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(11) |
EP 3 428 540 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.04.2020 Patentblatt 2020/14 |
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Anmeldetag: 02.07.2018 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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KOCHPLATTENVORRICHTUNG MIT EINER KOCHPLATTE UND KOCHFELD
COOKING PLATE DEVICE WITH A COOKING PLATE AND A COOKING HOB
DISPOSITIF DE PLAQUE DE CUISSON POURVU DE PLAQUE DE CUISSON ET CHAMPS DE CUISSON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
11.07.2017 DE 102017211812
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.01.2019 Patentblatt 2019/03 |
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Patentinhaber: E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH |
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75038 Oberderdingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bratzel, Manfred
76646 Bruchsal (DE)
- Funk, Mario
76689 Karlsdorf-Neuthard (DE)
- Krüger, Gerd
75015 Bretten (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner mbB |
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Kronenstraße 30 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 047 490
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DE-A1- 1 579 656
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kochplattenvorrichtung mit einer Kochplatte, die an einer
Kochfeldplatte eines Kochfeldes befestigt wird. Des Weiteren betrifft die Erfindung
ein solches Kochfeld mit einer entsprechenden Kochfeldplatte und mindestens einer
Kochplattenvorrichtung daran.
[0002] Aus der
EP 957661 A2 sind Kochplatten bekannt, die einen Kochplattenkörper aufweisen mit einer ebenen
Oberseite und einer Unterseite. Von der Unterseite steht nahe dem Außenrand ein kurzer
rohrartiger Ringabschnitt ab. In der Mitte der Unterseite des Kochplattenkörpers ist
ein zentrales Gewinde vorgesehen, um mittels eines stabförmigen oder kreuzförmigen
Gegenlagers eine von oben in die Kochfeldplatte in eine Aufnahmeöffnung eingesetzte
Kochplatte gegen die Unterseite der Kochfeldplatte zu verschrauben. Je nach Art der
Ausbildung des Gegenlagers besteht aber der Nachteil, dass eine solche Verschraubung
die Kochplatte bzw. den Kochplattenkörper verformen kann, was sich negativ auf die
Effizienz der Kochplatte bzw. Übertragung von deren Heizleistung an ein aufgesetztes
Kochgefäß auswirkt.
[0003] Aus der
DE 157 96 56 A1 ist eine Kochplatte bekannt mit einem Kochplattenkörper, von dessen Unterseite nahe
einem Außenrand ein kurzer rohrartiger Ringabschnitt absteht. Mit diesem ist die Kochplatte
in eine runde Öffnung mit einem Kochlochrand einer Herdplatte eingesetzt. Mittels
eines krallenartigen Federelements, das auf den kurzen rohrartigen Ringabschnitt von
unten aufgesetzt ist, wird die Kochplatte zu der Herdplatte hingezogen, wobei sich
das Federelement mit einem Ende an der Unterseite einer umlaufenden Schulter des Kochlochrands
abstützt. Es sind mehrere separate Federelemente vorgesehen.
[0004] Aus der
EP 0 047 490 A1 ist eine weitere Kochplatte bekannt mit einem Kochplattenkörper, der an einer Kochfeldplatte
eines Kochfelds befestigt wird. Hierfür sind Laschen zur Befestigung vorgesehen, die
in einem oberen Bereich mit einer Außenseite eines nach unten stehenden Ringabschnitts
des Kochplattenkörpers verschweißt sind. Im unteren Bereich können die Laschen durch
eine Rastverbindung oder einen Formschluss, hergestellt durch Verbiegen, gehalten
werden.
AUFGABE UND LÖSUNG
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Kochplattenvorrichtung
sowie ein mit mindestens einer solchen Kochplattenvorrichtung versehenes Kochfeld
zu schaffen, mit denen Probleme des Standes der Technik gelöst werden können und es
insbesondere möglich ist, eine Kochplatte einfach, sicher und ohne schädliche Effekte
an einem Kochfeld befestigen zu können.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Kochplattenvorrichtung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 sowie ein mit mindestens einer solchen Kochplattenvorrichtung versehenes
Kochfeld mit den Merkmalen des Anspruchs 13. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen
der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im Folgenden näher
erläutert. Dabei werden manche der nachfolgend genannten Merkmale nur für die Kochplattenvorrichtung
oder nur für das Kochfeld beschrieben. Sie sollen jedoch unabhängig davon sowohl für
die Kochplattenvorrichtung als auch für das Kochfeld selbständig und unabhängig voneinander
gelten können. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme zum
Inhalt der Beschreibung gemacht.
[0007] Es ist vorgesehen, dass die mindestens eine Kochplatte der Kochplattenvorrichtung
einen Kochplattenkörper aufweist mit einer ebenen Oberseite und einer Unterseite.
An der Unterseite sind Heizleiter bzw. Heizelemente angeordnet auf an sich aus dem
Stand der Technik bekannte Art und Weise, worauf nicht näher eingegangen wird. Des
Weiteren ist an der Unterseite des Kochplattenkörpers ein kurzer rohrartiger Ringabschnitt
vorgesehen, der vorteilhaft im Wesentlichen einem Ringabschnitt aus dem bekannten
Stand der Technik entspricht. Dieser kurze rohrartige Ringabschnitt ist nahe einem
Außenrand des Kochplattenkörpers an der Unterseite vorgesehen, insbesondere einstückig
angeformt und somit integraler Bestandteil des Kochplattenkörpers. Der kurze rohrartige
Ringabschnitt ist zumindest teilweise umlaufend ausgebildet, vorteilhaft vollständig
umlaufend. Er steht in einer Richtung weg von der Oberseite bzw. in etwa senkrecht
zur Oberseite von der Unterseite ab. Seine Höhe kann vorteilhaft zwischen 1 cm und
5 cm variieren besonders vorteilhaft 2 cm bis 3 cm.
[0008] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der kurze rohrartige Ringabschnitt mindestens
eine vertiefte Rastausnehmung nach Art einer Rastnut oder einen abstehenden Rastvorsprung
aufweist. Des Weiteren weist die Kochplattenvorrichtung Rastverbindungsmittel auf
zur Zusammenwirkung mit der mindestens einen vertieften Rastausnehmung oder mit dem
mindestens einen abstehenden Rastvorsprung des kurzen rohrartigen Ringabschnitts als
Rastverbindung. So sind die Rastverbindungsmittel zur Befestigung der Kochplatte mittels
des kurzen rohrartigen Ringabschnitts an einer Kochfeldplatte ausgebildet. Die Rastverbindungsmittel
sind separat von dem Kochplattenkörper ausgebildet bzw. sind mindestens ein Teil,
das separat vom Kochplattenkörper ist.
[0009] Diese Rastverbindung hält die Kochplatte an der Kochfeldplatte des Kochfelds, wenn
sich die Rastverbindungsmittel zusätzlich noch an der Kochfeldplatte abstützen, vorteilhaft
an deren Unterseite. Dabei ist vorteilhaft eine Vorspannung für das Abstützen vorgesehen,
insbesondere um die Rastverbindung spielfrei zu halten.
[0010] Da üblicherweise eine Aufnahmeöffnung für die Kochplatte an der Kochfeldplatte nur
geringfügig größer ist als der genannte kurze rohrartige Ringabschnitt, kann somit
eine in diesem Außenbereich verteilte Befestigung als Rastverbindung für die Kochplatte
an der Kochfeldplatte erreicht werden. Da in diesem Bereich ein genannter Außenrand
des Kochplattenkörpers an der Kochfeldplatte, insbesondere an deren Oberseite um die
Aufnahmeöffnung herum, anliegt, vorteilhaft mit einem an sich bekannten zwischenliegenden
Abdeckring, auch Überfallrand genannt, erfolgt so eine Befestigung der Kochplatte
an der Kochfeldplatte, die keine nennenswerten Kräfte in den Kochplattenkörper einbringt,
insbesondere keine Kräfte, die diesen verformen könnten bzw. dessen Ebenheit der Oberseite
negativ beeinträchtigen könnten. Eine Rastverbindung weist den weiteren möglichen
Vorteil auf, dass sie werkzeuglos herstellbar sein kann in vorteilhaft genau vorgegebener
Konfiguration. Des Weiteren kann die Rastverbindung so ausgebildet sein, dass sie
auch werkzeuglos gelöst werden kann oder zumindest mit einfachem Werkzeug und leicht
gelöst werden kann für eine spätere Demontage oder Reparatur. An dem Abdeckring bzw.
