[0001] Der Gegenstand der Erfindung ist ein Leuchtengehäuse, das zwei Gehäuseteile aufweist,
die mittels einer Schnappverbindung einfach und vorzugsweise lösbar miteinander verbunden
werden können. Eine solche Schnappverbindung ist vorteilhaft, da die beiden Gehäuseteile
ohne Befestigungsmittel verbunden und wieder voneinander getrennt werden können. Dies
erleichtert den Zugang zu innen liegenden Bauteilen und vereinfacht Reparaturen. Leuchtengehäuse
können grundsätzlich als Einzelteile separat gefertigt werden. Eine einfachere und
günstigere Art der Herstellung liegt allerdings in der Verwendung von extrudierten
Profilen. Als Materialien können dabei geeignete extrudierbare Kunststoffe oder Metalle
wie insbesondere Aluminium eingesetzt werden. Metalle sind nicht nur wegen ihrer höheren
Stabilität, sondern auch wegen ihrer besseren Wärmeleitfähigkeit gegenüber Kunststoffen
in der Regel bevorzugt. Sie eignen sich grundsätzlich besser zur Ableitung der Wärme,
die von den Leuchtmitteln während des Betriebs erzeugt wird.
[0002] Wenn das Leuchtengehäuse aus mehreren Gehäusebestandteilen besteht, sollten diese
gut wärmeleitend miteinander verbunden sein, damit eine ausreichende Wärmeabfuhr über
das gesamte Leuchtengehäuse erfolgen kann. Dies setzt eine hohe Passgenauigkeit der
Gehäusebestandteile voraus. Diese ist jedoch gerade bei der Verwendung extrudierter
Profile zur Herstellung der Gehäusebestandteile häufig nicht in ausreichendem Maße
vorhanden, da während des Extrusionsprozesses relativ große Fertigungstoleranzen auftreten.
Leuchtengehäuse, die aus extrudierten Profilen gefertigte Bestandteile verwenden,
haben daher häufig das Problem, dass die mangelnde Passgenauigkeit der Gehäusebestandteile
zu schlecht sitzenden und unzureichend schließenden Schnappverbindungen führt, die
zudem eine schlechte Wärmeleitfähigkeit zwischen den Gehäusebestandteile verursachen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es entsprechend, ein Leuchtengehäuse anzugeben, das zwei
aus extrudierten Profilen hergestellte Gehäusebestandteile aufweist, die mittels Schnappverbindung
miteinander verbunden sind, welches die vorstehend beschriebenen Nachteile nicht aufweist
und trotz möglicher Fertigungstoleranzen der Gehäusebestandteile zu einer zuverlässigen
Schnappverbindung bei gleichzeitig guter Wärmeleitfähigkeit zwischen den Gehäusebestandteilen
führt.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit dem Leuchtengehäuse gemäß Anspruch 1. Bevorzugte
Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben. Weiterhin betrifft
die Erfindung eine Leuchte, insbesondere eine Pflanzenleuchte, welche das erfindungsgemäße
Leuchtengehäuse und wenigstens ein Leuchtmittel umfasst.
[0005] In einem ersten Aspekt betrifft die Erfindung also ein Leuchtengehäuse zur Aufnahme
wenigstens eines Leuchtmittels, insbesondere wenigstens einer LED, mit zwei Gehäuseteilen
in Form extrudierter Profile, von denen ein erstes Gehäuseteil einen Grundkörper mit
einem Bodenbereich und von diesem ausgehenden Seitenbereichen aufweist und das zweite
Gehäuseteil in einem vom Bodenbereich entfernt gelegenen Bereich so angeordnet und
an dem ersten Gehäuseteil befestigt ist, dass es eine von den Seitenbereichen begrenzte
Öffnung des ersten Gehäuseteils abdeckt. Somit wird ein von erstem und zweitem Gehäuseteil
umgebener Hohlraum definiert, in welchem beispielsweise Leuchtenbauteile (z. B. elektronische
Bauteile wie Treiber, Platinen oder Sonstiges) angeordnet werden können. Erstes und
zweites Gehäuseteil sind unter Ausbildung einer Schnappverbindung aneinander befestigt
sind, bei der an jedem der Seitenbereiche eine Formschlussverbindung zwischen einer
Haltefläche des Seitenbereichs und einer Kontaktfläche des zweiten Gehäuseteils gebildet
wird. Die Kontaktflächen befinden sich in einem Seitenrandbereich des zweiten Gehäuseteils,
wobei jeweils eine Kontaktfläche und eine Haltefläche durch ein komplementäres Paar
eines sich in Längsrichtung des jeweiligen Profils erstreckenden zylindersegmentförmigen
Vorsprungs und einer zylindersegmentförmigen Vertiefung gebildet werden.
