[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klemmschutzeinrichtung für eine Tür gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Klemmschutzeinrichtungen mit einem Befestigungselement
zur Befestigung einer Türzarge der Tür und einem Abdeckprofil bekannt. Das Abdeckprofil
wird am Befestigungselement befestigt und deckt im dort befestigten Zustand den Spalt
zwischen der Tür und der Türzarge im Bereich der Bänder ab. Insbesondere bei gefälzten
Türen lässt sich auf diese Weise ein guter Klemmschutz erreichen. Es wird verhindert,
dass Körperteile (z.B. Finger) in dem Spalt sind, wenn die Tür geschlossen wird.
[0003] Aufgrund unterschiedlicher Ausgestaltungen der Türen und der Bänder werden im Stand
der Technik viele verschiedene Abdeckprofile verwendet. Dies ist insbesondere notwendig,
da die Bänder unterschiedliche Abstände zur Türzarge und Durchmesser aufweisen können.
[0004] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine an den Abstand der Bänder
von der Türzarge anpassbare Klemmschutzeinrichtung zu schaffen. Außerdem soll eine
Tür mit einer solchen Klemmschutzeinrichtung geschaffen werden.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Klemmschutzeinrichtung gemäß Anspruch 1 und durch eine
Tür gemäß Anspruch 16 gelöst. Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0006] Die Klemmschutzeinrichtung umfasst ein Befestigungselement und ein Abdeckprofil.
Beispielsweise kann das Befestigungselement als Profil ausgebildet sein. Unter einem
Profil wird dabei im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere ein Bauteil verstanden,
das eine längliche Ausdehnung hat und im Wesentlichen über seine gesamte Länge eine
in etwa gleich bleibende Querschnittsfläche aufweist. Abweichungen in der Querschnittsfläche
können sich allerdings insbesondere durch Befestigungsmittel oder -elemente ergeben,
die beispielsweise zur Befestigung des Befestigungselements an der Türzarge oder zur
Befestigung des Abdeckprofils am Befestigungselement verwendet werden.
[0007] Wie durch die Bezeichnungen schon angedeutet wird, dient das Befestigungselement
zur Befestigung an einer Türzarge und das Abdeckprofil zur Abdeckung eines Spalts
zwischen der Tür und der Türzarge, um zu verhindern, dass menschliche Körperteile
(z.B. Finger) in diesen Spalt geführt werden. Um diesen Zweck zu erfüllen kann das
Abdeckprofil am Befestigungselement befestigt werden.
[0008] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass ein Abstand des Abdeckprofils von der Türzarge
im am Befestigungselement befestigten Zustand und im an der Tür befestigten Zustand
des Befestigungselements einstellbar ist. Dies kann insbesondere bedeuten, dass der
Abstand einstellbar ist, während das Abdeckprofil am Befestigungselement und das Befestigungselement
an der Türzarge befestigt sind. Es kann aber auch bedeuten, dass der Abstand nur einstellbar
ist, wenn das Abdeckprofil nicht am Befestigungselement und/oder das Befestigungselement
nicht an der Türzarge befestigt sind/ist. In diesem Fall bedeutet die obige Formulierung,
dass der in den erwähnten Zuständen messbare Abstand des Abdeckprofils von der Türzarge
einstellbar ist.
[0009] Das Befestigungselement kann eine Länge aufweisen, die weniger als ein Viertel der
Länge des Abdeckprofils beträgt. Dabei wird im Rahmen dieser Beschreibung unter der
Länge eines Bauteils die Dimension verstanden, in der das Bauteil seine größte Ausdehnung
hat. Die vergleichsweise geringe Länge des Befestigungselements ist vorteilhaft, da
die Befestigung des Abdeckprofils am Befestigungselement und die Befestigung des Befestigungselements
an der Türzarge vereinfacht werden.
[0010] Es ist möglich, dass der Abstand stufenlos einstellbar ist. Hierunter wird insbesondere
verstanden, dass ein beliebiger Abstand zwischen zwei Endwerten eingestellt werden
kann.
[0011] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Klemmschutzeinrichtung ein Verbindungselement
umfassen, mit dem das Abdeckprofil am Befestigungselement befestigbar ist. Das Verbindungselement
kann über eine Schraubverbindung mit dem Befestigungselement verbunden sein. Der Abstand
des Abdeckprofils von der Türzarge kann mittels der Schraubverbindung einstellbar
sein. Das Verbindungselement kann entweder weiter in Richtung des Befestigungselements
geschraubt werden, wenn der Abstand verringert werden soll, oder vom Befestigungselement
weg geschraubt werden, wenn der Abstand vergrößert werden soll.
[0012] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Befestigungselement Verdickungen
umfassen, die für eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Abdeckprofil ausgebildet
sind. Unter Verwendung dieser Verdickungen kann das Abdeckprofil provisorisch am Befestigungselement
befestigt werden, um beispielsweise einen geeigneten Abstand des Abdeckprofils vom
Befestigungselement einzustellen.
Unter einer Verdickung wird dabei im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere ein Abschnitt
verstanden, in dem das Befestigungselement eine größere Breite als in anderen Bereichen
aufweist. Unter der Breite wird dabei insbesondere die Dimension verstanden, die sich
senkrecht zur Länge erstreckt. Die Verdickung kann beispielsweise als Vorsprung oder
Rippe ausgebildet sein.
[0013] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Klemmschutzeinrichtung Fixierungsmittel
umfassen, die sich von einem Ende des Befestigungselements aus in einem Winkel größer
als 90° in Richtung des Abdeckprofils erstrecken, wenn das Abdeckprofil am Befestigungselement
befestigt ist. Die Fixierungsmittel können vorzugsweise an beiden einander gegenüberliegenden
Enden des Befestigungselements angeordnet sein. Es können insbesondere die Enden in
der Längsrichtung des Befestigungselements sein.
[0014] Vorzugsweise sind die Fixierungsmittel für eine formschlüssige Verbindung mit dem
Abdeckprofil ausgebildet. Die Fixierungsmittel sind insbesondere vorteilhaft, um ein
Verdrehen des Abdeckprofils relativ zum Befestigungsmittel zu erschweren oder sogar
zu verhindern.
[0015] Es ist möglich, dass das Befestigungselement stoffschlüssig mit der Türzarge verbindbar
ist. Dies ist insbesondere vorteilhaft für eine einfache Montage, da keine Ausnehmung
in die Türzarge eingebracht werden muss. Außerdem gibt es manchmal Probleme, wenn
eine Ausnehmung mit einem Bohrer in die Türzarge eingebacht werden soll. Der Bohrer
kann beispielsweise brechen.
[0016] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Klemmschutzeinrichtung Verriegelungsmittel
umfassen. Die Verriegelungsmittel können in einer ersten Orientierung des Verbindungselements
relativ zum Befestigungselement für eine formschlüssige Verbindung mit dem Abdeckprofil
in einer Ausrichtung des Abdeckprofils relativ zum Befestigungselement ausgebildet
sein. Bei einer zweiten Orientierung des Verbindungselements relativ zum Befestigungselements
ist hingegen keine formschlüssige Verbindung des Abdeckprofils in derselben Ausrichtung
relativ zum Befestigungselement mit den Verriegelungsmitteln möglich. Die Verriegelungsmittel
können beispielsweise als Rippen ausgebildet sein Die Verriegelungsmittel können für
eine Rastverbindung mit dem Abdeckprofil ausgebildet sein. In der ersten Orientierung
können sich die Rippen im Wesentlich parallel zum Abdeckprofil erstrecken.
