[0001] Die Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät. Die Bedienvorrichtung
weist eine Bedienelementaufnahme und ein Bedienelement auf. Das Bedienelement ist
auf der Bedienelementaufnahme abnehmbar und aufsetzbar positionierbar, wobei das Bedienelement
mittels magnetischer Haltekraft auf der Bedienelementaufnahme in darauf aufgesetztem
Zustand gehalten ist. Das Bedienelement weist dazu einen bedienelementinternen Haltemagneten
auf. Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Haushaltsgerät mit einer derartigen
Bedienvorrichtung.
[0002] Bedienvorrichtungen, bei denen ein separates Bedienelement zerstörungsfrei lösbar
auf einer Bedienelementaufnahme aufgesetzt werden kann und davon wieder abgenommen
werden kann, sind hinlänglich bekannt. Beispielsweise ist eine derartige Ausgestaltung
aus der
EP 0 797 227 B1 bekannt. Im aufgesetzten Zustand des Bedienelements auf der Bedienelementaufnahme
können durch Bewegungen des Bedienelements Betriebsbedingungen des Haushaltsgeräts
eingestellt werden. Bei der dortigen Ausgestaltung ist in dem Bedienelement ortsfest
angeordnet ein Haltemagnet, der mit einem in der Bedienelementaufnahme angeordneten
weiteren Haltemagneten wechselwirkt, um die magnetische Haltekraft im aufgesetzten
Zustand des Bedienelements auf der Bedienelementaufnahme zu erzeugen. Dort ist vorgesehen,
dass der Haltemagnet, welcher in der Bedienelementaufnahme angeordnet ist, verschwenkbar
auf einem Träger angeordnet ist.
[0003] Insbesondere wirkt das Magnetfeld des Haltemagneten im Bedienelement dauerhaft und
auch extern zu dem Bedienelement. Gerade durch die ortsfeste Anordnung des Haltemagneten
benachbart beziehungsweise direkt anliegend an eine Unterseite des Bedienelements,
die im aufgesetzten Zustand auf der Bedienelementaufnahme auf dieser aufliegt, wird
das Magnetfeld insbesondere über diese Unterseite des Bedienelements nach außen erzeugt
und diesbezüglich auch relativ stark. Gerade im abgenommenen Zustand des Bedienelements
kann somit diese Unterseite auch relativ nahe zu einem Körperteil eines Nutzers kommen,
beispielsweise, wenn dieses Bedienelement entsprechend in der Hand gehalten wird oder
in eine Jackentasche oder eine Hemdtasche eingebracht wird.
[0004] Da dieses Magnetfeld dann auch noch entsprechend stark und mit entsprechender Reichweite
über diese Unterseite außerhalb des Bedienelements wirkt, kann es in der Umgebung
befindliche und auf dieses Magnetfeld reagierende Komponenten einwirken. Dadurch können
beispielsweise Gegenstände angezogen werden, die dann an dem Bedienelement magnetisch
haften. Dies kann beispielsweise auch dann der Fall sein, wenn das Bedienelement in
einer Schublade in einer Küche verstaut ist, in der auch noch andere metallische Gegenstände,
insbesondere magnetisch wechselwirkende Gegenstände, vorhanden sind. Dies können beispielsweise
Auszugsschienen sein, an denen Schubläden verschiebbar gelagert sind. Es kann in dem
Zusammenhang dann zu unerwünschten magnetischen Halterungen des Bedienelements an
dieser Schiene führen, wobei diese dadurch gegebenenfalls blockiert werden kann oder
das Bedienelement dann beispielsweise auch nicht mehr aufgefunden werden kann. Darüber
hinaus können in dieser Schublade Küchenhilfswerkzeuge, wie beispielsweise Messer
oder Gabeln, oder auch anderweitige Schaber und dergleichen, oder aber auch Pfannen
und dergleichen, vorhanden sein, an denen dann das Bedienelement unerwünscht magnetisch
anhaften kann. Auch dadurch kann das Bedienelement dann unerwünscht und für einen
Nutzer nicht mehr auffindbar verlegt sein. Darüber hinaus kann es vorgesehen sein,
dass dieses Magnetfeld des abgenommenen Bedienelements auf elektronische Geräte von
Lebenshilfen, wie beispielsweise einem Herzschrittmacher oder einem Hörgerät einwirken
kann, was zu Beeinträchtigungen der Funktionsweise dieser Lebenshilfen führen kann.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bedienvorrichtung und ein Haushaltsgerät
zu schaffen, bei welchem das von einem Haltemagneten in der Bedienvorrichtung erzeugte
Magnetfeld im nicht benötigten Zustand des Bedienelements für die Bedienvorrichtung
nach außen hin reduziert ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Bedienvorrichtung und ein Haushaltsgerät gemäß den
unabhängigen Ansprüchen gelöst.
[0007] Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät.
Die Bedienvorrichtung weist eine Bedienelementaufnahme auf. Die Bedienvorrichtung
weist darüber hinaus ein zur Bedienelementaufnahme separates Bedienelement auf. Das
Bedienelement ist auf die Bedienelementaufnahme aufnehmbar und absetzbar positionierbar.