Überfallrand kann auch die vorgenannte Vorspannung anfallen bzw. über diesen aufgefangen
werden, vorteilhaft durch dessen Formgebung.
[0011] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die vertieften Rastausnehmungen
oder die abstehenden Rastvorsprünge des Ringabschnitts an dessen Außenseite vorgesehen.
Somit liegen sie in etwa unterhalb des Rands der Aufnahmeöffnung, und die genannte
verzugsfreie Befestigung der Kochplatte an der Kochfeldplatte ist gut möglich. Alternativ
könnten sie auch auf der Innenseite vorgesehen sein, dann ist jedoch die Ausgestaltung
des Befestigungsrings vorhersehbar komplizierter.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können mehrere der genannten Rastausnehmungen
oder Rastvorsprünge in einer Richtung weg von der Oberseite der Kochplatte hintereinander
vorgesehen sein und sozusagen unterschiedlichen Abstand zu der Oberseite aufweisen.
Dadurch können quasi unterschiedliche Rasttiefen vorgesehen werden, wodurch es möglich
ist, die Rastverbindung herzustellen mit unterschiedlicher Einstecktiefe der Kochplatte
mit Ringabschnitt in die Aufnahmeöffnung der Kochfeldplatte. Alternativ könnten auch
an dem Befestigungsring mehrere hintereinander mit Abstand angeordnete Rastvorsprünge
oder Rastausnehmungen angebracht sein, was aber dessen Ausbildung vorhersehbar deutlich
komplizierter macht.
[0013] Bei der Erfindung weist die Kochplattenvorrichtung einen Befestigungsring als Rastverbindungsmittel
auf, mit dem die Kochplatte an der Kochfeldplatte befestigt wird. Dieser Befestigungsring
ist separat von der Kochplatte ausgebildet und weist einen durchgehend umlaufenden
Ringkörper auf mit einer Form entsprechend dem umlaufenden kurzen rohrartigen Ringabschnitt,
also rund bzw. umlaufend, vorteilhaft mit größerem oder kleinerem Durchmesser. Der
Befestigungsring weist mindestens einen abstehenden Rastvorsprung und/oder eine vertiefte
Rastausnehmung an dem Ringkörper auf. Diese wirken zusammen mit den vertieften Rastausnehmungen
oder abstehenden Rastvorsprüngen an dem kurzen rohrartigen Ringabschnitt und bilden
so eine Rastverbindung zwischen Befestigungsring und Rohrabschnitt. Diese Rastverbindung
mittels Befestigungsring hält die Kochplatte an der Kochfeldplatte des Kochfelds,
wenn sich der Befestigungsring zusätzlich noch an der Kochfeldplatte bzw. deren Unterseite
abstützt. Dabei ist vorteilhaft die Vorspannung für das Abstützen vorgesehen, insbesondere
um die Rastverbindung spielfrei zu halten.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Befestigungsring einen Durchmesser
aufweisen, der größer ist als derjenige des Ringabschnitts. Der Durchmesser kann 1
% bis 5 % größer sein, anders ausgedrückt kann ein radialer Abstand zwischen den beiden
Teilen zwischen 1 mm und 10 mm liegen. Der Abstand des Befestigungsrings zu dem Ringabschnitt
sollte nicht zu groß sein, so dass kein störender Versatz zwischen den Teilen entstehen
kann. Gleichzeitig sollte eine Rastwirkung möglichst gut erfolgen können. Insbesondere
weist der durchgehend umlaufende Ringkörper diesen genannten Abstand auf.
[0015] In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung sind an dem Ringkörper des Befestigungsrings
mindestens zwei abstehende Rastvorsprünge vorgesehen. Somit sind an dem Ringabschnitt
korrespondierende Rastausnehmungen vorgesehen, was jeweils die Herstellung der beiden
Teile erleichtert. Insbesondere wenn der Kochplattenkörper auf bekannte Art und Weise
durch Guss hergestellt wird, ist es leichter, daran Rastausnehmungen vorzusehen, beispielsweise
als eingefräste Vertiefungen oder Nuten bzw. Nut. Diese können nachträglich durch
materialentfernende Bearbeitung hergestellt werden, was leichter ist als eine Gussform
speziell auszubilden. Insbesondere können so auch vorhandene Gussformen weiter verwendet
werden.
[0016] Genannte Rastvorsprünge an dem umlaufenden Ringkörper des Befestigungsrings können
vorteilhaft als separate Teile vorgesehen sein und daran befestigt sein. Besonders
vorteilhaft sind Ringkörper und Rastvorsprünge aus Metall ausgebildet und werden durch
Schweißen miteinander verbunden. Selbst wenn eine Rastausnehmung an dem Ringabschnitt
des Kochplattenkörpers umlaufend bzw. durchgehend vorgesehen ist, empfiehlt es sich,
die Rastvorsprünge nicht durchgehend auszubilden, so dass sie zwar bevorzugt gleich
verteilt vorgesehen sind für eine gleichmäßige und sichere Rastverbindung. Die Rastverbindung
ist deutlich besser mit verbesserter Rastfunktion der Rastvorsprünge des Befestigungsrings,
wenn es einzelne Rastvorsprünge sind, die getrennt voneinander ausgebildet sind. Vorteilhaft
werden drei, vier oder sechs solcher Rastvorsprünge vorgesehen.
[0017] Alternativ ist es möglich, den Befestigungsring einteilig herzustellen, als Ringkörper
und bevorzugt Rastvorsprünge. Dabei können die Rastvorsprünge beispielsweise aus dem
sonstigen Ringkörper herausgebogen sein.
[0018] Bevorzugt weisen die abstehenden Rastvorsprünge des Befestigungsrings eine Teilringsegmentform
auf. Ihre Länge kann vorteilhaft jeweils mindestens 5 % des Umfangs des Befestigungsrings
betragen, besonders bevorzugt etwa 8 % bis 15 % bzw. 2 cm bis 5 cm.
[0019] Sind Befestigungskörper und Rastvorsprünge des Befestigungsrings ursprünglich getrennte
Teile, so ist es möglich, sie aus unterschiedlichen Materialstärken herzustellen.
So kann der Befestigungsring vor allem relativ stabil und starr ausgebildet sein für
eine sichere und stabile Halterung der Kochplatte an der Kochfeldplatte. Die Rastvorsprünge
können aus dünnerem und elastischerem Material ausgebildet sein, welches eine gewisse
Federwirkung aufweist für eine gute selbsttätige Herstellung der Rastverbindung.
[0020] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weisen die Rastvorsprünge in Längsrichtung
gesehen einen winkligen Querschnitt auf. Der Querschnitt kann zwei Schenkel aufweisen,
wobei ein erster Schenkel als Befestigungsschenkel in radialer Richtung nach außen
zeigt bzw. verläuft. Er ist also sozusagen parallel zur Oberseite des Kochplattenkörpers.
Mit dieser Seite bzw. einer Oberseite dieses Befestigungsschenkels kann ein Rastvorsprung
mit dem Ringkörper verbunden sein auf vorgenannte Art und Weise. Ein zweiter Schenkel
der Rastvorsprünge kann als Rastschenkel in einem Winkel zwischen 95° und 135° dazu
abgebogen sein. Wenn der Befestigungsring außen um den kurzen rohrartigen Ringabschnitt
verläuft, sollte der Rastschenkel nach radial innen sowie weg von der Oberseite des
Kochplattenkörpers zeigen. Er liegt also von außen in Rastausnehmungen oder an Rastvorsprüngen
des Rohrabschnitts an. Durch den genannten Winkel kann eine gute Einrastwirkung und
somit eine stabile Rastverbindung geschaffen werden, die die Rastvorsprünge und vor
allem den zweiten Rastschenkel hauptsächlich in einer Richtung auf die Oberseite des
Kochplattenkörpers zu belastet. So wird die Kochplatte sicher in der Aufnahmeöffnung
der Kochfeldplatte gehalten.