[0006] Eine Kernidee der Erfindung besteht in der Verwendung eines komplementären Paares
eines zylindersegmentförmigen Vorsprungs und einer zylindersegmentförmigen Vertiefung
und einer entsprechend geformten Haltefläche im ersten Gehäuseteil sowie einer komplementären
Kontaktfläche im zweiten Gehäuseteil zur Herstellung der Schnappverbindung. Je Seitenbereich
des ersten Gehäuseteils ist dabei ein komplementäres Paar aus Kontaktfläche und Haltefläche
vorgesehen. Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob sich die Vertiefung im ersten
oder zweiten Gehäuseteil befindet und entsprechend der Vorsprung im zweiten oder ersten
Gehäuseteil. In beiden Fällen ermöglicht die gerundete Form der Kontakt- und Halteflächen,
dass diese sich beim Zusammenbau der Gehäuseteile entlang der Rundung gegeneinander
verschieben und so Größenabweichungen der Teile aufgrund von Fertigungstoleranzen
ausgleichen können. Anders gesagt, ändert sich die Lage der Berührungsfläche zwischen
erstem und zweitem Gehäuseteil auf Kontakt- und Halteflächen in Abhängigkeit von den
Abmessungen der beiden Gehäuseteile geringfügig. Anders als im Falle ebener Kontakt-
und Halteflächen führen die Abmessungsänderungen aber nicht dazu, dass diese Berührungsfläche
sich extrem verkleinert oder gar nicht mehr gebildet wird. Die auch im Falle von Fertigungstoleranzen
stets praktisch gleich groß bleibende Berührungsfläche zwischen den beiden Gehäuseteilen
führt sowohl zu einer sicheren Schnappverbindung als auch zu einer guten Wärmeleitung
zwischen diesen. Besonders gut gelingt die Verbindung zwischen erstem und zweitem
Gehäuseteil, wenn zumindest eines der Gehäuseteile in dem Bereich, in dem die Schnappverbindung
zum anderen Gehäuseteil hergestellt wird, flexibel ausgebildet ist. Hierfür bietet
sich besonders das erste Gehäuseteil an, das beispielsweise derart ausgebildet ist,
dass zumindest diejenigen Teile der Seitenbereiche, in denen die Halteflächen ausgebildet
sind, seitlich auffedern können. Diese Eigenschaft wird sich in aller Regel bereits
ohne zusätzliche Maßnahmen allein aufgrund der Form und des Materials des ersten Gehäuseteils
einstellen.
[0007] Bevorzugt ist die Anordnung von Kontakt- und Halteflächen derart, dass das jeweilige
Zylindersegment, welches die Haltefläche bzw. die Kontaktfläche definiert, gegenüber
der Aufschubrichtung, in der das zweite Gehäuseteil auf die zu verschließende Öffnung
aufgesetzt wird, etwas verkippt angeordnet ist, und zwar bevorzugt derart, dass die
Öffnungsweite an dem vom Bodenbereich des ersten Gehäuseteils abgelegenen Rand des
Zylindersegments größer ist als an dem näher zum Bodenbereich liegenden Rand des Zylindersegments.
Der Winkel zwischen der Kreissehne des Zylindersegments und der Aufschubrichtung (senkrecht
zur Verbindungsebene zwischen den äußersten Punkten der gegenüberliegenden Halteflächen)
beträgt vorzugsweise maximal 15°, insbesondere maximal 10° (gemessen als kleinstmöglicher
Winkel zwischen den Geraden). Diese Anordnung erleichtert das Einsetzen des Deckelteils
in die Öffnung des ersten Gehäuseteils. Das Deckelteil wird, abhängig von seinen jeweiligen
Abmessungen, mehr oder weniger weit in Richtung auf den Bodenbereich vorgeschoben
und drückt dabei den Seitenbereich mehr oder weniger weit nach außen auf. Die federnde
Ausbildung der Seitenbereiche und die gerundete Kontur der Kontakt- und Halteflächen
sorgt dabei jedoch stets dafür, dass sich die Größe der Berührungsfläche zwischen
erstem Gehäuseteil und Deckelteil praktisch nicht ändert und somit eine stabile und
gut wärmeleitende Schnappverbindung erhalten wird.
[0008] Die Kernidee der Erfindung lässt sich auf die verschiedensten Formen von Leuchtengehäusen
anwenden. Beispielhaft kann auf Leuchtengehäuse verwiesen werden, bei denen das erste
Gehäuseteil einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist. Dabei kann der
Bodenbereich eben oder gekrümmt verlaufen. Die Seitenbereiche erstrecken sich bevorzugt
parallel zueinander vom Bodenbereich weg. Es sind jedoch auch Formen möglich, in denen
die Seitenbereiche in einem Winkel zueinander verlaufen. In einem Extremfall können
sich die Seitenbereiche V-förmig nach außen erstrecken, wobei der Bodenbereich dann
lediglich die Spitze des V bildet. Die Seitenbereiche müssen nicht zwingend gerade
verlaufen, sondern können auch gebogen sein. Seitenbereiche und Bodenbereich des ersten
Gehäuseteils sind integral und einstückig miteinander ausgebildet und werden als einheitliches
Profil durch Extrusion gefertigt. Zweckmäßig werden die ersten Gehäuseteile von einem
Strangprofil größerer Länge abgetrennt.