[0017] Auf diese Weise kann das Verbindungselement in die Stellung gebracht werden, in der
das Abdeckprofil bei einer Befestigung am Befestigungselement den gewünschten Abstand
aufweist. Bei der Montage wird es dabei in der zweiten Orientierung angeordnet, um
ausprobieren zu können, ob der Abstand richtig ist, ohne dass das Abdeckprofil befestigt
wird. Wenn der gewünschte Abstand eingestellt ist, kann das Verbindungselement in
die erste Orientierung überführt werden, sodass das Abdeckprofil am Befestigungselement
befestigt werden kann.
[0018] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Verbindungselement von der ersten
Orientierung in die zweite Orientierung und umgekehrt, vorzugsweise um 90°, drehbar
sein. Die Drehbarkeit ist bei einer Schraubverbindung mit dem Befestigungselement
sowieso gegeben. Sie stellt somit eine einfache Art dar, das Verbindungselement von
der ersten Orientierung in die zweite und umgekehrt zu überführen.
[0019] In Verbindung mit den beiden zuletzt erwähnten Ausführungsformen sind insbesondere
die weiter oben erwähnten Verdickungen des Befestigungselements vorteilhaft. Wenn
der gewünschte Abstand des Abdeckprofils vom Befestigungselement eingestellt werden
soll, kann das Abdeckprofil probeweise kraftschlüssig an den Verdickungen befestigt
werden. Es kann dann zerstörungsfrei und ohne Werkzeug vom Befestigungselement gelöst
werden, falls der Abstand noch angepasst werden muss. Wenn der gewünschte Abstand
eingestellt ist, kann das Abdeckprofil formschlüssig mit den Verriegelungsmitteln
verbunden werden. Diese Verbindung ist stabiler und sicherer.
[0020] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Klemmschutzeinrichtung eine Endkappe
umfassen, die an einem Ende des Befestigungselements befestigbar ist. Wenn an dem
Ende die Fixierungsmittel angeordnet sind, können diese beispielsweise eine Ausnehmung
aufweisen, in der die Endkappe befestigbar ist. Die Endkappe ist dazu ausgebildet,
ein Ende des Abdeckprofils abzudecken. Vorzugsweise umfasst die Klemmschutzeinrichtung
zwei Endkappen, die jeweils dazu ausgebildet sind, ein Ende des Abdeckprofils abzudecken.
[0021] Durch die Endkappe wird die Hygiene der Klemmschutzeinrichtung verbessert, da Verunreinigungen
weniger leicht in den Bereich zwischen dem Befestigungselement und dem Abdeckprofil
gelangen können. Die Gefahr von Verletzungen kann ebenfalls verringert, wenn beispielsweise
die Endkappe abgerundet ausgebildet ist. Außerdem kann die Endkappe als Designelement
genutzt werden.
[0022] Vorzugsweise kann die Endkappe verliersicher am Befestigungselement befestigt werden.
Dies kann beispielsweise durch eine formschlüssige Befestigung erfolgen. Vorzugsweise
weist die Endkappe eine Rasterung auf, die in eine Ausnehmung des Befestigungselements
einsetzbar ist. Die Ausnehmung kann beispielsweise Bestandteil des Fixierungselements
sein.
[0023] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann ein Abstand der Endkappe vom Ende des
Befestigungselements im am Befestigungselement befestigten Zustand einstellbar sein.
Beispielsweise kann dies mit einer Rasterung an der Endkappe erreicht werden, mit
der die Endkappe in eine Ausnehmung des Befestigungselements eingesetzt werden kann.
[0024] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann das Befestigungselement über eine form-
und/oder kraftschlüssige Verbindung wie beispielsweise einer Schraubverbindung an
der Türzarge befestigbar sein. Die Klemmschutzeinrichtung kann ein Klebemittel umfassen,
mit dem das Befestigungselement vor Herstellung der form- und/oder kraftschlüssigen
Verbindung an der Türzarge befestigbar ist. Das Klebemittel kann beispielsweise flächig
ausgebildet sein. Es kann auch als Klebepad bezeichnet werden.
[0025] Die Verbindung des Befestigungselements mit der Türzarge unter Verwendung des Klebemittels
ist vorteilhaft, um die form- und/oder kraftschlüssige Verbindung herstellen zu können,
ohne das Befestigungselement festhalten zu müssen. Beispielsweise kann das Befestigungselement
mit dem Klebemittel an der Türzarge befestigt werden, um Ausnehmungen in die Türzarge
zu bohren und/oder Schrauben durch das Befestigungselement in die Türzarge zu schrauben.
[0026] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Klemmschutzeinrichtung Distanzmittel
umfassen, die zwischen dem Befestigungselement und der Türzarge anordbar sind. Das
Befestigungselement kann dann beispielsweise mit einem durch die Distanzmittel hindurchragenden
Befestigungsmittel wie einer Schraube oder einem Nagel an der Türzarge befestigbar
sein. Mit den Distanzmitteln kann der Abstand des Abdeckprofils von der Türzarge an
die Dicke und Anordnung der Türbänder angepasst werden. Dabei wird ebenfalls der Abstand
des Befestigungselements von der Türzarge angepasst. Die Anpassung des Abstands mit
den Distanzmitteln ist besonders einfach durchzuführen und erfordert einen relativ
geringen Montageaufwand
[0027] Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Klemmschutzeinrichtung ein Montagehilfemittel
umfassen. Das Montagehilfemittel kann einen Vorsprung aufweisen, der dazu ausgebildet
ist, in eine Ausnehmung des Verbindungselements einzugreifen. Das Montagehilfemittel
kann vieleckig, vorzugsweise zumindest fünfeckig, ausgebildet sein. Der Vorsprung
kann exzentrisch angeordnet sein.
[0028] Der Vorsprung kann somit verschiedene Abstände zu den seitlichen Rändern des Montagehilfemittels
aufweisen. Zur Montage des Befestigungselements kann das Montagehilfemittel an eine
Kante des Türblatts angelegt werden. Der Vorsprung des Montagehilfemittels wird in
die Ausnehmung des Verbindungselements eingesetzt und das Montagehilfemittel kann
mit einer Seite an einer Kante des Türblatts angelegt werden. Dabei kann die Seite
so gewählt werden, dass der Vorsprung mittig über oder unter den Türbändern angeordnet
ist. Der Vorsprung kann insbesondere mit den Türbändern fluchten. Das Montagehilfemittel
kann dann entfernt werden. Nun kann eine Markierung an der Türzarge mit einem Stift
angezeichnet werden. Die Markierung kann dann genutzt werden, um ein Befestigungsmittel,
z.B. eine Schraube oder einen Nagel, für das Befestigungselement in die Türzarge einzubringen.
[0029] Es ist möglich, dass die Klemmschutzeinrichtung ein Verbindungsprofil umfasst, das
am Befestigungselement befestigbar ist. Das Abdeckprofil ist mittels des Verbindungsprofils
am Befestigungselement befestigbar. Das Verbindungsprofil ist dabei zwischen dem Befestigungselement
und dem Abdeckprofil angeordnet, wenn das Abdeckprofil am Befestigungselement befestigt
ist.
[0030] Es ist möglich, dass der Abstand des Abdeckprofils von der Türzarge durch eine Änderung
des Abstands des Verbindungsprofils vom Befestigungselement einstellbar ist. In diesem
Fall kann die Befestigung des Abdeckprofils am Verbindungsprofil besonders komfortabel
und einfach sein, da der Abstand zwischen diesen beiden Bauteilen nicht einstellbar
sein muss. Das Abdeckprofil kann somit einfach eingesetzt oder ausgetauscht werden.
