1. Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anbringung von plattenförmigen Elementen
wie Dämmstoffplatten oder dergleichen Dämmmittel an einem tragenden Untergrund sowie
ein Befestigungssystem hierfür, schließlich ein System aus Befestigungssystem, tragendem
Untergrund und plattenförmigem Element, vorzugsweise zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens. Hierbei wird in ein durch das plattenförmige Element bis in den Untergrund
vorgebohrtes Loch eine Hülse mit einem durch die Hülse hindurchführbaren Befestigungsmittel
in das plattenförmige Element versenkt eingebracht und mittels des Befestigungsmittels
im Untergrund verankert. Die Hülse weist hierbei eine Mehrzahl von Wanddurchbrechungen
auf, um ein Hindurchtreten von in den Innenraum der Hülse eingebrachten Kleber zu
ermöglichen.
[0002] Bei dem Befestigungsmittel handelt es sich vorrangig um eine Schraube oder einen
Nagel, gegebenenfalls auch und immer dann, wenn der Untergrund dies erfordert, eine
Kombination aus geeignetem Dübel und Schraube. Unter dem Begriff "tragender Untergrund"
wird neben Fassadenwänden auch jede Art von Unterkonstruktion verstanden, auf die
die plattenförmigen Elemente, insbesondere Leichtbauteile wie Schaumstoffkörper und
wärme- bzw. schallisolierende Materialien in Form von Platten, Paneelen, Leisten etc.
montiert werden. Derartige Befestigungssysteme finden insbesondere Verwendung zur
Montage von Wärmedämmverbundsystemen auf Putzbasis zur Dämmung. Hierbei wird üblicherweise
eine Dämmschicht, beispielsweise aus Polystyrolplatten oder aus hochverdichteten Steinwolleplatten,
auf das Mauerwerk geklebt, dann verdübelt sowie anschließend verputzt.
2. Stand der Technik
[0003] Derartige Systeme sind beispielsweise aus der
EP 3 138 974 A1 oder der
EP 2 006 461 A2 bekannt. Die hierbei verwendeten Hülsen sind üblicherweise zylindrisch ausgebildet
und weisen einen Außendurchmesser auf, der im Wesentlichen dem Durchmesser einer Bohrung
innerhalb der Dämmstoffplatte entspricht. Kleber wird in den Innenraum der Hülse eingebracht
und soll durch die Durchbrechungen innerhalb der Hülse nach außen hindurchtreten,
dort aushärten und somit einen festen Verbund von plattenförmigem Element und Befestigungssystem
schaffen. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass hierdurch der gewünschte feste
Verbund zwischen Befestigungssystem und plattenförmigem Element nicht erreichbar ist.
Dies wird insbesondere dadurch bewirkt, dass der durch die Durchbrechungen hindurchtretende
Kleber nicht in der Lage ist, das angrenzende Material des plattenförmigen Elements
soweit zu verdrängen, dass ausreichende Mengen an Kleber durch Durchbrechungen der
Hülse hindurchtreten können. Erreichbar ist mit derartigen Hülsen gemäß dem Stand
der Technik lediglich, dass einzelne, nicht miteinander verbundene Klebernasen an
der Außenseite der Hülse vorliegen, über die ein Flächenverbund mit dem plattenförmigen
Element jedoch nicht erreichbar ist.
3. Aufgabe der Erfindung
[0004] Es war daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren sowie ein Befestigungssystem
zur Anbringung von plattenförmigen Elementen wie Dämmstoffplatten und dergleichen
an einem tragenden Untergrund zur Verfügung zu stellen, mittels derer die aus dem
Stand der Technik bekannten Probleme überwindbar sind. Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe mittels eines Verfahrens, umfassend die Merkmale des Anspruchs 1, mittels
eines Befestigungssystems, umfassend die Merkmale des Anspruchs 4, sowie mittels eines
Systems aus Befestigungsmittel und tragendem Untergrund sowie plattenförmigem Element,
umfassend die Merkmale des Anspruchs 13, gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen sowie in der Beschreibung der Erfindung
dargelegt.
