[0001] Die Erfindung betrifft einen Poller zur Kennzeichnung von Fahr- und Transportwegen
in Messehallen, Sportanlagen, Industriebetrieben und/oder vergleichbaren Arealen außerhalb
des öffentlich rechtlichen Verkehrsraums, mit einer Fixiereinheit, zur Befestigung
an einem Boden, mit einem Torso und einer, wenigstens eine Stütze ausbildenden, Basis.
[0002] Als Poller werden landläufig senkrechte Pfosten oder Pfähle bezeichnet, welche zur
zumindest zeitweiligen Absperrung und/oder zur Kennzeichnung von Verkehrsflächen dienen.
Im Stand der Technik finden sich eine Reihe von Beispielen, die je nach Anwendungsbereich
starr oder flexibel ausgestaltet sind. Starre Poller zur permanenten Absperrung einer
Fläche werden gewöhnlich aus metallischen Werkstoffen oder aus Stein gefertigt und
fest in den Boden einbetoniert. Soll eine zeitweilige Aufhebung der Absperrung möglich
sein, so finden sich im Stand der Technik meist starre, wenigstens zweiteilig ausgestaltete
Poller, bei denen auf einem fest mit dem Boden befestigten Sockel ein starrer, lösbar
mit dem Sockel verbundener, Pfosten angeordnet ist.
[0003] Die
EP 3 128 080 A1 beschreibt beispielsweise einen starren Poller umfassend einen Sockel und einen Pfahl,
wobei der Sockel mittels einer Verankerung am Boden befestigt werden kann und der
Pfahl mittels eines Bajonettverschlusses mit dem Sockel lösbar verbunden werden kann.
[0004] Flexible Poller dagegen werden oft in Fällen benötigt, in denen eher eine Kennzeichnung
denn die strikte Absperrung einer Verkehrsfläche erwünscht ist. Insbesondere im öffentlichen
Straßenverkehr, welcher definitionsgemäß auf allen Flächen stattfindet, die durch
Bundes-, Landes- oder Kommunalrecht der Allgemeinheit gewidmet sind (öffentlich rechtlicher
Verkehrsraum), finden derartige flexible Poller bei der Kennzeichnung von Ausfahrten,
Fahrrad- und Fußgängerwegen Verwendung. Der Hauptaugenmerk liegt hier auf der Eigenschaft
der Poller, bei etwaigen Kollisionen kein starres Hindernis zu bieten, sondern, um
größere Verletzungen der beteiligten Personen und Beschädigungen an beteiligten Fahrzeugen,
Zusammenstößen durch eine flexible, federnde und/oder von einem Sockel lösbare Bauweise
zu begegnen. Dazu muss im letzteren Fall, bei Verwendung im Straßenverkehr; eine Art
Rückhaltevorrichtung vorgesehen sein, da sonst die Gefahr eines Personenschadens durch
einen bei einer Kollision umgestoßenen Poller besteht.
[0005] Aus der
GB 2 491 545 A ist dazu beispielsweise eine zweiteilige, flexible Sockelkonstruktion für einen Pfosten
oder Poller bekannt, bei der der Poller oder Pfosten auf einem Sockelstumpf befestigt
wird, welcher zumindest teilweise ein flexibles Material umfasst. Bei einer Kollision
bleibt der Poller oder Pfosten stehen, kann aber der Krafteinwirkung durch ein flexibles
Verbiegen am Sockelstumpf begegnen und so Personen- und/oder Sachschäden vermindern.
[0006] In der
FR 2 877 354 A1 ist ein Hindernis bzw. eine Barriere mit einem Mittel zur Befestigung am Boden und
einem sichtbaren Teil vorgeschlagen, wobei der sichtbare Teil dieser Barriere über
eine flexible Verbindung zumindest indirekt mit dem Boden verbunden ist, und wobei
die flexible Verbindung eine Länge größer als der Abstand zwischen den zwei Befestigungspunkten
der flexiblen Verbindung am sichtbaren Teil und am Boden aufweist. Hier wird das Hindernis
bzw. die Barriere bei einer Kollision von der Bodenbefestigung gestoßen, bleibt aber
stets über die flexible Verbindung am Boden angebunden. Die flexible Verbindung fungiert
also als ein Rückhaltemittel für das Hindernis bzw. die Barriere.
[0007] Die
WO 2006/126 787 A1 beschreibt eine Pylone, welche im Bereich ihres größten Kegeldurchmessers ein Gewinde
aufweist, über welches die Pylone mit einem am Boden befestigten Gegengewinde verschraubt
werden kann. In der
DE 82 36 180 U1 wird eine Leiteinrichtung zur Baustellensicherung offenbart, welche aus einem langgestreckt
geformten Kunststoffständer und einem Fußteil besteht, wobei der Ständer an einer
Seite eine nach außen gerichtete Abkröpfung aufweist, welche mit einer entsprechenden
Öffnung des Fußteils in Eingriff gebracht werden kann.
