[0001] Die hier vorliegende Erfindung beschreibt ein Schachtantennensystem zur mobilen Kommunikation.
Schachtantennen werden häufig dort eingesetzt, wo normale Antennen nicht eingesetzt
werden können, weil diese das Landschaftsbild stören. Dies trifft insbesondere auf
Innenstädte zu, wo Vorschriften den Einsatz weit sichtbarer Mobilfunkantennen verbieten.
Schachtantennen werden dabei vorzugsweise im Boden oder in der Fahrbahn verbaut und
erreichen durch Mehrfachreflektion an den umliegenden Gebäuden eine beachtliche Ausbreitungsreichweite.
[0003] Die
JP 2011 042943 A beschreibt eine Schachteinheit zur Messung eines Wasserspegels. Die Schachteinheit
beinhaltet eine Rahmenanordnung, die in den Boden einsetzbar ist und eine Aufnahmeöffnung
aufweist. Die Schachteinheit umfasst ein Wasserstandsmesseinheit, das in einem Gehäuse
angeordnet und lösbar in der Aufnahmeöffnung der Rahmenanordnung installiert ist.
Die Wasserstandsmesseinheit ist dazu ausgebildet, um den Wasserstand in einem Rohr
berührungslos zu messen. Eine Abdeckung verschließt die Rahmenanordnung und sorgt
dafür, dass das Gehäuse der Wasserstandsmesseinheit sicher innerhalb der Rahmenanordnung
angeordnet ist.
[0004] Die
JP 2003 142909 A zeigt ein Schachtantennensystem, welches in einem Loch in einer Straße installiert
werden kann. Das Schachtantennensystem umfasst eine Antenne, die in einem Gehäuse
angeordnet ist. Weiterhin sind Federelemente zwischen dem Gehäuse und einem Boden
innerhalb des Lochs angeordnet, die dafür sorgen, dass das Gehäuse mit der Antenne
in Richtung der Straßenoberfläche gedrückt wird. Vibrationen durch Fahrzeuge werden
durch diese Federelemente gedämpft.
[0005] Aus der
GB 2 326 002 A ist eine solche Schachtantenne bekannt. Die Schachtantenne wird in ein Loch im Boden
eingesetzt und über eine unterirdische Zuführung mit Energie und Daten versorgt. Das
Antennensystem ist dabei in einem Gehäuse integriert, wobei die Oberfläche des Gehäuses
bündig an der Fahrbahnoberfläche anliegt.
[0006] Eine weitere Schachtantenne ist aus der
EP 1 801 293 A2 bekannt. Die Schachtantenne weist kein eigenes Gehäuse auf, sondern wird an die Unterseite
eines bereits existierenden Kanaldeckels angeordnet.
[0007] Nachteilig an den Schachtantennen aus dem Stand der Technik ist, dass durch Toleranzen
bei den einzelnen Komponenten die Antenne nicht das zu versorgende Gebiet wie gewünscht
ausleuchtet und durch Belastungen des Kanaldeckels, bzw. des Antennengehäuses, wie
sie durch Fußgänger oder Fahrzeuge hervorgerufen werden, Schwingungen an das Antennensystem
übertragen werden. Eine derartige mechanische Kopplung führt zu einer deutlichen Verringerung
der Lebenszeit der Antenne.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung ein Schachtantennensystem zu schaffen, welches
einerseits möglichst nahe an der Oberfläche angeordnet ist und andererseits gleichzeitig
durch Schwingungen, wie sie durch Fahrzeuge oder Fußgänger ausgehen, besser geschützt
ist.
[0009] Die Aufgabe wird bezüglich eines Schachtantennensystems gemäß den im Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
angegeben.
[0010] Das erfindungsgemäße Schachtantennensystem umfasst ein Antennengehäuse, in welchem
zumindest eine Antenne eingebracht oder einbringbar ist. Es weist einen Abstützrahmen
mit einer Einführöffnung und mit einer umlaufenden Wand auf, durch die ein Aufnahmeraum
begrenzt ist, der von der Einführöffnung aus zugänglich ist und in dem das Antennengehäuse
angeordnet ist. Eine Abschlussdeckelanordnung verschließt dabei die Einführöffnung,
wobei die Abschlussdeckelanordnung an ihrem Randbereich zumindest mittelbar an dem
Abstützrahmen abgestützt ist, so dass eine Unterseite der Abschlussdeckelanordnung
eine Oberseite des Antennengehäuses überdeckt. Das Antennengehäuse ist über zumindest
eine Kraftspeichereinrichtung zumindest mittelbar an dem Abstützrahmen abgestützt.
Die zumindest eine Kraftspeichereinrichtung umfasst zumindest ein Schaummodul, das
elastische, federnde und dämpfende Eigenschaften aufweist, wodurch die Oberseite des
Antennengehäuses an die Unterseite der Abschlussdeckelanordnung angedrückt gehalten
wird. Durch die Kraftspeichereinrichtung ist gewährleistet, dass das Antennengehäuse
stets möglichst nahe und mit immer dem gleichen Abstand an der Abschlussdeckelanordnung
angeordnet ist und den gewünschten Bereich oberhalb der Fahrbahn versorgen kann. Belastungen
durch Fußgänger oder Fahrzeuge, die zu Vibrationen und Schwingungen führen, werden
von der Kraftspeichereinrichtung außerdem aufgenommen und gedämpft, wodurch sich die
Lebensdauer des Antennengehäuses bzw. des gesamten Schachtantennensystems erhöht.
Weiterhin weist ein Bereich des Schachtantennensystems an der Oberseite des Antennengehäuses
mehrere in Richtung der Abschlussdeckelanordnung ragende Erhebungen auf, wobei das
Antennengehäuse einzig über die Erhebungen in Kontakt zu der Unterseite der Abschlussdeckelanordnung
tritt. In diesen Erhebungen sind die Antennen des Antennengehäuses angeordnet, wodurch
diese besonders nahe an einer Oberseite des Schachtantennensystems angeordnet sind.
[0011] Das Antennengehäuse wird vorzugsweise derart dimensioniert, dass die Hauptabstrahlrichtung
der Antennen nicht parallel zu der Straße verläuft, sondern vorzugsweise quer zu der
Straße, insbesondere in einem Winkel von 45°. Dadurch ist gewährleistet, dass das
Antennensignal an Hausfassaden reflektiert wird, wodurch eine sehr hohe Reichweite
erzielt wird. Eine solche Ausleuchtung des zu versorgenden Gebietes mit dem Antennengehäuse
gelingt dadurch, dass das Antennengehäuse gegenüber dem Abstützrahmen mit einer vorwählbaren
Winkellage positioniert ist. Dies bedeutet, dass die Winkellage in diskreten Schritten
einstellbar ist.
[0012] Vorzugsweise handelt es sich bei dem Schaummodul um einen Elastomerschaum, der beispielsweise
aus Moosgummi und/oder Polyurethan besteht oder dieses umfasst. Dieser kann auch ein
Formgedächtnis (engl. memory foam) aufweisen. Ein solches Schaummodul kann einerseits
offenporig sein, was bedeutet, dass die einzelnen Poren innerhalb des Schaummoduls
miteinander verbunden sind. Alternativ kann es auch geschlossenporig sein. Eine Mischung
aus offenporig und geschlossenporig ist ebenfalls möglich. Die Oberfläche des Schaummoduls
kann rau sein, wodurch der Grip (Reibwert) erhöht ist. Diese wäre im einfachsten Fall
dann der Fall, wenn die einzelnen Poren von außen sichtbar wären. Das Schaummodul
kann allerdings auch eine vorzugsweise glatte Haut bzw. Oberfläche aufweisen, wodurch
der Abrieb vermindert ist.
[0013] Eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schachtantennensystems sieht vor,
dass das Antennengehäuse gegenüber dem Abstützrahmen in montiertem Zustand verdrehsicher
aber (ausschließlich) axial, also entlang einer Hochachse, verschiebbar angeordnet
ist, bzw. dass die Abschlussdeckelanordnung gegenüber dem Abstützrahmen verdrehsicher
angeordnet ist. Dies ist deshalb von Bedeutung, weil insbesondere der Abstützrahmen
fest mit dem diesen umgebenden Erdreich bzw. Mauerwerk verbunden ist und sich in montiertem
Zustand nicht verdrehen bzw. bewegen kann. Dadurch, dass das Antennengehäuse ebenfalls
gegenüber dem Abstützrahmen verdrehsicher angeordnet ist, ist sichergestellt, dass
stets die gleiche Fläche ausgeleuchtet wird.
