[0001] Beschrieben ist ein Schleifverfahren zur Bearbeitung der Oberfläche von Werkstücken,
umfassend die folgenden Schritte: a) Bereitstellen einer Schleifmaschine mit wenigstens
einem Schleifwerkzeug, wobei das Schleifwerkzeug um eine Schleifwerkzeugachse drehbar
gelagert ist, b) Bereitstellen von wenigstens zwei zu bearbeitenden Werkstücken, c)
Anordnen der Werkstücke auf einem von wenigstens zwei Werkstückträgern einer Werkstückträgereinheit,
wobei die wenigstens zwei Werkstückträger um jeweils eine Werkstückträgerachse drehbar
gelagert sind, und wobei die Werkstückträgereinheit um eine Werkstückträgereinheitachse
drehbar gelagert ist, und d) Schleifen der Werkstückoberflächen der Werkstücke, wobei
das Schleifwerkzeug um die Schleifwerkzeugachse rotiert, wobei die wenigstens zwei
Werkstückträger um jeweils eine Werkstückträgerachse rotieren, und wobei die Werkstückoberflächen
von wenigstens zwei auf anderen Werkstückträgern angeordneten Werkstücken gleichzeitig
bearbeitet werden.
[0002] Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine mit wenigstens einer Werkstückträgereinheit
mit mehreren Werkstückträgern, wobei die wenigstens zwei Werkstückträger um jeweils
eine Werkstückträgerachse drehbar gelagert sind, und wobei die Werkstückträgereinheit
um eine Werkstückträgereinheitachse drehbar gelagert ist.
[0003] Unter "Schleifen" wird allgemein ein spanendes Fertigungsverfahren verstanden, bei
dem überschüssiges Material in Form von Spänen abgetrennt wird. Die für das Schleifen
eingesetzten Schleifwerkzeuge - beispielsweise Schleifscheiben - werden häufig hergestellt,
indem ein Schüttgut, beispielsweise Korund, mit einem Bindemittel gebunden wird. Das
Schleifen mit rotierendem Werkzeug - beispielsweise einer Schleifscheibe - ist zu
unterscheiden von anderen Schleifverfahren, beispielsweise dem Bandschleifen.
[0004] Auf dem Gebiet der Schleiftechnik sind unterschiedliche Schleifverfahren und Schleifmaschinen
bekannt. Bei vielen dieser Verfahren und Maschinen ist vorgesehen, dass die zu schleifenden
Werkstücke auf einer Transporteinrichtung mit mehreren Werkstückaufnahmen angeordnet
werden. Transporteinrichtungen mit mehreren Werkstückaufnahmen haben den Vorteil einer
besonders effizienten Verfahrensführung, da die Dauer des Schleifvorgangs dazu genutzt
werden kann, die freien Werkstückaufnahmen mit neuen, ungeschliffenen Werkstücken
zu bestücken oder die bereits geschliffenen Werkstücke von ihren Werkstückaufnahmen
zu entfernen. Ein weiterer Vorteil mehrerer Werkstückaufnahmen ist, dass mehrere Werkstücke
gleichzeitig mit dem Werkstück in Eingriff bringbar sind.
[0005] Eine derartige Schleifmaschine ist beispielsweise aus der
EP 0 941 803 B1 bekannt, dort in der Ausgestaltung einer Doppelplanschleifmaschine mit zwei parallel
zueinander zustellbaren Schleifscheiben und mit einer Transporteinrichtung mit drei
Werkstückaufnahmen.
[0006] Ein Nachteil derartiger Verfahren und Vorrichtungen ist jedoch die Eigenschaft, dass
stets nur diejenige Werkstückaufnahme rotiert, auf der das aktuell bearbeitete Werkstück
angeordnet ist bzw. auf der die aktuell bearbeiteten Werkstücke angeordnet sind. Die
anderen Werkstückaufnahmen stehen derweil still, damit sie beladen bzw. entladen werden
können. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass immer nur höhengleiche Werkstücke
geschliffen werden können. Die bisher bekannten Verfahren zur gleichzeitigen Bearbeitung
mehrerer Werkstücke mit ungespanntem Schleifen haben zudem den Nachteil, dass nur
außen liegende Planflächen bearbeitet werden können und dass nur an außen liegenden
Planflächen aufgelegt und dazu parallel geschliffen werden kann.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene Schleifmaschine
derart auszugestalten und weiterzubilden, dass unter Vermeidung der zuvor genannten
Nachteile eine möglichst effizienter und präziser Schleifvorgang ermöglicht wird.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Schleifmaschine nach Patentanspruch 1 gelöst. Diese
Schleifmaschine zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass die Werkstückträger wälzgelagert
sind.
[0009] Beschrieben ist ein Schleifverfahren zur Bearbeitung der Oberfläche von Werkstücken,
umfassend die folgenden Schritte: a) Bereitstellen einer Schleifmaschine mit wenigstens
einem Schleifwerkzeug, wobei das Schleifwerkzeug um eine Schleifwerkzeugachse drehbar
gelagert ist, b) Bereitstellen von wenigstens zwei zu bearbeitenden Werkstücken, c)
Anordnen der Werkstücke auf einem von wenigstens zwei Werkstückträgern einer Werkstückträgereinheit,
wobei die wenigstens zwei Werkstückträger um jeweils eine Werkstückträgerachse drehbar
gelagert sind, und wobei die Werkstückträgereinheit um eine Werkstückträgereinheitachse
drehbar gelagert ist, und d) Schleifen der Werkstückoberflächen der Werkstücke, wobei
das Schleifwerkzeug um die Schleifwerkzeugachse rotiert, wobei die wenigstens zwei
Werkstückträger um jeweils eine Werkstückträgerachse rotieren, und wobei die Werkstückoberflächen
von wenigstens zwei auf anderen Werkstückträgern angeordneten Werkstücken gleichzeitig
bearbeitet werden.
[0010] Das Verfahren dient dazu, die Oberfläche von Werkstücken zu bearbeiten, insbesondere
zu schleifen. Ein erster Schritt sieht vor, eine Schleifmaschine mit wenigstens einem
Schleifwerkzeug bereitzustellen. Die Schleifmaschine kann auch zwei oder mehr Schleifwerkzeuge
aufweisen. Bei den Schleifwerkzeugen kann es sich beispielsweise um Schleifscheiben
handeln. Das Schleifwerkzeug ist um eine Schleifwerkzeugachse drehbar gelagert, es
kann daher eine Rotationsbewegung ausführen. Ein weiterer Schritt sieht vor, dass
wenigstens zwei zu bearbeitende Werkstücke bereitgestellt werden. Ein weiterer Schritt
sieht vor, dass die Werkstücke auf einem von wenigstens zwei Werkstückträgern einer
Werkstückträgereinheit angeordnet werden. Dabei sind die wenigstens zwei Werkstückträger
um jeweils eine Werkstückträgerachse drehbar gelagert. Es können auch drei oder mehr
Werkstückträger vorgesehen sein, in diesem Fall sind vorzugsweise alle Werkstückträger
um jeweils eine Werkstückträgerachse drehbar gelagert. Zudem ist die Werkstückträgereinheit
um eine Werkstückträgereinheitachse drehbar gelagert. Ein weiterer Schritt sieht das
Schleifen der Werkstückoberflächen der Werkstücke vor. Dabei rotiert das Schleifwerkzeug
um die Schleifwerkzeugachse. Zudem rotieren die wenigstens zwei Werkstückträger um
jeweils eine Werkstückträgerachse. Wenn drei oder mehr Werkstückträger vorgesehen
sind, rotieren vorzugsweise alle Werkstückträger im jeweils eine Werkstückträgerachse.
