[0001] Die Erfindung betrifft eine Verdunkelungsvorrichtung zum Verdunkeln einer Fensteröffnung
eines Dachflächenfensters, in einem Gebäude mit einem zwischen einer Verdunkelungsposition
und einer offenen Position auf eine Wickelwelle aufwickelbaren lichtundurchlässigen
Behang, und mit einem Rahmen, der ein als Kassette ausgebildetes oberes Profil zu
Aufnahme der Wickelwelle aufweist.
[0002] Derartige Verdunkelungsvorrichtungen, insbesondere Verdunkelungsrollos, werden benutzt,
um unerwünschte Sonneneinstrahlung insbesondere im Bereich von Dachflächenfenstern
zu vermeiden. Dabei ist es wünschenswert, wenn sich mittels eines derartigen Verdunkelungsrollos
das Dachflächenfenster vollständig lichtdicht verdunkeln lässt. Problematisch ist
hierbei ein Lichteinfall an dem Behang vorbei insbesondere direkt oder in Form von
Mehrfachreflexionen durch den Rahmen.
[0003] Die Deutsche Patentschrift
DE 60 2005 001 812 T2 zeigt eine bekannte Verdunkelungsvorrichtung, bei der ein unerwünschter Lichtdurchtritt,
insbesondere durch Mehrfachreflexionen, durch den Rahmen am Behang vorbei durch vorsehen
eines lichtabsorbierenden Elementes innerhalb des Rahmens verhindert wird.
[0004] Es verbleibt allerdings das Problem, dass selbst bei Ausbildung des oberen Profiles
als Kassette ein Zwischenraum zwischen dem auf die Wickelwelle aufgewickelten Behang
und der Kassetteninnenseite eine variable Ausdehnung hat. So variiert ein verbleibender
Spalt zwischen dem auf die Wickelwelle aufgewickelten Behang und der Innenseite der
Kassette abhängig von der Dicke des Wickelpaketes. Gerade in der Verdunkelungsposition,
wenn der Behang von der Wickelwelle abgewickelt ist, ergibt sich ein unerwünscht großer
Spalt zwischen dem auf der Wickelwelle verbleibenden aufgewickelten Behang und der
Innenseite der Kassette, durch den Licht hindurchtreten kann.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verdunkelungsvorrichtung anzugeben, mit der sich
eine Öffnung besser verdunkeln lässt.
[0006] Das Problem wird bei einer Verdunkelungsvorrichtung der eingangs genannten Art gelöst
durch ein Verdunkelungselement zum Verdunkeln eines Spaltes zwischen dem oberen Profil
und dem Behang. Mittels dieses Verdunkelungselementes wird ein Lichtdurchtritt durch
den Spalt zuverlässig verhindert.
[0007] Eine Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das Verdunkelungselement
elastisch zwischen einem komprimierten Zustand, in dem die Ausdehnung des Verdunkelungselementes
in eine Querrichtung zu der Wickelwelle dem Spalt in der offenen Position entspricht,
und einem expandierten Zustand variabel ist, in dem die Ausdehnung des Verdunkelungselementes
in die Querrichtung zu der Wickelwelle dem Spalt in der Verdunkelungsposition entspricht.
Ein derartig elastisches Verdunkelungselement kann seine Ausdehnung dem jeweiligen
Spalt anpassen und so für eine zuverlässige Verdunkelung sorgen. Durch die Elastizität
lässt sich gleichzeitig die Reibung zwischen dem Verdunkelungselement und dem Behang
beim Aufwickeln beziehungsweise Abwickeln in Grenzen halten.
[0008] Es ist auch möglich, dass das Verdunkelungselement zwischen einem zurückgezogenen
Zustand, in dem die Position des Verdunkelungselementes ein Verdunkeln des Spaltes
in der offenen Position ermöglicht, und einem vorgeschobenen Zustand, in dem die Position
des Verdunkelungselementes ein Verdunkeln des Spaltes in der Verdunkelungsposition
ermöglicht, bewegbar ist. Ein solches bewegbares Verdunkelungselement lässt sich besonders
einfach herstellen. Die Reibung beim Abwickeln und Aufwickeln kann auf diese Weise
weitgehend minimiert werden. Ein besonders einfacher Aufbau ergibt sich dann, wenn
das Verdunkelungselement verschiebbar und/oder verschwenkbar ist. Vorzugsweise sollte
das Verdunkelungselement in Richtung auf den Behang verschiebbar und/oder verschwenkbar
sein. Dies ergibt einen besonders einfachen Aufbau und gewährleistet gleichzeitig
zuverlässig ein Verdunkeln des Spaltes. Ein besonders stabiles Gegenlager zum Begrenzen
der Bewegung des Verdunkelungselementes ergibt sich dann, wenn das Verdunkelungselement
in Richtung auf den auf die Wickelwelle aufgewickelten Behang bewegbar ist. Von besonderem
Vorteil ist es, wenn das Verdunkelungselement in Richtung auf einen oberen Bereich
der Wickelwelle bewegbar ist, weil hier ein Antrieb für die Bewegung des Verdunkelungselementes
besonders leicht zu gewährleisten ist.
