[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wäschepflegegerät mit einer Verschlussklappe.
[0002] Um zu verhindern, dass während eines Wäschepflegevorgangs Waschflüssigkeit aus einem
Wäschepflegegerät austritt, weisen herkömmliche Wäschepflegegeräte an einer Unterseite
einen Flüssigkeitssammelbehälter auf, welcher ausgebildet ist, austretende Waschflüssigkeit
innerhalb des Wäschepflegegeräts zu sammeln. Oftmals weist ein entsprechender Flüssigkeitssammelbehälter
einen Durchbruch auf, durch welchen vor dem Transport des Wäschepflegegeräts ein Transportsicherungselement
in den Flüssigkeitssammelbehälter eingeführt wird, um während des Transports zum Nutzer
das Risiko einer Beschädigung des Wäschepflegegeräts zu reduzieren. Vor der Inbetriebnahme
des Wäschepflegegeräts beim Nutzer muss das Transportsicherungselement aus dem Wäschepflegegerät
entfernt werden, und muss der Durchbruch fluiddicht verschlossen werden, um sicherzustellen,
dass während des Betriebs des Wäschepflegegeräts keine Waschflüssigkeit in den Aufstellraum
des Wäschepflegegeräts austreten kann.
[0003] In der
JP 2012 254 106 ist ein Wäschepflegegerät mit einer Basisplatte offenbart, wobei eine in der Basisplatte
gebildete Öffnung durch einen fest angebrachten Verschlussdeckel verschlossen wird.
[0004] In der
US 5,056,341 ist eine Basis eines Wäschepflegegeräts offenbart, welche eine Öffnung aufweist,
die durch eine fest angebrachte Verschlussplatte verschlossen wird.
[0005] Es ist die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, ein vorteilhaft transportierbares
Wäschepflegegerät mit einem fluiddicht verschlossenen Flüssigkeitssammelbehälter anzugeben.
[0006] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand mit den Merkmalen nach dem unabhängigen Anspruch
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, der
Beschreibung und der Zeichnungen.
[0007] Gemäß einem Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Wäschepflegegerät
mit einem Flüssigkeitssammelbehälter zum Sammeln von Waschflüssigkeit gelöst, wobei
der Flüssigkeitssammelbehälter einen Durchbruch aufweist, welcher einen Innenbereich
des Flüssigkeitssammelbehälters mit einem Außenbereich des Flüssigkeitssammelbehälters
verbindet, wobei das Wäschepflegegerät eine um zumindest eine Achse bewegbar gelagerte
Verschlussklappe aufweist, welche in dem Innenbereich des Flüssigkeitssammelbehälters
an dem Durchbruch angeordnet ist, wobei die Verschlussklappe ausgebildet ist, in einer
Verschlussposition den Durchbruch fluiddicht zu verschließen, und wobei die Verschlussklappe
ausgebildet ist, in einer Freigabeposition den Durchbruch freizugeben.
[0008] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Verschlussklappe einen wirksamen
fluiddichten Verschluss des Durchbruchs sicherstellt, so dass verhindert werden kann,
dass Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitssammelbehälter während des Betriebs des Wäschepflegegeräts
austritt. Der Flüssigkeitssammelbehälter ist hierbei insbesondere an einer Unterseite
des Wäschepflegegeräts angeordnet, und/oder ist der Flüssigkeitssammelbehälter insbesondere
als eine Leckflüssigkeitsschale ausgebildet.
[0009] Gleichzeitig muss die Verschlussklappe vor dem Transport des Wäschepflegegeräts nicht
entfernt werden und muss die Verschlussklappe nach dem Transport des Wäschepflegegeräts
nicht wieder angebracht werden, wodurch sich der Montageaufwand bei der Inbetriebnahme
des Wäschepflegegeräts beim Nutzer reduziert.
[0010] Vor dem Transport des Wäschepflegegeräts kann ein Transportsicherungselement durch
den Durchbruch von außen in das Wäschepflegegerät eingeschoben werden, wodurch die
bewegbar gelagerte Verschlussklappe nach innen in den Innenbereich des Flüssigkeitssammelbehälters
bewegt wird, wodurch in der Freigabeposition der Verschlussklappe das Transportsicherungselement
wirksam in dem Durchbruch aufgenommen werden kann. Nach dem Transport wird das Transportsicherungselement
wieder aus dem Wäschepflegegerät entnommen und die Verschlussklappe verschließt in
der Verschlussposition wieder den Durchbruch fluiddicht.
[0011] Unter einem Wäschepflegegerät wird ein Gerät verstanden, welches zur Wäschepflege
eingesetzt wird, wie z.B. eine Waschmaschine oder ein Wäschetrockner. Insbesondere
wird unter solch einem Wäschepflegegerät ein Haushaltswäschepflegegerät verstanden.
