[0001] Die Erfindung betrifft ein Vibrationstrainingsgerät entsprechend dem Oberbegriff
des Schutzanspruchs 1.
[0002] Vibrationstrainingsgeräte werden im Trainings- und Fitnessbereich wie auch im Gesundheitsbereich,
beispielsweise in der Physiotherapie, für ein Ganzkörpertraining oder eine gezielte
Behandlung bestimmter Muskel- oder Körperbereiche eingesetzt. Derartige Vibrationstrainingsgeräte
werden aufgrund ihrer prinzipiellen Form typischerweise auch als Vibrationsplatte
oder Vibrationsboard bezeichnet. Diese Geräte bestehen üblicherweise aus mindestens
einem stillstehenden unteren Platten- oder Gehäuseteil und mindestens einem über diesem
angeordneten oberen Platten- oder Gehäuseteil. Mittels eines geeigneten Antriebsmechanismus
wird dabei das obere Platten- oder Gehäuseteil in schwingungsförmige Bewegungen, insbesondere
in eine Vibration versetzt. Das obere Platten- oder Gehäuseteil weist eine im Wesentlichen
flache Oberseite auf, die eine Trittfläche bildet, auf die sich der Nutzer des Trainingsgeräts
mit seinen Füßen stellt. Die Vibrationen des oberen Platten- oder Gehäuseteils werden
somit auf den gesamten Körper des Nutzers übertragen. Bei typischen Vibrationstrainingsgeräten
schwingt das obere Platten- oder Gehäuseteil beispielsweise mit einer Frequenz von
5 bis 21 Hz.
[0003] Mittels geeigneter Steuerungseinrichtungen können bei diesen Trainingsgeräten typischerweise
die Intensität oder das Bewegungsmuster der Schwingung der oberen Platte gegenüber
der unteren Platte eingestellt und verändert werden. Des Weiteren können verschiedene
Trainingsprogramme in dem Gerät gespeichert sein, die verschiedene Bewegungsmuster
der oberen Geräteplatte umfassen. Anhand dieser Trainingsprogramme oder durch manuelle
Einstellung der Bewegungsrichtungen und -intensitäten kann der Nutzer des Trainingsgeräts,
insbesondere in Verbindung mit einer Auswahl seiner Position auf der sich bewegenden
Oberseite, verschiedene Körperbereiche gezielt ansteuern und entsprechend trainieren.
Bekannte Vibrationstrainingsgeräte umfassen beispielsweise Trainingsprogramme, die
Bewegungsmuster für Gehen, Joggen oder Rennen nachbilden oder für ein Training dieser
Bewegungsarten geeignet sind.
[0004] Diese Vibrationstrainingsgeräte sind in der Regel dafür vorgesehen, dass sich der
Nutzer mit seinen Füßen auf die Oberseite der oberen Platte stellt oder sich mit anderen
Körperteilen auf dieser abstützt. So kann sich der Nutzer auch auf die Oberseite setzen
oder nach Art einer Liegestütze mit seinen Armen bzw. Händen auf der Oberseite abstützen,
während er im Übrigen vor dem Gerät kniet oder liegt. In diesem Fall wird durch die
Vibration der oberen Platte insbesondere die Arm- und Schultermuskulatur trainiert.
[0005] In diesem Fall des Trainings nach Art einer Liegestütze legt der Nutzer typischerweise
seine Hände flach auf die Oberseite der oberen Platte, oder er greift um den äußeren
Rand der oberen Platte herum, indem der Handballen auf dem oberen Rand der Platte
liegt. Die Positionen, die der Nutzer hierbei insgesamt einnehmen kann, sind somit
begrenzt. In entsprechender Weise sind auch die Übungsmöglichkeiten begrenzt, d. h.
es können nur bestimmte Bereiche des Körpers bzw. der Muskulatur durch dieses Training
erreicht werden.
[0006] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Vibrationstrainingsgerät
zu schaffen, das neue und andere Übungsmöglichkeiten bietet, die über die Möglichkeiten
der bekannten Vibrationstrainingsgeräte hinausgehen. Insbesondere soll ein Vibrationstrainingsgerät
geschaffen werden, das neue oder verbesserte Übungsmöglichkeiten im Rahmen eines liegenden
oder halb-liegenden Trainings bietet, bei dem sich der Nutzer, beispielsweise nach
Art einer Liegestütze, mit seinen Händen oder Armen auf der vibrierenden Oberseite
des Trainingsgeräts abstützt.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Vibrationstrainingsgerät, das
mindestens ein unteres Platten- oder Gehäuseteil sowie mindestens ein darüber angeordnetes
oberes Platten- oder Gehäuseteil aufweist, wobei sich das obere Platten- oder Gehäuseteil
mittels eines Antriebsmechanismus gegenüber dem unteren Platten- oder Gehäuseteil
schwingungs- oder vibrationsartig bewegt. Erfindungsgemäß ist des Weiteren vorgesehen,
dass das mindestens eine obere Platten- oder Gehäuseteil dafür ausgebildet ist, dass
Griffe an diesem angebracht oder lösbar anbringbar sind, die von dem Nutzer des Trainingsgeräts
für Trainingszwecke ergriffen werden können.
[0008] Mittels der an der Oberseite des Trainingsgeräts angebrachten oder anbringbaren Griffe
ergeben sich für den Nutzer neue Übungsmöglichkeiten, indem er sich beispielsweise
bei einem liegenden oder halb-liegenden Training nach Art einer Liegestütze nicht
mehr nur mit den Händen flach auf der Oberseite des Geräts abstützt. Vielmehr kann
der Nutzer nunmehr die an der Oberseite vorgesehenen Griffe ergreifen, was eine andere
Handstellung und mithin eine andere Muskelbetätigung erfordert, so dass auf diese
Weise andere Muskelpartien und Körperbereiche trainiert werden können. Darüber hinaus
kann es für den Nutzer angenehmer oder bequemer sein, die erfindungsgemäßen Griffe
zu ergreifen und festzuhalten, anstatt seine Hände flach auf die Oberseite des Trainingsgeräts
zu legen oder dieses an seinem oberen Rand zu umgreifen. Außerdem kann der Nutzer
seine Übungspositionen während des Trainings variabel verändern, indem er einmal die
Griffe ergreift oder diese loslässt und die Hände dann direkt auf die Oberseite des
Geräts legt.
[0009] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass einer oder mehrere Griffe in verschiedenen
Stellungen an der Oberseite des Trainingsgeräts angeordnet bzw. befestigt werden können.
Auf diese Weise erhöht sich die Anzahl der Trainingsvarianten noch weiter. So ist
es möglich, dass mehrere Griffe gleichzeitig an dem Trainingsgerät angeordnet sind
oder angebracht werden, so dass der Nutzer im Laufe seines Trainings durch Umgreifen
von einem Griff zu einem anderen Griff seine Handstellungen und mithin die durch das
Training angesteuerten Muskel- oder Körperpartien verändern kann.
[0010] In einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Griffe lösbar
an der Oberseite des Trainingsgeräts in Ausnehmungen einsetzbar sind, wobei mehrere
Ausnehmungen derart vorgesehen sind, dass die Griffe in verschiedenen Positionen und
Ausrichtungen in die Ausnehmungen eingesetzt und insbesondere eingesteckt werden können.
Dabei ist weiterhin insbesondere vorgesehen, dass die Ausnehmungen, die insbesondere
von Bohrungen oder Löchern gebildet werden, durch Verschlusseinrichtungen, insbesondere
Deckel, verschließbar sind, wenn kein Griff in die betreffende Ausnehmung eingesetzt
ist. Dadurch wird an denjenigen Stellen der Oberseite des Trainingsgeräts, die nicht
von Griffen besetzt sind, eine im Wesentlichen flache, geschlossene Oberfläche gebildet.