[0014] Kontinuierlich könnte eine verstellbare Winkellage dann eingestellt werden, wenn
das Antennengehäuse beliebig gegenüber dem Abstützrahmen verdreht werden könnte, wobei
nach Erreichen des gewünschten Winkels das Antennengehäuse durch eine Klemmverbindung
derart fest an dem Abstützrahmen fixiert müsste, dass lediglich nur noch eine axiale
Bewegung möglich wäre.
[0015] Um eine diskrete Winkellage einstellen zu können, ist in einer Weiterbildung des
erfindungsgemäßen Schachtantennensystems vorgesehen, dass das Antennengehäuse an seiner
Umfangsfläche in Umfangsrichtung voneinander versetzt liegende Rastvorsprünge aufweist.
Gleichermaßen weist die umlaufende Wand des Abstützrahmens an ihrer Innenseite mehrere
in Umfangsrichtung voneinander versetzt liegende Rastvertiefungen auf, wobei zumindest
ein Rastvorsprung oder jeder Rastvorsprung in eine Rastvertiefung eingreift. Es wäre
natürlich auch der umgekehrte Fall möglich. Je nach Abstand der einzelnen Rastvorsprünge
bzw. Rastvertiefungen zueinander, kann das Antennengehäuse in diskreten Winkellagen
zum Abstützrahmen ausgerichtet werden. In diesem Fall ist es außerdem ausreichend,
wenn der Abstützrahmen ohne eine bestimmte Ausrichtung im Boden eingesetzt wird. Die
genaue Ausrichtung des Antennengehäuses kann später erfolgen und auch jederzeit sehr
einfach verändert werden.
[0016] In einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Schachtantennensystems stützt
sich das Antennengehäuse mittelbar am Abstützrahmen ab. In diesem Fall umfasst die
umlaufende Wand des Abstützrahmens an ihrer Innenseite zumindest abschnittsweise nach
innen radial vorstehende Auflageabschnitte, vorzugsweise in Form eines Auflageflanschs.
Das Schachtantennensystem umfasst in diesem Fall zusätzlich einen Einhängerahmen,
der einen umlaufenden Materialabschnitt aufweist, an dem mehrere hakenförmige Einhängeelemente
angebracht sind. Die hakenförmigen Einhängeelemente (vorzugsweise L-förmig) umfassen
je einen länglichen ersten und einen quer (vorzugsweise senkrecht) dazu verlaufenden
zweiten Abschnitt. Der zweite Abschnitt von jedem hakenförmigen Einhängeelement liegt
dabei auf dem Auflageabschnitt des Abstützrahmens auf, so dass der umlaufende Materialabschnitt
des Einhängerahmens in dem Aufnahmeraum vorzugsweise unterhalb der Auflageabschnitte
angeordnet ist. Das Antennengehäuse ist im Weiteren in diesem Einhängerahmen angeordnet.
[0017] Die Auflageabschnitte des Abstützrahmens können eine Vielzahl von Vertiefungen aufweisen,
wobei der zweite Abschnitt jedes hakenförmigen Einhängeelements in dieser Vertiefung
aufliegt. Der Einhängerahmen kann gegenüber dem Abstützrahmen verdreht werden, so
dass das jeweilige hakenförmige Einhängeelement bei unterschiedlichen Winkellagen
in unterschiedliche Vertiefungen eingreift. Dadurch können nicht nur unterschiedliche
Winkellagen eingestellt werden, sondern es wird gleichzeitig ein Verdrehungsschutz
zwischen dem Einhängerahmen und dem Abstützrahmen erreicht. Zusätzlich und alternativ
könnte jedes Einhängeelement auch noch über eine Schraubverbindung und/oder Klebeverbindung
fest mit den jeweiligen Auflageabschnitten des Abstützrahmens verbunden sein.
[0018] Die Einstellung einer bestimmten Winkellage könnte auch dadurch erfolgen, dass das
Antennengehäuse an seiner Umfangsfläche in Umfangsrichtung voneinander versetzt liegende
Rastvorsprünge aufweist, wobei zumindest der längliche erste Abschnitt jedes hakenförmigen
Einhängeelements einen Aufnahmeschlitz umfasst, der sich zumindest über eine Teillänge
des ersten Abschnitts erstreckt. In diesen Aufnahmeschlitz würde dann ein Rastvorsprung
des Antennengehäuses eingreifen. Alternativ wäre es auch möglich, dass die Rastvorsprünge
an den hakenförmigen Einhängeelementen ausgebildet sind, wohingegen an dem Antennengehäuse
dazu korrespondierende Rastvertiefungen ausgebildet sind.
[0019] Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen beispielhaft beschrieben. Gleiche Gegenstände weisen dieselben
Bezugszeichen auf. Die entsprechenden Figuren der Zeichnungen zeigen im Einzelnen:
- Figuren 1 und 2:
- Verschiedene Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schachtantennensystems in Explosivdarstellung;
- Figur 3:
- eine Draufsicht auf das Schachtantennensystem aus Figur 2; und
- Figur 4:
- einen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Schachtantennensystem aus Figur 2.
[0020] Figur 1 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schachtantennensystems 1,
welches sich zur mobilen Kommunikation eignet. Das Schachtantennensystem dient insbesondere
dazu, mobile Dienste entlang von Straßen, Fußgängerzonen bzw. in Tunneln bereit zu
stellen. Dabei werden unter anderem Dienste wie GSM, UMTS und LTE bedient.
[0021] Das Schachtantennensystem 1 wird dabei vorzugsweise in den Boden eingelassen. Es
umfasst ein Antennengehäuse 2, in welchem zumindest eine Antenne eingebracht ist.
Weiterhin umfasst das Schachtantennensystem 1 einen Abstützrahmen 3 mit einer Einführöffnung
4 und mit einer umlaufenden Wand 5, durch die ein Aufnahmeraum 6 umgrenzt ist, der
von der Einführöffnung 4 aus zugänglich ist und in dem das Antennengehäuse 2 angeordnet
ist.
[0022] Das Schachtantennensystem 1 umfasst außerdem eine Abschlussdeckelanordnung 7, die
die Einführöffnung 4 verschließt, wobei die Abschlussdeckelanordnung 7 an ihrem Randbereich
zumindest mittelbar an dem Abstützrahmen 3 abgestützt ist, so dass eine Unterseite
8 der Abschlussdeckelanordnung 7 eine Oberseite 9 des Antennengehäuses 2 überdeckt.
[0023] Wie später noch ausführlich erläutert wird, wird das Antennengehäuse 2 über eine
Kraftspeichereinrichtung 10 zumindest mittelbar an dem Abstützrahmen 3 abgestützt.
Die zumindest eine Kraftspeichereinrichtung 10 ist so ausgebildet, dass sie die Oberseite
9 des Antennengehäuses 2 an die Unterseite 8 der Abschlussdeckelanordnung 7 angedrückt
hält. Die Kraftspeichereinrichtung 10 bringt daher ständig eine vorzugsweise konstante
Anpresskraft auf das Antennengehäuse 2 auf, damit dieses ständig in mechanischem Kontakt
mit der Abschlussdeckelanordnung 7 steht. Dies gilt vorzugsweise auch dann, wenn Fahrzeuge
über die Abschlussdeckelanordnung 7 fahren.
[0024] In Figur 1 ist weiterhin zur Veranschaulichung eine Hochachse 11 dargestellt, die
das Schachtantennensystem 1 vorzugsweise zentral durchsetzt. Das Antennengehäuse 2
und die Abschlussdeckelanordnung 7 sind vorzugsweise ständig parallel mit maximal
± 2° zueinander angeordnet. Dies gilt vorzugsweise auch für den Abstützrahmen 3.
