[0001] Die Erfindung betrifft ein hilfsenergiefrei betriebenes Brenngranulat-Heizgerät,
welches ausgebildet ist zum Abbrand von Brenngranulat, umfassend ein Gehäuse mit einer
bevorzugt vertikalen orientierten Gehäusewand, umfassend eine in der Gehäusewand vorgesehene
Befüllöffnung, umfassend eine Tür zum wahlweisen Freigeben oder Verschließen der Befüllöffnung
mit einem jedenfalls abschnittsweise transparenten Scheibenelement, umfassend eine
in dem Gehäuse angeordnete Brennkammer, umfassend einen unterhalb der Brennkammer
angeordneten Vorratsbehälter für das Brenngranulat mit einem Boden und einer randseitig
an dem Boden in Richtung der Brennkammer abragenden, mantelseitigen Wandung, und umfassend
einen in der Brennkammer oberhalb des Vorratsbehälters und beabstandet zu ebendiesen
vorgesehenen feuerfesten Volumenkörper.
[0002] Marktübliche Heizgeräte zum Abbrand von Brenngranulat weisen einen Vorratsbehälter
für das Brenngranulat auf. Typischerweise ist darüber hinaus eine Zuführung für primäre
Verbrennungsluft so ausgebildet, dass jeweils in vorteilhafter Weise primäre Verbrennungsluft
an den Ort der Verbrennung zugeführt wird. Die Anpassung der Zuführung der primären
Verbrennungsluft erfolgt typischerweise durch das vollständige oder teilweise Freigeben
beziehungsweise Verschließen einzelner Primärluftkanäle mittels eines manuell betätigten
Wahlhebels - dies birgt letztlich das Risiko, dass die primäre Verbrennungsluft nicht
optimal zugeführt wird.
[0003] Ein gattungsgemäßes Heizgerät ist beispielsweise aus der
EP 2 918 916 A1 bekannt. Hier ist es so, dass durch das Vorsehen des Volumenkörpers in der Brennkammer
die vergleichsweise kleinen Flammen, welche beim Brenngranulat-Abbrand entstehen,
den Volumenkörper umgreifen und somit optisch aufgeweitet erscheinen. Das Flammenbild
wird insofern von einem Betrachter größer beziehungsweise voluminöser wahrgenommen
mit der Folge, dass es dem klassischen, beim Abbrand von Scheitholz auftretenden Flammenbild
entspricht beziehungsweise diesem angenähert ist.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Heizgerät bereitzustellen,
welches in einfacher Weise bedient und sicher betrieben werden kann. Die Möglichkeit
einer Fehlbedienung durch eine falsche Positionierung eines manuell betätigbaren Bedienhebels
zur Einstellung einer Verteilung der primären Verbrennungsluft soll vermieden werden.
[0005] Zur Lösung der Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 dadurch gekennzeichnet, dass an dem Vorratsbehälter in dem Boden oder benachbart
zu dem Boden mantelseitig in der Wandung eine erste Gruppe von Durchlassöffnungen
und oberhalb der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen benachbart zu dem oberen Rand
des Vorratsbehälters mantelseitig in der Wandung eine zweite Gruppe von Durchlassöffnungen
ausgebildet sind. Zudem ist in dem Heizgerät eine Zuführung für die Zufuhr der primären
Verbrennungsluft ausgebildet. Die Zuführung ist in dem Gehäuse so geführt und verzweigt,
dass die primäre Verbrennungsluft stets zugleich der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen
und der zweiten Gruppe von Durchlassöffnungen zugeführt wird. Eine vollständige Unterbrechung
der Primärluftzufuhr kann ebenfalls vorgesehen sein.
[0006] Im Sinne der Erfindung sind Durchlassöffnungen dann benachbart zu dem Boden des Vorratsbehälters
mantelseitig in der Wandung desselben vorgesehen, wenn die mantelseitigen Durchlassöffnungen
in einem unteren Drittel einer im Aufstellungszustand des Heizgeräts vertikal bestimmten
Höhe des Vorratsbehälters vorgesehen sind. Durchlassöffnungen sind im Sinne der Erfindung
dann benachbart zu einem oberen Rand des Vorratsbehälters mantelseitig in der Wandung
derselben vorgesehen, wenn sie in einem oberen Drittel der Wandung ausgebildet sind.
In einem mittleren Drittel ist die mantelseitige Wandung ohne Durchlassöffnungen beziehungsweise
geschlossen ausgebildet.
