(19)
(11) EP 3 428 084 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
01.04.2020  Patentblatt  2020/14

(21) Anmeldenummer: 18180113.5

(22) Anmeldetag:  27.06.2018
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 71/36(2006.01)
B65D 1/24(2006.01)

(54)

MEHRFLASCHENGEBINDE, WIE SIXPACKS UND DERGLEICHEN

MULTI-BOTTLE CONTAINER, SUCH AS SIXPACKS AND THE LIKE

MULTI-PACKS DE BOUTEILLES, COMME SIX-PACKS ET ANALOGUES


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 11.07.2017 DE 102017115490
18.10.2017 DE 102017124272

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.01.2019  Patentblatt  2019/03

(73) Patentinhaber: Schoeller Allibert GmbH
19057 Schwerin (DE)

(72) Erfinder:
  • Kellerer, Richard
    85622 Feldkirchen (DE)

(74) Vertreter: Bockhorni & Brüntjen Partnerschaft Patentanwälte mbB 
Elsenheimerstraße 49
80687 München
80687 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 2 614 200
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Mehrflaschengebinde gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

    [0002] Auf dem Getränkemarkt finden mehr und mehr Mehrflaschen-Gebinde Verbreitung, die in der Regel aus einer Kartonumverpackung, gegebenenfalls auch aus Kunststofffolien gebildet und für die Aufnahme von vier, sechs, acht und gegebenenfalls auch zehn oder zwölf Flaschen ausgelegt sind. Am häufigsten werden hierbei Mehrflaschengebinde für die Aufnahme von sechs Flaschen verwendet, die üblicherweise als Sixpacks bezeichnet werden. Der Transport derartiger Sixpacks bzw. entsprechender Mehrflaschengebinde erfolgt häufig auch durch übliche Flaschenkästen, die in der Regel sowohl für die Aufnahme von Mehrflaschengebinden wie auch für die Einstellung von Einzelflaschen gerüstet sind. Flaschenkästen für die Aufnahme von Mehrflaschengebinden sind im Kasteninneren in der Regel mit Pinolen ausgebildet, die vom Kastenboden nach oben vorstehen und mittig zwischen vier benachbarten Stellplätzen angeordnet sind. Im Falle des Rücktransports von Einzelflaschen dienen die Pinolen der Halterung der eingestellten Flaschen und im Falle des Transports von Gebinden tauchen die Pinolen in am Gebindeboden angebrachte Öffnungen ein und greifen zwischen jeweils vier benachbarten Flaschen ein. Aus diesem Grunde sind bei Gebinden in Form von Sixpacks im Boden des Gebindes wenigstens zwei Öffnungen, insbesondere mit rautenförmigem und damit an die Pinolen angepasstem Querschnitt, angeordnet und zwar hintereinander in der Symmetrieachse des Bodens, also im mittleren Bereich des Bodens. Im Falle von Acht-Packs sind drei in Reihe hintereinander angeordnete rautenförmige und im Falle von Vier-Packs nur eine Öffnung zentrisch im Boden des Gebindes angeordnet.

    [0003] Beim Tragen derartiger Flaschenkästen werden die Kästen in der Regel seitlich gehalten und damit in Schrägstellung, was zur Folge haben kann, dass die lediglich über die Pinolen abgestützten Gebinde während des Transports bei unsachgemäßer Handhabung auch aus dem Flaschenkasten fallen können. Dies hätte den Bruch der Flaschen zur Folge.

    [0004] Ein großer Nachteil der heutigen Pinolenkästen ist die Geräuschentwicklung bis hin zum Bruch der Flaschen. Durch den Kartonagenverbund werden die Flaschendurchmesser aneinander gedrückt und der Flaschenverbund ist feststehend als Einheit. Die leeren Flaschen werden einzeln und lose in die Stellplätze zwischen die Pinolen gestellt und sind nicht fixiert. Bereits beim Anheben des Kastens schlagen die Flaschenbäuche der leeren Flaschen ungeschützt zwischen den Pinolen gegeneinander. Bereits in der Leergutrücknahme tritt auf den Rollenbändern der Annahmefilialen eine erhöhte Geräuschbildung auf, die sich bei der LKW-Fahrt fortsetzt. Das ständige Aneinanderschlagen der Flaschen kann sogar bis zum Bruch führen.

