[0001] Die Erfindung betrifft ein Kastenmöbel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Insbesondere im Rahmen der grifflosen Küche sind seit einiger Zeit Griffmulden bekannt,
die einen Greifraum hinter den Möbelfronten zur Verfügung stellen, so dass ein Benutzer
mit seiner Hand im Bereich der Schmalseite der Möbelfront angreifen und die Möbelfront
auf der Rückseite hintergreifen kann. Zur Ausbildung solcher Griffmulden werden in
der Regel hinter den Möbelfronten Profilelemente angebracht, welche den Greifraum
nach hinten abschließen, so dass man von vorne nicht ins Innere des Möbelstücks hinein
sehen kann. In entsprechenden Griffmulden werden zunehmend auch Beleuchtungsmöglichkeiten
geschaffen, um insbesondere den Bereich der Griffmulde auszuleuchten; damit wird nicht
nur erreicht, dass die Griffmulde in der Dunkelheit optisch gut zu erkennen ist, sondern
es kann auch ein vorteilhafter gestalterischer optischer Effekt mit einer entsprechenden
Ausleuchtung erzielt werden. Insbesondere und direkt unterhalb der Arbeitsplatte von
Küchenmöbeln ist bekannt, im Querschnitt L-förmige Profilelemente einzusetzen, wobei
in der Regel der kurze Schenkel der L-Form mit seinem freien Ende der Rückseite einer
Möbelfront zugewandt ist, während der vertikale Schenkel auf die Unterseite der Arbeitsplatte
zuläuft. Im Bereich zwischen Arbeitsplatte und dem vertikalen Schenkel der L-Form
kann dann ein Beleuchtungselement vorgesehen werden, um die durch das L-Profil gebildete
Griffmulde auszuleuchten.
[0003] Ein entsprechendes Vorgehen ist dann nicht mehr möglich, wenn Griffmulden zwischen
zwei Möbelfronten zu realisieren sind. Zum einen stellt sich das Problem, dass dann
in der Regel keine Unterseite wie bei der Arbeitsplatte zur Anbringung einer Beleuchtung
zur Verfügung steht, zum anderen würde eine hinter der Front in der Griffmulde vorhandene
Beleuchtung jedenfalls das Angreifen einer benachbarten Möbelfront von der Rückseite
behindern und insofern den Greifraum blockieren.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Kastenmöbel der
eingangs genannten Art anzugeben, bei dem die geschilderten Nachteile vermieden werden.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Kastenmöbel mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen.
[0006] Der Erfindung liegt der grundlegende Gedanke zu Grunde, ein C-förmiges oder U-förmiges
Profilelement hinter die Möbelfronten zu setzen, welches die Griffmulde bildet. Auf
diese Weise kann in dieses Profil ein Einsatzprofil zur Aufnahme einer Beleuchtungseinrichtung,
beispielsweise eines LED-Bandes oder dergleichen, eingesetzt werden, und zwar bevorzugt
an oder im Bereich von einem der beiden Schenkel des entsprechenden Profilelements.
Auf diese Weise kann die Beleuchtungseinrichtung so angeordnet werden, dass sie von
vorne nicht zu erkennen ist. Weiter liefert die Form des Profilelements als U- oder
C-Profil den Vorteil, dass es sich universell einsetzen lässt, sowohl im Griffbereich
zwischen zwei Fronten wie auch zwischen einer Front und der Arbeitsplatte eines Küchenmöbels.
Dabei kann die Hauptlängserstreckungsrichtung des Profilelements sowohl horizontal
als auch vertikal sein.
