[0002] Beheizbare Pumpengehäuse werden beispielsweise für Waschmaschinen oder Geschirrspülmaschinen
benötigt, um das benötigte Fluid, typischerweise Wasser oder Waschlauge, auf die zur
Reinigung erforderliche Temperatur aufzuheizen. Zur Beheizung der Pumpengehäuse wird
ein Rohrheizkörper verwendet, der gut wärmeleitend außen an einem Gehäuseteil, bevorzugt
einem Blechteil, befestigt, insbesondere angelötet ist. Das Gehäuseteil ist dabei
beispielsweise ein Deckel, der eine Öffnung zum Anschließen einer Wasserleitung aufweist.
[0003] Zur Temperaturregelung und Temperaturüberwachung sind an dem Rohrheizkörper thermosensitive
Schaltungselemente angeordnet, beispielsweise ein Temperaturregler und eine Temperatursicherung,
etwa ein Schalter, der sich bei Überschreiten einer kritischen Temperatur öffnet und
den Heizstrom abschaltet.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie die Ankopplung
thermosensitiver Schaltungselemente bei einem beheizbaren Pumpengehäuseteil verbessert
werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein beheizbares Pumpengehäuseteil mit den im Anspruch 1
angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0006] Das Gehäuseteil kann ein Metallteil sein. Es kann ein Blech, insbesondere ein nichtrostendes
Edelstahlblech, enthalten oder daraus geformt sein. Der Rohrheizkörper kann auf der
Außenseite des Gehäuseteils angeordnet sein, welche dem Innenraum der Pumpe abgewandt
ist. Somit kommt der Rohrheizkörper mit dem im Innern der Pumpe befindlichen Fluid
nicht in Kontakt.
[0007] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass ein erstes thermosensitives Schaltungselement
auf einem ersten an den Rohrheizkörper wärmeleitend angekoppelten Trägerteil und ein
zweites thermosensitives Schaltungselement auf einem zweiten an den Rohrheizkörper
wärmeleitend angekoppelten Trägerteil angeordnet ist. Ein Trägerteil kann durch ein
Trägerblech gebildet werden. Ein gut wärmeleitendes Ankoppeln kann durch Verlöten
erreicht werden.
[0008] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das zweite Trägerteil
an dem Rohrheizkörper anliegt und ein Kontakt zu dem Gehäuseteil, auf dem der Rohrheizkörper
angeordnet ist, durch einen Luftspalt verhindert ist. Auf diese Weise können das erste
und das zweite Schaltungselement thermisch unterschiedlich angekoppelt werden. Beispielsweise
kann das erste Trägerteil für einen Temperaturregler sowohl an den Rohrheizkörper
als auch an das Gehäuseteil des Pumpengehäuseteils thermisch gekoppelt sein, um auch
in Abhängigkeit von der Fluidtemperatur schalten zu können, während das zweite Trägerteil
für eine Temperatursicherung nur an den Rohrheizkörper gekoppelt wird, um bei einer
Überhitzung möglichst schnell abschalten zu können.
[0009] Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das zweite thermosensitive
Schaltungselement sowohl an den Rohrheizkörper als auch an das Gehäuseteil wärmeleitend
angekoppelt, insbesondere angelötet, ist. Dazu kann das Schaltungselement an seiner
dem Gehäuseteil zugewandten Unterseite eine Trägerplatte aufweisen, die sowohl an
dem zweiten Trägerteil als auch an dem Gehäuseteil anliegt. Eine solche Trägerplatte
kann aus Blech sein. Möglich ist auch, dass das zweite thermosensitive Schaltungselement
über eine Befestigungslasche mit dem Gehäuseteil verbunden ist. Als weitere Variante
kann die Befestigungslasche einstückig mit dem zweiten Trägerteil ausgeführt sein,
wie dies beim ersten Trägerteil der Fall ist.
[0010] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass zwischen jedem thermosensitiven Schaltungselement
und dem jeweiligen Trägerteil jeweils eine Trägerplatte angeordnet ist.
