| (19) |
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(11) |
EP 3 420 149 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.2021 Patentblatt 2021/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.02.2017 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2017/054080 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2017/144542 (31.08.2017 Gazette 2017/35) |
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| (54) |
ANSCHLUSSEINRICHTUNG ZWISCHEN RINNE UND SINKKASTEN
CONNECTION DEVICE BETWEEN A GUTTER AND GULLY
ÉLÉMENT DE RACCORDEMENT ENTRE UNE CANALISATION ET UNE BOUCHE D'ÉGOUT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
24.02.2016 DE 102016103279
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2019 Patentblatt 2019/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Aco Severin Ahlmann GmbH&Co Kommanditgesellschaft |
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24782 Büdelsdorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- JESSE-WINDELBAND, Bengt
24783 Osterrönfeld (DE)
- MEIER, Stephan
25767 Albersdorf (DE)
- MÜLLER, Michael
24248 Mönkeberg (DE)
- SIEBER, Michael
24644 Timmaspe (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kilchert, Jochen et al |
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Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postfach 86 06 24 81633 München 81633 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2005/012661 DE-U1- 29 503 911
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DE-A1- 2 447 871 US-A1- 2007 177 941
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlusseinrichtung zum Anschließen einer Entwässerungsrinne
an ein weiteres Funktionselement nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Aus der
DE 103 44 828 A1 oder der
DE 44 25 940 C1 sind Einlaufkästen für Entwässerungsrinnensysteme bekannt, die derartige Anschlusseinrichtungen
aufweisen.
[0003] Gemäß der
DE 103 44 828 A1 wird in einer Seite des Einlaufkastens eine herausschneidbare Wand vorgesehen, die
in ihrer Kontur der anzuschließenden Entwässerungsrinne angepasst werden kann. Diese
bekannte Anordnung erfordert einigen "Bastelaufwand" auf der Baustelle und führt zu
nur geringer Dichtigkeit.
[0004] Das System nach der
DE 44 25 940 C1 arbeitet mit einem höhenverstellbaren Anschlussteil, jedoch ist auch bei diesem bekannten
Gegenstand die erzielbare Dichtigkeit relativ gering.
[0005] DE 24 47 871 A1 beschreibt eine variable Endscheibe für Oberflächenentwässerungsrinnen, die für unterschiedlich
hohe Rinnenteile einsetzbar ist. Die Endscheibe weist Nutausnehmungen auf, in welchen
eine Grundplatte eines Anschlussstücks geführt ist. Beim Anschluss des Anschlussstücks
an eine Oberflächenentwässerungsrinne ist auf eine Höhenpositionierung zu achten,
was wegen der freien Verschiebbarkeit der Grundplatte in den Nutausnehmungen zusätzliche
Handgriffe bzw. "eine dritte Hand" erfordert.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Anschlusseinrichtung der eingangs
genannten Art dahingehend aufzuzeigen, dass bei geringem Einbauaufwand auf der Baustelle
eine hohe Dichtigkeit erzielbar ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Anschlusseinrichtung nach Patentanspruch 1 gelöst.
[0008] Insbesondere wird diese Aufgabe bei einer Anschlusseinrichtung zum Anschließen einer
Entwässerungsrinne an ein weiteres Funktionselement, z.B. an einen Einlaufkasten,
einen Punktablauf oder einen Sinkkasten, umfassend eine Adapterplatte, an welche die
Entwässerungsrinne anschließbar ist, dadurch gelöst, dass ein Eingangsteil vorgesehen
ist, das in eine Wand des Funktionselementes dicht eingießbar ist und Befestigungseinrichtungen
umfasst, mittels derer die Adapterplatte derart fest mit dem Eingangsteil verbindbar
ist, dass ein Strömungsraum der Entwässerungsrinne über einen Überleitungsraum dicht
an einen Innenraum des Funktionselements anschließbar ist.
[0009] Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt also darin, dass ein Eingangsteil am Funktionselement
vorhanden ist, das dann mit einem an die Entwässerungsrinne anschließbaren Adapterteil
verbunden werden kann. Durch diese Verbindbarkeit wird sowohl das Ziel erreicht, die
Anordnung dicht zu machen, als auch gewährleistet, dass ein mechanisch einfach zu
bewerkstelligender Aufbau erzielt wird.
