[0001] Die Erfindung betrifft eine Dichtung für eine hermetisch schließende Türe nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Hermetisch schließende Türen senken sich in den letzten Millimetern Fahrweg gegenüber
dem Rahmen hin ab. Damit vollführt das Türblatt neben einer Bewegung in x-Richtung,
auch eine Bewegung in z- Richtung und optional auch in y-Richtung. Diese zusätzliche
Bewegung dient dazu, dass die umlaufende Dichtung des Türblatts mit einem bestimmten
Anpressdruck am Rahmen und am Boden zum Anliegen kommt. Damit kann ein ungewollter
Stoffübergang von einem Raum in einen anderen verhindert werden.
[0003] Die geltende Sicherheitsnorm schreibt jedoch bei allen automatischen Schiebetüren
vor, dass der maximale Abstand zwischen dem beweglichen Türflügel und den festen Teilen,
wie z.B. dem Rahmen, 8 Millimetern nicht überschreiten darf, um ein Einklemmen oder
Einziehen eines Fingers zu verhindern. Bei hermetischen Türen gilt zusätzlich ein
Abstand von 5mm welcher im Fußbereich nicht überschritten werden darf, um das Einziehen
oder Einklemmen von Zehen zu verhindern.
[0004] Diese Gefährdungen an Türen und Toren ergeben sich besonders durch:
Quetsch-, Einzugs- oder Scherstellen mit festen oder beweglichen Teilen der Flügel
und der Umgebung (z. B. an den Schließkanten).
[0005] Die
DE 10 2008 008 717 A1 zeigt ein Seitendichtungsprofil mit dem die Lücke zwischen zwei Schiebetüren derart
abgedeckt wird, dass Verletzungen insbesondere aufgrund eines Einklemmens verhindert
oder erschwert werden. Ein solches Seitendichtungsprofil weist eine abstehende, im
Querschnitt gerade ausgeführte und elastisch verformbare Dichtungslippe auf. Sie erstreckt
sich von einem im Wesentlichen starren Anbringungsabschnitt aus in einem spitzen Winkel
zu einer Bewegungsrichtung des jeweiligen Schiebetürflügels
[0006] Dieser fingerförmige Klemmschutzabschnitt eines Seitendichtungsprofils steht mit
einem derartigen vorbestimmten Maß von dem zugehörigen Schiebetürflügel hervor, dass
er zu dem benachbarten Schiebetürflügel einen vorbestimmten maximalen Abstand nicht
über- oder unterschreitet, um einen Eingriff in diesen Bereich zu verhindern. Dieser
Maximalabstand beträgt vorzugsweise 8 Millimeter.
[0007] Bei dieser Dichtung kann der Türflügel jedoch neben der horizontalen Bewegung in
x-Richtung keine zusätzliche Bewegung in z- oder y-Richtung vollführen, da sonst die
Dichtung unkontrolliert wegknickt und keine zuverlässige Dichtwirkung erzielt werden
kann.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde eine Dichtung bereitzustellen,
welche ohne zusätzliche Sensoren zur Eingriffserkennung das zufällige Einführen von
Fingern oder Zehen verhindert und mit einer kleinen aufzuwendenden Kraft eine hohe
Dichtwirkung, bei jeder Bewegung des Schiebtürflügels gegenüber dem Rahmen, erzielt.
[0009] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgaben werden durch die Merkmale des unabhängigen
Patentanspruches gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0010] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, dass die fingerförmige Dichtungsrippe welche
einen Abstand von kleiner gleich acht, respektive fünf Millimeter gegenüber einem
festen Teil ihrer Umgebung hat, im Innenraum eines symmetrischen Hohlprofils aufgenommen
ist und in den Innenraum des Hohlprofils abstandshaltend hinein ragt.
[0011] Dabei besteht die Kontur des Hohlprofils aus zwei konvexen Bögen, die zwischen sich
einen konkaven Bogen aufspannen, um eine etwa herzförmige Profilgebung zu bilden.
[0012] Die erfindungsgemäße Dichtung ist an einer umlaufenden Fase eines Türblatts befestigt,
welche bevorzugt einen Winkel von idealerweise 45° Grad zur Vertikalen an der horizontalen
und vertikalen Stirnseite bildet. Dabei verläuft die Symmetrieachse des Hohlprofils
der Dichtung in diesem Winkel.
[0013] Die umlaufende Fase des Türblatts ist jedoch nicht auf einen Winkel von 45°Grad beschränkt,
auch ein Winkel beispielsweise in einem Bereich zwischen 30°Grad und 70°Grad ist möglich
um die erfindungsgemäße Dichtung zu montieren.
[0014] Somit steht die Längsmittenachse der Dichtungsrippe in einem Winkel von 90° Grad
von der Fase ab.
