[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten von einem Zuschnitt aus einem
plattenförmigen Material, insbesondere einem Blech, mit einer Bearbeitungsmaschine,
welche eine Werkstückauflage und zumindest ein Bearbeitungswerkzeug aufweist.
[0002] Aus der
DE 10 2008 014 050 A1 ist eine Bearbeitungsanlage für ein plattenförmiges Material bekannt. Diese Bearbeitungsanlage
umfasst eine Bearbeitungsmaschine, welche eine Werkstückauflage und zumindest ein
Bearbeitungswerkzeug aufweist. Zum Be- und Entladen der Werkstückauflage mit plattenförmigem
Material ist eine Handlingseinrichtung vorgesehen. Diese Handlingseinrichtung weist
Greifelemente auf, durch welche das plattenförmige Rohmaterial aus einem Magazin entnommen
und auf die Werkstückauflage aufgelegt wird. Nach der Bearbeitung nimmt die Handlingseinrichtung
die aus dem plattenförmigen Material hergestellten Werkstücke auf und führt sie in
Sammelbehälter über.
[0003] Bei solchen Bearbeitungsanlagen ist eine Automatisierung nur bezüglich dem Beladen
von einem plattenförmigen Rohmaterial möglich. Eine Bestückung einer solchen Bearbeitungsanlage
mit einem Vor- oder Zwischenprodukt, insbesondere in Form von Zuschnitten aus dem
plattenförmigen Rohmaterial, kann nicht umgesetzt werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Bearbeiten von Zuschnitten
aus einem plattenförmigen Material vorzuschlagen, welches einen hohen Automatisierungsgrad
ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird durch das Verfahren zum Bearbeiten von Zuschnitten aus einem plattenförmigen
Material gelöst, bei dem zum Beladen des Zuschnitts zumindest ein Anschlag eingesetzt
wird, an welchem der Zuschnitt in seiner Orientierung ausgerichtet wird und der an
dem Anschlag ausgerichtete Zuschnitt von der Handlingseinrichtung aufgenommen und
an eine Halteeinrichtung übergeben wird und die Halteeinrichtung und/oder das Bearbeitungswerkzeug
zur Bearbeitung des Zuschnitts zueinander verfahren werden oder zeitlich aufeinanderfolgend
zueinander verfahren werden und der Zuschnitt während der Bearbeitung durch das Bearbeitungswerkzeug
von der Halteeinrichtung gehalten wird. Dieses erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht
die Aufnahme des Zuschnitts durch die Halteeinrichtung in einer definierten Lage und
Position, wodurch eine präzise Bearbeitung für das Bearbeitungswerkzeug gegeben ist.
Eine zusätzliche Korrektur in der Ansteuerung des oder der Bearbeitungswerkzeuge in
Bezug auf die Ausrichtung des Zuschnitts ist nicht erforderlich. Durch den Einsatz
eines Anschlages erfolgt eine Ausrichtung des Zuschnitts in einer Auflageebene der
Werkstückauflage. Das Zuführen und Anlegen des Zuschnitts am Anschlag kann manuell
oder auch automatisiert vorgesehen sein.
[0006] Des Weiteren ist der Anschlag bevorzugt im Arbeitsbereich der Handlingseinrichtung
positioniert. Die Handlingseinrichtung kann unmittelbar an einem Grundgestell der
Bearbeitungsmaschine oder als separate Einrichtung der Bearbeitungsmaschine zugeordnet
sein. Der Arbeitsbereich kann sich sowohl über einen Teil der Werkstückauflage als
auch einen unmittelbar daran angrenzenden Bereich erstrecken.
[0007] Bevorzugt wird die Handlingseinrichtung im Arbeitsbereich zwischen einer der Werkstückauflage
zugeordneten Halteeinrichtung zur Aufnahme der Zuschnitte und einer der Halteeinrichtung
gegenüberliegenden und an die Werkstückauflage angrenzenden Be- und Entladestelle
oder Magazin verfahren. Dies ermöglicht eine hohe Flexibilität für den Einsatz einer
solchen Bearbeitungsmaschine und für die Handhabung von verschiedenen Größen von Zuschnitten.
[0008] Bevorzugt wird der Anschlag aus einem plattenförmigen Material gebildet, welcher
vorzugsweise durch die Bearbeitungsmaschine hergestellt ist. Dieser Anschlag kann
aus einem anderen Material bestehen als das zu bearbeitende plattenförmige Material.