[0010] Das Eingangsteil wird vorzugsweise aus einem harten Kunststoffmaterial, z.B. aus
ABS hergestellt. Zwei-Komponenten-Teile sind natürlich auch möglich. Das Eingangsteil
weist rückseitige Fortsätze auf, die man in der vorzugsweise aus Polymerbeton hergestellten
Entwässerungsrinne eingießen bzw. dort verankern kann. Dort entsteht eine fluiddichte
Verbindung zwischen dem Eingangsteil und dem Funktionselement, z.B. einem Einlaufkasten
(von diesem wird nachfolgend gesprochen, ohne dass hierdurch eine Einschränkung gewünscht
ist). Es ist auch denkbar, das Eingangsteil mittels eines Klebstoffes am Funktionselement
zu befestigen. Vorteilhafterweise kann so z.B. die Anbringung des Eingangsteils auf
der Baustelle oder auch ein Austausch des Eingangsteil auf der Baustelle erfolgen.
[0011] Die Adapterplatte ist vorzugsweise höhenverstellbar im Eingangsteil befestigbar.
Dadurch wird erreicht, dass Rinnen verschiedener Bauhöhen leicht und dennoch sicher
und dicht montierbar sind.
[0012] Zwischen dem Eingangsteil und der Adapterplatte ist erfindungsgemäß eine Verzahnung
zur definierten Höhenjustierung in verschiedenen Höhen der beiden Teile zueinander
vorgesehen. Eine derartige Verzahnung macht es sehr viel leichter, eine korrekte Anpassung
der Entwässerungsrinne an den Einlaufkasten zu bewerkstelligen, wobei gleichzeitig
auch eine höhere Stabilität der Verbindung zwischen Adapterplatte und Eingangsteil
in Vertikalrichtung gewährleistet wird.
[0013] Die Adapterplatte ist vorzugsweise ablängbar zur Anpassung an eine geringere Höhe
einer Entwässerungsrinne ausgebildet. Es können z.B. das Eingangsteil auf seiner Vorderseite
und/oder das Adapterteil auf seiner Rückseite mindestens eine Dichtungsbahn aufweisen,
die aus einem weichen Kunststoffmaterial, z.B. TPU, NBR oder EPDM ausgebildet sind.
Diese Dichtungsbahnen sind fest mit dem härteren Kunststoff (ABS) als Zwei-Komponenten-Teil
gegossen. Es ist auch möglich, dass die Dichtungsbahn aus Kork oder einem Naturkautschuk
besteht.
[0014] Das Eingangsteil weist vorzugsweise eine herausnehmbare Trennwand, insbesondere einen
Blinddeckel, zum vollständigen Verschließen des Innenraums des Funktionselementes
bzw. des Einlaufkastens auf. Das Eingangsteil kann Schnittmarken zum vereinfachten
Herausschneiden von vordefinierten Eingusswandteilen aufweisen. Durch das Herausschneiden
der vordefinierten Eingusswandteile kann der Einlaufkasten schnell und einfach an
Entwässerungsrinnen verschiedener Bauhöhen angepasst werden.
[0015] Das Eingangsteil und/oder die Adapterplatte weisen vorzugsweise Riegelvorrichtungen
zum lösbaren Verriegeln und Verbinden der Adapterplatte mit dem Eingangsteil auf.
Dadurch wird sichergestellt, dass eine solide Konstruktion in einfacher Weise hergestellt
werden kann.
[0016] Die Adapterplatte und/oder das Eingangsteil weisen Dichteinrichtungen in verschiedenen
Höhen auf und sind derart zuschneidbar ausgebildet, dass zur Anpassung an eine besonders
hohe Entwässerungsrinne mindestens eine obere der Dichteinrichtungen zur Erhöhung
des Überleitungsraumes herausnehmbar ist. Dadurch wird eine erhöhte Variabilität der
Gesamtanordnung erzielt.
[0017] Die Erfindung betrifft auch ein System zum Anschließen von Entwässerungsrinnen an
Funktionselemente, z.B. an einen Einlaufkasten. Das System umfasst mindestens ein
Eingangsteil, das in einer Wand des Funktionselementes eingießbar ist und mindestens
zwei Adapterplatten, die derart voneinander verschieden ausgebildet sind, dass verschieden
hohe Entwässerungsrinnen mit dem Funktionselement fluiddicht verbindbar sind. Die
Vorteile dieser Anordnung wurden oben beschrieben.
