(19)
(11) EP 3 420 857 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.08.2024  Patentblatt  2024/34

(21) Anmeldenummer: 18180470.9

(22) Anmeldetag:  28.06.2018
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47F 5/08(2006.01)
A47B 96/14(2006.01)
A47B 57/50(2006.01)
A47B 47/02(2006.01)
A47F 5/10(2006.01)
(52) Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) :
A47F 5/08; A47F 5/103; A47B 47/021; A47B 57/50; A47B 96/1408

(54)

AUFSTELLRAUM ZUM KÜHLEN ODER TIEFKÜHLEN VON WAREN MIT EINEM REGALSYSTEM

COLD STORAGE ROOM WITH SHELVING SYSTEM

CHAMBRE FROIDE COMPRENANT UN SYSTÈME D'ETAGÈRES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 30.06.2017 DE 102017114736
14.05.2018 DE 102018111479

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.01.2019  Patentblatt  2019/01

(73) Patentinhaber: Nilsson, Rickard
65582 Diez (DE)

(72) Erfinder:
  • Nilsson, Rickard
    65582 Diez (DE)

(74) Vertreter: Launhardt, Thomas 
Parkstraße 11-13
65549 Limburg
65549 Limburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 112 309
DE-U- 6 601 949
FR-A5- 2 109 129
US-A- 5 012 938
WO-A1-2016/039495
DE-U1- 20 114 098
GB-A- 861 575
US-A1- 2001 047 660
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Aufstellraum mit einem darin angeordneten Regalsystem, welches Regalstützen aufweist.

    [0002] Regalstützen der hier angesprochenen Art dienen bei Regalen üblicherweise als Vertikalstütze, welche eine oder mehrere Fachböden des Regales tragen. Häufig weist ein Regal vier solcher Regalstützen auf, welche einen Fachboden gemeinsam tragen, wozu beispielsweise jeweils zwei der Regalstützen einer gemeinsamen Seite des Fachbodens zugeordnet sind. Zur Befestigung der Fachböden weisen die Regalstützen eine Vielzahl von Befestigungsstellen auf, welche in Längserstreckung der jeweiligen Regalstütze verteilt angeordnet sind. Die Befestigungsstellen sind in vielen Fällen durch Durchgangsöffnungen gebildet, in welche Trägerelemente aufgenommen sind, die wiederum den Fachboden tragen bzw. daran der Fachboden befestigt ist.

    [0003] Aus der US 2001/00 47 660 A1 ist ein Aufstelleraum zum Kühlen von Waren bekannt, in dem ein Regalsystem angeordnet ist. Aus der DE 201 14 098 U1 ist ein Regalsystem mit vier Regalstützen als Vertikalstützen bekannt, welche mehrere Fachböden gemeinsam tragen und jeweils zwei der Regalstützen eine gemeinsamen Seite der Fachböden zugeordnet sind.

    [0004] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Aufstellraum der eingangs genannten Art bereit zu stellen, bei dem die Regalstützen an unterschiedliche Einbausituationen eines Regales flexibel angepasst werden können und einen Beitrag zur Stabilität des Regales auch bei wirkenden hohen Traglasten liefern.

    [0005] Diese Aufgabe wird mit einem Aufstellraum gelöst, welcher die Merkmale des Anspruches 1 aufweist.

    [0006] Eine grundlegende Regalstütze hat einen länglichen Grundkörper, welcher einen vorzugsweise U-förmigen Querschnitt mit zwei Schenkelabschnitten und einem dazwischen angeordneten Zwischenabschnitt hat. Der Zwischenabschnitt weist wenigstens eine oder mehrere oder eine Vielzahl von Befestigungsstellen zum Befestigen wenigstens eines Fachbodens oder eines Fachbodenrahmens auf.

    [0007] Nach einer Ausführungsform ist zumindest im Bereich wenigstens eines längsseitigen Endes des Grundkörpers, im Querschnitt gesehen, dem jeweiligen Schenkelabschnitt ein Flanschabschnitt zugeordnet, welcher wenigstens eine erste zusätzliche Befestigungsstelle zum Befestigen des Flanschabschnittes gegen einen Gegenflansch, beispielsweise eines anderen Bauteiles, aufweist. Beispielsweise liegen die nach außen gewandten Seiten der Flanschabschnitte, insbesondere deren Anlagefläche zur Anlage gegen den Gegenflansch, in einer gemeinsamen Ebene oder im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene. Die Regalstütze ist bei einem Regal bzw. Regalsystem als vertikale Stütze, welche nachfolgend auch als Vertikalstütze bezeichnet ist, nutzbar. Grundsätzlich kann die Regalstütze auch als Horizontalstütze genutzt werden.

    [0008] Bei einer derartigen Regalstütze sind durch den U-förmigen Querschnitt und den gezielt dem Zwischenabschnitt des U-förmigen Querschnitts zugeordneten Befestigungsstellen, welche zum Anbinden der Fachböden oder des Fachbodenrahmens dienen, Maßnahmen getroffen, um hohe Traglasten aufzunehmen. Dadurch liefert die Regalstütze einen Beitrag zur Stabilität eines daraus gebildeten Regales bzw. Regalsystems. Hierauf zielen auch die vorgesehenen Flanschabschnitte ab, durch welche die Regalstütze mit wenigstens einem anderen Bauteil verbunden werden kann. Mittels der Flanschabschnitte und der wenigstens einen zusätzlichen Befestigungsstelle ist die Regalstütze mit dem wenigstens einen anderen Bauteil in einen stabilen Verbund zu bringen, welcher aussteifend und/oder verstärkend auf die Regalstütze und/oder das andere Bauteil wirkt.

    [0009] Durch die vorgesehenen Flanschabschnitte und die ersten zusätzlichen Befestigungsstellen ist es zudem ermöglicht, dass die Regalstütze an unterschiedliche Einbausituationen flexibel angepasst werden kann. Sofern die Regalstütze als mittlere Stütze von zwei nebeneinander angeordneten Regalen eingesetzt werden soll, kann mittels der Flanschabschnitte die Regalstütze mit einer weiteren Regalstütze verbunden werden und damit eine Doppelregalstütze gebildet werden, an welcher zur linken Seite und zur rechten Seite jeweils Fachböden befestigt werden können. Sofern bei mehreren nebeneinander angeordneten Regalen die Regalstütze ein Endteil bildet, kann die Regalstütze mittels der Flanschabschnitte gegen eine Wandung des Aufstellraumes montiert werden. Auch kann die Regalstütze ohne Anbindung gegen ein weiteres Bauteil genutzt werden. In diesem Fall bleiben die Flanschabschnitte ungenutzt.

    [0010] Indem die ersten zusätzlichen Befestigungsstellen im Bereich des einen längsseitigen Endes des Grundkörpers bzw. der Regalstütze vorgesehen sind, ist im Bereich dieses Endes ein stabiler und haltbarer Verbund mit dem anderen Bauteil zu realisieren. Durch den Verbund wiederum ist eine stabile und haltbare Anbindung eines Abschlussteils, wie beispielsweise eines Standfußes, an dieses Ende der Regalstütze begünstigt.