Auf diese Weise wird verhindert, dass einerseits Schmutz in die ansonsten offenen
Ausnehmungen gelangt, und dass andererseits der Nutzer an den ansonsten offenen Ausnehmungen
hängen bleibt und/oder sich an diesen verletzt.
[0011] In einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Verschlusseinrichtungen (z.B. Deckel) mit einer Federeinrichtung gekoppelt
und derart ausgebildet sind, dass sie mittels einer von der Federeinrichtung bewirkten
Federvorspannung oder Federkraft in eine Stellung gedrückt werden, in der sie die
Ausnehmungen verschließen, wenn kein Griff in die betreffende Ausnehmung eingesetzt
ist. Die Verschlusseinrichtungen können dabei durch die Griffe entgegengesetzt zu
der von der Federeinrichtung bewirkten Federvorspannung geöffnet werden, d. h. aus
der die Ausnehmungen verschließenden Stellung herausgedrückt werden, wenn die Griffe
in die jeweils betreffenden Ausnehmungen eingesetzt werden.
[0012] In einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Griffe an
dem oberen Platten- oder Gehäuseteil derart angebracht sind, dass sie beweglich an
dem oberen Platten- oder Gehäuseteil, insbesondere an dessen Oberseite und/oder an
dessen Seitenteilen, befestigt sind, wobei die Griffe in eine erste Stellung bewegbar
sind, in der sie von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts für Trainingszwecke
ergriffen werden können, und wobei die Griffe in eine zweite Stellung bewegbar sind,
in der sie für Aufbewahrungszwecke an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil verstaut
sind, wenn sie von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts nicht für Trainingszwecke
verwendet werden.
[0013] In vorteilhaften Weiterbildungen dieser Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Griffe derart beweglich an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil befestigt
sind, dass sie an dessen Oberseite und/oder an dessen Seitenteilen entweder ein- und
ausklappbar oder ein- und ausschiebbar sind.
[0014] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung verschiedener Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnungen.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Vibrationstrainingsgeräts von schräg vorne oben.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Vibrationstrainingsgeräts aus Fig. 1, gesehen
von links oben in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf das Vibrationstrainingsgerät aus Fig. 1 von oben
mit einer ersten Anordnung der Griffe.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf das Vibrationstrainingsgerät aus Fig. 1 von oben
mit einer anderen Anordnung der Griffe.
Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf das Vibrationstrainingsgerät aus Fig. 1 von oben,
wobei nur auf der rechten Seite Griffe angeordnet sind.
Fig. 6 ist eine Draufsicht entsprechend der Fig. 5, wobei jedoch die Abdeckung der
Oberseite des Vibrationstrainingsgeräts weggelassen ist.
Fig. 7 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus der Darstellung der Fig. 6.
Fig. 8 zeigt eine Draufsicht von oben auf eine Verschlusseinrichtung des Vibrationstrainingsgeräts
aus Fig. 1 in einer geschlossenen Stellung.
Fig. 9 zeigt eine Draufsicht von unten auf eine Verschlusseinrichtung des Vibrationstrainingsgeräts
aus Fig. 1 in einer geschlossenen Stellung.
Fig. 10 zeigt eine seitliche perspektivische Ansicht eines Griffs des Vibrationstrainingsgeräts
aus Fig. 1.
Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht des Griffs aus Fig. 10.
Fig. 12 zeigt eine perspektivische Ansicht des Griffs aus Fig. 10 von unten.
Fig. 13 zeigt eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Vibrationstrainingsgeräts von schräg vorne oben.
Fig. 14 zeigt eine perspektivische Ansicht der zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Vibrationstrainingsgeräts von vorne oben.
Fig. 15a zeigt eine Draufsicht auf das Vibrationstrainingsgerät aus Fig. 13 und 14
von oben.
Fig. 15b zeigt eine Seitenansicht des Vibrationstrainingsgeräts aus Fig. 13 und 14.
[0015] Die Fig. 1 bis 6 zeigen verschiedene Ansichten einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Vibrationstrainingsgeräts 1. Wie man in den Fig. 1 und 2 erkennt, besteht dieses Trainingsgerät
aus einem unteren Gehäuseteil 5 und einem davon getrennten, oberen Gehäuseteil 10.
Während das untere Gehäuseteil 5 in der Regel auf dem Fußboden ruht, ist das obere
Gehäuseteil 10 gegenüber dem unteren Gehäuseteil 5 bewegbar. Dabei ist das obere Gehäuseteil
10 im Inneren des Geräts an dem unteren Gehäuseteil 5 abgestützt. Das obere Gehäuseteil
10 kann dabei an seinem äußeren Rand das untere Gehäuseteil 5 von außen übergreifen.
In der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist das obere Gehäuseteil 10 mit einem
kleinen Abstand über dem unteren Gehäuseteil 5 angeordnet, d.h. es verbleibt ein relativ
kleiner Spalt 7 zwischen dem oberen Gehäuseteil 10 und dem unteren Gehäuseteil 5.
Dieser Spalt 7 muss vorzugsweise allerdings so groß sein, dass sich das obere Gehäuseteil
10 gegenüber dem unteren Gehäuseteil 5 so bewegen kann, dass die beiden Gehäuseteile
5, 10 nicht aneinander anstoßen.
[0016] In anderen, hier nicht dargestellten Ausführungsformen können die beiden Gehäuseteile
5, 10 jeweils eher in Form einer flachen Platte ausgebildet sein, wobei der Abstand
bzw. die Lücke 7 zwischen der oberen Platte und der unteren Platte dann typischerweise
deutlich größer ist als bei der vorliegend dargestellten Ausführungsform.
[0017] Wie schematisch in Fig. 2 erkennbar ist, ist zwischen dem unteren Gehäuseteil 5 und
dem oberen Gehäuseteil 10 ein Antriebs- oder Vibrationsmechanismus 8 vorgesehen, der
die beiden Gehäuseteile 5 und 10 miteinander koppelt. Der Antriebs- oder Vibrationsmechanismus
8 umfasst mindestens einen Motor und ist dadurch derart aktivierbar, dass er das obere
Gehäuseteil 10 gegenüber dem unteren Gehäuseteil 5 bewegt und das obere Gehäuseteil
10 dabei insbesondere in Schwingungen bzw. Vibrationen versetzt. Der Antriebsmechanismus
8 ist hierbei vorzugsweise so ausgebildet, dass er eine Bewegung des oberen Gehäuseteils
10 in allen Freiheitsgraden ermöglicht. Das obere Gehäuseteil 10 kann sich somit in
einer im Wesentlichen horizontalen Richtung (mithin parallel oder senkrecht zu der
Zeichnungsebene in Fig. 2) und/oder in einer vertikalen Richtung (mithin parallel
zu der Zeichnungsebene in Fig. 2) und/oder in einer Kombination der horizontalen und/oder
vertikalen Richtungen bewegen. Das obere Gehäuseteil 10 kann somit auch eine kippende
oder wippende Bewegung ausführen, beispielsweise indem es um eine Achse verschwenkt
wird, die in der Zeichnungsebene in Fig. 2 liegt oder um eine Achse, die senkrecht
zu der Zeichnungsebene in Fig. 2 verläuft. Alle diese Bewegungen haben aber nur eine
(relativ) kleine Amplitude, so dass die Gesamtbewegung des oberen Gehäuseteils 10
von dem Nutzer des Trainingsgeräts im Wesentlichen als kleine Schwingung oder Vibration
wahrgenommen wird. Es versteht sich, dass die Bewegung des oberen Gehäuseteils 10
nicht so stark sein darf, dass der auf dem Trainingsgerät stehende Nutzer von diesem
herunter fällt. In typischen Anwendungsfällen kann die maximale Amplitude der horizontalen
und/oder der vertikalen Bewegung des oberen Gehäuseteils 10 an seinem linken Rand
und seinem rechten Rand (siehe Fig. 2) beispielsweise in einem Bereich von 15 mm liegen.