[0009] Eine Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass das Verdunkelungselement durch
die Schwerkraft in den vorgeschobenen Zustand bewegbar ist. Dies ergibt einen besonders
einfachen und langlebigen Antrieb. Insbesondere kann das Verdunkelungselement durch
sein Eigengewicht angetrieben werden. Es ist aber auch möglich, eine Feder zum Bewegen
des Verdunkelungselementes in den vorgeschobenen Zustand zu verwenden, auch in Kombination
mit einem Antrieb durch die Schwerkraft. Auf diese Weise lassen sich die gewünschten
Bewegungsparameter besonders einfach und definiert erzielen.
[0010] Eine Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das Verdunkelungselement
an dem oberen Profil gelagert ist. Dies ergibt einen einfachen Aufbau und ermöglicht
die Lagerung des Verdunkelungselementes in unmittelbarer Nähe zu dem zu verdunkelnden
Spalt. Insbesondere kann das Verdunkelungselement in dem oberen Profil angeordnet
sein, da hier der zu verdunkelnde Spalt ist. Es ergibt sich ein einfacher Aufbau,
wenn das Verdunkelungselement bewegbar, insbesondere verschiebbar und/oder verschwenkbar
gelagert ist.
[0011] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung hat das als Kassette ausgebildete obere Profil
ein Lager. Das Verdunklungselement kann in dem Lager angeordnet sein. Insbesondere
ist das Verdunklungselement um eine Achse schwenkbar in dem Lager angeordnet. Das
Verdunkelungselement kann eine insbesondere als Verdickung ausgebildete Achse und
einen Streifen haben. Insbesondere kann sich der Streifen des Verdunklungselements
von der Achse des Verdunklungselements weg erstrecken. Der Streifen des Verdunklungselements
kann auf dem auf die Wickelwelle aufgewickelten Behang aufliegen. Insbesondere kann
die als Verdickung ausgebildete Achse des Verdunklungselements einer Seite des Verdunkelungselements
zugeordnet sein, die von einer Lichteinfallsöffnung abgewandt ist.
[0012] Eine andere Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das Verdunkelungselement
als Streifen ausgebildet ist. Dies macht die Herstellung besonders einfach. Wenn der
Streifen langgestreckt ausgebildet ist, kann er einteilig den gesamten Spalt verdunkeln.
Insbesondere sollte der Streifen aus einem lichtundurchlässigen Material bestehen,
da dies ein zuverlässiges Verdunkeln ermöglicht. Vorzugsweise ist als Material für
das Verdunkelungselement ein Kunstharzmaterial, Metall, Pappe oder ein Gewebe beziehungsweise
eine Mischung oder ein Verbund aus den vorgenannten Materialien vorgesehen. Diese
Materialien sind kostengünstig und lassen sich einfach verarbeiten.
[0013] Bei der Erfindung ist es außerdem von Vorteil, wenn das obere Profil eine Kassette
ist. Eine derartige Kassette kann lichtdicht ausgebildet sein und ermöglicht eine
nahezu vollständige Verdunkelung. Der Rahmen kann außerdem seitliche Führungsprofile
aufweisen. Mittels dieser seitlichen Führungsprofile lässt sich ein unerwünschter
Lichtdurchtritt weiter verbessern. Es ist außerdem von Vorteil, wenn die seitlichen
Führungsprofile lichtdicht mit dem Behang und/oder mit einem Fensterrahmen und/oder
einer Fensterleibung abschließen. Dies ermöglicht eine vollständige Verdunkelung.
[0014] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass
dem Behang ein unteres Abschlussprofil zugeordnet ist. Dieses untere Abschlussprofil
kann für einen lichtdichten Abschluss der Verdunkelungsvorrichtung auch an einem unteren
Ende sorgen. Insbesondere sollte dazu das untere Abschlussprofil am von der Wickelwelle
abgewandten Ende des Behangs angeordnet sein. Dieses untere Abschlussprofil dient
gleichermaßen zum Beschweren und damit Straffen des Behangs in einer Verdunkelungsposition.
