[0001] Die Erfindung betrifft eine Tür für ein Haushaltskältegerät. Die Tür weist einen
plattenartigen Grundkörper und eine zum Grundkörper separate Abdeckplatte auf. Die
Abdeckplatte ist an dem Grundkörper zerstörungsfrei lösbar angeordnet. Mit der Abdeckplatte
ist eine frontseitige Außenseite des Grundkörpers zumindest bereichsweise abgedeckt.
Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Haushaltskältegerät mit zumindest einer
derartigen Tür.
[0002] Haushaltskältegeräte sind in vielfältigen Ausführungen bekannt. Sie weisen üblicherweise
ein Gehäuse auf, in dem zumindest ein Aufnahmeraum für Lebensmittel ausgebildet ist.
An dem Gehäuse ist darüber hinaus zumindest eine Tür schwenkbar angeordnet, um diesen
Aufnahmeraum frontseitig zu verschließen.
[0003] Eine derartige Tür ist üblicherweise mit einer Hülle beziehungsweise einer Schale
ausgebildet, die einen Innenraum aufweist, der mit einem thermisch isolierenden Material,
beispielsweise Isolationsschaum, gefüllt ist. Dieser Grundkörper der Tür, der durch
die Schale und insbesondere auch dieses thermische Isolationsmaterial gebildet ist,
stellt auch ein Türblatt dar.
[0004] Darüber hinaus ist es auch bekannt, dass zusätzlich zu einem derartigen Türblatt,
das den plattenartigen Grundkörper bildet, eine frontseitige Abdeckplatte angeordnet
ist. Diese kann bei spezifischen Ausführungen eine ebene Möbelfrontplatte sein. Diese
ist üblicherweise jedoch relativ schwer und dick aufgebaut und muss durch zusätzliche
Befestigungsvorrichtungen gehalten werden.
[0005] Darüber hinaus sind relativ dünne und filigrane Abdeckplatten bekannt, die beispielsweise
aus Metall oder Kunststoff sein können. So ist es aus der
DE 10 2013 211 471 A1 bekannt, eine derartige filigranere und somit mit geringerem Gewicht ausgebildete
Abdeckplatte an einem derartigen Grundkörper vorzusehen. Diese Abdeckplatte kann über
Klipse oder aber auch über eine Einhängevorrichtung befestigt werden. Die Einhängevorrichtung
ist jedoch dahingehend ausgebildet, dass an vertikalen Seitenrändern der Abdeckplatte
abgekantete U-förmige Profile ausgebildet sind, die dann in vertikale Aufnahmeschlitze
des Türblatts eingeschoben werden können. Durch eine derartige Ausgestaltung ist die
Ausrichtung der Abdeckplatte zum Grundkörper in Höhenrichtung und somit in vertikaler
Richtung schwieriger und es kann hier zu unerwünschten Positionstoleranzen, insbesondere
im Laufe der Lebensdauer des Haushaltskältegeräts, kommen.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte
Tür für ein Haushaltskältegerät sowie ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes
derartiges Haushaltskältegerät zu schaffen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Tür und ein Haushaltskältegerät gemäß den unabhängigen
Ansprüchen gelöst.
[0008] Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft eine Tür für ein Haushaltskältegerät. Die
Tür weist einen plattenartigen Grundkörper auf, der ein Türblatt darstellt. Vorzugsweise
weist der Grundkörper einen Innentür, eine Außentür sowie in einem Hohlraum dazwischen
angeordnetes thermisches Isolationsmaterial (z.B. PU-Schaum) auf. Denkbar ist, dass
der Grundkörper sämtliche für einen bestimmungsgemäßen Gebrauch der Tür notwendigen
Funktionen aufweist. Beispielsweise kann der Grundkörper zumindest einen Türgriff,
eine Türlagerung oder eine Türdichtung aufweisen. Darüber hinaus weist die Tür eine
zum Grundkörper separate Abdeckplatte auf. Die Abdeckplatte ist an dem Grundkörper
zerstörungsfrei lösbar angeordnet. Die Abdeckplatte deckt eine frontseitige Außenseite
des Grundkörpers zumindest bereichsweise ab. Möglich ist insbesondere, dass die Abdeckplatte
die frontseitige Außenseite vollständig oder zumindest im Wesentlichen vollständig
abdeckt. Unter Abdecken ist hierbei insbesondere zu verstehen, dass die abgedeckte
frontseitige Außenseite bzw. der abgedeckte Bereich durch einen Benutzer bei einem
bestimmungsgemäßen Gebrauch der Tür (umfassend Öffnen und Schließen der Tür) nicht
sichtbar ist.
[0009] Es ist vorgesehen, dass an einer Innenseite einer Frontplatte der Abdeckplatte ein
separates, flächiges und zusammendrückbares Füllelement angeordnet ist. Das Füllelement
stellt somit bezüglich der Frontplatte ein separates Bauteil dar. Dies ist dahingehend
besonders vorteilhaft, dass ein Volumenraum, der sich zwischen der Innenseite der
Frontplatte der Abdeckplatte und der Außenseite des Grundkörpers ergibt, diesbezüglich
gefüllt ist. Der Volumenraum kann insbesondere durch einen Spalt gebildet sein. Unerwünschte
Geräusche oder Verformungen der Frontplatte beim frontseitigen Andrücken können dadurch
vermieden werden. Neben einer entsprechenden Geräuschdämpfung ist dadurch auch eine
hohe Formstabilität der Frontplatte erreicht. Das Füllelement ist durch die Frontplatte
frontseitig, vorzugsweise vollständig, abgedeckt. Bei einem bestimmungsgemäßen Gebrauch
der Tür, ist das Füllelement somit für einen Benutzer, vorzugsweise vollständig, nicht
sichtbar. Das Füllelement ist insbesondere in Richtung senkrecht zu seiner Haupterstreckungsebene
elastisch verformbar.