[0007] Der Vorratsbehälter dient während des Abbrands des Brenngranulats der Bevorratung
desselben. Die primäre Verbrennungsluft zum Abbrand des Brenngranulats wird gleichermaßen
über die erste Gruppe von Durchlassöffnungen und die zweite Gruppe von Durchlassöffnungen
zugeführt. Insbesondere über die erste Gruppe von Durchlassöffnungen gelingt es, beim
Entzünden des Brenngranulats die Primärluft diesem in vorteilhafter Weise von unten
zuzuführen und so den Verbrennungsverlauf günstig zu gestalten. Die beim Abbrand des
Brenngranulats über die mantelseitig in der Wandung des Vorratsbehälters nahe des
oberen Rands vorgesehene zweite Gruppe von Durchlassöffnungen dient ebenfalls der
Zufuhr von Primärluft. Sie beeinträchtigt den Abbrand des Brenngranulats in dem Vorratsbehälter
jedenfalls nicht negativ beziehungsweise nicht merklich. Vielmehr unterstützt die
über die zweite Gruppe von Durchlassöffnungen zugeführte Primärluft die Nachverbrennung
des Brenngranulats und dessen möglichst vollständige thermische Umsetzung. Es ist
insofern ein energetisch vorteilhafter Abbrand des Brenngranulats in dem Heizgerät
gewährleistet, zumal mit zunehmender Branddauer des Brenngranulats Asche und andere
Verbrennungsrückstände die erste Gruppe von Durchlassöffnungen teilweise beziehungsweise
vollständig verschließen können mit der Folge, dass die primäre Verbrennungsluft schließlich
vorwiegend oder ausschließlich über die zweite Gruppe von Durchlassöffnungen in den
Vorratsbehälter und von dort in die Brennkammer gelangt. Es ist insofern so, dass
die Größe beziehungsweise Anzahl der Durchlassöffnungen der zweiten Gruppe so ausgelegt
ist, dass auch bei einem Verschließen der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen eine
ausreichende Menge von primärer Verbrennungsluft zum Abbrand /des Brenngranulats zugeführt
wird. Eine Änderung der Luftführung während des Betriebs des Heizgeräts beispielsweise
über einen manuell betätigten Wahlhebel ist dann nicht mehr notwendig. Das erfindungsgemäße
Heizgerät ist insofern besonders einfach zu bedienen und sicher. Insbesondere ist
einer Fehlbedienung und einer als Folge der Fehlbedienung auftretenden Fehlfunktion
des Heizgeräts wirksam vorgebeugt.
[0008] Insbesondere im Zusammenwirken mit dem Volumenkörper kann durch die verbrennungsoptimierte
Gestaltung des Vorratsbehälters und das Vorsehen der ersten Gruppe von Durchflussöffnungen
und der zweiten Gruppe von Durchflussöffnungen gleichzeitig der Verbrennungsprozess
optimiert und das Flammenbild beim Brenngranulat-Abbrand an das vom klassischen Scheitholz-Abbrand
bekannte Flammenbild angenähert werden. Das erfindungsgemäße Heizgerät entspricht
insofern in Bezug auf die Bedienung, den Abbrandprozess sowie das optische Erscheinungsbild
während des Betriebs den klassischen, Stückholz betriebenen Kaminen oder Öfen.
[0009] Nach der Erfindung kann neben der primären Verbrennungsluft sekundäre Verbrennungsluft
der Brennkammer zugeführt werden. Während die primäre Verbrennungsluft der Brennkammer
von unten über den Vorratsbehälter für das Brenngranulat und/oder einen Aschebehälter
zugeführt wird, gelangt die sekundäre Verbrennungsluft unmittelbar in die Brennkammer.
Beispielsweise strömt sie hierbei entlang einer der Brennkammer zugeordneten Glasscheibe
(Scheibenelement) von oben in die Brennkammer ein. Die sekundäre Verbrennungsluft
kann rein passiv zugeführt werden. Eine zugeführte Menge der sekundären Verbrennungsluft
kann reguliert werden. Für die Regulierung kann ein eigener Durchflussmengenmodulator
verwendet werden oder eine Regulierung der sekundären Verbrennungsluft zusammen mit
der Menge an primärer Verbrennungsluft über einen gemeinsamen Durchflussmengenmodulator
erfolgen.
[0010] Erfindungsgemäß ist das Heizgerät als ein hilfsenergiefrei betriebenes Heizgerät
ausgebildet. Im Sinne der Erfindung ist hierunter ein Heizgerät zu verstehen, bei
dem die primäre Verbrennungsluft während des Dauerbetriebs passiv angesaugt beziehungsweise
zugeführt wird und auf ein Zufördern des Brenngranulats während des Betriebs verzichtet
wird. Insofern wird der Vorratsbehälter für den Betrieb einmalig mit Brenngranulat
befüllt. Für das Entzünden des Brenngranulats kann dann ein flüssiger oder fester
Anzünder verwendet und entflammt werden. Auf elektrisch betriebene Lüfter zum aktiven
Zuführen der primären Verbrennungsluft und/oder Abführen der Luft wird also ebenso
verzichtet wie auf motorische Hilfs- und Fördermittel zum sequenziellen oder kontinuierlichen
Zuführen des Holzbrennstoffs, das heißt des Brenngranulats. Ebenso wird auf den elektrischen
Betrieb des Heizgeräts verzichtet in dem Sinne, dass weder eine elektrische Steuerung
noch elektrisch betätigte Stellmittel oder dergleichen vorgesehen sind.
