HINTERGRUND DER ERFINDUNG
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft einen Trennmechanismus für eine Steckerbuchse oder einen Stecker,
insbesondere eines Drehstromanschlusses. Die Erfindung betrifft ferner eine Steckerbuchse
und einen Stecker, insbesondere eines Drehstromanschlusses, mit einem Trennmechanismus.
STAND DER TECHNIK
[0002] Elektrische Verbindungen zwischen zwei Geräten werden bekanntlich über Stecker hergestellt,
welche in eine korrespondierende Steckerbuchse gesteckt werden, wobei ein elektrischer
Kontakt hergestellt wird. Zur Trennung der Steckverbindung wird der Stecker aus der
Steckbuchse gezogen. Aus dem Stand der Technik sind jedoch auch Trennmechanismen bekannt,
mittels welcher die Steckverbindung getrennt werden kann.
[0003] So ist aus der Veröffentlichung der internationalen Patentanmeldung
WO 2016/043418 A1 ein Stecker bekannt, der einen Trennmechanismus aufweist, welcher einen Ausdrücker
und einen Hebel umfasst. Der Hebel ist in einer Vertiefung des Steckers angeordnet
und weist eine gekrümmte Kontaktfläche auf, die einer ebenfalls gekrümmten Kontaktfläche
eines in dem Stecker angeordneten Ausdrückers zugewandt ist. Wird der Hebel in die
Vertiefung geschwenkt, gleitet die Kontaktfläche des Hebels auf der Kontaktfläche
des Ausdrückers. Dabei wird der Ausdrücker aus der Frontfläche des Steckers herausbewegt
und drückt gegen die Steckerbuchse, wodurch Stecker und Steckerbuchse schließlich
voneinander getrennt werden. Wird der Stecker erneut in eine Steckbuchse gesteckt,
wird der Ausdrücker in die Steckerbuchse hineingeschoben, wodurch sich der Hebel wieder
aufrichtet.
[0004] Stecker und Steckerbuchsen für Leitungen, welche hohe Stromstärken führen, sind vergleichsweise
massiv und bei ihnen ist recht viel Kraft für das Trennen einer Steckverbindung erforderlich,
damit die Steckverbindung nicht unbeabsichtigt gelöst werden kann. Für solche Steckverbindungen
ist ebenfalls ein als Trennhilfe dienender Trennmechanismus aus dem Stand der Technik
bekannt.
[0005] Die Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2005 006 236 U1 offenbart verschiedene Ausführungsformen eines Trennmechanismus für Starkstrom-Steckverbindungen,
wobei die Steckerbuchse einen Trennmechanismus aufweist, welcher einen Betätigungshebel
und Schubelemente umfasst. Der Betätigungshebel übt beim Umklappen über die Schubelemente
einen in Richtung des Steckers gerichteten Schub auf den Distanzring des Steckers
aus, sodass sich der Stecker von der Steckerbuchse löst. Der Betätigungshebel ist
an gegenüberliegenden Seiten der Steckerbuchse an deren Gehäuse gelagert und mit ebenfalls
beidseitg an der Steckerbuchse angeordneten Schubelementen verbunden.
[0006] Bei diesen Trennmechanismen geht jedoch die Bewegung des Ausdrückers bzw. des Schubelementes
stets mit einer Bewegung des Hebels einher, sodass auch beim Einstecken des Steckers
in eine Steckerbuchse der Hebel bewegt wird.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es einen Trennmechanismus mit einem Hebel
für eine Steckverbindung zu schaffen, bei welchem die vorhandenen Ausdrücker unabhängig
von dem Hebel in ihre Ausgangstellungen bewegt werden können.
TECHNISCHE LÖSUNG
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Trennmechanismus mit den Merkmalen des Anspruchs
1 oder 10 und eine Steckerbuchse oder einen Stecker mit den Merkmalen des Anspruchs
15. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0009] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass der Trennmechanismus ein dem Ausdrücker
zugeordnetes Kupplungselement umfasst, welches auf einer Schwenkachse des Hebels angeordnet
ist und zumindest einen Vorsprung aufweist, und der Ausdrücker eine Nut oder Ausnehmung
aufweist, in welche der Vorsprung des Ausdrückers bei einer bestimmten Hebelstellung
hineinragt.
[0010] Demnach umfasst der erfindungsgemäße Trennmechanismus zumindest einen Ausdrücker
und zumindest ein Kupplungselement. Dabei kann ein Ausdrücker vorhanden sein, welcher
beispielsweise zentral an der Frontfläche einer Steckerbuchse oder eines Steckers
angeordnet ist. Ein Kupplungselement ist auf der Schwenkachse des Hebels angeordnet,
welches sich bei Verschwenkung des Hebels dreht. Dabei kommt der Vorsprung des Kupplungselementes
an dem Ausdrücker zur Anlage, sodass der Ausdrücker durch die Verschwenkung des Hebels
und der damit einhergehenden Drehung des Kupplungselementes ausgefahren wird. Wenn
der Hebel eine bestimmte Hebelstellung erreicht hat, ragt der Vorsprung des Kupplungselementes
in die Ausnehmung oder Nut des Ausdrückers hinein, sodass zum einen der Ausdrücker
nicht weiter ausgefahren wird und zum anderen der Ausdrücker wieder in seine Ausgangstellung
zurückkehren kann, ohne dass es für diese Rückkehr einer Bewegung des Hebels bedarf.
[0011] Vorzugsweise weist das Kupplungselement mehrere Vorsprünge auf, welche um den Umfang
desselben verteilt angeordnet sind.
[0012] Ferner sind vorzugsweise an gegenüberliegenden Seiten der Steckerbuchse oder des
Steckers jeweils ein Ausdrücker und ein Kupplungselement angeordnet, wobei jeweils
ein Kupplungselement mit einem Ausdrücker zusammenwirkt. In dieser Ausgestaltung wird
die Kraft zum Trennen von Steckerbuchse und Stecker durch zwei Ausdrücker ausgeübt,
wodurch ein Verkanten des Steckers in der Steckerbuchse während des Trennvorgangs
vermieden werden kann. Ferner können die Ausdrücker in einen von der Steckerbuchse
oder dem Stecker separierbaren Trennmechanismus integriert werden. Ein solcher Trennmechanismus
kann beispielsweise mittels eines spannbaren Stahlbandes an einer Steckerbuchse oder
einem Stecker befestigt werden, sodass diese mit einem erfindungsgemäßen Trennmechanismus
auch nachgerüstet werden können.