Die Werkstückoberflächen von wenigstens zwei auf anderen bzw. unterschiedlichen Werkstückträgern
angeordneten Werkstücken werden gleichzeitig bearbeitet.
[0011] Indem vorgesehen ist, dass wenigstens zwei - vorzugsweise aber alle - Werkstückträger
um jeweils eine Werkstückträgerachse rotieren, können die Werkstückoberflächen von
mehreren Werkstücken auch dann gleichzeitig bearbeitet werden, wenn die Werkstücke
nicht auf demselben Werkstückträger angeordnet sind. Dies unterscheidet das beanspruchte
Verfahren beispielsweise von der
EP 0 941803 B1. Das gleichzeitige Schleifen mehrere Werkstücke hat zunächst den Vorteil einer effizienten
Verfahrensführung. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass diejenigen Werkstücke, die
gleichzeitig geschliffen werden, besonders präzise auf ein identisches Maß bzw. auf
dasselbe Maß abgeschliffen werden können. Dies liegt darin begründet, dass der am
weitesten vorstehende Punkt des Schleifwerkzeugs - also der tiefste Punkt - alle Werkstücke
erreicht. Weitere Vorteile liegen darin, dass auch innenliegende Flächen bearbeitet
werden können und dass bei "Mehrspindlern" (Schleifmaschinen mit mehreren rotierenden
Schleifwerkzeugen) auch zylindrische Flächen bearbeitet werden können. Zudem ist vorteilhaft,
dass zu innenliegenden bzw. zurückgesetzten Planflächen referenziert werden kann und
dass zu einer gespannten Fläche (insbesondere Außenmantelfläche oder Bohrung) enge
Lagetoleranzen (insbesondere Rechtwinkligkeit) eingehalten werden kann.
[0012] Nach einer Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass die Werkstückträgereinheit
vollständig um die Werkstückträgereinheitachse rotiert. Unter einer vollständigen
Rotation wird eine Drehung von mehr als 360° verstanden. Eine kontinuierliche Rotation,
also eine Rotation mit gleichbleibender Rotationsrichtung hat beispielsweise gegenüber
einer oszillierenden Bewegung den Vorteil, dass die Werkstückträgereinheit nicht gebremst
und beschleunigt werden muss. Vorzugsweise rotiert die Werkstückträgereinheit mit
konstanter Rotationsgeschwindigkeit.
[0013] Eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens sieht vor, dass die Werkstückträgereinheit
um die Werkstückträgereinheitachse oszilliert. Unter einer Oszillation wird eine Drehbewegung
verstanden, bei der die Rotationsrichtung wechselt, also eine Hin- und Herbewegung.
Eine oszillierende Bewegung hat den Vorteil, dass die Werkstücke, die auf den Werkstückträgern
der Werkstückträgereinheit angeordnet sind, nur innerhalb eines begrenzten Bereichs
bewegt werden. Dies erlaubt beispielsweise das Schleifen von Innenflächen der Werkstücke,
wozu die Schleifwerkzeuge in die Werkstücke eingeführt werden müssen.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausbildung des Verfahrens ist vorgesehen, dass die Werkstücke
an einer Außenfläche geschliffen werden. Alternativ hierzu kann vorgesehen sein, dass
die Werkstücke an einer Innenfläche geschliffen werden. Das Schleifen der Außenflächen
hat den Vorteil, dass mehrere Werkstücke von demselben Schleifwerkzeug geschliffen
werden können. Dies ist beim Schleifen von Innenflächen nicht möglich, da hierzu die
Schleifwerkzeuge ("Innenspindeln") in das Werkstück eingeführt werden müssen - beispielsweise
in das Innerer eines Zylinderrings. Auch beim Schleifen von Innenflächen können mehrere
Werkstücke gleichzeitig geschliffen werden, wenn mehrere Schleifwerkzeuge vorhanden
sind. Durch die Fähigkeit sowohl Außenflächen als auch Innenflächen schleifen zu können,
kann beispielsweise ein definiertes Maß zwischen einer außenliegenden Planfläche und
einen innenliegenden Fläche, beispielsweise einer innenliegenden Schulter, erzeugt
werden.
[0015] In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass die Schleifwerkzeugachse
und die Werkstückträgereinheitachse parallel, insbesondere kollinear verlaufen. Durch
einen parallelen Verlauf der Achsen wird erreicht, dass der Abstand zwischen dem Schleifwerkzeug
und der Werkstückträgereinheit in jeder Drehstellung konstant ist. Zudem wird durch
parallele Drehachsen ermöglicht, dass das rotierende Schleifwerkzeug nicht mit seiner
Umfangsfläche ("Umfangsschleifen"), sondern mit einer seiner Seitenflächen ("Seitenschleifen")
mit dem Werkstück in Kontakt kommt. Ein derartiges Schleifverfahren wird auch als
"Seiten-Planschleifen" bezeichnet. Wenn die Schleifwerkzeugachse und die Werkstückträgereinheitachse
nicht nur parallel, sondern sogar kollinear angeordnet sind, wird erreicht, dass das
Schleifwerkzeug zentral oberhalb der Werkstückträgereinheit angeordnet ist und auf
diese Weise einen möglichst großen Bereich der Werkstückträgereinheit abdecken kann.
Dies erlaubt die gleichzeitige Bearbeitung möglichst vieler Werkstücke. Zudem ermöglicht
die symmetrische Anordnung des Schleifwerkzeugs zentral oberhalb der Werkstückträgereinheit
einen Schleifvorgang auch bei stillstehender Werkstückträgereinheit, sofern die Werkstückträger
und das Schleifwerkzeug rotieren. Eine parallele Anordnung der Achsen ist in den meisten
Fällen ausreichend, eine kollineare Anordnung ist nur in Sonderfällen erforderlich.
Bei "Mehrspindlern" kann vorgesehen sein, dass die Schleifwerkzeuge individuell in
axialer Richtung zugestellt werden können, um individuelle Maßkorrekturen zu ermöglichen.