[0010] Die Abdeckplatte kann auch als Abdeckung oder Abdeckelement oder Frontabdeckung bezeichnet
werden. Die Abdeckplatte ist insbesondere wannenartig ausgebildet und kann somit als
eine frontseitige und zumindest bereichsweise randseitige Einfassung des Grundkörpers
angeordnet sein.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Füllelement aus einem Material
besteht oder ein Material aufweist, welches ein um einen Faktor von zumindest 5, vorzugsweise
zumindest 10, weiter vorzugsweise zumindest 50, höheres Elastizitätsmodul aufweist
als das Material der Frontplatte der Abdeckplatte.
[0012] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Füllelement aus einem Material
besteht oder ein Material aufweist, welches eine um einen Faktor von zumindest 2,
vorzugsweise zumindest 5, weiter vorzugsweise zumindest 10, geringer Dichte aufweist
als das Material der Frontplatte der Abdeckplatte.
[0013] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Füllelement aus Kunststoff besteht.
Das Füllelement kann durch einen Schaumstoff gebildet sein. Das Füllelement kann eine
Zellstruktur, insbesondere eine offenzellige Struktur, aufweisen. Hierdurch sind gute
Dämpfungseigenschaften bei einem niedrigen Gewicht gewährleistet.
[0014] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Füllelement ein Vlies ist.
[0015] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Frontplatte der Abdeckplatte
aus Metall besteht. Insbesondere kann die Frontplatte durch ein Metallblech gebildet
sein. Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Füllelement stoffschlüssig
mit der Frontplatte der Abdeckplatte verbunden ist. Da eine Demontage des Füllmateriales
von der Frontplatte nicht notwendig ist, kann das Füllelement zerstörungsfrei unlösbar
mit der Frontplatte verbunden sein. Denkbar ist, dass das Füllelement auf die Frontfläche
geklebt ist. Denkbar ist auch, dass das Füllelement in einem verformbaren, z.B. flüssigen
Zustand, auf die Frontplatte aufgebracht wird, und danach erstarrt.
[0016] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Füllelement durch einen flächigen
Körper gebildet ist. Zwei, vorzugsweise in einer Ebene liegende, Haupterstreckungsrichtungen
des Füllmaterials sind somit um ein vielfaches größer als eine Dicke des Füllmaterials.
Eine Dicke des Füllmaterials beträgt vorzugsweise weniger als 2 cm, weiter vorzugsweise
weniger als 1 cm und weiter vorzugsweise weniger als 0,5 cm.
[0017] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Montage der Abdeckplatte an
den Grundkörper und/oder die Demontage der Abdeckplatte von dem Grundkörper werkzeuglos
möglich ist. Insbesondere kann die Anordnung der Abdeckplatte an dem Grundkörper durch
formschlüssige und/oder durch kraftschlüssige Verbindungsmittel erfolgen. Es kann
vorgesehen sein, dass die Montage und die Demontage der Abdeckplatte an dem Grundkörper
durch einen Benutzer möglich ist.
[0018] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Abdeckplatte an einem in Höhenrichtung
der Tür betrachtet oberen Rand einen Einhängehaken auf, mit welchem die Abdeckplatte
von oben in eine erste Aussparung des Grundkörpers eingehängt ist, aufweist. Dadurch
ist eine besonders einfache und positionssichere Anhängung der Abdeckplatte ermöglicht.
[0019] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Abdeckplatte an einem unteren
Rand eine Einstecklasche aufweist, mit welcher die Abdeckplatte von vorne in eine
weitere Aussparung des Grundkörpers eingesteckt ist. Durch eine derartige Ausgestaltung
wird an zumindest zwei separaten und gegenüberliegenden Randbereichen der Abdeckplatte
eine Befestigung an dem Grundkörper ermöglicht, die in Höhenrichtung positionsstabil
ist. Darüber hinaus sind diese beiden Verbindungsbereiche in unterschiedliche Raumrichtungen
orientiert. Insbesondere ist hier vorgesehen, dass der obere Einhängehaken in Höhenrichtung
orientiert ist und somit in dieser Höhenrichtung von oben kommend in die erste Aussparung
eintaucht und dort eingehängt ist. Die Einstecklasche hingegen ist in Tiefenrichtung
der Tür orientiert und somit erstreckt sie sich in Tiefenrichtung in diese zweite
Aussparung. Neben einer sicheren Positionierung und Höhenfixierung der Abdeckplatte
an dem Grundkörper ist auch ein einfache und schnelle Montage ermöglicht. Denn es
kann zunächst die Abdeckplatte mit dem zumindest einen oberen Einhängehaken von oben
in die erste Aussparung eingehängt werden und dann durch ein Hinschwenken der Abdeckplatte
an die Außenseite die untere Einstecklasche in die zweite Aussparung, die in Tiefenrichtung
nach vorne hin offen ist, eingesteckt werden.
[0020] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass eine derartige Einstecklasche nicht
vorhanden ist. Dann endet die Abdeckplatte am unteren Rand mit einem unteren Rand
der Frontplatte. Dieser untere Rand der Frontplatte erstreckt sich dann in der Ebene
der Frontplatte. Eine Verformung der Frontplatte durch Fertigungstoleranzen der Lage
der Einstecklasche und/oder der Aussparung im Grundkörper können dadurch vermieden
werden. Darüber hinaus ist durch eine derartige Ausführung die Montage, insbesondere
im unteren Bereich, der Abdeckplatte vereinfacht.