[0025] Die Oberseite 9 des Antennengehäuses 2 weist in Figur 1 mehrere in Richtung der Abschlussdeckelanordnung
7 ragende Erhebungen 12 auf. Das Antennengehäuse 2 hat einzig über diese Erhebungen
12 Kontakt zu der Unterseite 8 der Abschlussdeckelanordnung 7. Ein restlicher Bereich
der Oberseite 9 des Antennengehäuses 2, der nicht zu den Erhebungen 12 zählt, ist
von der Unterseite 8 der Abschlussdeckelanordnung 7 beabstandet. Dieser restliche
Bereich ist vorzugsweise in eine oder mehrere Richtungen geneigt. Vorzugsweise fällt
dieser restliche Bereich vom Zentrum des Antennengehäuses in Richtung der Umrandung
ab. Dadurch ist gewährleistet, dass eindringende Feuchtigkeit, beispielsweise durch
Regen, sich nicht an der Oberseite 9 des Antennengehäuses 2 absetzt, sondern an dieser
herunterläuft. Im Zentrum des Antennengehäuses 2 ist außerdem ein vorzugsweise wasserdichtes
Überdruckventil 13 angeordnet. Das Überdruckventil 13 dient zum Druckausgleich aufgrund
von Schwankungen im Luftdruck der Umgebung bzw. aufgrund von Temperaturschwankungen.
Durch das Überdruckventil 13 kann Luft sowohl in das Antennengehäuse 2 hineinströmen
als auch aus diesem heraus.
[0026] Die Erhebungen 12 erstrecken sich vorzugsweise von einem Randbereich der Oberseite
9 des Antennengehäuses 2 in Richtung des Zentrums der Oberseite des Antennengehäuses
2. Die Erhebungen sind von dem Zentrum der Oberseite des Antennengehäuses 2 beabstandet.
Sie enden daher in einem Abstand vom Zentrum der Oberseite 9 des Antennengehäuses
2. Die Erhebungen 12 sind vorzugsweise mehr lang als breit. Alle Erhebungen 12 sind
vorzugsweise gleich ausgebildet. Die einzelnen Erhebungen 12 sind voneinander beabstandet
bzw. um das Zentrum herum angeordnet. In Figur 1 sind sie um ca. 90° voneinander beabstandet.
In den Erhebungen 12 sind vorzugsweise zumindest Teile von ein oder mehreren Antennen
angeordnet. Die Antennen stehen daher über eine restliche Oberfläche 9 des Antennengehäuses
2 hervor.
[0027] In Figur 1 wird durch einen Pfeil, der sich um die Hochachse 11 erstreckt, die Möglichkeit
aufgezeigt, dass das Antennengehäuse 2 je nach gewünschter Abstrahlrichtung der Hauptkeule
gedreht werden kann. Nach erfolgter Montage soll die Ausrichtung beibehalten werden.
Aus diesem Grund ist das Antennengehäuse 2 gegenüber dem Abstützrahmen 3 im montierten
Zustand verdrehsicher aber axial, also entlang der Hochachse 11 verschiebbar angeordnet.
Vorzugsweise gilt das gleiche auch für die Abschlussdeckelanordnung 7. Diese ist ebenfalls
gegenüber dem Abstützrahmen 3 verdrehsicher angeordnet. Die Abschlussdeckelanordnung
7 umfasst hierzu Nasen 14, die an der Umfangsfläche der Abschlussdeckelanordnung 7
angeordnet sind. Diese Nasen 14 greifen in dazu korrespondierende Öffnungen 15 ein,
die im Abstützrahmen 3 angeordnet sind. Diese Öffnungen können einerseits von zwei
Richtungen zugänglich sein oder lediglich von einer Richtung. Im letzteren Fall handelt
es sich um eine sogenannte Tunnelöffnung 15 die verhindert, dass die Abschlussdeckelanordnung
7 durch eine rein axiale Bewegung entlang der Hochachse 11 von dem Abstützrahmen 3
abgehoben werden kann.
[0028] Die umlaufende Wand 5 des Abstützrahmens 3 ist bezüglich ihrer Außenseite in Richtung
der Abschlussdeckelanordnung 7 radial nach innen geneigt. Dadurch wird ein Herausziehen
des Abstützrahmens 3 aus dem Untergrund vermieden. Eine Stirnseite 16 der umlaufenden
Wand 5 endet bündig mit einer Oberseite 17 der Abschlussdeckelanordnung 7. Die Abschlussdeckelanordnung
7 endet bezüglich ihrer Oberseite 17 vorzugsweise ebenfalls bündig mit dem der Fahrbahn.
[0029] Das Antennengehäuse 2 ist an dem Abstützrahmen 3 abgestützt. In Figur 1 ist das Antennengehäuse
2 lediglich mittelbar an dem Abstützrahmen 3 abgestützt. Dies wird dadurch erreicht,
dass das Antennengehäuse 2 an einem Einhängerahmen 20 angeordnet bzw. durch diesen
gehalten ist. Der Einhängerahmen 20 umfasst einen umlaufenden Materialabschnitt 21
und mehrere an diesen angebrachte hakenförmige Einhängeelemente 22. Die hakenförmigen
Einhängeelemente 22 umfassen je einen länglichen ersten Abschnitt 22a und einen quer
dazu verlaufenden zweiten Abschnitt 22b.
[0030] Der zweite Abschnitt 22b der hakenförmigen Einhängeelemente 22 stützt sich am Abstützrahmen
3 ab. Hierzu weist die umlaufende Wand 5 des Abstützrahmens 3 an ihrer Innenseite
zumindest abschnittsweise nach innen radial vorstehende Auflageabschnitte 23 auf.
Dies bedeutet, dass die umlaufende Wand 5 einen ersten Bereich und einen zweiten Bereich
umfasst, wobei der zweite Bereich einen kleineren Innendurchmesser aufweist als der
erste Bereich und weiter von der Abschlussdeckelanordnung 7 entfernt ist als der erste
Bereich. An dem zweiten Bereich sind die Auflageabschnitte 23 ausgebildet. Der zweite
Abschnitt 22b jedes hakenförmigen Einhängeelements 22 liegt auf den Auflageabschnitten
23 des Abstützrahmens 3 auf. Der zweite Abschnitt 22b ist an einem ersten Ende des
ersten Abschnitts 22a angeordnet. Ein zweites Ende des ersten Abschnitts 22a, welches
dem ersten Ende gegenüberliegt, ist mit dem umlaufenden Materialabschnitt 21 verbunden.
Dies bedeutet, dass der umlaufende Materialabschnitt 21 des Einhängerahmens 20 in
dem Aufnahmeraum 6 vorzugsweise unterhalb der Auflageabschnitte 23 angeordnet ist.
[0031] An der Position, an welcher der zweite Abschnitt 22b jedes hakenförmigen Einhängeelementes
22 auf den jeweiligen Auflageabschnitten 23 des Abstützrahmens 3 aufliegt, weisen
die Auflageabschnitte 23 vorzugsweise eine Vertiefung 24 auf, wodurch ein Verdrehen
des Einhängerahmens 20 gegenüber dem Abstützrahmen 3 unterbleibt. Vorzugsweise gibt
es eine Vielzahl von Vertiefungen 24, sodass ausgesucht werden kann, in welcher Vertiefung
24 welches hakenförmige Einhängeelement 22 eingelegt wird. Dadurch ist das Antennengehäuse
2 gegenüber dem Abstützrahmen 3 mit einer vorwählbaren Winkellage positionierbar.
Vorzugsweise kann es gleich viele oder mehr Vertiefungen 24 geben als hakenförmige
Einhängeelemente 22.
[0032] Das Antennengehäuse 2 weist an seiner Umfangsfläche 30 in Umfangsrichtung voneinander
versetzt liegende Rastvorsprünge 31 auf. Die Rastvorsprünge 31 sind vorzugsweise im
oberen Teil 29 des Antennengehäuses 2 ausgebildet. Weiterhin weist zumindest der längliche
erste Abschnitt 22a jedes hakenförmigen Einhängeelementes 22 einen Aufnahmeschlitz
32 auf, der sich zumindest über eine Teillänge des ersten Abschnitts 22a erstreckt.
Er kann sich auch über die gesamte Länge des ersten Abschnitts 22a erstrecken. In
Figur 1 erstreckt sich dieser Aufnahmeschlitz 32 auch noch zu einem gewissen Teil
in den zweiten Abschnitt 22b hinein. In diesen Aufnahmeschlitz 32 greift ein Rastvorsprung
des Antennengehäuses 2 ein und ist durch diesen lediglich axial, also entlang der
Hochachse 11 geführt, wodurch ein Verdrehen des Antennengehäuses 2 gegenüber dem Einhängerahmen
20 unterbleibt. Für den Fall, dass sich der Aufnahmeschlitz 32 nur über eine Teillänge
in dem ersten Abschnitt 22a erstreckt, dient das Ende des Aufnahmeschlitzes 32, welches
näher an dem umlaufenden Materialabschnitt 21 angeordnet ist, gleichzeitig als Anschlag.
