| (19) |
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(11) |
EP 3 433 496 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.2022 Patentblatt 2022/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.03.2017 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2017/056881 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2017/162775 (28.09.2017 Gazette 2017/39) |
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| (54) |
MAGNETKUPPLUNGSPUMPE
MAGNETIC COUPLING PUMP
POMPE A ACCOUPLEMENT MAGNETIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
22.03.2016 DE 102016105309
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.01.2019 Patentblatt 2019/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Klaus Union GmbH & Co. KG |
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44795 Bochum (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ESCHNER, Thomas
44797 Bochum (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schneiders & Behrendt Bochum |
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Huestraße 23 44787 Bochum 44787 Bochum (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 814 275 US-A1- 2001 043 871
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DE-A1- 4 009 199
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Magnetkupplungspumpe.
[0003] Sie sind eine Kombination aus einer konventionellen Pumpenhydraulik mit einem Antriebssystem,
das eine meist permanentmagnetische Kupplung aufweist. Magnetkupplungspumpen nutzen
die Anziehungs- und Abstoßungskräfte zwischen Dauermagneten in beiden Kupplungshälften
zur berührungslosen und schlupflosen Drehmomentübertragung. Die Antriebsleistung wird
von einem Elektromotor über eine Antriebswelle, die mit einem Außenrotor verbunden
ist, auf einen pumpenseitige Magnete tragenden Rotor (Innenrotor) berührungsfrei und
schlupflos übertragen. Der Rotor treibt über eine Pumpenwelle ein Laufrad an. Die
Pumpenwelle wird dabei von einer durch das Förderfluid geschmierten Lagerung im Gehäuse
der Pumpe gelagert. Zwischen den beiden Rotoren ist ein Spalttopf angeordnet. Der
Spalttopf trennt das Förderfluid von der Umwelt. Das Förderfluid ist bei Magnetkupplungspumpen
somit ausschließlich über statische Dichtungen von der Umwelt getrennt, so dass ein
Austritt des Förderfluids in die Umwelt besonders sicher verhindert wird. Daher werden
Magnetkupplungspumpen häufig im Bereich der Chemie und Petrochemie eingesetzt.
[0004] Die Lagerung wird bei Magnetkupplungspumpen durch das Förderfluid der Pumpe geschmiert,
wobei ein hierfür erforderlicher Teilstrom des Förderfluids an einer Stelle hohen
Druckes aus der Laufradkammer entnommen wird, die zu schmierende Lagerung durchläuft
und über das Lager in die Laufradkammer und in die von dem Spalttopf umschlossene
Kupplungskammer gelangt. Über eine Entleerungsbohrung, die die Kupplungskammer mit
einer Stelle niedrigen Drucks in der Laufradkammer verbindet, wird das Förderfluid
in die Laufradkammer zurückgeführt. Das in die Kupplungskammer über die Lagerung austretende
Förderfluid kühlt gleichzeitig den Spalttopf und führt die dort durch Wirbelströme
entstehende Wärme ab.
[0005] Nachteilig ist, dass bei Betrieb der bekannten Magnetkupplungspumpen im Trockenlauf
keine ausreichende Schmierung der Lagerung bzw. Kühlung des Spalttopfes möglich ist,
da der zur Schmierung bzw. Kühlung benötigte Teilstrom die Lagerung und die Kupplungskammer
weiterhin kontinuierlich verlässt, aber kein neuer für die Schmierung/Kühlung benötigter
Teilstrom nachgeführt werden kann, da kein Förderfluid mehr vorhanden ist. Innerhalb
kürzester Zeit kommt es zur Überhitzung und die Lagerung wird zerstört.
[0006] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Magnetkupplungspumpe bereitzustellen, bei
der eine sichere und zuverlässige Schmierung der Lagerung der Pumpenwelle über eine
gewisse Zeit auch dann noch gewährleistet ist, wenn die Pumpe im Trockenlauf arbeitet,
d.h. wenn sie weiterläuft, nachdem kein Förderfluid an der Saugseite der Pumpe mehr
ansteht, z.B. aufgrund eines Bedienfehlers.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Magnetkupplungspumpe mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind jeweils Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Es ist darauf hinzuweisen, dass die in den Ansprüchen einzeln aufgeführten Merkmale
auch in beliebiger und technologisch sinnvoller Weise miteinander kombiniert werden
können und somit weitere Ausgestaltungen der Erfindung aufzeigen.