Also ein Wäschepflegegerät, welches im Rahmen der Haushaltsführung verwendet wird,
und mit dem Wäsche in haushaltsüblichen Mengen behandelt wird.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist ein Transportsicherungselement
in der Freigabeposition der Verschlussklappe von dem Außenbereich des Flüssigkeitssammelbehälters
durch den freigegebenen Durchbruch zumindest abschnittsweise in den Innenbereich des
Flüssigkeitssammelbehälters einführbar.
[0013] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Verschlussklappe vor dem Transport
des Wäschepflegegeräts zum Nutzer nicht demontiert werden muss. Durch das Einführen
des Transportsicherungselements in den Durchbruch drückt das Transportsicherungselement
die Verschlussklappe nach oben in den Innenbereich des Flüssigkeitssammelbehälters
in die Freigabeposition. Wird das Transportsicherungselement vor der Inbetriebnahme
des Wäschepflegegeräts beim Nutzer wieder entnommen, wird bewegt sich die Verschlussklappe
in Richtung des Außenbereichs des Flüssigkeitssammelbehälters zurück und nimmt wieder
die Verschlussposition ein.
[0014] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Wäschepflegegerät
ein Klappengehäuse auf, welches in dem Innenbereich des Flüssigkeitssammelbehälters
angeordnet ist und mit der Verschlussklappe verbunden ist, wobei das Klappengehäuse
den Durchbruch zumindest abschnittsweise umschließt, wobei das Klappengehäuse eine
Klappengehäuseöffnung aufweist, wobei die Verschlussklappe ausgebildet ist, in der
Verschlussposition die Klappengehäuseöffnung und den Durchbruch fluiddicht zu verschließen,
und wobei die Verschlussklappe ausgebildet ist, in der Freigabeposition den Durchbruch
und die Klappengehäuseöffnung freizugeben.
[0015] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass das in dem Flüssigkeitssammelbehälter
angeordnete Klappengehäuse den Durchbruch wirksam umschließt, und nur die Klappengehäuseöffnung
eine fluidtechnische Verbindung zwischen dem Innenbereich und dem Außenbereich des
Flüssigkeitssammelbehälters zulässt. Wenn die Verschlussklappe somit in der Verschlussposition
die Klappengehäuseöffnung fluiddicht verschließt, wird ebenfalls der Durchbruch des
Flüssigkeitssammelbehälters fluiddicht verschlossen.
[0016] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist das Klappengehäuse
an dem Flüssigkeitssammelbehälter durch eine formschlüssige, kraftschlüssige, stoffschlüssige,
magnetische und/oder klemmende Verbindung, insbesondere eine Rastverbindung, Klebeverbindung,
Nietverbindung und/oder Schraubverbindung befestigt.
[0017] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die genannten Verbindungsarten
eine wirksame fluiddichte Verbindung zwischen der Verschlussklappe und dem Flüssigkeitssammelbehälter
sichergestellt wird.
[0018] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Klappengehäuse
ein Scharnier, ein Achselement und/oder ein Führungselement auf, wobei das Scharnier,
das Achselement und/oder das Führungselement ausgebildet ist, die Verschlussklappe
bewegbar an dem Klappengehäuse zu lagern.
[0019] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass das Scharnier und/oder das Achselement
ein besonders wirksames Aufschwenken, bzw. Zuschwenken der Verschlussklappe um die
zumindest eine Achse ermöglicht. Das Führungselement ist ausgebildet, die Verschlussklappe
bewegbar an dem Klappengehäuse zu lagern. Hierbei ermöglicht das Führungselement insbesondere
eine translatorische Bewegung und/oder eine rotatorische Bewegung der Verschlussklappe
an dem Klappengehäuse.
[0020] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Klappengehäuse
eine dem Flüssigkeitssammelbehälter abgewandte Gehäuseoberseite auf, weist die Gehäuseoberseite
einen ersten Oberseitenabschnitt und einen zweiten Oberseitenabschnitt auf, wobei
die Klappengehäuseöffnung an dem ersten Oberflächenabschnitt angeordnet ist, und wobei
sich der erste und/oder zweite Oberseitenabschnitt insbesondere gegenüber dem Flüssigkeitssammelbehälter
geneigt erstrecken.
[0021] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Klappengehäuseöffnung an der
Position der Gehäuseoberseite angeordnet ist, um eine vorteilhafte Aufnahme des Transportsicherungselements
zu ermöglichen. Durch die Neigung des ersten und/oder zweiten Oberseitenabschnitts
gegenüber dem Flüssigkeitssammelbehälter kann Flüssigkeit wirksam an der Gehäuseoberseite
ablaufen. Insbesondere weist der erste Oberseitenabschnitt und/oder der zweite Oberseitenabschnitt
entgegensetzte Neigungen auf, wobei hierbei die Gehäuseoberseite einen Gehäusefirst
aufweist, welche den ersten Oberseitenabschnitt und den zweiten Oberseitenabschnitt
miteinander verbindet, und wobei der erste Oberseitenabschnitt und/oder der zweite
Oberseitenabschnitt von dem Gehäusefirst zum Rand der Gehäuseoberseite in entgegengesetzte
Richtungen abfallen.