Es ist außerdem von Vorteil, wenn das untere Abschlussprofil einen Griff zum Betätigen
der Verdunkelungsvorrichtung ausweist. Auf diese Weise wird der Aufbau besonders einfach
und es ist kein zusätzliches Betätigungsmittel erforderlich.
[0015] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Teildarstellung einer Verdunkelungsvorrichtung mit den Erfindungsmerkmalen
in einer offenen Position,
- Fig. 2
- eine Darstellung der Verdunkelungsvorrichtung ähnlich Fig. 1 in einer Verdunkelungsposition,
- Fig. 3
- einen Querschnitt eines oberen Profils der Verdunkelungsvorrichtung von Fig. 1 in
der offenen Position,
- Fig. 4
- eine Darstellung ähnlich Fig. 3 in der Verdunkelungsposition, und
- Fig. 5
- eine vergrößerte Darstellung des oberen Profils mit darin angeordnetem Verdunkelungselement.
[0016] Fig. 1 zeigt eine schematische Teildarstellung einer Verdunkelungsvorrichtung 10
mit den Erfindungsmerkmalen in einer offenen Position. Gezeigt ist eine Verdunkelungsvorrichtung
10 für ein Dachflächenfenster 11. Das Dachflächenfenster 11 hat eine Lichteinfallsrichtung
28. Die Verdunkelungsvorrichtung 10 hat einen Rahmen 12.
[0017] Wie sich der Figur entnehmen lässt, weist der Rahmen 12 ein oberes Profil 13 und
seitliche Führungsprofile 14 auf, von denen in der Figur nur ein linkes seitliches
Führungsprofil 14 zu sehen ist. Das obere Profil 13 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
als Kassette 13 ausgebildet. Die seitlichen Führungsprofile 14 haben an ihren einander
zugewandten Längsseiten jeweils eine langgestreckte Öffnung 15, auf die nachfolgend
noch näher eingegangen wird.
[0018] Im Innern der Kassette 13 ist eine Wickelwelle 16 auf bekannte Weise angeordnet,
auf die ein Behang 17 in der gezeigten offenen Position aufgewickelt ist. Die Wickelwelle
16 ist auf bekannte Weise mit einer Feder derart belastet, dass der Behang 17 unter
Federspannung auf die Wickelwelle 16 aufgewickelt werden kann. Am von der Wickelwelle
16 abgewandten Ende des Behangs 17 ist ein Abschlussprofil 18 angeordnet. Das Abschlussprofil
18 weist einen Griff 19 auf und ist an seinen voneinander abgewandten Stirnseiten
in den Nuten 15 der seitlichen Führungsprofile 14 jeweils geführt.
[0019] Wie sich der Figur weiter entnehmen lässt, ist im Innern der Kassette 13 ein Verdunkelungselement
20 angeordnet, das in dem gezeigten Zustand von oben auf dem auf die Wickelwelle 16
aufgewickelten Behang 17 aufliegt. Auf das Verdunkelungselement 20 wird nachfolgend
noch näher eingegangen.
[0020] Die Kassette 13 und die seitlichen Führungsprofile 14 sind an dem Dachflächenfenster
11 auf bekannte Weise lichtdicht angeordnet. Ferner ist der Behang 17 und das Abschlussprofil
18 lichtdicht in den Nuten 15 der seitlichen Führungsprofile 14 geführt. Darüber hinaus
ist auch die Kassette 13 lichtdicht ausgebildet.
[0021] Fig. 2 zeit eine schematische Teildarstellung ähnlich Fig. 1 in einer Verdunkelungsposition
der Verdunkelungsvorrichtung 10. In der gezeigten Verdunkelungsposition ist der Behang
17 soweit von der Wickelwelle 16 abgewickelt, dass das untere Abschlussprofil 18 am
nicht in der Figur dargestellten unteren Ende der Fensteröffnung des Dachflächenfensters
11 lichtdicht anliegt. Da das untere Abschlussprofil 18 und der Behang 17 lichtdicht
in den Nuten 15 der seitlichen Führungsprofile 14 geführt sind, welche wiederum lichtdicht
an der Innenseite des Rahmens des Dachflächenfensters 11 angeordnet sind, kann kein
Licht seitlich unter Umgehung der seitlichen Führungsprofile 14 oder des Behangs 17
durch die verdunkelte Fensteröffnung hindurch gelangen. Die Kassette 13 ihrerseits
ist ebenfalls lichtdicht in dem Dachflächenfenster 11 angeordnet und selbst ebenfalls
lichtdicht. Wie sich der Figur entnehmen lässt, ist in der gezeigten Verdunkelungsposition
ein Spalt zwischen dem verbleibenden auf die Wickelwelle 16 aufgewickelten Behang
17 und der Innenseite der Kassette 13 deutlich größer als bei der in Fig. 1 gezeigten
offenen Position. Wie nachfolgend noch näher erläutert wird, hat sich das Verdunkelungselement
20 beim Abwickeln des Behangs 17 von der Wickelwelle 16 kontinuierlich in der Figur
im Uhrzeigersinn verschwenkt und auf diese Weise den Spalt zwischen dem verbleibenden
auf die Wickelwelle 16 gewickelten Behang 17 und der Kassette 13 permanent lichtdicht
verschlossen. Auf diese Weise kann auch kein Licht im Innern der Kassette 13 durch
den genannten Spalt hindurchtreten.