[0008] Eine erfindungsgemäße Magnetkupplungspumpe umfasst:
- ein zumindest teilweise mit einem Förderfluid gefülltes Gehäuse;
- eine von dem Gehäuse umschlossene Laufradkammer;
- eine Pumpenwelle;
- ein Laufrad, das in der Laufradkammer an der Pumpenwelle angeordnet ist;
- eine Lagerung, die die Pumpenwelle im Gehäuse lagert;
- einen Spalttopf, der eine Kupplungskammer umschließt;
- einen Rotor, der in der Kupplungskammer an der Pumpenwelle angeordnet ist;
- einen in dem Gehäuse gehaltenen Ring, der die Lagerung stützt und die Laufradkammer
von der Kupplungskammer trennt;
- einen in dem Ring ausgebildeten Kanal zur Förderung eines Teilstroms des Förderfluids
aus der Laufradkammer zu der Lagerung zum Zwecke der Schmierung der Lagerung, wobei
zumindest ein Teil des aus der Lagerung austretenden Förderfluids in die Kupplungskammer
gelangt
[0009] Dabei wird die obige Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Kupplungskammer
gegenüber der Laufradkammer (nahezu) fluiddicht verschlossen ist.
[0010] Die erfindungsgemäße Magnetkupplungspumpe weist gegenüber dem Stand der Technik den
Vorteil auf, dass eine ausreichende Schmierung der Lagerung auch dann noch über einen
längeren Zeitraum gewährleistet ist, wenn die Pumpe im Trockenlauf arbeitet und kein
weiteres Förderfluid durch den Kanal zur Lagerung gefördert werden kann.
[0011] Dadurch dass erfindungsgemäß, anders als im Stand der Technik, die Kupplungskammer
gegenüber der Laufradkammer fluiddicht verschlossen ist, d.h. allenfalls eine geringe
Zurückführung des Förderfluids aus der Kupplungskammer direkt in die Laufradkammer
erfolgt, fließt das Förderfluid aus dem Bereich der Lagerung wesentlich langsamer
ab. Somit bleibt die Lagerung über einen deutlich längeren Zeitraum hinweg ausreichend
geschmiert, selbst wenn kein Förderfluid über den Kanal nachgeliefert wird.
[0012] Das Förderfluid gelangt über die Lagerung nicht nur in die Kupplungskammer, sondern
auch in die Laufradkammer. Das Förderfluid gelangt also auch ohne die herkömmlich
von der Kupplungskammer aus erfolgende Entleerung in die Laufradkammer zurück, so
dass eine Zirkulation des als Schmiermittel dienenden Förderfluids während des normalen
Betriebs der erfindungsgemäßen Pumpe gewährleistet ist. Im Trockenlauf wird das über
die Lagerung in die Laufradkammer austretende Förderfluid aus der Kupplungskammer
nachgeliefert. Das in der Kupplungskammer vorhandene Förderfluid reicht aus, um die
Schmierung über einen längeren Zeitraum (bis zu einer Stunde oder auch länger) aufrecht
zu erhalten, bis der Trockenlauf der Pumpe bemerkt wird und die Pumpe ausgeschaltet
wird.
[0013] Bevorzugt besteht der Spalttopf aus einem nichtmetallischen Werkstoff. Durch die
fehlende elektrische Leitfähigkeit des nichtmetallischen Werkstoffs werden Wirbelstromverluste
vermieden, wodurch der Wirkungsgrad der Magnetkupplungspumpe signifikant ansteigt.
Insbesondere ist, anders als im Stand der Technik, keine Kühlung des Spalttopfes durch
das Förderfluid erforderlich. Die durch den erfindungsgemäßen Verschluss der Kupplungskammer
gegenüber der Laufradkammer reduzierte Zirkulation des Förderfluids ist im Hinblick
auf die Kühlung in Kombination mit dem nichtmetallischen Werkstoff des Spalttopfes
somit unproblematisch. Bevorzugt besteht der Spalttopf aus technischer Keramik bzw.