[0007] Das erfindungsgemäße Kastenmöbel weist dazu wenigstens eine Möbelfront auf, hinter
welcher eine zurückspringende Griffmulde in Gestalt eines auf der der Vorderseite
der Möbelfront abgewandten Rückseite der Möbelfront angeordneten Profilelements angeordnet
ist. Die Hauptlängserstreckungsrichtung verläuft wie erwähnt parallel oder senkrecht
zur Bodenebene. Das Profilelement ist dabei im Querschnitt quer zur Hauptlängserstreckungsrichtung
im Wesentlichen C-förmig oder U-förmig ausgebildet. An den Boden des Profilelements
schließen sich beidseitig nicht in der Ebene des Bodens liegende Seitenabschnitte
an, die die seitlichen Schenkel des C- oder U-förmigen Querschnitts ausbilden. Angrenzend
an wenigstens einen der Seitenabschnitte auf der Innenseite des Profilelements ist
erfindungsgemäß ein Einsatzprofil angeordnet, in welches eine Beleuchtungseinrichtung
aufnehmbar oder aufgenommen ist.
[0008] Das Profilelement bietet somit einige Vorteile gegenüber bekannten Lösungen, insbesondere
lässt es sich im Kastenmöbel an unterschiedlichen Stellen anbringen; man benötigt
also nur noch ein Profilelement, um ein entsprechendes Einsatzprofil für Beleuchtungsmittel
im Bereich der Griffmulde zu platzieren.
[0009] Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass das Einsatzprofil
auf der der Innenseite der wenigstens einen Möbelfront zugewandten Seite einen zurückspringenden
Abschnitt aufweist. Dieser zurückspringende Abschnitt bewirkt, dass ein Hintergreifen
der davor liegenden Möbelfront möglich ist, ohne dass der Eingangsbereich durch das
Einsatzprofil blockiert wird. Der zurückspringende Abschnitt kann dabei als von der
Innenseite der Möbelfront weg verlaufende Schrägfläche ausgebildet sein. Auf diese
Weise würde der Finger des Benutzers beim Hintergreifen der Möbelfront in den Eingriffsbereich
geführt. Der zurückspringende Abschnitt kann insbesondere mit der Innenseite der Möbelfront
einen Winkel (α) einschließen, der bevorzugt ca. 45° beträgt, wobei auch andere Winkel
möglich sind.
[0010] Aus ästhetischen Gründen kann vorgesehen sein, dass zwischen dem Boden und einem
Seitenabschnitt des Profilelements ein gekrümmter Übergangsbereich vorhanden ist.
Natürlich können auch winklige Übergangsbereiche vorgesehen sein.
[0011] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung liegt das Einsatzprofil zumindest
abschnittweise formschlüssig am Profilelement an. Durch den Formschluss wird eine
Montage des Einsatzprofils im Profilelement erleichtert, zudem wird ein sicherer Halt,
beispielsweise durch Kleben, durch Formschlussflächen gewährleistet. Außerdem kann
auf diese Weise die Stromversorgung der Beleuchtungseinrichtung sehr einfach aus dem
Einsatzprofil durch eine rückwandige Durchführungsöffnung in den Möbelkorpus hinein
geführt werden.
[0012] Das Einsatzprofil ist bevorzugt ein einen Aufnahmeraum wenigstens teilweise umschließendes
Hohlprofil. In diesem Aufnahmeraum kann eine Beleuchtungseinrichtung untergebracht
sein, dabei kann es sich beispielsweise um ein LED-Band handeln, natürlich sind je
nach Größe des Aufnahmeraums auch andere Beleuchtungsmittel denkbar.
[0013] Nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein,
dass das Einsatzprofil eine Öffnung aufweist, die durch ein, insbesondere zumindest
teilweise transparent ausgebildetes, Verschlusselement verschlossen ist. Die Öffnung
dient zum einen dem Einbringen der Beleuchtungseinrichtung, zum anderen kann diese
Öffnung bei der Teiltransparenz des Verschlusselements auch als Abstrahlöffnung für
die Beleuchtungseinrichtung dienen. Natürlich können auch andere Teile des Einsatzprofils
transparent sein.
[0014] Hierbei kann vorgesehen sein, dass insbesondere am Verschlusselement ein Reflektorabschnitt
zur Reflexion von von der Beleuchtungseinrichtung ausgestrahltem Licht vorgesehen
ist. Auf diese Weise kann das mitunter eher punktförmige Abstrahlmuster der Beleuchtungseinrichtung
in den Aufnahmeraum hinein homogenisiert werden.