[0011] Der aus einem nicht brennbaren Material gebildete Volumenkörper kann beispielsweise
kugelförmig, kegelförmig, kegelstumpfförmig, pyramidenförmig, pyramidenstumpfförmig
beziehungsweise scheibenförmig ausgebildet sein. Eine besonders günstige Beeinflussung
des Flammenbilds ergibt sich, wenn der Volumenkörper sich jedenfalls abschnittsweise
in Richtung der Flammenumlenkeinheit aufweitet beziehungsweise verbreitert. Dies ist
insbesondere bei der Kugel-, Kegel-, Kegelstumpf-, Pyramiden- und Pyramidenstumpfform
gegeben. Der Volumenkörper kann weiter als Scheibenkörper beziehungsweise Prallplatte
ausgebildet sein und so eine Verwirbelung der Brenngase begünstigen und die Flammen
optisch vergrößern. Anderen Formen sind ebenfalls denkbar, sofern sie aufgrund ihrer
Geometrie geeignet sind, von der Flamme umgriffen zu werden und so die Flamme optisch
zu weiten.
[0012] Der Volumenkörper kann beispielsweise aus einem metallischen Werkstoff oder aus einem
mineralischen Werkstoff gebildet sein. Er kann insbesondere hängend in der Brennkammer
positioniert werden. Beispielsweise kann der Volumenkörper mittels einer Haltevorrichtung
wandmontiert vorgesehen sein oder von einem Stützpfeiler getragen werden. Bei einer
hängenden Befestigung des Volumenkörpers kann eine Aufnahme für eine Kette, ein Stab,
ein Seil oder ein anderes Befestigungsmittel insbesondere im Bereich einer unteren
Umlenkplatte der Flammenumlenkeinheit vorgesehen werden.
[0013] Das erfindungsgemäße Brenngranulat-Heizgerät kann beispielsweise nach Art eines Kaminofens
beziehungsweise eines Kamins beziehungsweise eines Außenkamins ausgebildet sein. Die
von dem Heizgerät erzeugte Wärme kann zum Heizen und/oder zum Befeuern eines Backofens
und/oder zum Braten beziehungsweise Backen und/oder zum Grillen oder dergleichen verwendet
werden.
[0014] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sieht die Zuführung für die
primäre Verbrennungsluft einen manuell beziehungsweise passiv betätigbaren Durchflussmengenmodulator
vor. Der Durchflussmengenmodulator ist so ausgebildet, dass die Menge der zu der ersten
Gruppe von Durchflussöffnungen und zu der zweiten Gruppe von Durchflussöffnungen zugeführten
Primärluft gleichzeitig stufenlos oder gestuft einstellbar ist. Durch den Durchflussmengenmodulator
kann es insofern gelingen, die Menge der primären Zuluft und damit insbesondere den
Verbrennungsprozess zu steuern und optimiert zu gestalten. Beispielsweise kann der
Durchflussmengenmodulator einen manuell betätigbaren Schwenkhebel aufweisen zur Einstellung
der Luftmenge. Die Betätigung des Durchflussmengenmodulators kann beispielsweise so
ausgebildet sein, dass es durch eine lokale Schwergängigkeit im Verschwenkbereich
beziehungsweise eine rastenartige Gestalt zwei Vorzugsstellungen für den Durchflussmengenmodulator
gibt. In einer ersten Vorzugsstellung ist die Primärluftzufuhr für den Anbrandprozess
optimal gestaltet. In einer zweiten Vorzugsstellung ergibt sich eine optimale Primärluftzufuhr
für den Dauerbetrieb, welche insbesondere in Bezug auf die Emissionswerte beziehungsweise
sonstige Feuerungswerte vorteilhaft gewählt ist. Die Betätigung des Durchflussmengenmodulators
hat dabei jedoch keinen Einfluss auf die stets gleichermaßen regulierte beziehungsweise
verteilte Zuführung der primären Verbrennungsluft zu der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen
und der zweiten Gruppe von Durchlassöffnungen. Der Durchflussmengenmodulator ist insofern
kein Wahlhebel zum Umstellen der Luftführung. Zur passiven Betätigung des Durchflussmengenmodulators
kann beispielsweise ein temperaturempfindlicher Schalter, insbesondere ein Bi-Metall-Schalter
vorgesehen sein.
