[0001] Die Erfindung betrifft eine B/F Tenorposaune für Kinder gemäß dem unabhängigen Anspruch.
[0002] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Blechblasinstrumente, bei denen der Ton mittels
Anregung der natürlichen Resonanzen des Instruments durch Lippenschwingungen des Bläsers
erzeugt wird.
[0003] Unter Tenorposaune wird hier eine Zugposaune verstanden, bei der zur Tonhöhenänderung
ein sogenannter Zug (Handzug) durch Hinausschieben die Luftsäule verlängert, wobei
ein tieferer Ton erzeugt wird. Der Zug besteht aus Innenzug und Außenzug. Der Innenzug
hat zwei, über einen Quersteg verbundene, Röhren, wobei auf der einen Röhre ein Mundstück
aufgesetzt ist. Auf den Innenzug wird der Außenzug aufgeschoben, der aus zwei Röhren
besteht, die über einen halbrunden Rohrbogen u-förmig verbunden sind. Zum Spielen
bewegt man den Außenzug auf dem Innenzug hin und her.
[0004] Tenorposaunen sind am weitesten verbreitet in B gestimmt. Wie jedes Blechblasinstrument
hat eine B/F Tenorposaune eine "Naturtonreihe", die der Posaunist durch Veränderung
der Lippen (-spannung), Zunge und Atmung, bei geschlossenem Zug (z.B. in der 1. Lage),
blasen kann. Die "Naturtonreihe" für die B/F Tenorposaune ist:
| 1. |
Naturton |
B (Kontra B) |
| 2. |
Naturton |
B |
| 3. |
Naturton |
F (Note f) |
| 4. |
Naturton |
B (Note b) |
| 5. |
Naturton |
D (Note d') |
| 6. |
Naturton |
F (Note f') |
| 7. |
Naturton |
As (klingt nicht) |
| 8. |
Naturton |
B (Note b') |
[0005] Die Grundlänge L
0 der Posaune lässt sich schlecht messen. Die Gesamtrohrlänge kann trotz gleicher Grundstimmung
bei unterschiedlichem Mensur-Verlauf und Rohrdurchmesser minimal abweichen. Die Rohrlängen
werden mittels einer Schnur in der Mitte der geraden Röhren und Bögen abgenommen.
Auch sind die tatsächlichen Längen kürzer als die berechneten Längen, da in der Praxis
nur ein Verlängern des Instrumentes über Ziehen des Hauptstimmzuges in begrenztem
Umfang möglich ist, um sich mit anderen Instrumenten "auszustimmen". Die Grundlänge
L
0 der Posaune kann aber wie folgt für die Stimmung B berechnet werden. L
0 = (Nummer des Naturtons + 1) λ
B/2. Bei der 20°C Schallgeschwindigkeit von c= 34500 cm/s und der Frequenz für den
7. Naturton B (f
b= 466,2 Hz) ergibt sich die Wellenlänge λ
B zu 74 cm. Die Grundlänge L
0 = 8/2 x 74 cm entspricht damit 296 cm.
[0006] Über den Zug kann die Rohrlänge über die Grundlänge L
0 der Posaune hinaus verändert werden. Um chromatisch zwischen den einzelnen Naturtönen
zu spielen, verlängert man das Instrument entsprechend über den Zug. Im Prinzip lässt
sich die Zugposition aufgrund der genannten Formel für alle Töne entsprechend einer
der Frequenz zugeordneten Rohrlänge als Differenz zur Grundläge L
0 berechnen. Im Folgenden werden Zugposition und Lage analog verwendet. Die Rohrlänge
für das g (f
g= 196 Hz; 3. Naturton) ergibt sich zu 352 cm, so dass die Differenz (352 cm - 296
cm) / 2 einer Zugposition von 28 cm (ausgehend von der Zugposition für die erste Lage)
entspricht. Die Division durch 2 ergibt sich aufgrund der beiden Schenkel des Zuges.