[0011] Wenigstens eins der Trägerteile kann unter dem jeweiligen Schaltungselement, insbesondere
unter dessen Trägerplatte, eine Aussparung aufweisen, um die thermische Ankopplung
des betreffenden Schaltungselements zu reduzieren.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass aus den Trägerteilen
Befestigungsmittel zur Befestigung der thermosensitiven Schaltungselemente gebildet
sind. Vorteilhaft kann so auf separate Befestigungsmittel wie Schrauben oder ähnliches
verzichtet werden. Die Befestigungsmittel können beispielsweise als Niete oder Aufbiegungen
ausgebildet sein, beispielsweise U-förmig ausgeschnittene Laschen, die dann nach oben
gebogen und somit aufgestellt wurden. Die Niete und Aufbiegungen können beispielsweise
in Durchbrüche eingreifen, die an den Schaltungselementen bzw. deren Trägerplatten
ausgebildet sind. Niete werden dann in den Durchbrüchen verstemmt. Aufbiegungen können
nach dem Durchgreifen umgebogen und vorteilhaft an ihrem freien Ende am Trägerteil
festgeschweißt werden.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass jedes thermosensitive
Schaltungselement über wenigstens zwei Stellen an dem Trägerteil befestigt ist. Beispielsweise
kann das Trägerteil zwei oder mehr Niete oder Aufbiegungen aufweisen, mit denen das
Schaltungselement bzw. dessen Trägerplatte an ihm befestigt ist, um die Sicherheit
der Verbindung zu erhöhen.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Rohrheizkörper
Erhebungen zur Positionierung oder Fixierung des Trägerteils oder der Trägerteile
aufweist. Bevorzugt sind die Erhebungen aus dem Mantel des Rohrheizkörpers ausgeformt.
Die Erhebungen können in Aussparungen des oder der Trägerteile eingreifen, um dieses
zu positionieren oder zu fixieren, während es mit dem Rohrheizkörper verlötet wird.
Alternativ oder zusätzlich kann der Rohrheizkörper auch Vertiefungen aufweisen, in
die das Trägerteil eingreift, um positioniert oder fixiert zu werden. Dabei liegen
sich bevorzugt jeweils zwei Vertiefungen im Übergangsbereich von der Oberseite zu
den beiden Längsseiten gegenüber. Das Trägerteil kann dazu korrespondierende Laschen
aufweisen, die bevorzugt freigeschnitten und/oder abgebogen sind und die äußerst bevorzugt
endseitig angeordnet sind.
[0015] Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist zudem ein beheizbares Pumpengehäuseteil
mit einem Rohrheizkörper, der wärmeleitend an das Gehäuseteil angekoppelt ist, und
einem thermosensitiven Schaltungselement, das auf einem an den Rohrheizkörper wärmeleitend
angekoppelten Trägerteil befestigt ist, wobei das Trägerteil an dem Rohrheizkörper
und an dem Gehäuseteil, an den der Rohrheizkörper angekoppelt ist, anliegt. Aus dem
Trägerteil sind Befestigungsmittel zur Befestigung des thermosensitiven Schaltungselements
gebildet, beispielsweise Niete oder Aufbiegungen. Ein zweites thermosensitives Schaltungselement
oder ein zweites Trägerteil ist bei einem solchen Pumpengehäuseteil nicht erforderlich,
kann aber vorhanden sein.
[0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden an Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert. Gleiche und einander entsprechende
Komponenten sind darin mit übereinstimmendes Bezugszahlen bezeichnet. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein beheizbares Pumpengehäuseteil;
- Fig. 2
- das Pumpengehäuseteil mit thermosensitiven Schaltungselementen;
- Fig. 3
- eine Schnittansicht zu Fig. 2;
- Fig. 4
- eine weitere Schnittansicht zu Fig. 3;
- Fig. 5
- eine Detailansicht zu Fig. 3;
- Fig. 6
- eine Draufsicht des Pumpengehäuses;
- Fig. 7
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Rohrheizkörpers für ein Pumpengehäuseteil;
und
- Fig. 8
- der in Fig. 7 gezeigte Rohrheizkörper mit Trägerblechen für thermosensitive Schaltungselemente.
[0017] Das in den Figuren 1 bis 6 dargestellte Pumpengehäuseteil ist aus Metallblech 1 geformt,
auf das ein gebogener Rohrheizkörper 2 aufgelötet ist. Das Pumpengehäuseteil kann
beispielsweise ein Deckel sein, der aus einem Blechzuschnitt geformt ist und eine
Öffnung 3 für eine anzuschließende Flüssigkeitsleitung aufweist.