[0021] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass dieser untere Rand frei stehend
ist und der Rand somit nicht auf einer anderen Komponente der Tür aufsitzt und/oder
ein Spalt zwischen dem Rand und der anderen Komponente der Tür ausgebildet sein. Auch
dadurch können unerwünschte Verformungen der Frontplatte vermieden werden.
[0022] Ist eine untere Türabschlussleiste an der Tür vorhanden, kann der untere Rand der
Frontplatte einen Höhenabstand dazu aufweisen und/oder ein Spalt zwischen dem Rand
und der Türabschlussleiste ausgebildet sein.
[0023] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der streifenartige Einhängehaken,
der einstückig mit der Abdeckplatte ausgebildet ist, als Abkantung von einem von einer
Frontplatte der Abdeckplatte abstehenden und umgebogenen Dachstreifen ausgebildet
ist. Es wird somit erreicht, dass der Einhängehaken nicht direkt an der in einer vertikalen
Ebene oder im Wesentlichen in einer vertikalen Ebene sich erstreckenden Frontplatte
der Abdeckplatte angeordnet ist, sondern in Tiefenrichtung nach hinten beabstandet
dazu orientiert ist. Durch den durch eine Umbiegung erzeugten Dachstreifen, der sich
im Wesentlichen dann in einer Ebene erstreckt, die durch die Tiefenrichtung und die
Breitenrichtung der Tür aufgespannt ist, wird dann das Einhängen in die erste Aussparung
erleichtert. Darüber hinaus dient der Dachstreifen dann auch als Auflageelement an
einem oberen Bereich des Grundkörpers, wodurch die Einbringung und Halterung des Einhängehakens
in der ersten Aussparung auch noch stabilisiert ist. Diesbezüglich werden dann die
Gewichtskräfte der Abdeckplatte über den dann deutlich größeren Dachstreifen übertragen,
sodass der diesbezüglich kleinere und filigranere Einhängehaken nicht unerwünscht
mit großen Kräften beaufschlagt ist. Darüber hinaus kann durch eine derartige Ausgestaltung
die erste Aussparung auch relativ klein dimensioniert sein, da sie nur einen relativ
kleinen, nämlich streifenartig beziehungsweise stiftartigen, Einhängehaken aufnehmen
muss.
[0024] Dieser Dachstreifen, der als Umbiegung beziehungsweise Abkantung an der Frontplatte
ausgebildet ist, erstreckt sich gemäß einer Ausführungsform in Breitenrichtung über
zumindest 50 %, insbesondere zumindest 80 %, vorzugsweise über die gesamte Breite
des oberen Rands der Abdeckplatte und somit über den oberen Rand der Frontplatte.
Dadurch wird auch eine hohe Stabilität geschaffen und insbesondere auch die Frontplatte
selbst zumindest im oberen Bereich stabilisiert. Eine höhere Verwindungssteifigkeit
bzw. Knicksteifigkeit werden dadurch erreicht.
[0025] Es kann auch vorgesehen sein, dass der Einhängehaken nicht vorhanden ist und nur
der zumindest eine Dachstreifen ausgebildet ist.
[0026] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Einstecklasche als Abkantung
an der Frontplatte der Abdeckplatte ausgebildet ist. Die Abkantung schließt somit
direkt an die Frontplatte an. Vorzugsweise erstreckt sich diese Einstecklasche in
Tiefenrichtung der Tür und ist somit vorzugsweise in einem rechten Winkel oder im
Wesentlichen in einem rechten Winkel zur Frontplatte orientiert. Die Einstecklasche
ist streifenartig ausgebildet und erstreckt sich vorzugsweise über zumindest 50 %,
insbesondere zumindest 80 %, vorzugsweise über die gesamte Breite der Frontplatte
der Abdeckplatte. Dadurch wird ein möglichst großflächiges Einstecken der Abdeckplatte
in einem unteren Bereich des Grundkörpers ermöglicht. Da auch hier dann entsprechende
Gewichtskräfte der Abdeckplatte auf dieser Einstecklasche lasten, ist deren deutliche
Vergrößerung gegenüber dem Einhängehaken vorteilhaft, um diese Gewichtskräfte stabiler
aufnehmen zu können.
[0027] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass in der ersten Aussparung zusätzlich
ein weiteres Funktionselement des Haushaltskältegeräts aufgenommen ist. Dies ist eine
weitere hervorzuhebende Ausführung, da somit eine Aussparung für das Aufnehmen des
Einhängehakens verwendet wird, die ohnehin an der Tür ausgebildet ist. Diese erste
Aussparung ist dann in diesem Ausführungsbeispiel zur multikomponentigen Aufnahme
mehrerer Bauteile ausgebildet. Dadurch wird auch Bauraum eingespart und die Stabilität
des Grundkörpers weiterhin hoch gehalten. Denn es muss keine separate zusätzliche
Aussparung, die nur für den Einhängehaken vorgesehen ist, ergänzend ausgebildet werden.
[0028] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass das weitere Funktionselement ein
Kabel oder ein Türanschlag ist. Diese erste Aussparung kann dann beispielsweise als
Kabelkanal dienen, in dem zusätzlich dann der Einhängehaken angeordnet ist. Ein Kabel
kann beispielsweise zur Tür verlegt werden, um ein darin befindliches Display oder
eine Bedienvorrichtung mit Energie und/oder Daten versorgen zu können. Darüber hinaus
können auch weitere Kabel verlegt sein, die beispielsweise eine Spendereinheit zur
Ausgabe von Wasser und/oder Eis, die teilweise in der Tür angeordnet ist, mit elektrischer
Energie und/oder Daten versorgen zu können. Ebenso ist es möglich, dass in dieser
Aufnahme auch Schläuche für flüssige oder gasförmige Medien verlegt werden können.
