GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dachrinnen-Befestigungsanordnung, insbesondere
für eine Terrassenüberdachung, eine Dachanordnung, insbesondere Terrassenüberdachung,
sowie ein Verfahren zur Montage einer Dachrinne.
TECHNISCHER HINTERGRUND
[0002] Obwohl auf verschiedenste Dachanordnungen anwendbar wird die vorliegende Erfindung
sowie die ihr zugrunde liegende Problematik im Folgenden in Bezug auf eine Terrassenüberdachung
näher erläutert.
[0003] Bei Terrassenüberdachungen hängt ein möglicher Neigungswinkel der Überdachung oft
von lokalen Verhältnissen, beispielsweise einer Fensterhöhe, ab. Oftmals sind Terrassenüberdachungen
daher derart ausgelegt, dass unterschiedliche Neigungswinkel einstellbar sind.
[0004] In der Regel weist ein Abschluss einer Terrassenüberdachung eine Dachrinne, auch
als Regenrinne bezeichnet, auf. Diese ist an der Stirnseite der Terrassenüberdachung
unter dem Ende der Überdachung angebracht, um von der Überdachung herunterlaufenden
Niederschlag aufzufangen und gesammelt in gewünschter Weise, zumeist über ein Fallrohr,
abzuführen.
[0005] Die unterschiedlichen möglichen Neigungswinkel einer Terrassenüberdachung bereiten
jedoch bei der Montage einer Dachrinne oftmals Schwierigkeiten, da die Ausrichtung
mühselig und um mechanische Stabilität gegenüber Sonderlasten, insbesondere Schneelasten,
zu schaffen oftmals nur unter Einsatz hoher Klemmkräfte möglich ist. Ferner werden
zumeist von außen sichtbare Befestigungsmittel benötigt.
[0006] Die
DE 199 15 347 C1 beschreibt einen verdrehbaren Dachabschluss, wobei eine Rinne an der Unterseite eines
Halters einführbar und verklemmbar ist. Der Winkel des Dachabschlusses wird durch
eine weitere Verklemmung eines Gelenks des Halters gegenüber einem zusätzlichen an
dem Dachrand befestigten Dachrandhalteprofil eingestellt.
[0007] Die
JP 2004 116265 A offenbart eine Befestigungsanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0008] Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
verbesserte verdrehbare Befestigung für Dachrinnen anzugeben.
[0009] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Dachrinnen-Befestigungsanordnung mit
den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und/oder eine Dachanordnung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 10 und/oder und ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs
14 oder 15 gelöst.
[0010] Demgemäß ist vorgesehen:
- Eine Dachrinnen-Befestigungsanordnung, insbesondere für eine Terrassenüberdachung,
mit: einer Dachrinne; einem ersten Halterungselement, welches zur festen Montage an
einem Dachelement vorgesehen ist; einem zweiten Halterungselement, welches in einem
vormontierten Zustand relativ zu dem ersten Halterungselement verschiebbar und zur
Endmontage arretierbar ausgebildet ist; wobei die Dachrinne einen Lagerabschnitt aufweist,
welcher zur drehbaren Lagerung an dem ersten Halterungselement ausgebildet ist, wobei
die Dachrinne einen an dem zweiten Halterungselement abstützbaren Stützabschnitt aufweist,
wobei ein Abstützpunkt zwischen dem Stützabschnitt und dem zweitem Halterungselement
zur Einstellung eines Anstellwinkels der Dachrinne relativ zu dem ersten Halterungselement
in dem vormontierten Zustand durch Verschieben des zweiten Halterungselements veränderbar
und zur Endmontage durch Arretieren des zweiten Halterungselements festlegbar ist.
- Eine Dachanordnung, insbesondere Terrassenüberdachung, mit: einem Dachelement; und
einer erfindungsgemäßen Dachrinnen-Befestigungsanordnung, wobei das erste Halterungselement
fest an dem Dachelement montiert ist.
- Ein Verfahren zur Montage einer Dachrinne, insbesondere einer erfindungsgemäßen Dachanordnung,
mit den Schritten: Befestigen eines ersten Halterungselements an einem Dachelement;
Ausrichten der mit einem Lagerabschnitt drehbar an dem ersten Halterungselement gelagerten
Dachrinne in einem gewünschten Anstellwinkel, insbesondere in einer waagrechten Position;
Verschieben eines zweiten Halterungselements relativ zu dem ersten Halterungselement
in Anlage mit einem Stützabschnitt der Dachrinne; und Arretieren des zweiten Halterungselements
relativ zu dem ersten Halterungselement.
- Ein Verfahren zur Montage einer Dachrinne, insbesondere einer erfindungsgemäßen Dachanordnung,
mit den Schritten: Befestigen eines ersten Halterungselements an einem Dachelement;
Ausrichten der mit einem Lagerabschnitt drehbar an dem ersten Halterungselement gelagerten
Dachrinne durch Verschieben eines zweiten Halterungselements relativ zu dem ersten
Halterungselement, wobei ein Abstützpunkt zwischen einem Stützabschnitt der Dachrinne
und dem zweiten Halterungselement verschoben und die Dachrinne durch das Verschieben
relativ zu dem ersten Halterungselement in einen gewünschten Anstellwinkel, insbesondere
in eine waagrechte Position, gedreht wird; und Arretieren des zweiten Halterungselements
relativ zu dem ersten Halterungselement.
[0011] Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, die auf die
Dachrinne, insbesondere in Schwerkraftrichtung, wirkenden Kräfte an einem von einem
Drehgelenk zur Winkeleinstellung der Dachrinne unabhängigen Stützabschnitt abzustützen.
Dazu wird ein zu einem fest montierbaren bzw. an einem Dachelement montierten ersten
Halterungselement im vormontierten Zustand verschiebbares zweites Halterungselement
vorgesehen, welches in einem endmontierten arretierten Zustand das den Stützabschnitt
stützt. Durch die Verschiebbarkeit im vormontierten Zustand ist ein Abstützpunkt des
zweiten Halterungselements an dem Stützabschnitt variabel an den eingestellten Anstellwinkel
der Dachrinne anpassbar. Ist die gewünschte Einstellung des Anstellwinkes, beispielsweise
in einem Bereich zwischen 0 und 30°, eingenommen, wird dieser durch Arretieren des
zweiten Halterungselements festgelegt.
[0012] Insbesondere bildet das erste Halterungselement, vorzugsweise unter Mitwirkung des
zweiten Halterungselements, mit einem Lagerabschnitt der Dachrinne ein Drehgelenk
bzw. Scharnier. Dieses wird zur Einstellung des Anstellwinkels verdreht. Zur Endmontage
ist das zweite Halterungselement dann in der gewünschten Stellung zur Festlegung des
Abstützpunktes bzw. des gewünschten Anstellwinkels relativ zu dem ersten Halterungselement
arretierbar.
[0013] Insbesondere steht die Dachrinne mit ihrem Stützabschnitt im endmontierten Zustand
durch ihr Eigengewicht stets an dem zweiten Halterungselement an, sodass der einmal
eingestellte Abstützpunkt konstant bleibt.