[0018] Wie aus den Fig. 1 bis 6 des Weiteren erkennbar ist, können an dem oberen Platten-
oder Gehäuseteil 10 einer oder mehrere Griffe 20 angebracht werden, die dafür vorgesehen
sind, von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts 1 für Trainingszwecke ergriffen
zu werden. Insbesondere ist vorgesehen, dass der Nutzer diese Griffe 20 ergreift,
wenn sich das obere Gehäuseteil 10 in Form von Schwingungen oder Vibrationen bewegt.
[0019] Die Griffe 20 können insbesondere in verschiedenen Stellungen an dem oberen Gehäuseteil
10 angebracht werden, so dass der Nutzer die Griffe 20 in diesen verschiedenen Stellungen
ergreifen kann, um dadurch unterschiedliche Übungen oder Trainingsanwendungen auszuführen.
So kann der Nutzer des Geräts beispielsweise Übungen ausführen, in denen er nach Art
einer Liegestütze vor dem Trainingsgerät auf dem Fußboden liegt oder kniet und sich
dabei mit seinen Händen an den Griffen 20 abstützt. Aufgrund der möglichen unterschiedlichen
Positionen der Griffe 20 muss der Nutzer dabei entsprechende unterschiedliche Haltungen
einnehmen, wodurch letztlich verschiedenen Körper- und/oder Muskelpartien des Nutzers
erreicht und mithin trainiert werden, wenn sich das obere Gehäuseteil 10 bewegt.
[0020] Bei anderen Übungsvarianten ist es beispielsweise denkbar, dass sich der Nutzer auf
die Oberseite bzw. Trittfläche 12 des oberen Gehäuseteils 10 setzt und sich bei entsprechender
Anordnung eines oder mehrerer der Griffe 20 an diesen Griffen 20 festhält. In einer
weiteren, alternativen Übungsform kann vorgesehen sein, dass sich der Nutzer, wie
bei herkömmlichen Vibrationstrainingsgeräten, mit seinen Füßen auf die Oberseite bzw.
Trittfläche 12 stellt, wobei er sich dann, wiederum bei entsprechender Anordnung eines
oder mehrerer der Griffe 20, mit seinen Füßen an den Griffen 20 festhält, indem er
beispielsweise jeweils einen Fuß unter einen Griff 20 schiebt. Des Weiteren sind Übungen
denkbar, bei denen der Nutzer in einer vorgebeugten oder hockenden Haltung auf der
Trittfläche 12 des Trainingsgeräts steht und, wiederum bei entsprechender Anordnung
eines oder mehrerer der Griffe 20, die Griffe 20 ergreift bzw. sich an diesen festhält.
Weitere, alternative Stellungen des Nutzers und unterschiedliche Optionen des Ergreifens
der Griffe 20 mit entsprechenden unterschiedlichen Übungs- und Wirkungsmöglichkeiten
sind ebenfalls denkbar.
[0021] Wie eingangs schon erwähnt wurde, kann der Nutzer verschiedene Positionen auf der
Trittfläche 12 des Trainingsgeräts 1 einnehmen, in denen bei der Vibrationsbewegung
des oberen Gehäuseteils 10 Bewegungsabläufe nachempfunden oder trainiert werden, die
einem Gehen, Joggen oder Rennen entsprechen. In der in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsform sind diese Positionen schematisch und beispielhaft durch die auf der
Trittfläche 12 dargestellten Angaben "Running, Jogging, Walking" angedeutet (siehe
Fig. 3 bis 5).
[0022] Wie insbesondere aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, können bei der vorliegenden
Ausführungsform des Vibrationstrainingsgeräts sechs Griffe 20 auf der Oberseite 12
des Trainingsgeräts 1 angebracht werden. Diese Anzahl ist nur beispielhaft zu verstehen,
d.h. es kann auch jede andere, geeignete Anzahl von Griffen 20 vorgesehen sein.
[0023] Die Griffe 20 werden dabei von an dem Trainingsgerät 1 vorgesehenen Haltevorrichtungen
30 aufgenommen, in die die Griffe 20 mittels geeigneter Befestigungseinrichtungen
eingesetzt werden können, wie es unten im Einzelnen weiter beschrieben wird. Die Griffe
20 und die Haltevorrichtungen 30 sind komplementär zueinander so ausgebildet, dass
die Griffe 20 einerseits lösbar in die Haltevorrichtungen 30 eingesetzt oder eingesteckt
werden können, wobei die Griffe 20 bei Nichtverwendung oder für verschiedene Positionen
und mithin zur Realisierung verschiedener Trainingsoptionen von dem Nutzer ohne weiteres
auch wieder aus den Haltevorrichtungen 30 entnommen werden können. Andererseits müssen
die Griffe 20 aber so von den Haltevorrichtungen 30 festgehalten werden, dass sie
es ermöglichen, von dem Nutzer des Geräts während der Trainingsanwendung ergriffen
zu werden, ohne dass die Griffe 20 aus den Haltevorrichtungen 30 herausfallen oder
herausgezogen werden oder sich in diesen bewegen. Das Zusammenspiel der Griffe 20
mit den Haltevorrichtungen 30 muss somit gewährleisten, dass der Nutzer bei der Anwendung
des Trainingsgeräts die Griffe 20 fest ergreifen kann, wobei diese stabil an dem Trainingsgerät
gehalten werden müssen, damit der Nutzer die beabsichtigten Übungen bestimmungsgemäß,
wirkungsvoll und sicher durchführen kann.
[0024] In der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind sechs Griffe 20 an
der Oberseite bzw. Trittfläche 12 des Trainingsgeräts 1 befestigt. Hierbei sind die
jeweils beiden äußeren Griffe 20.1, 20.2 und 20.5, 20.6 (d.h. zwei Griffe links und
zwei Griffe rechts) im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet. Neben diesen jeweils
zwei äußeren Griffen befinden sich im Bereich der Mitte der Trittfläche 12 zwei weitere
Griffe 20.3 und 20.4, die vorliegend links und rechts der Mittellinie des Trainingsgeräts
symmetrisch zueinander in einer schrägen Ausrichtung angeordnet sind. Die hier gezeigte
Anordnung der Griffe 20.1 bis 20.6 ist lediglich beispielhaft zu verstehen, das heißt
auch andere Anordnungen und Ausrichtungen der Griffe sind denkbar.
[0025] Wie wiederum in den Fig. 3 und 4 erkennbar ist, ist in der vorliegenden Ausführungsform
vorgesehen, dass der auf den beiden Seiten der Trittfläche 12 jeweils in der Mitte
angeordnete Griff 20.2 bzw. 20.5 zwei verschiedene Positionen einnehmen kann. Alternativ
zu der in Fig. 3 dargestellten, im Wesentlichen parallelen Anordnung der beiden jeweils
äußeren Griffe 20.1 und 20.2 bzw. 20.5 und 20.6 kann der auf beiden Seiten jeweils
in der Mitte zwischen dem äußeren Griff 20.1 bzw. 20.6 und dem inneren Griff 20.3
bzw. 20.4 angeordnete Griff 20.2 bzw. 20.5 auch so angeordnet werden, dass er im Wesentlichen
parallel zu dem auf den beiden Seiten der Trittfläche 12 jeweils innersten Griff 20.3
bzw. 20.4 liegt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist.
