haltebügels in x-Richtung, welche gleichzeitig auch
die Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs darstellt, sorgt für eine Entkoppelung der Heckklappe
in x-Richtung. Dies ist besonders wichtig, wenn es aufgrund von Motorvibrationen oder
eines geöffneten Schiebedachs und/oder Fensters des Kraftfahrzeugs infolge von Schwingungen
der Luftsäule zum Dröhnen innerhalb einer Fahrgastzelle kommt. Diese Schwingungen
werden durch die schwimmende Lagerung des Haltebügels und somit auch der Heckklappe
abgedämpft und führen im Ergebnis zu einer Komfortsteigerung des Benutzers, weil die
Geräusche innerhalb der Fahrgastzelle reduziert werden.
Sehr einfach und kostengünstig kann die Schließbügeleinheit hergestellt werden, wenn
die zweite und/oder dritte Verbindung jeweils durch eine Nietverbindung ausgebildet
sind. Die Nietverbindung kann einfach und schnell montiert werden, insbesondere auch
dann, wenn die Grundplatte und die Bügelplatte bereits von dem elastischen Element
umspritzt sind.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Schließbügeleinheit kann vorgesehen
sein, dass die Nietverbindungen jeweils eine Hülse und einen Stufendorn umfassen,
welcher mit der jeweiligen Hülse eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung bildet.
Mit Hilfe der Hülse und des Stufendorns kann eine feste Verbindung zwischen der Grundplatte
und der Bügelplatte sichergestellt werden, die auch hohen Kräften standhält. Darüber
hinaus ist die Montage der Hülse und des Stufendorns einfach durch einen Werker oder
eine Maschine durchführbar. Nachträglich lässt sich die Nietverbindung, welche durch
die Hülse und den Stufendorn realisiert wird, nur mit Gewalt und Werkzeugen wieder
lösen.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Schließbügeleinheit kann vorgesehen
sein, dass der Stufendorn einen ersten, insbesondere tellerförmigen, Endabschnitt
aufweist, welcher in einem in der Bügelplatte angeordneten Langloch schwimmend gelagert
ist. Dabei ist der erste, insbesondere tellerförmige, Endabschnitt des Stufendorns
in x-Richtung innerhalb des Langlochs verschiebbar ausgebildet, wenn auf den Haltebügel
eine Kraft in x-Richtung wirkt. Die schwimmende Lagerung der Bügelplatte und somit
auch des Haltebügels in x-Richtung, welche gleichzeitig auch die Fahrtrichtung des
Kraftfahrzeugs darstellt, sorgt für eine Entkoppelung der Heckklappe und der Karosserie
in x-Richtung. Dies weist den Vorteil auf, dass das Dröhnen verursacht durch die schwingende
Luftsäule innerhalb der Fahrgastzelle des Kraftfahrzeugs weiter verringert wird. Schwingungen
die durch das Vibrieren des Motors entstehen, können ebenfalls erfolgreich isoliert
werden.
Um bei der Bewegung des Stufendorns in dem Langloch die Reibungskräfte zwischen der
Bügelplatte und dem Stufendorn weiter zu verringern, kann vorgesehen sein, dass zwischen
dem ersten Endabschnitt des Stufendorns und der Bügelplatte ein Luftspalt angeordnet
ist. Des Weiteren weist der Stufendorn noch einen zweiten Endabschnitt auf, welcher
nach der Montage des Stufendorns verformt werden kann, so dass ein, insbesondere tellerförmiger,
Abschnitt entsteht, welcher mit der Grundplatte eine formschlüssige Verbindung bildet.
Die Nietverbindungen der Schließbügeleinheit können sehr sicher ausgebildet werden,
wenn der Haltebügel und die Nietverbindung, insbesondere die Hülse und der Stufendorn,
aus demselben Material ausgebildet sind, vorzugsweise aus einem mikrolegierten Stahl.