[0015] Auch kann bevorzugt insbesondere am Verschlusselement ein transparenter Abstrahlabschnitt
vorgesehen sein, welcher dazu ausgelegt ist, das von der Beleuchtungseinrichtung abgestrahlte
Licht aus dem Einsatzprofil abzustrahlen.
[0016] Nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Reflektorabschnitt
vorteilhafter Weise so angeordnet, dass das von der Beleuchtungseinrichtung abgestrahlte
Licht durch den Reflektorabschnitt in Richtung des transparenten Abstrahlabschnitts
reflektiert wird. Auf diese Weise wird die Ausleuchtung der Griffmulde optimiert.
[0017] Das erfindungsgemäße Profilelement ist universell einsetzbar. So kann es im Bereich
zweier benachbarter Schmalseiten von Möbelfronten oder im Bereich der Schmalseite
einer Möbelfront und einer benachbarten Arbeitsplatte oder Seitenwange des Kastenmöbels
angeordnet sein. Entsprechend der Lage ist dann auch die Lage des Einsatzprofils entsprechend
zu wählen.
[0018] Das Einsatzprofil mit der Beleuchtungseinrichtung lässt sich mit dem erfindungsgemäßen
Profilelement auch hinter der Möbelfront verstecken, so dass es von außen nicht sichtbar
ist. Dazu kann insbesondere vorgesehen sein, dass die zur Mitte des Profilelements
weisende Seite des Einsatzprofils gegenüber der Schmalseite der dem Einsatzprofil
nächstgelegenen Möbelfront zurückspringt. Die Höhe des Rücksprungs kann ein paar Millimeter
betragen. Dadurch wird bewirkt, dass das Einsatzprofil durch die nächstgelegene Möbelfront
bei Betrachtung der Frontseite des Kastenmöbels wenigstens teilweise verdeckt wird.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Figur 1
- - zeigt eine Schnittansicht durch ein nicht vollständig dargestelltes erfindungsgemäßes
Kastenmöbel im Bereich zweier Möbelfronten,
- Figur 2
- - zeigt eine Vergrößerung des Ausschnitts A aus Figur 1,
- Figur 3
- - zeigt eine Ausschnittvergrößerung des in Figur 2 gezeigten Einsatzprofils.
[0020] In der in Figur 1 dargestellten Schnittansicht ist der besseren Übersicht halber
das komplette Kastenmöbel nicht abgebildet. Gezeigt ist lediglich der Bereich zweier
Möbelfronten 1, 2, zwischen denen eine Griffmulde 4 ausgebildet ist. Die Griffmulde
4 wird einerseits begrenzt durch die beiden gegenüberliegenden Schmalseiten der Möbelfronten
1, 2 sowie rückseitig durch das Profilelement 3. Das Profilelement 3 ist erfindungsgemäß
C-förmig oder U-förmig ausgebildet, wobei es einen Bodenabschnitt und zwei daran angrenzende
Schenkelabschnitte aufweist.
[0021] In Figur 2 ist der Ausschnitt aus Figur 1 vergrößert dargestellt. Vom Profilelement
ist lediglich ein Teil des Bodenabschnitts 30 gezeigt sowie ein Schenkel 32 und der
zwischen beiden vorhandene Übergangsbereich 31, der im gezeigten Beispiel eine Rundung
aufweist, durchaus aber auch gewinkelt sein kann. In das Profilelement ist auf der
Innenseite ein Einsatzprofil 5 eingesetzt, welches im gezeigten Beispiel formschlüssig
am Übergangsbereich 31 und am Schenkel 32 auf der Innenseite des Profilelements anliegt.
Die in der Darstellung untere Seite des Einsatzprofils 5 springt gegenüber der Schmalseite
der Front 1 um einen Abstand d leicht zurück. Blickt man von der Vorderseite des Kastenmöbels
(in der Zeichnung von links) auf das Kastenmöbel, so verdeckt die Front 1 das Einsatzprofil
5, so dass es für den Betrachter von vorne nicht sichtbar ist.