[0026] Zu diesem Zweck sind im Bereich des jeweils zweiten, mittleren Griffs 20.2 bzw. 20.5
beispielsweise drei Haltevorrichtungen 30.2a, 30.2b, 30.2c bzw. 30.5a, 30.5b, 30.5c
so vorgesehen, dass die Griffe 20.2 bzw. 20.5 mit ihrem einen seitlichen Ende (d.h.
ihrem in Fig. 3 gezeigten oberen Ende) wahlweise in eine von zwei Halteeinrichtungen
30.2a, 30.2b bzw. 30.5a, 30.5b eingreifen können. Die jeweilige Halteeinrichtung 30.2c
bzw. 30.5c, die dem (in Fig. 3 dargestellten) unteren Ende des Griffs 20.2 bzw. 20.5
zugeordnet ist, dient dabei sozusagen als Schwenklager oder Schwenkachse, um das/die
der Griff 20.2 bzw. 20.5 verschwenkt wird, wenn er an seinem oberen Ende von der in
Fig. 3 dargestellten ersten Position in die in der Fig. 4 dargestellte zweite Position
verlagert wird.
[0027] Diese beiden alternativen Positionen, die die jeweils mittleren Griffe 20.2 bzw.
20.5 einnehmen können, sind schematisch auch in Fig. 1 dargestellt. Zu Zwecken der
Erläuterung sind die beiderseits jeweils mittleren Griffe 20.2 bzw. 20.5 hier gleichzeitig
in ihren beiden genannten, möglichen Positionen dargestellt. Entsprechendes gilt auch
für die Darstellung der Fig. 2. In der Praxis der vorliegenden Ausführungsform ist
diese gleichzeitige Einnahme der beiden Positionen durch die Griffe 20.2 bzw. 20.5
jedoch nicht vorgesehen. Vielmehr sind alternativ die in den Fig. 3 und 4 dargestellten
Positionen dieser Griffe vorgesehen.
[0028] Wie in den Fig. 1 bis 6 erkennbar ist, können weitere Griffe 20.7, 20.8 außerhalb
der Oberseite bzw. Trittfläche 12 an dem oberen Gehäuseteil 10 des Trainingsgeräts
1 angebracht werden. Die Griffe 20.7 und 20.8 befinden sich hier insbesondere in seitlichen
Bereichen des oberen Gehäuseteils 10. Diese Griffe 20.7 und 20.8 sind dabei insbesondere
so angeordnet, dass sie wiederum für Trainingszwecke von dem Nutzer des Geräts ergriffen
werden können. Die Position dieser Griffe 20.7 und 20.8 ermöglicht somit andere Übungen
bzw. andere Positionen des Nutzers während des Trainings. Zusätzlich oder alternativ
kann die Position der Griffe 20.7 und 20.8 im seitlichen Bereich des oberen Gehäuseteils
10 auch dazu dienen, die Griffe aufzubewahren oder zu "parken", wenn sie nicht in
ihrer Funktion als einer der Griffe 20.1 bis 20.6 auf der Trittfläche 12 des Trainingsgeräts
zu Trainingszwecken verwendet werden.
[0029] In der Praxis kann somit beispielsweise vorgesehen sein, dass im gesamten Lieferumfang
des Vibrationstrainingsgeräts eine bestimmte Anzahl von Griffen 20 enthalten ist.
Sofern in diesem Fall nicht alle mitgelieferten Griffe für Trainingszwecke auf der
Oberseite 12 des Trainingsgeräts angeordnet und von dem Nutzer verwendet werden, können
einzelne der Griffe somit in den dargestellten seitlichen Positionen der Griffe 20.7
und 20.8 aufbewahrt oder zwischengelagert werden. Auf diese Weise wird beispielsweise
vermieden, dass für das Training nicht verwendete Griffe lose neben dem Trainingsgerät
herumliegen und den Nutzer dabei dann bei seinen Übungen behindern, oder dass nicht
verwendete Griffe, die nicht mit dem Trainingsgerät verbunden sind, letztlich unter
Umständen verloren gehen.
[0030] Wie vorstehend schon erwähnt wurde, greifen die Griffe 20 in komplementäre, geeignete,
in dem Trainingsgerät vorgesehene Haltevorrichtungen 30 ein, wobei die Griffe 20 und
die ihnen zugeordneten Haltevorrichtungen 30 so ausgebildet sein müssen, dass die
Griffe 20 für Trainingszwecke einerseits fest mit dem Trainingsgerät verbunden werden
können, andererseits aber von dem Trainingsgerät abgenommen werden können, wenn sie
nicht für Trainingszwecke verwendet werden. Hierfür sind verschiedene Ausführungsformen
der Griffe 20 mit ihren dazu komplementären Haltevorrichtungen 30 denkbar.
[0031] So können die Griffe 20 oder die Haltevorrichtungen 30 geeignete Haken aufweisen,
die jeweils in geeignete Ösen oder anderweitige Öffnungen an dem jeweils komplementären
Teil, das heißt der Haltevorrichtung 30 bzw. dem Griff 20, eingreifen. Denkbar ist
es auch, dass die Griffe 20 mit den in dem Trainingsgerät vorgesehenen Haltevorrichtungen
30 verschraubt bzw.in diese eingeschraubt werden. In noch einer anderen Ausführungsform
ist es denkbar, dass die Griffe 20 magnetisch an dem oberen Gehäuseteil 10 des Trainingsgeräts
angebracht werden, wobei die Griffe 20 und die Haltevorrichtungen 30 dann jeweils
entsprechende, zusammenwirkende Magneteinrichtungen umfassen. In diesem Fall muss
die magnetische Haltekraft so groß sein, dass, wie oben schon beschrieben, die Griffe
20 für Trainingszwecke fest an dem Trainingsgerät gelagert sind, wobei es aber möglich
sein muss, dass die Griffe 20 einfach von dem Trainingsgerät und insbesondere von
ihren Haltevorrichtungen 30 gelöst und abgenommen werden können, wenn sie nicht für
Trainingszweck benötigt werden.
[0032] In einer weiteren alternativen, in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform
ist vorgesehen, dass die Haltevorrichtungen 30 von Ausnehmungen, insbesondere Bohrungen
oder Löchern 32, in dem oberen Gehäuseteil 10 des Trainingsgeräts 1 gebildet sind.
Die Griffe 20 sind dabei so ausgebildet, dass sie in diese Ausnehmungen 32 eingesetzt
werden können, d.h. im Fall von Bohrungen bzw. Löchern in letztere eingesteckt werden
können. Dazu weisen die Griffe 20 komplementäre Befestigungseinrichtungen 22, 24 auf,
die in die Ausnehmungen 30, insbesondere Bohrungen oder Löcher, eingreifen.
[0033] Die Bohrungen bzw. Löcher 32 in dem oberen Gehäuseteil 10 sind insbesondere in Fig.
6 und in einer vergrößerten, ausschnittsweisen Darstellung in Fig. 7 erkennbar. Die
Anordnung der Griffe 20 in Fig. 6 entspricht derjenigen der Fig. 5, wobei in Fig.
6 jedoch die in Fig. 5 erkennbare Abdeckung (die beispielsweise von einer Kunststoff-
oder Gummimatte gebildet wird) der Oberseite oder Trittfläche 12 weggenommen wurde.
Die Fig. 7 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus der Darstellung der Fig. 6, wobei in
Fig. 7 auf der rechten Seite die beiden mittleren Griffe 20.4 und 20.5 erkennbar sind.