[0013] In vorteilhafter Ausgestaltung ist mit jedem Ausdrücker ein Rückstellelement verbunden
ist, wobei die Rückstellkraft des Rückstellelementes gegen das Ausfahren des Ausdrückers
wirkt. Durch das Rückstellelement kehren die Ausdrücker automatisch in deren Ausgangsstellung
zurück, sobald der Vorsprung des jeweiligen Kupplungselementes in die Ausnehmung oder
Nut des Ausdrückers hineinragt. Bei dem Rückstellelement kann es sich einfacherweise
um eine Spiralfeder handeln, welche einenends mit einem Ausdrücker und anderenends
mit der Steckerbuchse oder dem Stecker verbunden ist.
[0014] Ob die Ausdrücker bei einer vorwärtsgerichteten Verschwenkung des Hebels oder bei
einer rückwärtsgerichteten Verschwenkung des Hebels ausgefahren werden, hängt von
der Ausgestaltung der Ausdrücker und der Kupplungselemente sowie von der Orientierung
der Kupplungselemente ab. Grundsätzlich sind verschiedene Konfigurationen möglich,
wobei jedoch bevorzugt vorgesehen ist, dass die Ausdrücker ausgefahren werden, wenn
der Hebel von der zu der Steckerbuchse oder dem Stecker korrespondierenden Komponente
fortgeschwenkt wird. Ist der Trennmechanismus in eine Steckerbuchse intergriert oder
an dieser angeordnet, erfolgt ein Ausfahren der Ausdrücker bei einer Verschwenkung
des Hebels weg von dem Stecker. Ist dagegen der Trennmechanismus in einen Stecker
integriert oder an diesem angeordnet, erfolgt ein Ausfahren der Ausdrücker bei einer
Verschwenkung des Hebels weg von der Steckerbuchse. Dies hat den Vorteil, dass während
des Ausfahrens der Ausdrücker zugleich ein bei einigen Steckverbindungen vorhandener
Deckel angehoben werden kann. Dazu können an dem Hebel ein oder mehrere Deckelheber
angeordnet sein. Auch kann vorgesehen sein, dass der Hebel parallele durch einen Griff
verbundene Schenkel aufweist, wobei dann an der Innenfläche jedes Schenkels ein (oder
mehrere) Deckelheber angeordnet sind.
[0015] Ein solcher Deckel ist beispielsweise bei IEC 60309 Steckverbindungen, wie Drehstrom-Steckverbindungen,
vorhanden. IEC 60309 ist ein internationaler Standard für Steckverbindungen für industrielle
Anwendungen. Dabei weist entweder die Steckerbuchse oder der Stecker einen Deckel
auf, der an der Steckerbuchse oder dem Stecker schwenkbar angeordnet ist und durch
die Rückstellkraft einer Feder auf die Frontfläche der Steckerbuchse oder des Steckers
geklappt ist, sodass der Deckel zunächst gegen die Federkraft angehoben werden muss,
um eine Steckverbindung herzustellen zu können. Die korrespondierende Komponente (Stecker
oder Steckerbuchse) weist eine Nase auf, auf der der Deckel bei hergestellter Steckverbindung
aufliegt, wobei der Rand des Deckels die Nase hintergreift. Die Nase verhindert, dass
die beiden Komponenten voneinander getrennt werden, ohne dass der Deckel zuvor angehoben
worden ist, und folglich ist ein versehentliches Trennen der Steckverbindung, etwa
weil jemand über die Stromleitung stolpert, ausgeschlossen. Jedoch verkompliziert
dieses Zusammenwirken des Deckels mit der Nase das Trennen der Steckverbindung, da
der Deckel nach oben gedrückt und zugleich sowohl an der Steckerbuchse als auch dem
Stecker gezogen werden muss. Die erfindungsgemäßen Deckelheber vereinfachen den Trennvorgang
erheblich, da durch Bewegung des Hebels der Deckel zugleich über die Nase gehoben
wird.
[0016] Der Vorsprung des Kupplungselementes erstreckt sich bei einigen Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Trennmechanismus in radialer Richtung des Kupplungselementes
und bei anderen in axialer Richtung. Beide Ausgestaltungen sind möglich. Unter axialer
Richtung wird die Richtung der Drehachse eines Kupplungselementes und unter radialer
Richtung eine Richtung senkrecht zu der axialen Richtung verstanden.
[0017] So kann etwa vorgesehen sein, dass sich der Vorsprung in radialer Richtung erstreckt
und an einer Anlagefläche eines Ausdrückers zur Anlage kommt, wenn der Hebel verschwenkt
wird, sodass der Ausdrücker bei der Vorwärtsbewegung des Vorsprungs während der Drehung
des Kupplungselementes ausgefahren wird, bis der Vorsprung in die Ausnehmung oder
Nut des Ausdrückers ragt. Sobald der Vorsprung nicht mehr an der Anlagefläche anliegt,
kann der Ausdrücker in seine Ausgangsstellung zurückkehren.
[0018] Ferner kann vorgesehen sein, dass an einer Begrenzungsfläche der Ausnehmung oder
Nut des Ausdrückers zumindest eine zu dem wenigstens einen Vorsprung des Kupplungselementes
korrespondierende Vertiefung ausgebildet ist. Dabei greift bei einer Verschwenkung
des Hebels der Vorsprung des Kupplungselementes in die Vertiefung des Ausdrückers
ein. Bevorzugt weist das Kupplungselement mehrere Vorsprünge auf, welche sich beidseitig
von dem Kupplungselement erstrecken, sodass der äußere Rand des Kupplungselementes
eine an zwei gegenüberliegenden Seiten unterbrochene Zahnung aufweist. Entsprechend
weisen zwei Begrenzungsflächen des Ausdrückers jeweils mehrere Vertiefungen auf, in
welche die Vorsprünge eingreifen, sodass das Kupplungselement und der Ausdrücker miteinander
verzahnt sind. Bei Verschwenkung des Hebels in einer Richtung dreht sich das Kupplungselement,
wobei die sich mitdrehenden Vorsprünge durch ihren Eingriff in die Vertiefungen den
Ausdrücker ausfahren. Bei einer bestimmten Hebelstellung ragen die Vorsprünge in die
Ausnehmung oder Nut des Ausdrückers und nicht mehr in die Vertiefungen, sodass der
Ausdrücker nicht weiter ausgefahren wird und in seine Ausgangsstellung zurückkehren
kann.
[0019] Ist dagegen an dem Kupplungselement ein (oder mehrere) sich in axialer Richtung des
Kupplungselementes erstreckender Vorsprung vorhanden, erstreckt sich dieser seitlich
in den Ausdrücker. Bei einer Verschwenkung des Hebels und der damit einhergehenden
Drehung des Kupplungselementes gelangt der Vorsprung zur Anlage an einer Anlagefläche
des Ausdrückers, sodass der Ausdrücker bei der Vorwärtsbewegung des Vorsprungs während
der Drehung des Kupplungselementes ausgefahren wird, bis der Vorsprung in die Ausnehmung
oder Nut ragt, sodass der Ausdrücker nicht weiter ausgefahren wird und in seine Ausgangsstellung
zurückkehren kann. Vorzugsweise sind zwei oder drei Vorsprünge mit gleichem Abstand
verteilt an einem Kupplungselement angeordnet, da sich das Kupplungselement nur bei
der Verschwenkung des Hebels in eine Richtung dreht.