[0031] Es ist möglich, dass die Klemmschutzeinrichtung ein Gewindeelement und ein Schraubelement
umfasst. Das Gewindeelement kann in das Schraubelement einschraubbar sein. Unter einem
Schraubelement wird dabei insbesondere ein Element mit einem Innengewinde verstanden.
Dies kann beispielsweise eine Mutter sein. Es ist aber auch möglich, dass das Schraubelement
einstückig und/oder einteilig mit dem Verbindungsprofil oder mit dem Befestigungselement
ausgebildet ist. Unter einem Gewindeelement wird dabei insbesondere ein Element mit
einem Außengewinde verstanden. Dies kann beispielsweise eine Mutter oder ein Gewindebolzen
sein.
[0032] Das Verbindungsprofil ist mittels des Gewindeelements und des Schraubelements am
Befestigungselement befestigbar. Der Abstand des Verbindungsprofils vom Befestigungselement
ist dadurch änderbar, wie weit das Gewindeelement in das Schraubelement eingeschraubt
ist. Dies ist ein besonders einfach zu verwendender Mechanismus zur Einstellung des
Abstands.
[0033] Es ist möglich, dass der Abstand stufenweise einstellbar ist. Dies kann insbesondere
vorteilhaft sein, um Herstellungsaufwand und/oder -kosten zu verringern.
[0034] Es ist möglich, dass die Klemmschutzeinrichtung ein Verbindungsmittel umfasst. Das
Abdeckprofil kann mit dem Verbindungsmittel am Befestigungselement befestigbar sein.
Der Abstand des Abdeckprofils ist dabei einstellbar.
[0035] Es ist möglich, dass der Abstand zwischen dem Abdeckprofil und der Türzarge einstellbar
ist, indem das Verbindungsmittel in verschiedenen Positionen am Befestigungselement
befestigt wird. Beispielsweise kann das Verbindungsmittel in verschiedenen Abständen
zur Türzarge am Befestigungselement befestigbar sein.
[0036] Es ist möglich, dass das Verbindungsmittel dazu ausgebildet ist, in einer ersten
Orientierung relativ zum Befestigungselement am Befestigungselement befestigbar zu
sein und in einer zweiten Orientierung relativ zum Befestigungselement vom Befestigungselement
lösbar zu sein. So kann das Verbindungsmittel besonders einfach am Befestigungselement
befestigt und von ihm gelöst werden.
[0037] Es ist möglich, dass das Verbindungsmittel rotationsasymmetrisch ausgebildet ist
und von der ersten Orientierung in die zweite Orientierung und umgekehrt durch eine
Drehung überführbar ist. Dabei erfolgt die Drehung vorzugsweise um eine Drehachse,
zu der das Verbindungsmittel rotationsasymmetrisch ausgebildet ist. Beispielsweise
kann das Verbindungsmittel als Exzenter ausgebildet sein.
[0038] Es ist möglich, dass das Verbindungsmittel und das Abdeckprofil für eine formschlüssige
Verbindung miteinander ausgebildet sind. Vorzugsweise ist die formschlüssige Verbindung
in der ersten Orientierung herstellbar und in der zweiten Orientierung nicht.
[0039] Es ist möglich, dass das Befestigungselement eine erste Rasterung aufweist. Das Verbindungsmittel
kann eine zweite Rasterung aufweisen. Die Rasterungen sind dazu ausgebildet, ineinander
zu greifen. Die Rasterungen können insbesondere in der ersten Orientierung ineinander
greifen, während sie in der zweiten Orientierung nicht ineinander greifen.
[0040] Es ist möglich, dass das Befestigungselement ein Langloch zur Befestigung an der
Türzarge aufweist. Das Langloch kann sich im an der Türzarge befestigten Zustand des
Befestigungselements in horizontaler Richtung erstrecken. Mit Hilfe des Langlochs
kann somit das Abdeckprofil auch in horizontaler Richtung verschoben und an verschiedene
Gegebenheiten angepasst werden.
[0041] Es ist möglich, dass das Befestigungselement ein Klappelement umfasst. Das Klappelement
kann dazu ausgebildet sein, bei der Befestigung des Befestigungselements an der Türzarge
im ausgeklappten Zustand an einem der Bänder der Tür anzuliegen. Das Klappelement
kann eingeklappt werden. Im eingeklappten Zustand steht es dann nicht in Kontakt mit
den Bändern. Mit dem Klappelement kann das Befestigungselement so angeordnet werden,
dass es bei Benutzung der Tür nicht in Kontakt mit den Bändern steht. Wenn das Befestigungselement
bei Benutzung der Tür in Kontakt mit den Bändern stünde, würden bei der Benutzung
unerwünschte Geräusche auftreten.
[0042] Es ist möglich, dass die Tür einen gefälzten Türflügel umfasst. Die Klemmschutzeinrichtung
eignet sich besonders gut für gefälzte Türflügel.
[0043] Es ist möglich, dass die Klemmschutzeinrichtung zumindest zwei Befestigungselemente
umfasst, die miteinander verbindbar sind. Dies vereinfacht die Montage.
[0044] Das Baukastensystem gemäß Anspruch 14 umfasst eine Klemmschutzeinrichtung nach einer
Ausführungsform der Erfindung und weitere Abdeckprofile. Das Abdeckprofil der Klemmschutzeinrichtung
und die weiteren Abdeckprofile werden im Rahmen dieser Beschreibung als "die Abdeckprofile"
bezeichnet. Die Abdeckprofile sind für Türbänder mit unterschiedlichen Durchmessern
ausgebildet. Die Abdeckprofile können für diesen Zweck beispielsweise unterschiedliche
Querschnitte aufweisen. Vorzugsweise weisen die Querschnitte der Abdeckprofile unterschiedliche
Umfänge auf.
[0045] Im am Befestigungselement befestigten Zustand der Abdeckprofile kann ein Öffnungsbereich
der Abdeckprofile dem Befestigungselement zugewandt sein. Dieser Öffnungsbereich kann
beispielsweise dazu dienen, dass das Abdeckprofil das Befestigungselement aufnimmt.
Der Öffnungsbereich kann bei allen Abdeckprofilen die gleiche Breite aufweisen. Unter
der Breite wird dabei im Rahmen dieser Beschreibung die horizontale Richtung verstanden,
die parallel zur Türzarge verläuft. Außerdem sind die Abdeckprofile am Befestigungselement
befestigbar.
[0046] Das Baukastensystem ist insbesondere vorteilhaft in Kombination mit den Distanzmitteln.
Es können dieselben Distanzmittel für alle Abdeckprofile verwendet werden. Wenn keine
Distanzmittel verwendet werden, kann ein Befestigungselement für alle Abdeckprofile
verwendet werden.
[0047] Unter einem Baukastensystem wird dabei im Rahmen dieser Beschreibung insbesondere
ein System verstanden, das mehrere Komponenten umfasst, die miteinander in unterschiedlichen
Variationen kombiniert werden können. So können beispielsweise unterschiedliche Abdeckprofile
mit einem einzigen Befestigungselement kombiniert werden, um unterschiedliche Klemmschutzeinrichtungen
aus dem Baukastensystem herzustellen.
[0048] Die Tür gemäß Anspruch 15 umfasst einen Türflügel, der vorzugsweise gefälzt ist,
Bänder und eine Klemmschutzeinrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung. Die
Bänder können auch als Scharniere bezeichnet werden. Das Befestigungselement ist an
der Türzarge befestigt. Der Türflügel ist über die Bänder an der Türzarge schwenkbar
befestigt. Die Klemmschutzeinrichtung deckt einen Bereich zwischen den Bändern und
unterhalb der Bänder ab. Die Klemmschutzeinrichtung kann somit auch den Bereich unterhalb
des untersten Bandes abdecken. Es ist auch möglich, dass die Klemmschutzeinrichtung
den Bereich oberhalb der Bänder, also auch oberhalb des obersten Bandes, abdeckt.