Die Montage der Hülse und des Stufendorns kann vereinfacht werden, wenn das elastische
Element für jede Nietverbindung eine Ausnehmung oder Durchgangsöffnung aufweist, welche
zur Durchführung und/oder Lagerung der Hülse und/oder des Stufendorns dient.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführung des Schließbügels kann vorgesehen sein,
dass die Hülse von dem elastischen Element zumindest teilweise umspritzt ist. Durch
diese Maßnahme wird sichergestellt, dass die Hülse sicher und fest innerhalb des elastischen
Elements gelagert ist und eine Bewegung der Hülse ausgeschlossen ist. Somit kann die
Hülse je nach Kraftfeinrichtung auf die Bügelplatte Druckkräften entgegen wirken.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführung des Schließbügels kann vorgesehen sein,
dass die Hülse an der Grundplatte anliegt und beabstandet zu der Bügelplatte angeordnet
ist, wobei zwischen der Bügelplatte und der Hülse ein Luftspalt angeordnet ist. Aufgrund
des Luftspalts wird sichergestellt, dass sich die Bügelplatte relativ zum Stufendorn
und zur Grundplatte in x-Richtung bewegen kann, ohne dass die Hülse die Bügelplatte
berührt.
Um eine gleichmäßige Kraftverteilung auf der Bügelplatte sicherzustellen, kann vorgesehen
sein, dass die Nietverbindungen beabstandet zu dem Haltebügel angeordnet sind, wobei
der Abstand zwischen dem Haltebügel und der ersten Verbindung und der Abstand zwischen
dem Haltebügel und der zweiten Verbindung im Wesentlichen identisch ist.
[0005] Nach einer alternativen Ausgestaltung der Schließbügeleinheit kann vorgesehen sein,
dass die zweite und/oder vorzugsweise die dritte Verbindung jeweils durch eine Klipsverbindung
oder jeweils durch eine Steckverbindung ausgebildet sind. Die Klipsverbindung und
die Steckverbindung weisen jeweils den Vorteil auf, dass die zu verbindenden Bauteile,
insbesondere die Bügelplatte und die Grundplatte, für einen Werker einfach zu verbinden
sind.
[0006] Um eine gute und sichere Verbindung zwischen der Grundplatte und der Bügelplatte
gewährleisten zu können, kann vorgesehen sein, dass die Grundplatte mindestens eine
erste Öffnung und vorzugsweise eine zweite Öffnung aufweist. Des Weiteren kann vorgesehen
sein, dass die Bügelplatte mindestens einen ersten Verbindungsabschnitt und vorzugsweise
einen zweiten Verbindungsabschnitt aufweist. Der zeitliche Aufwand zur Herstellung
der Schließbügeleinheit kann verkürzt werden, wenn im montierten Zustand der Schließbügeleinheit
mindestens der erste Verbindungsabschnitt im Eingriff mit der ersten Öffnung ist und
vorzugsweise der zweite Verbindungsabschnitt im Eingriff mit der zweiten Öffnung ist.
[0007] Nach einer weiteren Ausführung der Schließbügeleinheit kann vorgesehen sein, dass
mindestens ein erstes Steck- und/oder Rastelement und vorzugsweise ein zweites Steck-
und/oder Rastelement vorgesehen ist, wobei das erste Steck- und/oder Rastelement auf
dem ersten Verbindungsabschnitt angeordnet ist und vorzugsweise das zweite Steck-
und/oder Rastelement auf dem zweiten Verbindungsabschnitt angeordnet ist. Das erstes
Steck- und/oder Rastelement und vorzugsweise das zweite Steck- und/oder Rastelement
dienen zur vereinfachten Montage der Bügelplatte mit der Grundplatte. Das erste Steck-
und/oder Rastelement und vorzugsweise das zweites Steck- und/oder Rastelement sind
bevorzugt aus Kunststoff ausgebildet. Sowohl die Bügelplatte, als auch die Grundplatte
sind vorzugsweise aus einem Metall ausgebildet. Um eine klapperfreie und stabile Verbindung
zwischen diesen beiden Bauteilen zu gewährleisten, sollten die beiden Bauteile mittels
einer, insbesondere kraftschlüssigen, Pressverbindung miteinander verbindbar sein.