[0018] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand von Abbildungen
näher erläutert. Hierbei zeigen
- Fig. 1
- einen stark schematisierten Querschnitt durch einen Einlaufkasten mit Anschlusseinrichtung
und Entwässerungsrinne,
- Fig. 2
- eine perspektivische Teil-Explosionsdarstellung einer Anschlusseinrichtung mit Einlaufkasten,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung der Rückseite der Adapterplatte aus Fig. 2 (gesamte
Rinne),
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Ebene IV-IV aus Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Einlaufkasten mit Adapterplatte zur Erläuterung der Verbindung zwischen Adapterplatte
und Eingangsteil,
- Fig. 6 u. 7
- Einlaufkästen mit anmontierten Adapterplatten,
- Fig. 8
- einen Einlaufkasten mit verschlossener Adapterplatte,
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung eines Eingangsteiles mit Adapterplatte von hinten,
- Fig. 10
- die Teile nach Fig. 9 von schräg vorne und
- Fig. 11
- einen Einlaufkasten ähnlich dem nach Fig. 2 mit einer ausgeklinkten Zarge.
[0019] In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleichwirkende Teile dieselben
Bezugsziffern verwendet.
[0020] Gemäß der stark schematisierten Schnittzeichnung aus Fig. 1 ist ein Funktionselement
10 vorgesehen, das als Einlaufkasten ausgebildet ist. Ein Innenraum 14 des Einlaufkastens
10 weist an seinem unteren Rand einen Auslass 15 auf, an welchem ein Abflussrohr anschließbar
ist.
[0021] In eine Stirnwand 12 ist ein Eingangsteil 40 eingegossen, auf welchem eine Adapterplatte
20 befestigbar ist. Das Eingangsteil 40 und die Adapterplatte 20 weisen jeweils einen
Innenraum auf, wobei diese beiden Innenräume zusammen einen Überleitungsraum 30 bilden.
[0022] An die Adapterplatte 20 ist eine Entwässerungsrinne 1 derart angeschlossen, dass
ihr Strömungsraum 2 in den Überleitungsraum 30 und über diesen in den Innenraum 14
des Funktionselementes 10 mündet.
[0023] In Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Einlaufkastens 10 gezeigt und zwar
zusammen mit einem Eingangsteil 40 und einer Adapterplatte 20 in einer Explosionsdarstellung.
Darüber hinaus ist ein Blindelement 42 zu sehen, die ebenfalls in das Funktionselement
10 eingegossen ist, wobei dieses Blindelement 42 Schnittmarken zum vordefinierten
Herausschneiden von Trennwandteilen zum Anschluss z.B. einer weiteren Entwässerungsrinne
aufweist.
[0024] Die Adapterplatte 20 ist - wie in Fig. 3 gezeigt - auf ihrer Hinterseite mit Dichtungen
23, 24 versehen, so dass sie dann, wenn sie - wie in Fig. 2 gezeigt - auf das Eingangsteil
40 aufgesetzt ist, abgedichtet ist.
[0025] Nachfolgend wird anhand von Fig. 4 erläutert, wie das Funktionselement 10 mit der
Adapterplatte 20 und dem Eingangsteil 40 zusammenwirkt. In Fig. 4 ist ein Schnitt
durch eine Ebene entsprechend der Ebene IV-IV aus Fig. 3 gezeigt, wobei das Eingangsteil
40 und die Adapterplatte 20 explosionsartig aus dem Funktionselement 10 herausgezeichnet
sind. Das Eingangsteil 40 weist an seiner Rückseite einen Eingießsteg 43 auf, der
in das Funktionselement 10 eingegossen ist, wodurch ein sicherer und dichter Halt
zwischen dem Eingangsteil 40 und dem Funktionselement 10 sichergestellt ist.