[0015] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Vorratsbehälter für das Brenngranulat
durch eine Blende mit wenigstens einer Durchtrittsausnehmung überdeckt, durch die
hindurch die Flammen oder Brenngase in die Brennkammer geleitet werden. Die Durchtrittsausnehmung
kann horizontal oder vertikal erstreckt sein und einer Optimierung des Abbrands beziehungsweise
einer Beeinflussung des Flammenbilds dienen. Beispielsweise kann verhindert werden,
dass Sekundärluft in den Vorratsbehälter gelangt. Beispielsweise kann die Blende scheibenförmig
beziehungsweise ringförmig ausgebildet sein, wobei die Durchtrittsöffnung in der Ebene
der Blende vorgesehen ist. Beispielsweise kann die Blende zwei horizontal beabstandete
Scheiben aufweisen, zwischen denen sich die Durchtrittsausnehmung vertikal und/oder
ringförmig beziehungsweise ringsegmentförmig erstreckt. Im Zusammenwirken mit dem
in der Brennkammer vorgesehenen Volumenkörper dient die auf den Vorratsbehälter aufgesetzte
Blende insofern dazu, das Flammenbild beim Brenngranulat-Abbrand weiter an das klassische
Flammenbild des Scheitholz-Abbrands anzupassen. Es ist nämlich so, dass durch das
Vorsehen der Blende mit der Durchtrittsausnehmung die Brenngase beziehungsweise die
Flammen lokal konzentriert in die Brennkammer gelangen und insofern eine größere Flamme
oberhalb der Durchtrittsausnehmung ausgebildet wird, welche zusätzlich beim Umgreifen
des Volumenkörpers optisch vergrößert erscheint. Zugleich wird durch das Aufspalten
der Flammen die Reaktion der Brenngase mit dem in der Brennkammer vorgesehenen Sauerstoff
begünstigt. Insofern kann sich eine verbesserte thermische Umsetzung beziehungsweise
ein besonders hoher thermischer Wirkungsgrad für das erfindungsgemäße Heizgerät ergeben.
Die bereits durch die optimierte Primärluftzufuhr besonders günstige Emission beim
Betrieb des Heizgeräts kann insofern zusätzlich verbessert werden.
[0016] Bevorzugt kann der Vorratsbehälter für den granularen Brennstoff herausnehmbar gestaltet
sein. Es vereinfacht sich hierdurch das Befüllen des Vorratsbehälters mit dem Brenngranulat
und das Reinigen des Vorratsbehälters nach dem Abbrand. Darüber hinaus kann unter
dem Vorratsbehälter optional eine Auffangschale als Aschebehälter vorgesehen werden,
welche beispielsweise nach der Entnahme des Vorratsbehälters ebenfalls entnommen werden
kann.
[0017] Aus den weiteren Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung sind weitere
Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung zu entnehmen. Dort erwähnte Merkmale
können jeweils einzeln für sich oder auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich
sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, die erfindungsgemäße Lösung in einen Kaminofen
oder (Außen-) Kamin zu integrieren beziehungsweise das Heizgerät in Bezug auf die
Formgebung und die Materialwahl anders zu gestalten. Die Zeichnungen dienen lediglich
beispielhaft der Klarstellung der Erfindung und haben keinen einschränkenden Charakter.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Vorderseitenansicht eines erfindungsgemäßen Heizgeräts mit einer
Tür in einer Schließstellung,
- Fig. 2
- das erfindungsgemäße Heizgerät nach Fig. 1 mit der Tür in einer Öffnungsstellung,
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung durch das Heizgerät nach Fig. 2,
- Fig. 4
- eine vergrößerte Darstellung einer Brennkammer und eines Vorratsbehälters des Heizgeräts
im Schnitt und
- Fig. 5
- die Schnittdarstellung nach Fig. 4 mit einer Visualisierung der Primärluft-Zufuhr.
[0019] Ein erfindungsgemäßes Heizgerät nach den Fig. 1 bis 5 umfasst als wesentliche geometriebestimmende
Komponenten ein Gehäuse 1 mit einer im Wesentlichen vertikal erstreckten Gehäusewand
2 sowie einer Tür 3, welche an der Gehäusewand 2 angeschlagen ist und ein jedenfalls
teiltransparentes Scheibenelement 4 aufweist. Die Tür 3 verschließt in einer Schließposition
eine an der Gehäusewand 2 des Gehäuses vorgesehene Befüllöffnung 20. In Bezug auf
die vertikale Orientierung der Tür 3 ist ebendieser im Inneren des Gehäuses 1 eine
Brennkammer 5 zugeordnet. Mantelseitig ist die Brennkammer 5 durch die Gehäusewand
2 beziehungsweise die Tür 3 und im Bereich der Gehäusewand 2 vorgesehene feuerfeste
beziehungsweise hitzebeständige Auskleidungselemente 6 begrenzt. Nach oben schließt
sich an die Brennkammer 5 eine Flammenumlenkeinheit 7 an. Unterhalb der Brennkammer
5 ist ein Vorratsbehälter 8 vorgesehen. Der Vorratsbehälter 8 ist entnehmbar gestaltet
und in Bezug auf seine Größe so ausgebildet, dass er durch die freigegebene Befüllöffnung
eingesetzt beziehungsweise entnommen werden kann.