Dies bedeutet, dass es zerstörungsfrei lösbar daran positioniert werden kann und wieder
abgenommen werden kann. Das Bedienelement ist mittels magnetischer Haltekraft auf
der Bedienelementaufnahme im darauf aufgesetzten Zustand gehalten. Das Bedienelement
weist dazu einen internen Haltemagneten auf. Dieser Haltemagnet des Bedienelements
ist definiert bewegbar in dem Bedienelement angeordnet. Dies bedeutet, dass er nicht
dauerhaft ortsfest darin verbaut ist, sondern, dass er sich darin im verschiedenen
Positionen befinden kann und in dem Zusammenhang bewegt werden kann, insbesondere
zu einem Gehäuse des Bedienelements bewegt werden kann. Durch eine derartige Ausgestaltung
ist es ermöglicht, dass ein von dem Haltemagneten des Bedienelements erzeugtes Magnetfeld
in spezifischen Situationen nach außen hin zumindest reduziert werden kann. Dadurch
ist es erreicht, dass gerade in den Situationen, in denen das Bedienelement nicht
auf der Bedienelementaufnahme angeordnet ist und somit nicht für die Bedienvorrichtung
benötigt wird beziehungsweise keine Verwendung findet, das über das Bedienelement
hinaus wirkende Magnetfeld des Haltemagneten reduziert ist. Dadurch können die eingangs
genannten Situationen zumindest abgeschwächt werden.
[0008] Insbesondere ist vorgesehen, dass der Haltemagnet des Bedienelements in einer Gebrauchsstellung
und in einer dazu unterschiedlichen Verstaustellung in dem Bedienelement positionierbar
ist. Es können somit zumindest zwei definierte spezifische Stellungen in dem Bedienelement
selbst für den Haltemagneten eingenommen werden. Die Gebrauchsstellung ist dabei diejenige,
bei welcher der Haltemagnet ein möglichst großes Magnetfeld nach außen hin erzeugt,
um im aufgesetzten Zustand auf der Bedienelementaufnahme eine möglichst hohe magnetische
Haltekraft zu erzielen. Die Verstaustellung ist diejenige, bei welcher der Haltemagnet
so in dem Bedienelement selbst innenliegend positioniert ist, dass sein Magnetfeld
nach außen hin und somit über das Bedienelement hinaus reduziert ist, insbesondere
gegenüber der Gebrauchsstellung reduziert ist. Dies bedeutet, dass die Reichweite
des Magnetfelds aus dem Bedienelement heraus in der Verstaustellung gegenüber der
Gebrauchsstellung reduziert ist und/oder die Stärke des Magnetfelds diesbezüglich
reduziert ist.
[0009] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Haltemagnet in der Gebrauchsstellung an einer
Unterseite eines Gehäuses des Bedienelements anliegt. Diese Unterseite ist im auf
der Bedienelementaufnahme aufgesetzten Zustand des Bedienelements dieser Bedienelementaufnahme
zugewandt. Bei einer derartigen Ausgestaltung wird der Haltemagnet relativ zu dieser
exponierten Seite des Gehäuses maximal benachbart angeordnet, um die Reichweite des
von ihm erzeugten Magnetfelds im Bereich außerhalb dieser Unterseite des Gehäuses
möglichst groß zu halten.
[0010] Vorzugsweise ist der Haltemagnet in der Verstaustellung beabstandet zu dieser Unterseite
des Gehäuses des Bedienelements und ins Innere des Gehäuses zurückversetzt angeordnet.
Dadurch wird die bereits oben genannte vorteilhafte Reduzierung des Magnetfelds außerhalb
des Gehäuses, insbesondere außerhalb und benachbart zu der Unterseite des Gehäuses,
erreicht.
[0011] In vorteilhafter Ausführung ist vorgesehen, dass der Haltemagnet des Bedienelements
linear in dem Bedienelement bewegbar angeordnet ist. Dadurch wird ein sehr einfaches
Bewegungskonzept des Haltemagneten ermöglicht und ein unerwünschtes Verklemmen oder
Verspreizen bei der Bewegung ist vermieden. Insbesondere ist vorgesehen, dass der
Haltemagnet entlang einer Längsachse des Bedienelements in dem Bedienelement bewegbar
angeordnet ist. Dadurch kann in vorteilhafter Weise der Abstand zu einer Unterseite
des Gehäuses individuell verändert werden und es kann den oben genannten Vorteilen
Rechnung getragen werden.
[0012] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Bedienelement eine Positioniervorrichtung aufweist,
die mit dem Haltemagneten des Bedienelements gekoppelt ist. Mit der Positioniervorrichtung
ist der Haltemagnet des Bedienelements in seiner Position in dem Bedienelement veränderbar.
Die Positioniervorrichtung ist insbesondere innenliegend in einem Gehäuse des Bedienelements
angeordnet. Dadurch ist sie geschützt angeordnet, wodurch die dauerhafte Funktionalität
erreicht ist. Durch eine derartige zusätzliche separate Positioniervorrichtung wird
somit in aktiver Weise die Bewegung des Haltemagneten definiert vollzogen, so dass
die gewünschten unterschiedlichen Stellungen des Haltemagneten im Bedienelement sehr
genau und zuverlässig eingestellt werden können.