[0014] Die erfindungsgemäße Dachrinnen-Befestigungsanordnung ist nicht nur mechanisch vorteilhaft,
sondern weist auch eine stark reduzierte Teileanzahl auf, was die Herstellbarkeit
vereinfacht. Ferner ist sie besonders einfach montierbar.
[0015] Bei einer ersten Variante eines Verfahrens zur Montage ist die Dachrinne frei ausrichtbar.
Anschließend wird lediglich das zweite Halterungselement mit dem Stützabschnitt der
ausgerichteten Dachrinne in Anlage gebracht und das zweite Halterungselement arretiert.
[0016] Bei einer zweiten Variante eines Verfahrens zur Montage wird der Anstellwinkel der
Dachrinne relativ zu dem ersten Halterungselement durch Verschieben des zweiten Halterungselements
aktiv eingestellt. Dabei wird der Abstützpunkt verschoben und so die Dachrinne verdreht.
Wenn die gewünschte Stellung erreicht ist, wird das zweite Halterungselement dann
arretiert.
[0017] Die Einstellung des Anstellwinkels ist beispielsweise in einem Bereich zwischen 0°
und 30° zur Horizontalen vorgesehen. Dementsprechend ist der Lagerabschnitt in zumindest
einem eben solchen Winkelbereich zwischen 0° und 30° drehbar an dem ersten Halterungselement
gelagert.
[0018] Die feste Montage des ersten Halterungselements kann insbesondere an einem Sparren
vorgesehen sein. Andere Befestigungspunkte an einem Dach bzw. Befestigungen an anderen
Dachelementen sind jedoch ebenso möglich.
[0019] Die Verschiebbarkeit des zweiten Halterungselements relativ zu dem ersten Halterungselement
kann auf unterschiedlichste Weise vorgesehen sein. Bei einer möglichen Ausführungsform
handelt es sich um eine einfache lineare Verschiebbarkeit. Denkbar wäre aber beispielsweise
auch ein Verschieben durch exzentrisches Verdrehen des zweiten Halterungsteils oder
durch den Einsatz einer mechanischen Übersetzung, wie einem Kurbeltrieb oder dergleichen.
[0020] Die Arretierung des zweiten Halterungsteils relativ zum ersten Halterungsteil zur
Endmontage kann mittels unterschiedlichster Befestigungsmittel, beispielsweise durch
Verklemmen, Verschrauben oder dergleichen, vorgesehen sein. Es kann sich dabei bei
einer Ausführungsform um eine Arretierung direkt an dem ersten Halterungselement handeln.
Bei weiteren Ausführungen ist aber auch eine Arretierung an einem anderen Element,
beispielsweise einem Dachelement, möglich. Durch die Arretierung ist insbesondere
eine Relativbewegung des zweiten Halterungsteils zu dem ersten Halterungsteil blockiert
bzw. ausgeschlossen.
[0021] Der Stützabschnitt ist vorzugsweise als ein von dem Lagerabschnitt getrennter Funktionsabschnitt
vorgesehen und liegt insbesondere räumlich entfernt bzw. abseits des Lagerabschnitts.
[0022] Sowohl bei dem Stützabschnitt als auch bei dem Lagerabschnitt kann es sich bei gewissen
Ausführungsformen jeweils um ein integral mit einem Dachrinnenprofil ausgebildeten
Abschnitt handeln. Denkbar ist aber auch, einen oder beide des Stützabschnitts und
Lagerabschnitts als separat an ein Dachrinnenprofil angebrachten Abschnitt vorzusehen.
[0023] Zur Bereitstellung des Abstützpunktes können der Stützabschnitt und das zweite Halterungselement
eine aneinander angepasste Ausbildung aufweisen. Beispielsweise kann zur Bereitstellung
eines erhöhten Reibwertes an einem oder an beiden des Stützabschnitts und des zweiten
Halterungselements eine besondere Oberflächenbeschaffenheit, wie eine Riffelung, Gummierung,
Haftbeschichtung oder dergleichen, vorgesehen sein. Denkbar wäre auch, vorbestimmte
Stützstufen zur Vordefinition von möglichen Abstützpunkten in dem Stützabschnitt vorzusehen.
[0024] In dem vormontierten Zustand sind das erste und das zweite Halterungselement lose
miteinander gekoppelt, sodass ein Verschieben des zweiten Halterungselements relativ
zum ersten Halterungselement ermöglicht ist. Beispielsweise kann es sich um eine lose
zusammengesteckte, d. h. nicht festgezogene, Langlochverschraubung handeln. Denkbar
ist aber beispielsweise auch eine Schienenführung oder andersartige Führung vorzusehen,
um ein Verschieben zu ermöglichen.
[0025] Insbesondere kann der vormontierte Zustand in einem Zwischenschritt hergestellt werden,
indem das erste und zweite Halterungselement zunächst miteinander lose verbunden werden.
Beispielsweise kann zur Bereitstellung des vormontierten Zustandes zunächst der Lagerabschnitt
der Dachrinne in das erste Halterungselement eingelegt werden und anschließend das
zweite Halterungselement mit dem ersten Halterungselement lose verbunden werden.
[0026] Das erste und zweite Halterungselement können derart ausgebildet sein, dass der Lagerabschnitt
in dem vormontierten Zustand bereits an dem ersten Halterungselement drehbar gelagert
angeordnet ist. Bei weiteren Ausführungen kann der Lagerabschnitt in dem vormontierten
Zustand aber auch in das erste Halterungselement zur drehbaren Lagerung einführbar
vorgesehen sein.
[0027] Die Befestigung des ersten Halterungselements an einem Dachelement kann bei einer
Ausführungsform vor dem Herstellen des vormontierten Zustandes oder bei einer weiteren
Ausführungsform im vormontierten Zustand vorgenommen werden. Das erste Halterungselement
kann eine dementsprechende Ausbildung aufweisen, welche die Befestigung vor dem Einnehmen
des vormontierten Zustandes oder die Befestigung in dem vormontierten Zustand erlaubt,
in letzterem Fall insbesondere durch Bereitstellung einer Zugänglichkeit von Befestigungsmitteln
im vormontierten Zustand.
[0028] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen
sowie aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung.
[0029] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform einer Dachrinnen-Befestigungsanordnung
ist der Abstützpunkt durch Verschieben des zweiten Halterungselements stufenlos einstellbar.
Auf diese Weise ist auch ein Anstellwinkel der Dachrinne relativ zum ersten Halterungselement
stufenlos einstellbar, sodass eine freie Anpassbarkeit an jegliche Dachneigung ermöglicht
ist. Somit kann die Dachrinne stets ideal waagrecht, bzw. "im Wasser" (das heißt im
praktisch relevanten Toleranzbereich einer Wasserwaage waagrecht) ausgerichtet werden.
[0030] Gemäß einer Weiterbildung ist der Stützabschnitt reibschlüssig an dem zweiten Halterungselement
abstützbar ausgebildet. Vorzugsweise weisen in diesem Fall Stützabschnitt und das
zweite Halterungselement eine Reibpaarung mit hohem Reibwert auf. Vorteilhaft ist
auf diese Weise mit einfachen Mitteln eine stufenlose Einstellbarkeit möglich.