[0009] Das zweite Gehäuseteil, nachfolgend auch als Deckelteil bezeichnet, wird ebenfalls
als einstückiges, einheitliches Profil durch Extrusion hergestellt und, wie das erste
Gehäuseteil, vorzugsweise von einem längeren Strangprofil abgetrennt. Das Deckelteil
ist so ausgebildet, dass es eine von den Seitenbereichen des ersten Gehäuseteils begrenzte
Öffnung verschließen kann. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich, dass das Deckelteil
die gleiche Länge wie das erste Gehäuseteil besitzt. In der Regel wird das Deckelteil
allerdings die gleiche Länge wie das erste Gehäuseteil aufweisen. Das Deckelteil dient
zweckmäßig dazu, denjenigen Bereich des Leuchtengehäuses abzudecken, in dem Komponenten
wie Netzteil, Treiberschaltung, Zuleitungen oder Ähnliches angeordnet sind. Es dient
außerdem zweckmäßig als Träger für das wenigstens eine Leuchtmittel, dessen Wärme
über das Gehäuse abgeführt werden soll. Wie das erste Gehäuseteil kann auch das Deckelteil
grundsätzlich beliebige Formen aufweisen, abgesehen davon, dass es der von den Seitenbereichen
des ersten Gehäuseteils definierten Öffnung angepasst werden muss. Das Deckelteil
kann im Wesentlichen eben, aber auch gewinkelt oder gebogen ausgebildet sein. Bevorzugt
ist ein im Wesentlichen ebenes Deckelteil, das insbesondere mit einem ersten Gehäuseteil
mit U-förmigem Querschnitt verwendet wird, sodass das zusammengesetzte Leuchtengehäuse
im Großen und Ganzen die Form eines lang gestreckten Kastens besitzt. Da die Profile
zu den Stirnseiten hin offen sind, wird das Leuchtengehäuse vorzugsweise mit stirnseitigen
Abdeckungen verschlossen.
[0010] Aufgrund der Tatsache, dass sowohl erstes als auch zweites Gehäuseteil als extrudierte
Profile ausgebildet sind, bleibt deren Form in der Längserstreckungsrichtung, d.h.
der Extrusionsrichtung, konstant, es sei denn, die Profile werden nachträglich bearbeitet.
Entsprechend verlaufen auch die Halteflächen, die im Bereich der Seitenbereiche des
ersten Gehäuseteils angeordnet sind, und die Kontaktflächen des Deckelteils über die
gesamte Länge der jeweiligen Profile bzw. Gehäuseteile. Entsprechend kann das Deckelteil,
wenn es kürzer als das erste Gehäuseteil ist, an jeder beliebigen Stelle in der Längserstreckungsrichtung
des ersten Gehäuseteils aufgesetzt werden, was zu einer großen Flexibilität hinsichtlich
der Anordnung der Komponenten im Leuchtengehäuse führt. Durch Variation der Länge
der Gehäuseteile und unterschiedliche Anordnung der Komponenten innerhalb des Leuchtengehäuses
können also die gleichen Profile zur Herstellung unterschiedlicher Leuchtengehäuse
und Leuchten verwendet werden.
[0011] Das Deckelteil kann so mit dem ersten Gehäuseteil verbunden werden, dass es zwischen
den Innenseiten der Seitenbereiche des ersten Gehäuseteils zu liegen kommt, oder aber
derart, dass das Deckelteil die freien Enden der Seitenbereiche umgreift. In ersterem
Fall liegen die Halteflächen des ersten Gehäuseteils in dessen Innerem, in letzterem
Fall auf dessen Außenseite. In ersterem Fall befinden sich die Kontaktflächen des
Deckelteils an dessen Außenrand. Um die Größe der Kontaktflächen zu erhöhen, kann
es dabei zweckmäßig sein, in den Seitenrandbereichen des zweiten Gehäuseteils in Richtung
auf den Bodenbereich des ersten Gehäuseteils vorstehende Vorsprünge auszubilden, an
denen sich dann die Kontaktflächen befinden. Die Ausbildung von Vorsprüngen im Seitenrandbereich
des Deckelteils bietet sich auch für den Fall an, dass das Deckelteil die Seitenbereiche
des ersten Gehäuseteils umgreift. Dann liegen die Kontaktflächen jedoch an den Innenseiten
der Vorsprünge. Der erstere Fall mit innenliegendem Deckelteil ist bevorzugt.
[0012] Um das Aufsetzen des Deckelteils auf das erste Gehäuseteil zu erleichtern und ein
unbeabsichtigtes späteres Verrutschen des Deckelteils zu verhindern, weist das erste
Gehäuseteil zweckmäßig wenigstens einen Anschlag für das zweite Gehäuseteil auf, der
benachbart zu wenigstens einer der Halteflächen angeordnet ist. Bevorzugt sind beidseitig
jeder der Halteflächen Anschläge vorhanden, die besonders bevorzugt bereits bei der
Herstellung des Profils mit eingeformt werden und sich entsprechend über die gesamte
Länge des ersten Gehäuseteils erstrecken. Die Anschläge sind dabei so angeordnet,
dass sie zwar einen gewissen Spielraum des Deckelteils im Hinblick auf den vorstehend
besprochenen Toleranzausgleich bei der Herstellung der Schnappverbindung ermöglichen,
ein weitergehendes Verschieben des Deckelteils auf dem ersten Gehäuseteil jedoch unterbinden.