    [0005] Um diese Nachteile zu beheben, sind Flaschenkästen geschaffen worden, die anstelle von zentrisch zwischen vier benachbarten Stellplätzen vorgesehenen Pinolen Stützglieder seitlich der Flaschenstellplätze eines Flaschenkastens aufweisen, die entweder zwischen sich oder mit benachbarten Seitenwänden des Kastens die Stellplätze bzw. Flaschenaufnahmeabteile für die Einstellung der Flaschen begrenzen. Wird in einem solch konfigurierten Flaschenkasten ein Sixpack eingesetzt, dann greifen anstelle von zwei Pinolen mehrere, insbesondere mindestens sieben Stützglieder (bei Sixpacks) vom Boden her in das Gebinde, von denen ein Teil in Längsrichtung und ein Teil in Querrichtung des Gebindes ausgerichtet ist. Dies hat zur Folge, dass der Halt der Gebinde innerhalb eines solchen Flaschenkastens wesentlich besser ist. Zudem hat diese Platzierung von Stützgliedern zur Folge, insbesondere wenn diese als bogenförmige Stützglieder ausgebildet sind, dass die in die Flaschenaufnahmeabteile bzw. auf die Stellplätze eingestellte Flaschen auf Distanz zueinander gehalten sind, so dass störende Klappergeräusche während des Transports dieser Kasten vermieden werden können.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es, entsprechende Gebinde, insbesondere Sixpacks und dergleichen, zu schaffen, die in einfacher Weise für eine stabile und geräuschfreie Einstellung in derartige Flaschenkästen gerüstet sind.

    [0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige und bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die in den Unteransprüchen enthaltenen Merkmale gekennzeichnet.

    [0008] Nach Maßgabe der Erfindung ist der Boden eines Mehrflaschen-Gebindes, insbesondere Six-packs, so ausgebildet, dass beim Einstellen des Gebindes in Flaschenkästen Stützglieder in die seitlichen Bereiche eines jeden Flascheneinstellplatzes in einem solchen Gebinde eintauchen können, das heißt, die Stützglieder greifen nicht mehr in Bereiche ein, die mittig zwischen vier benachbarten Stellplätzen bzw. Flaschenaufnahmeabteilen eines solchen Gebindes vorhanden sind, sondern außermittig und zwar an den Seiten der Stellplätze. Hierzu sind im Boden an diesen Bereichen Öffnungen insbesondere in Form von langgestreckten Schlitzen vorgesehen, die zum Eintauchen derartiger Stützglieder ausgebildet sind. Im Falle eines Six-packs, welches für die Aufnahme von sechs Flaschen in üblicherweise zwei benachbarten und zueinander parallelen Reihen mit jeweils drei hintereinander angeordneten Flaschen und damit mit sechs entsprechend platzierten Stellplätzen ausgebildet sind, befinden sich die langgestreckten Schlitze an den Seiten der Stellplätze und zwar im Falle von Sixpacks drei mit Abstand hintereinander angeordnete Schlitze in Bodenmitte und in Längsrichtung des Gebindes sowie zwei Querreihen mit jeweils zwei komplementär ausgebildeten Querschlitzen, so dass im Falle von Sixpacks vorzugsweise insgesamt sieben Öffnungen in Form von langgestreckten Schlitzen vorhanden sind. Dabei sind infolge der seitlichen Anordnung an den Stellplätzen die in Querrichtung vorgesehenen Öffnungen auf Lücke zwischen den in Längsrichtung mit Abstand zueinander angeordneten Schlitzen und damit außerhalb der Mitte zwischen vier benachbarten Stellplätzen ausgebildet.

    [0009] Vorzugsweise ist der Boden des Gebindes mittig in Gebindelängsrichtung mit einer der Anzahl (n) von Flaschenabteilpaaren entsprechenden Anzahl von langgestreckten ersten Schlitzen und mit hierzu komplementären zweiten Schlitzen versehen, die in mehreren parallelen Reihen quer zur Bodenlängsrichtung angeordnet, wobei die Anzahl der Querreihen (n-1) der Anzahl (n) der Flaschenabteilpaare beträgt. Die in Querrichtung verlaufenden Schlitze sind hierbei mit seitlichem Abstand zu den in Längsrichtung des Gebindes verlaufenden Schlitzen und auf Lücke zwischen diesen ersten Schlitzen angeordnet. Insofern sind die vier Aufnahmeabteile begrenzende Schlitze kreuzförmig angeordnet.

    [0010] Derartige Gebinde weisen üblicherweise nur zwei Reihen mit hintereinander angeordneten Flaschenaufnahmeabteilen bzw. Einstellplätzen auf, so dass für jede Querreihe jeweils ein Querschlitz auf beiden Seiten der Längsmittelachse des Gebindes angeordnet ist. Bei zwei Längsreihen von Flaschenaufnahmeabteilen dieser Gebinde ist somit jeder Stellplatz des Gebindes auch durch die Außenwände des Gebindes begrenzt, sind die innenliegenden Seiten eines jeden Stellplatzes des Gebindes durch die schlitzartigen Öffnungen begrenzt, die senkrecht je Stellplatz zueinander angeordnet und zwar mit Abstand zueinander entsprechend der Mimik der auf dem Flaschenkasten vorgesehenen flachen Stützglieder.