[0031] Gemäß einer Ausführungsform ist der Lagerabschnitt zumindest abschnittsweise kreiszylinderförmig
ausgebildet. Ferner weist das erste Halterungsteil eine zumindest abschnittsweise
runde Ausnehmung auf, in welcher der Lagerabschnitt drehbar läuft. Vorzugsweise handelt
es sich bei dem Lagerabschnitt um einen einteilig mit der Dachrinne gebildeten kreiszylinderförmigen
Profilfortsatz. Der Lagerabschnitt kann dazu als vollständiger Kreiszylinder oder
auch nur als Kreiszylinderabschnitt, zum Beispiel als Halbzylinder, ausgebildet sein.
Somit ist auf einfache Weise eine drehbare scharnier- bzw. drehgelenkartige Lagerung
der Dachrinne an dem ersten Halterungselement bereitgestellt.
[0032] Gemäß einer Ausführungsform hält das zweite Halterungsteil den Lagerabschnitt formschlüssig,
insbesondere auch im endmontierten Zustand im Wesentlichen kraftschlussfrei, in dem
ersten Halterungsteil. Die Abstützung der Dachrinne in Schwerkraftrichtung ist somit
im Wesentlichen, vorzugsweise hautsächlich, über den Stützabschnitt gewährleistet.
Vorteilhaft kann somit von einer Klemmung der drehbaren Lagerung des Lagerabschnitts
an dem ersten Halterungselement abgesehen werden, was eine wesentlich kleinere Dimensionierung
und einen einfacheren Aufbau der drehbaren Lagerung ermöglicht.
[0033] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Stützabschnitt mit seiner dem zweiten
Halterungselement zugewandten Oberfläche an einer von dem Lagerabschnitt abgewandten
Stirnfläche des zweiten Halterungsteils abstützbar. Auf diese Weise ist eine klare
räumliche Trennung der drehbaren Lagerung bzw. des Lagerabschnitts von dem Abstützpunkt
bzw. Stützabschnitt gewährleistet.
[0034] Gemäß einer Ausführungsform sind das erste und das zweite Halterungsteil in einer
durch eine Führungseinrichtung vorbestimmten Verstellrichtung relativ zueinander linear
verschiebbar ausgebildet. Beispielsweise kann dazu eine Langlochführung oder eine
Schienenführung vorgesehen sein. Eine Arretierung ist dann durch einfaches Verklemmen
der Führung ermöglicht.
[0035] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Dachrinne als Profil ausgebildet,
wobei das Profil eine Nase aufweist, welche den Stützabschnitt von außen unsichtbar
abdeckt. Vorteilhaft ist auf diese Weise ein besonders sauberes ansprechendes Design
ermöglicht, da die Dachrinne so einen Großteil der-Befestigungsanordnung von außen
unsichtbar abdeckt.
[0036] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das Profil der Dachrinne zur Bildung
des Stützabschnitts ausgehend von dem Lagerabschnitt einen im Wesentlichen U-förmigen
Abschnitt auf, der mit seinem dem Lagerabschnitt abgewandten Schenkel in die Nase
übergeht, wobei ein mittlerer Schenkel des U-förmigen Abschnitts eine dem zweiten
Halterungselement zugewandte Oberfläche des Stützabschnitts bildet, an welcher der
Abstützpunkt liegt.
[0037] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung weist das zweite Halterungselement einen im
Wesentlichen L-förmigen Querschnitt auf. Dieser deckt im montierten Zustand das erste
Halterungselement und den Lagerabschnitt von außen unsichtbar ab. Insbesondere sind
von außen so lediglich ein Abschnitt des zweiten Halterungselements und die Dachrinne
sichtbar. Insgesamt ist somit eine formschöne Dachrinnen-Befestigungsanordnung geschaffen.
[0038] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform einer Dachanordnung ist das Dachelement
als Sparren ausgebildet. Auf diese Weise wird die Dachrinne an der Primärstruktur
des Daches befestigt, sodass eine sichere mechanische Abstützung auch bei erhöhten
Lasten, beispielsweise im Falle hoher Schneelasten, gewährleistet ist.
[0039] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Dachanordnung weist das erste Halterungselement
ein Langloch auf, durch welches sich ein Befestigungsmittel des zweiten Halterungsteils
erstreckt, wobei das Befestigungsmittel zur Arretierung des zweiten Halterungsteils
ebenfalls in dem Dachelement befestigbar vorgesehen ist. Somit ist eine besonders
einfache und kompakte Bauweise geschaffen und dennoch die Verschiebbarkeit des zweiten
Halterungselements gewährleistet.
[0040] Gemäß einer Weiterbildung ist das Langloch als Führungseinrichtung zur Definition
einer Verstellrichtung im vormontierten Zustand ausgebildet. Somit ist eine besonders
einfach herstellbare Führungseinrichtung geschaffen.
[0041] Die obigen Ausgestaltungen und Weiterbildungen lassen sich, sofern sinnvoll, beliebig
miteinander kombinieren. Insbesondere sind sämtliche Merkmale einer Dachrinnen-Befestigungsanordnung
auf eine Dachanordnung übertragbar. Darüber hinaus sind sämtliche Merkmale einer Dachrinnen-Befestigungsanordnung
oder Dachanordnung auf ein Verfahren zur Montage einer Dachrinne übertragbar, und
umgekehrt.
[0042] Weitere mögliche Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Implementierungen der Erfindung
umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich
der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale der Erfindung. Insbesondere wird dabei
der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen
Grundform der vorliegenden Erfindung hinzufügen.
INHALTSANGABE DER ZEICHNUNG
[0043] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand der in den schematischen Figuren
der Zeichnung angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen dabei:
- Fig. 1
- eine Längsschnittansicht eines Dachabschlusses einer Dachanordnung;
- Fig. 2
- eine Längsschnittansicht eines Dachabschlusses einer Dachanordnung gemäß einer weiteren
Ausführungsform;
- Fig. 3
- eine Detaildarstellung einer Dachrinnen-Befestigungsanordnung.; und
- Fig. 4
- eine Querschnittansicht einer Dachrinne.
[0044] Die beiliegenden Figuren der Zeichnung sollen ein weiteres Verständnis der Ausführungsformen
der Erfindung vermitteln. Sie veranschaulichen Ausführungsformen und dienen im Zusammenhang
mit der Beschreibung der Erklärung von Prinzipien und Konzepten der Erfindung. Andere
Ausführungsformen und viele der genannten Vorteile ergeben sich im Hinblick auf die
Zeichnungen. Die Elemente der Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu
zueinander gezeigt.
[0045] In den Figuren der Zeichnung sind gleiche, funktionsgleiche und gleich wirkende Elemente,
Merkmale und Komponenten - sofern nichts anderes ausgeführt ist - jeweils mit denselben
Bezugszeichen versehen.
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0046] Fig. 1 zeigt eine Längsschnittansicht eines Dachabschlusses einer Dachanordnung 20.
[0047] Es handelt sich um eine als Terrassenüberdachung ausgebildete Dachanordnung 20, wobei
hier lediglich die für die Dachrinnenbefestig relevanten Elemente im Bereich des Dachabschlusses
dargestellt sind. Zur besseren Übersichtlichkeit ausgeblendet sind insbesondere Verglasungen,
Glasauflagen, Halteprofile und dergleichen, welche üblicherweise in einer Terrassenüberdachung
vorgesehen sind. Derartige Elemente sind dem Fachmann jedoch allgemein bekannt, sodass
darauf an dieser Stelle nicht näher eingegangen wird.