[0013] Grundsätzlich können sich die Halteflächen des ersten Gehäuseteils am äußersten Ende
der Seitenbereiche befinden. Bevorzugt ist es jedoch, die Halteflächen in einem Abstand
zu den freien Enden der Seitenbereiche anzuordnen. Die freien Enden der Seitenbereiche
stehen dann über die Halteflächen und das an diesem befestigte Deckelteil vor. Diese
vorstehenden freien Enden können zur Befestigung weiterer Komponenten des Leuchtengehäuses
verwendet werden, insbesondere zur Befestigung eines Fensterbauteils, das üblicherweise
aus einem transparenten Kunststoff besteht. Ist das Deckelteil kürzer als das erste
Gehäuseteil, wäre es grundsätzlich möglich, das Fensterbauteil seitlich des Deckelteils
in gleicher Weise wie dieses an den Halteflächen des ersten Gehäuseteils zu befestigen.
Dies ist allerdings optisch weniger ansprechend und macht es zudem erheblich schwieriger,
das Leuchtengehäuse nach außen abzudichten. Bevorzugt ist es daher, dass sich das
Fensterbauteil über die gesamte Länge des Leuchtengehäuses erstreckt und an einer
gesonderten Halterung, bevorzugt ebenfalls mittels Schnappverbindung, befestigt ist.
Entsprechend sind in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung an den freien
Enden der Seitenbereiche des ersten Gehäuseteils Rastmittel zur, vorzugsweise lösbaren,
Befestigung eines Fensterbauteils vorgesehen. Dabei handelt es sich zweckmäßig entweder
um Rastvorsprünge oder Rastvertiefungen, die ebenfalls bereits beim Extrudieren des
Profils gebildet werden. Entsprechend erstrecken sich diese erneut über die gesamte
Länge des Leuchtengehäuses. Am Fensterbauteil sind zu den Rastmitteln des ersten Gehäuseteils
komplementäre Rastmittel, also Rastvertiefungen oder Rastvorsprünge, ausgebildet,
die beim Aufsetzen des Fensterbauteils auf das erste Gehäuseteil zu einer Schnappverbindung
führen.
[0014] Das erfindungsgemäße Leuchtengehäuse ist bevorzugt so ausgebildet, dass die Schnappverbindungen
zwischen erstem und zweitem Gehäuseteil und/oder erstem Gehäuseteil und Fensterbauteil
als lösbare Schnappverbindungen ausgebildet sind. Bevorzugt lässt sich die Schnappverbindung
ganz ohne oder unter Zuhilfenahme einfachster Werkzeuge mit wenigen Handgriffen lösen.
Hierzu reicht zum Beispiel ein einfacher Schraubendreher aus, der allerdings nicht
zum Lösen von Befestigungsschrauben benötigt wird, sondern hinter Vorsprünge des Deckelteils
eingeschoben und dann als Hebel zum Abheben des Bauteils eingesetzt wird.
[0015] Zum Abheben des Deckelteils vom ersten Gehäuseteil ist bevorzugt in wenigstens einem
der Seitenbereiche des ersten Gehäuseteils im Bereich zwischen der Haltefläche und
dem freien Ende eine sich in Längsrichtung des Profils erstreckende Nut vorgesehen.
Weiterhin befindet sich zweckmäßig auch im Deckelteil eine Nut, und zwar auf seiner
vom Bodenbereich abgewandten Seite angrenzend an wenigstens eine Kontaktfläche. Besonders
bevorzugt sind die Nuten von erstem und zweitem Gehäuseteil derart gegenüberliegend
angeordnet, dass sie eine gemeinsame Öffnung bilden, welche von der dem Bodenbereich
gegenüberliegenden Seite des Leuchtengehäuses her zugänglich ist. In diese Öffnung
kann ein Schlitzschraubendreher eingeschoben werden, um Deckelteil und erstes Gehäuseteil
auseinander zu bewegen und den Deckelteil vom ersten Gehäuseteil abzuheben. Dabei
ist die Öffnungsbreite zweckmäßig gerade so groß, dass man den Schraubendreher mit
der Schmalseite in die Öffnung einführen kann, der Schraubendreher beim Drehen jedoch
mit seinen Kanten die Öffnungsränder berührt und so Deckelteil und Gehäuseteil durch
eine Drehbewegung des Schraubendrehers auseinander bewegt werden können.