An denjenigen Positionen, an denen sich keine Griffe befinden, sind insbesondere in
den Fig. 5, 6 und 7 die Haltevorrichtungen 30, insbesondere in Form von Löchern oder
Bohrungen 32 oder andersartigen Ausnehmungen, erkennbar.
[0034] Die Griffe 20 sind vorzugsweise in Form von prinzipiell U-förmigen Bügelgriffen ausgebildet,
wie es in den Fig. 10 bis 12 erkennbar ist. Als zu den Haltevorrichtungen in Form
der Bohrungen oder Löcher 32 komplementäre Befestigungseinrichtungen weisen die Griffe
20 an ihren beiden unteren Enden im Wesentlichen zylinderförmige Ansätze 22 auf, die
für den Eingriff in die komplementären Bohrungen oder Löcher 32 vorgesehen sind. Zum
Bewirken einer geeigneten Haltekraft können die zylindrischen Ansätze 22 der Griffe
20 beispielsweise zusätzlich mit mindestens einem Spalt oder Schlitz 24 versehen sein,
wodurch der Ansatz 22 in sich flexibel ausgebildet ist. Hierdurch wird eine gewisse,
dem Ansatz 22 inhärente Vorspannung oder Federkraft bewirkt, die bedingt, dass der
Griff 20 insgesamt in den Löchern 32 der Haltevorrichtungen 30 gehalten wird. Wie
oben schon erwähnt wurde, muss diese Haltekraft so groß sein, dass der Griff 20 während
des Trainings des Nutzers sicher und fest in den Ausnehmungen 32 gehalten wird, wobei
aber andererseits gewährleistet sein muss, dass der Griff 20 von dem Nutzer ohne weiteres
aus den Ausnehmungen 32 gelöst und entfernt werden kann, wenn er nicht benötigt wird.
[0035] Alternativ zu den in den Fig. 10 bis 12 dargestellten Befestigungseinrichtungen in
Form der zylindrischen Ansätze 22, ggf. mit einem darin befindlichen Schlitz oder
Spalt 24, sind auch andere Ausführungsformen für die Befestigungseinrichtungen der
Griffe 20 denkbar. So können die Befestigungseinrichtungen (z.B. Ansätze 22) der Griffe
20 und die dazu komplementären Haltevorrichtungen 30 (z.B. Ausnehmungen oder Löcher
32) in dem Trainingsgerät beispielsweise auch geeignete Rasteinrichtungen aufweisen,
die derart ausgebildet sind, dass die Griffe 20 für eine sichere Befestigung lösbar
in die Ausnehmungen 32 einrastbar sind (in den Zeichnungen nicht dargestellt).
[0036] Wie des Weiteren insbesondere in den Fig. 5 bis 7 erkennbar ist, können die in dem
oberen Gehäuseteil 10 des Trainingsgeräts 1 vorgesehenen Ausnehmungen bzw. Bohrungen
oder Löcher 32 Verschlusseinrichtungen 34 aufweisen, mit denen sie abgedeckt werden
können bzw. verschließbar sind, wenn die Griffe 20 nicht in die Ausnehmungen 32 eingesetzt
sind. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Verschlusseinrichtungen 34 jeweils mit einer
Federeinrichtung 36 gekoppelt und derart ausgebildet sind, dass sie mittels einer
von der Federeinrichtung 36 bewirkten Federvorspannung oder Federkraft in eine Stellung
gedrückt werden, in der sie die Ausnehmungen 32 verschließen, wenn die Griffe 20 nicht
in die Ausnehmungen 32 eingesetzt sind. Wenn die Griffe 20, beispielsweise mit ihren
im Wesentlichen zylinderförmigen Ansätzen 22 (siehe Fig. 10 bis 12) dann in die Ausnehmungen
bzw. Bohrungen oder Löcher 32 eingesetzt werden, drücken sie dabei die Verschlusseinrichtungen
34 aus der zuvor genannten geschlossenen Stellung entgegengesetzt zu der von der Federeinrichtung
36 bewirkten Federkraft in eine geöffnete Stellung. Durch die in die Ausnehmungen
oder Löcher 32 eingesetzten Griffe 20 werden die Verschlusseinrichtungen 34 somit
in einer offenen Stellung gehalten. Wenn die Griffe 20 aus den betreffenden Ausnehmungen
bzw. Löchern 32 wieder herausgezogen werden, bewirkt die Federkraft, dass sich die
Verschlusseinrichtungen 34 wieder in die Position begeben, in der die Ausnehmungen
bzw. Löcher 32 verschlossen werden. Es versteht sich, dass die Verschlusseinrichtungen
34 so dimensioniert und ausgelegt sein müssen, dass sie in ihrer geöffneten Stellung
in den Ausnehmungen 32 Platz haben.
[0037] Wie in den Fig. 6 und 7 erkennbar ist und wie es in einer vergrößerten Darstellung
insbesondere in den Fig. 8 und 9 gezeigt ist, können die Verschlusseinrichtungen von
einem Deckel 34 gebildet werden, der verschwenkbar auf einer an dem oberen Gehäuseteil
10 des Trainingsgeräts 1 gelagerten Achse 35 gelagert ist. Wenn der Deckel 34 die
betreffende Ausnehmung 32 verschließt, ist er im Wesentlichen parallel zu der Oberseite
12 des oberen Gehäuseteils 10 angeordnet, wie es in den Fig. 6 bis 9 dargestellt ist.
Der Deckel 34 ist mit einer ebenfalls auf der Achse 35 angeordneten Schrauben- oder
Spiralfeder 36 gekoppelt, die die oben beschriebene Federvorspannung oder Federkraft
auf den Deckel 34 ausübt. Wie die Fig. 8 und 9 zeigen, ist dabei ein erstes Ende 37
der Schrauben- oder Spiralfeder 36 unmittelbar an dem oberen Gehäuseteil 10 gelagert.
Das andere Ende 38 der Schrauben- oder Spiralfeder 36 ist an der Unterseite des Deckels
34 gelagert und drückt aufgrund der von der Feder 36 ausgeübten Federkraft von unten
gegen den Deckel 34. Dieser Zustand ist insbesondere in Fig. 9 dargestellt, die den
Deckel 34 in einer Ansicht von unten zeigt. Bei einem Öffnen des Deckels 34, beispielsweise
im Zuge des Einsetzens des Griffs 20 in das Loch 32, bei dem der Griff 20 von außen
bzw. oben (bezogen auf das Trainingsgerät 1) gegen den Deckel 34 drückt, bewegt sich
der Deckel 34 in der Darstellung der Fig. 9 somit nach oben aus der Zeichenebene heraus,
indem er um die Achse 35 verschwenkt wird. Demgegenüber zeigt Fig. 8 den Deckel 34
in einer Ansicht von oben, in der das erste Ende 37 der Feder 36 sichtbar ist, wobei
aber das zweite Ende 38 der Feder 36 nicht sichtbar ist, da es sich unter dem Deckel
34 befindet. Wenn ein Griff 20 in die von diesem Deckel 34 verschlossene Ausnehmung
32 eingesetzt wird, drückt er den Deckel 34 in Fig. 8 somit aus der Zeichenebene heraus
nach unten, wobei der Deckel 34 wiederum um die Achse 35 verschwenkt wird.