[0020] An dem Gehäuse 1 ist oberhalb der Brennkammer 5 ein mit der Flammenumlenkeinheit
7 in Wirkverbindung stehender Anschlussstutzen 22 für ein nicht dargestelltes Kaminrohr
ausgebildet. Darüber hinaus ist in der Brennkammer 5 an einem Stab 23 hängend eine
Kugel als Volumenkörper 17 vorgesehen. Die Kugel 17 dient dazu, beim Abbrand des Brenngranulats
von den Flammen umgriffen zu werden mit der Folge, dass die Flammen abgelenkt werden
und das Flammenbild großvolumig erscheint. Ein Abstand 18 zwischen einer Unterkante
des Volumenkörpers 17 einerseits und einem oberen Rand des Vorratsbehälters 8 andererseits
ist dabei gerade so gewählt, dass die bei der Verbrennung des Brenngranulats entstehenden
Flammen den Volumenkörper 17 umgreifen.
[0021] Der Vorratsbehälter 8 ist zylinderförmig ausgebildet. Er sieht einen Boden 9 und
eine mantelseitige Wandung 10 vor, welche von dem Boden 9 im Wesentlichen senkrecht
in Richtung der Brennkammer 5 abragt. Im Bereich des Bodens 9 ist eine Mehrzahl von
ersten Durchlassöffnungen 11 vorgesehen. Mantelseitig ist im Bereich der Wandung 10
benachbart zu einem oberen Rand des Vorratsbehälters 8 eine Mehrzahl von zweiten Durchlassöffnungen
12 vorgesehen. Die erste Gruppe von Durchlassöffnungen 11 ist im Boden 9 des Vorratsbehälters
8 insbesondere regelmäßig beabstandet angeordnet. Während in der Darstellung nach
den Fig. 3 bis 5 zur Wahrung der Übersichtlichkeit die ersten Durchlassöffnungen 11
nur in einem Teilbereich des Bodens 9 gezeichnet sind, ist in der realen Ausführung
bevorzugt der gesamte Boden 9 mit den Durchlassöffnungen 11 versehen. Die zweiten
Durchlassöffnungen 12 sind mantelseitig gleichmäßig beabstandet beziehungsweise regelmäßig
verteilt und - bezogen auf den dargestellten Aufstellungszustand des Heizgeräts -
in einer gleichen vertikalen Höhe angeordnet. Nach oben, das heißt dem Boden 9 gegenüberliegend,
ist der Vorratsbehälter 8 offen.
[0022] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind alle Durchlassöffnungen
11 der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen 11 einerseits und alle Durchlassöffnungen
12 der zweiten Gruppe von Durchlassöffnungen 12 andererseits jeweils für sich auf
einer gleichen vertikalen Höhe angeordnet. Dies ist lediglich beispielhaft. Es kann
insofern auch vorgesehen sein, dass die einzelnen Durchlassöffnungen 11 der ersten
Gruppe von Durchlassöffnungen 11 und/oder die einzelne Durchlassöffnungen 12 der zweiten
Gruppe von Durchlassöffnungen 12 zueinander höhenversetzt angeordnet sind. Ebenso
ist der kreisrunde Querschnitt beziehungsweise die Form/Geometrie der Durchlassöffnungen
11, 12 nur beispielhaft gewählt. Die Durchlassöffnungen 11, 12 können beispielsweise
oval, rechteckig oder als Vieleck ausgeführt sein und unterschiedlich groß ausgebildet
sein.
[0023] Im Bereich des oberen Rands des Vorratsbehälters 8 ist überdies ein ringförmiger
Kragen 13 vorgesehen, welcher die mantelseitige Wandung 10 des Vorratsbehälters 8
radial überragt und mit einer zum Boden 9 parallelen Unterseitenfläche an einem Anlagering
21 angelegt ist zum Stützen beziehungsweise Tragen und Positionieren des Vorratsbehälters
8.
[0024] Nach dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Vorratsbehälter 8 im
Bereich des oberen Rands (Kragen 13) hängend an einem Boden der Brennkammer 5 montiert
beziehungsweise an dem Anlagering 21, der einen Teil des Bodens der Brennkammer 5
bildet, abgestützt. Alternativ kann der Vorratsbehälter 8 in dem Gehäuse 1 beispielsweise
stehend vorgesehen sein oder mantelseitig gestützt werden.
[0025] Die geometrische Form und Größe des Vorratsbehälters 8 kann in weiten Bereichen variieren.
