Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Beckenvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1, ein Beckensystem sowie ein Verfahren zum Betrieb und/oder zur Herstellung
der elektrischen Beckenvorrichtung.
[0002] Es ist bereits eine elektrische Beckenvorrichtung für ein Schlagzeug vorgeschlagen
worden, welche zumindest einem Träger und mit zumindest einer bespielbaren Abdeckung
aufweist, welche an dem Träger angeordnet ist und diesen zumindest zu einem Großteil
abdeckt.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Bespielbarkeit. Die Aufgabe wird
erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentanspruche 1, 9 und 13 gelöst, während
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die Erfindung geht aus von einer elektrischen Beckenvorrichtung für ein Schlagzeug
mit zumindest einem Träger und mit zumindest einer bespielbaren Abdeckung, welche
an dem Träger angeordnet ist und diesen zumindest zu einem Großteil abdeckt.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass der Träger ein kuppelartiges Innensegment aufweist.
[0006] Hierdurch kann vorteilhaft eine elektrische Beckenvorrichtung mit einer verbesserten
Bespielbarkeit bereitgestellt werden. Insbesondere kann ein besonders authentisches
Spielgefühl erzielt werden Unter einer "elektrischen Beckenvorrichtung" soll insbesondere
eine Vorrichtung verstanden werden, welche zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe
eines elektrischen Beckens ist. Alternativ kann die elektrische Beckenvorrichtung
das elektrische Becken zumindest teilweise, vorzugsweise zumindest zu einem Großteil
und besonders bevorzugt vollständig ausbilden. Das elektrische Becken ist insbesondere
als ein elektrisches Ride-Becken ausgebildet. Alternativ könnte das elektrische Becken
ein elektrisches Splash-, Crash, China-, Effekt-Becken, eine Hi-Hat oder dergleichen
sein. Unter dem Ausdruck "zumindest zu einem Großteil" sollen dabei insbesondere mehr
als 50 %, vorteilhaft mehr als 65 %, vorzugsweise mehr als 75 %, besonders bevorzugt
mehr als 85 % und besonders vorteilhaft mehr als 95 %, insbesondere eines Volumens,
einer Masse und/oder einer Anzahl, verstanden werden. Unter einem "Träger" soll insbesondere
eine Einheit verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, eine Gewichtskraft weiterer
Komponenten der elektrischen Beckenvorrichtung, wie beispielsweise der Abdeckung aufzunehmen.
Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet
verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion
in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
Der Träger umfasst insbesondere mehrere Segmente. Vorzugsweise ist der Träger zumindest
teilweise, vorzugsweise zumindest zu einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig
einstückig ausgebildet. Unter "einstückig" soll insbesondere zumindest stoffschlüssig
verbunden, verstanden werden, beispielsweise durch einen Beschichtungsprozess, einen
Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen,
dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess. Vorteilhaft soll unter einstückig
auch einteilig verstanden werden. Unter "einteilig" soll insbesondere in einem Stück
geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss,
und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren.
Der Träger ist insbesondere aus einem Kunststoff ausgebildet und zwar bevorzugt aus
einem Hartplastik. Unter einem "Innensegment" soll insbesondere ein Teil und/oder
ein Abschnitt eines Objekts innerhalb eines Nahbereichs um einen geometrischen Mittelpunkt
des Objekts verstanden werden. Unter einem "Nahbereich" soll insbesondere ein räumlicher
Bereich verstanden werden, welcher aus Punkten gebildet ist, die einen Abstand von
höchstens 50 cm, vorteilhaft von höchstens 20 cm, vorzugsweise von höchstens 10 cm
und besonders bevorzugt von höchstens 5 cm von einem Referenzpunkt und/oder einem
Referenzbauteil aufweisen. Insbesondere weist der Träger das Innensegment zumindest
eine Durchführung, insbesondere im geometrischen Mittelpunkt, auf, welche zu einer
Befestigung an einer Beckenständervorrichtung vorgesehen ist. Unter einem "kuppelartigen
Objekt" soll insbesondere ein Objekt verstanden werden, welches eine positive Gaußsche
Krümmung aufweist, welche vorzugsweise zumindest zwei und insbesondere genau zwei
Krümmungsradien umfasst, welche bevorzugt ein gleiches Vorzeichen aufweisen. Insbesondere
können die Krümmungsradien voneinander verschiedene Werte oder bevorzugt einen gleichen
Wert aufweisen. Insbesondere ist das kuppelartige Innensegment als ein Ellipsoidsegment,
insbesondere für den Fall, dass die Krümmungsradien verschiedene Werte aufweisen,
und/oder als ein Kugelsegment, insbesondere für den Fall, dass die Krümmungsradien
gleiche Werte aufweisen, ausgebildet. Insbesondere erstreckt sich das Innensegment
über einen Umfangswinkel von 360° und einen Polarwinkel von höchstens 90°, vorzugsweise
höchstens 70° und besonders bevorzugt höchstens 50°. Besonders bevorzugt bildet das
Innensegment zumindest teilweise eine modellhafte Glocke des elektrischen Beckens
aus. Ferner weist der Träger zumindest ein Außensegment auf. Unter einem "Außensegment"
soll insbesondere ein Teil und/oder ein Abschnitt eines Objekts innerhalb eines Nahbereichs
um einen Rand des Objekts verstanden werden. Das Außensegment ist insbesondere kuppelringartig
ausgebildet. Unter einem "kuppelringartigen" Objekt soll insbesondere ein Objekt verstanden
werden, welches eine Form eines aus einem Ellipsoidsegment und/oder als ein Kugelsegment
geschnittenen Ringsegments aufweist. Vorzugsweise sind das Innensegment und das Außensegment
einstückig miteinander verbunden. Ferner kann der Träger zumindest ein Zwischensegment
aufweisen, welches vorzugsweise zwischen dem Innensegment und dem Außensegment angeordnet
ist und insbesondere diese miteinander verbindet. Vorzugsweise sind das Innensegment,
das Zwischensegment und das Außensegment zumindest teilweise einstückig miteinander
ausgebildet.
[0007] Die Abdeckung ist insbesondere dazu vorgesehen, mit Schlägeln bespielt zu werden.
Dazu weist die Abdeckung insbesondere eine Schlagfläche auf. Die Abdeckung kann insbesondere
mehrere Segmente aufweisen. Vorzugsweise ist die Abdeckung zumindest teilweise, vorzugsweise
zumindest zu einem Großteil und besonders bevorzugt vollständig einstückig ausgebildet.
Die Abdeckung weist insbesondere ein Innensegment, ein Außensegment und/oder ein Zwischensegment
auf, welches insbesondere das Innensegment mit dem Außensegment verbindet. Das Innensegment,
das Zwischensegment und/oder das Außensegment der Abdeckung ist/sind zumindest im
Wesentlichen korrespondierend zu dem Innensegment, Zwischensegment und/oder Außensegment
des Trägers ausgebildet. Insbesondere bildet das Innensegment der Abdeckung zumindest
teilweise die modellhafte Glocke des Beckens aus. Besonders bevorzugt bilden das Innensegment
des Trägers und das Innensegment der Abdeckung gemeinsam die Glocke eines Beckens
aus.
[0008] Die Abdeckung ist insbesondere aus einem Kunststoff ausgebildet. Der Kunststoff,
aus welchem die Abdeckung ausgebildet ist, ist insbesondere weicher als ein Kunststoff,
aus welchem der Träger ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Abdeckung aus einem Weichplastik,
wie beispielsweise Gummi. Die Abdeckung ist fest an dem Träger angeordnet. Vorzugsweise
ist die Abdeckung zumindest kraft- und/oder formschlüssig mit dem Träger verbunden.
Unter "kraft- und/oder formschlüssig verbunden" soll dabei insbesondere eine lösbare
Verbindung verstanden werden, wobei eine Haltekraft zwischen zwei Bauteilen vorzugsweise
durch einen geometrischen Eingriff der Bauteile ineinander und/oder eine Reibkraft
zwischen den Bauteilen übertragen wird. Insbesondere dazu umgreift die Abdeckung,
insbesondere das Außensegment der Abdeckung, zumindest teilweise den Träger, insbesondere
das Außensegment des Trägers. Alternativ oder zusätzlich kann die Abdeckung stoffschlüssig
mit dem Träger verbunden sein. Unter "stoffschlüssig verbunden" soll insbesondere
verstanden werden, dass die Masseteile durch atomare oder molekulare Kräfte zusammengehalten
werden, wie beispielsweise beim Löten, Schweißen, Kleben und/oder Vulkanisieren.