    [0011] Unter dem U-förmigen Querschnitt ist insbesondere zu verstehen, dass die Schenkelabschnitte jeweils in einem Winkel von dem Zwischenabschnitt, vorzugsweise in die gleiche Richtung wegstehen. Die Schenkelabschnitte können orthogonal zu dem Zwischenabschnitt liegen. Auch können die Schenkelabschnitte von dem Zwischenabschnitt ausgehend, schräg nach außen voneinander weg oder schräg nach innen aufeinander zu verlaufen, beispielsweise in einem spitzen oder stumpfen Winkel zu dem Zwischenabschnitt angeordnet sein.

    [0012] Eine Ausgestaltung der Regalstütze besteht darin, dass im Bereich des anderen längsseitigen Endes des Grundkörpers dem jeweiligen Schenkelabschnitt ein Flanschabschnitt zugeordnet ist, welcher wenigstens eine zweite zusätzliche Befestigungsstelle zum Befestigen des Flanschabschnitts gegen einen Gegenflansch oder den vorstehenden Gegenflansch aufweist. Dadurch ist auch im Bereich des anderen längsseitigen Endes ein stabiler und haltbarer Verbund mit dem vorstehend beschriebenen anderen Bauteil oder einem anderen Bauteil zu realisieren. Es ist dadurch eine Maßnahme getroffen, um zusammen mit dem anderen Bauteil an diesem anderen Ende der Regalstütze eine stabile und haltbare Anbindung eines weiteren Abschlussteils zu realisieren. Das Abschlussteil kann eine Deckenstütze sein, welche sich beispielsweise gegen die Decke eines Aufstellraumes für einen mit der Regalstütze ausgerüstetes Regal bzw. Regalsystem abstützt oder umgekehrt die Decke sich darauf abstützt.

    [0013] Eine nochmals weitere Ausgestaltung der Regalstütze besteht darin, dass der jeweilige Flanschabschnitt sich von dem Bereich des einen längsseitigen Endes bis in den Bereich des anderen längsseitigen Endes des Grundkörpers erstreckt. Dadurch ist eine weitere Maßnahme getroffen, damit die Regalstütze hohe Traglasten aufnehmen kann. Denn durch die Erstreckung der Flanschabschnitte von dem Bereich des einen Endes bis zum Bereich des anderen Endes wird die aussteifende und/oder verstärkende Wirkung des Querschnitts der Regalstütze unterstützt.

    [0014] Es bietet sich an, dass zwischen dem Bereich der jeweiligen längsseitigen Enden die Regalstütze an dem jeweiligen Flanschabschnitt wenigstens eine weitere Befestigungsstelle zum Befestigen des Flanschabschnitts gegen einen Gegenflansch oder den vorstehend beschriebenen Gegenflansch aufweist. Dadurch ist es begünstigt, mittels der Flanschabschnitte die Regalstütze mit dem anderen Bauteil in einen stabilen Verbund zu bringen, welcher aussteifend und/oder verstärkend auf die Regalstütze und/oder das andere Bauteil wirkt.

    [0015] Bei einer weiteren Ausgestaltung der Regalstütze ist es vorgesehen, dass der jeweilige Flanschabschnitt angrenzend an den zugehörigen Schenkelabschnitt und insbesondere davon winkelig wegragend angeordnet ist. Insbesondere ist der jeweilige Flanschabschnitt mit dem zugehörigen Schenkelabschnitt verbunden oder daran angeformt. Dadurch tragen die Flanschabschnitte dazu bei, dass die Regalstütze einen biegesteifen Querschnitt aufweist und somit hohe Traglasten aufnehmen kann.

    [0016] In technisch einfacher Weise lässt sich die Regalstütze realisieren, wenn nach einer Ausgestaltung der U-förmige Querschnitt des Grundkörpers und/oder wenigstens einer der Flanschabschnitte durch Umformen, insbesondere Biegen, eines Rohlings, insbesondere eines gemeinsamen Rohlings, gefertigt ist. Es bietet sich an, dass die Regalstütze ein Metallteil ist. Dadurch ist die Ausbildung einer Regalstütze mit hoher Stabilität begünstigt.

    [0017] Es kann vorgesehen sein, dass die Regalstütze aus einem Stück gefertigt ist, beispielsweise einteilig ausgebildet ist. Alternativ kann die Regalstütze auch aus wenigstens zwei Teilen gebildet sein, welche beispielsweise gemeinsam den U-förmigen Querschnitt ausbilden. Beispielsweise sind die beiden Teile jeweils Profile mit Z-förmigem Querschnitt, welche an ihrem einen Schenkel miteinander überlappen und gemeinsam den Zwischenabschnitt des U-förmigen Grundkörpers ausbilden und beispielsweise der andere endseitige Schenkel jeweils den Flanschabschnitt der Regalstütze ausbilden.

    [0018] Eine weitere mögliche Ausgestaltung der Regalstütze besteht darin, dass der Grundkörper im Bereich wenigstens eines seiner längsseitigen Enden, vorzugsweise im Bereich seiner beiden längsseitigen Enden, wenigstens eine dritte zusätzliche Befestigungsstelle zum Befestigen der Regalstütze an einem Abschlussteil aufweist. Das Abschlussteil kann zur Auflagerung gegen ein Bodenteil oder ein Deckenteil, beispielsweise des Aufstellraumes der Regalstütze oder eines die Regalstütze aufweisenden Regals bzw. Regalsystems dienen oder nutzbar sein.

    [0019] Es bietet sich an, dass die Befestigungsstellen zum Befestigen wenigstens eines Fachbodens oder eines Fachbodenrahmens durch Durchgangsöffnungen, insbesondere Durchgangsbohrungen, gebildet sind oder solche Durchgänge aufweisen. Dadurch können Tragelemente und/oder Befestigungselemente für den Fachboden bzw. den Fachbodenrahmen an den Befestigungsstellen, beispielsweise mittels Schrauben, befestigt werden.

    [0020] Die Befestigungsstellen können auch aus Langlöchern bestehen oder Langlöcher aufweisen, welche in ihrer Längserstreckung schräg zur Längserstreckung der Regalstütze verlaufen. Die Langlöcher können jeweils an ihrem jeweiligen oberen Ende eine Durchgangsbohrung mit einem größeren Durchmesser aufweisen, so dass durch diese Bohrung ein Einsteckteil eingeschoben werden kann, welches dann in Richtung des anderen Endes des Langloches verschiebbar ist, um in dem Langloch arretiert zu werden. Dadurch ist in einfacher Weise das Befestigungselement bzw. Tragelement für den Fachboden bzw. Fachbodenrahmen an der Regalstütze zu befestigen.

    [0021] Weiter ist eine Regalstützenanordnung vorgesehen, welche die vorstehend beschriebene Regalstütze enthält. Bei der Regalstützenanordnung sind die Flanschabschnitte der Regalstütze unter Nutzung der wenigstens einen ersten zusätzlichen Befestigungsstelle gegen den vorstehend beschriebenen Gegenflansch oder einen Gegenflansch eines anderen Bauteils, wie beispielsweise eines Verstärkungselements, befestigt. Es ist ferner insbesondere vorgesehen, dass in dem Bereich wenigstens eines der längsseitigen Enden die Regalstütze und das andere Bauteil einen als Einsteckaufnahme nutzbaren, insbesondere ringförmigen Querschnitt gemeinsam ausbilden. Beispielsweise ist die Einsteckaufnahme im Bereich desjenigen längsseitigen Endes ausgebildet, welches der ersten zusätzlichen Befestigungsstelle zugeordnet ist.