[0015] Dabei steht die Spitze der Dichtungsrippe mit einem definierten Abstand gegenüber
der Stirnseite des Türblattes hervor.
[0016] Der tiefste Punkt des konkaven Bogens liegt auf einer Linie mit der Spitze der Dichtungsrippe,
wobei diese Linie durch die türseitige Führung verläuft.
[0017] Am bodenseitigen Teil der Dichtung ist ein Zapfen angeformt, der in eine schlitzförmige
Führung der türseitigen Fase eingreift.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Dichtungsrippe aus einem härteren
Gummi (höhere Shore-Härte) als das umgebende Hohlprofil der Dichtung.
[0019] Die Formgebung der vorliegenden Dichtung besteht aus einer äußeren gewölbten Kontur,
welche zwei konvexe Bögen aufweist, welche zwischen sich einen konkaven Bogen aufspannen,
sowie einer fingerförmigen inneren Kontur (Dichtungsrippe). Diese Dichtungsform hat
den Vorteil, dass sowohl gegen eine Wand bzw. Rahmen als auch gegenüber einer Bodenfläche
eine optimale Abdichtung erreicht wird.
[0020] Diese äußere Kontur schließt die innere Kontur ein, welche vorzugsweise als fingerförmige
Dichtungsrippe ausgebildet ist. Zwischen diesen beiden Konturen befindet sich ein
Hohlraum, in dem sich die innere Kontur erstreckt. Die innere Kontur ist vorzugsweise
aus einem härteren Gummi gebildet, welcher eine höhere Shore-Härte als die äußere
Kontur aufweist.
[0021] Aufgrund der weichen äußeren Kontur dichtet die Schiebetüre bereits durch die Aufbringung
eines geringen Anpressdruckes, bedingt durch das Absenken der Türe, kommt die äußere
Kontur in Kontakt mit der gegenüberliegenden, starren Fläche des Rahmens oder dergleichen.
Dadurch wird das Eindringen von Schmutz vermieden.
[0022] Die vorliegende Dichtung kann beispielsweise im Extrusionsverfahren hergestellt werden
und ist auf die erforderliche Abmessung ablängbar.
[0023] Dieser Dichtungskörper, welcher aus der inneren und der äußeren Kontur besteht, wird
so an einem Türblatt angebracht, dass die gesamte Dichtung in einem Winkel von idealerweise
45° von diesem Türblatt absteht. Das Türblatt weist dafür eine umlaufende Fase auf,
welche ebenfalls einen Winkel von idealerweise 45° besitzt. Somit ist die erfindungsgemäße
Dichtung am kompletten Umfang des Türblattes angebracht.
[0024] Die Dichtung ist in einer in der Fase verlaufenden Führung montiert. Die Führung
ist schlitzförmig ausgebildet, wobei die Dichtung über einen Zapfen in die Führung
eingreift. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die Verwendung eines Zapfens
beschränkt, jede andere Profilform kann für die Montage der Dichtung an der umlaufenden
Fase verwendet werden.
[0025] Durch den geometrischen Aufbau der äußeren Kontur kann sich die Dichtung nicht zusammenfalten
und nicht unkontrolliert wegknicken. Durch diese Dichtungskontur entstehen somit keine
Undichtigkeiten, insbesondere in den Eckbereichen.
[0026] Durch diese topographische Ausgestaltung ist es auch ein Toleranzausgleich möglich,
wenn sich das Türblatt nicht mit einem konstanten Abstand gegenüber dem Rahmen bewegt
oder es zu einer leichten Schwenkung des Türblatts kommt.
[0027] Zudem hat die Ausgestaltung der äußeren Kontur den Vorteil, dass bei einem Ebenenwechsel,
d.h. bei einer Bewegung des Türblatts in y- oder z-Richtung, die Dichtkontur immer
gleichmäßig anliegt.
[0028] Die äußere Kontur kann reibungsreduzierende Mittel aufweisen, wobei die Oberfläche
derart oberflächenbehandelt sein kann, dass diese eine geringe Reibung aufweist.
[0029] Die Spitze der inneren Kontur.hat einen Abstand von 8, respektive 5 Millimetern gegenüber
der gegenüberliegenden Wand und Rahmen, respektive Boden, sodass stets der Sicherheitsabstand
eingehalten werden kann.
[0030] Während der Bewegung des Schiebeflügels, gewährleistete die innere Kontur und die
Materialisierung der Dichtung, dass keine Finger oder Zehen eingeklemmt werden können
und erfüllt somit die geltende Sicherheitsnorm.