[0020] Dass das Kupplungselement nur bei einer bevorzugten Schwenkrichtung des Hebels gedreht
wird, kann durch ein jedem Kupplungselement zugeordnetes Sperrklinkenrad erreicht
werden, wobei das Sperrklinkenrad aus zwei Scheiben besteht, von denen nur eine fest
mit dem Kupplungselement verbunden ist. Von den zwei gegeneinander drehbaren Scheiben
weist eine erste Scheibe zumindest eine sich in axiale Richtung erstreckende Erhebung
und eine zweite Scheibe zumindest einen zu der Erhebung korrespondierenden Durchbruch
auf, in welchen die Erhebung eingreifen kann. Die Erhebung weist eine der anderen
Scheibe zugewandte geneigte Fläche auf, sodass sich die Erhebung über ihre Länge zunehmend
in den Durchbruch erstreckt. Dadurch kann die Erhebung bei einer bestimmten Drehrichtung
über den Rand des Durchbruches gleiten, stößt jedoch in der entgegengesetzten Drehrichtung
an den gegenüberliegenden Rand des Durchbruches an, wodurch eine Drehung der ersten
Scheibe gegenüber der zweiten Scheibe in diese entgegengesetzte Drehrichtung blockiert
wird.
[0021] Alternativ kann der Vorsprung des Kupplungselementes in axialer Richtung elastisch
auslenkbar sein. Unter einer elastischen Auslenkung wird hier verstanden, dass die
Auslenkung gegen eine Rückstellkraft erfolgt, wobei die Rückstellkraft den Vorsprung
in seine Ausgangslage zurück versetzen kann. Die Rückstellkraft kann Folge einer elastischen
Verformung des Vorsprunges selbst sein. Beispielsweise kann das Kupplungselement einen
sich über einen Teil des Umfangs des Kupplungselements erstreckenden Einschnitt aufweisen,
wobei sich ein von dem Einschnitt begrenzter Randbereich in axialer Richtung erstreckt.
In dieser Ausgestaltung des Kupplungselementes kann der Vorsprung gegen eine von dem
Randbereich selbst aufgrund seiner Materialbeschaffenheit ausgeübte Rückstellkraft
in axialer Richtung elastisch ausgelenkt werden.
[0022] Es ist aber auch möglich, dass die Rückstellkraft aus der Verformung einer separaten
Komponente, wie einer Spiralfeder, resultiert. Der Vorsprung ist dann entsprechend
beweglich gelagert.
[0023] Die vorliegende Erfindung betrifft auch einen Trennmechanismus, welcher nicht in
eine Steckerbuchse oder einen Stecker integriert ist, sondern auf einer Steckerbuchse
oder einem Stecker angeordnet wird. Dazu umfasst der Trennmechanismus in einer Ausgestaltung
einen im Querschnitt offenen Träger, an dem der Hebel sowie für jeden Ausdrücker ein
Aufnahmeraum angeordnet ist, wobei jeder Ausdrücker in einem Aufnahmeraum angeordnet
ist, und wobei zwei Endabschnitte des Trägers über eine Befestigungseinrichtung miteinander
verbunden sind.
[0024] Für im Querschnitt runde Steckerbuchsen oder Stecker weist der Träger im Querschnitt
im Wesentlichen eine Kreisbogenform (C-Form) auf, sodass der Träger den Umfang einer
Steckerbuchse oder eines Steckers teilweise umgibt. Die Befestigungseinrichtung ist
zwischen den beiden einander zugewandten Endabschnitten des Trägers angeordnet und
dient der Befestigung des Trägers an der Steckerbuchse oder dem Stecker. Die Befestigungseinrichtung
kann beispielsweise ein Stahlband und ein an dem Träger angeordnetes Spannelement
umfassen, wobei der Träger an der Steckerbuchse oder dem Stecker dadurch befestigt
wird, dass über das Stahlband und mittels des Spannelementes auf die beiden Endabschnitte
eine Zugkraft ausgeübt wird.
[0025] Die Erfindung betrifft ferner einen Trennmechanismus für eine Steckerbuchse oder
einen Stecker, dessen Ausdrücker nicht durch einen Hebel betätigt werden. Diese alternative
Ausgestaltung eines Trennmechanismus zeichnet sich dadurch aus, dass an einer Steckerbuchse
oder einem Stecker eine drehbare Hülse angeordnet ist, welche die Steckerbuchse oder
den Stecker umgibt und an einer Innenfläche ein Gewinde aufweist, und die Steckerbuchse
oder der Stecker zumindest einen Ausdrücker mit einem in das Gewinde eingreifenden
Abschnitt umfasst. Hierbei erfolgt die Betätigung der Ausdrücker nicht über einen
Hebel, sondern über eine Hülse, welche drehbar auf einer Steckerbuchse oder einem
Stecker gelagert ist, und die Steckerbuchse oder den Stecker umgibt. Die Hülse kann
an ihrer Außenfläche geriffelt sein oder beabstandete Erhebungen aufweisen, sodass
sie von einem Anwender ohne Abrutschen an ihrer Außenfläche gedreht werden kann. An
einer Innenfläche der Hülse ist ein Gewinde ausgebildet, dessen Steigung davon abhängig
gewählt werden kann, um welchen Winkel die Hülse gedreht werden soll, um ein vollständiges
Ausfahren des Ausdrückers zu bewirken. Bei starken Steckverbindungen, also solchen,
bei denen eine vergleichsweise große Kraft zum Trennen der Steckverbindung aufgebracht
werden muss, ist eine geringe Steigung des Gewindes vorteilhaft. Ein Abschnitt des
Ausdrückers greift in das Gewinde der Hülse ein, wodurch die von einem Anwender auf
die Hülse ausgeübte Kraft auf den Ausdrücker übertragen wird und diesen ausfahren
lässt.
[0026] Bevorzugt ist wiederum an gegenüberliegenden Seiten der Steckerbuchse oder des Steckers
jeweils ein Ausdrücker angeordnet.
[0027] Es kann ferner vorgesehen sein, dass das Gewinde durch zumindest einen gewindefreien
Bereich unterbrochen ist. Durch solche Bereiche ist es möglich, dass die Ausdrücker
in ihre Ausgangstellungen zurückkehren können, ohne dass dazu die Hülse in die entgegengesetzte
Richtung gedreht werden muss.
