[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Beschlag für ein Bordbrett eines Gerüsts
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein Beschlag für ein Bordbrett eines Gerüsts, beispielsweise Baugerüst, gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
EP 2 281 980 A1 bekannt. Dieser bekannte Beschlag ist in einem ersten Beschlagkörper-Endbereich an
einem Brettkörper eines Bordbretts festgelegt und erstreckt sich ausgehend von diesem
ersten Beschlagkörper-Endbereich zu einem zweiten Beschlagkörper-Endbereich. In diesem
zweiten Beschlagkörper-Endbereich ist der Beschlagkörper des Beschlags aus einer Beschlagkörper-Grundebene
heraus im Wesentlichen orthogonal umgeformt, um einen Versatzbereich bereitzustellen.
An seinem von der Beschlagkörper-Grundebene entfernten Ende trägt der Versatzbereich
einen im Wesentlichen über die Hälfte der Erstreckungslänge des Versatzbereichs sich
erstreckenden Befestigungsvorsprung. Zur Festlegung an einem Gerüst in einem Bereich,
in welchem ein Querholm vermittels eines Klemmkeils an einer Lochscheibe eines Vertikalstiels
festgelegt ist, kann ein Bordbrett mit seinem Befestigungsvorsprung in einen Zwischenraum
zwischen dem Klemmkeil und dem Außenumfang des Vertikalstiels eingreifend positioniert
werden. Zwischen den beiden Beschlagkörper-Endbereichen ist in dem Beschlagkörper
dieses bekannten Beschlags eine Kopplungsaussparung vorgesehen, in welche ein Beschlagkörper
eines anderen Bordbretts mit seiner entsprechenden Kopplungsaussparung eingreifend
positioniert werden kann, so dass auf diese Art und Weise zwei mit derartigen bekannten
Beschlägen ausgestattete Bordbretter zum Bilden einer Sicherheitsumrandung unter einem
Winkel von näherungsweise 90° miteinander gekoppelt werden können.
[0003] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Beschlag für ein Bordbrett eines
Gerüsts vorzusehen, welcher bei einfachem Aufbau eine besser definierte Positionierung
eines Bordbretts an einem Gerüst gewährleistet.
[0004] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch einen Beschlag für
ein Bordbrett eines Gerüsts, umfassend einen von einem zur Verbindung mit einem Bordbrett
ausgebildeten oder/und mit einem Bordbrett verbundenen ersten Beschlagkörper-Endbereich
zu einem zur Befestigung an einem Gerüst ausgebildeten zweiten Beschlagkörper-Endbereich
in einer Beschlagkörperlängsrichtung sich erstreckenden Beschlagkörper, wobei im zweiten
Beschlagkörper-Endbereich wenigstens ein sich im Wesentlichen in der Beschlagkörperlängsrichtung
erstreckender Befestigungsvorsprung vorgesehen ist.
[0005] Dabei ist weiter wenigstens ein in einer ersten Querrichtung quer zur Beschlagkörperlängsrichtung
sich erstreckender Abstützvorsprung vorgesehen.
[0006] Bei einem erfindungsgemäß aufgebauten Beschlag wirken der wenigstens eine Befestigungsvorsprung
und der wenigstens eine Abstützvorsprung bei der Festlegung eines Bordbretts bzw.
eines Beschlags desselben an einem Gerüst zusammen. Ähnlich wie beim Stand der Technik
kann der Befestigungsvorsprung in einen Zwischenraum beispielsweise zwischen einem
Klemmkeil und einem Vertikalstiel eines Gerüsts eingreifend positioniert werden, wobei
grundsätzlich dieser Zwischenraum deutlich größer ist, als die Materialstärke des
Beschlags insbesondere im Bereich seines wenigstens einen Befestigungsvorsprungs.
Durch den im Wesentlichen quer zur Beschlagkörperlängsrichtung und somit auch im Wesentlichen
quer zum wenigstens einen Befestigungsvorsprung sich erstreckenden wenigstens einen
Abstützvorsprung kann der Beschlag sich, den Zwischenraum zwischen einem Klemmkeil
und dem Außenumfang eines Vertikalstiels überbrückend, bezüglich des Vertikalstiels
abstützen, so dass auch bei größerem Abstand des Klemmkeils vom Außenumfang des Vertikalstiels
aufgrund des diesen Abstand überbrückenden Abstützvorsprungs der Beschlag in definierter
Positionierung und gegen übermäßiges Verkippen im Wesentlichen gesichert am Gerüst
befestigt werden kann.
[0007] Um in der Längsrichtung eines Bordbretts eine definierte Positionierung desselben
bezüglich eines Gerüsts gewährleisten zu können, also das Bordbrett gegen Verschiebung
in seiner Längsrichtung zu sichern, ist der wenigstens eine Befestigungsvorsprung
in der ersten Querrichtung bezüglich einer Beschlagkörper-Grundebene des Beschlagkörpers
versetzt. Dieser Versatz wird dadurch erreicht, dass der Beschlagkörper einen im Wesentlichen
in der ersten Querrichtung aus der Beschlagkörper-Grundebene hervorstehenden und den
wenigstens einen Befestigungsvorsprung tragenden Versatzbereich aufweist, wobei der
Abstützvorsprung in der ersten Querrichtung sich über den wenigstens einen Befestigungsvorsprung
hinaus erstreckt. Mit dem Versatzbereich kann ein Beschlag sich dann beispielsweise
an einem von dessen Befestigungsvorsprung hintergriffenen Klemmkeil eines Horizontalholms
abstützen.
[0008] Es wird darauf hingewiesen, dass im Sinne der vorliegenden Erfindung die Erstreckungsrichtung
quer zur Beschlagkörperlängsrichtung beispielsweise eine im Wesentlichen orthogonale
Erstreckungsrichtung bezüglich der Beschlagkörperlängsrichtung sein kann. Gleichwohl
kann diese Erstreckungsrichtung quer zur Beschlagkörperlängsrichtung, insbesondere
die erste Querrichtung, auch von einer exakten orthogonalen Orientierung bezüglich
der Beschlagkörperlängsrichtung abweichen.