Da die Bügelplatte und die Grundplatte Toleranzen aufweisen, kann es dazu kommen,
dass die beiden Bauteile entweder schwer miteinander verbindbar sind oder Luftpalte
an den Verbindungsabschnitten entstehen können, welche zu einem gegenseitigen Klappern
der beiden Bauteile zueinander führen kann. Die vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildeten
Steck- und/oder Rastelement sind dabei auf dem ersten Verbindungsabschnitt und vorzugsweise
auf dem zweiten Verbindungsabschnitt der Bügelplatte angeordnet. Da das Steck- und/oder
Rastelement elastischer ist, als die aus Metall ausgebildete Bügelplatte, kann somit
ein Toleranzausgleich erfolgen. Damit die Steck- und/oder Rastelement sicher auf der
Bügelplatte angeordnet sein können, ist bevorzugt vorgesehen, dass mindestens der
erste Verbindungsabschnitt eine erste Rastöffnung aufweist und vorzugsweise der zweite
Verbindungsabschnitt eine zweite Rastöffnung aufweist. Dabei kann das erste Steck-
und/oder Rastelement einen ersten Rastabschnitt, vorzugsweise einen ersten Rastbügel
und/oder einen zweiten Rastbügel, aufweisen und vorzugsweise das zweite Steck- und/oder
Rastelement einen zweiten Rastabschnitt, vorzugsweise einen dritten Rastbügel und/oder
einen vierten Rastbügel, aufweisen, wobei der erste Rastbügel im Eingriff mit der
ersten Rastöffnung ist und vorzugsweise der zweite Rastbügel im Eingriff mit der zweiten
Rastöffnung ist. Je mehr Rastbügel verwendet werden, desto stabiler ist das jeweilige
Steck- und/oder Rastelement auf der Bügelplatte angeordnet. Ferner lässt sich das
jeweilige Steck- und/oder Rastelement einfach auf der Bügelplatte montieren und kann
bei Bedarf wieder gelöst werden.
[0008] Der Haltebügel kann mit der Drehfalle des Kraftfahrzeugschlosses sicher verbunden
werden, wenn der Haltebügel u-förmig ausgebildet ist und ein erster Schenkel und ein
zweiter Schenkel des Haltebügels jeweils, insbesondere mit der Nietverbindung oder
der Klipsverbindung oder der Steckverbindung, mit der Bügelplatte verbindbar sind.
Dabei können, insbesondere im Falle einer Nietverbindung, die Schenkel des u-förmig
ausgebildeten Haltebügels jeweils an ihren Enden als Stufendorn ausgestaltet sein.
[0009] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Schließbügeleinheit kann vorgesehen
sein, dass der Haltebügel mit einem Karosserieteil eines Heckabschnitts des Kraftfahrzeugs
verbindbar ist.
Die erfindungsgemäße Schließbügeleinheit wird anhand von zwei Ausführungsbeispielen
näher beschrieben. Die Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Schließbügeleinheit in einer perspektivischen Ansicht von schräg
oben gemäß einer ersten Ausführungsform,
- Figur 2
- die erfindungsgemäße Schließbügeleinheit in einer Ansicht von oben gemäß der ersten
Ausführungsform,
- Figur 3
- die erfindungsgemäße Schließbügeleinheit in einer Ansicht von unten gemäß der ersten
Ausführungsform,
- Figur 4
- die erfindungsgemäße Schließbügeleinheit gemäß eines Schnitts A-A in der Figur 3 gemäß
der ersten Ausführungsform,
- Figur 5
- eine Nietverbindung im unverformten Zustand gemäß der ersten Ausführungsform,
- Figur 6
- die Nietverbindung im verformten Zustand gemäß der ersten Ausführungsform,
- Figur 7
- eine erfindungsgemäße Schließbügeleinheit in einer perspektivischen Ansicht von schräg
oben gemäß einer zweiten Ausführungsform,
- Figur 8
- die erfindungsgemäße Schließbügeleinheit in einer Ansicht von unten gemäß der zweiten
Ausführungsform,
- Figur 9
- eine Bügelplatte für die Schließbügeleinheit gemäß der zweiten Ausführungsform in
einer Ansicht von oben,
- Figur 10
- die Bügelplatte für die Schließbügeleinheit gemäß der zweiten Ausführungsform in einer
Ansicht von unten,
- Figur 11
- eine Grundplatte für die Schließbügeleinheit gemäß der zweiten Ausführungsform in
einer Ansicht von oben,
- Figur 12
- die Grundplatte für die Schließbügeleinheit gemäß der zweiten Ausführungsform in einer
Ansicht von unten,
- Figur 13
- ein Steckelement für die Bügelplatte für die Schließbügeleinheit gemäß der zweiten
Ausführungsform in einer perspektivischen Ansicht,
- Figur 14
- das Steckelement für die Bügelplatte für die Schließbügeleinheit gemäß der zweiten
Ausführungsform in einer weiteren perspektivischen Ansicht,
- Figur 15
- die Bügelplatte mit dem montierten Steckelement für die Schließbügeleinheit gemäß
der zweiten Ausführungsform in einer perspektivischen, und
- Figur 16
- ein elastisches Element für die Schließbügeleinheit gemäß der ersten und/oder zweiten
Ausführungsform in einer perspektivischen.