Dadurch wird eine mögliche Beschädigung der zumindest einen Kraftspeichereinrichtung
10 bzw. des Antennengehäuses 2 und damit des Schachtantennensystems 1 verhindert.
[0033] Je mehr in Umfangrichtung voneinander versetzt liegende Rastvorsprünge 31 angeordnet
sind, desto feiner kann das Antennengehäuse 2 gegenüber dem Einhängerahmen 20 und
damit gegenüber dem Abstützrahmen 3 positioniert werden. Vorzugsweise ist der Abstand
zwischen den einzelnen Rastvorsprüngen 31 konstant. Die vorwählbare Winkellage, welche
vorzugsweise in diskreten Schritten einstellbar ist, kann in einem Bereich von zumindest
3°, vorzugsweise zumindest 5°, 7,5° und insbesondere zumindest 10° und/oder weniger
als 24°(vorzugsweise weniger als 20°, 18° und insbesondere weniger als 15°) gewählt
werden. Natürlich wäre es auch möglich, dass die Rastvorsprünge 31 an den hakenförmigen
Einhängeelementen 22 angebracht sind und in je eine Rastvertiefung eingreifen, die
an der Umfangsfläche 30 des Antennengehäuses 2 ausgebildet sind. Diese wären ebenfalls
in Umfangsrichtung versetzt voneinander angeordnet.
[0034] Die Kraftspeichereinrichtung 10 ist derart dimensioniert, dass das Antennengehäuse
2 im montierten Zustand des Schichtantennensystems 1 permanent an die Unterseite 8
der Abschlussdeckelanordnung 7 gedrückt bzw. gepresst wird. Die Kraft, die die Kraftspeichereinrichtung
10 aufbringt, um das Antennengehäuse 2 in Richtung der Abschlussdeckelanordnung 7
zu drücken, muss derart bemessen sein, dass diese größer ist, als die durch das Antennengehäuse
2 und die daran angeschlossenen Kabel wirkende Kraft nach unten. Die Anpresskraft,
mit welcher das Antennengehäuse 2 an die Unterseite 8 der Abschlussdeckelanordnung
7 angedrückt wird muss folglich größer als ein Schwellwert sein. Sie liegt in der
Größenanordnung von zumindest 1 N vorzugsweise zumindest 5 N, 8 N, 12 N, 15 N und
insbesondere zumindest 20 N und/oder ist vorzugsweise kleiner als 80 N, vorzugsweise
kleiner als 60 N, 50 N, 30 N und insbesondere kleiner als 25 N.
[0035] Das Antennengehäuse 2 weist vorzugsweise einen kreisförmigen oder überwiegend kreisförmigen
Querschnitt auf. Gleiches gilt auch für den Abstützrahmen 3 und insbesondere für dessen
Innenwandung. Auch der umlaufende Materialabschnitt 21 des Einhängerahmens 20 weist
einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt auf. Andere Querschnittsformen wären
allerdings ebenfalls denkbar.
[0036] Die Abschlussdeckelanordnung 7 ist über eine Schraubverbindung mit dem Abstützrahmen
3 verschraubt. Kräfte, die auf die Abschlussdeckelanordnung 7 einwirken, werden daher
überwiegend in den Abstützrahmen 3 geleitet. Die Kraftspeichereinrichtung 10 dient
zusätzlich zum Dämpfen von Schwingungen, die Fahrzeuge oder Personen auslösen, die
auf der Abschlussdeckelanordnung 7 stehen bzw. über diese fahren.
[0037] Der Einhängerahmen 20 ist mit Ausnahme der Kraftspeichereinrichtung 10 einteilig
ausgebildet. Der Abstützrahmen 3 ist vorzugsweise ebenfalls einteilig ausgebildet.
[0038] Der Abstützrahmen 3 kann durch einen Boden 35 verschlossen sein, der sich gegenüber
der Einführöffnung 4 befindet. Auf dem Boden 35 innerhalb des Abstützrahmens 3 kann
sich die oder eine zusätzliche Kraftspeichereinrichtung 10 befinden, die das Antennengehäuse
2 in Richtung der Abschlussdeckelanordnung 7 drückt. Rastvorsprünge 31 müssen nicht
zwingend notwendig sein.
[0039] Die Abschlussdeckelanordnung 7 kann ein- oder mehrteilig ausgebildet sein. Vorzugsweise
besteht sowohl die Abschlussdeckelanordnung 7 als auch das Antennengehäuse 2, wie
auch der Einhängerahmen 20 und der Abstützrahmen 3 aus einem Dielektrikum, insbesondere
aus einem Kunststoff. Das Antennengehäuse 2 ist vorzugsweise wasserdicht.
[0040] Die Kraftspeichereinrichtung 10 besteht aus einem Schaummodul, das elastische, federnde
und/oder dämpfende Eigenschaften aufweist. Bei dem Schaummodul handelt es sich vorzugsweise
um einen Elastomerschaum. Dieses Schaummodul umfasst oder besteht vorzugsweise aus
Moosgummi und/oder Polyurethan. Es gibt vorzugsweise genauso viele Kraftspeichereinrichtungen
10 wie hakenförmige Einhängeelemente 22. Die Kraftspeichereinrichtungen 10 sind an
der Stelle des umlaufenden Materialabschnitts 21 angeordnet, an der auch die hakenförmigen
Einhängeelemente 22 bzw. das zweite Ende des ersten Abschnitts 22a angeordnet ist.
Es kann allerdings auch mehr oder weniger Kraftspeichereinrichtungen 10 wie hakenförmige
Einhängeelemente 22 geben. Diese können auch beliebig am umlaufenden Materialabschnitt
21 angeordnet sein. Vorzugsweise sind die Kraftspeichereinrichtungen 10 allerdings
symmetrisch am umlaufenden Materialabschnitt 21 angeordnet. Dies bedeutet, dass der
Abstand zwischen den einzelnen Kraftspeichereinrichtungen 10 konstant ist.
[0041] Die Kraftspeichereinrichtungen 10 in Form von Schaummodulen weisen in diesem Ausführungsbeispiel
eine Biegung auf, die in etwa der Biegung des umlaufenden Materialabschnitts 21 entspricht.
Sie sind ebenfalls in etwa so breit wie der umlaufende Materialabschnitt 21. Die Höhe
der Schaummodule 10 wird danach ausgewählt, wie hoch das Gewicht des Antennengehäuses
2 mit dem zugehörigen Kabel ist und wie hoch der Anpressdruck an der Unterseite 8
der Abschlussdeckelanordnung 7 sein muss. Gleiches gilt auch für die Frage ob die
Schaummodule offenporig oder geschlossenporig ausgebildet sein sollen und gegebenenfalls
noch einen Schutzüberzug aufweisen sollen.
[0042] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schachtantennensystems
1. Im Gegensatz zu den vorherigen Ausführungsbeispielen wurde in diesem Ausführungsbeispiel
auf den Einsatz eines Einhängerahmens 20 verzichtet. Stattdessen besteht das Schachtantennensystem
1 lediglich aus dem Abstützrahmen 3, dem Antennengehäuse 2 und einer in Figur 2 nicht
dargestellten Abschlussdeckelanordnung 7. Das Antennengehäuse 2 stützt sich in diesem
Ausführungsbeispiel unmittelbar an dem Abstützrahmen 3 ab. Die umlaufende Wand 5 des
Abstützrahmens 3 weist an ihrer Innenseite mehrere in Umfangsrichtung voneinander
versetzt liegende Rastvertiefungen 40 auf. Diese sind vorzugsweise an den Auflageabschnitten
23 eingebracht, die die umlaufende Wand 5 besitzt. Diese Auflageabschnitte 23 sind
an der Innenseite der umlaufenden Wand 5 zumindest abschnittweise radial nach innen
vorstehend. In Figur 2 handelt es sich bei den Auflageabschnitten 23 um einen durchgängig
angeordneten Flansch. Dieser ist von der Stirnseite 16 des Abstützrahmens 3 beabstandet.