[0031] Diese Sicherheitsfunktion wird an dem kompletten Umfang der Schiebetür erzielt, sodass
auch im unteren Bereich ein Einklemmschutz für Zehen gegeben ist.
[0032] Die innere Kontur kann als Armierung eine Einlage aus einem metallischen Werkstoff
aufweisen.
[0033] Durch die idealerweise 45° Grad Anordnung der weichen, umlaufenden äußeren Dichtung
wird eine optimale Dichtkontur geschaffen, da sich die konvexen Bögen der Dichtung
seitlich einfach wegbiegen lassen. Der eine konvexe Bogen wird dabei nach hinten gedrückt,
während der konkave Bogen nach unten gedrückt wird.
[0034] Durch die schräge Anordnung ist kein Wechsel der Dichteben nötig, womit keine undichten
Eckdetails entstehen.
[0035] Bei der Dichtung für Hermetiktüren werden somit zwei Funktionen in einem Teil vereint.
Erstens der Sicherheitsaspekt des Finger- und Zehenschutzes und zweitens das Gewährleisten
einer optimalen Abdichtung mit einem minimalen aufzuwendenden Kraftaufwand.
[0036] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander.
[0037] Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und
Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden
als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber
dem Stand der Technik neu sind.
[0038] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0039] Es zeigen:
- Figur 1:
- Türblatt mit umlaufender Dichtung
- Figur 2:
- Türblatt mit erfindungsgemäßer Dichtung im Querschnitt
- Figur 3:
- Anordnung Türblatt gegenüber Wand in führender Position
- Figur 4:
- Anordnung Türblatt gegenüber Wand in dichtender Position
[0040] Figur 1 zeigt das Türblatt 1 einer Schiebetür mit einer umlaufenden Dichtung 2. Das
Türblatt kann sich in die Pfeilrichtung 21, 23, 24 (x-, y-, z-Richtung) bewegen. Diese
Dichtung 2 legt sich im Schließvorgang mit einem definierten Anpressdruck an einen
Rahmen und am Boden an.
[0041] Figur 2 zeigt das umlaufende Randprofil 20 eines Türblatts 1. Dieses Randprofil 20
weist eine Fase 3 auf, welche in einem Winkel 8 von idealerweise 45° Grad an der Außenseite
des Randprofils 20 verläuft.
[0042] Diese Fase 3 befindet sich somit am kompletten Umfang des Türblattes 1. Die erfindungsgemäße
Dichtung 2 ist in einer in der Fase 3 verlaufenden Führung 4 angebracht. Die Führung
4 ist schlitzförmig ausgebildet, wobei die Dichtung 2 über einen Zapfen 5 in die Führung
4 eingreift.
[0043] Die Dichtung 2 besteht aus einer äußeren Kontur 6 und einer von der äußeren Kontur
umschlossenen inneren Kontur 7. Zwischen der äußeren Kontur 6 und der inneren Kontur
7 befindet sich der Hohlraum 11, in welchem sich die innere Kontur 6 als fingerförmige
Dichtungsrippe 9 erstreckt. Die Spitze 25 der Dichtungsrippe 9 bildet den äußersten
Punkt der Kontur 7
[0044] Die Dichtungsrippe 9 steht in einem Winkel von 90° Grad von der schrägen Fase 3 des
Türblattes 1 ab.
[0045] Die Profilform der äußeren Kontur 6 wird gebildet durch zwei konvexe Bögen 17, 18
sowie einen zwischen den konvexen Bögen aufgespannten konkaven Bogen 19. Der tiefste
Punkt des konkaven Bogens 19 ist auf einer Linie mit der Spitze 25 der Dichtungsrippe
9. Diese Linie verläuft durch die Führung 4 und steht somit in einem Winkel von 90°
Grad von der Fläche der Fase 3 ab.
[0046] Die Spitze 25 der Dichtungsrippe 9 steht mit einem Abstand 10 gegenüber der Stirnseite
28 des Türblattes 1 hervor.
[0047] Die Dichtungsrippe 9 kann als Armierung einen Kern 12 aus einem metallischen Werkstoff
aufweisen. In einer weiteren Ausführungsform ist der Kern 12 hohl.
[0048] Figur 3 zeigt den Abstand 13, welcher zwischen der Spitze 25 und der Schließkante
15 einer Wand 14 oder eines Festflügels besteht. Während sich gemäß Figur 3 das umlaufende
Randprofil 20 in Pfeilrichtung 21 bewegt, bleibt der Abstand 13 zwischen der Spitze
25 und der Schließkante 15 immer gleich. Dieser Abstand ist gemäß den Sicherheitsrichtlinien
kleiner gleich 8, respektive 5 Millimeter.