[0008] Insgesamt ist bei den genannten Beispielen des Stands der Technik stets ein relativ
großer technischer Aufwand bezüglich einer flexiblen Sockelkonstruktion und/oder einer
Rückhaltevorrichtung notwendig. Darüber hinaus verhindern derartige technische Konstruktionsmerkmale
ein einfaches Versetzen der Poller, für den Fall, dass neue und/oder andere Verkehrsflächen
gekennzeichnet werden müssen.
[0009] In diesem Zusammenhang offenbart die
JP 2015 - 143 418 A ein Gewicht zum Beschweren eines Anzeigemittels, insbesondere einer Pylone, für die
Kennzeichnung und Sicherung von Verkehrswegen. Das Gewicht ist ringförmig ausgestaltet,
so dass die Spitze eines kegelförmigen Anzeigemittels durch das ringförmige Gewicht
gesteckt und, wenn der Durchmesser des ringförmigen Gewichts dem Kegeldurchmesser
entspricht, das Anzeigemittel von dem Gewicht vorzugsweise am Boden durch dessen Gewichtskraft
befestigt werden kann. Die
JP 2015 - 143 418 A lehrt zudem, dass diese Befestigungswirkung dadurch gesteigert werden kann, dass
das ringförmige Gewicht Permanentmagneten umfasst. Aus der
JP 2006 - 118 159 A ist darüber hinaus ein Poller mit einem integrierten Permanentmagneten zur magnetischen
Befestigung auf einem auf einer Straßenoberfläche befestigten Board bzw. Blech bekannt.
[0010] In der
JP 2012 - 132 212 A wird ein Poller, insbesondere zur Absicherung der Fahr- und Abstellbereiche auf einem
Fahrzeugtransportschiff beschrieben, welcher aus einem flexiblen Schaftbereich und
einer magnetischen Basis besteht, mit deren Hilfe der Poller an den Stahlwänden des
Transportschiffs befestigt werden kann. Die
JP 2014 - 105 561 A beschreibt wiederum eine Pylone, welche einen, in ihre Basis integrierten, Permanentmagneten
umfasst. Die
JP 2014 - 105 561 A lehrt zudem magnetische Farbe/Lack auf den Oberflächen aufzubringen, auf denen die
Pylone befestigt werden soll, wobei die magnetische Anziehungskraft die Stabilität
der Befestigung vorteilhat erhöhen soll.
[0011] Areale wie Betriebs- oder Privatgelände, die durch Schranken oder andere bauliche
Maßnahmen den allgemeinen Zugang ausschließen, zählen nicht zum öffentlichen Verkehrsraum.
Gerade aber in Arealen außerhalb des öffentlich rechtlichen Verkehrsraums wäre ein
Poller mit nachfolgenden Anforderungen vorteilhaft.
[0012] So sind insbesondere in Logistikbetrieben, in denen Lagerflächen oft täglich, manchmal
stündlich wechselnd genutzt werden und die Änderung der Abgrenzung von Lager- zu Fahrflächen
und/oder -wegen oder umgekehrt möglichst schnell, vorzugsweise während des laufenden
Betriebs, bewerkstelligt werden soll, länger dauernde Auf- und/oder Abbauarbeiten
der Beschilderung unerwünscht und unökonomisch.
[0013] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen gegenüber
dem Stand der Technik kostengünstigen, einfach und reversibel zu befestigenden Poller
zur Verfügung zu stellen, welcher in Messehallen, Sportanlagen, Industriebetrieben
und/oder vergleichbaren Arealen außerhalb des öffentlich rechtlichen Verkehrsraums,
insbesondere in der Lagerlogistik, zur schnellen Kennzeichnung von Fahr- und/oder
Transportwegen in einer sich (täglich oder gar stündlich) verändernden (Lager)-Infrastruktur
Verwendung finden kann.
[0014] Diese Aufgabe wird durch einen Poller mit einer Fixiereinheit gemäß den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0015] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen, welche jeweils einzeln oder in
Kombination miteinander einsetzbar sind, sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche.
[0016] Ein erfindungsgemäßer Poller baut auf gattungsbildenden Pollern dadurch auf, dass
die Basis ein Fixierungsmittel zur reversiblen und rückhaltefreien Fixierung an einer
Fixiereinheit und/oder an einem Boden umfasst; dass das Fixierungsmittel wenigstens
einen Permanentmagneten umfasst; und dass die Fixiereinheit an der dem Poller zugewandten
Seite dergestalt ausgebildet ist, dass sie das Fixierungsmittel wenigstens abschnittsweise
aufnimmt.