[0009] Um in einfacher und stabiler Art und Weise zwei in ihrer Längsrichtung einander fortsetzende
Bordbretter in einander benachbart zu positionierenden Endbereichen miteinander zu
koppeln bzw. an einem Gerüst festlegen zu können, wird vorgeschlagen, dass in einer
zur Beschlagkörperlängsrichtung und zur ersten Querrichtung im Wesentlichen orthogonalen
zweiten Querrichtung zwei Befestigungsvorsprünge aufeinanderfolgend vorgesehen sind.
[0010] Um einerseits eine definierte Abstützwechselwirkung bzw. Befestigungswirkung zwischen
dem Beschlag und einem Gerüst zu erreichen, andererseits aber auch die Befestigung
zweier Bordbretter in aneinander angrenzenden Endbereichen mit einem Gerüst zu erleichtern,
wird vorgeschlagen, dass die beiden Befestigungsvorsprünge in der zweiten Querrichtung
zueinander unterschiedliche Erstreckungslängen aufweisen, oder/und dass der Abstützvorsprung
in der zweiten Querrichtung auf die beiden Befestigungsvorsprünge folgt, oder/und
dass in der zweiten Querrichtung ein längerer der beiden Befestigungsvorsprünge zwischen
dem Abstützvorsprung und einem kürzeren der beiden Befestigungsvorsprünge angeordnet
ist.
[0011] Eine auch bei Krafteinwirkung stabile Abstützwechselwirkung vermittels des wenigstens
einen Abstützvorsprungs kann dadurch gewährleistet werden, dass der Abstützvorsprung
in der ersten Querrichtung im Wesentlichen orthogonal aus einer Beschlagkörper-Grundebene
des Beschlagkörpers hervorsteht.
[0012] Für eine effiziente Abstützwirkung des wenigstens einen Abstützvorsprungs bei gleichwohl
erhaltener Möglichkeit, auch zwei Bordbretter in aneinander angrenzenden Endbereichen
und einander fortsetzend miteinander zu verbinden bzw. an einem Gerüst festzulegen,
wird vorgeschlagen, dass der Abstützvorsprung in einer zur Beschlagkörperlängsrichtung
und zur ersten Querrichtung im Wesentlichen orthogonalen zweiten Querrichtung an einem
Versatzbereich-Endbereich des Versatzbereichs vorgesehen ist.
[0013] Gemäß einem weiteren besonders vorteilhaften Aufbauprinzip kann vorgesehen sein,
dass in dem Beschlagkörper zwischen dem ersten Beschlagkörper-Endbereich und dem zweiten
Beschlagkörper-Endbereich eine in einer zur Beschlagkörperlängsrichtung und zur ersten
Querrichtung im Wesentlichen orthogonalen zweiten Querrichtung offene Kopplungsaussparung
vorgesehen ist, wobei die Kopplungsaussparung in einem Aussparungsbodenbereich wenigstens
zwei in der Beschlagkörperlängsrichtung in Abstand zueinander angeordnete, im Wesentlichen
in der zweiten Querrichtung sich erstreckende Kopplungsschlitze aufweist. Die wenigstens
zwei Kopplungsschlitze ermöglichen somit das Koppeln zweier Beschläge bzw. damit ausgestatteter
Bordbretter beispielsweise unter einem Winkel von etwa 90° zueinander in entsprechend
der Beabstandung der Kopplungsschlitze zueinander versetzten Positionierungen.
[0014] Dabei entspricht vorzugsweise die Breite der Kopplungsschlitze in der Beschlagkörperlängsrichtung
im Wesentlichen einer Materialstärke des
[0015] Beschlagkörpers. Dies bedeutet im Sinne der vorliegenden Erfindung, dass die Kopplungsschlitze
so bemessen sind, dass ein Beschlagkörper eines anderen Bordbretts bzw. eines anderen
Beschlags in diese eingeführt werden kann, jedoch ohne wesentliches Bewegungsspiel
darin aufgenommen ist.
[0016] Aus Gründen der einfachen und kostengünstigen Herstellung wird vorgeschlagen, dass
der Beschlagkörper ein Blechumformteil ist.
[0017] Die Erfindung betrifft ferner ein Bordbrett für ein Gerüst, umfassend einen Brettkörper
mit in einer Brettkörperlängsrichtung in Abstand zueinander liegenden Brettkörper-Endbereichen,
wobei in wenigstens einem, vorzugsweise beiden Brettkörper-Endbereichen ein erfindungsgemäß
aufgebauter Beschlag mit dem Brettkörper verbunden ist.
[0018] Die Erfindung betrifft ferner ein Gerüst, insbesondere Baugerüst, umfassend eine
Mehrzahl von Vertikalstielen und eine Mehrzahl von mit den Vertikalstielen verbundenen
Horizontalholmen sowie wenigstens ein, vorzugsweise eine Mehrzahl von erfindungsgemäßen
Bordbrettern.
[0019] Dabei kann wenigstens ein Horizontalholm mit einem Vertikalstiel vermittels eines
eine an dem Vertikalstiel vorgesehene Lochscheibe durchgreifenden Klemmkeils verbunden
sein. Ein Befestigungsvorsprung eines Beschlags eines Bordbretts kann in einen zwischen
dem Klemmkeil und dem Vertikalstiel gebildeten Zwischenraum sich an dem Klemmkeil
abstützend eingesetzt sein. Der wenigstens eine an diesem Beschlag vorgesehene Abstützvorsprung
kann sich am Außenumfang des Vertikalstiels abstützen und somit eine definierte und
gegen übermäßiges Verkippen im Wesentlichen gesicherte Positionierung des Bordbretts
gewährleisten.