[0021] In Weiterbildung der Erfindung kann der zweite Rastschenkel der Rastvorsprünge den
radial innersten Bereich des Befestigungsrings bilden. Sein Radius kann 1 mm bis 10
mm geringer sein als derjenige des umlaufenden Ringkörpers. Er kann 0,5 mm bis 2 mm
oder sogar 3 mm tief in radialer Richtung gesehen in den Ringabschnitt eingreifen
in entsprechende Rastausnehmungen.
[0022] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann der Ringkörper einen abgewinkelten
Querschnitt aufweisen, vorteilhaft als zweischenkliger Querschnitt. Ein erster Schenkel
kann in etwa parallel zum abstehenden Ringabschnitt verlaufen. Ein zweiter Schenkel
kann in einem Winkel dazu radial nach außen abgebogen sein, beispielsweise mit einem
Winkel zwischen 70° und 110°, vorteilhaft in etwa rechtwinklig, so dass der zweite
Schenkel in etwa in radialer Richtung zeigt oder verläuft. Eine Materialstärke des
Befestigungsrings kann zwischen 1 mm und 3 mm liegen. Eine Materialstärke der Rastvorsprünge
am Befestigungsring kann geringer sein, beispielsweise zwischen 0,3 mm und 1,5 mm
liegen.
[0023] An einem vorstehend beschriebenen Befestigungsring können an einem Bereich, insbesondere
an mehreren gleich verteilt vorgesehenen Bereichen, die beschriebenen Rastvorsprünge
vorgesehen sein bzw. befestigt sein. Insbesondere sind sie als separate Teile an einer
Unterseite des radial nach außen abgebogenen zweiten Schenkels des Befestigungsrings
vorgesehen. So bilden sie einen Teil des Befestigungsrings, der am weitesten entfernt
ist von der Kochfeldplatte, so dass der umlaufende Ringkörper des Befestigungsrings
an der Unterseite der Kochfeldplatte anliegen kann.
[0024] Bevorzugt werden vertiefte Rastausnehmungen an der Außenseite des abstehenden Ringabschnitts
des Kochplattenkörpers angebracht. Sie können mindestens 40 % der Höhe des Ringabschnitts
entfernt von der Unterseite des Kochplattenkörpers oder entfernt von der Verbindung
des abstehenden Ringabschnitts mit dem Kochplattenkörper entfernt sein. Vorteilhaft
sind es in etwa 60 % bis 70% der Höhe. So sollte die Rastausnehmung nicht gerade am
äußersten Ende des Ringabschnitts sein, gleichzeitig aber auch nicht zu nahe an der
Kochfeldplatte, um eine zuverlässig herstellbare Rastverbindung zu ermöglichen. Vorzugsweise
kann dieser Abstand vom freien Ende des abstehenden Ringabschnitts mindestens 1 mm
betragen, besonders bevorzugt mindestens 4 mm.
[0025] Wie zuvor erläutert worden ist, sind vorteilhaft die vertieften Rastausnehmungen
an der Außenseite des Ringabschnitts nicht durchgehend umlaufend ausgebildet als umlaufende
Nut, sondern es können Unterbrechungen vorgesehen sein. Eine Länge der Rastausnehmungen
an der Außenseite des abstehenden Ringabschnitts sollte insgesamt zwischen 30 % und
70 % des Umfangs des Ringabschnitts betragen. Auch wenn dies für eine Rastverbindung
mit mehreren vereinzelten Rastvorsprüngen des Befestigungsrings keine Rolle spielt,
da die Rastvorsprünge bei einer umlaufenden Rastausnehmung als Nut überall einrasten
können, kann so eine Lagesicherung bzw. Verdrehsicherung erreicht werden, ebenso eine
für eine Montageperson einfach zu erkennende Vorgabeposition. So können die vereinzelten
Rastausnehmungen beispielsweise eine Länge aufweisen, die maximal 1 % bis 10 % länger
ist als eine Länge der abstehenden Rastvorsprünge am Ringkörper. In weiterer Ausgestaltung
der Erfindung ist es auch möglich, dass eine solche Verdrehsicherung nur für eine
einzige Rastausnehmung am Ringabschnitt und einen einzigen Rastvorsprung am Befestigungsring
vorgesehen ist, was diese Funktion ausreichend erfüllt.
[0026] Alternativ kann, wie eingangs erläutert, vorgesehen sein, dass an der Außenseite
des Ringabschnitts eine durchgehend umlaufende Nut vorgesehen ist, die die vertiefte
Rastausnehmung für mehrere Rastvorsprünge des Befestigungsrings bildet. Dies kann
sehr leicht hergestellt werden durch Abdrehen des Kochplattenkörpers.
[0027] Zur Montage bzw. zum Aufbau des erfindungsgemäßen Kochfelds, das eine Kochfeldplatte
mit mindestens einer Aufnahmeöffnung aufweist, wird eine vorbeschriebene Kochplatte
von der Oberseite der Kochfeldplatte her in diese Aufnahmeöffnung eingeführt, bis
sie an der Oberseite anliegt. Dabei kann vorgesehen sein, dass zuvor ein umlaufender
Abdeckring als Überfallrand an der Kochplatte montiert worden ist, der einen etwa
umgekehrt U-förmigen Querschnitt aufweist. Ein solcher Abdeckring liegt gemäß dem
bekannten Stand der Technik unterhalb eines in radialer Richtung über den Ringabschnitt
überstehenden Randes des Kochplattenkörpers an und steht in radialer Richtung etwas
über diesen über. Mit einem radial äußeren und längeren Schenkel liegt der Abdeckring
an der Oberseite der Kochfeldplatte um die Aufnahmeöffnung herum an, insbesondere
an der Oberseite eines erhöhten Bereichs, in dessen Mitte die Aufnahmeöffnung liegt.
Dort liegt er nach Befestigung kraftbeaufschlagt an und bildet einen Schutz gegen
den Eintritt von Schmutz und/oder Flüssigkeit zwischen Kochplatte und Kochfeldplatte.
[0028] Zur Befestigung der Kochplatte an der Kochfeldplatte wird dann ein Befestigungsring,
wie er vorstehend beschrieben worden ist, von einer Unterseite der Kochfeldplatte
her über den kurzen rohrartigen Ringabschnitt derart übergestreift, dass der Befestigungsring
an der Unterseite der Kochfeldplatte anliegt. Mit abstehenden Rastvorsprüngen oder
vertieften Rastausnehmungen wirkt er derart als Rastverbindung mit vertieften Rastausnehmungen
oder abstehenden Rastvorsprüngen des kurzen rohrartigen Ringabschnitts zusammen, dass
die Kochplatte in der Aufnahmeöffnung an der Kochfeldplatte befestigt ist. Dazu müssen
die Rastvorsprünge und Rastausnehmungen gegebenenfalls in einer bestimmten Drehposition
zueinander sein, was aber leicht zu bewerkstelligen ist, beispielsweise durch Markierungen
an den Teilen. Es können auch unterschiedliche Längen von Rastvorsprüngen und/oder
Rastausnehmungen vorgesehen sein, die erkennbar machen, dass nur eine einzige Position
die Rastverbindung ermöglicht.
[0029] Bei dem fertig montierten Kochfeld kann vorgesehen sein, dass ein Teil des Befestigungsrings,
insbesondere des Ringkörpers, mit dem vorbeschriebenen ersten Schenkel durch die Aufnahmeöffnung
nach oben ragt. So kann eine zusätzliche Zentrierung und positionsgenaue Anordnung
des Befestigungsrings an der Kochfeldplatte erfolgen. Abgedeckt wird dieser vorteilhaft
durch den zuvor beschriebenen bevorzugten Abdeckring.
[0030] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine Ausnehmung
oder ein Vorsprung am Innenrand der Aufnahmeöffnung vorgesehen ist. Ein korrespondierender
Vorsprung bzw. eine korrespondierende Ausnehmung kann am Befestigungsring vorgesehen
sein. Dadurch können sowohl eine Vorgabe der Montageposition als auch vor allem eine
vorteilhafte Verdrehsicherung erreicht werden. Hier könnte relativ leicht eine Ausnehmung
in den Rand der Aufnahmeöffnung bei deren Herstellung mit ausgestanzt werden, beispielsweise
durch ein entsprechend geändertes Stanzwerkzeug, alternativ kann sie auch nachträglich
eingebracht werden. Am Befestigungsring kann ein entsprechender Vorsprung hergestellt
werden, beispielsweise durch Herausbiegen eines Abschnitts oder einer Art Lasche,
die dann in der Ausnehmung am Innenrand der Aufnahmeöffnung anliegt.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0031] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung durch einen Ausschnitt eines Kochfelds gemäß der Erfindung
mit einer erfindungsgemäßen Rastverbindung einer Kochplatte an einer Kochfeldplatte,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Schnittdarstellung durch einen Befestigungsring entsprechend Fig.