[0049] Der konvexe Bogen 17 bildet in Längserstreckung parallel zur Stirnseite 28 die Anlegekante
27, welche ist mit einem Abstand 22 gegenüber der Schließkante 15 angeordnet. Dieser
Abstand 22 kleiner als 8, respektive 5 Millimeter ist.
[0050] Neben der Anlegekante 27, bildet auch der konkave Bogen 19 die Anlegekante 26, welche
ebenfalls parallel zur Stirnseite 28 verläuft.
[0051] Senkt sich nun, wie in Figur 4 gezeigt, der Türflügel 1 mit der daran angebrachten
Dichtung 2 in Pfeilrichtung 23 ab, kommt die Dichtung 2 in Kontakt mit der Wand 14.
[0052] Das Absenken besteht aus einer zweifachen Bewegung, wobei sich der Türflügel 1 in
Pfeilrichtung 23 (y-Richtung) und in Pfeilrichtung 24 (z-Richtung) bewegt.
[0053] Der konkave Bogen 19 bzw. die Anlegekante 27 kommt dabei in Kontakt mit der Schließkante
15, wobei die Dichtung 2 gestaucht wird und der konvexe Bogen 18 in Pfeilrichtung
24 und der konvexe Bogen 17 in Pfeilrichtung 23 gezwungen wird. Somit wird eine optimale
hermetische Abdichtung des Türflügels 1 gegenüber der Wand 14 erreicht.
Zeichnungslegende
[0054]
- 1.
- Türblatt
- 2.
- Dichtung
- 3.
- Fase
- 4.
- Führung
- 5.
- Zapfen
- 6.
- äußere Kontur
- 7.
- innere Kontur
- 8.
- Winkel
- 9.
- Dichtungsrippe (von 7)
- 10.
- Abstand
- 11.
- Hohlraum (von 6)
- 12.
- Kern von 7
- 13.
- Abstand
- 14.
- Wand
- 15.
- Schließkante
- 16.
- Profil
- 17.
- konvexer Bogen (von 6)
- 18.
- konvexer Bogen (von 6)
- 19.
- Konkaver Bogen (von 6)
- 20.
- Randprofil
- 21.
- Pfeilrichtung (x-Richtung)
- 22.
- Abstand
- 23.
- Pfeilrichtung (y-Richtung)
- 24.
- Pfeilrichtung (z-Richtung)
- 25.
- Spitze (von 9)
- 26.
- Anlegekante
- 27.
- Anlegekante
- 28.
- Stirnseite
1. Dichtung (2) für eine Schiebetür mit einer Schutzeinrichtung für Finger oder Zehen,
wobei die Dichtung (2) an mindestens einer Stirnseite (28) eines Türblatts (1) angebracht
ist und eine fingerförmige Dichtungsrippe (9) aufweist, welche einen Abstand von kleiner
gleich acht, respektive fünf Millimeter gegenüber einem festen Teil ihrer Umgebung
(14) hat, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsrippe (9) im Innenraum eines symmetrischen Hohlprofils (17, 18, 19)
aufgenommen ist und in den Innenraum des Hohlprofils (17, 18, 19) abstandshaltend
hinein ragt.
2. Dichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur des Hohlprofils (17, 18, 19) aus zwei konvexen Bögen (17,18) besteht,
die zwischen sich einen konkaven Bogen (19) aufspannen, um eine etwa herzförmige Profilgebung
zu bilden.
3. Dichtung (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Türblatt (1) eine umlaufende Fase (3) aufweist, welche einen Winkel (8) von idealerweise
45° Grad zur Vertikalen an der horizontalen und vertikalen Stirnseite (28) bildet,
dass die Symmetrieachse des Hohlprofils (17, 18, 19) der Dichtung (2) in diesem Winkel
(8) verläuft und dass die Dichtung (2) auf der Fase (3) befestigt ist.
4. Dichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am bodenseitigen Teil der Dichtung (2) ein Zapfen (5) angeformt ist, der in eine
schlitzförmige Führung (4) der türseitigen Fase (3) eingreift.
5. Dichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsmittenachse der Dichtungsrippe (9) in einem Winkel von 90° Grad von der
Fase (3) absteht.
6. Dichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze (25) der Dichtungsrippe (9) mit einem Abstand (10) gegenüber der Stirnseite
(28) des Türblattes (1) hervor steht.
7. Dichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der tiefste Punkt des konkaven Bogens (19) auf einer Linie mit der Spitze (25) der
Dichtungsrippe (9) liegt, und dass diese Linie durch die türseitige Führung (4) verläuft.
8. Dichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsrippe (9) aus einem härteren Gummi als das umgebende Hohlprofil der
Dichtung besteht und damit eine höhere Shore-Härte aufweist als vergleichsweise die
Shore-Härte des Hohlprofils.