Beispielsweise kann der Vorratsbehälter 8 einen rechteckigen beziehungsweise mehreckigen
Querschnitt aufweisen oder eine Halbkugelform oder eine Kegelstumpfform besitzen und
sich in Richtung des Bodens 9 verjüngen. Die gezeigte Ausführungsform und Geometrie
des Vorratsbehälters 8 ist insofern bevorzugt verwendet aber nur beispielhaft gewählt.
[0026] Der obere Rand des Vorratsbehälters 8 mit dem Kragen 13 kann optional in die Brennkammer
5 des Heizgeräts hineinragen. Die dargestellte Anordnung des Vorratsbehälters 8 ist
insofern nur ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Heizgeräts.
[0027] Auf den Kragen 13 des Vorratsbehälters 8 ist eine scheibenförmige Blende 14 aufgelegt.
Die Blende 14 sieht eine Durchtrittsausnehmung 19 für die Flammen beziehungsweise
die Brenngase vor, welche beim Abbrand des in dem Vorratsbehälter 8 bevorrateten Brenngranulats
entstehen und durch die Durchtrittsausnehmung 19 hindurch in die Brennkammer 5 gelangen.
Vorliegend ist die Durchtrittsausnehmung 19 ebenso wie die Blende 14 kreisförmig gebildet.
Die Durchtrittsausnehmung 19 befindet sich dabei mittig in der Blende 14 und bezogen
auf ihre Lage unterhalb der Kugel 17.
[0028] Während des Betriebs des Heizgeräts mit Brenngranulat, welche in den Fig. 3 bis 5
aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt sind, ist der Vorratsbehälter 8 mit Brenngranulat
befüllt und das Brenngranulat wird in dem Vorratsbehälter 8 von oben oder unten entzündet.
Die Zuführung der primären Verbrennungsluft erfolgt während des Betriebs über die
erste Gruppe von Durchlassöffnungen 11 und die zweite Gruppe von Durchlassöffnungen
12 gleichermaßen. Mit zunehmender Abbranddauer können Asche und weitere Verbrennungsrückstände
die erste Gruppe von Durchlassöffnungen 11 im Boden 9 des Vorratsbehälters 8 verschließen.
Die primäre Verbrennungsluft wird dann zwar weiterhin der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen
11 zugeführt. Die erste Gruppe von Durchlassöffnungen 11 wird jedoch von der primären
Verbrennungsluft nicht mehr oder nur teilweise beziehungsweise reduziert durchströmt
mit der Folge, dass die primäre Verbrennungsluft allein oder bevorzugt durch die zweite
Gruppe von Durchlassöffnungen 12 in den Vorratsbehälter 8 und von dort in die Brennkammer
5 gelangen kann.
[0029] An dem Heizgerät ist ferner ein manuell betätigbarer Durchflussmengenmodulator 15
vorgesehen, mit dem die zugeführte Menge der primären Verbrennungsluft variiert werden
kann. Der Durchflussmengenmodulator 15 ist nicht ausgebildet zur Beeinflussung der
Verteilung der primären Verbrennungsluft. Insbesondere kann über den Durchflussmengenmodulator
15 nicht die Menge der den ersten Durchlassöffnungen 11 zugeführten primären Verbrennungsluft
im Verhältnis zu der Menge der den zweiten Durchlassöffnungen 12 zugeführten primären
Verbrennungsluft eingestellt beziehungsweise geändert werden.
[0030] Der Durchflussmengenmodulator 15 weist beispielsweise einen Schwenkhebel auf, welcher
horizontal innerhalb eines vorbestimmten Winkelbereichs verschwenkt werden kann. Es
können beispielsweise für den Schwenkhebel innerhalb des Schwenkbereichs durch das
Vorsehen einer lokalen Schwergängigkeit eine erste Vorzugsstellung und/oder eine zweite
Vorzugsstellung ausgebildet sein. In der ersten Vorzugsstellung kann die Menge der
Primärluft-Zufuhr für den Anbrandprozess des Brenngranulats optimal gestaltet sein,
während in der zweiten Vorzugsstellung eine für den Dauerbetrieb des Heizgeräts optimale
Primärluft-Zufuhr erfolgt. In der zweiten Vorzugsstellung kann insofern eine Optimierung
in Bezug auf die Emissionswerte beziehungsweise Feuerungswerte erreicht werden.
[0031] Unterhalb des Vorratsbehälters 8 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung
überdies eine Auffangschale 16 vorgesehen. Die Auffangschale 16 nimmt Schmutz beziehungsweise
Asche oder weitere Verbrennungsrückstände auf, welche durch die Durchlassöffnungen
11, 12 aus dem Vorratsbehälter 8 gelangen, und wirkt so einer Verschmutzung des Heizgeräts
entgegen. Es ist vorliegend so, dass die Auffangschale 16 bei geöffneter Tür 3 nach
dem Entnehmen des Vorratsbehälters 8 durch die an dem Gehäuse 1 gebildete Befüllöffnung
entnommen, geleert beziehungsweise gesäubert und wieder eingesetzt werden kann. Alternativ
kann an dem Gehäuse 1 eine separate Öffnung vorgesehen sein für die Entnahme der Auffangschale
16.