Kunststoff, wie beispielsweise PEEK. Spalttöpfe aus Kunststoff zeichnen sich durch
ihr geringes Gewicht und ihre geringe Bruchempfindlichkeit und einfaches Handling
aus. Spalttöpfe aus Keramik (z.B. SiC) weisen eine hohe Druckbeständigkeit und eine
ausgezeichnete Temperaturfestigkeit auf.
[0014] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Magnetkupplungspumpe ist
wenigstens ein Drosselelement vorgesehen, das den Durchfluss des Förderfluids durch
den Kanal bedrosselt. Dadurch wird die Zirkulation des Förderfluids über den Teilstrom
und über die Lagerung weiter verlangsamt. Durch die Reduktion des Durchflusses wird
eine Ansammlung von Partikeln in der Kupplungskammer verhindert. Das Drosselelement
kann hierzu z.B. die eingangsseitige Öffnung des Kanals zur Laufradkammer abdecken
oder verschließen. Das Drosselelement kann z.B. scheibenförmig ausgebildet und an
dem Ring befestigt sein, so dass es die Öffnung des Kanals teilweise abdeckt. Besonders
bevorzugt kann eine an dem Ring befestigte Ringscheibe das Drosselelement bilden,
die gleichzeitig eine in dem Ring ausgebildete Entleerungsbohrung, die ursprünglich
zur Verbindung der Kupplungskammer mit der Laufradkammer vorgesehen ist, verschließt.
Auf diese Weise können im Sinne einer Gleichteilestrategie die Teile einer herkömmlichen
Magnetkupplungspumpe mit geringem Aufwand für eine erfindungsgemäß ausgestaltete Pumpe
verwendet werden. Es ist lediglich die Anbringung der zusätzlichen Ringscheibe erforderlich,
vorzugsweise in Kombination mit der Verwendung eines nichtmetallischen Spalttopfes.
Vorteilhaft verschließt die Ringscheibe den Kanal teilweise, um zur Drosselung des
Fluidstroms den Querschnitt zu reduzieren, und die Entleerungsbohrung komplett. Um
eine Ansammlung von Partikeln in der Kupplungskammer bei Feststoffbeladung des Fluidstroms
zu verhindern, ist das Drosselelement im Zustrom angeordnet, so dass der Durchfluss
des Förderfluids durch den Kanal bedrosselt wird. Das Drosselelement ist hierzu derart
ausgeführt, dass sich Partikel gegen die Zentrifugalkraft radial einwärts in den Kanal
bewegen müssen, um in die Kupplungskammer zu gelangen. Der Teilstrom des Förderfluids,
der aus der Laufradkammer zu der Lagerung zum Zwecke der Schmierung der Lagerung in
die Kupplungskammer gelangt, ist durch das Drosselelement deutlich reduziert, wodurch
der Eintrag von Partikeln bei Feststoffbeladung des Fluidstroms in den Spalttopf reduziert
wird.
[0015] Bevorzugt weist die Pumpenwelle keine Fluidverbindung zwischen Laufradkammer und
Kupplungskammer auf. Herkömmlich weist die Pumpenwelle eine axiale Durchgangsbohrung
auf, um eine ausreichende Zirkulation des Förderfluids von der Druckseite der Laufradkammer
über die Lagerung in die Kupplungskammer und durch die Pumpenwelle zurück zur Saugseite
der Laufradkammer zum Zwecke der ausreichenden Kühlung des Spalttopfes zu gewährleisten.
Durch die fehlende Fluidverbindung über die Pumpenwelle wird die Zirkulation erfindungsgemäß
reduziert und dadurch erreicht, dass die Kupplungskammer über einen möglichst langen
Zeitraum im Trockenlauf mit Förderfluid gefüllt bleibt, um die Schmierung aufrecht
zu erhalten. Die Pumpenwelle kann als Vollkörper ausgebildet sein. Es ist aber auch
möglich, dass die Pumpenwelle als Hohlwelle ausgebildet ist, die wenigstens einendseitig
verschlossen ist.