[0009] Ferner wird vorgeschlagen, dass eine Krümmung des Innensegments von einer Krümmung
des Außensegments des Trägers und/oder insbesondere der Abdeckung abweicht. Insbesondere
ist die Krümmung des Außensegments des Trägers weniger stark als eine Krümmung des
Innensegments des Trägers. Besonders bevorzugt weist das Innensegment des Trägers
eine Krümmung mit einem Krümmungsradius von höchstens 2 m, vorzugsweise von höchstens
1 m, weiter bevorzugt von höchstens 0,5 m und besonders bevorzugt höchstens 0,25 m
aufweist. Besonders bevorzugt weist das Außensegment des Trägers eine Krümmung mit
einem Krümmungsradius von mehr als 0,25 m, vorzugsweise von mehr als 0,5 m, weiter
bevorzugt von mehr als 1 m und besonders bevorzugt von mehr als 2 m auf. Hierdurch
kann vorteilhaft ein Spielgefühl weiter verbessert werden.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass die elektrische Beckenvorrichtung zumindest eine
wenigstens ein berührungsempfindliches Sensorelement aufweisende Sensoreinheit umfasst,
welche in einem montierten Zustand an dem Innensegment angeordnet ist. Hierdurch kann
vorteilhaft eine Detektion einer Bespielung des Beckens verbessert werden. Das Sensorelement
ist als Sensorelement ausgebildet, welches unter Einwirkung von Druck und/oder Kraft
seinen Widerstandswert verändert. Das berührungsempfindliche Sensorelement ist insbesondere
als ein Widerstandskraftmesser ausgebildet, wie beispielsweise ein Force Sensing Resistor
(Markenname). Alternativ oder zusätzlich sind weitere Ausgestaltungen eines berührungsempfindlichen
Sensorelements denkbar, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als ein kapazitives
und/oder induktives Sensorelements. Das berührungsempfindliche Sensorelement ist insbesondere
in einem Zustand vor einer Montage zumindest im Wesentlichen flach ausgebildet und
ist vorzugsweise frei von einer flächigen Krümmung. Unter einem "flachen" Objekt soll
insbesondere ein Objekt verstanden werden, für welches gilt, dass eine längste Seite
eines das Objekt gerade noch umhüllender Quaders eine Erstreckung aufweist, welche
zumindest um den Faktor 10, vorzugsweise um den Faktor 100 und besonders bevorzugt
um den Faktor 1000 größer ist als zumindest eine weitere Seite des Quaders. Insbesondere
ist das berührungsempfindliche Sensorelement in dem montierten Zustand zwischen der
Abdeckung und dem Träger angeordnet. Ferner umfasst die Sensoreinheit zumindest ein
zusätzliches berührungsempfindliches Sensorelement, welches vorzugsweise in dem montierten
Zustand an dem Außensegment des Trägers angeordnet ist. Ferner weist die Sensoreinheit
insbesondere zumindest ein ergänzendes Sensorelement auf, welches vorzugsweise von
einem berührungsempfindlichen Sensorelement verschieden ausgebildet ist. Das ergänzende
Sensorelement ist insbesondere ein schwingungsempfindliches und/oder vibrationsempfindliches
Sensorelement, welches vorzugsweise dazu vorgesehen ist eine Schwingung und/oder Vibration
des Trägers und/oder der Abdeckung zu detektieren. Vorzugsweise ist das ergänzende
Sensorelement als ein Piezosensor ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich sind weitere
Ausgestaltungen des ergänzenden Sensorelements denkbar, wie beispielsweise als ein
Beschleunigungssensor oder dergleichen. Ferner ist das ergänzende Sensorelement an
dem Träger angeordnet und zwar insbesondere an einer Unterseite des Trägers, welche
insbesondere der Abdeckung abgewandt ist.
[0011] Die Sensoreinheit ist insbesondere mit einer Elektronikeinheit der elektrischen Beckenvorrichtung
elektrisch verbunden. Insbesondere bei einer Detektion eines Bespielens der Abdeckung
gibt die Sensoreinheit ein elektrisches Signal an die Elektronikeinheit weiter. Die
Elektronikeinheit ist dazu vorgesehen das elektrische Signal zu einem Empfangen, Weiterzuleiten
und/oder zur Verarbeitung. Insbesondere zur Weiterleitung des elektrischen Signals
kann die Elektronikeinheit insbesondere zumindest ein Kabelanschluss aufweisen, wie
beispielsweise einen insbesondere ein Klinkenstecker-, XLR-, Cinch-Anschluss oder
dergleichen. Alternativ oder zusätzlich kann die Elektronikeinheit zu einer kabellosen
Weiterleitung des elektrischen Signals vorgesehen sein und insbesondere dazu zumindest
einen optischen und/oder auf Funk basierenden Sender umfassen, wie beispielsweise
einen Wifi-Sender, einen Bluetooth-Sender oder dergleichen. Denkbar ist, dass die
Elektronikeinheit zumindest eine Steuereinheit umfasst, welche zu einer Weiterverarbeitung
des elektrischen Signals vorgesehen sein kann. Ferner könnte die Elektronikeinheit
zumindest ein Ausgabemittel umfassen, welches das elektrische Signal ausgibt, wie
beispielsweise einen Lautsprecher.
[0012] Denkbar ist, dass das berührungsempfindliche Sensorelement alternativ oder zusätzlich
Kraftschlüssig und besonders bevorzugt Stoffschlüssig, wie beispielsweise durch Verkleben,
zumindest in Umfangsrichtung an dem Träger und/oder an der Abdeckung, und zwar insbesondere
dem Innensegment des Trägers und/oder der Abdeckung, befestigt ist. In einer bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das berührungsempfindliche Sensorelement
in dem montierten Zustand zumindest formschlüssig zumindest in Umfangsrichtung an
dem Träger und/oder an der Abdeckung, und zwar insbesondere dem Innensegment des Trägers
und/oder der Abdeckung, befestigt ist. Hierdurch kann vorteilhaft eine Montage des
Sensorelements vereinfacht werden. Insbesondere kann eine Standzeit verbessert werden,
da eine zusätzliche Sicherung des Sensorelements erfolgen und somit ein Ablösen vermieden
werden kann. Weiter vorteilhaft kann eine besonders passgenaue Positionierung des
Sensorelements erfolgen. Vorzugsweise weist die elektrische Beckenvorrichtung zumindest
eine Verbindungseinheit auf, welche zur formschlüssigen Verbindung des berührungsempfindlichen
Sensorelements vorgesehen ist. Die Verbindungseinheit weist insbesondere zumindest
ein Verbindungselement und vorzugsweise mehrere Verbindungselemente auf. Das Verbindungselement
ist vorzugsweise als ein Pin ausgebildet. Das Verbindungselement ist an dem Träger,
insbesondere an dem Innensegment des Trägers und/oder dem Außensegment des Trägers
angeordnet. Das Verbindungselement ist vorzugsweise einstückig mit dem Träger, insbesondere
dem Innensegment und/oder dem Außensegment des Trägers ausgebildet. Alternativ oder
zusätzlich könnte das Verbindungselement auch an der Abdeckung, insbesondere an dem
Innensegment und/oder dem Außensegment der Abdeckung angeordnet sein und/oder mit
dieser einstückig ausgebildet sein. Ferner umfasst die Verbindungseinheit insbesondere
zumindest ein korrespondierendes Verbindungselement und vorzugsweise mehrere korrespondierende
Verbindungselemente. Das korrespondierende Verbindungselement ist insbesondere korrespondierend
zu dem Verbindungselement ausgebildet. Das korrespondierende Verbindungselement ist
insbesondere als eine Aufnahmeausnehmung, insbesondere für das als Pin ausgebildete
Verbindungselement ausgebildet. Das korrespondierende Verbindungselement ist insbesondere
an dem Sensorelement angeordnet und bevorzugt von dem Sensorelement ausgebildet. Insbesondere
in einem montierten Zustand ist das Sensorelement durch einen Eingriff des Verbindungselements
in das Verbindungselements mit dem Träger verbunden und vorzugsweise dadurch zumindest
in Umfangsrichtung zumindest formschlüssig befestigt. Alternativ oder zusätzlich ist
denkbar, dass die Ausgestaltung und Art der Befestigung des Verbindungselements und
des korrespondierenden Verbindungselements miteinander vertauscht sind. Beispielsweise
könnte auch das Verbindungselement als eine Aufnahmeausnehmung und/oder das korrespondierende
Verbindungselement als ein Pin ausgebildet sein. Die mehreren Verbindungselemente
sind insbesondere in einer Umfangsrichtung zueinander versetzt angeordnet. Und zwar
vorzugsweise um einen Winkel von höchstens 180°, vorzugsweise höchstens 90° und besonders
bevorzugt um einen Winkel von höchstens 45°. Ferner sind die mehrere Verbindungselemente
78 zueinander in einer Radialrichtung versetzt angeordnet. Die mehreren korrespondierenden
Verbindungselemente sind insbesondere in einer Umfangsrichtung zueinander versetzt
angeordnet. Und zwar vorzugsweise um einen Winkel von höchstens 180°, vorzugsweise
höchstens 90° und besonders bevorzugt um einen Winkel von höchstens 45°. Ferner sind
die mehrere Verbindungselemente zueinander in einer Radialrichtung versetzt angeordnet.