[0018] Auf den Rohrheizkörper 2 sind als Trägerteile Trägerbleche 6a, 6b aufgelötet, die
jeweils ein thermosensitives Schaltungselement 7a, 7b tragen. Das erste Schaltungselement
7a ist ein Temperaturregler und ist auf dem ersten Trägerteil 6a befestigt. Das zweite
Schaltungselement 7b ist als Temperatursicherung ausgeführt und ist auf dem zweiten
Trägerteil 6b befestigt. Um das Auflöten der Trägerbleche 6a, 6b zu erleichtern, weist
der Rohrheizkörper 2 mehrere Erhebungen 5 auf, die in Aussparungen 6.1 der Trägerbleche
6a, 6b eingreifen. Die Trägerbleche 6a, 6b werden durch die Erhebungen 5 beim Lötvorgang
fixiert. Ein erstes Trägerblech 6a liegt sowohl an dem Rohrheizkörper 2 als auch an
dem Blech 1 an, während das zweite Trägerblech 6b nur an dem Rohrheizkörper 2 anliegt
und von dem Blech 1 durch einen Luftspalt 11, siehe Fig. 3, getrennt ist. Die beiden
thermosensitiven Schaltungselemente 7a, 7b sind somit thermisch unterschiedlich stark
an den Rohrheizkörper 2 bzw. das Blech 1 gekoppelt. Die thermische Ankopplung an den
Rohrheizkörper 2 kann zusätzlich reduziert werden, indem mindestens eines der Trägerbleche
6a, 6b Aussparungen (nicht gezeigt) aufweist, um die Kontaktfläche mit dem Schaltungselement
7a, 7b bzw dessen Trägerplatte 9 oder auch dem Rohrheizkörper 2 zu reduzieren. Ein
Trägerblech 6a, 6b kann auch so geformt sein, dass sich zwischen einem Teil eines
Trägerblechs und dem Rohrheizkörper 2 ein Luftpolster 6.2 befindet, während ein anderer
Teil des Trägerblechs an dem Rohrheizkörper 2 anliegt, wie dies beim Trägerblech 6a
in Fig. 4 gezeigt ist. Hier liegt das Trägerblech 6a mit seinen äußeren Bereichen
6.4, die auch die Aussparungen 6.1 aufweisen, an dem Rohrheizkörper 2 an und weist
unter dem erhöhten Mittelteil 6.5 das Luftpolster 6.2 auf. Weiterhin ist im Bereich
des erhöhten Mittelteils 6.5 eine Befestigungslasche 6.3 angeordnet, die durch Verlöten
thermisch mit dem Blech 1 verbunden ist.
[0019] Bei den thermosensitiven Schaltungselementen 7a, 7b kann an der Unterseite eine Trägerplatte
9 angeordnet sein. Die Trägerplatten 9 sind an den Trägerblechen 6a, 6b mittels Befestigungsmitteln
10 befestigt, die aus den Trägerblechen 6a, 6b geformt sind. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die Befestigungsmittel 10 als Niete ausgebildet, die in Durchbrüchen der Trägerplatten
9 verstemmt sind. Alternativ können die Befestigungsmittel beispielsweise auch Aufbiegungen
sein, die Durchbrüche der Trägerplatten 9 durchgreifen, zu dem jeweiligen Trägerblech
hin zurückgebogen und dann an diesem wieder befestigt wurden, beispielsweise verschweißt.
Jedes Befestigungsblech bildet mehrere Befestigungsmittel 10, damit die Trägerplatten
9 und damit die thermosensitiven Schaltungselemente 7 an zwei oder mehr Stellen an
dem Trägerblech befestigt sind.
[0020] Der Rohrheizkörper 2 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einer Ringnut
angeordnet. Anstelle einer Ringnut kann auch eine C-förmige Nut vorgesehen sein, also
eine gebogene Nut, die keinen vollständigen Ring bildet. An ihren Enden kann die C-förmige
Nut geradlinige Abschnitte aufweisen oder auch dort gekrümmt sein.