1,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf einen kompletten Befestigungsring entsprechend Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Schrägdarstellung der Kochplatte aus Fig. 1 mit zwei umlaufenden Rastausnehmungen
als Nuten,
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung durch die Kochplatte aus Fig. 4 in der Ansicht der Fig. 1,
- Fig. 6
- eine Abwandlung einer Kochplatte in einer Darstellung ähnlich Fig. 5 mit nur einer
einzigen umlaufenden Rastausnehmung,
- Fig. 7
- eine Schrägdarstellung von unten einer weiteren erfindungsgemäßen Kochplatte mit nicht
vollständig umlaufenden Rastausnehmungen,
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Kochfeld mit vier Kochplatten,
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0032] In der Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Kochfeld 11 ausschnittsweise in seitlicher
Schnittdarstellung. Das Kochfeld 11 weist eine Kochfeldplatte 13 aus Edelstahlblech
auf, die eine Oberseite 14 und eine Unterseite 15 aufweist. Es könnten auch andere
Materialien sein wie emailliertes oder lackiertes Stahlblech. Für eine erfindungsgemäße
Kochplattenvorrichtung 20 ist eine an sich ebenfalls übliche Erhöhung 17 vorgesehen,
die, wie aus der Fig. 8 zu ersehen ist, rotationssymmetrisch ist und in der Mitte
eine vorbeschriebene Aufnahmeöffnung 18 aufweist. An dieser Aufnahmeöffnung 18 ist
die Kochplattenvorrichtung 20 eingesetzt und befestigt.
[0033] Die Kochplattenvorrichtung 20 selbst weist eine Kochplatte 22 auf mit einem Kochplattenkörper
23, der eine Oberseite 25 und eine Unterseite 26 aufweist. Die Oberseite 25 ist weitgehend
eben wie eine bekannte Kochplatte. Von der Unterseite 26 steht ein Ringabschnitt 28
ab bzw. ist einstückig angeformt, er steht in etwa rechtwinklig zur Oberseite 25 und
kann in der Praxis etwa 1 cm bis 2 cm lang sein. Radial außerhalb des Ringabschnitts
28 ist ein überstehender Außenrand 29 am Kochplattenkörper 23 vorgesehen. Die Kochplatte
22 ist im Prinzip so weit wie im Stand der Technik bekannt ausgebildet.
[0034] An einer Außenseite 30 weist der Ringabschnitt 28 übereinander zwei gleich ausgebildete
vertiefte Rastausnehmungen 32a und 32b auf, die Teil der Erfindung darstellen und
bislang nicht bekannt sind. Diese können entsprechend der Fig. 4 oder 7 ausgebildet
sein. Die Rastausnehmungen 32a und 32b sind im Prinzip identisch ausgebildet und verlaufen
sozusagen schräg in die Außenseite 30 des Ringabschnitts 28 hinein, beispielsweise
mit einem Winkel von etwa 10° bis 15°. Ihr Abstand zueinander kann einige Millimeter
betragen, beispielsweise 3 mm bis 6 mm.
[0035] Um den Ringabschnitt 28 herum verläuft ein Befestigungsring 35, der aus mehreren
Teilen ausgebildet ist. Er weist einerseits einen durchgehenden umlaufenden Ringkörper
37 auf, siehe hierzu auch die vergrößerte Einzeldarstellung der Fig. 2 sowie die Draufsicht
der Fig. 3. Der Ringkörper 37 weist einen winkligen Querschnitt auf mit einem ersten
vertikalen Schenkel 38, der etwa parallel zur Längsrichtung des Ringabschnitts 28
bzw. rechtwinklig zur Oberseite 25 der Kochplatte 22 verläuft. Dieser erste Schenkel
38 geht in etwa rechtwinklig in einen zweiten Schenkel 39 über, vorteilhaft durch
einteilige Herstellung erreicht, bevorzugt aus Metall bzw. dickem Blech. An einer
Unterseite des zweiten Schenkels 39 ist ein Rastvorsprung 41 vorgesehen, und zwar
befestigt, insbesondere festgeschweißt bei jeweils metallischer Ausbildung. Der Rastvorsprung
41 weist einen ersten Befestigungsschenkel 42 auf, der parallel zum zweiten Schenkel
39 des Ringkörpers 37 verläuft und mit diesem befestigt ist, vorteilhaft festgeschweißt
ist. Ein zweiter Rastschenkel 43 des Rastvorsprungs 41 ist winklig dazu abgebogen,
vorteilhaft in einem Winkel von etwa 100° bis 110°. Der Rastvorsprung 41 besteht vorteilhaft
aus gebogenem Blech, beispielsweise mit einer halben Stärke im Vergleich zum Ringkörper
37, beispielsweise 1 mm bis 2 mm. Die Länge des zweiten Rastschenkels 43 im Querschnitt
kann etwa 8 mm bis 12 mm oder sogar bis 15 mm betragen.
[0036] Aus der Draufsicht der Fig. 3 ist zu erkennen, dass an dem Befestigungsring 35 vier
gleiche Rastvorsprünge 41 befestigt sind, vorteilhaft festgeschweißt sind. Sie sind
gleich verteilt, müssen dies aber nicht sein, wobei jeder Rastvorsprung 41 in etwa
so lange ist wie ein Abstand zwischen zwei benachbarten Rastvorsprüngen. Es ist aus
der Fig. 3 auch deutlich zu ersehen, dass die Rastvorsprünge 41 radial innerhalb des
Ringkörpers 37 liegen bzw. weiter nach innen greifen. Dies ist offensichtlich für
die Befestigungsfunktion vorteilhaft.
[0037] Bei der Kochplattenvorrichtung 20 des Kochfelds 11 der Fig. 1 liegt an der Außenseite
30 des Ringabschnitts 28 unterhalb des Außenrands 29 ein umlaufender Abdeckring 45
an, der einen in etwa umgekehrt U-förmigen Querschnitt aufweist. Er ist aus nochmals
dünnerem Blech, vorteilhaft Edelstahlblech, welches relativ federnd ist. Derartige
Abdeckringe 45 sind aus dem Stand der Technik bekannt und brauchen hier nicht näher
erläutert zu werden. Der Abdeckring 45 dient dazu, eine optisch ansprechende Verbindung
bzw. einen Schutz gegen Verschmutzung und Eindringen von Flüssigkeit sowie einen entsprechenden
Übergang zwischen Kochplatte 22 und Oberseite 14 der Kochfeldplatte 13 zu schaffen.
Die Kochplatte 22 ist über den Abdeckring 45 gegen die Kochfeldplatte 13 bzw. deren
Oberseite 14 gedrückt. Dabei wird sie als Rastverbindung dadurch gehalten, dass der
Rastvorsprung 41 mit seinem Rastschenkel 43 am Ringkörper 37 als Befestigungsring
35 in die Rastausnehmungen 32b federnd eingreift. Der Rastschenkel 43 kann dabei eigentlich
in einem etwas größeren Winkel gegenüber dem Befestigungsschenkel 42 und somit nach
radial innen verbogen sein, damit er auch sicher in die Rastausnehmung 32a oder 32b
eingreift.
[0038] Zur Herstellung der Rastverbindung wird eine Kochplatte 22 mit einem vormontiertem
Abdeckring 45 über dem Ringabschnitt 28 von der Oberseite 14 her in die Aufnahmeöffnung
18 eingeführt. Dabei sollte sie in einer gewünschten bzw. vorgegebenen Drehposition
sein. Dann wird an der Unterseite 15 der Kochfeldplatte 13 der Befestigungsring 35
über den Ringabschnitt 28 geführt, möglicherweise auch in genau vorgegebener Drehposition
zueinander. Während der Ringkörper 37 mit seinem ersten Schenkel 38 auch durch die
Aufnahmeöffnung 18 hindurchragt, so dass er mit dem zweiten Schenkel 39 an der Unterseite
15 der Kochfeldplatte 13 am Rand der Aufnahmeöffnung 18 anliegt, rastet das untere
Ende des Rastschenkels 43 des Rastvorsprungs 41 in die Rastausnehmung 32b ein und
hält die Kochplatte 22 somit am Ringabschnitt 28 fest gegen die Kochfeldplatte 13.