[0013] Ferner wird vorgeschlagen, dass das berührungsempfindliche Sensorelement zumindest
in dem montierten Zustand eine zu einer Krümmung des Innensegments korrespondierende
Krümmung aufweist. Hierdurch kann vorteilhaft eine besonders platzsparende Anordnung
erzielt werden. Insbesondere liegt das berührungsempfindliche Sensorelement bündig
an dem Träger und/oder der Abdeckung an. Ferner weist das zusätzliche berührungsempfindliche
Sensorelement zumindest in dem montierten Zustand eine zu einer Krümmung des Außensegments
des Trägers und/oder insbesondere der Abdeckung korrespondierende Krümmung auf. Insbesondere
liegt das berührungsempfindliche Sensorelement bündig an dem Träger und/oder der Abdeckung
an.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, dass das berührungsempfindliche Sensorelement als ein
Ringsegment ausgebildet ist, welches einen Umfangswinkel, insbesondere entlang dem
Umfang des Innensegments, von höchstens 270°, vorzugsweise von höchstens 225° und
besonders bevorzugt von höchstens 180°, auf. Hierdurch kann vorteilhaft eine Passgenauigkeit
weiter verbessert werden. Insbesondere im montierten Zustand ist das Sensorelement
kuppelringsegmentartig ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich kann das zusätzliche
berührungsempfindliche Sensorelement, einen Umfangswinkel von höchstens 370° aufweisen,
wobei sich insbesondere freie Enden des zusätzlichen Sensorelements zumindest teilweise
gegenseitig überlappen.
[0015] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Sensoreinheit zumindest ein weiteres berührungsempfindliches
Sensorelement aufweist. Hierdurch kann vorteilhaft eine Detektierung weiter verbessert
werden. Insbesondere kann eine Anpassbarkeit des eigentlich flachen berührungsempfindlichen
Sensorelements an die Krümmung des Innensegments verbessert werden. Insbesondere kann
die Sensoreinheit mehrere weitere berührungsempfindliche Sensorelemente aufweisen.
Insbesondere das weitere Sensorelement und vorzugsweise die mehreren weiteren Sensorelemente
ist/sind zumindest im Wesentlichen identisch zu dem Sensorelement ausgebildet. Unter
"zumindest im Wesentlichen identischen" Objekten sollen insbesondere Objekte verstanden
werden, die derart konstruiert sind, dass sie jeweils eine gemeinsame Funktion erfüllen
können und sich vorzugsweise in ihrer Konstruktion abgesehen von Fertigungstoleranzen
höchstens durch einzelne Elemente unterscheiden, die für die gemeinsame Funktion unwesentlich
sind, und vorteilhaft Objekte, die abgesehen von Fertigungstoleranzen und/oder im
Rahmen fertigungstechnischer Möglichkeiten identisch ausgebildet sind, wobei unter
identischen Objekten insbesondere auch zueinander symmetrische Objekte verstanden
werden sollen. Die Sensorelemente sind gemeinsam an dem Innensegment angeordnet und
bilden gemeinsam einen Umfangswinkel von höchstens 360° aus.
[0016] In einem weiteren Aspekt der Erfindung, welcher für sich allein genommen oder in
Kombination mit zumindest einem insbesondere mit mehreren Aspekten der Erfindung betrachtet
werden kann wird vorgeschlagen, dass die elektrische Beckenvorrichtung eine zumindest
ein berührungsempfindliches Sensorelement, insbesondere das zuvor genannte berührungsempfindliche
Sensorelement, das zuvor genannte zusätzliche berührungsempfindliche Sensorelement
und/oder das zuvor genannte weitere berührungsempfindliche Sensorelement, umfassende
Sensoreinheit, insbesondere die zuvor genannte Sensoreinheit, und zumindest eine Druckübertragungseinheit
umfasst, welche zumindest eine Oberflächenstrukturierung aufweist, die zumindest teilweise
separierte Druckübertragungsbereiche umfasst. Hierdurch kann vorteilhaft eine Detektion
weiter verbessert werden. Insbesondere kann durch die Druckübertragungseinheit ein
auf die Sensoreinheit wirkender Druck verstärkt werden. Insbesondere kann eine Reproduzierbarkeit
eines durch ein Anspielen erzeugen elektrischen Signals verbessert werden. Unter einer
"Druckübertragungseinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche
dazu vorgesehen einen Druck von der Abdeckung, insbesondere bei einer Bespielung der
Abdeckung, auf die Sensoreinheit und zwar insbesondere auf zumindest ein berührungsempfindliches
Sensorelement der Sensoreinheit zu übertragen. Die Druckübertragungseinheit ist ferner
insbesondere dazu vorgesehen einen auf eine Sensorfläche des Sensorelements einwirkenden
Druck zu erhöhen. Die Druckübertragungseinheit weist insbesondere zumindest einen
Druckübertragungsabschnitt auf, welcher im Bereich des Innensegments, des Außensegments
und/oder des Zwischensegments des Trägers und/oder der Abdeckung angeordnet ist. Der
Drückübertragungsabschnitt bildet in einem montierten Zustand insbesondere ein Kuppelringsegment
aus. Der Druckübertragungsabschnitt umfasst insbesondere zumindest einen Druckaufnahmeabschnitt,
welcher dazu vorgesehen ist einen Druck, insbesondere bei einem Bespielen der Abdeckung,
aufzunehmen, wobei der Druckaufnahmeabschnitt zumindest eine Druckaufnahmefläche aufweist,
welche insbesondere zumindest teilweise von einer Schlagfläche der Abdeckung insbesondere
im Bereich des Innensegments, des Außensegments und/oder des Zwischensegments, des
Trägers und/oder der Abdeckung ausgebildet ist. Der Druckübertragungsabschnitt weist
ferner insbesondere einen Druckabgabeabschnitt auf, welcher dazu vorgesehen ist, einen
aufgenommenen Druck an die Sensoreinheit abzugeben, wobei der Druckabgabeabschnitt
vorzugsweise zumindest eine Druckabgabefläche aufweist. Die Druckabgabebereiche sind
insbesondere von der Druckabgabefläche ausgebildet, wobei die Druckabgabebereiche
insbesondere Teilbereiche der Druckabgabefläche sind, welche bei einer Druckübertragung
dazu vorgesehen sind, die Sensoreinheit zu kontaktieren. Die Oberflächenstrukturierung
ist insbesondere eine Oberflächenstrukturierung des Druckabgabebereichs und zwar vorzugsweise
der Druckabgabefläche, wobei vorzugsweise die Oberflächenstrukturierung die Druckabgabebereiche
voneinander separiert, insbesondere so dass eine Gesamtoberfläche aller Druckabgabebereiche
der Druckabgabefläche geringer ist als eine Gesamtoberfläche der Druckaufnahmefläche.
[0017] Denkbar ist, dass die Druckübertragungseinheit separat von der Abdeckung ausgebildet
ist und/oder zumindest teilweise einstückig mit der Sensoreinheit und/oder dem Träger
ausgebildet sein kann. Besonders bevorzugt wird jedoch vorgeschlagen, dass die Druckübertragungseinheit
zumindest teilweise, vorzugsweise zumindest zu einem Großteil und besonders bevorzugt
vollständig einstückig mit der Abdeckung ausgebildet ist.
[0018] Es wird weiter vorgeschlagen, dass die Druckübertragungseinheit zumindest zwei Druckübertragungselemente
aufweist, welche die Druckübertragungsbereiche ausbilden. Der Druckübertragungsabschnitt
umfasst insbesondere die Druckübertragungselemente, welche vorzugsweise als Vorsprünge
ausgebildet sind und zwar insbesondere als Vorsprünge der Abdeckung. Der Druckübertragungsabschnitt
weist insbesondere mehrere Druckübertragungselemente auf, welche gemeinsam die Oberflächenstrukturierung
ausbilden.
[0019] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Druckübertragungselemente rippenartig und/oder
noppenartig ausgebildet sind. Hierdurch kann vorteilhaft eine Detektion weiter verbessert
werden. Insbesondere kann eine einfache Herstellung der Oberflächenstrukturierung
vereinfacht werden. Besonders vorteilhaft kann ein Anpassbarkeit der Druckbereiche
erzielt werden. Insbesondere ist bei einer rippenartigen Ausgestaltung denkbar, dass
die Druckübertragungselemente derart angeordnet sind, dass deren Haupterstreckungsrichtungen
in Richtung der Radialrichtung und/oder in Richtung der Umfangsrichtung zeigen. Vorzugsweise
zeigen die Haupterstreckungsrichtung der Druckübertragungselemente insbesondere bei
einer noppenartigen Ausgestaltung senkrecht zu einer Radialrichtung und/oder einer
Umfangsrichtung.
[0020] In einem weiteren Aspekt der Erfindung, welcher für sich allein genommen oder in
Kombination mit zumindest einem insbesondere mit mehreren Aspekten der Erfindung betrachtet
werden kann wird vorgeschlagen, dass die elektrische Beckenvorrichtung zumindest eine
Befestigungseinheit aufweist, welche zu einer Befestigung an einer Beckenständervorrichtung
vorgesehen ist und welche zumindest teilweise von der Abdeckung ausgebildet ist. Hierdurch
kann vorteilhaft eine Befestigung verbessert werden. Insbesondere kann eine Montage
und/oder Herstellung vereinfach werden. Die Befestigungseinheit ist insbesondere dazu
vorgesehen bei einer Befestigung der elektrischen Beckenvorrichtung das Becken gegen
eine Rotation um eine Rotationsachse des Beckens zu sichern. Vorteilhaft ist die Befestigungseinheit
dazu vorgesehen, ein Verschwenken des Beckens um eine Schwenkachse des Beckens zuzulassen.
Insbesondere ist die Schwenkachse des Beckens zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Rotationsachse des Beckens.