[0029] Bezüglich der Funktionseinheit eines Türanschlags kann dieser als Öffnungsbegrenzer
ausgebildet sein und somit die Schwenkweite der Tür begrenzen.
[0030] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Abdeckplatte
in Höhenrichtung der Tür betrachtet mit einem Abstand zu einem unteren Rand des Grundkörpers
endet. Damit ist eine Ausführung realisiert, bei welcher die Abdeckplatte die Außenseite
des Grundkörpers frontseitig nicht vollständig bedeckt, sondern insbesondere in diesem
unteren Bereich dann auch diese Außenseite des Grundkörpers nach vorne hin bereichsweise
freiliegt. Dies kann insbesondere dann vorteilhaft sein, um die Zugänglichkeit zu
anderen Komponenten zu verbessern, beispielsweise zu einer weiteren Tür, die in vertikaler
Richtung unterhalb der genannten Tür an dem Haushaltskältegerät angeordnet ist. Nicht
zuletzt ist dadurch auch eine sehr vorteilhafte, mechanisch stabile Anbringung der
Einstecklasche in der weiteren beziehungsweise zweiten Aussparung am Grundkörper ermöglicht.
Vorzugsweise beträgt dieser in Höhenrichtung bemessene Abstand von dem unteren Rand
der Abdeckplatte zum unteren Rand des Grundkörpers weniger als 5 cm, insbesondere
weniger als 3 cm, insbesondere jedoch mehr als 1 cm.
[0031] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass an einer der Außenseite
des Grundkörpers zugewandten Innenseite der Frontplatte der Abdeckplatte zumindest
ein Magnetstreifen zum magnetischen Halten der Frontplatte an der Außenseite angeordnet
ist. Es wird bei dieser Ausführung dann insbesondere zusätzlich zu der Einstecklasche
und dem Einhängehaken eine magnetische Halterung realisiert, die insbesondere die
großflächige Frontplatte örtlich spezifisch positioniert und sicher an dem Grundkörper,
insbesondere der Außenseite des Grundkörpers, hält. Durch einen Magnetstreifen wird
dann auch orientierungsmäßig und flächenmäßig eine spezifizierte magnetische Halterung
erreicht, die diese genannten Vorteile begünstigt. Der zumindest eine Magnetstreifen
kann durch eine stoffschlüssige Verbindung, insbesondere Klebeverbindung, mit der
Frontpatte des Grundkörpers verbunden.
[0032] Eine Streifengeometrie ist insbesondere dadurch charakterisiert, dass eine Länge
des Magnetstreifens größer ist als dessen Breite. Insbesondere ist diese Länge um
zumindest das Doppelte größer als die Breite. Insbesondere ist die Länge, um zumindest
das Dreifache, insbesondere zumindest das Zehnfache, größer als die Breite.
[0033] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Magnetstreifen bzw. die Magnetstreifen
rahmenartig ausgebildet ist bzw. sind und zumindest teilweise umlaufend ausgebildet
ist bzw. sind. Die örtlich spezifische Halterung, gerade bei einer größeren Frontplatte,
ist dadurch verbessert.
[0034] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Magnetstreifen bzw. die Magnetstreifen
vollständig umlaufend ausgebildet ist bzw. sind und somit einen geschlossenen Rahmen
bildet bzw. bilden. Dadurch ist das sichere Halten der Frontplatte an der Außenseite
des Grundkörpers in besonderem Maße vorteilhaft. Darüber hinaus kann gerade durch
diese streifenartige und dann auch Rahmengestalt des Magnetstreifens ein weiterer
Flächenbereich der Frontplatte anderweitig genutzt werden, beispielsweise zum Anbringen
von weiteren zusätzlichen separaten Komponenten. Dadurch wird die Funktionalität nochmals
erhöht.
[0035] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Magnetstreifen bzw. die Magnetstreifen
das flächige Füllelement zumindest bereichsweise rahmenartig umgibt bzw. umgeben.
[0036] Gemäß einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass im montierten Zustand das Füllelement
in Tiefenrichtung der Tür betrachtet durch den Magnetstreifen komprimiert ist. Hierdurch
wird zuverlässig eine Dämpfung der Abdeckplatte erreicht.
[0037] Bei dem oben genannten Aspekt kann auch vorgesehen sein, dass entweder nur der zumindest
eine Einhängehaken oder nur die Einstecklasche vorhanden ist. Möglich ist es dann
auch, dass dann, wenn am oberen Rand nur zumindest ein Einhängehaken vorhanden ist,
die weitere Befestigung der Abdeckplatte, insbesondere im unteren Bereich, mit einem
Magnetstreifen beispielsweise erfolgt. Bei einer alternativen Ausführung kann vorgesehen
sein, dass dann, wenn im unteren Bereich der Abdeckplatte die Einstecklasche vorhanden
ist, im oberen Bereich die Befestigung mit magnetischen Haltekräften erfolgt, wenn
der Einhängehaken nicht vorhanden ist.