[0028] In besonders bevorzugter Ausgestaltung ist wiederum mit jedem Ausdrücker ein Rückstellelement
verbunden ist, wobei die Rückstellkraft des Rückstellelementes gegen das Ausfahren
des Ausdrückers wirkt. Durch ein solches Rückstellelement, welches als sowohl mit
einem Ausdrücker als auch mit der Steckerbuchse oder des Steckers verbundene Spiralfeder
ausgebildet sein kann, werden die Ausdrücker automatisch in ihre Ausgangsstellungen
überführt, sobald die Ausdrücker mit den Gewindefreien Bereichen der Hülse fluchten.
[0029] Bei all den vorgenannten Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Trennmechanismus können
die Ausdrücker an einer Vorderseite eine Lasche aufweisen, welche dazu ausgebildet
ist, in den Spalt zwischen einer Steckerbuchse und einem Stecker einzugreifen.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0030]
- Fig. 1
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer Steckerbuchse mit einem ersten Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Trennmechanismus,
- Fig. 2a - Fig. 2e
- zeigen das erste Ausführungsbeispiel mit einer ersten Ausgestaltung der Kupplungselemente,
- Fig. 3a - Fig. 3e
- zeigen das erste Ausführungsbeispiel mit einer zweiten Ausgestaltung der Kupplungselemente,
- Fig. 4a - Fig. 4e
- zeigen das erste Ausführungsbeispiel mit einer dritten Ausgestaltung der Kupplungselemente,
- Fig. 5a - Fig. 5e
- zeigen das erste Ausführungsbeispiel mit einer vierten Ausgestaltung der Kupplungselemente,
- Fig. 6
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Trennmechanismus,
- Fig. 7
- zeigt eine weitere Ausgestaltung des zweiten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 8a - Fig. 8f
- zeigen einen erfindungsgemäßen Trennmechanismus in Gebrauch, und
- Fig. 9
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer Steckerbuchse mit einem dritten Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Trennmechanismus.
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0031] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Steckerbuchse 1 mit einem ersten
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Trennmechanismus, welcher in die Steckerbuchse
1 integriert ist. Der Trennmechanismus umfasst einen Hebel 2, der zwei Schenkel 21
und einen die beiden Schenkel 21 verbindenden Griff 22 aufweist. Die beiden Schenkel
21 sind an gegenüberliegenden Seiten der Steckerbuchse 1 über jeweils eine Achse 3
gelagert. Die Achsen 3 erstrecken sich in die Steckerbuchse 1. Die Steckerbuchse 1
weist an diesen gegenüberliegenden Seiten jeweils einen Aufnahmeraum 4 auf, in welchen
jeweils ein Ausdrücker 5 angeordnet ist. Die Ausdrücker weisen an ihren Vorderenden
jeweils eine Lasche 6 auf, welche dazu vorgesehen ist, in den Spalt zwischen der Steckerbuchse
1 und einem Stecker einzugreifen. Die Steckerbuchse 1 weist ferner einen Deckel 7
auf, der über ein Gelenk 71 mit der Steckerbuchse 1 verbunden ist und durch eine Feder
auf die Frontfläche der Steckerbuchse 1 gedrückt wird, sodass der Deckel 7 nur gegen
die Federkraft dieser Feder hochgeklappt werden kann.
[0032] Bei einer Verschwenkung des Hebels 2 drehen sich die Achsen 3. Die Drehbewegung der
Achsen 3 wird über in den Aufnahmeräumen 4 angeordnete Kupplungselemente derart auf
die Ausdrücker 5 übertragen, dass diese ausgefahren werden. Die Ausdrücker 5 kehren
bei einer bestimmten Orientierung der Kupplungselemente automatisch in ihre Ausgangstellungen
zurück. Eine Drehung der Achsen 3 bei einer Verschwenkung des Hebels 2 in entgegengesetzte
Richtung hat keinen Einfluss auf die Ausdrücker 5.
[0033] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird eine Steckverbindung zwischen der Steckerbuchse
1 und einem in diese über deren Frontfläche gesteckten Stecker dadurch gelöst, dass
der Hebel 2 auf den Stecker zu geschwenkt wird, wobei diese Verschwenkung jedoch keinen
Einfluss auf die Ausdrücker 5 hat. Anschließend wird der Hebel 2 in die entgegengesetzte
Richtung verschwenkt, um diesen in dessen in Fig. 1 gezeigte Ausgangsstellung zurück
zu versetzen. Dabei erst werden die Ausdrücker 5 ausgefahren und die Steckverbindung
zwischen Steckerbuchse 1 und Stecker getrennt. Wenn der Hebel 2 seine Ausgangsstellung
erreicht, kehren die Ausdrücker 5 aufgrund einer auf sie wirkenden und von einem Rückstellelement
ausgeübten Zugkraft automatisch in die Aufnahmeräume 4 zurück.
[0034] Fig. 2a bis Fig. 2e zeigen eine Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels. Der
Trennmechanismus ist in die Steckerbuchse 1 integriert und umfasst zwei Ausdrücker
10, welche jeweils mit der Steckerbuchse 1 über ein als Spiralfeder 11 ausgebildetes
Rückstellelement mit der Steckerbuchse 1 verbunden sind. Die Ausdrücker 10 weisen
eine sich in deren Längsrichtung erstreckende Ausnehmung 101 auf. Der Trennmechanismus
umfasst ferner ein jedem Ausdrücker 10 zugeordnetes Kupplungselement 102 mit drei
Vorsprüngen 1021, welche mit einer Winkeldifferenz von 120 ° an dem Umfang des Kupplungselementes
102 verteilt angeordnet sind. Die Kupplungselemente 102 haben somit eine Sternform
mit zackenförmigen Vorsprüngen 1021, wobei die Vorsprünge 1021 jeweils eine gekrümmte
Seitenfläche und eine gerade Seitenfläche haben. Die Kupplungselemente 102 sind auf
den Achsen 3 angeordnet und werden bei einer Verschwenkung des Hebels 2 in eine bestimmte
Richtung (nach rechts in Fig. 2a bis 2e) gedreht. Zur selektiven Drehung der Kupplungselemente
102 umfasst der Trennmechanismus ferner Sperrklinkenräder 103, wobei jedem Kupplungselement
102 ein Sperrklinkenrad 103 zugeordnet ist. Jedes Sperrklinkenrad 103 besteht aus
zwei Scheiben, von denen nur eine mit dem jeweiligen Kupplungselement 102 und die
andere mit dem jeweiligen Schenkel 21 des Hebels 2 fest verbunden ist.
[0035] Fig. 2e zeigt zwei mögliche Ausgestaltungen eines Sperrklinkenrades 103. Bei einer
ersten Ausgestaltung weist eine Scheibe 1031 zwei Durchbrüche 1032 und die andere
Scheibe 1034 zwei Erhebungen 1034 auf, welche in die Durchbrüche 1033 eingreifen können.