[0016] Nach einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass wenigstens
eine Werkstückträgerachse parallel zu der Werkstückträgereinheitachse verläuft. Es
kann vorgesehen sein, dass alle Werkstückträgerachsen parallel zu der Werkstückträgereinheitachse
verlaufen. Alternativ oder zusätzlich hierzu kann in weiterer Ausgestaltung vorgesehen
sein, dass wenigstens eine Werkstückträgerachse geneigt und/oder verschränkt zu der
Werkstückträgereinheitachse verläuft. Es kann vorgesehen sein, dass alle Werkstückträgerachsen
geneigt und/oder verschränkt zu der Werkstückträgereinheitachse verlaufen. Durch einen
parallelen Verlauf der Achsen kann eine besonders gute Ebenheit, erkennbar am Kreuzschliffbild,
sowie eine gute Rechtwinkligkeit der geschliffenen Flächen zur Werkstückrotationsachse
erreicht werden. Durch eine Neigung der Werkstückträger können hingegen Bauteile mit
einer definierten plan/hohl-Form gefertigt werden. Die Werkstückträger können in radialer
Richtung der Werkstückträgereinheit geneigt sein, und zwar radial nach innen oder
radial nach außen. Alternativ oder zusätzlich können die Werkstückträger in Umfangsrichtung
bzw. in Tangentialrichtung der Werkstückträgereinheit verschränkt sein, und zwar in
Drehrichtung oder gegen die Drehrichtung der Werkstückträgereinheit. Durch eine Verschränkung
kann das Schliffbild beeinflusst werden. Wenn der Verschränkungswinkel auf 0° eingestellt
ist, kann eine perfekte Ebenheit erreicht werden, was am Kreuzschliff erkennbar ist.
Durch die Einstellung eines gezielten Verschränkungswinkels (ungleich 0°, also größer
0° oder kleiner 0°) kann hingegen ein gerichtetes Schliffbild erzeugt werden.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass unterschiedlich
hohe Werkstücke gleichzeitig geschliffen werden. Unter unterschiedlich hohen Werkstücken
werden insbesondere Werkstücke verstanden, die sich von dem Werkstückträger ausgehend
unterschiedlich weit in Richtung des Schleifwerkzeugs erstrecken. Diese Vorgehensweise
kann beispielsweise dadurch ermöglicht werden, dass einige oder alle der Werkstücke
beim Schleifen auf Auflagen angeordnet werden. Indem zwischen dem Werkstückträger
und der Werkstück eine Auflage angeordnet wird, können Höhenunterschiede ausgeglichen
werden. Hierzu können unterschiedlich dicke bzw. unterschiedlich hohe Auflagen verwendet
werden. Auch können Höhenunterschiede durch spezifische Werkzeugträger ausgeglichen
werden.
[0018] Nach einer weiteren Ausbildung des Verfahrens ist vorgesehen, dass die Rotationsgeschwindigkeit
der Werkstückträger unabhängig von der Rotationsgeschwindigkeit der Werkstückträgereinheit
einstellbar ist. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Rotationsrichtung
der Werkstückträger unabhängig von der Rotationsrichtung der Werkstückträgereinheit
einstellbar ist. Vorzugsweise ist sowohl die Rotationsgeschwindigkeit und/oder die
Rotationsrichtung jedes Werkstückträgers unabhängig von der Rotationsgeschwindigkeit
und/oder der Rotationsrichtung der Werkstückträgereinheit einstellbar. Auf diese Weise
kann das Schleifverfahren optimal auf die Art der Werkstücke und auf das zu erzielende
Schleifergebnis eingestellt werden. Bevorzugt rotieren die Werkstückträger beim Schleifvorgang
mit einer anderen Winkelgeschwindigkeit als die Werkstückträgereinheit. Es kann vorgesehen
sein, dass die Werkstückträger mit einer höheren Winkelgeschwindigkeit oder mit einer
niedrigeren Winkelgeschwindigkeit als die Werkstückträgereinheit rotieren; bevorzugt
ist jedoch, dass die Werkstückträger mit einer höheren Winkelgeschwindigkeit als die
Werkstückträgereinheit rotieren.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass das Schleifwerkzeug
zylindrisch geformt ist und in axialer Richtung und/oder in radialer Richtung relativ
bewegbar gelagert ist. Durch die zylindrische Form können ebene Flächen geschliffen
werden (durch die Stirnfläche bzw. Seitenfläche des Schleifwerkzeugs) und es können
gekrümmte Flächen geschliffen werden (durch die Umfangsfläche bzw. Mantelfläche des
Schleifwerkzeugs). Die axiale Beweglichkeit ermöglicht ein Aufsetzen des Schleifwerkzeugs
auf das Werkstück und ein Abheben des Schleifwerkzeugs von dem Werkstück. Die Beweglichkeit
in radialer Richtung hat insbesondere beim Schleifen von Innenflächen Vorteile, da
das Schleifwerkzeug zunächst in das Werkstückeingeführt werden kann und danach - durch
radiale Verschiebung - an die zu schleifende Fläche angestellt werden kann. Wenn mehrere
Schleifwerkzeuge vorhanden sind, kann vorgesehen sein, dass jedes Schleifwerkzeug
zylindrisch geformt ist und in axialer Richtung und/oder in radialer Richtung relativ
- insbesondere relativ zu der Werkstückträgereinheit und/oder zu dem Werkstück - bewegbar
gelagert ist. Gekrümmte Flächen können durch Schleifmaschinen mit mehreren Schleifwerkzeugen
("Mehrspindler") geschliffen werden, da bei Mehrspindlern die inneren und äußeren
gekrümmten Mantelflächen des Werkstücks mit den relativ kleinen Werkzeugen gut erreichbar
sind. Eine Zustellbewegung ist durch geringfügiges Schwenken der Werkstückträgereinheit
erzeugbar.
[0020] Die zuvor beschriebene Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Schleifmaschine
mit wenigstens einer Werkstückträgereinheit mit mehreren Werkstückträgern, wobei die
wenigstens zwei Werkstückträger um jeweils eine Werkstückträgerachse drehbar gelagert
sind, und wobei die Werkstückträgereinheit um eine Werkstückträgereinheitachse drehbar
gelagert ist. Die Schleifmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückträger
wälzgelagert sind. Mit der Werkstückträgereinheit (auch "Rundtisch" genannt) kann
das zuvor beschriebene Schleifverfahren ausgeführt werden.
[0021] Indem die Werkstückträger wälzgelagert sind, können sie besonders reibungsarm angetrieben
werden. Zudem kann durch Wälzlager eine sehr präzise und nahezu spielfreie Lagerung
der Werkstückträger erreicht werden. Vorzugsweise weisen die Werkstückträger ein Gehäuse
und eine Welle auf, wobei die Welle gegenüber dem Gehäuse wälzgelagert ist. Die Welle
jedes Werkstückträgers kann daher individuell angetrieben werden. Zudem kann durch
Auswahl geeigneter Wälzlager (z.B. Pendelrollenlager) eine Winkelbeweglichkeit erreicht
werden, wodurch die Welle relativ zu dem Gehäuse geringfügig geneigt werden kann.