4. Zusammenfassung der Erfindung
[0005] Verfahrensseitig wird eine Hülse bereitgestellt, die zumindest über eine Teillänge
einen Außendurchmesser aufweist, der höchstens 95 %, vorzugsweise höchstens 90 %,
insbesondere bevorzugt höchstens 80 % des Durchmessers des vorab in das plattenförmige
Element gebohrten Lochs beträgt. Nach dem Einbringen der Hülse in das plattenförmige
Element, dem Hindurchführen des Befestigungsmittels durch die Hülse hindurch und dem
Verankern des Befestigungsmittels im tragenden Untergrund wird ein aushärtbarer Kleber
in die Hülse eingebracht, tritt durch die Mehrzahl von Wanddurchbrechungen hindurch
und bildet aufgrund des entstandenen Zwischenraums zwischen Hülse und plattenförmigem
Element mit der Außenseite des Lochs innerhalb des plattenförmigen Elements eine vorzugsweise
vollflächige Verbindung. Hierdurch wird sichergestellt, dass der Kleber die Hülse
vorzugsweise vollflächig umschließt und somit die Hülse innerhalb des Lochs in dem
plattenförmigen Element einbettet. Als Kleber eignet sich insbesondere ein Klebeschaum,
vorzugsweise ein Klebeschaum, der als Brandschutzschaum der Klasse B1 nach DIV 4120
- 1 eingeordnet ist. Bevorzugt wird als Kleber ein Ph-Schaum aufgrund einer vergleichsweise
geringen Expansion und hoher Klebekraft nach dem Abbinden.
[0006] Das erfindungsgemäße Befestigungssystem kann nicht nur dazu verwendet werden, plattenförmige
Elemente wie Dämmstoffplatten direkt auf einen tragenden Untergrund oder eine hierauf
angebrachte Klebeschicht aufzubringen, sondern kann auch zur Sanierung von bereits
bestehenden Dämmfassaden genutzt werden. Hierbei werden auf die bereits am tragenden
Untergrund aufgebrachten Dämmfassaden neue, zusätzliche plattenförmige Elemente aufgeklebt
und dann verdübelt. Das erfindungsgemäße Befestigungssystem muss dann so ausgelegt
werden, dass die Hülse eine Länge aufweist, die beide Dämmstoffplatten, sowohl die
alte als auch die neue, miteinander verbinden kann. Hierdurch muss die alte Dämmung
nicht entfernt werden, sondern es wird zusätzlich eine neue Dämmstoffplatte auf die
alte geklebt und verdübelt, was in der Fachwelt als sogenanntes "Aufdoppeln" bezeichnet
wird. Das erfindungsgemäße Befestigungssystem und das erfindungsgemäße Verfahren eignen
sich ebenso für das Aufdoppeln wie für das Anbringen einer einzelnen Dämmstoffschicht
auf einem tragenden Untergrund.
[0007] Bevorzugt wird, wenn die Teillänge mit dem auf den Lochdurchmesser abgestimmten Hülsendurchmesser
zumindest 50 % der Gesamtlänge der Hülse umfasst, vorzugsweise wenigstens 75 %, insbesondere
bevorzugt mehr als 90 % der Gesamtlänge der Hülse. Hierdurch wird sichergestellt,
dass ein besonders guter Halt der Hülse innerhalb der Dämmstoffplatte sichergestellt
ist.
[0008] Besonders bevorzugt wird überdies, wenn die Hülse mittig in das Loch innerhalb des
plattenförmigen Elements eingebracht wird und dort bis zum Aushärten des aushärtbaren
Materials in der eingebrachten Position verbleibt. Insbesondere wird bei einer Hülse
mit rundem Querschnitt, insbesondere bei zylindrischer oder kegelstumpfförmiger Hülse,
zusammen mit einem Bohrloch mit ebenso rundem Querschnitt eine konzentrische Anordnung
der Hülse innerhalb des Lochs des plattenförmigen Elements bevorzugt.
[0009] Es wird diesbezüglich bevorzugt, wenn an der Außenseite der Hülse angeordnete Abstandhalter
nach dem Einbringen der Hülse in das plattenförmige Element mit diesem in Kontakt
stehen und vorzugsweise ein Verdrehen der Hülse innerhalb des plattenförmigen Elements,
insbesondere während der Verankerung des Befestigungsmittels im Untergrund, verhindern.
Dies wird beispielsweise durch wenigstens zwei vorzugsweise gleichmäßig über den Umfang
der Hülse angeordnete Abstandhalter, beispielsweise in der Form von Stegen oder Flossen,
erreicht.