Diese Ausgestaltung kann in dem Fall Anwendung finden, dass die Kupplungselemente
102 nur zwei um eine Winkeldifferenz von 180 ° versetzte Vorsprünge 1021 aufweisen.
Die Erhebungen 1034 sind als gebogene Randabschnitte der Scheibe 1032 ausgebildet
und weisen eine geneigte Fläche auf, welche der Scheibe 1031 zugewandt ist. Werden
die beiden Scheiben 1031, 1032 gegeneinander verdreht, gleitet diese geneigte Fläche
der Erhebungen 1034 über den Rand des jeweiligen Durchbruches 1033 oder, bei entgegengesetzter
Drehrichtung, die Erhebungen 1034 stoßen an den Rand des jeweiligen Durchbruches 1033
an und blockieren eine Drehung der einen Scheibe gegenüber der anderen. Bei der zweiten
Ausgestaltung des Sperrklinkenrades 103 gemäß Fig. 2e (rechtes Teilbild) sind die
Erhebungen 1038 ebenfalls durch aus der Ebene der Scheibe 1036 herausgebogene Abschnitte
1038 ausgebildet, welche jedoch näher dem Mittelpunkt der Scheibe 1036 gelegen. Die
Scheibe 1035 weist mehrere Durchbrüche 1037 auf, welche über den Umfang der Scheibe
1035 verteilt angeordnet sind und in welche die Erhebungen 1038, die eine Winkeldifferenz
von 180 ° zueinander haben, eingreifen können. Die Erhebungen 1038 weisen geneigte
Flächen auf, welche der Scheibe 1035 zugewandt sind, sodass eine Drehung der beiden
Scheiben 1035, 1036 gegeneinander in einer Drehrichtung möglich, in der entgegengesetzten
Drehrichtung jedoch blockiert wird.
[0036] Wird der Hebel 2 von seiner Ausgangsstellung (Fig. 2c) in die in Fig. 2a gezeigte
Stellung verschwenkt, werden die Kupplungselemente 102 aufgrund der Sperrklinkenräder
103 nicht gedreht und folglich die Vorsprünge 1021 nicht bewegt. Wenn der Hebel 2
jedoch zurückgeschwenkt wird, werden die Sperrklinkenräder 103 zusammen mit den Kupplungselementen
102 gedreht. Dabei gelangt ein Vorsprung 1021 jedes Kupplungselementes 102 zur Anlage
an einer Anlagefläche 104 der Ausdrücker 10, wobei durch die mit der Drehung des Kupplungselementes
102 einhergehende Vorwärtsbewegung des Vorsprunges 1021 der jeweilige Ausdrücker 10
ausgefahren wird. Wird der Hebel 2 ein wenig über die in Fig. 2b gezeigte Stellung
hinaus (nach rechts) verschwenkt, ragt der Vorsprung 1021, welcher das Ausfahren des
Ausdrückers 10 bewirkt hat, in die Ausnehmung 101 des Ausdrückers 10 hinein, wobei
der Ausdrücker 10 aufgrund der von der Spiralfeder 11 ausgeübten Zugkraft in seine
Ausgangsstellung zurückkehrt, d. h. in den jeweiligen Aufnahmeraum (Fig. 2c). Wenn
der Hebel 2 in Richtung der zu der Steckerbuchse 1 korrespondierenden Komponente (nach
links) verschwenkt wird (Fig. 2d), um den Hebel 2 in die in Fig. 2a gezeigte Stellung
zu verschwenken, werden die beiden Scheiben jedes Sperrklinkenrades 103 gegeneinander
verdreht, sodass die Verschwenkung des Hebels 2 nicht dadurch blockiert wird, dass
der Vorsprung 1021 in die Ausnehmung 101 des Ausdrückers 10 ragt.
[0037] Fig. 3a bis Fig. 3e zeigen eine zweite Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels.
Der Trennmechanismus ist in die Steckerbuchse 1 integriert und umfasst zwei Ausdrücker
20, welche jeweils mit der Steckerbuchse 1 über ein als Spiralfeder 11 ausgebildetes
Rückstellelement mit der Steckerbuchse 1 verbunden sind. Die Ausdrücker 20 weisen
eine sich in deren Längsrichtung erstreckende Ausnehmung 201 auf. Der Trennmechanismus
umfasst ferner ein jedem Ausdrücker 20 zugeordnetes Kupplungselement 202 mit Vorsprüngen
2021, welche als Zähne ausgebildet sind. Die Vorsprünge 2021 sind an gegenüberliegenden
Seiten der Kupplungselemente 202 angeordnet, sodass die durch sie gebildete Zahnung
an zwei gegenüberliegenden Seiten der Kupplungselemente 202 unterbrochen ist. Die
Vorsprünge 2021 sind demnach als sich abschnittsweise über den Umfang der Kupplungselemente
202 erstreckende Zahnung ausgebildet. Die Kupplungselemente 202 sind auf den Achsen
3 angeordnet und werden bei einer Verschwenkung des Hebels 2 gedreht. Zur selektiven
Drehung der Kupplungselemente 102 umfasst der Trennmechanismus ferner Sperrklinkenräder
203, wobei jedem Kupplungselement 202 ein Sperrklinkenrad 203 zugeordnet ist. Jedes
Sperrklinkenrad 203 besteht aus zwei Scheiben, von denen eine mit dem jeweiligen Kupplungselement
202 und die andere mit dem jeweiligen Schenkel 21 des Hebels 2 fest verbunden ist.
[0038] Fig. 3e zeigt zwei mögliche Ausgestaltungen eines Sperrklinkenrades, wobei sich das
Sperrklinkenrad im rechten Teilbild von Fig. 3e von dem im rechten Teilbild von Fig.
2e gezeigten Sperrklinkenrad 103 nur dadurch unterscheidet, dass die Scheibe 2036
nur zwei Erhebungen und die Scheibe 2035 nur zwei Durchbrüche 2037 aufweist, welche
jeweils eine Winkeldifferenz von 180 ° zueinander haben.
[0039] Wird der Hebel 2 von seiner Ausgangsstellung (Fig. 3c) in die in Fig. 3a gezeigte
Stellung verschwenkt, werden die Kupplungselemente 202 aufgrund der Sperrklinkenräder
203 nicht gedreht. Wenn der Hebel 2 jedoch zurückgeschwenkt wird, werden die Sperrklinkenräder
203 zusammen mit den Kupplungselementen 202 gedreht. Dabei greifen die Vorsprünge
2021 jedes Kupplungselementes 202 in Vertiefungen 204 jedes Ausdrücker 20, welche
Vertiefungen 204 an einer unteren Begrenzungsfläche der Ausnehmung 201 ausgebildet
sind, ein, wobei durch die mit der Drehung des Kupplungselementes 202 einhergehende
Vorwärtsbewegung der Vorsprünge 2021 der jeweilige Ausdrücker 20 ausgefahren wird.