[0048] Das zur Befestigung der Dachrinne 2 vorgesehene Dachelement 4 ist als ein Sparren
der Terrassenüberdachung ausgebildet, welcher ein hier seitlich dargestelltes T-Profil
aufweist.
[0049] An einem kurzen Schenkel des T-Profils, der hier an der Unterseite des Sparrens angeordnet
und ebenfalls seitlich dargestellt ist, sind als Schrauben ausgeführte Befestigungsmittel
16, 17 eine Dachrinnen-Befestigungsanordnung 1 vorgesehen.
[0050] Die Dachrinnen-Befestigungsanordnung 1 weist eine als Strangpressprofil ausgebildete
Dachrinne 2 auf. Diese ist mit einem Rinnenboden 18 und einer äußeren, im Wesentlichen
senkrecht zu dem Rinnenboden 18 stehenden Rinnenwand 19 ausgebildet. An einer der
äußeren Rinnenwand 19 gegenüberliegenden Seite des Rinnenbodens 18 ist ein integral
mit dem Profil gebildeter Stützabschnitt 7, eine den Stützabschnitt 7 nach außen abdeckende,
ebenfalls integral mit dem Profil gebildete Nase 12, sowie ein von dem Stützabschnitt
abstehend angeordneter, das Profil seitlich abschließender Lagerabschnitt 6 vorgesehen.
[0051] Darüber hinaus weist die Dachrinnen-Befestigungsanordnung 1 ein erstes Halterungselement
3 auf, welches fest an dem als Sparren vorgesehenen Dachelement 4 montiert ist. Das
erste Halterungselement ist hier als Befestigungsprofil ausgebildet, welches mit dem
Befestigungsmittel 17 an dem Sparren fest angeschraubt ist.
[0052] Ferner ist ein zweites Halterungselement 5 vorgesehen. In der dargestellten Ausführungsform
handelt es sich dabei um ein im Querschnitt L-förmiges Klemmprofil, welches durch
ein in dem ersten Halterungselement 3 eingebrachtes Langloch 13 hindurch mit einem
weiteren Befestigungsmittel 16 ebenfalls an dem Sparren anschraubbar ist.
[0053] In einem vormontierten Zustand ist das Befestigungsmittel 16 noch nicht fest gezogen,
sodass das zweite Halterungselement 5 relativ zu dem ersten Halterungselement 3 entlang
des Langlochs 3 in einer Verstellrichtung 11 verschiebbar ist.
[0054] Der Lagerabschnitt 6 der Dachrinne 2 ist formschlüssig zwischen dem ersten und dem
zweiten Halterungselement 3, 5 in einer Ausnehmung 10 des ersten Halterungselements
3 aufgenommen und mit dem zweiten Halterungselement 5 in der Ausnehmung 10 gehalten.
[0055] Bei der dargestellten Ausführungsform handelt es sich bei dem Lagerabschnitt 6 um
einen kreiszylinderförmigen Abschnitt des Profils der Dachrinne 2. Die Ausnehmung
10 ist halbkreisförmig bzw. rund ausgebildet, sodass der Lagerabschnitt 6 darin drehbar
aufgenommen ist.
[0056] Zur Herstellung eines vormontierten Zustandes wird zunächst das erste Halterungselement
3 mit dem Befestigungsmittel 17 fest an dem Sparren angeschraubt. Ferner wird der
Lagerabschnitt 6 in die Ausnehmung 10 eingeführt und das zweite Halterungselement
5 auf das erste Halterungselement 3 aufgebracht. Sodann wird die Schraube 16 durch
das Langloch 13 und den Sparren, in welchem dazu ebenfalls ein Langloch vorgesehen
sein kann, geführt und mit einer Mutter versehen ohne diese festzuziehen. Somit das
zweite Halterungselement 5 relativ zum ersten Halterungselement 3 noch entlang des
Langlochs 10 linear verschiebbar. Das Langloch 13 ist hier daher als Führungseinrichtung
zur Definition einer Verstellrichtung 11 im vormontierten Zustand ausgebildet.
[0057] Über das Befestigungsmittel 17 ist das zweite Halterungselement 5 zur Endmontage
arretierbar. Auf diese Weise wird dann im endmontierten Zustand eine Relativbewegung
des zweiten Halterungselements 5 zu dem ersten Halterungselement 3 ausgeschlossen.
[0058] Der Stützabschnitt 7 der Dachrinne 2 ist an dem zweiten Halterungselement 5 abstützbar
ausgebildet. Durch das Eigengewicht der Dachrinne 2 steht der Stützabschnitt 7 somit
in einem montierten Zustand stets an einem Abstützpunkt 8 an dem zweitem Halterungselement
5 an.
[0059] Die Position dieses Abstützpunkts 8 ist in dem vormontierten Zustand durch Verschieben
des zweiten Halterungselements 5 relativ zu dem ersten Halterungselement 3 veränderbar.
Da die Dachrinne 2 mit dem in dem ersten Halterungselement 3 aufgenommenen Lagerabschnitt
6 lediglich drehbar ist, eine Veränderung des Abstützpunktes 8 auch zu einer Veränderung
eines Anstellwinkels 9 der Dachrinne 2. Andersherum betrachtet, benötigt ein anderer
Anstellwinkel 9 der Dachrinne einen anders positionierten Abstützpunkt 8. Vorteilhaft
ermöglicht somit die Verschiebbarkeit des zweiten Halterungselements 5 relativ zum
ersten Halterungselement 3 in dem vormontierten Zustand eine veränderliche Einstellung
des Anstellwinkels 9 der Dachrinne 2.
[0060] Ist der gewünschte Anstellwinkel 9 bzw. der gewünschte Abstützpunkt 8 eingenommen,
kann auf einfache Weise zur Endmontage durch Befestigen des Befestigungsmittels 16
das zweite Halterungselement 5 gegenüber dem ersten Halterungselement arretiert werden,
sodass der Anstellwinkel 9 festgelegt ist. In der dargestellten Ausführungsform wird
dazu das als Schraube ausgebildete Befestigungsmittel 16 festgezogen.
[0061] Grundsätzlich erlaubt ein solcher Aufbau einer Dachrinnen-Befestigungsanordnung 1
zwei mögliche Montageverfahren. Beiden Varianten gemein ist dabei, dass zunächst das
erste Halterungselement 3 an dem Dachelement 4 befestigt wird.
[0062] Zur Einstellung des gewünschten Anstellwinkels der Dachrinne wird bei einem ersten
möglichen Verfahren die mit dem Lagerabschnitt 6 in dem ersten Halterungselement 3
aufgenommene Dachrinne, beispielsweise mit einer Wasserwaage, in dem gewünschten Anstellwinkel
9 ausgerichtet. Anschließend wird das zweite Befestigungselement 5 durch Verschieben
in Anlage mit dem Stützabschnitt 7 gebracht und arretiert, sodass der Anstellwinkel
9 festgelegt ist.