[0021] Wie insbesondere die Figuren 3 bis 5 zeigen, hat der Rohrheizkörper 2 eine Oberseite,
eine Unterseite und die Oberseite mit der Unterseite verbindende Längsseiten. Die
radial innere Längsseite und die Unterseite sind mit dem Blech 1 verlötet und deshalb
mit dem Blech 1 in gutem Wärmekontakt. Die radial äußere Längsseite steht dagegen
mit dem Blech 1 nicht in Kontakt. Dabei ist die Angabe "radial" auf den Radius des
gebogenen Rohrheizkörpers 2 bezogen. Zwischen der radial äußeren Wand der Ringnut
und der radial äußeren Längsseite des Rohrheizkörpers 2 ist ein Abstand 12, um den
Wärmeeintrag in den radial äußeren Randbereich des Pumpengehäuseteils zu reduzieren
und die Temperaturbelastung von dort angeordneten Dichtungen 8 und auf angrenzende
Pumpengehäuseteile 13, die aus Kunststoff bestehen können, zu begrenzen.
[0022] Zur Wärmeübertragung auf das Fluid wird die radial äußere Wand der Nut also nicht
benötigt. Anstatt in einer Nut kann der Rohrheizkörper 2 deshalb auch an einem ring-
oder C-förmigen Absatz des Blechs 1 angeordnet sein. Eine Nut hat im Vergleich zu
einem Absatz aber den Vorteil einer mechanischen Versteifung des Pumpengehäuseteils
und ist deshalb bevorzugt.
[0023] Die radial innere Längsseite des Rohrheizkörpers 2 verläuft von der Oberseite radial
nach außen zu der Unterseite. Die Längsseite ist also von der Oberseite hin zur Unterseite
radial nach außen geneigt. Der radial innere Rand der Oberseite ist somit radial einwärts
von dem radial inneren Rand der Unterseite angeordnet. Die beiden Blechflächen, die
mit der Unterseite und der radial inneren Längsseite des Rohrheizkörpers 2 zumindest
teilweise verlötet sind, definieren einen Winkel β, der in Figur 5 nicht eingezeichnet
ist. In Figur 5 ist dafür ein Winkel α eingezeichnet. Für diese beiden Winkel gilt
der Zusammenhang β = 180°-α. Der Winkel ß beträgt von 100° bis 160°, vorzugsweise
von 105° bis 145°, besonders bevorzugt von 110° bis 130°. Auf diese Weise lässt sich
die von dem Rohrheizkörper 2 erzeugte Wärme gut über eine relativ große Kontaktfläche
mit dem Blech 1 übertragen.
[0024] Die radial innere Längsseite hat in einer radialen Schnittansicht ebenso wie die
Unterseite die Form einer Linie, insbesondere eines Geradenabschnitts. Beispielsweise
kann die radial innere Längsseite konisch geformt sein. Die radial äußere Längsseite
kann ebenso wie die radial innere Längsseite geformt sein, also von der Oberseite
hin zur Unterseite radial nach außen geneigt, insbesondere parallel zu der radial
inneren Längsseite. Bevorzugt hat die radial äußere Längsseite aber eine andere Form
als die radial innere Längsseite. Beispielsweise kann die radial äußere Längsseite
senkrecht zur Unterseite verlaufen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel hat die
radial äußere Längsseite einen an die Unterseite angrenzenden Abschnitt, der senkrecht
zu ihr verläuft, und einen an die Oberseite angrenzenden Abschnitt, der von der Oberseite
hin zur Unterseite radial nach außen geneigt ist. Dieser an die Oberseite angrenzende
Abschnitt ist bevorzugt parallel zu der radial inneren Längsseite.
[0025] Wie insbesondere Fig. 5 zeigt, kann die Unterseite des Rohrheizkörpers 2 eine größere
Breite haben als die Längsseite. Die Oberseite des Rohrheizkörpers 2 ist im Wesentlichen
eben und parallel zur Unterseite, kann aber beispielsweise auch gewölbt oder schräg
zur Unterseite ausgebildet sein.
[0026] Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Rohrheizkörpers 2 für ein Pumpengehäuseteil.