[0017] Ein derart ausgebildeter Poller kann vorteilhaft schnell und reversibel an den zu
kennzeichnenden Stellen beispielsweise innerhalb einer Messehalle, einer Sportanlage,
eines Industriebetriebs und/oder in vergleichbaren Arealen außerhalb des öffentlich
rechtlichen Verkehrsraums, insbesondere innerhalb der Lagerlogistik, aufgestellt werden,
wobei das erfindungsgemäße Fixierungsmittel den Poller im Vergleich zu beispielsweise
einfachen Leitkegeln (Pylonen) vorteilhaft stärker an seiner Position fixiert, ohne
jedoch größere Verankerungsarbeiten notwendig zu machen. Bei einer versehentlichen
Kollision mit einem Fahrzeug und/oder dessen Ladung, insbesondere mit einem Gabelstapler,
kann der erfindungsgemäße Poller dennoch vorteilhaft ohne größere Krafteinwirkung
umgestoßen werden, was Schäden am Fahrzeug und/oder an der Ladung vorteilhaft verhindern
kann. Im Vergleich zu flexiblen Leitelementen des Stands der Technik für den Straßenverkehr,
welche aufgrund von Sicherheitsvorgaben Rückhaltevorrichtungen aufweisen müssen, kann
ein erfindungsgemäß rückhaltefrei ausgestalteter Poller vorteilhaft innerhalb von
Industriebetrieben schnell und einfach versetzt werden, was im Rahmen einer "Just-in-time"-Lagerlogistik,
insbesondere bei großen Lagern eine erhebliche Zeitersparnis bedeuten und dennoch
hinreichend Sicherheitsaspekten genügen kann.
[0018] Vorteilhaft ist dabei eine Ausgestaltung der Erfindung, bei der das Fixierungsmittel
starr mit der Basis verbunden oder Teil der Basis ist. Ist das Fixierungsmittel Teil
der Basis oder starr mit ihr verbunden, so bestimmt die Wechselwirkung zwischen Fixierungsmittel
und dem Boden und/oder der Fixiereinheit die Kraft, mit welcher der Poller fixiert
wird bzw. welche zum Lösen des Pollers im Sinne einer reversiblen, rückhaltefreien
Fixierung, benötigt wird.
[0019] In einer erfindungsgemäß bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann das Fixierungsmittel
dabei wenigstens einen Permanentmagnet umfassen. Ein Fixierungsmittel, das wenigstens
einen Permanentmagneten, insbesondere einen Ferrit (verschiedene Eisenoxid-Legierungen)-Magneten
und/oder Aluminium-Nickel-Cobalt (AlNiCo)-Magneten, umfasst, kann den Poller vorteilhaft
auf beliebigen ferromagnetischen Materialien, insbesondere auf Stahlstreben, stählernen
Türrahmen und/oder stählernen Schienen im Boden auf einem Industriegelände reversibel
und rückhaltefrei befestigen.
[0020] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung hat sich bewährt, dass die Basis starr
mit dem Torso verbunden oder Teil des Torsos ist. Ist die Basis Teil des Torsos, so
können, insbesondere dann, wenn der Poller einstückig gefertigt wird, vorteilhaft
Produktionsschritte bei der Produktion eines dennoch stabilen Pollers eingespart werden.
Ausgestaltungen erfindungsgemäßer Poller, bei denen die Basis nicht Teil des Torsos,
sondern starr mit ihm verbunden ist, können vorteilhaft unterschiedliche Materialien
für Basis und Torso aufweisen. So kann beispielsweise der Torso aus einem Kunststoff
gefertigt werden, welcher mit einer metallischen Basis starr verbunden ist. Neben
einer Gewichtsersparnis weist ein derartig ausgestalteter Poller zudem vorteilhaft
einen niedrigliegenden Schwerpunkt auf, was ein unbeabsichtigtes Umfallen, beispielsweise
durch einen Windstoß, vorteilhaft verhindern kann. Darüber hinaus bietet eine derartige
Ausgestaltung eine einfach Anpassungsmöglichkeit des Pollers an spezielle Kundenwünsche
und/oder den aktuellen Verwendungszweck, insbesondere durch eine flexible Wechselmöglichkeit
des Torsos gegenüber der Basis.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung hat sich bewährt, dass die Stütze an
einem, dem Torso abgewandten, Ende der Basis angeordnet ist und die Basis an diesem
Ende zumindest abschnittsweise begrenzt. Eine solche Stütze kann den Poller vorteilhaft
gegen ein Umfallen abstützen, sowie eine unbeabsichtigte Horizontalverschiebung vorteilhaft
verhindern.
[0022] Darüber hinaus ist eine Ausgestaltung erfindungsgemäß bevorzugt, bei der die Stütze
der Basis an ihrem, dem Torso abgewandten Ende mit dem Fixierungsmittel bündig nach
außen abschließt. Ein Poller, bei dem die Stütze der Basis an ihrem, dem Torso abgewandten,
Ende mit dem Fixierungsmittel bündig nach außen abschließt, kann vorteilhaft auf einem
flachen, profillosen Untergrund, insbesondere dem Boden eines Industriebetriebs, derart
abgesetzt werden, dass ein vollflächiger, direkter Kontakt zwischen dem, dem Torso
abgewandten, Ende der Basis und dem Boden entsteht. Auf diese Weise kann die Wechselwirkung
des Fixierungsmittels mit dem Untergrund, insbesondere mit der Fixiereinheit und/oder
dem Boden, maximiert werden, insbesondere dann, wenn das Fixierungsmittel wenigstens
einen Permanentmagnet umfasst und der Untergrund wenigstens abschnittsweise eben und
ferromagnetisch ist.