[0021] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit zumindest ein formschlüssiges
Befestigungselement aufweist, welches von der Abdeckung ausgebildet ist. Hierdurch
kann vorteilhaft ein Bauraum eingespart werden. Ferner kann insbesondere eine Druckübertragung
verbessert werden, da die Druckübertragung direkt von der Abdeckung auf die Sensoreinheit
erfolgen kann, insbesondere ohne dass der Druck von weiteren Zwischenbauteilen gedämpft
wird. Das formschlüssige Befestigungselement ist insbesondere als eine Ausnehmung
der Abdeckung ausgebildet. Das formschlüssige Befestigungselement weist insbesondere
eine Form mit einer endlichen Rotationssymmetrie auf, insbesondere die Form eines
Ovals, eines Polygons, wie beispielsweise eines Dreiecks, Viereckes, Fünfeckes oder
dergleichen. Besonders bevorzugt weist das Befestigungselement die Form einer Ellipse,
eines Kreises, eines Ovals oder dergleichen auf, wobei insbesondere an zwei gegenüberliegenden
Seiten Backen angeordnet sind.
[0022] Besonders vorteilhafte Eigenschaften können insbesondere mit einem Beckensystem erzielt
werden, welches zumindest die elektrischen Beckenvorrichtung und die Beckenständervorrichtung
umfasst. Das Beckensystem ist insbesondere Teil eines Schlagzeugs. Das Schlagzeug
kann ferner weitere insbesondere elektrische Schlagwerke umfassen, wie beispielsweise
eine Basedrum, eine Snare-Drum, Tomtoms und/oder weitere Becken, wie beispielsweise
eine Hi-Hat, ein Chrash-Becken, ein Splash-Becken oder dergleichen. Unter einer "Beckenständervorrichtung"
soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, welche zumindest Teil eines
Beckenständers ist. Ferner kann die Beckenständervorrichtung einen Beckenständer vollständig
ausbilden. Insbesondere weist die Beckenständervorrichtung zumindest eine korrespondierende
Befestigungseinheit auf, welche dazu vorgesehen ist zu einer Befestigung des Beckens
mit der Befestigungseinheit der elektrischen Beckenvorrichtung zusammenzuwirken. Die
Befestigungseinheit und die korrespondierende Befestigungseinheit wirken insbesondere
derart zusammen, dass das Becken gegen eine Rotation um eine Rotationsachse des Beckens
gesichert ist und/oder besonders bevorzugt ein Verschenken des Beckens um die Schwenkachse
des Beckens zugelassen ist.
[0023] Zudem wird ein Verfahren zum Betrieb und/oder zur Herstellung der elektrischen Beckenvorrichtung
vorgeschlagen. Insbesondere umfasst das Verfahren zumindest einen Verfahrensschritt,
in welchem das Sensorelement an dem Innensegment, dem Außensegment und/oder dem Zwischensegment
des Träger und/oder der Abdeckung angeordnet wird und insbesondere zumindest formschlüssig
und vorzugsweise stoffschlüssig mit diesem verbunden wird. Hierdurch kann vorteilhaft
eine Montage und/oder Herstellung weiter verbessert werden.
Zeichnungen
[0024] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0025] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Schlagzeug mit einem Beckensystem mit einer elektrischen Beckenvorrichtung und
einer Beckenständervorrichtung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- einen Teil der elektrischen Beckenvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 3
- einen Teil der elektrischen Beckenvorrichtung in einer perspektivisch geschnittenen
Darstellung,
- Fig. 4
- einen Teil der elektrischen Beckenvorrichtung in einer geschnittenen Darstellung,
- Fig. 5
- einen Teil der elektrischen Beckenvorrichtung mit einem Träger und einer Sensoreinheit
in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 6
- einen Teil der elektrischen Beckenvorrichtung mit einer Abdeckung in einer perspektivischen
Darstellung,
- Fig. 7
- einen Teil der Beckenständervorrichtung mit einer Druckübertragungseinheit in einer
schematischen Schnittansicht,
- Fig. 8
- einen Teil der Beckenständervorrichtung mit einer Druckübertragungseinheit in einer
schematischen Schnittansicht und
- Fig. 9
- eine beispielhafte Montage des Beckensystems in einer Explosionsdarstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0026] Die Figur 1 zeigt ein Schlagzeug 52 mit einem Beckensystem 53 in einer schematischen
Darstellung. Das Schlagzeug 52 ist als ein elektrisches Schlagzeug 52 ausgebildet.
Das Schlagzeug 52 weist zumindest ein Beckensystem auf. Das Beckensystem 53 umfasst
eine elektrische Beckenvorrichtung 54 auf. Die elektrische Beckenvorrichtung 54 bildet
zumindest teilweise ein elektrisches Becken 56. Im vorliegenden Fall bildet die elektrische
Beckenvorrichtung 54 ein elektrisches Ride-Becken aus. Alternativ könnte die elektrische
Beckenvorrichtung 54 auch ein elektrisches Splash-, Crash, China-, Effekt-Becken,
eine Hi-Hat oder dergleichen ausbilden. Ferner weist das Beckensystem 53 eine Beckenständervorrichtung
48 auf. Die Beckenständervorrichtung 48 bildet zumindest teilweise einen Beckenständer
60 aus. Ferner kann das Schlagzeug 52 weitere, insbesondere elektrische Schlagwerke,
insbesondere Beckensysteme, umfassen, wie beispielsweise eine insbesondere elektrische
Basedrum, eine Snare-Drum, Tomtoms und/oder weitere Becken 56, wie beispielsweise
eine Hi-Hat, ein Chrash-Becken, ein Splash-Becken oder dergleichen.
[0027] Figuren 2, 3 und 4 zeigen einen Teil des Beckensystems 52 mit der elektrischen Beckenvorrichtung
54 in einer perspektivischen Darstellung und/oder in einer geschnittenen Darstellung.
Die elektrische Beckenvorrichtung 54 weist einen Beckenkorpus 62 auf. Der Beckenkorpus
62 bildet einen Grundkörper des Beckens 56 aus. Die elektrische Beckenvorrichtung
54 weist zumindest einen Träger 10 auf. Der Träger 10 bildet zumindest teilweise den
Beckenkorpus 62 aus. Der Träger 10 ist im vorliegenden Fall einstückig ausgebildet.
Der Träger 10 ist aus einem Kunststoff, insbesondere einem Hartplastik ausgebildet.
In Figur 4 ein Teil der elektrischen Beckenvorrichtung 54 mit dem Träger 10 in einer
perspektivischen Darstellung gezeigt. Der Träger 10 weist ein Innensegment 14 auf.
Das Innensegment 14 ist kuppelartig ausgebildet. Im vorliegenden Fall ist das Innensegment
14 als ein Kugelsegment ausbildet. Alternativ könnte das Innensegment 14 auch als
ein Ellipsoidsegment ausgebildet sein.
[0028] Das Innensegment 14 weist eine Krümmung 16 auf (vgl. Figur 5). Die Krümmung 16 ist
eine Krümmung in Umfangsrichtung. Die Krümmung 16 des Innensegments 14 weist einen
Krümmungsradius von höchstens 2 m auf. Im vorliegenden Fall weist die Krümmung 16
des Innensegments 14 einen Krümmungsradius von höchstens 0,25 m auf. Ferner weist
das Innensegment 14 eine weitere Krümmung 17 auf. Die weitere Krümmung 17 des Innensegments
14 ist eine Krümmung in Polarrichtung. Der Krümmungsradius der weiteren Krümmung 17
des Innensegments 14 ist im vorliegenden Fall zumindest im Wesentlichen identisch
zu dem Krümmungsradius der Krümmung 16 des Innensegments 14. Demnach ist im vorliegenden
Fall das Innensegment 14 als ein Kugelsegment ausgebildet. Alternativ, insbesondere
für den Fall, dass das Innensegment 14 als ein Ellipsoidsegment ausgebildet ist können
sich die Krümmungsradien der Krümmungen 16, 17 des Innensegments 14 voneinander unterscheiden.
Das Innensegment 14 bildet zumindest teilweise eine Glocke 64 des Beckens 56 aus.
[0029] Ferner weist der Träger 10 ein Außensegment 20 auf. Das Außensegment 20 ist kuppelringartig
ausgebildet. Das Außensegment 20 des Trägers 10 weist eine Krümmung 18 auf. Die Krümmung
18 des Außensegments 20 des Trägers 10 ist eine Krümmung in Umfangsrichtung. Die Krümmung
18 des Außensegments 20 des Trägers 10 weist einen Krümmungsradius von mehr als 0,25
m auf. Im vorliegenden Fall weist die Krümmung 18 des Außensegments 20 des Trägers
10 einen Krümmungsradius von mehr als 2 m auf. Ferner weist das Außensegment 20 des
Trägers 10 eine weitere Krümmung 19 auf. Die weitere Krümmung 19 des Außensegments
20 des Trägers 10 ist eine Krümmung in Polarrichtung. Der Krümmungsradius der weiteren
Krümmung 19 des Außensegment 20 des Trägers 10 ist im vorliegenden Fall zumindest
im Wesentlichen identisch zu dem Krümmungsradius der Krümmung 18 des Außensegment
20 des Trägers 10.
[0030] Im vorliegenden Fall weicht die Krümmung 16 des Innensegments 14 von der Krümmung
18 des Außensegments 20 ab. Ferner weicht die Krümmung 17 des Innensegments 14 von
der Krümmung 19 des Außensegments 20 ab.