Die Rastvertiefungen 40 durchsetzen die Auflageabschnitte 23 nicht über ihre gesamte
Länge, sondern nur über eine Teillänge, wodurch eine Auflageschulter 41 gebildet ist.
Der Abstand zwischen den einzelnen Rastvertiefungen 40 ist vorzugsweise konstant.
Je mehr Rastvertiefungen 40 ausgebildet sind, desto feiner kann die Winkellage zwischen
dem Abstützrahmen 3 und dem Antennengehäuse 2 eingestellt, also verdreht werden.
[0043] Das Antennengehäuse 2 weist an seiner Umfangsfläche 30 in Umfangsrichtung voneinander
versetzt liegende Rastvorsprünge 31 auf. Vorzugsweise greift jeder dieser Rastvorsprünge
31 in eine Rastvertiefung 40 ein.
[0044] Zumindest zwei dieser Rastvorsprünge 31 sind mit je einer Kraftspeichereinrichtung
10 verbunden. In diesem Fall handelt es sich bei der Kraftspeichereinrichtung 10 um
das Schaummodul. Vorzugsweise sind aller Rastvorsprünge 31, die in eine Rastvertiefung
40 eingreifen, mit einer Kraftspeichereinrichtung 10 verbunden. Dies bedeutet, dass
zwischen dem Rastvorsprung 31 und der Rastvertiefung 40 die Kraftspeichereinrichtung
10 angeordnet ist, welche sich an der Auflageschulter 41 der Rastvertiefung 40 abstützt.
Dadurch ist das Antennengehäuse 2 an dem Abstützrahmen 3 abgestützt und in Richtung
der Abschlussdeckelanordnung 7 gedrückt. Auch hier könnte an einem Boden 35 des Abschnittsrahmens
3 die alleinige oder eine weitere Kraftspeichereinrichtung 10 angeordnet sein, die
das Antennengehäuse 2 in Richtung der Abschlussdeckelanordnung 7 drückt.
[0045] Es wäre natürlich auch umgekehrt möglich, dass der Abstützrahmen 3 mehrere in Umfangsrichtung
voneinander versetzt liegende Rastvorsprünge 31 umfasst, wobei in diesem Fall das
Antennengehäuse 2 an seiner Umfangsfläche 30 mehrere in Umfangsrichtung voneinander
versetzt liegende Rastvertiefungen 40 aufweist, wobei ebenfalls vorzugsweise jeder
Rastvorsprung 31 in eine Rastvertiefung 40 eingreift.
[0046] Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf das Schachtantennensystem aus Figur 2 bei abgenommener
Abschlussdeckanordnung 7. Das Antennengehäuse 2 umfasst vier Rastvorsprünge 31, die
in je eine Rastvertiefung 40 eingreifen. Die anderen Rastvertiefungen 41 befinden
sich nicht im Eingriff mit einem Rastvorsprung 31.
[0047] Figur 4 zeigt einen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Schachtantennensystem
1 aus Figur 2 entlang der Linie A-A (dargestellt in Figur 3). Der Abstützrahmen 3
weist eine kleinere Höhe auf als das Antennengehäuse 2. Das Antennengehäuse 2 liegt
über einer Kraftspeichereinrichtung 10 an der Auflageschulter 41 in der Rastvertiefung
40 an. Eine Unterseite, insbesondere der untere Teil 27 aber auch ein Teil des oberen
Teils 29 liegen unterhalb des Abstützrahmens 3, bzw. schauen aus dem Abschnittsrahmen
an einer Ausgangsöffnung heraus, die der Einführöffnung 4 entgegengesetzt ist. Dies
bedeutet, dass das Antennengehäuse 2 die Gesamthöhe des Schachtantennensystems 1 mitbestimmt.
Das Antennengehäuse 2 wird daher nicht vollständig durch den Abstützrahmen 3 und die
Abschlussdeckelanordnung 7 umgeben. Die Abschlussdeckelanordnung 7 liegt dabei auf
der Auflageschulter 23 auf und schließt bündig mit der Stirnseite 16 des Abstützrahmens
3 ab.
[0048] Das erfindungsgemäße Schachtantennensystem 1 löst die gestellte Aufgabe auch dann,
wenn die Kraftspeichereinrichtung (in Form des Schaummoduls) lediglich in einer Weiterbildung
enthalten ist, wobei in diesem Fall das erfindungsgemäße Schachtantennensystem 1 das
Merkmal umfasst, dass das Antennengehäuse 2 gegenüber dem Abstützrahmen 3 mit einer
vorwählbaren Winkellage positioniert ist.
[0049] Abschließend wird ferner noch darauf hingewiesen, dass das erläuterte Schachtantennensystem
1 sowohl in Straßen als auch auf Gehwegen oder in Parkanlagen, insbesondere unterirdisch
angeordnet und verbaut werden kann. Aber auch eine Anbringung des Schachtantennensystems
1 in Tunneln, auf Brücken oder in Gebäuden ist möglich. Die Erfindung bietet dabei
vor allem überall dort deutliche Vorteile, wo eine Entkopplung von Vibrationen und
eine Verringerung oder Vermeidung von Druckbelastungen auf das Antennengehäuse erforderlich
ist. Dies gilt gleichermaßen für Straßenvibrationen wie für Vibrationen in Gebäuden.
[0050] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Im
Rahmen der Erfindung sind alle beschriebenen und/oder gezeichneten Merkmale beliebig
miteinander kombinierbar.
1. Schachtantennensystem (1) zur mobilen Kommunikation mit folgenden Merkmalen:
- einem Antennengehäuse (2), in welchem zumindest eine Antenne eingebracht oder einbringbar
ist;
- einem Abstützrahmen (3) mit einer Einführöffnung (4) und mit einer umlaufenden Wand
(5), durch die ein Aufnahmeraum (6) umgrenzt ist, der von der Einführöffnung (4) aus
zugänglich ist und in dem das Antennengehäuse (2) angeordnet ist;
- einer Abschlussdeckelanordnung (7), die die Einführöffnung (4) verschließt, wobei
die Abschlussdeckelanordnung (7) an ihrem Randbereich zumindest mittelbar an dem Abstützrahmen
(3) abgestützt ist, so dass eine Unterseite (8) der Abschlussdeckelanordnung (7) eine
Oberseite (9) des Antennengehäuses (2) überdeckt;
- das Antennengehäuse (2) ist über zumindest eine Kraftspeichereinrichtung (10) zumindest
mittelbar an dem Abstützrahmen (3) abgestützt;
- die zumindest eine Kraftspeichereinrichtung (10) umfasst zumindest ein Schaummodul,
das elastische, federnde und dämpfende Eigenschaften aufweist, wodurch die Oberseite
(9) des Antennengehäuses (2) an der Unterseite (8) der Abschlussdeckelanordnung (7)
angedrückt gehalten ist;
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- ein Bereich der Oberseite (9) des Antennengehäuses (2) weist mehrere in Richtung
der Abschlussdeckelanordnung (7) ragende Erhebungen (12) auf, wobei das Antennengehäuse
(2) einzig über die Erhebungen (12) in Kontakt zu einer Unterseite (8) der Abschlussdeckelanordnung
(7) tritt, wobei in diesen Erhebungen (12) Antennen des Antennengehäuses (2) angeordnet
oder anordenbar sind, wodurch diese besonders nahe an einer Oberseite des Schachtantennensystems
(1) angeordnet oder anordenbar sind.
2. Schachtantennensystem (1) nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die zumindest eine Kraftspeichereinrichtung (10) drückt die Oberseite (9) des Antennengehäuses
(2) an die Unterseite (8) der Abschlussdeckelanordnung (7) mit einer Anpresskraft
an, die größer als ein Schwellwert ist; und/oder
- die Anpresskraft liegt in der Größenordnung von zumindest 1 N, oder von zumindest
5 N, 8 N, 12 N, 15 N oder zumindest 20 N und/oder in einer Größenordnung von weniger
als 80 N, oder weniger als 60 N, 50 N, 30 N oder weniger als 25 N.
3. Schachtantennensystem (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- bei dem Schaummodul handelt es sich um Elastomerschaum; und/oder
- das Schaummodul umfasst oder besteht aus Moosgummi und/oder Polyurethan.
4. Schachtantennensystem (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
gekennzeichnet durch das folgende Merkmal:
- ein restlicher Bereich der Oberseite (9) des Antennengehäuses (2), der von der Unterseite
(8) der Abschlussdeckelanordnung (7) beabstandet ist, ist zu seinem umlaufenden Rand
hin abschüssig geneigt.