[0023] Schließlich hat sich eine Ausgestaltung der Erfindung bewährt, bei der das Fixierungsmittel
an der Basis über eine Feder entlang der Achse des Torsos federnd gelagert ist. Dies
erlaubt vorteilhaft den Kontakt und damit auch die Wechselwirkung zwischen Fixierungsmittel
und Fixiereinheit und/oder Boden auch bei Unebenheiten bzw. bei einem profilierten
Untergrund zu maximieren.
[0024] Die Fixiereinheit, zur Befestigung an einem Boden, zeichnet sich dadurch aus, dass
sie an einer dem Poller zugewandten Seite korrespondierend zur Stütze und/oder zum
Fixierungsmittel ausgebildet ist.
[0025] Die solchermaßen ausgebildete Fixiereinheit ermöglicht vorteilhaft eine verbesserte
reversible und rückhaltefreie Fixierung des Pollers, insbesondere auf Untergründen,
welche für eine direkte Fixierung des Pollers vergleichsweise schlechter geeignet
sind, weil sie beispielsweise eine nur unzureichende Wechselwirkung mit dem Fixierungsmittel
der Basis erlauben. Dazu ist die Fixiereinheit vorteilhaft korrespondierend zur Stütze
und/oder zum Fixierungsmittel ausgebildet, was nicht nur vorteilhaft die Wechselwirkungen
zwischen Fixierungsmittel und Fixiereinheit maximieren kann, sondern auch eine genaue
Positionierung des Pollers ermöglicht und versehentliche Horizontalverschiebungen
minimieren kann. Darüber hinaus bietet die Fixiereinheit bei einer versehentlichen
Kollision, aufgrund ihrer vorzugsweise niedrigen Bauhöhe, vorteilhaft eine geringe
Kollisionsfläche für ein mit dem Poller kollidierendes Fahrzeug. Die Fixiereinheit
kann dabei vorteilhaft "überfahren" und ein Abscheren durch Einwirken des Fahrzeugs
auf die Fixiereinheit verhindert werden. Dadurch werden vorteilhaft Schäden am Fahrzeug
und an der Ladung wirksam begrenzt und/oder vermieden.
[0026] Dazu ist eine Ausgestaltung der Fixiereinheit bevorzugt, bei der die Fixiereinheit
zumindest teilweise aus einem ferromagnetischen Material gebildet ist, und/oder mittels
einer Verschraubung und/oder Verklebung am Boden befestigbar ist. Eine zumindest teilweise
aus einem ferromagnetischen Material, wie insbesondere Stahl, gebildete Fixiereinheit
kann, insbesondere mit einem, wenigstens einen Permanentmagneten umfassenden Fixierungsmittel
vorteilhaft vergleichsweise starke Wechselwirkungen ausbilden. Dabei kann sich diese
magnetische Anziehung zwischen dem Fixierungsmittel der Basis und der Fixiereinheit
bei Bedarf wieder relativ leicht und rückstandhaltefrei lösen. Die Fixiereinheit kann
darüber hinaus alternativ oder kumulativ dazu mittels vorzugsweise einer Verschraubung
und/oder einer Verklebung am Boden befestigbar sein. Dadurch kann die Fixiereinheit
vorteilhaft zumindest zeitweise ortsfest befestigt werden und so dem Poller eine stabile
Fixierung bieten.
[0027] Schließlich hat es sich bewährt, dass die Fixiereinheit an der dem Poller zugewandten
Seite erfindungsgemäß dergestalt ausgebildet ist, dass sie das Fixierungsmittel wenigstens
abschnittsweise aufnimmt. Eine derart ausgestaltete Fixiereinheit kann dem Poller
neben einer stabilen Fixierung auch einen Schutz vor versehentlicher Horizontalverschiebung
bieten, sowie ein versehentliches Umkippen, bspw. aufgrund eines Windstoßes, vorteilhaft
verhindern.
[0028] Die vorliegende Erfindung stellt einen kostengünstigen, einfach und reversibel zu
befestigenden Poller mit einer Fixiereinheit, zur Befestigung an einem Boden, für
einen solchen Poller bereit. Der erfindungsgemäße Poller erlaubt vorteilhaft eine
reversible, rückhaltefreie Fixierung an einer solchen Fixiereinheit und/oder an einem
Boden und kann vorteilhaft in Messehallen, Sportanlagen, Industriebetrieben und/oder
vergleichbaren Arealen außerhalb des öffentlich rechtlichen Verkehrsraums, insbesondere
in der Lagerlogistik, zur schnellen bzw. schnell veränderbaren Kennzeichnung von Fahr-
und/oder Transportwegen in einer sich (täglich) verändernden Lagerinfrastruktur Verwendung
finden, ohne das aufwendige Auf- und/oder Abbauarbeiten notwendig sind.