[0063] Bei einem zweiten möglichen Verfahren kann aber auch das Verschieben des zweiten
Halterungselements 5 aktiv zur Einstellung des Anstellwinkels 9 verwendet werden.
Dazu kann beispielsweise ein nicht dargestellter Gewindetrieb zwischen dem ersten
und zweiten Halterungselement 3, 5 vorgesehen sein, sodass beispielsweise durch Verdrehen
einer Spindel das zweite Halterungselement 5 entlang des ersten Halterungselements
3 verschoben werden kann. Ebenso ist aber auch ein rein händisches Verschieben möglich.
Durch das Verschieben des zweiten Halterungselements 5 wird der Abstützpunkt 8 verlagert,
sodass sich die Dachrinne 2 um ihren durch den Lagerabschnitt 6 und die Ausnehmung
10 festgelegten Drehpunkt dreht. Auf diese Weise kann die Dachrinne in einen gewünschten
Anstellwinkel verdreht werden. Anschließend wird auch auch hier wird das zweite Halterungselement
5 arretiert, wenn die gewünschte Stellung erreicht ist. Im Falle eines selbsthemmenden
Spindeltriebs kann dies ggfs. ohne zusätzliche Befestigungsmaßnahmen vorgenommen werden.
In anderen Fällen wird eine Befestigung des zweiten Halterungselements mit einem Befestigungsmittel
vorgenommen.
[0064] Das zweite Halterungselement 5 übt im arretierten Zustand keinerlei Klemmwirkung
auf den Lagerabschnitt 6 aus. Vielmehr hält es den Lagerabschnitt 6 lediglich formschlüssig
und auch im endmontierten Zustand im Wesentlichen kraftschlussfrei in der Aufnahme
10 des ersten Halterungsteils 3. In der dargestellten Ausführungsform ist zur Vermeidung
eines Kraftschlusses zwischen Lagerabschnitt 6 und zweitem Halterungselement 5 in
einem dem Lagerabschnitt 6 zugewandten Bereich des zweiten Halterungselements 5 eine
lokale Vertiefung 21 vorgesehen, welche eine Klemmung des Lagerabschnitts 6 in jeder
durch das Langloch 13 vorgegebenen möglichen Stellung des zweiten Halterungselements
5 verhindert.
[0065] Abgestützt wird die Dachrinne 2 somit im Wesentlichen an dem räumlich von dem Lagerabschnitt
6 getrennten Stützabschnitt 7.
[0066] Neben der einfachen Montierbarkeit und Einstellbarkeit eines Anstellwinkels 9 ist
eine derartige Dachrinnen-Befestigungsanordnung 1 auch unter ästhetischen Gesichtspunkten
vorteilhaft. Das zweite Halterungselement 5 ist zudem mit einem im Wesentlichen L-förmigen
Querschnitt ausgebildet und deckt das erste Halterungselement 3 im Übrigen vollständig
ab. Insbesondere sorgt ferner die den Stützabschnitt 7 von außen unsichtbar abdeckende
Nase 12 des Profils der Dachrinne 2 dafür, dass die befestigenden und abstützenden
Teile im Wesentlichen von außen unsichtbar abgedeckt sind.
[0067] Zur Bildung des Stützabschnitts 7 weist das Profil ausgehend von dem Lagerabschnitt
6 einen im Wesentlichen U-förmigen Abschnitt auf, der mit seinem dem Lagerabschnitt
6 abgewandten Schenkel in die Nase 12 übergeht. Ein mittlerer Schenkel des U-förmigen
Abschnitts bildet eine dem zweiten Halterungselement 5 zugewandte Oberfläche 14 des
Stützabschnitts, an welcher der Abstützpunkt 8 liegt. Dies ist genauer in Fig. 3 dargestellt.
[0068] In der Konfiguration gemäß Fig. 1 liegt der Abstützpunkt 8 aufgrund einer relativ
flachen Neigung der Terrassenüberdachung von ca. 5°, welche der Neigung des Dachelements
4 entspricht, in einem oberen Bereich des Stützabschnitts 7, der näher an einem dem
Lagerabschnitt 6 zugewandten Schenkel liegt.
[0069] Fig. 2 zeigt eine Längsschnittansicht eines Dachabschlusses einer Dachanordnung 20
gemäß einer weiteren Ausführungsform.
[0070] Im Unterschied zur Ausführungsform nach Fig. 1 weist die Terrassenüberdachung und
damit auch das Dachelement 4 hier eine deutlich größere Neigung von ca. 30° auf. Somit
ist hier ein steilerer Anstellwinkel 9 der Dachrinne 2 vorgesehen, was zu einer im
Vergelich zu Fig. 1 stark unterschiedlichen Position des Abstützpunktes 8 an einem
unteren Bereich des Stützabschnitts 7, der näher an einem der Nase 12 zugewandten
Schenkel der U-Form liegt.
[0071] Dies führt auch zu einem im Vergleich größeren Abstand des Lagerabschnitts 6 zu dem
Abstützpunkt 8, welcher durch Verschiebung des zweiten Halterungselements 5 in der
Verstellrichtung 11 kompensiert wird. Dementsprechend ist in der Konfiguration gemäß
Fig. 2 das Befestigungsmittel 16 an einem der Ausnehmung 10 bzw. dem Lagerabschnitt
6 zugewandten Ende des Langlochs 13 angeordnet, während es in der Konfiguration gemäß
Fig. 1 an dem gegenüberliegenden Ende des Langlochs angeordnet ist.
[0072] Die in Fig. 1 und 2 dargestellten Anstellwinkel sind rein beispielhaft als zwei unterschiedliche
Anstellwinkel zu verstehen. Es handelt sich insbesondere nicht um notwendigerweise
maximal oder minimal mögliche Anstellwinkel. Beispielsweise kann ein Anstellwinkel
in einem Bereich zwischen 0 und 45° insbesondere zwischen 0 und 30°, einstellbar vorgesehen
bzw. durch die Gestaltung des Stützabschnitts 7 ermöglicht sein.
[0073] Innerhalb eines Verstellbereichs des Anstellwinkels 9 ist bevorzugt durch eine reibschlüssige
Abstützung im Abstützpunkt 8 eine stufenlose Einstellung des Anstellwinkels 9 ermöglicht.
[0074] Fig. 3 zeigt eine Detaildarstellung einer Dachrinnen-Befestigungsanordnung 1.
[0075] Die Dachrinnen-Befestigungsanordnung 1 ist in gleicher Weise wie in Bezug auf Fig.
1 beschrieben ausgebildet. Dargestellt ist jedoch eine Konfiguration mit größerer
Dachneigung, d.h. einem größeren Anstellwinkel, wie er beispielsweise auch in Fig.
2 dargestellt ist.
[0076] Der Stützabschnitt 7 ist hier ebenfalls als mittlerer Schenkel eines den Lagerabschnitt
6 mit der Nase 12 verbindenden U-förmigen Profilabschnitts der Dachrinne ausgebildet.
[0077] Mit seiner dem zweiten Halterungselement 5 zugewandten Oberfläche 14 ist der Stützabschnitt
7 an einer von dem Lagerabschnitt 6 abgewandten Stirnfläche 15 des zweiten Halterungsteils
5 abgestützt.