[0020] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Figuren
detailliert beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Bordbrett für ein Gerüst in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 2
- das Detail II in Fig. 1 vergrößert;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf einen mit einer Lochscheibe versehenen und mit zwei Horizontalholmen
verbundenen Vertikalstiel und ein in diesem Bereich daran befestigtes Bordbrett;
- Fig. 4
- den Gerüstbereich der Fig. 3 in Blickrichtung IV in Fig. 3;
- Fig. 5
- in Seitenansicht einen Vertikalstiel mit einem damit verbundenen Horizontalholm und
zwei in diesem Bereich an einem Gerüst befestigten Bordbrettern.
[0021] Die Fig. 1 und 2 zeigen ein allgemein mit 10 bezeichnetes Bordbrett, welches als
Sicherungselement in einem Gerüst, beispielsweise Baugerüst, nahe einem Gerüstbodenelement
entlang dessen Randbereich sich erstreckend angeordnet werden kann. Das Bordbrett
10 weist einen beispielsweise aus Aluminiummaterial in einem Strangpressverfahren
hergestellten und in einer Brettkörperlängsrichtung L
B langgestreckten Brettkörper 12 mit zwei Brettkörper-Endbereichen 14, 16 auf. An jedem
der Brettkörper-Endbereiche 14, 16 ist der im Allgemeinen als Hohlkörper ausgebildete
Brettkörper 12 durch ein beispielsweise aus Kunststoffmaterial aufgebautes Kappenelement
18 bzw. 20 abgeschlossen. Zusammen mit dem jeweiligen Kappenelement 18 bzw. 20 ist
an jedem der Brettkörper-Endbereiche 14, 16 ein Beschlag 22, 24 festgelegt, vermittels
welchem das Bordbrett 10 an einem Gerüst befestigt werden kann. Die Festlegung kann
beispielsweise durch in der Fig. 2 angedeutete Nietelemente 26, 28 erfolgen.
[0022] Nachfolgend wird der Aufbau der Beschläge 22, 24 detailliert beschrieben. Es sei
darauf hingewiesen, dass die beiden Beschläge 22, 24 zueinander im Wesentlichen spiegelsymmetrisch
aufgebaut sind, grundsätzlich aber die gleichen Strukturelemente aufweisen, die nachfolgend
in Zuordnung zu den beiden Beschlägen 22, 24 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet
sind.
[0023] Der in Fig. 2 deutlich erkennbare Beschlag 22 weist einen allgemein mit 30 bezeichneten
und beispielsweise als Blechumformteil ausgebildeten Beschlagkörper auf. Mit einem
ersten Beschlagkörper-Endbereich 32 ist der Beschlagkörper 30 in den Brettkörper 12
eingesetzt und in der vorangehend beschriebenen Art und Weise daran festgelegt. In
einem zweiten Beschlagkörper-Endbereich 34 ist der Beschlagkörper 30 zur Befestigung
an einem Baugerüst ausgebildet.
[0024] Der Beschlagkörper 30 erstreckt sich zwischen seinen beiden Beschlagkörper-Endbereichen
32, 34 in einer Beschlagkörperlängsrichtung L
K, welche bei am Brettkörper angebrachtem Beschlag 22 bzw. 24 im Wesentlichen der BrettkörperLängsrichtung
L
B entspricht. Der Beschlagkörper 30 liegt im Wesentlichen in einer Beschlagkörper-Grundebene
E. Im zweiten Beschlagkörper-Endbereich 34 ist ein aus der Beschlagkörper-Grundebene
E sich quer, also beispielsweise im Wesentlichen orthogonal, in einer ersten Querrichtung
Q
1 erstreckender Versatzbereich 36 vorgesehen. Dieser kann in einer zweiten Querrichtung
Q
2 bezüglich der Beschlagkörper-Längsrichtung L
K sich vorzugsweise im Wesentlichen über die gesamte Breite des Beschlagkörpers 30
erstrecken. Es sei hier darauf hingewiesen, dass die zweite Querrichtung Q
2 beispielsweise orthogonal auf der ersten Querrichtung Q
1 stehen kann, so dass durch die Beschlagkörperlängsrichtung L
K, die erste Querrichtung Q
1 und die zweite Querrichtung Q
3 ein Koordinatensystem mit aufeinander orthogonal stehenden Koordinatenachsen definiert
ist.
[0025] An einem in der Fig. 2 in der zweiten Querrichtung Q
2 unten liegenden Endbereich 38 des Versatzbereichs 36 ist ein in der ersten Querrichtung
Q
1 über den Versatzbereich 36 aus der Beschlagkörper-Grundebene E sich weiter hinaus
erstreckender Abstützvorsprung 40 vorgesehen. Dieser steht somit im Wesentlichen orthogonal
auf der Beschlagkörper-Grundebene E.
[0026] In der zweiten Querrichtung Q
2 auf den Abstützvorsprung 40 folgend ist am Versatzbereich 36 ein im Wesentlichen
in der Beschlagkörperlängsrichtung L
K sich erstreckender erster Befestigungsvorsprung 42 vorgesehen. Der Abstützvorsprung
40 erstreckt sich in der zweiten Querrichtung Q
2 und in Richtung von der Beschlagkörper-Grundebene E weg über denjenigen Bereich hinaus,
in welchem der erste Befestigungsbereich 42 bezüglich der Beschlagkörper-Grundebene
E versetzt und in der Beschlagkörperlängsrichtung L
K sich erstreckend angeordnet ist.
[0027] An der vom Abstützvorsprung 40 abgewandten Seite des Befestigungsvorsprungs 42 ist
eine bis in den Versatzbereich 36 sich hinein erstreckende Aussparung 44 vorgesehen.