    [0022] Durch eine solche Regalstützenanordnung ist darauf abgestellt, dass das daraus gebildete Regalsystem hohe Traglasten aufnehmen kann. Durch die Einsteckaufnahme ist die Befestigung eines Abschlussteiles an der Regalstützenanordnung begünstigt, da dazu das Abschlussteil einfach in die Einsteckaufnahme einzustecken ist. Durch die ringförmige Ausbildung ist ferner eine stabile und haltbare Querschnittsausformung zumindest im Bereich des betroffenen Endes der Regalstütze realisiert.

    [0023] Durch das andere Bauteil ist eine Verstärkung und/oder Aussteifung der Regalstütze erreicht. Das andere Bauteil kann ein separates Verstärkungselement sein. Beispielsweise ist das andere Bauteil ein Wandungselement, beispielsweise eines Aufstellraumes für ein die Regalstützenanordnung aufweisendes Regalsystem. Ein solches Wandungselement kann eine Seitenwandung des Aufstellraumes sein.

    [0024] Alternativ kann das andere Bauteil auch eine weitere Regalstütze sein. Bei der Regalstütze kann es sich um zu der vorstehend beschriebenen Regalstütze identischen Regalstütze handeln. Auch kann es sich um eine beliebige Regalstütze handeln, sofern sie einen zu den Flanschabschnitten korrespondierenden Gegenflansch aufweist.

    [0025] Eine Ausgestaltung besteht darin, dass die Regalstützenanordnung wenigstens ein Abschlussteil aufweist, welches eine Auflagerfläche zum Abstützen gegen einen Boden oder eine Decke, beispielsweise eines die Regalstützenanordnung aufweisenden Aufstellraumes, und einen Einsteckabschnitt aufweist, der in die Einsteckaufnahme eingesteckt ist.

    [0026] Bezüglich des Abschlussteiles ist es insbesondere vorgesehen, dass der Einsteckabschnitt im Querschnitt mit der Einsteckaufnahme, also dem durch die Regalstütze und das andere Bauteil gebildeten Einsteckquerschnitt, korrespondiert oder im Wesentlichen korrespondiert. Dies kann vorgesehen sein, sofern beispielsweise das andere Bauteil eine Regalstütze, insbesondere die vorstehend beschriebene Regalstütze ist. In diesem Fall ist beispielsweise ein einziger Einsteckabschnitt in die Einsteckaufnahme eingesteckt. Der Einsteckabschnitt kann einem einzigen Abschlussteil zugeordnet sein. Beispielsweise ist die Auflagerfläche an einem Materialabschnitt bzw. Auflagerabschnitt ausgebildet, welcher um den Einsteckabschnitt verlaufend angeordnet ist und/oder der Einsteckabschnitt ist innerhalb eines Randbereiches des Materialabschnittes, insbesondere im Zentrum des Materialabschnittes angeordnet. Dadurch ist eine hohe Stabilität des Abschlussteiles begünstigt.

    [0027] Sofern beispielsweise das andere Bauteil eine Regalstütze, insbesondere die vorstehend beschriebene Regalstütze ist, können auch zwei Abschlussteile, insbesondere zwei zueinander baugleiche Abschlussteile vorgesehen sein. Insbesondere ist dann jeder Regalstütze eines der Abschlussteile zugeordnet. Beispielsweise sind die Einsteckabschnitte beider Abschlussteile in die Einsteckaufnahme eingesteckt. Insbesondere bilden dann die Einsteckabschnitte beider Abschlussteile einen gemeinsamen Querschnitt, welcher mit der Einsteckaufnahme korrespondiert oder im Wesentlichen korrespondiert. Beispielsweise sind die Einsteckabschnitte jeweils an einem Rand des die Auflagerfläche ausbildenden Materialabschnittes bzw. Auflagerabschnitt angeordnet. Dadurch ist ein modularer Aufbau der Regalstützenanordnung, beispielsweise unter Einsatz möglichst vieler Gleichteile, begünstigt.

    [0028] Weiter ist ein Regalsystem mit wenigstens zwei, vorzugsweise mehreren Regalstützen und mehreren von den Regalstützen getragenen Fachböden und/oder Fachbodenrahmen vorgesehen, wobei wenigstens eine der Regalstützen durch die vorstehend beschriebene Regalstütze gebildet ist und/oder Bestandteil der vorstehend beschriebenen Regalstützenanordnung ist.

    [0029] Es ist insbesondere vorgesehen, dass das Regalsystem wenigstens ein, vorzugsweise mehrere Befestigungselemente aufweist, über welche die Fachböden und/oder die Fachbodenrahmen mit der wenigstens einen Regalstütze unter Nutzung der dazu an der Regalstütze vorgesehenen Befestigungsstellen verbunden sind. Ferner ist es insbesondere vorgesehen, dass die Befestigungselemente mit einem Endabschnitt in den Innenraum des U-förmigen Querschnitts der Regalstütze eingreifen.

    [0030] Die Erfindung betrifft einen Aufstellraum, welcher nach oben durch eine Decke, nach unten durch einen Boden und seitlich durch mehrere Seitenwandungen begrenzt ist. Der Aufstellraum hat das vorstehend beschriebene Regalsystem, aufweisend wenigstens die vorstehend beschriebene Regalstütze, welche mit ihren Flanschabschnitten unter Nutzung der wenigstens einen ersten zusätzlichen Befestigungsstelle gegen eine der Seitenwandungen befestigt ist.

    [0031] Das Regalsystem kann wenigstens die vorstehend beschriebene Regalstützenanordnung aufweisen, wobei das Abschlussteil der Regalstützenanordnung sich gegen den Boden abstützt oder sich die Decke darauf abstützt.

    [0032] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen.

    Es zeigen:



    [0033] 
    Fig. 1
    eine Regalstütze für ein Regalsystem in einer Vorderansicht,
    Fig. 2
    die Regalstütze der Figur 1 in einer Draufsicht,
    Fig. 3
    ein Abschlussteil zum Einbau an der Regalstütze der Figur 1 in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 4
    eine Regalstützenanordnung mit einer Regalstütze nach der Figur 1 und einem Abschlussteil nach der Figur 3 in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 5
    eine weitere Regalstützenanordnung mit einer Regalstütze nach der Figur 1 und einem Abschlussteil nach der Figur 3 in perspektivischer Darstellung,
    Fig. 6
    die Regalstützenanordnung der Figur 4 in einer Draufsicht als Teilschnitt,
    Fig. 7
    die Regalstützenanordnung der Figur 5 in einer Draufsicht als Teilschnitt,
    Fig. 8
    die Regalstützenanordnung der Figur 4 in der Darstellung der Figur 6 mit einem anderen Abschlussteil in einer Draufsicht als Teilschnitt,
    Fig. 9
    eine Möglichkeit der Nutzung der Befestigungsstellen der Regalstütze gemäß der Figur 1 zur Befestigung eines Fachbodens oder Fachbodenrahmens und
    Fig. 10
    ein Ausführungsbeispiel für einen Aufstellraum eines Regalsystems mit der Regalstütze der Figur 1 und/oder wenigstens einer der Regalstützenanordnungen der Figuren 4 und 5 in perspektivischer Darstellung.