[0078] In der dargestellten Konfiguration liegt hier der Abstützpunkt 8 aufgrund des relativ
großen Anstellwinkels an einem unteren Ende des Stützabschnitts 7.
[0079] Fig. 4 zeigt eine Querschnittansicht einer Dachrinne 2.
[0080] Die Dachrinne 2 ist hier einzeln dargestellt und wie in Bezug auf die vorangehenden
Figuren beschreiben ausgebildet.
[0081] An den Endseiten des Profils der Dachrinne 2 sind jeweils Abschlussbleche 22 vorgesehen,
welche die Dachrinne seitlich abschließen und abdichten. Zur Befestigung der Abschlussbleche
22 sind in dem Profil der Dachrinne 2 Schraubkanäle 23 vorgesehen, mittels welcher
die Abschlussbleche 22 endseitig an das Profil angeschraubt werden können.
[0082] Bei derartigen Dachrinnenprofilen handelt es sich vorzugsweise um sogenannte Meterware,
d. h. in einem standardisierten Längenmaß vertriebene Halbzeuge. Falls eine herzustellende
Dachrinne eine über das Standardmaß hinausgehende Länge aufweist, können mehrere Profile
aneinander gesetzt und verbunden werden. Dazu sind in dem Profil Nuten 24 vorgesehen,
in welche Verbindungsstücke zur Verbindung zweier Profile einbringbar sind.
[0083] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorstehend
vollständig beschrieben wurde, ist sie darauf nicht beschränkt, sondern auf vielfältige
Art und Weise modifizierbar.
[0084] Insbesondere kann die Form der Dachrinne von der dargestellten Form abweichen. Beispielsweise
kann die Dachrinne anstatt einer eckigen U-Profilform auch eine runde U-Profilform
aufweisen.
[0085] Beispielsweise muss der Stützabschnitt 7 nicht notwendigerweise gerade ausgebildet
sein. Vielmehr kann er auch eine andere zur Bereitstellung des Abstützpunktes 8 zweckmäßige,
beispielsweise gerundete, Form aufweisen.
[0086] Ferner sind verschiedenste Ausbildungen der Stirnfläche 15 des zweiten Halterungselements
5 denkbar. Beispielsweise muss es sich dabei nicht um eine gerade Stirnfläche handeln,
vielmehr kann diese auch gerundet oder stempelartig ausgebildet sein. Denkbar ist
auch, stirnseitig einen Stoßaufsatz an dem zweiten Halterungselement 5 vorzusehen.
[0087] Neben Schrauben als Befestigungsmittel sind selbstverständlich andere Arten von Befestigungsmitteln
einsetzbar. Darüber hinaus ist zur Endmontage optional oder zusätzlich zu lösbaren
Befestigungsmitteln auch eine unlösbare Befestigung des zweiten Halterungselements
5, beispielsweise über Stoffschluss oder durch Verformung, denkbar.
Bezugszeichenliste
[0088]
- 1
- Dachrinnen-Befestigungsanordnung
- 2
- Dachrinne
- 3
- erstes Halterungselement
- 4
- Dachelement
- 5
- zweites Halterungselement
- 6
- Lagerabschnitt
- 7
- Stützabschnitt
- 8
- Abstützpunkt
- 9
- Anstellwinkels
- 10
- Ausnehmung
- 11
- Verstellrichtung
- 12
- Nase
- 13
- Langloch
- 14
- Oberfläche
- 15
- Stirnfläche
- 16
- Befestigungsmittel
- 17
- Befestigungsmittel
- 18
- Rinnenboden
- 19
- Rinnenwand
- 20
- Dachanordnung
- 21
- Vertiefung
- 22
- Abschlussblech
- 23
- Schraubkanal
- 24
- Nut
1. Dachrinnen-Befestigungsanordnung (1), insbesondere für eine Terrassenüberdachung,
mit:
einer Dachrinne (2);
einem ersten Halterungselement (3), welches zur festen Montage an einem Dachelement
(4) vorgesehen ist;
einem zweiten Halterungselement (5), welches in einem vormontierten Zustand relativ
zu dem ersten Halterungselement (3) verschiebbar und zur Endmontage arretierbar ausgebildet
ist;
wobei die Dachrinne (2) einen Lagerabschnitt (6) aufweist, welcher zur drehbaren Lagerung
an dem ersten Halterungselement (3) ausgebildet ist,
wobei die Dachrinne (2) einen an dem zweiten Halterungselement (5) abstützbaren Stützabschnitt
(7) aufweist, wobei ein Abstützpunkt (8) zwischen dem Stützabschnitt (7) und dem zweitem
Halterungselement (5) zur Einstellung eines Anstellwinkels (9) der Dachrinne relativ
zu dem ersten Halterungselement in dem vormontierten Zustand durch Verschieben des
zweiten Halterungselements (5) veränderbar und zur Endmontage durch Arretieren des
zweiten Halterungselements festlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dachrinne (2) als Profil ausgebildet ist, und das Profil eine Nase (12) aufweist,
welche im montierten Zustand den Stützabschnitt (7) von außen unsichtbar abdeckt.
2. Dachrinnen-Befestigungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstützpunkt (8) durch Verschieben des zweiten Halterungselements (5) stufenlos
einstellbar ist.
3. Dachrinnen-Befestigungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stützabschnitt (7) reibschlüssig an dem zweiten Halterungselement (5) abstützbar
ist.
4. Dachrinnen-Befestigungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Lagerabschnitt (6) zumindest abschnittsweise kreiszylinderförmig ausgebildet
ist und das erste Halterungsteil (3) eine zumindest abschnittsweise runde Ausnehmung
(10) aufweist, in welcher der Lagerabschnitt (6) drehbar läuft.
5. Dachrinnen-Befestigungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Halterungsteil (5) den Lagerabschnitt (6) formschlüssig, insbesondere
auch im endmontierten Zustand im Wesentlichen kraftschlussfrei, in dem ersten Halterungsteil
(3) hält.
6. Dachrinnen-Befestigungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Stützabschnitt (7) mit seiner dem zweiten Halterungselement (5) zugewandten Oberfläche
(14) an einer von dem Lagerabschnitt (6) abgewandten Stirnfläche (15) des zweiten
Halterungsteils (5) abstützbar ist.
7. Dachrinnen-Befestigungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste und das zweite Halterungsteil (3, 5) in einer durch eine Führungseinrichtung
vorbestimmten Verstellrichtung (11) relativ zueinander linear verschiebbar ausgebildet
sind.
8. Dachrinnen-Befestigungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Profil der Dachrinne (2) zur Bildung des Stützabschnitts (7) ausgehend von dem
Lagerabschnitt (6) einen im Wesentlichen U-förmigen Abschnitt aufweist, der mit seinem
dem Lagerabschnitt (6) abgewandten Schenkel in die Nase (12) übergeht, wobei ein mittlerer
Schenkel des U-förmigen Abschnitts eine dem zweiten Halterungselement (5) zugewandte
Oberfläche (14) des Stützabschnitts bildet, an welcher der Abstützpunkt (8) liegt.