[0049] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Dabei werden für gleiche oder ähnliche Bauteile und für
Bauteile mit gleichen oder ähnlichen Funktionen dieselben Bezugszeichen verwendet.
Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf eine Tür mit einem Türflügel, einer Türzarge und
einer Klemmschutzeinrichtung;
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf ein Befestigungselement einer Klemmschutzeinrichtung
nach einer Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 3
- eine schematische perspektivische Ansicht einer Klemmschutzeinrichtung nach einer
Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 4
- schematische Schnittansichten der Klemmschutzeinrichtung aus Fig. 3;
- Fig. 5
- eine schematische perspektivische Ansicht von Bestandteilen einer Klemmschutzeinrichtung
nach einer Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 6
- eine schematische Schnittansicht der Bestandteile aus Fig. 5;
- Fig. 7
- eine schematische Schnittansicht der Bestandteile aus Fig. 5;
- Fig. 8
- eine schematische perspektivische Ansicht einer Klemmschutzeinrichtung mit den Bestandteilen
aus Fig. 5;
- Fig. 9
- eine schematische perspektivische Ansicht verschieden großer Abdeckprofile nach einer
Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 10
- eine schematische Schnittansicht der Abdeckprofile aus Fig. 9;
- Fig. 11 A-C
- schematische perspektivische Ansichten zweier Befestigungselemente nach einer Ausführungsform
der Erfindung;
- Fig. 12
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Abdeckprofils mit einer Ausnehmung
für einen Stift;
- Fig. 13
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Montagehilfselement nach einer Ausführungsform
der Erfindung;
- Fig. 14
- eine schematische Draufsicht auf eine Tür und das Montagehilfselement aus Fig. 13;
- Fig. 15 A-D
- schematische perspektivische Ansichten eines Befestigungselements nach einer Ausführungsform
der Erfindung;
- Fig. 16
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Montagehilfselements nach einer Ausführungsform
der Erfindung;
- Fig. 17 A-D
- schematische Ansichten eines Montagehilfselements nach einer Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 18
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Abdeckprofils und eines Befestigungselements;
- Fig. 19
- mehrere schematische Schnittansichten mehrerer verschiedener Abdeckprofile mit unterschiedlichen
Umfangslängen nach einer Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 20
- die Abdeckprofile aus Fig. 19 im an einem Befestigungselement befestigen Zustand;
- Fig. 21
- eine schematische Ansicht eines Abdeckprofils nach einer Ausführungsform der Erfindung
mit einer alternativen Befestigungsmöglichkeit; und
- Fig. 22
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Befestigungselements nach einer Ausführungsform
der Erfindung;
- Fig. 23
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Befestigungselements nach einer Ausführungsform
der Erfindung; und
- Fig. 24
- eine schematische perspektivische Ansicht des Befestigungselements aus Fig. 23 in
einem anderen Zustand.
[0050] Die in Figur 1 dargestellte Tür umfasst einen gefälzten Türflügel 103, eine Türzarge
102 und Türbänder 101. Der Türflügel 103 ist über die Türbänder 101 schwenkbar an
der Türzarge 102 befestigt. Beim Öffnen des Türflügels 103 entsteht ein Spalt zwischen
dem Türflügel 103 und der Türzarge 102. In diesen Spalt können beispielsweise menschliche
Körperteile wie Finger eingeführt werden, die dann beim Schließen der Tür eingeklemmt
werden. Um dies zu verhindern, werden Klemmschutzeinrichtungen verwendet. Die Klemmschutzeinrichtung
umfasst ein Abdeckprofil 100, das ein Einführen von menschlichen Körperteilen in den
Spalt zwischen dem Türflügel 103 und der Türzarge 102 verhindern oder zumindest erschweren
soll. Da der Abstand der Türbänder 101 von der Türzarge 102 unterschiedlich sein kann,
werden im Stand der Technik unterschiedliche Abdeckprofile 100 verwendet oder das
Abdeckprofil wird unterfüttert.
[0051] Die Klemmschutzeinrichtung nach einer Ausführungsform der Erfindung umfasst ein Befestigungselement
200 mit einem Langloch 201. Das Befestigungselement 200 lässt sich an der Türzarge
102 befestigen, indem eine Schraube durch das Langloch 201 in die Türzarge 102 geschraubt
wird. Die Position des Befestigungselements 200 kann aufgrund des Langlochs 201 in
horizontaler Richtung korrigiert werden.
[0052] Die Klemmschutzeinrichtung umfasst neben dem Befestigungselement 200 ein Abdeckprofil
100 und ein Verbindungsmittel 300. Das Verbindungsmittel 300 kann in unterschiedlichen
Abständen zur Türzarge 102 am Befestigungselement 200 befestigt werden. Die Befestigung
erfolgt über Formschluss. Zu diesem Zweck weist das Befestigungselement 200 Verzahnungen
301 und das Verbindungsmittel 300 eine Verzahnung 400 auf. Die Verzahnungen 301 und
400 sind dazu ausgebildet, ineinander zu greifen.
[0053] Das Verbindungsmittel 300 ist außerdem rotationsasymmetrisch zu einer Rotationsachse.
Durch Drehung um die Rotationsachse lässt sich das Verbindungsmittel 300 von einer
ersten Orientierung relativ zum Befestigungselement 200 in eine zweite Orientierung
relativ zum Befestigungselement 200 drehen. Die erste Orientierung ist in Fig. 4B
und Fig. 4C dargestellt, während die zweite Orientierung in Fig. 4A dargestellt ist.
In der ersten Orientierung ist das Verbindungsmittel 300 am Befestigungselement 200
befestigt, indem die Verzahnungen 301 und 400 ineinander greifen. In der zweiten Orientierung
ist das Verbindungsmittel 300 nicht am Befestigungselement 200 befestigt. Das Verbindungsmittel
300 kann auch als Exzenter bezeichnet werden. Der Abstand zwischen dem Verbindungsmittel
300 und der Türzarge 102 kann somit dadurch eingestellt werden, in welcher Position
das Verbindungsmittel 300 am Befestigungselement 200 befestigt wird.
[0054] Das Abdeckprofil 100 lässt sich am Verbindungsmittel 300 durch eine formschlüssige
Verbindung befestigen. Zu diesem Zweck weist das Verbindungsmittel 300 einen Kopf
401 und das Abdeckprofil 100 Befestigungsmittel 402 auf. Die Befestigungsmittel 402
sind dazu ausgebildet, den Kopf 401 zu umgreifen. Das Abdeckprofil 100 ist somit formschlüssig
am Verbindungsmittel 300 befestigbar.
[0055] Dadurch, dass das Verbindungsmittel 300 in unterschiedlichen Abständen zur Türzarge
102 am Befestigungselement 200 befestigt werden kann, lässt sich somit auch das Abdeckprofil
100 in unterschiedlichen Abständen zur Türzarge 102 befestigen. Es kann somit das
gleiche Abdeckprofil 100 für unterschiedliche Abstände der Türbänder 101 von der Türzarge
102 verwendet werden, ohne dass eine Unterfütterung benötigt wird. Es muss lediglich
die Position des Verbindungsmittels 300 relativ zum Befestigungselement 200 angepasst
werden.