    [0034] Figuren 1 und 2 zeigen - in schematischer Darstellung - eine Regalstütze 1 in einer Vorderansicht (Figur 1) und in einer Draufsicht (Figur 2). Die Regalstütze 1 ist beispielsweise als vertikale Stütze bzw. Vertikalstütze für ein Regalsystem nutzbar. Die Regalstütze 1 hat einen länglichen Grundkörper 2 mit zwei längsseitigen Enden 3, 4.

    [0035] Der Grundkörper 2 ist im Querschnitt U-förmig ausgebildet, vorzugsweise in seiner Längsrichtung durchgehend im Querschnitt U-förmig ausgebildet. Dazu weist der Grundkörper 2 zwei Schenkelabschnitte 5, 6 und einen dazwischen angeordneten Zwischenabschnitt 7 auf. Bevorzugt grenzen die Schenkelabschnitte 5, 6 jeweils an den Zwischenabschnitt 7 an. Beispielsweise sind die Schenkelabschnitte 5, 6 jeweils mit dem Zwischenabschnitt 7 verbunden oder an dem Schenkelabschnitt 7 angeformt. Bevorzugt sind die Schenkelabschnitte 5, 6 gegenüber dem Zwischenabschnitt 7 im Wesentlichen orthogonal und bevorzugt in die gleiche Richtung von dem Zwischenabschnitt 7 wegragend angeordnet.

    [0036] Der Zwischenabschnitt 7 weist mehrere oder eine Vielzahl von Befestigungsstellen 8 auf, welche zum Befestigen wenigstens eines (in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellten) Fachbodens oder Fachbodenrahmens dienen. Bevorzugt weisen die Befestigungsstellen 8 eine Durchgangsöffnung auf oder sind durch eine Durchgangsöffnung gebildet. Beispielsweise kann die Durchgangsöffnung ein Langloch 15 sein. Beispielsweise ist das Langloch 15 in Längserstreckung des Grundkörpers 2 schräg angeordnet, wobei bevorzugt an einem der Enden 3, 4, vorzugsweise das als oberes Ende genutzte Ende 4, eine Einführöffnung 16 aufweist oder das Langloch 15 darin übergeht.

    [0037] Bevorzugt ist der Durchmesser der Einführöffnung 16 größer als der Durchmesser des Langloches 15 in Richtung quer zu dessen Längserstreckung. Dadurch ist ein (in den Figuren 1 und 2 nicht dargestelltes) Befestigungselement über die Einführöffnung 16 an der Befestigungsstelle 8 einzuführen und durch ein Bewegen in Richtung zu dem anderen Ende des Langloches 15 in eine Arretierposition zu bringen, in welcher ein Herausziehen des Befestigungselementes aus dem Langloch 15 gesperrt ist (Figur 8). Bevorzugt sind die Befestigungsstellen 8 in Längserstreckung des Grundkörpers 2 gesehen, hintereinanderliegend angeordnet.

    [0038] Die Regalstütze 1 hat ferner wenigstens zwei Flanschabschnitte 9, 10, welche jeweils einem der Schenkelabschnitte 5, 6 zugeordnet sind. Bevorzugt sind die Flanschabschnitte 9, 10 angrenzend an den jeweils zugehörigen Schenkelabschnitt 5 bzw. 6 angeordnet, insbesondere mit dem jeweils zugehörigen Schenkelabschnitt 5, 6 verbunden oder daran angeformt. Erfingungsgemäß ragen die Flanschabschnitte 9, 10 jeweils von dem zugehörigen Schenkelabschnitt 5 bzw. 6 seitlich weg. Bevorzugt sind dazu die Flanschabschnitte 9, 10 von dem jeweils zugehörigen Schenkelabschnitt 5 bzw. 6 in entgegengesetzte Richtung voneinander wegragend angeordnet. Die Flanschabschnitte 9, 10 sind zumindest im Bereich eines der Enden 3, 4, vorzugsweise im Bereich beider Enden 3, 4, ausgebildet. Bevorzugt erstrecken sich die Flanschabschnitte 9, 10 über den Längenabschnitt, welcher zwischen dem Bereich des Endes 3 und dem Bereich des Endes 4 vorliegt. Insbesondere erstrecken sich die Flanschabschnitte 9, 10 durchgehend über die Längserstreckung des Grundkörpers 2. Bevorzugt ist die U-Form des Grundkörpers 2 und/oder es sind die Flanschabschnitte 9, 10 durch Umformen eines Rohlings, wie beispielsweise Biegen, gefertigt.

    [0039] Die Regalstütze 1 weist im Bereich eines der Enden 3, 4 an dem jeweiligen Flanschabschnitt 9 bzw. 10 wenigstens eine erste zusätzliche Befestigungsstelle 11 auf, welche zum Befestigen des jeweiligen Flanschabschnittes 9 bzw. 10 gegen wenigstens einen (in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellten) Gegenflansch eines oder mehrerer anderer Bauteile nutzbar ist. Bevorzugt ist das Ende 3 der Regalstütze 1 ein im eingebauten Zustand vorliegendes unteres Ende. Zusätzlich kann im Bereich des anderen längsseitigen Endes 4 an dem jeweiligen Flanschabschnitt 9 bzw. 10 jeweils wenigstens eine zweite zusätzliche Befestigungsstelle 12 vorgesehen sein, um daran den Gegenflansch oder einen anderen Gegenflansch befestigen zu können.

    [0040] Die Regalstütze 1 weist im Bereich wenigstens eines ihrer Enden 3, 4, vorzugsweise im Bereich ihrer beiden Enden 3, 4, jeweils wenigstens eine dritte zusätzliche Befestigungsstelle 13 bzw. 14 auf, welche zum Befestigen der Regalstütze 1 an einem (in den Figuren 1 und 2 nicht dargestellten) Abschlussteil genutzt werden kann. Die wenigstens eine erste zusätzliche Befestigungsstelle 11 und/oder die wenigstens eine zweite zusätzliche Befestigungsstelle 12 und/oder die wenigstens eine dritte zusätzliche Befestigungsstelle 13 bzw. 14 können als Durchgangsöffnung, insbesondere Durchgangsbohrung, ausgebildet sein oder eine solche Durchgangsöffnung oder Durchgangsbohrung aufweisen.

    [0041] Figur 3 zeigt eine mögliche Form eines Abschlussteiles 50, welches an wenigstens einem der Enden 3, 4 der Regalstütze 1 der Figuren 1 und 2 befestigt werden kann. Das Abschlussteil 50 hat einen Auflagerabschnitt 52 und einen Einsteckabschnitt 53. Beispielsweise ist der Einsteckabschnitt 53 an dem Auflagerabschnitt 52 angebunden, insbesondere durch Schweißen, Löten oder Kleben angebunden, oder an dem Auflagerabschnitt 52 angeformt, beispielsweise durch Umformen, insbesondere Biegen, eines Materialabschnittes gebildet.