[0010] In den Figuren 1 bis 4 ist eine erfindungsgemäße Schließbügeleinheit 1 für ein Kraftfahrzeug
gemäß einer ersten Ausführungsform dargestellt. Die Schließbügeleinheit 1 weist eine
Grundplatte 2 auf, welche mit einem nicht näher gezeigten Karosserieteil des Kraftfahrzeugs,
insbesondere mit einem Karosserieteil des Heckabschnitts des Kraftfahrzeugs, verbunden
werden kann. Die Grundplatte 2 ist mit zwei Anbindungsöffnungen 3 versehen, welche
zur Anbindung mit der Karosserie dienen. Durch diese Anbindungsöffnungen 3 können
Verbindungselemente, wie beispielsweise Nieten oder Schrauben, durchgeführt werden,
um eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen der Schließbügeleinheit
1 und der Karosserie herzustellen. Des Weiteren umfasst die Schließbügeleinheit 1
einen Haltebügel 4, welcher mit einem an einer Heckklappe angeordneten Kraftfahrzeugschloss,
insbesondere mit einer Drehfalle des Kraftfahrzeugschlosses, im Eingriff ist, wenn
die Heckklappe geschlossen ist. Ferner weist die Schließbügeleinheit 1 noch eine Bügelplatte
5 , die zur Lagerung des Haltebügels 4 dient, und ein elastisches Element 6 auf, welches
zumindest teilweise zwischen der Grundplatte 2 und der Bügelplatte 5 angeordnet ist.
Das elastische Element 6 dient zur Bildung der ersten formschlüssigen und/oder stoffschlüssigen
Verbindung, wobei die Grundplatte 2 und die Bügelplatte 5 mittels des elastischen
Elements 6 miteinander verbunden sind. Die stoffschlüssige Verbindung zwischen der
Grundplatte 2 und der Bügelplatte 5 wird durch eine Haftverbindung sichergestellt,
die mittels Vulkanisierung des elastischen Elements 6 entstehen kann. Dabei ist sowohl
die Grundplatte 2, als auch die Bügelplatte 5 zumindest teilweise von dem elastischen
Element 6 umspritzt.
Der Haltebügel 4 ist u-förmig ausgebildet und weist einen ersten Schenkel 7 und einen
zweiten Schenkel 8 auf, die mittels einer Nietverbindung form- und/oder kraftschlüssig
mit der Bügelplatte 5 verbunden sind. Dabei bietet es sich an, die Enden der Schenkel
7, 8 stufendornförmig auszubilden, um eine sichere und feste Verbindung zwischen der
Bügelplatte 5 und dem Haltebügel 4 sicherzustellen, wie man dies gut in der Figur
4 erkennen kann.
Der stufendornförmige Schenkel 7 wird durch eine erste Haltebügelöffnungen 11 und
der stufendornförmige Schenkel 8 wird durch eine nicht näher dargestellte Haltebügelöffnung
hindurchgeführt. Um die Nietverbindung zwischen der Grundplatte 2 und dem Haltebügel
4 herzustellen, wird mit Hilfe eines Werkzeugs ein Ende des Schenkels 7 bzw. 8 zu
einen erste Haltebügelteller 9 und eine zweiten Haltebügelteller 10 verformt, so dass
eine feste und unlösbare kraft- und/oder formschlüssige Verbindung zwischen dem Haltebügel
4 und der Bügelplatte 5 entsteht.
Um eine Bewegung der Bügelplatte 5 relativ zur Grundplatte 2 in y-Richtung und/oder
in z-Richtung zu verhindern, sind in vorteilhafterweise die Bügelplatte 5 und die
Grundplatte 2 über eine weitere zweite und vorzugsweise dritte formschlüssige und/oder
kraftschlüssige Verbindung miteinander verbunden. Dabei sind die zweite und die dritte
formschlüssige Verbindung jeweils als Nietverbindung ausgebildet. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel sind die erste und die zweite Nietverbindung vom konstruktiven
Aufbau aus Kostengründen identisch ausgebildet. Deshalb werden nachfolgend für gleiche
Einzelteile der beiden Nietverbindungen dieselben Bezugszeichen verwendet.