[0038] Es ist bei einem weiteren unabhängigen Aspekt der Erfindung vorgesehen, dass eine
Tür für ein Haushaltskältegerät mit einem plattenartigen Grundkörper und mit einer
zum Grundkörper separaten Abdeckplatte ausgebildet ist. Die Abdeckplatte ist an dem
Grundkörper zerstörungsfrei lösbar angeordnet. Eine frontseitige Außenseite des Grundkörpers
ist durch die Abdeckplatte bereichsweise abgedeckt. Die Abdeckplatte ist in Höhenrichtung
der Tür betrachtet vorzugsweise mit einem Abstand zu einem unteren Rand des Grundkörpers
endend angeordnet. Dies bedeutet, dass in Höhenrichtung betrachtet ein unterer Rand
der Abdeckplatte vorzugsweise höherliegend angeordnet ist, als der untere Rand des
Grundkörpers. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass an dem unteren Rand der Abdeckplatte
eine Einstecklasche angeordnet ist, die insbesondere in Tiefenrichtung orientiert
ist, und in eine Aussparung, die in Tiefenrichtung nach vorne hin offen ist und an
dem Grundkörper, insbesondere der frontseitigen Außenseite, ausgebildet ist, eingesteckt
ist. Durch eine derartige Ausgestaltung ist eine einfache Befestigung der Abdeckplatte
an dem Grundkörper ermöglicht und die Zugänglichkeit in diesen unteren Bereich erleichtert.
[0039] Ein weiterer unabhängiger Aspekt der Erfindung betrifft eine Tür für ein Haushaltskältegerät,
die einen plattenartigen Grundkörper und eine zum Grundkörper separate Abdeckplatte
aufweist. Die Abdeckplatte ist an dem Grundkörper zerstörungsfrei lösbar angeordnet.
Die Abdeckplatte deckt frontseitig eine Außenseite des Grundkörpers bereichsweise
ab. Die Abdeckplatte weist an einem in Höhenrichtung der Tür betrachtet oberen Rand
einen Einhängehaken auf, mit welchem die Abdeckplatte von oben in eine erste Aussparung
des Grundkörpers eingehängt ist.
[0040] Ein weiterer unabhängiger Aspekt der Erfindung betrifft eine Tür für ein Haushaltskältegerät,
die einen plattenartigen Grundkörper und eine zum Grundkörper separate Abdeckplatte
aufweist. Die Abdeckplatte ist an dem Grundkörper zerstörungsfrei lösbar angeordnet.
Die Abdeckplatte deckt frontseitig eine Außenseite des Grundkörpers bereichsweise
ab. An einer der Außenseite des Grundkörpers zugewandten Innenseite der Frontplatte
der Abdeckplatte ist zumindest ein Magnetstreifen zum magnetischen Halten der Frontplatte
an der Außenseite angeordnet.
[0041] Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Haushaltskältegerät mit einer Tür gemäß
den oben genannten Aspekten.
[0042] Ausführungsformen des oben genannten ersten Aspekts der Erfindung sind auch als vorteilhafte
Ausführungsformen der weiteren genannten unabhängigen Aspekte einer Tür anzusehen.
[0043] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und
bestimmungsgemäßem Anordnen der Tür des Geräts und bei einem dann insbesondere vor
der Tür bzw. dem Gerät stehenden und in Richtung der Tür bzw. des Geräts blickenden
Beobachter gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
[0044] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung
verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen
von der Erfindung als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit
gezeigt und erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den
erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen
und Merkmalskombinationen als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines
ursprünglich formulierten unabhängigen Anspruchs aufweisen.
[0045] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Haushaltskältegeräts;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung von Türen des Haushaltskältegeräts gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine perspektivische Schnittdarstellung durch einen Teilbereich einer Tür, wie sie
in Fig. 2 gezeigt ist;
- Fig. 4
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines Teilbereichs der anderen Tür der Darstellung
in Fig. 2;
- Fig. 5
- eine perspektivische Schnittdarstellung durch einen Teilbereich der Tür, wie sie in
Fig. 4 in einem dazu unterschiedlichen Bereich gezeigt ist; und
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung einer Innenseite einer Frontplatte einer Abdeckung einer
Tür mit daran angeordneten Magnetstreifen und einem flächigen Füllelement.
[0046] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0047] In Fig. 1 ist in einer vereinfachten Darstellung ein Haushaltskältegerät 1 gezeigt,
welches zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln ausgebildet ist. Das Haushaltskältegerät
1 kann ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät sein.
Das Haushaltskältegerät 1 weist ein Gehäuse 2 auf, in dem zumindest ein Aufnahmeraum
für Lebensmittel ausgebildet ist, hier insbesondere zwei separate Aufnahmeräume für
Lebensmittel, ausgebildet sind. Die Aufnahmeräume können beispielsweise ein Kühlfach
und ein Gefrierfach sein. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel, welches keinesfalls
abschließend zu verstehen ist, sind diese Aufnahmeräume in Höhenrichtung (y-Richtung)
des Haushaltskältegeräts 1 übereinander ausgebildet. Zum frontseitigen Verschließen
eines oberen Aufnahmeraums ist hier eine Tür 3 vorgesehen, die schwenkbar an dem Gehäuse
2 angeordnet ist. Darunter liegend ist eine weitere separate Tür 4 schwenkbar an dem
Gehäuse 2 angeordnet, die zum Verschließen des weiteren Aufnahmeraums frontseitig
angeordnet ist. Die Tür 4 kann beispielsweise auch als Schublade ausgebildet sein
und in Tiefenrichtung (z-Richtung) des Haushaltskältegeräts 1 hin- und herschiebbar
sein.