    [0042] Der Auflagerabschnitt 52 dient der Auflagerung des Abschlussteiles 50, beispielsweise gegen einen Boden oder eine Decke oder eine Seitenwand eines Aufstellraumes. Beispielsweise dient der Auflagerabschnitt 52 als Standfuß, um das Abschlussteil 50 auf dem Boden des Aufstellraumes aufstellen zu können. Zur Auflagerung weist das Abschlussteil 50 eine Auflagerfläche 51 auf, welche bevorzugt auf einer nach außen gewandten Seite des Auflagerabschnittes 52, beispielsweise auf der dem Einsteckabschnitt 53 abgewandten Seite des Auflagerabschnitts 52 vorgesehen ist. Um das Abschlussteil 50 über den Auflagerabschnitt 52 gegen den Boden oder die Decke oder eine der Seitenwandungen des Aufstellraumes oder gegen einen sonstigen Untergrund befestigen zu können, weist der Auflagerabschnitt 52 wenigstens eine Befestigungsstelle 55 auf.

    [0043] Bevorzugt ist der Einsteckabschnitt 53 im Wesentlichen orthogonal zu dem Auflagerabschnitt 52 bzw. der Auflagerfläche 51 angeordnet. Grundsätzlich können der Einsteckabschnitt 53 und der Auflagerabschnitt 52 in jedem beliebigen Winkel zueinanderstehen. Bevorzugt ist der Einsteckabschnitt 53 hinsichtlich seiner Abmessungen, insbesondere seiner Breite und Dicke, derart bemessen, dass der Einsteckabschnitt 53 in eine Aufnahme 17 der Regalstütze 1 einführbar ist, welche durch die in einem Abstand zueinander angeordneten und von dem Zwischenabschnitt 7 seitlich nach außen in die gleiche Richtung wegragenden Schenkelabschnitte 5, 6 gebildet ist.

    [0044] Bevorzugt weist der Einsteckabschnitt 53 wenigstens eine Befestigungsstelle 54 auf, welche beispielsweise als Durchgangsöffnung, insbesondere Durchgangsbohrung, ausgebildet sein kann oder aufweisen kann. Bevorzugt ist die Position der Befestigungsstelle 54 in der Weise gewählt, dass im eingebauten Zustand des Abschlussteiles 50 gegen die Regalstütze 1, beispielsweise an einem der Enden 3, 4, die Befestigungsstelle 54 mit der wenigstens einen dritten zusätzlichen Befestigungsstelle 13 bzw. 14 der Regalstütze 1 korrespondiert und über die Befestigungsstellen 54 und 13 bzw. 14 beispielsweise ein separates Verbindungsmittel zum Befestigen des Abschlussteiles 50 gegen die Regalstütze 1 genutzt werden kann.

    [0045] Figuren 4 und 5 zeigen zwei unterschiedliche Einbaubeispiele der Regalstütze 1 am Beispiel eines Regalsystems 200, welches mehrere Fachböden 210 oder Fachbodenrahmen umfasst. Die Regalstütze 1 ist dort jeweils als vertikale Stütze genutzt, welche zusammen mit weiteren Regalstützen, insbesondere mit weiteren zu der Regalstütze 1 identischen Regalstützen, die Fachböden 210 und/oder Fachbodenrahmen tragen. In den Figuren 4 und 5 bildet die Regalstütze 1 jeweils mit einem Abschlussteil, welches dem Abschlussteil 50 der Figur 3 entsprechen kann, eine Regalstützenanordnung 100.1 bzw. 100.2. Die Regalstütze 1 ist jeweils gegen ein anderes Bauteil 60.1 bzw. 60.2 befestigt.

    [0046] In der Figur 4 ist eine Einbausituation dargestellt, in der das andere Bauteil 60.1 eine Regalstütze 1` ist. Figur 6 zeigt die Einbausituation der Figur 4 in einer Draufsicht und als Querschnitt durch die Regalstützenanordnung 100.1. Die Regalstütze 1` kann zu der Regalstütze 1 identisch sein oder eine andere Regalstütze sein. Der Einfachheit halber ist das Einbaubeispiel der Figuren 4 und 6 darauf bezogen, dass die Regalstütze 1` identische zu der Regelstützte 1 ist. Die Bestandteile der Regalstützte 1` sind daher mit den bereits bei der Regalstütze 1 benutzten Bezugszeichen in identischer Weise genutzt und mit einem Hochstrich ("'") versehen.

    [0047] Durch die Befestigung der Regalstütze 1 gegen die Regalstütze 1` sind die Flanschabschnitte 9, 10 der Regalstütze 1 gegen die Flanschabschnitte 9' und 10' der Regalstütze 1` in Verbindung gebracht. Es bilden die Flanschabschnitte 9' und 10' einen Gegenflansch 62.1 und dadurch ist ein vorzugsweise ringförmiger Querschnitt gebildet, welcher eine Einsteckaufnahme 65.1 für die Einsteckabschnitte 53 und 53' der Abschlussteile 50 und 50` ausbildet. Die Flanschabschnitte 9, 10 und 9', 10' sind jeweils gegeneinander unter Nutzung der zugehörigen Befestigungsstellen 11, 12 und 11', 12' mittels Befestigungselementen 80, beispielsweise unter Ausbildung von Schraubverbindungen, gegeneinander befestigt. Bevorzugt ist der jeweilige Einsteckabschnitt 53 bzw. 53', welcher in die Einsteckaufnahme 65.1 eingeschoben ist, unter Nutzung der zugehörigen Befestigungsstellen 13 und 13' mittels eines Befestigungselementes 82 bzw. 82', beispielsweise unter Ausbildung einer Schraubverbindung, gegen die jeweils zugehörige Regalstützte 1 bzw. 1` befestigt oder gegen beide Regalstützen 1, 1` gemeinsam befestigt. Dadurch ist ein stabiler Verbund der Abschlussteile 50 und 50' gegeneinander und mit den jeweiligen Regalstützen 1 und 1` erreicht.

    [0048] Die Abschlussteile 50 und 50' sind bei diesem Einbaubeispiel als Standfüße genutzt, welche sich mit ihrem jeweiligen Auflagerabschnitt 52 bzw. 52' gegen einen Boden 41 abstützen. Bevorzugt sind die Abschlussteile 50 und 50' mit ihrem jeweiligen Auflagerabschnitt 52 bzw. 52` unter Nutzung der Befestigungsstellen 55, 55' mittels Befestigungselementen 81 und 81', beispielsweise unter Ausbildung von Schraubverbindungen, gegen den Boden 41 befestigt.

    [0049] In der Figur 5 ist eine Einbausituation dargestellt, in der das andere Bauteil 60.2 ein Wandungselement 70, beispielsweise eines Aufstellraumes für das Regalsystem 200 ist. Figur 7 zeigt die Einbausituation der Figur 5 in einer Draufsicht und als Querschnitt durch die Regalstützenanordnung 100.2. Durch die Befestigung der Regalstütze 1 gegen das Wandungselement 70 sind die Flanschabschnitte 9, 10 der Regalstütze 1 gegen das Wandungselement 70 in Verbindung gebracht und der vorzugsweise ringförmige Querschnitt gebildet, welcher eine Einsteckaufnahme 65.2 für den Einsteckabschnitt 53 des Abschlussteils 50 ausbildet. Insofern bildet das Wandungselement 70 einen Gegenflansch 62.2 für die Flanschabschnitte 9 und 10 der Regalstütze 1.