[0022] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Klappengehäuse
einen Klappensteg auf, welcher die Klappengehäuseöffnung zumindest abschnittsweise
umläuft.
[0023] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass der die Klappengehäuseöffnung
zumindest abschnittsweise umlaufende Steg in der Verschlussposition der Verschlussklappe
einen wirksamen Verschluss der Klappengehäuseöffnung sicherstellt.
[0024] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist das Klappengehäuse
ein Dichtungselement auf, welches die Klappengehäuseöffnung zumindest abschnittsweise
umläuft, um die Klappengehäuseöffnung in der Verschlussposition wirksam fluiddicht
abzudichten, und wobei das Dichtungselement insbesondere an dem Klappensteg angeordnet
ist.
[0025] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass eine wirksame fluiddichte Abdichtung
der Klappengehäuseöffnung sichergestellt wird. Hierbei ist das Dichtungselement insbesondere
als eine Labyrinthdichtung ausgebildet, welche an dem Klappensteg angeordnet ist.
[0026] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts sind das Klappengehäuse
und die Verschlussklappe einstückig, insbesondere als ein Zwei-Komponenten-Spritzgussteil,
geformt.
[0027] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass eine besonders vorteilhafte Herstellung
des Klappengehäuses und der Verschlussklappe sichergestellt wird.
[0028] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist die Verschlussklappe
eine in der Verschlussposition dem Durchbruch zugewandte Klappenunterseite auf, wobei
an der Klappenunterseite zumindest eine Erhöhung angeordnet ist, wobei sich die Erhöhung
entlang der Klappenunterseite erstreckt, und wobei insbesondere die Erhöhung als eine
Rippe geformt ist.
[0029] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass beim Einschieben des Transportsicherungselements
von unten durch den Durchbruch und durch die Klappengehäuseöffnung, das Transportsicherungselement
an der zumindest einen Erhöhung, bzw. zumindest einen Rippe, an der Klappenunterseite
anliegt, um die Verschlussklappe zu öffnen und damit die Verschlussklappe von der
Verschlussposition in die Freigabeposition zu überführen. Hierbei können sich die
Erhöhungen insbesondere entlang der Klappenunterseite erstrecken und insbesondere
eine sich verändernde Höhe aufweisen, um ein wirksames Führen der Verschlussklappe
beim Öffnen der Verschlussklappe sicherzustellen.
[0030] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Verschlussklappe
gegenüber dem Flüssigkeitssammelbehälter geneigt angeordnet, wobei die Verschlussklappe
eine in der Verschlussposition dem Durchbruch abgewandte Klappenoberseite aufweist,
wobei an der Klappenoberseite zumindest eine Vertiefung angeordnet ist, und wobei
sich die Vertiefung insbesondere von der Klappenoberseite in Richtung der Klappenunterseite
erstreckt, um die an der Klappenunterseite angeordnete Erhöhung zu bilden.
[0031] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die zumindest eine Vertiefung
wirksam Flüssigkeit von der Klappenoberseite abgeführt werden kann. Wenn sich die
Vertiefung insbesondere von der Klappenoberseite in Richtung der Klappenunterseite
erstreckt und an der Klappenunterseite die Erhöhung bildet, dann stellt die Erhöhung
ein wirksames Öffnen der Verschlussklappe durch das Transportsicherungselement sicher.
[0032] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Verschlussklappe
und/oder das Klappengehäuse aus einem Elastomer, insbesondere Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk
(EPDM), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), EPDM-SW, Silikon und/oder thermoplastischen
Elastomer (TPE), und/oder aus einem Thermoplast, insbesondere Polypropylen (PP), Polyamid
(PA), Polyethylen (PE), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), und/oder Polyoxymethylen
(POM), geformt.
[0033] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die genannten Kunststoffe vorteilhafte
Materialeigenschaften der Verschlussklappe sicherstellen.
[0034] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist die Verschlussklappe
um die zumindest eine Achse schwenkbar gelagert ist, und/oder ist die Verschlussklappe
um die zumindest eine Achse in einer translatorischen und/oder rotatorischen Bewegung
bewegbar gelagert.
[0035] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass ein wirksames Öffnen, bzw. Schließen
der Verschlussklappe sichergestellt wird. Hierbei ist eine Bewegung um eine oder mehrere
Achsen möglich, als auch eine bewegbare Führung mit einer Kombination aus translatorischen
und rotatorischen Bewegungsanteilen.