[0022] Fig. 3 zeigt einen Querschnitt der Verdunkelungsvorrichtung 10 in der in Fig. 1 gezeigten
offenen Position. Wie sich der Figur entnehmen lässt, hat die Kassette 13 einen Aufnahmeabschnitt
21 zur Aufnahme des auf die Wickelwelle 16 aufgewickelten Behangs 17. An der in der
Figur links dargestellten Vorderseite wird die Kassette 13 durch eine Frontblende
22 abgeschlossen. Aufnahmeabschnitt 21 und Frontblende 22 sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
einstückig ausgebildet.
[0023] Am in der Figur gezeigten oberen linken von der Lichteintrittsöffnung 28 abgewandten
Bereich der Kassette 13, wo die Frontblende 22 und der Aufnahmeabschnitt 21 aufeinander
treffen, ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Lager 23 angeordnet. Das Lager
23 ist als einseitig offene Nut ausgebildet. In dem Lager 23 ist eine Achse 24 des
Verdunkelungselementes 20 angeordnet. Das Verdunkelungselement 20 hat weiter einen
sich von der Achse 24 in dem Lager in der Figur nach rechts der Lichteintrittsöffnung
28 zugewandt erstreckenden Streifen 25. Der Streifen 25 ist um die Achse 24 in dem
Lager 23 schwenkbar angeordnet und liegt in der Figur durch sein Eigengewicht auf
dem auf die Wickelwelle 16 aufgewickelten Behang auf. In der Figur liegt der Streifen
25 von oben her auf dem Behang 17 auf und ist nahezu bis an den Aufnahmeabschnitt
21 anliegend durch den Behang 17 hochgedrückt.
[0024] Fig. 4 zeigt eine Darstellung der Verdunkelungsvorrichtung 10 ähnlich Fig. 3 in der
in Fig. 2 gezeigten Verdunkelungsposition. Deutlich ist zu erkennen, dass der Behang
17 nahezu vollständig von der Wickelwelle 16 abgewickelt ist. Auf diese Weise ist
der Durchmesser des Wickelpaketes, das durch den auf die Wickelwelle 16 gewickelten
Behang 17 gebildet wird, deutlich kleiner geworden als in Fig. 3. Den größer werdenden
Spalt zwischen dem auf die Wickelwelle 16 aufgewickelten Behang 17 und der Kassette
13 verschließt auf gleiche Weise der Streifen 25 des Verdunkelungselementes 20. Durch
sein Eigengewicht ist der Streifen 25 um die Achse 24 in dem Lager 23 soweit nach
unten geschwenkt, dass er auf dem auf die Wickelwelle 16 aufgewickelten Behang 17
aufliegt und den Spalt zwischen Behang 17 und Kassette 13 zuverlässig lichtdicht verschließt.
[0025] Fig. 5 zeigt eine vergrößerte Darstellung der Kassette 13 mit darin angeordnetem
Verdunkelungselement 20. Zu erkennen ist, dass das Lager 23 zwei Halteabschnitte 26,
27 hat, die zusammen mit der Frontblende 22 eine einseitig offene Nut bilden. Der
offenen Längsseite benachbart sind die Halteabschnitte 26, 27 einander zugewandt umgebogen,
so dass sich die Nut zu ihrer offenen Seite hin verjüngt.
[0026] Die Achse 24 ist durch Einschieben parallel zur Längsrichtung der Kassette 13 in
dieser durch die Halteabschnitte 26, 27 gebildeten Nut angeordnet und kann durch die
Verjüngung zur offenen Seite hin nicht aus der Nut durch diese offene Seite hindurch
gelangen. Auf diese Weise wird eine Art Schwenklage gebildet, so dass der an der Achse
24 angeordnete langgestreckte Streifen 25 um die Achse 24 schwenkbar zwischen Halteabschnitten
26, 27 gelagert ist. Der Streifen 25 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel einstückig
mit der Achse 24. Als Material für den Streifen 25 kann ein geeignetes, beispielsweise
thermoplastisches Kunstharzmaterial verwendet werden. In diesem Fall erfolgt die Herstellung
beispielsweise im Spritzgussverfahren. Es ist aber auch möglich, den Streifen 25 aus
Pappe, einem Metall, wie beispielsweise Aluminiumdruckguss, oder einem Gewebe herzustellen.