[0056] Die in den Figuren 5 bis 8 dargestellte Ausführungsform der Erfindung umfasst ein
Verbindungsprofil 500, ein Befestigungselement 501, eine Schraube 502, ein Schraubelement
503, eine Schraube 600 und ein Abdeckprofil 100a-d. Das Befestigungselement 501 lässt
sich - ähnlich wie das Befestigungselement 200 - mit der Schraube 502 an der Türzarge
102 befestigen. Das Verbindungsprofil 500 ist mit der Schraube 600 am Befestigungselement
501 in unterschiedlichen Abständen zur Türzarge 102 befestigbar. Zu diesem Zweck ist
die Schraube 600 mit dem Verbindungsprofil 500 formschlüssig verbunden und in das
Schraubelement 503 einschraubbar. Das Schraubelement 503 kann beispielsweise eine
Mutter sein. Je nach dem, wie weit die Schraube 600 in das Schraubelement 503 eingeschraubt
ist, ändert sich der Abstand des Verbindungsprofils 500 von der Türzarge 102. In Figur
6 ist beispielsweise ein relativ großer Abstand des Verbindungsprofils 500 von der
Türzarge 102 dargestellt, wenn das Befestigungselement 501 an der Türzarge 102 befestigt
wird. In Figur 7 ist dieser Abstand relativ klein. Alternativ zur Schraube 600 kann
auch ein Gewindebolzen verwendet werden.
[0057] In Figur 8 sind unterschiedliche Abdeckprofile 100a-d dargestellt. Die Abdeckprofile
100a-d unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihren Durchmesser, sodass Spalte unterschiedlichen
Ausmaßes durch unterschiedliche Abdeckprofile 100a-d abgedeckt werden können. Jedes
der Abdeckprofile 100a-d lässt sich auf das Verbindungsprofil 500 klemmen, sodass
durch den Abstand des Verbindungsprofils 500 von der Türzarge 102 auch der Abstand
des Abdeckprofils 100a-d von der Türzarge 102 eingestellt werden kann.
[0058] Die Abdeckprofile 100b-d umfassen eine Rundung und sich zwei an den beiden Enden
der Rundung anschließende parallel zueinander verlaufende Endabschnitte. Der Durchmesser
der Rundung ist dabei größer als der Abstand der beiden Endabschnitte zueinander.
[0059] Die in Figur 9 dargestellten Abdeckprofile 900a-d unterscheiden sich von den Abdeckprofilen
100a-d aus Figur 8 unter anderem durch die Abstandsmittel 901 und die Klippelemente
902. Die Abstandsmittel 901 dienen dabei dazu, das Abdeckprofil 900a-d im gewünschten
Abstand zum Befestigungselement 1100 zu halten, sodass es sicher an ihm befestigt
ist. Durch die Abstandsmittel 901 wird somit verhindert, dass das Abdeckprofil 900a-d
zu weit auf das Befestigungselement 1100 aufgeschoben wird.
[0060] Die Klippelemente 902 werden formschlüssig am Befestigungselement 1100 befestigt.
Somit wird eine zuverlässige Verbindung zwischen dem Abdeckprofil 900a-d und dem Befestigungselement
1100 erreicht.
[0061] Das Befestigungselement 1100 umfasst Schraubelemente 1101 als Verbindungselemente,
an denen das Abdeckprofil 900a-d befestigt werden kann. Durch schrauben des Schraubelements
1101 kann der Abstand des Abdeckprofils 900a-d vom Befestigungselement 1100 eingestellt
werden. Außerdem umfassen die Befestigungselemente 1100 jeweils ein Klappelement 1102,
das in Figur 11A im ausgeklappten Zustand dargestellt ist. In Figur 11A sind zwei
Befestigungselemente 1100 formschlüssig miteinander verbunden, sodass der Abschnitt
zur Befestigung des Abdeckprofils 900a-d länger ist. Durch die Verbindung der beiden
Befestigungselemente 1100 miteinander wird die Montage vereinfacht, da die Befestigungselemente
1100 nicht getrennt voneinander positioniert und ausgerichtet werden müssen.
[0062] In Figur 11B ist eines der Klappelemente 1102 eingeklappt und die Befestigungselemente
1100 sind voneinander gelöst. In Figur 11C ist eines der Klappelemente 1102 eingeklappt
und die Befestigungselemente 1100 sind aneinander befestigt.
[0063] Das Klappelement 1102 ist vorteilhaft für die Positionierung des Befestigungselements
1100. Im ausgeklappten Zustand (Fig. 11A) kann das Befestigungselement 1100 an der
Türzarge befestigt werden, während das Klappelement 1102 am Türband anliegt. Anschließend
wird das Klappelement 1102 eingeklappt, sodass das Befestigungselement 1100 das Türband
nicht berührt, sodass keine unerwünschten Geräusche bei Benutzung der Tür auftreten.
[0064] In Figur 12 ist ein Abdeckprofil 900 dargestellt, das eine Ausnehmung 1200 aufweist.
Im am Befestigungselement 1100 befestigten Zustand fluchtet die Ausnehmung 1200 mit
einer Ausnehmung des Befestigungselements 1100, die für eine Befestigung des Befestigungselements
1100 an der Türzarge ausgebildet ist. Die Ausnehmung 1200 dient als Montagehilfe.
Durch sie kann ein Stift 1201 hindurchgeführt werden, mit dem vor der Befestigung
des Befestigungselements 1100 an der Türzarge ein Punkt angezeichnet werden kann,
an dem ein Loch in die Türzarge gebohrt werden kann, um das Befestigungselement 1100
an der Türzarge zu befestigen.
[0065] In den Figuren 13 und 14 ist ein Montagehilfselement 1300 mit einer Ausnehmung 1301
dargestellt. Die Ausnehmung 1301 erstreckt sich in der Höhenrichtung des Montagehilfselements
1300 von einer Oberseite des Montagehilfselements 1300 zu einer Unterseite des Montagehilfselements
1300. Der Mittepunkt der Ausnehmung 1301 ist dabei in der Mitte der Ober- und der
Unterseite des Montagehilfselements 1300 angeordnet. Der Abstand zu den seitlichen
Enden des Montagehilfselements 1300 beträgt jeweils die Hälfte des Durchmessers der
Bänder der Tür. Das Montagehilfselement 1300 kann an Kante 1400 der Tür angelegt werden.
Anschließend kann mit einem Stift 1201 eine Markierung auf die Türzarge gezeichnet
werden, an der ein Loch gebohrt werden kann, um das Befestigungselement 1100 an der
Türzarge zu befestigen. Die Markierung kann insbesondere punkt- oder linienförmig
ausgebildet sein. Eine linienförmige Markierung kann beispielsweise erreicht werden,
indem das Montagehilfselement 1300 an der Kante 1400 der in vertikaler Richtung bewegt
wird, während ein Stift durch die Ausnehmung 1301 hindurchragt. Die linienförmige
Markierung fluchtet dann mit der Rotationsachse der Bänder der Tür.
[0066] In Figur 15 ist ein Befestigungselement 1500 dargestellt, das sich insbesondere vom
Befestigungselement 1100 dadurch unterscheidet, dass es an den Enden jeweils Fixierungsmittel
1502 aufweist. Die Fixierungsmittel 1502 sind vorteilhaft, wenn ein Abdeckprofil am
Befestigungselement 1500 befestigt ist. Die Fixierungsmittel verhindern eine Rotationsbewegung
des Abdeckprofils relativ zum Befestigungselement.
[0067] Außerdem umfasst das Befestigungselement 1500 ein Verbindungselement 1501. Das Verbindungselement
1501 funktioniert im Prinzip ähnlich wie das Verbindungselement 1101 aus Figur 11.