[0032] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt. Beispielsweise können die Durchlassöffnungen 11, 12 unregelmäßig angeordnet
beziehungsweise unregelmäßig verteilt vorgesehen sein. In Bezug auf die zweiten Durchlassöffnungen
12, welche mantelseitig an dem Vorratsbehälter 8 vorgesehen werden, kann eine ungleiche
vertikale Höhe realisiert sein. Die Durchlassöffnungen 11, 12 können eine unregelmäßige
Geometrie aufweisen beziehungsweise unsymmetrisch ausgebildet sein. Die Querschnittsgeometrie
der Durchlassöffnungen 11, 12 kann in weiten Bereichen variiert beziehungsweise frei
gewählt werden. Beispielsweise können die Durchlassöffnungen 11, 12 eine kreisförmigen,
ovalen oder rechteckigen beziehungsweise quadratischen Querschnitt aufweisen.
[0033] Nach einer alternativen Ausführungsform der Erfindung kann an dem Gehäuse 1 eine
die Auffangschale 16 aufweisende beziehungsweise aufnehmende Schublade vorgesehen
sein, welche von außen bedienbar ist und zur Leerung beziehungsweise Säuberung der
Auffangschale geöffnet beziehungsweise entnommen wird. Ebenso kann auf das Vorsehen
der Auffangschale 16 verzichtet werden. Sie stellt insofern lediglich ein optionales
Konstruktionsmerkmal dar.
[0034] Die Wahl der Kugel 17 als Volumenkörper ist ebenfalls allein exemplarisch zu verstehen.
Der Volumenkörper 17 kann beispielsweise eine Kegelform, eine Kegelstumpfform, eine
Pyramidenform, eine Pyramidenstumpfform oder eine Würfelform aufweisen. Beispielsweise
kann der Volumenkörper 17 tellerförmig nach Art einer Flammenprallplatte ausgebildet
sein oder eine Kugelsegmentform aufweisen. Die Aufhängung des Volumenkörpers 17 kann
wie dargestellt durch einen Stab 23 oder alternativ durch ein Seil, eine Kette oder
dergleichen erfolgen. Die Aufhängung des Volumenkörpers kann wie dargestellt an einer
Umlenkplatte der Flammenumlenkeinheit 7 erfolgen. Alternativ kann der Volumenkörper
17 wandbefestigt vorgesehen werden, wobei hierzu ein an der Gehäusewand 1 beziehungsweise
den Auskleidungselementen 6 festgelegter Haltearm vorgesehen wird. Beispielsweise
kann der Volumenkörper 17 stehend an einem Stützpfeiler gehalten sein.
[0035] Darüber hinaus versteht es sich, dass die Geometrie des Gehäuses 1 des Heizgeräts
ebenso wie die Geometrie der Brennkammer 5 in weiten Teilen variabel gestaltet werden
kann. Beispielsweise können die Querschnitte des Gehäuses 1 beziehungsweise der Brennkammer
5 rechteckig, rund oder oval gewählt werden. Optional kann auf den Vorratsbehälter
8 eine Abdeckung aufgesetzt werden, die wenigstens eine Durchlassöffnung aufweist
für den Durchtritt der Flammen beziehungsweise Brenngase von dem Vorratsbehälter 8
in die Brennkammer 5. Die Abdeckung mit der Durchlassöffnung dient dabei der Optimierung
der Verbrennung und/oder zur Beeinflussung des Flammenbilds. Insbesondere kann das
Flammenbild des Pellet-Heizgeräts dem Flammenbild eines klassischen Scheitholzfeuers
angenähert werden.
[0036] Gleiche Bauteile und Bauteilfunktionen sind durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet.
1. Hilfsenergiefrei betreibbares Brenngranulat-Heizgerät, welches ausgebildet ist zum
Abbrand von Brenngranulat, umfassend ein Gehäuse (1) mit einer Gehäusewand (2), umfassend
eine in der Gehäusewand (2) vorgesehene Befüllöffnung (20), umfassend eine Tür (3)
zum wahlweisen Freigeben oder Verschließen der Befüllöffnung (20) mit einem jedenfalls
abschnittsweise transparenten Scheibenelement (4), umfassend eine in dem Gehäuse (1)
angeordnete Brennkammer (5), umfassend einen unterhalb der Brennkammer (5) angeordneten
Vorratsbehälter (8) für das Brenngranulat mit einem Boden (9) und einer randseitig
an dem Boden (9) in Richtung der Brennkammer (5) abragenden, mantelseitigen Wandung
(10), und umfassend einen in der Brennkammer oberhalb des Vorratsbehälters (8) und
beabstandet zu ebendiesen vorgesehenen feuerfesten Volumenkörper (17), dadurch gekennzeichnet, dass an dem Vorratsbehälter (8) in dem Boden (9) desselben und/oder benachbart zu dem
Boden (9) mantelseitig in der Wandung (10) eine erste Gruppe von Durchlassöffnungen
(11) und oberhalb der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen (11) benachbart zu einem
oberen Rand des Vorratsbehälters (8) mantelseitig in der Wandung (10) eine zweite
Gruppe von Durchlassöffnungen (12) ausgebildet sind, wobei eine Zuführung für eine
primäre Verbrennungsluft in dem Gehäuse (1) derart verzweigt geführt ist, dass bei
der Zufuhr der primären Verbrennungsluft die primäre Verbrennungsluft stets der ersten
Gruppe von Durchlassöffnungen (11) und der zweiten Gruppe von Durchlassöffnungen (12)
zugeführt ist.
2. Heizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung für die primäre Verbrennungsluft einen manuell betätigbaren Durchflussmengenmodulator
(15) vorsieht, wobei mittels des Durchflussmengenmodulators (15) zugleich die Menge
der zu der ersten Gruppe von Durchflussöffnungen (11) und zu der zweiten Gruppe von
Durchflussöffnungen (12) zugeführte Primärluft stufenlos oder gestuft einstellbar
ist.
3. Heizgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein horizontaler Abstand (18) zwischen dem Volumenkörper (17) und dem oberen Rand
des Vorratsbehälters (8) derart gewählt ist, dass die bei der Verbrennung des Brenngranulats
entstehenden Flammen den Volumenkörper (17) umgreifen.
4. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (8) als ein entnehmbarer Vorratsbehälter (8) ausgebildet ist,
wobei eine Größe der Befüllöffnung (20) so gemessen ist, dass der Vorratsbehälter
(8) bei geöffneter Tür (3) in das Gehäuse (1) einsetzbar und/oder aus demselben entnehmbar
ist.
5. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (1) als Teil der Zuführung eine Zuluftöffnung für die primäre Verbrennungsluft
vorgesehen und derart positioniert ist, dass die primäre Verbrennungsluft dem Vorratsbehälter
(8) stets von unten zuführbar ist und/oder dass die Zuluftöffnung unterhalb des Bodens
(9) des Vorratsbehälters (8) an dem Gehäuse (1) ausgebildet ist.
6. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlassöffnungen (11, 12) der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen (11) und/oder
der zweiten Gruppe von Durchlassöffnungen (12) nach Art von zylindrischen Durchlassöffnungen
(11, 12) und/oder bohrungsartig ausgebildet sind.
7. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass alle Durchlassöffnungen (11) der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen (11) in einer
gleichen Höhe angeordnet sind und/oder dass alle Durchlassöffnungen (12) der zweiten
Gruppe von Durchlassöffnungen (12) oberhalb der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen
(11) in einer gleichen Höhe angeordnet sind.
8. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedenfalls einzelne Durchlassöffnungen (11) der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen
(11) oberhalb des Bodens (9) des Vorratsbehälters (8) angeordnet sind und/oder dass
jedenfalls einzelne Durchlassöffnungen (12) der zweiten Gruppe von Durchlassöffnungen
(12) oberhalb der ersten Gruppe von Durchlassöffnungen (11) in unterschiedlichen vertikalen
Höhen angeordnet sind.
9. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenkörper (17) hängend an einer Umlenkplatte einer die Brennkammer (5) auf
einer des Vorratsbehälters (8) gegenüberliegenden Oberseite begrenzenden Flammenumlenkeinheit
(7) befestigt ist und/oder beabstandet von einem Auskleidungselement (6) der Brennkammer
(5) und/oder dem Scheibenelement (4) vorgesehen ist.
10. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenkörper (17) wandbefestigt vorgesehen ist und/oder über einen im Wesentlichen
horizontalen erstreckten Haltearm gehalten ist, welcher an der Gehäusewand (2) und/oder
dem Auskleidungselement (6) festgelegt ist.
11. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenkörper (17) kugelförmig ausgebildet ist.
12. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Volumenkörper (17) jedenfalls abschnittsweise kegelförmig und/oder kegelstumpfförmig
und/oder pyramidenförmig und/oder pyramidenstumpfförmig und/oder nach Art einer Flammenprallplatte
ausgebildet ist.
13. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Bodens (9) des Vorratsbehälters (8) eine Auffangschale (16) für Verbrennungsrückstände
vorgesehen ist.
14. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem oberen Rand des Vorratsbehälters (8) ein Kragen (13) ausgebildet ist und dass
an dem Kragen (13) von oben eine dem Boden (9) gegenüberliegende Blende (14) mit einer
Durchtrittsausnehmung (19) angelegt ist, wobei die Blende (14) bevorzugt scheibenförmig
und/oder ringförmig ausgebildet ist.