Auf diese Aussparung folgt ein zweiter Befestigungsvorsprung 46, der, in der gleichen
Ebene wie der erste Befestigungsvorsprung 42 liegend, bezüglich der Beschlagkörper-Grundebene
E versetzt ist und sich ebenfalls in der Beschlagkörperlängsrichtung L
K erstreckt. Der zweite Befestigungsvorsprung 46 weist in der zweiten Querrichtung
Q
2 eine geringere Erstreckungslänge auf, als der erste Befestigungsvorsprung 42 und
endet beispielsweise vor einem zweiten Endbereich 48 des Versatzbereichs 36, betrachtet
in der zweiten Querrichtung Q
2.
[0028] Zwischen dem zur Verbindung mit dem Brettkörper 12 ausgebildeten ersten Beschlagkörper-Endbereich
32 und dem zur Befestigung an einem Gerüst ausgebildeten zweiten Beschlagkörper-Endbereich
34 ist in dem in der Beschlagkörper-Grundebene E liegenden Bereich des Beschlagkörpers
30 eine in der zweiten Querrichtung Q
2, und zwar in einer Richtung vom Abstützvorsprung 40 weg, offene Kopplungsaussparung
50 vorgesehen. Die Kopplungsaussparung 50 weist in der Beschlagkörperlängsrichtung
L
K eine Erstreckungslänge, also beispielsweise Breite, auf, die deutlich größer ist,
als die Materialstärke des Beschlagkörpers 30. In einem beispielsweise näherungsweise
im Mittenbereich, bezogen auf die zweite Querrichtung Q
2, liegenden Bodenbereich 52 endet die Kopplungsaussparung 50 in zwei in der Beschlagkörperlängsrichtung
L
K in Abstand zueinander angeordneten und im Wesentlichen in der zweiten Querrichtung
Q
2 sich erstreckenden Kopplungsschlitzen 54, 56. Die Kopplungsschlitze 54, 56 weisen
in der Beschlagkörperlängsrichtung L
K eine Breite auf, die im Wesentlichen der Materialstärke des Beschlagkörpers 30 entspricht
bzw. geringfügig größer ist, so dass ein Beschlag bzw. ein Beschlagkörper eines anderen
Bordbrettes 10 in die in Fig. 2 dargestellte Aussparung 50 eingeführt werden kann,
so dass beispielsweise die beiden Bordbretter mit ihren Kopplungsschlitzen 54 ineinander
eingreifend miteinander in einem Winkel von etwa 90° gekoppelt werden können. Je nach
Einbausituation können, wie bereits ausgeführt, die beiden Kopplungsschlitze 54 ineinander
eingreifend positioniert werden, oder die beiden Kopplungsschlitze 56, oder es kann
der Kopplungsschlitz 54 des einen Beschlags mit dem Kopplungsschlitz 56 des anderen
Beschlags ineinander eingreifend positioniert werden.
[0029] Das Bereitstellen einer vergleichsweise breiten Kopplungsaussparung 50 ermöglicht
zunächst das Ineinander einführen der beiden miteinander zu koppelnden Beschläge.
Am Ende der Einführbewegung wird dann durch die ineinander eingreifenden Kopplungsschlitze
eine definierte und gegen Verkippen im Wesentlichen gesicherte Kopplung der beiden
Bordbretter miteinander gewährleistet.
[0030] Zur Erhöhung der Stabilität des Beschlagkörpers 30 sind an diesem mehrere beispielsweise
in der Beschlagkörperlängsrichtung L
K sich erstreckende sickenartige Ausformungen 58, 60 vorgesehen. Diese könnten auch
oder zusätzlich an anderen Bereichen des Beschlagkörpers 30, vorzugsweise des in der
Beschlagkörper-Grundebene E liegenden Bereichs desselben, vorgesehen sein.
[0031] Nachfolgend wird mit Bezug auf die Fig. 3 und 4 die Befestigung des mit den Beschlägen
22, 24 ausgebildeten Bordbrettes 10 an einem Gerüst, beispielsweise einem Baugerüst,
erläutert. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass in den Fig. 3 und 4 der Brettkörper-Endbereich
16 und der daran vorgesehene Beschlag 24 zu erkennen sind. Wie bereits ausgeführt,
weist dieser die gleichen und mit gleichen Bezugszeichen bezeichneten Strukturelemente
auf, wie der in Fig. 2 detailliert dargestellte Beschlag 22.
[0032] In den Fig. 3 und 4 ist ein Bereich eines Gerüsts 62, beispielsweise eines Baugerüsts,
zu erkennen. In diesem Bereich des Gerüsts 62 ist ein Vertikalstiel 64 vorgesehen,
welcher in dem aufgebauten Gerüst 62 sich im Wesentlichen in einer Höhenrichtung,
also in vertikaler Richtung, erstreckt. An dem Vertikalstiel 64 ist eine Lochscheibe
66 beispielsweise durch Verschweißung festgelegt. In dem dargestellten Bereich des
Gerüsts 62 sind vermittels der Lochscheibe 66 zwei Horizontalholme 68, 70 mit dem
Vertikalstiel 64 gekoppelt. Jeder der Horizontalholme 68, 70 weist zur Kopplung mit
dem Vertikalstiel 64 bzw. der Lochscheibe 66 einen Keilkopf 72 auf, welcher mit einer
Maulöffnung 74 die Lochscheibe 66 im Bereich eines Lochs derselben umgreifend positioniert
ist. Ein am Keilkopf 72 vorgesehener Klemmkeil 76 kann durch die vom Keilkopf 72 umgriffene
Öffnung der Lochscheibe 66 hindurchgeführt werden und somit den jeweiligen Keilkopf
72 und damit den Horizontalholm 70 bzw. 68 stabil an dem Vertikalholm 64 verankern.
In diesem Zustand ist zwischen dem über den Keilkopf 72 nach oben hinaus stehenden
Bereich 78 des Klemmkeils 76 und dem Vertikalstiel 64 ein nach oben offener Zwischenraum
Z gebildet. Dieser Zwischenraum Z wird genutzt, um das in den Fig. 3 und 4 auch erkennbare
Bordbrett 10 mit seinem Beschlag 24 am Gerüst 62 zu befestigen.