[0022] Die Schleifmaschine weist neben der Werkstückträgereinheit wenigstens ein Schleifwerkzeug
auf, wobei das Schleifwerkzeug um eine Schleifwerkzeugachse drehbar gelagert ist.
Mit der Schleifmaschine kann das zuvor beschriebene Schleifverfahren ausgeführt werden.
Bei Schleifmaschinen mit mehreren Schleifwerkzeugen ("Mehrspindler") ist vorzugsweise
vorgesehen, dass die Werkzeugspindeln zur Erzeugung definierter Werkstückmaße individuell
zustellbar sind.
[0023] Die Schleifmaschine kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung ergänzt werden durch
wenigstens einen Greifer zur Beladung und/oder zur Entladung der Werkstückträger.
Durch einen, zwei oder mehr Greifer können die Werkstückträger der Werkstückträgereinheit
mit Werkstücken beladen und entladen werden, wodurch eine automatisierte und effiziente
Verfahrensführung möglich wird.
[0024] Zu dieser Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass der wenigstens eine Greifer als
Wendegreifer ausgestaltet ist. Unter einem Wendegreifer wird ein Greifer verstanden,
der um wenigstens 180°, vorzugsweise aber um 360° drehbar ist. So kann der Greifer
Werkstücke wenden, beispielsweise um eine Bearbeitung der Werkstücke auf unterschiedlichen
Seiten der Werkstücke zu ermöglichen.
[0025] Bei der Bewegung der Werkstücke durch die Greifer findet die wesentliche Bewegung
(längster Weg) der Werkstücke vorzugsweise quer zur Längsrichtung der Werkstücke statt,
also quer zur Richtung der Werkstückachse.
[0026] Nach einer Ausgestaltung der Schleifmaschine ist vorgesehen, dass die Werkstückträgereinheit
und die Werkstückträger unabhängig voneinander antreibbar sind, insbesondere gleichzeitig
antreibbar sind. Unter unabhängigen Antrieben wird insbesondere verstanden, dass die
Rotationsgeschwindigkeit der Werkstückträger unabhängig von der Rotationsgeschwindigkeit
der Werkstückträgereinheit einstellbar ist. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen
sein, dass die Rotationsrichtung der Werkstückträger unabhängig von der Rotationsrichtung
der Werkstückträgereinheit einstellbar ist. Vorzugsweise ist sowohl die Rotationsgeschwindigkeit
und/oder die Rotationsrichtung jedes Werkstückträgers unabhängig von der Rotationsgeschwindigkeit
und/oder der Rotationsrichtung der Werkstückträgereinheit einstellbar. Auf diese Weise
kann die Werkstückträgereinheit optimal auf die Art der Werkstücke und auf das zu
erzielende Schleifergebnis eingestellt werden. Die Unabhängigkeit der Antriebe schließt
jedoch nicht aus, dass die Rotationsbewegung der Werkstückträgereinheit und die Rotationsbewegung
der Werkstückträger aufeinander abgestimmt sind, beispielsweise gemäß einer besonders
einfachen Ausführung gekoppelt sind (ähnlich einem Planetengetriebe).
[0027] Nach einer Ausgestaltung der Werkstückträgereinheit ist vorgesehen, dass wenigstens
eine Werkstückträgerachse parallel zu der Werkstückträgereinheitachse verläuft. Es
kann vorgesehen sein, dass alle Werkstückträgerachsen parallel zu der Werkstückträgereinheitachse
verlaufen. Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine Werkstückträgerachse
geneigt und/oder verschränkt zu der Werkstückträgereinheitachse verläuft. Es kann
vorgesehen sein, dass alle Werkstückträgerachsen geneigt und/oder verschränkt zu der
Werkstückträgereinheitachse verlaufen. Durch einen parallelen Verlauf der Achsen kann
eine besonders gute Ebenheit, erkennbar am Kreuzschliffbild, sowie eine gute Rechtwinkligkeit
der geschliffenen Flächen zur Werkstückrotationsachse erreicht werden. Durch eine
Neigung der Werkstückträger können hingegen Bauteile mit einer definierten plan/hohl-Form
gefertigt werden. Die Werkstückträger können in radialer Richtung der Werkstückträgereinheit
geneigt sein, und zwar radial nach innen oder radial nach außen. Alternativ oder zusätzlich
können die Werkstückträger in Umfangsrichtung bzw. in Tangentialrichtung der Werkstückträgereinheit
verschränkt sein, und zwar in Drehrichtung oder gegen die Drehrichtung der Werkstückträgereinheit.
Durch eine Verschränkung kann das Schliffbild beeinflusst werden. Wenn der Verschränkungswinkel
auf 0° eingestellt ist, kann eine perfekte Ebenheit erreicht werden, was am Kreuzschliff
erkennbar ist. Durch die Einstellung eines gezielten Verschränkungswinkels (ungleich
0°, also größer 0° oder kleiner 0°) kann hingegen ein gerichtetes Schliffbild erzeugt
werden.
[0028] Gemäß einer weiteren Ausbildung der Werkstückträgereinheit kann vorgesehen sein,
dass wenigstens einer der Werkstückträger neigbar und/oder verschränkbar gelagert
ist. Vorzugsweise sind alle Werkstückträger neigbar und/oder verschränkbar gelagert.
Durch eine neigbare oder verschränkbare Lagerung kann die Lage der Werkstückträgerachse
verändert werden. Auf diese Weise können die Werkstückträger unterschiedliche Stellungen
einnehmen. Beispielsweise kann die Werkstückträgerachse so eingestellt werden, dass
sie parallel zu der Werkstückträgereinheitachse verläuft. Alternativ hierzu kann die
Werkstückträgerachse so eingestellt werden, dass sie schräg, also geneigt oder verschränkt
zu der Werkstückträgereinheitachse verläuft. Die Lagerung der Werkstückträger kann
derart gestaltet sein, dass die Werkstückträger in radialer Richtung der Werkstückträgereinheit
neigbar sind (radial nach innen oder radial nach außen). Alternativ oder zusätzlich
kann die Lagerung der Werkstückträger derart gestaltet sein, dass die Werkstückträger
in Umfangsrichtung der Werkstückträgereinheit verschränkbar sind (in Drehrichtung
oder gegen die Drehrichtung der Werkstückträgereinheit). Die Lagerung der Werkstückträger
kann beispielsweise als Kalottenlagerung, vorzugsweise als feststellbare Kalottenlagerung
ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich hierzu kann die Neigung bzw. die Verschränkung
durch elastische Materialverformung bestimmter Bereiche des Werkstückträgers erreicht
werden. Der Werkstückträger weist beispielsweise eine rotierende Welle, ein Gehäuse
und Lager (insb. Wälzlager) auf. Entscheidend für die Schrägstellung der Achse eines
Werkstückträgers ist die Verkippung der Lagerung des Werkstückträgers. Dies geschieht,
indem das (ein- oder mehrteilige Gehäuse mit den Lagersitzen als Ganzes verkippt wird
oder aber in Bereichen elastisch verformt wird. Alternativ kann die Achse verstellt
werden, wenn nur eines der beiden Lager geringfügig verstellt wird. Zur Reduktion
der erforderlichen Verformungskraft ist es hilfreich, wenn das Gehäuse gezielt geschwächt
ist.