[0026] Das Eingangsteil 40 weist weiterhin einen umlaufenden Rahmen auf, der mit Hinterschneidungen
41, 41' und Haltern 44, 44' versehen ist, die so geformt sind, dass eine Adapterplatte
20 mit Außenkanten 21, 21' und Innenkanten 26, 26' hinter die Hinterschneidung 41,
41' bzw. Halter 44, 44' eingesetzt werden kann, so dass die Dichtung 23 fest zwischen
Eingangsteil 40 und Adapterplatte 20 sitzt. An ihrer Rückseite weist die Adapterplatte
20 eine Verzahnung 22 auf, die in eine entsprechende Gegenverzahnung (nicht gezeigt)
des Eingangsteils 40 eingreift. Dadurch ist eine Justierbarkeit der Adapterplatte
20 in Vertikalrichtung relativ zum Eingangsteil 40 möglich.
[0027] Die Adapterplatte 20 wiederum kann an ihren Oberseiten derart abgeschnitten werden,
dass eine Anpassung an anzuschließende Entwässerungsrinnen 1 verschiedener Höhen möglich
ist.
[0028] Die Funktionsweise der Halterung der Adapterplatte 20 auf dem Eingangsteil 40 geht
nochmals aus Fig. 5 genauer hervor. Dort sind auch nochmals die Verzahnungen 22 aufgezeigt,
über welche eine Höhenjustierung möglich ist.
[0029] In den Fig. 6 und 7 sind verschieden hohe Adapterplatten 20 bei jeweils gleichen
Eingangsteilen 40 in den Funktionselementen 10 gezeigt. Hier können die Adapterplatten
20 jeweils schon werksseitig in verschiedenen Höhen zur Verfügung gestellt werden,
oder aber eine höhere Adapterplatte (6) wird an ihren Oberenden abgelängt und bildet
dann die niedrigere Adapterplatte gemäß Fig. 7.
[0030] In Fig. 8 ist ein Funktionselement 10 gezeigt, in dessen Stirnwand 12 ein Eingangsteil
40 eingegossen ist, welches mit einem Blinddeckel 42 abgeschlossen ist. In den Fig.
9 und 10 sind nochmals die Kombinationen aus Eingangsteil 40 und Adapterplatte 20
gezeigt, um die Justierbarkeit der Adapterplatte 20 in Vertikalrichtung relativ zum
Eingangsteil 40 bei gleichzeitiger Fixierung in allen anderen Richtungen zu verdeutlichen.
Aus Fig. 9 geht auch hervor, dass die Adapterplatte 20 mit einer höheren Dichtung
23 und einer niedrigeren Dichtung 24 versehen sein kann, so dass man eine Entwässerungsrinne
1 niedriger Bauhöhe, sowie eine solche größerer Bauhöhe an die Adapterplatte 20 anschließen
kann.
[0031] Die in Fig. 11 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der nach Fig. 2 vor
allem durch die ausgeklinkte Zarge und die symmetrische Anordnung des Eingangsteiles
40 an den Stirnwänden 12, 12'.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Entwässerungsrinne
- 2
- Strömungsraum
- 10
- Funktionselement
- 11, 11'
- Seitenwand
- 12, 12'
- Stirnwand
- 13
- Boden
- 14
- Innenraum
- 15
- Auslass
- 20
- Adapterplatte
- 21, 21'
- Außenkante
- 22
- Verzahnung
- 23
- Dichtung
- 24
- Dichtung
- 25
- Ausschnitt
- 26, 26'
- Innenkante
- 30
- Überleitungsraum
- 40
- Eingangsteil
- 41, 41'
- Hinterschneidung
- 42
- Trennwand/Blinddeckel
- 43
- Eingießsteg
- 44, 44'
- Halter
1. Anschlusseinrichtung zum Anschließen einer Entwässerungsrinne (1) an ein weiteres
Funktionselement (10), z.B. an einen Einlaufkasten, einen Punktablauf oder einen Sinkkasten,
umfassend eine Adapterplatte (20), an welche die Entwässerungsrinne (1) anschließbar
ist, und ein Eingangsteil (40), das in einer Wand (12) des Funktionselementes (10)
dicht befestigbar ist und Befestigungseinrichtungen (41, 41'; 44, 44') umfasst, mittels
derer die Adapterplatte (20) derart fest mit dem Eingangsteil (40) verbindbar ist,
dass ein Strömungsraum (2) der Entwässerungsrinne (1) über einen Überleitungsraum
(30) dicht an einen Innenraum (14) des Funktionselements (10) anschließbar ist, wobei
das Eingangsteil (40) und die Adapterplatte (20) jeweils einen Innenraum aufweisen,
wobei diese beiden Innenräume zusammen den Überleitungsraum (30) bilden, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Eingangsteil (40) und der Adapterplatte (20) eine Verzahnung (22) zur
definierten Höhenjustierung in verschiedenen Höhen der beiden Teile zueinander vorgesehen
ist.
2. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adapterplatte (20) höhenverstellbar am Eingangsteil (40) befestigbar ist.
3. Anschlusseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch
2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adapterplatte (20) ablängbar zur Anpassung an eine geringere Höhe einer Entwässerungsrinne
(1) ausgebildet ist.
4. Anschlusseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adapterplatte (20) und/oder das Eingangsteil (40) Dichteinrichtungen (23, 24)
zum Abdichten des Überleitungsraums (30) aufweisen.
5. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Dichteinrichtungen (23, 24) fest mit dem Eingangsteil (40) und/oder der Adapterplatte
(20) verbunden, insbesondere daran angegossen sind.
6. Anschlusseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Eingangsteil (40) eine herausnehmbare, insbesondere eine herausschneidbare Trennwand
(42) zum vollständigen Verschließen des Innenraums (14) des Funktionselements (10)
aufweist.
7. Anschlusseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Eingangsteil (40) und/oder die Adapterplatte (20) Riegelvorrichtungen (41, 21)
aufweisen zum lösbaren Verriegeln und Verbinden der Adapterplatte (20) mit dem Eingangsteil
(40).
8. Anschlusseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Adapterplatte (420) Dichteinrichtungen (23, 24) in verschiedenen Höhen aufweist
und derart zuschneidbar ausgebildet ist, dass zur Anpassung an eine besonders hohe
Entwässerungsrinne (1) mindestens eine obere der Dichteinrichtungen (23) zur Erhöhung
des Überleitungsraums (30) heraustrennbar ist.
9. System zum Anschließen von Entwässerungsrinnen (1) an Funktionselemente (10), z.B.
an einen Einlaufkasten, umfassend eine Anschlusseinrichtung nach einem der Ansprüche
1-8, wobei das Eingangsteil (40) in eine Wand (12) des Funktionselementes (10) eingießbar
ist, gekennzeichnet durch mindestens zwei Adapterplatten (20), die derart verschieden ausgebildet sind, dass
verschieden hohe Entwässerungsrinnen (1) mit dem Funktionselement (10) fluiddicht
verbindbar sind.
1. A connection device for connecting a drainage gutter (1) to a further functional element
(10), e.g. to an inlet box, a point drainage or a gully, comprising
an adapter plate (20) to which the drainage gutter (1) can be connected, and
an inlet part (40), which can be fixed in a sealed manner in a wall (12) of the functional
element (10), and fastening devices (41, 41'; 44, 44') by means of which the adapter
plate (20) can be firmly connected to the inlet part (40) in such a manner that a
flow space (2) of the drainage gutter (1) can be connected via a transition space
(30) in a sealed manner to an inner space (14) of the functional element (10), wherein
the inlet part (40) and the adapter plate (20) each have an interior space, wherein
these two interior spaces together form the transition space (30), characterized in that between the inlet part (40) and the adapter plate (20), a tooth system (22) is provided
for the defined height adjustment of the two parts relative to one another at various
heights.
2. The connection device according to claim 1,
characterized in that
the adapter plate (20) can be attached to the inlet part (40) in a height-variable
manner.
3. The connection device according to any one of the preceding claims, in particular
according to claim 2,
characterized in that
the adapter plate (20) can be cut to length for adapting to a lower height of a drainage
gutter (1).
4. The connection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the adapter plate (20) and/or the inlet part (40) have sealing devices (23, 24) for
sealing the transition space (30).
5. The connection device according to claim 4,
characterized in that
the sealing devices (23, 24) are firmly connected to, in particular cast on the inlet
part (40) and/or the adapter plate (20).
6. The connection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the inlet part (40) has a partition (42) for completely closing the interior space
(14) of the functional element (10), which partition can be removed, in particular
cut out.