[0016] Zusätzlich zu den beschriebenen Merkmalen kann das erfindungsgemäße Leuchtengehäuse
weitere Merkmale aufweisen, wie sie grundsätzlich bereits von Leuchtengehäusen aus
dem Stand der Technik bekannt sind. Beispielsweise kann das Leuchtengehäuse zusätzliche
Haltemittel aufweisen, an denen entweder weitere Komponenten wie insbesondere die
Leuchtmittel, Platinen, Zuleitungen, Netzteile, Treiber usw. befestigt werden können
oder an denen das Leuchtengehäuse selbst aufgehängt werden kann. Bei den zusätzlichen
Haltemitteln kann es sich insbesondere um Haltevorsprünge handeln, die besonders im
ersten Gehäuseteil ausgebildet sind. Dabei ist es erneut bevorzugt, diese zusätzlichen
Haltemittel integral in dem extrudierten Profil vorzusehen und im Extrusionsschritt
mit herzustellen.
[0017] Als Material für die Gehäuseteile kommen grundsätzlich alle extrudierbaren Materialien
infrage, welche den mechanischen Belastungen und Temperaturbedingungen standhalten,
die beim Einsatz der erfindungsgemäßen Leuchte zu erwarten sind. Dies können geeignete
extrudierbare Kunststoffe und vor allem extrudierbare Metalle, insbesondere Aluminium,
sein. Bevorzugt, aber nicht zwingend, werden für erstes und zweites Gehäuseteil die
gleichen Materialien verwendet. Das Fensterbauteil besteht vorzugsweise aus einem
transparenten Kunststoff. Da es von Vorteil ebenfalls durch Extrusion hergestellt
wird, wird entsprechend ein extrudierbarer transparenter Kunststoff eingesetzt.
[0018] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert werden. Die
Zeichnungen sind rein schematisch und zeigen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der
Erfindung, ohne dass die Erfindung auf dieses Beispiel beschränkt wäre. Gleiche Teile
sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen, wobei in den einzelnen Figuren
zur besseren Übersichtlichkeit nicht immer sämtliche Teile mit Bezugszeichen versehen
sind. In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- einen Querschnitt eines erfindungsgemäßen Leuchtengehäuses mit einem ersten Gehäuseteil
und einem zweiten Gehäuseteil;
- Figur 2
- eine Ausschnittvergrößerung des Bereichs X der Figur 1;
- Figur 3
- eine Ausschnittvergrößerung des Bereichs Y der Figur 1;
- Figur 4
- das Leuchtengehäuse der Figur 1 mit aufgesetztem Fensterbauteil;
- Figur 5
- eine erfindungsgemäße Leuchte mit dem Leuchtengehäuse der Figur 4 und
- Figur 6
- einen Querschnitt entlang der Linie Z-Z in Figur 5.
[0019] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leuchtengehäuses 1
im Querschnitt in einem Bereich, in dem ein erstes Gehäuseteil 2 und ein zweites Gehäuseteil
3 - nachfolgend als Deckelteil bezeichnet - mittels einer Schnappverbindung 4 lösbar
aneinander befestigt sind. Beide Gehäuseteile 2, 3 weisen die gleiche Länge auf und
wurden durch Abtrennen von längeren Strangprofilen erhalten, die durch Extrusion aus
Aluminium hergestellt wurden. Der Querschnitt der jeweiligen Profile ist also über
deren gesamte Länge gleich.
[0020] Das erste Gehäuseteil 2 weist einen Grundkörper 20 mit einem im Wesentlichen U-förmigen
Querschnitt auf. Der Grundkörper 20 umfasst einen flachen Bodenteil 20B, von dem sich
seitlich und in einem rechten Winkel zwei Seitenteile 20S gerade nach oben erstrecken.
In einem oberen, von dem Bodenbereich 20B abgelegenen Bereich, ist an jedem Seitenbereich
20S eine Haltefläche 22 ausgebildet (vergleiche die vergrößerte Darstellung in Figur
3). Jede der Halteflächen 22 weist zum Inneren des Grundkörpers 20 hin und wird von
einem zylindersegmentförmigen Vorsprung gebildet. Dieser Bereich stellt den Kontaktbereich
dar, in welchem die Schnappverbindung 4 zu dem Deckelteil 3 hergestellt wird.
[0021] Das Deckelteil 3 weist eine ebene Deckelplatte 30 auf, von der sich seitliche Vorsprünge
31 in Richtung auf den Bodenbereich 20B des ersten Gehäuseteils 2 hin erstrecken.
An der Außenseite eines jeden Vorsprungs 31 ist eine Kontaktfläche 32 vorhanden, die
von einer zylindersegmentförmigen Vertiefung im Vorsprung 31 gebildet wird. Kontaktfläche
32 und Haltefläche 22 sind komplementär zueinander ausgebildet. Ihre Krümmung weist
also den gleichen Radius auf. Entsprechend liegen Kontaktfläche 32 und Haltefläche
22 aneinander an und bilden eine gut schließende und exzellent wärmeleitende Verbindung.
Diese kommt selbst dann zustande, wenn bei der Herstellung von erstem und zweitem
Gehäuseteil Fertigungstoleranzen und damit Größenabweichungen in den Teilen vorkommen.
Hierfür sorgt die zylindersegmentförmige Ausbildung von Kontakt- und Halteflächen.