    [0011] Der mittlere Bodenbereich zwischen vier benachbarten Stellplätzen des Gebindes ist frei von Schlitzen und kann bedarfsweise verstärkt ausgebildet werden, was zweckmäßigerweise durch Verrippung, mehrlagige Kartonageausbildung oder eine entsprechende Beschichtung erfolgen kann.

    [0012] Die in Länge und Breite an die Stützglieder des Flaschenkastens angepassten langgestreckten Schlitze sind in Draufsicht vorzugsweise ovalförmig, wobei die beiden Längsseiten der Schlitze zweckmäßigerweise nach außen bauchig gewölbt sind und zwar mit einem vergleichsweise großen Krümmungsradius. Die stirnseitigen Enden der Schlitze können gerade oder zweckmäßigerweise gerundet sein, Die Länge der Schlitze beträgt zweckmäßigerweise 1,5 bis 4,5 cm. Die Breite liegt vorteilhaft im Bereich von 0,3 bis 2,5 mm. Diese Angaben sind aber nicht beschränkend und es kommt letztendlich auf die Anpassung an die Stützglieder des Flaschenkastens an, auf die das Gebinde gesteckt werden soll.

    [0013] Der oben beschriebenen Öffnungsmimik, insbesondere in Form von seitlich an den Stellplätzen im Gebindeboden vorgesehenen schlitzartigen Öffnungen steht natürlich nicht entgegen, dass bedarfsweise auch weitere Öffnungen in unterschiedlichen Geometrien vorgesehen sein können, so dies als zweckmäßig erachtet wird. Beispielsweise können randseitig die für sich bekannten Öffnungsschlitze vorgesehen sein, die insbesondere im Bereich des Gebindebodens einen teilweisen Flaschendurchgriff ermöglichen.

    [0014] Eine weitere alternative vorteilhafte Ausgestaltung des Bodens einer Mehrflaschen-Verpackung, die insbesondere aus Karton gebildet ist, weist unterschiedlich gestaltete Öffnungsausbildungen gegenüber den zuvor beschriebenen Öffnungsausbildungen in Form von Schlitzen auf. Dabei sind diese alternativen Öffnungsausbildungen von Funktion und Anordnung her mit denen der zuvor beschriebenen schlitzartigen Öffnungsausbildungen vergleichbar, sodass zuvor gemachte Ausführungen auch für diese Öffnungsausbildung zutreffen. Jede Öffnungsausbildung ist hierbei durch zwei auf Abstand zueinander gesetzte Stegöffnungen gebildet, zwischen denen sich eine schlitzartige Öffnung erstreckt, die vorzugsweise die beiden Stegöffnungen miteinander verbindet. Beim Aufsetzen bzw. Einsetzen der Verpackung in einen Flaschenkasten mit entsprechenden Steggliedern tauchen deren obere Enden der Längsschenkel in die auf Abstand zueinander gesetzten Stegöffnungen ein, wobei ein Querglied des Stützglieds durch die schlitzartige Öffnung greift, welche zwischen den beiden Stegöffnungen vorgesehen ist und insbesondere die beiden Stegöffnungen miteinander verbindet. Vorzugsweise sind die Stegöffnungen komplementär mit den Längsschenkeln der Stützglieder ausgebildet, welche beim Aufsetzen der Verpackung die Öffnungen durchgreifen.

    [0015] In einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung sind diese Öffnungsausbildungen einschließlich der schlitzartigen Ausbildung zwischen den Stegöffnungen als Durchstechöffnungen gebildet, insbesondere ist die schlitzartige Öffnung durch entsprechende Perforierungen im Boden des Flaschenkastens gebildet. Die Stegöffnungen können hierbei bedarfsweise auch durch kreuzweise angeordnete Schlitze oder Perforierungen oder radial angeordnete Schlitze oder Perforierungen ebenfalls als Durchstechöffnungen ausgebildet sein, die sich mit Aufsetzen der Verpackung auf die Stegglieder öffnen.

    [0016] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand rein schematischer Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen
    Fig. 1
    eine perspektivische schematische Ansicht eines Mehrflaschen-Packs und zwar in Art eines Sixpacks in einer Ansicht von unten
    Fig. 2
    eine Draufsicht auf einen Teilbereich des Bodens des in Fig. 1 dargestellten Gebindes
    Fig. 3
    eine schematische Darstellung eines Eckbereichs eines mit Stützgliedern versehenen Flaschenkastens mit Stützgliedern für die Einstellung von Gebinden in Form der Mehrfach-Packs gemäß Fig. 1 und 2, sowie
    Fig. 4
    eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Flaschenkastens mit Stützgliedern, für den das erfindungsgemäße Gebinde zum Zwecke des Aufsteckens gerüstet ist.
    Fig. 5
    eine Bodenansicht einer konventionellen Verpackung
    Fig. 6
    eine weitere Ausführungsform eines Mehrflaschen-Packs für die Aufnahme von beispielsweise sechs Flaschen in einer perspektivischen Ansicht von unten, wobei allerdings lediglich der Verpackungsboden aus Karton dargestellt ist sowie
    Fig. 7
    eine perspektivische Ansicht eines Beispiels eines Stützglieds von mehreren Stützgliedern eines Flaschenkastens, der insbesondere für die Aufnahme einer Mehrweg-Verpackung gemäß Ausführungsform nach Fig. 6 geeignet ist.