[0033] Dazu wird der Beschlag 24 mit seinem Beschlagkörper-Endbereich 34 bzw. dem daran
vorgesehenen ersten Befestigungsvorsprung 42, den Bereich 78 des Klemmkeils 76 hintergreifend,
von oben in den Zwischenraum Z eingeführt. Der Abstützvorsprung 40 ist so dimensioniert,
dass seine Vorsprungslänge über den ersten Befestigungsvorsprung 42 hinaus derart
ist, dass bei am Bereich 78 anliegendem bzw. sich abstützendem ersten Befestigungsvorsprung
42 der Abstützvorsprung 40 sich am Vertikalstiel 64 abstützt bzw. nur in geringem
Abstand dazu liegt. Der Beschlag 24 ist somit mit seinem zweiten Beschlagkörper-Endbereich
34 mit nur geringem Bewegungsspiel im Zwischenraum Z zwischen dem Bereich 78 des Klemmkeils
76 und dem Vertikalstiel 64 aufgenommen, so dass das Bordbrett 10 eine gegen übermäßiges
Verkippen gesicherte, näherungsweise der Darstellung der Fig. 4 entsprechende Orientierung
im Wesentlichen parallel zur Erstreckungsrichtung des Vertikalstiels 64 aufweist.
Aufgrund des Eingriffs des ersten Befestigungsvorsprungs 42 in den Zwischenraum Z
und der dabei zwangsweise auftretenden Abstützung des Abstützvorsprungs 40 am Vertikalstiel
64 wird eine auch unter der Schwerkraftwirkung stabile Befestigung bzw. Verhakung
des Bordbretts 10 am Gerüst 62 gewährleistet.
[0034] Aufgrund des zum Ermöglichen des Einführens des ersten Befestigungsvorsprungs 42
in den Zwischenraum Z erforderlichen geringen Übermaßes des Zwischenraums Z wird das
Bordbrett 10 die in Fig. 4 dargestellte exakt parallele Ausrichtung zum Vertikalstiel
64 tatsächlich nicht einnehmen, sondern in geringem Winkel bezüglich diesem verkippt
sein, so dass der in Fig. 4 auch erkennbare zweite Befestigungsvorsprung 46 tatsächlich
einen etwas größeren Abstand zum Vertikalstiel 64 aufweisen wird, als der erste Befestigungsvorsprung
42. Dies wird in nachfolgend noch beschriebener Art und Weise genutzt, um auch ein
zweites Bordbrett in dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Bereich, das Bordbrett
10 in seiner Brettkörperlängsrichtung L
B fortsetzend, am Gerüst 62 befestigen zu können.
[0035] Da das Bordbrett 10 mit seinem Beschlag 24 und ebenso seinem Beschlag 22 im Wesentlichen
spielfrei und gegen übermäßiges Verkippen gesichert am Gerüst 62 befestigt wird, ist
die Gefahr, dass das Bordbrett 10 beispielsweise beim Öffnen einer Durchstiegsluke
in unbeabsichtigter Weise aus dem Zwischenraum Z herausgehoben wird, weitestgehend
beseitigt. Auch bei Kopplung zweier Bordbretter unter einem Winkel von 90° zueinander
unter Nutzung der Kopplungsaussparungen 50 in den Beschlägen 22 bzw. 24 derselben
wird eine definierte Positionierung und ein übermäßiges Verkippen der Bordbretter
bezüglich einander vermieden.
[0036] Sollen zwei Bordbretter einander in der jeweiligen Brettkörperlängsrichtung L
B fortsetzend mit dem Gerüst 62 verbunden werden, so kann, wie dies in Fig. 5 gezeigt
ist, zunächst eines der Bordbretter, nämlich das in Fig. 5 nach rechts bezüglich des
Vertikalstiels 64 sich erstreckende Bordbrett 10 mit seinem Beschlag 22 in der vorangehend
beschriebenen Art und Weise am Gerüst 62 derart befestigt werden, dass der erste Befestigungsvorsprung
42 desselben den Bereich 78 des Klemmkeils 76 hintergreift, wobei der in Fig. 5 nicht
erkennbare Abstützvorsprung des Beschlags 22 sich am Vertikalstiel 64 abstützt. Das
in der Fig. 5 bezüglich des Vertikalstiels 64 nach links sich erstreckende Bordbrett
10 wird in einer um 180° um seine Brettkörperlängsachse L
B verdrehten Positionierung herangeführt, so dass dessen Kopplungsaussparung 50 nach
unten offen ist, während die Kopplungsaussparung 50 des bereits am Gerüst 62 festgelegten
und nach rechts sich weg erstreckenden Bordbretts 10, so wie auch im Falle der Fig.
3 und 4, nach oben offen ist und in der vorangehend beschriebenen Art und Weise zur
Kopplung mit einem orthogonal zu diesem Bordbrett 10 sich erstreckenden Bordbrett
bereit ist. Das in der Fig. 5 nach links sich erstreckende Bordbrett 10 wird mit seinen
beiden Befestigungsvorsprüngen 46, 42 von oben in den Zwischenraum zwischen den Befestigungsvorsprüngen
42 und 46 des bereits am Gerüst 62 befestigten Bordbretts 10 und dem Vertikalstiel
64 eingeführt, was aufgrund der vorangehend angesprochenen geringen Verkippung des
bereits befestigten Bordbretts 10 möglich ist. Da bei dem in der Fig. 5 nach links
sich weg erstreckenden und noch zu befestigenden Bordbrett aufgrund dessen Verdrehung
um 180° der Abstützvorsprung 40 des Beschlags 22 desselben oben liegt, behindert er
das Einführen der Befestigungsvorsprünge 42, 46 dieses Beschlags 22 hinter die Vorsprünge
42, 46 des bereits an dem Gerüst 62 befestigten Beschlags 22 nicht.