Diese ermöglicht es, dass das Deckelteil 3, oder genauer dessen Kontaktflächen 32,
an den zugehörigen Halteflächen 22 entlang gleiten kann, wie dies durch den Doppelpfeil
in Figur 3 angedeutet ist.
[0022] Die Anordnung von Kontakt- und Haltefläche ist dabei derart, dass das jeweilige Zylindersegment,
welches die Haltefläche 22 bzw. die Kontaktfläche 32 definiert, gegenüber den Seitenbereichen
20S, die die vom Deckelteil 3 zu verschließende Öffnung begrenzen, etwas verkippt
angeordnet ist, und zwar hier derart, dass die Öffnungsweite W1 an dem vom Bodenbereich
20B abgelegenen Rand des Zylindersegments größer ist als an dem näher zum Bodenbereich
20B liegenden Rand des Zylindersegments (Öffnungsweite W2). Dies verdeutlicht die
gestrichelte Linie, entsprechend der Kreissehne des Querschnitts des zylindersegmentförmigen
Vorsprungs, die mit einem Winkel α von der Aufschubrichtung des Deckels abweicht.
Der Winkel α hängt wie der Krümmungsradius der Halte- und Kontaktflächen zweckmäßig
von den zu erwartenden Fertigungstoleranzen ab und ist vorzugsweise nicht größer als
15°, bevorzugt maximal 10°. Diese Anordnung erleichtert das Einsetzen des Deckelteils
in die Öffnung des ersten Gehäuseteils. Das Deckelteil 3 wird, abhängig von seinen
jeweiligen Abmessungen, mehr oder weniger weit (in Richtung des Doppelpfeils) in Richtung
auf den Bodenbereich 20B vorgeschoben und drückt dabei den Seitenbereich 20S mehr
oder weniger weit nach außen auf, wie dies durch den nach rechts weisenden Pfeil und
die zwei unterschiedlichen Umrisse des oberen Seitenbereichs 23 verdeutlicht ist.
Die federnde Ausbildung der Seitenbereiche 20S und die gerundete Kontur der Kontakt-
und Halteflächen sorgt dabei jedoch stets dafür, dass sich die Größe der Berührungsfläche
zwischen erstem Gehäuseteil 2 und Deckelteil 3 praktisch nicht ändert und somit eine
stabile und gut wärmeleitende Schnappverbindung 4 erhalten wird.
[0023] Um zu verhindern, dass das Deckelteil 3 zu weit auf das erste Gehäuseteil 2 aufgeschoben
wird, sind im ersten Gehäuseteil jeweils beidseitig der Haltefläche 22 zwei Anschläge
220 und 221 vorhanden. Der erste Anschlag 220 besteht aus einem flanschartigen Vorsprung,
der im Anschluss an einen kleinen Rücksprung unterhalb der Haltefläche 22 in Richtung
auf das Innere des ersten Gehäuseteils 2 vorsteht. Auf diesem Anschlag kommt die Stirnseite
des Vorsprungs 31 des Deckelteils 3 zu liegen, sodass das Deckelteil nicht weiter
auf das erste Gehäuseteil 2 aufgeschoben werden kann. Gleichzeitig rastet dabei das
Ende des Vorsprungs 31 in den Rücksprung oberhalb des Anschlags 220 ein. Der zweite
Anschlag 221 ist am besten in Figur 2 zu erkennen. Er ist als Stufe im Seitenbereich
des ersten Gehäuseteils oberhalb der Haltefläche 22 ausgebildet. Auf ihm kommt ein
Vorsprung 34 zu liegen, der oberhalb der Kontaktfläche über den Außenrand des Deckelteils
3 vorspringt.
[0024] Im Bereich oberhalb der Anschläge 221, also in Richtung auf die freien Enden 23 der
Seitenbereiche 20S hin, verläuft auf der Innenseite der Seitenbereiche eine Nut 25,
die dazu dient, das Lösen der Schnappverbindung 4 zu erleichtern. Zum selben Zweck
ist gegenüberliegend im Deckelteil 3 an dessen oberem Außenrand eine weitere Nut 33
eingeformt. Die gegenüberliegenden Nuten 25 und 33 ergeben eine durchgehende Rinne.
Weiterhin sind die freien Enden 23 der Seitenbereiche so geformt, dass die Nuten 25
und 33 von der Seite des Deckelteils 3 her von außen zugänglich sind und eine gemeinsame
Öffnung 40 ergeben. In diese Öffnung 40 kann ein Schlitzschraubendreher eingeführt
werden, mit dem die beiden Gehäuseteile 2, 3 auseinander geschoben werden können,
die Schnappverbindung 4 sich löst und das Deckelteil 3 abgenommen werden kann. Konkret
ist die Öffnungsweite der Öffnung 40, also der Abstand zwischen dem Vorsprung 24 und
dem oberen Außenrand der Deckelplatte 30, so bemessen, dass die Klinge des Schraubendrehers
in die Öffnung 40 eingeschoben werden kann, wenn die Klinge in Längsrichtung der Öffnung
gedreht ist. Die Öffnungsweite ist jedoch geringer als die Breite der Klinge. Wird
der Schraubendreher also in der Öffnung 40 gedreht, stoßen die Ränder der Klinge an
die Öffnungsränder an und schieben diese auseinander. Stützt man nun den Schaft des
Schraubendrehers an dem Vorsprung 24 ab, kann man die Klinge in der Nut 33 einhaken,
den Griff des Schraubendrehers weiter nach außen bewegen und so das Deckelteil 3 vom
ersten Gehäuseteil 2 abheben. Dieser Vorgang ist wesentlich einfacher durchzuführen
als das Lösen von Schraubverbindungen oder ähnlichen Befestigungsmitteln.