[0048] In Fig. 2 sind die Türen 3 und 4 gezeigt. Die Tür 3 weist einen plattenartigen Grundkörper
5 auf, der ein Türblatt darstellt. Dieser Grundkörper 5 ist allgemein betrachtet mit
einer Hülle ausgebildet, in der ein Volumenraum vorhanden ist, der mit einem thermischen
Isolationsmaterial, beispielsweise Isolationsschaum, gefüllt ist. Separat zu einem
derart ausgebildeten Grundkörper 5 weist die Tür 3 eine separate Abdeckplatte 6 auf.
Die Abdeckplatte 6 ist frontseitig an dem als Türblatt ausgebildeten Grundkörper 5
zerstörungsfrei lösbar angeordnet. Die Abdeckplatte 6 weist eine großflächige Frontplatte
7 auf, die in Tiefenrichtung betrachtet eine frontseitige Außenseite 8 (Fig. 5) des
Grundkörpers 5 zumindest bereichsweise abdeckt. Entsprechendes ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
auch bei der weiteren Tür 4 vorgesehen, die einen plattenartigen Grundkörper 9 aufweist,
der entsprechend aufgebaut ist, wie der plattenartige Grundkörper 5. Auch hier ist
dann zusätzlich eine separate Abdeckplatte 10 vorgesehen, die eine Frontplatte 11
aufweist.
[0049] In Fig. 3 ist eine perspektivische Schnittdarstellung durch die Tür 4 gemäß Fig.
2 gezeigt. Es ist hier das Türblatt in Form des Grundkörpers 9 zu erkennen. Dieser
Grundkörper 9 weist die bereits angesprochene Hülle 12 auf, die diesen ebenfalls genannten
Zwischenraum 13 begrenzt. Dieser Zwischenraum 13 ist hier der Übersichtlichkeit dienend
noch nicht mit dem genannten thermischen Isolationsmaterial gefüllt.
[0050] Eine frontseitige Außenseite 14 dieses Grundkörpers 9 ist durch die Abdeckplatte
10, insbesondere die Frontplatte 11, abgedeckt. Die Abdeckplatte 10 weist an einem
oberen Rand 15 zumindest einen Einhängehaken 16 auf, der in eine Aussparung 17 des
Grundkörpers 9 von oben her eingehängt ist. Diese erste Aussparung 17 der Tür 4 ist
in einem Dach 18 der Hülle 12 ausgebildet. Wie zu erkennen ist, erstreckt sich der
Einhängehaken 16 in Höhenrichtung betrachtet von oben her in diese nach oben offene
Aussparung 17. Der Einhängehaken 16, der laschenartig beziehungsweise stiftartig geformt
ist, ist somit in vertikaler Richtung und somit in Höhenrichtung orientiert.
[0051] Wie zu erkennen ist, ist die erste Aussparung 17 in Tiefenrichtung (z-Richtung) gegenüber
der Außenseite 14 nach hinten zurückversetzt in dem Dach 18 ausgebildet.
[0052] Vorteilhaft ist es, wenn der Einhängehaken 16 beabstandet zur Frontplatte 11 sich
erstreckt, wobei dies insbesondere durch einen umgebogenen beziehungsweise abgekanteten
Streifen bzw. Dachstreifen 19 der Abdeckplatte 10 erreicht ist. Dieser Dachstreifen
19 erstreckt sich insbesondere in Tiefenrichtung und über die gesamte Breite (x-Richtung)
der Frontplatte 10. Wie zu erkennen ist, ist durch diesen Dachstreifen 19 und den
Einhängehaken 16 die Abdeckplatte 10 von oben an dem Grundkörper 9 eingehängt. Der
Dachstreifen 19 liegt auf dem Dach 18 von oben auf. Es kann auch eine Ausführung vorgesehen
sein, bei welcher nur der zumindest eine Dachstreifen 19 ausgebildet ist kein Einhängehaken
16 ausgebildet ist.
[0053] Wie bei diesem Zwischenmontagezustand zu erkennen ist, ist die Frontplatte 11 auch
schräg gestellt zur Außenseite 14 angeordnet, da zunächst bisher nur der eingehängte
Zustand des Einhängehakens 16 in der ersten Aussparung 17 gegeben ist. Zur weiteren
vollständigen Befestigung der Abdeckplatte 10 an dem Grundkörper 9 wird die Abdeckplatte
10 in einem in Höhenrichtung betrachtet unteren Bereich, insbesondere an einem unteren
Rand 20 (Fig. 2), mit einer einstückig mit der Abdeckplatte 10 ausgebildeten Einstecklasche
an dem Grundkörper 9 befestigt. Diese Einstecklasche ist als umgebogener Streifen
an der Abdeckplatte 10 ausgebildet und erstreckt sich in Tiefenrichtung. Insbesondere
erstreckt sich diese Einstecklasche auch über die gesamte Breite der Abdeckplatte
10, insbesondere der Frontplatte 11.
[0054] In einer vorteilhaften Ausführung ist diese Einstecklasche nicht ausgebildet, so
dass die Abdeckplatte mit einem unteren Rand der Frontplatte 11 endet, wobei sich
dieser untere Rand dann in der Ebene der Frontplatte 11 erstreckt.
[0055] Bei der Darstellung in Fig. 3 ist auch zu erkennen, dass diese erste Aussparung 17
zur multikomponentigen Aufnahme ausgebildet ist. Neben der Aufnahme des Einhängehakens
16 ist in diese erste Aussparung 17 auch ein weiteres Funktionselement, hier eines
Türanschlags 21, vorgesehen. Durch diesen Türanschlag 21 ist insbesondere eine Schwenkweite
beziehungsweise eine Öffnungsweite der Tür 4 begrenzt. Zur Aufnahme des Einhängehakens
16 ist daher eine Aussparung 17 genutzt, die ohnehin an der Tür 4 vorhanden ist.