[0016] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass eine Zurückführung des Förderfluids aus der
Kupplungskammer in die Laufradkammer im Wesentlichen nur über die Lagerung erfolgt.
[0017] Hierdurch ist eine ausreichende Schmierung der Lagerung über einen längeren Zeitraum
gewährleistet, auch wenn die Pumpe im Trockenlauf arbeitet und kein weiteres Förderfluid
durch den Kanal zur Lagerung gefördert werden kann.
[0018] Die Zurückführung des Förderfluids aus der Kupplungskammer in die Laufradkammer erfolgt
im Bereich der Lagerung, sodass die Lagerung über einen deutlich längeren Zeitraum
hinweg ausreichend geschmiert ist, selbst wenn kein Förderfluid über den Kanal nachgeliefert
wird. Das Förderfluid gelangt also in die Laufradkammer zurück, so dass eine Zirkulation
des als Schmiermittel dienenden Förderfluids während des normalen Betriebs der erfindungsgemäßen
Pumpe gewährleistet ist. Im Trockenlauf wird das über die Lagerung in die Laufradkammer
austretende Förderfluid aus der Kupplungskammer nachgeliefert. Das in der Kupplungskammer
vorhandene Förderfluid reicht über einen längeren Zeitraum (bis zu einer Stunde oder
auch länger) aus, um die Schmierung aufrecht zu erhalten. So kann die Pumpe ohne Schäden
ausgeschaltet werden, sobald der Trockenlauf der Pumpe bemerkt wird.
[0019] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Magnetkupplungspumpe ist
vorgesehen, dass die Zurückführung des Förderfluids aus der Kupplungskammer in die
Laufradkammer über einen Radiallagerspalt in der Lagerung erfolgt. Der Radiallagerspalt
befindet sich vorzugsweise zwischen den Lagerelementen der Lagerung, sodass eine Schmierung
auch bei Trockenlauf der Pumpe sichergestellt ist.
[0020] Eine weitere vorteilhafte Ausführung ist, dass der Radiallagerspalt laufradseitig
in der Lagerung angeordnet ist. Der Radiallagerspalt drosselt die Zurückführung des
Förderfluids aus der Kupplungskammer in die Laufradkammer. Der Radiallagerspalt in
dem laufradseitigen Radiallager der Lagerung weist vorzugsweise keine Schmiernut auf,
um die Zurückführung des Förderfluid weiter zu drosseln. Da eine Spülung des Lagers
bei Feststoffbeladung des Förderfluids hierdurch ausbleibt, sollte der Eintrag von
Partikeln in die Kupplungskammer durch das oben und im Folgenden beschriebene Drosselelement
reduziert werden.
[0021] Besonders vorteilhaft ist die Ausführung, dass Schmiernuten kupplungsseitig in der
Lagerung angeordnet sind. Das kupplungsseitige Radiallager der Lagerung kann Schmiernuten
aufweisen, durch die eine Spülung zwischen den Lagerelementen sichergestellt ist.
Dies ist besonders bei Feststoffbeladung des Förderfluids von Bedeutung um dennoch
eine hohe Langlebigkeit der Lagerung sicherzustellen.
[0022] Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der Figuren näher
erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Figuren eine besonders bevorzugte Ausführungsvariante
der Erfindung zeigen. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die gezeigte Ausführungsvariante
beschränkt. Insbesondere umfasst die Erfindung, soweit es technisch sinnvoll ist,
beliebige Kombinationen der technischen Merkmale, die in den Ansprüchen aufgeführt
oder in der Beschreibung als erfindungsrelevant beschrieben sind.
Es zeigt:
[0023]
- Fig. 1
- Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Magnetkupplungspumpe.
[0024] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Magnetkupplungspumpe 10 in einer möglichen Ausgestaltung.
Die Magnetkupplung weist ein Gehäuse 12 mit einem Ring 16 auf. Das Gehäuse 12 umfasst
eine Laufradkammer 14 zur Aufnahme eines Förderfluids, das durch einen Einlass 44
angesaugt und einen Auslass 46 ausgestoßen wird. Ferner umfasst die Pumpe 10 einen
Spalttopf 18, wobei der Spalttopf 18 und der Ring 16 eine Kupplungskammer 20 umschließen.