[0031] Das Innensegment 14 des Trägers 10 und das Außensegment 20 des Trägers 10 sind aneinander
angeordnet. Das Innensegment 14 des Trägers 10 und das Außensegment 20 des Trägers
10 sind miteinander einstückig verbunden. Ferner weist Träger 10 im vorliegenden Fall
ein Zwischensegment 66 auf. Das Zwischensegment 66 des Trägers 10 verbindet das Innensegment
14 des Trägers 10 und das Außensegment 20 des Trägers 10 miteinander. Alternativ kann
auf das Zwischensegment 66 verzichtet werden, wie beispielsweise bei einer kompakteren
Ausgestaltung des Beckens 56.
[0032] In Figur 6 ist ein Teil der elektrischen Beckenvorrichtung 54 mit einer Abdeckung
12 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Die elektrische Beckenvorrichtung
54 weist eine Abdeckung 12 auf (vgl. Figuren 2, 3 und 4). Die Abdeckung 12 bildet
zumindest teilweise den Beckenkorpus 62 aus. Die Abdeckung 12 ist aus einem Kunststoff
ausgebildet. Der Kunststoff, aus welchem die Abdeckung 12 ausgebildet ist, ist weicher
als ein Kunststoff, aus welchem der Träger 10 ausgebildet ist. Die Abdeckung 12 ist
aus einem Weichplastik ausgebildet, wie beispielsweise Gummi. Die Abdeckung 12 weist
eine mit einem Schläger bespielbare Schlagfläche 68 auf. Eine Form der Abdeckung 12
ist korrespondierend zu der Form des Trägers 10 ausgebildet. Die Abdeckung 12 ist
an dem Träger 10 insbesondere fest angeordnet. Die Abdeckung 12 ist zumindest formschlüssig
und insbesondere kraftschlüssig mit dem Träger 10 verbunden. Die Abdeckung 12 umgreift
zumindest teilweise den Träger 10. Ferner ist denkbar, dass die Abdeckung 12 stoffschlüssig
mit dem Träger 10 verbunden ist, wie beispielsweise durch verkleben. Der Träger 10
ist zumindest zu einem Großteil von der Abdeckung 12 abgedeckt, insbesondere betrachtet
in einer Richtung senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene des Trägers 10.
[0033] Die Abdeckung 12 weist ein Innensegment 70 auf. Das Innensegment 70 der Abdeckung
12 ist korrespondierend zu dem Innensegment 14 des Trägers 10 ausgebildet. Das Innensegment
70 der Abdeckung 12 bildet zumindest teilweise die Glocke 64 des Beckens 56 aus. Ferner
bilden zumindest teilweise und vorzugsweise zumindest zu einem Großteil und besonders
bevorzugt vollständig das Innensegment 14 des Trägers 10 und das Innensegment 70 der
Abdeckung 12 gemeinsam die Glocke 64 des Beckens 56 aus.
[0034] Die Abdeckung 12 weist ein Außensegment 72 auf. Das Außensegment 72 der Abdeckung
12 ist korrespondierend zu dem Außensegment 20 des Trägers 10 ausgebildet. Das Außensegment
72 der Abdeckung 12 umgreift das Außensegment 20 des Trägers 10, insbesondere zu einer
formschlüssigen Verbindung.
[0035] Das Innensegment 70 der Abdeckung 12 und das Außensegment 72 der Abdeckung 12 sind
aneinander angeordnet. Das Innensegment 70 der Abdeckung 12 und das Außensegment 72
der Abdeckung 12 sind miteinander einstückig verbunden. Ferner weist die Abdeckung
12 ein Zwischensegment 74 auf. Das Zwischensegment 74 ist korrespondierend zu dem
Zwischensegment 66 der Abdeckung 12 ausgebildet. Das Zwischensegment 74 der Abdeckung
12 verbindet das Außensegment 72 und das Innensegment 70 der Abdeckung 12 miteinander.
Alternativ kann auf das Zwischensegment 74 verzichtet werden, wie beispielsweise bei
einer kompakteren Ausgestaltung des Beckens 56.
[0036] Die elektrische Beckenvorrichtung 54 weist zumindest eine Sensoreinheit 24 auf (vgl.
Figuren 3 bis 5). Die Sensoreinheit 24 ist zu einer Detektion einer Bespieglung der
Abdeckung 12 vorgesehen. Die Sensoreinheit 24 weist zumindest ein Sensorelement 26
auf. Das Sensorelement 26 ist als ein berührungsempfindliches Sensorelement ausgebildet.
Das Sensorelement 26 ist im vorliegenden Fall als ein Sensorelement ausgebildet, welches
unter Einwirkung von Druck und/oder einer Kraft seinen Widerstandswert verändert.
Das Sensorelement 26 ist als ein Widerstandskraftmesser ausgebildet, wie beispielsweise
als Force Sensing Resistor (Markenname). Alternativ oder zusätzlich sind weitere berührungsempfindliche
Ausgestaltungen des Sensorelements 26 denkbar, wie beispielsweise eine Ausgestaltung
als ein kapazitives und/oder induktives Sensorelement.
[0037] Das Sensorelement 26 ist in einem Zustand vor einer Montage zumindest im Wesentlichen
flach ausgebildet. Ferner ist das Sensorelement 26 in einem Zustand vor einer Montage
frei von einer flächigen Krümmung. Das Sensorelement 26 ist als ein Ringsegment ausgebildet.
Das Sensorelement 26 weist einen Umfangswinkel von höchstens 270° auf. Im vorliegenden
Fall weist das Sensorelement 26 einen Umfangswinkel von höchstens, insbesondere genau,
180° auf. Das Sensorelement 26 ist in einem montierten Zustand an dem Träger 10, insbesondere
dem Innensegment 14 des Trägers 10, angeordnet. Ferner ist das Sensorelement 26 in
einem montierten Zustand an der Abdeckung 12, insbesondere dem Innensegment 70 der
Abdeckung 12, angeordnet. Das Sensorelement 26 ist in dem montierten Zustand zwischen
der Abdeckung 12 und dem Träger 10, insbesondere zwischen dem Innensegment 14 des
Trägers 10 und dem Innensegment 70 der Abdeckung 12 angeordnet. Ferner ist das Sensorelement
26 in dem montierten Zustand in Umfangsrichtung mit dem Träger 10 und zwar insbesondere
an dem Innensegment 14 des Trägers 10 verbunden. Alternativ oder zusätzlich könnte
das Sensorelement 26 auch in Umfangsrichtung mit der Abdeckung 12 verbunden sein.
Das Sensorelement 26 ist in Umfangsrichtung zumindest formschlüssig an dem Träger
10, insbesondere dem Innensegment 14 des Trägers 10 verbunden.
[0038] Zur Verbindung der Sensoreinheit 24 und zwar insbesondere des Sensorelements 26 mit
dem Träger 10 weist die elektrische Beckenvorrichtung 54 eine Verbindungseinheit 76
auf. Die Verbindungseinheit 76 weist zumindest ein Verbindungselement 78 auf. Das
Verbindungselement 78 ist als ein Pin ausgebildet. Das Verbindungselement 78 ist an
dem Träger 10, insbesondere an dem Innensegment 14 des Trägers 10 angeordnet. Das
Verbindungselement 78 ist ferner im vorliegenden Fall einstückig mit dem Träger 10,
insbesondere dem Innensegment 14 des Trägers 10 ausgebildet. Ferner umfasst die Verbindungseinheit
76 zumindest ein korrespondierendes Verbindungselement 80. Das korrespondierende Verbindungselement
80 ist korrespondierend zu dem Verbindungselement 78 ausgebildet. Das korrespondierende
Verbindungselement 80 ist als eine Aufnahmeausnehmung, insbesondere für das als Pin
ausgebildete Verbindungselement 78 ausgebildet. Das korrespondierende Verbindungselement
80 ist an dem Sensorelement 26 angeordnet. Im vorliegenden Fall ist das korrespondierende
Verbindungselement 80 von dem Sensorelement 26 ausgebildet. In einem montierten Zustand
ist das Sensorelement 26 durch Eingriff des Verbindungselements 78 in das Verbindungselements
80 mit dem Träger 10 verbunden. Alternativ ist denkbar, dass die Ausgestaltung und
Art der Befestigung des Verbindungselements 78 und des korrespondierenden Verbindungselement
80 miteinander vertauscht sind. Beispielsweise könnte auch das Verbindungselement
80 als eine Aufnahmeausnehmung und/oder das korrespondierende Verbindungselement 78
als ein Pin ausgebildet sein.
[0039] Im vorliegenden Fall weist die Verbindungseinheit 76 mehrere Verbindungselemente
78 auf. Die mehreren Verbindungselemente 78 sind zumindest im Wesentlichen identisch
zueinander ausgebildet. Der Übersichtlichkeit halber ist in den Figuren und der Beschreibung
nur eines der Verbindungselemente 78 mit einem Bezugszeichen versehen. Die mehreren
Verbindungselemente 78 sind zueinander in einer Umfangsrichtung versetzt angeordnet.
Die mehreren Verbindungselemente 78 sind um einen Winkel von höchstens 90° zueinander
versetzt angeordnet. Ferner sind die mehreren Verbindungselemente 78 zueinander in
einer Radialrichtung versetzt angeordnet.