Wichtig dabei ist, dass der Streifen 25 lichtdicht ausgebildet ist.
Bezugszeichenliste:
[0027]
- 10
- Verdunkelungsvorrichtung
- 11
- Dachflächenfenster
- 12
- Rahmen
- 13
- Kassette
- 14
- Führungsprofil
- 15
- Nut
- 16
- Wickelwelle
- 17
- Behang
- 18
- Abschlussprofil
- 19
- Griff
- 20
- Verdunkelungselement
- 21
- Aufnahmeabschnitt
- 22
- Frontblende
- 23
- Lager
- 24
- Achse
- 25
- Streifen
- 26
- Halteabschnitt
- 27
- Halteabschnitt
- 28
- Lichteinfallsöffnung
1. Verdunkelungsvorrichtung (10) zum Verdunkeln einer Fensteröffnung eines Dachflächenfensters
(11), in einem Gebäude, mit einem zwischen einer Verdunkelungsposition und einer offenen
Position auf eine Wickelwelle (16) aufwickelbaren lichtundurchlässigen Behang (17),
und mit einem Rahmen (12), der ein als Kassette (13) ausgebildetes oberes Profil (13)
zur Aufnahme der Wickelwelle (16) aufweist, gekennzeichnet durch ein Verdunkelungselement (20) zum Verdunkeln eines Spaltes zwischen dem oberen Profil
(13) und dem Behang (17).
2. Verdunkelungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdunkelungselement (20) elastisch zwischen einem komprimierten Zustand, in
dem die Ausdehnung des Verdunkelungselementes (20) in eine Querrichtung zu der Wickelwelle
(16) dem Spalt in der offenen Position entspricht, und einem expandierten Zustand
variabel ist, in dem die Ausdehnung des Verdunkelungselementes (20) in die Querrichtung
zu der Wickelwelle (16) dem Spalt in der Verdunkelungsposition entspricht.
3. Verdunkelungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdunkelungselement (20) zwischen einem zurückgezogenen Zustand, in dem die
Position des Verdunkelungselementes (20) ein Verdunkeln des Spaltes in der offenen
Position ermöglicht, und einem vorgeschobenen Zustand, in dem die Position des Verdunkelungselementes
(20) ein Verdunkeln des Spaltes in der Verdunkelungsposition ermöglicht, bewegbar,
insbesondere verschiebbar und/oder verschwenkbar, ist, vorzugsweise in Richtung auf
den, insbesondere auf die Wickelwelle (16) aufgewickelten, Behang (17), besonders
bevorzugt in Richtung auf einen oberen Bereich der Wickelwelle (16).
4. Verdunkelungsvorrichtung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdunkelungselement (20) durch die Schwerkraft, insbesondere durch sein Eigengewicht,
und/oder durch eine Feder in den vorgeschobenen Zustand bewegbar ist, insbesondere
auf dem auf die Wickelwelle (16) aufgewickelten Behang (17) aufliegt.
5. Verdunkelungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdunkelungselement (20) an, insbesondere in dem oberen Profil (13), vorzugsweise
bewegbar, insbesondere verschiebbar und/oder verschwenkbar, gelagert ist.
6. Verdunkelungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kassette (13) ein Lager (23) hat und dass das Verdunklungselement (20) insbesondere
um eine Achse (24) schwenkbar in dem Lager (23) angeordnet ist.
7. Verdunkelungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdunkelungselement (20) als vorzugsweise langgestreckter Streifen, insbesondere
aus einem lichtundurchlässigen Material, vorzugsweise aus einem Kunstharzmaterial,
Metall, Pappe oder einem Gewebe, ausgebildet ist.
8. Verdunkelungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Profil (13) eine lichtdichte Kassette (13) ist, wobei der Rahmen (12) vorzugsweise
seitliche Führungsprofile (14) aufweist, die insbesondere lichtdicht mit dem Behang
(17) und/oder mit einem Fensterrahmen und/oder einer Fensterlaibung abschließen.
9. Verdunkelungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Behang (17) ein unteres Abschlussprofil (18) zugeordnet ist, das insbesondere
am von der Wickelwelle (16) abgewandten Ende des Behangs (17) angeordnet ist und vorzugsweise
einen Griff (19) zum Betätigen der Verdunklungsvorrichtung (10) aufweist.