Im Folgenden wird der Aufbau der Nietverbindung näher beschrieben. Die Nietverbindung
umfasst einen Stufendorn 12, welcher in seinem unverformten Zustand in der Figur 5
und in seinem verformten Zustand in Figur 6 näher dargestellt ist. Der Stufendorn
12 dient zur Bildung einer kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung der Grundplatte
2 mit der Bügelplatte 5. Der Stufendorn 12 weist einen ersten, insbesondere tellerförmig
ausgebildeten, Endabschnitt 13 und einen zweiten Endabschnitt 14 auf. Zwischen den
beiden Endabschnitte 13 und 14 ist eine, insbesondere ebenfalls tellerförmig ausgebildete,
Stufe 15 angeordnet. Der Stufendorn 12 ist zumindest teilweise im Bereich zwischen
der Grundplatte 2 und der Bügelplatte 5 von einer Hülse 16 umgeben, welche beim Einführen
des Stufendorns 12 auch als Führung dienen kann. Die Hülse 16 liegt an der Grundplatte
2 an und ist beabstandet zu der Bügelplatte 5 angeordnet, wobei zwischen der Bügelplatte
5 und der Hülse 16 ein erster Luftspalt 17 angeordnet ist. Die Hülse 16 ist von dem
elastischen Element 6 umspritzt, so dass diese 16 sicher, bewegungsfrei und fest gelagert
ist.
Des Weiteren ist in der Bügelplatte 5 ein Langloch 18 angeordnet, welches zur Führung
des Stufendorns 12 in x-Richtung dient. Deshalb ist zwischen dem tellerförmig ausgebildeten
Endabschnitt 13 und der Bügelplatte 5 ein zweiter Luftspalt 19 angeordnet, um die
Bewegung des Stufendorns 12 in x-Richtung sicherzustellen. Folglich ist der Haltebügel
4 in x-Richtung schwimmend gelagert. Treten Kräfte in x-Richtung des Haltebügels 4
auf, so kann sich die Bügelplatte 5, welche mit dem Haltebügel 4 verbunden ist, in
x-Richtung aufgrund der schwimmenden Lagerung des Stufendorns 12 in dem Langloch 18
relativ zur Grundplatte 2 bewegen. Dabei wird das elastische Element 6 komprimiert,
indem es je nach Kraftrichtung gegen eine erste Wandung 21 oder zweite Wandung 22
der Grundplatte 2 gedrückt wird. Das elastische Element 6 dient folglich auch als
Dämpfungselement.
Bei der Montage der Schließbügeleinheit 1 wird die Hülse 16 mit dem elastischen Element
6, welches vorzugsweise als Elastomer ausgestaltet ist, umspritzt. Danach wird der
Stufendorn 12 zuerst in die Bügelplatte 5 eingeführt bis die Stufe 15 an eine innere
Wandung 23 der Grundplatte 2 anstößt. Danach wird mit einem Werkzeug der zweite Endabschnitt
14 des Stufendorns 12 verformt, so dass ein, insbesondere tellerförmiger, Abschnitt
20 entsteht, welcher mit der Grundplatte 2 eine formschlüssige Verbindung bildet.
Treten nun Kräfte in y- Richtung und/oder z-Richtung auf, die beispielsweise während
der Fahrt des Kraftfahrzeugs aufgrund von Fahrbewegungen erzeugt werden, dann wird
hinsichtlich der Kräfte beispielsweise die linksseitig des Haltebügels 4 angeordnete
Hülse 16 auf Druck beansprucht und der rechtsseitig des Haltebügels 4 angeordnete
Stufendorn 12 auf Zug beansprucht. Je nach Krafteinwirkung kann dies auch umgekehrt
sein, so dass die linksseitig des Haltebügels 4 angeordnete Hülse 16 auf Zug beansprucht
und der rechtsseitig des Haltebügels 4 angeordnete Stufendorn 12 auf Druck beansprucht
wird. Während der Fahrt wird aufgrund von unregelmäßigen Bewegungen bzw. Schwingungen
ein Wechselspiel zwischen der Verteilung der Druckkräfte und der Zugkräfte auf die
Hülse 16 bzw. auf den Stufendorn 12 auftreten. Im Ergebnis ist jedoch sichergestellt,
dass ein Verkippen der Bügelplatte 5 relativ zur Grundplatte 2 verhindert wird.