Der Ring 16 trennt die Kupplungskammer 20 von der Laufradkammer 14. Der Spalttopf
18 besteht aus einem nichtmetallischen Werkstoff, so dass dort keine Wärmeentwicklung
aufgrund von Wirbelströmen auftritt. Eine Pumpenwelle 22 erstreckt sich von der Laufradkammer
14 durch eine in dem Ring 16 vorgesehene zentrale Öffnung in die Kupplungskammer 20.
An der Pumpenwelle 22 ist ein Laufrad 24 befestigt. Am anderen Ende der Welle 22 ist
in der Kupplungskammer 20 ein mit Permanentmagneten bestückter Rotor 50 angeordnet.
Zur Lagerung der Pumpenwelle 22 weist die Pumpe 10 eine Lagerung 26, z.B. in Form
einer Gleitlagerung mit keramischen Lagerelementen, auf, die von dem Ring 16 gestützt
wird. Ferner ist in dem Ring 16 ein Kanal 28 zur Zuführung eines Teilstroms des Förderfluids
von der Laufradkammer 14 zu der Lagerung 26 zum Zwecke der Schmierung vorgesehen.
Der Ring 16 weist eine Entleerungsbohrung 30 auf, die ursprünglich zur Entleerung
der Kupplungskammer 20 in die Laufradkammer 14 vorgesehen ist. Die der Laufradkammer
14 zugewandte Öffnung der Entleerungsbohrung 30 ist mittels eines scheibenförmigen
Elements 32 verschlossen. Dadurch wird erfindungsgemäß die Kupplungskammer 20 gegenüber
der Laufradkammer 14 fluiddicht verschlossen. Auf diese Weise wird dafür gesorgt,
dass in der Kupplungskammer 20 über eine gewisse Zeit eine ausreichende Menge Förderfluid
zur Schmierung der Lagerung 26 im Trockenlauf verbleibt. Eine Zurückführung des Förderfluids
aus der Kupplungskammer 20 in die Laufradkammer 14 erfolgt über die Lagerung 26. Die
ausschließliche Zurückführung des Förderfluids über die Lagerung 26 aus der Kupplungskammer
20 in die Laufradkammer 14 stellt über einen längeren Zeitraum eine ausreichende Menge
Förderfluid zur Schmierung der Lagerung 26 bereit. Das scheibenförmige Element 32
ist mittels einer Schraube 40 an dem Ring 16 befestigt. Die Zurückführung des Förderfluids
aus der Kupplungskammer 20 in die Laufradkammer 14 erfolgt daher über einen Radiallagerspalt
52 in der Lagerung 26. Der Radiallagerspalt 52 ist zwischen den Lagerelementen des
laufradseitigen Radiallagers 26b der Lagerung 26 angeordnet, was eine Schmierung zwischen
den Lagerelementen auch bei Trockenlauf der Pumpe sichergestellt. Der Radiallagerspalt
52 drosselt die Zurückführung des Förderfluids aus der Kupplungskammer 20 in die Laufradkammer
14. Wie zu erkennen ist, weist das laufradseitigen Radiallager 26b der Lagerung 26
keine Schmiernut auf, um die Zurückführung des Förderfluid zu drosseln. In dem kupplungsseitigen
Radiallager 26a der Lagerung 26 ist eine Schmiernut 54 zu erkennen, die eine ausreichende
Spülung zwischen den Lagerelementen sichergestellt ist. Das Laufrad 24 weist einen
hohlzylinderförmigen Abschnitt 42 auf, der sich in Axialrichtung der Pumpenwelle 22
erstreckt und an das scheibenförmige Element 32 angrenzt. Durch den Spalt zwischen
dem scheibenförmigen Element 32 und dem Abschnitt 42 wird der Austritt von Förderfluid
aus der Lagerung 26 in die Laufradkammer 14 begrenzt. Ein Drosselelement 34 ist vorgesehen,
das zwischen der Laufradkammer 14 und der Öffnung 36 des Kanals 28 angeordnet ist.