[0013] Es kann vorgesehen sein, dass ein Gehäuse des Bedienelements aus mehreren Teilen
ausgebildet ist und diese Teile zerstörungsfrei lösbar miteinander verbunden sind.
Durch eine derartige Ausgestaltung kann dann auch ermöglicht werden, dass in das Innere
dieses Gehäuses gelangt werden kann und beispielsweise zu Montage- oder Austauschzwecken,
insbesondere zum Warten oder Ersetzen des Haltemagneten und/oder der Positioniervorrichtung,
Zugang erreicht ist.
[0014] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Haltemagnet des Bedienelements und diese Positioniervorrichtung
an einer Verbindungsstelle mechanisch verbunden sind, insbesondere direkt miteinander
verbunden sind. Dadurch kann die Einwirkung der Positioniervorrichtung auf den Haltemagneten
zu dessen Positionsverstellung im Inneren des Bedienelements sehr direkt und unverzüglich
erfolgen. Dadurch ist auch wiederum eine unverzügliche und schnelle sowie genaue Positionsverstellung
des Haltemagneten im Bedienelement erreicht.
[0015] Insbesondere ist vorgesehen, dass der Haltemagnet des Bedienelements an der der Positioniervorrichtung
zugewandten Seite ein Magnetfeldabschirmelement aufweist. Zusätzlich oder anstatt
dazu kann vorgesehen sein, dass die Positioniervorrichtung an der dem Haltemagneten
zugewandten Seite ein Magnetfeldabschirmelement aufweist. Dies sind weiter sehr vorteilhafte
Ausführungen, da dadurch ein sogenannter magnetischer "Klebeeffekt" vermieden wird.
Das Anhaften des Haltemagneten an der Positioniervorrichtung und ein daraus resultierendes
Verhindern der Bewegbarkeit des Haltemagneten ist dadurch vermieden.
[0016] Insbesondere ist die Positioniervorrichtung derart ausgebildet, dass sie in sich
längenveränderlich ist, wodurch diese Längenveränderung die Positionsverstellung des
damit gekoppelten Haltemagneten eingestellt wird. Gerade bei einer derartigen Ausgestaltung,
bei der die Positioniervorrichtung in sich selbst längenveränderlich ist, ist diese
oben genannte vorteilhafte Ausführung mit dem zumindest einen Magnetfeldabschirmelement
vorteilhaft. Denn dadurch wird vermieden, dass die Positioniervorrichtung in ihrer
maximal längenverkürzten Position verbleibt, wenn der Haltemagnet durch sein dauerhaft
wirkendes Magnetfeld an dieser Positioniervorrichtung in dieser längenverkürzten Stellung
anhaftet und ein Längen verlängern dieser Positioniervorrichtung verhindert.
[0017] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Positioniervorrichtung eine Feder aufweist,
insbesondere eine Feder ist, mit welcher der Haltemagnet des Bedienelements verbunden
ist. Durch diese Feder ist der Haltemagnet selbständig in eine Verstaustellung im
Bedienelement positionierbar. Insbesondere ist die Feder daher so ausgebildet, dass
sie insbesondere im entspannten Grundzustand den Haltemagneten in der Verstaustellung
hält. Damit ist erreicht, dass der Haltemagnet dann, wenn er nicht in magnetische
Wechselwirkung insbesondere mit dem Haltemagneten der Bedienelementaufnahme tritt,
durch die Federkraft ins Innere des Gehäuses des Bedienelements zurückgezogen wird
und dort entsprechend gehalten wird und verweilt. Erst dann, wenn der Haltemagnet
des Bedienelements mit einem bedienelementexternen Magnetfeld, insbesondere demjenigen
des Haltemagneten der Bedienelementaufnahme, in Wechselwirkung tritt, ist diese magnetische
Wechselwirkung stärker als die Rückhaltekraft der Feder, so dass durch diese magnetische
Wechselwirkung dann der Haltemagnet des Bedienelements entgegen der Federkraft von
der Verstaustellung in die Gebrauchsstellung gezogen wird und somit entsprechend bewegt
wird. In dieser Gebrauchsstellung ist die Feder dann in einem vorgespannten Zustand,
so dass dann nach dem Lösen der magnetischen Wechselwirkung des Haltemagneten des
Bedienelements insbesondere mit dem Haltemagneten der Bedienelementaufnahme der Haltemagnet
des Bedienelements automatisch wieder in die Verstaustellung durch die Feder zurückgezogen
wird.
[0018] Dadurch ist ein hoch funktionelles und dennoch sehr einfaches und platzsparendes
Konzept realisiert, um den Haltemagneten des Bedienelements definiert in seinen unterschiedlichen
Stellungen im Inneren des Bedienelements anbringen zu können, wobei hier dann auch
zumindest für das Verbringen von der Gebrauchsstellung in die Verstaustellung ein
Automatismus erreicht ist.
[0019] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Haltemagnet durch Wechselwirkung mit einer
bedienelementexternen Kraft in eine Gebrauchsstellung im Bedienelement bewegbar ist.