[0036] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts ist in dem Flüssigkeitssammelbehälter
ein Schwimmelement angeordnet, weist das Wäschepflegegerät eine Steuerung auf, welche
ausgebildet ist, die Position des Schwimmelements zu erfassen, um eine Positionsänderung
des Schwimmelements zu erfassen, wenn Flüssigkeit in den Flüssigkeitssammelbehälter
eindringt.
[0037] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Steuerung durch eine Positionsänderung
des Schwimmelements in dem Flüssigkeitssammelbehälter wirksam erfassen kann, wenn
Flüssigkeit in den Flüssigkeitssammelbehälter eindringt. Hierbei hebt die in den Flüssigkeitssammelbehälter
eindringende Flüssigkeit das Schwimmelement an und die Steuerung kann beispielsweise
die Wasserzufuhr unterbrechen, um eine Aqua-Stopp-Funktion in dem Wäschepflegegerät
zu realisieren.
[0038] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Wäschepflegegeräts weist die Verschlussklappe
einen Kontaktabschnitt auf, welcher ausgebildet ist, das Schwimmelement zu kontaktieren,
um beim Einführen eines Transportsicherungselements durch den Durchbruch mittels des
Kontaktabschnittes eine Position des Schwimmelements zu ändern, wobei die Steuerung
ausgebildet ist, einen Warnhinweis an einen Nutzer des Wäschepflegegeräts auszugeben,
falls die Steuerung bei einer Inbetriebnahme des Wäschepflegegeräts eine Positionsänderung
des Schwimmelements erfasst.
[0039] Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die Steuerung verwendet werden
kann, um den Nutzer zu warnen, dass nach der Inbetriebnahme des Wäschepflegegeräts
das Transportsicherungselement nicht aus dem Wäschepflegegerät entfernt wurde. Das
Transportsicherungselement wird vor dem Transport durch den Durchbruch zumindest abschnittsweise
in den Flüssigkeitssammelbehälter eingeschoben, wodurch sich die Verschlussklappe
in eine Freigabeposition bewegt wird, und wodurch ein Kontaktabschnitt der Verschlussklappe
gegen das Schwimmelement gedrückt wird, und die Position des Schwimmelements dadurch
ändert, dass das Schwimmelement insbesondere nach oben gedrückt wird.
[0040] Im Normalbetrieb korreliert die Steuerung eine Positionsänderung des Schwimmelements
mit einem erhöhten Austritt von Waschflüssigkeit. Bei der Inbetriebnahme des Wäschepflegegeräts
korreliert die Steuerung jedoch die durch das Transportsicherungselement verursachte
Positionsänderung des Schwimmelements mit einem noch nicht aus dem Wäschepflegegerät
entnommenen Transportsicherungselement und gibt dem Nutzer einen entsprechenden Hinweis.
[0041] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im Folgenden näher beschrieben.
[0042] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht eines Wäschepflegegeräts;
- Figs. 2A, 2B
- schematische Darstellungen eines Flüssigkeitssammelbehälters eines Wäschepflegegeräts
mit einer Verschlussklappe; und
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Flüssigkeitssammelbehälters eines Wäschepflegegeräts
mit einer Verschlussklappe und mit einem Transportsicherungselement.
[0043] Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines allgemeinen Wäschepflegegeräts 100,
wie z.B. eine Waschmaschine. Das Wäschepflegegerät 100 umfasst eine Einspülschale
101, in die Waschmittel oder andere flüssige Substanzen eingefüllt werden können.
Das Wäschepflegegerät 100 umfasst eine Tür 103 zum Beladen des Wäschepflegegeräts
100 mit Wäsche, wobei die Tür 103 eine Geräteöffnung 105 des Wäschepflegegeräts 100
verschließt, und wobei die Tür 103 an einer Geräteaußenseite 107 des Wäschepflegegeräts
100 angeordnet ist.
[0044] Das Wäschepflegegerät 100 weist eine Vorderseite 109, eine Rückseite 111, eine Oberseite
113, eine Unterseite 115 und zwei gegenüberliegende Längsseiten 117 auf. Innerhalb
des Wäschepflegegeräts 100 ist an der Unterseite 115 des Wäschepflegegeräts 100 ein
in Fig. 1 nur schematisch dargestellter Flüssigkeitssammelbehälter 119 zum Sammeln
von Waschflüssigkeit angeordnet.
[0045] Die Figuren 2A und 2B zeigen schematische Darstellungen eines Flüssigkeitssammelbehälters
eines Wäschepflegegeräts 100 mit einer Verschlussklappe. Die Figur 2A zeigt eine Verschlussklappe
129 in einer Freigabestellung. Die Figur 2B zeigt eine Verschlussklappe 129 in einer
Verschlussstellung.
[0046] Der an der Unterseite 115 des Wäschepflegegeräts 100 angeordnete Flüssigkeitssammelbehälter
119 zur Aufnahme von Waschflüssigkeit ist in der Fig. 2 nur schematisch dargestellt.