[0039] Wie zuvor erläutert, könnte an dem Befestigungsring 35, vorteilhaft am Ringkörper
37, ein in Fig. 3 gestrichelt dargestellter Index-Vorsprung 40 an einer bestimmten
Stelle vorgesehen sein. Er kann mit einer leicht vorstellbaren entsprechend ausgebildeten
Ausnehmung am Innenrand der Aufnahmeöffnung 18 derart zusammenwirken, dass er in diese
verdrehsicher eingreift. Wenn der Befestigungsring 35 in ähnlicher Form verdrehsicher
gegenüber der Kochplatte 22 bzw. deren Ringabschnitt 28 ausgebildet ist, kann insgesamt
eine Verdrehsicherung erreicht werden. Somit könnte eine Verdrehung des Befestigungsrings
35 gegenüber der Kochfeldplatte 13 formschlüssig verhindert werden und nicht nur kraftschlüssig
wie in der Fig. 1.
[0040] Dies ist besser vorstellbar anhand einer Ausgestaltung einer Kochplatte 122 entsprechend
Fig. 7, bei der an einer Außenseite 130 des Ringabschnitts 128 zwar auch Rastausnehmungen
132a und 132b aneinander anschließend vorgesehen sind, diese aber nicht vollständig
umlaufen. Die Rastausnehmungen 132a und 132b sind nur geringfügig länger ausgebildet
als die Rastvorsprünge 41 bzw. Rastschenkel 43 gemäß Fig. 3, so dass sie eine formschlüssige
Verdrehsicherung miteinander bilden. Durch entsprechende Kennzeichnung an der Kochplatte
122, beispielsweise eine Ausnehmung 131 an der Unterseite des Ringabschnitts 128,
kann eine Befestigung der Kochplatte 122 in genau vorgegebener Drehposition an einem
Kochfeld erfolgen, wobei dadurch auch eine formschlüssige Verdrehsicherung gebildet
ist.
[0041] Eine Verdrehsicherung einer Kochplatte 22 an einer Kochfeldplatte 13 kann nicht nur
durch die Ausgestaltung des Kochplattenkörpers 123 entsprechend Fig. 7 oder einen
Index-Vorsprung 40 entsprechend Fig. 3 erreicht werden, sondern auch alleine schon
kraftschlüssig durch Reibung, wenn die vier Rastvorsprünge 41 bzw. Rastschenkel 43
gemäß der Fig. 3 in den Rastausnehmungen 32a oder 32b gemäß der Fig. 4 am Ringabschnitt
28 eingreifen.
[0042] Die Schrägdarstellung der Fig. 4 der Kochplatte 22 zeigt, wie die beiden Rastausnehmungen
32a und 32b umlaufend ausgebildet sind bzw. als umlaufende Nuten. Dies ist von der
Herstellung her am einfachsten und kann durch einen Drehvorgang an dem an sich fertigen
Kochplattenkörper 23 vorgenommen werden. Somit können auch an sich normale Kochplatten
entsprechend für die Erfindung bearbeitet werden bzw. es können an sich bekannte Gussformen
verwendet werden, so dass dafür keine großen Investitionskosten notwendig sind.
[0043] In der Schnittdarstellung der Fig. 5 ist noch einmal die Kochplatte 22 aus der Fig.
1 herausgelöst dargestellt. Es ist zu erkennen, wie unten am Kochplattenkörper 23
mit ebener Oberseite 25 und Außenrand 29 der Ringabschnitt 28 absteht, seine umlaufende
Ausgestaltung ist aus der Fig. 4 gut zu ersehen. Hier sind besonders deutlich die
beiden Rastausnehmungen 32a und 32b übereinander zu erkennen, die als schräge Vertiefungen
ausgebildet sind. Ihr Abstand zueinander ist relativ gering, so dass eine relativ
feine Abstufung von Rasttiefen möglich ist. Bei dieser Ausgestaltung kann, wie anhand
Fig. 1 leicht vorstellbar ist, bei einem etwas niedrigeren Abdeckring 45 oder kürzerem
Rastschenkel 43 die obere Rastausnehmung 32a verwendet werden. Es könnten auch leicht
noch mehr Rastausnehmungen vorgesehen sein.
[0044] In der Abwandlung dazu gemäß Fig. 6 ist bei der Kochplatte 222 mit an sich gleich
ausgebildetem Kochplattenkörper 223 samt Oberseite 225 und Unterseite 226 sowie Außenrand
229 und Ringabschnitt 228 nur eine einzige Rastausnehmung 232 vorgesehen. Sie ist
an derselben Stelle vorgesehen wie bei Fig. 5 die untere Rastausnehmung 32b. Diese
Ausgestaltung ist nur in einer einzigen Position mittels Rastverbindung zu befestigen.
[0045] Es kann des Weiteren vorgesehen sein, dass in dem Rastschenkel 43 Öffnungen mit Abstand
zu jedem Außenrand vorgesehen sind, alternativ auch am unteren Rand, durch die ein
Werkzeug eingeführt werden kann, beispielsweise ein schmaler Schraubendreher, um die
Rastverbindung wieder zu lösen. Dazu kann der Rastschenkel 43 nach radial außen gebogen
werden und somit aus der Rastausnehmung 32b heraus. Wenn dies für alle Rastschenkel
43 der Rastvorsprünge 41 samt entsprechenden Rastausnehmungen gemacht wird, beispielsweise
nacheinander, kann der Befestigungsring 35 wieder abgenommen werden und die Kochplatte
22 kann ausgebaut werden, beispielsweise ausgetauscht werden.
[0046] In der Fig. 8 ist in Draufsicht ein erfindungsgemäßes Kochfeld 11 zu sehen. In einer
an sich rechteckigen Kochfeldplatte 13 mit Oberseite 14 sind vier Kochplattenvorrichtungen
20 bzw. vier Kochplatten 22 eingebaut, und zwar in die Mitte von jeweils vorgesehenen
Erhöhungen 17. Es könnten aber auch weniger Kochplattenvorrichtungen 20 an einem Kochfeld
sein, unter Umständen auch nur eine einzige Kochplattenvorrichtung 20 an einem Kochfeld.
[0047] Als leicht vorstellbare Alternative könnten auch an der Innenseite des Ringabschnitts
28 Ausnehmungen vorhanden sein, und die Rastschenkel könnten dann von außen nach innen
greifen nach Art von U-förmigen Montagekrallen. Diese sollten sich dann auch nach
außen überstehen und an der Unterseite 15 der Kochfeldplatte 13 anliegen.
1. Kochplattenvorrichtung (20) mit einer Kochplatte (22, 122, 222),
wobei die Kochplatte (22, 122, 222) aufweist:
- einen Kochplattenkörper (23, 123, 223) mit einer ebenen Oberseite (25, 125, 225)
und einer Unterseite (26, 126, 226),
- einen kurzen rohrartigen Ringabschnitt (28, 128, 228) an der Unterseite (26, 126,
226) des Kochplattenkörpers (23, 123, 223), wobei der kurze rohrartige Ringabschnitt
∘ nahe einem Außenrand (29, 129, 229) des Kochplattenkörpers (23, 123, 223) an der
Unterseite (26, 126, 226) angeordnet ist,
∘ zumindest teilweise umlaufend ist,
∘ in einer Richtung weg bzw. senkrecht zur Oberseite (25, 125, 225) von der Unterseite
(26, 126, 226) absteht,
wobei
- der kurze rohrartige Ringabschnitt (28, 128, 228) auf einer Innenseite und/oder
einer Außenseite (30, 130, 230) mindestens eine vertiefte Rastausnehmung (32, 132,
232) oder mindestens einen abstehenden Rastvorsprung aufweist,
- Rastverbindungsmittel vorgesehen sind zur Zusammenwirkung mit der mindestens einen
vertieften Rastausnehmung (32, 132, 232) oder dem mindestens einen abstehenden Rastvorsprung
des kurzen rohrartigen Ringabschnitts (28, 128, 228) als Rastverbindung,
- die Rastverbindungsmittel separat von dem Kochplattenkörper (23, 123, 223) ausgebildet
sind,
- die Rastverbindungsmittel zur Befestigung der Kochplatte (22, 122, 222) mittels
des kurzen rohrartigen Ringabschnitts (28, 128, 228) an einer Kochfeldplatte (13)
ausgebildet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rastverbindungsmittel einen Befestigungsring (35) für die Kochplatte (22, 122,
222) zur Befestigung mittels des kurzen rohrartigen Ringabschnitts (28, 128, 228)
an der Kochfeldplatte (13) aufweisen, wobei der Befestigungsring (35) aufweist:
- einen durchgehend umlaufenden Ringkörper (37),
- mindestens zwei abstehende Rastvorsprünge (41) und/oder vertiefte Rastausnehmungen
an dem Ringkörper (37) zur Zusammenwirkung mit den vertieften Rastausnehmungen (32,
132, 232) oder den abstehenden Rastvorsprüngen des kurzen rohrartigen Ringabschnitts
(28, 128, 228) als Rastverbindung.
2. Kochplattenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertiefen Rastausnehmungen (32, 132, 232) oder die abstehenden Rastvorsprünge
des Ringabschnitts (28, 128, 228) an der Außenseite (30, 130, 230) des Ringabschnitts
vorgesehen sind.
3. Kochplattenvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch mehrere vertiefe Rastausnehmungen (32, 132) oder abstehende Rastvorsprünge am Ringabschnitt
(28, 128) hintereinander in Richtung zur Herstellung der Rastverbindung bzw. in Richtung
weg von der Oberseite (25, 125) des Kochplattenkörpers (23, 123), wobei die vertiefen
Rastausnehmungen (32, 132) oder abstehenden Rastvorsprünge entlang dieser Richtung
jeweils unterschiedlichen Abstand zur Oberseite (25, 125) des Kochplattenkörpers (23,
123) aufweisen.
4. Kochplattenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper (37) einen Durchmesser aufweist, der größer ist als derjenige des
Ringabschnitts (28, 128, 228), wobei insbesondere ein radialer Abstand 1 mm bis 10
mm beträgt.
5. Kochplattenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem umlaufenden Ringkörper (37) mindestens zwei abstehende Rastvorsprünge (41)
vorgesehen sind, die als separate Teile an dem umlaufenden Ringkörper befestigt sind,
insbesondere aus Metall bestehen und an dem Ringkörper festgeschweißt sind.
6. Kochplattenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ringkörper (37) die abstehenden Rastvorsprünge (41) oder die vertieften Rastausnehmungen
gleich verteilt sind, insbesondere vier abstehende Rastvorsprünge.
7. Kochplattenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die abstehenden Rastvorsprünge (41) an dem Befestigungsring (35) Teilringform aufweisen
und insbesondere jeweils mindestens 5 % des Umfangs des Befestigungsrings (35) als
Länge betragen.
8. Kochplattenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorsprünge (41) einen winkligen Querschnitt aufweisen mit zwei Schenkeln,
wobei ein erster Befestigungsschenkel (42) in radialer Richtung nach außen zeigt,
entlang einer Seite des Ringkörpers (37) verläuft und mit dieser Seite mit dem Ringkörper
verbunden ist, wobei ein zweiter Rastschenkel (43) in einem Winkel zwischen 95° und
135° dazu abgebogen ist und radial nach innen sowie weg von der Oberseite (25, 125,
225) des Kochplattenkörpers (23, 123, 223) zeigt, wobei vorzugsweise der zweite Rastschenkel
(43) der Rastvorsprünge (41) den radial innersten Bereich des Befestigungsrings (35)
bildet, wobei insbesondere der zweite Rastschenkel (43) einen 1 mm bis 10 mm geringeren
Radius aufweist als der umlaufende Ringkörper (37).
9. Kochplattenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper (37) einen abgewinkelten Querschnitt aufweist, insbesondere einen
zweischenkligen Querschnitt, wobei ein erster Schenkel (38) parallel zum abstehenden
Ringabschnitt (28, 128, 228) verläuft und ein zweiter Schenkel (39) in einem Winkel
dazu radial nach außen abgebogen ist.
10. Kochplattenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Bereich des Befestigungsrings (35), insbesondere an einer Unterseite des
radial nach außen abgebogenen zweiten Schenkels (39) des Befestigungsrings nach Anspruch
8, die abstehenden Rastvorsprünge (41) befestigt sind.
11. Kochplattenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite (30, 130, 230) des abstehenden Ringabschnitts (28, 128, 228) vertiefte
Rastausnehmungen (32, 132, 232) angebracht sind, vorzugsweise mindestens 40 % der
Höhe des Ringabschnitts entfernt von der Unterseite (26, 126, 226) des Kochplattenkörpers
(23, 123, 223) oder entfernt von der Verbindung des abstehenden Ringabschnitts mit
dem Kochplattenkörper, wobei insbesondere die vertiefte Rastausnehmung (32, 132, 232)
einen Abstand von mindestens 1 mm, vorzugsweise mindestens 4 mm, vom freien Ende des
abstehenden Ringabschnitts aufweist.
12. Kochplattenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine vertiefte Rastausnehmung (132) an der Außenseite (130) des Ringabschnitts (128)
nicht durchgehend umlaufend ausgebildet ist, sondern Unterbrechungen aufweist, wobei
vorzugsweise eine Länge der Rastausnehmungen (132) an der Außenseite (130) des abstehenden
Ringabschnitts (128) maximal 1 % bis 10 % länger ist als eine Länge der abstehenden
Rastvorsprünge (41) am Ringkörper (37).
13. Kochfeld (11) mit einer Kochfeldplatte (13) mit mindestens einer Aufnahmeöffnung (18)
und mit mindestens einer Kochplattenvorrichtung (20) an der Kochfeldplatte, wobei
die Kochplattenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist
mit einer Kochplatte (22, 122, 222), dadurch gekennzeichnet, dass die Kochplatte (22, 122, 222) von einer Oberseite (14) der Kochfeldplatte (13) her
in die Aufnahmeöffnungen (18) eingeführt ist und an der Oberseite (14) anliegt, wobei
der kurze rohrartige Ringabschnitt (28, 128, 228) durch die Aufnahmeöffnung hindurch
ragt, wobei zur Befestigung der Kochplatte (22, 122, 222) an der Kochfeldplatte (13)
ein Befestigungsring (35) von einer Unterseite (16) der Kochfeldplatte (13) her über
den kurzen rohrartigen Ringabschnitt (28, 128, 228) derart übergestreift ist, dass
sich der Befestigungsring (35), insbesondere mit dem umlaufenden Ringkörper (37),
an der Unterseite (16) der Kochfeldplatte (13) abstützt und die abstehenden Rastvorsprünge
(41) oder vertieften Rastausnehmungen des Befestigungsrings (35) mit den vertiefen
Rastausnehmungen (32, 132, 232) oder abstehenden Rastvorsprüngen des kurzen rohrartigen
Ringabschnitts (28, 128, 228) der Kochplatte (22, 122, 222) derart als Rastverbindung
zusammenwirken, dass die Kochplatte in der Aufnahmeöffnung (18) an der Kochfeldplatte
(13) befestigt ist.
14. Kochfeld nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass knapp unterhalb einer Oberseite (15) der Kochplatte (22, 122, 222) ein umlaufender
Abdeckring (45) um den kurzen rohrartigen Ringabschnitt (28, 128, 228) herum verläuft,
der oberhalb der Oberseite (15) der Kochfeldplatte (13) umläuft und mit einem unteren
Rand auf dieser Oberseite anliegt, wobei er nach der Rastverbindung zwischen dem Befestigungsring
(35) und dem kurzen rohrartigen Ringabschnitt (28, 128, 228) kraftbeaufschlagt an
dieser Oberseite (15) anliegt.