Insbesondere ist dies dadurch erreichbar, wie es oben geschildert wurde, insbesondere
durch die magnetische Wechselwirkung mit dem Haltemagneten der Bedienelementaufnahme.
[0020] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Bedienelement an einer Oberseite, die im auf
der Bedienelementaufnahme aufgesetzten Zustand des Bedienelements der Bedienelementaufnahme
abgewandt ist, eines Gehäuses des Bedienelements ein, insbesondere separates, Magnetfeldabschirmelement
aufweist. Dies ist eine weitere sehr vorteilhafte Ausführung, da somit durch ein derartiges
separates Funktionsbauteil in gezielter Art und Weise das Magnetfeld des Haltemagneten
des Bedienelements beeinflusst wird. Insbesondere wird somit auch die Reichweite des
Magnetfelds außerhalb des Bedienelements im Bereich dieser Oberseite und/oder von
Seitenwänden des Bedienelements in der Reichweite und/oder der Stärke reduziert. Dieses
Magnetfeldabschirmelement kann auf dem Gehäuse zusätzlich aufgebracht werden. Es kann
als äußeres Abschlussteil und somit äußeres Hüllenteil ausgebildet sein. Es kann jedoch
auch im Inneren des Gehäuses des Bedienelements angeordnet sein.
[0021] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass dieses Magnetfeldabschirmelement zumindest eine
Lichtaustrittsöffnung aufweist, durch welche Licht einer Lichtquelle des Bedienelements
austreten kann.
[0022] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Bedienelementaufnahme ebenfalls einen Haltemagneten
aufweist, der im auf die Bedienelementaufnahme aufgesetzten Zustand des Bedienelements
zur Erzeugung der magnetischen Haltekraft in Wechselwirkung mit dem bedienelementinternen
Haltemagneten tritt. Insbesondere ist vorgesehen, dass auch dieser Haltemagnet der
Bedienelementaufnahme bewegbar in der Bedienelementaufnahme angeordnet ist. In vorteilhafter
Weise ist hier eine Bewegbarkeit dieses Haltemagneten vorgesehen, bei welcher der
Abstand zu einer Oberseite der Bedienelementaufnahme definiert veränderbar ist. Durch
eine derartige Ausgestaltung wird in weiterer Vorteilhaftigkeit auch erreicht, dass
im abgenommenen Zustand des Bedienelements auch der Haltemagnet der Bedienelementaufnahme
kein unerwünscht reichweitiges Magnetfeld über die Oberseite der Bedienelementaufnahme
hinaus und somit in die diesbezügliche Umgebung erzeugt wird. Auch dadurch können
die eingangs genannten Vorteile unterstützt werden, insbesondere dann, wenn mit magnetisch
wechselwirkenden separaten Komponenten, die nicht das Bedienelement sind, im Bereich
der Bedienelementaufnahme abgelegt werden oder ein Nutzer, der gegebenenfalls elektronische
Geräte als Lebenshilfen aufweist, sich mit diesen relativ nahe an die Bedienelementaufnahme
heran bewegt.
[0023] Die Bewegbarkeit des Haltemagneten der Bedienelementaufnahme kann durch eine Positioniervorrichtung
ermöglicht werden. Diese Positioniervorrichtung kann rein mechanisch oder aber auch
elektromechanisch oder elektromagnetisch oder hydraulisch oder pneumatisch etc. ausgebildet
sein.
[0024] Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Haushaltsgerät, insbesondere zum Zubereiten
von Lebensmitteln, welches eine Bedienvorrichtung gemäß dem oben genannten Aspekt
oder einer vorteilhaften Ausgestaltung davon aufweist. Das Haushaltsgerät kann insbesondere
ein Kochfeld sein.
[0025] Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Gargerät, insbesondere ein Kochfeld,
mit einer Bedienvorrichtung gemäß dem oben genannten Aspekt oder einer vorteilhaften
Ausgestaltung davon.
[0026] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und
bestimmungsgemäßem Anordnen der Bedienvorrichtung bzw. des Gargeräts und bei einem
dann insbesondere vor der Bedienvorrichtung bzw. dem Gargerät stehenden und in Richtung
der Bedienvorrichtung bzw. des Gargeräts blickenden Beobachter gegebenen Positionen
und Orientierungen angegeben.
[0027] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen
von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit
gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den
erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen
und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines
ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.
[0028] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Gargeräts;
- Fig. 2
- eine vereinfachte Schnittdarstellung durch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Bedienvorrichtung;
- Fig. 3
- die Darstellung gemäß Fig. 2 mit zu Fig. 2 unterschiedlicher Betriebssituation;
- Fig. 4
- eine vereinfachte Schnittdarstellung eines Bedienelements der Bedienvorrichtung mit
einem Haltemagneten, der in einer Gebrauchsstellung in dem Bedienelement angeordnet
ist;
- Fig. 5
- eine Darstellung des Bedienelements gemäß Fig. 4 mit dem Haltemagneten, der in einer
Verstaustellung in dem Bedienelement angeordnet ist; und
- Fig. 6
- eine weitere vereinfachte Schnittdarstellung durch ein Ausführungsbeispiel eines Bedienelements
der Bedienvorrichtung.