[0040] Ferner weist die Verbindungseinheit 76 mehrere korrespondierende Verbindungselemente
80 auf. Die mehreren korrespondierenden Verbindungselemente 80 sind zumindest im Wesentlichen
identisch zueinander ausgebildet. Der Übersichtlichkeit halber ist in den Figuren
und der Beschreibung nur eines der korrespondierenden Verbindungselemente 80 mit einem
Bezugszeichen versehen. Die mehreren korrespondierenden Verbindungselemente 80 sind
zueinander in einer Umfangsrichtung versetzt angeordnet. Die mehreren korrespondierenden
Verbindungselemente 80 sind um einen Winkel von höchstens 90° zueinander versetzt
angeordnet. Ferner sind die mehrere korrespondierenden Verbindungselemente 80 zueinander
in einer Radialrichtung versetzt angeordnet.
[0041] Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, dass die Verbindungseinheit 76 zu einer
kraftschlüssigen Verbindung des Sensorelements 26 vorgesehen ist, wie beispielsweise
durch ein Verspannen des Sensorelements 26, insbesondere mittels des Verbindungselements
78 und/oder des korrespondierenden Verbindungselements 80, wie beispielsweise durch
ein verspanntes Einclipsen des Sensorelements 26 insbesondere mittels der Verbindungselemente
78 und der korrespondierenden Verbindungselemente 80. Ferner könnte die Verbindungseinheit
76 eine Vertiefung ausbilden, in welche das Sensorelement 26 einlegbar ist.
[0042] Ferner ist das Sensorelement 26 stoffschlüssig mit dem Träger 10, insbesondere dem
Innensegment 14 des Trägers 10 verbunden. Im vorliegenden Fall ist das Sensorelement
26 durch Verkleben mit dem Träger 10 verbunden. Ferner ist es denkbar, dass das Sensorelement
26 beispielsweise durch Umspritzen des Sensorelements 26 mit dem Träger 10 stoffschlüssig
mit diesem verbunden sein kann.
[0043] In dem montierten Zustand in welchem das Sensorelement 26 an dem Träger 10 angeordnet
ist das Sensorelement 26 derart verformt, so dass dieses kuppelringartig ausgebildet
ist. Ferner weist das Sensorelement 26 eine Krümmung 28 auf. Die Krümmung 28 des Sensorelements
26 ist eine Krümmung in Umfangsrichtung. Die Krümmung 28 des Sensorelements 26 korrespondiert
in dem montierten Zustand zu der Krümmung 16 des Innensegments 14 des Trägers 10.
Ferner weist das Sensorelement 26 in dem montierten Zustand eine weitere Krümmung
29 auf. Die Krümmung 29 ist eine Krümmung in Polarrichtung. Die Krümmung 29 des Sensorelements
26 korrespondiert in dem montierten Zustand zu der Krümmung 17 des Innensegments 14
des Trägers 10.
[0044] Die Sensoreinheit 24 weist zumindest ein weiteres berührungsempfindliches Sensorelement
32 auf. Das weitere Sensorelement 32 ist zumindest im Wesentlichen identisch zu dem
Sensorelement 26 ausgebildet. Das weitere Sensorelement 32 ist in dem montierten Zustand
zwischen der Abdeckung 12 und dem Träger 10, insbesondere zwischen dem Innensegment
14 des Trägers 10 und dem Innensegment 70 der Abdeckung 12 angeordnet. Ferner ist
das weitere Sensorelement 32 auf im Wesentlichen identische Art und Weise insbesondere
von der Verbindungseinheit 76 mit dem Träger 10, insbesondere dem Innensegment 14
des Trägers 10 verbunden und zwar beispielsweise mittels weiterer identische ausgebildeter
Verbindungselemente 78 und korrespondierend ausgebildeten weiteren Verbindungselementen
80. Das Sensorelement 26 und das weitere Sensorelement 32 bilden zusammen einen zumindest
teilweise unterbrochenen Ring aus. Insbesondere in einem montierten Zustand bilden
das Sensorelement 26 und das weitere Sensorelement 32 ein unterbrochenes Kuppelringsegment
aus.
[0045] Ferner umfasst die Sensoreinheit 24 zumindest ein zusätzliches berührungsempfindliches
Sensorelement 33. Das zusätzliche Sensorelement 33 ist an dem Träger 10, insbesondere
an dem Außensegment 20 des Trägers 10 angeordnet. Das zusätzliche Sensorelement 33
ist im vorliegenden Fall als ein Sensorelement ausgebildet, welches unter Einwirkung
von Druck und/oder einer Kraft seinen Widerstandswert verändert. Das zusätzliche Sensorelement
33 ist als ein Widerstandskraftmesser ausgebildet, wie beispielsweise als Force Sensing
Resistor (Markenname). Alternativ oder zusätzlich sind weitere Ausgestaltungen des
zusätzlichen Sensorelements 33 denkbar, wie beispielsweise eine Ausgestaltung als
ein kapazitives und/oder induktives Sensorelement.
[0046] Das zusätzliche Sensorelement 33 ist in einem Zustand vor einer Montage zumindest
im Wesentlichen flach ausgebildet. Ferner ist das zusätzliche Sensorelement 33 in
einem Zustand vor einer Montage frei von einer flächigen Krümmung. Das zusätzliche
Sensorelement 33 ist als ein Ringsegment ausgebildet. Das zusätzliche Sensorelement
33 weist einen Umfang von mehr als 270° auf. In dem vorliegenden Fall weist das zusätzliche
Sensorelement 33 einen Umfangswinkel von höchstens 370° auf. Ferner ist das zusätzliche
Sensorelement 33 in einem montierten Zustand derart angeordnet, dass sich freie Enden
des zusätzlichen Sensorelements 33 zumindest teilweise gegenseitig überlappen. Im
vorliegenden Fall ist das zusätzliche Sensorelement 33 in einem montierten Zustand
an dem Träger 10 angeordnet. Ferner ist das zusätzliche Sensorelement 33 in einem
montierten Zustand an der Abdeckung 12 angeordnet. Das zusätzliche Sensorelement 33
ist in dem montierten Zustand zwischen der Abdeckung 12 und dem Träger 10 angeordnet.
Ferner ist das zusätzliche Sensorelement 33 in dem montierten Zustand in Umfangsrichtung
mit dem Träger 10 und zwar insbesondere an dem Außensegment 20 des Trägers 10 verbunden.
Alternativ oder zusätzlich könnte das Sensorelement 26 auch in Umfangsrichtung mit
der Abdeckung 12 verbunden sein. Das zusätzliche Sensorelement 26 ist in Umfangsrichtung
zumindest formschlüssig an dem Träger 10, insbesondere dem Innensegment 14 des Trägers
10 verbunden. Zur Verbindung des zusätzlichen Sensorelements 32 weist die Verbindungseinheit
76 zusätzliche Verbindungselemente 78 und zusätzliche korrespondierende Verbindungselemente
80 auf.
[0047] Ferner weist die Sensoreinheit 24 insbesondere zumindest ein ergänzendes Sensorelement
82 auf. Das ergänzende Sensorelement 82 ist von einem berührungsempfindlichen Sensorelement,
wie beispielsweise dem Sensorelement 26, dem weiteren Sensorelement 32 und/oder dem
zusätzlichen Sensorelement 33 verschieden ausgebildet. Das ergänzende Sensorelement
82 ist als ein schwingungs- und/oder virbrationsempfindliches Sensorelement ausgebildet.
Das ergänzende Sensorelement 82 ist dazu vorgesehen, eine Schwingung und/oder Vibration
des Trägers 10 und/oder der Abdeckung 12 zu detektieren. Im vorliegenden Fall ist
das ergänzende Sensorelement 82 als ein Piezosensor ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich
sind weitere Ausgestaltungen des ergänzenden Sensorelements 82 denkbar, wie beispielsweise
als ein Beschleunigungssensor oder dergleichen. Das ergänzende Sensorelement 82 ist
an dem Träger 10, insbesondere am Innensegment 14 des Trägers 10 angeordnet. Alternativ
könnte das ergänzende Sensorelement 82 an der Abdeckung 12 angeordnet sein. Im vorliegenden
Fall ist das ergänzende Sensorelement 82 an einer Unterseite des Trägers 10 angeordnet,
welche insbesondere der Abdeckung 12 abgewandt ist.
[0048] Die elektrische Beckenvorrichtung 54 weist eine Elektronikeinheit 84 auf. Die Elektronikeinheit
84 zum Empfangen, Weiterzuleiten und/oder zu Verarbeiten von elektrischen Signalen
vorgesehen. Die Sensoreinheit 24, insbesondere die Sensorelemente 26,32, 33, 82 der
Sensoreinheit 24, sind mit der Elektronikeinheit 84 elektrisch verbunden. Bei einer
Detektion eines Bespielens der Abdeckung 12 geben die Sensorelemente 26,32, 33, 82
ein elektrisches Signal an die Elektronikeinheit 84 weiter. Insbesondere zur Weiterleitung
des elektrischen Signals weist die Elektronikeinheit 84 zumindest ein Kabelanschluss
auf, wie beispielsweise einen insbesondere ein Klinkenstecker-, XLR-, Cinch-Anschluss
oder dergleichen. Alternativ oder zusätzlich kann die Elektronikeinheit 84 zu einer
kabellosen Weiterleitung des elektrischen Signals einen optischen und/oder auf Funk
basierenden Sender umfassen, wie beispielsweise einen Wifi-Sender, einen Bluetooth-Sender
oder dergleichen. Ferner ist es denkbar, dass die Elektronikeinheit 84 zumindest eine
Steuereinheit umfasst, welche zu einer Weiterverarbeitung des elektrischen Signals
vorgesehen sein kann. Ferner könnte die Elektronikeinheit 84 zumindest ein Ausgabemittel
umfassen, welches das elektrische Signal ausgibt, wie beispielsweise einen Lautsprecher.