[0038] Mittels der beschriebenen Verschlusseinrichtungen bzw. Deckel 34 können die Ausnehmungen
bzw. Löcher 32 des Trainingsgeräts 1 somit geschlossen werden, wenn die betreffenden
Ausnehmungen 32 nicht mit Griffen 20 besetzt sind. Auf diese Weise wird eine im Wesentlichen
ebene, geschlossene Oberseite oder Trittfläche 12 geschaffen, die in denjenigen Bereichen,
in denen keine Griffe 20 angeordnet sind, nicht von offenen Löchern 32 unterbrochen
wird. Neben einer optisch ansprechenderen Erscheinungsform des Trainingsgeräts 1 haben
die verschlossenen Ausnehmungen bzw. Löcher 32 auch den Vorteil, dass der Nutzer des
Trainingsgeräts nicht an den anderenfalls offenen Löchern 32 hängen bleibt und sich
ggf. dadurch verletzt. Als weiterer Vorteil wird durch das Verschließen der nicht
benötigten Löcher 32 erreicht, dass sich kein Schmutz in den Löchern 32 ansammeln
kann.
[0039] Das Vibrationstrainingsgerät 1 kann des Weiteren eine Steuerungs- und Anzeigeeinheit
40 aufweisen, die beispielsweise im Bereich der Oberseite bzw. Trittfläche 12 an dem
oberen Gehäuseteil 10 im Sichtbereich des Nutzers angebracht ist. Diese Steuerungs-
und Anzeigeeinheit 40 kann dabei Steuerungseinrichtungen 42, beispielsweise in Form
von Druckknöpfen oder Schaltern, aufweisen, die dafür vorgesehen sind, den Antriebsmechanismus
des Trainingsgeräts ein- und auszuschalten und/oder die Intensität und/oder die Richtung
der Bewegung und/oder die Frequenz der Schwingung des oberen Gehäuseteils 10 einzustellen
und zu steuern. Mittels dieser Steuerungseinrichtungen 42 kann beispielsweise auch
eines von mehreren in dem Trainingsgerät gespeicherten Trainingsprogrammen eingegeben
und/oder abgerufen werden. Die Steuerungs- und Anzeigeeinheit 40 kann des Weiteren
einen Anzeigebildschirm (Display) 44 umfassen, auf dem beispielsweise der Betriebszustand
oder die Funktion und/oder die eingestellten Parameter des Trainingsgeräts und/oder
der Ablauf eines ausgewählten Trainingsprogramms angezeigt werden.
[0040] Darüber hinaus kann das Vibrationstrainingsgerät wahlweise mit einer Fernbedienungseinrichtung
koppelbar sein (nicht in den Zeichnungen dargestellt), über die die zuvor beschriebene
Steuerung des Geräts mittels geeigneter Steuerungseinrichtungen möglich ist und die
wahlweise ebenfalls ein Display aufweist, auf dem beispielsweise wiederum die Funktion
oder die gewählten Parameter des Trainingsgeräts und/oder ein ausgewähltes Trainingsprogramm
angezeigt werden.
[0041] Fig. 13 zeigt eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Vibrationstrainingsgeräts 1 von schräg vorne oben. Die Figs. 14, 15a und 15b zeigen
entsprechende Perspektiv-, Drauf- und Seitenansichten dieser Ausführungsform.
[0042] In dieser Ausführungsform sind die Griffe 20 an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil
10 derart angebracht, dass sie beweglich an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil 10,
insbesondere an dessen Oberseite 12 und/oder an dessen Seitenteilen, befestigt sind.
Dabei sind die Griffe 20 in eine erste Stellung bewegbar, in der sie von dem Nutzer
des Vibrationstrainingsgeräts 1 für Trainingszwecke ergriffen werden können. Die Griffe
20 sind außerdem in eine zweite Stellung bewegbar, in der sie für Aufbewahrungszwecke
an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil 10 verstaut sind, wenn sie von dem Nutzer
des Vibrationstrainingsgeräts 1 nicht für Trainingszwecke verwendet werden. Diese
zweite Stellung ist beispielhaft in den Figs. 13, 14, 15a und 15b gezeigt.
[0043] Das obere Platten- oder Gehäuseteil 10 weist Ausnehmungen 50 auf, die eine zu der
Form der Griffe 20 im wesentlichen komplementäre Form haben, wobei die Griffe 20 in
der zweiten Stellung in den Ausnehmungen 50 untergebracht sind. Dabei haben die Griffe
20 und die Ausnehmungen 50 vorzugsweise komplementäre, zusammenarbeitende Verriegelungseinrichtungen,
die derart ausgebildet sind, dass die Griffe 20 in der ersten Stellung so fixiert
sind, dass sie von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts 1 für Trainingszwecke
ergriffen werden können, und dass die Griffe 20 aus der ersten Stellung gelöst werden
können, wenn sie in die zweite Stellung bewegt werden.
[0044] In Weiterbildungen dieser Ausführungsform können mehrere Griffe 20 nebeneinander
und mehrere entsprechende Ausnehmungen 50 an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil
10 angebracht sein, die derart angeordnet und ausgebildet sind, dass einzelne oder
alle der mehreren Griffe 20 wahlweise gleichzeitig in die erste Stellung gebracht
werden können, so dass sie von dem Nutzer in verschiedenen Stellungen und/oder für
verschiedene Trainings-anwendungen ergriffen werden können.
[0045] Die Griffe 20 und die Ausnehmungen 50 können so ausgebildet sein, dass einer oder
mehrere Griffe 20 innerhalb der ihnen jeweils zugeordneten Ausnehmung 50 derart verschiebbar
oder verstellbar sind, dass der jeweils betroffene Griff 20 innerhalb der ihm zugeordneten
Ausnehmung 50 verschiedene erste Stellungen für verschiedene Trainingsanwendungen
einnehmen kann. Dabei haben die Griffe 20 und die Ausnehmungen 50 vorzugsweise komplementäre,
zusammenarbeitende Verriegelungseinrichtungen, die derart ausgebildet sind, dass die
Griffe 20 in der jeweiligen ersten Stellung so fixiert sind, dass sie von dem Nutzer
des Vibrationstrainingsgeräts 1 für Trainingszwecke sicher ergriffen werden können.
Hierbei muss gewährleistet sein, dass die Griffe während des Training stabil in dieser
Stellung verbleiben und sich nicht unter dem Einfluss der wirkenden Kräfte bewegen,
insbesondere nicht in die zweite Stellung zurück bewegen. Die genannten Verriegelungseinrichtungen
müssen dennoch aber derart ausgebildet sein, dass die Griffe 20 aus der jeweiligen
ersten Stellung gelöst werden können, um in eine andere erste Stellung für eine andere
Trainingsanwendung oder Trainingsposition oder in die zweite Stellung (Aufbewahrungsposition)
bewegt zu werden.
[0046] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Griffe 20 derart beweglich an dem oberen
Platten- oder Gehäuseteil 10 befestigt, dass sie an dessen Oberseite 12 und/oder an
dessen Seitenteilen ein- und ausklappbar sind, wobei die Griffe 20 in einer ersten,
ausgeklappten Stellung von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts 1 für Trainingszwecke
ergriffen werden können, und wobei die Griffe 20 in einer zweiten, eingeklappten Stellung
für Aufbewahrungszwecke an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil 10 verstaut sind,
wenn sie von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts 1 nicht für Trainingszwecke
verwendet werden. Diese zweite, eingeklappte Stellung ist beispielhaft in den Figs.
13, 14, 15a und 15b gezeigt.
[0047] Die Griffe 20 sind in der ausgeklappten Stellung im Wesentlichen vertikal zu der
Oberseite 12 und/oder den Seitenteilen des oberen Platten- oder Gehäuseteils 10 angeordnet.
Die Griffe 20 weisen ein von dem Nutzer zu ergreifendes Griffteil 26 auf, das dann
im Wesentlichen horizontal zu der Oberseite 12 und/oder den Seitenteilen des oberen
Platten- oder Gehäuseteils 10 angeordnet ist.