    [0017] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Aufmachung eines Mehrflaschen-Gebindes bzw. Mehrflaschen-Packs, wie sie mehr und mehr im Getränkehandel für den Verkauf von Getränkeflaschen verwendet werden. Derartige Gebinde sind für die Aufnahme von vier, sechs, acht und teilweise auch zehn und zwölf Flaschen ausgelegt, wobei am gängigsten auf dem Markt die sogenannten Sixpacks sind, also Gebinde, die insgesamt sechs Flaschen aufnehmen und zwar zumeist in zwei parallel nebeneinander angeordneten Reihen ä je drei Flaschen. Diese für sich allgemein bekannten Gebinde werden zumeist aus Karton hergestellt, es finden aber auch mehr und mehr Gebinde aus Kunststofffolien Eingang auf den Markt.

    [0018] Üblicherweise werden derartige Packs, wie etwa das in Fig. 1 dargestellte Sixpack in Flaschenkästen transportiert, die mehrere derartige Packs aufnehmen können. Hierzu weisen die Flaschenkasten auf dem Kastenboden angeordnete Pinolen auf, die vom Kastenboden nach oben vorstehen und in der Regel mittig zwischen jeweils vier Flascheneinstellplätzen angeordnet sind. Damit ein Gebinde, wie etwa ein Sixpack mit sechs Flaschen, in einen solchen Kasten aufgenommen werden kann, ist der Boden dieser Gebinde im Falle eines Sixpacks mit zwei im Wesentlichen rautenförmigen Öffnungen analog Fig. 5 versehen, so dass solche Six-packs von oben her in den Flaschenkasten eingesteckt werden können, wobei die im Kasten ausgebildeten Pinolen in diese rautenförmigen Öffnungen 2 im Boden 6 eines solchen Gebindes 4 greifen können. Im Falle eines Vier-Packs mit vier darin aufgenommenen Flaschen braucht es lediglich eine rautenförmige Öffnung 2, im Falle von Acht-Packs drei hintereinander mittig im Boden 6 des Gebindes 4 ausgebildete Öffnungen 2. Eine solche Ausgestaltung des Bodens eines solchen konventionellen Gebindes ist in Fig. 5 dargestellt.

    [0019] Das in den Figuren 1 und 2 beschriebene Mehrflaschen-Pack, hier in Form eines Sixpacks, ist für die Aufnahme in Flaschenkästen geschaffen, welches unterschiedlich zu den üblichen Pinolenkästen mit flachen Stützgliedern gebildet ist, die vom Kastenboden nach oben vorstehen und im Wesentlichen als unten offene Stützbügel ausgebildet sind. Derartige Flaschenkästen sind in den Figuren 3 und 4 zur Illustration und zum besseren Verständnis des erfindungsgemäßen Gebindes dargestellt. Gemäß Fig. 3 weisen die Stützglieder 8, die vom Kastenboden 10 nach oben vorstehen, zwei parallel zueinander angeordnete Längsschenkel 12 und 14 auf, die an ihrem oberen Ende durch einen hier bogenförmig gestalteten Quersteg 16 miteinander verbunden sind und somit einen nach unten hin offenen U-förmigen Stützbügel gestalten. Derartige Stützbügel können auch in V- oder C-Form vorliegen. Die Stützglieder 8 sind an den Seiten von Flascheneinstellplätzen 18 angeordnet, wobei Flascheneinstellplätze, wie Fig. 4 zeigt auch durch die Längs- und schmalen Seitenwände 20 und 22 des Flaschenkastens seitlich gestützt werden. Im Falle der Fig. 4 kann der Flaschenkasten auch durch eine mittig angeordnete und parallel zur Längsseitenwand 20 verlaufende Teilwand 24 in zwei Hälften unterteilt sein, von denen in der vorliegenden Gestaltung und Anordnung der Stützglieder 8 beispielsweise in jeder Kastenhälfte zwei Sixpacks und damit insgesamt vier Sixpacks aufgenommen werden können.