[0037] Das nach links sich weg erstreckende Bordbrett 10 hintergreift mit seinem Befestigungsvorsprung
46 den Befestigungsvorsprung 42 des bereits am Gerüst 62 befestigten Bordbretts 10
und hintergreift mit seinem Befestigungsvorsprung 42 den Befestigungsvorsprung 46
des anderen Bordbretts 10. Das nach links sich weg erstreckende Bordbrett 10 kann
in Richtung nach unten so weit geschoben werden, bis der Abstützvorsprung 40 desselben
am Vertikalstiel 64 anstößt, um somit eine klemmende, keilartige Befestigungswirkung
sowohl für dieses Bordbrett 10, als auch für das bereits am Gerüst 62 befestigte Bordbrett
10 zu erreichen. Die beiden Bordbretter liegen in diesem Zustand näherungsweise in
der gleichen Höhe bzw. weisen in der Höhenrichtung, also der Erstreckungsrichtung
des Vertikalstiels 64, keinen bzw. nur einen geringen Versatz zueinander auf.
[0038] Es sei abschließend darauf hingewiesen, dass die vorangehend beschriebene Ausgestaltung
eines Beschlags für ein Bordbrett auch bei anderer Gestaltung eines Bordbretts an
sich, also beispielsweise bei Ausgestaltung des Brettkörpers als Holzbauteil, oder
auch bei anderer Ausgestaltung des Gerüsts an sich, also insbesondere auch bei anderer
Art der Kopplung zwischen den Vertikalstielen und den Horizontalholmen, zum Einsatz
gelangen kann. Es wird lediglich ein Zwischenraum zwischen beispielsweise einem Vertikalstiel
und einem in Abstand unter Erzeugung des Zwischenraums Z dazu angeordneten Organ benötigt.
Dieses könnte beispielsweise auch an einem mit einem Vertikalstiel unlösbar verbundenen
Horizontalholm nach oben abstehend ausgebildet sein.
[0039] Ferner ist darauf hinzuweisen, dass die beiden Befestigungsvorsprünge auch als ineinander
übergehende, integrale Abbiegung vom Versatzbereich bereitgestellt werden können.
Das Vorsehen der vor allem in Fig. 2 erkennbaren Aussparung 44 kann vorteilhaft sein,
um damit Bauraum für beispielsweise am Vertikalstiel vorgesehene Bauelemente zu schaffen,
bzw. ein gegenseitiges Stören zwischen einem Beschlag und einem derartigen Bauelement
zu vermeiden, gleichwohl jedoch die vorangehend beschriebene Art und Weise der Befestigung
eines Bordbretts an einem Gerüst zu ermöglichen.
1. Beschlag für ein Bordbrett eines Gerüsts, umfassend einen von einem zur Verbindung
mit einem Bordbrett (10) ausgebildeten oder/und mit einem Bordbrett (10) verbundenen
ersten Beschlagkörper-Endbereich (32) zu einem zur Befestigung an einem Gerüst (62)
ausgebildeten zweiten Beschlagkörper-Endbereich (34) in einer Beschlagkörperlängsrichtung
(LK) sich erstreckenden Beschlagkörper (30), wobei im zweiten Beschlagkörper-Endbereich
(34) wenigstens ein sich im Wesentlichen in der Beschlagkörperlängsrichtung (LK) erstreckender Befestigungsvorsprung (42, 46) vorgesehen ist, wobei wenigstens ein
in einer ersten Querrichtung (Q1) quer zur Beschlagkörperlängsrichtung (LK) sich erstreckender Abstützvorsprung (40) vorgesehen ist, wobei der wenigstens eine
Befestigungsvorsprung (42, 46) in der ersten Querrichtung (Q1) bezüglich einer Beschlagkörper-Grundebene (E) des Beschlagkörpers (30) versetzt
ist und der Beschlagkörper (30) einen im Wesentlichen in der ersten Querrichtung (Q1) aus der Beschlagkörper-Grundebene (E) hervorstehenden und den wenigstens einen Befestigungsvorsprung
(42, 46) tragenden Versatzbereich (36) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützvorsprung (40) in der ersten Querrichtung (Q1) sich über den wenigstens einen Befestigungsvorsprung (42, 46) hinaus erstreckt.
2. Beschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass in einer zur Beschlagkörperlängsrichtung (LK) und zur ersten Querrichtung (Q1) im Wesentlichen orthogonalen zweiten Querrichtung (Q2) zwei Befestigungsvorsprünge (42, 46) aufeinanderfolgend vorgesehen sind.
3. Beschlag nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Befestigungsvorsprünge (42, 46) in der zweiten Querrichtung (Q2) zueinander unterschiedliche Erstreckungslängen aufweisen, oder/und dass der Abstützvorsprung
(40) in der zweiten Querrichtung (Q2) auf die beiden Befestigungsvorsprünge (42, 46) folgt, oder/und dass in der zweiten
Querrichtung (Q) ein längerer der beiden Befestigungsvorsprünge (42, 46) zwischen
dem Abstützvorsprung (40) und einem kürzeren der beiden Befestigungsvorsprünge (42,
46) angeordnet ist.
4. Beschlag nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützvorsprung (40) in der ersten Querrichtung (Q1) im Wesentlichen orthogonal aus einer Beschlagkörper-Grundebene (E) des Beschlagkörpers
(30) hervorsteht.
5. Beschlag nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützvorsprung (40) in einer zur Beschlagkörperlängsrichtung (LK) und zur ersten Querrichtung (Q1) im Wesentlichen orthogonalen zweiten Querrichtung (Q2) an einem Versatzbereich-Endbereich (38) des Versatzbereichs (36) vorgesehen ist.
6. Beschlag nach einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, dass in dem Beschlagkörper (30) zwischen dem ersten Beschlagkörper-Endbereich (32) und
dem zweiten Beschlagkörper-Endbereich (34) eine in einer zur Beschlagkörperlängsrichtung
(LK) und zur ersten Querrichtung (Q1) im Wesentlichen orthogonalen zweiten Querrichtung (Q2) offene Kopplungsaussparung (50) vorgesehen ist, wobei die Kopplungsaussparung (50)
in einem Aussparungsbodenbereich (52) wenigstens zwei in der Beschlagkörperlängsrichtung
(LK) in Abstand zueinander angeordnete, im Wesentlichen in der zweiten Querrichtung (Q2) sich erstreckende Kopplungsschlitze (54, 56) aufweist.