[0029] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0030] In Fig. 1 ist in einer vereinfachten Darstellung ein Haushaltsgerät zum Zubereiten
von Lebensmitteln gezeigt, welches insbesondere ein Gargerät, vorzugsweise ein Kochfeld
1, sein kann. Das Kochfeld 1 weist eine Kochfeldplatte 2 auf, auf der in Anzahl, Position
und Formgebung lediglich beispielhaft zu verstehen, Kochzonen 3, 4, 5 und 6 ausgebildet
sind. Das Kochfeld 1 weist darüber hinaus eine Bedienvorrichtung 7 auf, die ebenfalls
in Position und Größe lediglich beispielhaft zu verstehen ist. Die Bedienvorrichtung
7 weist eine Bedienelementaufnahme 8 auf, die hier beispielhaft an der Kochfeldplatte
2 ausgebildet ist. Insbesondere sind dazu auch unterhalb der Kochfeldplatte 2 Komponenten
der Bedienelementaufnahme 8 angeordnet. Die Bedienvorrichtung 7 weist darüber hinaus
ein Bedienelement 9 auf, welches separat zur Bedienelementaufnahme 8 ausgebildet ist.
Das Bedienelement 9 ist hier diskusförmig beziehungsweise puckartig ausgebildet. Das
Bedienelement 9 ist in Fig. 1 im auf der Bedienelementaufnahme 8 aufgesetzten Zustand
gezeigt. Das Bedienelement 9 ist zerstörungsfrei lösbar von der Bedienelementaufnahme
8 abnehmbar und wieder aufsetzbar. Im aufgesetzten Zustand ist das Bedienelement 9
durch magnetische Haltekraft an der Bedienelementaufnahme 8 gehalten.
[0031] In Fig. 2 ist in einer schematischen Darstellung ein Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel
der Bedienvorrichtung 7 gezeigt, wobei hier auch die Anordnung auf der Kochfeldplatte
2 dargestellt ist. Das Bedienelement 9 weist ein Gehäuse 10 auf. In einem Inneren
11 des Gehäuses 10 ist ein Haltemagnet 12 angeordnet. Der Haltemagnet 12 ist vorzugsweise
ein Permanentmagnet. Er ist hier zentral mittig angeordnet und somit insbesondere
koaxial zur Längsachse A des Bedienelements 9 angeordnet. Die Längsachse A definiert
auch eine Drehachse, um welche das Bedienelement 9 im auf die Bedienelementaufnahme
8 aufgesetzten Zustand relativ dazu drehbar ist. Durch derartige Drehungen können
Betriebsbedingungen des Kochfelds 1 eingestellt werden. Insbesondere kann dadurch
eine Kochstufe einer Kochzone 3 bis 6 eingestellt werden.
[0032] Das Gehäuse 10 weist eine Unterseite 13 auf, mit welcher das Bedienelement 9 auf
der Bedienelementaufnahme 8 aufsitzt. Wenn die Unterseite uneben ist, insbesondere
konvex gekrümmt ist, oder kegelstumpfförmig ist, kann das Bedienelement 9 auch gekippt
werden, um Betriebsbedingungen einstellen zu können, beispielsweise die Kochzonen
3 bis 6 individuell auswählen zu können. Der Haltemagnet 12 ist im Inneren 11 angeordnet
und dort definiert bewegbar angeordnet. Dies bedeutet, dass sich der Haltemagnet 12
in definierter Weise relativ zum Gehäuse 10 bewegen kann. Es ist hier vorgesehen,
dass diese Bewegbarkeit linear ist, insbesondere nur in Richtung der Längsachse A
gegeben ist.
[0033] Der Haltemagnet 12 ist in einer Führung 14, die im Inneren 11 angeordnet ist, bewegbar
angeordnet. Diese Führung 14 erstreckt sich vorzugsweise im Wesentlichen über die
gesamte Distanz zwischen der Unterseite 13 und einer Oberseite 15 des Gehäuses 10.
[0034] Das Gehäuse 10 kann einstückig ausgebildet sein, kann jedoch auch aus mehreren separaten
Teilen ausgebildet sein, so dass diese Teile auch zerstörungsfrei lösbar getrennt
und wieder zusammengesetzt werden können. Dadurch kann auch in das Innere 11 des Gehäuses
10 gelangt werden.
[0035] Das Bedienelement 9 weist darüber hinaus eine Positioniervorrichtung 16 auf, welche
mit dem Haltemagneten 12 gekoppelt ist, insbesondere mechanisch direkt verbunden ist.
Die Positioniervorrichtung 16 ist im Inneren 11 angeordnet und ist hier insbesondere
als Feder ausgebildet. Die Positioniervorrichtung 16 ist an einer Verbindungsstelle
17 mechanisch direkt mit dem Haltemagneten 12 verbunden. Am gegenüberliegenden Ende
ist die Feder mit dem Gehäuse 10 fest verbunden. Die Feder erstreckt sich mit ihrer
Federachse parallel, insbesondere koaxial, zur Längsachse A.