[0029] Weitere Vorteile und Ausgestaltungen werden nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
der Erfindung, sowie in Verbindung mit der Zeichnung, näher erläutert.
[0030] Darin zeigen schematisch:
- Fig. 1
- in einer Schnittansicht eine erste Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Pollers mit
einem Torso und einer, wenigstens eine Stütze ausbildenden, Basis, der direkt auf
einem ebenen Boden, welcher wenigstens abschnittsweise ferromagnetisches Material
umfasst, fixiert ist;
- Fig. 2
- eine zweite Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Pollers, bei dem die Basis Teil
des Torsos ist und die Stütze der Basis an ihrem, dem Torso abgewandten, Ende mit
dem Fixierungsmittel bündig nach außen abschließt;
- Fig. 3a
- den Poller aus Fig. 1, fixiert auf einer Fixiereinheit;
- Fig. 3b
- die Fixiereinheit aus Fig. 3a in einer vergrößerten Draufsicht;
- Fig. 4a
- eine dritte Ausgestaltung der Erfindung, bei der die Stütze als Kombination aus einem
randläufigen Ring und einem innerhalb des Rings angeordneten kreuzförmig ausgebildeten
Abschnitt gebildet ist;
- Fig. 4b
- eine, an ihrer dem Poller aus Fig. 4a zugewandten Seite, korrespondierend zum Poller
aus Fig. 4a ausgebildete Fixiereinheit;
- Fig. 5a
- den Poller aus Fig. 1, fixiert auf einer korrespondierend ausgebildeten Fixiereinheit;
- Fig. 5b
- eine, an ihrer dem Poller aus Fig. 5a zugewandten Seite, korrespondierend zum Poller
aus Fig. 5a ausgebildete Fixiereinheit;
- Fig. 6
- eine vierte Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Pollers, mit einem als ein Saugnapf
ausgestalteten Fixierungsmittel und einer ausfedernd ausgestalteten Stütze der Basis;
- Fig. 7
- eine fünfte Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Pollers analog Fig. 2, mit einem
als aus Klettband ausgestalteten Fixierungsmittel;
- Fig. 8a
- eine sechste Ausgestaltung der Erfindung, bei der das Fixierungsmittel eines Pollers
an der Basis über eine Feder entlang der Achse des Torsos federnd gelagert ist und
eine korrespondierend dazu ausgebildete Fixiereinheit vor dem Aufsetzen des Poller
auf die Fixiereinheit;
- Fig. 8b
- den Poller aus Fig. 8a beim Aufsetzen auf den Rand der Fixiereinheit aus Fig. 8a;
und
- Fig. 8c
- den Poller aus Fig. 8a und 8b fixiert auf der Fixiereinheit aus Fig. 8a und 8b.
[0031] Bei der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Komponenten.
[0032] Fig. 1 zeigt in einer Schnittansicht eine erste Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Pollers
1 mit einem Torso 11 und einer, wenigstens eine Stütze 122 ausbildenden, Basis 12,
der direkt auf einem ebenen Boden 3, welcher wenigstens abschnittsweise ferromagnetisches
Material umfasst, fixiert ist.
[0033] Der Torso 11 und/oder die Basis 12 des erfindungsgemäßen Pollers 1 können dabei je
nach Kundenwunsch und/oder Anwendungsbereich einen kreisförmigen, elliptischen und/oder
polygonen Querschnitt aufweisen. Der Torso 11 kann zudem massiv, vorzugsweise aber,
wie hier dargestellt, als Hohlkörper ausgestaltet sein, was eine Material- und/oder
Gewichtsersparnis ermöglicht.
[0034] Bei dem hier dargestellten Poller 1 ist die Basis 21 nicht Teil des Torsos 11, sondern
starr mit ihm verbunden. Auf diese Weise können die Basis 12 und der Torso 11 vorteilhaft
unterschiedliche Materialien aufweisen. Der Torso 11 kann beispielsweise aus einem
Kunststoff gefertigt sein, welcher mit der metallischen Basis 21 starr verbunden ist.
Das Fixierungsmittel 13, welches vorzugsweise wenigstens einen Permanentmagnet 131
umfasst, kann vorteilhaft starr mit der Basis 12 verbunden sein. Die Stütze 122 ist
vorteilhaft an einem, dem Torso 11 abgewandten, Ende 121 der Basis 12 angeordnet und
begrenzt die Basis 12 an diesem Ende 121 zumindest abschnittsweise. In dem hier dargestellten
Beispiel kann der Poller 1 auf einem ebenen, vorzugsweise wenigstens abschnittsweise
ein ferromagnetisches Material umfassenden, Boden 3 an einem beliebigen Punkt abgestellt
werden. Die magnetische Anziehungskraft zwischen dem Permanentmagneten 131 des Fixierungsmittels
13 und dem ferromagnetischen Material des Bodens 3 kann den Poller 1 vorteilhaft fixieren.