[0056] In Fig. 4 ist eine perspektivische Schnittdarstellung der oberen Tür 3 im oberen
Bereich gezeigt. Wie zu erkennen ist, ist hier eine entsprechende Befestigung der
frontseitigen Abdeckplatte 6 an dem Grundkörper 5 vorgesehen. Auch hier ist an einem
Dach 22 der Hülle 23 des Grundkörpers 5 ein Einhängehaken 24 in eine Aussparung 25,
die eine erste Aussparung ist, von oben eingehängt. Auch hier ist dieser Einhängehaken
24 vorzugsweise an einem horizontal orientierten Dachstreifen 26 der Abdeckplatte
6 einstückig angeformt, insbesondere durch ein Umbiegen beziehungsweise Abkanten.
Auch hier ist die erste Aussparung 25 insbesondere zur multikomponentigen Aufnahme
ausgebildet und weist neben dem Einhängehaken 24 die Funktion eines Kabelkanals beziehungsweise
Kabelschachts auf, in den zusätzlich zumindest ein Kabel und/oder ein Schlauch verlegt
sein kann. Auch hier kann in einer alternativen Ausführung der Einhängehaken 24 nicht
vorhanden sein.
[0057] Auch hier ist in einem gezeigten Zwischenraum 27 der Hülle 23 das vorhandene thermische
Isolationsmaterial nicht gezeigt.
[0058] In Fig. 5 ist die Tür 3 in einem unteren Bereich perspektivisch geschnitten gezeigt,
wobei, wie zu erkennen ist, an einem unteren Rand 28 der Abdeckplatte 6 eine Einstecklasche
29 einstückig angeformt ist. Diese Einstecklasche 29, wie sie auch bereits bei der
Ausführung zu Fig. 3 in einem Beispiel erläutert ist, dort jedoch noch nicht zu erkennen
war, ist hier in einem Beispiel entsprechend ausgebildet. Die Erläuterungen, wie sie
zu Fig. 5 und somit zur Tür 3 gegeben werden, gelten daher auch für die Abdeckplatte
10.
[0059] Die Einstecklasche 29 erstreckt sich insbesondere über die gesamte Breite der Abdeckplatte
6. Sie taucht in eine zweite Aufnahme 30, die an dem Grundkörper 5 ausgebildet ist,
frontseitig ein. Diese zweite Aufnahme 30 ist ein in Breitenrichtung orientierter
Schlitz, der in Tiefenrichtung nach vorne hin offen ist. Ausgehend von einem Montagezustand
der Abdeckplatte 6, wie er auch bereits zu Fig. 3 erläutert wurde, kann nach dem Einhängen
des zumindest einen Einhängehakens 24 von oben dann das Anschwenken der reversibel
verformbaren Abdeckplatte 6 zur Außenseite 8 hin erfolgen und somit dann das Einstecken
der nach hinten orientierten Einstecklasche 29 in die zweite Aufnahme 30 ermöglicht
werden.
[0060] Wie bei diesem spezifischen Ausführungsbeispiel in Fig. 5 zu erkennen ist, ist in
Höhenrichtung betrachtet dieser untere Rand 28 der Abdeckplatte 6 nach oben versetzt
zu einem unteren Rand 31 des Grundkörpers 5. Insbesondere beträgt dieser in Höhenrichtung
bemessene Abstand weniger als 5 cm, insbesondere weniger als 3 cm, aber mehr als 1
cm.
[0061] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Einstecklasche 29 nicht ausgebildet ist und
die untere Kante bzw. der untere Rand der Frontplatte 7 den Abschluss der Abdeckplatte
6 bildet. Ein Einstecken ist dann hier nicht vorgesehen, sondern die Frontplatte 7
ist dann am unteren Ende nach unten frei stehend angeordnet.
[0062] In Fig. 6 ist die Abdeckplatte 6 mit einer Innenseite 32 gezeigt, die der Außenseite
8 des Grundkörpers zugewandt ist. An dieser Innenseite 32 der Frontplatte 7 ist ein
Magnetstreifen 33 angeordnet, der somit länglich bzw. linienartig ausgebildet ist.
Der Magnetstreifen 33 ist hier insbesondere als teilweise umlaufender Rahmen ausgebildet
und benachbart zu vertikalen Seitenrändern sowie dem unteren Rand der Frontplatte
7 angeordnet. Im oberen Bereich ist ein weiterer Magnetstreifen 34 angeordnet. Darüber
hinaus ist an dieser Innenseite 32 ein flächiges, separates Füllelement 35 angeordnet,
welches reversibel zusammendrückbar ist. Das Füllelement 35 ist somit in einem Zwischenraum
zwischen der Frontplatte 7 und der Tür angeordnet. Und durch die Frontplatte 7 frontseitig
vollständig verdeckt. Insbesondere ist dieses Füllelement 35 ein Dämmmaterial zur
Geräuschdämpfung und kann insbesondere ein Vlies sein. Wie zu erkennen ist, bedeckt
dieses Füllelement 35 zumindest 50 %, insbesondere zumindest 70 %, der flächigen Innenseite
32. Wie darüber hinaus in Fig. 6 auch zu erkennen ist, umgibt der Magnetstreifen 33,
34 dieses Füllelement 35 zumindest bereichsweise, insbesondere über zumindest 70 %.
Eine entsprechende Ausgestaltung kann auch bei der Abdeckplatte 10 vorgesehen sein.
Durch die Magnetstreifen 33, 34 kann die Frontplatte 7 an der Außenseite 8 direkt
zusätzlich befestigt werden und ein Volumenraum zwischen der Frontplatte 7 und der
Außenseite 8 zumindest bereichsweise auch durch das Füllelement 35 gefüllt werden.