[0029] Eine weitere Ausbildung der Werkstückträgereinheit sieht vor, dass wenigstens einer
der Werkstückträger in einer geneigten und/oder verschränkten Stellung fixiert werden
kann. Hierzu wird weiter vorgeschlagen, dass wenigstens einer der Werkstückträger
zur Fixierung der geneigten und/oder verschränkten Stellung einen fixierbaren Stellring
aufweist. Zur Einstellung der Neigung und Verschränkung kann vorgesehen sein, dass
wenigstens einer der Werkstückträger Stellschrauben zum Justieren seiner Neigung und/oder
Verschränkung aufweist. Sowohl der Neigungswinkel als auch der Verschränkungswinkel
sollen justierbar und in der justierten Position fixierbar sein. Die Neigung bzw.
Verschränkung kann durch eine geeignete Lagerung (z.B. Kalottenlagerung) oder durch
elastische Deformation des Gehäuses erreicht werden. Die Fixierung kann beispielsweise
durch einen Stellring erfolgen, der vorzugsweise durch axiale Feststellschrauben fixiert
wird. Eine besonders präzise Justierung kann durch Stellschrauben erreicht werden.
[0030] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Werkstückträgereinheit ist vorgesehen, dass
die Werkstückträger unterschiedliche Werkstückaufnahmen aufweisen. Insbesondere kann
vorgesehen sein, dass die Werkstückträger unterschiedlich hohe Werkstückaufnahmen
aufweisen. Unter unterschiedlich hohen Werkstückaufnahmen werden insbesondere Werkstückaufnahmen
verstanden, die sich von der Werkstückträgereinheit ausgehend unterschiedlich weit
in Richtung des Schleifwerkzeugs erstrecken. Auf diese Weise können unterschiedliche
hohe Werkstücke gleichzeitig von demselben Schleifwerkzeug geschliffen werden. Die
Werkstückaufnahmen können integral - also als Teil der Werkstückträger - gestaltet
sein oder als separates Bauteil gestaltet sein, beispielsweise als Auflage, die zwischen
dem Werkstückträger und der Werkstück angeordnet wird. Es kann sich um spannende Werkstückaufnahmen,
formschlüssige Werkstückaufnahmen und/oder reibschlüssige Werkstückaufnahmen handeln.
[0031] Gemäß einer weiteren Ausbildung der Werkstückträgereinheit ist vorgesehen, dass die
Werkstücke kraftschlüssig auf die Werkstückträger gespannt werden. Hierzu weisen die
Werkstückträger vorzugsweise Spannmittel auf, mit denen eine kraftschlüssige Einspannung
der Werkstücke möglich ist. Beim Feinschleifen kommen beispielsweise rotierende Werkstückträgerscheiben
zum Einsatz, bei denen es sich um einfach geformte Bleche handeln kann. Diese Bleche
können Bohrungen enthalten, welche die Werkstücke direkt aufnehmen können. Alternativ
hierzu können schwimmend gelagerte Werkstückträger vorgesehen sein, die ebenfalls
als einfache Bleche gestaltet sein können. Nachteilig an dieser Anordnung ist, dass
sie keine eigensteife Lagerung darstellt. Diesem Nachteil kann durch eine kraftschlüssige
Einspannung der Werkstücke begegnet werden.
[0032] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer lediglich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1A:
- eine erste Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleifmaschine in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 1B:
- das Schleifwerkzeug und die Werkstückträgereinheit der Schleifmaschine aus Fig. 1A
in einer Vorderansicht,
- Fig.1C:
- die Werkstückträgereinheit der Schleifmaschine aus Fig. 1A in einer Draufsicht,
- Fig. 2A:
- eine zweite Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleifmaschine in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 2B:
- die Schleifwerkzeuge und die Werkstückträgereinheit der Schleifmaschine aus Fig. 2A
in einer Vorderansicht,
- Fig. 2C:
- die Werkstückträgereinheit der Schleifmaschine aus Fig. 2A in einer Draufsicht,
- Fig. 3A:
- eine alternative Ausgestaltung einer Werkstückträgereinheit in einer Draufsicht,
- Fig. 3B:
- die Werkstückträgereinheit aus Fig. 3A in einer geschnittenen Ansicht entlang der
in Fig. 3A eingezeichneten Schnittebene A-A,
- Fig. 3C:
- die Werkstückträgereinheit aus Fig. 3A in einer geschnittenen Ansicht entlang der
in Fig. 3A eingezeichneten Schnittebene B-B,
- Fig. 4A:
- den Werkstückträger aus Fig. 3A in einer vergrößerten Ansicht, und
- Fig. 4B:
- eine alternative Ausgestaltung des Werkstückträgers aus Fig. 4A.
[0033] Fig. 1A zeigt eine erste Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleifmaschine 1
in einer perspektivischen Ansicht. Bei der dargestellten Schleifmaschine 1 handelt
es sich um eine so genannte Planschleifmaschine, genauer: um eine Seiten-Planschleifmaschine.
Die Schleifmaschine 1 umfasst ein Schleifwerkzeug 2, das um eine Schleifwerkzeugachse
X2 drehbar gelagert ist. Die Schleifwerkzeugachse X2 ist senkrecht bzw. vertikal ausgerichtet
("Senkrechte Spindel"). Bei dem Schleifwerkzeug 2 handelt es sich um eine Schleifscheibe,
die etwa zylindrisch geformt ist. Das Schleifwerkzeug 2 wird durch einen Antrieb 3
angetrieben und kann in wenigstens vertikaler Richtung - also in Richtung der Schleifwerkzeugachse
X2 - verschoben werden.