    [0020] Unterschiedlich zu den Pinolenkästen sind hierbei die Stützglieder, auf denen die Gebinde beim Einstellen in die Flaschenkästen aufgesetzt werden müssen, nicht durch mittig zwischen jeweils vier benachbarten Flascheneinstellplätzen angeordneten Pinolen ausgebildet, vielmehr durch sozusagen flache Stützglieder 8, die jeweils an den Seiten der Flaschenstellplätze 18 angeordnet sind und zwar jeweils alleinstehend, das heißt voneinander mit Zwischenabstand zu benachbarten Stützgliedern 8 isoliert angeordnet sind.

    [0021] Hierzu ist der Boden 6 des in Fig. 1 dargestellten Gebindes (4), hier exemplarisch in Form eines Sixpacks, mit einer entsprechenden Eingriffsmimik gestaltet, nämlich mit längs verlaufenden Öffnungen in Form von Längsschlitzen 26 und hierzu quer verlaufenden Querschlitzen 28, welche Öffnungen für das Aufstecken des Gebindes auf Stützgliedermimiken ermöglichen, wie sie exemplarisch anhand der Figuren 3 und 4 dargestellt sind.

    [0022] Insofern weist Fig. 1 insgesamt sieben Schlitze 26, 28 auf, nämlich drei in Längsrichtung des Bodens ausgerichtete Längsschlitze 26 und auf Lücke zu den beabstandeten Längsschlitzen 26 angeordnete Querschlitze 28, von denen jeweils ein Querschlitz auf jeder Seite der durch die Längsschlitze 26 gebildeten Reihe angeordnet ist.

    [0023] Diese Mimik ist auch in Fig. 2 dargestellt, wobei strichliert die im Gebinde von oben eingestellten Flaschen angedeutet sind. Ersichtlich begrenzen die Längs- und Querschlitze zusammen mit den Gebindewänden im Falle des Sixpacks insgesamt sechs Stellplätze für die Flaschen. Aus Fig. 2 ist infolge der strichliert dargestellten Flaschen deutlich zu erkennen, dass die Flaschen auf gewissen Abstand zueinander angeordnet sind. Wird ein solches Gebinde auf einen Flaschenkasten mit der Mimik gemäß den Figuren 3 und 4 eingesteckt, dann greifen die Stützglieder 8 in die Längs- und Querschlitze 26, 28 zwischen die im Gebinde befindlichen Flaschen 30. Dies hat zur Folge, dass jedes eingestellte Mehrflaschen-Gebinde mit der Öffnungsmimik analog den Figuren 1 und 2 über mehrere Stützglieder, die in die Schlitze 26, 28 eintauchen, gehalten ist, so dass die Gebinde sehr stabil in den Flaschenkästen gehalten sind und deswegen in üblichen Tragstellungen mit schräger Ausrichtung des Kastens aus dem Kasten nicht hinausfallen können.

    [0024] Die Längs- und Querschlitze 26, 28 sind langgestreckt ausgebildet und bilden in Draufsicht jeweils eine im Wesentlichen ovalförmige Öffnung, wobei die gegenüberliegenden Längsseiten 32 eines jeden Schlitzes Ausbauchungen mit großem Radius darstellen. Die Schmalseiten 34 der Schlitze können ebenfalls gerundet oder gradlinig sein, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2.

    [0025] Unterschiedlich zu den üblichen mit rautenartigen Öffnungen für die Pinolen ausgebildeten Gebindeböden sind die längs und quer verlaufenden Schlitze 26, 28 nicht mehr mittig zwischen jeweils vier benachbarten Flaschenstellplätzen angeordnet, vielmehr bleibt der Mittenbereich zwischen jeweils vier benachbarten Flaschenstellplätzen des Bodens des Gebindes vorzugsweise im Boden geschlossenwandig und sind die Längs- und Querschlitze in Richtung der Seiten der Flaschenstellplätze des Gebindes aus der Mitte zwischen vier benachbarten Stellplätzen nach außen verlagert.

    [0026] Der Längserstreckung der Schlitze 26, 28 ist im Wesentlichen an den Flaschendurchmesser der im Gebinde aufgenommenen Flaschen abgestellt und liegt, ohne hierbei einschränkend zu sein, vorzugsweise im Bereich von 20 bis 40 mm, vorzugsweise im Bereich von 25 bis 37 mm. Die Quererstreckung der Schlitze liegt im Bereich von 8 mm bis 15 mm. Diese Abmessungen der Schlitze 26, 28 sind letztendlich passend zur maximalen Länge und Breite des Grundrisses der Stützglieder abhängig, die in die Öffnungen eintauchen, so die Gebinde auf die Flaschenkästen mit diesen Stützgliedern eingestellt werden. Insofern ist die Wahl von Breite und Länge der Schlitze abhängig von der Größe der verwendeten Stützglieder und wird somit geeignet gewählt.