Das Drosselelement 34 verhindert eine Ansammlung von Partikeln in der Kupplungskammer
bei Feststoffbeladung des Fluidstroms. Das Drosselelement 34 bedrosselt den Durchfluss
des Förderfluids durch den Kanal 28. Das Drosselelement 34 ist an dem scheibenförmigen
Element 32 ausgebildet und deckt die Kanalöffnung 36 ab. Das Drosselelement 34 liegt
erfindungsgemäß so an der Kanalöffnung 36 an, dass das Förderfluid in den Bereich
zwischen Drosselelement 34 und Kanalöffnung 36 einströmen kann. Hierzu weist das Drosselelement
34 an seinem Außenumfang eine Fase 38 auf, die auf der von dem Laufrad 24 abgewandten
Seite des Elements 32 angeordnet ist. Es entsteht ein Spalt 48 zwischen Drosselelement
34 und Ring 16 durch den Förderfluid in den Kanal 28 strömen kann. Das Drosselelement
34 bewirkt auf diese Weise, dass sich Partikel gegen die Zentrifugalkraft radial einwärts
in den Kanal 28 bewegen müssen, um in die Kupplungskammer 20 zu gelangen. Der Teilstrom
des Förderfluids, der aus der Laufradkammer 14 zu der Lagerung 26 zum Zwecke der Schmierung
der Lagerung 26 in die Kupplungskammer gelangt, ist durch das Drosselelement 34 deutlich
reduziert, wodurch der Eintrag von Partikeln bei Feststoffbeladung des Fluidstroms
in den Spalttopf 18 reduziert wird. Das Drosselelement 34 bewirkt auf diese Weise
eine Drosselung des Förderfluidstroms durch den Kanal 28. Die Pumpenwelle 22 der Magnetkupplungspumpe
10 ist so ausgebildet, dass sie keine Fluidverbindung zwischen der Kupplungskammer
20 und der Laufradkammer 14 herstellt. Hierzu ist die Pumpenwelle 22 als Vollkörper
ausgebildet.
Bezuaszeichenliste
[0025]
- 10
- Magnetkupplungspumpe
- 12
- Gehäuse
- 14
- Laufradkammer
- 16
- Ring
- 18
- Spalttopf
- 20
- Kupplungskammer
- 22
- Pumpenwelle
- 24
- Laufrad
- 26
- Lagerung
- 26a
- kupplungsseitiges Radiallager
- 26b
- laufradseitiges Radiallager
- 28
- Kanal
- 30
- Entleerungsbohrung
- 32
- scheibenförmiges Element
- 34
- Drosselelement
- 36
- Kanalsöffnung
- 38
- Fase
- 40
- Schraube
- 42
- in Längsrichtung verlaufender Endbereich Laufrad
- 44
- Einlass
- 46
- Auslass
- 48
- Spalt
- 50
- Rotor
- 52
- Radiallagerspalt
- 54
- Schmiernut
1. Magnetkupplungspumpe (10) aufweisend:
- ein zumindest teilweise mit einem Förderfluid gefülltes Gehäuse (12);
- eine von dem Gehäuse (12) umschlossene Laufradkammer (14);
- eine Pumpenwelle (22);
- ein Laufrad (24), das in der Laufradkammer (14) an der Pumpenwelle (22) angeordnet
ist;
- eine Lagerung (26), die die Pumpenwelle (22) im Gehäuse (12) lagert;
- einen Spalttopf (18), der eine Kupplungskammer (20) umschließt;
- einen Rotor (50), der in der Kupplungskammer (20) an der Pumpenwelle (22) angeordnet
ist;
- einen in dem Gehäuse gehaltenen Ring (16), der die Lagerung (26) stützt und die
Laufradkammer (14) von der Kupplungskammer (20) trennt;
- einen in dem Ring (16) ausgebildeten Kanal (28) zur Förderung eines Teilstroms des
Förderfluids aus der Laufradkammer (14) zu der Lagerung (26) zum Zwecke der Schmierung
der Lagerung (26), wobei zumindest ein Teil des aus der Lagerung (26) austretenden
Förderfluids in die Kupplungskammer (20) gelangt,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungskammer (20) gegenüber der Laufradkammer (14) fluiddicht verschlossen
ist, wobei die Kupplungskammer (20) derart fluiddicht verschlossen ist, dass eine
Zurückführung des Förderfluids aus der Kupplungskammer (20) in die Laufradkammer (14)
im Wesentlichen nur über die Lagerung (26) erfolgt.