Ein Abdeckprofil lässt sich formschlüssig am Verbindungselement 1501 anbringen. Das
Verbindungselement 1501 kann - wie in den Figuren 15A und 15B dargestellt - unterschiedlich
weit von der Türzarge, an der das Befestigungselement 1500 befestigt ist, weg geschraubt
werden. Auf diese Weise lässt sich der Abstand des Abdeckprofils von der Türzarge
einstellen.
[0068] In Figur 15C ist eine Endkappe 1503 dargestellt, die an den Fixierungsmitteln 1502
befestigt ist. Diese Endkappe 1503 kann eine Öffnung des am Befestigungselement 1500
befestigten Abdeckprofils abdecken. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass Verschmutzungen
in den Bereich zwischen dem Abdeckprofil und der Türzarge gelangen.
[0069] In Figur 15D sind weitere Endkappen 1504 dargestellt, die ebenfalls an den Fixierungsmitteln
1502 befestigt werden können. Zu diesem Zweck weisen sie eine Rasterung auf. Durch
die Rasterung wird ermöglicht, dass die Endkappen unterschiedlich weit in Richtung
der Mitte des Befestigungselements 1500 geschoben und in dieser Position befestigt
werden. Auf diese Weise wird ein Toleranzausgleich in der Längsrichtung des Befestigungselements
ermöglicht.
[0070] Es können außerdem unterschiedlich große Endkappen 1504 verwendet werden. Die Größe
der Endkappe 1504 kann vorzugsweise an die Größe des Abdeckprofils angepasst werden.
[0071] Das in Figur 16 dargestellte Montagehilfselement 1600 weist vier in Kreuzform miteinander
verbundene Abschnitte 1601, 1602, 1603 und 1604 auf. Die vier Abschnitte 1601, 1602,
1603 und 1604 weisen an ihren von der Mitte der Kreuzform wegweisenden Enden unterschiedliche
Dicken auf. Das Montagehilfselement 1600 kann dazu genutzt werden, den Abstand zwischen
der Türzarge und den Bandrollen der Tür zu ermitteln. Beispielsweise können am Befestigungselement
Markierungen vorhanden sein, die den Abschnitten 1601, 1602, 1603 und 1604 entsprechen
und dem Benutzer anzeigen, wie weit das Verbindungselement 1501 oder 1101 von der
Türzarge weg geschraubt werden muss. Ein Benutzer kann dann messen, welchem der Abschnitte
1601, 1602, 1603 und 1604 der Abstand zwischen der Türzarge und der Bandrolle am ehesten
entspricht und dann das Verbindungselement in eine entsprechende Position schrauben.
[0072] Es ist auch möglich, dass der Abstand zwischen der Türzarge und dem Abdeckprofil
mit Distanzmitteln 1803 eingestellt wird (siehe hierzu Figs. 18 und 21). In diesem
Fall kann auf den Abschnitten 1601, 1602, 1603 und 1604 ein Hinweis angebracht sein,
wie viele Distanzmittel 1803 genutzt werden müssen, um den gewünschten Abstand einzustellen.
Beispielsweise befindet sich in Figur 16 auf dem Abschnitt 1603 die Zahl 3 als Hinweis
darauf, dass drei Distanzmittel 1803 verwendet werden müssen, um den gewünschten Abstand
zwischen der Türzarge und dem Abdeckprofil einzustellen, wenn der Abstand zwischen
den Bandrollen und der Türzarge am ehesten der Dicke des Abschnitts 1603 entspricht.
[0073] Das in Figur 17 dargestellte Montagehilfselement 1700 wird vorzugsweise in Kombination
mit dem Montagehilfselement 1300 aus Figur 13 verwendet. Der Vorsprung 1701 des Montagehilfselements
1700 kann dabei in die Ausnehmung 1301 des Montagehilfselements 1300 eingesetzt werden.
Dabei ist zu beachten, dass der Vorsprung 1701 exzentrisch angeordnet ist und dass
das Montagehilfselement 1700 vieleckig ausgebildet ist. Somit hat der Vorsprung 1701
von jeder Seite einen anderen Abstand.
[0074] Das Montagehilfselement 1700 kann mit einer vom Benutzer zu wählenden Seite am Türblatt
angelegt werden. Wenn die Ausnehmung 1301 des Montagehilfselements 1300 direkt oberhalb
der Türbänder angeordnet ist, kann das Montagehilfselement 1700 entfernt werden und
eine Markierung durch die Ausnehmung 1301 an der Türzarge angebracht werden, die eine
Position markiert, an der das Befestigungselement befestigt werden soll, um den richtigen
Abstand zum Türblatt zu haben. Unter der Formulierung "direkt oberhalb der Türbänder"
wird dabei insbesondere verstanden, dass kein seitlicher Versatz zu den Türbändern
vorliegt. Selbstverständlich kann ein Freiraum zwischen den Türbändern und dem Montagehilfselement
1300 vorhanden sein. Wenn die Ausnehmung 1301 seitlich versetzt zu den Türbändern
angeordnet ist, sollte der Benutzer das Montagehilfselement 1700 so lange drehen,
bis die Ausnehmung 1301 direkt oberhalb der Türbänder angeordnet ist.
[0075] In Figur 18 sind zwei alternative Möglichkeiten zur Befestigung des Befestigungselements
1801 an einer Türzarge dargestellt. Das Befestigungselement 1801 weist an seinen beiden
Enden Fixierungsmittel 1802 auf. Diese unterscheiden sich insbesondere von den Fixierungsmitteln
1502 aus Figur 15 dadurch, dass keine Ausnehmung vorgesehen ist, die zur Befestigung
einer Endkappe genutzt werden könnte.
[0076] Das Befestigungselement 1801 wird mit Distanzmitteln 1803 an der Türzarge befestigt.
Zu diesem Zweck weist das Befestigungselement 1801 zwei Langlöcher 1805 und eine kreisförmige
Ausnehmung 1806 im Verbindungselement auf. Die Langlöcher 1805 und die Ausnehmung
1806 fluchten mit Ausnehmungen in den Distanzmitteln 1803.
[0077] Die Distanzmittel 1803 weisen außerdem Zentrierungsmittel 1807 auf, die als Erhöhungen
ausgebildet sind und im montierten Zustand in Vertiefungen des jeweils darüber angeordneten
Bauteils eingreifen. Hierdurch wird verhindert, dass, insbesondere beim Schrauben,
die Distanzmittel 1803 und das Befestigungselement 1801 relativ zueinander verdreht
werden.
[0078] Das Befestigungselement 1801 kann nun mit einer Schraube 1804 an der Türzarge befestigt
werden, die durch die kreisförmige Ausnehmung 1806 hindurchragt. In diesem Fall ist
eine seitliche Verstellung des Befestigungselements 1801, beispielsweise zum Toleranzausgleich,
nicht möglich. Alternativ dazu kann das Befestigungselement 1801 mit Schrauben 1804
an der Türzarge befestigt werden, die durch die Langlöcher 1805 ragen. In diesem Fall
ist eine Verschiebung des Befestigungselements 1801 zum Toleranzausgleich möglich.
[0079] Es ist zu beachten, dass das Befestigungselement 1801 auch nur entweder die Langlöcher
1805 oder die kreisförmige Ausnehmung 1806 aufweisen kann.
[0080] Das Abdeckprofil 1800 kann wie zuvor in Bezug auf andere Abdeckprofile beschrieben
am Befestigungselement 1801 befestigt werden.