[0025] Der Vorsprung 24 und das freie Ende 23 der Seitenbereiche 20S dienen zusätzlich auch
der Befestigung eines Fensterbauteils 5. Dies ist in Figur 4 dargestellt. Das Fensterbauteil
5 ist ebenfalls ein extrudiertes Profil, das aus einem Strangprofil größerer Länge
abgetrennt wurde. Es besteht aus transparentem Kunststoff. Es besitzt eine im Wesentlichen
gleichmäßig und nur leicht gekrümmte Deckfläche 50 mit zwei seitlichen Vorsprüngen
53. Innerhalb der Vorsprünge 53 erstrecken sich zwei Haltearme 51 in Richtung auf
das Deckelteil 3. Die Enden der Haltearme 51 sind als Rastnasen 52 ausgebildet, welche
die Vorsprünge 24 des ersten Gehäuseteils 2 hintergreifen und so das Fensterbauteil
5 am ersten Gehäuseteil 2 befestigen. Die Vorsprünge 53 stützen sich dabei an den
Innenseiten 231 der freien Enden 23 des ersten Gehäuseteils ab. Um das Herstellen
und Lösen der Rastverbindung zu ermöglichen, sind entweder die Halterarme 51 und/oder
das Fensterbauteil 5 insgesamt flexibel ausgebildet.
[0026] Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Halte- und Rastmitteln können die Gehäuseteile
weitere Halterungs- und Befestigungsmittel aufweisen. Im gezeigten Beispiel sind am
ersten Gehäuseteil 2 verschiedene Vorsprünge 26 ausgebildet, die in das Innere des
Gehäuseteils weisen und Hohlräume 27 zwischen sich definieren, die zur Befestigung
zusätzlicher Komponenten wie insbesondere Anschlussklemmen, Platine(n), Treiber, Kabel
usw. dienen. Auch auf der Außenseite des ersten Gehäuseteils 2 sind weitere Halterungs-
und Befestigungsmittel 28, 29 angeordnet. Diese können beispielsweise zur Befestigung
des Leuchtengehäuses 1 selbst, zur Anbringung stirnseitiger Abdeckungen oder zusätzlicher
Komponenten am Äußeren des Leuchtengehäuses verwendet werden. Die Vorsprünge 21 am
Boden des ersten Gehäuseteils sind Kühlrippen, welche die Abgabe der im Leuchtengehäuse
erzeugten Wärme nach außen verbessern.
[0027] Figur 5 schließlich zeigt sehr stark schematisiert eine erfindungsgemäße Leuchte
6, welche das Leuchtengehäuse gemäß Figur 4 aufweist. Figur 6 zeigt die insgesamt
langgestreckte, kastenförmige Leuchte 6 in einer Querschnittsansicht entlang der Linie
Z-Z der Figur 5. Konkret handelt es sich zum Beispiel um eine Beleuchtungsvorrichtung
zum Beleuchten von Pflanzen, wie sie beispielsweise in Gewächshäusern oder ähnlichem
eingesetzt wird. Als Leuchtmittel 7 dienen mehrere LEDs, die in Reihe auf einer (hier
nicht dargestellten) Platine angeordnet sind, welche wiederum auf der flachen Ebene
des Deckels 3 befestigt ist. Der Deckel 3 ist so innerhalb des ersten Gehäuseteils
2 befestigt, dass die LEDs 7 in Richtung auf die von den freien Enden 23 definierte
Öffnung weisen. Deckelteil 3 und erstes Gehäuseteil 2 besitzen die gleiche Länge.
In dem von dem Deckelteil 3 abgedeckten Bereich des ersten Gehäuseteils 2 befinden
sich beispielsweise ein Treiber 8 und weitere, hier nicht näher bezeichnete elektronische
Bestandteile, die zum Betrieb der Leuchte benötigt werden. Oberhalb des Deckelteils
3, begrenzt durch die freien Enden 23 des ersten Gehäuseteils 2, ist ein Fensterbauteil
5 angeordnet, das sich über die gesamte Länge des ersten Gehäuseteils 2 erstreckt.