    [0050] Bevorzugt sind die Flanschabschnitte 9, 10 gegen das Wandungselement 70 unter Nutzung der zugehörigen Befestigungsstellen 11, 12 mittels Befestigungselementen 83, beispielsweise unter Ausbildung von Schraubverbindungen, befestigt. Der Einsteckabschnitt 53 des Abschlussteiles 50, welcher in die Einsteckaufnahme 65.2 eingeschoben ist, ist unter Nutzung der wenigstens einen zugehörigen Befestigungsstelle 13 mittels wenigstens eines Befestigungselementes 84, beispielsweise unter Ausbildung einer Schraubverbindung, gegen die Regalstützte 1 und gegebenenfalls zusätzlich gegen das Wandungselement 70 befestigt.

    [0051] Figur 8 zeigt eine Regalstützenanordnung 100.3 am Beispiel der Schnittdarstellung gemäß der Figur 6. Die Regalstützenanordnung 100.3 der Figur 8 unterscheidet sich von der Regalstützenanordnung 100.1 der Figur 6 dadurch, dass ein einziges Abschlussteil 50" vorgesehen ist und beispielsweise einen einzigen Einsteckabschnitt 53" aufweist. Insbesondere weist der Einsteckabschnitt 53" einen Querschnitt auf, welcher mit dem Querschnitt der Einsteckaufnahme 65.1 korrespondiert, die durch die Regalstütze 1 und die Regalstütze 1` gebildet ist. Bevorzugt ist der Einsteckabschnitt 53" innerhalb des Randes eines Auflagerabschnittes 52" angeordnet, beispielsweise im Zentrum oder im Bereich des Zentrums des Auflagerabschnittes 52", wobei der Auflagerabschnitt 52" an seiner Unterseite die Auflagerfläche 51 hat. Bevorzugt ist der einzige Einsteckabschnitt 53" mittels eines Befestigungselementes 83", beispielsweise unter Ausbildung einer Schraubverbindung, gegen die jeweils zugehörige Regalstütze 1 bzw. 1` befestigt oder gegen beide Regalstützen 1, 1` gemeinsam befestigt.

    [0052] Figur 9 zeigt beispielhaft eine mögliche Anbindung eines Fachbodens, wie er beispielsweise in den Figuren 4 und 5 als Fachboden 210 dargestellt ist. Dazu kann ein Befestigungselement 220 vorgesehen sein, welches mit einem Endabschnitt 230 in die Einführöffnung 16 der Regalstützte 1 eingeführt werden kann und durch Verschieben in Richtung des Langloches 15 nach unten in eine Arretierposition gebracht werden kann. Dies ist dadurch möglich, dass im Bereich des Endabschnittes 230 zwei scheibenförmige Anschläge vorgesehen sind, welche mit einem über einen im Durchmesser kleiner ausgebildeten Wellenabschnitt miteinander verbunden sind, wobei der Durchmesser des Wellenabschnittes im Wesentlichen dem Durchmesser des Langloches 15 quer zu dessen Längsrichtung entspricht und der Durchmesser der scheibenförmigen Abschnitte im Wesentlichen dem Durchmesser der Einführöffnung 16 entspricht.

    [0053] Figur 10 zeigt eine mögliche Ausführungsform eines Aufstellraumes 300, in dem ein Regalsystem, beispielsweise das Regalsystem 200, sowohl mit der Regalstützenanordnung 100.1 als auch mit der Regalstützenanordnung 100.2 eingebaut sein kann. Das Regalsystem 200 kann beispielsweise ein Rutschregalsystem sein, bei dem die Fachböden 210 in Richtung nach vorne schräg nach unten geneigt an den Regalstützen 1 montiert sind.

    [0054] Der Aufstellraum 300 ist als Kühlzelle ausgebildet, welche zum Kühlen und/oder Tiefkühlen von Waren genutzt wird. Der Aufstellraum 300 ist nach unten durch den vorstehend bereits beschriebenen Boden 41, nach oben durch eine Decke 40 und seitlich durch mehrere Seitenwandungen 42, 43, 44 und 45 begrenzt. Es ist wenigstens eine der Seitenwandungen 42, 43, 44, 45, beispielsweise die Seitenwandung 42, als Warenpräsentationswandung mit einer Durchgangsöffnung ausgebildet. Die Durchgangsöffnung kann durch eine oder mehrere Türen 46, insbesondere mit zumindest einem transparenten Bereich, wie beispielsweise Glastüren, verschließbar sein. Im Inneren des Aufstellraumes 300 ist das Regalsystem 200 derart angeordnet, dass das Regalsystem 200 mit seiner Warenpräsentationsseite der Warenpräsentationswandung zugewandt ist und die auf dem Regalsystem 200 aufgestellten Waren über die Durchgangsöffnung von außen entnommen werden können. Bevorzugt ist der Aufstellraum 300 durch eine Zugangsöffnung 47 begehbar, welche beispielsweise durch eine Tür verschlossen werden kann.

    [0055] Bevorzugt weisen die Regalstützen 1 an ihrem unteren Ende 3 und ebenso an ihrem oberen Ende 4 jeweils ein Abschlussteil auf, welches das Abschlussteil 50 der Figur 3 sein kann.

    [0056] Erfindungsgemäß stützt sich die Decke 40 an der wenigstens einen Regalstütze 1 ab. Auf diese Weise können die bei dem Regalsystem 200 genutzten Regalstützen 1 als Träger für die Decke 40 genutzt sein. Auch ist durch die vorstehend beschriebene Regalstützenanordnung 100.2 eine Befestigung der Seitenwandungen 42, 43, 44, 45 des Aufstellraumes 300 daran möglich, so dass die Regalstützen 1 einen tragenden Verbund für die Außenhaut des Aufstellraumes 300 bzw. Kühlraumes bilden können. Auf diese Weise kann auf ein separates Tragegerippe für die Außenwandungen 42, 43, 44, 45, die Decke 40 und den Boden 41 des Aufstellraumes 300 verzichtet werden.

    Bezugszeichenliste



    [0057] 
    1
    Regalstütze
    1'
    Regalstütze
    2
    Grundkörper
    3
    Ende
    4
    Ende
    5
    Schenkelabschnitt
    6
    Schenkelabschnitt
    7
    Zwischenabschnitt
    8
    Befestigungsstellen
    9
    Flanschabschnitt
    9'
    Flanschabschnitt
    10
    Flanschabschnitt
    10'
    Flanschabschnitt
    11
    erste zusätzliche Befestigungsstelle
    12
    zweite zusätzliche Befestigungsstelle
    13
    dritte zusätzliche Befestigungsstelle
    14
    dritte zusätzliche Befestigungsstelle
    15
    Langloch
    16
    Einführöffnung
    17
    Aufnahme
    40
    Decke
    41
    Boden
    42
    Seitenwandung
    43
    Seitenwandung
    44
    Seitenwandung
    45
    Seitenwandung
    46
    Tür
    47
    Zugangsöffnung
    50
    Abschlussteil
    50'
    Abschlussteil
    50"
    Abschlussteil
    51
    Auflagerfläche
    52
    Auflagerabschnitt
    52'
    Auflagerabschnitt
    52"
    Auflagerabschnitt
    53
    Einsteckabschnitt
    53'
    Einsteckabschnitt
    53"
    Einsteckabschnitt
    54
    Befestigungsstelle
    55
    Befestigungsstelle
    55'
    Befestigungsstelle
    60.1
    anderes Bauteil
    60.2
    anderes Bauteil
    62.1
    Gegenflansch
    62.2
    Gegenflansch
    65.1
    Einsteckaufnahme
    65.2
    Einsteckaufnahme
    70
    Wandungselement
    80
    Befestigungselement
    81
    Befestigungselement
    81`
    Befestigungselement
    82
    Befestigungselement
    82'
    Befestigungselement
    82"
    Befestigungselement
    83
    Befestigungselement
    84
    Befestigungselement
    100.1
    Regalstützenanordnung
    100.2
    Regalstützenanordnung
    100.3
    Regalstützenanordnung
    200
    Regalsystem
    210
    Fachboden
    220
    Befestigungselement
    230
    Endabschnitt
    300
    Aufstellraum



    Ansprüche

    1. Aufstellraum (300), ausgebildet als Kühlzelle zum Kühlen und/oder Tiefkühlen von Waren,

    nach oben begrenzt durch eine Decke (40), nach unten begrenzt durch einen Boden (41) und seitlich begrenzt durch mehrere als Außenwandung ausgebildete Seitenwandungen (42, 43, 44, 45), wobei wenigstens eine der Seitenwandungen (42, 43, 44, 45) als Warenpräsentationswandung mit einer Durchgangsöffnung ausgebildet ist,

    der Aufstellraum (300) umfassend ein Regalsystem (200), welches im Inneren des Aufstellraumes (300) derart angeordnet ist, dass das Regalsystem (200) mit seiner Warenpräsentationsseite der Warenpräsentationswandung zugewandt ist und auf dem Regalsystem (200) aufgestellte Waren über die Durchgangsöffnung von außen entnehmbar sind,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass das Regalsystem (200) vier Regalstützen (1) als Vertikalstützen umfasst, welche mehrere Fachböden (210) gemeinsam tragen und jeweils zwei der Regalstützen (1) einer gemeinsamen Seite der Fachböden (210) zugeordnet sind, und dass an den Regalstützen (1) sich die Decke (40) des Aufstellraumes (300) abstützt,

    wobei die Regalstützen (1) einen länglichen Grundkörper (2) umfassen, welcher einen U-förmigen Querschnitt mit zwei Schenkelabschnitten (5, 6) und einem dazwischen angeordneten Zwischenabschnitt (7) hat und der Zwischenabschnitt (7) mehrere oder eine Vielzahl von Befestigungsstellen (8) zum Befestigen der Fachböden (210) aufweist,

    wobei wenigstens eine der Regalstützen (1) zumindest im Bereich wenigstens eines längsseitigen Endes (3) des Grundkörpers (2) zwei Flanschabschnitte (9, 10) hat, welche jeweils einem der Schenkelabschnitte (5, 6) zugeordnet sind und im Querschnitt des Grundkörpers (2) gesehen, jeweils von dem zugehörigen Schenkelabschnitt (5; 6) seitlich weg ragen, und die wenigstens eine Regalstütze (1) im Bereich des wenigstens einen längsseitigen Endes (3) an dem jeweiligen Flanschabschnitt (9; 10) wenigstens eine erste zusätzliche Befestigungsstelle (11) hat, und

    wobei die wenigstens eine Regalstütze (1) mit ihren Flanschabschnitten (9, 10) unter Nutzung der wenigstens einen ersten zusätzlichen Befestigungsstelle (11) gegen eine der Seitenwandungen (42, 43, 44, 45) befestigt ist.


     
    2. Aufstellraum nach Anspruch 1, wobei im Bereich des anderen längsseitigen Endes (4) des Grundkörpers (3) dem jeweiligen Schenkelabschnitt (5, 6) ein Flanschabschnitt (9, 10) zugeordnet ist, welcher wenigstens eine zweite zusätzliche Befestigungsstelle (12) zum Befestigen des Flanschabschnittes (9, 10) gegen einen Gegenflansch (62.1; 62.2) aufweist.
     
    3. Aufstellraum nach Anspruch 1 oder 2, wobei der jeweilige Flanschabschnitt (9, 10) sich von dem Bereich des einen längsseitigen Endes (3) bis in den Bereich des anderen längsseitigen Endes (4) des Grundkörpers (2) erstreckt.
     
    4. Aufstellraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der jeweilige Flanschabschnitt (9, 10) angrenzend an den zugehörigen Schenkelabschnitt (5, 6) und insbesondere davon winklig wegragend angeordnet ist.
     
    5. Aufstellraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der U-förmige Querschnitt des Grundkörpers (2) und/oder wenigstens einer der Flanschabschnitte (9, 10) durch Umformen, insbesondere Biegen, eines Rohlings gefertigt ist.
     
    6. Aufstellraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die wenigstens eine Regalstütze (1) ein Metallteil ist.
     
    7. Aufstellraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Grundkörper (2) im Bereich wenigstens eines seiner längsseitigen Enden (3, 4), vorzugsweise im Bereich seiner beiden längsseitigen Enden (3, 4), wenigstens eine dritte zusätzliche Befestigungsstelle (13, 14) zum Befestigen der wenigstens einen Regalstütze (1) an einem Abschlussteil (50) aufweist.
     
    8. Aufstellraum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei im Bereich des einen längsseitigen Endes (3) die wenigstens eine Regalstütze (1) und die wenigstens eine der Seitenwandungen (42, 43, 44, 45) einen als Einsteckaufnahme (65.1; 65.2) nutzbaren Querschnitt gemeinsam ausbilden.
     
    9. Aufstellraum nach Anspruch 8, wobei ein Abschlussteil (50) vorgesehen ist, welches eine Auflagerfläche (51) zum Abstützen gegen einen Boden (41) oder eine Decke (40) und einen Einsteckabschnitt (53) aufweist, der in die Einsteckaufnahme (65.1; 65.2) eingesteckt ist.
     
    10. Aufstellraum nach Anspruch 9, wobei das Abschlussteil (50) sich gegen den Boden (41) abstützt oder sich die Decke (40) darauf abstützt.
     


    Claims

    1. Installation space (300), designed as a cold storage cell for cooling and/or deep-freezing goods,

    bounded at the top by a ceiling (40), bounded at the bottom by a base (41) and bounded laterally by a plurality of side walls (42, 43, 44, 45) designed as outer walls, at least one of the side walls (42, 43, 44, 45) being designed as a goods presentation wall with a through-opening,

    the installation space (300) comprising a shelving system (200) which is arranged in the interior of the installation space (300) in such a way that the shelving system (200) faces the goods presentation wall with its goods presentation side and goods placed on the shelving system (200) can be removed from the outside via the through-opening,

    characterized in that

    the shelving system (200) comprises four shelf supports (1) as vertical supports, which together support a plurality of shelves (210), and respectively two of the shelf supports (1) are associated with a common side of the shelves (210), and in that the ceiling (40) of the installation space (300) is supported on the shelf supports (1),

    wherein the shelf supports (1) comprise an elongate base body (2) which has a U-shaped cross-section with two leg portions (5, 6) and an intermediate portion (7) arranged therebetween, and the intermediate portion (7) has a plurality of attachment points (8) for attaching the shelves (210),

    wherein at least one of the shelf supports (1) has, at least in the region of at least one longitudinal end (3) of the base body (2), two flange portions (9, 10) which are respectively associated with one of the leg portions (5, 6) and, viewed in the cross-section of the base body (2), respectively project laterally away from the associated leg portion (5; 6), and the at least one shelf support (1) has at least one first additional attachment point (11) in the region of the at least one longitudinal end (3) on the respective flange portion (9; 10), and

    wherein the at least one shelf support (1) is attached with its flange portions (9, 10) against one of the side walls (42, 43, 44, 45) using the at least one first additional fastening point (11) .