[0034] Die in Fig. 1 gezeigte Schleifmaschine 1 umfasst zudem eine Werkstückträgereinheit
4 mit acht umlaufend angeordneten Werkstückträgern 5. Auf jedem zweiten Werkstückträger
5 - also auf insgesamt vier der acht Werkstückträger 5 - sind zu bearbeitende Werkstücke
6 angeordnet. Die Werkstückträgereinheit 4 ist um eine Werkstückträgereinheitachse
X4 drehbar gelagert. Die Werkstückträgereinheitachse X4 ist senkrecht bzw. vertikal
ausgerichtet. Zudem verläuft die Werkstückträgereinheitachse X4 kollinear zur Schleifwerkzeugachse
X2. Die Werkstückträger 5 sind ebenfalls drehbar gelagert, und zwar um jeweils eine
Werkstückträgerachse X5. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausgestaltung der Schleifmaschine
1 sind die Werkstückträgerachsen X5 etwa senkrecht bzw. vertikal ausgerichtet und
parallel zur Werkstückträgereinheitachse X4 angeordnet. Alternativ hierzu könnten
die Werkstückträgerachse X5 jedoch auch relativ zur Werkstückträgereinheitachse X4
geneigt angeordnet sein. Dies wird nachfolgend im Zusammenhang mit einer anderen Ausgestaltung
der Schleifmaschine diskutiert.
[0035] Das Schleifen der Werkstücke 6 erfolgt auf der in Fig. 1 gezeigten Schleifmaschine
1, indem das Schleifwerkzeug 2 um die Schleifwerkzeugachse X2 rotiert. Zudem rotiert
die Werkstückträgereinheit 4 um die Werkstückträgereinheitachse X4 und die Werkstückträger
5 rotieren um ihre Werkstückträgerachsen X5. Nachdem das Schleifwerkzeug 2 auf die
zu bearbeitenden Werkstücke 6 abgesenkt wurde, werden die Oberflächen mehrerer Werkstücke
6, insbesondere aller Werkstücke 6 - vorzugsweise gleichzeitig - von dem Schleifwerkzeug
2 erfasst und geschliffen. Das Schleifwerkzeug 2 und sein Antrieb 3 können in vertikaler
Richtung verschoben werden, um das Schleifwerkzeug 2 auf die Werkstücke 6 aufsetzen
und wieder abheben zu können (in Fig. 1A durch einen Doppelpfeil dargestellt).
[0036] In Fig. 1B sind das Schleifwerkzeug 2 und die Werkstückträgereinheit 4 der Schleifmaschine
1 aus Fig. 1A in einer Vorderansicht gezeigt. Diejenigen Bereiche der Schleifmaschine
1, die bereits im Zusammenhang mit Fig. 1A beschrieben wurden, sind in Fig. 1B - und
in allen weiteren Figuren - mit entsprechenden Bezugszeichen versehen. Das Schleifwerkzeug
2 weist eine ebene Schleiffläche 7 auf und die Werkstücke 6 weisen eine zu bearbeitende
Oberfläche 8 auf. Die ebene Schleiffläche 7 des Schleifwerkzeugs 2 verläuft etwa rechtwinklig
zur Schleifwerkzeugachse X2 und die zu bearbeitenden Oberflächen 8 der Werkstücke
6 verlaufen etwa rechtwinklig zu den Werkstückträgerachsen X5. Erkennbar verlaufen
die Schleifwerkzeugachse X2 und die Werkstückträgereinheitachse X4 kollinear, während
die Werkstückträgerachsen X5 parallel versetzt zu diesen beiden Achsen X2, X4 verlaufen.
Gezeigt ist in Fig. 1B eine Maschinenstellung vor Beginn des Schleifvorgangs; zu diesem
Zeitpunkt existiert zwischen der Schleiffläche 7 des Schleifwerkzeugs 2 und den zu
bearbeitenden Oberflächen 8 der Werkstücke 6 in vertikaler Richtung noch ein Abstand
9. Die vertikale Verschiebbarkeit des Schleifwerkzeugs 2 und seines Antriebs 3 sind
in Fig. 1B durch einen geraden Doppelpfeil dargestellt; die Rotationsbewegungen sind
aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit hingegen nicht mit Pfeilen gekennzeichnet.
[0037] Fig. 1C zeigt die Werkstückträgereinheit 4 der Schleifmaschine 1 aus Fig. 1A in einer
Draufsicht. Diejenigen Bereiche der Schleifmaschine 1, die bereits im Zusammenhang
mit Fig. 1A oder Fig. 1B beschrieben wurden, sind in Fig. 1C - und in allen weiteren
Figuren - mit entsprechenden Bezugszeichen versehen. In der Draufsicht ist besonders
gut erkennbar, dass das Schleifwerkzeug 2 alle vier zu bearbeitenden Werkstücke 6
erfasst. Aufgrund der Rotation der Werkstücke 6 um die Werkstückträgerachsen X5 werden
alle zu schleifenden Bereiche der Werkstücke 6 von dem Schleifwerkzeug 2 erfasst,
obgleich der Durchmesser D2 des Schleifwerkzeugs 2 geringer ist als der Durchmesser
D4 der Werkstückträgereinheit 4 und obgleich die Werkstücke 6 mit ihrem Außendurchmesser
D6 in radialer Richtung teilweise außerhalb des Schleifwerkzeugs 2 angeordnet sind.
Dies wird dadurch erreicht, dass der Abstand der Werkstückträgerachsen X5 von der
Schleifwerkzeugachse X2 geringer ist als der halbe Durchmesser D2 (also der Radius)
des Schleifwerkzeugs 2. Die Rotation des Schleifwerkzeugs 2 und die Rotation der Werkstücke
6 sind in Fig. 1C durch gekrümmte Pfeile dargestellt; es ist erkennbar, dass das Schleifwerkzeug
2 und die Werkstücke 6 dieselbe Rotationsrichtung aufweisen, nämlich im Uhrzeigersinn.
Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Werkstückträgereinheit 4 um ihre Werkstückträgereinheitachse
X4 rotiert.
[0038] Fig. 2A zeigt eine zweite Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Schleifmaschine 1'
in einer perspektivischen Ansicht. Diejenigen Bereiche der Schleifmaschine 1', die
bereits im Zusammenhang mit Fig. 1A bis Fig. 1C beschrieben wurden, sind in Fig. 2A
- und in allen weiteren Figuren - mit entsprechenden Bezugszeichen versehen. Ein Unterschied
zwischen der ersten Ausgestaltung der Schleifmaschine 1 (Fig. 1A bis Fig. 1C) und
der zweiten Ausgestaltung der Schleifmaschine 1' (Fig. 2A bis Fig. 2C) liegt darin,
dass die zweite Ausgestaltung der Schleifmaschine 1' vier Schleifwerkzeuge 2' aufweist,
die um jeweils eine Schleifwerkzeugachse X2' drehbar gelagert sind.