[0036] Insbesondere ist vorgesehen, dass der Haltemagnet 12 auf der der Positioniervorrichtung
16 zugewandten Seite ein Magnetfeldabschirmelement 18 aufweist. Dadurch wird das Magnetfeld
des Haltemagneten 12 in Richtung zur Positioniervorrichtung 16 hin zumindest derart
abgeschwächt, dass ein sogenannter magnetischer Klebeeffekt des Haltemagneten 12 an
der Positioniervorrichtung 16 verhindert ist, insbesondere, wenn sich der Haltemagnet
12 in einer in Fig. 3 gezeigten Verstaustellung im Bedienelement 9 befindet und somit
insbesondere die Feder maximal komprimiert und längenminimiert ist. Durch diese Vermeidung
des magnetischen Klebeeffekts kann die Bewegbarkeit des Haltemagneten 12 in dem Bedienelement
9 uneingeschränkt aufrechterhalten werden, insbesondere auch die Bewegbarkeit aus
der Verstaustellung heraus in die in Fig. 2 gezeigte Gebrauchsstellung.
[0037] In dieser angesprochenen Gebrauchsstellung des Haltemagneten 12, wie sie in Fig.
2 gezeigt ist, ist der Haltemagnet 12 direkt an der Unterseite 13 anliegend und somit
maximal nach unten ausgelenkt beziehungsweise positioniert. In dieser Gebrauchsstellung
wird das Magnetfeld des Haltemagneten 12 maximal nach außen über die Unterseite 13
gebildet beziehungsweise die Reichweite dieses Magnetfelds und somit auch die Stärke
dieses Magnetfelds im Umgebungsbereich der Unterseite 13 gebildet. Dadurch kann eine
besonders vorteilhafte Wechselwirkung mit einem Haltemagneten 19, der Bestandteil
der Bedienelementaufnahme 8 ist, erfolgen. Dieser weitere Haltemagnet 19 ist unterhalb
der Kochfeldplatte 2 angeordnet. In Fig. 2 ist der Zustand gezeigt, bei dem die beiden
Haltemagneten 12 und 19 derart miteinander wechselwirken, dass die magnetische Haltekraft
zum Halten des Bedienelements 9 auf der Bedienelementaufnahme 8 ausgebildet ist. Bei
der Ausgestaltung in Fig. 2 ist vorzugsweise vorgesehen, dass auch der weitere Haltemagnet
19 definiert bewegbar ist und somit hier vorzugsweise ein Abstand a zur Unterseite
der Kochfeldplatte 2 veränderbar ist. Dazu ist im Ausführungsbeispiel vorgesehen,
dass der weitere Haltemagnet 19 in einer Führung 20 linear bewegbar ist. Insbesondere
ist eine weitere Positioniervorrichtung 21 vorgesehen, mit welcher dieser weitere
Haltemagnet 19 in seiner Position relativ zur Kochfeldplatte 2 definiert veränderbar
ist. Es kann vorgesehen sein, dass die Positioniervorrichtung 21 eine Feder ist, wie
dies in Fig. 2 gezeigt ist. Es kann vorgesehen sein, dass der weitere Haltemagnet
19 ein Magnetfeldabschirmelement 22 aufweist, welches auf der der Positioniervorrichtung
21 zugewandten Seite ausgebildet ist. Es kann somit auch bei diesem weiteren Haltemagneten
19 der bereits oben angesprochene magnetische Klebeeffekt an der Positioniervorrichtung
21 vermieden werden.
[0038] Zusätzlich oder anstatt dazu kann vorgesehen sein, dass die Positioniervorrichtung
21, insbesondere, wenn sie aus einem magnetisch wechselwirkenden Material ist, ein
derartiges Magnetfeldabschirmelement aufweist, so dass dies zusätzlich zum Magnetfeldabschirmelement
18 vorhanden ist oder anstelle dieses Magnetfeldabschirmelements 18 vorhanden ist.
Entsprechendes kann auch bei der Ausgestaltung des Haltemagneten 19 und der Positioniervorrichtung
21 vorgesehen sein.
[0039] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse
10 ebenfalls ein Magnetfeldabschirmelement 23 aufweist, welches an der Oberseite und/oder
Seitenwänden des Gehäuses 10 ausgebildet ist. Dadurch kann das Magnetfeld des Haltemagneten
12 über die Oberseite und/oder die Seitenwand des Gehäuses 10 hinaus deutlich abgeschirmt
werden und dies sowohl in dem auf der Bedienelementaufnahme 8 aufgesetzten Zustand
des Bedienelements 9 als auch im davon abgenommenen Zustand. Somit werden zumindest
diese Gehäusebereiche des Bedienelements 9, die auch im aufgesetzten Zustand des Bedienelements
9 auf der Bedienelementaufnahme 8 unwesentlich für die Wechselwirkung mit dem weiteren
Haltemagneten 19 sind beziehungsweise über welche ohnehin kein diesbezüglich zur Wechselwirkung
beitragendes Magnetfeld erzeugt werden muss, dauerhaft derart gebildet, dass das Magnetfeld
des Haltemagneten 12 außerhalb dieser Bereiche ohnehin dauerhaft deutlich reduziert
ist.