Wird der Hebel 2 ein wenig über die in Fig. 3b gezeigte Stellung hinaus (nach rechts)
verschwenkt, ragen die Vorsprünge 2021 in die Ausnehmung 201 jedes Ausdrückers 20
hinein, wobei der Ausdrücker 20 aufgrund der von der Spiralfeder 11 ausgeübten Zugkraft
in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, d. h. in den jeweiligen Aufnahmeraum (Fig.
2c). Wenn der Hebel 2 in Richtung der zu der Steckerbuchse 1 korrespondierenden Komponente
(nach links) verschwenkt wird (Fig. 3d), werden die beiden Scheiben jedes Sperrklinkenrades
203 gegeneinander verdreht, sodass die Verschwenkung des Hebels 2 nicht dadurch blockiert
wird, dass die Vorsprünge 2021 in die Ausnehmung 201 des Ausdrückers 20 ragen.
[0040] Fig. 4a bis Fig. 4e zeigen eine dritte Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels.
Der Trennmechanismus ist in die Steckerbuchse 1 integriert und umfasst zwei Ausdrücker
30, welche jeweils mit der Steckerbuchse 1 über ein als Spiralfeder 11 ausgebildetes
Rückstellelement mit der Steckerbuchse 1 verbunden sind. Die Ausrücker 30 weisen eine
sich in deren Längsrichtung erstreckende Ausnehmung 301 auf. Der Trennmechanismus
umfasst ferner ein jedem Ausdrücker 30 zugeordnetes Kupplungselement 302 mit zwei
zapfenförmigen Vorsprüngen 3021, welche mit einer Winkeldifferenz von 180 ° an dem
Kupplungselement 302 angeordnet sind und sich, im Gegensatz zu den Ausgestaltungen
gemäß den Fig. 2a bis 2e und 3a bis 3e, in axialer Richtung erstrecken (Drehachse
eines Kupplungselementes = Richtung der Achse 3) also in Richtung der Achsen 3. Die
Kupplungselemente 302 sind auf den Achsen 3 angeordnet und werden bei einer Verschwenkung
des Hebels 2 gedreht. Zur selektiven Drehung der Kupplungselemente 102 umfasst der
Trennmechanismus ferner Sperrklinkenräder 303, wobei jedem Kupplungselement 302 ein
Sperrklinkenrad 303 zugeordnet ist. Jedes Sperrklinkenrad 303 besteht aus zwei Scheiben,
von denen eine mit dem jeweiligen Kupplungselement 302 und die andere mit dem jeweiligen
Schenkel 21 des Hebels 2 fest verbunden ist.
[0041] Fig. 3e zeigt zwei mögliche Ausgestaltungen eines Sperrklinkenrades 303, welche zu
den in Fig. 3e gezeigten Sperrklinkenrädern 203 identisch sind.
[0042] Wird der Hebel 2 von seiner Ausgangsstellung (Fig. 4c) in die in Fig. 4a gezeigte
Stellung verschwenkt, werden die Kupplungselemente 302 aufgrund der Sperrklinkenräder
303 nicht gedreht. Wenn der Hebel 2 jedoch zurückgeschwenkt wird, werden die Sperrklinkenräder
303 zusammen mit den Kupplungselementen 302 gedreht. Dabei gelangt ein Vorsprung 3021
(Zapfen) jedes Kupplungselementes 302 zur Anlage an einer Anlagefläche 304 der Ausdrücker
30, wobei durch die mit der Drehung des Kupplungselementes 302 einhergehende Vorwärtsbewegung
des Vorsprunges 3021 der jeweilige Ausdrücker 30 ausgefahren wird. Wird der Hebel
2 ein wenig über die in Fig. 4b gezeigte Stellung hinaus (nach rechts) verschwenkt,
ragt der Vorsprung 3021, welcher das Ausfahren des Ausdrückers 30 bewirkt hat, in
die Ausnehmung 301 des Ausdrückers 30 hinein, wobei der Ausdrücker 30 aufgrund der
von der Spiralfeder 11 ausgeübten Zugkraft in seine Ausgangsstellung zurückkehrt,
d. h. in den jeweiligen Aufnahmeraum (Fig. 4c). Wenn der Hebel 2 in Richtung der zu
der Steckerbuchse 1 korrespondierenden Komponente (nach links) verschwenkt wird (Fig.
4d), werden die beiden Scheiben jedes Sperrklinkenrades 303 gegeneinander verdreht,
sodass die Verschwenkung des Hebels 2 nicht dadurch blockiert wird, dass der Vorsprung
3021 in die Ausnehmung 301 des Ausdrückers 30 ragt.
[0043] Fig. 5a bis Fig. 5e zeigen eine vierte Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels.
Der Trennmechanismus ist in die Steckerbuchse 1 integriert und umfasst zwei Ausdrücker
40, welche jeweils mit der Steckerbuchse 1 über ein als Spiralfeder 11 ausgebildetes
Rückstellelement mit der Steckerbuchse 1 verbunden sind. Die Ausdrücker 40 weisen
eine sich in deren Längsrichtung erstreckende Ausnehmung 401 auf. Der Trennmechanismus
umfasst ferner ein jedem Ausdrücker 40 zugeordnetes Kupplungselement 402 mit einem
Vorsprung 4021 in Form eines in axialer Richtung (in Richtung der Drehachse des Kupplungselementes
= in Richtung der Achsen 3) gebogenen Randbereiches, wobei sich ein diesen Randbereich
begrenzender Einschnitt über einen Teil des Umfangs des Kupplungselements 402 erstreckt.
In dieser Ausgestaltung des Kupplungselementes 402 kann der Vorsprung 4021 gegen eine
von diesem selbst aufgrund seiner Materialbeschaffenheit ausgeübte Rückstellkraft
in axialer Richtung elastisch ausgelenkt werden. Die Rückstellkraft bei einer bestimmten
Auslenkung ist umso größer, je länger der Randbereich ist. Die Kupplungselemente 402
sind auf den Achsen 3 angeordnet und werden bei einer Verschwenkung des Hebels 2 gedreht.
Sperrklinkenräder sind bei dieser Ausgestaltung des Trennmechanismus nicht erforderlich.
[0044] Fig. 5e zeigt das Kupplungselement 402 in zwei Darstellungen, und zwar in einer Frontansicht
und einer perspektivischen Ansicht.
[0045] Wird der Hebel 2 von seiner Ausgangsstellung (Fig. 5c) in die in Fig. 5a gezeigte
Stellung verschwenkt, werden die Kupplungselemente 402 gedreht, wobei der Vorsprung
4021 über den Rand der Ausnehmung 401 des Ausdrückers 40 gleitet und dabei in axialer
Richtung ausgelenkt wird, also in die Ebene des Kupplungselementes 402 gedrückt wird.