Die stirnseitigen Enden des Leuchtengehäuses werden von Endkappen 9 abgeschlossen,
die beispielsweise von (hier nicht dargestellten) Schrauben gehalten werden, die in
die Öffnungen 29 des ersten Gehäusebauteils 1 eingeschraubt sind. Auf diese Weise
wird ein allseits dicht verschlossenes Leuchtengehäuse erhalten, das gut für den Einsatz
bei erhöhter Luftfeuchtigkeit, wie sie auch in Gewächshäusern vorherrscht, eingesetzt
werden kann.
1. Leuchtengehäuse (1) zur Aufnahme wenigstens eines Leuchtmittels, insbesondere wenigstens
einer LED, mit zwei Gehäuseteilen (2, 3) in Form extrudierter Profile, von denen ein
erstes Gehäuseteil (2) einen Grundkörper (20) mit einem Bodenbereich (20B) und von
diesem ausgehenden Seitenbereichen (20S) aufweist und das zweite Gehäuseteil (3) in
einem vom Bodenbereich (20B) entfernt gelegenen Bereich so angeordnet und an dem ersten
Gehäuseteil (2) befestigt ist, dass es eine von den Seitenbereichen (20S) begrenzte
Öffnung des erstes Gehäuseteils (2) abdeckt, wobei erstes und zweites Gehäuseteil
(2, 3) unter Ausbildung einer Schnappverbindung (4) aneinander befestigt sind, bei
der an jedem der Seitenbereiche (20S) eine Formschlussverbindung zwischen einer Haltefläche
(22) des Seitenbereichs (20S) und einer Kontaktfläche (32) des zweiten Gehäuseteils
(3) gebildet wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Kontaktflächen (32) in einem Seitenrandbereich (31) des zweiten Gehäuseteils
(3) befinden und jeweils eine Kontaktfläche (32) und eine Haltefläche (22) durch ein
komplementäres Paar eines sich in Längsrichtung des jeweiligen Profils erstreckenden
zylindersegmentförmigen Vorsprungs und einer zylindersegmentförmigen Vertiefung gebildet
werden.
2. Leuchtengehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das jeweilige Zylindersegment, welches die Haltefläche (22) bzw. die Kontaktfläche
(32) definiert, gegenüber der Aufschubrichtung, in der das zweite Gehäuseteil (3)
auf die zu verschließende Öffnung aufgesetzt wird, oder gegenüber den Seitenbereichen
(20S) verkippt (a) angeordnet ist, und zwar bevorzug derart, dass die Öffnungsweite
an dem vom Bodenbereich (20B) des ersten Gehäuseteils (2) abgelegenen Rand des Zylindersegments
größer ist als an dem näher zum Bodenbereich (20B) liegenden Rand des Zylindersegments.
3. Leuchtengehäuse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Kontaktflächen (32) auf Vorsprüngen (31), insbesondere auf deren Außenseiten,
befinden, die in einem Seitenrandbereich des zweiten Gehäuseteils (3) angeordnet sind
und sich in Richtung auf den Bodenbereich (20B) des ersten Gehäuseteils (2) erstrecken.
4. Leuchtengehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteflächen (22) in einem Abstand zu den freien Enden (23) der Seitenbereiche
(20S) angeordnet sind.
5. Leuchtengehäuse nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass in wenigstens einem der Seitenbereiche (20S) im Bereich zwischen der Haltefläche
(22) und dem freien Ende (23) eine sich in Längsrichtung des Profils erstreckende
Nut (25) vorgesehen ist.
6. Leuchtengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass angrenzend an wenigstens eine Kontaktfläche (32) auf der vom Bodenbereich (20B) abgewandten
Seite des zweiten Gehäuseteils (3) eine Nut (33) vorgesehen ist.
7. Leuchtengehäuse nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Nuten (25, 33) von erstem und zweitem Gehäuseteil (2, 3) derart gegenüberliegend
angeordnet sind, dass sie eine gemeinsame Öffnung bilden, welche von der dem Bodenbereich
(20B) gegenüberliegenden Seite des Leuchtengehäuses her zugänglich sind.
8. Leuchtengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Gehäuseteil (2) wenigstens einen Anschlag (220, 221) für das zweite Gehäuseteil
(3) aufweist, der benachbart zu wenigstens einer der Halteflächen (22) angeordnet
ist.
9. Leuchtengehäuse nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den freien Enden (23) des ersten Gehäuseteils (2) Rastmittel (24) zur Befestigung
eines Fensterbauteils (5) vorhanden sind.
10. Leuchtengehäuse nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass es ein Fensterbauteil (5) umfasst, welches an den Rastmitteln (24) befestigt ist.
11. Leuchtengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Deckelteil (3) und/oder das Fensterbauteil (5) lösbar an dem ersten Gehäuseteil
(2) befestigt sind.
12. Leuchtengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein Haltevorsprung (26) zur Befestigung weiterer Komponenten integral
in das extrudierte Profil wenigstens eines der Gehäuseteile, insbesondere des ersten
Gehäuseteils (2), eingeformt ist.
13. Leuchte (6), insbesondere Pflanzenleuchte,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie ein Leuchtengehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 und wenigstens ein
Leuchtmittel (7), insbesondere wenigstens eine LED, umfasst.