Der Flüssigkeitssammelbehälter 119 weist einen Durchbruch 121 auf, welcher einen Innenbereich
123 des Flüssigkeitssammelbehälters 119 mit einem Außenbereich 125 des Flüssigkeitssammelbehälters
119 verbindet.
[0047] Der Durchbruch 121 wird durch eine Verschlussklappe 129 fluiddicht verschlossen,
um zu verhindern, dass in dem Flüssigkeitssammelbehälter 119 aufgenommene Waschflüssigkeit
aus dem Wäschepflegegerät 100 austritt, wobei die Verschlussklappe 129 aus einem Elastomer,
wie z.B. Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR),
EPDM-SW, Silikon und/oder thermoplastischen Elastomer (TPE), geformt und insbesondere
eine Wandstärke zwischen 0,2 mm und 10 mm aufweist.
[0048] Das Wäschepflegegerät 100 weist ein Klappengehäuse 127 auf, welches in dem Innenbereich
123 des Flüssigkeitssammelbehälters 119 angeordnet und mit der Verschlussklappe 129
verbunden ist. Das Klappengehäuse 127 umschließt den Durchbruch 121 zumindest abschnittsweise.
Das Klappengehäuse 127 und die Verschlussklappe 129 sind insbesondere einstückig,
z.B. als ein Zwei-Komponenten-Spritzgussteil, geformt.
[0049] Das Klappengehäuse 127 ist an dem Flüssigkeitssammelbehälter 119 befestigt, insbesondere
durch ein formschlüssige, kraftschlüssige, stoffschlüssige, und/oder klemmende Verbindung,
z.B. eine Rastverbindung, Klebeverbindung, Nietverbindung und/oder Schraubverbindung.
Die bevorzugte Ausführungsform ist das Verrasten des Klappengehäuses 127 in Befestigungsöffnungen
des Flüssigkeitssammelbehälters 119, wobei die Befestigungsöffnungen mehrfach am Umfang
des Klappengehäuses 127 verteilt sind. Weitere Ausführungsformen sind Bajonettverbindungen,
Verschrauben, Kleben, Nieten, Magnetverbindung, Klemm- oder Keillösungen.
[0050] Bei den Befestigungsarten, die eine Befestigungsöffnung des Flüssigkeitssammelbehälters
119 erfordern, ist das Platzieren dieser Schnittstellen oberhalb des Niveaus des Flüssigkeitssammelbehälters
119, zur Aquastoppsicherheit, vorteilhaft. Auch bei Verbindungselementen, die aus
der Ebene des Flüssigkeitssammelbehälters 119 nach außen ragen, verhindert diese Erhöhung
der Schnittstellen ein Abscheren. Ferner ist es möglich das Klappengehäuse 127 in
den Flüssigkeitssammelbehälter 119 zu integrieren oder mit diesem einstückig zu formen.
[0051] Das Klappengehäuse 127 weist ferner ein Scharnier 131 auf, welches ausgebildet ist,
die Verschlussklappe 129 bewegbar, in dem Fall gemäß der Fig. 2 schwenkbar, an dem
Klappengehäuse 127 zu lagern. Alternativ kann das Klappengehäuse 127 auch ein Achselement
und/oder ein Führungselement aufweisen, um die Verschlussklappe 129 um zumindest eine
Achse 133 bewegbar, insbesondere schwenkbar und/oder translatorisch und/oder rotatorisch
bewegbar zu lagern.
[0052] Der Durchbruch 121 wird durch eine um die Achse 133 bewegbar gelagerte Verschlussklappe
129 verschlossen, wobei bevorzugt ein Klappengehäuse 127 auf der dem Flüssigkeitssammelbehälter
119 befestigt wird. Das Klappengehäuse 127 deckt den Durchbruch 121 zumindest abschnittsweise
ab, insbesondere in dem Bereich in dem ein Transportsicherungselement eingeführt wird,
ab und weist somit eine geringere Höhe auf. Dadurch kann die Verschlussklappe 129
kleiner dimensioniert werden und der zulässige Bauraum beim Schwenken der Verschlussklappe
129 kann eingehalten werden.
[0053] Um die Verschlussklappe 129 sicher zu schließen ist eine oder mehrere Zugfedern,
Druckfedern, Schenkelfedern, insbesondere aus nichtrostendem Stahl oder als Kunststofffederelemente
integriert in Verschlussklappe 129 und/oder in dem Klappengehäuse 127 vorgesehen.
Biegefedern aus Stahl oder Kunststoff sowie elastomere Zugbänder sind ebenso möglich.
Ferner ist es möglich nur durch die Gewichtskraft und der Beschränkung des Öffnungswinkels
das sichere Schließen der Verschlussklappe 129 zu realisieren.