[0010] Die mit Wanddurchbrechungen versehene Hülse wird so in das plattenförmige Element
eingebracht, dass sie vorzugsweise weitestgehend bündig mit der Oberfläche des plattenförmigen
Elements angeordnet ist und gegebenenfalls ohne Verwendung eines Haltetellers zusammen
mit dem das Innere der Hülse vollständig auffüllenden aushärtbaren Material vorzugsweise
weitestgehend bündig verschließt. Das aushärtbare Material verläuft radial über die
Wanddurchbrechungen bis in das plattenförmige Element hinein in einer Weise, dass
die Hülse vom aushärtbaren Material vorzugsweise vollständig umschlossen und eingekammert
wird. Das Befestigungssystem erfordert somit keine Tellerdübel mehr, vielmehr reicht
eine einfache, haltetellerlose und durchlöcherte Hülse aus, um den gewünschten Zweck
zu erfüllen. Durch die Verfüllung mit dem aushärtbaren Material, z. B. einem PU-Schaum-Kleber
und dessen die Hülse einschließende innige Verbindung mit dem Material des plattenförmigen
Elements, vorzugsweise des Dämmstoffs, wird nicht nur eine die Auszugssicherheit erhöhende,
im Zusammenspiel mit der Verankerung des Befestigungsmittels, insbesondere eine Schraube
oder eine Schraube-Dübel-Kombination, im Untergrund großen Windlasten standhaltende
Befestigung des plattenförmigen Elements ermöglicht, da sich höhere Festigkeitswerte
als durch die technischen Prüfrichtlinien für die bisher üblichen Befestigungen vorgegeben
erreichen lassen. Es wird weiterhin auch nicht mehr notwendig sein, das vorgebohrte
Loch oberhalb der versenkten Hülse mit einer Abdeckscheibe bzw. Rondelle verschließen
zu müssen, auch wenn dies ebenfalls von der Erfindung in einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst ist. Denn auch der gesamte obere Loch-Hohlraum wird durch den Kleber ausgefüllt.
Ein zusätzlicher Arbeitsgang und zusätzliche Arbeitsmittel, wie Rondellen, können
damit entfallen. Gleichzeitig wird ein Wärmedurchgangskoeffizient von nahezu 0 erreicht,
weil das metallische Befestigungsmittel bzw. dessen unten in der Hülse zur Anlage
kommender Schraubenkopf nach außen hin von dem aushärtbaren Material völlig abgeschirmt
ist.
[0011] Vorrichtungsseitig wird gemäß der Erfindung ein Befestigungssystem zur Verfügung
gestellt, dass ein Befestigungsmittel zur Verankerung des Befestigungssystems im Untergrund
sowie eine Hülse, die in Verankerungsrichtung hinter dem Befestigungsmittel angeordnet
ist und deren Länge sowie Durchmesser auf die Dimensionen des plattenförmigen Elements
angepasst ist, zur Verfügung gestellt. Erfindungsgemäß weist die Hülse eine Mehrzahl
von Wanddurchbrechungen auf, wobei die Hülse über ihren Umfang verteilt angeordnet
wenigstens zwei Abstandhalter aufweist, die über den Außendurchmesser des Grundkörpers
der Hülse hinausragend ausgebildet sind und somit radial nach außen hervorstehend
am Hülsengrundkörper vorgesehen sind.
[0012] Hierdurch wird zum einen erreicht, dass die Hülse des erfindungsgemäßen Befestigungssystems
mittig so innerhalb eines in dem plattenförmigen Element vorab eingebrachten Bohrlochs
angeordnet ist, dass eine Einhausung der Hülse mittels des aushärtbaren Materials
vollständig, zumindest jedoch über die Teillänge mit reduziertem Durchmesser, erreichbar
ist. Zum anderen wird mittels der erfindungsgemäßen Abstandhalter auch verhindert,
dass die Hülse sich bei Verankern des Befestigungsmittels im tragenden Untergrund
und des dabei auf das Befestigungsmittel aufgebrachten Drehmoments innerhalb des plattenförmigen
Elements der Drehung des Befestigungsmittels folgend bewegt. Bevorzugt wird, wenn
die Abstandhalter hierfür in Form von Stegen oder Flossen ausgebildet sind, die sich
über eine Teillänge der Hülse an deren Außenseite erstrecken, vorzugsweise jeweils
über wenigstens 2 % der Länge der Hülse, vorzugsweise jeweils über wenigstens 5 %,
insbesondere bevorzugt über jeweils wenigstens 7,5 % der Länge der Hülse. Hierdurch
wird ein Befestigungssystem geschaffen, das nicht nur die Verankerung der Hülse und
deren Verdrehsicherung vor dem Einbringen des aushärtbaren Materials unterstützt,
sondern ebenfalls die verdrehsichere Anordnung der Hülse nach dem Aushärten des aushärtbaren
Materials vorteilhaft unterstützt.
[0013] Bevorzugt wird, wenn wenigstens zwei Abstandhalter sowohl an dem dem Befestigungsmittel
zugewandten Ende der Hülse als an auch dem abgewandten Ende der Hülse angeordnet sind.