2. Magnetkupplungspumpe (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalttopf (18) aus einem nichtmetallischen Werkstoff hergestellt ist.
3. Magnetkupplungspumpe (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens ein Drosselelement (34), das den Durchfluss des Förderfluids durch den
Kanal (28) bedrosselt.
4. Magnetkupplungspumpe (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Drosselelement (34) die Öffnung des Kanals (28) zur Laufradkammer (14) teilweise
abdeckt oder verschließt.
5. Magnetkupplungspumpe (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Drosselelement (34) scheibenförmig ausgebildet und an dem Ring (16) befestigt
ist, so dass es die Öffnung des Kanals (28) zumindest teilweise abdeckt.
6. Magnetkupplungspumpe (10) nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine an dem Ring (16) befestigte Ringscheibe (32) das Drosselelement (34) bildet
und gleichzeitig eine an dem Ring (16) ausgebildete Entleerungsbohrung (30), die die
Kupplungskammer (20) mit der Laufradkammer (14) verbindet, verschließt.
7. Magnetkupplungspumpe (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenwelle (22) keine Fluidverbindung zwischen Laufradkammer (14) und Kupplungskammer
(20) aufweist.
8. Magnetkupplungspumpe (10) nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenwelle (22) als Vollkörper ausgebildet ist.
9. Magnetkupplungspumpe (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zurückführung des Förderfluids aus der Kupplungskammer (20) in die Laufradkammer
(14) über einen Radiallagerspalt (52) in der Lagerung (26) erfolgt.
10. Magnetkupplungspumpe (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Radiallagerspalt (52) laufradseitig in der Lagerung (26) angeordnet ist.
11. Magnetkupplungspumpe (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Schmiernuten (54) kupplungsseitig in der Lagerung (26) angeordnet sind.
1. Magnetic drive pump (10) comprising:
- a housing (12) filled at least in part with a conveying fluid;
- an impeller chamber (14) enclosed by the housing (12);
- a pump shaft (22);
- an impeller (24), which is arranged in the impeller chamber (14) on the pump shaft
(22);
- a bearing (26), which supports the pump shaft (22) in the housing (12);
- a separating can (18), which surrounds a coupling chamber (20);
- a rotor (50), which is arranged in the coupling chamber (20) on the pump shaft (22);
- a ring (16), which is retained in the housing, supports the bearing (26) and separates
the impeller chamber (14) from the coupling chamber (20);
- a channel (28) formed in the ring (16) for conveying a partial flow of the conveying
fluid from the impeller chamber (14) to the bearing (26) for the purpose of lubricating
the bearing (26), at least some of the conveying fluid that exits the bearing (26)
entering the coupling chamber (20),
characterised in that
the coupling chamber (20) is sealed in a fluid-tight manner with respect to the impeller
chamber (14), the coupling chamber (20) being sealed in a fluid-tight manner such
that the conveying fluid is substantially only returned from the coupling chamber
(20) to the impeller chamber (14) via the bearing (26).
2. Magnetic drive pump (10) according to claim 1, characterised in that the separating can (18) is made of a non-metal material.
3. Magnetic drive pump (10) according to any of the preceding claims, characterised by at least one restriction element (34), which restricts the flow of the conveying
fluid through the channel (28).
4. Magnetic drive pump (10) according to claim 3, characterised in that the restriction element (34) partially covers or closes the opening in the channel
(28) to the impeller chamber (14).
5. Magnetic drive pump (10) according to claim 4, characterised in that the restriction element (34) is disc-shaped and is fastened to the ring (16) such
that it at least partially covers the opening in the channel (28).
6. Magnetic drive pump (10) according to the preceding claim, characterised in that a ring disc (32) fastened to the ring (16) forms the restriction element (34) and
at the same time closes a drainage bore (30), which is formed on the ring (16) and
connects the coupling chamber (20) to the impeller chamber (14).
7. Magnetic drive pump (10) according to any of the preceding claims, characterised in that the pump shaft (22) does not have a fluid connection between the impeller chamber
(14) and the coupling chamber (20).