[0054] In weiteren Ausführungsformen ist die Schwenkachse 133 der Verschlussklappe 129 vertikal
angeordnet oder die Verschlussklappe 129 wird translatorisch verschoben und gibt die
Öffnung für das Transportsicherungselement so frei. Eine Kulissenführung mit einer
kombinierten trans- und rotatorischen Bewegung ist ebenso möglich, sowie eine Verschlussklappe
129 mit mehreren Schwenkachsen 133.
[0055] Das Klappengehäuse 127 weist eine dem Flüssigkeitssammelbehälter 119 abgewandte Klappenoberseite
135 auf, welcher wiederum einen ersten Oberseitenabschnitt 135-1 und einen zweiten
Oberseitenabschnitt 135-2 aufweist. Hierbei ist der erste und zweite Oberseitenabschnitt
135-1, 135-2 durch einen Gehäusefirst 135-3 miteinander verbunden, wobei der erste
Oberseitenabschnitt 135-1 und der zweite Oberseitenabschnitt 135-2 von dem Gehäusefirst
135-3 zu dem jeweiligen Rand des Klappengehäuses 127 entgegengesetzt zueinander abfallen.
Somit sind die Oberseitenabschnitte 135-1, 135-2 gegenüber dem Flüssigkeitssammelbehälter
119 geneigt angeordnet.
[0056] Das Klappengehäuse 127 weist ferner einen Klappensteg 137 auf, welcher eine Klappengehäuseöffnung
139 zumindest abschnittsweise umläuft und einen fluiddichten Verschluss der Klappengehäuseöffnung
139 durch die Verschlussklappe 129 sicherstellt. Hierbei kann an dem Klappensteg 137
zudem ein Dichtungselement angeordnet sein.
[0057] An einer dem Durchbruch 121 zugewandten Klappenunterseite 141 der Verschlussklappe
129 ist zumindest eine Erhöhung 143 angeordnet ist, wobei sich die Erhöhung 143 entlang
der Klappenunterseite 141 erstreckt. Beim Einschieben eines in Fig. 2 nicht dargestellten
Transportsicherungselements drückt das Transportsicherungselement gegen die Erhöhung
143 und öffnet die Verschlussklappe 129 nach oben.
[0058] Die Erhöhungen 143 an der Klappenunterseite 141 der Verschlussklappe 129 dienen dem
verbesserten Aufschwenken der Verschlussklappe 129 beim Einschieben des Transportsicherungselements.
Dabei hat das Transportsicherungselement nur Kontakt mit den schrägen Flächen und
den Radien der Erhöhungen 143 und nicht mit der Verschlussklappe 129 direkt, was auch
dafür sorgt, dass die Verschlussklappe 129 beim Herausziehen des Transportsicherungselements
nicht verklemmen kann. Die Oberfläche und Kontur der Verschlussklappe 129 ist so gestaltet,
dass auftreffende Flüssigkeit durch ein Gefälle direkt abfließen kann.
[0059] An einer dem Durchbruch 121 abgewandten Klappenoberseite 145 der Verschlussklappe
129 kann ferner zumindest ein Vertiefung zum Abführen von Flüssigkeit angeordnet sein.
[0060] Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Flüssigkeitssammelbehälters eines
Wäschepflegegeräts mit einer Verschlussklappe und mit einem Transportsicherungselement.
Für die detaillierte Ausgestaltung der Verschlussklappe 129 und des Klappengehäuses
127 wird auf die in den Figuren 2A und 2B zusammengefassten Ausführungen verwiesen.
[0061] In der Fig. 3 ist die Verschlussklappe 129 in einem Transportzustand des Wäschepflegegeräts
100 in einer Freigabestellung dargestellt. Um einen sicheren Transport des Wäschepflegegeräts
100 sicherzustellen, wird vor dem Transport durch den Durchbruch 121 ein Transportsicherungselement
147, insbesondere ein vibrationsdämpfendes Formteil, in den Innenbereich 123 des Flüssigkeitssammelbehälters
119, eingeführt.
[0062] Nach der Entnahme des Transportsicherungselements 147 nach dem abgeschlossenen Transport
bewegt sich die Verschlussklappe 129 hierbei wieder in die Verschlussposition und
stellt damit die Funktion des Aqua-Stopps weiterhin sicher.