[0022] Das Einsatzprofil 5 ist in der Figur 3 noch etwas genauer gezeigt. Es verfügt über
einen Aufnahmeraum 56, in welchem eine hier nicht näher gezeigte Beleuchtungseinrichtung
untergebracht sein kann. Bevorzugt wird in den Bereich oberhalb der Schräge 54 eine
LED-Leiste eingesetzt. Das Einbringen einer Beleuchtungseinrichtung kann durch die
zwischen den Punkten 57 und 58 ausgebildete Öffnung im Einsatzprofil 5 erfolgen. Im
gezeigten Beispiel ist die Öffnung durch ein Verschlusselement 51 verschlossen. Dieses
Verschlusselement 51 kann beispielsweise transparent sein, so dass etwaiges im Aufnahmeraum
56 durch die Beleuchtungseinrichtung erzeugtes Licht durch das Verschlusselement 51
nach außen in die Griffmulde 4 im Bereich des Profilelements 3 (Figur 1) abgestrahlt
wird. Bevorzugt ist das Verschlusselement 51 nach Art einer Schnappverbindung zwischen
den Vorsprüngen 57 und 58 des Einsatzprofils festgeklemmt. Dazu kann das Verschlusselement
entsprechende Aufnahmen oder Aussparungen aufweisen, in die die Vorsprünge 57, 58
einrasten können. Der Vorsprung 57 ist am freien Ende eines abgerundeten Abschnitts
53 des Einsatzprofils 5 vorgesehen. Dieser Abschnitt 53 setzt sich hin zum Abschnitt
55 fort. Die Abschnitte 53 und 55 sind an der Außenseite des Einsatzprofils bevorzugt
so ausgebildet, dass sie formschlüssig an den Abschnitten 31 und 32 (Figur 2) des
Profilelements auf der Innenseite desselben anlegen können.
[0023] Auf der Innenseite des Einsatzprofils 5 ist anliegend an die Abschnitte 53 und 55
ein Reflektorelement 52 vorgesehen, welches im gezeigten Beispiel bevorzugt einstückig
mit dem Verschlusselement 51 ausgebildet ist. Es kann natürlich auch separat an der
Innenwand des Einsatzprofils 5 anliegen oder mit dieser zusammen ausgebildet sein.
Das Reflektorelement 52 reflektiert das von der Beleuchtungseinrichtung erzeugte Licht
und wirft es zumindest in Richtung des transparenten Verschlusselements 51, so dass
das so zurückgeworfene Licht in die Griffmulde des Profilelements einstrahlt.
[0024] Der Vorsprung 58, der das Verschlusselement 51 hält, befindet sich am Ende eines
schräg verlaufenden, zurückspringenden Abschnitts 54. Dieser hat auf seiner Außenseite
eine Schräge, welche mit der Rückseite der Möbelfront 1 (siehe Figur 2), in Figur
3 dargestellt durch die gestrichelte Linie S, einen Winkel α einschließt. Auf diese
Weise entsteht zwischen der Möbelfront S und dem Einsatzprofil 5 im Bereich dieser
Winkelaussparung ein Greifraum, in welchen die Finger des Benutzers beim Angreifen
an die Möbelfront, d.h. Eingreifen in die Griffmulde, hineinlangen können. Die Möbelfront
1 kann deswegen trotz des in der Griffmulde befindlichen Einsatzprofils 5 an ihrer
Unterseite durch Hintergreifen bewegt werden, um einen hinter der Front 1 beispielsweise
vorhandenen Stauraum zu öffnen bzw. zugänglich zu machen.
[0025] Natürlich lässt sich das erfindungsgemäße Einsatzprofil im Profilelement nicht nur
wie hier gezeigt an der oberen Seite, sondern alternativ oder ergänzend auch an der
gegenüberliegenden Seite, d.h. am dem Schenkel 31, 32 gegenüberliegenden Schenkel
des Profilelements 3 anbringen. Bevorzugt wird das Einsatzprofil 5 mit dem Profilelement
3 verklebt. Andere Befestigungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Schrauben oder Ver-rasten
sind ebenfalls denkbar.