Das elastische Element 6 ist vorzugsweise aus einem gummiartigen Stoff ausgebildet
sein, um insbesondere in x-Richtung eine schwimmende Lagerung des Haltebügels 4 zu
gewährleisten. Die Heckklappe ist mit dem Kraftfahrzeugschloss versehen, welches zumindest
die Drehfalle mit einem Maul und eine Sperrklinke aufweist. Im geschlossenen Zustand
der Heckklappe ist die Drehfalle, insbesondere das Maul, im Eingriff mit dem Haltebügel
4. Die schwimmende Lagerung der Bügelplatte 5 und somit auch des Haltebügels 4 in
x-Richtung, welche gleichzeitig auch die Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs darstellt,
sorgt für eine Entkoppelung der Heckklappe in x-Richtung. Dies ist besonders wichtig,
wenn es aufgrund eines geöffneten Fensters infolge von Schwingungen der Luftsäule
zum Dröhnen innerhalb einer Fahrgastzelle des Kraftfahrzeugs kommt. Diese Schwingungen
werden durch die schwimmende Lagerung des Haltebügels 4 und somit auch der Heckklappe
abgedämpft und führen im Ergebnis zu einer Komfortsteigerung des Benutzers, weil die
Geräusche innerhalb der Fahrgastzelle reduziert werden. Die Hülse 16 und der Stufendorn
12 verbinden somit die Grundplatte 2 und die Bügelplatte 5.
Wie man gut in den Figuren 1 bis 4 erkennen kann, sind die beiden Nietverbindungen
beabstandet zu dem Haltebügel 4 angeordnet, wobei der Abstand zwischen dem Haltebügel
4 und der ersten formschlüssigen Verbindung und der Abstand zwischen dem Haltebügel
4 und der zweiten formschlüssigen Verbindung im Wesentlichen identisch ist. Des Weiteren
sind der Haltebügel 4 und die Nietverbindungen, insbesondere die Hülse 16 und der
Stufendorn 12, aus denselben Material ausgebildet, vorzugsweise aus einem mikrolegierten
Stahl.
Die oben beschriebene Schließbügeleinheit 1 kann sowohl bei einer Heckklappe, als
auch bei einer Tür des Kraftfahrzeugs verwendet werden.
In den Figuren 7-15 ist eine Schließbügeleinheit 1 gemäß einer zweiten Ausführungsform
visualisiert. Es werden im zweiten Ausführungsbeispiel dieselben Bezugszeichen für
Bauteile verwendet, die bereits im ersten Ausführungsbeispiel beschrieben wurden.
Es wird nur auf die wesentlichen Unterschiede der Schließbügeleinheit 1 gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel, insbesondere im Hinblick auf die die kraftschlüssige
und/oder formschlüssige Verbindung der Bügelplatte 5 mit der Grundplatte 2 eingegangen.
Die Funktion der Schließbügeleinheit bleibt im Wesentlichen unverändert.
In der Figur 7 ist die Schließbügeleinheit 1 gezeigt, bei welcher die Grundplatte
2 und die Bügelplatte 5 zusätzlich über mindestens eine zweite und vorzugsweise über
eine dritte formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung miteinander verbindbar
sind.
Die zweite und/oder vorzugsweise die dritte Verbindung sind jeweils durch eine Steckverbindung
ausgebildet. Alternativ wäre auch eine Steck- und/oder Klipsverbindung denkbar. Dazu
weist die Grundplatte 2 mindestens eine erste Öffnung 24 und vorzugsweise eine zweite
Öffnung 25 auf. Die Bügelplatte 5 weist hingegen mindestens einen ersten Verbindungsabschnitt
26 und vorzugsweise einen zweiten Verbindungsabschnitt 27 auf. Im montierten Zustand
der Schließbügeleinheit 1 ist mindestens der erste Verbindungsabschnitt 26 im Eingriff
mit der ersten Öffnung 24 und vorzugsweise der zweite Verbindungsabschnitt 27 im Eingriff
mit der zweiten Öffnung 25. Dazu dient mindestens ein erstes Steckelement 28 und vorzugsweise
ein zweites Steckelement 29, wobei das erste Steckelement 28 auf dem ersten Verbindungsabschnitt
26 angeordnet ist und vorzugsweise das zweite Steckelement 29 auf dem zweiten Verbindungsabschnitt
27 angeordnet ist. Die Steckelemente 28, 29 weisen dieselbe konstruktive Ausgestaltung
auf. Für eine sichere und zuverlässige Anordnung des Steckelements 28, 29 weist mindestens
der erste Verbindungsabschnitt 26 eine erste Rastöffnung 30 auf und vorzugsweise der
zweite Verbindungsabschnitt 27 eine zweite Rastöffnung 31 auf.