    [0027] In der Darstellung gemäß Fig. 1 weist das Gebinde 4 zwei gegenüberliegende Seitenwände 5 und 7 auf. Üblicherweise sind diese Gebinde an den beiden anderen Seiten, die üblicherweise die Schmalseiten eines solchen Gebindes sind, offen, so dass ein Zugriff zu den Flaschen möglich ist. Dies ist aber nicht zwingend, da es auch Gebinde mit umfänglich geschlossener Seitenwand gibt. Da die Stützglieder vergleichsweise schmal in ihrer Breite ausgelegt werden können, die langgestreckten Schlitze somit auch in der Breite reduziert sind, ergibt sich durch die eingebrachten Öffnungen eine geringere Schwächung des Bodens als es bei üblichen für Pinolenkästen vorgesehenen Gebinden mit mittigen "Pinolen"-Öffnungen der Fall ist.

    [0028] Die Ausführungsform nach Fig. 6 zeigt einen Boden eines Sixpacks aus Karton, mit unterschiedlich gestalteten Öffnungsausbildungen 40 und zwar mit drei in Längsrichtung mit Abstand in Reihe hintereinander angeordneten Öffnungsausbildungen 40a und quer gerichteten und auf Lücke zwischen den in Längsrichtung ausgebildeten Öffnungen gesetzten quer verlaufenden Öffnungsausbildungen 40b. Die Öffnungsausbildungen 40a und 40b, die in Längs- bzw. in Querrichtung zueinander verlaufen sind, was die Ausbildung ausbelangt, gleich ausgebildet, sodass es genügt, eine der Öffnungsausbildungen zu beschreiben. Demnach, weist jede Öffnungsausbildung zwei auf Abstand gesetzte Stegöffnungen 42, 44 auf, die vorzugsweise miteinander durch einen Öffnungsschlitz 46 verbunden sind.

    [0029] Hierdurch eignet sich der Boden 6 der in Fig. 6 dargestellten Mehrflaschenverpackung in Art eines Sixpacks in besonderer Weise für das Aufsetzen auf einen Kasten mit Stützgliedern gemäß Fig. 7, wobei ein jedes Stützglied 8 eines solchen Flaschenkasten zwei parallel zueinander angeordnete Längsschenkel 12, 14 aufweist, die zwischen sich eine Durchgriffsöffnung bilden. Die oberen Enden der Längsschenkel 12, 14 stehen über ein die beiden Längsschenkel verbindendes Querglied 48 nach oben vor, wobei die vorstehenden Enden in Fig. 7 mit 50 und 52 bezeichnet sind. Die vorstehenden Enden 50, 52 können stirnseitig zugespitzt sein, was das Aufsetzen von insbesondere aus Karton gebildeten Mehrflaschen-Verpackungen erleichtert, da die spitzen Enden 50, 52 auch das Durchstechen des Kartonbodens 6 erleichtern. Die vorstehenden Enden 50, 52 tauchen hierbei in die Öffnungen 42, 44 ein und das zweckmäßigerweise oben verjüngte Querglied 48 greift durch die schlitzartigen Öffnungen 46 im Kartonboden 6.

    [0030] Diese Ausführungsform erlaubt insbesondere eng bemessende Öffnungsquerschnitte für die Öffnungsausbildungen 40, was zur Erhöhung der Festigkeit des Kartonbodens 6 und damit der Verpackung beiträgt. Zum Einstellen der Verpackungen werden diese mit Druck auf die Stützglieder 8 gesetzt.

    [0031] In weiterer Ausbildung ist es hierbei möglich, dass an Stelle der in etwa an die Längsstege 12, 14 bzw. deren Enden 50, 52 angepassten Öffnungen 42, 44 auf Kreuz gesetzte Querschlitze oder mehrere radiale Querschlitze vorgesehen sind, die beim Aufsetzen der Verpackung durch die insbesondere spitz ausgebildeten Enden 50, 52 durchstoßen werden und dann die Öffnungen ausbilden. Auch die Öffnungsschlitze 46 können bei Bedarf perforiert sein, wie aus Fig. 8 hervorgeht, sodass beim Aufsetzen der Verpackung die Querglieder 48 die Perforierungen durchstoßen. Dies ermöglicht eine feste Aufnahme der Verpackungen in den Flaschen, gleichwohl jedoch auch eine einfache Herausnahme, da lediglich eine Steckverbindung vorliegt. Ansonsten begrenzen die Öffnungsausbildungen 40 zusammen mit den Verpackungswänden entsprechende Stellplätze, hier beispielshalber sechs Stellplätze für das Einstellen von Flaschen in der Mehrflaschen-Verpackung. Die Öffnungsausbildungen 40 unterscheiden sich somit von den schlitzartigen Öffnungen der vorherigen Ausführungsform, wobei der Begriff der Schlitze, der zur Beschreibung der ersten Ausführungsform verwendet worden ist, sehr breit zu verstehen ist und auch die Öffnungsausbildungen gemäß Fig. 6 betrifft, sodass die Anordnung der Öffnungsausbildungen zueinander im Prinzip denen der ersten und zweiten Schlitze der vorherigen Ausführungsform entspricht und die entsprechende Beschreibung bzgl. Anordnung zueinander und zu den Wänden der Verpackung gleichermaßen auch für die Ausführungsform nach Fig. 6 anwendbar sind, um Wiederholungen zu vermeiden.