[0081] In den Figuren 19 und 20 sind verschiedene Abdeckprofile 1900 für Türbänder mit unterschiedlichen
Durchmessern dargestellt. Dabei weisen die Abdeckprofile 1900 unterschiedliche Umfangslängen
auf. Jedes der Abdeckprofile 1900 weist eine im am Befestigungselement 1500 befestigten
Zustand eine Öffnung auf, die dazu genutzt wird, das Verbindungselement in das Abdeckprofil
1900 einzuführen. Die Breite dieser Öffnung ist bei allen Abdeckprofilen 1900 identisch
und in Figur 19 mit X gekennzeichnet. Außerdem weisen einige der Abdeckprofile 1900
Arme 1901 auf, die in Richtung des Verbindungselements ragen. Durch diese Arme 1901
wird erreicht, dass die Abdeckprofile trotz der unterschiedlichen Umfanglängen mit
demselben Verbindungselement verbunden werden können.
[0082] Die Arme 1901 sind außerdem vorteilhaft, wenn das Befestigungselement 1500 an der
Türzarge stoffschlüssig befestigt wird. Aufgrund der Arme 1901 kann eine auf das Abdeckprofil
1900 ausgeübte Kraft gut auf das Befestigungselement 1500 weitergeleitet werden, um
das Befestigungselement 1500 an der Türzarge festzudrücken.
[0083] Mit den Abdeckprofilen 1900 kann ein Baukastensystem bereitgestellt werden, aus dem
ein Benutzer ein passendes Abdeckprofil 1900 für die zu sichernde Tür auswählen kann.
Unabhängig von seiner Wahl kann er einfach das Befestigungselement 1500 für die Befestigung
benutzen. Somit wird der Aufwand für den Benutzer und der Herstellungsaufwand verringert.
Für mehrere Abdeckprofile 1900 wird lediglich das Befestigungselement 1500 benötigt.
[0084] In Figur 21 ist dargestellt, wie ein Abdeckprofil 1800 mit einer Ausnehmung 2100
an einem Befestigungselement 2103, das eine Ausnehmung 2102 aufweist, unter Verwendung
einer Schraube 2101 befestigt werden kann. Zu diesem Zweck wird die Schraube 2101
durch die Ausnehmungen 2100 und 2102 geführt. Die Schraube 2101 kann dann in die Türzarge
eingeschraubt werden. Zwischen dem Befestigungselement 2103 und der Türzarge können
dabei Distanzmittel 2104 angeordnet werden, die zwar als Distanzmittel 2104 bezeichnet
werden, aber die gleichen körperlichen Merkmale aufweisen wie das Befestigungselement
2103. Lediglich ihre Funktion und ihr Einsatzzweck unterscheiden sich vom Befestigungselement
2103. Im befestigten Zustand ragt die Schraube 2101 durch die Ausnehmungen 2102 des
Befestigungselements 2103 und der Distanzmittel 2104.
[0085] Eine Befestigung des Abdeckprofils 1800 unter Verwendung der Schraube 2101 ist auch
ohne Verwendung des Befestigungselements 1803 möglich. In diesem Fall kann die Schraube
durch das Abdeckprofil 1800 hindurchragen und direkt in die Türzarge eingeschraubt
sein.
[0086] Bei der in Figur 21 dargestellten Ausführungsform ist insbesondere zu beachten, dass
die Distanzmittel 2104, das Befestigungselement 2103 und das Abdeckprofil 1800 miteinander
fluchten. Eine solche Anordnung kann besonders einfach montiert werden.
[0087] Alternativ zur Befestigung des Abdeckprofils 1800, der Distanzmittel 2104 und des
Befestigungselements 2103 mit der Schraube 2101 können die Distanzmittel 2104 und
das Befestigungselement 2103 auch miteinander unabhängig vom Abdeckprofil 1800 verbunden
sein. Beispielsweise können die Distanzmittel 2104 und das Befestigungselement 2103
miteinander verklebt oder verschraubt sein und an der Türzarge mit Klebe oder einer
Schraube befestigt sein. Die Befestigung des Abdeckprofils 1800 am Befestigungselement
2103 kann unabhängig davon mit einer weiteren Schraube oder einer formschlüssigen
Verbindung erfolgen.
[0088] Der Abstand des Abdeckprofils 1800 von der Türzarge kann durch die Anzahl der Befestigungselemente
2104 eingestellt werden. Eine solche Befestigung ist insbesondere sehr einfach zu
montieren.
[0089] Es ist auch möglich, die in den Figuren 19, 20 und 21 dargestellten Ausführungsformen
zu kombinieren. Es können beispielsweise die Distanzmittel 2104 eingesetzt werden,
um bei den Abdeckprofilen den Abstand zur Türzarge einzustellen.
[0090] Das Befestigungselement 2200 aus Fig. 22 unterscheidet sich vom Befestigungselement
2300 aus Fig. 23 durch ein als Klebepad 2201 ausgebildetes Klebemittel. Die Befestigungselemente
2200 und 2300 weisen Verdickungen 2202 und ein Verbindungselement 2203 mit Verriegelungsmitteln
2204 auf. Das Befestigungselement 2200 kann bei der Montage mit dem Klebepad 2201
stoffschlüssig mit einer Türzarge verbunden werden. Da diese Verbindung nicht ausreicht,
wird zusätzlich eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung, wie beispielsweise
eine Schraubverbindung, zwischen der Türzarge und dem Befestigungselement 2200 hergestellt.
Die Befestigung mit dem Klebepad 2201 ist dabei vorteilhaft, um Ausnehmungen in die
Türzarge zu bohren und/oder Schrauben durch das Befestigungselement 2200 in die Türzarge
zu schrauben. Bei diesen Tätigkeiten muss der Monteur das Befestigungselement 2200
nicht festhalten.
[0091] Ein Abstand des Abdeckprofils vom Befestigungselement 2200 oder 2300 ist dadurch
einstellbar, dass das Verbindungselement 2203 geschraubt wird. Das Verbindungselement
2203 unterscheidet sich vom Verbindungselement 1501 insbesondere dadurch, dass es
nur an zwei Seiten Verriegelungsmittel 2204 aufweist. Diese beiden Seiten liegen einander
gegenüber. Zwei andere Seiten des Verbindungselements 2203 sind frei von Verriegelungsmitteln,
die für eine formschlüssige Verbindung mit dem Abdeckprofil ausgebildet sind.
[0092] In Figur 24 ist das Verbindungselement 2203 in einer ersten Orientierung dargestellt,
sodass die Verriegelungsmittel 2204 für eine formschlüssige Verbindung mit dem Abdeckprofil
angeordnet sind. In Figur 23 ist das Verbindungselement 2203 im Vergleich zur Figur
24 um 90° gedreht. Diese Orientierung wird als zweite Orientierung bezeichnet. In
der zweiten Orientierung kann keine formschlüssige Verbindung zwischen den Verriegelungsmitteln
2204 und dem Abdeckprofil hergestellt werden.
[0093] Bei der Montage kann der Abstand zwischen dem Abdeckprofil und dem Befestigungselement
2200 bzw. 2300 durch Schrauben des Verbindungselements 2203 eingestellt werden. Das
Abdeckprofil kann immer wieder angelegt werden, um zu gucken, ob der gewünschte Abstand
eingestellt ist. Wenn der gewünschte Abstand eingestellt ist, kann das Verbindungselement
2203 in die erste Orientierung gebracht werden. Anschließend kann das Abdeckprofil
formschlüssig mit den Verriegelungsmitteln 2204 verbunden werden, sodass es nicht
mehr so einfach wie in der ersten Orientierung des Verbindungselements 2203 vom Befestigungselement
2200 bzw. 2300 entfernt werden kann.