Die Stütze 122, welche insbesondere als ein randläufiger Ring am Rand der Basis 12
ausgestaltet sein kann, stützt den Poller 1 am Boden 3 ab und verhindert vorteilhaft
ein unbeabsichtigtes Umkippen.
[0035] Fig. 2 zeigt eine zweite Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Pollers 1, bei dem die Basis
12 Teil des Torsos 11 ist und die Stütze 122 der Basis 12 an ihrem, dem Torso 11 abgewandten,
Ende 121 mit dem Fixierungsmittel 13 bündig nach außen abschließt. Diese Ausgestaltung
kann sich insbesondere für eine Fixierung auf einem ebenen Boden 3 eignen, da das
Fixierungsmittel 13 vorteilhaft direkten Kontakt mit dem Material des Bodens 3 hat.
Umfasst der Boden 3 wenigstens abschnittsweise ferromagnetisches Material und umfasst
das Fixierungsmittel 13 wenigstens einen Permanentmagneten 131, so kann diese Ausgestaltung
aufgrund des direkten Kontaktes, also eines vermiedenen Abstands, zwischen Permanentmagnet
131 und Boden 3 die größtmögliche magnetische Anziehungskraft und damit stärkste magnetische
Fixierung bieten.
[0036] Die Figuren 3a, b; 4a, b und 5a, b zeigen nun verschiedene Ausgestaltungen der Erfindung,
bei welcher der Poller 1 nicht direkt auf dem Boden 3, sondern jeweils über eine Fixiereinheit
2, welche ihrerseits am Boden 3 befestigt ist, fixiert ist. Die Verwendung einer Ausgestaltung
mit Fixiereinheit 2 erlaubt vorteilhaft, unabhängig von der Beschaffenheit des Bodens
3, einen erfindungsgemäßen Poller 1 auf einfache Weise reversibel und rückhaltefrei
zu fixieren.
[0037] Fig. 3a zeigt den Poller 1 aus Fig. 1, fixiert auf einer Fixiereinheit 2, welche in
Fig. 3b in einer vergrößerten Draufsicht näher dargestellt ist. Die Fixiereinheit 2 kann
vorteilhaft zumindest teilweise aus einem ferromagnetischen Material gebildet sein.
Alternativ oder kumulativ dazu kann sie mittels Verklebung und/oder, wie hier dargestellt,
mittels einer Verschraubung 22 am Boden 3 befestigbar sein. An ihrer dem Poller 1
zugewandten Seite 21 ist die Fixiereinheit 2 erfindungsgemäß bevorzugt korrespondierend
zur Stütze 122 und/oder zum Fixierungsmittel 13 ausgebildet. Im dargestellten Beispiel
wird die Fixiereinheit 2 aus einer kreisförmigen Platte mit einem Durchmesser gebildet,
der dem Durchmesser der Basis 12 des Pollers 1 entspricht. Innerhalb der Platte befindet
sich eine vorzugsweise zylindrische Erhebung, welche derart ausgebildet ist, dass
sie eine etwaige Lücke zwischen der Basis 12 und/oder des Fixierungsmittels 13 eines,
mittels seiner als randläufiger Ring am Rand der Basis 12 ausgebildeten Stütze 122,
auf der Fixiereinheit 2 aufgesetzten Pollers 1 schließt.
[0038] Die Fixiereinheit 2 weist dabei, wie dargestellt, eine vorzugsweise dergestalt niedrige
Bauhöhe auf, dass die Einheit 2 sowohl von handelsüblichen Lastkraftfahrzeugen als
auch von handelsüblichen Flurförderfahrzeugen wie beispielsweise Gabelstapler überfahren
werden kann, insbesondere eine Bauhöhe von 0,5 bis 1,5 cm, auf. Dies hat zum Vorteil,
dass die Fixiereinheit 2 bei einer versehentlichen Kollision für ein solches, mit
dem Poller 1 kollidierendes, Fahrzeug eine geringe Kollisionsfläche bietet. Die Fixiereinheit
2 kann dabei vorteilhaft "überfahren" oder mit einer Ladung "überstellt" werden und
ein Abscheren durch Einwirken des Fahrzeugs oder Ladung auf die Fixiereinheit 2 verhindert
werden. Dadurch werden vorteilhaft Schäden am Fahrzeug und an der Ladung wirksam begrenzt
und/oder vermieden.