[0011] Dabei umfasst das erste Steckelement 28 einen ersten Rastabschnitt 32, vorzugsweise
einen ersten Rastbügel 33 und/oder einen zweiten Rastbügel 34, und vorzugsweise weist
das zweite Steckelement 29 einen zweiten Rastabschnitt 35, vorzugsweise einen dritten
Rastbügel 36 und/oder einen vierten Rastbügel 37 auf, wobei der erste Rastbügel 33
und der zweite Rastbügel 34 im Eingriff mit der ersten Rastöffnung 30 ist und vorzugsweise
der dritte Rastbügel 36 und der vierte Rastbügel 37 im Eingriff mit der zweiten Rastöffnung
31 ist.
[0012] Es ist ebenfalls denkbar, mindestens ein Steckelement 28, 29 durch ein Steck- und/oder
Rastelement zu ersetzen. In diesem Fall würde das Steck- und/oder Rastelement zusätzlich
mit Rastgliedern ausgebildet sein, die mit der ersten Öffnung 24 und/oder zweiten
Öffnung 25 verrasten, um die Bügelplatte 5 noch sicherer und fester mit der Grundplatte
2 zu verbinden.
[0013] Die Steckelemente 28, 29 umfassen jeweils Führungselemente 38, welche zum einfacheren
Anordnen der Bügelplatte 5 in die erste bzw. zweite Öffnung 24, 25 dienen. Die Führungselemente
38 sind jeweils als Verlängerungen der Rastbügel 33, 34, 36, 37 ausgebildet.
[0014] In der Figur 16 ist das elastische Element 6 näher gezeigt, welches alternativ als
Kunststoffpad ausgebildet sein kann. Es kann sowohl für die erste Ausführungsform
der Schließbügeleinheit 1, als auch für die zweite Ausführungsform der Schließbügeleinheit
1 verwendet werden.
Bezugszeichenliste
[0015]
- 1
- Schließbügeleinheit
- 2
- Grundplatte
- 3
- Anbindungsöffnungen
- 4
- Haltebügel
- 5
- Bügelplatte
- 6
- elastisches Element
- 7
- erster Schenkel
- 8
- zweiter Schenkel
- 9
- erster Haltebügelteller
- 10
- zweiter Haltebügelteller
- 11
- erste Haltebügelöffnung
- 12
- Stufendorn
- 13
- erster Endabschnitt
- 14
- zweiter Endabschnitt
- 15
- Stufe
- 16
- Hülse
- 17
- erster Luftspalt
- 18
- Langloch
- 19
- zweiter Luftspalt
- 20
- Abschnitt
- 21
- erste Wandung der Grundplatte 2
- 22
- zweite Wandung der Grundplatte 2
- 23
- innere Wandung der Grundplatte 2
- 24
- erste Öffnung
- 25
- zweite Öffnung
- 26
- erster Verbindungsabschnitt
- 27
- zweiter Verbindungsabschnitt
- 28
- erstes Steckelement
- 29
- zweites Steckelement
- 30
- erste Rastöffnung
- 31
- zweite Rastöffnung
- 32
- erster Rastabschnitt
- 33
- erster Rastbügel
- 34
- zweiter Rastbügel
- 35
- zweiter Rastabschnitt
- 36
- dritter Rastbügel
- 37
- vierter Rastbügel
- 38
- Führungselemente
1. Schließbügeleinheit (1) für ein Kraftfahrzeug aufweisend :
- eine Grundplatte (2), welche mit einem Karosserieteil des Kraftfahrzeugs verbindbar
ist,
- einen Haltebügel (4),
- eine Bügelplatte (5) zur Lagerung des Haltebügels (4),
- ein elastisches Element (6), welches zwischen der Grundplatte (2) und der Bügelplatte
(5) angeordnet ist,
wobei die Bügelplatte (5) mit der Grundplatte (2) mittels des elastischen Elements
(6) über eine erste formschlüssige und/oder stoffschlüssige Verbindung miteinander
verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Grundplatte (2) und die Bügelplatte (5) zusätzlich über mindestens eine zweite
und vorzugsweise über eine dritte formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung
miteinander verbindbar sind.
2. Schließbügeleinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Grundplatte (2), als auch die Bügelplatte (5) von dem elastischen Element
(6) zumindest teilweise umspritzt sind.
3. Schließbügeleinheit (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite und/oder dritte Verbindung jeweils durch eine Nietverbindung ausgebildet
sind.
4. Schließbügeleinheit (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nietverbindungen jeweils eine Hülse (16) und einen Stufendorn (12) umfassen,
welcher mit der jeweiligen Hülse (16) eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung
bildet.