Auch kann die Dicke des plattenförmigen Materials für den Anschlag von der Dicke des
zu bearbeitenden plattenförmigen Materials abweichen. Die Dicke des Materials für
den Anschlag kann auch geringer sein als die Dicke des zu bearbeitenden plattenförmigen
Materials. Insbesondere wird der Anschlag aus dem selben plattenförmigen Material
hergestellt wie der Zuschnitt. Dadurch kann der Bediener der Bearbeitungsmaschine
selbst individuell auf die jeweils zu bearbeitenden Geometrien der Zuschnitte Anschläge
herstellen, die darauffolgend für das Beladen von Zuschnitten verwendet werden.
[0009] Vorteilhafterweise wird der Anschlag mit einer Dreipunktauflage oder Dreipunktanlage
versehen. Dabei können die Auflagepunkte oder Anlagepunkte für die Dreipunktanlage
des Anschlags durch Vorsprünge, Stege oder dergleichen ausgebildet werden, so dass
eine sichere Anlage des Zuschnitts ermöglicht ist.
[0010] Bevorzugt wird der Anschlag von ersten Halteelementen der Halteeinrichtung aufgenommen
und vorzugsweise in einer Bestückposition auf der Werkstückauflage positioniert. Die
Anschläge, welche an einem Ende durch Halteelemente der Halteeinrichtung aufgenommen
werden, können sich in Abhängigkeit der Größe der Zuschnitte jedenfalls soweit über
die Werkstückauflage erstrecken, dass gegenüberliegend eine Be- und Entladeposition
für einen Bediener gebildet wird, um ein einfaches Einlegen und Ausrichten des Zuschnitts
am Anschlag zu ermöglichen. Darauffolgend kann die Handlingseinrichtung den Zuschnitt
greifen, gegenüber dem Anschlag abheben oder verfahren und zweiten Halteelementen
der Halteeinrichtung zuführen und an diese übergeben.
[0011] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass der aus einem plattenförmigen Material
gebildete Anschlag an ersten Halteelementen der Halteeinrichtung vorgesehen ist und
der zu bearbeitende Zuschnitt von zweiten Halteelementen der Halteeinrichtung gehalten
wird und bei der Bearbeitung des Zuschnitts der Anschlag aus einer Bestückposition
herausgefahren wird. Bevorzugt werden die ersten und zweiten Halteelemente der Halteeinrichtung
gleichzeitig verfahren. Dies ermöglicht, dass eine Beeinträchtigung durch den Anschlag
während der Bearbeitung des Zuschnitts nicht gegeben ist, da dieser außerhalb des
Bereichs des Bearbeitungswerkzeuges positioniert wird.
[0012] Eine weitere alternative Ausführungsform des Anschlags sieht vor, dass dieser auf
der Werkstückauflage positioniert und fixiert wird. Diese Alternative weist den Vorteil
auf, dass kein zusätzlicher Raum außerhalb der Werkstückauflage benötigt wird. Der
auf der Werkstückauflage positionierte Anschlag kann beispielsweise durch Ausrichtstifte
ausgebildet sein, welche auf die Werkstückauflage aufgesetzt oder aufgesteckt oder
gegenüber der Ebene der Werkstückauflage aus- und eingefahren werden. Das Aufstecken
oder Aufsetzen für Ausrichtstifte zur Ausbildung des Anschlags ermöglicht eine nachträgliche
oder bedarfsweise Anbringung eines solchen Anschlages. Dadurch ist auch eine schnelle
Umrüstung gegeben. Darüber hinaus kann durch die aus- und einfahrbar angesteuerten
Ausrichtstifte auch ein schneller Wechsel zwischen der Bearbeitung eines großformatigen
plattenförmigen Rohmaterials und kleineren Zuschnitten erfolgen.
[0013] Gemäß einer weiteren alternativen Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass
der Anschlag durch einen Zwischentisch oder ein Magazin, insbesondere daran angeordnete
Anschlagstifte, gebildet wird, der benachbart zur Werkstückauflage positioniert wird.
Dadurch kann beispielsweise eine vorbestimmte Anzahl von Zuschnitten, die vorteilhafterweise
übereinandergestapelt sind, benachbart zur Werkstückauflage positioniert werden, um
aufeinanderfolgend ein Greifen von den definiert ausgerichteten Zuschnitten durch
die Handlingseinrichtung zu ermöglichen.
[0014] Des Weiteren kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Handlingseinrichtung zumindest
einen Anschlag aufweist, welcher unabhängig von der zumindest einen Greifeinrichtung
aktiviert wird. Bevorzugt ist vorgesehen, dass bei der Aktivierung des Anschlages
der Handlingseinrichtung dieser gegenüber einer Greifebene der Greifeinrichtung ausgefahren
wird. Diese Anordnung weist den Vorteil auf, dass die Werkstückauflage frei von daran
angebrachten oder integrierten Anschlägen ausgebildet sein kann. Durch die Anordnung
des zumindest einen Anschlags an der Greifeinrichtung wird des Weiteren ermöglicht,
dass beim Ausrichten des Zuschnitts in seiner Orientierung an dem Anschlag der Handlingseinrichtung
die Greifeinrichtung unmittelbar oberhalb des Zuschnittes positioniert wird. Dadurch
kann durch eine einfache Zustellbewegung der Greifeinrichtung der Zuschnitt gegriffen
werden. Auch kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine Anschlag getrennt von der
Greifeinrichtung an der Handlingseinrichtung vorgesehen ist, so dass sowohl zumindest
eine Anschlag- als auch die Greifeinrichtung unabhängig voneinander verfahrbar ausgebildet
sind. Dadurch können dieselben Vorteile erzielt werden, wobei zusätzlich noch die
Greifposition der Greifeinrichtung auf die Größe und/oder das Format des Zuschnitts
für eine optimale Greifposition ausgerichtet werden kann.
[0015] Bevorzugt ist vorgesehen, dass zumindest eine Fixiereinrichtung an der Werkstückauflage
und/oder in der Werkstückauflage und/oder an dem Zwischentisch und/oder in dem Zwischentisch
vorgesehen ist. Durch die zumindest eine Fixiereinrichtung kann der Zuschnitt, der
mittels dem Anschlag auf der Werkstückauflage ausgerichtet ist, fixiert gehalten werden.
Dadurch kann der Zuschnitt in seiner Ausrichtung und/oder Orientierung zur Werkstückauflage
gehalten werden, bis die Halteeinrichtung das plattenförmige Werkstück ergriffen hat.
Die Fixiereinrichtung kann beispielsweise durch Saugelemente ausgebildet sein, welche
in der Werkstückauflage integriert sind und/oder benachbart zur Werkstückauflage ausgerichtet
sind. Die Fixiereinrichtung kann des Weiteren durch Klemmelemente oder dergleichen
ausgebildet sein, die in der Werkstückauflage integriert sind und/oder auf die Werkstückauflage
aufsetzbar sind.
[0016] Nach der Bearbeitung des Zuschnitts ist bevorzugt vorgesehen, dass die Handlingseinrichtung
den Zuschnitt in eine Entladeposition überführt. Dadurch kann der Automatisierungsgrad
nach dem Bearbeiten des Zuschnitts weiter erhöht werden.
[0017] Eine alternative Ausführungsform sieht vor, dass der Zuschnitt in der Entladeposition
auf einem Zwischentisch oder einem Magazin außerhalb und benachbart zur Werkstückauflage
abgelegt wird. Dadurch kann gleichzeitig wiederum eine Sortierung erfolgen, sofern
dies gewünscht ist. Dadurch wird ein Mehrfachnutzen erzielt.
[0018] Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Beispiele näher beschrieben
und erläutert. Die der Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmenden Merkmale können
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt
werden. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Bearbeitungsmaschine für plattenförmige
Werkstücke,
Figur 2 eine perspektivische Ansicht der Bearbeitungsmaschine gemäß Figur 1 mit einem
Anschlag zum Beladen eines Zuschnitts gemäß einer ersten Ausführungsform,
Figur 3 eine perspektivische Ansicht der Bearbeitungsmaschine gemäß Figur 2 mit einem
beladenen Zuschnitt,
Figur 4 eine schematische Ansicht der Bearbeitungsmaschine gemäß Figur 3 mit einer
Handlingseinrichtung in einer Greifposition,
Figur 5 eine schematische Ansicht der Bearbeitungsmaschine gemäß Figur 4 mit einem
zur Halteeinrichtung übergeführten Zuschnitt,
Figur 6 eine perspektivische Ansicht der Bearbeitungsmaschine mit einem alternativen
Anschlag zur Figur 2,
Figur 7 eine perspektivische Ansicht der Bearbeitungsmaschine mit einem weiteren alternativen
Anschlag zu Figur 2,
Figur 8 eine perspektivische Ansicht auf eine Unterseite der Greifeinrichtung gemäß
Figur 7 mit dem zumindest einen Anschlag,
Figur 9 eine perspektivische Ansicht der Bearbeitungsmaschine mit einem weiteren alternativen
Anschlag zu Figur 2,
Figur 10 eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform der Bearbeitungsmaschine
zu Figur 1 und
Figur 11 eine perspektivische Ansicht einer weiteren alternativen Bearbeitungsmaschine
zu Figur 1.
[0019] In Figur 1 ist perspektivisch eine Bearbeitungsmaschine 11 dargestellt. Diese Bearbeitungsmaschine
11 ist beispielsweise eine Hybridbearbeitungsmaschine. Diese Hybridbearbeitungsmaschine
11 ermöglicht sowohl eine Laserbearbeitung als auch eine Stanzbearbeitung von plattenförmigen
Werkstücken. Alternativ kann die Bearbeitungsmaschine 11 auch nur eine Laserschneidbearbeitungsmaschine
oder nur eine Stanzbearbeitungsmaschine sein. Diese Bearbeitungsmaschine 11 weist
einen geschlossenen Grundkörper 14, insbesondere einen umlaufenden Rahmen, auf, der
sich vorzugsweise in Y-Richtung erstreckt. Diesen Rahmen 14 durchquert eine Werkstückauflage
16, welche sich in X-Richtung erstreckt. Parallel zur Werkstückauflage 16 erstreckt
sich eine Halteeinrichtung 17, welche Halteelemente 18, 19, insbesondere erste Halteelemente
18 und zweite Halteelemente 19 aufweist. Vorzugsweise sind die Halteelemente 18, 19
als Klammern oder Klemmen ausgebildet. Durch diese Halteelemente 18, 19 kann ein Zuschnitt
34, der vorzugsweise als ein plattenförmiges Werkstück ausgebildet ist, gehalten und
beispielsweise in X-Richtung der Werkstückebene (X/Y-Ebene) verfahren werden. Zur
Bearbeitung eines plattenförmigen Werkstücks kann ein Laserbearbeitungskopf 20 und/oder
ein Stanzbearbeitungskopf 21 entlang der Y-Achse innerhalb des Rahmens 14 verfahrbar
angesteuert werden. Hierzu sind für den Laserbearbeitungskopf 20 und den Stanzbearbeitungskopf
21 jeweils unabhängig voneinander ansteuerbare und nicht näher dargestellte Linearantriebe
vorgesehen.
[0020] Sofern die Bearbeitungsmaschine 11 einen Laserbearbeitungskopf 20 aufweist, ist in
der Werkstückauflage 16 eine Auffangvorrichtung vorgesehen, welche sich in Y-Richtung
erstreckt und unterhalb der Verfahr-achse des Laserbearbeitungskopfes 20 vorgesehen
ist.
[0021] Sofern die Bearbeitungsmaschine 11 einen Stanzbearbeitungskopf 21 aufweist, ist unterhalb
der Werkstückauflage 16 ein Unterwerkzeug, insbesondere eine Stanzmatrize, vorgesehen,
welche vorzugsweise entsprechend dem Stanzbearbeitungskopf 21, vorzugsweise in Y-Richtung,
verfahrbar ist.
[0022] Die Bearbeitungsmaschine 11 weist an einer Stirnseite des Rahmens 14 eine Handlingseinrichtung
26 auf. Diese ist beispielsweise am Rahmen 14 befestigt. Diese Handlingseinrichtung
26 umfasst eine Tragstruktur 27, welche zumindest eine Greifeinrichtung 28 aufnimmt.
Durch diese Handlingseinrichtung 26 ist zumindest eine Greifeinrichtung 28 oberhalb
der Werkstückauflage 16 verfahrbar vorgesehen, um das Werkstück, insbesondere ein
plattenförmiges Rohmaterial und/oder den Zuschnitt 34, der Bearbeitungsmaschine 11
zuzuführen und auf der Werkstückauflage 16 aufzulegen.
[0023] Die Handlingseinrichtung 26 ermöglicht des Weiteren, bearbeitete Werkstücke aufzunehmen
und von der Werkstückauflage 16 zu entnehmen und aus der Bearbeitungsmaschine 11 herauszuführen
und diese in einem Magazin, einem Stapel oder Behälter abzulegen.
[0024] In den Figuren 2 bis 5 ist die Bearbeitungsmaschine 11 gemäß Figur 1 mit einzelnen
Verfahrensschritten zum Beladen und Bearbeiten von Zuschnitten 34 dargestellt.
[0025] Bei dem zu bearbeitenden Zuschnitt 34 handelt es sich um ein Werkstückteil, welches
aus einem plattenförmigen Material, insbesondere aus einem Rohblech, hergestellt ist.
Solche Zuschnitte 34 sind im Format kleiner als das plattenförmige Rohmaterial bzw.
Rohblech. Diese bedürfen jedoch noch einer weiteren Bearbeitung durch Laserschneiden
und/oder -stanzen und/oder weiteren Bearbeitungsschritten. Die äußere Kontur oder
Geometrie kann dabei beliebig sein.
[0026] Zum definierten Ausrichten der Zuschnitte 34 in dem Bearbeitungsraum der Bearbeitungswerkzeuge
20, 21 ist ein Anschlag 35 vorgesehen. Dieser Anschlag 35 ist durch die Halteeinrichtung
17 gehalten. Erste Halteelemente 18, insbesondere Klammern, nehmen den Anschlag 35
durch eine klemmende Befestigung auf. Gemäß der ersten Ausführungsform des Anschlages
35 ist dieser aus einem plattenförmigen Material hergestellt. Bevorzugt ist dieser
Anschlag 35 aus demselben plattenförmigen Material hergestellt, aus welchem auch der
Zuschnitt 34 besteht.
[0027] Der Anschlag 35 wird individuell auf den Zuschnitt 34 angepasst. Bevorzugt ist eine
Dreipunktanlage 36 vorgesehen. Diese kann durch drei im Abstand zueinander ausgerichtete
Stege oder Vorsprünge gegeben sein, so dass der Zuschnitt 34 statisch bestimmt an
der Dreipunktanlage 36 anliegen und ausgerichtet werden kann. Die Ausrichtung der
Dreipunktanlage 36 ist abhängig vom Format des Zuschnitts 34, der Größe und der Geometrie.
Der Anschlag 35 ist bevorzugt derart ausgebildet, dass dieser sich nahe einer Be-
und Entladestelle 39 befindet, welche benachbart zur Werkstückauflage 16 und der Halteeinrichtung
17 gegenüberliegen, vorgesehen ist. Dadurch wird beispielsweise eine einfache manuelle
Beladung des Zuschnitts 34 auf die Werkstückauflage 16 ermöglicht. Ebenso wird eine
einfache Ausrichtung des Zuschnitts 34 an dem Anschlag 35 ermöglicht.
[0028] Die Beladung des Zuschnitts 34 kann auch von einem Stapel oder einem Magazin mit
der Handlingseinrichtung 26 erfolgen, welches in der Be- und Entladestelle 39 positioniert
ist.
[0029] In Figur 3 ist eine schematische Ansicht auf die Bearbeitungsmaschine 11 dargestellt.
Der Zuschnitt 34 liegt auf der Werkstückauflage 16 auf und ist durch den Anschlag
35 bezüglich seiner Orientierung ausgerichtet.
[0030] Nach dem Ausrichten und bis zur Übernahme des Zuschnittes 34 mit der Handlingseinrichtung
26, kann der Zuschnitt 34 durch zumindest eine Fixiereinrichtung 37, die sich z.B.
an und/oder in der Werkstückauflage 16 befindet, in der korrekten Orientierung fixiert
werden.
[0031] Ausgehend von dieser definierten Lage des Zuschnitts 34 wird die Handlingseinrichtung
26 auf den Zuschnitt 34 zubewegt. Der Zuschnitt 34 wird mit der Greifeinrichtung 28
ergriffen. Beispielsweise kann der Zuschnitt 34 durch eine reine Verschiebebewegung
entlang der Werkstückauflage 16 zur Halteeinrichtung 17 übergeführt werden, wobei
zuvor der Anschlag 35 beispielsweise in X-Richtung verfahren wird. Alternativ kann
die Greifeinrichtung 28 gegenüber der Werkstückauflage 16 angehoben, darauffolgend
der Zuschnitts 34 zur Halteeinrichtung 17 verfahren werden. Die Halteeinrichtung 17
weist zweite Halteelemente 19 auf, welche den Zuschnitt 34 in der ausgerichteten Orientierung
aufnehmen.
[0032] Bevorzugt ist vorgesehen, dass zweite Halteelemente 19 entlang der X-Achse verfahren
werden, insbesondere nachdem die Greifeinrichtung 28 den Zuschnitt 34 fest gegriffen
hat. Die Greifeinrichtung 28 wird entlang der Y-Achse zu der Halteeinrichtung 17 verfahren.
Dadurch kann der Zuschnitt 34 ohne Veränderung seiner Orientierung von dem Anschlag
35 an die zweiten Halteelemente 19 der Halteeinrichtung 17 übergeben werden.
[0033] Nach der Übergabe des Zuschnitts 34 an die zweiten Halteelemente 19 der Halteeinrichtung
17 kann der Zuschnitt 34 in den Bearbeitungsraum verfahren werden, so dass eine Bearbeitung
mit einem Laserbearbeitungskopf 20 und/oder Stanzbearbeitungskopf 21 oder weiteren
Bearbeitungseinrichtungen der Bearbeitungsmaschine 11 erfolgen kann.
[0034] In Figur 5 ist eine perspektivische Ansicht der Bearbeitungsmaschine 11 dargestellt,
bei der die Halteeinrichtung 17 bezüglich einer Übergabeposition des Zuschnitts 34
an die zweiten Halteelemente 19 wieder in eine Ausgangsposition zurückverfahren wird.
Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, dass sowohl der Anschlag 35 an den ersten
Halteelementen 18 als auch der Zuschnitt 34 an den zweiten Halteelementen 19 der Halteeinrichtung
17 gleichzeitig gehalten wird. Zum Bearbeiten wird der Zuschnitt 34 in X-Richtung
verfahren. Der Anschlag 35 wird somit auf eine gegenüberliegende Seite des Rahmens
14 der Bearbeitungsmaschine 11 und außerhalb des Bearbeitungsbereiches positioniert.
[0035] Zum Entladen des bearbeiteten Zuschnitts 34 kann gemäß einer ersten Ausführungsform
vorgesehen sein, dass dieser auf dem Tischsegment 33 positioniert und anschließend
nach unten ausgeschleust wird. Alternativ kann die Handlingseinrichtung 26 den Zuschnitt
34 auch an einen Zwischentisch 44 gemäß Figur 9 oder einer Entladestation 53 gemäß
Figur 11 überführen.
[0036] In Figur 6 ist eine alternative Ausführungsform eines Anschlages 35 zu Figur 2 dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Anschlag durch Stifte 41 ausgebildet
ist. Diese Stifte können auf die Werkstückauflage 16 aufgesteckt oder aufgesetzt sein.
Diese Stifte 41 können auch in dem Tischsegment integriert sein. Des Weiteren kann
alternativ vorgesehen sein, dass solche Stifte ein- und ausfahrbar sind. Durch die
Stifte 41 wird ebenfalls wiederum eine Dreipunktanlage 36 geschaffen.
[0037] Das Beladen des Zuschnitts 34 und Ausrichten an dem Anschlag 35 sowie das Überführen
zu den zweiten Halteelementen 19 als auch das Entladen entspricht der vorbeschriebenen
Ausführungsform gemäß den Figuren 2 bis 5.
[0038] In Figur 7 ist eine Bearbeitungsmaschine 11 mit einer weiteren alternativen Ausführungsform
von zumindest einem Anschlag 35 (Figur 8) dargestellt. Bei dieser Ausführung ist vorgesehen,
dass die Greifeinrichtung 28 den zumindest einen Anschlag 35 aufnimmt, um den Zuschnitt
34 auf der Werkstückauflage 16 in seiner Orientierung auszurichten.
[0039] Der zumindest eine Anschlag 35 der Greifeinrichtung 28 ist in Figur 8 näher dargestellt,
wobei die Figur 8 eine Ansicht von unten auf die Greifeinrichtung 28 in Figur 7 zeigt.
Die Greifeinrichtung 28 gemäß Figur 8 umfasst eine Greifplatte 29, an welcher ein
oder mehrere Greifelemente 30 vorgesehen sind. Im Ausführungsbeispiel sind mehrere
Greifelemente 30 vorgesehen, die beispielsweise ein- oder mehrreihig nebeneinander
ausgerichtet sein können. Alternativ können auch nur ein oder zwei großformatige Greifelemente
30 vorgesehen sein. Das zumindest eine Greifelement 30 ist bevorzugt als ein Saugelement,
insbesondere Vakuumsauger, ausgebildet, um nach dem Aufsetzen des zumindest einen
Greifelementes 30 auf dem Zuschnitt 34 eine Haltefunktion auszuüben.
[0040] Benachbart zu dem zumindest einen Greifelement 30 ist der zumindest eine Anschlag
35 vorgesehen. Dieser Anschlag 35 ist beispielsweise als ein ausfahrbarer Stift 37
ausgebildet. Der Anschlag 35 kann auch durch mehrere Stifte 37 gebildet sein, um beispielsweise
wiederum eine Dreipunktanlage 36 zu bilden, wie dies bei den vorherigen Ausführungsformen
beschrieben ist.
[0041] Die Ausfahrbewegung des zumindest einen Anschlages 35, insbesondere des Stiftes 37
ist dergestalt, dass dieser gegenüber einer Greifebene der Greifelemente 30 hinausragt.
Beispielsweise kann dieser Anschlag 35 nach dem Positionieren der Greifeinrichtung
28 derart ausgefahren werden, dass dieser auf der Werkstückauflage 16 aufliegt oder
in einem nur geringen Abstand dazu positioniert ist, um den Zuschnitt 34 daran auszurichten.
Nachdem der Zuschnitt 34 an dem zumindest einen Anschlag 35 ausgerichtet wurde, kann
die Greifplatte 29 getrennt von dem zumindest einen Anschlag 35 auf den Zuschnitt
34 zubewegt werden, um den Zuschnitt 34 zu greifen. Bevorzugt wird dabei ein Unterdruck
oder Vakuum angelegt.
[0042] Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass der zumindest eine Anschlag 35 während
der Absenkbewegung der Greifplatte 29 eingefahren wird. Dadurch kann der zumindest
eine Anschlag 35 und das zumindest eine Greifelement 30 an einer gemeinsamen Greifplatte
29 angeordnet sein.
[0043] Das zumindest eine Greifelement 30 und der zumindest eine Anschlag 35 können gemeinsam
oder jeweils unabhängig oder voneinander ansteuerbar sein.
[0044] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Handlingseinrichtung 26 zumindest eine
Greifeinrichtung 28 und getrennt dazu zumindest einen Anschlag 35 aufweist, der verfahrbar
an einer Linearführung 38 der Handlingseinrichtung 26 verfahrbar ist.
[0045] Die Figur 9 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform des Anschlages 35. Dieser
Anschlag 35 ist beispielsweise durch einen Zwischentisch 44, Förderband oder Magazin
gebildet, welches über Ausrichtelemente die zu bearbeitenden Zuschnitte 34 in einer
definierten Anordnung aufnehmen. Diese Zuschnitte 34 können übereinander gestapelt
bereitgestellt werden. Eine solche ausgerichtete Bereitstellung der Zuschnitte 34
ermöglicht, dass die Greifeinrichtung 28 unmittelbar auf dem obersten der Zuschnitte
34 angreifen und diese zum ersten oder zweiten Halteelement 18, 19 der Halteeinrichtung
17 überführen kann. Die Entnahme bzw.das Entladen des bearbeiteten Zuschnitts 34 erfolgt
analog den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen.
[0046] In Figur 10 ist eine alternative Ausgestaltung der Bearbeitungsmaschine 11 dargestellt.
Diese Bearbeitungsmaschine 11 weicht von der Ausführungsform gemäß Figur 1 dahingehend
ab, dass die Handlingseinrichtung 26 nicht an dem Rahmen 14 befestigt ist. Vielmehr
ist die Handlingseinrichtung 26 als eine eigenständige Einheit ausgebildet und der
Werkstückauflage 16 zugeordnet. Diese separate Handlings-einrichtung 26 kann gemäß
einer ersten Ausführungsform und Aufbau der in Figur 1 dargestellten Handlingseinrichtung
26 entsprechen.
[0047] Alternativ kann die Handlingseinrichtung 26, wie dargestellt, auch zwei oder mehrere
Greifeinrichtungen 28 aufweisen, die parallel zueinander ausgerichtet sind. Bei dieser
Ausführungsform kann ermöglicht sein, dass beispielsweise zwei oder mehrere auf jeweils
einem Stapel bereitgestellten Zuschnitte 34 gleichzeitig den Halteelementen 18, 19
oder Halteinrichtung 17 zugeführt werden können, so dass erste, zweite und ggf. weitere
Halteelemente 18, 19 gleichzeitig mit jeweils einem Zuschnitt 34 bestückt werden.
Dadurch kann eine Erhöhung der Produktivität erzielt werden.
[0048] In Figur 11 ist eine weitere alternative Ausführungsform einer Bearbeitungsmaschine
11 bekannt. Diese Bearbeitungsmaschine 11 weicht von der Bearbeitungsmaschine 11 in
Figur 1 dahingehend ab, dass das Grundgestell 14 nicht als eingeschlossener, umlaufender
Rahmen ausgebildet ist, sondern vielmehr als ein U-förmiger Rahmen ausgebildet ist.
In einem vordereren Bereich kann sowohl ein Laserbearbeitungskopf 20 als auch ein
Stanzbearbeitungskopf 21 vorgesehen sein. Diese sind insbesondere stationär an dem
Rahmen angeordnet. Das plattenförmige Werkstück 34 kann zur Bearbeitung in X-Richtung
und/oder Y-Richtung verfahren werden. Die Werkstückauflage 16 und die Halteeinrichtung
17 sind analog zur Bearbeitungsmaschine 11 gemäß Figur 1 ausgeführt. Ergänzend kann
diese Bearbeitungsmaschine 11 einer Handlingseinrichtung 26 zugeordnet sein, bei welcher
eine Beladestation 52 und eine Entladestation 53 getrennt zueinander und außerhalb
der Werkstückauflage 16 angeordnet sind. Die Greifeinrichtung 28 ist mittels der Tragstruktur
27 entlang einer Linearführung zwischen der Beladestation 52, Entladestation 53 und
der Werkstückauflage 16 verfahrbar.
1. Verfahren zum Bearbeiten von Zuschnitten (34) aus einem plattenförmigen Material,
insbesondere Blechen, mit einer Bearbeitungsmaschine (11), welche eine Werkstückauflage
(16) und zumindest ein Bearbeitungswerkzeug (20, 21) zum Bearbeiten des auf der Werkstückauflage
(16) aufliegenden Zuschnitts (34) aufweist und mit einer zur Werkstückauflage (16)
ausgerichteten Halteeinrichtung (17), durch welche mit Halteelementen (18, 19) der
Zuschnitt für dessen Bearbeitung gehalten und mit einer Handlings-einrichtung (26),
durch welche der Zuschnitt (34) be- und/oder entladen wird,
dadurch gekennzeichnet,
- dass zum Beladen des Zuschnitts (34) zumindest ein Anschlag (35) eingesetzt wird, an welchem
der Zuschnitt (34) in seiner Orientierung ausgerichtet wird,
- dass der an dem Anschlag (35) ausgerichtete Zuschnitt (34) von der Handlingseinrichtung
(26) aufgenommen wird,
- dass der Zuschnitt (34) durch die Handlingseinrichtung (26) an die Halteeinrichtung (17)
übergeben wird und
- dass die Halteelemente (18, 19) der Halteeinrichtung (17) und/oder das Bearbeitungswerkzeug
(20, 21) zur Bearbeitung des Zuschnitts (34) zueinander verfahren werden oder zeitlich
aufeinanderfolgend zueinander verfahren werden und der Zuschnitt (34) während der
Bearbeitung durch das Bearbeitungswerkzeug (20, 21) von der Halteeinrichtung (17)
gehalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (35) im Arbeitsbereich der Handlingseinrichtung (26) positioniert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Handlingseinrichtung (26) im Arbeitsbereich zumindest zwischen der Halteeinrichtung
(17) und einer der Halteeinrichtung (17) gegenüberliegenden und an die Werkstückauflage
(16) angrenzenden Be- und Entladestelle (39) oder Magazin oder Zwischentisch (44)
verfahren wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (35) aus einem plattenförmigen Material, insbesondere aus einem plattenförmigen
Material von dem zu bearbeitenden Zuschnitt (34), gebildet wird, welcher vorzugsweise
durch die Bearbeitungsmaschine (11) hergestellt ist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (35) mit einer Dreipunktanlage (36) oder einer Dreipunktauflage versehen
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (35) von dem ersten Halteelement (18) der Halteeinrichtung (17) aufgenommen
und vorzugsweise in einer Bestückposition nahe einer Be- und Entladestelle (39) der
Werkstückauflage (16) ausgerichtet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem plattenförmigen Material gebildete Anschlag (35) von einem ersten Halteelement
(18) der Halteeinrichtung (17) gehalten wird und der zu bearbeitende Zuschnitt (34)
von dem zweiten Halteelementen (19) der Halteeinrichtung (17) gehalten wird und bei
der Bearbeitung des Zuschnitts (34) der Anschlag (35) aus seiner Bestückposition verfahren
wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (35) auf der Werkstückauflage (16) fixiert wird oder in der Werkstückauflage
(16) integriert ist.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (35) durch Ausrichtstifte (41) gebildet wird, welche vorzugsweise auf
die Werkstückauflage (16) aufgesteckt oder aufgesetzt werden oder gegenüber der Ebene
der Werkstückauflage (16) aus- und eingefahren werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (35) durch einen Zwischentisch (44) oder ein Magazin, insbesondere daran
angeordnete Ausrichtstifte (41) gebildet wird, der benachbart zur Werkstückauflage
(16) positioniert wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Handlingseinrichtung (26) zumindest einen Anschlag (35) aufweist, welcher unabhängig
von der zumindest einen Greifeinrichtung (28) aktiviert und vorzugsweise gegenüber
einer Greifebene der Greifeinrichtung (28) zur Aktivierung ausgefahren wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fixiereinrichtung (37) vorgesehen ist, durch welche der zumindest
eine Zuschnitt (34) zur Werkstückauflage (16) und/oder zum Zwischentisch (44) fixiert
wird.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Bearbeiten des Zuschnitts (34) die Handlingseinrichtung (26) den bearbeiteten
Zuschnitt (34) in eine Entladeposition überführt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt (34) in der Entladeposition auf einem Zwischentisch (44) oder Magazin
außerhalb und benachbart zur Werkstückauflage (16) abgelegt wird.