Sieht man bei dieser Naturtonreihe vom Kontra B (1. Naturton) ab, ergibt sich das
größte Intervall vom 2. Naturton zum 3. Naturton. Um diese Quinte (B - f) in Halbtonschritten
spielen zu können, werden in der Regel sieben Zugpositionen (Lagen) unterschieden,
zwischen denen der Zug stufenlos verschoben werden kann. Die Lagen unterscheiden sich
jeweils um einen Halbton.
| Zugposition |
Vertiefung in Halbtöne |
| I. |
0 (Naturton) |
| II. |
1 |
| III. |
2 |
| IV. |
3 |
| V. |
4 |
| VI. |
5 |
| VII. |
6 |
[0007] Die B/F-Tenorposaunen gibt es mit einem Quartventil. Dabei handelt es sich um ein
Drehventil (Zylinder-Ventil) mit einem um 90° drehbaren Ventilkörper, durch den zwei
Rohrkanäle verlaufen. Bei Betätigung des Drehventils dreht sich der Ventilkörper und
leitet den Luftstrom so, dass ein Ventilbogen zugeschaltet wird, wodurch sich die
Luftsäule verlängert und der Ton tiefer wird. Der Ventilbogen hat genau die Länge,
die bei gedrücktem Ventil die Grundstimmung des Instruments um eine Quarte (von B
auf F) erniedrigt.
[0008] Zwischen 1. und 2. Naturton liegt der größte Tonsprung von einer Oktave (12 Halbtöne).
Mittels Quartventil können alle chromatischen Töne dazwischen gespielt werden, was
ohne Quartventil nicht möglich ist. Bei Betätigung des Quartventils wird das Instrument
grundsätzlich um 5 Halbtöne verlängert. Alle Zugpositionen liegen aufgrund der größeren
Länge bei gedrücktem Ventil auch etwas weiter auseinander, so dass normalerweise nur
noch 6 Zugpositionen gespielt werden können. Der zugeschaltete Ventilbogen des Quartventils
hat auch einen eigenen Stimmzug. Mit Quartventil ändern sich die Zugpositionen wie
im folgenden Beispiel bei der F-Stimmung.
| Zug position |
Zugposition mit Quartventil |
|
| I. |
1V |
entspricht bei der Tenorposaune der 6 Zugposition |
| II. |
2-V |
entspricht bei der Tenorposaune der 7 Zugposition |
[0009] Tenorposaunen mit Quartventil haben spieltechnische Vorteile, weil diese mit alternativen
Zugpositionen gespielt werden können. So braucht der Zug für das c nicht mehr bis
auf die sechste Zugposition ausgezogen zu werden, sondern dieser Ton kann mit Ventil
auch auf der ersten Zugposition gespielt werden. In einer Zugtabelle ist die Notation
dafür 1V (für 1. Zugposition mit Ventil) statt 6 (für die 6. Zugposition). Besonders
vorteilhaft ist, dass bei bestimmten Tonsprüngen keine größere Distanz mit dem Zug
zurückgelegt werden muss, sondern mittels Quartventil zwischen der Zugposition I.
und V. alles gespielt werden kann. Dadurch wird ein flüssiges und schnelles Spielen
ermöglicht. Die Betätigung des Quartventils soll nochmal anhand der folgenden Zugtabelle
verdeutlicht werden
| Töne |
Zugposition |
| d' |
I. |
| des'/cis' |
II. |
| c' |
III. |
| h |
IV. |
| b |
I. |
| a |
II. |
| as / gis |
III. |
| g |
IV. |
| fis |
V. |
| |
|
| f |
I. |
| e |
II. |
| es / dis |
III. |
| d |
IV. |
| des / cis |
V. |
| c |
Ventil + I. entspricht VI. Zugposition |
| H |
Ventil + II. entspricht VII. Zugposition |
[0010] Die B/F Tenorposaune ist mit einer Gesamtlänge von ca. 1150 mm für Kinder schwer
zu handhaben. Kinder haben damit Probleme, da sie infolge der kleineren Körpergröße
und insbesondere ihren kürzeren Armlängen die äußersten Zugpositionen noch nicht erreichen
können. Anhand der reinen Zugstrecke sind Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren regelmäßig
nicht in der Lage über die V. Lage hinaus zu spielen. Tatsächlich wird in den ersten
Jahren der Ausbildung hauptsächlich zwischen den d' (5 Naturton) und B (2 Naturton)
gespielt und auf die Verwendung der Zugposition VI. und VII. verzichtet.
[0011] Auch ist durch die Baugröße bedingt die "Instrumentenbalance" ein Problem. Durch
die Länge vom Zug zieht es das Instrument am Handzugende nach unten, was über Muskelkraft
ausgeglichen werden muss. Eine schlechte Ausbalancierung des Instrumentes ist für
den Posaunisten ermüdend, da ständig das Gewicht mit der Hand ausgeglichen werden
muss.