5. Schachtantennensystem (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- das Antennengehäuse (2) ist gegenüber dem Abstützrahmen (3) im montierten Zustand
verdrehsicher aber axial verschiebbar angeordnet; und/oder
- die Abschlussdeckelanordnung (7) ist gegenüber dem Abstützrahmen (3) verdrehsicher
angeordnet und/oder mit diesem verschraubt.
6. Schachtantennensystem (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- das Antennengehäuse (2) ist gegenüber dem Abstützrahmen (3) mit einer vorwählbaren
Winkellage positioniert;
- die vorwählbare Winkellage ist in diskreten Schritten einstellbar.
7. Schachtantennensystem (1) nach Anspruch 6,
gekennzeichnet durch das folgende Merkmal:
- die vorwählbare Winkellage ist in diskreten Schritten einstellbar, die im Bereich
von zumindest 3°, oder zumindest 5°, 7,5° oder zumindest 10° und/oder weniger als
24°, oder weniger als 20°, 18° oder weniger als 15° liegen.
8. Schachtantennensystem (1) nach einem der vorherigen Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a)
- das Antennengehäuse (2) weist an seiner Umfangsfläche (30) in Umfangsrichtung voneinander
versetzt liegende Rastvorsprünge (31) auf;
- die umlaufende Wand (5) des Abstützrahmens (3) weist an ihrer Innenseite mehrere
in Umfangsrichtung voneinander versetzt liegende Rastvertiefungen (40) auf, wobei
zumindest ein Rastvorsprung (31) oder jeder Rastvorsprung (31) in eine Rastvertiefung
(40) eingreift;
oder
b)
- die umlaufende Wand (5) des Abstützrahmens (3) umfasst mehrere in Umfangsrichtung
voneinander versetzt liegende Rastvorsprünge (31); und
- das Antennengehäuse (2) weist an seiner Umfangsfläche (30) mehrere in Umfangsrichtung
voneinander versetzt liegende Rastvertiefungen (40) auf, wobei zumindest ein Rastvorsprung
(31) oder jeder Rastvorsprung (31) in eine Rastvertiefung (40) eingreift.
9. Schachtantennensystem (1) nach Anspruch 8,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a) es sind zumindest zwei Kraftspeichereinrichtungen (10) vorgesehen, wobei eine der
zumindest beiden Kraftspeichereinrichtungen (10) in einer Rastvertiefung (40) und
die zumindest eine weitere Kraftspeichereinrichtung (10) in der zumindest einen weiteren
Rastvertiefung (40) angeordnet ist, in denen jeweils ein Rastvorsprung (31) eingreift,
wodurch das Antennengehäuse (2) an dem Abstützrahmen (3) abgestützt und in Richtung
der Abschlussdeckelanordnung (7) gedrückt ist; und/oder
b) der Abstützrahmen (3) weist einen Boden (35) auf, wobei die zumindest eine Kraftspeichereinrichtung
(10) zwischen dem Boden (35) des Abstützrahmens (3) und einer Unterseite des Antennengehäuses
(2) angeordnet ist, wodurch das Antennengehäuse (2) an dem Abstützrahmen (3) abgestützt
und in Richtung der Abschlussdeckelanordnung (7) gedrückt ist.
10. Schachtantennensystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die umlaufende Wand (5) des Abstützrahmens (3) weist an ihrer Innenseite zumindest
abschnittsweise nach innen radial vorstehende Auflageabschnitte (23) auf;
- es ist ein Einhängerahmen (20) vorgesehen, der einen umlaufenden Materialabschnitt
(21) und mehrere an diesen angebrachte hakenförmige Einhängeelemente (22) umfasst;
- die hakenförmigen Einhängeelemente (22) umfassen je einen länglichen ersten (22a)
und einen quer dazu verlaufenden zweiten Abschnitt (22b);
- der zweite Abschnitt (22b) jedes hakenförmigen Einhängeelements (22) liegt auf den
Auflageabschnitten (23) des Abstützrahmens (3) auf, sodass der umlaufende Materialabschnitt
(21) des Einhängerahmens (20) in dem Aufnahmeraum (6) angeordnet ist;
- das Antennengehäuse (2) ist im Einhängerahmen (20) angeordnet.
11. Schachtantennensystem (1) nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- der umlaufende Materialabschnitt (21) des Einhängerahmens (20) ist in dem Aufnahmeraum
überwiegend unterhalb der Auflageabschnitte (23) angeordnet.
12. Schachtantennensystem (1) nach Anspruch 10 oder 11,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- an der Position, an welcher der zweite Abschnitt (22b) jedes hakenförmigen Einhängeelements
(22) des Einhängerahmens (20) auf den jeweiligen Auflageabschnitten (23) des Abstützrahmens
(3) aufliegt, weisen die Auflageabschnitte (23) eine Vertiefung (24) auf, wodurch
ein Verdrehen des Einhängerahmens (20) gegenüber dem Abstützrahmen (3) unterbleibt;
und/oder
- der zweite Abschnitt (22b) jedes hakenförmigen Einhängeelements (22) des Einhängerahmens
(20) ist über eine Schraubverbindung fest mit den jeweiligen Auflageabschnitten (23)
des Abstützrahmens (3) verbunden, wodurch ein Verdrehen des Einhängerahmens (20) gegenüber
dem Abstützrahmen (3) unterbleibt.
13. Schachtantennensystem (1) nach Anspruch 12,
gekennzeichnet durch das folgende Merkmal:
- das hakenförmige Einhängeelement (22) ist an einer beliebigen Vertiefung (24) angeordnet,
wodurch das Antennengehäuse (2) gegenüber dem Abstützrahmen (3) mit einer vorwählbaren
Winkellage positioniert ist.
14. Schachtantennensystem (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a)
- das Antennengehäuse (2) weist an seiner Umfangsfläche (30) in Umfangsrichtung voneinander
versetzt liegende Rastvorsprünge (31) auf;
- zumindest der längliche erste Abschnitt (22a) jedes hakenförmigen Einhängeelements
(22) des Einhängerahmens (20) umfasst einen Aufnahmeschlitz (32), der sich zumindest
über eine Teillänge des ersten Abschnitts (22a) erstreckt;
- in diesen Aufnahmeschlitz (32) greift ein Rastvorsprung (31) des Antennengehäuses
(2) ein und ist durch diesen axial geführt, wodurch ein Verdrehen des Antennengehäuses
(2) gegenüber dem Einhängerahmen (20) unterbleibt;
oder
b)
- das Antennengehäuse (2) weist an seiner Umfangsfläche (30) in Umfangsrichtung voneinander
versetzt liegende Rastvertiefungen (40) auf;
- zumindest ein hakenförmiges Einhängeelement (22) des Einhängerahmens (20) umfasst
zumindest einen Rastvorsprung (31), der in eine Rastvertiefung (40) eingreift und
durch diese axial geführt ist, wodurch ein Verdrehen des Antennengehäuses (2) gegenüber
dem Einhängerahmen (20) unterbleibt.
15. Schachtantennensystem (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 14,
gekennzeichnet durch das folgende Merkmal:
- Zwischen dem umlaufenden Materialabschnitt (21) des Einhängerahmens (20) und dem
Antennengehäuse (2) ist die zumindest eine Kraftspeichereinrichtung (10) angeordnet,
wodurch das Antennengehäuse (2) über den Einhängerahmen (20) mittelbar an dem Abstützrahmen
(3) abgestützt und in Richtung der Abschlussdeckelanordnung (7) gedrückt ist.
1. Shaft antenna system (1) for mobile communication, comprising the following features:
- an antenna housing (2), into which at least one antenna is or can be introduced;
- a support frame (3) comprising an insertion opening (4) and a circumferential wall
(5), which defines a receiving space (6) which is accessible from the insertion opening
(4) and in which the antenna housing (2) is arranged;
- a cover plate assembly (7), which closes the insertion opening (4), the cover plate
assembly (7) being supported at least indirectly on the support frame (3) in the edge
region thereof, such that a lower face (8) of the cover plate assembly (7) covers
an upper face (9) of the antenna housing (2);
- the antenna housing (2) is supported at least indirectly on the support frame (3)
by means of at least one force storing device (10);
- the at least one force storing device (10) comprises at least one foam module, which
has elastic, resilient and damping properties, meaning that the upper face (9) of
the antenna housing (2) is kept pressed against the lower face (8) of the cover plate
assembly (7);
characterized by the following features:
- a region of the upper face (9) of the antenna housing (2) comprises a plurality
of raised portions (12) projecting towards the cover plate assembly (7), the antenna
housing (2) coming into contact with a lower face (8) of the cover plate assembly
(7) solely via the raised portions (12), wherein antennas of the antenna housing (2)
are arranged or arrangeable in these raised portions (12), as a result of which they
are arranged or arrangeable particularly close to an upper face of the shaft antenna
system (1).