7. The connection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the inlet part (40) and/or the adapter plate (20) have locking devices (41, 21) for
detachably locking and connecting the adapter plate (20) to the inlet part (40).
8. The connection device according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the adapter plate (20) has sealing devices (23, 24) at various heights and is formed
that, for adapting to a particularly high drainage gutter (1), it can be cut such
that at least an upper one of the sealing devices (23) can be removed for raising
the transition space (30).
9. A system for connecting drainage gutters (1) to functional elements (10), e.g. to
an inlet box, comprising a connection device according to any one of claims 1 to 8,
wherein the inlet part (40) can be cast into a wall (12) of the functional element
(10), characterized by at least two adapter plates (20) which are formed to be different such that drainage
gutters (1) of different heights can be connected to the functional element (10) in
a fluid-tight manner.
1. Dispositif de raccordement pour le raccordement d'une goulotte de drainage (1) à un
élément fonctionnel (10) supplémentaire, par ex. à un caisson d'admission, une évacuation
ponctuelle ou une bouche d'égout, comprenant
une plaque adaptatrice (20) à laquelle la goulotte de drainage (1) peut être raccordée,
et
une pièce d'admission (40) qui peut être fixée de manière étanche dans une paroi (12)
de l'élément fonctionnel (10) et comprend des dispositifs de fixation (41, 41' ; 44,
44') au moyen desquels la plaque adaptatrice (20) peut être reliée fermement à la
pièce d'admission (40) de telle manière qu'un espace d'écoulement (2) de la goulotte
de drainage (1) puisse être raccordé de manière étanche à un espace intérieur (14)
de l'élément fonctionnel (10) via un espace de transfert (30), sachant que la pièce
d'admission (40) et la plaque adaptatrice (20) présentent respectivement un espace
intérieur, sachant que ces deux espaces intérieurs forment ensemble l'espace de transfert
(30), caractérisé en ce qu'une denture (22) est prévue entre la pièce d'admission (40) et la plaque adaptatrice
(20) pour l'ajustement de hauteur défini à différentes hauteurs des deux pièces l'une
par rapport à l'autre.
2. Dispositif de raccordement selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la plaque adaptatrice (20) peut être fixée à la pièce d'admission (40) de manière
réglable en hauteur.
3. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications précédentes, en particulier
selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la plaque adaptatrice (20) est constituée de manière à pouvoir être mise à longueur
pour s'adapter à une hauteur plus petite d'une goulotte de drainage (1).
4. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque adaptatrice (20) et/ou la pièce d'admission (40) présentent des dispositifs
d'étanchéité (23, 24) pour étanchéifier l'espace de transfert (30).
5. Dispositif de raccordement selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
les dispositifs d'étanchéité (23, 24) sont fermement reliés à la pièce d'admission
(40) et/ou à la plaque adaptatrice (20), en particulier moulés à celles-ci.
6. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pièce d'admission (40) présente une paroi de séparation (42) amovible, en particulier
pouvant être découpée, pour obturer intégralement l'espace intérieur (14) de l'élément
fonctionnel (10).
7. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la pièce d'admission (40) et/ou la plaque adaptatrice (20) présentent des dispositifs
de verrouillage (41, 21) pour verrouiller et relier de manière détachable la plaque
adaptatrice (20) à la pièce d'admission (40).
8. Dispositif de raccordement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la plaque adaptatrice (420) présente des dispositifs d'étanchéité (23, 24) à différentes
hauteurs et est constituée de manière à pouvoir être coupée à dimension de telle manière
que, pour s'adapter à une goulotte de drainage (1) particulièrement haute, au moins
un dispositif d'étanchéité supérieur parmi les dispositifs d'étanchéité (23) puisse
être séparé afin de rehausser l'espace de transfert (30).
9. Système pour le raccordement de goulottes de drainage (1) à des éléments fonctionnels
(10), par ex. à un caisson d'admission, comprenant un dispositif de raccordement selon
l'une des revendications 1 à 8, sachant que la pièce d'admission (40) peut être coulée
dans une paroi (12) de l'élément fonctionnel (10), caractérisé par au moins deux plaques adaptatrices (20) qui sont constituées différemment de telle
manière que des goulottes de drainage (1) de hauteur différente puissent être reliées
de manière étanche aux fluides à l'élément fonctionnel (10).
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