[0049] Die elektrische Beckenvorrichtung 54 weist ferner eine Druckübertragungseinheit 34
auf. Die Druckübertragungseinheit 34 ist dazu vorgesehen einen Druck von der Abdeckung
12, insbesondere bei einer Bespielung der Abdeckung 12, auf die Sensoreinheit 24 und
zwar insbesondere auf zumindest das Sensorelement 26, 32, 33 der Sensoreinheit 24,
zu übertragen. Die Druckübertragungseinheit 34 ist ferner dazu vorgesehen einen auf
eine Sensorfläche des Sensorelements 26, 32 33 einwirkenden Druck zu erhöhen. Die
Druckübertragungseinheit 34 ist im vorliegenden Fall zumindest teilweise einstückig
mit der Abdeckung 12 ausgebildet. Alternativ kann die Druckübertragungseinheit 34
separat von der Abdeckung 12 ausgebildet sein und/oder zumindest teilweise einstückig
mit der Sensoreinheit 24 und/oder dem Träger 10 ausgebildet sein.
[0050] Die Druckübertragungseinheit 34 weist einen Druckübertragungsabschnitt 86 auf. In
Figur 7 ist eine Schnittansicht des Druckübertragungsabschnitts 86 dargestellt. Der
Druckübertragungsabschnitt 86 ist im Bereich des Innensegments 14 des Trägers 10 angeordnet.
Der Drückübertragungsabschnitt 86 bildet ferner ein Kuppelringsegment aus. Ferner
ist der Druckübertragungsabschnitt 86 im Bereich des Innensegments 70 der Abdeckung
12 angeordnet. Der Druckübertragungsabschnitt 86 ist im vorliegenden Fall einstückig
mit dem Innensegment 70 der Abdeckung 12 ausgebildet. Der Druckübertragungsabschnitt
86 umfasst einen Druckaufnahmeabschnitt 88. Der Druckaufnahmeabschnitt 88 ist dazu
vorgesehen einen Druck, insbesondere bei einem Bespielen der Abdeckung 12, aufzunehmen.
Der Druckaufnahmeabschnitt 88 weist eine Druckaufnahmefläche 90 auf. Die Druckaufnahmefläche
90 ist zumindest teilweise von der Schlagfläche 68 der Abdeckung 12 insbesondere im
Bereich des Innensegments 70 der Abdeckung 12 ausgebildet.
[0051] Der Druckübertragungsabschnitt 86 weist ferner einen Druckabgabeabschnitt 92 auf.
Der Druckabgabeabschnitt 92 ist dazu vorgesehen, einen aufgenommenen Druck an die
Sensoreinheit 24 abzugeben. Der Druckabgabeabschnitt 92 weist eine Druckabgabefläche
94 auf. Die Druckabgabefläche 94 weist zumindest zwei separat voneinander getrennte
Druckabgabebereiche 38, 40 auf. Im vorliegenden Fall weist die Druckabgabefläche 94
mehrere Druckabgabebereiche 38, 40 auf. Die Druckabgabebereich 38, 40 sind Teilbereiche
der Druckabgabefläche 94, welche bei einer Druckübertragung dazu vorgesehen sind,
die Sensoreinheit 24 zu kontaktieren. Die Druckabgabefläche 94 weist eine Oberflächenstrukturierung
36 auf. Im vorliegenden Fall ist die Oberflächenstrukturierung 36 noppenartig. Die
Oberflächenstrukturierung 36 bildet die Druckabgabebereiche 38, 40 separat voneinander
aus. Eine Gesamtoberfläche aller Druckabgabebereiche 38, 40 geringer als eine Gesamtoberfläche
der Druckaufnahmefläche 90.
[0052] Der Druckübertragungsabschnitt 86 weist Druckübertragungselemente 42, 44 auf. Die
Drückübertragungselemente 42, 44 sind im vorliegenden Fall als Vorsprünge ausgebildet,
insbesondere als Vorsprünge der Abdeckung 12. Die Druckübertragungsbereiche 38, 40
sind Kontaktflächen zwischen den Druckübertragungselemente 42, 44 und der Sensoreinheit
24. Die Druckübertragungselemente 42, 44 sind noppenartig ausgebildet. Im vorliegenden
Fall weist die Druckübertragungsabschnitt 86 mehrere Druckübertragungselemente 42,
44 auf, welche gemeinsam die Oberflächenstrukturierung 36 ausbilden. Zur besseren
Übersicht sind in den Figuren und der Beschreibung nur zwei Druckübertragungselemente
42, 44 mit einem Bezugszeichen versehen.
[0053] Die Druckübertragungseinheit 34 weist einen weiteren Druckübertragungsabschnitt 87
auf. In Figur 8 ist eine Schnittansicht des weiteren Druckübertragungsabschnitts 87
dargestellt. Der weitere Druckübertragungsabschnitt 87 ist im Bereich des Außensegments
20 des Trägers 10 angeordnet. Der weitere Drückübertragungsabschnitt 87 bildet ferner
ein Kuppelringsegment aus. Ferner ist der weitere Drückübertragungsabschnitt 87 im
Bereich des Außensegments 72 der Abdeckung 12 angeordnet. Die weitere Drückübertragungsabschnitt
87 ist im vorliegenden Fall einstückig mit dem Außensegment 72 der Abdeckung 12 ausgebildet.
Der weitere Drückübertragungsabschnitt 87 umfasst einen weiteren Druckaufnahmeabschnitt
89 auf. Der weitere Druckaufnahmeabschnitt 89 ist dazu vorgesehen einen Druck, insbesondere
bei einem Bespielen der Abdeckung 12, aufzunehmen. Der weitere Druckaufnahmeabschnitt
89 weist eine weitere Druckaufnahmefläche 91 auf. Die weitere Druckaufnahmefläche
91 ist zumindest teilweise von der Schlagfläche 68 der Abdeckung 12 insbesondere im
Bereich des Außensegments 72 der Abdeckung 12 ausgebildet.
[0054] Der weitere Drückübertragungsabschnitt 87 weist ferner einen weiteren Druckabgabeabschnitt
93 auf. Der weitere Druckabgabeabschnitt 93 ist dazu vorgesehen, einen aufgenommenen
Druck an die Sensoreinheit 24 abzugeben. Der weitere Druckabgabeabschnitt 93 weist
eine weitere Druckabgabefläche 95 auf. Die weitere Druckabgabefläche 95 weist zumindest
zwei separat voneinander getrennt weitere Druckabgabebereiche 39, 41 auf. Im vorliegenden
Fall weist die weitere Druckabgabefläche 95 mehrere weitere Druckabgabebereiche 39,
41 auf. Die weiteren Druckabgabebereiche 39, 41 sind Teilbereiche der weiteren Druckabgabefläche
95, welche bei einer Druckübertragung dazu vorgesehen sind, die Sensoreinheit 24 zu
kontaktieren. Die weitere Druckabgabefläche 95 weist eine weitere Oberflächenstrukturierung
37 auf. Im vorliegenden Fall ist die weitere Oberflächenstrukturierung 37 rippenartig.
Die weitere Oberflächenstrukturierung 37 bildet die weiteren Druckabgabebereiche 39,
41 separat voneinander aus. Eine Gesamtoberfläche aller Druckabgabebereiche 39, 41
ist geringer als eine Gesamtoberfläche der Druckaufnahmefläche 91.
[0055] Der weitere Druckübertragungsabschnitt 87 weist weitere Druckübertragungselemente
43, 45 auf. Die weiteren Drückübertragungselemente 43, 45 sind im vorliegenden Fall
als Vorsprünge ausgebildet, insbesondere als Vorsprünge der Abdeckung 12. Die weiteren
Druckübertragungsbereiche 39, 41 sind Kontaktflächen zwischen den weiteren Drückübertragungselementen
43, 45 und der Sensoreinheit 24. Die weiteren Drückübertragungselemente 43, 45 sind
rippenartig ausgebildet. Im vorliegenden Fall weist der weitere Druckübertragungsabschnitt
87 mehrere weitere Druckübertragungselemente 43, 45 auf, welche gemeinsam die weitere
Oberflächenstrukturierung 37 ausbilden. Zur besseren Übersicht sind in den Figuren
und der Beschreibung nur zwei weitere Druckübertragungselemente 43, 45 mit einem Bezugszeichen
versehen.
[0056] In Figur 9 ist eine Explosionsdarstellung einer beispielhaften Montage des Beckensystems
dargestellt. Die elektrische Beckenvorrichtung 54 weist zumindest eine Befestigungseinheit
46 auf. Die Befestigungseinheit 46 ist zu einer Befestigung an der Beckenständervorrichtung
48 vorgesehen. Die Befestigungseinheit 46 ist dazu vorgesehen, bei einer Befestigung
der elektrischen Beckenvorrichtung 54 das Becken 56 gegen eine Rotation um eine Rotationsachse
102 des Beckens 56 zu sichern. Ferner lässt die Befestigungseinheit 46 ein Verschwenken
des Beckens 56 um eine Schwenkachse 104 des Beckens 56 zu. Die Rotationsachse 102
des Beckens 56 ist zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Rotationsachse 102 des
Beckens 56.