1. Cooking plate device (20) having a cooking plate (22, 122, 222), wherein the cooking
plate (22, 122, 222) has:
- a cooking plate body (23, 123, 223) having a planar upper side (25, 125, 225) and
a lower side (26, 126, 226),
- a short tubular annular portion (28, 128, 228) on the lower side (26, 126, 226)
of the cooking plate body (23, 123, 223), wherein the short tubular annular portion
∘ is disposed on the lower side (26, 126, 226) close to an external periphery (29,
129, 229) of the cooking plate body (23, 123, 223),
∘ is at least in portions encircling,
∘ projects away from or perpendicularly to the lower side (26, 126, 226), respectively,
in a direction towards the upper side (25, 125, 225),
wherein
- the short tubular annular portion (28, 128, 228) on an internal side and/or an external
side (30, 130, 230) has at least one depressed latching clearance (32, 132, 232) or
at least one projecting latching protrusion,
- latching connection means for interacting as a latching connection to the at least
one depressed latching clearance (32, 132, 232) or to the at least one projecting
latching protrusion of the short tubular annular portion (28, 128, 228),
- the latching connection means being configured separately from the cooking plate
body (23, 123, 223),
- the latching connection means are configured for fastening the cooking plate (22,
122, 222) to a hob plate (13) by means of the short tubular annular portion (28, 128,
228),
characterized in that
the latching connection means have a fastening ring (35) for the cooking plate (22,
122, 222) for fastening to the hob plate (13) by means of the short tubular annular
portion (28, 128, 228), wherein the fastening ring (35) has:
- a continuously encircling annular body (37),
- at least two projecting latching protrusions (41) and/or depressed latching clearances
on the annular body (37) for interacting as latching connection to the depressed latching
clearances (32, 132, 232) or the projecting latching protrusions of the short tubular
annular portion (28, 128, 228).
2. Cooking plate device according to claim 1, characterized in that the depressed latching clearances (32, 132, 232) or the projecting latching protrusions
of the annular portion (28, 128, 228) are provided on the external side (30, 130,
230) of the annular portion.
3. Cooking plate device according to claim 1 or 2, characterized by a plurality of depressed latching clearances (32, 132) or projecting latching protrusions
on the annular portion (28, 128) in mutual succession in the direction for establishing
the latching connection, or in the direction away from the upper side (25, 125) of
the cooking plate body (23, 123), respectively, wherein the depressed latching clearances
(32, 132) or projecting latching protrusions along said direction have in each case
dissimilar spacings from the upper side (25, 125) of the cooking plate body (23, 123).
4. Cooking plate device according to any of the preceding claims, characterized in that the annular body (37) has a diameter which is larger than that of the annular portion
(28, 128, 228), wherein a radial spacing is in particular 1 mm to 10 mm.
5. Cooking plate device according to any of the preceding claims, characterized in that at least two projecting latching protrusions (41) which as separate parts are fastened
to the encircling annular body, and which in particular are composed of metal and
fixedly welded to the annular body, are provided on the encircling annular body (37).
6. Cooking plate device according to any of the preceding claims, characterized in that the projecting latching protrusions (41) or the depressed latching clearances are
distributed in an identical manner on the annular body (37), in particular four projecting
latching protrusions.
7. Cooking plate device according to any of the preceding claims, characterized in that the projecting latching protrusions (41) on the fastening ring (35) have a partial
ring-segment shape and in terms of length in particular are in each case at least
5% of the circumference of the fastening ring (35).
8. Cooking plate device according to any of the preceding claims, characterized in that the latching protrusions (41) have an angular cross section having two legs, wherein
a first fastening leg (42) in the radial direction points outwards, runs along one
side of the annular body (37), and by way of said side is connected to the annular
body, wherein a second latching leg (43) in relation to said first leg is bent at
an angle between 95° and 135° and points radially inwards and away from the upper
side (25, 125, 225) of the cooking plate body (23, 123, 223), wherein preferably the
second latching leg (43) of the latching protrusions (41) forms the radially innermost
region of the fastening ring (35), wherein in particular the second latching leg (43)
has a radius which is 1 mm to 10 mm smaller than that of the encircling annular body
(37).
9. Cooking plate device according to any of the preceding claims, characterized in that the annular body (37) has an angled cross section, in particular a two-legged cross
section, wherein a first leg (38) runs parallel with the projecting annular portion
(28, 128, 228), and a second leg (39) at angle in relation to said first leg is bent
radially outwards.
10. Cooking plate device according to any of the preceding claims, characterized in that the projecting latching protrusions (41) are fastened to a region of the fastening
ring (35), in particular to a lower side of the second leg (39) that is bent radially
outwards of the fastening ring according to Claim 8.
11. Cooking plate device according to any of the preceding claims, characterized in that depressed latching clearances (32, 132, 232) are attached to the external side (30,
130, 230) of the projecting annular portion (28, 128, 228), preferably so as to be
distanced from the lower side (26, 126, 226) of the cooking plate body (23, 123, 223)
or distanced from the connection of the projecting annular portion to the cooking
plate body by at least 40% of the height of the annular portion, wherein the depressed
latching clearance (32, 132, 232) in particular has a spacing of at least 1 mm, preferably
at least 4 mm, from the free end of the projecting annular portion.
12. Cooking plate device according to any of the preceding claims, characterized in that a depressed latching clearance (132) on the external side (130) of the annular portion
(128) is configured so as not to be continuously encircling but so as to have interruptions,
wherein a length of the latching clearances (132) on the external side (130) of the
projecting annular portion (128) is preferably at most 1% to 10% longer than a length
of the projecting latching protrusions (41) on the annular body (37).
13. Cooking hob (11) having a hob plate (13) having at least one receptacle opening (18)
and having at least one cooking plate device (20) on the hob plate, wherein the cooking
plate device is configured according to one of the preceding claims, having a cooking
plate (22, 122, 222),
characterized in that
the cooking plate (22, 122, 222) is introduced into the receptacle openings (18) from
an upper side (14) of the hob plate (13) and bears on the upper side (14), wherein
the short tubular annular portion (28, 128, 228) protrudes through the receptacle
opening, wherein for fastening the cooking plate (22, 122, 222) to the hob plate (13)
a fastening ring (35) is pushed over the short tubular annular portion (28, 128, 228)
from a lower side (16) of the hob plate (13) in such a manner that the fastening ring
(35), in particular by way of the encircling annular body (37), is supported on the
lower side (16) of the hob plate (13), and the projecting latching protrusions (41)
or depressed latching clearances of the fastening ring (35) interact as a latching
connection with the depressed latching clearances (32, 132, 232) or projecting latching
protrusions of the short tubular annular portion (28, 128, 228) of the cooking plate
(22, 122, 222) in such a manner that the cooking plate is fastened to the hob plate
(13) in the receptacle opening (18).
14. Cooking hob according to claim 13, characterized in that an encircling annular cover (45) runs around the short tubular annular portion (28,
128, 228) just below an upper side (15) of the cooking plate (22, 122, 222), said
short tubular annular portion (28, 128, 228) running around above the upper side (15)
of the hob plate (13) and by way of a lower periphery bearing on said upper side,
wherein said encircling annular cover, after the latching connection between the fastening
ring (35) and the short tubular annular portion (28, 128, 228), bears in a force-impinged
manner on said upper side (15).