[0048] In einer alternativen Ausführungsform können die Griffe 20 in der ausgeklappten Stellung
im Wesentlichen horizontal oder parallel oder schräg zu der Oberseite 12 des oberen
Platten- oder Gehäuseteils 10 angeordnet sein.
[0049] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform sind die Griffe 20 derart beweglich
an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil 10 befestigt, dass sie an dessen Oberseite
12 und/oder an dessen Seitenteilen ein- und ausschiebbar sind, wobei die Griffe 20
in einer ersten, ausgeschobenen Stellung von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts
1 für Trainingszwecke ergriffen werden können, und wobei die Griffe 20 in einer zweiten,
eingeschobenen Stellung für Aufbewahrungszwecke an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil
10 verstaut sind, wenn sie von dem Nützer des Vibrationstrainingsgeräts 1 nicht für
Trainingszwecke verwendet werden.
[0050] In einer weiteren Ausführungsformen können die Griffe 20 im Wesentlichen vertikal
zu der Oberseite 12 und/oder den Seitenteilen ein- und ausschiebbar sein. In einer
dazu alternativen Ausführungsform können die Griffe 20 im Wesentlichen seitwärts von
den Seitenteilen derart ein- und ausschiebbar sind, dass die Griffe 20 in der ausgeschobenen
Stellung im Wesentlichen horizontal oder parallel oder schräg zu der Oberseite 12
des oberen Platten- oder Gehäuseteils 10 angeordnet sind.
[0051] Weitere Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Vibrationstrainingsgeräts sind denkbar,
bei denen beliebige, unterschiedliche Kombinationen der oben beschriebenen einzelnen
Bestandteile und Ausführungsformen des Vibrationstrainingsgerät realisiert sind. So
können beispielsweise einzelne Merkmale der oben beschriebenen ersten Ausführungsform
(Figs. 1 bis 12) auch in der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform (Figs. 13
bis 15b) und umgekehrt vorgesehen sein. Demgemäß können die Griffe 20 beispielsweise
an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil 10 lösbar anbringbar und gleichzeitig derart
ausgebildet sein, dass sie ein- und ausklappbar oder ein- und ausschiebbar sind.
1. Vibrationstrainingsgerät (1), mit folgenden Merkmalen:
- mindestens ein unteres Platten- oder Gehäuseteil (5);
- mindestens ein über dem unteren Platten- oder Gehäuseteil (5) angeordnetes oberes
Platten- oder Gehäuseteil (10), das eine im wesentlichen flache Oberseite (12) aufweist,
wobei das obere Platten- oder Gehäuseteil (10) dafür ausgebildet ist, dass sich der
Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts (1) mit den Füßen auf die Oberseite (12) des
oberen Platten- oder Gehäuseteils (10) stellt oder mit anderen Körperteilen auf der
Oberseite (12) des oberen Platten- oder Gehäuseteils (10) abstützt;
- ein Antriebsmechanismus (8), der zwischen dem mindestens einen unteren Platten-
oder Gehäuseteil (5) und dem mindestens einen oberen Platten- oder Gehäuseteil (10)
angeordnet ist, wobei der Antriebsmechanismus (8) derart aktivierbar ist, dass er
den oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) derart in Schwingungen versetzt, dass sich
der obere Platten- oder Gehäuseteil (10) gegenüber dem unteren Platten- oder Gehäuseteil
(5) bewegt;
gekennzeichnet durch folgende weitere Merkmale:
- das mindestens eine obere Platten- oder Gehäuseteil (10) ist dafür ausgebildet,
dass Griffe (20) an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) angebracht oder lösbar
anbringbar sind, die dafür vorgesehen sind, von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts
(1) für Trainingszwecke ergriffen zu werden, wenn das obere Platten- oder Gehäuseteil
(10) in Schwingungen versetzt ist.
2. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) lösbar anbringbar sind,
wobei das obere Platten- oder Gehäuseteil (10) an seiner Oberseite (12) und/oder an
seinen Seitenteilen Haltevorrichtungen (30) aufweist, mit denen die Griffe (20) derart
in Eingriff bringbar sind, dass sie von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts (1)
für Trainingszwecke ergriffen werden können.
3. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) lösbar anbringbar sind,
wobei das obere Platten- oder Gehäuseteil (10) an seiner Oberseite (12) und/oder an
seinen Seitenteilen Haltevorrichtungen (30) aufweist, mit denen die Griffe (20) für
Aufbewahrungszwecke in Eingriff bringbar sind, wenn sie von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts
(1) nicht für Trainingszwecke verwendet werden.
4. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtungen (30) Ausnehmungen (32) sind, wobei die Ausnehmungen (32) und
die Griffe (20) komplementäre Befestigungseinrichtungen aufweisen, die derart ausgebildet
sind, dass die Griffe (20) für eine sichere Befestigung lösbar in die Ausnehmungen
(32) einsetzbar sind.
5. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtungen der Ausnehmungen (32) und der Griffe (20) komplementäre
Rasteinrichtungen aufweisen, die derart ausgebildet sind, dass die Griffe (20) für
eine sichere Befestigung lösbar in die Ausnehmungen (32) einrastbar sind.
6. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (32) durch Verschlusseinrichtungen (34) verschließbar sind, wenn
die Griffe (20) nicht in die Ausnehmungen (32) eingesetzt sind.
7. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusseinrichtungen (34) jeweils mit einer Federeinrichtung (36) gekoppelt
und derart ausgebildet sind, dass sie mittels einer von der Federeinrichtung (36)
bewirkten Federvorspannung in eine Stellung gedrückt werden, in der sie die Ausnehmungen
(32) verschließen, wenn die Griffe (20) nicht in die Ausnehmungen (32) eingesetzt
sind, wobei die Verschlusseinrichtungen (34) durch die Griffe (20) entgegen der von
der Federeinrichtung (36) bewirkten Federvorspannung aus der die Ausnehmungen (32)
verschließenden Stellung herausdrückbar sind, wenn die Griffe (20) in die Ausnehmungen
(32) eingesetzt werden.
8. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen Bohrungen (32) sind und dass die Verschlusseinrichtungen Deckel
(34) sind, wobei jeder Deckel (34) um eine Achse (35) verschwenkbar gelagert und in
dem die Bohrungen (32) verschließenden Zustand im Wesentlichen parallel zu der Oberseite
(12) des Vibrationstrainingsgeräts (1) angeordnet ist, wobei die Federeinrichtung
im Wesentlichen eine Schrauben- oder Spiralfeder (36) ist, die auf der Achse (35)
des Deckels (34) so angeordnet ist, dass ein Ende (37) der Schrauben- oder Spiralfeder
(36) an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) gelagert ist und dass das andere
Ende (38) der Schrauben- oder Spiralfeder (36) an der Unterseite des Deckels (34)
gelagert ist und von unten gegen den Deckel (34) drückt.
9. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Platten- oder Gehäuseteil (10) an seiner Oberseite (12) und/oder an seinen
Seitenteilen mehrere Haltevorrichtungen (30), insbesondere Ausnehmungen (32), aufweist,
in die die Griffe (20) wahlweise in verschiedenen Stellungen derart eingreifen können,
insbesondere einsetzbar sind, dass sie von dem Nutzer in verschiedenen Stellungen
und/oder für verschiedene Trainingsanwendungen ergriffen werden können.
10. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Platten- oder Gehäuseteil (10) an seiner Oberseite (12) Haltevorrichtungen
(30) aufweist, mit denen die Griffe (20) in Eingriff bringbar sind, um von dem Nutzer
für Trainingszwecke ergriffen zu werden, und dass das obere Platten- oder Gehäuseteil
(10) an mindestens einem seiner Seitenteile Haltevorrichtungen (30) aufweist, mit
denen die Griffe (20) für Aufbewahrungszwecke in Eingriff bringbar sind, wenn sie
von dem Nutzer nicht für Trainingszwecke verwendet werden.
11. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) derart angebracht sind,
dass sie beweglich an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10), insbesondere an dessen
Oberseite (12) und/oder an dessen Seitenteilen, befestigt sind, wobei die Griffe (20)
in eine erste Stellung bewegbar sind, in der sie von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts
(1) für Trainingszwecke ergriffen werden können, und wobei die Griffe (20) in eine
zweite Stellung bewegbar sind, in der sie für Aufbewahrungszwecke an dem oberen Platten-
oder Gehäuseteil (10) verstaut sind, wenn sie von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts
(1) nicht für Trainingszwecke verwendet werden.
12. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Platten- oder Gehäuseteil (10) Ausnehmungen (50) aufweist, die eine zu
der Form der Griffe (20) im wesentlichen komplementäre Form haben, wobei die Griffe
(20) in der zweiten Stellung in den Ausnehmungen (50) untergebracht sind, und wobei
die Griffe (20) und die Ausnehmungen (50) komplementäre, zusammenarbeitende Verriegelungseinrichtungen
haben, die derart ausgebildet sind, dass die Griffe (20) in der ersten Stellung so
fixiert sind, dass sie von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts (1) für Trainingszwecke
ergriffen werden können, und dass die Griffe (20) aus der ersten Stellung gelöst werden
können, wenn sie in die zweite Stellung bewegt werden.
13. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Griffe (20) nebeneinander und mehrere entsprechende Ausnehmungen (50) an
dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) angebracht sind, die derart angeordnet und
ausgebildet sind, dass einzelne oder alle der mehreren Griffe (20) wahlweise gleichzeitig
in die erste Stellung gebracht werden können, so dass sie von dem Nutzer in verschiedenen
Stellungen und/oder für verschiedene Trainingsanwendungen ergriffen werden können.
14. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) und die Ausnehmungen (50) so ausgebildet sind, dass einer oder mehrere
Griffe (20) innerhalb der ihnen jeweils zugeordneten Ausnehmung (50) derart verschiebbar
oder verstellbar sind, dass der jeweils betroffene Griff (20) innerhalb der ihm zugeordneten
Ausnehmung (50) verschiedene erste Stellungen für verschiedene Trainingsanwendungen
einnehmen kann, wobei die Griffe (20) und die Ausnehmungen (50) komplementäre, zusammenarbeitende
Verriegelungseinrichtungen haben, die derart ausgebildet sind, dass die Griffe (20)
in der jeweiligen ersten Stellung so fixiert sind, dass sie von dem Nutzer des Vibrationstrainingsgeräts
(1) für Trainingszwecke ergriffen werden können, und dass die Griffe (20) aus der
jeweiligen ersten Stellung gelöst werden können, um in eine andere erste Stellung
für eine andere Trainingsanwendung oder Trainingsposition oder in die zweite Stellung
bewegt zu werden.
15. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) derart beweglich an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) befestigt
sind, dass sie an dessen Oberseite (12) und/oder an dessen Seitenteilen ein- und ausklappbar
sind, wobei die Griffe (20) in einer ersten, ausgeklappten Stellung von dem Nutzer
des Vibrationstrainingsgeräts (1) für Trainingszwecke ergriffen werden können, und
wobei die Griffe (20) in einer zweiten, eingeklappten Stellung für Aufbewahrungszwecke
an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) verstaut sind, wenn sie von dem Nutzer
des Vibrationstrainingsgeräts (1) nicht für Trainingszwecke verwendet werden.
16. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) in der ausgeklappten Stellung im Wesentlichen vertikal zu der Oberseite
(12) und/oder den Seitenteilen des oberen Platten- oder Gehäuseteils (10) angeordnet
sind, wobei die Griffe (20) ein von dem Nutzer zu ergreifendes Griffteil (26) aufweisen,
das im Wesentlichen horizontal zu der Oberseite (12) und/oder den Seitenteilen des
oberen Platten- oder Gehäuseteils (10) angeordnet ist.
17. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) in der ausgeklappten Stellung im Wesentlichen horizontal oder parallel
oder schräg zu der Oberseite (12) des oberen Platten- oder Gehäuseteils (10) angeordnet
sind.
18. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) derart beweglich an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) befestigt
sind, dass sie an dessen Oberseite (12) und/oder an dessen Seitenteilen ein- und ausschiebbar
sind, wobei die Griffe (20) in einer ersten, ausgeschobenen Stellung von dem Nutzer
des Vibrationstrainingsgeräts (1) für Trainingszwecke ergriffen werden können, und
wobei die Griffe (20) in einer zweiten, eingeschobenen Stellung für Aufbewahrungszwecke
an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) verstaut sind, wenn sie von dem Nutzer
des Vibrationstrainingsgeräts (1) nicht für Trainingszwecke verwendet werden.
19. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) im Wesentlichen vertikal zu der Oberseite (12) und/oder den Seitenteilen
ein- und ausschiebbar sind.
20. Vibrationstrainingsgerät (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) im Wesentlichen seitwärts von den Seitenteilen derart ein- und ausschiebbar
sind, dass die Griffe (20) in der ausgeschobenen Stellung im Wesentlichen horizontal
oder parallel oder schräg zu der Oberseite (12) des oberen Platten- oder Gehäuse-teils
(10) angeordnet sind.
21. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des oberen Platten- oder Gehäuseteils (12) im Wesentlichen in horizontaler
und/oder vertikaler Richtung und/oder einer Kombination der horizontalen und/oder
vertikalen Richtungen verläuft.
22. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Platten- oder Gehäuseteil (12) im Wesentlichen eine wippende oder kippende
Bewegung ausführt.
23. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (8) mindestens einen Motor aufweist.
24. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Platten- oder Gehäuseteil (5) im Wesentlichen still steht, wenn sich das
obere Platten- oder Gehäuseteil (10) gegenüber dem unteren Platten- oder Gehäuseteil
(5) bewegt.
25. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es Steuereinrichtungen (42) aufweist, durch die der Antriebsmechanismus (8) ein-
und ausgeschaltet und/oder die Intensität und/oder die Richtung der Bewegung und/oder
die Frequenz der Schwingung des oberen Platten- oder Gehäuseteils (10) gesteuert und/oder
ein Trainingsprogramm in das Vibrationstrainingsgerät (1) eingegeben und/oder ein
in diesem gespeichertes Trainingsprogramm abgerufen werden kann.
26. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Anzeigeeinrichtung (44) zum Anzeigen seiner Funktion und/oder seines Betriebszustands
und/oder seiner eingestellten Parameter und/oder des Ablaufs eines ausgewählten Trainingsprogramms
aufweist.
27. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der Ansprüche 25 oder 26 , dadurch gekennzeichnet, dass es mit einer Fernbedienungseinrichtung koppelbar ist, über die die Steuereinrichtungen
(42) betätigbar sind und/oder die eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen der Funktion
und/oder des Betriebszustands und/oder der eingestellten Parameter des Vibrationstrainingsgeräts
(1) und/oder des Ablaufs eines ausgewählten Trainingsprogramms aufweist.
28. Vibrationstrainingsgerät (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe (20) an dem oberen Platten- oder Gehäuseteil (10) lösbar anbringbar und
gleichzeitig derart ausgebildet sind, dass sie ein- und ausklappbar oder ein- und
ausschiebbar sind.