9. Dachrinnen-Befestigungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Halterungselement (5) einen im Wesentlichen L-förmigen Querschnitt aufweist
und das erste Halterungselement (3) und den Lagerabschnitt (6) von außen unsichtbar
abdeckt.
10. Dachanordnung (20), insbesondere Terrassenüberdachung, mit:
einem Dachelement (4); und
einer Dachrinnen-Befestigungsanordnung (1) gemäß einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei das erste Halterungselement (3) fest an dem Dachelement (4) montiert ist.
11. Dachanordnung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das das Dachelement (4) als Sparren ausgebildet ist.
12. Dachanordnung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Halterungselement (3) ein Langloch (13) aufweist, durch welches sich ein
Befestigungsmittel (16) des zweiten Halterungsteils (5) erstreckt, wobei das Befestigungsmittel
(16) zur Arretierung des zweiten Halterungsteils (5) ebenfalls in dem Dachelement
(4) befestigbar vorgesehen ist.
13. Dachanordnung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Langloch (13) als Führungseinrichtung zur Definition einer Verstellrichtung (11)
im vormontierten Zustand ausgebildet ist.
14. Verfahren zur Montage einer Dachrinne (2), insbesondere einer Dachanordnung nach einem
der Ansprüche 10 bis 13, mit den Schritten:
Befestigen eines ersten Halterungselements (3) an einem Dachelement (4);
Ausrichten der mit einem Lagerabschnitt (6) drehbar an dem ersten Halterungselement
(3) gelagerten Dachrinne (2) in einem gewünschten Anstellwinkel (9), insbesondere
in einer waagrechten Position;
Verschieben eines zweiten Halterungselements (5) relativ zu dem ersten Halterungselement
(3) in Anlage mit einem Stützabschnitt der Dachrinne (2), wobei die Dachrinne (2)
als Profil ausgebildet ist, und wobei das Profil eine Nase (12) aufweist, welche im
montierten Zustand den Stützabschnitt (7) von außen unsichtbar abdeckt; und
Arretieren des zweiten Halterungselements (5) relativ zu dem ersten Halterungselement
(3).
15. Verfahren zur Montage einer Dachrinne (2), insbesondere einer Dachanordnung nach einem
der Ansprüche 10 bis 13, mit den Schritten:
Befestigen eines ersten Halterungselements (3) an einem Dachelement (4);
Ausrichten der mit einem Lagerabschnitt (6) drehbar an dem ersten Halterungselement
(3) gelagerten Dachrinne (2) durch Verschieben eines zweiten Halterungselements (5)
relativ zu dem ersten Halterungselement (3), wobei ein Abstützpunkt (8) zwischen einem
Stützabschnitt (7) der Dachrinne (2) und dem zweiten Halterungselement verschoben
und die Dachrinne (2) durch das Verschieben relativ zu dem ersten Halterungselement
(3) in einen gewünschten Anstellwinkel (9), insbesondere in eine waagrechte Position,
gedreht wird, wobei die Dachrinne (2) als Profil ausgebildet ist, und wobei das Profil
eine Nase (12) aufweist, welche im montierten Zustand den Stützabschnitt (7) von außen
unsichtbar abdeckt; und
Arretieren des zweiten Halterungselements (5) relativ zu dem ersten Halterungselement
(3).
1. Roof gutter attachment assembly (1), particularly for a terrace canopy, with:
a roof gutter (2);
a first holding element (3) for permanent mounting on a roof element (4);
a second holding element (5), which is displaceable relative to the first holding
element (3) in a pre-mounted state and is lockable for final mounting;
wherein the roof gutter (2) has a bearing portion (6) which is provided for rotational
bearing on the first holding element (3),
wherein the roof gutter (2) has a bracing portion (7) abuttable against the second
holding element (5), wherein a bracing point (8) can be adjusted between the bracing
portion (7) and the second holding element (5) for setting a positioning angle (9)
of the roof gutter relative to the first holding element in the pre-mounted state
by displacing the second holding element (5), and can be positioned for final mounting
by locking the second holding element,
characterised
in that the roof gutter (2) is a profile in design, said profile having a nose (12) which
in the mounted state covers the bracing portion (7) so as to be invisible from outside.
2. Roof gutter attachment assembly according to claim 1,
characterised
in that the bracing point (8) is continuously adjustable by displacing the second holding
element (5).
3. Roof gutter attachment assembly according to any one of the preceding claims,
characterised
in that the bracing portion (7) can be abutted in frictional engagement against the second
holding element (5).
4. Roof gutter attachment assembly according to any one of the preceding claims,
characterised
in that the bearing portion (6) is cylinder-shaped at least portion-wise, and the first holding
element (3) has an at least portion-wise round recess 10) in which the bearing portion
(6) runs rotationally.
5. Roof gutter attachment assembly according to any one of the preceding claims,
characterised
in that the second holding element (5) holds the bearing portion (6) in the first holding
portion (3) in a form-fitting manner, particularly in the finally mounted state also
substantially frictionlessly.
6. Roof gutter attachment assembly according to any one of the preceding claims,
characterised
in that the bracing portion (7) with its surface (14) facing the second holding element (5)
can be abutted against an end face (15) of the second holding element (5) facing away
from the bearing portion (6).
7. Roof gutter attachment assembly according to any one of the preceding claims,
characterised
in that the first and the second holding elements (3, 5) are displaceable in a linear manner
relative to one another in a direction of adjustment (11) predetermined by a guide
device.
8. Roof gutter attachment assembly according to any one of the preceding claims,
characterised
in that the profile of the roof gutter (2) has for forming the bracing portion (7) starting
from the bearing portion (6) a substantially U-shaped portion, which with its leg
facing away from the bearing portion (6) transitions into the nose (12), wherein a
central leg of the U-shaped portion forms a surface (14) of the bracing portion which
faces the second holding element (5) on which surface (14) the bracing point (8) is
located.
9. Roof gutter attachment assembly according to any one of the preceding claims,
characterised
in that the second holding element (5) has a substantially L-shaped cross-section and covers
the first holding element (3) and the bearing portion (6) so as to be invisible from
outside.
10. Roof assembly (20), particularly a terrace canopy, with:
a roof element (4); and
a roof gutter attachment assembly (1) according to any one of the preceding claims
wherein the first holding element (3) is mounted permanently on the roof element (4).
11. Roof assembly according to claim 10,
characterised
in that the roof element (4) is a rafter.
12. Roof assembly according to claim 10 or 11,
characterised
in that the first holding element (3) has a slot (13) through which a means of attachment
(16) of the second holding element (5) extends, wherein the means of attachment (16)
can also be attached in the roof element (4) for locking the second holding element
(5).
13. Roof assembly according to claim 12,
characterised
in that the slot (13) is provided as a guide device for defining a direction of adjustment
(11) in the pre-mounted state.
14. Method of mounting a roof gutter (2), particularly a roof assembly according to any
one of claims 10 to 13, with the steps:
attachment of a first holding element (3) to a roof element (4) ;
alignment of the roof gutter (2) with a bearing portion (6) supported rotationally
on the first holding element (3) in a desired positioning angle (9), particularly
in a horizontal position;
displacement of a second holding element (5) relative to the first holding element
(3) in contact with a bracing portion of the roof gutter (2), wherein the roof gutter
(2) is a profile in design, and wherein said profile has a nose (12) which in the
mounted state covers the bracing portion (7) so as to be invisible from outside; and
locking of the second holding element (5) relative to the first holding element (3).