8. Magnetic drive pump (10) according to the preceding claim, characterised in that the pump shaft (22) is formed as a solid body.
9. Magnetic drive pump (10) according to any of the preceding claims, characterised in that the conveying fluid is returned from the coupling chamber (20) into the impeller
chamber (14) via a radial bearing gap (52) in the bearing (26).
10. Magnetic drive pump (10) according to claim 9, characterised in that the radial bearing gap (52) is arranged in the bearing (26) on the impeller side.
11. Magnetic drive pump (10) according to any of the preceding claims, characterised in that lubrication grooves (54) are arranged in the bearing (26) on the coupling side.
1. Pompe à accouplement magnétique (10) présentant :
- un carter (12) rempli au moins en partie d'un fluide de refoulement ;
- une chambre de roue mobile (14) entourée par le carter (12) ;
- un arbre de pompe (22) ;
- une roue mobile (24) qui est disposée sur l'arbre de pompe (22) dans la chambre
de roue mobile (14) ;
- un palier (26), qui supporte l'arbre de pompe (22) dans le carter (12) ;
- une chemise d'entrefer (18), qui entoure une chambre d'accouplement (20) ;
- un rotor (50), qui est disposé sur l'arbre de pompe (22) dans la chambre d'accouplement
(20) ;
- une bague (16) maintenue dans le carter, qui soutient le palier (26) et sépare la
chambre de roue mobile (14) de la chambre d'accouplement (20) ;
- un canal (28) réalisé dans la bague (16) pour refouler un flux partiel du fluide
de refoulement hors de la chambre de roue mobile (14) vers le palier (26) aux fins
de la lubrification du palier (26), dans lequel au moins une partie du fluide de refoulement
sortant du palier (26) parvient dans la chambre d'accouplement (20), caractérisée en ce que
la chambre d'accouplement (20) est fermée de manière étanche aux fluides par rapport
à la chambre de roue mobile (14), dans laquelle la chambre d'accouplement (20) est
fermée de manière étanche aux fluides de telle manière qu'un retour du fluide de refoulement
hors de la chambre d'accouplement (20) dans la chambre de roue mobile (14) est effectué
sensiblement seulement par l'intermédiaire du palier (26).
2. Pompe à accouplement magnétique (10) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la chemise d'entrefer (18) est fabriquée à partir d'un matériau non métallique.
3. Pompe à accouplement magnétique (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée par au moins un élément d'étranglement (34) qui étrangle le passage du fluide de refoulement
à travers le canal (28).
4. Pompe à accouplement magnétique (10) selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément d'étranglement (34) recouvre ou ferme en partie l'ouverture du canal (28)
menant vers la chambre de roue mobile (14).
5. Pompe à accouplement magnétique (10) selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'élément d'étranglement (34) est réalisé en forme de disque et est fixé sur la bague
(16) de sorte qu'il recouvre au moins en partie l'ouverture du canal (28).
6. Pompe à accouplement magnétique (10) selon la revendication précédente, caractérisée en ce qu'une rondelle de bague (32) fixée sur la bague (16) forme l'élément d'étranglement
(34) et ferme simultanément un alésage de vidange (30) réalisé sur la bague (16),
qui relie la chambre d'accouplement (20) à la chambre de roue mobile (14).
7. Pompe à accouplement magnétique (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'arbre de pompe (22) ne présente aucune liaison fluidique entre la chambre de roue
mobile (14) et la chambre d'accouplement (20).
8. Pompe à accouplement magnétique (10) selon la revendication précédente, caractérisée en ce que l'arbre de pompe (22) est réalisé en tant que corps massif.
9. Pompe à accouplement magnétique (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le retour du fluide de refoulement depuis la chambre d'accouplement (20) dans la
chambre de roue mobile (14) est effectué dans le palier (26) par l'intermédiaire d'un
entrefer de palier radial (52).
10. Pompe à accouplement magnétique (10) selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'entrefer de palier radial (52) est disposé côté roue mobile dans le palier (26).
11. Pompe à accouplement magnétique (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que des rainures de lubrification (54) sont disposées côté accouplement dans le palier
(26).

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