Hierdurch wird mit besonders einfachen Mitteln erreicht, dass die Hülse nach dem Einbringen
in das Loch des plattenförmigen Elements so innerhalb des Lochs verbleibt, dass nur
die Abstandhalter, nicht jedoch der Grundkörper der Hülse mit der Lochwand des plattenförmigen
Elements in Kontakt gelangt. Es wird hierdurch eine vollständige Umschließung der
Hülse mit dem aushärtbaren Material erreichbar.
[0014] Besonders bevorzugt wird diesbezüglich, wenn je zwei steg- oder flossenförmige Abstandhalter
an jeweils einem Ende der Hülse, insbesondere über den Umfang der Hülse unter einem
Winkel von 180° zueinander angeordnet, vorgesehen sind. Bevorzugt wird überdies, wenn
die Abstandhalter an dem dem Befestigungsmittel zugewandten Ende der Hülse eine geringere
radiale Erstreckung oder Höhe in Bezug auf den Außendurchmesser des Hülsengrundkörpers
als die dem abgewandten Ende der Hülse angeordneten Abstandhalter aufweisen. Hierdurch
wird das Einführen der Hülse in das Bohrloch innerhalb des plattenförmigen Elements
besonders vorteilhaft unterstützt, wenn die radiale Erstreckung der Abstandhalter
an dem dem Befestigungsmittel zugewandten Ende im Wesentlichen mit dem Innendurchmesser
des Bohrlochs korrespondiert und die radiale Erstellung der dem abgewandten Ende der
Hülse zugeordneten Abstandhalter größer ausgebildet ist, so dass die letztgenannten
Abstandhalter in das das Bohrloch umgebende Material des plattenförmigen Elements
eingreifen. Hierdurch wird sowohl das Einführen der Hülse als auch deren drehfester
Halt innerhalb des Bohrlochs mit besonders einfachen Mitteln sicher gewährleistet.
[0015] Die Hülse weist vorzugsweise einen Grundkörper auf, der einen kreisrunden Querschnitt
aufweist. Besonders bevorzugt wird, wenn der Grundkörper der Hülse im Wesentlichen
zylindrisch ausgebildet ist. Hierdurch wird ein Befestigungssystem geschaffen, dass
nicht nur einfach herstellbar ist, sondern auch über seine gesamte Länge eine gleichmäßige
Verbindung zwischen Befestigungssystem und plattenförmigem Element bereitstellt. In
einer ebenso bevorzugten alternativen Ausgestaltungsform der Erfindung ist der Grundkörper
der Hülse jedoch im Wesentlichen kegelstumpfförmig ausgebildet. Hierdurch wird nicht
nur das Einbringen der Hülse in das plattenförmige Element vereinfacht, sondern ebenso
der Zwischenraum zwischen Hülse und plattenförmigem Element zumindest über eine Teillänge
der Hülse vorteilhaft und mit besonders einfachen Mitteln vergrößert.
[0016] Es werden hierdurch die Haltekräfte verbessert, womit das Befestigungssystem höheren
Durchzugskräften Stand halten kann. Die Hülse samt Schraube kann mit einem Dübel beispielsweise
einstückig an die Hülse angeformt oder ohne einen Dübel, beispielsweise bei Verwendung
einer Holzschraube oder eines Nagels zur Befestigung an einer Holzkonstruktion montiert
werden.
[0017] Durch die die Anwendungsmöglichkeiten variabel gestaltende Zweiteiligkeit von Hülse
und Dübel wird erreicht, dass eine Befestigungsschraube problemlos in den Dübel geschraubt
werden kann, ohne dass sich dabei die Hülse im Bohrloch mitdreht.
[0018] Bevorzugt wird überdies, wenn an dem dem Befestigungsmittel abgewandten Ende der
Hülse ein Halteteller entweder fest oder lösbar der Hülse verbunden ist. Der Halteteller
bewirkt vorzugsweise, dass ein bündiger Abschluss von Befestigungssystemen und plattenförmigem
Element nach Einbringen des Befestigungssystems insbesondere in Mineralwolle-Dämmstoffplatten
erreicht wird. Das Befestigungs-system gemäß der Erfindung kann bei lösbar mit der
Hülse verbindbarem Halteteller auch unterschiedliche Größen von Haltetellern, je nach
Material des plattenförmigen Elements, bereitstellen. Eine lösbare Verbindung von
Hülse und Halteteller wird insbesondere dadurch vorteilhaft bewirkt, wenn der Halteteller
so ausgestaltet ist, dass der abschließende Rand der Hülse in einer geeigneten Aufnahme
innerhalb des Haltetellers anliegt. Hierdurch wird eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung
des erfindungsgemäßen Befestigungssystems erreicht, welche sicherstellen kann, dass
der Halteteller durchweg koaxial mit der Hülse ausgerichtet ist.