[0012] Es ist bekannt, dass eine Sekundposaune aufgrund der kleineren Abmessungen besser
zu handhaben ist. Bei der Sekundposaune handelt es sich um eine, um einen Ganzton
höher gestimmte C-Posaune. Dabei ist vor allem der Handzug verkürzt. Die Sekundposaune
wird über das ständig zugeschaltete Ventil um einen "Ganzton" wieder auf B-verlängert.
Dadurch sind die Zugpositionen analog wie bei der B-Tenorposaune. Bei Betätigung des
Ventils wird die Verlängerung abgeschaltet und das Instrument auf die ursprüngliche
C Stimmung zurückgestellt. Auf der Zugposition 1 wird so das c, und auf Zugposition
2 das H gespielt.
[0013] Aufgrund der C-Stimmung hat die Sekundposaune einen anderen Klangcharakter als die
B/F-Tenorposaune. Die Töne c und H werden anders angespielt als bei der B/F-Tenorposaune.
Spieltechnisch liegt der Unterschied darin, dass bei der B/F-Tenorposaune der Naturton
F angeblasen und das Instrument mittels Zug auf den Ton c oder H verlängert wird,
während bei der Sekundposaune der Naturton durch das Abschalten des Ventils (was einem
Verkürzen des Instrumentes entspricht) angespielt wird. Insoweit ist bei einem späteren
Wechsel auf eine B/F-Tenorposaune eine Umstellung der Anspieltechnik erforderlich.
Außerdem ist damit ein chromatisches Spielen in der tiefen Tonlage nur bis zum Fis
/ Ges möglich.
[0014] Es ist die Aufgabe der Erfindung eine Tenorposaune bereitzustellen, mit der die Nachteile
im Stand der Technik überwunden werden und insbesondere für Kinder eine Posaune zur
Verfügung zu stellen, die leicht zu handhaben ist und bei der die Spieltechnik beim
Umstieg zur B/F Tenorposaune nicht umgestellt werden muss.
[0015] Die Aufgabe wir durch eine B/F Tenorposaune für Kinder nach dem unabhängigen Anspruch
gelöst. Vorteilhafte Aspekte bilden den Gegenstand der Unteransprüche.
[0016] Die Erfindung umfasst eine B/F Tenorposaune für Kinder, umfassend einen Schallteil
und einen Zug, bestehend aus einem Innenzug und einem darauf beweglich angeordneten
Außenzug. Die Gesamtlänge aus Schallteil und Zug hat eine Rohrlänge L
s1 + L
s2 + L
s3 + L
z1 + L
z2 + L
z3 (für die Stimmung im 2. Naturton B). Der Abschnitt L
s2 umfasst, wie im Folgenden beschrieben, einen umlaufenden Rohrbogen. Der Zug hat in
der 1. Lage eine Rohrlänge L
z1 + L
z2 + L
z3 von weniger als 150 cm (insbesondere im Bereich von 130 cm bis 140 cm, besonders
bevorzugt 1328 mm). Das Schallteil hat eine Rohrlänge L
s1 + L
s2 + L
s3 von mehr als 125 cm (insbesondere von 130 bis 140 cm, besonders bevorzugt 1380 mm).
Aufgrund der Rohrlänge des Zuges ist die B/F Tenorposaune leicht zu handhaben. Wegen
der B Stimmung und des verlängerten Rohrteils muss beim Umstieg zur normalen B/F Tenorposaune
die Anspieltechnik nicht umgestellt werden. Diese B/F Tenorposaune hat einen, im Vergleich
zur Standard B/F Tenorposaune (Zuglänge 1585 mm), verkürzten Zug (Zuglänge 1328 mm)
und ein voll ausgebautes F-Quartventil. Die Gesamtrohrlänge entspricht der Standard
B/F Tenorposaune, wobei aufgrund der verkürzten Länge des Zugs das Schallteil entsprechend
länger ausgebaut ist.
[0017] Besonders bevorzugt hat der Zug in der 1. Lage eine Länge L
z1 + L
z2 + L
z3 von weniger als 135 cm. Das Schallteil hat eine Länge L
s1 + L
s2 + L
s3 von mehr als 145 cm. Die Länge L
z1 + L
z2 + L
z3 des Zugs bekannter B/F Tenorposaunen ist 1585 cm, so dass die beanspruchte Rohrlänge
eine effektive Verkürzung des Instruments (ca. 15 cm) ist und eine entsprechend bessere
Handhabung ermöglicht. Aufgrund des verlängerten Schallteils verbessert sich die Balance
des Instruments.