[0040] In Fig. 3 ist in einer Schnittdarstellung entsprechend in Fig. 2 derjenige Zustand
gezeigt, bei welchem das Bedienelement 9 von der Bedienelementaufnahme 8 abgenommen
ist. Es ist hier zu erkennen, dass der Haltemagnet 12 in seiner Verstaustellung ist
und diesbezüglich gegenüber der Gebrauchsstellung in Fig. 2 ins Innere 11 zurückgezogen
ist. Insbesondere ist er diesbezüglich deutlich beanstandet zur Unterseite 13 im Inneren
11 positioniert. Die Feder ist hier im maximal komprimierten Zustand gezeigt. Indem
die Feder in der Darstellung gemäß Fig. 3 im Grundzustand, insbesondere im entspannten
Zustand, ist, wird der Haltemagnet 12 automatisch von der Gebrauchsstellung gemäß
Fig. 2 in die Verstaustellung gemäß Fig. 3 zurückgezogen, wenn die magnetische Wechselwirkung
des Haltemagneten 12 mit dem Haltemagneten 19 beendet wird. Wird ausgehend von der
Darstellung in Fig. 3 das Bedienelement 9 dann wieder auf die Bedienelementaufnahme
8 aufgesetzt, so ist die magnetische Wechselwirkung zwischen den Haltemagneten 12
und 19 stärker als die Rückhaltekraft der Feder, so dass dann durch diese magnetische
Wechselwirkung der Haltemagnet 12 automatisch von der Verstaustellung in die Gebrauchsstellung
gezogen wird. Entsprechendes gilt bei der hier gezeigten vorteilhaften Ausführung
für den Haltemagneten 19, der ebenfalls von einer in Fig. 2 gezeigten Gebrauchsstellung
in eine in Fig. 3 gezeigte Verstaustellung und wieder umgekehrt bewegt werden kann.
[0041] In Fig. 3 ist ein Abstand b gezeigt, den der Haltemagnet 12 von der Unterseite 13
in der dargestellten Verstaustellung aufweist. Dieser Abstand b kann mehrere Millimeter
betragen, insbesondere bis zu einem cm betragen. Auch andere Abstandswerte sind möglich.
[0042] In Fig. 4 ist in einer vergrößerten Darstellung das Bedienelement 9 gezeigt, wobei
hier der Haltemagnet 12 in der Gebrauchsstellung dargestellt ist. Es ist hier die
Erstreckung und Ausgestaltung des Magnetfelds 24 des Haltemagneten 12 über die Unterseite
13 hinaus gezeigt. Der Übersichtlichkeit dienend ist hier das Magnetfeld 24 nur auf
einer Seite der Längsachse A gezeigt, selbstverständlich ist dieses Magnetfeld 24
außerhalb der Unterseite 13 auch auf der diesbezüglich gegenüberliegenden Seite ausgebildet.
[0043] Dem gegenüber ist in Fig. 5 die Ausgestaltung und Erstreckung des Magnetfelds 24
außerhalb der Unterseite 13 gezeigt, wenn der Haltemagnet 12 in seiner Verstaustellung
angeordnet ist. Es ist zu erkennen, dass die Reichweite und somit die Stärke des Magnetfelds
24 in dieser Verstaustellung über die Unterseite 13 hinaus deutlich reduziert ist,
als in der Darstellung gemäß Fig. 4.
[0044] In Fig. 6 ist das Bedienelement 9 in einem weiteren Ausführungsbeispiel gezeigt,
in dem das Gehäuse 10 insbesondere an der Oberseite 15 Lichtaustrittsöffnungen 25
aufweist, durch welche Licht von Lichtquellen 26 aus dem Bedienelement 9 heraustreten
kann. Dadurch können Informationen, beispielsweise über Betriebszustände, insbesondere
der Bedienvorrichtung 7, optisch angezeigt werden.
[0045] Das Magnetfeldabschirmelement 23 kann im Inneren 11 angeordnet sein, kann jedoch
auch als außenseitiges Hüllelement ausgebildet sein. Dazu kann es direkt an einem
Gehäuseoberteil des Gehäuses 10 angeordnet sein, beispielsweise angeklebt sein.
[0046] In einer weiteren Ausführung könnte auch vorgesehen sein, dass die Positioniervorrichtung
16 in anderweitiger Wechselwirkung mit dem Haltemagneten 12 ausgebildet ist, um dessen
Position im Inneren 11 zu verstellen. Beispielsweise könnte der Haltemagnet 12 dann
ein Elektromagnet sein, der durch eine entsprechende Positioniervorrichtung 16 mit
Energie beaufschlagt wird, um seine Position diesbezüglich zu verändern. Entsprechendes
könnte auch bei dem Haltemagneten 19 und der Positioniervorrichtung 21 vorgesehen
sein.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- Kochfeld
- 2
- Kochfeldplatte
- 3
- Kochzone
- 4
- Kochzone
- 5
- Kochzone
- 6
- Kochzone
- 7
- Bedienvorrichtung
- 8
- Bedienelementaufnahme
- 9
- Bedienelement
- 10
- Gehäuse
- 11
- Innere
- 12
- Haltemagnet
- 13
- Unterseite
- 14
- Führung
- 15
- Oberseite
- 16
- Positioniervorrichtung
- 17
- Verbindungsstelle
- 18
- Magnetabschirmelement
- 19
- Haltemagnet
- 20
- Führung
- 21
- Positioniervorrichtung
- 22
- Magnetabschirmelement
- 23
- Magnetfeldabschrimelement
- 24
- Magnetfeld
- 25
- Lichtaustrittsöffnungen
- 26
- Lichtquellen
- A
- Längsachse
- a
- Abstand
- b
- Abstand
1. Bedienvorrichtung (7) für ein Haushaltsgerät (1), mit einer Bedienelementaufnahme
(8) und mit einem Bedienelement (9), welches auf der Bedienelementaufnahme (8) abnehmbar
und aufsetzbar positionierbar ist, wobei das Bedienelement (9) mittels magnetischer
Haltekraft auf der Bedienelementaufnahme (8) im darauf aufgesetzten Zustand gehalten
ist, und das Bedienelement (9) dazu einen Haltmagneten (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltemagnet (12) definiert bewegbar in dem Bedienelement (9) angeordnet ist.