1. Dispositif de plaque de cuisson (20) pourvu d'une plaque de cuisson (22, 122, 222),
la plaque de cuisson (22, 122, 222) comprenant :
- un corps de plaque de cuisson (23, 123, 223) avec une face supérieure plane (25,
125, 225) et une face inférieure (26, 126, 226),
- une partie annulaire tubulaire courte (28, 128, 228) sur la face inférieure (26,
126, 226) du corps de plaque de cuisson (23, 123, 223), la partie annulaire tubulaire
courte étant
∘ disposée près d'un bord extérieur (29, 129, 229) du corps de plaque de cuisson (23,
123, 223) sur la face inférieure (26, 126, 226),
∘ périphérique au moins partiellement,
∘ saillant de la face inférieure (26, 126, 226) vers une direction s'éloignant ou
perpendiculaire à la face supérieure (25, 125, 225),
dans lequel
- la partie annulaire tubulaire courte (28, 128, 228) présente sur une face intérieure
et/ou une face extérieure (30, 130, 230) au moins un renfoncement d'encliquetage creusé
(32, 132, 232) ou au moins une protubérance d'encliquetage en saillie,
- des moyens de liaison par encliquetage sont prévus pour l'interaction avec l'au
moins un renfoncement d'encliquetage creusé (32, 132, 232) ou l'au moins une protubérance
d'encliquetage en saillie de la partie annulaire tubulaire courte (28, 128, 228) en
tant que liaison par encliquetage,
- les moyens de liaison par encliquetage sont formés séparément du corps de plaque
de cuisson (23, 123, 223),
- les moyens de liaison par encliquetage sont formés pour la fixation de la plaque
de cuisson (22, 122, 222) sur une plaque de table de cuisson (13) par le biais de
la partie annulaire tubulaire courte (28, 128, 228),
caractérisé en ce que
les moyens de liaison par encliquetage présentent une bague de fixation (35) de la
plaque de cuisson (22, 122, 222) pour la fixation sur la plaque de table de cuisson
(13) par le biais de la partie annulaire tubulaire courte (28, 128, 228), la bague
de fixation (35) comprenant :
- un corps annulaire (37) périphérique en continu,
- au moins deux protubérances d'encliquetage en saillie (41) et/ou renfoncements d'encliquetage
creusés sur le corps annulaire (37) pour l'interaction avec les renfoncements d'encliquetage
creusés (32, 132, 232) ou les protubérances d'encliquetage en saillie de la partie
annulaire tubulaire courte (28, 128, 228) en tant que liaison par encliquetage.
2. Dispositif de plaque de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce que les renfoncements d'encliquetage creusés (32, 132, 232) ou les protubérances d'encliquetage
en saillie de la partie annulaire (28, 128, 228) sont prévus sur la face extérieure
(30, 130, 230) de la partie annulaire.
3. Dispositif de plaque de cuisson selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par plusieurs renfoncements d'encliquetage creusés (32, 132) ou protubérances d'encliquetage
en saillie sur la partie annulaire (28, 128) successives dans la direction pour établir
la liaison par encliquetage ou bien dans la direction s'éloignant de la face supérieure
(25, 125) du corps de plaque de cuisson (23, 123), dans lequel les renfoncements d'encliquetage
creusés (32, 132) ou protubérances d'encliquetage en saillie présentent le long de
cette direction respectivement des distances différentes à la face supérieure (25,
125) du corps de plaque de cuisson (23, 123).
4. Dispositif de plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps annulaire (37) présente un diamètre supérieur au diamètre de la partie annulaire
(28, 128, 228), dans lequel en particulier une distance radiale est 1 mm à 10 mm.
5. Dispositif de plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur le corps annulaire périphérique (37) au moins deux protubérances d'encliquetage
en saillie (41) sont prévues, fixées sous forme de parties séparées sur le corps annulaire
périphérique, en particulier faites en métal et soudées fixement sur le corps annulaire.
6. Dispositif de plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur le corps annulaire (37) les protubérances d'encliquetage en saillie (41) ou les
renfoncements d'encliquetage creusés sont répartis également, en particulier quatre
protubérances d'encliquetage en saillie.
7. Dispositif de plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les protubérances d'encliquetage en saillie (41) sur la bague de fixation (35) sont
sous forme d'anneau partiel et en particulier présentent en longueur respectivement
au moins 5 % de la circonférence de la bague de fixation (35).
8. Dispositif de plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les protubérances d'encliquetage (41) présentent une section transversale angulaire
avec deux branches, dans lequel une première branche de fixation (42) est orientée
dans la direction radiale vers extérieur, le long d'un côté du corps annulaire (37)
et par ledit côté est raccordé au corps annulaire, dans lequel une deuxième branche
d'encliquetage (43) est courbée par rapport à cette première branche à un angle compris
entre 95° et 135° et est orientée radialement vers l'intérieur ainsi que s'éloignant
de la face supérieure (25, 125, 225) du corps de plaque de cuisson (23, 123, 223),
dans lequel de préférence la deuxième branche d'encliquetage (43) des protubérances
d'encliquetage (41) forme la zone radiale la plus profonde de la bague de fixation
(35), dans lequel en particulier la deuxième branche d'encliquetage (43) présente
un rayon de 1 mm à 10 mm plus inférieur que le corps annulaire périphérique (37).
9. Dispositif de plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps annulaire (37) présente une section transversale angulaire, en particulier
une section transversale à deux branches, dans lequel une première branche (38) s'étend
en parallèle à la partie annulaire en saillie (28, 128, 228) et une deuxième branche
(39) est courbée radialement vers l'extérieur d'un angle par rapport à cette première
branche.
10. Dispositif de plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans une zone de la bague de fixation (35), en particulier sur une face inférieure
de la deuxième branche (39) courbée radialement vers l'extérieur de la bague de fixation
selon la revendication 8, les protubérances d'encliquetage en saillie (41) sont fixées.
11. Dispositif de plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur la face extérieure (30, 130, 230) de la partie annulaire en saillie (28, 128,
228) des renfoncements d'encliquetage creusés (32, 132, 232) sont agencés, de préférence
d'au moins 40 % de la hauteur de la partie annulaire espacés de la face inférieure
(26, 126, 226) du corps de plaque de cuisson (23, 123, 223) ou espacés de la liaison
de la partie annulaire en saillie au corps de plaque de cuisson, dans lequel en particulier
le renfoncement d'encliquetage creusé (32, 132, 232) présente une distance d'au moins
1 mm, de préférence au moins 4 mm, de l'extrémité libre de la partie annulaire en
saillie.
12. Dispositif de plaque de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un renfoncement d'encliquetage creusé (132) sur la face extérieure (130) de la partie
annulaire (128) n'est pas périphérique en continu, mais présente des interruptions,
dans lequel de préférence une longueur des renfoncements d'encliquetage (132) sur
la face extérieure (130) de la partie annulaire en saillie (128) est supérieure à
une longueur des protubérances d'encliquetage en saillie (41) sur le corps annulaire
(37) d'au maximum 1 % à 10 %.
13. Table de cuisson (11) pourvue d'une plaque de table de cuisson (13) pourvue d'au moins
une ouverture réceptacle (18) et pourvue d'au moins un dispositif de plaque de cuisson
(20) sur la plaque de table de cuisson, le dispositif de plaque de cuisson étant configuré
selon l'une des revendications précédentes et pourvu d'une plaque de cuisson (22,
122, 222),
caractérisée en ce que
la plaque de cuisson (22, 122, 222) est introduite dans les ouvertures réceptacles
(18) d'une face supérieure (14) de la plaque de table de cuisson (13) et reste sur
la face supérieure (14), dans laquelle la partie annulaire tubulaire courte (28, 128,
228) passe à travers l'ouverture réceptacle, dans laquelle pour la fixation de la
plaque de cuisson (22, 122, 222) sur la plaque de table de cuisson (13) une bague
de fixation (35) est enfilée sur la partie annulaire tubulaire courte (28, 128, 228)
d'une face inférieure (16) de la plaque de table de cuisson (13) de telle manière
que la bague de fixation (35), en particulier par le corps annulaire périphérique
(37), s'appuie sur la face inférieure (16) de la plaque de table de cuisson (13) et
les protubérances d'encliquetage en saillie (41) ou renfoncements d'encliquetage creusés
de la bague de fixation (35) coopèrent avec les renfoncements d'encliquetage creusés
(32, 132, 232) ou les protubérances d'encliquetage en saillie de la partie annulaire
tubulaire courte (28, 128, 228) de la plaque de cuisson (22, 122, 222) en tant que
liaison par encliquetage de telle manière que la plaque de cuisson est fixée dans
l'ouverture réceptacle (18) sur la plaque de table de cuisson (13).
14. Table de cuisson selon la revendication 13, caractérisée en ce que juste au-dessous d'une face supérieure (15) de la plaque de cuisson (22, 122, 222)
un anneau à couvrir périphérique (45) s'étend autour de la partie annulaire tubulaire
courte (28, 128, 228), ledit anneau s'étendant au-dessus de la face supérieure (15)
de la plaque de table de cuisson (13) et restant sur cette face supérieure par un
bord inférieur, ledit anneau restant sur cette face supérieure (15) par force appliquée
suivant la liaison par encliquetage entre la bague de fixation (35) et la partie annulaire
tubulaire courte (28, 128, 228).
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