Wenn der Hebel 2 zurückgeschwenkt wird, gelangt der Vorsprung 4021 jedes Kupplungselementes
402 zur Anlage an einer Anlagefläche 404 der Ausdrücker 40, wobei durch die mit der
Drehung des Kupplungselementes 402 einhergehende Vorwärtsbewegung des Vorsprunges
4021 der jeweilige Ausdrücker 40 ausgefahren wird. Wird der Hebel 2 ein wenig über
die in Fig. 5b gezeigte Stellung hinaus (nach rechts) verschwenkt, ragt der Vorsprung
4021 in die Ausnehmung 401 des Ausdrückers 40 hinein, wobei der Ausdrücker 40 aufgrund
der von der Spiralfeder 11 ausgeübten Zugkraft in seine Ausgangsstellung zurückkehrt,
d. h. in den jeweiligen Aufnahmeraum (Fig. 5c). Wenn der Hebel 2 in Richtung der zu
der Steckerbuchse 1 korrespondierenden Komponente (nach links) verschwenkt wird (Fig.
5d), wird der Vorsprung 4021 elastisch in die Ebene des Kupplungselementes gedrückt
und gleitet über den Rand der Ausnehmung 401, sodass die Verschwenkung des Hebels
2 nicht dadurch blockiert wird, dass der Vorsprung 4021 in die Ausnehmung 401 des
Ausdrückers 30 ragt.
[0046] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels des
erfindungsgemäßen Trennmechanismus 50. Der Trennmechanismus 50 umfasst einen Träger
51, an dem an gegenüberliegenden Seiten jeweils ein Aufnahmeraum 52 angeordnet ist.
In den Aufnahmeräumen 52 ist jeweils ein Ausdrücker 53 mit endseitigen Laschen 54
angeordnet. Die Laschen 54 sind dazu vorgesehen, in den Spalt zwischen einer Steckerbuchse
und einem Stecker einzugreifen. Der Trennmechanismus 50 umfasst ferner einen Hebel
55, welcher zwei Schenkel 551 sowie einen die Schenkel 551 verbindenden Griff 552
aufweist. Jeder Schenkel 551 ist über eine Achse 56 an dem Träger gelagert, wobei
sich die Achsen 56 jeweils in einen Aufnahmeraum 52 erstrecken. Der Trennmechanismus
weist ferner eine Befestigungseinrichtung 57 auf, welche ein Stahlband 571 und ein
Spannelement 572 umfasst. In dem Spannelement 572 ist eine Spannschraube 5721 angeordnet,
mittels welcher das Stahlband gespannt werden kann.
[0047] Dieses Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trennmechanismus 50 kann an einer
Steckerbuchse oder einem Stecker mit Hilfe der Befestigungseinrichtung 57 befestigt
werden. Im Übrigen kann der Trennmechanismus 50 ebenso ausgestaltet sein, wie die
zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele betreffend die Ausdrücker, die Kupplungselemente,
die Sperrklinkenräder und das Rückstellelement.
[0048] Fig. 7 zeigt eine weitere Ausgestaltung des zweiten Ausführungsbeispiels, bei welcher
an den Schenkeln 551 des Hebels 55 jeweils ein Deckelheber 5511 angeordnet ist. Die
Deckelheber 5511 sind einander zugewandt und weisen jeweils eine gegenüber den Schenkeln
551 geneigte Kante auf, wobei der Abstand zwischen den Kanten in einer von dem Träger
51 fortweisenden Richtung abnimmt. Die Funktion der Deckelheber 5511 wird in Zusammenhang
der Beschreibung der Fig. 8a bis 8f deutlich.
[0049] Fig. 8a bis Fig. 8f zeigen einen erfindungsgemäßen Trennmechanismus 50 in Gebrauch.
Der Trennmechanismus 50 ist auf einer Steckerbuchse 60 angeordnet und mittels der
Befestigungseinrichtung 57 befestigt. Ein Stecker 70 ist in die Steckerbuchse 60 gesteckt.
Ein Deckel 61 der Steckerbuchse 60, welcher durch eine Feder nach unten gedrückt wird,
hintergreift mit seinem Rand eine an dem Stecker 70 ausgebildete Nase 71. Das Hintergreifen
der Nase 71 durch den Deckelrand verhindert ein ungewolltes Trennen der Steckverbindung,
da die Nase 71 so ausgebildet ist, das der Deckelrand bi dem Trennvorgang nicht über
die Nase 71 gleiten kann. In Fig. 8a befindet sich der Hebel 55 des Trennmechanismus
50 in seiner Ausgangsstellung und liegt dabei an der Steckerbuchse 60 an. Für das
Trennen von Steckerbuchse 60 und Stecker 70 wird der Hebel 55 in Richtung des Steckers
70 verschwenkt, bis der Hebel 55 auf dem Stecker 70 anliegt, wie es in Fig. 8b gezeigt
ist. Anschließend wird der Hebel 55 wieder zurück in Richtung der Steckerbuchse 60
verschwenkt. Dabei wird der Deckel 61 durch die an den Schenkeln 551 des Hebels 55
angeordneten Deckelheber 5511 über die Nase 71 gehoben, wie es in Fig. 8c gezeigt
ist. Zugleich werden die Ausdrücker 53 aus den Aufnahmeräumen 52 ausgefahren, wodurch
der Stecker 70 aus der Steckerbuchse 60 gedrückt wird. Wird der Hebel 55 weiter in
Richtung der Steckerbuchse 60 verschwenkt, wird der Deckel 61 von den Deckelhebern
5511 gelöst und bewegt sich aufgrund der Rückstellkraft der Feder, über welche der
Deckel 61 mit der Steckerbuchse 60 verbunden ist, nach unten, wie es in Fig. 8d gezeigt
ist. Bei weiterer Verschwenkung des Hebels 55 in Richtung der Steckerbuchse 60, werden
die Ausdrücker 53 weiter ausgefahren bis sie schließlich ihre maximale Position erreichen
(Fig. 8e). Wird nun der Hebel 55 geringfügig weiter in Richtung der Steckerbuchse
60 verschwenkt, kehren die Ausdrücker 53 durch die von einem Rückstellelement ausgeübte
Zugkraft automatisch in die Aufnahmeräume 52 zurück (Fig. 8f). Der Hebel 55 befindet
sich nun wieder in seiner Ausgangstellung und der Stecker 70 kann ohne Kraftaufwand
entfernt werden.
[0050] Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Steckerbuchse 80 mit einem dritten
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Trennmechanismus. Der Trennmechanismus umfasst
eine Hülse 91, die an der Steckerbuchse 80 angeordnet ist und diese umgibt, sowie
zwei an gegenüberliegenden Seiten der Steckerbuchse 80 angeordnete Aufnahmeräume,
in denen jeweils ein Ausdrücker 93 mit Laschen 94 angeordnet ist. Die Ausdrücker 93
werden durch Drehung der Hülse 91 auf der Steckerbuchse 80 ausgefahren. Damit die
Hülse 91 für einen Anwender einen besseren halt bietet, weist sie an ihrer Außenfläche
umfangsverteilte Erhebungen 911 auf.