[0094] Das Verbindungselement 2203 weist außerdem einen Hinweis auf, der einem Benutzer
anzeigt, ob sich das Verbindungselement 2203 in der ersten oder in der zweiten Orientierung
befindet. Bei den Befestigungselementen 2200 und 2300 ist dies ein Pfeil.
[0095] Die Verdickungen 2202 sind für eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Abdeckprofil
ausgebildet. Bei der Montage kann das Abdeckprofil kraftschlüssig mit dem Befestigungselement
2200 bzw. 2300 verbunden werden. Diese Verbindung kann relativ einfach wieder gelöst
werden, falls der Abstand des Abdeckprofils vom Befestigungselement 2200 bzw. 2300
noch verändert werden soll.
1. Klemmschutzeinrichtung für eine Tür, umfassend ein Befestigungselement (200; 501;
1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) zur Befestigung an einer Türzarge (102) der Tür
und ein Abdeckprofil (100; 900; 1800; 1900), wobei das Abdeckprofil (100; 900; 1800;
1900) am Befestigungselement (200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) befestigbar
ist, wobei ein Abstand des Abdeckprofils (100; 900; 1800; 1900) von der Türzarge (102)
im am Befestigungselement (200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) befestigten
Zustand und im an der Tür befestigten Zustand des Befestigungselements (200; 501;
1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) einstellbar ist.
2. Klemmschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Klemmschutzeinrichtung ein Verbindungselement (1101; 1501; 2203) umfasst, mit
dem das Abdeckprofil (100; 900; 1800; 1900) am Befestigungselement (200; 501; 1100;
1500; 1801; 2103; 2200; 2300) befestigbar ist, wobei das Verbindungselement (1101;
1501; 2203) über eine Schraubverbindung mit dem Befestigungselement (200; 501; 1100;
1500; 1801; 2103; 2200; 2300) verbunden ist, und wobei der Abstand des Abdeckprofils
(100; 900; 1800; 1900) mittels der Schraubverbindung einstellbar ist.
3. Klemmschutzeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) Verdickungen
(2202) umfasst, die für eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Abdeckprofil (100;
900; 1800; 1900) ausgebildet sind.
4. Klemmschutzeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschutzeinrichtung Fixierungsmittel (1502; 1802) umfasst, die sich von einem
Ende des Befestigungselements (200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) aus in
einem Winkel größer als 90° in Richtung des Abdeckprofils (100; 900; 1800; 1900) erstrecken,
wenn das Abdeckprofil (100; 900; 1800; 1900) am Befestigungselement (200; 501; 1100;
1500; 1801; 2103; 2200; 2300) befestigt ist.
5. Klemmschutzeinrichtung nach einem der vorherigen vier Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (1101; 1501; 2203) Verriegelungsmittel _(2204) umfasst, wobei
die Verriegelungsmittel (2204) in einer ersten Orientierung des Verbindungselements
(1101; 1501; 2203) relativ zum Befestigungselement (200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103;
2200; 2300) für eine formschlüssige Verbindung mit dem Abdeckprofil (100; 900; 1800;
1900) in einer Ausrichtung des Abdeckprofils (100; 900; 1800; 1900) relativ zum Befestigungselement
(200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) ausgebildet sind, und wobei bei einer
zweiten Orientierung des Verbindungselements (1101; 1501; 2203) relativ zum Befestigungselement
(200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) in derselben Ausrichtung relativ zum
Befestigungselement (200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) keine formschlüssige
Verbindung des Abdeckprofils (100; 900; 1800; 1900) mit den Verriegelungsmitteln (2204)
möglich ist.
6. Klemmschutzeinrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (1101; 1501; 2203) von der ersten Orientierung in die zweite
Orientierung und umgekehrt, vorzugsweise um 90°, drehbar ist.
7. Klemmschutzeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschutzeinrichtung eine Endkappe (1503; 1504) umfasst, die an einem Ende
des Befestigungselements (200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) befestigbar
ist, wobei die Endkappe (1503; 1504) dazu ausgebildet ist, ein Ende des Abdeckprofils
(100; 900; 1800; 1900) abzudecken.
8. Klemmschutzeinrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstand der Endkappe (1503; 1504) vom Ende des Befestigungselements (200; 501;
1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) im am Befestigungselement (200; 501; 1100; 1500;
1801; 2103; 2200; 2300) befestigten Zustand einstellbar ist.
9. Klemmschutzeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) über eine
form- und/oder kraftschlüssige Verbindung an der Türzarge (102) befestigbar ist, wobei
die Klemmschutzeinrichtung ein Klebemittel (2201) umfasst, mit dem das Befestigungselement
(200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) vor Herstellung der form- und/oder
kraftschlüssigen Verbindung an der Türzarge (102) befestigbar ist.
10. Klemmschutzeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschutzeinrichtung Distanzmittel (1803; 2104) umfasst, die zwischen dem Befestigungselement
(200; 501; 1100; 1500; 1801; 2103; 2200; 2300) und der Türzarge (102) anordbar sind,
wobei die Distanzmittel (1803; 2104) und das Befestigungselement (200; 501; 1100;
1500; 1801; 2103; 2200; 2300) mit dem Abdeckprofil (100; 900; 1800; 1900) fluchten.
11. Klemmschutzeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschutzeinrichtung ein Montagehilfemittel (1700) umfasst, wobei das Montagehilfemittel
(1700) einen Vorsprung (1701) aufweist, der dazu ausgebildet ist, in eine Ausnehmung
des Verbindungselements (1101; 1501; 2203) einzugreifen, wobei das Montagehilfemittel
(1700) vieleckig, vorzugsweise zumindest fünfeckig, ausgebildet ist, und wobei der
Vorsprung (1701) exzentrisch angeordnet ist.
12. Klemmschutzeinrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (200; 501; 1500; 1801) ein Langloch (201) zur Befestigung
an der Türzarge (102) aufweist, wobei sich das Langloch (201) im an der Türzarge (102)
befestigten Zustand des Befestigungselements (200; 501; 1500; 1801) in horizontaler
Richtung erstreckt.
13. Klemmschutzeinrichtung nach zumindest einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (1100) ein Klappelement (1102) umfasst, wobei das Klappelement
(1102) dazu ausgebildet ist, bei der Befestigung des Befestigungselements (1100) an
der Türzarge (102) im ausgeklappten Zustand an einem der Bänder (101) der Tür anzuliegen,
wobei das Klappelement (1102) einklappbar ist und im eingeklappten Zustand nicht in
Kontakt mit den Bändern (101) steht.
14. Baukastensystem, umfassend eine Klemmschutzeinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Baukastensystem weitere Abdeckprofile (1900) umfasst, wobei die Abdeckprofile
(1900) für Türbänder mit unterschiedlichen Durchmessern ausgebildet sind, und wobei
ein im am Befestigungselement (200; 501; 1500; 1801; 2200; 2300) befestigten Zustand
der Abdeckprofile dem Befestigungselement (200; 501; 1500; 1801; 2200; 2300) zugewandter
Öffnungsbereich der Abdeckprofile (1900) bei allen Abdeckprofilen (1900) die gleiche
Breite (X) aufweist.
15. Tür, umfassend eine Türzarge (102), einen Türflügel (103), Bänder (101) und eine Klemmschutzeinrichtung
nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei das Befestigungselement (200; 501)
an der Türzarge (102) befestigt ist, wobei der Türflügel (103) über die Bänder (101)
an der Türzarge (102) schwenkbar befestigt ist, und wobei die Klemmschutzeinrichtung
einen Bereich zwischen den Bändern (101) und unterhalb der Bänder (101) abdeckt.