[0057] Die Befestigungseinheit 46 weist zumindest ein formschlüssiges Befestigungselement
50 auf. Das Befestigungselement 50 ist von der Abdeckung 12 ausgebildet. Das Befestigungselement
50 ist als eine Ausnehmung der Abdeckung 12 ausgebildet. Das Befestigungselement 50
weist eine Form mit einer endlichen Rotationssymmetrie auf, insbesondere die Form
eines Ovals, eines Polygons, wie beispielsweise eines Dreiecks, Viereckes, Fünfeckes
oder dergleichen. Im vorliegenden Fall weist das Befestigungselement 50 die Form einer
Ellipse, eines Kreises, eines Ovals oder dergleichen auf, wobei insbesondere auf,
wobei an zwei gegenüberliegenden Seiten Backen 96, 97 angeordnet sind.
[0058] Zu einer Befestigung des Beckens 56 weist die Beckenständervorrichtung 48 eine korrespondierende
Befestigungseinheit 100 auf. Die korrespondierende Befestigungseinheit 100 ist korrespondierend
zu der Befestigungseinheit 46 der elektrischen Beckenvorrichtung 54 ausgebildet. Zu
einer Befestigung der elektrischen Beckenvorrichtung 54 an der Beckenständervorrichtung
48 wirkt die Befestigungseinheit 46 der elektrischen Beckenvorrichtung 54 mit der
korrespondierenden Befestigungseinheit 100 der Beckenständervorrichtung 48 zusammen.
Die zusammenwirkende Befestigungseinheit 46 und korrespondierende Befestigungseinheit
100 sichern bei einer Befestigung das Becken 56 gegen eine Rotation um die Rotationsachse
102 des Beckens 56. Ferner lassen die zusammenwirkende Befestigungseinheit 46 und
korrespondierende Befestigungseinheit 100 ein Verschwenken des Beckens 56 um die Schwenkachse
104 des Beckens 56 zu.
[0059] Die korrespondierende Befestigungseinheit 100 weist zumindest ein korrespondierendes
Befestigungselement 106 auf. Das korrespondierende Befestigungselement 106 ist korrespondierend
zu dem Befestigungselement 50 der Befestigungseinheit 46 der elektrischen Beckenvorrichtung
54 ausgebildet. Das korrespondierende Befestigungselement 106 ist in dem Befestigungselement
50 insbesondere formschlüssig anordenbar. Das korrespondierende Befestigungselement
106 besteht insbesondere aus einem Kunststoff, wie beispielsweise einem Schaumstoff.
Ferner weist das korrespondierende Befestigungselement 106 eine Durchführungsausnehmung
108 auf. Die Durchführungsausnehmung 108 ist korrespondierend zu einem Halteelement
110 der korrespondierenden Befestigungseinheit 100 ausgebildet.
[0060] Die korrespondierende Befestigungseinheit 100 weist ein Stabelement 112 auf. Das
Stabelement 112 ist aus Metall ausgebildet. Ferner weist die korrespondierende Befestigungseinheit
100 ein Halteelement 110 auf. Das Halteelement 110 ist aus Kunststoff ausgebildet,
wie beispielsweise Hartplastik. Das Halteelement 110 ist in einem freien Endbereichs
des Stabelements 112 angeordnet, insbesondere so dass insbesondere ein Teil des Endbereichs
des Stabelements 112 durch das Halteelement 110 erstreckt und insbesondere aus diesem
herausragt. Das Halteelement 110 ist dazu vorgesehen in einem montierten Zustand des
Beckens 56 eine Gewichtskraft des Beckens 56 aufzunehmen. Das Halteelement 110 weist
eine Auflage 114 auf. Die Auflage 114 ist zu einem Auflegen des Beckens 56 vorgesehen.
Die Auflage 114 ist ringartig ausgebildet. Die Auflage 114 verläuft rings um das Stabelement
112. Ferner weist das Halteelement 110 einen Kragen 116 auf. Der Kragen 116 ist einstückig
mit der Auflage 114 ausgebildet. Der Kragen 116 verläuft rings um das Stabelement
112. Ferner weist die korrespondierende Befestigungseinheit 100 ein Sicherungselement
118 auf. Das Sicherungselement 118 ist dazu vorgesehen in einem montierten Zustand
den Endbereich des Stabelements 112 abzuschließen. Das Sicherungselement 118 ist form-
und/oder kraftschlüssig an dem Stabelement 112 befestigbar.
[0061] In einem montierten Zustand liegt der Träger 10 der elektrischen Beckenvorrichtung
54 auf dem Halteelement 110, insbesondere der Auflage 114 des Halteelements 110 auf.
Ferner erstreckt sich das Halteelement 110 durch eine Durchführungsöffnung 120 des
Trägers 10. Der Endabschnitt des Stabelements 112 erstreckt sich durch die Durchführungsöffnung
120 des Trägers 10. Das korrespondierende Befestigungselement 106 ist mittels der
Durchführungsausnehmung 108 formschlüssig mit dem Halteelement 110, insbesondere dem
Kragen 116 des Halteelements 110 verbunden. Das korrespondierende Befestigungselement
106 ist in dem Befestigungselement 50 formschlüssig angeordnet. Ferner ist das korrespondierende
Befestigungselement 106 mit dem Befestigungselement 105 formschlüssig verbunden. Das
Sicherungselement 118 ist auf den Endbereich des Stabelements 112 geschoben. Das Sicherungselement
118 schließt den Endbereich des Stabelements 112 ab. Das Sicherungselement 118 ist
form- und/oder kraftschlüssig mit dem Stabelement 112 verbunden. Das Sicherungselement
118 verhindert, dass das Becken 56 von dem Stabelement 112 gezogen werden kann. Ferner
verklemmt das Sicherungselement 118 den Träger 10 zwischen dem korrespondierenden
Befestigungselement 106 und dem Halteelement 110.
1. Elektrische Beckenvorrichtung (54) für ein Schlagzeug (52) mit zumindest einem Träger
(10) und mit zumindest einer bespielbaren Abdeckung (12), welche an dem Träger (10)
angeordnet ist und diesen zumindest zu einem Großteil abdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (10) ein kuppelartiges Innensegment (14) aufweist.
2. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Krümmung (16, 17) des Innensegments (14) von einer Krümmung (18, 19) eines Außensegments
(20) des Trägers (10) abweicht.
3. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (10) zumindest eine Krümmung (16, 17) mit einem Krümmungsradius von höchstens
2 m aufweist.
4. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine wenigstens ein berührungsempfindliches Sensorelement (26) aufweisende
Sensoreinheit (24), welches in einem montierten Zustand an dem Innensegment (14) angeordnet
ist.
5. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das berührungsempfindliche Sensorelement (26) in dem montierten Zustand zumindest
formschlüssig in Umfangsrichtung an dem Träger (10) und/oder an der Abdeckung (12)
befestigt ist.
6. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das berührungsempfindliche Sensorelement (26) zumindest in dem montierten Zustand
eine zu einer Krümmung (16, 17) des Innensegments (14) korrespondierende Krümmung
(28, 29) aufweist.
7. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das berührungsempfindliche Sensorelement (26) als ein Ringsegment ausgebildet ist,
welches einen Umfangswinkel von höchstens 270° aufweist.
8. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (24) zumindest ein weiteres berührungsempfindliches Sensorelement
(32) aufweist.
9. Elektrische Beckenvorrichtung (54) zumindest nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
und insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine zumindest ein berührungsempfindliches Sensorelement (26, 32, 33) umfassende
Sensoreinheit (24) und zumindest eine Druckübertragungseinheit (34), welche zumindest
eine Oberflächenstrukturierung (36, 37) aufweist, die zumindest teilweise separierte
Druckübertragungsbereiche (38, 39, 40, 41) umfasst.
10. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckübertragungseinheit (34) zumindest teilweise einstückig mit der Abdeckung
(12) ausgebildet ist.
11. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckübertragungseinheit (34) zumindest zwei Druckübertragungselemente (42, 43,
44, 45) aufweist, welche die Druckübertragungsbereiche (38, 39, 40, 41) ausbilden.
12. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckübertragungselemente (42, 43, 44, 45) rippenartig und/oder noppenartig ausgebildet
sind.
13. Elektrische Beckenvorrichtung (54) zumindest nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
und insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine Befestigungseinheit (46), welche zu einer Befestigung an einer Beckenständervorrichtung
(48) vorgesehen ist und welche zumindest teilweise von der Abdeckung (12) ausgebildet
ist.
14. Elektrische Beckenvorrichtung (54) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (46) zumindest ein formschlüssiges Befestigungselement (50)
aufweist, welches von der Abdeckung (12) ausgebildet ist.
15. Beckensystem (53) mit einer elektrischen Beckenvorrichtung (54) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche und mit einer Beckenständervorrichtung (48).
16. Verfahren zum Betrieb und/oder zur Herstellung der elektrischen Beckenvorrichtung
(54) nach einem der Ansprüche 1 bis 14.