7. Beschlag nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Breite der Kopplungsschlitze (54, 56) in der Beschlagkörperlängsrichtung (LK) im Wesentlichen einer Materialstärke des Beschlagkörpers (30) entspricht.
8. Beschlag nach einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet, dass das der Beschlagkörper (30) ein Blechumformteil ist.
9. Bordbrett für ein Gerüst, umfassend einen Brettkörper (12) mit in einer Brettkörperlängsrichtung
(LB) in Abstand zueinander liegenden Brettkörper-Endbereichen (14, 16), wobei in wenigstens
einem, vorzugsweise beiden Brettkörper-Endbereichen (14, 16) ein Beschlag (22, 24)
nach einem der vorangehenden Ansprüche mit dem Brettkörper (12) verbunden ist.
10. Gerüst, insbesondere Baugerüst, umfassend eine Mehrzahl von Vertikalstielen (64) und
eine Mehrzahl von mit den Vertikalstielen (64) verbundenen Horizontalholmen (68, 70)
sowie wenigstens ein, vorzugsweise eine Mehrzahl von Bordbrettern (10) nach Anspruch
9.
11. Gerüst nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Horizontalholm (68, 70) mit einem Vertikalstiel (64) vermittels eines
eine an dem Vertikalstiel (64) vorgesehene Lochscheibe (66) durchgreifenden Klemmkeils
(76) verbunden ist, wobei ein Befestigungsvorsprung (42) eines Beschlags (22, 24)
eines Bordbretts (10) in einen zwischen dem Klemmkeil (76) und dem Vertikalstiel (64)
gebildeten Zwischenraum (Z) sich an dem Klemmkeil (76) abstützend eingesetzt ist und
ein Abstützvorsprung (40) des Beschlags (22, 24) sich am Außenumfang des Vertikalstiels
(84) abstützt.
1. A metal fitting for a toeboard of a scaffolding, comprising a metal fitting body (30)
extending in a longitudinal direction of the metal fitting body (LK) from a first end region (32) of the metal fitting body designed for connection to
a toeboard (10) and/or connected to a toeboard (10) to a second end region (34) of
the metal fitting body designed for securing on a scaffolding (62), wherein at least
one securing protrusion (42, 46) is provided in the second end region (34) of the
metal fitting body extending substantially in the longitudinal direction of the metal
fitting body (LK), wherein at least one support protrusion (40) is provided extending in a first transverse
direction (Q1) transverse to the longitudinal direction (LK) of the metal fitting body,
wherein the at least one securing protrusion (42, 46) is offset in the first transverse
direction (Q1) relative to a metal fitting body base plane (E) of the metal fitting body (30) and
the metal fitting body (30) has an offset region (36) projecting substantially in
the first transverse direction (Q1) out of the base plane of the metal fitting body (E) and supporting the at least
one securing protrusion (42, 46),
characterized in that the support projection (40) extends in the first transverse direction (Q1) past the at least one securing protrusion (42, 46).
2. The metal fitting according to Claim 1,
characterized in that two securing protrusions (42, 46) following each other are provided in a second transverse
direction (Q2) substantially orthogonal to the longitudinal direction of the metal fitting body
(LK) and to the first transverse direction (Q1).
3. The metal fitting according to Claim 2,
characterized in that the two securing protrusions (42, 46) have different extension lengths in the second
transverse direction (Q2), and/or that the support protrusion (40) follows the two securing protrusions (42,
46) in the second transverse direction (Q2), and/or that a longer of the two securing protrusions (42, 46) is arranged between
the support protrusion (40) and a shorter of the two securing protrusions (42, 46)
in the second transverse direction (Q2).
4. The metal fitting according to one of Claims 1-3,
characterized in that the support protrusion (40) projects in the first transverse direction (Q1) substantially orthogonally out of a metal fitting body base plane (E) of the metal
fitting body (30).
5. The metal fitting according to one of claims 1-4,
characterized in that the support protrusion (40) is provided on an end region (38) of the offset region
(36) in a second transverse direction (Q2) substantially orthogonal to the longitudinal direction of the metal fitting body
(LK) and to the first transverse direction (Q1).
6. The metal fitting according to one of Claims 1-5,
characterized in that a coupling recess (50) is provided in the metal fitting body (30) between the first
end region (32) of the metal fitting body and the second end region (34) of the metal
fitting body, open in a second transverse direction (Q2) substantially orthogonal to the longitudinal direction of the metal fitting body
(LK) and to the first transverse direction (Q1), wherein the coupling recess (50) has at least two coupling slots (54, 56) in a
recess base region (52) extending substantially in the second transverse direction
(Q2) and arranged spaced apart from one another in the metal fitting body longitudinal
direction (LK).
7. The metal fitting according to Claim 6,
characterized in that a width of the coupling slots (54, 56) in the longitudinal direction of the metal
fitting body (LK)substantially corresponds to a material thickness of the metal fitting body (30).
8. The metal fitting according to one of Claims 1-7,
characterized in that the metal fitting body (30) is a shaped sheet metal part.
9. A toeboard for a scaffolding, comprising a board body (12) with end regions of the
board body (14, 16) lying spaced apart from one another in a longitudinal direction
(LB) of the board body, wherein a metal fitting (22, 24) according to one of the preceding
claims is connected to the board body (12) in at least one, preferably in both end
regions (14, 16) of the board body.
10. A scaffolding, in particular a scaffolding for building, comprising a plurality of
vertical poles (64) and a plurality of horizontal bars (68, 70) connected to the vertical
poles (64), and at least one, preferably a plurality of toeboards (10) according to
Claim 9.