Während bei dem in Fig.1 gezeigten Rohrheizkörper 2 Erhebungen 5 zur Befestigung der
Trägerbleche 6a, 6b vorgesehen sind, weist der in Fig. 7 gezeigte Rohrheizkörper 2
Vertiefungen 13 auf. Wie Fig. 8 zeigt, greifen Trägerteile, nämlich die Trägerbleche
6a, 6b, in diese Vertiefungen 13 ein. Auf diese Weise können die Trägerbleche 6a,
6b auf dem Rohrheizkörper 2 beim Löten positioniert werden.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Blech
- 2
- Rohrheizkörper
- 3
- Öffnung
- 4
- Anschlussbolzen
- 5
- Erhebung
- 6a
- erstes Trägerblech
- 6b
- zweites Trägerblech
- 6.1
- Aussparungen
- 6.2
- Luftpolster
- 6.3
- Befestigungslasche am ersten Trägerblech 6a
- 6.4
- äußere Bereiche
- 6.5
- Mittelteil
- 7a
- erstes Schaltungselement
- 7b
- zweites Schaltungselement
- 8
- Dichtung
- 9
- Trägerplatte
- 10
- Befestigungsmittel
- 11
- Luftspalt
- 12
- Abstand
- 13
- Vertiefung
1. Beheizbares Pumpengehäuseteil (1) mit
einem Rohrheizkörper (2), der wärmeleitend an das Gehäuseteil (1) angekoppelt ist,
und
einem thermosensitiven Schaltungselement (7a), das auf einem an den Rohrheizkörper
(2) wärmeleitend angekoppelten Trägerteil (6a) befestigt ist, wobei das Trägerteil
(6a) an dem Rohrheizkörper (2) und an dem Gehäuseteil (1), an den der Rohrheizkörper
(2) angekoppelt ist, anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites thermosensitives Schaltungselement (7b) auf einem zweiten an den Rohrheizkörper
(2) wärmeleitend angekoppelten Trägerteil (6b) befestigt ist.
2. Beheizbares Gehäuseteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Trägerteil (6b) an dem Rohrheizkörper (2) anliegt und ein Kontakt zu dem
Gehäuseteil (1), mit dem der Rohrheizkörper (2) verbunden ist, durch einen Luftspalt
(11) verhindert ist.
3. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer dem Gehäuseteil (1) zugewandten Unterseite mindestens eines der thermosensitiven
Schaltungselemente (7a, 7b) eine Trägerplatte (9) angeordnet ist.
4. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite thermosensitive Schaltungselement (7b) oder dessen Trägerplatte (9) sowohl
an dem zweiten Trägerteil (6b) als auch an dem Gehäuseteil (1) anliegt.
5. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite thermosensitive Schaltungselement (7b) oder dessen Trägerplatte (9) über
eine Befestigungslasche, insbesondere eine einstückig mit dem zweiten Trägerteil (6b)
ausgeführte Befestigungslasche, mit dem Gehäuseteil (1) verbunden ist.
6. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Trägerteilen (6a, 6b) Befestigungsmittel (10) zur Befestigung der thermosensitiven
Schaltungselemente (7a, 7b) gebildet sind.
7. Beheizbares Gehäuseteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (10) Niete oder Aufbiegungen sind.
8. Beheizbares Gehäuseteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Niete in Durchbrüchen der Schaltungselemente (7a, 7b) oder deren Trägerplatten
(9) verstemmt sind.
9. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes thermosensitive Schaltungselement (7a, 7b) über wenigstens zwei Stellen an
dem jeweiligen Trägerteil (6a, 6b) befestigt ist.
10. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrheizkörper (2) Erhebungen (5) zur Positionierung oder Fixierung mindestens
eines Trägerteils (6a, 6b) aufweist.
11. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrheizkörper (2) Vertiefungen (13) zur Positionierung oder Fixierung mindestens
eines Trägerteils (6a, 6b) aufweist.
12. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (1) und/oder ein Trägerteil (6a; 6b) aus Metall, insbesondere aus
Blech, besteht.
13. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem der Rohrheizkörper
(2) mit dem Gehäuseteil (1) und/oder einem Trägerteil (6a; 6b) verlötet ist.
14. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Trägerteil (6a, 6b) so geformt ist, dass sich zwischen einem Teil
(6.5) des Trägerteils (6a) und dem Rohrheizkörper (2) ein Luftpolster (6.2) befindet,
während ein anderer Teil (6.4) des Trägerteils (6a) an dem Rohrheizkörper (2) anliegt,
und dass von dem Teil (6.5) über dem Luftpolster (6.2) eine Befestigungslasche (6.3)
ausgeht, die wärmeleitend an das Gehäuseteil (1) angekoppelt, insbesondere mit diesem
verlötet, ist.
15. Beheizbares Gehäuseteil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Trägerteile (6a, 6b) eine Aussparung aufweist, die unter dem
jeweiligen Schaltungselement (7a, 7b) oder dessen jeweiliger Trägerplatte (9) angeordnet
ist.