[0039] Fig. 4a zeigt eine dritte Ausgestaltung der Erfindung, bei der die Stütze 122 als Kombination
aus einem randläufigen Ring und einem innerhalb des Rings angeordneten, vorzugsweise
kreuzförmig ausgebildeten, Abschnitt gebildet ist. Fig. 4b zeigt wiederum eine, an
ihrer dem Poller 1 aus Fig. 4a zugewandten Seite 21, korrespondierend zum Poller aus
Fig. 4a ausgebildete Fixiereinheit 2 in einer Draufsicht. Es ist zu sehen, dass die
vorzugsweise zylindrische Erhebung im Inneren der Fixiereinheit 2 nun korrespondierend
zum, vorzugsweise kreuzförmig ausgebildeten, Abschnitt der Stütze 122 ausgestaltete
Aussparungen aufweist. Eine derart ausgebildete Stütze 122 kann ein unbeabsichtigtes
Drehen des Pollers 1 um seine vertikale Längsachse verhindern, was beispielsweise
bei der Verwendung eines, insbesondere unsymmetrisch ausgestalteten, Pollers 1 zur
Richtungskennzeichnung von Vorteil sein kann.
[0040] Fig. 5a und
Fig. 5b zeigen den Poller 1 aus Fig. 1, fixiert auf einer korrespondierend ausgebildeten
Fixiereinheit 2 in einer alternativen Ausgestaltung. Es ist zu sehen, dass der Durchmesser
der Fixiereinheit 2 in diesem Beispiel kleiner als der Durchmesser der Basis 12 des
Pollers 1 ist und vorzugsweise dem Innendurchmesser der, als randläufiger Ring am
Rand der Basis 12 ausgebildeten, Stütze 122 entspricht.
[0041] Fig. 6 zeigt eine vierte Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Pollers 1, mit einem als
ein Saugnapf 132 ausgestalteten Fixierungsmittel 13. Ein als Saugnapf 132 ausgestaltetes
Fixierungsmittel 13 kann den Poller 1 vorteilhaft auf glatten, ebenen Flächen reversibel
und rückhaltefrei fixieren. Bei dieser Variante kann die Stütze 122 zur Stabilisierung
des Pollers 1, insbesondere ähnlich wie der Permanentmagnet 131 im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 8, vorteilhaft ausfedernd ausgestaltet sein, um die niedrigere Höhe, die
ein, vorzugsweise mit 50 N, angesaugter Saugnapf 132 gegenüber einem nicht angesaugten
Saugnapf 132 ausbildet, auszugleichen.
[0042] Fig. 7 zeigt eine fünfte Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Pollers 1 analog des Pollers
1 aus Fig. 2, mit einem als aus Klettband 133 ausgestalteten Fixierungsmittel 13.
In dieser Variante ist das Fixierungsmittel 13 mit einem aus Klettband 133 bodenseitig
abschließenden Bauteil ausgestaltet. Dabei kann die in Fig. 7 dargestellte Ausgestaltung
analog des Pollers aus Fig. 2, bei dem die Stütze 122 der Basis 12 an ihrem, dem Torso
11 abgewandten, Ende 121 mit dem Fixierungsmittel 13 bündig nach außen abschließt,
wiederum vorteilhaft eine größtmögliche Fixierung an einem vorzugsweise ein Textilmaterial
umfassenden Boden 3 bieten, da durch das bündige Abschließen vorteilhaft eine größtmögliche
Kontaktfläche zwischen Klettband und Textilmaterial des Bodens 3 gewährleistet ist.
[0043] Fig. 8a zeigt schließlich eine sechste Ausgestaltung der Erfindung, bei der das Fixierungsmittel
13 eines Pollers 1 an der Basis 12 über eine Feder 123 entlang der Achse des Torsos
11 federnd gelagert ist und eine korrespondierend dazu ausgebildete Fixiereinheit
2 vor dem Aufsetzen des Poller 1 auf die Fixiereinheit 2. In
Fig. 8b ist der Poller 1 aus Fig. 8a dann beim Aufsetzen auf den Rand der Fixiereinheit 2
aus Fig. 8a zu sehen und in
Fig. 8c schließlich fixiert auf der Fixiereinheit 2 aus Fig. 8a und 8b. Die Fixiereinheit
2 kann, wie dargestellt, an der dem Poller 1 zugewandten Seite 21 vorteilhaft derart
ausgebildet sein, dass sie das Fixierungsmittel 13 wenigstens abschnittsweise aufnimmt.
Das Fixierungsmittel 13 ist vorzugsweise an der Basis 12 über eine Feder 123 entlang
der Achse des Torsos 11 federnd gelagert. Die Feder 123 kann dabei vorzugsweise so
gewählt werden, dass sie bei angehobenem, von der Fixiereinheit 2 getrenntem Poller
1 vollständig entspannt ist (
Fig. 8a). Wird der Poller 1 dann, wie in
Fig. 8b zu sehen beispielsweise auf den Rand der Fixiereinheit 2 aufgesetzt, so kann die
Feder 123 zusammengedrückt und das Fixierungsmittel 13 in die Basis 12 aufgenommen
werden, wobei das Fixierungsmittel vorzugsweise bündig mit der Stütze 122 nach außen
abschließt. Wird der Poller 1 nun auf der Fixiereinheit 2 verschoben, so kann die
Feder 123 das Fixierungsmittel 13, wenn Stütze 122, Fixierungsmittel 13 und Fixiereinheit
2 zueinander korrespondieren, nach unten drücken und der Poller 1 gewissermaßen einrasten.