    Ansprüche

    1. Mehrflaschengebinde (4), wie Sixpacks und dergleichen, mit einer schachtelförmigen Umverpackung mit in zwei parallelen Reihen jeweils hintereinander angeordneten paarweise gruppierten Abteilen für die Aufnahme von Flaschen, wobei die Umverpackung aus einem Boden (6) und mindestens zwei gegenüberliegenden Seitenwänden (5, 7) gebildet und der Boden (6) mit Öffnungsausbildungen als Eingriffsöffnungen (26, 28) für das Aufstecken des Gebindes (4) auf Stützgliedern eines Flaschenkastens versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (6) des Gebindes (4) mittig in Bodenlängsrichtung mit einer der Anzahl (n) von Flaschenabteilpaaren entsprechenden Anzahl von langgestreckten ersten Öffnungsausbildungen (26) und mit hierzu komplementären zweiten Öffnungsausbildungen (28) versehen ist, die in mehreren parallelen Reihen quer zur Bodenlängsrichtung, mit seitlichem Abstand zu und auf Lücke zwischen den ersten Öffnungsausbildungen (26) angeordnet sind, und dass die Anzahl der Reihen (n-1) der Anzahl (n) der Flaschenabteilpaare beträgt,
    wobei die Öffnungsausbildungen langgestreckte Schlitze (26, 28) mit einem ovalförmigen oder reckteckförmigen Grundriss mit abgerundeten Ecken aufweisen oder dass die Öffnungsausbildungen (40) jeweils zwei auf Abstand zueinander angeordnete Stegöffnungen (42, 44) aufweisen, zwischen denen sich jeweils eine schlitzartige Öffnung (46) erstreckt.
     
    2. Gebinde nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die beiden Längsseiten (32) der langgestreckten Schlitze (26, 28) ausgebaucht sind und zwar in Richtung nach außen.
     
    3. Gebinde nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jede Reihe zwei zweite Öffnungsausbildungen . (28) aufweist, die jeweils beidseits der ersten Öffnungsausbildungen (26) angeordnet sind.
     
    4. Gebinde nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Boden (6) in dem zwischen vier auf Kreuz zueinander angeordneten ersten und zweiten Öffnungsausbildungen (26, 28) versteift ist, vorzugsweise verrippt, mehrlagig ausgebildet und/oder beschichtet ist.
     
    5. Gebinde nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Öffnungsausbildungen (26, 28) komplementär geformt sind.
     
    6. Gebinde nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Öffnungsausbildungen eine Breite im Bereich 0,3 bis 2,5 mm und eine Länge im Bereich von 1,5 bis 4,5 cm aufweisen.
     
    7. Gebinde nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die schlitzartige Öffnung (46) die beiden Stegöffnungen (42, 44) der Öffnungsausbildung (40) überbrückt bzw. diese miteinander verbindet.
     
    8. Gebinde nach Anspruch 1 oder 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die schlitzartige Öffnungen (46) durch Perforierungen im Boden (6) der Verpackung gebildet sind, und dass vorzugsweise die Stegöffnungen (42, 44) durch auf Kreuz oder radial zueinander gesetzte Schlitze oder Perforierungen als Durchstechöffnungen ausgebildet sind, dergestalt, dass die Öffnungen einschließlich der perforierten Schlitzausbildung durch Durchstechen des Bodens (6) beim Aufsetzen der Verpackung auf die Stützglieder (8) gebildet sind.
     


    Claims

    1. Multi-bottle container (4), such as six-packs and the like, comprising a box-like external packaging comprising divisions, grouped in pairs and arranged in two parallel rows, in each case in succession, for receiving bottles, the external packaging being formed from a base (6) and at least two opposing side walls (5, 7), and the base (6) being provided with opening formations as engagement openings (26, 28) for mounting the container (4) on support members of a bottle crate,
    characterised in that
    the base (6) of the container (4) is provided, centrally in the base longitudinal direction, with a number of elongate first opening formations (26) corresponding to the number (n) of bottle division pairs and with second opening formations (28) complementary thereto, which are arranged in a plurality of parallel rows transverse to the base longitudinal direction, at a lateral distance from and in the gaps between the first opening formations (26), and in that the number of rows is (n-1) the number (n) of bottle division pairs, the opening formations having elongate slits (26, 28) of an oval or rectangular outline with rounded corners, or in that the opening formations (40) each have two web openings (42, 44) which are arranged at a distance from one another and between which a slit-like opening (46) extends in each case.
     