[0039] In Fig. 2B sind die Schleifwerkzeuge 2' und die Werkstückträgereinheit 4 der Schleifmaschine
1' aus Fig. 2A in einer Vorderansicht dargestellt. Diejenigen Bereiche der Schleifmaschine
1', die bereits im Zusammenhang mit Fig. 2A beschrieben wurden, sind in Fig. 2B -
und in allen weiteren Figuren - mit entsprechenden Bezugszeichen versehen. Die Schleifwerkzeuge
2' weisen jeweils eine Schleiffläche 7' auf, die etwa rechtwinklig zur jeweiligen
Schleifwerkzeugachse X2' verläuft. Die zu bearbeitenden Werkstücke 6 sind auf jeweils
einem Werkstückträger 5 angeordnet, wobei es sich bei den zu bearbeitenden Oberflächen
8 der Werkstücke 6 diesmal um innenliegende Oberflächen 8 handelt. Die Werkstückträger
5 weisen Werkstückträgerachsen X5 auf, die parallel versetzt zur Werkstückträgereinheitachse
X4 verlaufen. Die Schleifwerkzeugachse X2 und die Werkstückträgereinheitachse X4 verlaufen
kollinear. Die vertikale Verschiebbarkeit der Schleifwerkzeuge 2' und ihres Antriebs
3 sind in Fig. 2B durch einen geraden Doppelpfeil dargestellt. Die Schleifwerkzeuge
2' sind zudem in radialer Richtung verschiebbar (parallele Verschiebung der Schleifwerkzeugachsen
X2'), was aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit jedoch nicht durch Pfeile gekennzeichnet
ist.
[0040] Fig. 2C zeigt die Werkstückträgereinheit 4 der Schleifmaschine 1' aus Fig. 2A in
einer Draufsicht. Diejenigen Bereiche der Schleifmaschine 1', die bereits im Zusammenhang
mit Fig. 2A oder Fig. 2B beschrieben wurden, sind in Fig. 2C - und in allen weiteren
Figuren - mit entsprechenden Bezugszeichen versehen. In der Draufsicht ist besonders
gut erkennbar, dass jedem der vier Werkstücke 6 ein eigenes Schleifwerkzeug 2' zugeordnet
ist. Da der Außendurchmesser D2' der Schleifwerkzeuge 2' kleiner ist als der Innendurchmesser
D6i der Werkstücke 6, können die Schleifwerkzeuge 2' in die Werkstücke 6 eingeführt
werden und auf diese Weise innen liegende Flächen der Werkstücke 6 schleifen. Die
Rotation der Schleifwerkzeuge 2' und die Rotation der Werkstücke 6 sind in Fig. 2C
durch gekrümmte Pfeile dargestellt. Da die Schleifwerkzeuge 2' in die Werkstücke 6
eingeführt sind, kann die Werkstückträgereinheit 4 keine vollständig umlaufende Rotationsbewegung
um die Werkstückträgereinheitachse X4 machen; stattdessen macht die Werkstückträgereinheit
4 eine oszillierende Rotationsbewegung (dargestellt durch einen gekrümmten Doppelpfeil).
[0041] In Fig. 3A ist eine alternative Ausgestaltung einer Werkstückträgereinheit 4 in einer
Draufsicht gezeigt. Diejenigen Bereiche der Werkstückträgereinheit 4, die bereits
zuvor beschrieben wurden, sind in Fig. 3A - und in allen weiteren Figuren - mit entsprechenden
Bezugszeichen versehen. Die dritte Ausgestaltung der Werkstückträgereinheit 4 unterscheidet
sich insbesondere dadurch von der zuvor beschriebenen Ausgestaltung, dass Werkstückträger
5' mit einer neigbaren bzw. verschränkbaren Lagerung vorgesehen sind. Hierauf wird
im Zusammenhang mit Fig. 3B und Fig. 3C detaillierter eingegangen.
[0042] Fig. 3B zeigt die Werkstückträgereinheit aus Fig. 3A in einer geschnittenen Ansicht
entlang der in Fig. 3A eingezeichneten Schnittebene A-A und in Fig. 3C ist die Werkstückträgereinheit
aus Fig. 3A in einer geschnittenen Ansicht entlang der in Fig. 3A eingezeichneten
Schnittebene B-B dargestellt. Diejenigen Bereiche der Werkstückträgereinheit 4, die
bereits zuvor beschrieben wurden, sind in Fig. 3B und in Fig. 3C - wie auch in allen
weiteren Figuren - mit entsprechenden Bezugszeichen versehen. In Fig. 3B ist erkennbar,
dass der Werkstückträger 5' eine Kipplagerung 10 aufweist, auf die nachfolgend noch
detaillierter eingegangen wird. Die Kipplagerung 10 erlaubt sowohl eine Schwenkbewegung
bzw. Kippbewegung des Werkstückträgers 5' in radialer Richtung der Werkstückträgereinheit
4 - also entlang der Schnittebene A-A in Fig. 3A (gekrümmter Doppelpfeil in Fig. 3B;
"Neigung") als auch in Umfangsrichtung bzw. in tangentialer Richtung der Werkstückträgereinheit
4 - also entlang der Schnittebene B-B in Fig. 3A (gekrümmter Doppelpfeil in Fig. 3C;
"Verschränkung"). Durch Kombination der beiden dargestellten - rechtwinklig zueinander
verlaufenden - Schwenkrichtungen kann der Werkstückträger 5' in jede Richtung geneigt
bzw. verschränkt werden. Dies hat zur Folge, dass die Werkstückträgerachse X5 nicht
mehr zwingend parallel zur Werkstückträgereinheitachse X4 verlaufen muss sondern -
je nach Stellung des Werkstückträgers 5' - geneigt oder verschränkt sein kann.
[0043] In Fig. 4A ist der Werkstückträger 5' aus Fig. 3A in einer vergrößerten Ansicht gezeigt.
Fig. 4B zeigt eine alternative Ausgestaltung des Werkstückträgers 5" aus Fig. 4A.
Diejenigen Bereiche der Werkstückträger 5',5", die bereits zuvor beschrieben wurden,
sind in Fig. 4A und in Fig. 4B mit entsprechenden Bezugszeichen versehen. Der Werkstückträger
5',5" ist in beiden Ausgestaltungen relativ zu der Werkstückträgereinheit 4 drehbar
gelagert, wozu der Werkstückträger 5' aus Fig. 4A ebenso wie der Werkstückträger 5"
aus Fig. 4B Wälzlager 12 aufweist, mit denen eine rotierende Welle 13 drehbar in einem
Gehäuse 14 gelagert ist. Zudem ist der Werkstückträger 5', 5" ist in beiden Ausgestaltungen
schwenkbar gelagert. Dies wird bei dem Werkstückträger 5' aus Fig. 4A über eine Kipplagerung
10 erreicht, die als Kalottenlagerung ausgestaltet ist. Der Werkstückträger 5' weist
einen fixierbaren Stellring 15 auf, der um das Gehäuse 14 herum verläuft. Die Lage
des Stellrings 15 - und somit auch die Neigungslage bzw. Verschränkungslage des Werkstückträgers
5'-kann über Stellschrauben 16 präzise justiert werden. Bei dem in Fig. 4A gezeigten
Beispiel ist eine radiale Stellschraube 16A und eine axiale Stellschraube 16B vorhanden.