[0018] Besonders bevorzugt hat das Schallteil (im Rohrverlauf) einen vollständig umlaufenden
Rohrbogen. Der umlaufende Bogen verlängert die Rohrlänge des Schallteils bei gleichbleibenden
äußeren Maßen des Schallteils. Im einfachsten Fall umschließt der vollständig umlaufende
Rohrbogen einen Winkel von 360°.
[0019] Ein bevorzugter Aspekt sieht vor, dass der vollständig umlaufende Rohrbogen zwei
gerade, parallel (zueinander) verlaufende Abschnitte und zwei Rohrbögen (die jeweils
an einem Endstück mit einem der geraden Abschnitte verbunden sind) enthält. So kann
bei einem vollen Umlauf die Länge entsprechend der Verkürzung des Zugs gewählt werden.
[0020] Ein anderer vorteilhafter Aspekt sieht vor, dass das Schallteil ein Quartventil umfasst.
Das Quartventil ist mittels eines Ventilhebels zwischen einer ersten Stellung und
einer zweiten Stellung verstellbar. Das Quartventil ist in der ersten Stellung mit
dem vollständig umlaufenden Rohrbogen und in der zweiten Stellung zusätzlich mit einem
Ventilbogen verbunden. Die klangliche Wirkung des Quartventils entspricht der einer
Standard B/F Posaune.
[0021] Gemäß einem bevorzugten Beispiel hat der Ventilbogen eine Länge von 95 cm. Diese
Länge des Ventilbogens bewirkt die gleiche klangliche Wirkung des Quartventils wie
bei der Standard B/F Posaune.
[0022] Ein anderer besonders bevorzugter Aspekt der Erfindung sieht vor, dass die Instrumentenlänge
(Außenkante Rohrbogen Schallteil bis Außenkante Rohrbogen Zugteil) im Bereich von
98 bis 103 cm ist. Die Standard B/F Posaune ist ca. 15 cm länger, wodurch sich Vorteile
hinsichtlich Handhabung und Balance ergeben, die insgesamt zu einer besseren Spielbarkeit
für Kinder führen. Auch ist der Tonumfang gegenüber der Sekundposaune größer. Es lassen
sich zusätlich die Töne F/E/Es/D/Cis in der tiefen Lage spielen.
[0023] Im Folgenden wird die Erfindung anhand des in der beigefügten Zeichnungen dargestellten
Beispiels näher erläutert. Es zeigt die
Fig. 1 eine B/F Tenorposaune für Kinder.
[0024] Die dargestellte B/F Tenorposaune 1 hat einen Schallteil 2 aus einem ersten Schallteilrohrabschnitt
L
s1, einem zweiten Schallteilrohrabschnitt L
s2 (umfassend einen Verlängerungsabschnitt) und einem dritten Schallteilrohrabschnitt
L
s3. Die dargestellte B/F Tenorposaune 1 hat einen Zug 3 aus einem Innenzug und einem
darauf beweglich angeordneten Außenzug, wobei in dieser Darstellung nur der entsprechend
der 1. Lage vollständig aufgeschobene Außenzug zu sehen ist. Der Zug 3 umfasst einen
ersten Zugrohrabschnitt L
z1, einen zweiten Zugrohrabschnitt L
z2 und einen dritten Zugrohrabschnitt L
z3. Die Gesamtrohrlänge, umfassend Schallteil 2 (umfassend einen Verlängerungsabschnitt)
und Zug 3, hat eine Rohrlänge L
s1 + L
s2 + L
s3 + L
z1 + L
z2 + L
z3 für die Stimmung im 2. Naturton B, das bedeutet eine Länge, die derart gewählt ist,
um eine Stimmung entsprechend einer Standard B/F Tenorposaune zu erzeugen.
[0025] Im gezeigten Beispiel ist, L
s1 (612 mm), L
s2 (579 mm), L
s3 (189 mm), L
z1 (580 mm), L
z2 (576 mm) und L
z3 (172 mm). Die Länge der Rohrbögen L
s3 (189 mm) und L
z3 (172 mm) ergibt sich aus dem Abstand der gedachten Endflächen, die sich an die geraden
Rohrabschnitte anschließen.