15. Method of mounting a roof gutter (2), particularly a roof assembly according to any
one of claims 10 to 13, with the steps:
attachment of a first holding element (3) to a roof element (4) ;
alignment of the roof gutter (2) with a bearing portion (6) supported rotationally
on the first holding element (3) by displacement of a second holding element (5) relative
to the first holding element (3), wherein a bracing point (8) is displaced between
a bracing portion (7) of the roof gutter (2) and the second holding element, and the
roof gutter (2) is rotated by means of displacement relative to the first holding
element (3) into a desired positioning angle (9), particularly into a horizontal position,
wherein the roof gutter (2) is a profile in design, and wherein said profile has a
nose (12) which in the mounted state covers the bracing portion (7) so as to be invisible
from outside; and locking of the second holding element (5) relative to the first
holding element (3).
1. Dispositif de fixation de chéneaux (1), en particulier pour un auvent de terrasse,
doté :
d'un chéneau (2) ;
d'un premier élément de maintien (3), lequel est prévu pour montage fixe à un élément
de toit (4) ;
d'un deuxième élément de maintien (5), lequel est réalisé comme coulissant par rapport
au premier élément de maintien (3) dans un état prémonté et pouvant être verrouillé
pour le montage final ;
dans lequel le chéneau (2) comporte une section de palier (6), laquelle est réalisée
pour être posée en rotation sur le premier élément de maintien (3),
dans lequel le chéneau (2) comporte une section d'appui (7) pouvant s'appuyer sur
le deuxième élément de maintien (5), dans lequel un point d'appui (8) entre la section
d'appui (7) et le deuxième élément de maintien (5) est modifiable afin de régler un
angle d'inclinaison (9) du chéneau par rapport au premier élément de maintien dans
l'état prémonté par coulissement du deuxième élément de maintien (5) et peut être
fixé pour le montage final par verrouillage du deuxième élément de maintien,
caractérisé en ce
que le chéneau (2) est réalisé comme profilé, et le profilé comporte un bec (12), lequel
recouvre dans l'état monté la section d'appui (7) de manière invisible de l'extérieur.
2. Dispositif de fixation de chéneaux selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le point d'appui (8) peut être réglé de manière progressive par coulissement du deuxième
élément de maintien (5) .
3. Dispositif de fixation de chéneaux selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la section d'appui (7) peut s'appuyer par friction sur le deuxième élément de maintien
(5).
4. Dispositif de fixation de chéneaux selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la section de palier (6) est réalisée au moins partiellement comme cylindrique et
la première pièce de maintien (3) comporte un évidement (10) au moins partiellement
arrondi, à l'intérieur duquel la section de palier est située en rotation (6).
5. Dispositif de fixation de chéneaux selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la deuxième pièce de maintien (5) maintient la section de palier (6) dans la première
pièce de maintien (3) par complémentarité de formes, en particulier essentiellement
sans friction également dans l'état de montage final.
6. Dispositif de fixation de chéneaux selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la section d'appui (7) peut, avec sa surface (14) faisant face au deuxième élément
de maintien (5), s'appuyer sur une surface avant (15) de la deuxième pièce de maintien
(5) se détournant de la section de palier (6).
7. Dispositif de fixation de chéneaux selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la première et la deuxième pièce de maintien (3, 5) sont réalisées comme linéairement
coulissantes l'une par rapport à l'autre dans une direction de réglage (11) prédéterminée
par un dispositif de guidage.
8. Dispositif de fixation de chéneaux selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le profilé du chéneau (2) comporte, pour former la section d'appui (7), une section
essentiellement en forme de U émanant de la section de palier (6), laquelle passe
dans le bec (12) avec sa branche se détournant de la section de palier (6), dans lequel
une branche médiane de la section en forme de U forme une surface (14) faisant face
au deuxième élément de maintien (5) de la section d'appui, sur laquelle le point d'appui
(8) se trouve.
9. Dispositif de fixation de chéneaux selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que le deuxième élément de maintien (5) comporte une section transversale essentiellement
en forme de L et recouvre le premier élément de maintien (3) et la section de palier
(6) de manière invisible de l'extérieur.
10. Ensemble de toit (20), en particulier auvent de terrasse, doté :
d'un élément de toit (4) ; et
d'un dispositif de fixation de chéneaux selon l'une des revendications ci-dessus,
dans lequel le premier élément de maintien (3) est monté de manière fixe à l'élément
de toit (4) .
11. Ensemble de toit selon la revendication 10,
caractérisé en ce
que l'élément de toit (4) est réalisé comme chevron.
12. Ensemble de toit selon la revendication 10 ou 11,
caractérisé en ce
que le premier élément de maintien (3) comporte un trou oblong (13), au travers duquel
s'étend un moyen de fixation (16) de la deuxième pièce de maintien (5), dans lequel
le moyen de fixation (16) est prévu pour pouvoir également être fixé dans l'élément
de toit (4) afin de verrouiller la deuxième pièce de maintien (5).
13. Ensemble de toit selon la revendication 12,
caractérisé en ce
que le trou oblong (13) est réalisé comme dispositif de guidage pour définir une direction
de réglage (11) dans l'état prémonté.
14. Procédé de montage d'un chéneau (2), en particulier d'un ensemble de toit selon l'une
des revendications 10 à 13, avec les étapes :
fixation d'un premier élément de maintien (3) à un élément de toit (4) ;
orientation du chéneau (2) déposé en rotation sur le premier élément de maintien (3)
avec une section de palier (6) à une inclinaison souhaitée (9), en particulier dans
une position horizontale ;
coulissement d'un deuxième élément de maintien (5) par rapport au premier élément
de maintien (3) en appui contre une section d'appui du chéneau (2), dans lequel le
chéneau (2) est réalisé comme profilé, et dans lequel le profilé comporte un bec (12),
lequel recouvre la section d'appui (7) de manière invisible depuis l'extérieur dans
l'état monté ; et
verrouillage du deuxième élément de maintien (5) par rapport au premier élément de
maintien (3).
15. Procédé de montage d'un chéneau (2), en particulier d'un ensemble de toit selon l'une
des revendications 10 à 13, avec les étapes :
fixation d'un premier élément de maintien (3) à un élément de toit (4) ;
orientation du chéneau (2) déposé en rotation sur le premier élément de maintien (3)
avec une section de palier (6) par coulissement d'un deuxième élément de maintien
(5) par rapport au premier élément de maintien (3), dans lequel un point d'appui (8)
est coulissé entre une section d'appui (7) du chéneau (2) et le deuxième élément de
maintien et le chéneau (2) est tourné à une inclinaison souhaitée (9), en particulier
une position horizontale, par le coulissement par rapport au premier élément de maintien
(3), dans lequel le chéneau (2) est réalisé comme profilé, et dans lequel le profilé
comporte un bec (12), lequel recouvre la section d'appui (7) de manière invisible
depuis l'extérieur dans l'état monté ; et
verrouillage du deuxième élément de maintien (5) par rapport au premier élément de
maintien (3).