Insbesondere ist im montierten Zustand das Füllmelement 35 in Tiefenrichtung durch
die Halterung der Frontplatte 7 an der Außenseite 8 mit den Magnetstreifen 33, 34
komprimiert. Dies bedeutet, dass das Füllelement im unkomprimierten Zustand eine größere
Dicke aufweist, als die Magnetstreifen 33, 34.
[0063] Insbesondere ist vorgesehen, dass die Aussparung 25 durch eine Abdeckung 36 abgedeckt
ist, die jedoch das Hineinerstrecken des Einhängehakens 24 in diese erste Aussparung
25 dennoch ermöglicht. Diese Abdeckung 36 ist insbesondere zum formschlüssigen Abdecken
der ersten Aussparung 25 von oben und zum formschlüssigen Anliegen des Einhängehakens
24 daran ausgebildet. Darüber hinaus ist eine bündige Anordnung dieser Abdeckung 36
mit dem Dach 22 vorteilhaft.
[0064] Die Abdeckplatten 6, 10 sind einstückige Komponenten. Sie können beispielsweise aus
einem Metall wie einem Blech, insbesondere einem Edelstahlblech, ausgebildet sein.
Sie können jedoch auch aus einem Kunststoff ausgebildet sein.
Bezugszeichenliste
[0065]
- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Tür
- 4
- Tür
- 5
- Grundkörper
- 6
- Abdeckplatte
- 7
- Frontplatte
- 8
- Außenseite
- 9
- Grundkörper
- 10
- Abdeckplatte
- 11
- Frontplatte
- 12
- Hülle
- 13
- Zwischenraum
- 14
- Außenseite
- 15
- oberer Rand
- 16
- Einhängehaken
- 17
- Aussparung
- 18
- Dach
- 19
- Streifen
- 20
- unterer Rand
- 21
- Türanschlag
- 22
- Dach
- 23
- Hülle
- 24
- Einhängehaken
- 25
- Aussparung
- 26
- Dachstreifen
- 27
- Zwischenraum
- 28
- unterer Rand
- 29
- Einstecklasche
- 30
- Aufnahme
- 31
- unterer Rand
- 32
- Innenseite
- 33
- Magnetstreifen
- 34
- Magnetstreifen
- 35
- Füllelement
- 36
- Abdeckung
- a
- Abstand
1. Tür (3, 4) für ein Haushaltskältegerät (1), mit einem plattenartigen Grundkörper (5,
9), und mit einer zum Grundkörper (5, 9) separaten Abdeckplatte (6, 10), die an dem
Grundkörper (5, 9) zerstörungsfrei lösbar angeordnet ist und welche frontseitig eine
Außenseite (8, 14) des Grundkörpers (5, 9) zumindest bereichsweise abdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Innenseite (32) einer Frontplatte (7, 11) der Abdeckplatte (6, 10) ein separates,
flächiges und zusammendrückbares Füllelement (35) angeordnet ist.
2. Tür (3, 4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllelement (35) ein Vlies ist.
3. Tür (3, 4) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite (32) der Frontplatte (7, 11) der Abdeckplatte (6, 10) ein Magnetstreifen
(33, 34) zum magnetischen Halten der Frontplatte (7, 11) an der Außenseite (8, 14)
des Grundkörpers (5, 9) angeordnet ist.
4. Tür (3, 4) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetstreifen (33, 34) rahmenartig umlaufend ausgebildet ist.
5. Tür (3, 4) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetstreifen (33, 34) vollständig umlaufend ausgebildet ist.
6. Tür (3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetstreifen (33, 34) das Füllelement (35) rahmenartig umgreift.
7. Tür (3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand das Füllelement (35) in Tiefenrichtung (z) der Tür (3, 4) betrachtet
durch den Magnetstreifen (33, 34) komprimiert ist.
8. Tür (3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (6, 10) in Höhenrichtung (y) betrachtet mit einem Abstand (a) zu
einem unteren Rand (31) des Grundkörpers (5, 9) endet.
9. Tür (3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (6, 10) an einem in Höhenrichtung (y) der Tür (3, 4) betrachtet
oberen Rand (15, 39) einen Einhängehaken (16, 24) aufweist, mit welchem die Abdeckplatte
(6, 10) von oben in eine erste Aussparung (17, 25) des Grundkörpers (5, 9) eingehängt
ist.
10. Tür (3, 4) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der streifenartige Einhängehaken (16, 24) als Abkantung an einem von einer Frontplatte
(7, 11) der Abdeckplatte (6, 10) umgebogenen Dachstreifen (19, 26) ausgebildet ist.
11. Tür (3, 4) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstecklasche (16, 24) als Abkantung ausgebildet ist und sich über zumindest
50%, insbesondere zumindest 80%, der Breite des unteren Rands (20, 28) erstreckt.
12. Tür (3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Aussparung (17, 25) zusätzlich ein weiteres Funktionselement (21) des
Haushaltskältegerät (1) aufgenommen ist.
13. Tür (3, 4) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Funktionselement ein Kabel oder ein Schlauch oder ein Türanschlag (21)
ist.
14. Tür (3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass das Füllelement (35) aus einem Material besteht oder ein Material aufweist, welches
ein um einen Faktor von zumindest 5, vorzugsweise zumindest 10, weiter vorzugsweise
zumindest 50, höheres Elastizitätsmodul aufweist als das Material der Frontplatte
(7, 11) der Abdeckplatte (6, 10).
15. Haushaltskältegerät (1) mit einer Tür (3, 4) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.