    2. Container according to claim 1,
    characterised in that
    the two longitudinal sides (32) of the elongate slits (26, 28) are flared, specifically towards the outside.
     
    3. Container according to either claim 1 or claim 2,
    characterised in that
    each row has two second opening formations (28), which are respectively arranged on either side of the first opening formations (26).
     
    4. Container according to any of the preceding claims
    characterised in that
    the base (6) is reinforced, preferably being ribbed, formed multi-layered and/or coated, between four first and second opening formations (26, 28) arranged in a cross with respect to one another.
     
    5. Container according to any of the preceding claims,
    characterised in that
    the opening formations (26, 28) are shaped in a complementary manner.
     
    6. Container according to any of the preceding claims,
    characterised in that
    the opening formations have a width in the range of 0.3 to 2.5 mm and a length in the range of 1.5 to 4.5 cm.
     
    7. Container according to claim 1,
    characterised in that
    the slit-like opening (46) bridges or interconnects the two web openings (42, 44) of the opening formation (40).
     
    8. Container according to either claim 1 or claim 7,
    characterised in that
    the slit-like openings (46) are formed by perforations in the base (6) of the packaging, and in that the web openings (42, 44) are preferably formed as piercing openings by slits or perforations arranged in a cross or radially with respect to one another, in such a way that the openings, including the perforated slit formation, are formed by piercing the base (6) when mounting the packaging on the support members (8).
     


    Revendications

    1. Emballage de lot de bouteilles (4), tel que pack de six et analogues, doté d'un conditionnement secondaire en forme de boîte doté de compartiments groupés par paires agencées l'une derrière l'autre en rangées parallèles pour le logement de bouteilles, dans lequel le conditionnement secondaire est formé d'un fond (6) et d'au moins deux parois latérales (5, 7) opposées et le fond (6) est prévu doté de réalisations d'ouverture en tant qu'ouvertures de saisie (26, 28) pour l'enfichage de l'emballage (4) sur des éléments de support d'un casier à bouteilles,
    caractérisé en ce que
    le fond (6) de l'emballage (4) est prévu doté au milieu dans la direction longitudinale du fond d'un nombre de premières réalisations d'ouverture allongées (26) correspondant au nombre (n) de paires de compartiments de bouteilles et de deuxièmes réalisations d'ouverture complémentaires (28), lesquelles sont agencées en plusieurs rangées parallèles transversales à la direction longitudinale du fond, avec un écart latéral par rapport à des espaces entre les premières réalisations d'ouverture (26), et en ce que le nombre des rangées vaut (n-1) le nombre (n) des paires de compartiments de bouteilles,
    dans lequel les réalisations d'ouverture comportent des fentes allongées (26, 28) dotées d'une projection de base ovale ou rectangulaire avec des angles arrondis ou en ce que les réalisations d'ouverture comportent respectivement deux ouvertures d'âme (42, 44) agencées à l'écart l'une de l'autre, entre lesquelles s'étend respectivement une ouverture de type fente (46).
     
    2. Emballage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    les deux côtés longitudinaux (32) des fentes allongées (26, 28) sont galbés, à savoir vers l'extérieur.
     
    3. Emballage selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    chaque rangée comporte deux deuxièmes réalisations d'ouverture (28), lesquelles sont agencées des deux côtés des premières réalisations d'ouverture (26).
     
    4. Emballage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le fond (6) est raidi entre les quatre premières et deuxièmes réalisations d'ouverture (26, 28) agencées en croix les unes aux autres et est de préférence nervuré, réalisé avec plusieurs couches et/ou revêtu.
     
    5. Emballage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les réalisations d'ouverture (26, 28) sont formées de manière complémentaire.
     
    6. Emballage selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    les réalisations d'ouverture possèdent une largeur dans un intervalle de 0,3 à 2,5 mm et une longueur dans un intervalle de 1,5 à 4,5 cm.
     
    7. Emballage selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'ouverture de type fente (46) ponte ou relie l'une à l'autre les deux ouvertures d'âme (42, 44) de la réalisation d'ouverture (40).
     
    8. Emballage selon la revendication 1 ou 7,
    caractérisé en ce que
    les ouvertures de type fente (46) sont formées par des perforations dans le fond (6) du conditionnement, et en ce que de préférence les ouvertures d'âme (42, 44) sont réalisés comme ouvertures d'âme perforées par des fentes ou des perforations disposées en croix ou décalées radialement, de telle sorte que les ouvertures, y compris la réalisation de fente perforée, sont formées par perforation du fond (6) lorsque le conditionnement est disposé sur les éléments de support (8).
     




    Zeichnung