11. The scaffolding according to Claim 10,
characterized in that at least one horizontal bar (68, 70) is connected to a vertical pole (64) by means
of a clamping wedge (76) engaging through a perforated plate (66) provided on the
vertical pole (64), wherein a securing protrusion (42) of a metal fitting (22, 24)
of a toeboard (10) is inserted into an intermediate space (Z) formed between the clamping
wedge (76) and the vertical pole (64) and is supported on the clamping wedge (76),
and a support protrusion (40) of the metal fitting (22, 24) is supported on the outer
periphery of the vertical pole (84).
1. Ferrure pour une plinthe d'un échafaudage, comprenant un corps de ferrure (30) s'étendant
dans une direction longitudinale du corps de ferrure (LK) depuis une deuxième zone d'extrémité du corps de ferrure (34) conçue pour être reliée
à une plinthe (10) et/ou reliée à une plinthe (10) jusqu'à une deuxième zone d'extrémité
du corps de ferrure (34) conçue pour être fixée sur un échafaudage (62), dans lequel
il est prévu au moins une saillie de fixation (42, 46) dans la deuxième zone d'extrémité
du corps de ferrure (34) s'étendant sensiblement dans la direction longitudinale du
corps de ferrure (LK), dans lequel il est prévu au moins une saillie d'appui (40) s'étendant dans une
première direction transversale (Q1), transversalement à la direction longitudinale du corps de ferrure (LK),
dans lequel ladite au moins une saillie de fixation (42, 46) est décalée dans la première
direction transversale (Q1) par rapport à un plan de base de corps de ferrure (E) du corps de ferrure (30) et
le corps de ferrure (30) présente une zone décalée (36) faisant saillie sensiblement
dans la première direction transversale (Q1) du plan de base de corps de ferrure(E) du corps de ferrure et supportant ladite
au moins une saillie de fixation (42, 46),
caractérisé en ce que la saillie de support (40) s'étend dans la première direction transversale (Q1) au-delà de ladite au moins une saillie de fixation (42, 46).
2. Ferrure selon la revendication 1,
caractérisé en ce que deux saillies de fixation (42, 46) sont prévues de manière consécutive dans une deuxième
direction transversale (Q2) sensiblement orthogonale à la direction longitudinale du corps de ferrure (LK) et à la première direction transversale (Q1).
3. Ferrure selon la revendication 2,
caractérisé en ce que les deux saillies de fixation (42, 46) présentent des longueurs d'extension différentes
dans la deuxième direction transversale (Q2), et/ou en ce que la saillie de support (40) suit les deux saillies de fixation (42, 46) dans la deuxième
direction transversale (Q2), et/ou en ce qu'une plus longue des deux saillies de fixation (42, 46) est disposée entre la saillie
de support (40) et une plus courte des deux saillies de fixation (42, 46) dans la
deuxième direction transversale (Q2).
4. Ferrure selon l'une des revendications 1-3,
caractérisé en ce que la saillie de support (40) fait saillie dans la première direction transversale (Q1) de manière sensiblement orthogonale par rapport à un plan de base de corps de ferrure
(E) du corps de ferrure (30).
5. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que la saillie de support (40) est prévue sur une zone d'extrémité de zone décalée (38)
de la zone décalée (36) dans une deuxième direction transversale (Q2) sensiblement orthogonale à la direction longitudinale du corps de ferrure (LK) et à la première direction transversale (Q1).
6. Ferrure selon l'une des revendications 1-5,
caractérisé en ce qu'un évidement d'accouplement (50) est prévu dans le corps de ferrure (30) entre la
première zone d'extrémité du corps de ferrure (32) et la deuxième zone d'extrémité
du corps de ferrure (34), ouvert dans une deuxième direction transversale (Q2) sensiblement orthogonale à la direction longitudinale du corps de ferrure (LK) et à la première direction transversale (Q1), dans lequel l'évidement d'accouplement (50) présente, dans une zone de fond de
l'évidement (52) s'étendant sensiblement dans la deuxième direction transversale (Q2), au moins deux fentes d'accouplement (54, 56) disposées à distance l'une de l'autre
dans la direction longitudinale du corps de ferrure (LK).
7. Ferrure selon la revendication 6,
caractérisé en ce qu'une largeur des fentes d'accouplement (54, 56) dans la direction longitudinale du
corps de ferrure (LK) correspond sensiblement à une épaisseur de matériau du corps de ferrure (30).
8. Ferrure selon l'une des revendications 1-7,
caractérisé en ce que le corps de ferrure (30) est une pièce de tôle façonnée.
9. Plinthe pour un échafaudage, comprenant un corps de planche (12) avec des zones d'extrémité
du corps de planche (14, 16) espacées les unes des autres dans une direction longitudinale
du corps de planche (LB), dans laquelle une ferrure (22, 24) selon l'une des revendications précédentes est
reliée au corps de planche (12) dans au moins une, de préférence dans les deux zones
d'extrémité (14, 16) du corps de planche.
10. Echafaudage, en particulier échafaudage de construction, comprenant une pluralité
de pôles verticaux (64) et une pluralité de barres horizontales (68, 70) reliées aux
pôles verticaux (64), et au moins une, de préférence une pluralité de plinthes (10)
selon la revendication 9.
11. Echafaudage selon la revendication 10,
caractérisé en ce qu'au moins une barre horizontale (68, 70) est reliée à un pôle vertical (64) au moyen
d'une cale de serrage (76) s'engageant à travers une plaque perforée (66) prévue sur
le pôle vertical (64), dans lequel une saillie de fixation (42) d'une ferrure (22,
24) d'une plinthe (10) est insérée dans un espace intermédiaire (Z) formé entre la
cale de serrage (76) et le pôle vertical (64) et s'appuie sur la cale de serrage (76),
et une saillie d'appui (40) de la ferrure (22, 24) s'appuie sur la circonférence extérieure
du pôle vertical (84).