[0026] Auch wenn im gezeigten Beispiel ein im Hinblick auf die Hauptlängserstreckung des
Profilelement 3 horizontale Verlaufsform abgebildet ist, so ist es beim selben Kastenmöbel
oder bei anderen Kastenmöbeln natürlich auch möglich, eine Profilanordnung zu wählen,
bei der die Hauptlängserstreckung des Profilelements 3 in vertikaler Richtung, d.h.
senkrecht zur Bodenebene verläuft.
1. Kastenmöbel mit wenigstens einer Möbelfront (1, 2), wobei hinter der Möbelfront (1,
2) eine zurückspringende Griffmulde (4) in Gestalt eines auf der der Vorderseite der
Möbelfront (1, 2) abgewandten Rückseite der Möbelfront (1, 2) angeordneten Profilelements
(3) angeordnet ist, dessen Hauptlängserstreckungsrichtung parallel oder senkrecht
zur Bodenebene verläuft,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Profilelement (3) im Querschnitt quer zur Hauptlängserstreckungsrichtung im Wesentlichen
C-förmig oder U-förmig ausgebildet ist, wobei sich an den Boden (30) des Profilelements
(3) beidseitig nicht in der Ebene des Bodens (30) liegende Seitenabschnitte (31, 32)
anschließen, die die seitlichen Schenkel des C- oder U-förmigen Querschnitts ausbilden,
wobei angrenzend an wenigstens einen der Seitenabschnitte (31, 32) auf der Innenseite
des Profilelements (3) ein Einsatzprofil (5) angeordnet ist, in welches eine Beleuchtungseinrichtung
aufnehmbar oder aufgenommen ist.
2. Kastenmöbel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) auf der der Innenseite der wenigstens einen Möbelfront (1,
2) zugewandten Seite einen zurückspringenden Abschnitt (54) aufweist, der insbesondere
als von der Innenseite der Möbelfront (1, 2) weg verlaufende Schrägfläche ausgebildet
ist und weiter insbesondere mit der Innenseite der Möbelfront (1, 2) einen Winkel
(α) einschließt.
3. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Boden (30) und einem Seitenabschnitt (32) ein gekrümmter Übergangsbereich
(31) vorhanden ist.
4. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) zumindest abschnittweise formschlüssig am Profilelement (3)
anliegt.
5. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) ein einen Aufnahmeraum (56) wenigstens teilweise umschließendes
Hohlprofil ist.
6. Kastenmöbel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beleuchtungseinrichtung, insbesondere ein LED-Band, im Aufnahmeraum (56) untergebracht
ist.
7. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) eine Öffnung aufweist, die durch ein, insbesondere zumindest
teilweise transparent ausgebildetes, Verschlusselement (51, 52) verschlossen ist.
8. Kastenmöbel nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass, insbesondere am Verschlusselement (51, 52), ein Reflektorabschnitt (52) zur Reflexion
von von der Beleuchtungseinrichtung ausgestrahltem Licht vorgesehen ist.
9. Kastenmöbel nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass insbesondere am Verschlusselement (51, 52), ein transparenter Abstrahlabschnitt (51)
vorgesehen ist, welcher dazu ausgelegt ist, das von der Beleuchtungseinrichtung abgestrahlte
Licht aus dem Einsatzprofil abzustrahlen.
10. Kastenmöbel nach Anspruch 8 und 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reflektorabschnitt (52) so angeordnet ist, dass das von der Beleuchtungseinrichtung
abgestrahlte Licht durch den Reflektorabschnitt (52) in Richtung des transparenten
Abstrahlabschnitts (51) reflektiert wird.
11. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Profilelement (3) im Bereich zweier benachbarter Schmalseiten von Möbelfronten
(1, 2) oder im Bereich der Schmalseite einer Möbelfront (1, 2) und einer benachbarten
Arbeitsplatte oder Seitenwange des Kastenmöbels angeordnet ist.
12. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zur Mitte des Profilelements (3) weisende Seite des Einsatzprofils (5) gegenüber
der Schmalseite der dem Einsatzprofil (5) nächstgelegenen Möbelfront (1) zurück springt,
so dass das Einsatzprofil (5) durch die nächstgelegene Möbelfront (1) bei Betrachtung
der Frontseite des Kastenmöbels wenigstens teilweise verdeckt wird.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Kastenmöbel mit wenigstens einer Möbelfront (1, 2), wobei hinter der Möbelfront (1,
2) eine zurückspringende Griffmulde (4) in Gestalt eines auf der der Vorderseite der
Möbelfront (1, 2) abgewandten Rückseite der Möbelfront (1, 2) angeordneten Profilelements
(3) angeordnet ist, dessen Hauptlängserstreckungsrichtung parallel oder senkrecht
zur Bodenebene verläuft, wobei das Profilelement (3) im Querschnitt quer zur Hauptlängserstreckungsrichtung
im Wesentlichen C-förmig oder U-förmig ausgebildet ist, wobei sich an den Boden (30)
des Profilelements (3) beidseitig nicht in der Ebene des Bodens (30) liegende Seitenabschnitte
(31, 32) anschließen, die die seitlichen Schenkel des C- oder U-förmigen Querschnitts
ausbilden,
dadurch gekennzeichnet,
dass angrenzend an wenigstens einen der Seitenabschnitte (31, 32) auf der Innenseite des
Profilelements (3) ein in dieses eingesetztes Einsatzprofil (5) angeordnet ist, in
welches eine Beleuchtungseinrichtung aufnehmbar oder aufgenommen ist.
2. Kastenmöbel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) auf der der Innenseite der wenigstens einen Möbelfront (1,
2) zugewandten Seite einen zurückspringenden Abschnitt (54) aufweist, der insbesondere
als von der Innenseite der Möbelfront (1, 2) weg verlaufende Schrägfläche ausgebildet
ist und weiter insbesondere mit der Innenseite der Möbelfront (1, 2) einen Winkel
(α) einschließt.
3. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Boden (30) und einem Seitenabschnitt (32) ein gekrümmter Übergangsbereich
(31) vorhanden ist.
4. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) zumindest abschnittweise formschlüssig am Profilelement (3)
anliegt.
5. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) ein einen Aufnahmeraum (56) wenigstens teilweise umschließendes
Hohlprofil ist.
6. Kastenmöbel nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Beleuchtungseinrichtung, insbesondere ein LED-Band, im Aufnahmeraum (56) untergebracht
ist.
7. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) eine Öffnung aufweist, die durch ein, insbesondere zumindest
teilweise transparent ausgebildetes, Verschlusselement (51, 52) verschlossen ist.
8. Kastenmöbel nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass, insbesondere am Verschlusselement (51, 52), ein Reflektorabschnitt (52) zur Reflexion
von von der Beleuchtungseinrichtung ausgestrahltem Licht vorgesehen ist.
9. Kastenmöbel nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass insbesondere am Verschlusselement (51, 52), ein transparenter Abstrahlabschnitt (51)
vorgesehen ist, welcher dazu ausgelegt ist, das von der Beleuchtungseinrichtung abgestrahlte
Licht aus dem Einsatzprofil abzustrahlen.
10. Kastenmöbel nach Anspruch 8 und 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reflektorabschnitt (52) so angeordnet ist, dass das von der Beleuchtungseinrichtung
abgestrahlte Licht durch den Reflektorabschnitt (52) in Richtung des transparenten
Abstrahlabschnitts (51) reflektiert wird.
11. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Profilelement (3) im Bereich zweier benachbarter Schmalseiten von Möbelfronten
(1, 2) oder im Bereich der Schmalseite einer Möbelfront (1, 2) und einer benachbarten
Arbeitsplatte oder Seitenwange des Kastenmöbels angeordnet ist.
12. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zur Mitte des Profilelements (3) weisende Seite des Einsatzprofils (5) gegenüber
der Schmalseite der dem Einsatzprofil (5) nächstgelegenen Möbelfront (1) zurück springt,
so dass das Einsatzprofil (5) durch die nächstgelegene Möbelfront (1) bei Betrachtung
der Frontseite des Kastenmöbels wenigstens teilweise verdeckt wird.
1. Kastenmöbel mit wenigstens einer Möbelfront (1, 2), wobei hinter der Möbelfront (1,
2) eine zurückspringende Griffmulde (4) in Gestalt eines auf der der Vorderseite der
Möbelfront (1, 2) abgewandten Rückseite der Möbelfront (1, 2) angeordneten Profilelements
(3) angeordnet ist, dessen Hauptlängserstreckungsrichtung parallel oder senkrecht
zur Bodenebene verläuft, wobei das Profilelement (3) im Querschnitt quer zur Hauptlängserstreckungsrichtung
im Wesentlichen C-förmig oder U-förmig ausgebildet ist, wobei sich an den Boden (30)
des Profilelements (3) beidseitig nicht in der Ebene des Bodens (30) liegende Seitenabschnitte
(31, 32) anschließen, die die seitlichen Schenkel des C- oder U-förmigen Querschnitts
ausbilden,
dadurch gekennzeichnet,
dass angrenzend an wenigstens einen der Seitenabschnitte (31, 32) auf der Innenseite des
Profilelements (3) ein in dieses eingesetztes Einsatzprofil (5) angeordnet ist, in
welches eine Beleuchtungseinrichtung in einen Aufnahmeraum aufnehmbar oder aufgenommen
ist, wobei das Einsatzprofil (3) ein den Aufnahmeraum wenigstens teilweise umschließendes
Hohlprofil ist.
2. Kastenmöbel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) auf der der Innenseite der wenigstens einen Möbelfront (1,
2) zugewandten Seite einen zurückspringenden Abschnitt (54) aufweist, der insbesondere
als von der Innenseite der Möbelfront (1, 2) weg verlaufende Schrägfläche ausgebildet
ist und weiter insbesondere mit der Innenseite der Möbelfront (1, 2) einen Winkel
(α) einschließt.
3. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Boden (30) und einem Seitenabschnitt (32) ein gekrümmter Übergangsbereich
(31) vorhanden ist.
4. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) zumindest abschnittweise formschlüssig am Profilelement (3)
anliegt.
5. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Einsatzprofil (5) eine Öffnung aufweist, die durch ein, insbesondere zumindest
teilweise transparent ausgebildetes, Verschlusselement (51, 52) verschlossen ist.
6. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass, insbesondere am Verschlusselement (51, 52), ein Reflektorabschnitt (52) zur Reflexion
von von der Beleuchtungseinrichtung ausgestrahltem Licht vorgesehen ist.
7. Kastenmöbel nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass insbesondere am Verschlusselement (51, 52), ein transparenter Abstrahlabschnitt (51)
vorgesehen ist, welcher dazu ausgelegt ist, das von der Beleuchtungseinrichtung abgestrahlte
Licht aus dem Einsatzprofil abzustrahlen.
8. Kastenmöbel nach Anspruch 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reflektorabschnitt (52) so angeordnet ist, dass das von der Beleuchtungseinrichtung
abgestrahlte Licht durch den Reflektorabschnitt (52) in Richtung des transparenten
Abstrahlabschnitts (51) reflektiert wird.
9. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Profilelement (3) im Bereich zweier benachbarter Schmalseiten von Möbelfronten
(1, 2) oder im Bereich der Schmalseite einer Möbelfront (1, 2) und einer benachbarten
Arbeitsplatte oder Seitenwange des Kastenmöbels angeordnet ist.
10. Kastenmöbel nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zur Mitte des Profilelements (3) weisende Seite des Einsatzprofils (5) gegenüber
der Schmalseite der dem Einsatzprofil (5) nächstgelegenen Möbelfront (1) zurück springt,
so dass das Einsatzprofil (5) durch die nächstgelegene Möbelfront (1) bei Betrachtung
der Frontseite des Kastenmöbels wenigstens teilweise verdeckt wird.