[0019] Erfindungsgemäß wird schließlich ein System aus einem erfindungsgemäßen Befestigungsmittel
sowie einem tragenden Untergrund und einem plattenförmigen Element zur Verfügung gestellt,
welches insbesondere zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist.
Sämtliche mit dem erfindungsgemäßen Verfahren und dem erfindungsgemäßen Befestigungssystem
erreichbaren technischen Effekte sind auch mit dem erfindungsgemäßen System mit den
Merkmalen des Anspruchs 13 erreichbar.
5. Kurze Beschreibung der Figuren
[0020] Die Erfindung wird anschließend unter Verweis auf eine Reihe von figürlichen Darstellungen
bevorzugter Ausführungsformen und von Teilaspekten näher erläutert. In den Figuren
zeigt:
- Figur 1
- eine Darstellung einer Hülse als Teil eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 2
- eine Darstellung einer Hülse als Teil eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 3
- ein erstes Werkzeug zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Figur 4
- ein zweites Werkzeug zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Figur 5
- einen Dübel als Teil eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 6
- eine erste Schraube als Teil eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 7
- eine zweite Schraube als Teil eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 8
- eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 9
- eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 10
- eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 11
- eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 12
- eine fünfte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 13
- eine sechste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
- Figur 14
- einen ersten Arbeitsschritt eines erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Figur 15
- einen zweiten Arbeitsschritt eines erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Figur 16
- einen dritten Arbeitsschritt eines erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Figur 17
- einen vierten Arbeitsschritt eines erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Figur 18
- einen fünften Arbeitsschritt eines erfindungsgemäßen Verfahrens, und
- Figur 19
- ein erfindungsgemäßes System aus Befestigungssystem, tragendem Untergrund und plattenförmigen
Element.
[0021] Figur 1 zeigt sowohl eine Draufsicht als auch eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen
Hülse 1 in einer ersten Ausführungsform. Die Hülse 1 weist an ihren beiden Enden jeweils
vier Abstandselemente 2, 3 in der Form von Stegen oder Flossen auf, die sich vom zylindrischen
Grundkörper der Hülse 1 radial nach außen mit einem Winkelabstand von jeweils 90°
zueinander erstrecken. Die radiale Erstreckung der Abstandselemente 3 ist dabei größer
ausgebildet als die radiale Erstreckung der Abstandselemente 2, um einerseits ein
zentrieren der Hülse 1 innerhalb einer (nicht dargestellten) Dämmstoffplatte zu ermöglichen
und andererseits ein Mitdrehen der Hülse 1 bei Anliegen eines Drehmoments zu unterbinden.
[0022] Figur 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Hülse 1, deren
Länge sich von der Ausführungsform gemäß 1 unterscheidet. Darüber hinaus sind sämtliche
Stege 2, 3 der Hülse 1 mit der gleichen radialen Erstreckung oder Höhe am Grundkörper
der Hülse 1 angeordnet.
[0023] Figur 3 zeigt ein Werkzeug zur Einbringung des Bohrlochs sowohl in den (nicht dargestellten)
tragenden Untergrund sowie zur Einbringung des Bohrlochs in das (nicht dargestellte)
plattenförmige Element hinein. Durch die Anordnung von Bohrer 4 und Fräskopf 5 kann
das Bohrloch in einem Arbeitsschritt eingebracht werden. Darüber hinaus wird durch
die Radialerstreckung des Fräskopfs 5 über die des Bohrers 4 hinaus die maximale Tiefe
des Bohrlochs innerhalb des (nicht dargestellten) tragenden Untergrunds festgelegt.
Schließlich wird durch das Werkzeug ermöglicht, Bohrlöcher mit unterschiedlichem Durchmesser
in den (nicht dargestellten) tragenden Untergrund einerseits und das (nicht dargestellte)
plattenförmige Element andererseits einzubringen.
[0024] Figur 4 zeigt ein weiteres Werkzeug 6 zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
hier ein Werkzeug 6 zur Aufbringung eines zur Verankerung des (nicht dargestellten)
Befestigungsmittels in den (nicht dargestellten) tragenden Untergrund notwendigen
Drehmoments durch das (nicht dargestellte) Befestigungssystem nach dem Einführen der
(nicht dargestellten) Hülse in das (nicht dargestellte) plattenförmige Element und
das Hindurchführen des (nicht dargestellten) Befestigungsmittel in den (nicht dargestellten)
tragenden Untergrund hinein. Das Werkzeug ist dabei mit einer verstellbaren Hülse
versehen, um die Länge des Werkzeugs auf die notwendige Einschraubung der (nicht dargestellten)
Schraube einzustellen.