[0063] In einer weiteren Ausführungsform kann an der Verschlussklappe 129 ein Kontaktabschnitt
angebracht werden, welcher bei einem Öffnen der Verschlussklappe 129 durch ein Transportsicherungselement
nach innen gegen ein Schwimmelement des Aqua-Stopp-Sensors drückt und damit das Schwimmelement
betätigt, bzw. nach oben verschiebt. Beim Entfernen des Transportsicherungselements
147 bewegt sich der Kontaktabschnitt zurück und gibt das Schwimmelement und den Aqua-Stopp-Sensor
wieder frei. Über dieses Signal kann eine Steuerung des Wäschepflegegeräts 100 auswerten,
ob das Transportsicherungselement 147 vor dem Gerätebetrieb korrekt entfernt wurde,
bzw. das Wäschepflegegerät 100 startet erst bei einem entnommenen Transportsicherungselement
147. Ein Hinweis darauf kann in einer Geräteanzeigefläche dargestellt werden und dem
Nutzer aufzeigen, das Transportsicherungselement 147 zu entnehmen. Dadurch wird ein
Fehlbetrieb des Wäschepflegegeräts 100 mit installiertem Transportsicherungselement
147 ausgeschlossen.
[0064] Durch die Verschlussklappe 129 gemäß der vorliegenden Offenbarung kann eine In-House-Montage
sichergestellt werden, wodurch eine fehlerhafte Montage eines Verschlusses des Durchbruches
121 ausgeschlossen werden kann. Ferner kann die Aqua-Stopp-Funktion durch von einen
vornherein verschlossenen Durchbruch 121 sichergestellt werden und es ist keine Nutzermontage
einer Verschlussklappe 129 nötig. Die Verschlussklappe 129 ist robust gegenüber Fehlentnahme,
bzw. eine Fehlbedienung des Transportsicherungselements 147 und es wird ein Eindringen
von Tieren durch den Durchbruch 121 verhindert.
[0065] Alle in Verbindung mit einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten und
gezeigten Merkmale können in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen
Gegenstand vorgesehen sein, um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkungen zu realisieren.
[0066] Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Ansprüche gegeben und
wird durch die in der Beschreibung erläuterten oder den Figuren gezeigten Merkmale
nicht beschränkt.
Bezugszeichenliste
[0067]
- 100
- Wäschepflegegerät
- 101
- Einspülschale
- 103
- Tür
- 105
- Geräteöffnung
- 107
- Geräteaußenseite
- 109
- Vorderseite
- 111
- Rückseite
- 113
- Oberseite
- 115
- Unterseite
- 117
- Längsseite
- 119
- Flüssigkeitssammelbehälter
- 121
- Durchbruch
- 123
- Innenbereich des Flüssigkeitssammelbehälters
- 125
- Außenbereich des Flüssigkeitssammelbehälters
- 127
- Klappengehäuse
- 129
- Verschlussklappe
- 131
- Scharnier
- 133
- Achse
- 135
- Gehäuseoberseite
- 135-1
- Erste Oberseitenabschnitt
- 135-2
- Zweiter Oberseitenabschnitt
- 135-3
- Gehäusefirst
- 137
- Klappensteg
- 139
- Klappengehäuseöffnung
- 141
- Klappenunterseite
- 143
- Erhöhung
- 145
- Klappenoberseite
- 147
- Transportsicherungselement
1. Wäschepflegegerät (100) mit einem Flüssigkeitssammelbehälter (119) zum Sammeln von
Waschflüssigkeit, wobei der Flüssigkeitssammelbehälter (119) einen Durchbruch (121)
aufweist, welcher einen Innenbereich (123) des Flüssigkeitssammelbehälters (119) mit
einem Außenbereich (125) des Flüssigkeitssammelbehälters (119) verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass
das Wäschepflegegerät (100) eine um zumindest eine Achse (133) bewegbar gelagerte
Verschlussklappe (129) aufweist, welche in dem Innenbereich (123) des Flüssigkeitssammelbehälters
(119) an dem Durchbruch (121) angeordnet ist, wobei die Verschlussklappe (129) ausgebildet
ist, in einer Verschlussposition den Durchbruch (121) fluiddicht zu verschließen,
und wobei die Verschlussklappe (129) ausgebildet ist, in einer Freigabeposition den
Durchbruch (121) freizugeben.
2. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Transportsicherungselement (147) in der Freigabeposition der Verschlussklappe
(129) von dem Außenbereich (125) des Flüssigkeitssammelbehälters (119) durch den freigegebenen
Durchbruch (121) zumindest abschnittsweise in den Innenbereich (123) des Flüssigkeitssammelbehälters
(119) einführbar ist.
3. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wäschepflegegerät (100) ein Klappengehäuse (127) aufweist, welches in dem Innenbereich
(123) des Flüssigkeitssammelbehälters (119) angeordnet ist und mit der Verschlussklappe
(129) verbunden ist, wobei das Klappengehäuse (127) den Durchbruch (121) zumindest
abschnittsweise umschließt, wobei das Klappengehäuse (127) eine Klappengehäuseöffnung
(139) aufweist, wobei die Verschlussklappe (129) ausgebildet ist, in der Verschlussposition
die Klappengehäuseöffnung (139) und den Durchbruch (121) fluiddicht zu verschließen,
und wobei die Verschlussklappe (129) ausgebildet ist, in der Freigabeposition den
Durchbruch (121) und die Klappengehäuseöffnung (139) freizugeben.