5. Schließbügeleinheit (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufendorn (12) einen ersten, insbesondere tellerförmigen, Endabschnitt (13)
aufweist, welcher in einem in der Bügelplatte (5) angeordneten Langloch (18) schwimmend
gelagert ist.
6. Schließbügeleinheit (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten Endabschnitt (13) des Stufendorns (12) und der Bügelplatte (5)
ein zweiter Luftspalt (19) angeordnet ist.
7. Schließbügeleinheit (1) nach mindestens einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (4) und die Nietverbindung, insbesondere die Hülse (16) und der Stufendorn
(12), aus denselben Material ausgebildet sind, vorzugsweise aus einem mikrolegierten
Stahl.
8. Schließbügeleinheit (1) nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (6) für jede Nietverbindung eine Ausnehmung oder Durchgangsöffnung
aufweist, welche zur Durchführung und/oder Lagerung der Hülse (16) und/oder des Stufendorns
(12) dient.
9. Schließbügeleinheit (1) nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (16) von dem elastischen Element (6) zumindest teilweise umspritzt ist.
10. Schließbügeleinheit (1) nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (16) an der Grundplatte (2) anliegt und beabstandet zu der Bügelplatte
(5) angeordnet ist, wobei zwischen der Bügelplatte (5) und der Hülse (16) ein erster
Luftspalt (17) angeordnet ist.
11. Schließbügeleinheit (1) nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Nietverbindungen beabstandet zu dem Haltebügel (4) angeordnet sind, wobei der
Abstand zwischen dem Haltebügel (4) und der ersten Verbindung und der Abstand zwischen
dem Haltebügel (4) und der zweiten Verbindung im Wesentlichen identisch ist.
12. Schließbügeleinheit (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite und/oder vorzugsweise die dritte Verbindung jeweils durch eine Klipsverbindung
oder jeweils durch eine Steckverbindung ausgebildet sind.
13. Schließbügeleinheit (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2) mindestens eine erste Öffnung (24) und vorzugsweise eine zweite
Öffnung (25) aufweist.
14. Schließbügeleinheit (1) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelplatte (5) mindestens einen ersten Verbindungsabschnitt (26) und vorzugsweise
einen zweiten Verbindungsabschnitt (27) aufweist.
15. Schließbügeleinheit (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand der Schließbügeleinheit (1) mindestens der erste Verbindungsabschnitt
(26) im Eingriff mit der ersten Öffnung (24) ist und vorzugsweise der zweite Verbindungsabschnitt
(27) im Eingriff mit der zweiten Öffnung (25) ist.
16. Schließbügeleinheit (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein erstes Steck- und/oder Rastelement (28) und vorzugsweise ein zweites
Steck- und/oder Rastelement (29) vorgesehen ist, wobei das erste Steck- und/oder Rastelement
(28) auf dem ersten Verbindungsabschnitt (26) angeordnet ist und vorzugsweise das
zweite Steck- und/oder Rastelement (29) auf dem zweiten Verbindungsabschnitt (27)
angeordnet ist.
17. Schließbügeleinheit (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der erste Verbindungsabschnitt (26) eine erste Rastöffnung (30) aufweist
und vorzugsweise der zweite Verbindungsabschnitt (27) eine zweite Rastöffnung (31)
aufweist.
18. Schließbügeleinheit (1) nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Steck- und/oder Rastelement (28) einen ersten Rastabschnitt (32), vorzugsweise
einen ersten Rastbügel (33) und/oder einen zweiten Rastbügel (34), aufweist und vorzugsweise
das zweite Steck- und/oder Rastelement (29) einen zweiten Rastabschnitt (35), vorzugsweise
einen dritten Rastbügel (36) und/oder einen vierten Rastbügel (37), aufweist, wobei
der erste Rastbügel (33) und/oder der zweite Rastbügel (34) im Eingriff mit der ersten
Rastöffnung (30) ist und vorzugsweise der dritte Rastbügel (36) und/oder der vierte
Rastbügel (37) im Eingriff mit der zweiten Rastöffnung (31) ist.
19. Schließbügeleinheit (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel (4) u-förmig ausgebildet ist und ein erster Schenkel (7) und ein zweiter
Schenkel (8) des Haltebügels (4) jeweils, insbesondere mit der Nietverbindung oder
Klipsverbindung oder Steckverbindung, mit der Bügelplatte (5) verbindbar sind.