2. Shaft antenna system (1) according to claim 1,
characterized by the following features:
- the at least one force storing device (10) presses the upper face (9) of the antenna
housing (2) against the lower face (8) of the cover plate assembly (7) with a pressing
force that is greater than a threshold value; and/or
- the pressing force is in the order of magnitude of at least 1 N, or of at least
5 N, 8 N, 12 N, 15 N or at least 20 N and/or in an order of magnitude of less than
80 N, or less than 60 N, 50 N, 30 N or less than 25 N.
3. Shaft antenna system (1) according to any of the preceding claims,
characterized by the following features:
- the foam module is an elastomer foam; and/or
- the foam module comprises or consists of microcellular rubber and/or polyurethane.
4. Shaft antenna system (1) according to any of the preceding claims,
characterized by the following features:
- the remaining region of the upper face (9) of the antenna housing (2), which is
spaced apart from the lower face (8) of the cover plate assembly (7), is inclined
towards the circumferential edge thereof.
5. Shaft antenna system (1) according to any of the preceding claims,
characterized by the following features:
- when installed, the antenna housing (2) is arranged so as to be rotation-proof but
axially movable relative to the support frame (3); and/or
- the cover plate assembly (7) is arranged so as to be rotation-proof relative to
the support frame (3) and/or is screwed thereto.
6. Shaft antenna system (1) according to any of the preceding claims,
characterized by the following feature:
- the antenna housing (2) is positioned in a preselectable angular position relative
to the support frame (3);
- the preselectable angular position can be set at specific intervals.
7. Shaft antenna system (1) according to claim 6,
characterized by the following feature:
- the preselectable angular position can be set at specific intervals that are in
the range of at least 3°, or at least 5°, 7.5° or at least 10° and/or less than 24°,
or less than 20°, 18° or less than 15°.
8. Shaft antenna system (1) according to any of preceding claims,
characterized by the following features:
a)
- the antenna housing (2) comprises latching projections (31) on its circumferential
surface (30) which are offset from one another in the circumferential direction;
- the circumferential wall (5) of the support frame (3) comprises a plurality of latching
recesses (40) on its inner face which are offset from one another in the circumferential
direction, at least one latching projection (31) or each latching projection (31)
engaging in a latching recess (40);
or
b)
- the circumferential wall (5) of the support frame (3) comprises a plurality of latching
projections (31) that are offset from one another in the circumferential direction;
and
- the antenna housing (2) comprises a plurality of latching recesses (40) on its circumferential
surface (30) which are offset from one another in the circumferential direction, at
least one latching projection (31) or each latching projection (31) engaging in a
latching recess (40).
9. Shaft antenna system (1) according to claim 8,
characterized by the following features:
a) at least two force storing devices (10) are provided, one of the at least two force
storing devices (10) being arranged in a latching recess (40) and the at least one
other force storing device (10) being arranged in the at least one other latching
recess (40), in each of which one latching projection (31) engages, which means that
the antenna housing (2) is supported on the support frame (3) and is pressed towards
the cover plate assembly (7); and/or
b) the support frame (3) comprises a base (35), the at least one force storing device
(10) being arranged between the base (35) of the support frame (3) and a lower face
of the antenna housing (2), which means that the antenna housing (2) is supported
on the support frame (3) and is pressed towards the cover plate assembly (7).
10. Shaft antenna system (1) according to any of claims 1 to 7,
characterized by the following features:
- the circumferential wall (5) of the support frame (3) comprises, on its inner face,
radially inwardly projecting support portions (23), at least in regions;
- a suspension frame (20) is provided which comprises a circumferential material portion
(21) and a plurality of hook-shaped suspension elements (22) attached thereto;
- the hook-shaped suspension elements (22) each comprise an elongate first portion
(22a) and a second portion (22b) extending transversely thereto;
- the second portion (22b) of each hook-shaped suspension element (22) rests on the
support portions (23) of the support frame (3), such that the circumferential material
portion (21) of the suspension frame (20) is arranged in the receiving space;
- the antenna housing (2) is arranged in the suspension frame (20).
11. Shaft antenna system (1) according to claim 10,
characterized by the following feature:
- the circumferential material portion (21) of the suspension frame (20) is arranged
in the receiving space predominantly below the support portions (23);
12. Shaft antenna system (1) according to claim 10 or 11,
characterized by the following features:
- in the position in which the second portion (22b) of each hook-shaped suspension
element (22) of the suspension frame (20) rests on the relevant support portion (23)
of the support frame (3), the support portions (23) comprise a recess (24) which prevents
the suspension frame (20) from rotating relative to the support frame (3); and/or
- the second portion (22b) of each hook-shaped suspension element (22) of the suspension
frame (20) is rigidly connected to the respective support portions (23) of the support
frame (3) by means of a screw connection, which prevents the suspension frame (20)
from rotating relative to the support frame (3).
13. Shaft antenna system (1) according to claim 12,
characterized by the following feature:
- the hook-shaped suspension element (22) is arranged at any recess (24), which means
that the antenna housing (2) is positioned in a preselectable angular position relative
to the support frame (3).
14. Shaft antenna system (1) according to any of claims 10 to 13,
characterized by the following features:
a)
- the antenna housing (2) comprises latching projections (31) on its circumferential
surface (30) which are offset from one another in the circumferential direction;
- at least the elongate first portion (22a) of each hook-shaped suspension element
(22) of the suspension frame (20) comprises a receiving slot (32) extending at least
over part of the length of the first portion (22a);
- a latching projection (31) of the antenna housing (2) engages in said receiving
slot (32) and is axially guided thereby, which prevents the antenna housing (2) from
rotating relative to the suspension frame (20);
or
b)
- the antenna housing (2) comprises latching recesses (40) on its circumferential
surface (30) which are offset from one another in the circumferential direction;
- at least one hook-shaped suspension element (22) of the suspension frame (20) comprises
at least one latching projection (31), which engages in a latching recess (40) and
is axially guided thereby, which prevents the antenna housing (2) from rotating relative
to the suspension frame (20).
15. Shaft antenna system (1) according to any of claims 10 to 14,
characterized by the following feature:
- the at least one force storing device (10) is arranged between the circumferential
material portion (21) of the suspension frame (20) and the antenna housing (2), which
means that the antenna housing (2) is supported indirectly on the support frame (3)
by the suspension frame (20) and is pressed towards the cover plate assembly (7).
1. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) pour communication mobile, présentant
les particularités suivantes:
- un boîtier d'antenne (2) dans lequel au moins une antenne est installée ou installable;
- un châssis support (3) comportant une ouverture d'introduction (4) et une paroi
périphérique (5) délimitant un espace de logement (6) accessible par l'ouverture d'introduction
(4) et dans lequel est disposé le boîtier d'antenne (2);
- un ensemble formant couvercle d'obturation (7) fermant l'ouverture d'introduction
(4), ledit ensemble formant couvercle d'obturation (7) étant en appui sur le châssis
support (3) au moins indirectement, sur sa bordure, de telle façon qu'une face inférieure
(8) de l'ensemble formant couvercle d'obturation (7) recouvre une face supérieure
(9) du boîtier d'antenne (2);
- le boîtier d'antenne (2) est en appui par le biais d'au moins un dispositif d'accumulation
de force (10), au moins indirectement, sur le châssis support (3);
- l'au moins un dispositif d'accumulation de force (10) comprend au moins un bloc
de mousse présentant des propriétés d'élasticité, de flexibilité et d'amortissement,
moyennant quoi la face supérieure (9) du boîtier d'antenne (2) est maintenue comprimée
contre la face inférieure (8) de l'ensemble formant couvercle d'obturation (7);
caractérisé par les particularités suivantes:
- une zone de la face supérieure (9) du boîtier d'antenne (2) présente plusieurs reliefs
(12) faisant saillie en direction de l'ensemble formant couvercle d'obturation (7),
ledit boîtier d'antenne (2) venant uniquement en contact avec la face inférieure (8)
de l'ensemble formant couvercle d'obturation (7) par le biais desdits reliefs (12),
des antennes du boîtier d'antenne (2) étant disposées ou disposables dans ces reliefs
(12), moyennant quoi celles-ci sont disposées ou disposables particulièrement proches
d'une face supérieure du système d'antenne de type pour regard d'accès (1).
2. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon la revendication 1,
caractérisé par les particularités suivantes:
- l'au moins un dispositif d'accumulation de force (10) comprime la face supérieure
(9) du boîtier d'antenne (2) contre la face inférieure (8) de l'ensemble formant couvercle
d'obturation (7) avec une force de compression qui est supérieure à une valeur seuil,
et/ou
- la force de compression se situe dans l'ordre de grandeur d'au moins 1 N, ou d'au
moins 5 N, 8 N, 12 N, 15 N ou au moins 20 N et/ou dans un ordre de grandeur de moins
de 80 N, ou moins de 60 N, 50 N, 30 N ou moins de 25 N.
3. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par les particularités suivantes:
- le bloc de mousse consiste en une mousse élastomère, et/ou
- le bloc de mousse comprend ou se compose de caoutchouc expansé et/ou de polyuréthane.
4. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par la particularité suivante:
- une zone restante de la face supérieure (9) du boîtier d'antenne (2), qui est espacée
de la face inférieure (8) de l'ensemble formant couvercle d'obturation (7), est fortement
pentue vers son bord périphérique.
5. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par les particularités suivantes:
- le boîtier d'antenne (2) est disposé non rotatif par rapport au châssis support
(3), à l'état monté, mais est déplaçable dans le sens axial, et/ou
- l'ensemble formant couvercle d'obturation (7) est disposé non rotatif par rapport
au châssis support (3) et/ou est vissé à celui-ci.
6. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par les particularités suivantes:
- le boîtier d'antenne (2) est disposé selon une position angulaire prédéfinissable
par rapport au châssis support (3),
- la position angulaire prédéfinissable est réglable par paliers discrets.
7. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon la revendication 6,
caractérisé par la particularité suivante:
- la position angulaire prédéfinissable est réglable par paliers discrets se situant
dans la plage d'au moins 3°, ou d'au moins 5°, 7,5° ou d'au moins 10° et/ou de moins
de 24°, ou de moins de 20°, 18° ou de moins de 15°.
8. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par les particularités suivantes:
a)
- le boîtier d'antenne (2) présente, sur sa surface périphérique (30), des ergots
de blocage (31) espacés les uns des autres dans le sens de sa périphérie,
- la paroi périphérique (5) du châssis support (3) présente, sur sa face intérieure,
plusieurs crans de blocage (40) espacés les uns des autres dans le sens de sa périphérie,
au moins un ergot de blocage (31) ou chacun des ergots de blocage (31) pénétrant dans
un cran de blocage (40);
ou
b)
- la paroi périphérique (5) du châssis support (3) comprend plusieurs ergots de blocage
(31) espacés les uns des autres dans le sens de sa périphérie, et
- le boîtier d'antenne (2) présente, sur sa surface périphérique (30), plusieurs crans
de blocage (40) espacés les uns des autres dans le sens de sa périphérie, au moins
un ergot de blocage (31) ou chacun des ergots de blocage (31) pénétrant dans un cran
de blocage (40).
9. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon la revendication 8,
caractérisé par les particularités suivantes:
a) il est prévu au moins deux dispositifs d'accumulation de force (10), l'un des au
moins deux dispositifs d'accumulation de force (10) étant disposé dans un cran de
blocage (40) et l'au moins un autre dispositif d'accumulation de force (10) dans l'au
moins un autre cran de blocage (40) dans lesquels pénètre respectivement un ergot
de blocage (31), moyennant quoi le boîtier d'antenne (2) est en appui sur le châssis
support (3) et est comprimé en direction de l'ensemble formant couvercle d'obturation
(7), et/ou
b) le châssis support (3) présente un fond (35), l'au moins un dispositif d'accumulation
de force (10) étant disposé entre ledit fond (35) du châssis support (3) et une face
inférieure du boîtier d'antenne (2), moyennant quoi le boîtier d'antenne (2) est en
appui sur le châssis support (3) et est comprimé en direction de l'ensemble formant
couvercle d'obturation (7).
10. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon l'une des revendications 1
à 7,
caractérisé par les particularités suivantes:
- la paroi périphérique (5) du châssis support (3) présente, sur sa face intérieure,
au moins par sections, des sections d'appui (23) en avancée vers l'intérieur,
- il est prévu un châssis suspendu (20) comprenant une section matérielle périphérique
(21) et plusieurs éléments de suspension crochus (22) agencés sur celle-ci,
- les éléments de suspension crochus (22) comprennent chacun une première section
(22a) allongée et une deuxième section (22b) transversale à celle-ci,
- la deuxième section (22b) de chaque élément de suspension crochu (22) repose sur
les sections d'appui (23) du châssis support (3) de telle façon que la section matérielle
périphérique (21) du châssis suspendu (20) est disposée dans l'espace de logement
(6),
- le boîtier d'antenne (2) est disposé dans le châssis suspendu (20).
11. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon la revendication 10,
caractérisé par la particularité suivante:
- la section matérielle périphérique (21) du châssis suspendu (20) est disposée dans
l'espace de logement majoritairement en dessous des sections d'appui (23).
12. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon la revendication 10 ou 11,
caractérisé par les particularités suivantes:
- à la position à laquelle la deuxième section (22b) de chaque élément de suspension
crochu (22) du châssis suspendu (20) repose sur les sections d'appui (23) respectives
du châssis support (3), les sections d'appui (23) présentent un renfoncement (24),
permettant d'empêcher une rotation du châssis suspendu (20) par rapport au châssis
support (3), et/ou
- la deuxième section (22b) de chaque élément de suspension crochu (22) du châssis
suspendu (20) est raccordée fixement par vissage aux sections d'appui (23) respectives
du châssis support (3), permettant d'empêcher une rotation du châssis suspendu (20)
par rapport au châssis support (3).
13. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon la revendication 12,
caractérisé par la particularité suivante:
- l'élément de suspension crochu (22) est disposé sur l'un quelconque des renfoncements
(24), moyennant quoi le boîtier d'antenne (2) est positionné selon une position angulaire
prédéfinissable par rapport au châssis support (3).
14. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon l'une des revendications 10
à 13,
caractérisé par les particularités suivantes:
a)
- le boîtier d'antenne (2) présente sur sa surface périphérique (30) des ergots de
blocage (31) espacés les uns des autres dans le sens de sa périphérie,
- la première section (22a) allongée de chaque élément de suspension crochu (22) du
châssis suspendu (20), au moins, comprend une fente de réception (32) qui s'étend
au moins sur une longueur partielle de ladite première section (22a),
- un ergot de blocage (31) du boîtier d'antenne (2) pénètre dans cette fente de réception
(32) et est guidé axialement par celle-ci, permettant d'empêcher une rotation du boîtier
d'antenne (2) par rapport au châssis suspendu (20);
ou
b)
- le boîtier d'antenne (2) présente, sur sa surface périphérique (30), des crans de
blocage (40) espacés les uns des autres dans le sens de sa périphérie,
- au moins un élément de suspension crochu (22) du châssis suspendu (20) comprend
au moins un ergot de blocage (31) qui pénètre dans un cran de blocage (40) et qui
est guidé axialement par celui-ci, permettant d'empêcher une rotation du boîtier d'antenne
(2) par rapport au châssis suspendu (20).
15. Système d'antenne de type pour regard d'accès (1) selon l'une des revendications 10
à 14,
caractérisé par la particularité suivante:
- l'au moins un dispositif d'accumulation de force (10) est disposé entre la section
matérielle périphérique (21) du châssis suspendu (20) et le boîtier d'antenne (2),
moyennant quoi le boîtier d'antenne (2) est indirectement en appui, par le biais du
châssis suspendu (20), sur le châssis support (3) et est comprimé en direction de
l'ensemble formant couvercle d'obturation (7) .