[0025] Figur 5 zeigt einen Dübel 7 mit einem Sechskantkopf als Teil eines erfindungsgemäßen
Befestigungssystems. Während der Grundkörper des Dübels 7 im Wesentlichen zylindrisch
ausgebildet ist, weist der Kopf des Dübels eine Sechskantform auf, um mit korrespondierenden
Mitteln innerhalb der (nicht dargestellten) Hülse eine drehsichere Verbindung von
Dübel 7 und (nicht dargestellter) Hülse zu bewirken.
[0026] Figur 6 zeigt eine Schraube 8 zur dübellosen Verbindung des Befestigungssystems mit
einem tragenden Untergrund wie Stein oder Beton. Die Schraube 8 weist ein Außengewinde
auf, das größer als das im Hintergrund erstellte Loch ist, wobei die Seele der Schraube
8 etwas kleiner als das (nicht dargestellte) Bohrloch ist.
[0027] Figur 7 zeigt eine Schraube 9 als Befestigungsmittel für die dübellose Verbindung
des erfindungsgemäßen Befestigungssystems mit einem tragenden Untergrund wie beispielsweise
Holz oder MKF sowie Blech.
[0028] Figur 8 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
umfassend einen Dübel 7 und eine mit dem Dübel 7 montierte Hülse 1 gemäß Figur 1.
[0029] Figur 9 zeigt eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
umfassend eine Schraube 8 gemäß Figur 6 und eine Hülse 1 gemäß Figur 1.
[0030] Figur 10 zeigt eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
umfassend einen Dübel 7 gemäß Figur 5 und eine Hülse 1 mit kegelstumpfförmiger Grundform
über ihre gesamte Länge hinweg.
[0031] Figur 11 zeigt eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
umfassend eine Schraube 8 gemäß Figur 6 sowie eine Hülse 1 gemäß Figur 10.
[0032] Figur 12 zeigt eine fünfte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
umfassend einen Dübel 7 gemäß Figur 5 und eine Hülse 1 gemäß Figur 2, die sich von
der Hülse 1 gemäß Figur 2 durch einen Halteteller 10 an dem dem Befestigungsmittel
7 abgewandten Ende der Hülse 1 unterscheidet. Durch den Halteteller 10 wird bewirkt,
dass ein bündiger Abschluss von Befestigungssystem und (nicht dargestelltem) plattenförmigem
Element nach Einbringen des Befestigungssystems erreicht wird. Derartige Halteteller
10 finden insbesondere bei Mineralwolle - Dämmstoffplatten Anwendung.
[0033] Figur 13 zeigt eine sechste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems,
umfassend einen Dübel 7 gemäß Figur 5 und eine Hülse 1 gemäß Figur 2, die sich von
der Hülse 1 gemäß Figur 2 durch Anbringung eines Spiralhalteelements 11 an dem dem
Befestigungsmittel 7 abgewendeten Ende der Hülse 1 unterscheidet. Das Spiralhalteelement
11 weist eine spiralförmig um den Umfang des Grundkörpers verlaufende Schneidkante
11a auf, die sich beim drehenden Einführen der Hülse 1 in ein (nicht dargestelltes)
plattenförmiges Element in das Material des plattenförmigen Elements schraubenförmig
einschneidet und somit einen bündigen Abschluss des Befestigungssystems innerhalb
des (nicht dargestellten) plattenförmigen Elements bewirkt.
[0034] Sämtliche Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Befestigungssystems gemäß den Figuren
8 bis 13 verwenden Hülsen 1 mit einer Vielzahl von über den Umfang und die Länge der
Hülse 1 im Wesentlichen gleich angeordneten Wanddurchbrechungen 12, durch die ein
in das Innere der Hülse 1 eingetragenes aushärtbares Material nach außen aus der Hülse
1 heraustreten und diese vorzugswese vollumfänglich umschließen kann.
[0035] Figur 14 zeigt einen ersten Arbeitsschritt eines erfindungsgemäßen Verfahrens, bei
dem ein Bohrloch in ein plattenförmiges Element 13 und eine Klebeschicht 14 hindurch
in einen tragenden Untergrund 15 mittels eines Werkzeugs gemäß Figur 3 eingebracht
wird. Der Durchmesser des Bohrlochs innerhalb des tragenden Untergrunds 15 und der
Klebeschicht 14 wird durch den Bohrer 4 vorgegeben während der Durchmesser des Bohrlochs
innerhalb des plattenförmigen Elements 13 vom Durchmesser des Fräskopfs 5 vorgegeben
ist.