     
    2. Installation space according to claim 1, wherein a flange portion (9, 10) is associated with the respective leg portion (5, 6) in the region of the other longitudinal end (4) of the base body (3), which flange portion has at least one second additional attachment point (12) for attaching the flange portion (9, 10) against a mating flange (62.1; 62.2).
     
    3. Installation space according to claim 1 or 2, wherein the respective flange portion (9, 10) extends from the region of the one longitudinal end (3) into the region of the other longitudinal end (4) of the base body (2).
     
    4. Installation space according to any of the preceding claims, wherein the respective flange portion (9, 10) is arranged adjacent to the associated leg portion (5, 6) and in particular projects away therefrom at an angle.
     
    5. Installation space according to any of the preceding claims, wherein the U-shaped cross-section of the base body (2) and/or at least one of the flange portions (9, 10) is fabricated by forming, in particular by bending a blank.
     
    6. Installation space according to any of the preceding claims, wherein the at least one shelf support (1) is a metal part.
     
    7. Installation space according to any of the preceding claims, wherein, in the region of at least one of its longitudinal ends (3, 4), preferably in the region of its two longitudinal ends (3, 4), the base body (2) has at least one third additional attachment point (13, 14) for attaching the at least one shelf support (1) to an end part (50).
     
    8. Installation space according to any of the preceding claims, wherein, in the region of the one longitudinal end (3), the at least one shelf support (1) and the at least one of the side walls (42, 43, 44, 45) jointly form a cross-section which can be used as an insertion receptacle (65.1; 65.2).
     
    9. Installation space according to claim 8, wherein an end part (50) is provided, which has a support surface (51) for supporting against a floor (41) or a ceiling (40) and an insertion portion (53) which is inserted into the insertion receptacle (65.1; 65.2).
     
    10. Installation space according to claim 9, wherein the end part (50) is supported against the floor (41) or the ceiling (40) is supported thereon.
     


    Revendications

    1. Espace d'installation (300) réalisé sous forme de cellule froide pour le refroidissement et/ou la congélation de marchandises,

    délimité vers le haut par un plafond (40), délimité vers le bas par un fond (41) et délimité latéralement par plusieurs parois latérales (42, 43, 44, 45) réalisées sous forme de paroi extérieure, au moins une des parois latérales (42, 43, 44, 45) étant réalisée sous forme de paroi de présentation de marchandises avec une ouverture de passage,

    l'espace d'installation (300) comportant un système de rayonnage (200) disposé à l'intérieur de l'espace d'installation (300) de telle sorte que le système de rayonnage (200) est tourné avec son côté de présentation de marchandises vers la paroi de présentation de marchandises et que des marchandises placées sur le système de rayonnage (200) peuvent être retirées de l'extérieur par l'ouverture de passage,

    caractérisé en ce que

    le système de rayonnage (200) comporte quatre montants de support (1) comme montants verticaux qui portent ensemble plusieurs clayettes (210), deux des montants de support (1) étant respectivement associés à un côté commun des clayettes (210), et en ce que le plafond (40) de l'espace d'installation (300) s'appuie sur les montants de support (1),

    les montants de support (1) comportant un corps de base allongé (2) ayant une coupe transversale en forme de U avec deux sections de branche (5, 6) et une section intermédiaire (7) disposée entre elles, et la section intermédiaire (7) présentant une pluralité de points de fixation (8) pour fixer les clayettes (210),

    au moins un des montants de support (1) ayant, au moins dans la zone d'au moins une extrémité longitudinale (3) du corps de base (2), deux sections de bride (9, 10) qui sont associées respectivement à une des sections de branche (5, 6) et qui, vues en coupe transversale du corps de base (2), font respectivement saillie latéralement par rapport à la section de branche (5 ; 6) correspondante, et ledit au moins un montant de support (1) ayant au moins un premier point de fixation supplémentaire (11) dans la zone de l'au moins une extrémité longitudinale (3) sur la section de bride respective (9 ; 10), et

    ledit au moins un montant de support (1) étant fixé par ses sections de bride (9, 10) contre une des parois latérales (42, 43, 44, 45) en utilisant ledit au moins un premier point de fixation supplémentaire (11).


     
    2. Espace d'installation selon la revendication 1, dans lequel, dans la zone de l'autre extrémité longitudinale (4) du corps de base (3), une section de bride (9, 10) est associée à la section de branche (5, 6) respective, laquelle présente au moins un deuxième point de fixation supplémentaire (12) pour fixer la section de bride (9, 10) contre une contre-bride (62.1 ; 62.2).
     
    3. Espace d'installation selon la revendication 1 ou 2, dans lequel la section de bride respective (9, 10) s'étend de la zone de l'une des extrémités longitudinales (3) jusque dans la zone de l'autre extrémité longitudinale (4) du corps de base (2).
     
    4. Espace d'installation selon une des revendications précédentes, dans lequel la section de bride respective (9, 10) est disposée de manière adjacente à la section de branche associée (5, 6) et en particulier en saillie angulaire par rapport à celle-ci.
     
    5. Espace d'installation selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel la coupe transversale en forme de U du corps de base (2) et/ou au moins une des sections de bride (9, 10) est réalisé par déformation, en particulier par cintrage d'une pièce brute.
     
    6. Espace d'installation selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel ledit au moins un montant de support (1) est une pièce métallique.
     
    7. Espace d'installation selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le corps de base (2) présente, dans la zone d'au moins une de ses extrémités longitudinales (3, 4), de préférence dans la zone de ses deux extrémités longitudinales (3, 4), au moins un troisième point de fixation supplémentaire (13, 14) pour fixer le au moins un montant de support (1) à une pièce terminale (50).
     
    8. Espace d'installation selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel, dans la zone de une des extrémités (3) longitudinales, et l'au moins un montant de support (1) et l'au moins une des parois latérales (42, 43, 44, 45) forment ensemble une coupe transversale utilisable comme logement d'enfichage (65.1 ; 65.2).
     
    9. Espace d'installation selon la revendication 8, dans lequel il est prévu une pièce terminale (50) qui présente une surface d'appui (51) pour s'appuyer contre un fond (41) ou un plafond (40) et une section d'enfichage (53) qui est enfichée dans le logement d'enfichage (65.1 ; 65.2).
     
    10. Espace d'installation selon la revendication 9, dans lequel la pièce terminale (50) s'appuie contre le fond (41) ou le plafond (40) prend appui sur elle.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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