Im Anschluss an die Justierung kann die Position des Werkstückträgers 5' über Feststellschrauben
17 in jeder beliebigen Neigungslage bzw. Verschränkungslage festgestellt werden. Bei
dem Werkstückträger 5" aus Fig. 4B funktioniert die Kipplagerung 10' hingegen durch
eine elastische Verformung bestimmter Bereiche des Werkstückträgers 5". Die für die
elastische Verformung bestimmten Bereiche können beispielsweise besonders dünn ausgebildet
sein. Die in Fig. 4B gezeigte Kipplagerung 10' ist nur für kleinere Kippwinkel geeignet,
für größere Kippwinkel wird die in Fig. 4A dargestellte Kipplagerung 10 bevorzugt.
Bezugszeichenliste:
[0044]
- 1,1':
- Schleifmaschine
- 2,2':
- Schleifwerkzeug
- 3:
- Antrieb (des Schleifwerkzeugs 2,2')
- 4:
- Werkstückträgereinheit
- 5,5',5":
- Werkstückträger
- 6:
- Werkstück
- 7, 7':
- Schleiffläche (des Schleifwerkzeugs 2,2')
- 8:
- Oberfläche (des Werkstücks 6)
- 9:
- Abstand (zwischen Schleifwerkzeug 2, 2' und Werkstück 6)
- 10,10':
- Kipplagerung
- 12:
- Wälzlager (des Werkstückträgers)
- 13:
- Welle (des Werkstückträgers)
- 14:
- Gehäuse (des Werkstückträgers)
- 15:
- Stellring
- 16, 16A, 16B:
- Stellschraube
- 17:
- Feststellschraube
- D2, D2':
- Außendurchmesser (des Schleifwerkzeugs 2,2')
- D4:
- Außendurchmesser (der Werkstückträgereinheit 4)
- D6:
- Außendurchmesser (der Werkstücke 6)
- D6i:
- Innendurchmesser (der Werkstücke 6)
- X2, X2':
- Schleifwerkzeugachse
- X4:
- Werkstückträgereinheitachse
- X5:
- Werkstückträgerachse
1. Schleifmaschine (1,1') mit wenigstens einer Werkstückträgereinheit (4) mit mehreren
Werkstückträgern (5, 5', 5"),
- wobei die wenigstens zwei Werkstückträger (5, 5', 5") um jeweils eine Werkstückträgerachse
(X5) drehbar gelagert sind, und
- wobei die Werkstückträgereinheit (4) um eine Werkstückträgereinheitachse
(X4) drehbar gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Werkstückträger (5, 5', 5") wälzgelagert sind.
2. Schleifmaschine (1,1') nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
wenigstens einen Greifer zur Beladung und/oder zur Entladung der Werkstückträger (5,
5', 5").
3. Schleifmaschine (1,1') nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der wenigstens eine Greifer als Wendegreifer ausgestaltet ist.
4. Schleifmaschine (1,1') nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Werkstückträgereinheit (4) und die Werkstückträger (5, 5', 5") unabhängig voneinander
antreibbar sind, insbesondere gleichzeitig antreibbar sind.
5. Schleifmaschine (1,1') nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Werkstückträgerachse (X5) parallel zu der Werkstückträgereinheitachse
(X4) verläuft.
6. Schleifmaschine (1,1') nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Werkstückträgerachse (X5) geneigt und/oder verschränkt zu der Werkstückträgereinheitachse
(X4) verläuft.
7. Schleifmaschine (1,1') nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens einer der Werkstückträger (5', 5") neigbar und/oder verschränkbar gelagert
ist.
8. Schleifmaschine (1,1') nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens einer der Werkstückträger (5',5") in einer geneigten und/oder verschränkten
Stellung fixiert werden kann.
9. Schleifmaschine (1,1') nach Anspruch 7 oder Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens einer der Werkstückträger (5', 5") zur Fixierung der geneigten und/oder
verschränkten Stellung einen fixierbaren Stellring (15) aufweist.
10. Schleifmaschine (1,1') nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens einer der Werkstückträger (5',5") Stellschrauben (16A, 16B) zum Justieren
seiner Neigung und/oder Verschränkung aufweist.
11. Schleifmaschine (1,1') nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Werkstückträger (5,5',5") unterschiedliche Werkstückaufnahmen aufweisen.
12. Schleifmaschine (1, 1') nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Werkstücke (6) kraftschlüssig auf die Werkstückträger (5, 5', 5") gespannt werden.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Schleifmaschine (1, 1') mit wenigstens einer Werkstückträgereinheit (4) mit mehreren
Werkstückträgern (5, 5', 5"),
- wobei die wenigstens zwei Werkstückträger (5, 5', 5") um jeweils eine Werkstückträgerachse
(X5) drehbar gelagert sind,
- wobei die Werkstückträgereinheit (4) um eine Werkstückträgereinheitachse (X4) drehbar
gelagert ist, und
- wobei die Werkstückträger (5, 5', 5") wälzgelagert sind,
gekennzeichnet durch
wenigstens einen Greifer zur Beladung und/oder zur Entladung der Werkstückträger (5,
5', 5"), wobei der wenigstens eine Greifer als Wendegreifer ausgestaltet ist.
2. Schleifmaschine (1, 1') nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Werkstückträgereinheit (4) und die Werkstückträger (5, 5', 5") unabhängig voneinander
antreibbar sind, insbesondere gleichzeitig antreibbar sind.
3. Schleifmaschine (1, 1') nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Werkstückträgerachse (X5) parallel zu der Werkstückträgereinheitachse
(X4) verläuft.
4. Schleifmaschine (1, 1') nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Werkstückträgerachse (X5) geneigt und/oder verschränkt zu der Werkstückträgereinheitachse
(X4) verläuft.
5. Schleifmaschine (1, 1') nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens einer der Werkstückträger (5', 5") neigbar und/oder verschränkbar gelagert
ist.
6. Schleifmaschine (1, 1') nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens einer der Werkstückträger (5', 5") in einer geneigten und/oder verschränkten
Stellung fixiert werden kann.
7. Schleifmaschine (1, 1') nach Anspruch 5 oder Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens einer der Werkstückträger (5', 5") zur Fixierung der geneigten und/oder
verschränkten Stellung einen fixierbaren Stellring (15) aufweist.
8. Schleifmaschine (1, 1') nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens einer der Werkstückträger (5', 5") Stellschrauben (16A, 16B) zum Justieren
seiner Neigung und/oder Verschränkung aufweist.
9. Schleifmaschine (1, 1') nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Werkstückträger (5, 5', 5") unterschiedliche Werkstückaufnahmen aufweisen.
10. Schleifmaschine (1, 1') nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Werkstücke (6) kraftschlüssig auf die Werkstückträger (5, 5', 5") gespannt werden.