2. Bedienvorrichtung (7) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltemagnet (12) in einer Gebrauchsstellung und in einer dazu unterschiedlichen
Verstaustellung in dem Bedienelement (9) positionierbar ist.
3. Bedienvorrichtung (7) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltemagnet (12) in der Gebrauchsstellung an einer Unterseite (13), die im auf
der Bedienelementaufnahme (8) aufgesetzten Zustand des Bedienelements (9) der Bedienelementaufnahme
(8) zugewandt ist, eines Gehäuses (10) des Bedienelements (9) anliegt.
4. Bedienvorrichtung (7) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltemagnet (12) in der Verstaustellung beabstandet zu einer Unterseite (13),
die im auf der Bedienelementaufnahme (8) aufgesetzten Zustand des Bedienelements (9)
der Bedienelementaufnahme (8) zugewandt ist, eines Gehäuses (10) des Bedienelements
(9) und ins Innere (11) des Gehäuses (10) zurückversetzt angeordnet ist.
5. Bedienvorrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltemagnet (12) linear, insbesondere entlang einer Längsachse (A) des Bedienelements
(9), in dem Bedienelement (9) bewegbar angeordnet ist.
6. Bedienvorrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (9) eine Positioniervorrichtung (16) aufweist, die mit dem Haltemagneten
(12) gekoppelt ist, und mit welcher der Haltemagnet (12) in seiner Position in dem
Bedienelement (9) veränderbar ist.
7. Bedienvorrichtung (7) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltemagnet (12) und die Positioniervorrichtung (16) an einer Verbindungsstelle
(17) mechanisch verbunden sind.
8. Bedienvorrichtung (7) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltemagnet (12) an der der Positioniervorrichtung (16) zugewandten Seite ein
Magnetfeldabschirmelement (18) aufweist und/oder die Positioniervorrichtung (16) an
der dem Haltemagneten (12) zugewandten Seite ein Magnetfeldabschirmelement aufweist.
9. Bedienvorrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Positioniervorrichtung (16) eine Feder aufweist, mit welcher der Haltemagnet
(12) verbunden ist, und mit welcher der Haltemagnet (12) selbständig in eine Verstaustellung
im Bedienelement (9) positionierbar ist.
10. Bedienvorrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltemagnet (12) durch Wechselwirkung mit einer bedienelementexternen Kraft in
eine Gebrauchsstellung im Bedienelement (9) bewegbar ist.
11. Bedienvorrichtung (7) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die bedienelementexterne Kraft eine magnetische Kraft ist, die durch einen bedienelementexternen
Haltemagneten (12) erzeugt ist, der insbesondere zum Halten des Bedienelements (9)
auf der Bedienelementaufnahme (8) durch magnetische Haltekraft mit dem bedienelementinternen
Haltemagneten (12) wechselwirkt.
12. Bedienvorrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (9) an einer Oberseite (23), die im auf der Bedienelementaufnahme
(8) aufgesetzten Zustand des Bedienelements (9) der Bedienelementaufnahme (8) abgewandt
ist, eines Gehäuses (10) des Bedienelements (9) ein Magnetfeldabschirmelement (15)
aufweist.
13. Bedienvorrichtung (7) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeldabschirmelement (15) zumindest eine Lichtaustrittsöffnung (25) aufweist,
durch welche Licht einer Lichtquelle (26) des Bedienelements (9) austreten kann.
14. Bedienvorrichtung (7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienelementaufnahme (8) einen Haltemagneten (19) aufweist, der im auf die Bedienelementaufnahme
(8) aufgesetzten Zustand des Bedienelements (9) zur Erzeugung der magnetischen Haltekraft
in Wechselwirkung mit dem bedienelementinternen Haltmagneten (12) tritt, und welcher
bewegbar in der Bedienelementaufnahme (8) angeordnet ist, insbesondere bezüglich seinem
Abstand zu einer Oberseite der Bedienelementaufnahme (8).
15. Haushaltsgerät (1), insbesondere zum Zubereiten von Lebensmitteln, welches eine Bedienvorrichtung
(7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist.