[0001] Die Erfindung betrifft einen Schraubendreher mit einem Griff und einem ersten Schaft.
[0002] Aus der US-Patentschrift
US 6,220,129 B1 ist ein Schraubendreher mit zwei Griffteilen bekannt. Ein kurzer, hinterer Griffteil
ist mit seinem Schaft in den vorderen Griffteil eingeschoben und der Schaft des kürzeren
Griffteils ist zur Aufnahme eines Schrauberbits vorgesehen. Der Schaft des kürzeren,
hinteren Griffteils ist drehfest mit dem Schaft des vorderen Griffteils gekoppelt.
[0003] Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift
DE 202 18 261 U1 ist ein Schraubendreher mit einem Griff und einem ersten Schaft bekannt, wobei der
erste Schaft drehfest mit dem Griff gekoppelt werden kann und für das Einsetzen eines
Schrauberbits vorgesehen ist. Der Griff weist ein mit dem Schaft drehfest verbundenes
erstes Griffteil und ein mit dem ersten Griffteil lösbar verbundenes zweites Griffteil
auf. In das zweite Griffteil ist ein kurzer zweiter Schaft eingeschoben, der ebenfalls
ein Schrauberbit aufnehmen kann. Der zweite Schaft erstreckt sich in eine Ausnehmung
des ersten Griffteils hinein.
[0004] Aus der US-Patentschrift
US 4,300,607 ist ein Schraubendreher mit einem Griff bekannt, der mit einem Schaft drehfest verbunden
ist. Der Griff weist ein erstes Griffteil auf, das drehfest mit dem Schaft verbunden
ist, und ein zweites Griffteil, das auf das erste Griffteil aufgesteckt werden kann.
Das zweite Griffteil weist eine Ausnehmung auf, in die ein Schrauberbit eingesteckt
werden kann.
[0005] Aus der US-Offenlegungsschrift
US 2010/0108562 A1 ist ein Schraubendreher bekannt, der einen Griff aufweist, der zwei Griffteile umfasst,
die auseinandergezogen werden können. In ein erstes Griffteil kann ein Schrauberbit
drehfest eingesteckt werden. Das zweite Griffteil weist eine mittig zum zweiten Griffteil
angeordnete Führungsstange auf, auf der ein Träger zum Anordnen mehrerer Schrauberbits
verschiebbar angeordnet ist. Werden die beiden Griffteile auseinandergezogen, ist
der Träger zwischen den beiden Gehäuseteilen zugänglich und Schrauberbits können entnommen
oder eingesteckt werden.
[0006] Mit der Erfindung soll ein flexibel einzusetzender und platzsparender Schraubendreher
bereitgestellt werden.
[0007] Erfindungsgemäß ist hierzu ein Schraubendreher mit den Merkmalen von Anspruch 1 vorgesehen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen genannt.
[0008] Der erfindungsgemäße Schraubendreher weist einen Griff und einen ersten Schaft auf,
wobei der Griff ein mit dem ersten Schaft drehfest verbundenes erstes Griffteil und
ein mit dem ersten Griffteil lösbar verbundenes zweites Griffteil aufweist, wobei
das zweite Griffteil drehfest mit einem zweiten Schaft verbunden ist und der zweite
Schaft mindestens abschnittsweise lösbar im ersten Griffteil angeordnet ist, wenn
die beiden Griffteile miteinander verbunden sind.
[0009] Der erfindungsgemäße Schraubendreher kombiniert somit zwei Schraubendreher in einem
Werkzeug, nämlich zum einen einen konventionellen Schraubendreher mit einem ersten
Schaft und einem Griff, der aus den miteinander verbundenen Griffteilen besteht, und
einen zweiten Schraubendreher, der lediglich aus dem zweiten Griffteil und dem zweiten
Schaft besteht. In überraschend einfacher Weise lassen sich durch die Erfindung daher
zwei Werkzeuge in einem Werkzeug kombinieren. Dadurch können Ressourcen bei der Herstellung
eingespart werden. Im Gebrauch spart der erfindungsgemäße Schraubendreher Platz und
Gewicht. Im verbundenen Zustand ist der zweite Schaft beispielsweise in das erste
Griffteil eingesteckt, so dass nicht ohne weiteres erkennbar ist, dass zwei Schraubendreher
kombiniert sind.
[0010] In Weiterbildung der Erfindung weisen das erste und das zweite Griffteil und/oder
der erste und der zweite Schaft zueinander passende Koppelmittel auf, um das erste
und das zweite Griffteil beziehungsweise den ersten und den zweiten Schaft im verbundenen
Zustand drehfest miteinander zu koppeln.
[0011] Durch Vorsehen solcher Koppelmittel ist im verbundenen Zustand des ersten Griffteils
und des zweiten Griffteils und/oder im verbundenen Zustand des ersten Schafts und
des zweiten Schafts keine Relativdrehung um die Längsachse der beiden Griffteile mehr
möglich. Der Schraubendreher kann im verbundenen Zustand dadurch wie ein gewöhnlicher
einstückiger Schraubendreher verwendet werden. Eine drehfeste Koppelung kann für geeignete
Ausgestaltungen an den beiden Schäften und/oder an den beiden Griffteilen erfolgen.
Koppelmittel können auch an den Griffteilen vorgesehen sein, beispielsweise ein sechseckförmiger
Vorsprung, der in eine passende sechseckförmige Ausnehmung am anderen Griffteil eingreift.
In Weiterbildung der Erfindung ist der zweite Schaft kürzer als der erste Schaft.
[0012] Beispielsweise ist der zweite Schaft zusammen mit dem zweiten Griffteil als sogenannter
Knirps oder Stubby ausgebildet. Dies sind Schraubendreher, die einen sehr kurzen Griff
und einen sehr kurzen Schaft aufweisen und für Arbeiten in räumlich beengten Umgebungen
vorgesehen sind. Indem der zweite Schaft kürzer ist als der erste Schaft, kann der
Abschnitt des zweiten Schafts, der über das zweite Griffteil hinausragt, problemlos
innerhalb des ersten Griffteils untergebracht werden. Dadurch wird es möglich, dass
im verbundenen Zustand der beiden Griffteile lediglich der erste Schaft und die beiden
Griffteile von außen sichtbar sind. Auf den ersten Blick ist damit überhaupt nicht
zu erkennen, dass auch ein Schraubendreher mit kurzem, zweitem Schaft in dem Schraubendreher
integriert ist. Auch kann der Schraubendreher im verbundenen Zustand des ersten Griffteils
und des zweiten Griffteils wie ein gewöhnlicher Schraubendreher verwendet werden,
also ohne dass bei der Bedienung auf den zweiten, kurzen Schaft Rücksicht genommen
werden muss.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung fluchten der erste Schaft und der zweite Schaft im
verbundenen Zustand des ersten Griffteils und des zweiten Griffteils miteinander.
[0014] Dies erleichtert die Gestaltung der Griffteile, die dadurch beispielsweise rotationssymmetrisch
ausgebildet sein können. Sowohl bei der Verwendung des Schraubendrehers im verbundenen
Zustand des ersten Griffteils und des zweiten Griffteils und auch bei Verwendung lediglich
des Schraubendrehers mit dem zweiten Griffteil und dem zweiten Schaft ergibt sich
haptisch kein wesentlicher Unterschied. Der Bediener greift immer am zweiten Griffteil
und gegebenenfalls noch am ersten Griffteil an.
[0015] In Weiterbildung der Erfindung weist der erste Schaft ein vorderes, mit einer Klinge
oder einer Aufnahmeeinrichtung für ein Schrauberbit versehenes Ende und ein hinteres
Ende auf, der zweite Schaft weist ein vorderes, mit einer Klinge oder einer Aufnahmeeinrichtung
für ein Schrauberbit versehenes vorderes Ende und ein hinteres Ende auf, und im verbundenen
Zustand des ersten Griffteils und des zweiten Griffteils ist das vordere Ende des
zweiten Schafts drehfest mit dem hinteren Ende des ersten Schafts verbunden.
[0016] Auf diese Weise kann eine Drehmomentübertragung zwischen dem zweiten Griffteil und
dem ersten Griffteil über den zweiten Schaft erfolgen, der drehfest mit dem ersten
Schaft über geeignete Koppelmittel gekoppelt ist. Dadurch werden an eine Verbindung
der beiden Griffteile nur sehr geringe Anforderungen gestellt, da die Verbindung der
beiden Griffteile selbst nicht notwendigerweise ein Drehmoment übertragen muss. Die
Verbindung der beiden Griffteile kann dadurch in sehr einfacher und kostengünstiger
Weise als Rastverbindung, Magnetverbindung oder auch als einfache Steckverbindung
ausgebildet sein.
[0017] In Weiterbildung der Erfindung ist das vordere Ende des zweiten Schafts mit einer
Ausnehmung zum Aufnehmen eines Schrauberbits versehen und das hintere Ende des ersten
Schafts ist entsprechend einer Antriebsausbildung eines Schrauberbits ausgebildet.
[0018] Auf diese Weise können die Koppelmittel für eine drehfeste Kopplung des zweiten Schafts
mit dem ersten Schaft in sehr einfacher Weise und in genau derselben Art und Weise
ausgebildet sein, in der ein Schrauberbit mit der Ausnehmung im vorderen Ende des
zweiten Schafts gekoppelt wird.
[0019] In Weiterbildung der Erfindung weisen das erste und das zweite Griffteil und/oder
der erste und der zweite Schaft zueinander passende Haltemittel auf, um das erste
Griffteil am zweiten Griffteil und/oder den ersten Schaft am zweiten Schaft zu halten.
[0020] Diese Haltemittel können beispielsweise als Magnete und/oder magnetisierbare Bauteile
ausgebildet sein. Im verbundenen Zustand werden durch die Haltemittel das erste Griffteil
und das zweite Griffteil aneinander gehalten, so dass sich das erste Griffteil und
das zweite Griffteil nicht versehentlich während der Benutzung des Schraubendrehers
voneinander lösen. Die Haltemittel können aber auch den ersten und zweiten Schaft
in axialer Richtung aneinander halten, zusätzlich zur drehfesten Verbindung mittels
der Koppelmittel.
[0021] In Weiterbildung der Erfindung sind die Haltemittel als Rastmittel ausgebildet.
[0022] Die Haltemittel werden zur axialen Sicherung verwendet. Hierbei sind werkzeuglos
lösbare Rastmittel vorteilhaft. In Weiterbildung der Erfindung weisen die Haltemittel
wenigstens einen Magneten auf.
[0023] Mittels Magneten lassen sich die beiden Griffteile und auch die beiden Schäfte schnell,
einfach und auch wieder voneinander lösbar koppeln, wobei die Magnete vorzugsweise
eine Sicherung gegen axial wirkende Kräfte bewirken.
[0024] In Weiterbildung der Erfindung weisen die Haltemittel wenigstens einen Federring
auf.
[0025] Beispielsweise kann ein Federring in einer Nut am zweiten Schaft angeordnet sein
und im verbundenen Zustand in eine passende Nut am ersten Schaft eingreifen. In ähnlicher
Weise wäre auch eine Koppelung der beiden Griffteile mittels eines Federrings möglich.
[0026] In Weiterbildung der Erfindung weisen die Haltemittel wenigstens einen Gummiring
auf.
[0027] Mittels eines Gummirings ist ebenfalls eine schnelle, einfach realisierbare und auch
wieder voneinander lösbare Koppelung möglich. Vorteilhafterweise wird wenigstens ein
Gummiring zur Koppelung der beiden Griffteile eingesetzt. Beispielsweise weist das
erste Griffteil an seiner Rückseite eine Ausnehmung auf, an deren äußeren Rand dann
der Gummiring in einer Nut aufgenommen ist. Das zweite Griffteil weist an seinem vorderen
Ende eine passende Nut für den Gummiring auf. Wird das zweite Griffteil nun in die
Ausnehmung an der Rückseite des ersten Griffteils gedrückt, stellt der Gummiring einen
Widerstand dar. Sobald dieser Widerstand überwunden ist, rutscht der Gummiring in
die Ausnehmung am vorderen Ende des zweiten Griffteils und das erste Griffteil und
das zweite Griffteil sind dadurch miteinander gekoppelt. Gleichzeitig kann das vordere
Ende des zweiten Schafts mit dem hinteren Ende des ersten Schafts drehfest gekoppelt
werden. Der Gummiring muss dadurch lediglich Koppelkräfte in axialer Richtung übernehmen.
Zusätzlich kann der Gummiring auch als Anschlag eines in der Ausnehmung des ersten
Griffteils angeordneten Trägers für Schrauberbits verwendet werden.
[0028] In Weiterbildung der Erfindung weist das erste Griffteil an seinem hinteren Ende
eine Ausnehmung zum Aufnehmen eines ersten Trägers für Schrauberbits auf.
[0029] Auf diese Weise können in dem ersten Griffteil Schrauberbits untergebracht werden,
die dann platzsparend im Griffteil angeordnet sind und bei Gebrauch des Schraubendrehers
entnommen werden können. Sind mehrere Schrauberbits in dem ersten Griffteil angeordnet,
kann der Schraubendreher für das Eindrehen oder Ausdrehen unterschiedlicher Schrauben
eingesetzt werden.
[0030] In Weiterbildung der Erfindung ist der erste Träger ausziehbar in der Ausnehmung
des ersten Griffteils angeordnet.
[0031] Beispielsweise ist der erste Träger in einer ausgezogenen Stellung arretiert, wobei
in einer ausgezogenen Stellung der zweite Schaft und der erste Träger noch verbunden
sind. Ein Trennen des zweiten Schafts vom ersten Träger kann beispielsweise erst nach
Überwinden einer vordefinierten Rastkraft erfolgen. Indem der erste Träger aus dem
ersten Griffteil ausgezogen werden kann, ist es möglich, die Schrauberbits im ausgezogenen
Zustand sehr gut zugänglich anzuordnen.
[0032] In Weiterbildung der Erfindung weist der erste Träger eine Ausnehmung auf, in die
der zweite Schaft abschnittsweise einschiebbar ist.
[0033] Auf diese Weise kann der zweite Schaft platzsparend und trotz Vorhandensein des ersten
Trägers in dem ersten Griffteil angeordnet werden, wenn die beiden Griffteile miteinander
verbunden sind.
[0034] In Weiterbildung der Erfindung sind der erste Träger und der zweite Schaft mit zueinander
passenden Rastmitteln versehen.
[0035] Werden die beiden Griffteile voneinander weggezogen, zieht dadurch der zweite Schaft
den ersten Träger aus dem ersten Griffteil heraus. Der zweite Schaft bleibt aber mit
dem ersten Träger verbunden, solange nicht eine vordefinierte Rastkraft überwunden
ist. Im ausgezogenen Zustand des ersten Trägers und wenn der zweite Schaft noch mit
dem ersten Träger verbunden ist, sind die Schrauberbits im ersten Träger gut zugänglich.
Nach Entnehmen eines Schrauberbits können die beiden Griffteile einfach wieder zusammengeschoben
werden und es ist nicht erforderlich, den zweiten Schaft in den zweiten Träger einzufädeln.
Auf diese Weise kann ein Bitwechsel an dem erfindungsgemäßen Schraubendreher schnell
und einfach erfolgen. Erst dann, wenn der zweite Schaft ein Schrauberbit aufnehmen
soll, wird der zweite Schaft unter Überwindung der Rastkraft aus der Ausnehmung des
ersten Trägers herausgezogen und steht dann für eine Bestückung mit einem Schrauberbit
oder eine direkte Verwendung zur Verfügung.
[0036] Gemäß der Erfindung weist das zweite Griffteil an seinem hinteren Ende eine Ausnehmung
zum Aufnehmen eines zweiten Trägers für Schrauberbits auf.
[0037] Auf diese Weise können auch in dem zweiten Griffteil Schrauberbits angeordnet werden.
[0038] Gemäß der Erfindung erstreckt sich der zweite Schaft in die Ausnehmung des zweiten
Griffteils hinein und der zweite Träger ist verschiebbar auf dem zweiten Schaft angeordnet.
[0039] Auf diese Weise kann der zweite Träger am zweiten Griffteil gesichert sein und in
der ausgezogenen Stellung sind dennoch die Schrauberbits in dem zweiten Träger sehr
gut zugänglich.
[0040] In Weiterbildung der Erfindung sind der zweite Träger und der zweite Schaft und/oder
das zweite Griffteil mit zueinander passenden Rastmitteln versehen.
[0041] Der zweite Träger kann dadurch erst nach Überwinden einer vordefinierten Rastkraft
aus dem zweiten Griffteil ausgezogen werden. Dies verhindert, dass der zweite Träger
unbeabsichtigt aus dem zweiten Griffteil während der Verwendung des Schraubendrehers
ausgezogen wird.
[0042] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der
folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang
mit den Zeichnungen. Einzelmerkmale der unterschiedlichen Ausführungsformen lassen
sich dabei in beliebiger Weise miteinander kombinieren, ohne den Rahmen der Erfindung
zu überschreiten. Dies gilt auch für die Kombination von Einzelmerkmalen untereinander
ohne die weiteren Merkmale, mit denen die jeweiligen Einzelmerkmale im Zusammenhang
beschrieben oder gezeigt sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Schraubendrehers von schräg oben,
- Fig. 2
- ein zweites Griffteil mit einem zweiten Schaft, das Bestandteil des Schraubendrehers
der Fig. 1 bildet,
- Fig. 3
- ein erstes Griffteil mit einem ersten Schaft, das Bestandteil des Schraubendrehers
der Fig. 1 bildet,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht des Schraubendrehers der Fig. 1,
- Fig. 5
- eine Ansicht des Schraubendrehers der Fig. 1 von schräg oben, wobei das zweite Griffteil
nicht dargestellt ist,
- Fig. 6
- eine Ansicht des Schraubendrehers der Fig. 1 von schräg oben, wobei das zweite Griffteil
lediglich teilweise weggelassen wurde, so dass ein Träger für Schrauberbits innerhalb
des zweiten Griffteils erkennbar ist,
- Fig. 7
- eine Ansicht des Schraubendrehers der Fig. 1 von schräg oben, wobei das erste Griffteil
und das zweite Griffteil teilweise weggelassen wurden, so dass ein erster Träger und
ein zweiter Träger für Schrauberbits erkennbar sind,
- Fig. 8
- eine Darstellung lediglich der beiden Träger für Schrauberbits aus Fig. 7,
- Fig. 9
- eine schematische Schnittansicht des zweiten Griffteils mit dem zweiten Schaft in
einem ausgezogenen Zustand des zweiten Trägers für Schrauberbits,
- Fig. 10
- eine Schnittansicht des Schraubendrehers der Fig. 4 in einem Zustand, in dem das zweite
Griffteil mit dem zweiten Schaft von dem ersten Griffteil getrennt ist,
- Fig. 11
- eine abschnittsweise geschnittene Darstellung eines erfindungsgemäßen Schraubendrehers
von der Seite im auseinandergezogenen Zustand,
- Fig. 12
- eine Schnittansicht des zweiten Griffteils des Schraubendrehers der Fig. 12,
- Fig. 13
- eine Schnittansicht des zweiten Griffteils der Fig. 12 bei ausgezogenem Träger,
- Fig. 14
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Schraubendrehers der Fig. 11 im zusammengeschobenen
Zustand und
- Fig. 15
- eine Schnittansicht des Schraubendrehers der Fig. 11 im auseinandergezogenen Zustand.
[0043] Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Schraubendreher 10 gemäß der Erfindung von schräg
oben. Der Schraubendreher weist einen ersten Schaft 12, ein erstes Griffteil 14 und
ein zweites Griffteil 16 auf. Der erste Schaft 12 ist drehfest im ersten Griffteil
14 verankert und hat bei der dargestellten Ausführungsform an seinem vorderen, in
Fig. 1 links unten liegenden Ende 18 eine Antriebsausbildung in Form einer Vertiefung
20 in Form eines Innensechskants. Dieser Innensechskant 20 ist für die Aufnahme eines
sogenannten Schrauberbits vorgesehen. Nach dem Einstecken eines Schrauberbits in die
Vertiefung 20 kann der Schraubendreher 10 verwendet werden, beispielsweise um eine
Schraube einzudrehen.
[0044] Die beiden Griffteile 14, 16 sind nicht einstückig miteinander ausgeführt, sondern
lösbar miteinander verbunden und im verbundenen Zustand drehfest zueinander.
[0045] Fig. 2 zeigt das zweite Griffteil 16 mit dem zweiten Schaft 22 in einem vom ersten
Griffteil 14 abgenommenen Zustand.
[0046] Fig. 3 zeigt das erste Griffteil 14 mit dem ersten Schaft 12 ohne das zweite Griffteil
16.
[0047] In Fig. 2 ist zu erkennen, dass das zweite Griffteil 16 mit dem zweiten Schaft 22
versehen ist. Der zweite Schaft 22 ist deutlich kürzer als der erste Schaft 12, weist
aber wie der erste Schaft 12 an seinem vorderen Ende 24 eine Vertiefung 20 zum Aufnehmen
eines Schrauberbits auf. Die Vertiefungen 20 am vorderen Ende des ersten Schafts 12
bzw. am vorderen Ende des zweiten Schafts 22 sind identisch zueinander ausgebildet.
Das zweite Griffteil 16 bildet mit dem zweiten Schaft 22 einen vollwertigen, kurzen
Schraubendreher, der auch als Knirps oder Stubby bezeichnet wird.
[0048] Im verbundenen Zustand des ersten Griffteils 14 und des zweiten Griffteils 16 ist
der zweite Schaft 22 nicht zu erkennen, da er in dem ersten Griffteil 14 steckt. Im
verbundenen Zustand des ersten Griffteils 14 und des zweiten Griffteils 16 sind die
beiden Griffteile 14, 16 drehfest miteinander gekoppelt. Zur Verwendung des Schraubendrehers
10 der Fig. 1 kann daher entweder am ersten Griffteil 14 oder am zweiten Griffteil
16 oder auch an beiden Griffteilen 14, 16 angegriffen werden, bezüglich der Drehmomentübertragung
auf den ersten Schaft 12 spielt dies keine Rolle.
[0049] Das zweite Griffteil 16, siehe Fig. 2, ist in seiner Stirnfläche, die dem zweiten
Schaft 22 zugewandt ist, mit zwei Magneten 26 versehen. Das erste Griffteil 14 ist
gegenüberliegend den beiden Magneten 26 ebenfalls mit Magneten und/oder einem magnetisierbaren
Bauteil versehen, so dass die beiden Griffteile 14, 16 auch durch die Wirkung der
beiden Magneten 26 in dem verbundenen Zustand der Fig. 1 aneinander gehalten werden.
Die Magnete 26 bilden somit Haltemittel zur Sicherung der beiden Griffteile 14, 16
aneinander gegen in axialer Richtung wirkende Kräfte.
[0050] Das zweite Griffteil 16 ist an seiner Rückseite mit einer Kappe 28 versehen, die
vom zweiten Griffteil 16 gelöst werden kann, was nachfolgend noch erläutert wird.
[0051] Die Darstellung der Fig. 4 zeigt den Schraubendreher 10 der Fig. 1 in einer Schnittansicht.
Zu erkennen sind das erste Griffteil 14 und der drehfest mit dem ersten Griffteil
14 verbundene erste Schaft 12. Darüber hinaus sind das zweite Griffteil 16 und der
drehfest mit dem zweiten Griffteil 16 verbundene zweite Schaft 22 zu erkennen. Der
erste Schaft 12 ist in bekannter Art und Weise in das erste Griffteil 14 beispielsweise
eingespritzt und in gleicher Weise ist der zweite Schaft 22 an dem zweiten Griffteil
16 drehfest gesichert.
[0052] In der Schnittansicht der Fig. 4 ist weiter zu erkennen, dass im verbundenen Zustand
der beiden Griffteile 14, 16 das vordere Ende 24 des zweiten Schafts 22 mit einem
hinteren Ende 30 des ersten Schafts 12 dadurch verbunden ist, dass das hintere Ende
30 des ersten Schafts 12 in die Vertiefung 20 am vorderen Ende des zweiten Schafts
22 eingeschoben ist. Hierzu ist das hintere Ende 30 des ersten Schafts 12 wie die
Antriebsseite eines Schrauberbits gestaltet, also üblicherweise zylindrisch mit einem
Querschnitt in Form eines regelmäßigen Sechsecks oder Achtecks. Am Grund der Vertiefung
20 im zweiten Schaft 22 ist darüber hinaus ein Magnet 32 angeordnet, der, wie bei
einem Schrauberbit, das hintere Ende 30 des ersten Schafts 12 in der Vertiefung 20
hält. Der Magnet 32 bildet somit Haltemittel zur axialen Sicherung, die Vertiefung
20 und das hintere Ende 30 bilden Koppelmittel zur drehfesten Verbindung. Eine weitere
Sicherung des hinteren Endes 30 des ersten Schafts 12 wird mittels eines Federrings
34 bewirkt, der am Innenumfang der Vertiefung 20 vorgesehen ist und der im eingeschobenen
Zustand des hinteren Endes 30 in eine passende umlaufende Nut am hinteren Ende 30
eingreift. Auch der Federring 34 bildet somit ein Haltemittel für die axiale Sicherung.
[0053] Mit anderen Worten ist das hintere Ende 30 des ersten Schafts 12 identisch ausgestaltet
zum hinteren Abtriebsende eines Schrauberbits, das also üblicherweise in einen Bithalter
eingesteckt wird. Die Vertiefung 20 im vorderen Ende des zweiten Schafts 22 ist identisch
ausgestaltet wie eine Antriebsvertiefung für ein solches Schrauberbit.
[0054] Wie bereits erläutert wurde, weist sowohl das erste Griffteil 14 als auch das zweite
Griffteil 16 jeweils zwei Magnete 26 auf. Beim zweiten Griffteil 16 sind die Magnete
26 in der Stirnfläche des zweiten Griffteils 16 angeordnet, die dem ersten Griffteil
14 zugewandt ist, und beim ersten Griffteil 14 sind die beiden Magnete 26 in der hinteren
Stirnfläche angeordnet, die dem zweiten Griffteil 16 zugewandt ist. Anstelle von vier
Magneten 26 können sich selbstverständlich auch jeweils ein Magnet und ein magnetisierbares
Bauteil gegenüberliegen.
[0055] Die beiden Griffteile 14, 16 sind somit einerseits über das vordere Ende des zweiten
Schafts 22 und das hintere Ende des ersten Schafts 12 als auch über die Magnete 26
miteinander gekoppelt. Das Einstecken des hinteren Endes 30 des ersten Schafts 12
in die Vertiefung 20 am vorderen Ende des zweiten Schafts 22 sorgt für eine drehfeste
Verbindung der beiden Griffteile 14, 16. Die Magnete 26 sorgen für eine zusätzliche,
aber leicht trennbare Sicherung der beiden Griffteile 14, 16 aneinander. Speziell
sorgen die Magnete 26 dafür, dass die einander zugewandten Stirnflächen der beiden
Griffteile 14, 16 aneinander liegen bleiben und somit im verbundenen Zustand sich
die einander zugewandten Stirnflächen der Griffteile 14, 16 nicht relativ zueinander
bewegen. Dies ist vor allem deshalb von Bedeutung, damit bei der Verwendung des Schraubendrehers
12 nicht der Eindruck eines sich in der Hand verformenden und damit unsolide wirkenden
Werkzeugs entsteht.
[0056] Zusätzlich weist das erste Griffteil 16 einen kreiszylinderförmigen Vorsprung 36
auf, der konzentrisch zum zweiten Schaft 22 angeordnet ist und von der vorderen Stirnfläche
des zweiten Griffteils 16 ausgeht, siehe auch Fig. 2. Dieser Vorsprung 36 erstreckt
sich in eine passende Ausnehmung am hinteren Ende des ersten Griffteils 14. Auch über
diesen Eingriff des Vorsprungs 36 in eine passende Ausnehmung am ersten Griffteil
14 werden die beiden Griffteile 14, 16 so aneinander gesichert, dass im verbundenen
Zustand der optische und haptische Eindruck eines einstückigen Griffs entsteht. Der
Vorsprung 36 und das obere Ende der Ausnehmung 38 können auch jeweils zueinander passende
Sechskantformen haben und dann im eingesteckten Zustand als Koppelmittel zur drehfesten
Koppelung wirken, da diese ineinander greifen.
[0057] In der Schnittansicht der Fig. 4 ist weiter zu erkennen, dass in der Ausnehmung 48
im ersten Griffteil 14, die von der hinteren Stirnfläche des ersten Griffteils 14
ausgeht, ein erster Träger 40 zum Aufnehmen mehrerer Schrauberbits angeordnet ist.
Dieser erste Träger 40 ist ausziehbar in der Ausnehmung 38 angeordnet, was nachfolgend
noch erläutert wird.
[0058] Weiter ist zu erkennen, dass auch das zweite Griffteil 16 mit einer Ausnehmung 42
versehen ist, die von der hinteren Stirnfläche des zweiten Griffteils 16 ausgeht.
In dieser Ausnehmung 42 ist ein zweiter Träger 44 zum Aufnehmen von Schrauberbits
angeordnet. Der zweite Träger 44 kann gemeinsam mit der Kappe 28, siehe auch Fig.
2, aus dem hinteren Ende des zweiten Griffteils 16 herausgezogen werden.
[0059] In der Schnittansicht der Fig. 4 ist in dem zweiten Träger 44 ein schematisch dargestelltes
Schrauberbit 46 angeordnet.
[0060] Der Schraubendreher 10 ist damit als sogenannter Magazinschraubendreher ausgebildet,
da er zwei Träger 40, 44 in seinem Griff aufweist, die jeweils mit Schrauberbits 46
bestückt werden können.
[0061] Die Darstellung der Fig. 5 zeigt den Schraubendreher 10 der Fig. 1, wobei das erste
Griffteil 14 nicht dargestellt ist. Es ist zu erkennen, dass der erste Schaft 12 an
seinem hinteren Ende die Form eines Zylinders mit einem Querschnitt in Form eines
regelmäßigen Sechsecks hat. Mit anderen Worten hat das hintere Ende 30 des ersten
Schafts 12 die Form des Abtriebsendes eines Schrauberbits. Gut zu erkennen ist in
Fig. 5, dass im verbundenen Zustand der beiden Griffteile 14, 16 das hintere Ende
30 des ersten Schafts 12 in die Vertiefung 20 am vorderen Ende des zweiten Schafts
22 eingesteckt ist und somit die beiden Griffteile 14, 16 bzw. die beiden Schäfte
12, 22 drehfest miteinander verbunden sind. Wie bei üblichen Schrauberbits ist die
Verbindung der beiden Schäfte 12, 22 zwar drehfest, wackelt aber durchaus, wenn Kräfte
senkrecht zur Mittellängsachse aufgebracht werden. Um dennoch ein Wackeln der beiden
Griffteile 14, 16 gegeneinander zu verhindern, sind, wie bereits erläutert wurde,
der kreiszylinderförmige Vorsprung 36 in der vorderen Stirnfläche des zweiten Griffteils
16 und die passende Ausnehmung 38 im hinteren Ende des ersten Griffteils 14 sowie
die Magneten 26 vorgesehen.
[0062] Die Darstellung der Fig. 6 zeigt den Schraubendreher 10 der Fig. 1, wobei das erste
Griffteil 14 weggelassen wurde, nicht jedoch der erste Träger 40, der in der Ausnehmung
38 des ersten Griffteils 14 verschiebbar geführt ist, vgl. Fig. 4. Der erste Träger
40 ist dabei mittels des Rings 50 in axialer Richtung verschiebbar in der Ausnehmung
38 des ersten Griffteils 14 geführt. Der erste Träger 40 weist eine zentrale Durchgangsbohrung
auf, in die im verbundenen Zustand der beiden Griffteile 14, 16, siehe auch Fig. 4,
der zweite Schaft 22 eingeschoben ist. Der erste Träger 40 ist selbst verschiebbar
in der Ausnehmung 38 angeordnet, siehe Fig. 4, und kann, ausgehend vom Zustand der
Fig. 4, nach oben ausgezogen werden. Auch im ausgezogenen Zustand des ersten Trägers
40, der in Fig. 10 dargestellt ist, verbleibt aber ein Ring 50 am vorderen Ende des
ersten Trägers 40 innerhalb der Ausnehmung 38 und verhindert dadurch, dass der erste
Träger 40 vollständig aus dem ersten Griffteil 14 herausgezogen wird. Wie in Fig.
6 zu erkennen ist, weist der erste Träger 40 mehrere Halterungen 52 auf, in die jeweils
ein Schrauberbit eingesetzt werden kann. Wird der erste Träger 40, siehe Fig. 10,
so weit aus dem ersten Griffteil 14 herausgezogen, dass nur noch der Ring 50 innerhalb
der Ausnehmung 38 im ersten Griffteil 14 angeordnet ist, sind die Schrauberbits in
den Halterungen 52 dann in sehr einfacher Weise zugänglich.
[0063] Die Darstellung der Fig. 7 zeigt den Schraubendreher 10 der Fig. 1, wobei die beiden
Griffteile 14, 16 weggelassen wurden. Zu erkennen sind der erste Schaft 12, der zweite
Schaft 22, der erste Träger 40 sowie dann auch der zweite Träger 44, der mit der Kappe
28 verbunden ist. Auch der zweite Träger 44 ist mit mehreren Halterungen zum Einsetzen
von Schrauberbits 46 versehen. Wird die Kappe 28 zusammen mit dem zweiten Träger 44
aus dem hinteren Ende des zweiten Griffteils 16 herausgezogen, siehe Fig. 9, sind
die Schrauberbits 46 im zweiten Träger 44 in einfacher Weise zugänglich.
[0064] Die Darstellung der Fig. 8 zeigt lediglich die beiden Träger 40, 44. Es ist gut zu
erkennen, dass im ausgezogenen Zustand der Träger 40 die Schrauberbits 46 radial von
außen her gut zugänglich sind.
[0065] Beim zweiten Träger 44 ist eine zentrale Ausnehmung 56 zu erkennen, in die das hintere
Ende des zweiten Schafts 22 eingeschoben wird. Der zweite Träger 44 kann somit beim
Ausziehen aus dem zweiten Griffteil 16 auf dem hinteren Ende des zweiten Schafts 22
verschoben werden.
[0066] Der erste Träger 40 weist ebenfalls eine zentrale Ausnehmung 58 auf, in die, vgl.
Fig. 4, das vordere Ende des zweiten Schafts 22 eingeschoben wird.
[0067] Die Darstellung der Fig. 9 zeigt eine Schnittansicht des zweiten Griffteils 16 mit
dem zweiten Schaft 22 in einem Zustand, in dem der zweite Träger 44 aus der Vertiefung
42 im zweiten Griffteil 16 ausgezogen ist. Der zweite Träger 44 wird zusammen mit
der Kappe 28 ausgezogen. Dabei gleitet das hintere Ende des zweiten Schafts 22 in
der Ausnehmung 56 im zweiten Träger 44, bis das in Fig. 9 links liegende Ende des
zweiten Trägers 44 an eine Manschette 60 stößt, die auf das hintere Ende des zweiten
Schafts 22 aufgesetzt wurde. Diese Manschette 60 bildet einen Endanschlag und sorgt
dafür, dass der zweite Träger 44 unverlierbar, aber verschiebbar an dem zweiten Schaft
22 befestigt ist. Fig. 9 ist zu entnehmen, dass im dargestellten vollständigen ausgezogenen
Zustand des zweiten Trägers 44 das Schrauberbit 46 gut zugänglich ist. Die zum Ausziehen
des zweiten Trägers 44 aus dem zweiten Griffteil 16 erforderliche Kraft und die zugehörige
Gegenkraft ist jeweils mit dem Buchstaben F und einem Pfeil bezeichnet.
[0068] Zum Montieren des zweiten Griffteils 16 wird zunächst der zweite Träger 44 ohne die
Kappe 28 auf das hintere Ende des zweiten Schafts 22 aufgeschoben. Daraufhin wird
die Manschette 60 auf das hintere Ende des zweiten Schafts 22 aufgesteckt. Der zweite
Träger 44 ist nun verschiebbar, aber unverlierbar auf dem zweiten Schaft 22 gesichert.
Abschließend wird die Kappe 28 auf das in Fig. 9 rechts liegende Ende des zweiten
Trägers 44 aufgesetzt. Der zweite Träger 44 kann nun ausgehend von der in Fig. 9 dargestellten
vollständig ausgezogenen Position in eine vollständig eingeschobene Position bewegt
werden, in der das Schrauberbit 46 vollständig verdeckt ist und eine Oberseite der
Kappe 28einen Teil der Oberfläche des zweiten Griffteils 16 bildet.
[0069] Fig. 10 zeigt den Schraubendreher 10 der Fig. 1 in einem Zustand, in dem der erste
Träger 40 vollständig aus dem ersten Griffteil 14 herausgezogen ist. Wie bereits erläutert
wurde, verbleibt auch im vollständig ausgezogenen Zustand der Ring 50 des ersten Trägers
40 noch innerhalb des ersten Griffteils 14 und sichert dadurch den ersten Träger 40
unverlierbar am ersten Griffteil 14.
[0070] Das zweite Griffteil 16 und der zweite Schaft 22 sind in Fig. 10 in einem vom ersten
Griffteil 14 abgenommenen Zustand dargestellt.
[0071] Um die beiden Griffteile 14, 16 wieder zu verbinden, wird das vordere Ende des zweiten
Schafts 22 in die zentrale Ausnehmung des ersten Trägers 40 gesteckt und dann in Fig.
10 nach unten, in Richtung auf das erste Griffteil 14 verschoben. Das vordere Ende
des zweiten Schafts 22 gleitet dadurch in den ersten Träger 40 hinein, bis das in
Fig. 10 obere Ende des ersten Trägers 40 an der außenliegenden Stirnfläche des Vorsprungs
36 am zweiten Griffteil 16 anschlägt. Wird nun das zweite Griffteil 16 weiter in Richtung
auf das erste Griffteil 14 gedrückt, wird der Träger 40 in die Ausnehmung 38 im ersten
Griffteil 14 hineingeschoben. Im weiteren Verlauf taucht das hintere Ende 30 des ersten
Schafts 12 in die Vertiefung 20 am vorderen Ende des zweiten Schafts 22 ein, bis die
in Fig. 4 und Fig. 1 dargestellte vollständig eingeschobene Stellung des ersten Trägers
40 erreicht ist. In dieser vollständig eingeschobenen Stellung, siehe Fig. 4, ist
der Ring 50 am ersten Träger 40 in einer ringförmigen Ausnehmung 62 innerhalb des
ersten Griffteils angeordnet, die die Ausnehmung 38 in Richtung auf das vordere Ende
des ersten Schafts 12 fortsetzt. Alternativ liegt Träger 40 im eingeschobenen Zustand
nicht am zweiten Griffteil 16 an, sondern nur am zweiten Schaftteil 22.
[0072] Mit der Erfindung wird dadurch ein Schraubendreher 10 geschaffen, der zum einen im
Zustand der Fig. 1 als Schraubendreher üblicher Größe mit einem langen, ersten Schaft
12 eingesetzt werden kann. Wird hingegen das zweite Griffteil 16 mit dem zweiten,
kurzen Schaft 22 vom ersten Griffteil getrennt, kann das zweite Griffteil 16 mit dem
kurzen zweiten Schaft 22 ebenfalls als vollwertiger Schraubendreher eingesetzt werden.
Solche Schraubendreher mit kurzem Griff und kurzem Schaft 22 werden auch als Stubby
oder Knirps bezeichnet und sind für Arbeiten an unzugänglichen Stellen vorgesehen.
Im Griff des Schraubendrehers 10 sind zwei Träger 40, 44 zum Anordnen von Schrauberbits
vorgesehen, so dass der erfindungsgemäße Schraubendreher 10 als sogenannter Magazinschraubendreher
ausgebildet ist. Die beiden Träger 40, 44 für Schrauberbits sind in einfacher Weise
dadurch zugänglich, dass die Träger 40, 44 aus dem jeweils zugeordneten Griffteil
14, 16 herausgezogen werden. Beide Träger 40, 44 sind unverlierbar am jeweiligen Griffteil
14, 16 befestigt. Der erfindungsgemäße Schraubendreher spart durch die Kombination
zweier Schraubendreher in einem einzigen Werkzeug daher Ressourcen bei der Herstellung
und in der Verwendung wird Platz und Gewicht eingespart.
[0073] Fig. 11 zeigt abschnittsweise geschnitten einen weiteren erfindungsgemäßen Schraubendreher
100 gemäß der Erfindung. Der Schraubendreher unterscheidet sich lediglich in der Art
und Weise der Kopplung des ersten Griffteils 114 und des zweiten Griffteils 116 sowie
in der Anordnung und Führung des ersten Trägers 140 im ersten Griffteil 114 von dem
Schraubendreher 10 der Fig. 1 bis 10. Im Folgenden werden daher lediglich die zum
Schraubendreher 10 der Fig. 1 bis 10 unterschiedlichen Teile beschrieben.
[0074] Das erste Griffteil 114 ist an seiner, dem ersten Schaft 112 abgewandten Rückseite
mit einer Ausnehmung 138 versehen, in die der zweite Schaft 122 des zweiten Griffteils
116 eingeschoben werden kann. Das vordere Ende des zweiten Schafts 122 ist mit einer
Ausnehmung zum Aufnehmen eines Schrauberbits versehen und das in die Ausnehmung 138
hineinragende Ende des ersten Schafts 112 ist an seinem freien Ende mit einer Antriebsausbildung
eines Schrauberbits versehen. Beim Einstecken des zweiten Griffteils 116 und des zweiten
Schafts 122 in die Ausnehmung 138 können dadurch das zweite Griffteil 116 und der
zweite Schaft 122 drehfest mit dem ersten Schaft 112 und dem ersten Griffteil 114
gekoppelt werden.
[0075] In der Ausnehmung 138 ist auch ein erster Träger 140 für Schrauberbits verschiebbar
geführt. Der Träger 140 ist dabei an der Innenwand der Ausnehmung 138 verschiebbar
geführt und wird mittels einer Druckfeder 170, die die Form einer Schraubenfeder hat,
in die in Fig. 11 dargestellte ausgeschobene Stellung vorgespannt. In dieser ausgeschobenen
Stellung wird der Träger 140 mittels eines Gummirings 172 gehalten. Der Träger 140
ist somit unverlierbar mit dem ersten Griffteil 114 verbunden.
[0076] Das zweite Griffteil 116 ist an seinem vorderen Ende, das dem zweiten Schaft 122
und in der Darstellung der Fig. 1 dem ersten Griffteil 114 zugewandt ist, mit einem
Vorsprung versehen, der mit einer umlaufenden Nut 174 versehen ist. Der Außendurchmesser
des Vorsprungs ist geringfügig kleiner als der Innendurchmesser der Ausnehmung 138
am hinteren Ende des ersten Griffteils 114. Die Abmessungen der umlaufenden Nut 174
sind auf den Gummiring oder O-Ring 172 in der Ausnehmung 138 abgestimmt. Wird nun
das zweite Griffteil 116 in die Ausnehmung 138 hineingeschoben, so wird diese Bewegung
zunächst gestoppt, wenn der Vorsprung mit der Nut 174 auf den Gummiring oder O-Ring
172 auftrifft. Durch leichten Druck kann der auftretende Widerstand dann überwunden
werden, so dass der Gummiring 172 in die Nut 174 einschnappen kann. Dadurch ist der
vollständig eingeschobene Zustand des zweiten Griffteils 116 in das erste Griffteil
114 erreicht, siehe Fig. 14, und der Gummiring 172 hält das zweite Griffteil 116 in
der in Fig. 14 dargestellten vollständig eingeschobenen Position am ersten Griffteil
114. Beim Ausziehen des zweiten Griffteils 116 muss dann der Widerstand des Gummirings
172 überwunden werden, um das zweite Griffteil 116 wieder aus der Ausnehmung 138 im
ersten Griffteil 114 herausziehen zu können. Bei dieser Ausziehbewegung verbleibt
der Gummiring 172 in einer Nut an der Innenwand der Ausnehmung 138. Dies deshalb,
da die Nut 176, in der der Gummiring 172 im ersten Griffteil 114 aufgenommen ist,
tiefer ausgeführt ist als die Nut 174 am zweiten Griffteil 116. Beim Ausziehen des
zweiten Griffteils 116, ausgehend vom Zustand der Fig. 14, rutscht die Nut 174 daher
über den Gummiring 172 hinaus, so dass der in Fig. 15 dargestellte Zustand erreicht
werden kann, indem das zweite Griffteil 116 vom ersten Griffteil 114 getrennt ist.
[0077] In Fig. 14 ist zu erkennen, dass im vollständig eingeschobenen Zustand des zweiten
Griffteils 116 in das erste Griffteil 114 der Träger 140 vollständig in der Ausnehmung
138 im ersten Griffteil 114 aufgenommen ist. Ausgehend von der in Fig. 11 oder Fig.
15 dargestellten Position wird der Träger 140 mit dem zweiten Griffteil 116 in die
in Fig. 14 dargestellte Position gedrückt. Diese Bewegung erfolgt gegen die Druckkraft
der Feder 170, die im Zustand der Fig. 14 vollständig zusammengedrückt ist und den
Träger 140 in Richtung gegen das zweite Griffteil 116 vorspannt. Beim Ausziehen des
zweiten Griffteils wird sich der Träger 140 infolgedessen unter der Wirkung der Feder
170 selbsttätig in die in Fig. 15 dargestellte ausgeschobene Position bewegen. Wie
ausgeführt wurde, wird der Träger 140 in der in Fig. 15 dargestellten vollständig
ausgeschobenen Position dabei durch den Gummiring 172 im ersten Griffteil 114 gehalten.
Der Träger 140 weist hierzu an seinem an der Innenwand der Ausnehmung 138 geführten
Abschnitt eine umlaufende Schulter 178 auf, die im vollständig ausgeschobenen Zustand
der Fig. 15 und der Fig. 11 an dem über die Nut 176 hinausragenden Abschnitt des Gummirings
172 anliegt.
[0078] Der Träger 140, der auch als Bitmagazin bezeichnet werden kann, ist also unverlierbar
am ersten Griffteil 114 gehalten, wird beim Abziehen des zweiten Griffteils 116 vom
ersten Griffteil 114 automatisch in die in Fig. 15 dargestellte Stellung ausgeschoben
und wird beim Verbinden des zweiten Griffteils 116 mit dem ersten Griffteil 114 wieder
in die Ausnehmung 138 des ersten Griffteils 114 eingeschoben.
[0079] Fig. 12 zeigt eine Schnittansicht des zweiten Griffteils 116 mit dem zweiten Schaft
122. In dieser Ansicht zu erkennen ist der an der Vorderseite des zweiten Griffteils
116 angeordnete allgemein kreiszylindrische Vorsprung, der an der in Fig. 12 unten
dargestellten Vorderseite den zweiten Schaft 122 umgibt und der mit der umlaufenden
Nut 174 versehen ist.
[0080] Im hinteren Teil, in Fig. 12 oben dargestellt, des zweiten Griffteils 116 ist eine
Ausnehmung 142 angeordnet, die im Wesentlichen gleich wie bei dem Schraubendreher
10 der Fig. 1 bis 10 ausgebildet ist. In der Ausnehmung 142 ist entlang im hinteren
Teil des zweiten Schafts 122 ein zweiter Träger 144 angeordnet, der ebenfalls als
Bitmagazin eingesetzt werden kann. Der Träger 144 ist mit einem Deckel 128 verbunden,
der auf die Rückseite des zweiten Griffteils 116 aufgeschoben werden kann und der
im aufgeschobenen Zustand der Fig. 12 die Ausnehmung 142 verschließt.
[0081] Wird der Deckel ausgehend von dem Zustand der Fig. 12 nach oben von dem zweiten Griffteil
116 abgezogen, bleibt der Deckel 128 mit dem Träger 144 verbunden und der Träger 144
kann entlang dem zweiten Schaft 122 in die in Fig. 13 dargestellte vollständig ausgezogene
Stellung verschoben werden, in denen der Träger 144 größtenteils außerhalb der Ausnehmung
142 im zweiten Griffteil 116 angeordnet ist. In dieser Position können dann Schrauberbits
aus dem Träger 144 entnommen oder in diesen eingesetzt werden.
[0082] Eine Bewegung des Trägers 144 entlang dem zweiten Schaft 122 wird durch einen hülsenförmigen
Endanschlag 160 gestoppt, der auf das hintere Ende des zweiten Schafts 122 aufgesetzt
ist. An dieser ringförmigen Hülse schlägt der Träger 144 im vollständig ausgezogenen
Zustand der Fig. 13 an.
[0083] Um den Träger 144 in dieser vollständig ausgezogenen Stellung zu halten, ist in Richtung
auf das in Fig. 13 unten dargestellte vordere Ende des zweiten Schafts 122 eine umlaufende
Nut 180 zur Aufnahme eines Gummirings oder O-Rings 182 vorgesehen. Zur Verdeutlichung
ist in Fig. 12 der O-Ring 182 weggelassen, so dass dort die umlaufende Nut 180 im
Schaft 122 gut zu erkennen ist. Im vollständig ausgezogenen Zustand des Trägers 144
der Fig. 13 wird der Gummiring 182 zwischen der Innenseite des Trägers 144 und dem
Grund der Nut 180 eingeklemmt. Dadurch wird der Träger 144 in der in Fig. 13 dargestellten
ausgezogenen Stellung gehalten. Dies wird durch die Reibungskraft zwischen dem Gummiring
182 und der Innenseite des Trägers 144 bewirkt. Schrauberbits können dadurch problemlos
in den Träger 144 eingesetzt oder aus diesem entnommen werden.
[0084] Im geschlossenen Zustand der Fig. 12 wird der Deckel 128 und damit der Träger 144
am zweiten Griffteil 116 beispielsweise durch eine geeignete Passung zwischen dem
Deckel 128 und der Öffnung der Ausnehmung 142 gehalten. Beispielsweise kann aber auch
eine Klemmverbindung zwischen dem in Fig. 12 unteren Ende des Trägers 144 und der
passenden, den Schaft 122 ringförmig umgebenden Ausnehmung 184 im zweiten Griffteil
116 vorgesehen sein. Das in Fig. 12 untere Ende 186 des Trägers 144 wird dann rastend
oder klemmend in der Ausnehmung 184 gehalten, so dass der Deckel 128 sicher in der
in Fig. 12 dargestellten geschlossenen Stellung gehalten wird.
[0085] Der Deckel 128 selbst ist auf dem Träger 144 aufgerastet. Hierzu sind an dem Deckel
128 in der dargestellten Ausführungsform geeignete Rastvorsprünge 188 vorgesehen,
die an der ringförmigen Hülse 160 am Ende des zweiten Schafts 122 einrasten und es
sind weitere Rastvorsprünge 190, die am Träger 144 einrasten, vorgesehen.
1. Schraubendreher (10) mit einem Griff und einem ersten Schaft (12), wobei der Griff
ein mit dem ersten Schaft (12) drehfest verbundenes erstes Griffteil (14) und ein
mit dem ersten Griffteil (14) lösbar verbundenes zweites Griffteil (16) aufweist,
wobei das zweite Griffteil (16) drehfest mit einem zweiten Schaft (22) verbunden ist
und der zweite Schaft (22) im miteinander verbundenen Zustand der Griffteile (14,
16) mindestens abschnittsweise lösbar im ersten Griffteil (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Griffteil (16) an seinem hinteren Ende eine Ausnehmung (42) zum Aufnehmen
eines zweiten Trägers (44) für Schrauberbits (46) aufweist, wobei sich der zweite
Schaft (22) in die Ausnehmung (42) des zweiten Griffteils (16) hineinerstreckt und
dass der zweite Träger (44) verschiebbar auf dem zweiten Schaft (22) angeordnet ist.
2. Schraubendreher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Träger (44) und der zweite Schaft (22) und/oder das zweite Griffteil (16)
mit zueinander passenden Rastmitteln versehen sind.
3. Schraubendreher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Griffteil (14, 16) und/oder der erste und der zweite Schaft
(12, 22) zueinander passende Koppelmittel aufweisen, um diese im verbundenen Zustand
drehest miteinander zu koppeln.
4. Schraubendreher nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schaft (22) kürzer ist als der erste Schaft (12).
5. Schraubendreher nach einer der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schaft (12) und der zweite Schaft (22) im verbundenen Zustand des ersten
Griffteils (14) und des zweiten Griffteils (16) miteinander fluchten.
6. Schraubenddreher nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schaft (12) ein vorderes, mit einer Klinge oder einer Aufnahmeeinrichtung
für ein Schrauberbit versehenes Ende (18) und ein hinteres Ende (30) aufweist, dass
der zweite Schaft (22) ein vorderes, mit einer Klinge oder einer Aufnahmeeinrichtung
für ein Schrauberbit versehenes Ende (24) und ein hinteres Ende aufweist, wobei im
verbundenen Zustand des ersten Griffteils (14) und des zweiten Griffteils (16) das
vordere Ende (24) des zweiten Schafts (22) drehfest mit dem hinteren Ende (30) des
ersten Schafts (12) verbunden ist.
7. Schraubendreher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende (24) des zweiten Schafts (22) mit einer Ausnehmung (20) zum Aufnehmen
eines Schrauberbits versehen ist und das hintere Ende (30) des ersten Schafts (12)
entsprechend einer Antriebsausbildung, insbesondere eines Außensechskants, eines Schrauberbits
ausgebildet ist.
8. Schraubendreher nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Griffteil (14, 16) und/oder der erste und der zweite Schaft
(12, 22) zueinander passende Haltemittel aufweisen, um das erste Griffteil (14) am
zweiten Griffteil (16) und/oder dem ersten Schaft (12) am zweiten Schaft (22) zu halten.
9. Schraubendreher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel als Rastmittel ausgebildet sind, dass die Haltemittel wenigstens
einen Magneten (26, 32) aufweisen und/oder dass die Haltemittel wenigstens einen Federring
(34) aufweisen, und/oder dass die Haltemittel wenigstens einen Gummiring aufweisen.
10. Schraubendreher nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Griffteil (14) an seinem hinteren Ende eine Ausnehmung (38) zum Aufnehmen
eines ersten Trägers (40) für Schrauberbits (46) aufweist.
11. Schraubendreher nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Träger (40) ausziehbar in der Ausnehmung (38) des ersten Griffteils (14)
angeordnet ist.
12. Schraubendreher nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Träger (40) eine Ausnehmung aufweist, in die der zweite Schaft (22) mindestens
abschnittsweise einschiebbar ist.
13. Schraubendreher nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Träger (40) und der zweite Schaft (22) mit zueinander passenden Rastmitteln
versehen sind.
1. Screwdriver (10) with a handle and a first shaft (12), wherein the handle has a first
handle part (14) that is connected to the first shaft (12) in a rotationally fixed
manner, and a second handle part (16) that is detachably connected to the first handle
part (14), wherein the second handle part (16) is connected to a second shaft (22)
in a rotationally fixed manner, and in the state in which the handle parts (14, 16)
are connected to one another, the second shaft (22), at least in some sections, is
detachably arranged in the first handle part (14), characterised in that,
at its rear end the second handle part (16) has a recess (42) for the reception of
a second holder (44) for screwdriver bits (46), wherein the second shaft (22) extends
into the recess (42) of the second handle part (16), and the second holder (44) is
moveably arranged on the second shaft (22).
2. Screwdriver according to Claim 1, characterised in that, the second holder (44) and the second shaft (22), and/or the second handle part
(16), are provided with compatible latching means.
3. Screwdriver according to Claim 1 or 2, characterised in that, the first and the second handle part (14, 16), and/or the first and the second shaft
(12, 22), have compatible coupling means, for purposes, in the connected state, of
coupling the latter with one another in a rotationally fixed manner.
4. Screwdriver according to Claim 1, 2, or 3, characterised in that, the second shaft (22) is shorter than the first shaft (12)
5. Screwdriver according to one of the preceding claims, characterised in that, in the connected state of the first handle part (14) and the second handle part
(16), the first shaft (12) and the second shaft (22) are aligned with one another.
6. Screwdriver according to at least one of the preceding claims, characterised in that, the first shaft (12) has a front end (18) provided with a blade, or a reception
device for a screwdriver bit, and a rear end (30), in that, the second shaft (22) has a front end (24) provided with a blade, or a reception
device for a screwdriver bit, and a rear end, wherein in the connected state of the
first handle part (14) and the second handle part (16), the front end (24) of the
second shaft (22) is connected to the rear end (30) of the first shaft (12) in a rotationally
fixed manner.
7. Screwdriver according to Claim 6, characterised in that, the front end (24) of the second shaft (22) is provided with a recess (20) for the
reception of a screwdriver bit, and the rear end (30) of the first shaft (12) is designed
according to a drive design, in particular an external hexagon, of a screwdriver bit.
8. Screwdriver according to at least one of the preceding claims, characterised in that, the first and the second handle part (14, 16), and/or the first and the second shaft
(12, 22), have compatible holding means, for purposes of holding the first handle
part (14) on the second handle part (16), and/or the first shaft (12) on the second
shaft (22).
9. Screwdriver according to Claim 8, characterised in that, the holding means are designed as latching means, in that, the holding means have at least one magnet (26, 32), and/or in that, the holding means have at least one spring ring (34), and/or in that, the holding means have at least one rubber ring.
10. Screwdriver according to at least one of the preceding claims, characterised in that, at its rear end the first handle part (14) has a recess (38) for the reception of
a first holder (40) for screwdriver bits (46) .
11. Screwdriver according to Claim 10, characterised in that, the first holder (40) is arranged in the recess (38) of the first handle part (14)
such that it can be removed.
12. Screwdriver according to Claim 10 or 11, characterised in that, the first holder (40) has a recess, into which the second shaft (22), at least in
some sections, can be inserted.
13. Screwdriver according to Claim 10, 11, or 12, characterised in that, the first holder (40) and the second shaft (22) are provided with compatible latching
means.
1. Tournevis (10), pourvu d'un manche et d'une première tige (12), le manche comportant
une première partie de manche (14) assemblée de manière solidaire en rotation avec
la première tige (12) et une deuxième partie de manche (16) assemblée de manière amovible
avec la première partie de manche (14), la deuxième partie de manche (16) étant assemblée
de manière solidaire en rotation avec une deuxième tige (22) et lorsque les parties
de manche (14, 16) sont assemblées l'une à l'autre, la deuxième tige (22) étant placée
de manière amovible au moins par tronçons dans la première partie de manche (14),
caractérisé en ce que
sur son extrémité arrière, la deuxième partie de manche (16) comporte un évidement
(42) destiné à recevoir un deuxième support (44) pour des embouts de vissage (46),
la deuxième tige (22) s'étendant à l'intérieur de L'évidement (42) de la deuxième
partie de manche (16) et en ce que le deuxième support (44) est placé de manière déplaçable sur la deuxième tige (22)
.
2. Tournevis selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième support (44) et la deuxième tige (22) et/ou la deuxième partie de manche
(16) sont munis de moyens d'enclenchement adaptés les uns aux autres.
3. Tournevis selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première et la deuxième parties de manche (14, 16) et/ou en ce que la première et la deuxième tiges (12, 22) comportent des moyens de couplage adaptés
les uns aux autres, pour coupler les uns aux autres ces derniers de manière solidaire
en rotation dans la position assemblée.
4. Tournevis selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que la deuxième tige (22) est plus courte que la première tige (12).
5. Tournevis selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que lorsque la première partie de manche (14) et la deuxième partie de manche (16) sont
assemblées, la première tige (12) et la deuxième tige (22) sont alignées l'une sur
l'autre.
6. Tournevis selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première tige (12) comporte une extrémité (18) avant, munie d'une lame ou d'un
système de logement pour un embout de vissage et une extrémité (30) arrière, en ce que la deuxième tige (22) comporte une extrémité (24) avant, munie d'une lame ou d'un
système de logement pour un embout de vissage et une extrémité arrière, lorsque la
première partie de manche (14) et la deuxième partie de manche (16) sont assemblées,
l'extrémité (24) avant de la deuxième tige (22) étant assemblée de manière solidaire
en rotation avec l'extrémité (30) arrière de la première tige (12)
7. Tournevis selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'extrémité (24) avant de la deuxième tige (22) est munie d'un évidement (20) destiné
à recevoir un embout de vissage et l'extrémité (30) arrière de la première tige (12)
est conçue en correspondance avec une configuration d'entraînement, notamment un hexagone
mâle d'un embout de vissage.
8. Tournevis selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première et la deuxième parties de manche (14, 16) et/ou la première et la deuxième
tiges (12, 22) comportent des moyens de maintien adaptés les uns aux autres, pour
maintenir la première partie de manche (14) sur la deuxième partie de manche (16)
et/ou la première tige (12) sur la deuxième tige (22).
9. Tournevis selon la revendication 8, caractérisé en ce que les moyens de maintien sont conçus sous la forme de moyens d'enclenchement, en ce que les moyens de maintien comportent au moins un aimant (26, 32) et/ou en ce que les moyens de maintien comportent au moins une bague élastique (34), et/ou en ce que les moyens de maintien comportent au moins une bague en caoutchouc.
10. Tournevis selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur son extrémité arrière, la première partie de manche (14) comporte un évidement
(38), destiné à recevoir un premier support (40) pour des embouts de vissage (46).
11. Tournevis selon la revendication 10, caractérisé en ce que le premier support (40) est placé de manière extractible dans l'évidement (38) de
la première partie de manche (14).
12. Tournevis selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le premier support (40) comporte un évidement dans lequel la deuxième tige (22) est
insérable au moins en partie.
13. Tournevis selon la revendication 10, 11 ou 12, caractérisé en ce que le premier support (40) et la deuxième tige (22) sont munis de moyens d'enclenchement
adaptés les uns aux autres.