[0026] Der Schallteil 2 umfasst einen vollständig (360°) umlaufenden Rohrbogen 5, der zwei
gerade (im Wesentlichen) parallele Abschnitte 52 und zwei daran angeschlossene halbrunde
Rohrbögen 51 hat. Die Länge des vollständig umlaufenden Rohrbogens 5 setzt sich aus
der Länge der parallelen Abschnitte 52 (ca. 5-10 cm) und der Länge der beiden halbrunden
Rohrbögen 51 (ca. 5-10 cm) zusammen.
[0027] Das Schallteil 2 hat ein Quartventil 6, das mittels eines Ventilhebels 61 zwischen
einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung verstellbar ist. Das Quartventil
1 ist in der ersten Stellung mit dem vollständig umlaufenden Rohrbogen 5 verbunden.
Nach dem Umstellen in die zweite Stellung ist es zusätzlich mit einem Ventilbogen
4 verbunden. Der gezeigte Ventilbogen hat eine Länge von ca. 95 cm.
[0028] Die Vorteile der Erfindung ergeben sich vor allem aus der (Gesamt-) Instrumentenlänge
(Außenkante Rohrbogen Schallteil bis Außenkante Rohrbogen Zugteil) von 101 cm.
[0029] Im Folgenden wird die Erfindung anhand des Vergleichs mit den Instrumentenmaßen aus
dem Stand der Technik erläutert:
| Kinderposaune B/F |
Tenorposaune B/F |
| Ls1 = 612 |
Ls1 = 618 |
| Ls2 = 579 (incl. umlaufender Rohrbogen) |
Ls2 = 305 |
| Ls3 = 189 1380 mm |
Ls3 = 200 1123 mm |
| Lz1 = 580 |
Lz1 = 722 |
| Lz2 = 576 |
Lz2 = 717 |
| Lz3 = 172 1328 mm |
Lz3 = 146 1585 mm |
| Gesamtrohrlänge 2708 mm |
Gesamtrohrlänge 2708 mm |
1. B/F Tenorposaune (1) für Kinder, umfassend einen Schallteil (2) und einen Zug (3),
bestehend aus einem Innenzug und einem darauf beweglich angeordneten Außenzug, wobei
die Gesamtlänge aus Schallteil (2) und Zug (3) eine Rohrlänge Ls1 + Ls2 + Ls3 + Lz1 + Lz2 + Lz3 hat, und wobei der Zug (3) in der 1. Lage eine Rohrlänge Lz1 + Lz2 + Lz3 von weniger als 150 cm hat, und wobei das Schallteil (2) eine Rohrlänge Ls1 + Ls2 + Ls3 von mehr als 125 cm hat.
2. B/F Tenorposaune (1) nach Anspruch 1, wobei der Zug (3) in der 1. Lage eine Länge
Lz1 + Lz2 + Lz3 von weniger als 150 cm, insbesondere 135 cm, hat, und wobei das Schallteil (2) eine
Länge Ls1 + Ls2 + Ls3 von mehr als 115 cm, insbesondere 145 cm, hat.
3. B/F Tenorposaune (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Schallteil (2) einen vollständig
umlaufenden Rohrbogen (5) enthält.
4. B/F Tenorposaune (1) nach Anspruch 3, wobei der vollständig umlaufende Rohrbogen (5)
zwei gerade, parallele Abschnitte (52) und zwei halbrunde Rohrbögen (51) enthält.
5. B/F Tenorposaune (1) nach Anspruch 3 oder 4, wobei das Schallteil (2) ein Quartventil
(6) umfasst, welches Quartventil (6) mittels eines Ventilhebels (61) zwischen einer
ersten Stellung und einer zweiten Stellung verstellbar ist, und wobei das Quartventil
(1) in der ersten Stellung mit dem vollständig umlaufenden Rohrbogen (5) und in der
zweiten Stellung zusätzlich mit einem Ventilbogen (4) verbunden ist.
6. B/F Tenorposaune (1) nach Anspruch 5, wobei der Ventilbogen (4) eine Länge von 95
cm hat.
7. B/F Tenorposaune (1) nach Anspruch 5 oder 6, wobei der Ventilbogen (4) eine Quart-Ventilschlaufe
ist.
8. B/F Tenorposaune (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Instrumentenlänge
im Bereich von 98 bis 103 cm ist.