[0051] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist an einer Innenfläche der Hülse 91 ein Gewinde
angeordnet, in welches ein Abschnitt jedes Ausdrückers 93 eingreift. Durch den in
das Gewinde eingreifenden Abschnitt der Ausdrücker 93, werden die Ausdrücker 93 bei
einer Drehung der Hülse 91 ausgefahren oder, bei entgegengesetzter Drehung eingefahren.
[0052] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand der Ausführungsbeispiele detailliert beschrieben
worden ist, ist für den Fachmann selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf
diese Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern dass vielmehr Abwandlungen in der
Weise möglich sind, dass einzelne Merkmale weggelassen oder andersartige Kombinationen
von Merkmalen verwirklicht werden können, ohne dass der Schutzbereich der beigefügten
Ansprüche verlassen wird. Insbesondere schließt die vorliegende Offenbarung sämtliche
Kombinationen der Einzelmerkmale des Ausführungsbeispiels mit ein.
1. Trennmechanismus (50) für eine Steckerbuchse (1, 60) oder einen Stecker (70), der
zumindest einen Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) und einen schwenkbaren Hebel
(2, 55) umfasst, wobei der Ausdrücker zwischen einer eingefahrenen Stellung und einer
ausgefahrenen Stellung bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Trennmechanismus (50) ein dem Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) zugeordnetes
Kupplungselement (102, 202, 302, 402) umfasst, welches an einer Schwenkachse (3, 56)
des Hebels (2, 55) angeordnet ist und zumindest einen Vorsprung (1021, 2021, 3021,
4021) aufweist, und der Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) eine Nut oder Ausnehmung
(101, 201, 301, 401) aufweist, welche sich in Bewegungsrichtung des Ausdrückers (5,
10, 20, 30, 40, 53, 93) erstreckt und in welche der Vorsprung (1021, 2021, 3021, 4021)
bei einer bestimmten Hebelstellung hineinragt, sodass der Ausdrücker (5, 10, 20, 30,
40, 53, 93) ohne eine Bewegung des Hebels (2, 55) in die eingefahrene Stellung zurückkehren
kann.
2. Trennmechanismus (50) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
an gegenüberliegenden Seiten der Steckerbuchse (1, 60) oder des Steckers (70) jeweils
ein Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) und jeweils ein Kupplungselement (102,
202, 302, 402) angeordnet sind.
3. Trennmechanismus (50) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit jedem Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) ein Rückstellelement (11) verbunden
ist, wobei die Rückstellkraft des Rückstellelementes (11) gegen das Ausfahren des
Ausdrückers (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) wirkt.
4. Trennmechanismus (50) nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) ausgefahren wird, wenn der Hebel (2,
55) von der zu der Steckerbuchse (1, 60) oder dem Stecker (70) korrespondierenden
Komponente fortgeschwenkt wird und / oder dass an dem Hebel (2, 55) ein oder mehrere
Deckelheber (5511) angeordnet sind.
5. Trennmechanismus (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich der Vorsprung (1021, 2021, 3021, 4021) des Kupplungselementes (102, 202, 302,
402) in radialer oder axialer Richtung erstreckt und / oder dass der Vorsprung (1021,
2021, 3021, 4021) in axialer Richtung elastisch auslenkbar ist.
6. Trennmechanismus (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
an einer Begrenzungsfläche der Ausnehmung (101, 201, 301, 401) oder Nut des Ausdrückers
(5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) zumindest eine zu dem wenigstens einen Vorsprung (1021,
2021, 3021, 4021) des Kupplungselementes (102, 202, 302, 402) korrespondierende Vertiefung
(204) ausgebildet ist.
7. Trennmechanismus (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedem Kupplungselement (102, 202, 302, 402) ein Sperrklinkenrad (103, 203, 303, 403)
zugeordnet ist, wobei das Sperrklinkenrad (103, 203, 303, 403) aus zwei Scheiben (1031,
1032, 1035, 1036, 2031, 2032, 2035, 2036) besteht, von denen nur eine fest mit dem
Kupplungselement (102, 202, 302, 402) verbunden ist.
8. Trennmechanismus (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kupplungselement (102, 202, 302, 402) einen sich über einen Teil des Umfangs des
Kupplungselements (102, 202, 302, 402) erstreckenden Einschnitt aufweist und sich
ein von dem Einschnitt begrenzter Randbereich in axialer Richtung erstreckt.
9. Trennmechanismus (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Trennmechanismus (50) einen im Querschnitt offenen Träger (51) umfasst, an dem
der Hebel (2, 55) sowie für jeden Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) ein Aufnahmeraum
(4, 52) angeordnet ist, wobei jeder Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) in einem
Aufnahmeraum (4, 52) angeordnet ist, und wobei zwei Endabschnitte des Trägers (51)
über eine Befestigungseinrichtung (57) miteinander verbunden sind, wobei insbesondere
die Befestigungseinrichtung (57) ein Stahlband (571) und ein an dem Träger (51) angeordnetes
Spannelement (572) umfasst.
10. Trennmechanismus (50) für eine Steckerbuchse (1, 60) oder einen Stecker (70),
dadurch gekennzeichnet, dass
an einer Steckerbuchse (1, 60) oder einem Stecker (70) eine drehbare Hülse (91) angeordnet
ist, welche die Steckerbuchse (1, 60) oder den Stecker (70) umgibt und an einer Innenfläche
ein Gewinde aufweist, und die Steckerbuchse (1, 60) oder der Stecker (70) zumindest
einen Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) mit einem in das Gewinde eingreifenden
Abschnitt umfasst.
11. Trennmechanismus (50) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
an gegenüberliegenden Seiten der Steckerbuchse (1, 60) oder des Steckers (70) jeweils
ein Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) angeordnet ist.
12. Trennmechanismus (50) nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gewinde durch zumindest einen gewindefreien Bereich unterbrochen ist.
13. Trennmechanismus (50) nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
mit jedem Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) ein Rückstellelement verbunden ist,
wobei die Rückstellkraft des Rückstellelementes gegen das Ausfahren des Ausdrückers
(5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) wirkt.
14. Trennmechanismus (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Ausdrücker (5, 10, 20, 30, 40, 53, 93) an einer Vorderseite eine Lasche (6,
54, 94) aufweist, welche dazu ausgebildet ist, in den Spalt zwischen einer Steckerbuchse
(1, 60) und einem Stecker (70) einzugreifen.
15. Steckerbuchse (1, 60) oder Stecker (70) mit einem Trennmechanismus nach einem der
Ansprüche 1 bis 14.