4. Wäschepflegegerät (100) Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappengehäuse (127) an dem Flüssigkeitssammelbehälter (119) durch eine formschlüssige,
kraftschlüssige, stoffschlüssige, magnetische und/oder klemmende Verbindung, insbesondere
eine Rastverbindung, Klebeverbindung, Nietverbindung und/oder Schraubverbindung befestigt
ist.
5. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappengehäuse (127) ein Scharnier (131), ein Achselement und/oder ein Führungselement
aufweist, wobei das Scharnier (131), das Achselement und/oder das Führungselement
ausgebildet ist, die Verschlussklappe (129) bewegbar an dem Klappengehäuse (127) zu
lagern.
6. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappengehäuse (127) eine dem Flüssigkeitssammelbehälter (119) abgewandte Gehäuseoberseite
(135) auf, weist die Gehäuseoberseite (135) einen ersten Oberseitenabschnitt (135-1)
und einen zweiten Oberseitenabschnitt (135-2) auf, wobei die Klappengehäuseöffnung
(139) an dem ersten Oberflächenabschnitt (135-1) angeordnet ist, und wobei sich der
erste und/oder zweite Oberseitenabschnitt (135-1, 135-2) insbesondere gegenüber dem
Flüssigkeitssammelbehälter (119) geneigt erstrecken.
7. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappengehäuse (127) einen Klappensteg (137) aufweist, welche die Klappengehäuseöffnung
(139) zumindest abschnittsweise umläuft.
8. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappengehäuse (127) ein Dichtungselement aufweist, welches die Klappengehäuseöffnung
(139) zumindest abschnittsweise umläuft, um die Klappengehäuseöffnung (139) in der
Verschlussposition wirksam fluiddicht abzudichten, und wobei das Dichtungselement
insbesondere an dem Klappensteg (137) angeordnet ist.
9. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappengehäuse (127) und die Verschlussklappe (129) einstückig, insbesondere
als ein Zwei-Komponenten-Spritzgussteil, geformt sind.
10. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (129) eine in der Verschlussposition dem Durchbruch (121) zugewandte
Klappenunterseite (141) aufweist, wobei an der Klappenunterseite (141) zumindest eine
Erhöhung (143) angeordnet ist, wobei sich die Erhöhung (143) entlang der Klappenunterseite
(141) erstreckt, und wobei insbesondere die Erhöhung (143) als eine Rippe geformt
ist.
11. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (129) gegenüber dem Flüssigkeitssammelbehälter (119) geneigt
angeordnet ist, wobei die Verschlussklappe (129) eine in der Verschlussposition dem
Durchbruch (121) abgewandte Klappenoberseite (145) aufweist, wobei an der Klappenoberseite
(145) zumindest eine Vertiefung angeordnet ist, und wobei sich die Vertiefung insbesondere
von der Klappenoberseite (145) in Richtung der Klappenunterseite (141) erstreckt,
um die an der Klappenunterseite (141) angeordnete Erhöhung (143) zu bilden.
12. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (129) und/oder das Klappengehäuse (127) aus einem Elastomer,
insbesondere Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk
(NBR), EPDM-SW, Silikon und/oder thermoplastischen Elastomer (TPE), und/oder aus einem
Thermoplast, insbesondere Polypropylen (PP), Polyamid (PA), Polyethylen (PE), Acrylnitril-Butadien-Styrol
(ABS), und/oder Polyoxymethylen (POM), geformt ist.
13. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (129) um die zumindest eine Achse (133) schwenkbar gelagert
ist, und/oder dass die Verschlussklappe (129) um die zumindest eine Achse (133) in
einer translatorischen und/oder rotatorischen Bewegung bewegbar gelagert ist.
14. Wäschepflegegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Flüssigkeitssammelbehälter (119) ein Schwimmelement angeordnet ist, dass das
Wäschepflegegerät (100) eine Steuerung aufweist, welche ausgebildet ist, die Position
des Schwimmelements zu erfassen, um eine Positionsänderung des Schwimmelements zu
erfassen, wenn Flüssigkeit in den Flüssigkeitssammelbehälter (119) eindringt.
15. Wäschepflegegerät (100) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussklappe (129) einen Kontaktabschnitt aufweist, welcher ausgebildet ist,
das Schwimmelement zu kontaktieren, um beim Einführen eines Transportsicherungselements
(137) durch den Durchbruch (121) mittels des Kontaktabschnittes eine Position des
Schwimmelements zu ändern, wobei die Steuerung ausgebildet ist, einen Warnhinweis
an einen Nutzer des Wäschepflegegeräts (100) auszugeben, falls die Steuerung bei einer
Inbetriebnahme des Wäschepflegegeräts (100) eine Positionsänderung des Schwimmelements
erfasst.