[0036] Figur 15 zeigt einen weiteren Arbeitsschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei
dem das erfindungsgemäße Befestigungssystem, umfassend einen Dübel 7 und eine mit
dem Dübel 7 drehfest verbundene Hülse 1 in das vorab gebohrte Bohrloch eingeführt
wird. Die Stege 2,3 der Hülse 1 gleiten entlang der Wandung des Bohrlochs innerhalb
des plattenförmigen Elements 13 und sichern somit eine konzentrische Anordnung der
Hülse 1 innerhalb des Bohrlochs des plattenförmigen Elements 13. Es verbleibt somit
ein Zwischenraum 16 zwischen dem kegelstumpfförmig ausgebildeten Grundkörper der Hülse
1 und dem das Bohrloch umgebenden Material des plattenförmigen Elements 13.
[0037] Figur 16 zeigt einen weiteren Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem durch
Einbringen einer Schraube durch die Hülse 1 hindurch in den Dübel 7 die Verankerung
des Befestigungselements am tragenden Untergrund 15 bewirkt wird. Die Hülse 1 ist
dabei in das plattenförmige Element 13 so eingeschoben worden, dass die Stege 2, 3
eine drehsichere und konzentrische Anordnung der Hülse 1 innerhalb der Bohrung im
plattenförmigen Element 13 bewirken. Die Stege 3, die an dem dem Befestigungsmittel
7 abgewandten Ende der Hülse 1 angeordnet sind, schneiden dabei anders als die Stege
2 in das Material des plattenförmigen Elements 13 ein, um hierdurch die drehfeste
Anordnung der Hülse 1 innerhalb des plattenförmigen Elements 13 weiter zu fördern.
[0038] Figur 17 zeigt einen vierten Schritt eines erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem
aushärtbares Material 17 von außen in die Hülse 1 eingebracht wird, durch die Durchbrechungen
12 hindurch tritt und in den Zwischenraum 16 zwischen plattenförmigem Material 13
und Hülse 1 eintritt. Es wird hierbei so viel aushärtbares Material, bspw. Klebeschaum,
zugegeben, dass dieses das Bohrloch bis zur Außenseite des plattenförmigen Materials
13 bündig auffüllt.
[0039] Figur 18 zeigt einen weiteren Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem das
aushärtbare Material 17, eingebracht in dem vorherigen Schritt gemäß Figur 17, an
Ort und Stelle ausgehärtet ist und somit eine sichere Verbindung zwischen plattenförmigem
Material 13 und dem tragenden Untergrund 5 über das Befestigungssystem, umfassend
den Dübel 7 und die Hülse 1, bewirkt.
[0040] Figur 19 schließlich zeigt eine alternative Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
unter Verwendung eines Befestigungssystems gemäß der in Figur 13 dargestellten sechsten
Ausführungsform der Erfindung. Der Spiralhalteteller 11 ist mit seinem spiralförmigen
Schneidkanten 11a so in das Material des plattenförmigen Elements 13 eingedrungen,
dass eine Verschiebung der Hülse 1 innerhalb des plattenförmigen Elements 13 in Längsrichtung
des Befestigungssystems sicher vermieden werden kann.
Bezugszeichenliste:
[0041]
- 1
- Hülse
- 2
- Abstandselement
- 3
- Abstandselement
- 4
- Bohrer
- 5
- Fräskopf
- 6
- Werkzeug
- 7
- Dübel
- 8
- Schraube
- 9
- Schraube
- 10
- Halteteller
- 11
- Spiralhalteteller
- 11a
- Schneidkante
- 12
- Wanddurchbrechung
- 13
- plattenförmiges Element
- 14
- Klebeschicht
- 15
- tragender Untergrund
- 16
- Zwischenraum
- 17
- aushärtbares Material
1. Verfahren zur Anbringung von plattenförmigen Elementen (13) wie Dämmstoffplatten und
dergleichen an einem tragenden Untergrund (15), insbesondere Gebäudewänden, wobei
in ein durch das plattenförmige Element (13) bis in den Untergrund vorgebohrtes Loch
eine Hülse (1) mit einem durch die Hülse hindurchführbaren Befestigungsmittel (7)
in das plattenförmige Element (13) versenkt eingebracht und mittels des Befestigungsmittels
(7) im Untergrund verankert wird, wobei die Hülse (1) eine Mehrzahl von Wanddurchbrechungen
(12) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Hülse (1) zumindest über eine Teillänge einen Außendurchmesser aufweist, der höchstens
95%, vorzugsweise höchstens 90%, insbesondere bevorzugt höchstens 80% des Durchmessers
des vorab in das plattenförmige Element (13) gebohrten Lochs beträgt, und
nach dem Einbringen der Hülse (1) in das plattenförmige Element (13) und dem Verankern
des Befestigungsmittels (7) im Untergrund ein aushärtbarer Kleber (17) in die Hülse
(1) eingebracht wird, durch die Mehrzahl von Wanddurchbrechungen (12) hindurchtritt
und mit dem plattenförmigen Element (13) in Kontakt gelangt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (1) konzentrisch in einem einen runden Querschnitt aufweisenden Loch angeordnet
wird, sodass der Kleber (17) die Hülse (1) vor dem Aushärten im Wesentlichen vollständig
umschließt.
3. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite der Hülse (1) angeordnete Abstandhalter (2, 3) nach dem Einbringen
der Hülse (1) in das plattenförmige Element (13) mit diesem in Kontakt stehen und
vorzugsweise ein Verdrehen der Hülse (1) innerhalb des plattenförmigen Elements (13),
insbesondere während der Verankerung des Befestigungsmittels (7) im Untergrund, verhindern.
4. Befestigungssystem zur Anbringung von plattenförmigen Elementen (13) wie Dämmstoffplatten
und dergleichen an einem tragenden Untergrund (15), insbesondere Gebäudewänden, umfassend
ein Befestigungsmittel (7) zur Verankerung des Befestigungssystems im Untergrund sowie
eine Hülse (1), die in Verankerungsrichtung hinter dem Befestigungsmittel (7) angeordnet
ist und deren Länge sowie Durchmesser auf die Dimensionen des plattenförmigen Elements
(13) angepasst ist, wobei Hülse (1) eine Mehrzahl von Wanddurchbrechungen (12) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Hülse (1) über ihren Umfang verteilt angeordnet wenigstens zwei Abstandhalter
(2, 3) aufweist, die über den Außendurchmesser der Hülse (1) hinausragend ausgebildet
sind.
5. Befestigungssystem gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (2, 3) in Form von Stegen oder Flossen ausgebildet sind.
6. Befestigungssystem gemäß einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Abstandhalter (2, 3) sowohl an dem dem Befestigungsmittel (7)
zugewandten Ende der Hülse (1) als auch dem abgewandten Ende angeordnet sind.
7. Befestigungssystem gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Abstandhalter (2, 3), vorzugsweise je zwei steg- oder flossenförmige Abstandhalter,
an jeweils einem Ende der Hülse (1), insbesondere über den Umfang der Hülse (1) unter
einem Winkel von 180° zueinander angeordnet, vorgesehen sind.
8. Befestigungssystem gemäß Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (2, 3) an dem dem Befestigungsmittel (7) zugewandten Ende der Hülse
(1) eine geringere Höhe in Bezugs auf den Außendurchmesser der Hülse (1) als die an
dem abgewandten Ende der Hülse (1) angeordneten Abstandhalter (2, 3) aufweisen.
9. Befestigungssystem gemäß einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel eine Schraube (8) ist, über die die Verankerung des Befestigungssystems
mit dem tragenden Untergrund (15) direkt bewirkbar ist.
10. Befestigungssystem gemäß einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel eine Kombination von Dübel (7) und Schraube (8) ist, wobei
der Dübel (7) drehfest mit der Hülse verbindbar ist.
11. Befestigungssystem gemäß einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (1) im Wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist.
12. Befestigungssystem gemäß einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (1) im Wesentlichen kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
13. Befestigungssystem gemäß einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Befestigungsmittel (7) abgewandten Ende der Hülse (1) ein Halteteller
(10) entweder fest oder lösbar mit der Hülse (1) angeordnet ist.
14. System aus Befestigungsmittel gemäß einem der Ansprüche 4 bis 13 und einem tragenden
Untergrund (15) sowie einem plattenförmigen Element (13), insbesondere geeignet zur
Durchführung des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl in den tragenden Untergrund als auch in das plattenförmige Element (13) Bohrungen,
vorzugsweise mit unterschiedlichem Durchmesser, eingebracht sind, wobei der Durchmesser
der Hülse (1) so auf den Durchmesser der Bohrung innerhalb des plattenförmigen Elements
(13) abgestimmt ist, dass er zumindest über eine Teillänge höchstens 95%, vorzugsweise
höchstens 90%, insbesondere bevorzugt höchstens 80% des Durchmessers der Bohrung beträgt.