In dieser, in
Fig. 8c gezeigten, Position ist die Feder 123 vorzugsweise noch nicht entspannt, sondern
übt einen Druck auf das Fixierungsmittel 123 aus, sodass das Fixierungsmittel 12 vorteilhaft
in die Fixiereinheit 2 gedrückt und dadurch die Wechselwirkung zwischen Fixiermittel
13 und Fixiereinheit 2 maximiert wird. Das Fixierungsmittel 13 kann sich dabei vorteilhaft
zumindest abschnittsweise innerhalb der Basis 12 und zumindest abschnittsweise innerhalb
der Fixiereinheit befinden und so eine unbeabsichtigte Horizontalverschiebung und/oder
ein unbeabsichtigtes Umkippen verhindern.
[0044] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Poller 1, zur Kennzeichnung von Fahr- und
Transportwegen in Messehallen, Sportanlagen, Industriebetrieben und/oder vergleichbaren
Arealen außerhalb des öffentlich rechtlichen Verkehrsraums, mit einem Torso 11, und
einer, wenigstens eine Stütze 122 ausbildenden, Basis 12, wobei die Basis 12 ein Fixierungsmittel
13 zur reversiblen und rückhaltefreien Fixierung an einer Fixiereinheit 2 und/oder
an einem Boden 3 umfasst, sowie eine Fixiereinheit 2, zur Befestigung an einem Boden
3, für einen solchen Poller 1, welche 2 an einer dem Poller 1 zugewandten Seite 21
korrespondierend zur Stütze 122 und/oder zum Fixierungsmittel 13 ausgebildet ist.
[0045] Der erfindungsgemäße Poller 1 ist kostengünstig, einfach zu befestigen und erlaubt
vorteilhaft eine reversible, rückhaltefreie Fixierung an einer erfindungsgemäßen Fixiereinheit
2 und/oder an einem Boden 3. Er kann vorteilhaft, insbesondere in der Lagerlogistik,
zur schnellen bzw. schnell veränderbaren Kennzeichnung von Fahr- und/oder Transportwegen
in sich verändernden Infrastrukturen Verwendung finden, ohne das aufwendige Auf- und/oder
Abbauarbeiten erforderlich sind.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 1 Poller
11 Mantel /Torso
12 Basis
121 Ende
122 Stützmittel
123 Feder
13 Fixierungsmittel
131 Permanentmagnet
132 Saugnapf
133 Klettband
- 2 Fixierungseinheit
21 Seite
22 Befestigung
- 3 Boden
1. Poller (1) zur Kennzeichnung von Fahr- und Transportwegen in Messehallen, Sportanlagen,
Industriebetrieben und/oder vergleichbaren Arealen außerhalb des öffentlich rechtlichen
Verkehrsraums, mit
- einer Fixiereinheit (2), zur Befestigung an einem Boden (3);
- einem Torso (11); und
- einer, wenigstens eine Stütze (122) ausbildenden, Basis (12),
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Basis (12) ein Fixierungsmittel (13) zur reversiblen und rückhaltefreien Fixierung
an der Fixiereinheit (2) umfasst;
- dass das Fixierungsmittel (13) wenigstens einen Permanentmagnet (131) umfasst; und
- dass die Fixiereinheit (2) an der dem Poller (1) zugewandten Seite (21) dergestalt ausgebildet
ist, dass sie das Fixierungsmittel (13) wenigstens abschnittsweise aufnimmt.
2. Poller (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierungsmittel (13) starr mit der Basis (12) verbunden oder Teil der Basis
(12) ist.
3. Poller (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierungsmittel (13) an der Basis (12) über eine Feder (123) entlang der Achse
des Torsos (11) federnd gelagert ist.
4. Poller (1) nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (12) starr mit dem Torso (11) verbunden oder Teil des Torsos (11) ist.
5. Poller (1) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (122) an einem, dem Torso (11) abgewandten, Ende (121) der Basis (12)
angeordnet ist und die Basis (12) an diesem Ende (121) zumindest abschnittsweise begrenzt.
6. Poller (1) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (122) der Basis (12) an ihrem, dem Torso (11) abgewandten, Ende (121)
mit dem Fixierungsmittel (13) bündig nach außen abschließt.
7. Poller (1) nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinheit (2)
- zumindest teilweise aus einem ferromagnetischen Material gebildet ist, und/oder
- mittels einer Verschraubung (22) und/oder Verklebung am Boden (3) befestigbar ist.